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  • vor 5 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:03Das ist ja eine schöne Suppe.
00:09Erstens Brot ist im Fach, zweitens Wurst ist aus,
00:13drittens Milch ist im Stall, viertens Bussi, Marie.
00:25Hallo. Hallo Frau Ortmann.
00:27Ist das hier richtig?
00:28Ja, ja. Schön.
00:30Gell?
00:32Also, kurzes Briefing.
00:34Der Hai ist ein Riesenangeber, aber ohne ihn läuft nichts.
00:36Wenn sie die Wohnung haben wollen, müssen sie vor allem immer lachen, wenn er lacht.
00:40Dann ist er zufrieden. Ansonsten lassen sie mich machen.
00:42Alles klar?
00:42Alles klar.
00:44Hai!
00:45Hai!
00:46Was macht die hier?
00:47Das war meine Idee. Die kann nämlich noch besser mit dem Hai wie ich.
00:51Sie sind zusammen in den Schuh gegangen.
00:51Wenn die Stocke mitlacht, haben sie die Wohnung quasi schon im Sack.
00:54Herr Hofer!
00:55Hallo!
00:56Frau Ortmann, grüß Gott, Sie haben ja gar nicht gesagt, dass Sie umziehen wollen.
00:59Ja.
00:59Äh, da?
01:00Ja.
01:01Wie viel der Stock?
01:01Erster.
01:02Ski.
01:03Ja.
01:03Gehen wir.
01:03Ja.
01:07Immer schön lachen.
01:08Ja.
01:08Egal, was er für ein Blödsinn hat.
01:10Aber nicht übertreiben.
01:11Ja.
01:11Und bloß nicht gescheiter herren.
01:12Das mag der Klausi überhaupt nicht.
01:14Am besten überlassen uns das reden.
01:15Ist er schon da?
01:16Müsst einlesen.
01:17Er wollte eine Wohnung auf uns warten.
01:19Ja.
01:19Also.
01:20Wie lautet die Parole?
01:21Mund halten und lachen.
01:24Mei, ist die Schäger.
01:26Herr Hai?
01:27Klausi?
01:29Och.
01:30Und die Schäge Bart.
01:31Mei.
01:37Du hörst das ab?
01:40Na?
01:44Herr Hai?
01:51Hey!
01:53Hey!
02:04Ich ruf mein Bruder auf.
02:07Frau Artmann.
02:08Komm ins.
02:14Die Schäge.
02:16Marie, was ist?
02:17Du musst sofort kennenlachen.
02:18Wieso?
02:19Wohin?
02:19Da ist ein Toter.
02:21Ein Leich.
02:21Echt?
02:22Wo?
02:22Wo?
02:22Echt?
02:22Äh.
02:23Halleluja.
02:23Gleichfalls ist sieben.
02:24Erster Stock.
02:25Aber dir geht's gut?
02:26Ja.
02:26Du rühr nix an, gell?
02:28Kommst du jetzt endlich Herrschaft?
02:29Freilich bin ich schon unterwegs.
02:31Bis drei.
02:32Herrschaft.
02:33Na komm.
02:47Moin Moin, Herr Kollege.
02:49Das ist die grüne Taste zum Rangehen, Herr Hansen.
02:52Sollten Sie es schaffen, dass Sie es abhören, dann passen Sie auf.
02:55Meine Schwester hat er leicht gefunden.
02:57Das ist Herr Hofer.
02:58Der will doch nur die Entschuldigung, falls er zu spät kommen loswerden.
03:01Times Square hat noch zu gehabt.
03:03Und dann morgen ohne Kaffee.
03:05Aufstehen.
03:06Also, meine Schwester hat er leicht gefunden.
03:08In der Heilig-Geist-Straße 7 im ersten Stock.
03:11Ich war Ihnen ausnahmsweise nicht böse, wenn Sie das einmal vor mir schaffen würden.
03:14Also, bis gleich.
03:15Hey.
03:15Herr Moin, wo ist die Heilig-Geist-Straße?
03:18Die Heilig-Geist-Straße?
03:19Die ist ganz in der Nähe.
03:20Das ist gut, da fahren wir nämlich hin.
03:22Gibt es allein?
03:23Ja.
03:24Also, keinen Kaffee?
03:25Ich bin nur mit uns unterwegs.
03:26Ich gebe mal Frau Stockl Bescheid.
03:28Die Frau Stockl, die kommt heute später.
03:31Das haben wir gar nicht gesagt.
03:32Sie kommt auch nicht viel später.
03:34Macht Sie jetzt einen auf Hofer?
03:36Ja.
03:37Nein.
03:51Gibt es nicht, es ist erreicht.
03:52Gibt es noch nicht?
03:53Warte auf.
03:54Danke.
04:00Ja.
04:01Haben Sie den Täter gesehen?
04:03Ja?
04:05Würden Sie ihn wiedererkennen?
04:11Geht das auch konkreter?
04:13Circa 35 bis 40 Jahre alt.
04:16Etwa 1,80 groß, dunkelhaarig.
04:19Aha. Hat er auch was angehabt?
04:21Ja.
04:23Was denn?
04:25Dunkle Jacke, dunkle Hose, dunkle Schuhe.
04:28Also mehr der dunkle Typ, hm?
04:30Es ging alles sehr schnell.
04:32Aber Sie hätten wahrscheinlich gleich die Fingerabdrücke genommen.
04:35Hey.
04:36Ich habe noch eine Frage gestellt. Ist das mein Beruf?
04:38Ja, sicher.
04:42Und? Haben Sie die Wohnung trotzdem?
04:46Meine Schwester hat sich mit der 8% die Wohnung da angeschaut.
04:49Wieso?
04:49Was haben Sie denn?
04:51Meine Schwester.
04:52Nein, die Art Mama.
04:54Also.
04:56Kannst du dir das überhaupt leisten?
04:57Ja, da wird sie halt diesen neuen Wohnungszuschuss genehmigt haben.
05:02Na wie? Ist alles in Ordnung, bitte, Schwester?
05:04Gott sei Dank.
05:07Herr Stockl, was sind Sie da?
05:09Ja, ich war auch dabei.
05:11Müssen Sie nicht im Büro sein?
05:12Ja, Rufer.
05:13Durch uns haben Sie einen neuen Pfahl reingekriegt, wenn wir nicht gewesen wären.
05:16Ja, danke, Frau Stockl.
05:18Wo ist denn die Leiche?
05:27Den Toten kennst du auch. Das ist der Heiklaus.
05:30Stimmt.
05:31Da lachen die immer wieder in den Pfuzzi.
05:33Ja.
05:33Jetzt lacht er nimmer.
05:35Grüß Gott, Frau Dr. Kern.
05:37Hallo.
05:38Und?
05:39Woran ist er denn gestorben?
05:40Vielleicht an der Schere.
05:43Auf jeden Fall ist er nicht länger tot als eine Stunde.
05:46Mhm.
05:46Dann muss das passiert sein, kurz bevor unsere Damen aufgerätzt sind.
05:50Genau.
05:50Der Täter war ein Mann.
05:52Er war noch in der Wohnung, als die drei hier aufgetaucht sind.
05:55Frau Ortmann hat ihn gesehen.
05:56Da ist er hier.
05:58Ja, gut.
05:59Danke, Frau Doktor. Auf Wiederschauen.
06:01Tschüss.
06:02Danke Ihnen.
06:11Frau Stockl?
06:12Marie?
06:13Sag zu mir, ihr zwei.
06:15Habt ihr den Täter ähnlich auch gesehen?
06:18Schade.
06:20Sie kennen den Toten?
06:21Ja.
06:21Der war früher arm wie Kirchenmaus.
06:24Dann ist er nach Amerika ausgewandert und hat sehr Glück gemacht.
06:28Vor fünf Jahren ist er zurück.
06:29Der Klausi ist...
06:31Der Klausi war der begehrteste Junggeselle von ganz Rosenheim.
06:37Tja.
06:38Ich kenn ihn vom Stadtrat.
06:40Er und der Hartinger haben sich da laufen gefetzt.
06:42Hartinger?
06:43Wer ist das jetzt wieder?
06:44Ein Platzansässiger, Immobilienmakler.
06:46Kennt ja eigentlich jeder.
06:47Fast jeder.
06:49Der Hai, wie er wieder aus Amerika zurück war, hat ihm in kürzester Zeit das Wasser abgeraden.
06:53Ja, ich muss los.
06:54Ich fahre ins Büro.
06:55Für gleich.
06:56Servus.
06:56Tschüss.
06:57Tschüss.
07:41Wir haben nur geschlossen.
07:44Und was, wenn ich bei Ihnen das teuerste Getränk kaufe?
07:49Ein guter Champagner hätten wir im Keller.
07:52Ist doch gut.
07:54Und schon haben wir geöffnet.
07:55Bitte.
07:57Und schon haben wir geöffnet.
08:15Moment.
08:17Darf ich?
08:18Ja.
08:19Nix.
08:20Sie hat einen kleinen Blick für sowas.
08:22Wenn eine Dame die Tür aufhalten, das können wir zwei auch.
08:24Ja, aber bei uns können wir nie so schöne Frauen raus.
08:28Zum Wagen.
08:29Okay.
08:30Trage mal schnell die Kiste zum Wagen.
08:32Ich will es auch langsam machen.
08:38Knifra.
08:39Mailbank.
08:40Wie?
08:41Das Bild kenne ich aus dem Fernsehen.
08:43Welches Bild?
08:44Dass junge Leute in Businesskleidung mit Kisten aus ihrem Büro kommen.
08:49Aber meistens waren es Banken, die pleite gemacht haben.
08:51Ich hoffe, Sie entsprechen nicht im Bild.
08:53Doch, leider.
08:55Das war mein letzter Arbeitstag.
08:57Es tut mir leid.
09:00Sie haben ja nicht gekündigt.
09:02Und, schon was Neues in Aussicht?
09:05Nein.
09:08Dann viel Glück bei der Jobsuche.
09:11Danke.
09:13Vielleicht sieht man sich ja wieder.
09:18Der Harting ist nicht da.
09:20Der ist auf Besichtigung.
09:21Den Michi holt ihn jetzt.
09:22Gut.
09:25Und, verabredet ihr schon klargemacht?
09:27Ja.
09:28Na fein.
09:36So.
09:38Das ist mein bester.
09:39Wenn Sie ihn bitte kaltstellen.
09:41Ich brauche ihn erst später.
09:45Sie lernen segeln?
09:47Ja.
09:48Am Kimsee.
09:48Und das bringt Ihnen ein junger Kommissar aus Hamburg bei?
09:52Wohin wissen Sie jetzt das?
09:53Ich habe ihm das Buch geschenkt.
09:55Olaf Hansen.
09:56Ah.
09:56Er hat mir viele von Ihnen erzählt.
09:58Da Sie bei ihm Siegelunterricht nehmen, wissen Sie sicher auch, wo sein Boot liegt.
10:03Feinlich.
10:04Was ist mit Fingerabdrücken auf der Tatwaffe?
10:07Hat der Täter abgewischt.
10:10Und Frau Altmann ist dem Täter begegnet.
10:13Ja, aber die Beschreibung ist mehr als dürftig.
10:15Wir sind schon die Kartei durchgegangen.
10:17Fehlanzeige.
10:18Na trotzdem.
10:19Muss der Täter davon ausgehen, dass sie ihn identifizieren kann.
10:22Allerdings.
10:23Solange der Täter auf einem Fuß ist, ist Frau Altmann in Gefahr.
10:27Ja.
10:28Ich habe schon Polizeiobermeisterin Randacher herbestellt.
10:30Sie wird Sie bewachen.
10:32Unser Safehouse ist leider belegt.
10:34Was ist mit München?
10:35Dauert zu lange, bis die das bearbeiten.
10:37Dein Hotel?
10:38Keine gute Idee.
10:39Es ist schwer zu bewachen bei dem ganzen Kommen und Gehen.
10:41Und dann haben die meistens noch mehrere Zugänge.
10:47Herr Hansen, wie wäre es mit Moby Dick?
10:50Mein Boot?
10:51Ja.
10:52Oder Ihrem Bootshaus.
10:53Also ich meine, da gibt es nur einen Zugang über den Steg.
10:56Da braucht man auch nur einen Mann abstellen zu bewachen.
10:58Also ich finde das keine gute Idee.
11:00Ja.
11:01Und wie wir dann in das Zimmer reingestellt haben?
11:03Da ist ein Dorgling, der Hai.
11:05Tot.
11:06Mit einer Schar im Rücken.
11:08Was?
11:09Schere.
11:10Ja, nein, was?
11:10Einen Hai haben Sie da stochen?
11:13Ja.
11:13Aber da bearbeite ich gerade eine Anzeige.
11:16Einbruch, Sachbeschädigung, Vanillismus.
11:19Wer erzählt?
11:21Unser sauberer Herr Hai hat wohl ein paar sehr unsaubere Entmietungsmethoden angewandt.
11:26Vor keiner Sauerei ist er zugeschreckt.
11:27Er hat Klofenster zu ermauern lassen, Wasserschäden provoziert, Keller auskramt, das ganze Programm.
11:32Und eine Mietorganisation aus der Herbststraße hat ihm angezeigt.
11:35Da hat er so ein Haus stehen, wo er die Mietwohnungen in Eigentumswohnungen umwandeln möchte.
11:40Und der Sprecher von der Mietorganisation, Fratschner Martin, hat der geheißen.
11:44Der hat sich mit dem Hai angelegt.
11:46Was?
11:46Der Klausi?
11:47Ja.
11:52Frau Ortmann!
11:54Ja?
11:57Schauen Sie mal, das hier ist Polizeiobermeisterin Randacher.
12:00Sie weicht ab jetzt nicht mehr von Ihrer Seite.
12:03Der 80er und ich haben beschlossen, dass Sie in ein Safehouse gehen.
12:06Warum das?
12:07Sie haben den Täter gesehen.
12:10Verstehe.
12:10Leider ist unser Safehouse belegt.
12:13Wir hätten da einen anderen Vorschlag.
12:15Wie wäre es mit meinem Boot?
12:16Das macht Ihnen nichts aus?
12:20Solange Sie mir nicht vorn segeln.
12:23Gut.
12:25Dann?
12:26Sie?
12:27Das ist aber ein schnelles Wiedersehen.
12:30Ja.
12:31Brauchen Sie Hilfe?
12:33Ich suche das Büro von Herrn Hartl.
12:35Ist Ihnen was gestohlen worden?
12:37Ich wurde vorgeladen.
12:39Ich führe Sie hin.
12:41Wir reden dann später weiter, ja?
12:45Frau Randacher?
12:46In die Pathologie wollte ich gerade.
12:48Frau Ortmann!
12:49Alles klar.
12:50So, Herr Hartinger, wenn Sie bitte Platz nehmen.
12:53Ja, aber ich habe vorhin nicht viel Zeit, gell?
12:55Aber mir schon.
12:57Auf jeden Fall haben Sie seinem Klaus Heiser Auto letzte Woche zerkratzt und haben die Reifen
13:01aufgestochen.
13:02Und an seiner Windschutzscheibe ist ein Zettelkanger, auf dem es gestanden, Eigentum verpflichtet.
13:07Und jetzt sagt man halt, dass womöglich eventuell der Fratschner das gewesen sein könnte.
13:14Der Hartinger will jetzt da.
13:16Was?
13:17Der Immobilienhartinger?
13:18Ja, der will jetzt da.
13:20Frau Stocker, Sie sind so lieb und suchen die Nummer von Martin Fratscher raus.
13:24Und dann gehen Sie gleich her.
13:25Mach ich selbstverständlich gern, Herr Hofer.
13:27Super.
13:27Ja, was ist jetzt?
13:29Vernehmungsraum oder...
13:29Was, wer?
13:30Ja, der Hartinger, der ist jetzt da.
13:33Freilichvernehmungsraum, was sonst?
13:34Ja, red halt.
13:35Ich frage nicht so taktig.
13:37Ja, in Sachen Hartinger und Hei habe ich für euch auch noch eine ganze Menge.
13:40Ich habe jetzt bloß eine Vernehmung.
13:41Ich muss scheißen Dreck.
13:43Nicht so unterfällt.
13:44So, Herr Hartinger, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
13:47Bist du auch, oder?
13:48Ich glaube, weil...
13:50Ah, die Frau Grossmann.
13:53Ja.
13:54Bis Gott, Hartl, wir haben einen Termin.
13:56Moment.
13:59Sie arbeiten für den Herrn Hartinger?
14:01Nicht mehr.
14:02Ja.
14:03Sind Sie gerade an Warten hier ein bisschen?
14:05Hartl, Herr Hansen?
14:07Was ist jetzt mit mir?
14:08Du bremst den Hart in den Vernehmungsraum, habe ich dir doch gesagt.
14:11Gehen wir.
14:16Mitkommen.
14:19Soll ich mal, Herr Hartl, was hast denn du mit der Grossmann zu tun?
14:23Das ist jetzt die andere Geschichte, die hat aber auch mit dem Hei zu tun.
14:27Die Grossmann ist doch die Assistentin vom Hartinger.
14:30Und der, der hat sie angezeigt, weil sie firmeninterne ausgeplattet haben soll.
14:35An wen?
14:36An den Klaus Hai.
14:38Dresche, Herr.
14:44Ja?
14:45Haben Sie einen Moment.
14:47Ist die Dame wieder weg?
14:48Kommen Sie.
14:52Nicht, dass ich Ihre Fangquote schmälere.
14:55Jetzt kommen Sie schon.
14:57Ja.
15:08War das der Mann in Ihrer Wohnung?
15:10Ist noch nicht meine Wohnung.
15:12Nein.
15:13Sicher?
15:14Ja.
15:18Gut.
15:21Grüß Gott, Herr Hartinger.
15:23Ah.
15:29Herr Hansen!
15:35Augenblick mal.
15:38Ortmann hat ihn ausgeschlossen.
15:39Das muss aber noch nichts heißen.
15:41Ich schau mal, was ihm da noch rauskommt.
15:43Herr Hansen.
15:44Ja?
15:48Ja, Herr Dürer.
15:49Also, was machen wir denn jetzt mit der Frau Grossmann?
15:52Ich rede mal mit ihr.
15:54Ich hätte aber auch ein paar Fragen.
15:55Ich kann Ihre Fragen ja übernehmen.
15:59Das sind aber sehr spezielle Fragen.
16:01Na du, sonst sind Sie doch immer froh, wenn Sie den Fall abgeben können.
16:04Aber das ist jetzt ein sehr spezieller Fall.
16:17Das ist das schönste Haus vom Kimsee.
16:24Ja, immer das Teuerste.
16:26Ja.
16:31Ja.
16:32Sehr schön, oder?
16:33Sehr schön, bitte.
16:36Das ist jetzt aber nicht Ihr Ernst, oder?
16:38Dann hätte ich mal nicht ums Lipps.
16:39Wie ich meinen Jungen kenne, hat er sicher bei Ihnen anschreiben lassen.
16:43200.
16:44Reicht das überhaupt?
16:44Ja.
16:48Ja.
16:48Passt schon.
16:50Bei Sven stellen sich die Auslagen so sicher ein, wie in Hamburg der Regen.
16:55Gern ein Champagner.
17:01Danke, Herr Ernst.
17:03Danke für alles.
17:05Ich sag ja.
17:06Alles gut.
17:07Schönen Tag noch.
17:08Danke.
17:12Wie lange sind Sie jetzt schon in Ihrem Gewerbe tätig?
17:1737 Jahre.
17:1837 Jahre.
17:20Ein Rosenheimer Urgestein sozusagen.
17:23Ja.
17:24Ihr Wohnungen an Heiser verkauft haben vermietet, da sind Sie noch in der kurzen Hose rumgerannt.
17:30Und man hat nie was schlechtes über sich gehört.
17:33Nein.
17:34Ich war immer fair zu den Leuten.
17:37Und plötzlich, vor fünf Jahren, springt der Klaus Heu in ihr Becken.
17:41Und schlagt ihnen die dicksten Fische weg.
17:47Und jetzt ist er tot.
17:51Was?
17:52Der Klaus Heu?
17:54Der Klaus Heu.
17:56Was glauben Sie jetzt, was ich da jetzt denke?
18:01Entschuldigung.
18:03Anglück, bitte.
18:04Marie, was willst du denn schon wieder?
18:06Die brennt wieder der Hut.
18:07Kommt bloß, wenn der Hof brennt.
18:11Ich habe Sie hergestellt, also kriege ich es auch.
18:13Das ist doch kein Kriterium.
18:14Wer zuerst kommt, malt zuerst.
18:15Das sagt bei euch doch auch so, oder?
18:16Wir malen hier aber nicht, wir lösen hier Fälle.
18:18Ja, Frau.
18:19Betrugsfälle.
18:20Betrugsfälle.
18:20Wie geht's aber um Mord?
18:21Das sagen Sie vielleicht.
18:22Ja, das sag ich.
18:24Na, geht's darum, wer den Fisch an Land ziehen darf?
18:30Wie war's, wenn man es zu dritt?
18:31Ich habe nämlich da was sehr Interessantes drin.
18:34Fotos.
18:35Eindeutige Fotos.
18:37Frau Grossmann.
18:40Der Herr Hay ist einem Chef immer ein Schritt voraus gewesen.
18:45Wie kommt denn das, Frau Grossmann?
18:47Woher hat er denn so gut über die Projekte von Herrn Hartinger Bescheid gewusst?
18:53Das weiß ich nicht.
18:58Haben Sie den Herrn Hay eigentlich gekannt?
19:01Wir sind uns ab und zu über den Weg gelaufen.
19:05So?
19:06Mehr nicht?
19:07Nein.
19:07Wird Herr Hartinger...
19:10Moment.
19:10Also Sie haben den Herrn Hay nie direkt getroffen?
19:14Nein.
19:16Oder mal andersrum.
19:17Wir haben...
19:17Und Sie haben nicht vor den Unterlagen von der Firma übergeben?
19:22Nein.
19:24Wie haben Sie eigentlich den Tod von Herrn Hay...
19:27Moment bitte.
19:29Frau Grossmann, sind Sie sich da ganz sicher?
19:33Ja.
19:34Schön.
19:35Herr Hartl, kommen Sie bitte einen Moment.
19:36Ja.
19:43Herr Hartl, so geht das nicht. Sie brauchen ja Stunden, bis Sie endlich zum Punkt kommen.
19:46Jetzt passen Sie mal auf.
19:48Ich habe meinen Stil und Sie haben den Ihren.
19:50Jetzt rücken Sie endlich mit den Fotos raus und sind wir morgen noch hier.
19:52Das muss alles aufgebaut werden.
19:54Wir schreiben hier kein Theaterstück. Das ist eine Vernehmung.
19:57Der Einzige, der Theater macht, das sind Sie.
19:58Wo finde ich, Herr Frau Stockl?
20:00Da.
20:01Und ich verstehe nicht, warum.
20:03Ja.
20:07Alles gut, Frau Zschner.
20:09Sind Sie Frau Stockel?
20:10Ja.
20:12Sie haben mich hergestellt. Worum geht's?
20:14Das werden Sie dort schon erfahren, Herr Fratschner.
20:20So, äh, den Hartinger, die hat man nicht wiedererkannt. Ist der Fratschner schon da für die Gegenüberstellung?
20:26Er steht hinter dir.
20:27Wo?
20:28Ah, wie ist Gott? Fratschner.
20:30Was für eine Gegenüberstellung?
20:32Das werden Sie schon früh genug erfahren, Herr Fratschner.
20:34Geben, bitte.
20:44Entschuldigung, ich wäre soweit.
20:46Gut, für was später?
20:48Charlie, kommen wir mal her, bitte.
20:49Pass auf, der Grafee, auf, dann weißt du, wo es ist.
20:52Passt du kurz auf, Herr Fratschner, Sie bleiben beim Kollegen.
20:55Alles später erfahren Sie vom Herrn Hauptkommissar Hofer.
20:57Robina, warte dabei!
20:58Ach, Herrschaft, Marie. So entführt sie mich.
21:01Jetzt bleibst du mal hier mal stehen, ne?
21:03Ich würde nur gerne vorher noch mal kurz zu mir nach Hause.
21:06Ah ja, geht nicht.
21:08Ich brauche aber meine Sachen.
21:10Ihre Sachen wird eine Beamtin holen. Machen Sie eine Liste.
21:12Liste, seien Sie gewohnt, als Controllerin, gell?
21:16In meinen Sachen kramt niemand herum.
21:18Pst, pst.
21:18Sie fahren mich zu mir, da packe ich meine Sachen und dann fahren wir in Ihr Bootshaus.
21:22So.
21:23So.
21:25Also, ich will jetzt meine Strategie, wir gerne nicht in das.
21:28Ich würde sagen, Sie machen das.
21:30Weil.
21:31Wo ist er?
21:32Wer?
21:33Der Fratschner.
21:35Erzähl fix noch mal.
21:38Ja, der Hai hat mir ein paar Geschäfte vermasselt.
21:42Und meine persönliche Assistentin hat er zur Spionin umgewandelt.
21:46Ja, es steht nicht gut um meine Firma.
21:49Aber deswegen bringe ich doch keinen um.
21:52Ja.
21:53Wo waren Sie heute Morgen zwischen neun und zehn?
21:56Unterwegs.
21:56Termine.
21:59Der Herr Mohr hat mir erzählt, dass Ihre Kollegin den Täter gesehen hat.
22:03Ja, dann machen wir halt eine Gegenüberstellung.
22:05Dann kann ich wieder gehen.
22:06Schon passiert?
22:10Hm?
22:12Herr Kossmann, schauen Sie mal.
22:13Diese Fotografien hier hat ein Privatdetektiv geschossen.
22:19Und jetzt sagen Sie bitte nicht, dass das der Speisplan von Ihrer Kantine ist.
22:24Dienst hat ihm Herrn Hai übergeben.
22:26Einem Chef, sondern ein Haufen Geschäfte durch die Loppenkarte.
22:29Die Firma steht jetzt vor der Insolvenz.
22:32Was haben Sie von Herrn Hai dafür bekommen?
22:34Geld?
22:38Ja?
22:38Sonst nichts?
22:40Nein.
22:41Wirklich nicht?
22:43Was denn noch?
22:47Hat der Hartinger Herrn Hai vielleicht gedroht?
22:51Ja.
22:53Öfters.
22:55Wenn er mit ihm telefoniert hat.
22:57Was hat er denn da genau gesagt?
22:59Einmal.
23:00Da hat er ihm gesagt, dass er ihn abstechen würde wie eine Sau auf der Schlachtbank.
23:06Hm?
23:07Wann hat er ihm das gesagt?
23:09Vor drei Wochen etwa.
23:11Da hat ihm Herr Hai gerade wieder ein Projekt weggeschnappt, das eigentlich schon in trockenen Tüchern war.
23:16Dank Ihrer Mithilfe.
23:20Haben Sie noch was, Kollege?
23:22Nein.
23:23Na, das ist doch gut.
23:26Ja, wir können gehen.
23:36Bitte.
23:40Entschuldigung, die Kollegen dachten warten wegen der Gegenüberstellung.
23:43Wiedersehen.
23:44Ja.
23:45Was ist?
23:46Soll ich lüften?
23:47Nein, nein, aber...
23:48Der Fratschner ist weg.
23:50Wie war's weg?
23:52Nicht mehr da, weg, abgesehen.
23:53War das der Mann vorhin auf dem Gang?
23:55Ja.
23:56Vielleicht hat er die Ortmann ja wiedererkannt und hat sich verdrückt.
23:59Das war aber saudunglaffer.
24:02Wir machen aber keine Weltreise, ne?
24:04Ja.
24:06Ich dachte, als Controller wäre man vertraut mit Ökonomisierung.
24:10Ha, ha.
24:13Hoffentlich geht mein Boot nicht unter.
24:19Hey.
24:20Was denn?
24:20Zerbrechliche Kleider drin?
24:23Kriege ich bei dem Gewicht wenigstens eine Zulage für den erhöhten Spritverbrauch?
24:48Ich mach's schon.
24:50Okay.
24:51Okay.
24:58Du?
24:59Ja.
24:59Ich wollte dich überraschen.
25:02Wohl nicht der richtige Zeitpunkt.
25:03Ihr verreist.
25:05Das ist Ihre Sache.
25:06Frau Ortmann.
25:07Eine Kollegin.
25:09Guten Tag, Frau Ortmann.
25:10Olaf Hansen.
25:12Mein Vater.
25:12Auf guten Tag, Herr Hansen.
25:14Sind Sie auch Polizistin?
25:16Ich mach das Controlling.
25:18Ah, und jetzt machen Sie mit meinem Sohn ein Segeltörn.
25:22Nein.
25:23Ich übernachte hier.
25:24Dienstlich.
25:25Sie übernachten.
25:28Dienstlich?
25:29Ja, Papa, dienstlich.
25:31Ja, sei's drum.
25:33Im Kühlschrank liegt eine Flasche Champagner für dienstliche Anlässe.
25:39Ich will nicht weiter stören.
25:40Nur ein paar Takte mit meinem Sohn reden.
25:44Na komm, lass mal.
25:45Ich mach das schon.
25:46Jetzt gib's schon her.
25:48Bitte.
25:49Danke.
26:10Nein, nein, nein, nein, nein.
26:12Den Rest macht mein Sohn.
26:20Es hat mich gefreut, Sie kennen zu mir.
26:22Ja, mich auch.
26:23Wie heißen Sie mit Vornamen?
26:26Patricia.
26:28Ja, der passt zu Ihnen.
26:35Sie können an Bord kommen.
26:47Vorsicht.
27:01Sie?
27:02Frau Hofer, Sie haben heute Schlimmes erlebt, da wollte ich mal schauen, wie es Ihnen so geht.
27:07Mei, das ist aber nett.
27:09Schauen Sie.
27:13Da sind sonst die Berge.
27:15Aha.
27:17Schlimm.
27:20Wollen Sie auch einen Kaffee?
27:21Ja, gern.
27:22Super.
27:22Und es geht vielleicht mit ein bisschen der Mulch?
27:24Ja, freilich.
27:25Also, dass Sie hier mal auftauchen.
27:26Ich mag es nicht.
27:27Man macht ja jetzt so seine Gedanken.
27:29Mei.
27:30Ups.
27:3380er.
27:34Ah, Frau Grandauer.
27:36Ja, ja, ich weiß, dass heute Deadline ist.
27:40Ja, sagen Sie den anderen, Sie kriegen auf jeden Fall heute noch Bescheid, ob sich Frau Hofer für den Verwaltungsposten
27:47aufstellen lässt.
27:48Gut.
27:48Ach, äh, Frau Grandauer, sind Sie doch bitte schön so gut und rufen Sie mich in einer halben Stunde noch
27:54mal an.
27:55Na ja, rufen Sie bloß an, brauchen Sie nix an.
28:00Sie können jetzt reingehen.
28:07Schönes Auto.
28:08Ist ja auch meins.
28:11Wo bist du abgestiegen?
28:14Hotel Rosenheim.
28:17Ich habe erst morgen um 15 Uhr Termine.
28:21Essen wir um 12 Uhr bei deinem Seglerfreund?
28:24Kann ich nicht versprechen.
28:26Wie lange bleibst du?
28:28Eine Woche.
28:29Eine Woche.
28:31Was machst du hier eigentlich?
28:34Interessiert dich doch nicht.
28:36Ist es diesmal ernster?
28:39Das ist völlig unernst.
28:41Schade.
28:42Die erste Frau an deiner Seite, die mir gefällt.
28:44Sie ist aber gar nicht an meiner Seite.
28:46Ja, du hast schon immer für alles länger gebraucht.
28:47Ach, Papa.
28:50Hotel Rosenheim, bitte.
28:52Deine Wohnung möchte ich auch sehen.
28:57Für einen kurzen Moment habe ich ja gedacht, dass Sie hier sind, um wieder die alte Geschichte aufzuwärmen.
29:02Was für alte Geschichte?
29:03Dass ich Verwaltungsdirektorin von der Musikakademie werden soll.
29:08Frau Hofer, ich weiß, wann ich aufhören muss.
29:12Wer wird's denn jetzt?
29:14Tja, wie es so ausschaut, Frau Nüßlin-Berner.
29:18Was?
29:20Die dürrere Allschullehrerin, die immer diese greisligen Dichterlesungen organisiert?
29:25Sie, ich war da mal auf so einer Veranstaltung, da hat der Dichter den Text erst stundenlang mit einer Rasierklinge
29:31aus seinem Buch geschnitten
29:32und dann die Fetzen durcheinander gemischt vorgelesen.
29:35Die Nüßlin-Berner war total begeistert. Unfassbar.
29:37Absoluter Schwachsinn.
29:38Und so ein Schman wird auch noch von unserem Kulturausschuss finanziert.
29:41Na?
29:42Und die soll Verwaltungsdirektorin werden?
29:44Ja, nee.
29:45Ja, kann die das überhaupt?
29:47Wir haben halt sonst niemand.
29:49Frau Hofer, Sie wären natürlich zehnmal besser geeignet, aber...
29:52Ja, wie die Nüßlin-Werder auf alle Fälle.
29:55Und außerdem, ich sag Ihnen was...
29:56Entschuldigung.
29:59Achtiger?
30:01Ach, Frau Nüßlin-Werder.
30:04Ja?
30:05Aha.
30:07Ja, wenn Sie meinen.
30:10Ja, dann werde ich Ihre Bitte dem Verwaltungsrat vorlegen.
30:14Gut.
30:15Wiederhören, Frau Nüßlin-Werder.
30:17Schönen Abend noch.
30:19Was ist?
30:19Ja, Sie nimmt nur an, wenn wir unsere Räumlichkeiten auch für andere künstlerische Veranstaltungen öffnen.
30:26Für Ihre saubläden Dichterlesungen vielleicht?
30:45Wow, Sie haben sich ja ins Zeug gelegt.
30:48Ich muss mich doch gut mit Ihnen stellen.
30:50Müssen.
30:51Habe ich müssen gesagt?
30:53Ich meinte natürlich wollen.
30:55Trotzdem kriegen Sie keine Sonderkonditionen für Ihre Spesenabrechnung.
30:58Ich weiß, Sie sind unbestechlich.
31:01Aber das hier ist ja auch nicht für die Controllerin, sondern für die Frau in Ihnen.
31:06Schön, haben Sie das gesagt.
31:07Kommen Sie mit dieser Tour immer durch?
31:10Meistens.
31:12Sagen Sie mal, was hat mein Vater vorhin eigentlich noch gesagt?
31:15Er hat mich nach meinem Vornamen gefragt.
31:18Und?
31:19Er hat gesagt, er passt zu mir.
31:21Mein Vater hat schon immer ein Faible für alles Hörgestellte gehabt.
31:25Hörgestellte?
31:26Patrizia, das bedeutet doch so viel wie dem römischen Adel angehörig.
31:30Sowas gefällt meinem Vater.
31:32Höre ich da einen leisen Unterton von Missfallen?
31:36Mein Vater und ich, das ist eine lange Geschichte.
31:40Naja, wir haben den ganzen Abend Zeit.
31:43Eben.
31:44Und den will ich nicht mit dem leidigen Thema Vater verplempern.
31:48Da gibt es viel schönere Themen.
31:49Zum Beispiel, dass Sie noch hübscher gekleidet sind als im Büro.
31:53Danke.
31:54Dank Ihnen konnte ich auch meine ganze Kollektion mitnehmen.
31:57Für den Anblick bin ich jederzeit wieder bereit,
31:59deinen erhöhten Spritverbrauch zu riskieren.
32:03Prost.
32:15Prost.
32:16Danke.
32:22Herr Hansen, das war Arbit.
32:25Wir haben alle Wundungen von allen Leuten von der Mieterorganisation durchsuchen lassen,
32:29aber dann haben wir gefunden, den Franschlein.
32:31Gut gemacht, Herr Mohr.
32:33Danke.
32:35Frau Rott.
32:37Morgen.
32:38Morgen, moin.
32:40Und, wie schläft Sie es in meinem Bootshaus?
32:43Sie meinen, nach unserem Abend zu dritt?
32:46Das war ein Notfall.
32:47Musste Lara doch meine Hilfe anbieten?
32:48Und Sie anschließend auch nach Hause fahren.
32:51Sie hat einen Platten, glaube ich, das hat sie doch gesagt.
32:53Welch ein Glück, dass Sie zur Stelle waren.
33:00Sie müssen doch alles missverstehen, hm?
33:03Das ist die Nummer zwei.
33:05Bitte?
33:05Ach so.
33:07Ganz sicher.
33:09Hundertprozentig.
33:14Herr Mohr, nicht wieder laufen lassen.
33:22Wie macht er sich so?
33:23Gut.
33:24Sehr gut.
33:25Alle mögen ihn.
33:27Damit hat er noch nie Probleme gehabt.
33:30Ja.
33:33Frau Stockel, das ist der Vater von unserem Herrn Hansen.
33:36Frau Stockel ist unsere Sekretäre.
33:38Guten Tag.
33:40Grüß Gott.
33:41Grüß Gott.
33:42Sie schauen sicher, wie sich Ihr Sohn so macht, gell?
33:48Frau Stockel, die Mappe können Sie ruhig hier lassen.
33:50Ich bringe Sie ihn dann rüber.
33:51Mhm.
33:54Ja, schön, dass wir uns kennengelernt haben.
33:56Ja, das freut mich auch.
33:59Wiederschauen.
34:00Leben Sie wohl?
34:02Verdammt, ja, ich war in der Wohnung.
34:04Aber ich hab ihn nicht umgebracht.
34:06Ja, ja.
34:07Was wollten Sie in der Wohnung?
34:08Mit dem Hai reden.
34:10Persönlich.
34:11Sonst verkehrt er ja nur über seine Rechtsanwälte mit uns.
34:14Also.
34:15Sie sind in die Wohnung gegangen und dann?
34:16Ist ein Tockel, mit der Scheer im Rücken.
34:20Herr Hansen, komm mal stopp, bitte.
34:24Weiter.
34:26Ja, ich wollte abhauen.
34:27Doch dann kamen die Frauen die Treppe hoch, also bin ich wieder zurück und hab mich im Schlafzimmer versteckt.
34:31Warum haben Sie sich versteckt, wenn Sie es nicht waren?
34:33Das liegt auf der Hand, oder?
34:35Ich wollte vermeiden, dass Sie mich für einen Täter halten.
34:38Herrschaft.
34:39Herr Hansen, bitte.
34:41Bitte.
34:41Bitte.
34:42Bitte.
34:43Bitte.
34:48Herr Hansen, Sie können sich ruhig heute den Nachmittag freinehmen.
34:50Wir sind mitten im Fall.
34:52Das schafft der Hofer schon allein.
34:54Arbeit geht vor.
34:56Müsstest du doch am besten wissen.
34:58Frau Ortman.
35:00Ich möchte Sie heute gern zum Mittagessen einladen.
35:04Mich?
35:04Ja, um zwölf ins Times Square.
35:07Äh, ja, gut.
35:09Vielleicht kommt er ja dann.
35:13Also, ich verstehe Sie nicht.
35:15Jetzt ist Ihr Vater schon mal da.
35:16Ja, und schon müssen alle nach seiner Pfeife tanzen.
35:20Der Herr Heil wollte Sie und Ihre Mitstreiter aus Ihren Wohnungen vertreiben.
35:24Sie haben sich mit ihm angelegt.
35:25Die anderen auch.
35:26Ja, aber Sie sind der Redensführer.
35:28Haben wir es oder kommt der Lomme?
35:29Ja, ja.
35:31Also, Sie haben ihn in der Wohnung aufgesucht, um ihn umzustimmen.
35:35Er wollte Sie aber nicht umstimmen lassen.
35:36Da haben Sie ihm die Scheren in den Rücken gerannt.
35:39Das ist einfach nicht wahr.
35:40Wieso sind Sie denn gestern abgehauen?
35:42Das war eine blöde Kurzschlusshandlung.
35:44Ja, genauso wie der Markt.
35:48Ich habe von einem Hans und seinem Papa kennengelernt.
35:51Nein.
35:51Wo denn?
35:52Beim 80er ist er gesessen.
35:54Aha.
35:55Und?
35:55Wie ist er so?
35:57Ein Herr.
35:58Ganz anders als der Junge.
36:01Jetzt reicht's.
36:03War der Hartl da?
36:05Ja.
36:06Hast du was gegen den Hartl?
36:07Nein, ich habe gar nichts gegen den Hartl.
36:09Aber der Hartl ist immer bei dir herin und frisst meine Keks.
36:12Mein Michi.
36:14Servus.
36:15Servus.
36:16Und?
36:17Hat die Spuse was gefunden?
36:19Nein, aber Frauenklamotten haben Sie gefunden in heißer einer Wohnung.
36:22Und das könnte wichtig sein, weil der Hai war nämlich Single.
36:24Apropos Spuren.
36:25Wie gestern in der Wohnung war, habe ich ein Parfüm gerochen, das ich kenne.
36:29Das heißt Armageddon und das ist ein schweineteurer Duft.
36:32Und?
36:33Ja, und den habe ich dann da drüben im Büro wieder gerochen.
36:35Bei uns?
36:35Ja.
36:36Als der Hansen mich gefragt hat, ob er das Finster aufmachen soll.
36:39Das war doch nachdem wir die Grossmann verhört haben.
36:41Allerdings.
36:43Die Kleider in heißer einer Wohnung, die haben auch so eigenartig gekocht.
36:47Maiglöckchen oder Muscheln oder sowieso.
36:50Vielleicht sind die ja von der Grossmann.
36:52Der Schluss liegt nahe.
36:53Mir ist also gut, bis wir uns die Kleider und die Frau Grossmann.
36:56Ja, ist recht.
36:58Von wegen, sie hat sich mit dem Heino zur Übergabe der Unterlagen getroffen.
37:01Die hatten doch was miteinander.
37:02Schaut ganz aus.
37:03Ach, Herr Ufer, hätten Sie einen Augenblick Zeit?
37:05Jetzt ist es gerade schlecht.
37:06Dauert nicht laut.
37:07Komm mal.
37:08Ja.
37:12Zum Wohle.
37:14Ah, Herr Hansen.
37:16Haben Sie einen Sohn getroffen?
37:20Haben Sie Fisch?
37:21Freilich.
37:22Frisch aus dem Kimsee.
37:24Gibt es da eine Spezialität?
37:25Gebratene Ränke.
37:27Für drei, bitte.
37:29Ach so.
37:30Bitte, Herr Ufer.
37:32Ja, folgendes.
37:34Ihre Schwester hat sich jetzt bereit erklärt.
37:37Bereit erklärt?
37:38Zu was?
37:39Ja, für den Posten der Verwaltungsdirektorin zu kandidieren.
37:43Ja, ja, ich weiß, dass Ihnen das jetzt nicht im Kram passt.
37:46Sie befürchten, dass da noch mehr Hofarbeit an Ihnen hängen bleibt.
37:50Was hast du denn da befürchten?
37:51Ich versichere Ihnen.
37:52Das wird nicht geschehen.
37:54Das hat meine Schwester damals auch gesagt, wie sie den Stadtrat kandidiert hat.
37:57Das hört sich jetzt alles recht schön an.
37:59Und ich kriege dann wieder Probleme im Kommissariat.
38:01Danke.
38:01Nein, nein, nein, wir werden da eine einvernehmliche Lösung finden.
38:05Sie legen sich mit der Artmann an?
38:06Ja.
38:08Kann ich das schriftlich haben?
38:09Herr Ufer, Sie haben mein Wort.
38:40Fangen wir an.
38:41Sie böser Kopf, ich guter Kopf?
38:43Oder andersrum.
38:46Was gibt es denn, als Sie grinsen?
38:47Also wirklich.
38:49Sven schlägt nach seiner Mutter.
38:53Sie war wunderschön, heiter, leichtblütig und immer ein wenig unkonditionell.
39:01Der schiere Gegensatz zu mir.
39:05Bis heute führen mein Sohn und ich diesen Gegensatz fort mit dem Unterschied, dass er nicht so schön ist.
39:13Und wo ist der Gegensatz?
39:14Ich bin ein disziplinierter, ordnungssüchtiger Pfeffersack.
39:18Ähnlich wie Sie.
39:19Ja, da war ich jetzt, die Rönke.
39:23Einen guten Appetit.
39:27Sie halten mich für einen Pfeffersack.
39:31Mit dem Unterschied, dass Sie um einiges schöner sind.
39:37Frau Grossmann, Sie haben gestern ausgesagt, dass Sie am Morgen zwischen neun und zehn Uhr zu Hause waren.
39:45Bleiben Sie dabei?
39:47Ja.
39:49Welches Parfum benutzen Sie?
39:56Armageddon?
39:57Mhm.
39:58Ein sehr teurer und sehr seltener Duft.
40:01Den man auch am Tatort riechen konnte.
40:03Was sagen Sie dazu?
40:05Gar nichts.
40:07Also ich würde sagen, Sie haben sich mit Herrn Hai in der Wohnung getroffen.
40:11Nein, das habe ich nicht.
40:15Warum haben Sie uns verschwiegen, dass Sie was mit ihm gehabt haben, hm?
40:17Das stimmt nicht.
40:19Schauen Sie mal.
40:21Diese Kleider haben wir in Heiß' Wohnung gefunden.
40:25Am Mokado.
40:26Schon wieder Ihre Marke.
40:29Kann das Zufall sein?
40:31Und wir haben noch was gefunden, Frau Grossmann.
40:36Das ist Ihre Schere aus Ihrem Schreibtisch von Ihrem Büro.
40:40Mit dem Blut von Herrn Hai dran.
40:44Jetzt kommt der Weichspüler.
40:55Sie haben ihn geliebt.
40:57Und er hat Ihnen übel mitgespielt.
41:00Er hat Ihnen versprochen, dass er Sie heiratet und seine Firma aufnimmt.
41:06Ihnen ging es doch nur um Geld und Karriere.
41:09Und als Sie dann aufgeflogen sind und er Sie nicht mehr gebraucht hat,
41:13da hat er Sie fallen lassen.
41:15Ja.
41:17Im Regen hat er mich stehen lassen.
41:20Eiskalt.
41:22Ohne mit der Wimper zu zocken.
41:26Dafür musste er büßen.
41:30Und das war dann vorsätzlicher Mord.
41:45Und? Habt ihr es mitgekriegt?
41:47Ja.
41:48So eine schöne Frau.
41:50So was Feines hat der Hai gar nicht verdient.
41:54Mei.
41:54Ein dicker Geldbeutl schlagt eben alles.
41:57Hatl.
41:57Da können wir mich nicht mithalten.
41:59Ihr seid halt keine Haie.
42:02Nein.
42:03Wir sind wohl eher Thunfisch.
42:05Aber dann tun wir jetzt, was wir tun müssen.
42:08Auf geht's.
42:08Und dann tun wir jetzt.
42:09Hi.
42:10Vielen Dank.
42:11Vielen Dank.
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