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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:05Die Uhrzeit?
00:24Hallo?
00:30Ich bin nicht.
00:47Florian, Prost!
00:52Oh mein Gott.
00:54Ich brauche dich wieder.
01:16Ich brauche dich.
01:17Das haben wir wieder.
01:18Ich brauche dich wieder.
01:28Grüß Gott.
01:30Grüß Gott, Frau Stockl!
01:31Ja, der Herr Brandl!
01:33Grüß, Jana!
01:34Grüß, Jana!
01:35Da schauen Sie her.
01:36Für mich?
01:37Ja, was Kleines.
01:38Für Zwischentuch.
01:39Schmeckt gut und ist gesund.
01:40Aha!
01:41Ja!
01:41Welcome back to Rosenheim!
01:44Was hat er denn das mal?
01:45Wer denn jetzt?
01:46Der Herr Hofer will ich doch wieder.
01:47Ach so, der muss nach Brüssel.
01:49Nach Brüssel?
01:50EU?
01:51Kriminalistenkongress?
01:52Nein!
01:53In Sachen Landwirtschaft mit dem Bauernverband.
01:55AG!
01:57Agrarsubventionen und das ganze Zeigl muss er auch mit den Politiker diskutieren.
02:01Da gibt es ja keinen besseren Mann wie den Herrn Hofer.
02:04Wie wohnen Sie das?
02:05In der Landwirtschaft kennen Sie aus und im Umgang mit Kriminellen.
02:09Herr Brandl, schön, dass Sie wieder da sind.
02:11Grüß Gott, Herr Lind.
02:12Und?
02:12Gute Fahrt gehabt?
02:13Wunderbar, danke.
02:14Frau Stockel, ganz kurz.
02:16Haben Sie vielleicht einen kleinen Tipp für Wohnung oder günstige Pension?
02:19Wollen Sie nicht mehr bei der Frau Hofer wohnen?
02:21Ja, schön ist schon.
02:24Da wissen Sie, dieses Rumgewurstel am Hof die ganze Zeit.
02:28Ja, ich hab's doch gewusst.
02:31Mein Straubinger Kommissar.
02:33Gespürt habe ich, dass er schon da ist, unser Herr Brandl.
02:36Grüß Sie, na gut.
02:37Habe die Ehre.
02:38Gut, schauen Sie aus.
02:39Erholt, kräftig.
02:41Ich hab eine Wohnung schon hergekriegt.
02:42Das gibt's ja gar nicht.
02:44So, schauen Sie her.
02:45Willkommen daheim.
02:46Sehr schön.
02:48Bisschen umeinander hausmeistern und ansonsten sind Sie natürlich mein Gast.
02:51Pfundig.
02:52Ich freue mich, dass Sie wieder da sind.
02:56Frau Stockel, machen Sie dem Kollegen erst mal einen Kaffee, ja?
02:58Ja, erst mal einen Kaffee, gell.
03:02So, bitte sehr.
03:03Danke.
03:05Die Dörner Heinigs in Brüssel.
03:07Eure Normengrößenfestling.
03:09Für Diesel- und Erdäpfel.
03:11Ja, und sonst eben Schmacken.
03:13Meine Herren.
03:16Die Arbeit ruft.
03:18Es gaber der Laich männlich in einem Bauernhaus am Kirchbergweiher.
03:22Ja gut.
03:23Dann wünsche ich euch viel Erfolg.
03:25Viel Glück.
03:26Ich pack's.
03:27Ja, viel Spaß in Brüssel.
03:28Danke.
03:29Wiederschauen, Herr Rufer.
03:37Servus.
03:41Der Herr Pfistermeier, wer sonst?
03:44Grüß Gott.
03:44Grüß Gott.
03:45Nicht schon wieder.
03:47Ja, das habe ich ja gesagt.
03:49Aber ich kann nichts dafür.
03:50Ist ja schon gut.
03:51Wenn Ihre Aussage protokolliert ist, können Sie dann wieder fahren.
03:53Dann will ich nur sagen, bis zum nächsten Mal.
03:55Nein, nein, nein.
03:56Bitte nicht.
03:58Ah, Herr Mohr.
03:59Gut, Herr Lind.
04:00Gut, Herr Lind.
04:01Gut, Herr...
04:01Ja, Herr Brandl.
04:02Grüß Sie Ihnen.
04:03Grüß Sie Ihnen.
04:04Gut, Herr Mohr.
04:05Man kann jetzt nur sagen, you are welcome.
04:07Was?
04:07Willkommen im Team.
04:09Ja, Dankeschön.
04:40Das ist gut.
04:40Und es ist gut, dass Sie gut in den Staten wächst.
04:42Die Leiche.
04:43Die Leiche.
04:44Bitte.
04:47Fistemeier.
04:53So.
04:55Grüßt euch.
04:56Servus.
04:57Servus.
04:57Was hat die Frau Doktor gesagt?
04:58Ja, nein.
04:59Nicht früh.
05:00Verschlagen haben sie.
05:01Mit dem stumpfen Gegenstand.
05:03Habt ihr irgendwas in der Art gefunden?
05:05Bis jetzt noch nichts.
05:06Also keine Tafache?
05:07Nein, aber den Geldbeutel haben wir schon gefunden.
05:10Fingerabdrücke?
05:11Haben wir schon genommen.
05:14Also, Florian Fromm heißt der Todeszeitpunkt zwischen Mitternacht und zwei Uhr in der Früh,
05:19sagt die Frau Doktor.
05:21Ja.
05:22Machen wir jetzt mit ihr?
05:25Achso, ist freigegeben, oder?
05:27Ja.
05:28Gut, dann sage ich Bescheid.
05:29Ja.
05:30Bestattung!
05:33Großwitter.
05:37Das ist ein neues Gespusi.
05:39Sollte man sich merken können.
05:41Vielleicht hat er mehrere Damen am Start gehabt.
05:44Oder ist das ein Kennwort?
05:45Das klingt gut.
05:47Tja, dann schauen wir uns nachher mal um, wenn die Gespusi durch ist.
05:51Freilich, Christian.
05:52Für die aber die Doppel zu schneiden.
05:53Danke, Elisabeth.
06:08Das war doch eine bequeme Art, die Tatwaffe loszuwerden.
06:12Ja.
06:13Dann könnten Sie recht haben, ja?
06:15Brauchen wir einen Taucher.
06:16Oh, oh.
06:17Jetzt wird die Frau Artmann aber freuen.
06:19Die wacht mittlerweile über jeden Eier.
06:21Die Frau Artmann, ist die immer noch da?
06:23Ich hab eine Frage.
06:24Wir haben ja auch so eine in Straubing.
06:26Da hilft noch eine Sollbruchstelle.
06:28Ah, ja.
06:29Ja.
06:29Was ist das?
06:31In dem Fall beantragen wir drei Taucher.
06:33Dann sagen sie, nein, ist zu teuer.
06:35Da können wir nicht zahlen.
06:35Höchstens einer.
06:37Dann kriegen wir einen Taucher und die haben zwei gespart.
06:41Sollbruchstelle.
06:42Was Sie alles wissen.
06:45Grüß Gott.
06:45Was ist denn passiert?
06:47Wer sind Sie?
06:48Sanin Ertl.
06:48Mein Freund wohnt hier.
06:50Florian Fromm.
06:51Ja.
06:52Was ist denn mit ihm?
07:02Wir waren seit einem Jahr zusammen, der Florian und ich.
07:05Und woher kennen Sie sich?
07:07Er arbeitet in der Werkstatt vom Stangler Wolfgang.
07:10Stangler Wolfgang, ist das die Autowerkstatt?
07:12Mhm.
07:13Ich hab da früher mal ausgeholfen, dem Sekretariat.
07:16Und jetzt nicht mehr?
07:18Nee.
07:19Warum?
07:21Ach der, der Chef hat mich manchmal so blöd da.
07:26Also er hat sie angemacht auf gut Deutsch.
07:28Ja, ist aber nicht so wichtig.
07:30Hat er das vor ihrem Freund getan?
07:32Nein.
07:34Außerdem hätte der Florian am Monatsende sowieso aufgehört.
07:37Wissen Sie warum?
07:39Der Chef hat ihm gekündigt.
07:42Mit dem Schreit gehabt.
07:44Aber worum es da ging, das weiß ich nicht.
07:45Das hat mir der Florian nicht erzählen wollen.
07:51Was mach ich jetzt mit der Frau Hofer?
07:53Na ja, immerhin wohnen Sie da gratis.
07:56Aber ich mag mir nicht während mir mitteln dauernd am Hof abrackern.
07:59Dann müssen Sie ihr das sagen.
08:01Na ja, liegt die Kinder mit hoch.
08:03Ich kann ja das nicht einfach so sagen.
08:09Tja, dann...
08:10Wo ist der Herr Damm?
08:11Keine Ahnung.
08:13Danke.
08:13Bitte.
08:18Das ist ja furchtbar.
08:20Wir würden Ihnen diesbezüglich gerne ein paar Fragen stellen, wenn es geht allein.
08:24Na klar.
08:24Posch, mach eine Pause.
08:26Ja.
08:29Ich kann Ihnen nicht vorher zeigen über den Boden.
08:31Aber Sie hatten Streit mit ihm.
08:33Wer sagt das?
08:34Und Sie haben ihn gekündigt.
08:36Ja.
08:37Das stimmt.
08:39Ist nicht mehr so gut gelaufen.
08:41Geht's ein bisschen genauer.
08:43Er war heute nicht mehr so zuverlässig.
08:44Er ist zu spät gekommen, hat schlampig gearbeitet, hab ihn ausgeschmissen.
08:47Haben Sie ihn gar nicht gefragt, warum?
08:49Was, warum?
08:50Ja, warum er nicht mehr so zuverlässig war.
08:52Ich misch mir nicht in den Watsch machen von meinen Mitarbeitern.
08:54Was sagt Ihnen denn der Name Roswitha?
08:57Nix.
08:59Soll ich mir dir was sagen?
09:01Wo waren Sie letzte Nacht?
09:04War zu Hause.
09:05Hier.
09:05Bei meiner Frau.
09:06Ihre Frau?
09:07Ja, die kann das bezeugen.
09:08Können Sie gerne fragen.
09:10Ist er da irgendwo?
09:11Da im Büro oder oben in der Wohnung.
09:14Tja, dann danke erstmal, Herr Steiner.
09:16Danke.
09:18Bitte.
09:21Herr Posch?
09:23Ist das jeder?
09:25Geil, oder?
09:27Schnittig.
09:29Was für ein Verhältnis haben Sie eigentlich so gehabt zum Florian?
09:33Nein, ganz normal. Kollegen halt.
09:36Haben Sie was mitbekommen von dem Streit zwischen ihm und dem Chef?
09:39Na, das geht mir aber auch nix um, oder?
09:45Grüß Gott.
09:46Guten Tag.
09:48War das die Chefin?
09:50Ja.
09:51Haben Sie irgendeine Idee, wer was gegen Herrn Fromm gehabt hat?
09:56Keine Ahnung.
09:57Sagt Ihnen der Name Roswitha irgendwas?
10:00Roswitha?
10:02Vielleicht hat er mit dir was gehabt, oder?
10:05Ich denke, er hat eine Freundin.
10:07Die ist schon, aber gestern kurz vor Feierabend ist Janine vorbei gekommen und hat ihm eine riesen Szene gemacht.
10:12Erzähl sie mal.
10:13Sie hat gesagt, dass er sie bedrückt und dass sie das merken darf.
10:17Er hat gesagt, sie soll ihn in Ruhe lassen und abheilen.
10:19Und dann?
10:22Dann ist sie richtig ausgeflippt und hat irgendwas nach ihm geschmissen.
10:26Er hat dann Schluss gemacht.
10:28Schluss gemacht?
10:29Ja.
10:31Er hat gesagt, dass er keinen Bock mehr auf die ganzen Sehnen hat und dass sie schleichen soll für immer.
10:37Ja, sie hat dann angefangen zu flennen.
10:40Er hat gesagt, dass er das noch bereuen wird und das abkann.
10:44Das hat sie gesagt? Er wird's bereuen?
10:46Na, ja, also so oder so ähnlich heute.
10:51Und wo waren Sie gestern Nacht zwischen elf und eins?
10:54Unterwegs. Was trinkt er?
10:56Mit dem Spezi.
10:57Nein, nicht mit dem Spezi, allein.
11:00Und wo?
11:00Wie das so ist, hier und da. Ich bin von einer Kneipe zur nächsten zogen.
11:04Dann seien Sie doch bitte so nett und schreiben uns die Namen der Kneipe auf, ja?
11:07Danke.
11:08Ja, also ich mein, bin ich jetzt verdächtig, oder was?
11:12Kleine Routine.
11:14Aha.
11:20Frau Stangler.
11:22Grüß Gott.
11:23Grüß Gott.
11:24Mein Antje Kripp Rosenheim.
11:26Das ist mein Kollege der Herr Lindh.
11:27Grüß Gott.
11:28Hallo.
11:30Sie wissen sicher schon von dem Mord an Florian von.
11:33Ja, furchtbar.
11:35Wir wollen eigentlich nur wissen, was Sie gestern Abend gemacht haben.
11:38Wir waren daheim.
11:39Mein Mann und ich.
11:41Den ganzen Abend?
11:42Ja, freilich.
11:43Zuerst haben wir Abend gestern um acht und dann haben wir ein bisschen Fernsehen geschaut.
11:46Und dann sind wir ins Bett gegangen.
11:50Wann ungefähr?
11:52So um halber zwölf Uhr.
11:54Ja, das war's eigentlich schon.
11:56Danke.
11:58Wiederschauen.
11:58Wiederschauen.
12:07Naja, überzeugend ist was anderes.
12:09Da habt ihr gerade den Text verfasst.
12:11Weil er was zu verbergen hat.
12:13Genauso wie der Posch.
12:15Ja, der hat auch in den richtigen Stellen gestammelt.
12:17Ja.
12:19Aber schönes Auto hat er.
12:25Janine.
12:26Ja?
12:27Was?
12:28Na, Entschuldigung.
12:29Danke.
12:30Janine.
12:31Was ist mal vom Fromm?
12:32Nicht was wieder.
12:33Stimmt.
12:34Wir hätten Sie eigentlich nach was wieder fragen sollen.
12:36Ja, was so gleich denn noch?
12:37Das hätte ich nicht übers Herz gebracht.
12:39Guten Morgen, die Herren.
12:41Morgen.
12:41Morgen.
12:42Grüß Gott, Frau Hartmann.
12:43Herr Prantl, wieder bei uns.
12:44Willkommen.
12:45Ja.
12:45Zu Ihnen wollte ich auch gerade.
12:47Bin schon da?
12:48Ja.
12:48Wegen dieser drei Taucher.
12:49Um was geht es da, wenn ich fragen darf?
12:51Um die Tatwaffe.
12:53Aha.
12:53Da gibt es sicherlich einen Weiher am Haus.
12:55Und wenn ich der Möder wäre, würde ich die Tatwaffe.
12:58Verstehe.
12:59Und wieso drei Tauchen?
13:01Ja, Herr Mohr, was gibt es?
13:01Wegen der Gründlichkeit.
13:03Das ist ja wohl unnötig.
13:04Einer reicht für den Anfang.
13:05Meinen Sie nicht auch?
13:07Einer?
13:08Na ja, für den Anfang.
13:10Also dann.
13:12Ach, Herr Prantl, das war jetzt aber eine Sollbruchstelle, oder?
13:16Wie meine?
13:18Sollbruchstelle.
13:19Gibt es das nicht in Niederbayern?
13:20Doch, bei den Mastkrügen oben am Kräft, da gibt es zwei Kerben.
13:23Wenn es eine Rauferei gibt, dass man dann, wenn man zuschlägt, dann...
13:26Schon gut.
13:27Viel Erfolg weiterhin.
13:29Die sprüren sich uns übrigens durch. Wir können uns im Haus umsehen.
13:33Ja.
13:34Sollbruchstelle.
13:38Grüß Gott.
13:38Servus. Morgen.
13:40Das muss da hinten drüben irgendwo sein.
13:41Ja, was schon.
13:42Okay.
13:47Na, seid ihr schon da?
13:48Na, das ging ja flott.
13:49Wie soll ich?
13:53So.
13:55Ja, ich bin da oben.
13:56Schön.
13:58Herr Litt.
13:59Aha.
13:59Mhm.
14:00Ja, ich bin da oben.
14:05Ja, ich bin da oben.
14:09Mhm.
14:10Okay, wir kommen jetzt, wir kommen.
14:11Ja, ich bin da oben.
14:12Ich bin da oben.
14:12Ich bin da oben.
14:13Ja, ich bin da oben.
14:13Wie soll es sein?
14:14Oh, wie soll ich denn das?
14:20Ja.
14:22Ich bin da oben.
14:41So, im Schlafzimmer hat nichts Besonderes.
14:44Gibt's was Neues von Roswitha?
14:47Roswitha war nicht sein Kennwort.
14:49Er hat gar keins.
14:50Aber da gibt's auch nicht viel zu schützen.
14:52Aber schauen Sie mal hier.
14:53Er hatte konkrete Reisepläne für den nächsten Monat.
14:56Ziemlich teure Angelegenheit.
14:58Und das hier sind Leasingangebote für verschiedene Sportwagen.
15:03Hat er im Lotto gewonnen.
15:04Also wenn nicht, dann finde ich es erstaunlich für einen angestellten Automechaniker,
15:07dem gerade gekündigt wurde.
15:10Haben wir schon irgendwo Konto auszugefunden?
15:12Ich jetzt nicht.
15:13Dort hat er es so.
15:15Ich muss mal ruf, die Janine Ertel kommt jetzt aus dem Präsidium.
15:18Bis später im Tempskirchen.
15:19Ja.
15:26Herr Lind, eine Schein in Ertel wäre jetzt da.
15:29Ah ja, sehr gut.
15:30Schicken Sie sie rein.
15:30Frau Ertel, bitte.
15:35Frau Ertel, pünktlich auf die Minute.
15:38Hallo.
15:38Nehmen Sie doch Platz.
15:42Wie geht's Ihnen?
15:44Danke, geht schon.
15:47Sie haben uns nicht erzählt, dass Sie Streit mit Florian hatten.
15:50Er hat sich am Nachmittag vor seinem Tod von Ihnen getrennt.
15:54Und Sie haben gesagt, er werde das bereuen.
15:57Ja, mein Gott, das sagt man halt, wenn man verletzt ist.
16:00Damit haben Sie aber ein Motiv.
16:01Ich habe ihn geliebt.
16:04Er hat Sie betrogen, nicht wahr?
16:09Kennen Sie eine Roswitha?
16:12Herr Lind, Entschuldigung, bitte.
16:13Brauchen Sie mich noch?
16:14Nein, nein.
16:15Dann mache ich jetzt Feierabend.
16:17Ja, bis morgen.
16:17Bis morgen.
16:22Ich habe gespürt, dass der Florian was mit einer anderen hat.
16:25Aber ich habe dem keine große Bedeutung beimessen wollen.
16:30Wollten Sie eigentlich zusammen verreisen?
16:32Nein, warum?
16:33Nun, wir haben eine Menge Reiseunterlagen in seiner Wohnung gefunden.
16:38Roswitha ist es die andere?
16:40Roswitha ist im Moment nur in der Notiz auf einem Zettel.
16:45Wo waren Sie in der Tatnacht?
16:47Zu Hause.
16:49Ich habe eine lange E-Mail geschrieben einer Freundin.
16:51Dann habe ich noch geduscht und bin ins Bett.
16:53Wie spät war es da?
16:56Mitternacht.
16:57Das mit dem Streit, das haben Sie von Sigi Posch, nicht wahr?
17:00Das passt.
17:01Er hat Florian gehasst, weil er dem Chef und sein Schweinerein erzählt hat.
17:06Schweinerein?
17:07Sigi hat Altöl von Autos nicht richtig entsorgt,
17:09sondern einfach in eine Grobe hinter die Werkstatt gekippt.
17:12Herr Florian war super wütend, weil das ins Grundwasser geht.
17:15Er hat es dem Chef erzählt und Sigi wäre fast rausgeflogen.
17:18Aha.
17:19Und wann war das?
17:21Letzte Woche.
17:22So, der Lahr.
17:24Da hat er schön geschaut.
17:27Ich bin doch ein bisschen früher aufgestanden.
17:30Wo bin ich am Drucker?
17:32Vielleicht kann ja unser Freund Jun helfen.
17:36Was denn?
17:37Kein Brandl sucht, nur bleibe.
17:39Ich habe mir gedacht, da wohnen Sie bei der Hofermarie.
17:41Ja.
17:42In der Hausmeisterwohnung.
17:45Ja, schön ist es ja schon, aber gerade jetzt.
17:50Was gerade jetzt?
17:53Wegen der Scheune.
17:55Was ist damit?
17:56Ja, ich weiß es ja auch nicht, aber ich meine, sie braucht ein bisschen Renovierung.
18:00Renovierung?
18:02Neue Bräder auf der Widerseite.
18:04Mir wird schlecht.
18:07Komischerweise hat das der Hofel nicht mehr ganz geschafft vor seiner Abreise.
18:10Ja, das ist typisch.
18:12Ja, da findet man eine andere Lösung.
18:14Hast du eine Idee?
18:15Freilich.
18:19Hoppala.
18:20Jo, was hast du denn?
18:23Zeh, Fünferl.
18:24Jetzt habe ich einen Hexenschuss.
18:31Das war die Lösung.
18:40Das hat er nicht mehr geschafft.
18:41Aha.
18:44Oje.
19:07Da sind Sie ja schon, Herr Brantl.
19:09Ach, ja, da bin ich schon.
19:12Ich habe schon alles hergekriegt.
19:14Dann los.
19:19So, da sind wir wieder.
19:22Ja, schön.
19:23Alles genauso wie beim letzten Mal.
19:25Handtücher aber ins Bad klebt.
19:26Fund ich.
19:27Fühlen Sie einen wieder heim.
19:30Dankeschön.
19:36Und Gott sei Dank, was haben Sie denn?
19:38Mein Kreuz.
19:39Meier Brantl, Hilfe!
19:42Brauchen wir einen Arzt?
19:43Nein, das kenne ich schon.
19:45Furchtbar.
19:46Nein, Hexenschuss.
19:48Ehrlich?
19:49Da kann mir nichts machen.
19:50Nein, furchtbar.
19:51Da rief bloß eins.
19:54Was denn?
19:56Schonen.
19:57Schonen?
19:58Ja, furchtbar!
20:06Herr Brantl?
20:08Moment.
20:12Ja, bitte.
20:16Grüß Gott.
20:17Grüß Sie.
20:18Geht es Ihnen schon besser?
20:20Besser, danke der Nachfrage.
20:22Brauchen Sie irgendwas?
20:24Nein, im Moment nicht.
20:26Soll ich Sie nicht doch zum Arzt fahren?
20:28Ich muss doch ermitteln, die Stadt ruht nicht.
20:31Ich besorg Ihnen aus.
20:32Es tut mir jetzt so leid, dass ich für Sie so gar keine Hilfe bin.
20:35Ach, geh.
20:36Wo denken Sie hin?
20:38Ich möchte Ihnen für die Zeit wenigstens ein bisschen eine Miete zahlen.
20:42Geh, Herr Brantl.
20:43Doch, da stehe ich jetzt drauf.
20:45Ehrensache.
20:45Bis ich wieder gesund bin.
20:47Bitteschön.
20:47Der hat es mir nicht gefallen.
20:49Sonst habe ich ein schlechtes Gewissen.
20:52Wenn Sie meinen.
20:53Dankeschön.
20:58Brantl?
21:00Ja?
21:01Der Taucher?
21:03Ah, der Taucher hat gestern die Tatwaffe gefunden.
21:05Das ist sehr schön.
21:07Ja?
21:08Gut, dann fahre ich gleich in die Pathologie.
21:10Dankeschön, Frau Stuckel.
21:12Servus.
21:13In Ihrem Zustand?
21:16Das muss ja.
21:19Was?
21:19Die haben drei bestellt, damit sie einen bekommen?
21:22Na, die berühmte Sollbruchstelle.
21:24Als ob du den Trick nicht schon kennst.
21:26Ich habe mich köstlich amüsiert.
21:28Vor allem Brantl's Gesicht, bitte.
21:30Guten Morgen.
21:31Hallo, die Damen.
21:32Morgen.
21:33Hallo.
21:35Frühstück in der Pathologie.
21:37Das hat was Eigenes.
21:38Hat sich gelohnt, ihr Taucher?
21:40Ja.
21:41Man braucht ja ein bisschen gespüren.
21:43Und, es ist die Tatwaffe?
21:46Eindeutig.
21:47Wollen Sie sehen?
21:48Na, danke.
21:49Passt schon.
21:50Also, die Abdrücke auf der Schädeldecke stimmen genau überein.
21:52Nur leider keine verwertbaren Spuren, außer die vom Opfer.
21:55Der Täter hat bestimmt Handschuhe getragen.
22:01Äh, entschuldigt's bitte.
22:02Das ist gerade von der Spurensicherung reinkommen.
22:05Ah, der Reifenabdruck vom Tatort.
22:07Schauen Sie mal.
22:08Aha.
22:08Hier sogar die technischen Daten.
22:09Hersteller, Reifentyp und so weiter.
22:11Ah, dann müssen wir das jetzt nur noch mit den Autos unserer Verdächtigen vergleichen.
22:15Das wäre doch was für den Herrn Mohr, oder?
22:19Apropos Mohr, der war auch schon fleißig.
22:26Kontoauszüge vom Opfer, frisch von der Bank.
22:28Besonders fleißig.
22:30Extrem fleißig.
22:31601,72 Euro.
22:34Ob das für Weltreise reicht?
22:36Oder für die Leasingraten deines Sportwagens?
22:51Hallo?
22:54Hallo?
22:57Ja, Kim gleich.
23:01Herr Posch?
23:05Hm.
23:10Das dann, wenn Sie jetzt Haarspannen.
23:11Wenn Sie zum Chef wollen, der ist unterwegs.
23:15Das macht gar nichts, wir wollen nämlich zu Ihnen.
23:17Ach so.
23:19Sie hatten ziemlichen Ärger mit Herrn Stangler.
23:21Stichwort Altöl.
23:24Das ist eine ganz alte Geschichte.
23:27Darum geht es nicht. Ihr Chef wusste das von Florian Fromm.
23:29Da haben Sie recht die Wurz gehabt.
23:32Geht schon.
23:33Geht schon.
23:34Geht schon.
23:37Wollten Sie uns nicht was aufschreiben?
23:38Was denn?
23:39Namen. Von Kneipen, in denen Sie waren.
23:42Ja, das kriegen Sie schon noch.
23:46Jetzt.
23:47Haben Sie die.
23:48Ja, in den Kneipen fragen Sie jetzt nach, ob sich jemand an Herrn Posch erinnern kann.
23:52Ja, genau. Danke, Herr Mohr.
24:01Hallo.
24:02Ah, grüß Gott.
24:05Was machen Sie denn da?
24:06Ich wollte noch mal mit Herrn Stangler sprechen, wegen meiner letzten Gehaltsabrechnung.
24:10Der ist nicht da.
24:11Unterwegs.
24:12Ach so.
24:14Aber das ist ja jetzt blöd.
24:15Na gut, dann komme ich noch anderem mal wieder.
24:17Tja.
24:18Ah, Frau Ertl.
24:19Ja?
24:20Schauen Sie mal schnell her.
24:22Das habe ich in der Werkstatt gefunden.
24:24Ach, das ist nicht meiner.
24:25Fragen Sie mal die Frau Stangler.
24:27Die trägt solche roten Clips.
24:28Danke.
24:28Bitte.
24:30Was haben Sie denn mit der Haarspange?
24:33Ja, eigenartig.
24:34Genau so ein Teil habe ich im Schlafzimmer von unserem Mordopfer gefunden.
24:38Ach was?
24:39Hm.
24:39Die Frau Stangler.
24:44Oh, grüß Gott.
24:46Grüß Gott, Frau Stangler.
24:47Schauen Sie mal, wir haben Ihre Haarspange gefunden.
24:50Die lag in der Werkstatt.
24:52Danke.
24:53Und gestern haben wir genau die gleiche gefunden.
24:57Im Schlafzimmer von Herrn Fromm.
25:01Also, der Flo, der Florian und ich, wir haben was miteinander gehabt.
25:06Seit wann?
25:07Seit ungefähr zwei Monaten.
25:10Wusste Ihr Mann davon?
25:11Na, bloß nicht.
25:13Sind Sie ja da sicher?
25:14Ja, freilich.
25:15Das darf er auf keinen Fall erfahren.
25:18Vielleicht hat er das ja schon.
25:19Hat sich gerecht?
25:20Na, unmöglich.
25:21Der war doch die ganze Nacht daheim.
25:23Das klingt nicht sehr glaubwürdig.
25:25Wenn ihr das wüsst.
25:27Na, bitteschön.
25:27Das dürfen Sie ihm auf keinen Fall erzählen.
25:29Frau Stangler, wir sind ja nicht bei der Eheberatung.
25:31Wenn Ihr Mann von der Affäre wusste, dann hat er ein starkes Motiv.
25:33Na, er war's aber nicht.
25:34Er war doch die ganze Nacht daheim, wenn es einer sagt.
25:37Die ganze Nacht war er daheim.
25:40Sie hat so viel Angst vor Ihrem Mann, dass sie ihm sogar ein Alibi verschafft.
25:44Ui.
25:45Was ist?
25:47Dann sagt er doch glatt zu mir.
25:49Servus beieinander.
25:51Na, geht's schon ein bisschen besser.
25:54Geh was, Hamsen.
25:55Hexenschuss.
25:56Ehrlich?
25:56Seit wann?
25:58Gestern Abend.
25:59Äh, ehrlich jetzt?
26:00Der Ärmste kann sich kaum noch bewegen.
26:02Das geht schon den ganzen Tag so.
26:04Mensch, ich wollte Ihnen ja was besorgen.
26:06Ja, geht schon.
26:08Geht schon.
26:08Jetzt muss ich aber zu meinem 80er, äh, Kulturausschuss.
26:12Gute Besserung, gell?
26:13Danke.
26:14Wiederschauen, Frau Hofer.
26:16Wiederschauen.
26:17Hexenschuss.
26:23Knappe Sache.
26:23Ja.
26:27Der Bosch hat kein Alibi.
26:29Aha.
26:30Wieso?
26:31Folgendes.
26:31Drei Wirtshäuser hat er notiert gehabt.
26:33Im ersten ist er gewesen, bis um ihre Zähne.
26:35Und im zweiten hat ihn keiner gesehen, obwohl er dort Stammgast ist.
26:39Und das dritte?
26:40Den hat man gar nicht offen gehabt.
26:41Ruhetag.
26:42Haben Sie mich nicht verstanden?
26:44Warum haben Sie gelogen?
26:46Jetzt sagen Sie etwas.
26:47Wo waren Sie nach Ihrem Kneipenbesuch?
26:49Ich war nur an der Tank und hab mir nur ein paar Bier geholt.
26:52Und dann?
26:54Ja, die hab ich dann drunken.
26:56Vor ihrer Wohnung.
26:58Wie bitte?
26:58Ihr habt den Schluss nicht gescheit verstanden?
27:00Vor ihrer Wohnung.
27:02Vor besten Wohnung.
27:04Janine.
27:07Janine wohnt im Erdgeschoss und manchmal, da kann man sie sehen.
27:12Moment mal, Sie haben Janine Erdl beobachtet? Warum?
27:16Sie hat es geschnäuzt.
27:17Sie ist einmal verliebt.
27:21Ach so.
27:22Entspannend.
27:24Was hat sie denn so gemacht?
27:29Auf dem Sofa ist gesessen mit ihrem Laptop.
27:33Ziemlich lang ist da gesessen.
27:36Ein Schneidersitz.
27:38Dann ist aufgestanden.
27:39Dann ist er ins Bad gegangen.
27:43Hat ihren Bademantel auszogen.
27:47Und hat geduscht.
28:01Ich glaube, er sagt die Wahrheit.
28:03Janine hat genau das gleiche ausgesagt.
28:05Und wenn sie es ihm erzählt hat?
28:08Dass sie geduscht hat.
28:10Ihm.
28:11Nein.
28:12Dass er scharf auf sie ist, ist klar.
28:14Wenn der Fromm sich von Janine getrennt hat, gibt es gar keinen Grund, ihn umzubringen.
28:18Im Gegenteil, er müsste ihm dankbar sein.
28:19Ja, ja.
28:23Hm.
28:25Passt schon.
28:29Ja, da seid ihr.
28:31Was gibt's?
28:32Wir haben da einen Reifen gefunden.
28:34Schaut sie mal her.
28:36Das ist der Abdruck vom Reifen aus der Tatnacht.
28:40Das ist der Reifen von der Tatnacht.
28:42Und das ist das Auto vom Stangler.
28:47Also doch, der Chef.
28:50Herr Stangler, wir würden gerne reinkommen.
28:55So, geh mal.
28:57Waren Sie schon mal bei einem Fromm zu Hause?
28:59Nein.
29:00Noch nie?
29:02Noch nie.
29:03Warum haben wir dann den Reifenabdruck Ihres Wagens vor seinem Haus gefunden?
29:07Keine Ahnung, ich sage zu nichts mehr.
29:09Fahren Sie dann ab und zu mit dem Wagen von Ihrem Mann?
29:11Ach, geh.
29:12Der Wolfi hat mir noch nie die Schlüssel zu seinem Auto gegeben.
29:15Nein, nein, ich habe meinen eigenen so einen Kleiner.
29:18Damals ist eigentlich klar, dass es Ihr Mann war, der vor dem Haus von Herrn Fromm gestanden ist.
29:22Und zwar vorgestern, in der Tatnacht.
29:26Frau Stangler, warum liegen Sie mir um?
29:29Haben Sie solche Angst vor Ihrem Mann?
29:31Herr Brandt, kommen Sie mal bitte.
29:33Ich habe was gefunden.
29:35Ja.
29:38Im Büro versteckt.
29:39Oi.
29:41Wolfgang.
29:41Du hältst deinen Mund.
29:43Und, Manuela, bitte.
29:46Kontoauszüge.
29:48Zwei Tage vor dem Mord ist das abgekommen worden.
29:51Und vor allem zur Weltreise.
29:54Was machen wir mit dem Laptop?
29:56Ist das Ihre?
29:58Geht in die Karte um.
30:00Ja, Herr Stangler, da die Sonnenzahnbürsten, Unterhosen und dann packen wir es.
30:04Didi.
30:07Florian Fromm wollte sich einen Sportwagen kaufen und eine Weltreise machen.
30:11Und das, obwohl er gerade mal 600 Euro auf dem Konto hatte.
30:15Davor gebe ich mich, Herr Stangler, wofür hätte er das Geld kriegen sollen?
30:20Sie waren in der fraglichen Nacht am Tatort.
30:22Wir können das anhand von Reifenspuren beweisen.
30:25Womit hat er Sie erpresst?
30:28Keine Ahnung, wovon Sie reden.
30:30Das hat was mit Roswitha zu tun, nicht wahr?
30:34Wer ist Roswitha?
30:36Herr Lind, äh, holen Sie mal mit raus.
30:46Roswitha, das ist gar keine Frau.
30:49Das ist ein Kennwort.
30:50Und zwar nicht das Kennwort vom Opfer, sondern das vom Stangler seinem Laptop.
30:54Von Stanglers Laptop?
30:55Ach, der postet doch ein Verhältnis mit der Diana Stangler.
30:58Und wir haben diesen Bild ein bisschen im Schreibtisch vom Schiff rum.
31:02Ach, und Sie meinen, er findet dort dann den Zettel mit dem Kennwort?
31:05Genau.
31:06Und dann entdeckt er auf Stanglers Laptop irgendwas, womit er ihn erpressen kann?
31:10Genau.
31:12Mein Gott, Herr Brandl.
31:14Tja, ich rufe die KTU an, die sollen das ausprobieren.
31:17Und ich will die Frau Stangler her.
31:18Was machen wir mit ihr?
31:20Präsidentensuite?
31:20Genau.
31:28Gleih.
31:33Frau Stangler, wenn Sie da bitte schon reinkommen.
31:46Unter bitte Platz.
31:50Frau Stangler, Florian Fromm hat Ihren Mann erpresst.
31:55Und wir wissen auch, womit.
31:58Wie?
31:58Äh, womit denn?
32:00Es tut mir leid, Ihnen das sagen zu müssen, aber er hat Ihre Affäre schamlos ausgenutzt.
32:05Wie man ist das jetzt?
32:07Er hat in Ihrer Wohnung rumspielen, also besser gesagt, auf dem Laptop Ihres Mannes.
32:11Ach, geht es glaube ich nicht.
32:13Ihr Mann, Frau Stangler, ist anscheinend ein sehr ordentlicher Mensch, auch in illegalen Angelegenheiten.
32:20Was soll das sein?
32:22Ein Ausdruck sämtlicher Daten seiner Machenschaften.
32:27Also das verstehe ich jetzt nicht.
32:29Ihr Gott, der hat etlichen Kunden Reparaturen berechnet, die es überhaupt nicht braucht hätte.
32:33Das heißt, er hat Teile ausgebaut, die überhaupt nicht kaputt waren und sie durch neue ersetzt?
32:38Und diese angeblich kaputten Teile hat er bei anderen Kunden als neu wieder eingebaut.
32:43Und über diese unnötigen Reparaturen hat er offenbar minutiös Buch geführt.
32:48Also, ziemlich großer Bluff über Filial.
32:51Also, ich wusste es nicht.
32:53Tja, aber Florian Fromm wusste es.
32:56Genau wie das Passwort für den Computer Ihres Mannes.
33:00Roswitha.
33:01Das Passwort.
33:05Jedenfalls fand er dort diese Liste und somit auch die Namen sämtlicher geprellter Kunden.
33:10Und damit hat er Ihren Mann erpresst.
33:14Frau Stangler, es gibt eindeutige Indizien dafür, dass Ihr Mann in der Tatnacht am Tatort war.
33:19Es hat wirklich keinen Sinn, ihn weiterzudecken.
33:24Von der Saison erzählen Sie uns was.
33:27Sie möchten auch nicht wegen der Meinheit belangt werden.
33:30Ach, also, mein Mann, der ist...
33:35Der ist es um eins in der Nacht heimkommen.
33:39Herr Stangler?
33:43Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Verdachts, Florian Fromm getötet zu haben.
33:47Was denn?
33:48Herr Wahlebi.
33:50Jetzt nimm mal.
33:54Meine Frau.
33:57Ihre Frau hat Ihre Aussage widerrufen.
34:02Das verdammte Flitscherl.
34:06Die hat mit dem Scheißkerl geschlafen.
34:10Wenn Sie jetzt gestehen, dann kann sich das strafmildernd auswirken.
34:18Ja, ist so gut.
34:22Ich bereue in der Nachbarfrau.
34:25Aber da war er schon tot.
34:29Das klingt nicht sehr glaubwürdig.
34:32Er hat mir versprochen, dass er mit dem Geld abhaut und sich in Rosenheim nie wieder blicken lässt.
34:41Herr Stangler.
34:43Doch, das müssen Sie mir jetzt glauben.
34:49Und, was macht unser kleines Problem?
34:52Hä?
34:54Ja, das mit der Wirbelsäule.
34:57Weißt du schon?
34:58Ehrlich.
35:00Aktion Hexenschuss.
35:01Hm?
35:02Nein, das hätte ich gern gesehen.
35:04Magst du mir das nicht nicht sagen?
35:06Eine kleine Kostprobe, nur ganz kurz.
35:07Lass mal mein Ohr.
35:08Schade.
35:11Also, wenn ich so drüber nachdenke, weißt du jetzt erpressbar?
35:17Keiner Scherz.
35:18Du hast es ja bald beinahmt mit deiner Scherze.
35:21Äh, was wollten Sie mir gerade erzählen über den Stangler?
35:23Wenn der Stangler den Fromm umbringen will, warum holt er dann vorher das Geld bei der Bank?
35:30Wahrscheinlich hat er ihn im Affekt umgebracht.
35:33Fromm wollte mit einem Schraubenschlüssel erschlagen.
35:35Der war wahrscheinlich von der Werkstatt.
35:38Stimmt, den hat der Täter extra mitgebracht.
35:41Also, war es doch Vorsatz.
35:42Das würde aber bedeuten, dass der Stangler die Wahrheit gesagt hat und Fromm wirklich schon tot war.
35:48Was, wenn Diana Stangler von der Erpressung wusste?
35:52Von wem?
35:54Von einem Liebhaber.
35:55Sie war eingeweiht.
35:57Weiter?
35:59Oder noch anders.
36:01Nicht der Fromm hat die Stanglerin ausgenutzt, sondern sie hat ihn benutzt, um ihren Garten loszuwerden.
36:07Sie meinen, sie hat dafür gesorgt, dass ihr Liebhaber ihren Mann erpresst?
36:11Damit hätte ihr Garten ein klares Mordmotiv.
36:14Sie tötet dann den Liebhaber und schiebt den Mord ihrem Mann in die Schuhe.
36:1954 Euro, weil wir es vergessen.
36:21Nein.
36:24Das ist gut.
36:26Weil, wenn sie das nämlich eingefädelt hat mit der Erpressung, dann weiß sie auch, wann der Stangler das Geld überbringen
36:30soll.
36:31Und kann vorher den Mord beginnen.
36:33Der Stangler kommt zum Tatort, hat kein Alibi.
36:35Und hinterlässt sogar noch Spuren.
36:37Das ist ziemlich clever.
36:39Wir könnten der Stanglerin eine Falle stellen.
36:42Und wie?
36:44Keine Ahnung.
36:47Vielleicht kommt uns ja eine Idee, wenn wir uns den Tatort nochmal anschauen und die Werkstatt.
36:52Dann aber so schnell wie möglich.
36:53Ja.
36:55Ja, Frau Stuckel.
37:00Darf ich schon mal fluchen, oder?
37:02Geh, Frau Stuckel.
37:03Das ist doch kein Problem.
37:05Haben Sie sich wehgetan?
37:06Geht schon.
37:08Die zwei, drei, Brantl da.
37:10Danke.
37:12Das haben wir doch gleich.
37:18Jetzt geht's auch schon ein bisschen besser.
37:22Ja, sowas, Herr Brantl.
37:25Gratulation.
37:26Ja, Marie, so eine Überraschung.
37:28Sie sind ja wieder ganz der Alte.
37:32Faszinierend.
37:33Die wundersame Heilung des Herrn Brantl.
37:36Ja, was so ein bisschen Wärme und Schonung alles ausmacht.
37:39Ja, jetzt wollte ich denen doch gerade was vorbeibringen.
37:42Ein Schmerzgel für Ihren Hexenschuss.
37:44Ja, danke schön.
37:44Das ist aber sehr nett.
37:45Aber es geht ja jetzt schon viel besser, oder?
37:47Ja, ganz plötzlich.
37:49Ich war es auch nicht, auf einmal.
37:51Ein Wunder, oder?
37:53Nein.
37:54Ja, dann brauchen wir ja die Sache mit dem Geld auch nicht machen.
37:57Gell?
38:06Das war Pech.
38:08Das kann man so sagen.
38:09Blöd klaffer.
38:10Ja.
38:11Vielleicht haben wir hier ja mehr Glück.
38:14Hoffentlich.
38:17Ja.
38:21So, vielleicht die Werkstatt.
38:28Oh, ein Anfang.
38:33Ja.
38:36Ja, schauen wir mal.
38:39Mit Licht.
38:42Ja.
39:08Jetzt hat's.
39:10Du schaier.
39:12Was denn?
39:14Schau's mal her jetzt.
39:16Wie klingt das?
39:18Das ist schon anreichend von der Frau Schmeiner.
39:21Davon hätte sie doch mindestens ein halbes Dutzend davon.
39:24Das ist genau so was, was ich gesucht habe.
39:26Damit könnte man was probieren.
39:28Ich bin ganz wahr.
39:30Im Präsidium ist ja eins von diesen Dingen runtergefallen.
39:33Da war ich dabei.
39:34Na und?
39:34Die hätte das verloren.
39:37Ach, Sie meinen, was wäre, wenn Sie ...
39:40...
39:42Grüß Gott, Frau Stange.
39:43Grüß Gott.
39:44Wir haben leider eine Kleinigkeit vergessen.
39:46Sie haben uns zwar gesagt, dass Ihr Mann um ein Uhr nach Hause gekommen ist, aber leider nicht, wann er
39:49weggefahren ist.
39:50Ach so, ja.
39:51Wie ist unsere Schuld?
39:52Ja.
39:54So um neune.
39:55Also gegen 21 Uhr?
39:57Ja, genau.
39:58Okay.
39:59Die sind hübsch übrigens.
40:01Also die Armreifen, meine ich.
40:02Ach so, ja.
40:03Die sind aus Marokko.
40:05Urlaub.
40:06Ja, genau.
40:07Die sind wirklich schön.
40:07Vor allem, weil es so viele sind, ja?
40:09Ja, acht Stück sind's.
40:14Gut, dann wollen wir Sie nicht länger stellen.
40:17Jetzt ist eh alles vorbei.
40:18Ah, ah, Herr Brandl.
40:19Erst morgen, nach der abschließenden Begehung des Gradorts.
40:22Ja, und auch noch den Fundort, der Tatwaffe.
40:23Und vom Fundort dieses Schraubenschlüssels, genau.
40:26Ja, aber da werden wir eh nichts mehr finden.
40:27Ja, aber dann ist es erst vorbei.
40:29Aber das interessiert doch die Frau Stangler nicht mehr.
40:31Ach so, das stimmt natürlich.
40:33Also, Entschuldigung.
40:35Wiederschauen.
40:36Wiederschauen.
40:44Wiederschauen.
40:44Gar nicht so schlecht mit der Bank, oder?
40:47Bequem ist was anderes.
40:48Also, hören Sie mal.
40:49Wenn das so weitergeht, dann kriege ich wirklich noch einen Hexenschuss.
41:18Ein sehr ethischer Weiher hier.
41:21Hier haben Sie den Schraubenschlüssel ins Wasser geworfen.
41:23Nachdem Sie Florian Fromm erschlagen haben.
41:26Äh, äh, äh, na, nein.
41:29Ich, ähm...
41:30Wir haben mit keinem Wort erwähnt, wo wir ihn gefunden haben.
41:33Und was Sie jetzt gesucht haben, das haben wir auch schon gefunden.
41:39Sie hatten die Idee mit der Erpressung, nicht wahr?
41:42Sie haben Ihren Liebhaber dazu überredet und Ihrem Mann ein sauberes Motiv verschafft.
41:46Und dann haben Sie Florian Fromm getötet, um Ihren Mann loszuwerden.
41:49Und...
41:50Und der Florian, der hat's verdient gehabt.
41:52Und...
41:52Und mein Mann, der hat's auch verdient gehabt.
41:57Und als nächstes...
41:58Der wäre seine Jugendliebe dran gekommen.
42:01Von der ist mein Mann nämlich nicht losgekommen.
42:05Roswitha.
42:05Hm.
42:08Bitte.
42:09Hm?
42:10Bitte.
42:15Erlehnt?
42:19Ja.
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