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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:07Musik
00:41Musik
01:00Musik
01:03Walter, dein Bier wäre da!
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01:09Musik
01:10Reintragen musst du es aber schon selber!
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01:16Was ist jetzt?
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01:19Und du liegst schon wieder auf der faulen Haut!
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01:47Wer stört?
01:48Ich störe nicht, Herr Hufer.
01:49A Leiche ist reingekommen, und zwar Schreinerei Reitmann.
01:52Frau Stockl, Sie stören schon.
01:54Und der Lind ist bestimmt auch schon reingekommen.
01:56Ja, der ist auch reingekommen.
01:58Und der Moos ist bestimmt auch schon da und blättert in seinem Feuerwehrhebchen.
02:02Ja?
02:02Na also.
02:04Was also?
02:05Frau Stockl, beleidigen Sie doch nicht Ihre Intelligenz.
02:09Sie wissen doch, was Sie zu tun haben.
02:10Ja, ist recht, Herr Hufer. Wiederhören.
02:13Gibt es einen frischen Kaffee?
02:14Nein, aber es dauert auch frische Leiche im Angebot.
02:19Guten Morgen.
02:20Guten Morgen.
02:23Du bist voll spät dran.
02:25Hm.
02:26Kein Wunder, wenn das Auswiegen von deinem Frühstück immer aufwendiger wird.
02:30Hm.
02:31Aber dafür wirst du am Bauch herum immer inwendiger.
02:34Hm.
02:36Müsst du nix?
02:37Ich hab keine Lust, dass du mich überholst und ich am Ende noch die Dicke vom Hoferhof bin.
02:41Hm.
02:42Marie, am Morgen nichts essen ist völlig falsch.
02:45Du musst den Stoffwechsel anregen.
02:47Wenn der Motor nicht läuft, kann er nichts verbrennen.
02:49Zeit, Aferl.
02:51Das war's für mich.
03:09Cordula!
03:13Grüß dich.
03:16Du siehst nicht gut aus.
03:19Vielen Dank.
03:21Ich muss noch eine Ewigkeit hier drin bleiben.
03:23Da tut mir jedes aufbauende Wort von dir gut.
03:26Entschuldige, Liebes.
03:30Was macht dir meinen Handel?
03:31Wunderbar.
03:32Ich musste sogar zusätzlich Joes Lager anmieten,
03:35damit ich die Lieferung deponieren kann.
03:38Schön für dich.
03:39Aber ich hab auch eine gute Nachricht für dich.
03:43Du kommst bald frei.
03:44Nein.
03:47Wie das?
03:48Das kann ich dir nicht sagen.
03:50Vertrau mir.
03:51Ich hab alles in die Wege geleitet.
03:53Und wenn sie dich frei lassen,
03:55dann fährst du gleich zum Ferdi.
03:59Was hast du denn jetzt schon wieder angestellt?
04:08Wo bist du denn da?
04:10Auf dem Weg.
04:11Weißt du, wo wir sind?
04:12Am Tatort vielleicht?
04:13Ja, das ist witzig.
04:15Ich hab ja.
04:16Es ist witzig.
04:17Wir sind bei der Schreinerei Reitmann.
04:19Weißt du schon, da wo wir schon mal gebeten sind?
04:21Ja, ist gut.
04:21Ich komm so schnell.
04:22Ich komm.
04:22Servus.
04:23Wo bleibst du denn so lang?
04:25Ich muss zu einem Tatort.
04:26Ja, und woher soll ich bitteschön wissen,
04:28wie schnell du heute in der Brille hafst?
04:30Da hast du auch wieder recht.
04:31Also.
04:34Auf geht's.
04:35Fahrt zu.
04:41Das ist mein Bruder.
04:45Ich wohne erst seit kurzem wieder da,
04:47weil ich bei meinem Mann ausgezogen bin.
04:49Wir haben uns trennt vor einem Monat.
04:53Ich bin vom Getränkekaufen zurückgekommen und...
04:58Übrigens ist da gerade ein Wagen rausgefahren.
05:01Ach so.
05:02Wissen Sie, wer das war?
05:04Nein, den Fahrer hab ich nicht erkannt.
05:07Ich weiß nur, dass es ein dunkler Kombi mit Rosenheimer Nummer war.
05:11Und da war eine Aufschrift auf dem Wagen.
05:13Wein und irgendwas anderes.
05:15Süd, glaub ich. Süd irgendwas.
05:20Das ist schon mein zweiter Bruder.
05:23Wem meinen Sie das?
05:25Frau Reitmann-Schwarz.
05:28Vor einem halben Jahr wurde mein anderer Bruder, Thomas, getötet.
05:32Der hat was mit einer verheirateten Frau gehabt.
05:35Cordula Norden.
05:37Die hat ihn im Streit vom Balkon gestoßen.
05:39Ja, ich erinnere mich.
05:41Mein Kollege hat den Fall betreut.
05:45Jetzt der Walter.
05:58Ich hol dich dann den Sechse vom Präsidium ab, gell?
06:01Besseritsch, wie ist die jetzt?
06:02Alles gut, Frau Laurie?
06:04Servus, Miggi.
06:05Wie ist die?
06:07Na ja, warte.
06:08Ah ja, die Garten.
06:09Ja.
06:09Bitte.
06:12Spät kommst du?
06:13Die Produkte gerne ist schon wieder weg.
06:14Schon.
06:25Und wie hat die Frau Dr. Kern gesagt?
06:27Die Schlangen haben sie.
06:29Es muss ein sehr harter, sehr stumpfer Gegenstand gewesen sein.
06:32Wahrscheinlich als Metallschädeldecke.
06:35Das Radwerkzeug schon gefunden?
06:37Nein.
06:39Todeszeitpunkt?
06:40Ja, die Kernin meint, die Frau Dr. Kern hat gemeint.
06:45Das kann noch nicht lange her sein, maximal zwei Stunden.
06:47Ja.
06:48Also 1,8.
06:48Ja.
06:49Danke, Maxi.
06:51Und das hat er in seiner linken Hand gehabt.
06:54Mhm.
06:55Da weiß man schon, was das für eine Flüssigkeit sein könnte.
06:57Die Frau Dr. hat eine Probe genommen.
06:59In zwei Stunden wissen wir mehr.
07:00Schön.
07:01Ja.
07:06Nimmst das mit, bitte.
07:07Alles klar.
07:22Wer ist das?
07:24Mein Mann, ich habe ihn angerufen.
07:26Ja, dahinter.
07:28Mein Freund, Carlo.
07:30Carlo Haslinger.
07:33Was willst du hier?
07:35Was ist los?
07:36Der Walter ist tot.
07:38Was?
07:40Hauptkommissar Lindgrippe Rosenheim.
07:41Sie sind also der Freund von Frau Weizmann-Schwarz.
07:44Und ich bin immer noch ihr Ehemann, Ebert Schwarz.
07:46Und Walter war mein Freund.
07:49Ist das jetzt ein Wettbewerb oder was?
07:50Wer hier mehr Recht hat, hier zu sein.
07:52Du hast hier nichts zu melden.
07:52Wer hier was zu melden hat, das ist bestimmt Joanna.
07:54Jetzt hört's auf mit dem Blödsinn.
07:57Warum sag's ihm?
07:58Ja, den Mund Haslinger.
07:59Halt du da im Maul, du!
08:00Hä, du Arscher!
08:03Gehen wir mit der Ruhe.
08:05Sie begleiten uns erstmal aufs Präsidium und dann können wir alle vernünftig reden.
08:09Genau.
08:10Gehen wir.
08:11Frau Reipmann, eine Frage.
08:13Ihr Bruder hatte so ein kleines Fläschchen mit der Flüssigkeit drin in der Hand.
08:17Wissen Sie da was drüber?
08:19Nein.
08:20Schaut.
08:21Danke.
08:24Ob der das Fläschchen wirklich schon in der Hand gehabt hat, wie er erschlagen worden ist?
08:29Ich meine, der Mörder könnte es ihm auch an die Hand gelegt haben.
08:31Vielleicht.
08:31Warum sollte er das machen?
08:33Keine Ahnung.
08:53So.
08:55Also.
08:57Heute kommt noch der Shiraz aus Lieveling.
09:00Ja.
09:00Und morgen kriegen wir dann noch den Cabernet Sauvignon aus Süddeutschen.
09:04Ja.
09:05Und nicht vergessen, fünf Kisten reservieren Sie für den Busenfreund Reischl.
09:10Ja.
09:11Bis Gott, meine Herren.
09:12Ja.
09:12Servus, Herr Reischl.
09:13Hallo, Herr Castro.
09:14Harry, was gibt's denn so Wichtiges?
09:16Sag ich dir gleich.
09:17Aber erstmal gehen wir.
09:18Wohin?
09:19Das sag ich dir auch gleich.
09:21Wir sind soweit klar.
09:22Wir sind soweit klar.
09:23Wunderbar.
09:24Der Shiraz wird dir noch vorbeigebracht.
09:27Übrigens, die Weißluste, die hast du gekauft.
09:30Ja, klar.
09:30Weißwürste und Kugeln, wie aufgetragen.
09:32Ja, wunderbar.
09:36So, Harry.
09:37Wo soll's jetzt hingehen?
09:39Zu dir.
09:40Ich muss bei dir unterschlupfen.
09:42Unterschlupfen?
09:43Hast du schon wieder was ausgefressen?
09:45Ist deine Mutter da?
09:47Nein, wieso?
09:48Das ist gut so.
09:51Könntest du mich bitte aufhören, in was ich da schon wieder reinschlupfe?
09:55Später.
09:57Später.
09:57Also, Harry.
09:58Du änderst dich nie.
10:00Sag mal, lässt du mich fahren?
10:02Ja.
10:03Das Auto kommt gerade aus der Werkstatt.
10:04Das war gut so.
10:05Gib mir einen Schlüssel.
10:07Danke dir.
10:09Bitte vorsichtig.
10:10Ja, natürlich.
10:21Können Sie mich über die Vorgeschichte aufklären?
10:23Was ist die Vorgeschichte?
10:24Ja, der Tote hatte doch einen Bruder, der vor einem halben Jahr auch ermordet wurde.
10:27Ja, der Fall Reitmann, die Geschichte mit der Frau Norden.
10:30Fabian!
10:31Ja?
10:32Was ist jetzt mit die Herrschriften?
10:33Die sollen doch weiter warten.
10:35Gut, Sie warten bitte hier.
10:36Und wie lange?
10:37So lange das dauert?
10:38Das war das so.
10:41Soll ich jetzt schon wen in den Vernehmungsraum bringen?
10:43Nein.
10:44Also.
10:44So, Kaffee?
10:46Ja, gern.
10:47Mirra, bitte.
10:48Herr Hofer?
10:49Nein.
10:50Also.
10:51Wissen Sie, ob die Frau Ortmann aus München schon zurück ist?
10:55Die kommt erst übermorgen.
10:56Übermorgen?
10:57Dann muss ich was durcheinander gebracht haben.
10:59Ja.
11:00Ach, äh.
11:01Wie sind denn die Leute da draußen?
11:04Das sind Verdächtige im Fall Reitmann.
11:07Apropos Reitmann.
11:08Hatten wir da nicht schon mal einen Fall?
11:10Ja, hatten wir.
11:11Ich bin gerade dabei, dem Herrn Lind das Ganze zu erzählen.
11:13Wenn man mich lässt.
11:14Na, bitte.
11:16Also.
11:17Herr Achtziger, Kaffee?
11:19Herrschaft.
11:20Gern, Frau Stottl, gern.
11:21Herr Hofer, immer noch keinen Kaffee?
11:22Nein.
11:23Also, gerne batzig werden.
11:25Also, bitte.
11:27Der Walter Reitmann hatte einen Bruder.
11:29Thomas Reitmann.
11:33Bestimmt da, oder?
11:34Thomas Reitmann hatte ein Verhältnis mit der Frau Norden.
11:38Ja, richtig.
11:38Richtig.
11:39Die Frau von Harry Norden.
11:41Die hat doch damals bei einem Streit den Thomas Reitmann vom Balkon gestoßen.
11:45Aus Eifersicht, nicht wahr?
11:46Ja.
11:48Also.
11:48Der Walter Reitmann, der jetzt tot ist, das war damals der Hauptverdächtige.
11:53Weil der Thomas Reitmann, der damals tot war, der wollte sein Erbanteil gleich damals
11:58ausbezahlt bekommen.
11:59Und das hätte aber den Walter Reitmann ruiniert.
12:01Er hätte sogar die Schreinerei verkaufen müssen.
12:03Ja, und der hatte einen Alibi, nicht wahr?
12:05Ja, ja, der war im Wald.
12:06Holzauflegen, das habe ich damals selber überprüft.
12:08Ich frage mich nur, ob da nicht ein Zusammenhang besteht zwischen beiden Fällen.
12:12Haben wir schon gedacht.
12:13Aber bis jetzt.
12:15Willst du was?
12:16Ich gehe jetzt zur Frau Dr. Kern und hole mir die Ergebnisse.
12:20Und ihr könnt dabei in aller Ruhe euren Kaffee trinken.
12:25Was hat er denn?
12:27Das viele Abnehmen macht ihn immer dünnhäutiger.
12:32Danke.
12:34Das ist meine Frau Doktor.
12:36Hallo.
12:37Hallo.
12:39Täusche ich mich, oder haben Sie noch weiter abgenommen?
12:44Sie täuschen sich nicht.
12:45Das steht Ihnen gut.
12:47Danke, Frau Doktor.
12:48Können Sie mir noch so was Nettes sagen?
12:50Die Flüssigkeit in dem Fläschchen ist ein Gift.
12:53Colchicin.
12:54Sie stammt vom Samen der Herbstzeitlosen.
12:56Die tödliche Dosis liegt bei zwei bis fünf Gramm.
12:59Wie wirkt das?
13:00Tödlich.
13:01Das ist ja wie nicht gemeint.
13:03Ich weiß, dass Sie das nicht gemeint haben.
13:04Warum denn so gereizt?
13:05Entschuldigung.
13:08Ich glaube, Ihnen fehlt etwas Zucker, hm?
13:14Eine Palinge?
13:15Frau Doktor, Sie sind eine Statistin.
13:18Nur eine mitfühlende Seele.
13:20Ich sage es auch niemandem, hm?
13:22Okay.
13:24Okay.
13:26Mh.
13:27Mh.
13:27Das ist nicht gut.
13:29Das habe ich wirklich ein schlechtes Bissen.
13:31Rauchen Sie nicht.
13:32Wer sich alles versagt, der versagt.
13:34Sonst stehen Sie nämlich eines Tages vorm Kühlschrank und stopfen sich voll.
13:38Kunst beim Abnähen ist es in Maßen zu sündigen.
13:42Gut, das werde ich mir merken.
13:44Also zuerst kommt es zu Schluckbeschwerden und dann zu Kratzen im Mund- und Rachenraum.
13:49Später zur Kreislaufschädigung, Abfall in der Körpertemperatur und des Blutdrucks und dann der Tod.
13:54Wann später?
13:56Na ja, so nach ein, zwei Tagen.
13:59Also ein langsam wirkendes Gift.
14:01Ja.
14:02Interessant.
14:03Also danke, Herr Doktor.
14:05Ach.
14:06Noch einer?
14:07Frau Doktor, die Kunst ist in Maßen zu sündigen.
14:11Test verstanden.
14:13Wiederschauen.
14:14Tschüss.
14:16Ja, hallo.
14:17Bitte, Herr Schwarz, nehmen Sie doch Platz.
14:22Ähm, was machen Sie beruflich, wenn ich vornal?
14:25Mathematiker und Erdkundelehrer im Kurt-Tucholsky-Gymnasium.
14:29Und wie lange waren Sie mit Ihrer Frau verheiratet?
14:32Sie verzogen sich in der Zeit, noch sind wir verheiratet.
14:34Ja, ja, schon, aber Sie will sich ja scheiden lassen.
14:38Ja.
14:39Mir absolut reizläuft, was Sie an diesem Hasslinger findet.
14:42Dass unreife Schülerinnen auf diesen Aufschneidereien fallen, geht mir ja noch ein, aber...
14:46Er ist Ihr Kollege?
14:48Sportlehrer. Sport und Deutsch.
14:53Und mit Ihrem Schwager, also dem toten Walter Reitmann, waren Sie befreundet?
14:57Ja.
15:00Übrigens, der konnte den Hasslinger noch weniger leiden als ich.
15:03Er konnte nicht verstehen, wieso Johanna auf so einen grummen Mund reinfallen kann.
15:07Also hatte er was gegen diese Beziehung?
15:09Da flogen reichlich die Fetzen.
15:11Einmal hat er sogar den Hasslinger rausgeschmissen.
15:13Wo ausgeschmissen?
15:14Aus dem Haus.
15:16Der Hasslinger ist dann ausgerastet und auf Walter losgegangen.
15:19Und?
15:20Walter hat ihm ein paar hinter die Löffel gegeben und der war Ruhm.
15:24Da war der Hasslinger vielleicht sauer, kann ich Ihnen sagen.
15:28Herrlich, diese Weißwurst.
15:30Und der Senf.
15:32Grandios.
15:38Isst du die noch?
15:40Danke, nimm nur.
15:42Ich warte aber immer noch auf eine Erklärung von dir.
15:45Cordula kommt bald erst im Gefängnis.
15:47Sehr interessant. Und wieso?
15:49Der Senf ist alle.
15:51Harry, warum kommt Cordula frei?
15:53Weil sie unschuldig ist.
15:55Sie hat den Reitmann nicht auf dem Gewissen.
15:57Die Polizei prüft das gerade.
15:59Aha, dann war das alles ein Unfall?
16:02Nein.
16:03Was war es denn dann?
16:04Sag mal, die Wurst wird langsam kalt.
16:08Dann hole ich die heute noch für ein bisschen Senf.
16:15Morgen.
16:18Tja, Herr Haslinger.
16:21Sie haben sich mit Walter Reitmann wohl nicht so gut verstanden.
16:26Seiner Meinung nach war ich nicht gut genug für seine Schwester.
16:29Lieben Sie Johanna?
16:32Sonst wäre ich ja nicht mit ihr zusammen.
16:33Es muss ganz schön demütigend für Sie gewesen sein,
16:35dass er Sie vor den Augen Ihrer Freundin geschlagen hat.
16:38Da hat der Schwarz sich richtig ins Zeug gelegt, um mich anzuschwärzen.
16:41Sie sind stolz, Sie sind hitzköpfig.
16:44Da stellt sich jemand zwischen Sie und Ihrer Liebe,
16:45dann verletzt er Ihre Ehre.
16:47Was? Und ich bring ihn deswegen um?
16:49Was haben Sie gesagt?
16:52Hast Gift als Todesursache für Thomas Reitmann?
16:55Ja.
16:58Im Protokoll der Aussage von Cordula Norden steht,
17:01dass Sie jetzt sehen, dass der Thomas Reitmann sich schon den ganzen Tag lang unwohl gefühlt hat.
17:06Er hat über Halsschmerzen geklagt und am Abend auf dem Balkon
17:09hat er unter Gleichgewichtsstörungen gelitten.
17:11Aber die hatten beide getrunken und hat die Frau Norden gedacht,
17:14das wäre die Auswirkung des Alkohols.
17:16Im Gottes willen, da wäre die Cordula Norden völlig unschuldig an den Balkansturz gewesen.
17:20Richtig.
17:21Warum soll jetzt die Cordula freikommen?
17:24Ganz einfach, weil sie unschuldig ist.
17:29Harry.
17:32Kommt denn da?
17:37Ja.
17:38Ja, bitte.
17:42Also folgendes Szenario wäre denkbar.
17:45Der Walter Reitmann vergiftet seinen Bruder.
17:48Und dann hat er Glück, dass sein Bruder beim Streiten Frau Norden vom Balkon stürzt.
17:53Die Frau Norden muss das Ganze ausbaden und geht ins Gefängnis.
17:56Und der Walter Reitmann lacht sich ins Faust hin.
17:58Danke.
17:59Und ich habe den fraglichen Kombi überprüft.
18:02Also der Harry Norden fährt tatsächlich so einen und jetzt habe ich ihn zur Fahndung freigegeben.
18:06Also der Frau Reitmann-Schwarz ist ein dunkelblauer Kombi mit der Rosenheimer Kennzeichen entgegengekommen
18:11und der Herr Mohr hat jetzt überprüfen sollen, ob der Harry Norden so einen Wagen fährt.
18:14Ja, wie jetzt? Harry Norden soll den Walter Reitmann umgebracht haben?
18:18Tja, schaut tatsächlich schon aus.
18:20So.
18:21Geh.
18:24Wo bin ich?
18:24Ich würde sagen, am besten ins Haus. Ich hab den Grund in meinen Keller.
18:29Haben Sie es schon gehört? Den Walter Reitmann haben Sie umgebracht.
18:33Was?
18:34Ja.
18:36Das ist der Bruder von dem, wegen dem die Frau vom Harry Norden einsetzt.
18:42Und? Wo bin ich?
18:44Was? Ja, der Wein?
18:46Ja, ins Haus.
18:47Das ist...
18:49Nein, äh, lassen Sie es. Da stehen Sie einfach hier ab.
18:52Wo ist die anderen drei Kartons, bitte?
18:54Ja.
18:57Alles hängt jetzt davon ab, ob der Thomas Reitmann damals wirklich vergiftet worden ist.
19:02Ja gut, dann will ich gleich die Exhumierung von Thomas Reitmann fahren lassen.
19:06Das ist schon passiert.
19:08Bitte?
19:09Ja, ich war mir sicher, dass Sie zu dieser Entscheidung kommen würden.
19:18Was finden Sie eigentlich an Herrn Haslinger?
19:21Was soll denn jetzt die Frage?
19:23Ich versuche nur zu verstehen, was Ihr Bruder offenbar nicht verstanden hat.
19:26Ihr Mann wirkt seriös und gefestigt und Herr Haslinger ist ja eher...
19:33Na ja, da haben Sie ja den Grund schon.
19:36Wie?
19:37Der Carlo hat vielleicht viele Fehler, aber eins ist er ganz sicher nicht.
19:41Langweilig.
19:42Aber Ihr Mann ist so...
19:45Sterbenslangweilig, ja.
19:47Verstehe.
19:49Aber Ihr Bruder hat auch eine Abneigung gegen Ihren Freund.
19:52Er soll ihn abgeschlagen und sogar aus dem Haus gebrochen haben.
19:58Deshalb bringt ihn der Carlo noch lange nicht um.
20:00Darauf wollen Sie doch hinaus, oder?
20:02Vielleicht.
20:04Sind Sie eigentlich die Alleinerbin Ihres Bruders?
20:08Wahrscheinlich.
20:09Also sicher weiß ich es nicht.
20:11Das Testament liegt noch beim Doktor Küster, unserem Notar.
20:15Tja, danke dann. Können Sie gehen.
20:20Wann ist eigentlich Ihre Scheidung?
20:23In einer Woche.
20:25Gut, begleiten Sie die Dame bitte, zum Ausgang.
20:37Servus, Herr Reischl.
20:38Wiederschauen, Herr Kaspar.
20:39Viel Spaß mit dem Rotwein.
20:50Ist er weg?
20:52Warum versteckst Du Dich?
20:54Er muss doch nicht unbedingt wissen, dass ich hier bin.
20:57Der Walter Reitmann ist tot.
21:00Er wurde umgebracht.
21:02Ermordet.
21:05Und einen Abgang hat er.
21:08Sag mal, Harry, hast Du irgendwas mit der Sache zu tun?
21:12Du musst unbedingt noch einen Schluck nehmen.
21:15Der entfaltet erst auf den zweiten Blick sein wahres Bouquet.
21:24So, die Leiche wird ausgekrampt.
21:26Schön.
21:27Folgendes.
21:28Die Kollegen haben den Harry Norden weder in seiner Wohnung angetroffen, noch im Weinlager.
21:33Aber er hat heute in der Früh seine Frau besucht.
21:35Wie bin ich?
21:36Ja.
21:36Wo um hinein?
21:38Gut, der war da gegen acht.
21:39Das lief im Zeitfenster.
21:41Und dann habe ich noch sein Handy anpeilen lassen.
21:44Das letzte Signal ist gekommen aus der Schreinerei Reitmann.
21:48Und dann hat es ausgeschaut.
21:49Korbinian, der Harry Norden ist unser Mann.
21:52Das denke ich auch.
21:54Wenn die Cordula Norden morgen freigelassen wird, dann helft es Tudich an ihre Fersen.
21:58Und dann könnte sie uns zu ihm führen.
22:00Zum Beispiel?
22:02Entschuldigung.
22:04Ja, mal.
22:06Aha.
22:07Ja.
22:08Ja, super.
22:11Tut mir leid, dass ich Sie nicht unterstützen habe können.
22:14Ja, ich habe schon gehört, Sie jagen Harry Norden.
22:17Sie darf man nicht den Falschen jagen.
22:18Und so haben Sie eine bessere Spur.
22:20Nein, noch nicht, aber das kann ja noch werden.
22:22Toi, toi, toi.
22:24Ja, Ende.
22:25Also, die Kollegen haben den Wagen von Norden beim Times Square entdeckt.
22:30Der Joe hat heute aber zu.
22:32Den Wagen im Auge behalten?
22:33Jawohl.
22:35Herr Mohr, fahren Sie bitte morgen früh mal zum Notar Küster
22:37und besorgen Sie mir eine Abzug von Walter Reitmanns Testament.
22:39Ja, Herr Lind, das tut mir jetzt sehr leid,
22:41aber der Herr Hofer hat mir jetzt ganz viel zugeplant.
22:44Dann fahren Sie eben jetzt gleich, ist mir egal.
22:46Ja, gleich vorhin ins Times Square, Kollegen unterstützen.
22:48Wagen beschaffen.
22:50Tut mir leid, Herr Lind, Harry Norden geht vor.
22:53Na gut, meinetwegen kümmert Ihr Euch um Harry Norden
22:56und ich suche inzwischen den Wörter.
22:59Viel Glück, Sherlock Holmes.
23:00Danke ebenfalls, Dr. Watson.
23:08Servus Michi.
23:10Grüß dich, Erna.
23:17Was passiert?
23:18Nein, nichts passiert.
23:19Nein, nichts passiert.
23:20Wenn was passiert?
23:21Jetzt passiert was.
23:23Ah ja.
23:34Grüß dich, Joe.
23:35Aber die Remi.
23:37Grüß dich.
23:38Sag ich mal, hast du den Harry Norden gesehen?
23:41Heid.
23:42Ja?
23:43Ja, freilich.
23:45Der war bei mir heute im Lokal wegen der Weinverkostung.
23:49Wann denn?
23:50Anfang, drei Stunden circa.
23:53Und dann?
23:54Und dann ist er wieder gegangen.
23:56Wohin denn?
23:57Keine Ahnung.
23:59War er alleine?
24:00Nein, der Rauschel war noch dabei.
24:02Und dann ist er mit dem Rauschel wieder weggefahren.
24:05Wieso?
24:05Weil sein Auto noch da steht.
24:09Respekt.
24:11Bitte.
24:13Servus Michi.
24:18Tut schon.
24:20Machst jetzt aber nicht.
24:22Ein was?
24:23Einen Rauschel anrufen.
24:25Oder ein Teuschen wieder.
24:27Da Michi, da teuscht jetzt.
24:29Alles ja gut.
24:31Servus.
24:44Ja.
24:55Harry, das Gästezimmer ist fertig.
24:58Schön ist das hier.
25:00Bayern.
25:01Ja.
25:03Ich will dir rein Wein einschenken.
25:05Herr Lieb.
25:07Ich war heute bei Walter Raltmann.
25:09Um Gottes Willen.
25:10Nein, nein, ich habe ihn nicht umgebracht.
25:12Als ich ihn ansprechen wollte, lag er schon tot in seinem Holzstapel.
25:19Aber eines sage ich dir.
25:20Der hat seinen Bruder umgebracht.
25:23Der hat ihn vergiftet.
25:25Ja, und woher willst du das wissen?
25:27Ich war auf der Pirsch.
25:28Ich habe ihn beschattet.
25:30Ich habe Informationen gesammelt.
25:32Und in seiner Werkstatt.
25:33Da wurde ich fündig.
25:36Was, da bist du bei ihm eingebrochen?
25:37Nein, hab dich nicht so.
25:39Ich habe da einen Sack mit Herbstzeitlosen gefunden.
25:44Ja, und was sagt das?
25:45Ich meine, Herbstzeitlosen gibt es ja bei uns hier überall.
25:48Aber hast du gewusst, dass man mit den Samen der Herbstzeitlosen ein Gift herstellen kann, das eine stark verzögerte Wirkung
25:56hat?
25:57Kolchizil.
25:58Aha.
26:00Ach so.
26:01Du meinst, der hätte dieses Gift im Eigenbau hergestellt und dann seinen Bruder langsam aber sicher vergiftet.
26:09Das ist gar nicht so schwer.
26:10Ich habe dasselbe ausprobiert.
26:12Ich wollte ihn damit konfrontieren.
26:14Aber das ging nicht mehr.
26:16Da war er schon tot.
26:18Also habe ich ihm das Fläschchen mit dem Gift in die Hand gelegt, um der Polizei einen Hinweis zu geben.
26:27Und wer hat ihn dann bitte umgebracht?
26:30Wenn ich die Polizei...
26:47Apropos Polizei.
26:54Und was machen wir jetzt?
26:55Du sagst einfach, du hast mich nicht gesehen.
26:57Na, das mache ich nicht.
27:00Dann willst du mich hinhängen.
27:01Herr Reischel!
27:03Nein.
27:04Nur nichts tun.
27:06Weil wer nichts tut, der sündigt auch nicht.
27:09Ja.
27:13Weißt du, was wir jetzt machen?
27:14Jetzt essen wir einen schönen Käsekuchen.
27:16Das ist so cool.
27:37Guten Tag.
27:38Guten Tag.
28:01Unruhe.
28:01Ufer?
28:02Und?
28:03Sind Sie schon im Büro?
28:04Auf dem Weg.
28:05Das dachte ich mir.
28:06Nein, ich wollte Sie noch informieren, dass ich nochmal zur Schreinerei Reitmann gefahren bin.
28:10Und, gibt es was Neues?
28:12Nicht direkt. Also, die Frau Reitmann-Schwarz ist, wie erwartet, Alleinerbe des Vermögens ihres Bruders.
28:19Und, jetzt früter?
28:20Ja, schon. Das Haus, die Schreinerei, ein Guthaben über 20.000 Euro und dann noch ein Grundstück, das Walter Reitmann
28:28vor ein paar Monaten gekauft hat.
28:31Aber eigentlich interessiert mich was anderes. Sie will sich doch scheiden lassen.
28:36Wo ist Zeit, in den Eichstein?
28:38Moment.
28:38Was?
28:39Moment. Und jetzt müssen Sie wissen, wie die beiden sich vermögenstechnisch geeinigt haben, oder?
28:44Richtig.
28:45Kannst du nicht auch im Auto telefonieren?
28:47Von er bis seiner Frau sieht der Schwarz aber nichts, gell?
28:50Weil Erbschaft gehört nicht zum Zugewinnvermögen, falls die Ehe überhaupt auf Zugewinngemeinschaft basiert.
28:56Ja, ja, ich weiß schon, aber Fragen kostet ja nichts.
28:59Ja, scheitbar hier einen auch nicht.
29:01Ja, schon klar.
29:03Übrigens, der Obduktionsbefund von Thomas Reitmann liegt vor.
29:07Frau Dr. Kern hat tatsächlich Spuren von Gift in seinen Leichnamen gefunden.
29:11Natürlich, Sie hatten recht.
29:13Doch nicht so schräg, meine Theorie, he?
29:14Also, ich muss jetzt. Servus.
29:17Okay, jetzt schmink dein Luxuskörper rein.
29:18Bin ja schon dabei.
29:21Energie.
29:23Anschnallen.
29:24Jawohl.
29:26Also, Servus.
29:29Morgen, Herr Kommissar. Schon was rausgefunden?
29:32Guten Morgen, Herr Schwarz.
29:39Was wollte Ihr Mann?
29:42Scheidungsangelegenheiten regeln.
29:44Ging es da auch um das Erbe Ihres Bruders?
29:46Wer wissen Sie denn das?
29:47Tja, basiert Ihre Ehe eigentlich auf Zugewinngemeinschaft?
29:52Ja, aber er hat mir ein sehr faires Angebot gemacht.
29:55Wir haben ein Haus zusammen.
29:58Ich kriege das Haus und er will dafür das Grundstück, das ich von meinem Bruder geerbt habe.
30:01Er will dann da bauen.
30:03Aha.
30:04Und Ihr Bruder hat das Grundstück vor einem halben Jahr erst gekauft?
30:07Ja.
30:08Wissen Sie warum?
30:10Na?
30:11Gibt es vielleicht Unterlagen dazu?
30:13Dann müsste ich es jetzt schauen.
30:14Das machen meine Kollegen am besten.
30:16Und wenn Ihr was gefunden habt, dann bringt Ihr die Dame bitte aufs Präsidium.
30:19Nur für den Fall, dass ich noch Fragen dazu habe.
30:21Sie können gern beliebtig sein.
30:39Sag mal, Harry, was machst du da eigentlich?
30:44Na was wohl?
30:45Ich will sehen, ob Cordula verfolgt wird, wenn sie kommt.
30:49Ja, aber pass auf, dass du dir dabei nicht das Genick brichst.
30:53Ein Harry Norden fällt immer auf die Füße.
30:56Sag mal, Ferdi, sollte irgendwas bei meinem Plan schiefgehen,
31:01kümmerst du dich dann um Cordula?
31:03Komm, gib dir einen Ruck.
31:05Wir wissen doch, dass sie auf dich steht.
31:07Weißt du, diese Frau, die bringt ein bisschen zu viel Trouble in mein Leben.
31:10Ah, das hält aber jung.
31:13Schau mich an.
31:16Sie kommt!
31:17Tu mir einen Gefallen.
31:19Sag ihr nicht, dass ich da bin.
31:22Was hast du eigentlich vor?
31:23Ich will mich unsichtbar machen.
31:26Da ist ein zweiter Wagen.
31:30Und ich will wissen, ob das die Polizei ist.
31:41So, hör.
31:42Bis gleich.
31:57Danke, Frau Reitmann, schwarz ist raus?
31:59Ja.
32:00Prima.
32:00Genau, das machst du, Möge.
32:01Servus.
32:02Servus.
32:03Was ist das?
32:04Ach, das sind Unterlagen von Walter Reimann zum Grundstückskauf.
32:07Eine heiße Spur, ja?
32:09Kann sein.
32:09Bei Ihnen?
32:10Die Cordula in Norden ist gleich nach ihr Entlassung zum Reischl gefahren.
32:19Guten Morgen.
32:23Guten Morgen.
32:26Ist Harry auch da?
32:28Der Harry?
32:29Nein, der ist nicht da.
32:33Lässt du mich trotzdem rein?
32:38Ja, selbstverständlich.
32:42Danke.
32:56Liebe Frau Dr. Kern,
32:58bei aller Wertschätzung,
32:59aber warum haben Sie damals nicht die Leiche von Thomas Reitmann auf Gift hin überprüft?
33:05Wo Sie doch sonst die Zuverlässigkeit in Person sind.
33:07Die Frage kann ich leicht beantworten.
33:11Weil meine Person bei der Untersuchung der Leiche nicht zugegen war.
33:15Wie?
33:21Lesen Sie den Bericht doch erstmal bis zu Ende.
33:23Ich habe mir doch damals am Tag auf den Fuß verstaucht
33:26und meine Vertretung hat die Obduktion gemacht.
33:28Oh, ja, dann...
33:31Alles wieder gut?
33:32Ich bitte Sie.
33:33Oh, Gott sei Dank.
33:37Und nehmen Sie es meiner Vertretung nicht allzu krumm.
33:40Jeder macht doch mal einen Fehler.
33:56So, da.
33:57Das heißt, wir sind auch fertig.
34:00Wie lange kann ich bleiben?
34:02Bleiben?
34:04Ja, solange du willst.
34:07Solange ich will?
34:09Ja, ich meine natürlich, solange es alles hier dauert.
34:13Du hast mich nie besucht.
34:16Der Harry ist doch irgendwo auch mein Freund.
34:19Ich meine, ich wollte ihn halt nicht in Verlegenheit bringen.
34:22In Verlegenheit?
34:23Wie soll denn das gehen?
34:25Im Gefängnis.
34:28Herzlein, du kannst dir das Gästezimmer raussuchen.
34:30Also, entweder im Westen oder im Osten.
34:34Wo schläfst du?
34:35Ich schlafe im Süden.
34:41Im Süden.
34:43Wie immer.
34:44Auf der besten Seite.
35:05Ich hole im Westen Neues.
35:07Nicht nötig.
35:08Wann kommt eigentlich Harry?
35:10Wieso?
35:11Wir sollten die Zeit nutzen.
35:14Für was?
35:14Früher hast du nicht so dumme Fragen gestellt.
35:20Ich glaube, das wird der richtige Zeitpunkt.
35:22Früher hatten wir noch viel ungünstigere Zeitpunkte.
35:25Gehen wir Richtung Süden?
35:26Geh du lieber in deinem.
35:33Cordula.
35:34Cordula.
35:36Cordula, willkommen in Teufels Küche.
35:38Sei du mal ein halbes Jahr im Gefängnis?
35:40Ja.
35:41Ja, Cordula.
35:44Telefon, Telefon, Telefon.
35:50Für dich.
35:52Für dich.
35:56Immer mal bis 10.20.
35:59Ja?
36:00Cordula.
36:00Kannst du dich ein einziges Mal zusammennehmen?
36:04Wo bist du?
36:06Ich seh dich.
36:07Und das, was ich sehe, das reicht.
36:11Lass den Ferdi bitte in Ruhe.
36:13Und frühstücke ein einziges Mal so, wie es sich für eine Ehefrau gehört.
36:31Stockel, du störst.
36:33Michi, ich bin's.
36:34Du, grad ist eine Meldung reingekommen.
36:36Am Harry Norden, sein Handy ist geortet worden.
36:38Und der muss ganz in der Nähe sein von dir.
36:40Warte ein bisschen.
36:46Doi, doi, doi.
36:47Du fangst ihn.
36:49Handy.
36:52Grüß Gott, Herr Norden.
36:54Frau Stockler?
36:55Ja.
36:55Machen Sie mir doch bitte eine Verbindung mit dem Baureferat.
36:58Ja, mach ich.
37:05Frau Reitmann-Schwarz?
37:06Ach, eine Frage.
37:08Aus Walters Unterlagen geht hervor, dass Ihr Mann das Gutachten für das Grundstück gemacht hat,
37:12das Ihr Bruder gekauft hat.
37:13Wissen Sie da irgendwas drüber?
37:14Nein, eigentlich nicht.
37:15Mein Mann ist Erbkundelehrer und Hobbygeologe.
37:18Vielleicht hat ihn Walter deshalb um Rat gefragt.
37:20Danke.
37:21Brauchen Sie mich noch?
37:22Nein, nein, erst mal nicht.
37:23Sie können gehen.
37:26Hier sind Sie.
37:26Das ist der Herr Scharer vom Baureferat.
37:28Super, danke.
37:31Herr Scharer?
37:32Ja, Hauptkommissar Lindh.
37:34Ich habe eine Frage.
37:35Und zwar hat der Schreinermeister Walter Reitmann vor ungefähr einem halben Jahr ein Grundstück erworben.
37:42Können Sie mir sagen, was er damit...
37:44Ach, Sie erinnern Sie an den Vorgang?
37:45Warum?
37:48Aha.
37:49Ja, das ist interessant.
37:52Aha, gut, das reicht mir erst mal.
37:53Danke, Herr Scharer.
37:54Jeder Hand.
37:55Und?
37:56Sind es weitergekommen?
37:59Ein bisschen.
38:00Und Sie?
38:01Wir haben den Herrn Norden.
38:03Gratuliere.
38:09Ja, Moor.
38:11Herr Moor?
38:12Verhaften Sie Eberhard Schwarz und veranlassen Sie eine Versuchung seiner Wohnung.
38:15Herr Lindh, das geht gerade nicht.
38:16Ich verhafte den Herrn Norden.
38:18Ende.
38:19Herr Moor.
38:21Muss man echt alles selber machen.
38:23Sauber bleiben, Cordula.
38:25Und Ferdi, lass dich nicht einseifen von hier.
38:30Wir fahren hinterher.
38:32Na gut, aber...
38:32Kann ich fahren?
38:34Was?
38:34Der Wagen kommt gerade erst frisch aus der Werkstatt.
38:41Was soll das?
38:42Wieso wird meine Wohnung durchsucht?
38:45Sie haben Ihren Schwager beim Grundstückskauf beraten?
38:48Ja, habe ich.
38:49Und?
38:50Und jetzt wollen Sie genau dieses Grundstück von Ihrer Frau.
38:52Was wollen Sie damit anstellen?
38:54Ein Haus draufbauen.
38:55Was sonst?
38:56Ein Haus.
38:57Einfach ein Haus.
39:00Auf einer geothermischen Quelle.
39:03Das sollten Sie doch wissen als Hobby-Geologe.
39:08Diesen Antrag hat Walter Reitmann vor einer Woche bei der Stadt gestellt.
39:11Er wollte dort ein Thermalbad bauen.
39:13Das könnten Sie ja jetzt machen.
39:17Okay, ja, das mit den Quellen habe ich gewusst.
39:19Und wo heißes Wasser sprudelt, sprudelt auch Geld.
39:22Und sogar ein Mordmotiv.
39:25Danke, Stefan.
39:28Herr Norden, und was wird an?
39:30Also, als ich hinkam, da war der Reitmann längst tot.
39:33Ich habe ihm mein Fläschchen in die Hand gedrückt
39:36und habe mich ganz schnell aus dem Staube gemacht.
39:39Aber eins verstehe ich nicht.
39:41Der Walter Reitmann hat seinen Bruder vergiftet.
39:43Aber wenn Sie das schon viel früher gewusst haben,
39:46warum sind Sie mit Ihrem Verdacht nicht zu uns gekommen?
39:48Und wie hätte ich Ihnen den Toten erklären sollen?
39:51Vorzu eben.
39:52Haha, Sie hätten mir doch niemals geglaubt.
39:54Und hätten Sie mich zu früh kassiert,
39:56dann wäre das Ermittlungsinteresse vielleicht erlarmt.
39:59Das heißt, Sie haben ja eine hohe Meinung von uns.
40:01Die höchste.
40:03Aber Sie sind auch nur ein Mensch.
40:05Überall ist wesentlich schlanker geworden.
40:07Gibt es keinen Käsekuchen mehr und keine Weißwurst mehr?
40:11Doch.
40:12Ab in Maßen.
40:14Also, ich höre.
40:15Ja, ich habe die Quellen entdeckt.
40:17Aber ich hatte nicht das Geld, um das Grundstück zu kaufen.
40:21Also habe ich Walter eingeweiht.
40:22Er hat das Grundstück gekauft und gab mir 10.000 Euro für den Tipp.
40:26Und damit war die Sache erledigt.
40:31Sind das Ihre?
40:33Ja.
40:34An den Schuhen ist Erde aus Reitmanns Garten.
40:36Und? Was meinen Sie, wie oft ich in seinem Garten war?
40:38Das ist noch nicht alles.
40:40Da sind auch Holzsplitter dran mit Blut.
40:42Reitmanns Blut.
40:43Erklären Sie mir das.
40:48Er hat Sie um Ihren Lohn betrogen, nicht wahr?
40:53Er hat mir versprochen, mich an dem Geschäft zu beteiligen.
40:57Und dann läppisch er 10.000 Euro, dafür, dass ich ihn erst drauf gebracht habe.
41:03Und dann hatten Sie die Idee, wie Sie vielleicht doch noch an das Grundstück kommen könnten.
41:07Nämlich, wenn Ihre Frau es ehrt, von Ihrem Bruder.
41:10Dann könnten Sie es ihr bei den Scheidungsverhandlungen einfach abschwatzen.
41:14Sie würden das unbedeutende Grundstück beanspruchen und Sie bekäme ganz großzügig das komplette Haus.
41:20Schlau.
41:22Aber erst mal mussten Sie dafür sorgen, dass dieser Erbfall auch wirklich eintritt.
41:25Also sind Sie zu Reitmann und haben ihn erschlagen.
41:28Eistreit.
41:29Das hat der Walter sich selber eingebrockt mit seinem elenden Geiz.
41:33Der ist ganz allein schuld an seinem Tod.
41:35Das sehe ich nicht so.
41:37Was meinst du?
41:39Was?
41:40Was fragst du mich?
41:42Ich meine, du müsstest den Beste kennenlernen.
41:44Nein, tue ich nicht.
41:47Er ist immer für eine Überraschung gut.
41:50Ja.
41:50Dafür liebe ich ihn.
41:52Ja, das ist so, wie ich merke.
42:03Ist er der Täter?
42:04Ja.
42:13Was ist denn los?
42:15Haben wir im Lotto gewonnen?
42:16Du bist frei.
42:17Da werfen in.
42:19Was ist er?
42:19Bewegung, die sich Què tun?
42:20Das ist der Täter.
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