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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:26Die Tour im Hochgrad ist verschoben worden.
00:29Die findet jetzt am Donnerstag und nicht am Mittwoch statt.
00:32Und bitte schreibt das auf, dass ihr das nicht vergisst.
00:36Weil, was nämlich meinen Kopf anbelangt, das Gedächtnis funktioniert wieder.
00:40Naja, mit ein paar Ausnahmen, aber medikamentisch lang auch.
00:44Wahrscheinlich, weil ich es jetzt nicht mehr vergisse zu nehmen, die Tabletten.
00:49Das klassische MRI-Problem.
00:52Und an die Namen der Leute kann ich mich wieder erinnern.
00:56Also super, mit mir geht's bergauf.
00:58Und selber?
01:00Erwin, alles Palette?
01:02Erwin?
01:04Erwin?
01:07Erwin?
01:12Erwin?
01:14Erwin?
01:14Erwin?
01:31Erwin?
01:33Erwin?
01:37Erwin?
01:39Erwin?
01:39Erwin?
01:40Erwin?
01:41Erwin?
01:42Erwin?
01:43Wunderbar.
01:48Trauen Sie sich nicht rein?
01:49Hallo.
01:50Mein Herr Foss, gut, dass Sie noch da sind.
01:52Das ist nämlich gerade ein toter Arzt reinkommen.
01:54Komm jetzt bitte.
01:55Da, wo die Fragezeichen sind,
01:57da müssen Sie meiner Meinung nach noch einmal ran.
01:58Das sind aber nicht so viele.
01:59Das schaut jetzt mehr aus, als es ist.
02:05Hallo Frau Hofer.
02:07Grüß Gott, Frau Ortmann.
02:09So.
02:10Hat doch nicht lange gedauert, oder?
02:12Tja.
02:13Dafür dauert es bei mir jetzt länger.
02:19Was hat sie jetzt damit gemeint?
02:22Warum das Fragezeichen?
02:23Also vielleicht haben Sie ja eine Ahnung,
02:25was sie damit gemeint haben könnte.
02:27Hier.
02:28Ich würde ihn lieber hören.
02:30Hören?
02:31Meinen Vortrag?
02:32Ja.
02:32Das Wie ist bei einem Vortrag genauso wichtig,
02:34wie das Was.
02:35Das Wie bei der Musik, Ausdruck.
02:37Ja, da haben Sie sicherlich recht,
02:38aber genau wie bei der Musik
02:40muss zuerst mal die Partitur stimmen.
02:42Aber jetzt erst mal zur Mappe 3.
03:00Das Wie ist dein Herz?
03:02Das kann ein bisschen dauern.
03:04Ich warte.
03:05Wo willst du denn hin?
03:07Ins Kino.
03:09Es ist noch eine gute Stunde hin.
03:10Also, mach ihm dann.
03:14Das hab ich vielleicht gehört, gell?
03:17Was läuft denn?
03:19Sag ich nicht, aber hoher Taschentuchverschleiß garantiert.
03:21Ich geb dem Film fünf von sechs Taschentüchern.
03:24Gleich so schlimm?
03:25Ja, und deswegen bitte keine unnötige Hetze bei der Arbeit.
03:28Ja, ja, da kommt nur eine Schlamperei auf.
03:30Eben.
03:30Aufpassen, Stufe.
03:33Ja, grüß Gott.
03:36Schaut sich das an. Ich darf ja nicht wahr sein.
03:38Der Wahnsinn.
03:39Ja, ich darf vorstellen, Kriminalhauptkommissar Thorsten Voss,
03:43das ist der Herr Sauter, der Vorsitzende des Altenvereins.
03:46Der findet keine Leichen.
03:48Herr Sauter, führen Sie uns doch bitte mal hin.
03:51Aufpassen.
03:58So, wo ist es dir eigentlich liegen?
04:00Ja, also, da.
04:04Hier, da war sie, also, vorhin.
04:09Also, da ist so gesessen.
04:12Herr Sauter, bitte gespuren Sie hier oben.
04:15Na ja, so gesessen und hat so zum Fenstern ausgeschaut.
04:19Also, hat nicht hinausgeschaut, sondern so in die Richtung geschaut mit,
04:22mit so einem gebrochenen Blick, den so die Toten eben so haben.
04:30Herr Sauter, haben Sie da einen Kaffee getrunken?
04:31Na ja.
04:33Und wo ist der Tote jetzt, Ihrer Meinung nach?
04:35Ah, sie ist auch nicht.
04:46Also, der Notausgang führt auf den Hof mit Parkplatz und Ausfahrt.
04:50Schön.
04:51Was meinen Sie, bildet er sich alles ein?
04:55Seitdem der damals auf der Gemeinde in der Brücke niedergeschlagen worden ist,
04:58seitdem hat er immer wieder Aussetzer.
05:03So, darf ich bekannt machen, Marlene Buchner, die Frau von der Dr. Buchner,
05:07meine Kollegen, Herr Hauptkommissar Hofer.
05:09Sehr angenehm, grüß Gott.
05:10Und der Hauptkommissar Hofer.
05:11Warum sagt der Mensch, worum es geht?
05:15Und wo ist mein Mann?
05:16Ja, Frau Buchner, deshalb haben Sie herkommen lassen,
05:19wir wollten es nicht am Telefon regeln.
05:21Ihr Mann ist leid im Augenblick, unauffindbar.
05:24Marlene, es tut mir so leid.
05:26Herr Sauter.
05:28Ja, aber im Grunde ist es doch halt.
05:30Was ist denn?
05:31Platz, hier, du.
05:33Frau Buchner, haben Sie Ahnung, wo sich Ihr Mann aufhalten könnte?
05:37Vielleicht beim Hausbesuch oder so?
05:39Da hätte er mir Bescheid gesagt.
05:41Ähm, vielleicht bei Robert.
05:43Er schaut öfter nach Praxisende bei ihm vorbei.
05:45Dr. Robert Lappicht, das ist sein Partner.
05:47Er wohnt hier gleich in der Nähe.
05:48Wo?
05:49Ja, warum sagt sie es hier denn nicht?
05:51Weil wir nicht wissen, ob es stimmt.
05:52Ja, spinne ich vielleicht.
05:54Sag doch niemand.
05:55Suchen Sie eigentlich Dr. Buchner immer außerhalb der Sprechzeit nach?
05:58Meistens.
05:59Wir kennen uns schon so lange vom Alpenverein.
06:09Fertig.
06:10Tja, jetzt wird das mit dem Kino leider nichts mehr.
06:13Mach dir da mal keinen Kopf, den Film gibt es auch noch in der Abendvorstellung.
06:16Als Double Feature mit Nur der Wind kennt die Antwort.
06:20Als Double Feature?
06:21Double Vorstellung.
06:22Ich habe schon vorabgestellt, treffen wir uns dann im Times Square?
06:29Double Feature.
06:30Das sind jetzt ein Ziel von sechs Taschen die, oder?
06:34Hey!
06:35Ah, grüß dich, Manni.
06:36Wie er los?
06:37Ja.
06:38Erwin ist tot.
06:40Was?
06:40Das ist noch nicht raus.
06:42Das ist doch ein Schmarrn.
06:43Ich habe dich leicht auch mit eigenen Augen gesehen.
06:45Herr Sauter!
06:46Ja, was jetzt?
06:47Wie auch immer.
06:48Wir fahren jetzt zu dem Doktor...
06:50Lappig.
06:51Lappig.
06:52Sie bleiben bei Frau Buchner und sie soll sich telefonisch bei ihren Bekannten nach ihrem Mann erkundigen.
06:57Wer sind Sie überhaupt?
06:59Manfred Meisner.
06:59Ich habe die Apotheke da.
07:01Kennen Sie Herrn Buchner?
07:03Das ist mein bester Freund.
07:04Und wissen Sie, wo Dr. Lappig wohnt?
07:07Klar.
07:07Könnten Sie uns den Weg zeigen?
07:09Klar.
07:09Es ist nur drei Minuten zu Fuß.
07:11Ich gehe gleich mit.
07:12Herr Sauter, bitte.
07:12Ja, aber es ist nicht, er gehe ich mit.
07:14Es geht schließlich um meinen Kopf.
07:19Tim.
07:35Gut, Prosenheim, Herr Lappig.
07:36Ich will es bitte ausstehen.
07:40Wir suchen Ihren Partner, den Herrn Buchner.
07:42Hier ist er nicht.
07:43Wieso gleich Kriminalpolizei?
07:46Na, der Erwin, der ist...
07:47Herr Sauter!
07:50Also, wann haben Sie Ihren Partner zum letzten Mal gesehen?
07:52Vor zwei Stunden, als ich die Praxis verlassen habe.
07:54Ist Ihnen da in seinem Verhalten irgendwas Ungewöhnliches aufgefunden?
07:57Kann ich nicht sagen.
07:58Ich habe gesehen, wie Ihren Patienten aufgerufen hat.
08:01Wo wollen Sie hin?
08:03Zum Tennis.
08:06Mit Ihrem Tennispartner im Gepäck.
08:16Erwin.
08:24Ja, hallo, Karl-Heinz, grüß dich.
08:26Hier die Marlene.
08:26Du, ich wollte fragen, ist der Erwin bei euch?
08:29Wir sollen Spuren sichern, obwohl niemand weiß, ob es überhaupt ein Leuch gibt.
08:32Schau.
08:32Das wird die Ortmann mit Sicherheit saumäßig freuen.
08:36Okay, danke.
08:45Grüß Gott.
08:46Wer sind Sie bitte?
08:47Annette Siegel.
08:48Was ist denn hier los?
08:50Haben Sie einen Termin bei meinem Doktor?
08:51Ja.
08:52Ich möchte mein Zeugnis abholen.
08:54Von seiner Arzthelferin.
08:55Entschuldigen Sie.
08:56Gewesen.
08:57Ja, Mama?
09:00Ja, die ist da.
09:02Doch tot.
09:04Du bist recht, ich sag's ja.
09:05Ende.
09:07Ich werde wieder alles an mir hängen.
09:09Sie haben Wochenende was zugestoßen.
09:10Sie warten hier.
09:12Frau Doktor.
09:15Es tut mir sehr leid, aber ich muss Ihnen die Mitteilung machen, dass Ihr Mann leider
09:20verstorben ist.
09:23Danke.
09:25Danke.
09:28Möglich war das natürlich nur durch eine Vielzahl von Nebenjobs.
09:33Mozart war der erste Künstler, der das Wagnis eingegangen ist, als freischaffender Komponist
09:41sein Auskommen zu finden.
09:44Frau Stockl.
09:45Herr Achtziger, ich wäre dann jetzt gegangen.
09:47Ja, gut.
09:49Brauchen Sie mich noch?
09:50Nein.
09:51Sicher?
09:52Ja, sicher.
09:53Schönen Abend.
09:54Gleichfalls.
09:55Frau Stockl.
09:59Frau Stockl, wir brauchen Sie noch.
10:01Herr Sauter, kommen Sie bitte.
10:03Nein, der Herr Sauter kommt selber klar.
10:04Sie kümmern sich bitte um die Frau Buchner.
10:07Frau Buchner, bitte.
10:11Was ist jetzt mit der?
10:12Seine Musik.
10:14Herr Voss, wollen Sie mich bitte schön abnehmen?
10:16Einen kleinen Moment, Herr Mohr.
10:17Sie bringen bitte den Herrn Lappig in den Verhörraum und die anderen warten hier auf dem Gang.
10:21Herr Lappig, bitte.
10:43Und wie viel Uhr haben Sie die Praxis verlassen?
10:46Halb fünf.
10:48Und Sie sind dann nach Hause?
10:51Ja, ich habe gegessen, ein wenig Fernsehen geschaut, meine Post durchgesehen und meine Tennis-Sachen gepackt.
10:59Wie heißt Ihr Verein?
11:00TC Rosenheim.
11:03Checken Sie, ob Herr Lappig beim TC Rosenheim einen Platz gebucht hat.
11:06Ich habe keinen Platz gebucht.
11:09Wie heißt Ihr Spielpartner?
11:12Ich habe mich mit niemandem verabredet.
11:15Sie spielen also Tennis ohne Platz und Partner, aber einen Schläger benutzen Sie schon, ja?
11:18Es ergibt sich vor Ort.
11:20Wer also gerade so vorbeikommt und ob zufällig ein Platz frei ist?
11:24Genau.
11:25Sie können diese Geflogenheiten gerne überprüfen.
11:27Das werden wir tun.
11:28Sie haben aber trotzdem keine nachweisbare Verabredung.
11:30Sie hätten genauso gut die Leiche entsorgen können.
11:32Ich habe, Erwin, ich habe die Leiche mit Ihnen zum ersten Mal gesehen.
11:40Wo wollten Sie denn mit ihm hin?
11:43Ich hatte nicht vor, ihn zu entsorgen, weil ich nicht wusste, dass ich ihn habe.
11:48Sind Sie von der Praxis aus nach Hause gelaufen oder mit dem Wagen gefahren?
11:52Gefahren.
11:53Sie fahren mit dem Wagen zur Arbeit, obwohl es zu Fuß gerade mal drei Minuten sind?
11:56Ich hatte noch Besorgungen zu machen.
11:58Welche?
11:59Wasser, Bier geholt.
12:00Haben Sie die Kästen im Kofferraum verstaut?
12:02Ja.
12:03Neben der Leiche.
12:04Da war keine Leiche!
12:07Ja, wenn Sie sich bitte sitzen möchten.
12:10Soll ich Ihnen einen Tee machen?
12:13Kommens.
12:14Ich habe einen Abendtee mit Melissa, das beruhigt.
12:19Im Stehen und Gehen ist es besser.
12:23Und bei meiner Schwester war es auch oft so.
12:26Wenn Sie nicht mehr können, dann sagen Sie einfach was, dann hör mal auf.
12:29Aber es ist super, dass Sie sich gleich befragen lassen, weil es ist jetzt sehr wichtig, dass wir schnell an
12:33Informationen kommen, solange die Spur noch heiß ist.
12:36Ja, ich versuche mich zu beeilen.
12:39Frau Buchner, wie lange waren Sie mit Herrn Buchner verheiratet?
12:42Ein halbes Jahr.
12:44Es tut mir leid, dass ich Sie das fragen muss, aber das klingt das von ihm.
12:47Ja.
12:48Wo haben Sie Herrn Buchner kennengelernt?
12:50In seiner Praxis.
12:52Ich war seine Arzthelferin.
12:54Wann war das?
12:55Vor einem Jahr, da habe ich bei ihm angefangen.
12:59Arbeiten Sie noch dort?
13:01Nein.
13:02Kurz vor der Hochzeit habe ich aufgehört.
13:05Mhm.
13:06Kennenlernen, Hochzeit, Kind, das geht ja alles sehr schnell bei Ihnen.
13:10Ja.
13:11Wir wussten, was wir wollten.
13:13Ja, wie war das Verhältnis von Herrn Lappig zu Ihrem Mann?
13:19An sich gut.
13:21Nur in den letzten zwei Wochen angespannt.
13:23Was ist passiert?
13:25Herr Lappig hält nur 20 Prozent der Praxis.
13:28In zwei Jahren sollte er die ganze Praxis übernehmen.
13:30Mein Mann wollte dann aufhören zu arbeiten und ihm seinen Anteil verkaufen.
13:37Vor kurzem hat sich dann bei meinem Entschlossen weiterzumachen.
13:40Warum?
13:41Mir sagte er...
13:47Durch mich hätte er seine zweite Luft bekommen.
13:51Er wollte mehr Kinder und den Beruf nochmal richtig durchstarten.
13:56Wovon Herr Lappig nicht besonders begeistert gewesen sein dürfte.
14:03Das Opfer weist weder am Körper noch am Kopf Verletzungen auf, die auf eine Todesursache schließen lassen.
14:09Äußere Gewalteinwirkung kommt somit nicht in Frage.
14:18Das Opfer weist jedoch einen bittermandelartigen Geruch am Mund auf.
14:23Der Verdacht auf Einnahme von Zirnwasserstoffsäure ist indiziert.
14:28Der Verdacht auf Einnahme von Zirnwasserstoffsäure ist indiziert.
14:48Danke.
14:51Immer mal an Ihre Version stimmt.
14:56Wie soll dann die Leiche in den Kofferraum gelangt sein?
15:00Ich habe keine Ahnung.
15:02Herr Lappig, es geht um Ihren Kopf. Ich erwarte mir mehr Mitarbeit.
15:06Ist das Auto immer abgeschlossen?
15:07Ja.
15:08Das Garagentor unten?
15:09Ja.
15:10Verschlossen?
15:10Ja.
15:11Das heißt also, der Leichenträger müsste einen Schlüssel zu Ihrem Wagen und zum Garagentor haben?
15:22Ich habe Reserve-Schlüssel in der Praxis.
15:24Im Schreibtisch fürs Haus und das Auto.
15:27Herr Mohr?
15:28Spusse ist noch dort. Brauchen wir noch anrufen.
15:31Und schauen Sie nach, wie weit der Hof er ist.
15:34Rechte Schublade. Der Schlüsselbund hat einen blauen Marker.
15:37Geh mal rein.
15:41Guten Abend.
15:42Hallo.
15:43Ja, gerne, folgendes.
15:45Im Schreibtisch vom Lappig in der rechten Schublade soll ein Schlüsselbund sein mit einem blauen Marker.
15:49Schau es mir bitte mal nach.
15:51Kann ich jetzt die Identifizierung machen?
15:53Sie sollten sich aber nicht zu viel zumuten.
15:56Ich will ihn sehen.
15:57Bitte.
15:57Gut, ich verstehe sehr.
16:00Ach, mich, du kommst viel gerufen.
16:01Sei so gut und bring die Frau Buchen in die Pathologie und gleich holst du mir die Frau Siegel rein.
16:06Äh, Frau Siegel, bitte.
16:14Na, Frau Siegel, kann man sehr nehmen, jetzt bitte den Platz.
16:20Entschuldigung.
16:21Wie schaut es dir jetzt mit uns aus?
16:23Alles super.
16:23Jetzt sagen Sie mal, was machen Sie eigentlich da?
16:26Ihr Kollege wollte, dass ich mitkomme.
16:27Der Dicke.
16:28Der Döne.
16:31Das überzeugt mich trotzdem alles nicht, Herr Lappig.
16:35Ah, Herr Fuß, da war kein Schlüsselbund in der Schublade.
16:39Frau Buchen, ich bin gleich da.
16:41Ich muss ja dringend in die Pathologie.
16:43Alles klar.
16:44Okay.
16:49Haben Sie und Frau Buchen ein Problem miteinander?
16:53Wir haben uns nicht viel zu sagen.
16:55Ist die jetzt weg?
16:56Schaut ganz aus.
16:58Wollen Sie vielleicht einen Tee?
17:00Nein, danke.
17:00Danke, Frau Stockl.
17:03Warum mögen Sie beide sich nicht?
17:06Vorher war ich mit Herrn Buchen zusammen.
17:13Herr Sauter.
17:17Wollen Sie vielleicht einen Tee?
17:21Gerne, Frau Stockl.
17:28Herr Sauter.
17:30Kommen Sie gerade mal.
17:31Ja, aber ich...
17:39Oh, jetzt ist er weg.
17:41Wollen Sie vielleicht einen Tee?
17:43Nein, danke.
17:44Na gut, dann dringen halt selber.
17:46Bitte.
17:47So, Herr Sauter, drehen Sie sich um.
17:49Schauen Sie mich an.
17:51Jetzt schließen Sie die Augen.
17:53Darf ich mich anlehnen?
17:55Bitte.
17:56Stellen Sie sich vor, wie der andere Körper auch Sie trifft.
18:00Ja?
18:04Miri?
18:05Führen Sie die Person rein.
18:08Weiter nach vorne.
18:16Jetzt drehen Sie sich um.
18:20Öffnen Sie die Augen.
18:21Yes.
18:22Ja.
18:25Die Körperstatur, die Sie sich gerade vorgestellt haben.
18:28Könnte er sie in etwa haben?
18:30Der Robert.
18:32Ja, durchaus.
18:37Ein Wegspiegel.
18:40Nach zwei Jahren hatte ich dann diese heimlich-Touerei satt.
18:45Mhm.
18:46Also keiner von Buchner's Bekannten.
18:48Niemand am Arbeitsplatz wusste von dem Verhältnis.
18:50Nein.
18:51Niemand.
18:53Erwin wollte keinen Tratsch.
18:56Aber wie gesagt,
18:57irgendwann wollte ich dann klare Verhältnisse.
19:00Es war dann genau die Zeit,
19:01als Marlene bei uns eingestellt worden ist.
19:03Naja.
19:04Und den Rest kennen Sie ja.
19:06Der Buchner hat sich in Marlene verliebt
19:08und Ihnen den Laufpass gegeben.
19:10Bevor ich überhaupt realisieren konnte,
19:12was da abgeht,
19:13waren die beiden schon verheiratet.
19:14Die kündigt haben Sie aber erst verkürzen.
19:16Ja.
19:18Ich dachte,
19:18das macht mir nichts aus.
19:21Es war eine gut bezahlte Arbeit.
19:23Besser als woanders.
19:25Aber dann habe ich es doch nicht ausgehalten.
19:28Vor einem Monat habe ich gekündigt.
19:34Mit Kino wird es wohl nichts mehr.
19:37Ich verstehe das ja,
19:38dass die Arbeit viel wichtig ist.
19:40Aber es ist halt nie schön,
19:43wenn was anderes wichtiger ist,
19:44als man selber.
19:45Also ich finde,
19:47solange das was wichtiger ist,
19:48als man selber keinen Rock tragt,
19:51ist das eher halb so schlimm,
19:52als nicht schön.
19:54Hm?
19:59Hallo.
20:00Hallo.
20:02Ist Schluss?
20:03Nein.
20:04Aber mich braucht eh keiner.
20:05Ach, vorstelle ich.
20:06Doch.
20:08Ich.
20:09Also was?
20:11Ja,
20:12weil Tee habe ich halt schon genug gehabt.
20:16Ganz g'n.
20:17Ja,
20:18die sind da.
20:20Ja.
20:22Für meine Mädels.
20:37Gehen wir es mit, Frau Buchner.
20:38Eine Kollegin bringt Sie jetzt nach Hause, gell?
20:40Komm.
20:43Schauen Sie mich gleich wieder da, gell?
20:45Ist schon recht.
20:46Ja.
20:46Servus.
20:56Also, Herr Sauter.
21:00Danke, ne?
21:01Ja, ja.
21:02Geht das.
21:03Ach, hier wird ja noch gearbeitet,
21:04und verachtlich.
21:05Ist der Herr Achtziger noch in seinem Büro?
21:07Keine Ahnung.
21:09Kümmert sich mal jemand um mich?
21:11Gleich.
21:12Doch, keine Sorge.
21:14Ich werde Sie jetzt nicht mit Musikwissenschaftlichen...
21:18Ja, bitte?
21:19Ach, Frau Ortmann.
21:21Jetzt haben Sie mich erwischt.
21:23Da wissen Sie, zu Hause üben meine Enkelkinder Klavier.
21:26Und nur hier habe ich Ruhe, meinen Vortrag zu üben.
21:28Aber was machen Sie noch da?
21:30Mir ist es zu Hause zu ruhig.
21:32Ich gehe noch auf den Sprung ins Times Square.
21:34Gehen Sie mit?
21:35Ach, es tut mir leid, aber ich habe noch zu tun.
21:37Ich drücke Ihnen die Daumen für morgen.
21:39Danke.
21:40Ach, Frau Ortmann, ich glaube, das dürfte Sie interessieren.
21:47Wussten Sie, dass Mozart gar nicht so schlecht verdient hat,
21:51wie uns manche ältere Biografen weismachen wollen?
21:54In seinen 10 Wiener Jahren lag sein durchschnittliches Jahreseinkommen
22:00bei immerhin 4.000 Gulden.
22:03Und ein Gulden entspricht am heutigen Wert von etwa 20 Euro.
22:0680.000 Euro?
22:07Nicht schlecht.
22:09Das Opfer erstickt quasi innerlich.
22:13Und das sehr schnell.
22:17Wenn ihr die Teetassen und die Kuchenreste vom Burhaar ins Labor bringt,
22:22dann werdet ihr dort wahrscheinlich Maushäurer-Wirkstände finden.
22:25Weißt du was?
22:26Ich rufe Bettina gleich auf.
22:27Das machst du.
22:30Wieso haben Sie euch diesen Apotheker mit hergenommen?
22:32Er ist der beste Freund des Toten.
22:35Wer weiß.
22:36Vielleicht kann er uns mehr über seine Frauengeschichten erzählen.
22:39Da kommen interessante Motive zustande.
22:41Rache zum Beispiel bei der Arzthelferin, der Siegel.
22:44Obwohl natürlich Lappig unser Hauptverdächtiger bleibt.
22:47So dick, wie der drin hängt.
22:48Da kann er es nicht ganz folgen.
22:51Sauter meint, dass Lappig vom Körperschema her passen könnte.
22:54Ja.
23:05Da?
23:06Nein.
23:07Nein.
23:08Schau, es ist ja so.
23:12Der Patricia hier.
23:13Gehen wir noch auf ein Weinchen?
23:14Die Frau Doktor ist nicht da.
23:15Die ist in Traunstein.
23:17Ja, dann ruft sie es halt am Handy an.
23:18Für was gibt es es denn?
23:19Ja, bitte.
23:20Ja, ja.
23:22Ja, ich sehe es.
23:22Gut.
23:23Schönen Feierabend.
23:25Für Zeich.
23:26Ich weiß, ich gehe heim.
23:27Ja, um zu sehen, meine.
23:32Packen wir es.
23:35Wie lange kennen Sie Herrn Buchner schon?
23:37Jetzt kümmern Sie sich gleich zwei Kommissare um mich.
23:40Ich fühle mich geehrt.
23:41Ja.
23:4220 Jahre.
23:44Dann können Sie sich hier beurteilen, wie ernst er sich mit seiner neuen Frau war.
23:47Sehr ernst natürlich.
23:49Sonst hat er sie nicht geheiratet.
23:51Er war vorher nie verheiratet.
23:52Nein.
23:53Er hatte bisher nur die üblichen Frauengeschichten.
23:56Wenn Sie wissen, was ich meine.
23:58Welchen Eindruck haben Sie von Frau Buchner?
24:00Sie ist zielstrebig.
24:02Das heißt, bei ihr steht der finanzielle Aufstieg im Vordergrund.
24:05Das heißt, sie weiß genau, was sie will.
24:08Kinder, Sicherheit, ein entspanntes Einkommen.
24:11Und das bei einem Mann, den sie respektieren kann.
24:14Was ist mit der Vorgängerin?
24:17Frau Siegel.
24:18Ja.
24:19Da lag der Fall schon anders.
24:21Die war blind vor Liebe.
24:22Verheimlichte ihm zuliebe die Beziehung vor allen anderen bloß, weil er kein Gerede haben wollte vor Kollegen, Patienten und Bekannten.
24:30Wer sich freiwillig einer solchen Demütigung aussetzt, muss das schon sehr vernebelt sein, nicht?
24:36Wenn Sie meinen.
24:37Und hat es da irgendwelche hässlichen Szenen gegeben?
24:39Nein, sie muss es erstaunlich gut weggesteckt haben.
24:43Gab es Mobbing von Seiten, Herrn Buchner?
24:45Nee, so war der nicht.
24:47Natürlich war er froh, als er gekündigt hat, aber forciert hat er es nicht.
24:51Ja, ich glaube, das wäre es dann.
24:53Sie können gehen.
24:55Auf Wiedersehen.
24:56Dann.
24:57Schönen Abend noch.
24:58Tschüss.
25:01Entschuldigung, mir ist noch etwas eingefallen.
25:02Und zwar, ich habe jemanden gesehen.
25:04Herr Meissner, Sie können gehen, danke.
25:05Sie auch.
25:09Ja.
25:10Wir hören.
25:11Das ist mir total entfallen.
25:14Ich habe ja einen Mann gesehen, in seinem Auto.
25:16Vor der Praxis, ja.
25:18Wissen Sie noch, wie der ausgeschaltet hat?
25:20Ja.
25:22Ja, ja.
25:23Sie können sich erinnern.
25:24Ja, natürlich, ja.
25:25Schön.
25:26Dann kommen Sie morgen früh, für den Phantombill hierher.
25:28So war Mozart der erste Komponist, der das Wagnis eingegangen ist, als freischaffender Künstler sein Auskommen zu finden.
25:37Das war natürlich nur möglich mit einer Vielzahl von Nebenjobs.
25:53Ah, Arschu auf.
25:56Gehst du schocken?
25:57Was sieht so aus?
25:58Ja, ja.
25:59Dann müssen wir vielleicht zum Frühstück zurück müssen, gell?
26:01Okay.
26:05Du, kannst du bitte die Eier einsammeln?
26:07Ich muss das Frühstück machen.
26:08Weil ich wüsste jetzt.
26:10Morgen, Herr Kollege.
26:11Morgen, Herr Kollege.
26:12Mein Frühsport, Eier einsammeln.
26:14Viel Spaß.
26:15Morgen, Herr Kollege.
26:50Frau Pufner.
26:51Hallo.
26:52Ich suche den Hof von Herrn Hofer.
26:55Hier immer geradeaus, den Weg entlang.
26:57Danke.
26:57Was wollen Sie denn von ihm?
26:59Mir ist noch was eingefallen.
27:11Ja, Herr Pufner, vielen Dank.
27:13Alles Gute.
27:14Gell, Wiedersehen.
27:16Wiederschauen.
27:22Wiedersehen.
27:23Tschüss.
27:31Und wie warst du, Frühsport?
27:32Gut.
27:33Dann ist schön.
27:34Was wollte die?
27:35Ihr Mann hätte heute vor Gericht erscheinen müssen.
27:38Als Zeuge.
27:40Ein Patient von ihm, ein gewisser Sieg, viel Schlagen weiht, hat seine Versicherung verklappt.
27:45Und weshalb?
27:46Na ja, der wollte in Urlaub fahren nach Indien.
27:49Der Dr. Pufner hat ihn dringend davon abgeraten, weil er bei ihm schlechte Blutwerte festgestellt hat.
27:53Und er ist aber trotzdem geflogen.
27:56Genau.
27:57Und hat dann dort eine Darmblutung bekommen, worauf er mit dem Ambulanzjet zurückgeflogen hat werden müssen.
28:02Na ja, Kostenpunkt 120.000 Euro.
28:06Und die Versicherung bezahlt jetzt nicht?
28:08Genau.
28:09So, Bom.
28:09Frühstück.
28:10Super.
28:13Ja, also die wollten nicht zahlen, weil das Kleingedruckte im Vertrag besagt, dass die Kosten der Rückholaktion nicht übernommen werden,
28:20wenn eine Vorerkrankung vorliegt.
28:23Ja, der Schlagen weiht behauptet jetzt, dass der Dr. Buchner ihm nicht explizit von der Reise abgeraten hätte.
28:30Was nicht stimmt.
28:31Genau.
28:32Das heißt also, dass die Aussage von dem Dr. Buchner heute vor Gericht von großer Bedeutung gewesen wäre.
28:36Allerdings, der Schlagen weiht wäre ruiniert gewesen.
28:40Ich werde den Herrn, glaubst, Präsidium bestellen für eine Gegenüberstellung mit dem Sauter.
28:44Vielleicht war der Schlagen weiht derjenige, den der Sauter gestern vor der Praxis gesehen hat.
28:48Komisch ist das trotzdem.
28:49Was?
28:50Das Engagement von der Frau Buchner.
28:52Die fährt extra hier raus, um uns das alles zu erzählen.
28:55Nein, wäre doch möglich.
28:57Da setzt euch doch.
28:58Ich gehe noch schnell duschen.
29:08Na, und?
29:10Ja, ja, das ist er.
29:13Der hat vor der Praxis gewartet.
29:15Genau.
29:15Na, da schau her.
29:16Na?
29:17Die entscheidende Frage ist dabei, könnte diese Person Sie gestern umgestoßen haben?
29:22Ich, der.
29:24Das glaube ich nicht.
29:27Ja, Sie können eine Leukin.
29:29Herr Schlagen weiht, nehme ich doch bitte Platz.
29:33Ich komme gleich rüber.
29:45Herr Foss, gut, dass Sie da sind.
29:47Das ist ein Laborbericht und Obduktionsbericht.
29:49Und die Frau Buchner wartet drüben bei Ihnen im Büro, so wie Sie es angeordnet haben.
29:52Danke.
29:53Bitte.
29:58So, der Lappig wäre jetzt da.
30:01Schaut auch nicht besser aus nach der Nacht im Gefängnis.
30:04Das Gift befand sich im Kuchen.
30:08Mandelkuchen.
30:08Ja, das ist logisch.
30:10Weil dadurch wird der Bittermangelgeruch von dem Gift übertönt.
30:15Genau.
30:16Der Täter bringt Kuchen mit und trinkt mit dem Buchner Tee.
30:19Sie mussten sich also gut gekannt haben.
30:25Finden Sie den Lappig ins Büro.
30:27Das ist schlecht.
30:28Moment, da warte Frau Buchner.
30:30Ja.
30:31Er ist der Hauptverdächtige.
30:32Sie ist die Frau vom Opfer.
30:34Ich weiß.
30:35Da kann sonst was passieren.
30:36Eben.
30:38Ach so.
30:45Wie finden Sie denn Herrn Lappig und die Frau Buchner?
30:49Als Paar?
30:50Ja.
30:56Ja, vom Euter passen sie ganz gut zusammen.
31:01Und sonst?
31:03Ich weiß es nicht.
31:06Ansonsten, na, irgendwie nicht.
31:10Warum?
31:11Ja, die Frau Buchner, die wirkt irgendwie ernsthafter.
31:15Der Lappig, der hat sich seine Händel noch nicht so abgestessen.
31:19Der ist irgendwie so Halligalli-mäßig noch unterwegs.
31:21Aber bitte schon, das ist nur mein Gefühl.
31:23Also auf Hochdeutsch heißt das, also Sie glauben nicht, dass Sie sich für ihn interessieren könnte?
31:31Nein.
31:33Marlene.
31:35Marlene, ich bin das Opfer einer Intrige.
31:38Jemand hat mir die Schlüssel geklaut und dann die Leiche in meinen Kofferraum gelegt.
31:42Und wer soll das gemacht haben?
31:44Ja.
31:54Glauben Sie, dass es Herr Lappig war?
31:57Warum interessiert Sie das?
32:00Bitte.
32:07Sie sind eine intelligente Frau, machen sich viele Gedanken.
32:14Warum sollte Herr Lappig die Leiche wegschaffen?
32:18Ja, das ist die Schlüsselfrage.
32:20Genau die stelle ich mir auch die ganze Zeit.
32:21Warum?
32:23Da geht ein hohes Risiko, schafft unnötig Spuren und erhöht die Zahl potenzieller Zeugen.
32:27Es könnte gut sein, dass jemand Herrn Lappig den Mord unterschieben wollte.
32:31Sag ich doch.
32:32Da sind wir auf einer Wellenlänge.
32:34Wer könnte also solch ein Interesse haben?
32:36Herr Schlagenweid?
32:36Gut möglich.
32:38Schlagenweid hat ein geradezu exzellentes Mordmotiv.
32:41Mein Mann kann nicht mehr vor Gericht gegen ihn aussagen.
32:43Schlagenweid kann den Prozess jetzt gewinnen.
32:47Darüber haben Sie nachgedacht?
32:48Ja.
32:51Gestern Nacht?
32:52Ja.
32:55Oder vielleicht schon früher?
32:58Ich verstehe nicht.
32:59Schlagenweid kann es nämlich nicht gewesen sein, laut der Zeugenaussage von Herrn Sauter.
33:04Wer kommt also noch in Frage?
33:06Doch, Herr Lappig?
33:08Oder jemand, der sich doppelt absichern wollte.
33:10Der Lappig und Schlagenweid den Mord in die Schuhe schiebt und die Polizei kann sich den Täter dann aussuchen.
33:16Sie reden von mir.
33:22Vor einem Jahr waren Sie eine junge, arme Arzthelferin.
33:26Heute sind Sie eine junge, reiche Arztwitwe.
33:29Ein enormer gesellschaftlicher und finanzieller Aufstieg, den Sie nur mithilfe Ihres 20 Jahre älteren Ehemannes hinlegen konnten.
33:35Und jetzt, da Sie Ihr Ziel erreicht hatten, wurde Ihnen das mittellästig und Sie wollten es loswerden.
33:41Und die Elfi sagt es nämlich auch.
33:42Ja, Frau Stöckler.
33:44Sie, Frau Stöckler, ich habe gemeldet, ich soll Sie nicht stören. Was ist denn los?
33:47Ich erzähle es Ihnen gleich.
33:49Schön.
33:50Einer hat mir schon was erzählt, nämlich der Schlagenweid.
33:53Der hat gemeint, er wollte mit dem Buchner reden und wollte ihn umstimmen.
33:56Deshalb war er bei der Praxis geantwortet.
33:58Also ich müsste auf jeden Fall noch was überprüfen.
34:00Mhm.
34:02Der Herr Mord soll den Lappig in die Zelle bringen und die Frau Buchner soll auf dem Gang warten.
34:06Mhm.
34:07Kommen Sie mit?
34:09Kommen Sie mit?
34:09Kleine.
34:09Kommen Sie mit mir noch.
34:52Herr Mohr, ich möchte eine Aussage machen.
34:56Ach so, ja.
34:59Zwei Wagen passen in die Garage, was sehr wichtig ist.
35:01Dann hätten Sie nicht reingepasst, hätte ich meine Zweifel an Lappigs Entlastungsaussage.
35:07Also, der Täter klaut den Ersatzschlüssel aus Lappigs Schublade.
35:12Er sieht damit die Garagentür und parkt seinen Wagen.
35:15Dann schließt er das Garagentor und kann nun unbemerkt die Leiche in Lappigs Wagen legen.
35:20Und wer könnte gut von Lappigs Ersatzschlüsseln wissen, von der geräumigen Garage und von dem Streit, den er mit dem
35:25Buchner hatte?
35:26Wer könnte mit dem Buchner in der Praxis Tee trinken und Kuchen essen?
35:29Das ist der Eifel.
35:31Marlene Buchner, wer sonst?
35:35Michi?
35:37Aha.
35:39So, schön, Herr.
35:41Na, ist gut.
35:42Du, wir sind gleich da, gell?
35:43Also, bitte.
35:45Tja, Herr Voss.
35:47Leider will ich mir die Appigsbirne für Ihre Gedanken über euch spielen.
35:51Zuerst dachte ich, dass Lappig der Täter ist.
35:53Wie alle hier, vermutlich.
35:57Schließlich fährt man die Leiche meines Mannes in seinem Wagen.
35:59Dann fiel mir Schlagen bald ein.
36:01Vielleicht war es ja doch nicht Lappig.
36:03Und wo ist jetzt das Neue?
36:06Mir ist noch was eingefallen.
36:07Es könnte wichtig sein.
36:09Als mein Mann mir sagte, dass er die Praxis weiterführen wolle, da sagte er noch was.
36:13Dass eine harte Zeit auf uns zukommen könnte.
36:16Weshalb?
36:17Er sagte, dass er durch mich eine zweite Chance bekommen hätte.
36:22Die wolle er nutzen.
36:24Ich müsste ihm nur versprechen, ihm beizustehen.
36:27Und wobei beistehen?
36:28Er wollte reinen Tisch machen und sich anzeigen.
36:33Weshalb wollte er sich selbst anzeigen?
36:36Arzneimittelbetrug.
36:38Weiter hat er sich nicht geäußert.
36:40Vielleicht ist das ja wichtig.
36:43Herr Voss?
36:46Ich war es nicht.
36:49Und wenn ich es nicht war, dann kann es nur Lappig gewesen sein.
36:52Vielleicht ist er ja mit in den Betrug verwickelt.
36:57Also gut.
37:00Ich habe ihn mal auf das Medikament Xentrotropin angesprochen.
37:04Das ist noch gar nicht so lange her.
37:06Wofür ist das?
37:08Es wird normalerweise bei kleinwüchsligen Kindern mit Wachstumshormonmangel eingesetzt.
37:12Der Erwin, Doktor Bugner, hat es überdurchschnittlich häufig verschrieben,
37:17obwohl wir überhaupt keine Patienten mit einer solchen Erkrankung haben.
37:20Wer könnte sonst noch sein Medikament gebrauchen?
37:25Bodybuilder.
37:28Es existiert ein reger, illegaler Handel.
37:32Und deshalb möchte ich mich noch einmal herzlich für Ihr Vertrauen bedanken,
37:37dass Sie mich zum neuen Vorsitzenden Ihrer Musikakademie gewählt haben
37:41und verspreche Ihnen, alles in meinen Kräften Stehende zu tun,
37:46Ihr Vertrauen nicht zu enttäuschen.
37:49Herein!
37:51Ach, raus, stopp.
37:53Herr Achtziger, entschuldigen Sie bitte.
37:55Aber die Frau Dr. Henning Späth von der Musikakademie hat gerade angerufen
37:59und wollte wissen, ob Sie an der Wahl zum Vorsitzenden festhalten.
38:03Ja, natürlich. Wieso?
38:05Weil Sie gestern nicht da waren.
38:07Wobei?
38:09Bei Ihrer Rede.
38:11Bei meiner Rede? Wieso?
38:13Der Termin für Ihre Rede und Ihre Wahl war gestern.
38:17Gestern? Nein.
38:19Die Frau Dr. Henning Späth meint auch, dass Ihnen wahrscheinlich was ganz Wichtiges dazwischengekommen ist.
38:26Mein Gott.
38:27Sie haben Sie dann quasi ohne Sie gewählt.
38:29Sie bittet jetzt einfach nur um Rückruf zur Bestätigung der Annahme der Wahl.
38:35Ja, achtziger, das ist mir auch schon so hoch passiert.
38:38Was glauben Sie eigentlich, wie oft ich meinen Friseurstand versetzt habe?
38:41Das ist aber alles nicht so schlimm.
38:43Ich rufe jetzt die Frau Dr. Henning Späth an und sage ihr, dass Ihnen ein immens wichtiger Fall dazwischengekommen ist.
38:49Ich rufe jetzt die Frau Dr. Henning Späth an und sage ihr, dass Sie gleich kommen konnten.
39:03Ja, Frau Dr., wir haben in diesem Ordner vorgefertigte Rezepte gefunden.
39:08Vollständig ausgeführt, weil das Datum fehlt noch.
39:10Scheiben wir immer dasselbe Medikament.
39:12Können Sie uns dazu irgendwas sagen?
39:17Peckintraphon.
39:19Das ist ein Hepatitis C-Medikament.
39:21Sehr teuer.
39:231000 Euro pro Spritze.
39:25Das heißt, der Buchner stellt das Rezept aus und gibt es dann seinem Freund, dem Apotheker Meissner.
39:31Der rechnet es ab, gibt es aber nicht raus und das Geld wird brüderlich geteilt.
39:35Da kommt einiges zusammen bei 1000 Euro pro Spritze.
39:39Nur, wenn sich jemanden interessiert, Herr Meissner macht unten, der hat sein Autosauer.
39:43Ja.
39:43Das ist aber gar nicht gut.
39:55Hallo, Herr Meissner.
39:57Grüß Gott.
39:57Grüß Gott.
39:59Guten Tag, die Herren.
40:02Diesen Stabsäckerbeutel, den sagen wir.
40:09Tja, Herr Meissner, alles Paletti.
40:12Sie brauchen nur noch ein Geständnis zu unterschreiben und dann führt der Kollege Sie in Ihr neues Refugium.
40:17So, Herr Meissner.
40:19Jahrelang haben Sie zusammen mit Ihrem Spätsel, dem Herrn Buchner, die Krankenversicherung aufs Kreuz gelegt.
40:24Und hätten es so gern so weitergemacht, wenn nicht der Herr Buchner plötzlich diesen blöden Sinneswandel gekriegt hätte.
40:30Wollte der doch glatt anständig werden und von vorn anfangen.
40:34Wegen Frauenkind wollte dieser Idiot sich selbst anzeigen.
40:37Also, ich habe gehört, dass die Chancen bei einer Selbstanzeige nicht einmal so schlecht stehen, da mit einem blauen Auge
40:43wieder vonzukommen, so 50-50.
40:45Und das passte Ihnen gar nicht in den Kram.
40:48Ihren Kopf für Buchner Sauberkeitsallüren hinzuhalten.
40:52Und da haben Sie einen Mandelkuchen mit Blausäureguss gebacken und den Buchner dann nicht vergiftet.
40:57Sie wussten von dem Praxistreit mit Dr. Lappich und schoben ihm die Leiche unter.
41:01Theoretisch könnte es so gewesen sein.
41:03Ich habe ein Motiv.
41:05Ich habe kein Alibi.
41:07Aber dasselbe gilt auch für Herrn Lappich.
41:08Er kann es genauso gut gewesen sein.
41:10Sie haben recht, Herr Meissner.
41:12Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter.
41:14Theoretisch könnte es auch Frau Buchner gewesen sein.
41:17Allerdings gibt es da ein kleines, aber feines Indiz.
41:20Wir haben nämlich im Kofferraum Ihres Wagens, trotz Ihrer aufopferungsvollen Sauberaktionen, Hautschuppen und Haare von dem Buchner gefunden.
41:28Und zu den Fasern von seinem Arztkittel.
41:37Seit er die Marlene gekannt hat, war er die ausgewechselt.
41:45Manuel!
41:55Diese Frauen zerstören jede Freundschaft!
42:04Tja, da kann er jetzt beruhigt sein.
42:07In nächster Zeit wird er von keiner Frau mehr beherrlicht.
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