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00:29Untertitelung des ZDF, 2020
00:58Untertitelung des ZDF, 2020
01:28Untertitelung des ZDF, 2020
01:43Untertitelung des ZDF, 2020
02:01Untertitelung des ZDF, 2020
02:57Untertitelung des ZDF, 2020
03:08Untertitelung des ZDF, 2020
03:33Untertitelung des ZDF, 2020
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04:47Untertitelung des ZDF, 2020
04:57Untertitelung des ZDF, 2020
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05:45Untertitelung des ZDF, 2020
05:49Untertitelung des ZDF, 2020
05:50Untertitelung des ZDF, 2020
05:50Untertitelung des ZDF, 2020
05:56Untertitelung des ZDF, 2020
06:09Ja, du, ich muss jetzt erstmal mit dem Herrn Lindh reden. Ich ruf dich dann morgen wieder zurück.
06:14Ja, servus.
06:18Frau Stockel, das bleibt frei unter uns, gell?
06:22Wenn ihr wüsst, war es gern.
06:24Okay, das ist doch nicht so unschuldig. Sie haben genau mitgekriegt, um was es geht.
06:29Unser Herr Lindh will nach Hamburg.
06:31Zu seiner Flamme, der Roloff.
06:33Nein, zur Kripo Hamburg. Stattdessen kommt im Austausch von dort ein Mann zu uns.
06:39Am Hansen sei Sohn, gell?
06:40Na, da sehen Sie mal, wie gut Sie zuhören können.
06:43Und Frau Roloff hat die ganze Sache eingefädelt.
06:46Wenn der Herr Lindh wieder da ist, will ich Ihnen sofort sprechen.
06:50Herr Lindh?
06:51Ja?
06:51Guten Morgen, schauen Sie mal her.
06:53Das sind die Ergebnisse vom Labor.
06:55Es ist voriges.
06:56Herr Lindh!
07:00Sie sollen zu mir in den 80er kommen.
07:02Ich will gleich mit der Vernehmung anfangen.
07:04Er hat gesagt sofort.
07:05Aha, na gut, ich meine deswegen.
07:07Ach, Herr Hofer, ich muss zu Herrn 80er, die ZE.
07:10Ivan Zubier kommt gleich, das ist die Freundin von dem Toten.
07:13Ich weiß schon, dass er mir, was erzählt.
07:14Sehr gut, dann müssen Sie ja Bescheid.
07:15Ja.
07:16Kabinion, setz dich bitte her.
07:18Okay.
07:20Schau her.
07:22Das sind die Ergebnisse vom Labor.
07:25In der Trinkflasche von dem Poiret hat man Sprühen von Digitalis gefunden.
07:29Digitalis, das ist ein Herzmittel.
07:31Ein Wohl.
07:31Und die Spritze auf dem Tablett, die stammen von einem Energydrink, gleicher Zusammensetzung,
07:37aber ohne Digitalis.
07:38Genau wie ich es gesagt habe.
07:40Der Poiret kommt, stellt seine Flaschen ab und geht jobben.
07:44Der Mörder kommt, sieht die Flaschen, leert sie aus und füllt sie wieder an mit einem
07:49neuen Energydrink mit Digitalis.
07:52Der Poiret kommt zurück, trinkt, Exitus, Ende.
07:58Sagt Ihnen der Reda Olaf Hansen etwas?
08:02Olaf Hansen?
08:04Dunkel, ja.
08:06Dunkel?
08:06Dann will ich Ihnen doch mal etwas Licht ins Dunkel bringen.
08:11Vor einem Jahr hatten Sie doch diesen großen Liebeskummer, weil Ihre geliebte Frau Olaf in
08:17Hamburg blieb und Sie hier leben.
08:20Erinnern Sie sich doch, Dunkelgang.
08:23Und wie es so ausschaut, stehen Sie ja noch in regen Kontakt zu ihr.
08:29Wir telefonieren viel, ja.
08:31Also, sie hat Hansen auf einer Vernissage kennengelernt und mit ihm einen Deal eingefädelt.
08:37Hansens Sohn ist Hauptkommissar bei der Kriminalpolizei Hamburg und er soll zu uns kommen und Sie im
08:45Austausch nach Hamburg gehen.
08:47Aber warum wissen Sie das nicht, wenn Sie so oft mit dir telefonieren?
08:53Moment, Herr Achtziger, da ist irgendwas ganz dumm gelaufen.
08:56Das war so, Helena, also Frau Roloff hat mich vor zwei Wochen gefragt, ob ich prinzipiell zu
09:02einem Wechsel bereit wäre.
09:03Also, ganz unverbindlich.
09:04Tja, dann kennen Sie Herrn Hansen schlecht.
09:07Sein Sohn Sven Hansen kommt bereits nächste Woche.
09:11Nächste Woche?
09:13Ja, mein herzliches Beileid von Zurbia.
09:16Danke.
09:17Es ist so, Ihr Freund ist wahrscheinlich mit einer Überdosis Digitalis vergiftet worden.
09:23Vergiftet?
09:24Ja.
09:26Wir wissen ja nicht von Ihnen.
09:27Wir müssen jetzt routinemäßig anfangen zu ermitteln und einige Fragen zu stellen.
09:33Wo waren Sie heute Morgen zwischen 10 und 37?
09:36Zu Hause?
09:37Alleine.
09:43Danke, was ist das?
09:44Die Liste seiner Kundinnen.
09:45Herr Lind fragte danach, als er mich anrief.
09:48Die Rotangstrichnen?
09:50Die sind nicht mehr aktuell ehemalige Kundinnen.
09:53Michi!
09:54Komm mal rein.
09:58Schau, das ist die Liste der Kundinnen vom Antoine Pouret.
10:02Alle herbstellen.
10:03Auch die ehemaligen, das sind die Rotangstrichnen.
10:05Ja, ist recht.
10:08Kannst du mir...
10:09Stocke!
10:10Schau mal her, das soll ja alle Urrufe.
10:12Magst du mir helfen?
10:13Michi, du glaubst nicht, was ich gerade erfahren habe.
10:16Nimmst du die Roten, mach ich die anderen.
10:18Ich kann das auch für mich behalten.
10:19Das schaffst du eh nicht.
10:20Nimm ich die Roten.
10:21Der Lind geht.
10:22Ja, bitte.
10:23Ja, der Lind geht nach Hamburg.
10:25Zu seiner Rohlauf.
10:27Was ist mit der Ortmann?
10:29Schaut in die Röhre.
10:32Komme ich jetzt endlich zum Schuss?
10:33Ich glaube nicht.
10:35Ach so, äh, ja, Krippe Rosenheim, Apparat Mohr.
10:38Ja, ich warte.
10:40Frau Ortmann, wie kann ich Ihnen behöflich sein?
10:44Aber natürlich.
10:46Ja, Ihnen auch, Herr Oberamtsrat.
10:50So, das war jetzt Oberamtsrat Dr. Lauser König vom Innenministerium.
10:55Er hat von Staatssekretär Mauerer den Vorgang Hansen auf seinem Schreibtisch bekommen mit dem Vermerk
11:01eilt sehr.
11:03Sie sehen, Ihr Fall sorgt für einigen Wirbel.
11:0780er, Herr Staatssekretär Mauerer.
11:12Ja, wir wollten heiraten.
11:15Gab's da einen Hochzeitstermin?
11:20Heute, vor zwei Monaten.
11:22Hat Herr Paré Ihnen einen Heiratsantrag gemacht oder ging der Heiratswunsch von Ihnen aus?
11:29Ist das jetzt wichtig?
11:31Ja, also?
11:32Ich wollte.
11:34Und dann hat der Herr Paré einen Rückzieher gemacht.
11:39Warum?
11:42Er meinte, ein gebundener Personal Coach wirkt nicht mehr so attraktiv.
11:45Das könnte dem Geschäft abträglich sein.
11:48Das hat Sie sicher sehr verletzt.
11:50Ja, hat es.
11:53Aber ein bisschen hat er auch recht.
11:55Sein Konkurrent, Otti Paulsen.
11:57Auch ein Personal Trainer?
11:59Ja.
12:00Der hat das alles schon lange vor Antoine gemacht.
12:02Er hat geheiratet und kurz darauf blieben die Kundinnen weg.
12:05Jetzt arbeitet seine Frau im Supermarkt, damit die beiden über die Runden kommen.
12:10Antoine wollte sein Risiko nicht eingehen.
12:13Ach so.
12:15Haben Sie zufriedig die Nummer von diesem Otti Paulsen?
12:18Ja.
12:20Waren Sie eifersüchtig auf die anderen Frauen?
12:22Auf diese reichen Schnepfen?
12:24Nein.
12:26Na, wegen dieser Schnepfen hat er immerhin die Hochzeit abgesagt.
12:30Nur um ein ungebundener Mann zu bleiben.
12:32Ich war nicht eifersüchtig.
12:34Wenn Sie das sagen.
12:37Kann ich dann gehen.
12:39Tja, für einen Augenblick haben wir es.
12:41Aber halten Sie sich zu unserer Verfügung.
12:43Ja.
12:46Michi!
12:48Kommen wir mal rüber, sein Sie gut.
12:51Das ist die Nummer von einem Otti Paulsen.
12:54Den lädst du mir vor, bitte.
12:56Aha.
12:57Du, ich bin noch gar nicht fertig mit Ihrer Liste.
12:59Das soll halt die Stockl helfen.
13:01Jawohl.
13:02Wie ist denn das so schwer?
13:07Ja.
13:08Ja, ja.
13:09Also, wie gesagt, auch Herr Lind ist einverstanden.
13:13Der Wechsel steht nichts im Wege.
13:16Gut.
13:16Gern geschehen, Herr Staatssekretär.
13:20So, Herr Lind, jetzt gibt's kein Zurück mehr.
13:24Jetzt ist es amtlich.
13:26Tja.
13:29Ach, Herr Lind.
13:33Wie bringen Sie es eigentlich unserer Verordnung bei?
13:36Wieso?
13:37Bitte, Sie.
13:38Ihre Sympathie füreinander ist unübersehbar.
13:42Ja, ich weiß auch noch nicht, wie...
13:44Da war nie was.
13:46Tatsächlich?
13:47Ja.
13:50Aber...
13:50Na ja, wie man sich täuschen kann.
13:54So, und die drei bitte auch noch extra einscannen.
13:57Ja, dann hätten wir es.
13:58Krieg ich's heute noch?
14:00Selbstverständlich, Frau Ottmann.
14:02Sie sind ein Schatz, Frau Stocke.
14:05Nein, die Arme weiß nix von ihrer Tragödie.
14:09Du, äh, du sollst diesen Herrn da einbestellen.
14:12Otti Paulsen, Personaltrainer.
14:17Du, sag's ja halt.
14:19Michi, das muss der Herr Lind machen.
14:21Das geht nicht.
14:22Männer sind in sowas sehr zurückhaltend.
14:24Feige nennt man das, Michi, Feige.
14:26Und in solchen Momenten bin ich ganz froh, dass ich solo bin.
14:39Hey!
14:41Entschuldige, ich wollte dich nicht erschrecken.
14:43Na, ist schon gut, ich war nur in Gedanken.
14:46Und woran denkst du?
14:48Nichts.
14:49Nichts, aha.
14:52Na ja, vielleicht doch.
14:55Du, ich muss es nicht wissen, aber...
14:56Ich hätte auch gern was zu trinken.
14:58Kannst du mir 50 Cent leihen?
15:00Ja, bestimmt.
15:01Und...
15:02Ups.
15:09Hallo.
15:12Die Roloff.
15:14Was?
15:15Roloff.
15:17Bitte.
15:18Danke.
15:19Roloff.
15:21Ortmann.
15:22Freut mich.
15:22Ganz meinerseits.
15:25Überraschung gelungen?
15:26Ja, perfekt.
15:29Notasche, ja.
15:37Jetzt haben wir den Salat.
15:38Hocken den ganzen Tag auf der Polizei herum.
15:43Warum musstest du dich auch vor dem Kommissar so aufspielen?
15:47Von den Männern nahm man nur das Geld für die teuren Stunden ihrer Frauen.
15:51Der ist echt nicht mehr zu helfen.
15:53Meine Frau machte eher glücklich.
15:55Mein Geld machte ihn glücklich.
15:57Mit deiner saudummen Eifersucht hast du dich nicht nur lächerlich gemacht, sondern auch noch verdächtig.
16:02Wie kann man nur so dämlich sein?
16:08Du rauchst wieder.
16:14Willst du laufen?
16:17Kannst du gern haben.
16:18Es sind drei Kilometer.
16:42Hallo, Herr Saarlinger.
16:43Was machen Sie denn hier?
16:44Ja, was für meine Fitness.
16:46Müssen Sie etwa auch aufs Präsidium, Herr Paursen?
16:48Ja, schrecklich, das mit Poiré.
16:52Frau Mahler und ich wurden angerufen.
16:55Kann ich Sie mitnehmen?
16:57Ist es nicht zum Lachen?
16:58Ein Iron Man, der locker die Meerhänge vom Gibraltar durchgrault, säuft in meinem Pool ab.
17:03Darüber sollte man keine Witze machen.
17:05Reichen Sie doch nicht, Paursen.
17:07Sie sind doch auch froh, dass der Schleimer abgeschmiert ist.
17:10Jetzt gehört Ihnen das Spielfeld wieder ganz allein.
17:13Ich verbitte mir diese zynischen Unterstellungen.
17:14Ja, ja, Muskelpakete.
17:17Aber keinen Mumm für die Wahrheit.
17:21Guten Tag.
17:24Wie geht's, Frau Mahler?
17:33Ich nehme einen trockenen Martini.
17:34Ich eine Apfelschorle.
17:35Gerne.
17:36Gleich wieder da.
17:40Jetzt ist es ja soweit.
17:44Gehst du mit dir hoch?
17:46Joe, ich habe ein Problem.
17:48Lass mich.
17:50Frau Ortmann.
17:53Wie bringe ich Sie herbei?
17:54Wieso?
17:55Da war doch nichts, was du immer gesagt hast.
17:58Da war ja auch nichts Ernsthaftes, aber wir sind trotzdem mehr als nur gute Kollegen.
18:03Sie wird enttäuscht sein, wenn ich so knallaufallweg bin.
18:06Du denkst, sie hat sich was ausgeräumt.
18:12Und du machst dir einen Vorwurf, weil du es so lange dem Glauben gelassen hast?
18:17Ich war unschlüssig.
18:20Und jetzt fällt dir der schlüssige Schlussstrich, oder?
18:26Genau.
18:34Servus, Joe, was macht denn die Frau Roloff hier?
18:37Mhm.
18:39Du hast nichts gesungen, ha?
18:42Ein Cappuccino, bitte.
18:44Gerne.
18:48Ich dachte, du freust dich.
18:49Ja, tue ich ja auch.
18:51Finde ich nur ein bisschen übergangen.
18:54Hansen hat sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt.
18:56Ich dachte auch nicht, dass es so schnell geht.
18:59Du hättest anrufen können.
19:00Ich wollte es dir persönlich sagen.
19:04Die sind wieder zusammen.
19:11Sie holt ihn nach Hamburg.
19:22Was ist mit der Frau Ortmann?
19:30Wie sag ich's meinem Kind richtig?
19:36So, einen, äh, Martini.
19:43Für das Wort, Frau Doktor.
19:46Und, schon fertig?
19:48Hat Ihnen Herr Mohr nicht meinen Bericht gegeben?
19:51Doch, habe ich erfahrt.
19:51Lieber noch mal, ist ihm schön im Mund.
19:54Er hatte eine hohe Dosis Digitales im Blut.
19:57Tag, Salat, ein pflanzliches Herzmittel.
19:59Er wurde vergiftet.
20:02Ja.
20:05Danke.
20:06Bitte.
20:10Die Frau Stockel hat mir erzählt, dass die Rolof hier war.
20:14Ach ja.
20:16Was sie hier wohl will?
20:17Keine Ahnung.
20:19Nichts gehört?
20:20Nein.
20:22Haben Sie Ihre Freundin, die Frau Ortmann, schon eingehört?
20:24Über die Rolof.
20:27Wozu schlafende Hunde wecken?
20:28Haben Sie auch wieder recht.
20:30Wieso sie wohl hier ist?
20:32Vielleicht, um schlafende Hunde zu wecken.
20:36So.
20:38Du, jetzt sind sie alle da.
20:41Was heißt da alle?
20:42Ist der Paulsen auch da?
20:43Ja, alle heißt alle, die ich erreicht habe.
20:46Zwei sind auf Urlaub, eine ist auf Geschäftsreise.
20:48Und der Paulsen, der ist da mit einer gewissen Frau Mahler.
20:51Schön.
20:52Wo ist der Lind?
20:53Der Lind ist unterwegs mit der Rolof.
20:55Na super.
20:55Dann kann ich die ganze Arbeit alleine machen.
20:58Überhaupt ist der Rolof, dass der mir wieder in Rosenheim auftaucht.
21:01Wennern Lind, der geht doch mit ihr nach Hamburg.
21:03Nein.
21:04Oje, das hätte ich jetzt nicht sagen dürfen.
21:06Das ist aber jetzt schon ein Witz, oder?
21:08Nein, nein, es ist schon wahr.
21:09Aber das muss unter uns bleiben.
21:10Das hat nur die Stockle im Büro vom 80er aufgeschnappt.
21:13Im Gegenzug kommt ein Kollege aus Hamburg.
21:16Und eingefädelt hat das alles, diese Rolof.
21:18Sie schmeißt das Stöckchen und der Lind apportiert.
21:22Das muss ich erst einmal verdauen.
21:24Dann ist also gut, dass ich noch immer die Frau Mahler rein.
21:27Alles klar.
21:34So.
21:37Frau Hildembernd, bitte.
21:39Sie kommen mit mir mit.
21:41Und die Frau Mahler geht bitte in dieses Büro hinüber,
21:43der Herr Hofmannschaft.
21:44Sie kommen mit mir nicht.
21:47Da weiter.
21:51Mal rein.
21:55Grüß Gott, Herr Mahler.
21:56Komm ins Reihen, nehme ich so ein bisschen Platz.
22:03Der Herr Poiré war Ihr Personal Trainer.
22:06Ja, aber ich habe mich von ihm getrennt.
22:10Otti Paulsen trainiert mich jetzt.
22:14Wann haben Sie sich von ihm getrennt?
22:16Vor zwei Monaten.
22:17Weswegen?
22:18Die Trainingsmethoden von Herrn Poiré sagten mir nicht zu.
22:22Also.
22:24Haben Sie die Freundin von Herrn Poiré gekannt?
22:27Frau Zubier?
22:28Ja.
22:30Die Arme tut mir leid.
22:31Wieso?
22:32Was all die anderen Frauen ertragen, die Herrn Poiré vergötet haben.
22:36Haben Sie auch Herrn Poiré vergötet?
22:42Sind Sie verheiratet?
22:45Geschieden.
22:47Vor drei Monaten.
22:49Auch so ein Thema.
22:51Schon der Wahnsinn.
22:53Wie bitte?
22:54Was?
22:55Entschuldigung.
22:56Was haben Sie zuletzt gesagt?
22:57Auch so ein Thema.
23:00Die Ehemänner der Frauen, die von Monsieur Poiré trainiert wurden.
23:05Sie hatten die Moneten.
23:07Herr Poiré die Muskeln.
23:09Da kann so ein schmerbrüchiger Ehemann schon mal nervös werden.
23:13Frau Mahler, wie ist es?
23:16Gehört Ihr Ehemann auch zur nervösen Sorte?
23:20Ich gab Ihnen keinen Anlass dazu.
23:22Mein Verhältnis zu Herrn Poiré war ausschließlich sportlicher Natur gewesen.
23:27Frau Mahler, ich muss Sie das fragen.
23:30Wo waren Sie heute Morgen? Zwischen 10 Uhr und 7.30 Uhr?
23:33Zu Hause.
23:34Ich habe trainiert.
23:36Allein?
23:36Nein, mit meinem jetzigen Trainer, Herrn Paulsen.
23:40Ich würde gerne mit Ihrem Ehemann sprechen, Frau Mahler.
23:43Wieso jetzt das?
23:45Wir sprechen mit allen Ehemanninnen der Kundinnen von Herrn Poiré.
23:47Auch mit dem Geschiedenen und Nicht-Nervösen.
23:50Ich war aber nicht mehr Poirés Kundin.
23:52Könnte ich trotzdem die Telefonnummer Ihres Mannes haben?
23:55Er ist zurzeit im Krankenhaus.
23:57Was hat er denn?
23:58Er wurde operiert.
24:00Woran, weswegen?
24:02Herz, er erhielt einen Bypass.
24:05In welchem Krankenhaus liegt er?
24:06Im Krankenhaus drei Orden.
24:09Danke, Frau Mahler.
24:11Ich glaube, das war es für einen Augenblick.
24:12Ich gehe davon aus, dass Sie nächste Zeit in Rosenheim trainieren, ja?
24:19Wiederschauen.
24:20Wiederschauen.
24:24Hey, Michi!
24:25Ja?
24:29Hast du schon was rausgefunden?
24:30Tuh, der Poiré, der hat die Dame ganz schön über den Finger gewickelt.
24:35Ein jeder hat geglaubt, dass er mit ihr nur trainiert wegen ihrer schönen Augen und mit jeder anderen wegen dem
24:40Geld.
24:40Hm, Frau Stockel weiß gerade da sein.
24:43Im Krankenhaus drei Orden liegt der geschiedene Mann von der Frau Mahler.
24:47Sind Sie bitte schon so gut und rufen den an und fragen ihn nach den Umständen der Trennung von seiner
24:52Frau.
24:52Und dann fragen sie ihn nach, welche Medikamente er nimmt.
24:55Der ist herzkrank, also der hat gerade einen Bypass gekriegt.
24:57Mach ich.
24:58Super.
24:59Ich glaube, ich brauche auch bald einen Bypass.
25:01Oh ja.
25:02Und jetzt habe ich mich endlich an den Lind gewöhnt, jetzt kann ich mich wieder an einer neuen gewöhnen für
25:05das Lohjahr.
25:06Ich hier.
25:07Ich habe ihn nicht anders kennengelernt.
25:09Und dann einmal wegen dieser blasierten Kuh.
25:11Verstehst du?
25:12Da hat eine tollste Frau, wie die Ortmann und die Frau Dr. Kern vor Ort, wo er bloß mit dem
25:15Finger schnippen hätte müssen.
25:17Was macht er, der Blädel?
25:18Geht wegen diesem Krapfen nach Hamburg.
25:20Naja.
25:21Wo die Liebe hinfällt.
25:23Michi, rufst du in fünf Minuten den Otti Pausen rein, ja?
25:26Ja, ist recht.
25:27Geht wegen diesem Kuh.
26:05Achtziger?
26:05Herr Achtziger, Ortmann hier.
26:07Ich suche den Vorgang Meierbär.
26:09In meinem Büro ist er nicht und in meinem Auto auch nicht.
26:11Der kann jetzt entweder nur noch bei Ihnen oder bei mir zu Hause sein.
26:14Könnten Sie vielleicht mal nachschauen, nicht, dass ich sonst nach Hause fahre?
26:17Ja, äh, Akte Meierbär, sagten Sie?
26:20Ja.
26:21Moment.
26:27Ja?
26:30Grüße, Herr Achtziger.
26:32Oh, Frau Hofer, was führt Sie zu mir?
26:36Die Neugierde, Herr Achtziger.
26:38Okay.
26:41Ich hab da was Leuten hören.
26:43Der Herr Lind soll gehen.
26:44Ist da was dran?
26:46Frau Stocke.
26:48Nach Hamburg, oder?
26:49Ja, bitte, das bleibt unter uns.
26:52Obwohl, wahrscheinlich weiß es mittlerweile schon die Putzkolonne.
26:56Steckt die Frau Roloff dahinter?
26:58Ja, sie hat die Sache eingefädelt.
27:00Dann kommen die beiden wieder zusammen.
27:02Eigentlich schön, gell?
27:03Nur die arme Frau Ortmann, die dürfte das weniger schön finden.
27:10Hallo?
27:13Hallo?
27:35Herr Paulsen, Sie sind auch Personal Trainer.
27:38So wie der Herr Pouret.
27:40Nur hab ich das schon viel länger gemacht.
27:42Wie laufen Ihre Beschäftigte, Herr Paulsen?
27:44So lala.
27:45Ich würde mal sagen, schlecht lala.
27:47Ihre Frau muss dazu verdienen.
27:48Im Supermarkt arbeiten, nur damit Sie über die Runden kommen.
27:51Ich glaub, bevor der Herr Pouret aufgetaucht ist, hat das Ganze anders ausgescheuert.
27:54Ich hab eine Alibi.
27:55Ich war den ganzen Vormittag bei Frau Mahler.
27:57Ich weiß.
28:00Ja, dann war's das für ein Augenblick.
28:03Herr Paulsen, Sie können wieder trainieren gehen.
28:05Aber bleibst du bei den Rosenheim, gell?
28:07Servus.
28:09Ja, servus.
28:32So, Frau, äh, Entschuldigung, Frau Ludin, setzen Sie sich dorthin.
28:35Wir kommen dann gleich, gell?
28:37Danke.
28:42Die Link ist wieder da.
28:43Er geht gerade zur Ortmann.
28:44Sag das ihr jetzt.
28:45Wahrscheinlich.
28:47Herr Kiel!
28:47Nichts anmerken lassen, Michi.
28:54Hat jemand Patricia gesehen?
28:59Hallo.
29:00Was?
29:01Ich suche Frau Oppmann.
29:02Ist es nicht da?
29:03Sonst würde ich sie ja nicht suchen.
29:09Neue Lesetechnik, Herr Mohr?
29:10Gut.
29:11Ja.
29:13Ne.
29:18Ich kümmere mich sofort darum.
29:21Ich muss nach Hause, geschäftlich.
29:23Ich muss drinnen ein paar Daten durchgeben.
29:25Du kannst jetzt nicht weg.
29:25Ich muss aber.
29:26Sag Ihnen, wo ich bin.
29:27Dana!
29:28Frau Oppmann, haben Sie die Akte Mayerbär schon...
29:33Hoffentlich hat sie nichts mitgekriegt.
29:35Entschuldigung, Herr Oetziger, haben Sie Frau Oppmann gesehen zufällig?
29:38Ja, ist gerade ums Eck.
29:39Danke.
29:53Entschuldigung, hast du kurz Zeit?
29:54Ich müsste dir was sagen.
30:05Also.
30:11Es sind ein paar Umstände eingetreten, die mich zwingen...
30:14Zwingen?
30:15Na ja, zwingen, also...
30:17Was heißt zwingen?
30:20Es ist eine Verkettung von Ereignissen, die...
30:25Die es mir nahelegt, dass ich mich...
30:29beruflich neu orientiere.
30:30Also, kurz gesagt...
30:32Ich gehe nach Hamburg.
30:36Hamburg.
30:38Hamburg.
30:42Eine berufliche Weiterentwicklung?
30:47Naja, auch, aber...
30:49Nicht nur.
30:52Persönliche Weiterentwicklung?
30:57Wenn man so will.
31:02Pass auf, es gibt da...
31:03Schon gut.
31:04Du hast es mir gesagt, jetzt ist ja alles in Butter.
31:09Okay.
31:13Ich hätte nicht gedacht, dass du das so...
31:16...aufnimmst.
31:16Wir entwickeln uns alle weiter.
31:20Ja.
31:23Sonst noch was?
31:27Nein.
31:34Alles Gute.
31:43Also, ich habe den Maler im Krankenhaus erreicht.
31:46Seine Herz-OP ist sehr, sehr gut verlaufen.
31:48Das ist die Liste von den Medikamenten, die er eingenommen hat.
31:51Danke.
31:52Ich habe ihn...
31:55Ähm...
31:56Ich habe ihn auch wegen seiner Trennung befragt.
31:58Sie hat sich scheiden lassen.
32:00Und warum?
32:03Mei, auseinandergelebt.
32:04Er meint, aber vielleicht kann auch ein anderer Mann im Spiel gewesen sein.
32:07Sie hat sich nämlich in letzter Zeit sehr aufgemaschelt.
32:08Also, ist zum Friseur gegangen, hat sich geschminkt, neue Klamotten gekauft, das ganze Programm.
32:13Hat er auch gesagt, wie er hintersteckt?
32:15Nein, hat er nicht.
32:18Michi, du besorgst jetzt einen Durchsuchungsbefehl für das Haus von der Frau Mahler
32:22und suchst nach diesem Medikament.
32:26Taxalat.
32:27Taxalat.
32:28Ja, mache ich.
32:30Übrigens, die Frau Ludens, mit der ich gerade geredet habe,
32:33die hat mir erzählt, dass der Salinger stinkt eifersüchtig war auf dem Poiret.
32:38Sag ich mal, der Herr Salinger, der war doch auf Geschäftsreise, oder?
32:42Na ja, Starnberg.
32:44Wann hat er sich ein Hotel verlassen?
32:46Ja, so neustag, neun Uhr fünfzehn.
32:49Neun Uhr fünfzehn.
32:50Wann war ich am Tartag?
32:52Um eine Elfe.
32:53Und die Zeit ist doch auch der Herr Salinger eingetroffen.
32:57Dann hätte er ja...
33:02Was ist?
33:07Ihr wisst es also schon.
33:09Herr Lind, warum gehen Sie eigentlich nach Hamburg?
33:13Da rennt es doch die meiste Zeit.
33:20Die ganzen Sturmfluten.
33:31Wie weit sind Sie in dem Fall?
33:34Interessiert Sie das überhaupt noch?
33:37Herr Rufa, glauben Sie mir, mich hat das auch überrascht.
33:41So?
33:42Ja, ich hätte das gern etwas planvoller durchgezogen.
33:49Na ja, jetzt haben Sie die Frau Roloff, die für Sie plant.
33:52Muss ich mich jetzt für Sie auch noch rechtfertigen?
33:54Nein, natürlich nicht, aber...
33:56Ich muss es erst verdanken.
34:00Sie...
34:01Sie werden mir abgehen.
34:05Sie mir auch.
34:07Jedes einzelne Empfund.
34:12Ach, äh, Frau Ortmann.
34:14Tut mir wirklich sehr leid, dass Sie es ausgerechnet so erfahren mussten.
34:18Keine Sorge.
34:19Ich gehöre nicht zu den Menschen, die die Überbringer schlechter Nachrichten kaufen.
34:22Und was machen Sie jetzt?
34:24Ich gehe jetzt nach Hause, suche den Vorgang Meierbeer
34:26und versuche den Vorgang Lind mithilfe einiger Taschentücher zu vergessen.
34:34Herr Salinger!
34:38Wo ist Ihr Mann?
34:39Er musste dringend geschäftlich nach Hause.
34:47So, Herr Salinger!
34:50Tut mir leid, meine Herren, es kam eine dringende Anfrage rein.
34:55Zeit ist Geld.
34:57Was zu trinken?
34:58Danke, wir können es kurz machen.
35:00Um Ihr Geld zu sparen.
35:04Herr Salinger!
35:05Sie haben sich öfters mit Ihrer Frau gestritten.
35:07Das geht Sie nun wirklich nichts an.
35:09Wenn es Herrn Poiré betraf, geht es uns sehr wohl was an.
35:12Sie waren eifersüchtig.
35:14Ich bin 17 Jahre mit meiner Frau verheiratet.
35:17Ich bin oft auf Geschäftsreise.
35:19Was sie in dieser Zeit treibt, weiß ich nicht.
35:21Aber dass sie etwas mit einem so windigen Fitness-Gigolo anfängt,
35:25das halte ich für völlig ausgeschlossen.
35:28Das wäre weit unter Ihrem Niveau.
35:29Warum dann die Auseinandersetzungen?
35:32Weil ich diesen eitlen Fatzke nicht ausstehen konnte.
35:36Ein Mann, der seine Freundin nicht heiratet,
35:39weil er um seinen Schlag bei den Frauen fürchtet,
35:42ist für mich völlig indiskutabel.
35:46Herr Salinger, wir haben in dem Hotel,
35:49in dem Sie in Starnberg abgestiegen sind, angerufen.
35:51Die haben uns gesagt, dass Sie um 9.15 Uhr ausgecheckt haben.
35:54Richtig.
35:55Und um 11 Uhr sind Sie hier angekommen?
35:58Ja.
35:58Das heißt, Sie waren eine Stunde und 45 Minuten mit Ihrem Wagen unterwegs?
36:03Na, Adam Riese, ja.
36:04Nach Rosenheim braucht man aber maximal eine Stunde.
36:06Wo waren Sie die übrige Zeit?
36:08Unterwegs.
36:09Ich bin über die Landstraße gefahren.
36:10Da braucht man eben länger.
36:11Sie hätten genauso gut die Autobahn nehmen können.
36:14Dann wären Sie schon gegen 10.15 Uhr hier gewesen.
36:16Und die Tat geschah zwischen 10.00 Uhr und 10.30 Uhr.
36:19Sie hätten Sie also begehen können.
36:20Sie haben kein Alibi, Herr Salinger.
36:22Brauche ich denn überhaupt eines?
36:24Ja, Sie brauchen eines.
36:25Sie waren eifersüchtig auf Ihren Paré.
36:30Ich lasse mich los.
36:32Grüß Sie, Kupinian.
36:33Grüß Sie.
36:34Herr Linz sieht mir einen Arm mal wieder.
36:36Ja.
36:37Aber bald gar nicht mehr.
36:39Was?
36:40Ja, der Herr Linz geht nach Hamburg.
36:42Okay, ja.
36:43Gefällt es Ihnen bei uns nicht mehr?
36:44Doch, doch, Rosi.
36:46Aber ja, so ist normales Leben.
36:48Und die Liebe.
36:50Ah, ach so.
36:52Ja, dann wünsche ich Ihnen alles Gute, gell.
36:55Danke.
36:56Ja, vielleicht nehme ich noch mal den Schweinsbraten,
36:58bevor ich den nicht mehr wieder sehe.
37:00Okay, die.
37:01Für Dier.
37:02Na, du, ich hätte gern den Fitnesssalat.
37:04Und ein Wasser.
37:05Fittesalat, Wasser und ein Schweinsbraten.
37:07Dann nehme ich das Weißbier.
37:08Und ein Weißbier.
37:09Gut.
37:09Kommt gleich, gell.
37:10Ja, so ist es.
37:11Servus, Frau Linz.
37:12Mein Herr Lind, vor Ehre, ich habe mir ja schöne Sachen.
37:15Ist er noch frei?
37:16Okay.
37:16Sie wissen es also auch schon, ja?
37:18Ja.
37:19Das ist schon die arme Frau Ortmann.
37:21Musste es auf so brutale Art und Weise erfahren.
37:24Ich fand nicht, dass ich brutal war.
37:26Na, nicht Sie.
37:27Als Sie es ihr gesagt haben, hat sie es doch schon längst gewusst.
37:32Sie glauben also, dass Frau Mahler und Herr Paulsen die Tat gemeinschaftlich begangen haben
37:38und sich jetzt gegenseitig ein Alibi geben.
37:41Ja, genau.
37:43Haben Sie irgendwelche Beweise?
37:44Na ja, der Herr Mohr hat im Mülleimer von der Frau Mahler eine Unmenge dieser ausgedrückten,
37:50wie man sagt, man dazu, Tablettenbehälter gefunden.
37:53Und zwar alle von dem Mittel-Tagssalat.
37:54Na ja, also das beweist nicht viel.
37:56Sie werden behaupten, das sind alte Medikamente von Ihrem Mann, die sie weggeworfen hat.
37:59Na ja, aber das war wirklich eine Unmenge.
38:01Na, dann schauen Sie mir einfach bei der Vernehmung zu nachher.
38:03Ja, gut, mache.
38:17So, Frau Mahler, Herr Paulsen, wenn Sie hier bitte warten.
38:22Haben Sie den Herrn Lind gesehen?
38:24Ja, schon oft.
38:33Äh, Patricia, wir müssen mal reden.
38:38Ich habe gerade jemanden in meinem Büro.
38:40Ja, dann gehen wir halt da rein.
38:41Komm, bitte.
39:07Du, sag ich mal, ich...
39:09Ich habe doch selbst überreicht, dass Helen das schnell eingefädelt hat.
39:13Trotzdem hättest du so ehrlich sein können, mir zu sagen, warum du nach Hamburg gehst.
39:16Ich konnte doch nicht ahnen, dass du das schon weißt.
39:18Und was hätte das geändert?
39:21Warum hast du mir nie von ihr erzählt?
39:23Ich wollte dich damit nicht...
39:25...belasten.
39:26Oder dir vielmehr alle Türen offenhalten.
39:34Frau Mahler, Herr Paulsen, komm jetzt bitte mit, wir gehen in den Vernehmungsraum.
39:38Herr Hofer, bloß nicht.
39:40Bloß bloß nicht.
39:41Da können Sie jetzt nicht rein.
39:42Wieso nicht?
39:43Da vernimmt die Ortmann gerade an Lindt letzte Aussprache und die Rolof.
39:47Was machen wir denn, Michi?
39:48Wir müssen den irgendwie warnen, den Lindt.
39:51Ich glaube, das regelt sich gerade vor, Lohr.
39:54Okay.
39:55Frau Mahler, Herr Paulsen, komm jetzt mit, wir gehen ins Büro.
40:01Frau Rohloff.
40:06Hey, ich...
40:07Ich will nicht, dass wir uns im Bösen treffen.
40:10Ich bin ja nicht böse, Christian.
40:13Helen, das ist nicht so, wie du denkst.
40:16Wie dann?
40:21Ciao.
40:21Ruf mal an, meine Nummer hast du ja.
40:27Ich erkläre dir das.
40:30Frau Ortmann?
40:33Ein bisschen leiden muss er auch.
40:38Jetzt hör doch mal.
40:41Entschuldigung, ist Herr Hofer schon?
40:42Jetzt geht's zu und lösen Sie erst mal Ihren eigenen Fall.
40:47Ja, was ist?
40:49Haben wir nichts zu tun?
40:53Ja, und?
40:54Mein Mann ist weg.
40:56Da habe ich seine Tabletten weggeworfen.
40:58Ich bin nicht herzkrank.
41:00Und warum entsorgen Sie die ausgerechnet jetzt?
41:03Wollen Sie mir vorschreiben, wann ich was wegwerfe?
41:04Geh, Frau Mahler.
41:06Hören Sie mal, die sind alle leer.
41:08So können wir doch nicht erzählen, dass Sie leeren Tablettenbehälter so lange aufheben.
41:11Herr Gott, doch mal, die habe ich beim Saubermachen irgendwo gefunden.
41:13Nein, haben Sie nicht.
41:15Sondern Sie haben die Tablettenbehälter dem Herrn Paulsen gegeben, mit allen Tabletten drin.
41:19Der Herr Paulsen hat die Tabletten dann ausgedrückt und sie in dem Energydrink aufgelöst.
41:23Und dann hat er die beiden Drinks vertauscht.
41:24Und nach der Tat haben Sie beide sich gegenseitig Alibi gegeben.
41:28Das ist doch wirklich die Höhe.
41:29Nein, das sind niedere Motive, würde ich sagen.
41:32Sie sind ihr Konkurrenten los und Sie haben ihre Rache.
41:35Toll.
41:36Ich beschwere mich bei Herrn Achtziger.
41:37Dieser bösverlegende Untersteller lässt sich nicht auf mir sitzen.
41:39Genau, das machen Sie. Eine super Idee.
41:42Sollen wir das Ganze mal auflösen?
41:44Was wird das jetzt?
41:46Kaffee.
41:47Frau Stockl, ich bin mitten im Verheer.
41:48Frau Mahler, mit Zucker oder ohne?
41:49Ich will jetzt keinen Kaffee.
41:51Aber der Michi mag an.
41:53Ja, unbedingt.
41:54Ja, Rufa, ich habe es gleich hin und zurück weitermachen.
41:56Danke, Frau Stockl, sehr freundlich.
41:58Ich glaube es ja nicht.
42:00Zurück zu Ihnen beiden.
42:02Sie haben einen entscheidenden Fehler gemacht.
42:05Dass Sie die Tabletten ausgedrückt haben, kann ich beweisen.
42:08Auf allen Behältern sind Ihre Filmabdrücke.
42:11Haben Sie dafür eine plausible Erklärung?
42:14Nein, habe ich nicht.
42:16Also.
42:17Ich will sofort meinen Anwalt sprechen.
42:19Dazu ist noch Zeit genug.
42:21Frau Mahler, Herr Paulsen, Sie sind vorläufig festgenommen,
42:24wegen des dringenden Tatverdachts Antoine Paré ermordet zu haben.
42:27Michi, abhören.
42:33Michi, was ist denn da los?
42:36Versöhnung.
42:39Michi, bitte.
42:40Ja.
42:43Frau Mahler, Herr Paulsen, wenn Sie bitte mitkommen möchten,
42:45möchtest du das nicht?
42:46Ja, warte.
42:47Ja, warte.
42:49Und, naja.
42:56Sie sind vorläufig fest Fuel Nowels.
42:57Sie sind vorläufig fest
43:08Vielen Dank.
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