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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:28Untertitelung des ZDF, 2020
00:56Untertitelung des ZDF, 2020
01:01Ich würde dann jetzt Feierabend machen
01:02Ja tun Sie das, bis morgen
01:03Schönen Abend noch
01:04Danke, wünsche ich Ihnen auch
01:05Bis morgen
01:06Bis morgen
01:20Naturheilpraxis Knut Mendel
01:21Mendel am Apparat
01:25Hallo?
01:27Glaubst du, du kommst ungeschoren davon?
01:30Herrgott, hören Sie endlich auf mit dem Scheiß
01:32Es reicht, okay?
01:33Beim nächsten Mal rufe ich die Polizei
01:35Die Polizei
02:05I understand
02:07A man confused
02:11There must have been
02:13What I don't care
02:16I feel the way
02:19Your shoulders did
02:21Now I really don't look back
02:28Looking through
02:30Your bloodshot eyes
02:33And I know you
02:36You so frustrated
02:39I'm here
02:41You
02:48ARD Text im Auftrag von Funk
03:14Na, Larsi, schon wieder Zweiter?
03:16Vielleicht solltest du dir auch so ein Bike anschaffen.
03:19Oh nein, danke schön. Im Gegensatz zu dir habe ich kein Problem, damit älter zu werden.
03:26Moin.
03:31Moin, Strahlemann.
03:33Moin.
03:35Das Opfer heißt Knud Mendel, 51. Er ist der Besitzer der Heilpraxis.
03:39Die Todesursache ist ziemlich klar.
03:43Hier, die Tatwaffe hat vermutlich die Milz getroffen.
03:46Er ist wohl relativ schnell verblutet.
03:48Der Einstich ist schmal und tief, das deutet auf eine längere Klinge hin.
03:52Also für mich sieht das nicht so aus, als hätte hier ein Kampf stattgefunden.
03:55Die Messerattacke muss das Opfer überrascht haben.
03:59Sieh mal da.
04:01Sieht so aus, als würde hier so ein Dolch fehlen.
04:06Was denkst du, Strahl?
04:08Breite und Länge der Klinge, würden die zu unserer Wunde passen?
04:11Ja, das müsste hinkommen.
04:13Also wenn der Täter die Waffe benutzt hat, hat er keine mitgebracht.
04:16Das deutet auf eine Affektat hin.
04:18Todes Zeitpunkt?
04:19Ähm, ja, die Sprechstunde Hilfe Inkenbauer ist gestern Abend um sieben gegangen und um zehn wurde hier abgeschlossen.
04:24Zwischen sieben und zehn wäre, was Leichenstarb und Körpertemperatur betrifft, auch meine erste Einschätzung.
04:29Fehlt denn irgendwas? Wertgegenstände oder so?
04:31Soweit ich weiß, nichts nehmen.
04:32Also kein Raubmord?
04:35Also in die Eingangstür, die ist auch nicht beschädigt worden.
04:37Was darauf hindeutet, dass Opfer und Täter sich kannten.
04:42Die Sprechstundenhilfe, ist die noch hier?
04:43Ja, die ist im Nebenraum, aber die ist echt fertig.
04:46Ich hab ein bisschen versucht, sie zu beruhigen, aber...
04:50Ihr seht euch das mal an.
04:52Was ist denn das?
04:54Ein Drohbrief.
04:57Du wirst büßen.
04:58Hat sich aber einer ziemlich Mühe gegeben, weißt du?
05:00Ja, aber das passt irgendwie nicht zusammen.
05:02Was?
05:03Wenn der Täter diese Waffe benutzt hat, wie gesagt, deutet das auch eine Affektat hin.
05:06Aber dieser Drohbrief, der spricht eindeutig für eine geplante Tat.
05:10Das stimmt.
05:11Komm, wir interviewen mal die Sprechstundenhilfe.
05:13Vielleicht hilft uns das weiter.
05:14Ich hab pünktlich Feierabend gemacht.
05:17Herr Mendel wollte noch ein paar Sachen abarbeiten.
05:20Hat der Mendel vielleicht noch jemanden erwartet?
05:22Nein, der letzte Termin war am Nachmittag.
05:25Ist er denn öfter länger geblieben?
05:28Ja.
05:29Er hat viel gearbeitet, auch am Wochenende.
05:31Herr Mendel war sehr engagiert.
05:33Er hat auch ständig Fortbildung gemacht.
05:36Quanten, Heilung, Fernreiki, alles Mögliche.
05:39Fern was?
05:41Reiki, das ist heilen durch Handauflegen.
05:43Handauflegen aus der Ferne?
05:48Frau Bauer, Herr Mendel hat Drohbriefe bekommen.
05:51Wissen Sie etwas davon?
05:53Drohbriefe?
05:55Davon hat er mir gar nichts gesagt.
05:57Hatte er Streit mit irgendjemandem?
05:59Nicht, dass ich wüsste.
06:01Also gar keine Konflikte mit irgendeinem Patienten?
06:06Naja, es gab da so einen Vorfall.
06:10Vor etwa einem Jahr kam ein junger Mann mit Bauchschmerzen.
06:14Und Herr Mendel hat ihn homöopathisch behandelt.
06:16Aber die Symptome sind immer schlimmer geworden.
06:19Bis Herr Mendel dann ein CT angeordnet hat.
06:23Also doch die gängige Computermedizin ist doch untypisch für einen Heilpraktiker.
06:28Die Diagnose war Bauchspeicheldrüsenkrebs.
06:31Ah, okay.
06:32Der junge Mann, der ist total ausgerastet und hat Herrn Mendel angeschrien.
06:36Wie ist der Name des Patienten?
06:38Ähm, Hansen.
06:41Sven Hansen.
07:07Ah, ist ja direkt gemütlich hier.
07:09Na klar.
07:11Ist doch wichtig, den Leuten die Zeit hier so angenehm wie möglich zu machen.
07:14Wenn es geht, erfüllen wir auch alle persönlichen Wünsche.
07:17Dürfen die Patienten ja eigentlich kommen und gehen, wann sie wollen?
07:20Sicher.
07:20Wir sind ja kein Gefängnis.
07:22Freunde und Angehörige können auch immer vorbeikommen.
07:24Feste Besuchzeiten haben wir nicht.
07:26Wie steht es denn um den Gesundheitszustand von Herrn Hansen?
07:30Im Moment geht es ihm dank der ganzen Medikamente einigermaßen okay.
07:34Aber Hoffnung gibt es für ihn leider keine.
07:36Hatten Sie gestern Abend Dienst?
07:38Nee, ich hatte frei.
07:39Aber Dr. Kern war da.
07:41So, da sind wir.
07:45Sven.
07:47Du hast Besuch.
07:50Tag, Herr Hansen.
07:51Kripo Lübeck.
07:52Lars Englund.
07:53Mein Kollege.
07:55Ich bin Finn Kiesewetter.
07:56Moin.
07:59Knut Wendel.
08:01Ihr ehemaliger Heilpraktiker ist gestern ermordet worden.
08:06Dann gibt es ja doch noch so etwas wie kosmisches Gleichgericht.
08:11Das Arschlag hat so was von verdient.
08:14Weil Sie ihm die Schuld geben, dass sie der Krankheit zu spät erkannt wurde?
08:16Ich bin zu dem hin, weil mein Hausarzt nicht wusste, was mit mir los ist.
08:19Der Mendel hat sofort gesagt, ach, kein Problem.
08:22Das kriegen wir hin.
08:23Vertrauen Sie mir einfach.
08:25Oh Gott, der hat sich für Gott gehalten oder sowas.
08:30Wegen seiner beschissenen anderen Methoden hat er mich viel zu spät zum CT geschickt.
08:34Wäre der Krebs früher erkannt worden, hätte ich vielleicht noch eine Chance gehabt.
08:44Können Sie vielleicht mir das Tütchen da geben?
08:55Wow.
09:02Herr Hansen, wo waren Sie denn gestern Abend zwischen 19 und 22 Uhr?
09:09Lassen Sie mich überlegen.
09:10Ich glaube, ich war...
09:13Hier?
09:16Gut, vielleicht war ich auch unterwegs.
09:18Bei meinem Terminplan kann man schon mal durcheinander kommen.
09:25Was ist das hier?
09:27Was denn?
09:28Was habe ich gebraucht für meine Drohbriefe?
09:31Einen Augenblick, nur, dass ich Sie richtig verstehe.
09:34Sie geben offen zu, Knut Mendel bedroht zu haben?
09:37Logisch.
09:38Herr Hansen, das ist kein Witz.
09:41Herr Mendel ist tot.
09:43Oh nein.
09:45Haben Sie ihn umgebracht?
09:47Schön wär's.
09:48Ich hab das Arschloch gehasst.
09:50Aber da war ich wohl nicht der Einzige.
09:55Was haben Sie gemacht, bevor Sie krank wurden?
09:59Na ja, Zeit verschwendet.
10:01Der Maschinenbau studiert, weil mein Dad das unbedingt wollte.
10:04Bin hier aus der Reihe getanzt und hier ordentlich verreist.
10:08Das stimmt schon.
10:10Am Ende bereut man das, was man nicht getan hat.
10:13Wo Sie recht haben, da haben Sie recht.
10:14Aber wo waren Sie denn nun gestern Abend?
10:17Sie sind doch der Bulle.
10:19Finden Sie es raus?
10:23Danke für's Gespräch.
10:33Wie war der denn drauf?
10:36Also für mich ist ich sarklassklar.
10:38In seinem Zustand hat er doch gar nichts mehr zu befürchten.
10:41Er muss keine Angst haben, jahrelang in den Knast zu gehen.
10:44Und dass er die Drohbriefe selber geschrieben hat, hat er gerade zugegeben.
10:47Das passt aber nicht zusammen.
10:49Der hätte den Mord durchgeplant und nicht die Tatwaffe im Affekt von der Wand genommen.
10:53Außerdem, er hätte den Mord zugegeben.
10:57Frau Dr. Kripo Lübeck, wir würden gerne mit Ihnen über Herrn Hansen sprechen.
11:03Okay, ähm, dann gehen wir am besten raus in den Garten, ja?
11:07Ja, gerne.
11:08Hatten Sie gestern Schicht?
11:10Ja.
11:11War Herr Hansen da?
11:13Ja, ich hab's um sieben nach innen gesehen und da hat er geschlafen.
11:16Könnte sein, dass er das Hospiz nochmal verlassen hat.
11:18Herr Hansen bekommt mittags und abends unter Aufsicht ein starkes Schlafmittel.
11:21Da glaub ich nicht, dass er nochmal aufgestanden ist.
11:24Können wir eine Übersicht seiner Medikation bekommen?
11:26Natürlich.
11:27Aber wollen Sie mir nicht einfach mal sagen, worum es hier eigentlich geht?
11:30Herr Hansen steht unter dem dringenden Verdacht,
11:32seine ehemaligen Heilpraktiker Herrn Mendel umgebracht zu haben.
11:36Herr Hansen?
11:37Trauen Sie ihm eine solche Tat nicht zu?
11:40Natürlich nicht.
11:41Warum nicht?
11:42Na, allein schon wegen der Medikamente, die er nimmt.
11:44Herr Hansen wäre körperlich ja gar nicht in der Lage,
11:46hier abends aufzustehen und irgendwo hinzufahren.
11:48Die Tabletten stellen ihn ruhig.
11:50Ruhig?
11:51Also auf mich wirkt er eher wütend und frustriert.
11:54Ja, Sterbende müssen erst lernen, mit dem Umstand klarzukommen,
11:57dass ihr Leben bald endet.
11:58Das ist Prozess und er verläuft in Phasen
12:00und dabei wird eine Menge Wut und Ärger freigesetzt.
12:03Herr Hansen verhält sich vollkommen normal.
12:05Finden Sie es auch vollkommen normal,
12:06dass Herr Hansen Morddrohungen verschickt?
12:09Nein, natürlich nicht,
12:10aber in seinem Fall halte ich das für verständlich.
12:12Hätte Herr Mendel ihn früher zum CT geschickt,
12:14hätte er vielleicht geheilt werden können.
12:32Nein, natürlich nicht.
12:34Nein, ich bin schwer.
12:44Das war jetzt.
12:46Nein, ich bin schwer.
12:49Ach, ich bin schwer.
12:53Das Motiv ist sonnenklar, ja? Rache.
12:56Hansen macht Mendel für seinen baldigen Tod verantwortlich.
12:58Er hat ihn bedroht.
12:59Und wenn Hansen nach 19 Uhr zu Mendel gefahren ist,
13:02dann hätte er zumindest rein technisch diese Tat begehen können.
13:05Ja, aber nicht bei den Schlafmitteln, die er bekommt.
13:07Ja, wissen wir denn, dass er sie nimmt?
13:09Frau Dr. Kahn hat eindeutig ausgesagt, dass Sie das unter Aufsicht machen.
13:13Dann hat die Aufsicht eben nicht aufgepasst, ja?
13:15Rein körperlich wäre er zu der Tat in der Lage gewesen.
13:18Komm schon, ein Stich in den Bauch.
13:19Das ist kein großer Kraftaufwand.
13:21Ja, aber das passt doch überhaupt nicht zu Hansen.
13:23Der bedroht doch Mendel nicht, um dann spontan da hinzufahren,
13:26sich irgendein Messer zu greifen, was da rumhängt, und den abzustechen.
13:29Fynn, der Mann ist todkrank.
13:32Der hat keine Konsequenzen zu befürchten.
13:33Der kann tun und lassen, was er will.
13:35Der ist praktisch, der ist frei.
13:38Der Bericht der Spurensicherung ist da.
13:40Der Täter hat nicht nur eine Stichwaffe,
13:43sondern auch eine Krankenakte mitgenommen.
13:46Ja, von einer Patientin, Emma Peters.
13:49Ein sechsjähriges Mädchen.
13:51Aber was soll Hansen bitte mit der Krankenakte eines sechsjährigen Mädchens?
13:54Das kann ich dir auch nicht beantworten.
13:56Fragen wir ihre Eltern.
13:57Machen wir ein kleines Wettrennen?
13:58Ja, Gott bewahre.
13:59Ja, natürlich unter Beachtung unserer heiligen StVO.
14:04Oh.
14:23Ja?
14:25Frau Peters?
14:27Kieser wird ja mein Name.
14:28Kripo Lübeck, das ist mein Kollege Lars Englund.
14:30Dürften wir kurz reinkommen?
14:32Worum geht es denn?
14:34Das würden wir gerne drin mit Ihnen besprechen.
14:35Ja, bitte.
14:37Emma, wir haben Besuch.
14:40Hallo, Emma.
14:42Ich bin der Fynn.
14:43Guten Tag.
14:44Ich heiße Lars.
14:46Bist du krank?
14:46Ja, guck auf mich.
14:49Oh, weh, Mäuschen.
14:51So schlimm.
14:52Oh, komm.
14:53Ich bring dich in dein Bettchen, ja?
14:54Du hast dir noch eine CD an.
14:56Okay?
14:57So.
14:58Setzen dich doch bitte, ja?
15:00Ja, danke.
15:03Tschüss.
15:04Tschüss.
15:14Tut mir leid, kann ich Ihnen was anbieten?
15:16Nein, danke schön.
15:17Ihr Mann, ist der auch da?
15:21Nein, wir, Leif und ich, wir lassen uns gerade scheiden.
15:25Wollten Sie zu ihm?
15:27Nein, es geht um Knut Mendel, den Heilpraktiker.
15:30Ihre Tochter war bei ihm in Behandlung.
15:32Ja, wieso?
15:33Weswegen hat er sie behandelt?
15:35Ach, sie hat immer andere Sachen.
15:38Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen.
15:40Und ständig ist sie müde und schlapp.
15:42Ich war mit ihr schon bei tausend Ärzten,
15:44aber keiner kann uns so richtig sagen, was ihr fehlt.
15:47Oh je.
15:48Das ist sicher nicht leicht für Sie.
15:51Ja, Emma ist schon sehr lange krank.
15:52Eigentlich schon seitdem sie ein Jahr alt ist.
15:54Ich habe meinen Job in der Altenpflege aufgegeben,
15:57damit ich immer bei ihr sein kann.
15:59Ich selber hatte nicht so viel Glück.
16:00Ich bin im Heim und in Pflegefamilien aufgewachsen.
16:03Na ja.
16:05Hat der Mendel denn rausbekommen, worunter Emma leidet?
16:10Entschuldigung.
16:16Leif, heute geht es nicht.
16:17Was soll denn das jetzt schon wieder?
16:18Heute ist meine Zeit.
16:19Emma kommt in mir nichts.
16:20Es geht ihr nicht gut, Leif.
16:21Sie hat Kopfschmerzen.
16:23Ja, und letztes Mal waren es Ohrenschmerzen, es Bauschmerzen.
16:25Leif, nein!
16:26Ich habe jetzt die Schnauze voll.
16:27Alles in Ordnung?
16:28Was sollen die Scheiße jetzt?
16:29Wer sind denn die Hampelmänner?
16:30Oh, Moment.
16:32Kripo Lübeck.
16:32Und mit weiteren Spitznamen würde ich mich an ihrer Stelle zurückhalten, ja?
16:36Du hast die Bullen gerufen.
16:37Sag mal, tickst du jetzt völlig aus?
16:38Ganz ruhig, Herr Peter.
16:39Ich bin ruhig.
16:39Ich will zu meinem Kind.
16:42Nein, sie ist krank.
16:44Du machst sie krank.
16:46Hör endlich auf, diesen Scheiß über mich zu erzählen.
16:50Ich wehe zuvor zu meiner Tochter.
16:51Wir haben beide das Sorgerecht.
16:52Aber nicht mehr lange.
16:54Vielleicht sollten sie sich beide mal ein bisschen zusammenreißen.
16:56Da drin ist ihr Kind und bekommt ihr alles mit.
16:58Können Sie denn nichts machen?
17:00Sie haben beide das Sorgerecht.
17:01Was sollen wir denn machen?
17:02Aber er schadet dem Kind.
17:04Das hat Herr Mendel auch gesagt.
17:05Hör endlich auf, diesen Mist zu erzählen.
17:08Hey, hey, Mausina.
17:12Alles gut.
17:13Warte.
17:14Du gehst jetzt mit zu Papa.
17:16Aber morgen hole ich dich schon wieder ab, okay?
17:19Na, los, komm.
17:20Erster Legam.
17:21Sehr gut.
17:22Jetzt der andere.
17:24Hier, vergiss nicht den Kakao.
17:26Das kann ich selber erkennen.
17:27Aber nicht den.
17:28Das ist ihre Bio-Lieblingsmarke.
17:29Ich krieg das ja nicht.
17:30Jetzt nimm den verdammten Kakao live.
17:36Dann, los, komm raus.
17:37Okay.
17:38Tschüss.
17:45Entschuldigung.
17:52Frau Peters, Sie sagten, Ihr Mann mache Emma krank?
17:58Naja.
18:00Immer wenn Emma bei ihm ist, dann geht es ihr hinterher schlechter.
18:04Herr Mendel meint, dass er psychosomatisch bedingt.
18:06Leif ist sehr aggressiv.
18:09Sie würden Ihrem Mann zutrauen, dass er Ihre Tochter...
18:13Nein, nein.
18:13Er würde Emma nie anfassen.
18:15Aber Leif redet schlecht über mich.
18:16Das ist nicht leicht für Emma.
18:18Sie wird, wie hat Herr Mendel das genannt,
18:21zur Symptomträgerin seiner Aggression.
18:23Okay.
18:24Und Sie schicken gerade in einem Scheidungsprozess.
18:26Herr Mendel hat angeboten, dass er vor Gericht aussagt.
18:29Leif war ja auch ein paar Mal bei ihm, da hat er ja schon einen Eindruck bekommen.
18:32Inwiefern?
18:33Na ja, Leif halt.
18:35Er hat angefangen zu diskutieren und Herrn Mendel zu beschimpfen.
18:38Er hat ja auch mir gedroht, dass er nicht zulassen wird, dass er seine Tochter verliert und so.
18:42Sie haben ihn ja erlebt.
18:44Das heißt, Mendels Aussage vor Gericht könnte Ihr Mann das Sorgerecht kosten.
18:48Das hoffe ich zumindest, ja.
18:50Stimmt.
18:51Hätte Knut Mendel im Prozess ausgesagt, hätte Petersen kaum eine Chance auf das Sorgerecht gehabt.
18:56Ja, aber hat der Mendel den Konkret der Beweise, dass Peters schuld ist an der Krankheit seiner Tochter?
19:00Nein, aber Mendel hätte attestiert, dass die Symptome immer dann schlimmer werden, wenn das Kind beim Vater ist.
19:05Also erheblicher psychischer Stress.
19:08Und dass es keine klare medizinische Diagnose gab,
19:11hätte die Argumentation nur unterstützt.
19:13Ja, aber den Stress hat die Kleine schon durch den Streit der Eltern.
19:15Sie war ja gleich nebenan.
19:17Ich verstehe nicht, warum sich da Erwachsene nicht zusammenreißen können.
19:19Also hatte Leif Peters ein starkes Motiv dafür zu sorgen, dass Mendel schweigt.
19:38So, brauchen wir noch eine Kiste, okay?
19:41Papa, guck mal!
19:42Ja super, toll machst du das, ganz toll!
19:45Herr Peters?
19:45Jo?
19:46Wir müssen mit Ihnen reden.
19:48Sie schon wieder, keine Ahnung, was Hanna Ihnen über mich erzählt hat, aber ich hab echt keine Zeit für so.
19:52Naja, ein paar Minuten werden Sie freischaufeln können.
19:54Oder wollen Sie, dass wir mit einer Vorladung wiederkommen?
20:00Mausi, Mausi!
20:01Ähm, Papa muss mal ganz kurz mit den zwei Männern hier was besprechen, okay?
20:05Wenn du was willst, sagst du Mo Bescheid, kannst auch im Pool baden gehen, okay?
20:08Ich muss gleich wieder zurück, wir machen in fünf Minuten auf.
20:10Schon klar, aber wieso wollten Sie die Kleine zu sich nehmen, wenn Sie doch gar keine Zeit haben?
20:14Der Kollege ist krank geworden und ich bin da spontan eingesprungen.
20:17Wenn ich das nicht mache, dann fliege ich.
20:18Ich kann es sich ja vorstellen, was ich dann für Chancen aufs Sorgerecht habe.
20:22Hansi, ich weiß nicht, warum Hanna Sie eingeschaltet hat, aber ich bin kein schlechter Vater.
20:26Ihre Frau hat uns nicht eingeschaltet.
20:28Wir ermitteln den Mordfall Knut Mendel.
20:35Mendel ist tot?
20:36Ja.
20:39Scheiße.
20:41Wir gehen davon aus, dass der Mörder die Akte ihrer Tochter mitgenommen hat,
20:46genau die Akte mit der Mendel nachweisen wollte,
20:48dass Sie für den schlechten Gesundheitszustand Ihrer Tochter verantwortlich sind.
20:51Nee, nee, nee, nee, ich hab nix gemacht.
20:54Naja, aber Sie hätten doch gerne die Aussage von Mendel verhindert vor Gericht,
20:57weil Sie sonst das Sorgerecht verloren hätten.
20:59Ja, logo, weil der Schwachsinn erzählt hat, aber ich mach doch nicht meine Tochter krank.
21:04Wo waren Sie gestern Abend zwischen 19 und 22 Uhr?
21:07Ich bin kein Mörder.
21:09Noch einmal die Frage, wo waren Sie gestern Abend?
21:17Ich hatte Emma zu Hause.
21:19Den ganzen Abend?
21:23Ja.
21:24Könnte das jemand bezeugen, außer Ihrer Tochter?
21:27Ja.
21:28Nee.
21:29Dürfte ich mich mal kurz mit Emma unterhalten?
21:32Von mir aus.
21:34Alleine, wenn wirklich.
21:36Danke.
21:37Danke.
21:52Hallo, Emma.
21:55Darf ich mich ein bisschen mit dir unterhalten?
22:00Was meinst du da Schönes?
22:01Wer ist das?
22:03Mama, Papa und ich.
22:05Ja.
22:06Und der Blitz?
22:09Streiten sich deine Eltern oft?
22:15Papa sagt, ich darf nicht mit fremden Menschen reden.
22:20Da hat dein Papa ja eigentlich auch recht.
22:22Aber ich bin Polizist.
22:24Und wieso hast du dann keine Uniform an?
22:27Weil es auch Polizisten gibt, die keine Uniform tragen und so einer bin ich.
22:32Verstehst du dich gut mit deinem Papa?
22:36Du musst keine Angst haben immer.
22:38Weißt du, wir wollen deinem Papa helfen.
22:40Wir suchen einen bösen Menschen.
22:42Willst du uns dabei helfen?
22:46Also.
22:47War dein Papa gestern den ganzen Abend zu Hause?
22:58Schritte hat die Überwachungsbinder der Tiefgarage gecheckt, in der Emmas Vater sein Auto parkt.
23:02Er war unterwegs und zwar zur Tatzeit.
23:04Das macht ihn dringend tatverdächtig.
23:06Das reicht auch für eine Festnahme.
23:07Nein, tut es nicht.
23:10Aber für eine Vernehmung.
23:12Das ist mit einem Durchsuchungsbeschluss der Peters Wohnung.
23:15Bring ich auf den Weg.
23:16Also.
23:18Herr Kiesewetter, Sie haben mit dem Kind gesprochen.
23:22Ja, und sie hat behauptet, dass ihr Vater die ganze Zeit zu Hause gewesen ist.
23:25Aber er kann sich natürlich auch beeinflusst haben.
23:29Ich werde auch mal mit der Kleinen reden.
23:32Und vielleicht sollten wir auch einen Kinderpsychologen hinzuziehen.
23:42Komm gleich.
23:43Tina, der Typ an der Vier, der aussieht wie Daniel Craig, hat dreimal nach dir gefragt.
23:46Was, mir noch zwei Gin Tonnen?
23:47Ja.
23:47Du kannst es dir jetzt wegnehmen.
23:49Okay.
23:50Sag mal, hat die Polizei wegen gestern gefragt?
23:52Papa!
23:53Komm gleich, Mausi.
23:54Ja, mach dir keinen Kopf.
23:56Emma hat gesagt, ich war den ganzen Abend mit dir zu Hause.
23:57Okay?
23:58Kriegen wir es hin.
23:59Okay.
24:00Komm wir gleich.
24:03Hey, Mausi, was ist denn los?
24:07Das Bauschmerzen schon wieder.
24:12Herr Peters?
24:17Ich bin gleich wieder da, okay?
24:20Wir möchten Sie bitten, mit uns aufs Revier zu kommen.
24:23Und zu Ihrer Info, Ihre Wohnung wird gerade durchsucht.
24:25Habt ihr jetzt völlig einen an der Klatsche?
24:27Passieren Sie jetzt keine Show ab, ja?
24:28Schon im Interesse Ihrer Tochter, bitte.
24:34Was soll ich denn jetzt mit Emma machen, hm?
24:36Sie kommt mit.
24:37Wir informieren Ihre Frau und sie kann die Kleine dann abholen.
24:41Dann sei ich wieder da.
24:43Hey, Mausi, pass auf.
24:45Wir machen jetzt eine kleine Reise mit der Polizei, okay?
24:54Haben Sie wirklich gedacht, das kommt nicht raus?
24:58Wo sind Sie gestern halb acht hingefahren?
25:03Herr Peters, es geht hier um Mord.
25:05Ich empfehle Ihnen also dringend einen Anwalt.
25:09Den brauche ich nicht, ich habe nichts gemacht.
25:11Okay, das ist Ihre Entscheidung.
25:13Und jetzt will ich antworten.
25:16Sie haben Ihre Tochter alleine unbeaufsichtig zu Hause gelassen.
25:19Wissen Sie, was das für Ihren Sorgerichtsprozess bedeutet?
25:23Sie wollten nicht, dass Mendel gegen Sie aussagt.
25:25Also sind Sie zu ihm gefahren.
25:27Wollten ihn umstimmen, vielleicht durch Geld, durch Drohung.
25:30Aber er wollte nicht mit sich reden lassen.
25:32Also haben Sie ihn im Affekt erstochen.
25:36So, das hier ist die Krankenakte Ihrer Tochter Emma.
25:39Und wissen Sie, wo die Kollegen die gefunden haben?
25:41Bei Ihnen zu Hause.
25:44Sie haben sie mitgenommen, nachdem Sie ihn ermordet haben.
25:47Er hatte Beweise, die Sie das Sorgerecht gekostet hätte.
25:49Reden Sie mit uns, Herr Peters!
26:00Ich war bei Mendel.
26:04Mittags, ich habe gewartet, bis die Assistentin essen gegangen ist.
26:08Da bin ich rein und habe die Akte mitgenommen.
26:11Tja, und dann haben Sie festgestellt, dass er etwas gegen Sie in der Hand hat, nicht wahr?
26:16Er hat diagnostiziert, dass Sie Ihrer Tochter durch psychischen Stress schaden.
26:20Ich mache meine Kleine nicht krank.
26:26Wissen Sie, wie das jetzt aussieht?
26:29Sie haben ein Motiv.
26:30Sie waren am Tatsack bei Mendel.
26:32Und Sie haben hinsichtlich Ihres Alibis gelogen.
26:35Das dürfte jeden Richter überzeugen.
26:36Denken Sie nicht?
26:39Ich habe sie nicht umgebracht.
26:43Ich war nur bis mittags da.
26:48Wenn Sie nicht bei Mendel waren.
26:50Wo dann?
26:56Ich kann das nicht sagen.
27:02Wo ist sie denn?
27:03Wo ist sie denn?
27:03Wo ist sie denn?
27:04Oh!
27:04Da ist sie.
27:05Kannst du das nochmal machen?
27:07Ja, klar.
27:07Schau.
27:08Büroklammer in meine Hand.
27:10Und jetzt zauber ich.
27:12Abracadabra.
27:13Abracadabra.
27:15Und weg ist sie.
27:17Wo ist sie jetzt?
27:19Ich glaube, ich weiß, wo sie ist.
27:21Warte mal, ich glaube.
27:22Warte mal, warte mal.
27:23Wie ist sie?
27:24Da.
27:25Hinter deinem Ohr versteckt.
27:28Die war doch nicht hinter meinem Ohr.
27:30Klar, war die hinter deinem Ohr.
27:33Sag mal, Emma.
27:35Du hast meinem Kollegen erzählt, dass dein Papa gestern Abend die ganze Zeit zu Hause war.
27:40Stimmt das?
27:41Oder ist er vielleicht auch nochmal weggegangen?
27:43Das ist ein Geheimnis.
27:45Ein Geheimnis.
27:47Und hat dein Papa gesagt, dass du das Geheimnis nicht verraten darfst?
27:50Mhm.
27:52Und dass deinem Papa sehr lieb, nicht wahr?
27:54Und Geheimnisse verrät man auch nicht, das stimmt.
27:57Außer natürlich...
27:59Zauber.
28:03Papa hat einem Freund geholfen.
28:06Einem Freund?
28:07Und was ist das für ein Freund?
28:10Von der Arbeit.
28:12Ah.
28:27Hallo.
28:28Na, wie geht's Ihnen?
28:29Immer gut.
28:29Wenn Sie mich besuchen kommen, dann vergisst man fast den Corinna vor der Tür.
28:34Sie wissen ja, wir haben die Dosis erhöht.
28:35Schauen Sie mal, wie Sie es vertragen.
28:36Kann sein, dass Ihnen etwas schummrig davon wird.
28:38Sagen Sie, was machen Sie eigentlich in Ihrem Geburtstag?
28:41Feierend rein?
28:43Wie haben Sie das denn rausgefunden?
28:45Hm.
28:46Ich hab da so meine Quellen.
28:48Also, um ehrlich zu sein, mach ich gar nichts.
28:49Ich fahre nach meiner Schicht nach Hause und dann falle ich einfach nur ins Bett.
28:53Morgen muss ich ja wieder arbeiten.
28:56Das Leben darf nicht nur aus Arbeit bestehen.
28:58Sie sollten sich feiern lassen.
29:05Ich wünsche Ihnen einen schönen Abend.
29:06Wir sehen uns dann morgen, ja?
29:08Moment.
29:10Ich bringe Sie noch zur Tür.
29:20Dankeschön.
29:23Na, ruhig, Brauner.
29:25Frau Dr. Kernhöfner bestimmt nicht bei der Flucht.
30:16Wieso sagt der Peters nichts?
30:18Keine Ahnung.
30:19Auch wenn er den Mord nicht begangen hat, hat er vielleicht anderweitig Dreck entsteckend.
30:23Ja, aber mit seinem Schweigen tut er sich doch keinen Gefallen.
30:25Ich würde mal brennend interessieren, was Mendel rausbekommen hat.
30:29Hier fehlen Seite 3 bis 5.
30:32Und hier, naja.
30:37T 7 4.8.
30:40Wo weiß?
30:41Krieg raus.
30:43Ich weiß, wo lag geht das zur Tatzeit wahr.
30:45Und zwar nicht im Tatort.
30:53Unsere Staatsanwältin, Frau Dr. Zobel, hat gerade mit ihrer Tochter gesprochen.
30:56Daraufhin haben wir beide ihren Kollegen Mohamed Massoud konzertiert.
31:00Sie waren mit ihm bei einer Wohnungsbesichtigung.
31:03Dafür gibt es Zeugen.
31:05Mensch, damit haben Sie doch ein Alibi.
31:07Mohamed ist ein super Kollege.
31:10Der ist ein guter Mensch.
31:11Aber der ist mit seiner Familie illegal hier.
31:13Sie können sich vorstellen, wie gut man da eine Wohnung findet.
31:16Und deswegen haben Sie ihn begleitet?
31:20Safi, seine Frau, war die ganze Zeit in meiner Wohnung und hat auf Emma aufgepasst.
31:24Wir haben hier Ihr Edelmut in allen Ehren.
31:25Aber das hätten Sie uns sagen müssen.
31:27Sie haben unsere Ermittlungen behindert.
31:29Und das entlastet Sie doch.
31:31Herr Gott, auch mal, Sie standen unter Mordverdacht.
31:33Ich weiß, aber wenn Mohamed jetzt meinetwegen wieder zurück muss, dann...
31:35Wir sind nicht bei der Einwanderungsbehörde.
31:38Wir werden das nicht weiter verfolgen.
31:40Danke.
31:45Ich hoffe, Sie finden den Täter.
31:47Ich war nie ein großer Fan von Mendel, aber ich bin kein Mörder.
31:50Ich wollte einfach nur, dass es meiner Kleinen besser geht.
31:57Können Sie mal kurz kommen?
32:00Der Kollege aus dem Hospiz hat gerade angerufen, Sven Hansen ist weg.
32:04Ach übrigens, Sie können gehen, ja?
32:06Komm, Stefan, mach dir keine Vorwürfe.
32:08Also ich weiß nicht, wie der überhaupt gegangen ist.
32:10Ich meine, der hat vorhin seine Tabletten bekommen, ja?
32:12Und die machen einen immer unfassbar müde.
32:14Und als wir das Zimmer evakuierten wollten, war er plötzlich weg.
32:17Okay.
32:23Passwort geschützt ist ja klar.
32:27Schau mal hier.
32:29Adele, Mendel, Dr. Kern, Bonny.
32:32Sieht aus wie eine Liste, die er abarbeitet.
32:34Vielleicht einen Namen, an den er sich rächen will.
32:37Adele und Mendel sind durchgestrichen.
32:40Dr. Kern ist die Nächste.
33:00Hier ist ein Graubverleg.
33:03Überdrehte, Lötkolben, Zündvorrichtung.
33:06Wonach sieht das für dich aus?
33:08Der Bob, der Bombe will.
33:09Wo ist Dr. Kern?
33:10Die hat heute frühe Schluss gemacht, weil sie nach Hause wollte.
33:12Sie ist gerade los.
33:14Weg, weg, weg, weg, weg, weg.
33:21Frau Kern!
33:25Finger weg vom Schlüssel, raus aus dem Wagen.
33:26Kommen Sie!
33:30Engeln hier.
33:31Wir brauchen die Jungs vom Sprengstoff.
33:33St. Josef Husbiz in Lübeck.
33:35Verdacht auf Autobombe.
33:39Er muss die Tabletten wieder ausgespuckt haben.
33:41Dann wäre es also durchaus denkbar,
33:43dass er gestern Abend das Husbiz um dem Markt verlassen hat.
33:47Können Sie sich vorstellen, warum Sie auf seiner Liste stehen,
33:50gleich nach Mendel?
33:51Der wurde ermordet.
33:52Ich weiß nicht.
33:53Ich kann mir nicht vorstellen,
33:54dass er mir wirklich was antun will.
33:56Sie hatten keinen Streit oder sowas.
33:57Nein, wir verstehen uns eigentlich sehr gut.
33:59Also zumindest habe ich das gedacht.
34:01Also Mendel hat ja vorgeworfen,
34:02dass er ihn falsch diagnostiziert hat.
34:04Vielleicht wirft er ja allen Ärzten vor,
34:06dass sie ihm nicht mehr helfen können.
34:08Die Kollegen sind fertig mit der Inspektion.
34:10Es wurde kein Sprengsatz gefunden.
34:12Okay, kann ich jetzt nach Hause?
34:13Ich muss morgen wieder früh raus.
34:38Okay, kann ich jetzt nach Hause kommen.
35:00Untertitelung. BR 2018
35:20Ich denke, ab hier komme ich alleine klar.
35:37Hände hoch und zurück kommt der Inspektor!
35:40Ja, ja, ja, ganz ruhig.
35:46Sven, was machen Sie hier?
35:48Geben Sie zurück, bitte!
35:52Das kann zu einer Überraschung werden.
35:54Bleiben Sie da weg!
35:56Das ist mir ganz schön versaut.
36:17Dr. Kern steht auf Ihrer Rache-Liste direkt unter Mendel.
36:20Wieso?
36:22Das ist keine Rache-Liste.
36:24Ach, ist es nicht?
36:26Sondern?
36:33Was für Musik hören Sie gerne?
36:36Adele?
36:39Bonnie.
36:40Er ist ein Motorrad.
36:41Sie stehen auf Motorräder, richtig?
36:43Und ich fahre zufällig eine Bonny.
36:46Was? Echt jetzt?
36:50Sie fahren eine Bonny.
36:54Das ist eine Liste von Dingen, die Sie noch tun wollen, richtig?
36:58Bevor ich sterbe, genau.
37:00Ich habe keine Lust, auf den Tod zu warten.
37:02Ich will leben, solange ich noch kann.
37:04Ich habe mich vor zwei Wochen aus dem Hospiz geschlichen.
37:06Da war ich auf dem Adele-Konzert.
37:08Die wollte ich schon immer mal live sehen.
37:09Dr. Kern steht aber auch auf dieser Liste.
37:13Die Konfetti-Bombe.
37:15Er mag sie.
37:22Ich hatte gehofft, dass wenn das Ding um Mitternacht losgeht,
37:26dass sie dann...
37:28Naja, ich...
37:33Ich hatte noch nie so ein richtiges Date.
37:40Okay, aber Mendel, mit dem wollten Sie sicherlich kein Date, oder?
37:44Und der steht auch auf dieser Liste, durchgestrichen.
37:46Ja, ich weiß aber trotzdem nicht.
37:48Klar wollte ich mich an ihm rächen,
37:49aber ich habe keine Ahnung, ob ich so weit gegangen wäre.
37:52Sven Hansen hat ein Motiv.
37:53Er hat kein Alibi und er hat das Opfer massiv bedroht.
37:57Wer sagt uns denn, dass seine Nutze den Tag,
37:59nur mal nicht irgendeine Show ist?
38:01Kam dir der wirklich so vor, als hätte der gelogen?
38:03Der würde zu seiner Tat stehen.
38:04Gut, okay.
38:06Und wer war es dann?
38:07Der unbekannte Dritte?
38:08Leif Peters hat ein Alibi.
38:10Für mich kommt nur Sven Hansen in Frage.
38:11Ich habe rausbekommen,
38:12was Mendels Notiz in Emmas Krankenakte bedeutet.
38:15T74.8, das ist aus dem internationalen Diagnoseschlüssel.
38:18Ja, das hätte ich euch auch sagen können.
38:20Ich habe M50.0, Zervikalen-Bandscheibenschaden.
38:26Das heißt, Mendel konnte also Emmas Krankheit ermitteln,
38:29was vor ihm keinem gelungen ist.
38:30Ja, also, naja, T74.8 steht für sonstige Formen
38:33des Missbrauchs von Personen.
38:46Mama, muss ich denn schlafen?
38:48Ich bin gar nicht richtig müde.
38:50Du Schätzchen.
38:52Du weißt doch, wie wichtig dein Mittagsschlaf für dich ist.
38:55Soll ich jetzt schön einkuscheln?
38:58Geht's dir besser?
38:59Ja, mein Bauch tut gar nicht mehr weh.
39:03Siehst du, das ist, weil du bei mir bist.
39:06Bei mir geht's dir immer besser als bei Papa, stimmt's?
39:10Das musst du den Leuten sagen, Spätzchen.
39:13Dass es dir bei Papa nicht gut geht.
39:15Da musst du nicht mehr zu ihm, kannst immer hier sein.
39:18Bei mir.
39:19Wäre das nicht schön?
39:26Unter T74.8 fällt auch das Münchhausen-Stellvertreter-Syndrom.
39:32Was ist das denn?
39:34In Emmas Fall hieße das, dass jemand ihre Krankheit erfindet,
39:38übersteigert oder verursacht.
39:42Wie du meinst, jemand macht die kleine Absicht nicht krank?
39:45Ja, in den meisten Fällen sind es die Eltern, am häufigsten die Mütter.
39:49Moment, warum sollte man sowas tun?
39:51Sie wollen damit ein Abhängigkeitsverhältnis schaffen.
39:53Das Kind ist hilflos und die Eltern werden gebraucht.
39:56Die Mutter!
39:58Das kommt bloß nicht hin.
40:00Das Kind wird immer dann kranker, wenn sie sich bei ihrem Vater aufhält.
40:04Also wie genau macht sie das Kind krank?
40:13Der Kakao.
40:16Mama, darf ich später, wenn es mir später besser geht,
40:20darf ich dann auf Miris Geburtstagsparty?
40:26Wir schauen mal, okay?
40:31Hier, Süße, dein Kakao.
40:34Schön austrinken, ja?
40:41Braves Mädchen.
40:43Jetzt schlaf dich gesund.
40:55Guten Tag.
40:57Guten Tag, Frau Peters.
40:58Wir müssten noch einmal mit Ihnen reden.
40:59Dürfen wir bitte reinkommen?
41:01Ja, natürlich.
41:08Worum geht es denn?
41:09Ich habe nur kurz Zeit.
41:12Wo ist Ihre Tochter?
41:14Die macht einen Mittagsschlaf.
41:16Frau Peters, Sie möchten gerne mit Ihnen über Emmas Gesundheitszustand reden.
41:20Wieso?
41:21Wir wissen, was Ihr fehlt.
41:23Wir wissen, was Ihr fehlt.
41:23Sie machen Sie krank.
41:25Was?
41:28Das ist vollkommen verrückt.
41:30Wir sind überzeugt davon, dass Sie Ihr Medikamente geben, die Sie nicht verträgt.
41:33Und das hat der Mendel rausbekommen.
41:35Deshalb musste er sterben.
41:37Das ist absolut lächerlich.
41:38Ich liebe meine Tochter.
41:40Das glauben wir Ihnen.
41:41Das glauben wir Ihnen unbesehen.
41:43Aber Sie brauchen Hilfe.
41:46Sie kommen hierher und wollen mir erzählen, dass ich meine Tochter krank mache?
41:50Das ist verrückt.
41:51Bitte gehen Sie.
41:52Wir werden erst gehen, wenn wir darüber gesprochen haben.
41:58Gut, dann gehe ich.
42:00Emma, kommst du?
42:01Wir müssen los.
42:02Lassen Sie mich durch.
42:04Erst, wenn wir gesprochen haben.
42:06Sie haben nichts in der Hand.
42:08Frau Peters.
42:11Der Kakao.
42:14Ich bin überzeugt davon, wenn wir den Inhalt des Kakaos untersuchen, dann wissen wir auch genau,
42:18was Emma krank macht.
42:19Richtig.
42:25Sie bleiben hier.
42:26Bleiben Sie hier.
42:27Lassen Sie mich los.
42:28Frau Peters.
42:29Lassen Sie mich los.
42:30Schauen Sie sich an.
42:30Schauen Sie sich an.
42:31Beruhigen Sie sich doch.
42:32Bleiben Sie hier.
42:33Bleiben Sie hier.
42:34Ruhig.
42:35Ganz ruhig.
42:37Sch.
42:56Nehmen Sie mir meine Tochter.
43:11Ist Mama im Gefängnis?
43:14Nein.
43:15Der Mama geht es gerade noch nicht so gut.
43:16Die braucht jemanden, der auf sie aufpasst.
43:18Der ihr hilft.
43:20Darf ich Sie denn auch besuchen gehen?
43:23Natürlich darfst du das.
43:25Und wenn es wieder besser geht, dann kommt sie doch wieder nach Hause.
43:28Und so lange bleibst du bei deinem Papa. Okay?
43:30Wo wollen Sie denn jetzt?
43:31Sie können doch hier nicht einfach...
43:33Doch, das kann ich. Herr Peters, warum haben Sie gesagt, dass Sie meine Tochter hier bei Ihnen abholen sollen?
43:37Herr Peters, wir mussten Sie rufen lassen, weil wir Ihre Frau verhaften mussten.
43:42Wegen des Mordes an Knut Mendel.
43:44Was?
43:46Sie hat den Mord auch schon gestanden.
43:49Knut Mendel hat herausbekommen, dass es Ihre Frau war, die Ihre Tochter Emma über die Jahre krank gemacht hat.
43:57Nein, das kann nicht sein. Sie müssen sich irren.
44:00Leider nicht, Herr Peters. Ihre Frau leidet an einer psychischen Störung.
44:05Aber er wird jetzt geholfen.
44:09Papa!
44:10Hey, hey, Mausina.
44:13Hey, komm mal her.
44:14Hey!
44:18Alles Gute. Alles Gute, okay.
44:21Mama ist krank, aber sie wird wieder gesund gemacht.
44:24Ich weiß, ich weiß.
44:26Muss man nach Hause gehen?
44:27Hm?
44:28Alles Gute.
44:28Na, los.
44:30Tschüss, Marco.
44:32Tschüss, Emma.
44:33Tschüss.
44:37Kannst du mir das nächste Mal beibringen, wie man zaubert?
44:41Ja, klar.
44:42Und dann wirst du eine ganz große Zauberin werden, ja?
44:46Tschüss.
44:47Na, los geht's.
45:02Hallo.
45:05Dr. Kel?
45:06Mia.
45:08Ich denke, ich denke, wir können uns duzen.
45:12Ich wollte fragen, hast du heute Abend schon was vor?
45:18Naja, irgendwann ist ja mein Geburtstag und du meintest, ja, ich soll ihn feiern.
45:23Das würde ich am liebsten mit dir.
45:27Ja, klar, gerne.
45:30Ich hoffe, bloß du bist später noch fit genug.
45:32Immerhin hast du erst noch große Pläne.
45:34Was?
45:38Was?
45:47Musik
46:38Untertitelung. BR 2018
46:40Untertitelung. BR 2018
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