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00:14ARD Text im Auftrag von Funk
00:31ARD Text im Auftrag von Funk
01:12ARD Text im Auftrag von Funk
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03:27ARD Text im Auftrag von Funk
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03:40Also wenn es ein Raubmord war, dann hat der Täter auch den Wagen durchsucht und das Gepäck mitgenommen.
03:45Wieso lässt er an deinem Handy liegen?
03:47Falls es unterm Auto lag und er es nicht gesehen hat.
03:57Guten Tag.
03:58Guten Tag.
04:00Hauptkommissarin Klar, mein Kollege Fischer. Können wir reinkommen?
04:10Die letzten beiden Jahre. Gewinn- und Verlustrechnen. Und es eilt. Ja, danke.
04:17So, die Steuerunterlagen sind auf dem Weg zu Ihnen. Was Sie in Papierform benötigen, da sprechen Sie besser Frau Siebers
04:24an. Sie macht hier in der Firma die Administration.
04:26Vielen Dank, Herr Schenk.
04:28Seien Sie die Kornis GmbH alles in Russland produzieren?
04:32Kornis war Russlanddeutscher. Er hatte ganz gute Kontakte dahin.
04:36Und die Firma ist in Tutschkovo?
04:38Das ist ungefähr eine Autostunde von Moskau entfernt.
04:43Kornis ist zu 70 Prozent einer Tochterfirma beteiligt. Vertrieb und Marketing sind hier angesiedelt.
04:49Ist die Kornis GmbH vom EU-Embargo in Russland betroffen?
04:53Nein, das Embargo spielt keine Rolle. Aber letztes Jahr stand die Firma kurz vor der Insolvenz.
05:02Kornis hat dann eine Kapitaleinlage eingebracht, 250.000 Euro. So wurde er wieder zahlungsfähig.
05:09Woher kam das Geld? Von der Bank?
05:10Nein, das war Privatvermögen. Mehr kann ich dazu leider nicht sagen.
05:15Ja, ich denke, Ihre Kanzlei macht auch die Steuer.
05:17Für die Firma, ja. Sein privates Mandat hat er uns vor einem Jahr gekündigt.
05:23Deshalb weiß ich nicht, woher das Geld kommt.
05:27Wen könnte ich dann dazu befragen?
05:30Seine Familie, seine Assistentin Katharina Grundlach oder Adrian von Bars, Unternehmensberater.
05:38Aber fragen Sie mich bitte nicht, in welcher Sache er ihn beraten hat.
05:43Könnte sein, dass Kornis das Mandat gekündigt hat, weil er Ihnen sonst hätte erklären müssen, woher diese 250.000 kommen?
05:50Das ist nicht unmöglich. Sogar eher wahrscheinlich.
05:55Danke Ihnen.
05:57Als ich aufgewacht bin, habe ich irgendwie gespürt, dass etwas nicht stimmt.
06:01So ein ungutes Gefühl. Kennen Sie das?
06:10Victor hätte so um eins hier sein müssen.
06:12Haben Sie noch mal mit ihm telefoniert?
06:14Nein, nicht nach der Landung.
06:16Heute Morgen gegen drei, da bin ich mal aufgewacht.
06:19Das Bett war leer, aber da ging nur die Mailbox ran.
06:24Haben Sie zufällig den Entsperrcode von seinem Handy?
06:27Arbeiten Sie auch für die Firma?
06:29Nein, nicht mehr. Aber wir haben den Betrieb zusammen aufgebaut.
06:33Als unser Sohn geboren wurde, habe ich mich dann um die Familie gekümmert.
06:36Das Haus und...
06:44Ich leite eine Stiftung.
06:49Vor einem halben Jahr haben wir einen Preis verliehen bekommen.
06:53Kornis Stiftung?
06:55Wir unterstützen Spätaussiedler, bringen ihnen Deutsch bei, helfen bei der Eingewöhnung in die neue, alte Heimat.
07:02Weil Sie mal in derselben Situation waren?
07:05Ja.
07:081992 sind wir nach Deutschland gekommen.
07:10Victor hat Maschinenbau- und Wirtschaftsingenieur studiert.
07:13Ich habe gearbeitet und den Lebensunterhalt bestritten.
07:17Nach seinem Studium, da gab es diesen Betrieb, der war fast pleite.
07:21Wir haben die Firma gekauft und zu dem gemacht, was hier heute ist.
07:28Wir brauchen noch nicht Ihre Fingerabdrücke.
07:30Wir untersuchen ja das Auto, dann können wir die gleich ausschließen.
07:34Dann können wir die Hand drauflegen.
07:37Wollen Sie was?
07:38Ich habe versucht, Katharina Grundlach, das ist die Assistentin von Herrn Kornis, zu erreichen.
07:42Aber sie geht nicht ans Telefon, weder zu Hause noch auf dem Handy.
07:46Wäre sie normalerweise schon hier?
07:48Ja.
07:50Gestern Nachmittag, so gegen drei Uhr, da habe ich gehört, wie sie mit dem Chef telefoniert hat.
07:54Es wurde laut.
07:55Heißt das, die beiden hatten Streit?
07:57Ja.
07:59Ich habe nicht genau gehört, um was es ging.
08:01Frau Grundlach hat mitten im Satz den Hörer aufgeknallt und ist gegangen, ohne ein weiteres Wort.
08:06Ich möchte niemanden in Bedrängnis bringen.
08:09Das Verhältnis zwischen Frau Grundlach und mir steht nicht unbedingt zum Besten.
08:17Ja, und wie viel?
08:19Oh.
08:21Gut, Bernd, bis später.
08:38Warum gehst du nicht an dein Telefon?
08:40Ich habe die ganze Zeit versucht, dich anzurufen.
08:43Die Polizei ist hier.
08:47Fischer, Kripo, Wiesbaden. Ist die Kollegin klar?
08:50Nikolaus Kornis.
08:52Frau Siebers hat mich angerufen.
08:53Ich bin sofort losgefahren.
08:55Wo wohnen Sie?
08:56Frankfurt.
08:57Ich studiere da BWL.
08:59Ja, dann kennen Sie sich mit den Geschäften Ihres Vaters aus.
09:02Wieso?
09:03Vor einem Jahr stand die Firma kurz vor der Insolvenz und ihr Vater musste Eigenkapital einbringen.
09:09Wissen Sie, woher das Geld stammt?
09:10Wovon reden Sie?
09:12250.000 Euro aus Ihrem Privatvermögen.
09:15Das behauptet zumindest sein Anwalt und Steuerberater.
09:19Nein, davon weiß ich nichts.
09:23Haben Sie noch mehr Hiobsbotschaften für uns?
09:26Wir führten jetzt eigentlich die Firma weiter.
09:32Sie?
09:33So war es geplant.
09:37Ich habe auch noch eine Frage.
09:41Erzählen Sie mir was über Ihre Stiftung.
09:43Haben Sie denn einen Sperrcord für das Handy?
09:45Ich kann es mal versuchen.
09:47Hingen Sie mal los.
09:55Er konnte sich nicht so gut zahlen merken, ob wo der Ingenieur war.
09:58Deswegen hat er mal Striche gezeichnet.
10:02319, wie ein C auf der Tastatur.
10:05Also.
10:09Sie haben mit ihm telefoniert.
10:11Gestern Abend direkt nach der Ankunft.
10:13Wir haben uns verabredet für heute Nachmittag.
10:15Soll ich in die Telefonliste ausdrucken?
10:19Okay.
10:21Was ist mit seinen persönlichen Sachen?
10:23Wann kriegen wir die?
10:24Die gibt es wieder, wenn die Ermittlungen abgeschlossen sind.
10:30Hallo Frau Dr. Engel.
10:32Hallo Reuter.
10:33Fragen Sie mich nicht nach der Mordwaffe.
10:35Ich weiß es nicht.
10:36Bis jetzt zumindest.
10:37Sie wissen es nicht?
10:38Den Satz habe ich ja noch nie gehört von Ihnen.
10:39Danke für die Blumen.
10:41Hier.
10:42Ein Abdruck der Stichwunde.
10:43Ja.
10:44Die Klingel der Tatwaffe ist ca. 6 cm lang.
10:48Und hat vorne eine sehr scharfe Kante, die die erste Rippe quasi gespalten hat.
10:53Aber die Verletzung war nicht tödlich, oder?
10:55Nein.
10:55Genauso wenig wie die Verletzung am Arm.
10:57Aber der Täter hat dreimal zugestochen und dabei die Arteria carotis interna verletzt.
11:01Also die innere Halsschlagader.
11:03So ob er es verblutet.
11:04Ziemlich schnell.
11:06Na.
11:07Verstehe.
11:07Uhrzeit?
11:09Reuter, Sie bringen mich heute wirklich in Erklärungsnot.
11:11Ich stehe mir ferner, Frau Dr. Inge.
11:14Das Opfer lag mehrere Stunden auf dem kalten Asphalt.
11:17Die Körpertemperatur ist daher wenig aussagekräftig.
11:19Ich denke zwischen 1 und 4 Uhr morgens.
11:22Danke.
11:24Bernd, wir haben die Liste der Telefonkontakte von Cornys Handy.
11:28Wann war der letzte Anruf?
11:30Gestern um halb zwölf mit seinem Sohn Nikolas Cornys.
11:34Und es gibt einen anonymen Kontakt, mit dem er gestern mehrfach telefoniert.
11:38Gibt es auf der Liste auch einen Adrian von Bars?
11:41Von Bars Consulting, ja.
11:43Mit dem hat er vor zwei Tagen telefoniert.
11:45Mit Adrian von Bars spreche ich.
11:47Wie viele Anrufe aus dem Wiesbadner Raum gibt es noch?
11:51Sechs.
11:51Wir checken die alle.
11:53Ach so, noch was.
11:55Katharina Grundlach, die Assistentin, ist immer noch nicht aufgetaucht.
11:58Wir fahren bei ihr zu Hause vorbei.
12:00Gut.
12:01Bis später.
12:02Bis dann.
12:15Tag, ich bin mit Herrn von Bars verabredet.
12:17Ja, kommen Sie gerne mit.
12:19No.
12:21No.
12:24Danke.
12:26Je ne laissez pas.
12:27Au revoir, Monsieur.
12:30Herr Reuter?
12:31Guten Tag, Herr von Bars.
12:32Ah, bitte setzen Sie.
12:35Danke.
12:38Möchten Sie etwas essen?
12:39Nein, vielen Dank.
12:41Es ist sehr gut hier.
12:43Sehr nett von Ihnen, aber wirklich nicht.
12:45Okay.
12:50Sie wissen, was passiert ist?
12:52Ja.
12:55In welcher Angelegenheit haben Sie Herrn Kornisanki beraten?
12:58Vor ein paar Jahren war ich als Anwalt in Moskau tätig.
13:02Für eine deutsche Kanzlei.
13:05Meine Erfahrungen und Kontakte aus dieser Zeit nutze ich heute, um Türen zu öffnen,
13:11die sonst eher verschlossen blieben.
13:13Ah, verstehe.
13:15Sind Sie auch Russlanddeutscher?
13:16Nein, meine Familie stammt aus der Eifel.
13:19Aus dem Ort Bars.
13:20Verarmter Landadel.
13:21Wie kann ich Ihnen helfen?
13:24Darum stand die Kornis GmbH kurz vor der Insolvenz.
13:28Missmanagement.
13:30Kornis ist übermütig geworden.
13:33Oder sollte ich besser sagen, arrogant?
13:36Wissen Sie, woher diese 250.000 Einkapital gekommen sind?
13:41Ich weiß es nicht.
13:44Schöne Nessepa.
13:46Ach, ich habe manchmal den Eindruck, dass es in Ihrer Branche eine Tugendienstdinge
13:51ganz schnell wieder zu vergessen.
13:52Sagen Sie mir, was Sie wollen, oder wir beenden das hier.
13:57Wenn jemand ermordet wird, und es ist dabei Geld im Spiel,
14:00dann möchte ich gern wissen, woher dieses Geld kommt.
14:04250.000 sind nicht ausreichend für ein Mordmotiv.
14:07Haben Sie ein Alibi?
14:09Wieso?
14:10Dann könnte ich Sie von der Liste der Verdächtigten streichen.
14:15Viktor Kornis war ein sehr guter Kunde von mir.
14:21Nennen Sie mir ein Motiv, und ich sage Ihnen mein Alibi.
14:31Nein, die Schuhgrüße ist nicht relevant.
14:33Guten Tag.
14:34Unsere einfachsten Modelle beginnen bei 2.000 Euro.
14:37Ja, wir fertigen hier noch alles von Hand.
14:40Gut.
14:41Überlegen Sie sich das und kommen dann einfach vorbei.
14:45Mhm.
14:46Schönen Tag noch.
14:49Ich weiß genau, warum Sie hier sind.
14:54Da habe ich so meine Zweifel, Fischer, Kripo Wiesbaden,
14:57ist die Kollegin klar.
14:58Danke.
15:01Kripo?
15:02Warum?
15:04Viktor Kornis wurde Opfer einer Straftat.
15:08Straftat?
15:09Er wurde getötet.
15:12Kornis wurde gestern hier aus dem Laden mehrmals angerufen.
15:14Worum ging es denn in den Telefonaten?
15:16Ich habe ihm gesagt, dass seine Schuhe fertig sind.
15:18Und dafür mussten Sie ihn dreimal anrufen.
15:20Er war in Moskau.
15:21Die Verbindung ist immer wieder abgebrochen.
15:25Ja gut, dann war es das erst mal.
15:27Vielen Dank.
15:28Was ist mit seinen Schuhen?
15:29Setzen Sie sich mit seiner Frau oder seinem Sohn in Verbindung.
15:33Tschüss.
15:35Wiedersehen.
15:38Ich finde, er hat recht.
15:40Wer?
15:40Na, der Herr Pelzer.
15:42Du konntest durchaus mal ein bisschen in dein Outfit investieren.
15:45Ja.
15:462.000 Euro für ein paar Latschen ist ein Top-Investment.
15:49Schuhe sind die Verbindung zwischen Mensch und Erde.
15:52Hast du einen Glücksgeks gefunden?
15:54Nein.
15:55Hier, lies mal.
15:57Dann weißt du auch, warum Frauen so gerne Schuhe kaufen.
16:05Moin.
16:06Hallo.
16:07Also bei den Telefonkontakten aus Wiesbaden war bisher nichts Ungewöhnliches dabei.
16:11Was Neues von Frau Grundler?
16:13Noch nicht angetroffen.
16:14Ich habe ihr mehrfach auf die Mailbox gesprochen.
16:17Merkwürdig.
16:18Einfach verschwunden.
16:19Tja.
16:19Hat die Spurensicherung schon was?
16:21Ja, auf den Fingerabdrücke, aber leider kein Match.
16:24Spuren von Latex haben sie gefunden.
16:26Latex?
16:27Könnte von Einbekannt schon stammen.
16:28Und der Flughafen hat sich gemeldet.
16:31Cornys ist um 2345 durch die Sicherheitskontrolle und hat den Koffer dabei.
16:38Schaut euch das mal an.
16:39Die 250.000 stammen von Cornys Privatkonto.
16:42Die hat er selbst bar einbezahlt.
16:45Jede Einzahlung unter 10.000.
16:47Das heißt, Cornys könnte an Geldwäsche beteiligt gewesen sein.
16:50Mit so einer Blechdosenfabrik.
16:52Da hätte er mal besser eine Kneipe aufgemacht.
16:57Reuter?
16:58Frau Siebers?
17:01Ah, das klingt gut.
17:04Ja, das kenne ich.
17:0534.
17:06Frau Siebers, ich danke Ihnen.
17:08Das hat mir sehr geholfen.
17:09Danke.
17:10Tschüss.
17:12Frau Siebers hat einen Tipp von einer Kollegin bekommen.
17:15Frau Grundlauch hält sich angeblich hier regelmäßig auf.
17:17Ah.
17:18Na dann.
17:19Wir checken das.
17:20Und du atmest langsam tief in deinen Bauch hinein ein.
17:25Du spürst dein Zentrum.
17:28Und du entspannst dich, lässt los mit deiner Auswahl.
17:32Und immer wieder und wieder, dass du den Atem einfach tief in dich hinein einfließt.
17:38Ganz sanft.
17:41Abend.
17:42Kripo Wiesbaden.
17:44Entschuldigen Sie die Störung.
17:46Wir suchen Katharina Grundlach.
17:48Katharina?
17:50Katharina, gehst du bitte.
17:52Und ihr atmet weiter.
17:53Ja, ihr dreht mich schon.
17:55Macht es so wieder.
17:56Tief und gleich ein und wieder.
18:15Frau Kornis?
18:16Wer sind Sie?
18:18Guten Tag, mein Name ist Reuter, Staatsanwaltschaft Wiesbaden.
18:20Entschuldigen Sie bitte, dass ich einfach so reinkomme auf mein Klingeln.
18:22Da hat niemand reagiert.
18:23Ach, ich höre die Klingel hier nicht.
18:30Dort Rosen geliebt.
18:32Genau wie ich.
18:34Der Strauch hier, der ist so alt wie unser Sohn.
18:3724 Jahre.
18:41Das ist Herr Reuter von der Staatsanwaltschaft.
18:45Guten Tag, Nikolaus Kornis.
18:46Reuter.
18:47Guten Tag.
18:48Gibt's was Neues?
18:50Ihr Mann hat Ihre Stiftung finanziert.
18:53Ist das richtig?
18:53Die Kornis GmbH hat das finanziert.
18:56Nicht mein Mann.
18:58Mich würde interessieren, woher das ein Kapital kommt.
19:01Sie glauben, die 250.000 haben was mit dem Mord zu tun?
19:05Ich würde das zumindest nicht ausschließen.
19:08Vielleicht sollten wir reingehen.
19:10Gerne.
19:11Danke.
19:23Ja, ich habe Ihre Nachricht auf der Mailbox abgehört.
19:26Ja, aber es ist nicht für nötig gehalten, sich mal bei uns zu melden.
19:31Ich muss das erst mal verdauen.
19:34Mein Chef ist tot.
19:37Hatten Sie eine engere Beziehung zu Victor Kornis?
19:39Nein, wie kommen Sie da drauf?
19:41So was kommt ja durchaus hin und wieder mal vor.
19:45Sie hatten neulich einen Streit am Telefon.
19:47Worum ging es denn da?
19:48Kornis hat erfahren, dass ich seinem Sohn Unterlagen gegeben habe.
19:51Ist wütend geworden, hat mich total angeschrien.
19:53Warte mal, der Sohn, der übernimmt doch sowieso die Firma.
19:55Ja, ja, dachte ich auch.
19:57Scheint ja aber nicht so zu sein.
19:58Das heißt, der hat überhaupt nichts mit der Firma.
20:00Der hat mit der gar nichts zu tun.
20:02Ja, doch.
20:03Der hat mehrere Praktika bei uns gemacht.
20:06Und was ist nach dem Telefonat passiert?
20:08Ich war stinksauer.
20:09Ja, Victor hatte in letzter Zeit öfter so cholerische Anfälle.
20:13Ich hab Feierabend gemacht und heute...
20:16Er sollte mal sehen, wie der Laden ohne mich läuft.
20:19Und deshalb hab ich mein Handy ausgemacht.
20:20Was waren das eigentlich für Unterlagen, die Sie seinem Sohn gegeben haben?
20:23Die BWA von letztem Jahr.
20:26Gewinn- und Verlustrechnung.
20:28Das Jahr, in dem wir knapp vor der Insolvent standen.
20:30Ich hab jetzt angefangen, mich dadurch zu arbeiten.
20:32Ich kann Ihnen daher wirklich nicht sagen, was vor einem Jahr los war.
20:36Na, Entschuldigung.
20:40Kassi?
20:43Naja, wie glaubwürdig ist die Zeugin?
20:46Prima.
20:47Gut, ich danke dir.
20:50Herr Cornis, Katharina Grundlach hat Ihnen diese Unterlagen bereits vor zwei Wochen ausgehendigt.
20:56Sie die Unterlagen der Grundform, Sie mit Ihrem Vater sprechen wollten, wollten Sie ihn deshalb zur Rede stellen?
21:01Nein.
21:04Wo waren Sie denn gestern Nacht?
21:06Bei einer Kommilitonin in Frankfurt.
21:09Svenja Schubert Buchstraße 11.
21:12Ehrlich, ich musste für eine Klausur lernen.
21:14Hatte noch keine Zeit, mir die Unterlagen anzusehen.
21:19Kennen Sie Adrian von Bars?
21:22Was hat er von Bars für Ihren Vater gemacht?
21:25Das weiß ich nicht.
21:27Ich kenn ihn, weil er ist ein Freund der Familie.
21:32Herr Cornis, wenn Sie die Unterlagen durchgearbeitet haben, rufen Sie mich doch bitte an.
21:36Wir sollten dann nochmal sprechen, ja?
21:39Möchtest bald, ja?
21:49Ich möchte nicht, dass du Adrian da mit reinziehst.
21:53Er hat mich nur gefragt, ob ich ihn kenne.
21:56Warum wolltest du dich mit deinem Vater treffen?
22:01Um ihm zu sagen, dass mich die Firma nicht interessiert, hat sie noch nie.
22:07Du bist undankbar.
22:12Post von der KTU.
22:14Ah.
22:14Die Daten vom Handyprovider sind da.
22:16Das Handy ist um 1.32 Uhr am Tatort angekommen und hat sich nicht mehr bewegt.
22:20Das grenzt den Tatzeitraum auf zweieinhalb Stunden ein.
22:23Und dieser anonyme Teilnehmer, der viermal angerufen hatte, der hat ein Prepaid-Handy benutzt.
22:28Und das wurde von der Firma Cornis gekauft.
22:31Mhm.
22:32Vielleicht kann uns Frau Grundlach sagen, wem das Handy gehört.
22:35Ich check das Alibi von Nikolaus Cornis.
22:37Okay.
22:41Wir haben schon geschlossen, die Tür war aber noch auf.
22:43Ich möchte nur die Tür meines Mannes abholen.
22:46Viktor Cornis.
23:00Das ist schon alles bezahlt.
23:03Mein herzliches Beileid.
23:07Sie sind eine sehr hübsche Frau.
23:12Danke.
23:13Frau Cornis.
23:14Danke.
23:17Auch von mir.
23:20Herzliches Beileid.
23:21Danke.
23:28Passen Sie gut auf Ihre Mitarbeiterin auf.
23:41Wie hat sie das denn jetzt gemeint?
23:43Keine Ahnung.
23:45Ein bisschen verwirrt.
23:47Ja, kein Wunder bei dem, was hier passiert ist.
23:52Hey.
23:53Wollen wir noch was essen gehen?
23:55Ich lade dich ein.
23:56Danke.
23:57Heute nicht.
23:59Ist irgendwas?
24:02Wenn ich was falsch gemacht habe, dann sag mir's bitte.
24:05Hast du nicht.
24:12Ciao.
24:20Das heißt, Nikolaus Cornis hätte es rechtzeitig von Frankfurt aus dem Tal dort geschafft.
24:25Na, ist ja ein Aldiwies geplatzt.
24:27Nein, damit warten wir noch.
24:28Danke, Kerstin.
24:36Guten Tag.
24:40Ich interesse mich für Marstu.
24:43Michaela, wir haben Kundschaft.
24:45Ein Paar oder ein aufeinander abgestimmtes Ensemble?
24:50Kommt ein bisschen auf den Preis an.
24:52Für das erste Paar müssen wir den Leisten anfertigen.
24:55Das ist ein bisschen aufwendiger.
24:57Ab dem zweiten wird's dann preiswerter.
24:59Was heißt denn bei Ihnen preiswert?
25:01Wir beginnen bei 2000 Euro.
25:03Oh.
25:04Gute Handarbeit hat Ihren Preis.
25:06Ja, äh, eben.
25:08Ich hatte eigentlich mit mehr gerechnet.
25:10Was bekommt man denn bei Ihnen für 8000 Euro?
25:148000.
25:15Ne?
25:17Wie kommen Sie jetzt auf genau 8000?
25:21Herr Cornis ist Kunde bei Ihnen?
25:24Ja.
25:26Mein Name ist Reuter.
25:28Staatsanwaltschaft Wiesbaden.
25:30Herr Cornis hat bei Ihnen ein Paar Schuhe für 8000 Euro gekauft.
25:34Was waren denn das für Schuhe?
25:37Sonnenanfertigung.
25:38Ah, verstehe.
25:40Sind die Schuhe von Herrn Cornis noch hier?
25:42Meine Frau hat sie abgeholt.
25:44Ah ja.
25:46Gut, das war's dann auch schon.
25:50Entschuldigung, darf ich?
25:51Ja, nur zu.
25:55Was ist das für ein Werkzeug?
26:22Ich bin in einer Schumacher-Werkstatt.
26:27Ich müsste diese Rissöffner hier haben, um es genauer beurteilen zu können.
26:32Ich bin gleich bei Ihnen.
26:35Sie kommen bitte beide ins Kommissar Herr hat zu einer Befragung.
26:37Wann?
26:38Um 12.
26:40Das geht nicht, wir haben den Laden geöffnet.
26:42Dann schließen Sie ihn halt ab.
26:50Dieser Herr passt perfekt.
26:54Der scheidet aus.
26:55Na, das ist doch schon mal was.
26:57Jetzt müssen wir natürlich noch beweisen, dass das die Tatwaffe ist.
27:00DNA?
27:01Lässt Sie vervielfältigen.
27:03Wenn es die Tatwaffe ist, dann sollten wir Spuren daran finden.
27:06Ich drücke uns die Daumen.
27:07Reuter, danke, dass Sie das Rätsel gelöst haben.
27:11Ich danke Ihnen.
27:12Es hat mich fast wahnsinnig gemacht, das nicht zu wissen.
27:16Ja, schade gewesen.
27:17Den nehme ich schon mal mit, ne?
27:19Danke Ihnen.
27:25Es geht ums Alibi.
27:26Wir haben vorgestern 21 Uhr in der Spielbank eingecheckt.
27:29Wir wissen aber nicht, wann Sie gegangen sind.
27:31Gibt es ein Parkticket?
27:32Haben Sie mit der RC-Karte bezahlt?
27:34Nein.
27:36Ich habe auf der Straße geparkt.
27:38Wieso bin ich jetzt verdächtig?
27:40Nur weil mir ein Rissöffner gehört?
27:42Was heißt denn hier nur?
27:43Herr Pelzer, das ist kein Werkzeug, das man einfach so im Baumarkt besorgen kann.
27:46Ja, genau.
27:47Dann bin ich doch nicht so bescheuert und erstech jemanden damit.
27:50Noch unwahrscheinlicher ist, dass der Mörder sich das Ding extra besorgt.
27:58Danke.
28:00Frau Dorn, wissen Sie, Herr Cornis einen Rissöffner besessen hat?
28:05Wie?
28:07Es gibt ja zwei Möglichkeiten.
28:08Entweder der Täter hat den Rissöffner mit an den Tatort gebracht.
28:12Oder Herr Cornis hatte auch so ein Werkzeug.
28:16Wenn das so war, würde das Ihren Chef natürlich entlassen.
28:22Ich würde mich da natürlich aber fragen, warum hatte jemand Herr Cornis einen Rissöffner?
28:27Was hat er damit gemacht?
28:33Warum waren eigentlich die Schuhe so teuer?
28:36Ich meine, 8000 Euro, dafür kriege ich mir doch normalerweise vier Paar.
28:40Sie hatten ein Geheimfach.
28:43Im Absatz.
28:45Ein Geheimfach?
28:48Das müssen Sie mir mal erklären.
28:50Cornis besaß zwei Rissöffner.
28:53Einen hier und einen in Moskau.
28:56Da brauchst du das Werkzeug, um das Geheimfach zu öffnen.
28:59Verstehe.
29:01Ja, das Handy ist auf unsere Firma gekauft worden.
29:05Aber die Nummer lässt sich keinem der Mitarbeiter zuordnen.
29:09Moment.
29:11Victor Cornis hat es gekauft.
29:13Das sehe ich hier.
29:14Hm.
29:15Gut.
29:17Dann habe ich noch eine Frage.
29:19Können Sie mir was über das Verhältnis zwischen Katharina Grundlach und ihrem Chef sagen?
29:24Sie war seine persönliche Assistentin?
29:26Wie persönlich?
29:28Ich möchte mich nur ungern dazu äußern.
29:32Und Katharina Grundlach und ich, wir können nicht besonders gut miteinander.
29:35Warum?
29:36Sie ist nicht annähernd so lange hier wie ich und manch andere Kollegin auch.
29:40Aber sie ist schneller aufgestiegen als die anderen.
29:43Jetzt fragen sich schon viele, wieso.
29:46Und die beiden waren auch oft zusammen auf Dienstreise.
29:50Na, interessant.
29:52Sagen Sie, Frau Siebers, wo waren Sie eigentlich in der Tatnacht?
30:02Die Schuhe des Opfers.
30:09Muss da sehr vorsichtig sein, so ein bisschen das öffnen als verdammt scharf.
30:12Hm.
30:29Das ist ein bisschen Rot-Diamant.
30:32Machen Sie den anderen auch mal auf?
30:35Das ist ein Pulver.
30:39Das ist Grafit.
30:40Wie in einem Bleistift.
30:47Ja, Pelzer, warum haben Sie uns das denn nicht erzählt mit den Diamanten?
30:50Ich wusste davon nichts.
30:53Vom Geheimfach, ja.
30:55Ich hab mir auch gedacht, dass er damit schmuggelt.
30:57Ich wollte mich nur nicht mitschuldig machen.
31:00Steffi?
31:00Ja.
31:02Sie gehen bitte zur Kollegin, geben die Fingerabdrücke,
31:04damit wir die abgleichen können mit denen im Auto.
31:06Und Sie auch.
31:15Ja, dann suchen wir uns mal einen Gutachter, der uns sagen kann, was die Steine wert sind.
31:19Hm.
31:19Ich kenne einen Heeler.
31:21Der arbeitet in uns wieder für uns als Informant.
31:24Vielleicht gehen wir besser erst mal zu dem, anstatt zu einem von der Jubilierin.
31:27Warum soll das besser sein?
31:28Ja, der versteht was vom Schmuggel.
31:30Wie auch immer, kümmern Sie sich mal.
31:47Guten Tag, Frau Grundlach.
31:48Ah, Sie schon wieder.
31:50Ja.
31:51Ich hab immer noch keine Alibi, tut mir leid.
31:53Aber sagen Sie mal, warum?
31:55Warum hätte ich ihn umbringen sollen?
31:57Liebe ist immer ein starkes Motiv.
31:59Liebe, Victor und ich, ist das Ihr Ernst?
32:03Das ist nichts Ungewöhnliches, die Assistentin und der Chef.
32:07Oder warum sind Sie so schnell aufgestiegen?
32:10Ich spreche fließend Russisch.
32:14Was hat Ihnen diese reizende Lady von dem Mann erzählt?
32:18Die halbe Belegschaft glaubt, sie und Cornys hatten eine Affäre.
32:22Dafür hat Frau Siebers ja gesorgt.
32:27Es ist echt zum Verrücktwerden.
32:29Das passiert mir nicht zum ersten Mal.
32:31Was?
32:32Dass ich im Job erfolgreich bin und alle glauben, ich hätte mich hochgeschlafen.
32:36Warum trauen wir Frauen uns gegenseitig nichts zu?
32:40Victor hat mich respektiert, weil ich meine Meinung sage.
32:44Wir waren am Anfang ein richtig gutes Team, aber dann sind irgendwann nur noch die Fetzen geflogen.
32:49Victor hat sich plötzlich total verändert.
32:51Es ist richtig cholerisch geworden. Ich habe absolut keine Ahnung, was ihn da geritten hat.
32:56Sie waren oft zusammen auf Geschäftsreise.
32:59Wir hatten immer getrennte Zimmer.
33:03Hatte er eine Liebschaft in Moskau oder hat er sich mit seltsamen Leuten getroffen?
33:08Ja, und mit seltsamen Leuten meinen Sie Prostituierte oder Kriminelle?
33:12Zum Beispiel?
33:13Nein und nein.
33:15Victor hatte ein Faible für Schuhe.
33:18Natürlich handgefertigt.
33:19Wir haben immer so Witze gemacht.
33:21Wer mehr Paar Schuhe dabei hat, er oder ich?
33:24Hm.
33:28...
33:55Nicht anfassen, da ist wertvolles Porzellan drin.
34:00Und das zerbrichst du allein vom Anschauen.
34:02Bist du wegen der Steine hier, hier oder was?
34:08Was meinst du, wie viel sind die Diamanten wert?
34:13So viel wie jemand bereit ist, dafür zu zahlen.
34:16Zahlen.
34:17Entscheidend sind die fünf Cs.
34:19Carrot, Color, Cut, Clarity, Certificate.
34:23Das waren aber sechs.
34:25Sehr witzig, witzig.
34:27Gewicht, Farbe, Schliff, Reinheit und das Zertifikat, wo der Stein herkommt.
34:33Ein Rohdiamant hat keinen Schliff.
34:36Man muss also abschätzen, wie viele Brillanten man aus einem Stein schleifen kann.
34:40Jetzt mach keine Doktorarbeit.
34:41Hausnummer reicht.
34:43Alle zusammen 300.000.
34:49Und wo krieg ich die verkauft?
34:51Antwerpen.
34:52Mach was.
34:53Rein damit.
34:56Aber das geht nicht so leicht.
34:57Leicht.
34:58Da muss man schon die richtigen Leute kennen.
35:00Aha.
35:01Und du kennst sie.
35:04Adrian von Baas, sagt dir das was?
35:06Der Baron.
35:07Mit einer krassen Karte.
35:09Ja, der ist bekannt.
35:10Bekannt.
35:11Was ist eigentlich mit dem Grafit?
35:12Wofür ist das?
35:14Da müsste ich raten.
35:17Am Flughafen werden die Schuhe durchleuchtet.
35:21Grafit ist Kohlenstoff.
35:23Wie Diamant.
35:24Diamant.
35:25Ein Hohlraum erkennt das Gerät.
35:27Aber mit Grafit gefüllt gibt es keinen Hohlraum.
35:30Müsste ich mal ausprobieren, ob das wirklich funktioniert.
35:33Ja, ja.
35:34Und ich muss mal anfangen, mich ein bisschen für Porzellan zu interessieren.
35:36Es ist immer nur Spaß, Spaß.
35:40Die Steine waren in Maßschuhen versteckt.
35:43Ja, warum?
35:45Schmuggel.
35:46Das ist Psychologie.
35:48Ein Zollbeamter macht keinen teuren Schuh kaputt.
35:51Es sei denn, er ist sich absolut sicher.
35:52Sicher.
35:53Kischa?
35:55Ach was.
35:56Wo?
35:56Ja, ich bin auf dem Weg.
36:05Und?
36:07Na, der Koffer wurde drüben irgendwo ins Wasser geschossen.
36:09Ist abgetrieben und hat sich dann aber gleich am Steg im Treibgut verfangen.
36:13Ein Mariner Mitarbeiter hat ihn gefunden und die Polizei angerufen.
36:16Dann ist er ja nicht weit gekommen.
36:18Nein.
36:19Hier, die Uhr und die Brieftasche waren auch im Koffer.
36:22In der Brieftasche ist sogar noch Bargeld.
36:25Also kein Raubmord.
36:26Das sollte wie einer aussehen.
36:28Im Koffer sind keine Schuhe und somit auch keine Diamanten.
36:31Ist natürlich die Frage, ob der Täter wusste, dass in den Schuhen Geheimfächer sind und was in den Geheimfächern drin
36:37ist.
36:38Aber was den Pelzer angeht, ich meine, bei dem wäre man ja sofort aufgetaucht, wenn das Opfer keine Schuhe mehr
36:42an den Füßen gehabt hätte.
36:43Ja.
36:46Trotzdem, 300.000 Euro lassen wir doch nicht einfach so liegen.
36:51Was ist, wenn der Täter davon ausgehen konnte, dass die Steine ganz allein einen Weg nach Hause finden?
36:56Wie kommst du da drauf?
36:57Na ja, in meinem ersten Gespräch mit Nikolaus Kornis hat er direkt nachgefragt, wann er die Sachen von seinem Vater
37:02zurückbekommt.
37:04Das klingt nach einem guten Motiv.
37:23Tag, Herr Kornis.
37:24Wir müssen Sie bitten, mit uns zu kommen.
37:27Ich habe aber einen Termin beim Bestattern.
37:29Ja, das muss warten. Ihr Alibi ist geplatzt.
37:32Ein Tatmotiv tut sich auch noch auf.
37:33Ich möchte einen Anwalt haben.
37:42Herr Kornis, Ihre Kommilitonin Svenja Schubert hat ausgesagt, Sie seien kurz nach Mitternacht gegangen.
37:48Sie hätten also rechtzeitig am Tatort sein können.
37:51Warum hätte ich Ihnen denn umbringen sollen?
37:53Bitte sagen Sie nichts, ohne mich vorher zu fragen.
37:55Ihre Kommilitonin hat weiterhin ausgesagt, es sei eigentlich verabredet gewesen, dass Sie die ganze Nacht gemeinsam verbringen.
38:02Aber nach einem Anruf Ihres Vaters seien Sie spontan gegangen.
38:06Warum ging es denn bei dem Telefonat mit Ihrem Vater?
38:10Ich habe Ihnen gesagt, dass mich die Firma nicht interessiert.
38:13Warum interessiert Sie die Firma nicht?
38:16Ich nehme an, Sie waren als Nachfolger vorgesehen, oder?
38:19Glauben Sie, studiere BWL wegen einer Dosenfabrik?
38:21Ich will ins Management.
38:23Mergers und Acquisitions, ich will Geld verdienen.
38:25Richtig, Geld.
38:27Ah ja.
38:28Ja, so weit ist es ja noch nicht.
38:29Und bis es so weit ist, waren und sind Sie vom Geld Ihres Vaters abhängig.
38:33Ist das vielleicht der Grund dafür, dass Sie so ein starkes Interesse daran hatten, an die Schuhe Ihres Vaters aus
38:39dem Koffer zu gelangen?
38:40Weil Sie wussten, dass in den Absätzen dieser Schuhe Diamanten versteckt sind?
38:43Herr Reuter, mein Mandant wusste nichts von den Diamanten.
38:47Und den Koffer hätte auch jeder andere entwenden können.
38:53Herr Kornis, warum haben Sie sich eigentlich die Unterlagen von Frau Grundlach besorgt?
39:00Meine Mutter wollte das.
39:02Sie hatte die Befürchtung, dass mein Vater Ihre Stiftung nicht mehr finanziert.
39:06Wusste Ihre Mutter eigentlich von den Diamanten?
39:08Nein.
39:09Wie oft denn noch? Davon wusste nur er.
39:11Ich nicht, meine Mutter auch nicht.
39:15Gut, Herr Kornis, das war's erstmal.
39:18Bis morgen bleiben Sie im Polizeilichen Glaser.
39:22Wieso das?
39:22Weil ich mir dann ganz in Ruhe überlegen kann, ob ich Ihren Mandanten im Africhter vorführe oder nicht.
39:29Herr Kornis, bleibt in Gewasen.
39:30Okay.
39:35Also.
39:36Bernd, Espresso?
39:38Immer, ja.
39:39Danke.
39:40Sorry, Max.
39:41Okay.
39:42Also, wenn Nikolaus Kornis von den Diamanten gewusst hat, dann hätte er ein Motiv, danke.
39:47Genau wie seine Mutter.
39:49Das prepaid Handy hat Kornis übrigens selbst gekauft.
39:52Ja klar, weil er mit seinem Komplizen konspirativ telefonieren wollte.
39:56Ich glaube, das ist dieser Adrian von Barst, der die Diamanten in Antwerpen verkauft hat.
40:00Das heißt, Pelzer und Dorn hätten Kornis auffliegen lassen können.
40:06Glaubst du, Sie haben ihn erpresst?
40:08Ja, dafür hätten Sie noch nicht mal wissen müssen, was geschmuggelt wird.
40:12Nehmen wir mal an, Sie haben Kornis erpresst.
40:15Er macht nicht mit, es kommt zum Streit und am Ende ist einer tot.
40:18Also, ich würde der Spur gerne noch mal nachgehen.
40:21Gut.
40:32Ein Künstler aus Antwerpen.
40:33Kennen Sie sich aus, oder war das geraten?
40:36Na, ich habe gehört, dass Sie belgische Künstler fördern.
40:39Aber auch sonst scheint man Sie ja zu kennen, den Antwerpen.
40:43Was wollen Sie?
40:45Davon war es, wir haben in den Schuhen von Herrn Kornis die Diamanten gefunden.
40:49Und es gibt einen Zeugen, der hat ausgesagt, dass Sie in Antwerpen Rotdiamanten verkaufen.
40:54Den Zeugen möchte ich sehen.
40:56Nun, kein Problem, Sie werden ihn vor Gericht kennenlernen.
40:59Angenommen, ich hätte Diamanten verkauft.
41:02Wieso hätte ich Herrn Kornis umbringen sollen?
41:05Eine Kuh, die Milch gibt? Was macht man mit der?
41:07Aber was ist, wenn die Kuh auf einmal keine Milch mehr gibt?
41:13Wo waren Sie vorgestern Abend?
41:18Ich war mit Tatjana zusammen.
41:21Haben Sie eine Affäre mit Frau Kornis?
41:22Nein, wir sind nur Freunde. Wir haben auf Tatjanas Ehemann gewartet.
41:26Da war einen Chateau de Francine getrunken. Kennen Sie den?
41:29Nein.
41:31Herr Kornis sollte Ihnen also die Diamanten liefern, ist aber nicht gekommen.
41:35Richtig?
41:37Das heißt ja, dass Frau Kornis auch von den Diamanten in den Schuhen wusste, oder?
41:43Fragen Sie sie selber.
41:45Ich werde mich dazu nicht äußern.
41:48Ich wünsche noch einen schönen Tag.
41:50Gefällt mir.
41:53Wenn man den Absatz entfernt und wieder befestigt und das mehrmals macht,
41:57dann muss man die Schuhe irgendwann wieder zur Reparatur bringen.
42:00Das heißt, Sie wussten immer, wann er nach Moskau reist und wieder zurückkam.
42:04Manchmal.
42:05Also, vielleicht.
42:06Er hat uns jetzt nicht auf dem Laufenden gehalten, was seine Termine angeht.
42:11Das war nicht so ganz einfach mit ihm.
42:14Ihr Chef konnte Kornis nicht leiden, stimmt's?
42:19Das war eben ein guter Kunde.
42:22Sie gehen also regelmäßig ins Casino, aber Sie spielen nicht.
42:25Ich bin dort, um Kunden zu finden.
42:27Beim Roulette trifft man Leute, die sich meine Schuhe leisten können.
42:30Herrn Kornis habe ich dort auch kennengelernt.
42:33Ein Anruf in Frankfurt beim Zoll und Kornis wäre aufgeflogen.
42:36Haben Sie ihn erpresst?
42:37Nein.
42:38Also hat er sich nicht erpressen lassen.
42:40Es kommt zum Zoff, Sie greifen zum Rissöffner und zack ist es passiert.
42:44Das klingt plausibel, aber so war es nicht.
42:47Dann sagen Sie mir doch mal, wie es war.
42:49Das kann ich nicht.
42:50Ich habe damit nichts zu tun.
42:56Gut, Sie können gehen.
42:59Wenn Ihnen noch was einfällt, wissen Sie ja, wo Sie uns finden.
43:14Warum halten Sie meinen Sohn fest?
43:16Weil gegen Ihren Sohn ein dringender Tatverdacht besteht.
43:19Zumindest bis ich seine Aussage überprüft habe.
43:23Vielleicht können Sie Ihrem Sohn ja helfen.
43:26Wie denn?
43:28Wusste er von den Diamanten in den Schuhen?
43:32Nein.
43:33Und Sie?
43:36Ich hatte einen Verdacht.
43:40Hat Adrian von Basin davon erzählt, ja?
43:45Adrian und ich haben auf Viktor gewartet.
43:47Wein getrunken.
43:49Was war das für ein Wein?
43:51Ich habe nicht aufs Etikett gesehen.
43:53Adrian hat die Flasche mitgebracht.
43:55Stimmt es, dass Ihr Mann Ihre Stiftung nicht weiter finanzieren wollte?
43:59Ich weiß, dass Sie die Unterlagen haben wollten.
44:02Ja.
44:03Nikolas sollte es sich nochmal ansehen.
44:05Die Stiftung liegt mir sehr am Herzen.
44:07Viele Menschen profitieren davon.
44:10Das mag schon sein, aber am allermeisten profitieren Sie doch eigentlich davon, oder?
44:18Wasser?
44:20Sehr gern.
44:29Viktor und ich, wir haben uns beim Tanzabend in Saratov kennengelernt.
44:34Wir haben uns nie unterkriegen lassen.
44:36Wir waren 30 Jahre lang verheiratet.
44:40Wir waren guter Tänzer.
44:44Aber...
44:47Aber was?
44:51Wir haben uns nicht mehr im gleichen Takt bewegt.
44:54Gab es eine andere Frau?
44:56Katharina Grundler?
44:58Nein.
44:58Er hätte niemals in der Firma gewildert.
45:01Das hätte ich mitbekommen.
45:04Ich weiß nichts von seinen schmutzigen Affären.
45:09Schmutzige Affären?
45:11Ich habe irgendwann mal einen Handschuh unter dem Beifahrersitz gefunden.
45:15Aus Latex.
45:17Viktor hat sich nicht dazu geäußert.
45:20Ich nehme an, Sie haben keinen Verdacht, wem dieser Handschuh gehört haben könnte.
45:25Doch.
45:26Aber erst seit gestern.
45:29Als ich seine Schuhe geholt habe aus dem Laden.
45:33Die junge Frau, die dort arbeitet, die wurde ganz nervös, als sie mich gesehen hat.
45:37Guten Tag, Herr Pelser.
45:38Was wollen Sie denn noch?
45:40Wir haben Ihnen alles gesagt.
45:41Ich würde gern mit Frau Daun sprechen.
45:45Michaela?
45:51Guten Tag, Frau Daun.
45:52Ich habe Ihren Durchsuchungsbeschluss für Ihre Wohnung.
45:54Die Kollegen sind schon dort.
45:58Würden Sie mich bitte begleiten?
46:02Wir haben das prepaid Handy und Latex Handschuh in Dauns Wohnung gefunden.
46:06Ach, darum haben wir in Cornis PKB keine Fingerabdrücke gefunden.
46:10Und wir haben ein ganzes Latex Outfit noch gefunden.
46:12Da hat jemand spezielle Vorlieben.
46:14Wäre interessant zu wissen, ob er oder sie.
46:17Ja, oder beide.
46:18Oder so.
46:19Das Zeug geht auf jeden Fall erstmal in die KTU.
46:21Noch was.
46:22Nikolas Cornis könnte er laufen lassen.
46:23Adrian von Bars.
46:25Dem sollten wir aber nochmal auf den Zahn füllen.
46:26Alles klar.
46:27Den Baron knöpfen wir uns nochmal vor.
46:29Bis später.
46:30Tschüss.
46:44Frau Daun, ich...
46:45Was wollen Sie von mir?
46:51Ich frage mich, wie Sie mit Enttäuschung umgehen.
46:54Und mit Schmerz, also seelischem Schmerz.
46:59Und deswegen haben Sie meine Wohnung durchsucht.
47:03Und mich mit hierher genommen.
47:05Was soll das?
47:08Frau Daun, Sie kannten Herrn Cornis doch sehr viel besser, als Sie bislang zugegeben haben.
47:14Selbst wenn?
47:16Wie lange lief denn Ihre Affäre mit Herrn Cornis?
47:23Fast ein Jahr.
47:26Und wie hat sich die Beziehung in dieser Zeit entwickelt?
47:31Wie meinen Sie entwickelt?
47:33Ja, jede Beziehung verändert sich permanent.
47:35Das ist auch völlig normal.
47:36Am Anfang war es sicher sehr spannend, weil es heimlich war und weil niemand etwas davon wissen durfte.
47:43Und dann entsteht auf einmal so eine Art Routine und Erwartungen werden enttäuscht.
47:49Und was haben Sie eigentlich erwartet von Herrn Cornis?
47:53Nichts.
47:57Und das glaube ich Ihnen nicht, Frau Daun.
48:00Haben Sie wirklich niemals darüber nachgedacht, dass es vielleicht schön wäre, ohne diese ganzen Heimlichkeiten ganz offen mit Herrn Cornis
48:08zusammenzuleben?
48:10Vielleicht.
48:13Irgendwann war er.
48:20Er war ein attraktiver Mann.
48:24Er hatte eine tolle Ausstrahlung.
48:29Es war nicht sonderlich schwer, sich in ihn zu verlieben.
48:33Und Herr Cornis?
48:35Ging es ihm auch um Liebe?
48:37Nein.
48:40Das war auch eigentlich klar.
48:44Das hätte ich von Anfang an wissen müssen.
48:48Waren Sie wütend auf ihn?
48:50Oder waren Sie wütend auf Sie?
48:51Ich werde dumm.
48:54Weil Sie ihm mehr von sich gegeben haben, als gut für Sie war.
49:01Herr Cornis, so lieber haben Sie Dinge getan, die Herrn Cornis mehr Spaß bereitet haben als Ihnen.
49:11Und als Sie dann begriffen haben, dass Ihre Gefühle Herrn Cornis völlig egal sind, muss das sehr wehgetan haben.
49:25Du musst mir jetzt den Laufpass geben.
49:28Ist das dein Ernst?
49:31Was glaubst du, was passiert?
49:33Glaubst du, ich werde dir auch nur eine Träne nachweinen?
49:36Einer wie dir?
49:37Ich dachte, da wäre mehr zwischen uns.
49:39Warum?
49:40Weil du ein Spiel mitgespielt hast?
49:41Nee, wenn am Anfang...
49:42Da hast du dich geziert, aber dann...
49:44Da fandst du es auch geil.
49:46Und jetzt mal ganz ehrlich.
49:47Glaubst du etwa, du bist die Einzige, die ich nehmen kann, wann und wie ich will?
49:50Du bist so ein mieses Arschloch, Victor.
49:53Ich kann nicht hochgehen lassen.
49:54Ein Anruf beim Zoll.
49:56Ist das so?
49:57Könntest du das, ja?
49:59Ich glaub, du hast alle Sachen noch nicht ganz kapiert.
50:02Du bist ein kleines Stück Dreck.
50:06Du kannst gar nichts.
50:07Du bist langweilig.
50:08Grunde ist kein Geschmack.
50:09Und jetzt?
50:10Was ist es?
50:13Jetzt heult sie auch noch.
50:16Ich...
50:17Hier.
50:18Nimm dir ein Taschentuch und hau ab.
50:22Ich wollte sie nicht töten.
50:27Das war wie ein Reflex.
50:29Ich bin einfach weggerannt.
50:32Ich wollte sie nicht umbringen.
50:37Die Gerichtsmedizin hat im Körper von Herrn Kornis drei Stichverletzungen gefunden.
50:44Ich habe ein einziges Mal zugestochen.
50:49in die Schulter.
50:56Herr Kornis wurde mit einem Stich in den Hals getötet.
51:01Verstehen Sie, was das bedeutet?
51:06Ich habe ihn gar nicht umgebracht.
51:08Nein.
51:18Herr von Baas, was ist in der Nacht passiert?
51:26Ich kann mich dazu nicht äußern, ohne mich selber zu belasten.
51:29Wieso?
51:30Wegen der Diamanten.
51:33Gut.
51:35Das heißt dann, Sie bleiben in der Mordsache tatverdächtig.
51:43Tatjana kam zu mir und sagte mir, dass Victor ermordet worden sei.
51:47Von seiner Liebschaft.
51:49Tatjana war den beiden vom Flughafen gefolgt.
51:51Sie hat gesehen, was passiert ist.
51:52Aber sie konnte nicht zur Polizei.
51:54Wegen der Diamanten in den Schuhen, die im Koffer waren.
51:58Also haben Sie ihr ein Alibi gegeben.
52:00Ich bin fest davon ausgegangen, dass...
52:04Tatjana nicht umgebracht hat, sondern die andere Frau.
52:07Wie lange ging das schon mit dem Schmuggel?
52:11Also waren Sie doch an dem Mord beteiligt?
52:14Zwei Jahre.
52:18Victor ist immer gieriger geworden.
52:20Hat sich sehr verändert.
52:22Hat andere gerne heruntergeputzt, um sich selber zu erhöhen.
52:26Was meinen Sie mit gierig?
52:28Herr von Baas, wie viel ist in den zwei Jahren zusammengekommen?
52:40Sieben Millionen?
52:42So um den Dreh?
52:44Ich habe nie verstanden, warum Tatjana immer noch zu ihm gehalten hat.
52:49Sie ist immer noch bei ihm geblieben.
52:54Er hat ihn immer noch geliebt.
53:10Ganz in der Nähe des Tatortes haben wir im Rhein den Koffer Ihres Mannes gefunden, Frau Kornis.
53:14Und in dem Koffer, auf die Uhr, seine Brieftasche.
53:24Was wir aber nicht gefunden haben, ist der Ehering Ihres Mannes.
53:33Kerstin, da hinten, ganz rechts, der letzte Busch.
54:02Wollen Sie mir bitte Ihren Ehering geben?
54:17Er hat alles verraten, woran ich jemals geglaubt habe.
54:25Liebe, Loyalität, Vertrauen.
54:31Wir haben diese Worte damals in Kerellisch in unsere Ringe gravieren lassen.
54:37Das war mal unser Leitbild.
54:40Es ging nicht nur ums Geld.
54:43Es ging um den Verrat.
54:46Ich habe immer hinter ihm gestanden.
54:50Am Anfang hatte er gar nichts.
54:54Selbst die Ringe habe ich damals gekauft.
55:00Wollen Sie uns irgendwie sagen, was passiert ist?
55:09Ich wollte ihn am Flughafen abfangen,
55:11bevor er die Möglichkeit gehabt hätte, die Diamanten loszuwerden.
55:14Da habe ich ihn dann mit dieser Frau gesehen
55:16und bin den beiden gefolgt.
55:18Ich weiß alles.
55:22Adrian hat es mir erzählt.
55:23Nur eins weiß ich nicht.
55:24Hast du das Geld versteckt?
55:29Dann wirst du es nie erfahren.
55:30Also ruf einen Arzt.
55:31Mit wem wolltest du es ausgeben mit diesem Flättchen?
55:34Ich will meinen Anteil.
55:35Dann kannst du so viele Frauenvögel, wie du willst.
55:37Ruf einen Arzt.
55:39Ich will mein Geld.
55:47Du sagst mir jetzt sofort, wo das Geld ist, oder?
55:52Das machst du nicht.
55:53Du liebst mich.
55:54Und du ohne mich wärst du in nichts.
55:57Ein Niemand.
55:58Ich habe immer hinter dir gestanden.
56:00Immer.
56:01Unsere Ehe endet jetzt und hier.
56:03Und du wirst nichts von diesem Geld sehen.
56:22Ich habe das Zeug in den Rhein geworfen.
56:25den Rissöffner auch?
56:34Seine Schuhe habe ich absichtlich dagelassen.
56:38Waren im Koffer noch Diamanten?
56:40Nur ein kleiner Stein in einem Schuh.
56:43Sein Handy war weg.
56:44Ich dachte, dass es die andere mitgenommen hätte.
56:51Nur den Ehering, den konnte ich nicht.
56:55Warum nicht?
56:59Ich habe Victor geliebt.
57:02Den Victor von damals, den ich geheiratet habe, bevor er sich so verändert hat.
57:11Wir hatten eine gemeinsame Vergangenheit.
57:14Und die wollte er auslöschen.
57:16Als hätte es sie nie gegeben.
57:29Kommen Sie.
57:38Kommen Sie.
57:42Also.
57:49Et voilà.
57:50Sehr gut, Herr Fischer.
57:52Sehr gut.
57:57Und Adrian von Baas kommt davon?
58:00Das glaube ich nicht.
58:01Aber da wird sich die Wirtschaftsabteilung losgenommen.
58:03Und was ist mit den sieben Millionen?
58:05Wir werden sehen.
58:06Ja, wenn der junge Kornis plötzlich zu Reichtum kommt,
58:08dann wissen wir ja, woher er es hat.
58:10Und dann sind wir da.
58:13Wer fährt?
58:14Na, ich natürlich.
58:15Ja, natürlich.
58:16Das war's.
58:48Untertitelung des ZDF, 2020
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