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  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎈
Spaß
Transkript
00:17Morgen!
00:18Morgen!
00:19Du bist zu spät?
00:20Mein Wagen ist nicht angesprungen.
00:22Und wem gehört der hier?
00:23Der gehört meinem Sohn. Habe ich ihm zum Geburtstag geschenkt.
00:53Soll ich dir helfen?
00:56Geht schon.
01:15Ich bin fertig, ich bin fertig.
01:17Er hat sich wieder vor dem Bogen.
01:18Ich bin fertig.
01:20Überraschung!
01:26Mach Denis!
01:27Ich bin fertig!
01:30Susanne!
02:20Hier, sieht nach Schrott aus, aber vielleicht findet ihr trotzdem ein paar brauchbare Daten.
02:26Hast du sowas schon mal gesehen?
02:27Nee.
02:30Wie geht's ihm?
02:32Die Verletzungen sind nur oberflächlich.
02:34Na super, dann können wir ja mit ihm sprechen.
02:36Gebt ihm noch ein paar Minuten mehr.
03:10Hallo Bernd, das Opfer heißt Susanne Zinner, 53 Jahre.
03:14Guten Tag, Frau Klarer.
03:15Ich grüße Sie.
03:15Dieter, in meinem Ort hat sich jemand im Wald versteckt.
03:18Was haben wir denn?
03:19Der Schuss aus einem Jagdgewehr ging im wahrsten Sinne des Wortes nach hinten los.
03:22Explodiert?
03:23Sieht so aus, als wurde nachgeholfen.
03:25Es gibt einen Zeugen, Dr. Bergener, der saß direkt neben dem Opfer.
03:28Ich hole mal eben was aus dem Auto, ja?
03:30Ja, in Ordnung.
03:31Hey, Polizei!
03:34Stehen bleiben!
03:35Max!
03:36Stehen bleiben!
03:44Stehen bleiben!
03:46Stehen bleiben!
04:09Können Sie mich hören?
04:10Hallo?
04:16Atmet.
04:16Okay.
04:18Wir brauchen sofort ein RTW.
04:21Frau, ca. 50, zusammenprall mit deinem Fahrrad.
04:23Sie ist benommen, aber ansprechbar.
04:25Mein Name ist Fischer, ich bin von der Polizei.
04:27Bleiben Sie ruhig liegen, ganz ruhig.
04:29Hilfe ist unterwegs, ja?
04:35Ja, Flüchtiger, männlich, ca. 1,80 auf dem Fahrrad.
04:38Ist gut, wenn Sie liegen.
04:38Schwarzes Fahrrad, roter Hoodie.
04:40Vermutlich Richtung L217.
04:43Danke.
04:47Herr Dr. Bergener.
04:48Mhm.
04:48Guten Tag, mein Name ist Reuter, Staatsanwaltschaft Wiesbaden.
04:51Können wir einen Moment reden?
04:52Ja, ja.
04:53Das Gewehr, das explodiert ist, war das die Waffe von Frau Zinner?
04:57Ja, ja.
04:58Wir haben uns hier getroffen, sie hat das Gewehr aus ihrem Wagen geholt und wir sind zum
05:02Hochsitz.
05:03Sie hat angelegt, geschossen.
05:05Sind Sie oft mit Frau Zinner zur Jagd gegangen?
05:07Vielleicht einmal im Monat.
05:10Woher kannten Sie sich?
05:11Aus meiner Praxis.
05:13Ich bin ja Hausarzt.
05:14Ah, ja.
05:15Mein Gott, die arme Thea.
05:17Wer ist Thea?
05:19Thea, das ist die Tochter von Frau Zinner.
05:22Die erfährt, dass ihre Mutter tot ist.
05:25Wie war denn das Verhältnis zwischen Mutter und Tochter Zinner?
05:29Sehr eng.
05:31Sie wohnen zusammen, arbeiten zusammen.
05:33Zinner, das Gestüt.
05:35Hm.
05:36Gibt es auch einen Herrn Zinner?
05:39Susannes Ehemann hat die beiden verlassen.
05:40Er ist nach Kanada abgehauen.
05:43Susanne und Thea, das war die ganze Familie.
05:46Ich danke Ihnen.
05:47Das wär's erstmal, ja.
05:48Und gute Besserung.
05:54Tag Frau Dr. Engel.
05:56Morgen.
05:57Wie es aussieht, ist der Gewehrkulgen direkt neben dem Kopf des Opfers explodiert.
06:01Gut.
06:02Ich meld mich.
06:04Ja, erst später.
06:12Dr. Bergener ist wohl eher nicht involviert.
06:15Wär auch schön blöd gewesen.
06:17Der hätte sich dabei lebensgefährlich verletzen können.
06:20Er sagt, die Tote hatte keine Familie, bis auf eine Tochter Thea, die noch zu Hause wohnt.
06:25Wir sprechen mit ihr.
06:26Gut.
06:27Lass den Bildkammer auf.
06:28Vielleicht ist ja was interessantes drauf.
06:31Ich kümmere mich drum.
06:33Ja.
06:38Ja, dann danke ich mal Frau Limbach.
06:40Und gute Besserung.
06:41Er hat Tschüss.
06:44Unser Fahrradopfer Frau Limbach ist Revierförsterin für den Abschnitt seit sieben Jahren.
06:48Und, wie geht's ihr?
06:50Ja, den Umständen entsprechend ganz gut.
06:52Er hat ein paar Prellungen.
06:53Verdacht auf Gehirnerschütterung, muss über Nacht im Krankenhaus bleiben.
06:58Alter Schwede.
06:59Guck mal hier.
07:01Den Zinners gehört der komplette Wald.
07:04Das Gestüt Zinner, gegründet 1912, seitdem in Familienhand.
07:18Ja, Jan Gatú, kann ich Ihnen helfen?
07:25Robert Gehirner und Franz.
07:32Giisters …
07:38Kann ich Ihnen helfen?
07:40Guten Tag.
07:41Wir möchten zu Frau Thea Zinner.
07:44Ja, die müsste drüben im Haus sein.
07:46Worum geht's denn?
07:46Interessieren Sie sich für ein Pferd?
07:48Britta Albrecht, ich bin die Gestützleiterin.
07:50Hauptkommissarin, klar, das ist mein Kollege Fischer.
07:52Können wir uns kurz unterhalten?
08:14Thea Zinner?
08:15Ja?
08:16Ich bin Max Fischer von der Kripo.
08:18Können wir kurz sprechen?
08:20Um was geht's denn?
08:24Wie ist es denn passiert?
08:29Der Gewehrkolben ist explodiert.
08:35Und warum?
08:37Das wissen wir im Moment noch nicht.
08:40Meine Mama hat seit Jahren immer dasselbe im Gewehr benutzt.
08:44Und das ist noch nie, nie irgendwas gewesen.
08:53Soll ich irgendjemandem Bescheid geben?
08:56Klar, es kommt gleich.
08:58Ist Ihr Freund?
08:59Mein Verlobter.
09:04Gibt's irgendjemanden, der Ihrer Mutter schaden wollte?
09:08Wie meinen Sie das?
09:10Das war doch ein Unfall.
09:13War da was?
09:15Hat Ihre Mutter mit jemandem gestritten?
09:18Aus einem privaten Umfeld?
09:19Oder vielleicht ein Angestellter?
09:21Ich glaube, nein.
09:23Sie wissen's aber nie.
09:24Da war nichts.
09:27Okay.
09:30Wo hat denn Ihre Mutter die Gewehre aufbewahrt?
09:37Der Tod von Frau Zinner nimmt Sie sehr mit.
09:40Waren Sie eng befreundet?
09:47Wir waren ein Paar.
09:50Schon seit über vier Jahren.
09:55Dann fällt die Hochzeit doch noch aus.
09:57Sie wollten heiraten.
10:02Nicht wir.
10:05Thea und Klaas.
10:06Das hätte Susanne gefallen.
10:08War sie gegen die Hochzeit?
10:11Oh ja.
10:12Konnte Klaas nicht ausstehen.
10:15Sie wollte, dass sich Thea von Klaas trennt.
10:17Gab's dafür einen konkreten Anlass?
10:20Ja, sie war der Überzeugung,
10:21dass er es auf Theas Erbe abgesehen hat.
10:27Klaas.
10:30Bachowiak.
10:40Stopp.
10:46Hat jeder im Haus Zugang zu dem Schlüssel?
10:48Ja.
10:50Ist ganz schön fahrlässig.
11:04Umherfliehende Teile sind durch Auge und Schläfe
11:06bis ins Hirn eingedrungen.
11:08Sie muss sofort tot gewesen sein.
11:10Schauen Sie mal hier.
11:12Überall Einstichstellen an beiden Armen.
11:15Da oben?
11:16Ich gehe von der Krebstherapie aus.
11:18Bei der Obduktion habe ich einen Gehirntrummer festgestellt.
11:20Aha.
11:21Bösartig?
11:22Kann ich noch nicht sagen.
11:25Sobald ich das Ergebnis habe, melde ich mich.
11:26Gut.
11:27Danke.
11:27Gerne.
11:47Frau Zinner, wann haben Sie Ihre Mutter denn zuletzt gesehen?
11:51Gestern.
11:53Ich war über Nacht bei meiner Oma in Köln.
11:57Wo genau?
11:58Sonnenhof.
11:59Das ist in Rotenkirchen.
12:00Meine Oma ist dement und lebt da in einer Seniorenresidenz.
12:04Wir würden uns gerne in den Wohnräumen Ihrer Mutter umsehen.
12:07Erster Stock.
12:10Meine Zimmer sind rechts, Ihre links.
12:12Ähm, soll ich mit hoch?
12:14Das geht schon.
12:31Das nenn ich mal akkurat.
12:33Hm, wenn ich da an deinen Schreibtisch denke?
12:37Na ja, Genie und Chaos.
12:38Was hast du mal gehört?
12:40Gehört schon.
12:41Gesehen.
12:43Ich schau mich mal im Schlafzimmer um.
12:46Hm.
13:13Also der Laptop ist passwortgeschützt.
13:16Aber ich hab ein Rezept gefunden.
13:19Temozolomid.
13:19Ist von Dr. Bergener ausgestellt.
13:22Guck mal, ist das Blut?
13:24Nee, das ist doch kein Blut.
13:27Das ist Paintball-Farbe.
13:29Paintball?
13:30Ja?
13:30Wo die Kids mit Farben aufeinander ballern.
13:32Ja, ja, genau.
13:34Wie passt das denn zu Frau Zinner?
13:46Das ist aber eine schicke Karre.
13:48Ja.
13:49Danke.
13:51Der ist noch ganz neu.
13:52Ja, die haben richtig Rums, ne?
13:54Ja.
13:58Was ist los?
14:00Am 1-Tuch.
14:01Was?
14:02Hey.
14:04Was ist passiert?
14:11Ja, dann nehm ich auch einen.
14:14Schwarz?
14:15Zucker?
14:15Nö, nö.
14:16Ohne alles.
14:17Danke.
14:18Susanne Zinner mochte den zukünftigen ihrer Tochter nicht.
14:21Ja, das kann ich verstehen.
14:23Das ist ein Blender.
14:24Wieso eben?
14:25Wart ihr doch noch bei uns?
14:27Wir haben in der Wohnung der Tod ein Rezept für ein Krebsmedikament gefunden.
14:31Das passt.
14:31Frau Dr. Engel hat bei Frau Zinner einen Hirntoma festgestellt.
14:35Ah.
14:36Die KTU sagt, der Gewehrlauf war mit Zement verstopft.
14:40Nein, danke.
14:41Das muss Frau Zinner doch gemerkt haben, oder?
14:44Nö, so ein Gewehr wiegt ungefähr 4 Kilo.
14:47Da fällt so ein bisschen Zement im Laufen nicht wirklich ins Gewicht.
14:50Er war noch nicht ganz durchgetrocknet.
14:52Das heißt, er muss maximal 24 Stunden vorher eingeführt worden sein.
14:57Fingerabdrecke?
14:57Nur vom Opfer.
15:00Wer hat da eigentlich alles Zugang zum Haus?
15:02Naja, soweit wir bis jetzt wissen, die Tochter, die wohnt da noch.
15:06Die Lebensgefährtin des Opfers, Britta Albrecht.
15:09Und Klaas Vachowiak.
15:13Was wisst ihr über den?
15:15Außer, dass er ein Blender ist.
15:17Wir sind dran.
15:18Gut, Fischer.
15:19Sehr gut.
15:23Wisst ihr, was mir gerade durch den Kopf geht?
15:25Wenn man erfährt, dass man einen Hirntoma hat und nicht mehr lange zu leben hat,
15:29dann tut man doch alles, um die Familie abzusichern, oder?
15:32Ein Testament.
15:33Also Frau Zinner hinterlässt ein beeindruckendes Erbe.
15:36Da wird sie sich doch gekümmert haben.
15:37Also in Ihrem Kalender war ein Termin mit Ihrem Notar eingetragen.
15:42Morgen 13 Uhr mit einem Herrn Dr. Wöllner.
15:45Dr. Wöllner.
15:46Immer sehr gern zur Stelle, wenn es um richtig viel Geld geht.
15:55Wachowiak.
15:57Genau.
15:59Ja.
16:00Kein Eintrag.
16:02Nichts.
16:03Okay.
16:04Gut.
16:05Danke.
16:06Wiederhören.
16:08Also, bei der Architektenkammer gibt es kein Klaas Wachowiak.
16:12Ach nee.
16:13Der ist dann also gar kein Architekt, oder was?
16:19Mal gucken, was hier rauskommt.
16:23Da.
16:24Dem gehört das Auto gar nicht.
16:26Von wegen neu.
16:27Der Typ ist ein Blender.
16:29Ja.
16:30Ja.
16:36Hallo, Herr Schiller.
16:38Ah.
16:39Frikadellen?
16:40Warum nicht?
16:41Moment.
16:47Ich habe heute mal was ganz Neues ausprobiert.
16:51Erbsenprotein.
16:52Ganz ohne Fleisch.
16:54Aha.
17:02Wie finden Sie es?
17:04Schmeckt gut.
17:06Meine Tochter ist jetzt vegan.
17:08Sie wollte unbedingt, dass ich das hier ausprobiere.
17:10Ausgerechnet.
17:12Naja, ist doch eine friedliche Art, Menschen zu bekehren.
17:14Ich meine, vor einiger Zeit hat sie noch Hochsitzungen gesägt.
17:17Ach.
17:21Erbsen.
17:22Sind doch eigentlich grün.
17:25Ja, okay.
17:26Danke euch.
17:27Ciao.
17:29Also, das zweite Gewehr wurde auf die gleiche Art und Weise manipuliert.
17:33Da wollte jemand sicher gehen.
17:36Die Farbe auf der Jagdkleidung stammt tatsächlich von einem Paintball-Markierer.
17:39Fragt sich nur, wer damit auf Susanne Zinner geschossen hat.
17:42Der Unbekannte aus dem Wald?
17:44Hat die Fahndung was ergeben?
17:46Nein.
17:46Ja, vielleicht helfen uns ja die Bilder von dieser, äh, dieser Wildkamera.
17:49Stimmt.
17:50Die Försterin, die wird morgen Nachmittag aus dem Krankenhaus entlassen.
17:56Unsere Rechtsmedizinerin hat bei Frau Zinner einen Hirntumor festgestellt.
18:02Wir wissen beide...
18:04Die ärztliche Schweigepflicht endet nicht mit dem Tod eines Patienten.
18:07Schon klar.
18:08Mhm.
18:09Die Kollegin wird es sowieso herausfinden.
18:11Susanne litt an einem Glioblastom.
18:14Einer der bösartigsten Hirntumore überhaupt.
18:17Die Krankheit verläuft fast immer tödlich.
18:21Wie lange hättet ihr sie noch gehabt?
18:23Maximal ein Jahr.
18:26Begleitet von Wesensveränderungen, motorischen Ausfällen.
18:30Alles nicht schön.
18:32Wie ist Frau Zinner damit umgegangen?
18:35Sie hat es mit sich alleine ausgemacht.
18:37Hat sie mit niemandem darüber geredet?
18:39Auch nicht mit ihrer Tochter?
18:40Ja, tut mir leid, aber dazu kann ich Ihnen jetzt wirklich nichts sagen.
18:51Wie ist Frau Zinner?
19:19Frau Zinner?
19:20Ja?
19:21Guten Morgen, mein Name ist Reuter, Stadtanwaltschaft Wiesbaden.
19:23Ich würde gerne kurz mit Ihnen über Ihre Mutter reden.
19:26Darf ich reinkommen?
19:27Gerne.
19:28Danke.
19:39Danke.
19:40Gerne.
19:41Wollen Sie Kaffee?
19:42Äh, nein, vielen Dank.
19:43Nehmen Sie gerne Platz.
19:44Danke.
19:46Danke.
19:53Das ist ein netter Hund.
19:54Gehört er hin?
19:56Ja.
19:57Das war mein Rubi.
19:58Er ist jetzt leider tot.
19:59Oh, das tut mir leid.
20:01Ja.
20:02Wer hat da gerade gebellt?
20:03Das ist Melo.
20:04Ich habe ihn gestern Abend geholt.
20:05Gestern Abend erst?
20:07Ja, mir ging es sehr schlecht.
20:09Und ich habe ihn letzt gefunden.
20:10Der war hier ganz in der Nähe abzugeben.
20:11Der ist ja so süß.
20:13Oh, Besuch.
20:15Komm mal her.
20:17Guten Tag, mein Name ist Reuter, Stadtanwaltschaft Wiesbaden.
20:20Albrecht, ähm, haben Sie schon was Neues?
20:22Wissen Sie irgendwas?
20:23Frau Albrecht, ich würde anschließend gerne auch noch mit Ihnen reden.
20:25Wo finde ich Sie denn?
20:26Äh, ich bin draußen bei den Stallungen.
20:28Gut.
20:37Frau Zinnahal, hatten Sie zu Ihrer Mutter ein gutes Verhältnis?
20:41Ja, ein sehr gutes.
20:45Sie wussten, dass Ihre Mutter krank war?
20:49Nein.
20:50Was hatte sie denn?
20:52Ihre Mutter hatte einen Hirntumor.
21:02Das wusste ich nicht.
21:05Wäre der Krebs denn heilbar?
21:07Ich glaube nicht.
21:10Weiß man Sie, warum hat Ihnen Ihre Mutter nichts davon erzählt?
21:13Wahrscheinlich hing es damit zusammen,
21:15dass sie seit meiner Krankheit alles von mir ferngehalten hat.
21:18Sie werden auch krank?
21:19Ja, ich hatte eine chronisch entzündliche Darmerkrankung.
21:22Colitis ulcerosa mit 14 fing es an.
21:24Ich konnte jahrelang kaum was essen,
21:27hatte immer Schmerzen, war ständig in der Klinik.
21:30Ich musste sogar eine Chemotherapie machen.
21:32Aber meine Mama hat nicht locker gelassen,
21:34bis sie die richtigen Ärzte gefunden hat.
21:36Und es wurde dann Gott sei Dank besser,
21:38als man mir mit 20 den Dickdarm entfernt hat.
21:41Das war sicher keine Einfachheit seit für Sie.
21:44Nein.
21:45Wissen Sie, wie ich mein Abitur geschrieben habe?
21:47Aus dem Bett.
21:49Liegend.
21:50Aber zu meinem Abiball, da wollte ich unbedingt hin.
21:53Meine Mama hat mir so ein schönes Kleid gekauft.
21:57Und wir sind sogar hingefahren.
21:59Und ich saß hinten auf der Rückbank in meinem schönen Kleid
22:03mit einer Windel drunter.
22:07Ich habe mich da nicht getraut, auszusteigen.
22:11Die Dürftekrankheit haben Sie sozusagen Ihre ganze Jugend verpasst?
22:15Ja.
22:18Aber ich wurde wieder gesund.
22:21Und ich habe sogar studiert.
22:23BWL.
22:24Frau Zinn, aber was meinen Sie, warum wollte Ihre Mutter,
22:26dass Sie sich an Ihrem Verlobten trennen?
22:32Viele Mütter halt sind,
22:34die haben ja immer irgendwas auszusetzen.
22:36Aber mit Glas hat das nichts zu tun.
22:39Ich würde trotzdem gerne mit Ihrem Verlobten sprechen.
22:42Herr Wachowiak, kommen Sie bitte zu uns.
22:45Herr Wachowiak?
22:47Ja.
22:50Ich nehme an, Sie haben mitbekommen.
22:52Ich bin...
22:53Hab ich.
22:54Bestimmt nicht so schön,
22:55die Spielermutter zu verlieren, kurz vor der Hochzeit.
22:58Nein.
22:59Besonders für Thea.
23:00Hatten Sie eigentlich vor, nach der Hochzeit hier einzuziehen?
23:04Da haben wir konkret noch gar nicht drüber gesprochen.
23:07Ich muss los.
23:08Der Bauleiter weitet auf der Baustelle.
23:27Herr Wachowiak.
23:29Haben Sie ein Fahrrad?
23:32Ähm, nein.
23:34Ja.
23:35Mussten Sie da gerade mal ein bisschen überlegen?
23:38Nein, ich habe kein Fahrrad.
23:41Wussten Sie, dass Ihre zukünftige Schwiegermutter versucht hat,
23:45die Hochzeit zu verhindern?
23:46Ich bin mit Thea zusammen, nicht mit Ihrer Mutter.
23:49Wussten Sie es?
23:51Ja, ich wusste es.
23:52Aber Susanne hat Thea doch immer in allem bevormundet.
24:16Ich stecke ein, das war ein Jagdgewehr.
24:18Woher willst du das wissen?
24:20Das war ein Kaliber 8x57 IS.
24:23Komm.
24:24Komm von da.
24:35Frau Limbach.
24:38Sie haben mich aber erschreckt.
24:40War es krank?
24:42Nachsuche.
24:42Das arme Tier war schwer verletzt.
24:45Wie geht es Ihnen denn?
24:47Mir geht es schon wieder ganz okay.
24:49An einem der Bäume, da hängt eine Wildkamera.
24:51Wir würden gerne die Fotos sehen.
24:53Klar, kann ich Ihnen gerne mailen.
24:55Wir würden ihn gerne sofort sehen.
25:08Guten Morgen.
25:09Ist doch ein Frau Albrecht.
25:11Äh, durch Hinde, um die Eck.
25:12Danke.
25:14Danke.
25:25Wie würden Sie Ihre Beziehung zu Frau Zinner beschreiben?
25:29Wir waren sehr glücklich.
25:32Bis zu dem Schiffstumor.
25:35Sie wussten von der Erkrankung?
25:37Ja, ja, natürlich, Susanne und ich.
25:38Wir haben uns immer alles erzählt, immer.
25:41Die hat so gekämpft.
25:44Wir wussten, dass es keine Heilung gibt.
25:46Das war uns klar.
25:47Aber dass sie jetzt so stirbt.
25:55Das heißt, Frau Zinner hat mit Ihnen über Ihre Erkrankung gesprochen,
25:58aber nicht mit Ihrer Tochter.
26:00Also von Thea hat Susanne immer alles ferngehalten.
26:04Einfach alles.
26:17Ah.
26:28Hala?
26:30Hala?
26:32Stopp.
26:33Kennen Sie die?
26:34Das ist eine Jagdgruppe.
26:35Sie sehen eher aus, als würden Sie gleich zum Golfen gehen.
26:37Nicht alle tragen heute noch die klassische Jagdkleidung.
26:45Moment mal, der könnte es doch sein.
26:47Guck mal, der Hoodie, der sieht doch total gleich aus, oder?
26:48Ja, und von der Statur kommt es auch hin.
26:51Was hat er denn da in der Hand? Können Sie es größer ziehen?
26:54Guck mal einer an. Markierer.
26:56Was?
26:58Ja, so heißen die Gewehre beim Paintball.
27:00Kennen Sie den?
27:01Den? Na klar. Den habe ich schon mehrfach im Wald getroffen.
27:04Hat mich mal beschimpft. Von wegen Jagd ist Mord.
27:08Haben Sie einen Namen?
27:10Guck mal, das Emblem auf dem Hoodie. Das ist doch diese Tierschutznummer.
27:13Stimmt. FLFT. Faires Leben für Tiere.
27:17Wir würden gerne die SD-Karte mitnehmen.
27:24Auf Wiedersehen.
27:26Es wäre ja naheliegend, wenn er beruflich was mit Tieren zu tun hat.
27:31Tierarzthelfer, Tierpfleger, vielleicht im Tierheim.
27:33Oder im Zoo. Aber das kriegen wir raus.
27:35Da gibt es hier in der Gegend ja nicht so viele.
27:48Die Polizei war hier.
27:49Die wollten die Fotos von der Weltkamera sehen.
27:53Ja?
27:54Ja, was hätte ich denn machen sollen?
27:56Herr Dr. Wölner, schön, dass Sie so schnell Zeit für mich haben.
27:58Sehr gerne, Herr Unter.
27:59Nehmen Sie Platz.
28:01Der richterliche Beschluss?
28:02Hat man mir ins Notariat geschickt.
28:04Sehr gut.
28:06Danke.
28:07Ich habe Ihnen auch den neuen Testamentsentwurf von Susanne Zinner mitgebracht.
28:12Sollte das Testament geändert werden?
28:13Zur Unterschrift ist es allerdings nicht mehr gekommen.
28:26Britta Albrecht sollte aus dem Testament gestrichen werden?
28:29Mhm.
28:33Und über den Pflichtteil hinaus sollte die Tochter von Frasina auch nichts bekommen?
28:37Sie hat immer darauf geachtet, ihre Tochter gut versorgt zu wissen.
28:40Und dann, sie sehen es ja selbst.
28:46Und dann, sie sehen es ja selbst.
28:47Und dann, sie sehen es ja selbst.
29:12Echt toll, dass Sie den alten Charlie nehmen.
29:14Vielen Dank.
29:14Ach ja, das Nierenfutter bekommen Sie auf jeden Fall immer bei uns.
29:17Kein Problem.
29:18Schönen Tag noch.
29:19Guten Tag.
29:20Hallo.
29:20Was kann ich für Sie tun?
29:22Ein Hund, der zu Ihnen passt?
29:23Kein Problem.
29:23Finden wir.
29:24Wir suchen eher einen Täter, der zu unserem Mord passt.
29:26Hauptkommissarin Klar, das ist mein Kollege Fischer.
29:29Demals langsam?
29:30Wir kennen uns schon, oder?
29:32Nee, wieso?
29:33Herr Kuhn, spielen Sie Paintball?
29:35Kann es sein, dass Sie einen Markierer benutzt haben, um Frau Zinner mit Farbe zu beschießen?
29:40Die Schwachsinn.
29:43Schwachsinn, ha?
29:46Die Alte sollte sich auch mal so fühlen, wie das Wild, das sie jagt.
29:49Die Alte ist tot.
29:52Bist du noch mal jagen gegangen?
29:54Diesmal mit scharfer Munition?
29:57Nein.
29:59Nein.
29:59Was haben Sie gestern im Wald gemacht?
30:02Ich war nicht im Wald.
30:03Klar war es.
30:05Du wolltest sehen, wieso Zinner stirbt.
30:08Mach dich das an?
30:09Spinnen Sie?
30:10Ich will nicht mal, dass Tiere sterben.
30:11Wieso sollte ich dann Menschen töten?
30:13Was haben Sie gestern im Wald gemacht, in der Nähe des Tatorts?
30:17Jenny und ich waren hier, oder?
30:19Und danach sind wir dann zu ihr nach Hause.
30:22Ja, wie immer.
30:23Und Sie sind?
30:24Jennifer, ehrlich.
30:26Da wollen wir mal hoffen, dass der Name Programm ist.
30:33Na, du?
30:34Guck mal, jetzt geht's um paar Snacks.
30:48Hey!
30:49Guck mal hier, schau mal da.
30:51Hier.
30:52Hier.
30:54So einen hab ich auch mal gehabt.
30:55Er hat nur auf mich gehört.
30:57Dann war er plötzlich weg.
30:59Weggelaufen.
31:03Fischer?
31:05Aha.
31:07Ja.
31:11Du warst gestern gar nicht mehr bei mir.
31:13Geht doch dir nichts an.
31:20Das mit der Zinner warst du aber nicht, oder?
31:25Das war das letzte Mal, dass ich für dich gelogen habe.
31:34Das war der Besitzer vom SUV.
31:40Ist auch ein Architekt.
31:42Er ist gerade im Ausland und hat für die Zeit Wachowiak Wohnung und Wagen überlassen.
31:46Da verhütet er das Büro.
31:47Nobler Freund.
31:49Und gesprächig.
31:50Unser Freund Wachowiak hat knapp 8 Millionen Euro Schulden.
31:548 Millionen?
31:56Wahnsinn.
31:57Genau.
32:07Er ist nicht weggelaufen.
32:09Wer?
32:11Mein Hund.
32:12Mein Vater hat ihn weggegeben ins Tierheim.
32:15Wegen meinen schlechten Nun.
32:17Disziplinarmaßnahmen.
32:19Das ist hart.
32:21Was hast du gemacht?
32:24Nix.
32:26Den Triumph habe ich ihm nicht gegönnt.
32:38Wir haben den Unbekannten vom Tatort aufgetrieben.
32:41Erik Kuhn arbeitet in einem Tierheim.
32:44Aber seine Freundin, Frau Ehrlich, gibt ihn im Alibi.
32:47Naja, ein Wackeliges.
32:49Okay.
32:50Und jetzt, Thea Zinnah hat seit heute einen neuen Hund.
32:54Was?
32:54Ihre Mutter ist gerade erst tot und dann...
32:58Noch etwas.
32:59Ihre Mutter wollte sie kurz bevor sie gestorben ist, aus dem Testament streichen.
33:03Oh, das ist hart.
33:05Na gut, ihren Pflichtteil kriegst du natürlich.
33:074,5 von 18 Millionen.
33:09Und das alles nur wegen Klaas Wachowiak.
33:12Naja, aber der braucht wiederum 8 Millionen.
33:15Ich würde sagen, Herr Wachowiak hat ein handwestes Mordmotiv.
33:19Mein momentaner finanzieller Engpass hat nichts mit meiner Beziehung zu Thea zu tun.
33:25Ah, ein Engpass ist das?
33:27Wir reden über 8 Millionen Euro.
33:29Da komme ich schon wieder raus.
33:31Das musst du mir mal erklären.
33:33Wie man in dem Alter eigentlich schon solche Schulden anhäufen kann.
33:36Mein erstes Bauvorhaben ist geplatzt in Einkaufscenter.
33:39Shops, Restaurants.
33:41Mein Geschäftspartner hatte einen sehr prominenten Bauträger,
33:43weswegen die Bank, ohne groß zu fragen, uns das Geld gegeben hat.
33:47Der war dann aber wegen Steuern der Erziehung dran.
33:49Und wir hatten für die Kohle unterschrieben.
33:51Zack.
33:52Waren die 8 Millionen mein Problem.
33:54Naja, aber...
33:55Also mit dem Geld deiner zukünftigen,
33:57da ist das Problem ja eigentlich gelöst, oder?
34:00Zu dumm, dass Susanne Zinner die Hochzeit verhindern wollte.
34:03Die ist ja wohl auf die Schliche gekommen.
34:05Ich liebe Thea.
34:11Wie haben Sie Herrn Wachowiak eigentlich kennengelernt?
34:14Wir kennen uns ja schon ewig aus der Schule.
34:17Aber damals hatten wir kaum Kontakt.
34:18Ich war ja ständig krank.
34:21Und dann haben Sie sich irgendwann wieder getroffen?
34:23Ja.
34:25Einfach so, mitten auf der Straße durch Zufall.
34:28Könnte es sein, dass Herr Wachowiak diesem Zufall etwas nachgeholfen hat?
34:33Wie meinen Sie das?
34:35Ja, er ist so verschuldet.
34:37Und da wäre doch eine Heirat mit einer reichen Erbin für ihn sehr attraktiv.
34:43Meine Mutter hat jedem Mann unterstellt, dass er nur an meinem Geld interessiert sei.
34:47Dass man sich auch für mich als Frau interessiert.
34:50Auf den Gedanken ist sie gar nicht erst gekommen.
34:53Es war völlig abwegig für Sie.
34:55Sie sind nicht bei der Architektenkammer gemeldet.
34:58Wissen Sie, was ein Entra kostet?
34:59Ja, ehrlich.
35:00Bei dem zählt jeder Cent.
35:02Weiß Ihre Verlobte von Ihren Schulden?
35:04Nein.
35:06Ja, natürlich weiß ich das.
35:09Wir reden über Schulden in Millionenhöhe.
35:11Das wissen Sie also?
35:16Und?
35:18Frau Zinner, noch einmal.
35:19Wenn Sie Herrn Wachowiak heiraten,
35:22wäre das für ihn zumindest in Teilen eine Lösung seiner materiellen Probleme.
35:26Das ist Ihnen doch klar.
35:32Susanne Zinner hatte ihren Notar gebeten,
35:34ein neues Testament aufzusetzen.
35:37Na, guck an.
35:39Das hat er nicht gewusst.
35:42Was?
35:43Sie wussten nichts von der Testamentsänderung?
35:46Nein.
35:49Das gesamte Vermögen Ihrer Mutter hausgeschnüht Ländereien
35:52geht in eine Stiftung,
35:53solange Sie mit Herrn Wachowiak liiert sind.
35:57Geld spielt keine Rolle für mich.
35:59Ich liebe Klaas.
36:01Und er liebt mich.
36:05Das freut mich für Sie.
36:09Eine Mutter sollte sich da freuen,
36:10wenn ihr Kind glücklich ist, oder?
36:12Und wir sind glücklich.
36:15Ihre Mutter ist in Ihrer Abnennung,
36:17Herrn Wachowiak, gegenüber sehr weit gegangen.
36:20Wissen Sie, warum?
36:23Er hat es einmal gewagt, ihr zu widersprechen.
36:26Danach war er natürlich unten durch bei ihr.
36:29Das heißt, Ihre Mutter ist es sehr schwergefallen,
36:30die Meinung anderer Menschen zu akzeptieren.
36:35Allerdings.
36:37Gut, dann geht eben das meiste Geld in eine Stiftung.
36:47Frau Zinnah.
36:49Ihre Mutter hat das geänderte Testament
36:52nicht mehr unterschrieben.
36:54Einen Tag vor dem Notartermin wurde sie ermordet.
36:57Wie Sie wissen, braucht ihr Verlobter acht Millionen Euro.
37:00Das heißt, ihr Pflichtteil hätte ihm nicht ausgereicht.
37:03Könnte es sein, dass Herr Wachowiak
37:05Ihre Abwesenheit dazu benutzt hat,
37:06die beiden Gewehre zu manipulieren?
37:09Das ist doch absurd.
37:11Herr Wachowiak,
37:12Frau Zinnah wollte dafür sorgen,
37:14dass Sie nicht an Ihr Erbe rankommen.
37:15Nicht mal Ihre Kinder.
37:17Ich kenne mich mit Gewehren überhaupt nicht aus.
37:19Na komm, wir sind Zement in Lauf.
37:22Das ist doch kein Ding.
37:23Ich war das nicht.
37:25Klaas hat nichts zu tun mit dem Tod von meiner Mutter.
37:28Entschuldigen Sie mich bitte,
37:29aber ich gehe jetzt.
37:52Sie sagt, Sie haben von den Schulden Ihres Verlobten gewusst.
37:55Und er behauptet genau das Gegenteil.
37:58Ich habe übrigens mit dem Seniorenheim telefoniert
38:00und die Heimleitung bestätigt,
38:02dass sie über Nacht da war.
38:03Ah.
38:03Vielleicht hat ja Ihr Verlobter
38:05sie auf die Idee gebracht, da hinzufahren.
38:07Damit er ungestört die Gewehre präparieren kann.
38:10Könnte doch sein.
38:11Ja.
38:12Die KTU hat was.
38:15Auf dem Laptop war nichts, was uns interessiert,
38:17aber auf dem Handy haben Sie trotz Beschädigung was gefunden.
38:20Susanne, hey, lass uns doch noch mal in Ruhe reden, bitte.
38:24Ich liebe dich, wir gehören doch zusammen.
38:26Britta Albrecht hat kurz vor Susanne Zinners Tod
38:2927 Mal bei ihr angerufen
38:30und fünf Nachrichten hinterlassen.
38:33Hier.
38:34Was willst du mir eigentlich mit deinem Schweigen beweisen, ha?
38:36Dass du mich nicht brauchst?
38:37Ich brauche dich auch nicht, hörst du?
38:39Meld dich endlich.
38:40So kannst du mich nicht behandeln.
38:43Susanne.
38:45Susanne, du kannst doch die scheiße Krankheit
38:47nicht allein durchstehen.
38:48Mensch, Susanne, bitte melde dich.
38:51Wir finden einen Ausweg.
38:55Uwe.
38:59Welchen Ausweg meinten Sie?
39:01Sie hat mich angefleht, dass ich ihr helfe,
39:02wenn die Beschwerden zu massiv werden.
39:05Ich konnte nicht fassen, dass sie das von mir verlangt.
39:07Und?
39:08Haben Sie es gemacht?
39:10Nein.
39:10Ich bringe doch nicht den Menschen um,
39:12den ich am meisten liebe.
39:14Hat sich Frau Zinner von Ihnen getrennt,
39:16weil Sie ihr diesen Wunsch nicht erfüllt haben?
39:21Warum haben Sie mir nicht schon früher
39:22von dieser Trennung erzählt?
39:33Ich denke, Frau Zinner muss sehr verzweifelt gewesen sein.
39:36Die Entscheidung über Leben und Tod steht ihr trotzdem nicht zu.
39:42Glaubt ihr, Britta Albrecht hat ihr doch geholfen?
39:44Nein, ich glaube ich nicht.
39:50Schau mal, kurz vor dem Tod hat Frau Zinner noch Anzeige erstattet
39:52gegen Eric Kuhn.
39:54Ja, das war wegen der Paintball-Nummer, oder?
39:57Wahrscheinlich, ja.
40:14Guten Tag, Sie suchen mal einen Hund?
40:17Nein.
40:18Sie sind mehr der Katzentyp.
40:20Finden Sie?
40:21Na dann.
40:22Sie sind frei ehrlich?
40:24Ähm, ja.
40:25Guten Tag, mein Name ist Reuter,
40:26der Staatsanwaltschaft Wiesbaden.
40:28Ist der Herr Kuhn da?
40:29Ähm, ja, der ist da hinten.
40:32Eric, komm mal!
40:34Gleich!
40:40Zutritt, nur für Mitarbeiter.
40:42Herr Kuhn, wir kennen uns doch.
40:45Ihr Zusammenstoß mit der Försterin.
40:48Vielleicht wird es Sie ja freuen, zu hören,
40:50dass Frau Limbach den Zusammenstoß sehr gut überstanden hat.
40:55Weniger freuen wird Sie wahrscheinlich,
40:56wenn Sie hören, dass die Anzeige von Frau Zinner
40:58nach wie vor Bestand hat.
40:59Was?
41:01Aber das wollte Sie doch zurückziehen, das...
41:05Frau Zinner hat sich also bei Ihnen gemeldet?
41:08Nee, wir waren bei ihr.
41:09Wann genau war das?
41:11Anfang der Woche.
41:14Wo waren Sie die letzten 24 Stunden vor dem Mord an Frau Zinner?
41:17Ach, Herr Kuhn, Sie können nicht einfach weglaufen vor dieser Geschichte.
41:19Das bringt nichts.
41:21Und noch etwas.
41:23Ihr Paintball-Angriff auf Frau Zinner.
41:26Das liegt jetzt ganz bei Ihnen,
41:27wie ich strafrechtlich damit umgehe.
41:36Ich war in der Schaffenburg.
41:38Ja, weiter, ich höre.
41:40Ja, ich war dort über Nacht
41:41und hab mit Freunden
41:44Versuchstiere aus dem Forschungslabor befreit.
41:46Nächsten Morgen bin ich dann zurück nach Wiesbaden.
41:48Und gleich in den Wald?
41:50Ja.
41:51Warum?
41:52Ich wollte sehen,
41:52ob dieser Typ mit seinem Sportwagen wieder da ist.
41:55Sie meinen, Dr. Bergen?
41:56Also, er ist doch kein Doktor.
41:57Der ist genau so alt wie ich.
42:00Er hat mit ein paar Freunden rumgeballert im Wald
42:02und hat irgendwie Rehe und Wildschweine
42:04und die hatten einen Riesenspaß, die Arschlöcher.
42:08Das haben wir alles Frau Zinner erzählt.
42:10Genau, nur das mit dem Sportwagen eben nicht.
42:12Kennzeichen wollten wir erst sagen,
42:14wenn sie die Anzeige wirklich zurückgezogen hat.
42:22Herr Fischer, das geht ja schnell.
42:27Also, der Halter des Fahrzeugs
42:29heißt definitiv Anton Bergener.
42:32Gut, schicken Sie mir die Daten
42:33der Führerstandstelle auch gleich mit.
42:36Gut, bis dann.
42:38Danke.
42:38Gut, bis dann.
42:45Gut, bis dann.
43:22Ja, ich danke euch.
43:24Ciao.
43:26Die Kollegen in Aschaffenburg bestätigen
43:28die Befreiungsaktionen im Forschungslabor.
43:30Wir haben einen erwischt,
43:31der hat auch gleich ein paar von seinen Tierschutzkumpels verpfiffen.
43:34Erik Kuhn war dabei.
43:38Was hat Dr. Bergener eigentlich gesagt,
43:40dass du seinen Sohn hierher gebeten hast?
43:41Ja, nicht viel.
43:45Ich hoffe, das ist bei seinem Sohn anders.
44:04Nur zu Ihrer Information, ich vertrete mich heute selbst.
44:07Ich bin nämlich auch vom Fach fünftes Semester.
44:11Okay, gehen Sie zur Jagd, Herr Bergener.
44:15Nein.
44:17Sie haben also keinen Jagdschein?
44:19Wie Sie sicher schon wissen, nein.
44:25Das sind doch Sie, oder?
44:29Die Fotos wurden übrigens von einer Wildkamera gemacht,
44:33im Waldgebiet von Susanne Zinner.
44:37Kenne ich nicht.
44:39Ich ermittle hier in einem Tötungsdelikt.
44:41Und Frau Zinner ist die Geschädigte.
44:43Falls Sie diesen Begriff bis zum fünften Semester
44:46noch nicht gelernt haben sollten.
44:48Das Opfer.
44:52Herr Bergener, es gibt einen Zeugen,
44:54der Ihnen den illegalen Abschuss von Wildtieren vorwirft.
44:59Die Aussage von Zeugen sind die unsichersten.
45:01Das wissen Sie genauso gut wie ich, Herr Reuter.
45:03Und trotzdem werden jeden Tag
45:05Urteile aufgrund von Zeugenaussagen gefällt.
45:11Wollen Sie sich nicht vielleicht doch noch äußern
45:13zu den Vorwürfen, Herr Kollege?
45:19Ein kleiner Hinweis.
45:20Eine Vorstrafe würde Ihre gesamte juristische Karriere
45:23massiv gefährden.
45:26Ich glaube, Sie machen einen Fehler.
45:29Wenn Sie nämlich weiterhin so mauern,
45:31dann könnte ich davon ausgehen,
45:32dass Sie Susanne Zinner ermordet haben,
45:35um ein Ermittlungsverfahren
45:36wegen Jagdwilderei in Tadeinheit
45:38mit Verstoß gegen das Waffengesetz zu verhindern.
45:41Wir Juristen nennen so etwas
45:43Verdeckungsmord.
45:45Und Sie?
45:49Nein, Herr Oberstaatsanwalt.
45:51Ich schwöre, so war das nicht.
45:52Ich habe ja nicht mal mitbekommen,
45:54dass das jemand gesehen hat.
45:56Ich habe niemanden ermordet.
45:59Und woher wussten Sie,
46:01wo Sie die besten Chancen hatten,
46:02auf Wild zu treffen?
46:05Petra.
46:07Ich bin auch da.
46:09Sie haben es alles erklärt.
46:12Petra Lindbach, die Forsterin?
46:14Ja.
46:25Wie hoch ist denn der entstandene Schaden?
46:28Ich werde selbstverständlich dafür aufkommen.
46:29Es geht hier nicht um Geld, Herr Dr. Bergener.
46:31Was ist denn schon passiert?
46:34Wir haben doch alle mal über die Stränge geschlagen,
46:35als wir jung waren.
46:36Oder, Herr Reuter?
46:40Ja, gut.
46:43Was kann ich tun,
46:44damit mein Sohn unbeschadet
46:45aus der Sache herauskommt?
46:47Ich glaube, Ihr Sohn ist erwachsen.
46:50Erwachsen?
46:50Ja, das bin ich.
46:52Und du checkst es noch nicht.
46:59Sie geben also zu,
47:00dass Sie bei den illegalen Jagden
47:02von Herrn Bergner
47:02und seinen Freunden
47:03bewusst weggeschaut haben.
47:07Frau Zinner wusste davon.
47:09Was?
47:10Zu mir hat sie nichts gesagt.
47:12Ihnen ist hoffentlich klar,
47:13dass Sie sich verdächtig machen,
47:14Frau Lindbach.
47:15Ich meine,
47:16mit Gewehren
47:16können Sie sich aus.
47:18Quatsch.
47:20Ich habe mir nur was dazu verdient.
47:22Ich kriege hier 26 brutto.
47:24Die Tiere müssen
47:25so oder so geschossen werden.
47:27Das hat doch keinem geschadet.
47:29Na klar,
47:29und wenn Sie sich ja für diese Weise
47:30Ihr Gehalt ein bisschen aufbessern konnten,
47:32hat Sie sich ja auch nicht gestört,
47:33oder?
47:35Was hat denn so ein netter,
47:36kleiner Jagdausgut gekostet?
47:39Für einen Reh haben die
47:401.000 gezahlt,
47:42für einen Wildschwein 300.
47:44Ich habe davon die Hälfte gekriegt.
47:46Und ich habe mich immer
47:47um die Nachsuche gekümmert
47:49bei verletzten Tieren.
47:50Wer hat ja
47:51in der Hälfte des Gehles bekommen?
47:53Klaas.
47:54Klaas Wachowiak.
47:55Ach.
47:56Er ist auf mich zugekommen.
47:58Er hat gesagt,
47:58das könnte sich rentieren.
48:00Er kennt da Leute,
48:01die mal jagen wollen.
48:03Gut.
48:04Frau Lindbach,
48:05ich erwarte von Ihnen,
48:05dass Sie sich umgehend
48:06selbst anzeigen.
48:08Haben wir uns verstanden?
48:10Gut.
48:12Gut.
48:13Gut.
48:14Gut.
48:15Gut.
48:16Gut.
48:18Gut.
48:18Gut.
48:19Gut.
48:20Gut.
48:23Herr Wachowiak.
48:26Ich habe noch ein paar Fragen an Sie.
48:28Dauert das lange.
48:28Ich habe überhaupt keine Zeit.
48:30Ich habe mit Frau Lindbach gesprochen.
48:31Über ihr kleines Nebengeschäft.
48:33Jagdwilderei.
48:34Die illegalen Abschüsse
48:35von Wildtieren,
48:36für die Sie ja maßgeblich
48:37verantwortlich sind.
48:38Jeden Tag werden
48:39hunderttausende Tiere geschlachtet.
48:41Was zählen da ein paar Rehe
48:42und Wildschweine,
48:43die ein schönes Leben hatten.
48:44Außerdem müssen
48:45Abschlussquoten eingehalten werden.
48:46Und Herrsmutter
48:48hatte keine Zeit
48:49oder was weiß ich.
48:50Sie hat Thea dazu gezwungen.
48:52Und da wollten Sie
48:53Ihrer
48:54zukünftigen
48:55natürlich helfen, oder?
48:57Gab es vielleicht noch
48:57einen anderen Grund für Sie?
48:59Zum Beispiel.
49:01Thea wollte das nicht mehr.
49:04Herr Wachowiak,
49:07Ihre Tatmotive
49:07stapeln sich so langsam.
49:10Ich habe Susanne
49:11nicht umgebracht.
49:12Sie können mich nicht
49:12einfach einsperren,
49:13nur weil Sie es nicht schaffen,
49:14den Warenmörder zu fassen.
49:16Für gewerbsmäßige
49:17Jagdwilderei
49:18kann man übrigens
49:19bis zu fünf Jahren
49:20Freiheitsstrafe bekommen.
49:21Nur zu Ihrer Information.
49:32Es ist nicht zu übersehen.
49:34Sie lieben Tiere.
49:36Bei meinen Tieren
49:37kann ich so sein,
49:38wie ich bin.
49:39Werde nicht danach
49:40beurteilt,
49:41ob ich gerade
49:43klapperdürbeln
49:43oder ein Mondgesicht
49:44habe von vielen Kortisonen.
49:47Also wenn Ihre Mutter
49:48es noch geschafft hätte,
49:49das Testament zu ändern,
49:51hätten Sie das
49:52hier alles verloren?
49:53Pff.
49:54Ist ja ein ziemlich
49:55kleiner Preis dafür,
49:56dass sie noch
49:56am Leben gewesen wäre,
49:57oder?
49:58Frau Zinner,
49:59ich habe den Eindruck,
50:00das war nicht immer
50:00so ganz einfach
50:01mit Ihrer Mutter.
50:05Nein,
50:06nicht immer.
50:07Warum sind Sie
50:07nicht einfach ausgezogen
50:08und haben sich
50:09etwas Eigenes aufgebaut?
50:11Wer kümmert sich
50:12um all meine Tiere?
50:13Ich kann das hier
50:14alles nicht einfach
50:15so aufgeben.
50:16Das ist mein Zuhause,
50:17verstehen Sie das?
50:19Auch nicht für die Beziehung
50:20mit Ihrem Verlobten?
50:23Pff.
50:26Komm.
50:41Frau Albrecht,
50:42kurze Frage.
50:43Ja?
50:44Sie haben mir doch erzählt,
50:46dass Ihre Lebensgefährtin
50:47Ihre Tochter
50:48vor allem beschützen wollte.
50:50Ja?
50:51Also ich habe den Eindruck,
50:52dass es vor Zinner
50:53eher um Kontrolle ging
50:55und nicht so sehr
50:56um Schutz.
50:57Ja, Susanne war der Meinung,
50:59dass nur sie weiß,
50:59was für Thea gut ist.
51:00Ich fand es nicht richtig.
51:03Haben Sie das mal gesagt?
51:05Nein,
51:06das wäre das Ende
51:06unserer Beziehung gewesen.
51:08Das wollten Sie
51:08natürlich nicht, klar.
51:10Wissen Sie,
51:10Susanne war der schwierigste Mensch,
51:13dem ich je begegnet bin,
51:14aber gleichzeitig
51:15auch der faszinierendste.
51:19Ich hoffe jetzt nur,
51:20dass Thea mit Klaas
51:21glücklich wird.
51:22Sie hoffen?
51:24Das heißt,
51:25Sie sind sich nicht sicher?
51:27Naja, Thea war ihr Leben lang
51:28von ihrer Mutter abhängig
51:30und jetzt.
51:33War es das?
51:34Ich...
51:34Ja, ja, danke, Frau Eberle.
51:38Bitte sehr.
51:40Bitte sehr, Frau Eberle.
51:47Herr Schiller,
51:48was macht ihr vegane Küche?
51:49Ich bin auf Wild umgestiegen.
51:51Die Tiere leben in Freiheit.
51:54Ein Schuss und fertig.
51:55Keine Angst, kein Leid.
51:56Ich habe Hirschraguet,
51:58Re-Nugget.
51:59Nur kurz ein schnelles Presso, ja?
52:04Ist Ihre Torte nicht mehr veganerin?
52:06Doch.
52:07Aber ich habe Ihnen gesagt,
52:08das ist mein Imbiss.
52:09Da hast du mir nicht reinzureden.
52:10Was glauben Sie?
52:11Wird Sie sich daran halten?
52:12Natürlich nicht.
52:17Ich mische mich in Ihr Leben
52:18und ich habe Ihnen ja auch noch einen.
52:20Es ist eben nicht so einfach,
52:22loszulassen.
52:22Ich bin nicht sicher.
52:25Ich bin nicht sicher.
52:27Ich bin nicht sicher.
53:03Untertitelung. BR 2018
53:31Untertitelung. BR 2018
53:48Sie haben ihre Großmutter zwei Jahre lang nicht besucht.
53:52Kann sein.
53:53Und ausgerechnet an dem Tag, an dem ihre Mutter ermordet wird, sind sie immer wieder nach Köln gefahren?
54:00Ich weiß.
54:02Vielleicht wäre sie gar nicht zur Jagd gegangen, wenn ich hier geblieben wäre.
54:06Ja, aber Hobiak hat mir erzählt, dass Sie mit der Jagd gar nichts mehr zu tun haben wollen.
54:13Nein. Wollte ich nicht.
54:14Gibt's dafür einen bestimmten Grund? Also Jagd ist doch bei Ihnen eine Art Familientradition.
54:21Einen Tag, nachdem Ihre Mutter gestorben ist, legen Sie sich einen neuen Hund zu.
54:26Ist doch merkwürdig, oder?
54:28Sie hat meinen Rubi erschossen. Einfach so. Erschossen.
54:34Ich konnte mich nicht mal von ihm verabschieden. Okay, er war krank. Aber ist das ein Grund, meinen Hund zu
54:38erschießen?
54:40Nein.
54:45Das mag ja sein, aber Ihre Mutter hat sehr für Ihre Gesundheit gekämpft. Sie hat alles getan, damit es Ihnen
54:50besser geht. Das haben Sie mir selbst erzählt.
54:51Sie hat mich erstickt mit Ihrer Sorge. Ich durfte nichts selber entscheiden. Gar nichts. Alles hat sie mir vorgeschrieben. Alles.
54:59Selbst als ich wieder gesund war.
55:02Frau Zinner, als ich Ihnen davon erzählt habe, dass Ihre Mutter das Testament ändern will, haben Sie sehr entspannt reagiert.
55:09Sie haben doch genau gewusst, was Ihre Mutter wollte.
55:12Ich habe Ihnen doch erklärt, es geht mir nicht ums Geld.
55:15Das glaube ich Ihnen. Es ging Ihnen nicht um Ihr Erbe, als Sie Ihre Mutter ermordet haben.
55:20Sie wollten sich nicht länger vorschreiben lassen, wie Sie Ihr Leben zu leben haben.
55:25Das war der Grund.
55:30Diese Abschüsse, das war doch bestimmt seine Idee.
55:33Nein, das war meine Idee, Mama.
55:35Er hat einen schlechten Einfluss auf dich.
55:37Klaas liebt mich.
55:39Dein Geld liebt er.
55:40Aber da hat er sich verrechnet.
55:43Du wirst diese verdammte Verlobung auflösen und ihn nicht mehr wiedersehen.
55:46Ich werde ihn heiraten.
55:49Wir lieben uns, Mama.
55:51So dumm wie du bist, kannst du nicht meine Tochter sein.
55:54Hör auf damit.
55:55Schau hin!
55:56Bitte.
55:57Schau hin!
56:01Schau hin!
56:02Wenn ich dich nicht vor ihm beschütze, wird er dir alles wegnehmen.
56:05Solange du mit ihm zusammen bist, da wirst du nichts erben.
56:07Gar nichts.
56:09So dumm wie du bist, kannst du nicht meine Tochter sein.
56:12Überleg dir das.
56:22Sie wollten, dass ihrer Mutter ihn erlaubt, Selbstverantwortung für ihr Leben zu übernehmen.
56:28Aber ihre Mutter wollte das nicht.
56:31Sie hat sie entmündigt.
56:36Was hast du?
56:39Thea?
56:42Das stimmt doch nicht, oder?
56:44Sag mir, sag mir, dass es nicht wahr ist.
56:48Sie mussten sich überlegen, wie sie ihre Mutter umbringen können, ohne selbst dabei zu sein.
56:53Es sollte wie ein Unfall aussehen.
56:57Mit Gewehren können sie sich aus und ein bisschen Zement einzufüllen, ist ja nicht so schwierig.
57:39Ich habe es für uns getan, Klaas.
57:41Sie hat uns niemals in Ruhe gelassen.
57:43Ich musste es einfach tun.
57:44Bitte verstehe mich.
57:46Musstest du nicht her?
57:48Ich werde mit dir überall hingegangen.
57:51Wirklich überall.
58:07Ihre Mutter hat sie mit ihrer Fürsorge erdrückt.
58:12Ohne loslassen geht es nicht.
58:15Haben Sie recht, Fischer.
58:17Aber das können nur die wenigsten.
58:48Aber das können nur die wenigsten.
58:51Wenn das nicht herst olur, sind nicht etwas nicht curse.
58:51Aber ich will das nicht weg.
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