Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 2 Tagen

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:38Die Firma macht eine geringe Marktkapitalisierung, aber ein extrem hohes Wachstumspotenzial.
00:44Nein, jetzt, sofort.
00:47Fahren Sie zur Hölle! Machen wir Ihre Karre dort!
00:51Also doch, Sie geben Planet Kino den Kredit. Ich rufe gleich zurück.
00:57Und Sie wissen, was die mit dem Geld machen? Die kaufen meine Kinos auf und schließen sie und verhökern die
01:02Immobilien.
01:03Was hätten Sie denn mit denen gemacht, wenn wir Ihnen den Kredit gegeben hätten?
01:07Planet Kino ist pleite. Ohne Ihren Kredit halten die keine zwei Monate mehr durch.
01:12Kein Kommentar.
01:13Oh, Sie kennen keinen Anstand. Sie haben keine Moral.
01:17Ich schon, Frau Farnum, ich schon. Aber ich arbeite in einer Bank und die hat mit Geld zu tun.
01:21Und Geld hat nun mal keinen Anstand und keine Moral. Das können wir bedauern, aber nicht ändern.
01:25Aber Sex, nicht wahr? Für jemand wie Sie ist das alles, was zählt.
01:30Geld geht dahin, wo es geliebt wird und wo es sich vermehren kann. Und zwar immer nur dahin.
01:34Das können Sie nicht aufhalten. Ich kann es nicht selbst, wenn ich es wollte. Niemand kann das.
01:38Meine Kinos sind mein Leben.
01:40Kann ich helfen?
01:40Ich gebe Ihnen einen guten Rat.
01:42Es gibt im Leben keinen guten Rat. Die Dinge geschehen, das ist alles.
01:47Und jetzt werden sie geschehen.
01:53Eine Verehrerin unseres ehrwürdigen Bankhauses und der hohen Moral, seine Geschäftsprinzipien.
01:58Du hast dir einen Kredit verweigert.
02:00Viel schlimmer. Ich werde Ihnen Planet Kino geben. Ich werde unmittelbaren Konkurrenten.
02:07Überfällt mich auf dem Bürgersteig. Und ich dachte immer, ich sehe aus wie der Heilige.
02:11Kein Wunder. Du bist eine.
02:15Was den Planet Kino-Kredit betrifft, übermorgen ist die Vertragsunterzeichnung. Kommst du?
02:19Hey, Dr. Sorngesicht.
02:22Henning, ich will dich dabei haben.
02:26Was mit den zugesagten Unterlagen für die Bonitätsprüfung?
02:29Hast du eine halbe Stunde auf deinem Schreibtisch? Aber du fliegst doch nach Zürich.
02:33Wollt Sie unterwegs lesen?
02:34Danke.
02:36Was will das Chef eigentlich?
02:38Der Presse hat sich wieder gemeldet.
02:41Frau Siders?
02:42Thayman Slutgers haben sich bei der Social Rück eingekauft. Massiv.
02:46Ich komme später vorbei.
02:50Was will er?
02:51Der Presse.
02:53Jemanden umbringen.
02:55Oh, wen?
02:56Gehen wir das aufgrundstab.
02:58Sollten Sie die Polizei informieren oder die Geldübergabe scheitern lassen,
03:04werden Top-Manager Ihrer Bank dafür bezahlen. Mit Ihrem Leben.
03:09Tja. Charmante Zahlungsaufforderung, nicht wahr?
03:14Wenn kein Geld fließt, fließt Blut.
03:18Tja.
03:19Wie im Kino.
03:21Also, wer dafür ist, dass wir die Polizei einschalten, den bitte ich um ein vernehmliches Ja.
03:26Frau Sivers, wie immer ein Eile.
03:28Ja.
03:29Mein Gott, wie viele Erpresserbriefe haben wir schon gekriegt?
03:32Danke, das war's schon.
03:34Übrigens, was diesen Kreditvertrag mit der Kinokette betrifft.
03:40Hervorragende Arbeit.
03:42Sie sehen mich erröten.
03:43Ich trau Ihnen zu, dass Sie sogar das noch fertigbringen.
03:49Dr. Nettel?
03:50Was soll's? Ich hab hier nur ein Leben.
03:52Dr. Fischer?
03:53Nein.
03:54Ja.
03:55Herr Gott, noch mal, ich muss los.
03:57Einen Moment noch, bitte.
04:01Ich habe einen Anruf bekommen.
04:04Inoffiziell.
04:05Bitte können wir das morgen besprechen, mein Flieger.
04:07Nein.
04:10Jemand aus dem Management dieser Bank hat die Bankenaufsicht mit internen Zahlen versorgt.
04:17Jemand von uns.
04:18Wenn Sie glauben.
04:19Jemand von uns.
04:21Und jetzt haben wir die Bankenaufsicht im Nacken.
04:23Und da hat sie sich festgebissen.
04:25Angeblich ist unsere Risikokontrolle zu lax.
04:28Unsere Rückstellungen reichen nicht aus und man droht, uns einer tiefen Prüfung zu unterziehen.
04:33Sie wissen, was das heißt.
04:35Dr. Fischer, ich danke Ihnen.
04:39Dr. Nette, eine Sekunde.
04:45Also, wer?
04:47Wer?
04:49Tut mir leid.
04:51Das geht gegen mich.
04:54Sie sind mein Stellvertreter.
04:56Was ist?
04:57Kleiner Königsmord?
04:59Wollen Sie mich abservieren?
05:00Auf die Art?
05:02Glauben Sie, Sie können mir einfach so das Fell über die Arschbacken ziehen?
05:05Glauben Sie das?
05:07Ich habe Sie was gefragt, Herr Dr. Nette.
05:17Ich habe dir die Unterlagen auf dem Tisch gelegt.
05:22Ich muss mit dir reden.
05:25Morgen früh.
05:26Gut.
05:27Guten Flug.
05:30Ja, Bankhaus Berlin, Dr. Hans Stine, hab ich.
05:33Wir starten durch im Tiefflug.
05:35Habt ihr schon da?
05:37Joe?
05:37Moment.
05:57Das hat so eine nette alte Dame in der Mülltonnest zu suchen.
06:01Das hier.
06:05Wahrscheinlich hat sie es aus Versehen in ihrem Mülleimer geworfen.
06:08Den hier reingekippt und dann hat sie versucht, das wieder rauszuangeln.
06:13Wie viel ist denn drin?
06:166,21 Euro.
06:186,21 Euro.
06:19Dafür klettert man nicht in die Mülltonne.
06:21Nur dafür wurden schon Menschen umgebracht.
06:24Ich sag das auch schon mit deiner Selbstverständlichkeit, als ob sich gar nichts mehr angeht.
06:28Na ja, zu lange bei der Polizei, zu abgestumpft, zu viel Eis im Blut.
06:33Ja, du willst ja nur hören, dass du dich irrst.
06:35Wir haben eine Erpressungslage mit Todesdrohung und Bankhaus Berlin.
06:39Max, guck dir Ihre Wohnung an, rede mit den Nachbarn, frag nach Angehörigen und so weiter.
06:45Robert, wie sieht's aus?
06:47Kein Hinweis zur Fremdenwirkung, vorläufig.
06:506,21 Euro.
06:52Dass wir den Tod sterben, den wir verdienen, das ist auch so eine verdammte Lüge.
06:57Max, wartest du?
06:58Ich sterb nicht.
07:00Bei den Bergen von Zigaretten, die du früher geraucht hast?
07:0340 Jahre Volldampf, vorgesetzter Schlafentzug bei der Polizei.
07:09Ich erinnere, ein leichtes Alkoholproblem.
07:11Meere von Kaffee, dein ganzer Körper ist doch kontaminiert.
07:14Jedenfalls nicht so.
07:15Nein, du wirst als Sonder mit entsorgt.
07:19Der Tod macht eine Menge Fehler.
07:23Und er macht keine einzigen wiedergut.
07:27Sie hatte keine Verwandte?
07:29Glaube ich nicht.
07:31Ich wohne schon drei Jahre hier, ich habe nie einen gesehen.
07:34Keine Freunde und Bekannte?
07:35Eine alte, stille Dame eben.
07:37Wie viele andere alte, stille Damen.
07:41Gut.
07:50Max, wo ist denn Ihr Hund? Frag mal!
07:53Sie hatte keinen Hund.
08:00Und warum haben Sie uns nicht schon informiert, als der erste Erpresserbrief einging?
08:04Wenn wir jeden Erpresserbrief ernst nehmen würden, möglicherweise waren Spuren darauf.
08:09Fingerspuren, Faserspuren, Schweißreste, ein Haar.
08:14Möglicherweise wäre der zweite Brief gar nicht mehr gekommen.
08:17Die bluffen nur.
08:18Ja, aber der vielleicht nicht.
08:20Wie kommen Sie darauf?
08:23Warum erpresste eigentlich Ihre Bank?
08:26Ist kein Grund angegeben.
08:27Er will drei Millionen, das ist Grund genug.
08:29Ich kenne kein Erpresserschreiben, in dem kein Grund angegeben ist und sei ja noch so weit, dann noch so schmutzig
08:34in Haaren herbeigezogen.
08:36Halten Sie ihn für gefährlich?
08:38Ja, und zwar so lange, bis ich weiß, dass es nicht ist. Wiedersehen.
08:48Scheiße!
09:00Ja, und zwar so lange, bis ich weiß, dass es nicht ist.
09:31Morgen!
09:32Morgen!
09:33Abbrandkommission, wir kennen Sie.
09:34Ja, richtig, Max Kulitz. Er ist der Sachverarbeiter, zweite Mordkommission.
09:37So, der Eckergefahr hat einen Trocken, das ist ja draufgehalten.
09:41Und wenn er vorher nicht tot war, ist er daran erstreckt.
09:45Kennzeichen schon abgeklärt?
09:47Ja, Dienstwagen vom Bankhorst Berlin. Der Tote ist wahrscheinlich ein Vorstandsmitglied. Max?
09:51Ja, hier.
09:52Jetzt frag mal den LKW-Fahrer und dann schick ihn nach Hause.
09:55Gut.
09:55Gegen die Bank liegt ein Erpressungsversuch vor. Mit Todesroh.
09:59Das heißt, wir gehen für den Anschlag aus.
10:01Schlechte Spurenlage. Das Pulver überdeckt alles.
10:06Epidermis der unbegleiteten Körperstellen weitgehend verbrannt wird.
10:09Frau Kommissar, Hofer?
10:11Abgeschält.
10:14Subkut ist freierliegend.
10:17Gesichtsschädel, Muskulatur.
10:19Sind Sie von der Bank?
10:20Ich schaue Sie das, ja.
10:21Guten Tag.
10:22Frau Hofer, zweite Mordkommission.
10:25Starke Beugung der Ellenbogengelenke durch hierzu bedingte Weichthörschrumpfung.
10:30Charakteristische Fechterstörung.
10:33Joe!
10:35Ich denke, dass er noch, dass er schon tot war, bevor er, Joe, Joe!
10:42Dr. Kolmer, Rechtsmedizin.
10:46Sie haben es gleich überstanden.
10:54Ich weiß es nicht.
10:58Das Auto, ja, möglicherweise.
11:02Dr. Henning Fischer wollte zum Flughafen.
11:07Ich bin Arzt.
11:08Machen Sie ihn wieder lebendig.
11:10Da drüben ist ein Kaffee.
11:11Vielleicht setzen Sie sich ein bisschen hin.
11:13Mir geht's blendend.
11:14Besonders, da wir jetzt diesen fabelhaften Schutz von der Polizei haben.
11:23Etwas mehr Schönheit, als man gewöhnlich zu Gesicht bekommt.
11:27Das pure Nitroglycerin.
11:29Das pure Nitroglycerin.
11:38Entschuldigung.
11:40Entschuldigung.
11:40Kann ich überlegen.
11:41Können wir schon hin?
11:47Entschuldigung.
11:52Entschuldigung.
11:57Entschuldigung.
12:00Entschuldigung.
12:12Vermutlich ist er in einem Hitzeschock gestorben.
12:15Der Tod dritt sich schnell ein.
12:17Sicher ist es ein Vergnügen, so zu sterben.
12:19Sie wollen Auto fahren jetzt?
12:20Es war kein Unfall.
12:22Hinsetzen.
12:23Bitte? Was haben Sie gerade gesagt?
12:25Sie haben es doch gehört.
12:27Meinen Schlüssel.
12:28Meinen Schlüssel!
12:30Zwei Kaffee, das können Sie mitnehmen.
12:32Haben Sie eigentlich auch einen Namen?
12:33Ach ja, Sie hatten ihn mehr genannt.
12:34Das ist mir gerade entfallen.
12:36Es war so ein Durchschnittsname.
12:37Ja, passt gut zu meinem Gesicht.
12:38Warum glauben Sie, dass es kein Unfall war?
12:40Was glauben Sie denn, was es war?
12:41Sie wollten sich setzen.
12:42Warum tun Sie es nicht?
12:43Hören Sie, mein Kollege ist gerade da draußen verbrannt.
12:46In einem Auto, in dem auch ich hätte sitzen können.
12:48Und wer weiß, vielleicht bin ich ja die Nächste,
12:49die in so einem Auto sitzt.
12:50Geben Sie mir meinen Schlüssel!
12:52Setzen!
12:53Ah, meine Frau, Entschuldigung.
12:55Alles gut, alles, alles gut.
12:58Sie trauen sich vielleicht was.
12:59Ihr Parfum ist bezaubernd.
13:02Da bin ich aber erleichtert, wenigstens etwas, das Ihnen an mir gefällt.
13:05Ihre Handtasche finde ich noch ganz geschmackvoll.
13:09Halten Sie die Tasse ruhig.
13:11Trinken Sie, tun Sie es.
13:13Sie haben ein Ego, das aus allen Nähten platzt.
13:16Hören Sie?
13:17Was?
13:18Die Stimme der Vernunft in Ihnen bedankt sich bei mir.
13:21Ich glaube auch nicht, dass es ein Unfall war.
13:24Warum?
13:25Das ist nur so ein Gefühl.
13:27Sie haben ein Gefühl?
13:29Darauf wäre ich jetzt nicht gekommen.
13:30Ich glaube, Sie können jetzt wieder fahren.
13:33Ein Schluck Kaffee, ein paar charmante Beleidigungen, schon geht's wieder.
13:37Dr. Kolmar, ja?
13:39Mein Name in Ihrem Mund, kein schlechter Anfang.
13:48Ich habe das Obduktionsergebnis von der alten Frau aus dem Müllcontainer.
13:52Todesursache, primäres Herzversagen, ist so logisch, habe ich eine Myokardnekrose an Vorerkrankungen,
13:56eine globale Herzhypertrophie und eine stenosierende Coronasklerose,
14:00Narbenimmunokrat des rechten Ventrikels, aber da ist noch was.
14:03Der Mahneninhalt.
14:04Hundefutter.
14:07Ich war aber hier zu Hause.
14:09Eine alte Dame, heute, in diesem reichen Land.
14:14Halt mich mal.
14:18Nur einen Moment.
14:20Ich nutze es aus.
14:27Sag was.
14:28Wir haben eine Brandleiche, möglicherweise ein Anschlagsopfer.
14:31Meine Tochter ist heute bei meiner Mutter, ich will ins Theater, 20 Uhr.
14:34Fragst du mich gerade, ob ich mitkommen will?
14:35Um Gottes Willen, wie kommst du drauf?
14:39Ich habe eine Karte für dich.
14:43Dr. Henning Fischer, Vorstandsmitglied, Chief Financial and Risk Officer.
14:49Verantwortlich für Controlling Investor Relations and Risk Diversifications.
14:57Was bedeutet das auf Deutsch?
14:59Bankinterne Risikokontrolle.
15:02Also mit anderen Worten, er hat allen ein bisschen auf die Finger geschaut.
15:06Vereinfacht kann man es so sagen, ja.
15:08Ich finde, Sie sollten Ihre Sprache überhaupt etwas vereinfachen, sonst versteht sie bald gar keiner mehr.
15:13Falls Ihr Bankchinesisch nicht überhaupt nur dazu da ist, die Kunden so wenig wie möglich verstehen zu lassen.
15:18Wozu denn sonst?
15:19Je undurchschaubarer die Märkte für die Kunden, desto lukrativer für die Bank.
15:24Und aus dem dicksten Nebel merkt man das meiste Geld. Zyniker oder Realist?
15:28Älter geworden.
15:33Kohlenmonoxid und Blausäure im Blut- und im Lundengewebe.
15:36Beide Substanzen für sich hochtoxisch zusammen potenzieren Sie Ihre Wirkung.
15:39Frage, wo ist das Zyanid hier?
15:40Vielleicht beim Abbrand von Kunststoff im Auto entstanden.
15:43Wie findest du denn die Schuhe?
15:44Es gibt strenge Vorschriften, welche Materialien im Auto-Innenraum benutzt werden dürfen.
15:48Jedenfalls kann ich die Blausäure-Gas freisetzen. Die sehen gut aus.
15:52Wie wär's mit nem Kleidungsstück?
15:54Ne Rose mit Polyacryl-Nitril-Fasern. Verbrennt unter Freisetzung von Zyanid.
15:58Oder jemand hat das Auto präpariert. Geh nochmal ein Stück.
16:11Ich brauch dringend ne Kreditfreigabe für Planet Kino.
16:14Ich muss Sie sprechen.
16:15Tun Sie's?
16:16Nicht hier.
16:18Worum geht's?
16:19Dr. Fischer hat die Bankenaufsicht informiert.
16:22Warum wissen Sie das?
16:23Spielt keine Rolle.
16:25Worüber?
16:26Vermutete Untreue. Die Bankenaufsicht wird eine Tiefenprüfung vornehmen.
16:29Ich muss irgendwas mit dem Chef zu tun haben.
16:31Ja und?
16:32Nichts in der Und, außer dass er mich auf die Abschussliste gesetzt hat. Dein Spitzenplatz.
16:36Der Chef? Wie, wieso?
16:37Weil er weiß, dass ich in der Bankenaufsicht einen Bekannten sitzen hab.
16:41Kann der nicht hinterführen?
16:42Das ist im Urlaub. Das ist übermorgen. Ich erreiche den nicht.
16:46Wenn ich fliege, dann...
16:48falle ich hart.
16:51Was wollen Sie?
16:52Sie sind sein Liebling.
16:54Und ich bin kooperativ. In jeder Hinsicht.
16:59Heute Abend 20 Uhr im Guckow?
17:02Danke.
17:05Was ist mit meiner Kreditfreigabe für Planet Kino?
17:08Geben Sie die Unterlagen bei meiner Sekretärin ab.
17:16Frau Siebers? Was ist mit Time in Flattgast?
17:18Ich muss was einkaufen.
17:20Geh schau.
17:21Nennen Sie mich nie wieder beim Vornamen. Verstanden?
17:26Wie viel wollen Sie?
17:28Eine Million?
17:30Zwei.
17:31Ich biete Ihnen die Hälfte meiner Anteile.
17:34Die Bank erfährt nichts.
17:35Anteile an vier Kinos und meinen Filmrechten.
17:39Dafür stoppen Sie den Kredit an Planet Kino.
17:41Frau Siebers?
17:45Sie...
17:48Entschuldigen Sie.
17:59Haben Sie Frau Siebers noch getroffen?
18:01Nein, wieso?
18:01Sie hat Ihnen die Papier auf den Tisch gelegt und gefragt, ob Sie schon weg sind.
18:09Inge, ich brauche einen Wagen.
18:11Allein der Werkstatt.
18:12Technische Überprüfung, Anordnung der Polizei.
18:14Ja, neben Taxi.
18:15Nun gucken Sie mal runter auf die Straße.
18:16Ein einziger Stau.
18:17Das brauche ich nicht, um diese Stadt zu hassen.
18:20Und jetzt rufen Sie den...
18:21Nein, das mache ich selbst.
18:23Notieren Sie.
18:24Hiermit erkläre ich, dass ich mich zu keiner Zeit und unter keinem Vorwand oder versteckt
18:29hinter irgendeiner Identität an die Finanzdienstleistungsaufsicht gewandt habe.
18:35Haben Sie es?
18:36Hm?
18:37Haben Sie mal ein U-Bahn-Ticket für mich?
18:38Nee.
18:39Dann kriegen wir nicht sowas her.
18:40Ach, zerreißen Sie diesen Zettel.
18:46Dann gehen Sie nach Hause.
18:48Sorgen.
18:49Angst.
18:50Große, nackte, schäbige Angst.
19:01Sie was?
19:03Ach, Dr. Nette.
19:06Sie nehmen die U-Bahn, nicht den Wagen.
19:09Gut.
19:10Wissen Sie was?
19:11Ich komme Ihnen entgegen.
19:12Nehmen Sie den Ausgang Alexanderstraße.
19:14Ja.
19:16Bis gleich.
19:27Ich komme hoch.
19:29Warte so.
19:31Ich warte.
19:45Es tut mir leid, dass wir euch aus dem Theater holen mussten.
19:48Was sagt der Nutarzt?
19:49Ja, dass er angezündet wurde oder sich selbst angezündet hat.
19:52Wannverkleiniger unbekannt?
19:53Vielleicht eine spontane Selbstentzündung.
19:55Für was?
19:56Nur ein mühsamer Witz.
19:58Es gibt Berichte, dass sich menschliche Körper selbst entzünden können.
20:01Und Leute, die das glauben.
20:15Die größte Hitzewirkung ist auf Kopf, Schulter und Halsbereich begrenzt.
20:20Judith, was sagt uns das?
20:21Mein Gott, das sieht aus, als wäre ein Brandsatz auf ihm entzündet worden.
20:26Nicht nach Kampfer.
20:27Irgendwie hier auf der Trappe oder irgendwas gefunden.
20:30Wo ist Frau Siebers?
20:33Ja.
20:35Entschuldigen Sie bitte die Unterbrechung.
20:41Wir waren heute verabredet.
20:43Ich wollte ihm entgegen gehen und als ich die Rolltreppe runterfuhr,
20:48kam er auf der anderen Seite hoch.
20:51Und plötzlich brannte er.
20:52War er alleine?
20:54Ja.
20:56Nein, da waren noch zwei Jungs.
20:59Und ein Mann, der hatte eine Tasche in der Hand.
21:03Und als er an Dr. Nette vorbeiging,
21:07Was war da?
21:09Ich glaube, er hat was aus der Tasche rausgenommen.
21:12Was denn?
21:17Wissen Sie, wie der Mann aussah?
21:21Er war groß.
21:23Er hatte eine Pudelmütze.
21:27Mir ist kalt.
21:28Ja, mein Kollege fährt Sie nach Hause. Dankeschön.
21:30Danke, ich nehme Ihren Trax.
21:32Nein, wir stellen Sie ab sofort unter Polizeischutz.
21:34Nein, das tun Sie ganz bestimmt nicht.
21:36Und wissen Sie auch, warum?
21:37Weil Ihr Polizeischutz mich immer daran erinnern würde,
21:40dass ich Angst haben muss.
21:41Und dabei hätte ich nicht einmal das Gefühl,
21:43dass er mich schützt im Ernstfall, Ihr Polizeischutz.
21:48Das tut mir leid.
21:52Wie war nochmal Ihr Name?
22:15Nehmen wir ein Taxi. Bis morgen.
22:35Fahr mal zurück.
22:36Tu dir das nicht an.
22:38Fahr zurück.
23:01Hier kommt sie.
23:09Es ist, als fällt der Regen durch einen durch.
23:12Widerstandslos.
23:13Die Regen, der durch Regen fließt.
23:15Ziehen Sie Ihre Schuhe hier gleich auch aus?
23:18Stell dir das ins Bad.
23:19Mögen Sie filmen?
23:22Eine Handvoll.
23:23Eher weniger.
23:25Frühstück bei Tiffany.
23:27Erinnern Sie sich an den Regen?
23:29An die Katze, die im Regen schreit, ja.
23:33Ich schreit.
23:35Ich liebe Filme.
23:37Ich sammle letzte Sätze aus Filmen.
23:42Venedig.
23:42Werde ich niemals mehr nach Venedig zurückkehren.
23:45Wissen Sie, woher das stammt?
23:47In Casanova von Fellini.
23:49Ich habe lange in einem Filmarchiv gearbeitet.
23:52Bitte.
23:57Was will ich hier?
24:00Können Sie mir das sagen?
24:02Zwei Tote vergessen und ihre Angst.
24:06Und offenbar haben Sie keinen besseren Platz, um das zu probieren.
24:10Psychologe sind Sie auch noch.
24:12Gelegenheitsfreudianer.
24:13Von Frauen verstehen Sie nicht viel.
24:15Ich könnte ein dickes Buch darüber schreiben, was ich von Frauen nicht weiß.
24:18Ich könnte Ihnen aber auch einfach ein Glas Wein anbieten.
24:22Ich trage Modellkleider.
24:24Mein Parfüm kommt aus dem Oman, das teuerste der Welt.
24:29Meine Unterwäsche ist aus Shanghai.
24:31Reinste Seide.
24:34Limited Edition.
24:36Ich wohne in einem 200 Quadratmeter Apartment am Potsdamer Platz.
24:40Und ich habe schon mehr Geld verdient, als ich jemals ausgeben kann.
24:43Sie schleppen wirklich eine Menge Probleme mit sich rum.
24:45Möchten Sie, dass ich gehe?
24:47Ich hole uns ein Glas Wein.
24:50Mir geht es verdammt gut.
24:52Übermorgen unterschreibe ich einen Kreditvertrag über 174 Millionen Euro.
24:57Punkt 10 Uhr.
24:58Und diese Unterschrift bedeutet für mich 3 Millionen Provisionen.
25:02Danach fliege ich nach Hongkong.
25:04Weg.
25:08Kolmar.
25:09Ich sterbe, wie ich gelebt habe.
25:11Über meine Verhältnisse.
25:13Auch ein letzter Satz.
25:14Tun wir das nicht alle?
25:30Tu es nicht.
25:35Bis morgen.
25:46Soll ich dir mal was sagen?
25:48Ich bin eine blöde Kuh, oder?
25:49Ja.
25:54Der Markt hat kein Gefühl.
25:57Und nach einer gewissen Zeit hat man selbst keins mehr.
26:01Die Millionen, die man bewegt, sind einfach nur Zahlen.
26:04Man wird kalt wie sie.
26:06Zahlen.
26:08Und immer wieder Zahlen.
26:15Woran denken Sie?
26:22Ich glaube nicht, dass man das Denken nennen kann, was ich gerade mache.
26:33Ihre Geliebte?
26:36Ja.
26:37Meine Tochter.
26:42Wer tut sowas?
26:46Verbrennt Menschen.
26:50Was ist, werden Sie ihn kriegen?
26:57Warum?
26:59Er macht Fehler.
27:03Der Idee nach will er auf Distanz töten.
27:05Das heißt, zwischen sich und den Tatort.
27:09Eine große Entfernung liegen.
27:12Und natürlich so wenig Spuren wie möglich hinterlassen.
27:16Heute Morgen hat er das geschafft, heute Abend nicht.
27:19Wenn wir wissen, warum, haben wir eine Spur.
27:23Die Bank wird zahlen.
27:26Dem geht es nicht um Geld.
27:27Nein?
27:28Warum?
27:33Können wir über was anderes reden?
27:37Sie kriegen ihn.
27:39Und ich werde jetzt gehen.
27:42Und übermorgen fliege ich weg.
27:43Vielleicht kommen Sie wieder?
27:45Das glaube ich nicht.
27:48Zumal Sie nicht einmal versuchen, diese sehr eindeutige Situation auszunutzen.
27:53Wie beleidigend.
27:55Sie bringen mich um das Vergnügen, Ihnen einen Korb zu geben.
27:58Oder etwas Handfesteres.
28:01Und ich dachte eben, die Situation ist doch zu eindeutig.
28:08Was wäre denn, wenn es nicht so wäre?
28:11Möglicherweise würde ich mich überreden lassen.
28:14Und wie viel haben Sie denn so gedacht?
28:18So etwas wie Sie musste mir mal passieren.
28:23So etwas musste mir ganz dringend mal passieren.
28:28Ach, Judith, wegen gestern Abend.
28:30Ich hatte ja nicht mal richtig auf Wiedersehen gesagt.
28:32Das tut mir leid.
28:33Ich bin fest entschlossen, heute sehr fröhlich zu sein.
28:36Hattest du noch einen schönen Abend?
28:38Unter uns.
28:4017-facher Orgasmus mit konvulsivischen Zuckungen und viertelstündigem Tremor.
28:44Fein.
28:45Ich wünschte nur, du hättest gelegentlich mal wieder richtig guten Sex.
28:49Ja, nur schade, dass du da nicht dabei sein wirst.
28:52Nicht mal in der Nähe.
28:58Nitrocellulose, also Handbeschleun.
29:01Nitrocellulose, das ist doch...
29:03Treibladungspulver für Patronen und der Grundstoff für Nitrolacke.
29:07Ja, es leicht entzündbar, brennt mit großer Hitze ab,
29:10setzt Kohlenmonoxid und Blausäure frei,
29:12die sich in ihrer Wirkung auch noch verstärken.
29:14Aber das heißt ja, wenn das Opfer nicht an einem Hitze-Schock stirbt,
29:17dann stirbt es an der Kombination zwei hochtoxische Atemgifte.
29:20Innerhalb von Sekunden.
29:21Das ist doch fantastisch. Das ist doch ein Segen der Wissenschaft.
29:24Blausäure im Blut.
29:25Niedrige Konzentration, nicht tot ist ursächlich, aber Blausäure.
29:28Wie war Dr. Fischer?
29:29Das heißt also, Nitrocellulose war in beiden Fällen eine Brandbeschleuniger?
29:33Äh, ja und nein.
29:35Also Nitrocellulose ist wahnsinnig großintensiv.
29:38Ja, wie Nitrolack.
29:39Danach hat er nicht gerochen, sondern auch nach Kampfer.
29:42Darauf nach Kampfer.
29:43Ich ziehe mich um...
29:44Robert, das wollte es zu Chorlack geben.
29:46Ah ja.
29:47Joe!
29:47Fred hat das hier in der Tasche von Dr. Nette gefunden.
29:51An die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht.
29:54Verdacht auf Untreue.
29:56Keine Unterschrift.
29:57Eine vorgetäuschte Erpressung.
29:59Vielleicht.
30:02Unter Zeitdruck.
30:03Zeitdruck bedeutet, es gibt eine Deadline.
30:06Zeitdruck.
30:09Regressen morgen früh?
30:10Zehn Uhr?
30:12Wie kommst du denn da auf?
30:26Paul, was spielen wir morgen früh in der Zehn-Uhr-Vollstellung?
30:29Die Martini haben wir vor zwei Monaten eingestellt.
30:32Kam da keiner mehr.
30:33Morgen spielen wir.
30:34Zehn Uhr.
30:35Du lässt die Saaltüren offen, bis jemand kommt.
30:49Was halten Sie davon?
30:51Haben Sie gerade Sie gesagt?
30:56Den Brief hatte Dr. Nette gestern bei sich.
30:58Vielleicht wollte er Ihnen ihn zeigen.
31:02Gut, ich werde nachsehen, ob noch was an diese Adresse gegangen ist.
31:06Es wird aber etwas dauern.
31:10Sie kriegen ihn.
31:15Rufen Sie mich an.
31:18An Sie mich, wenn ich wieder zurück bin.
31:25Frau Siebers, was ist mit Tammets Schlattgas?
31:28Ach, jetzt habe ich die Akten zu Hause vergessen.
31:32Ich wollte sowieso an die frische Luft.
31:33Kommen Sie mit.
31:34Ist nicht weit.
31:37Meinen Sie mich?
31:40Hey, habt ihr das gehört, ihr Sumpfmeuchel?
31:43Hier, die erfolgreichste Investmentbänkerin der Branche.
31:47Der schönste Stern am Himmel des großen Geldes.
31:49Und Sie fragt mich, ob ich Sie begleiten will.
31:51Aber ja.
32:19Wie lange geht es?
32:20Ja.
32:22Guten Tag.
32:23Ja, ich schaue.
32:39Hallo?
32:44Frau Sievers?
32:57Kampfer, dass mir das nicht gleich eingefallen ist.
32:59Wo ist das Massenspektrogramm?
33:02Der Tod hat nach Kampfer gerochen.
33:03Kampfer und Nitrocellulose, das ergibt Celluloid.
33:06Die Nitrocellulose behält ihre thermischen und toxischen Eigenschaften,
33:10aber man riecht sie nicht mehr. Das ist der Trick.
33:12Das ist die Rolltreppe, Dr. Karl Nedder.
33:14Der Täter packt ihm im Vorbeigehen das Celluloid auf die Schulter.
33:19Eine viskoseklebrige Masse, die Selbsterschöne ist einfach.
33:21Er zündet sie an und puff.
33:24Ich muss meine Tochter abholen.
33:26Das ist das Problem.
33:28Auf einer Rolltreppe kann man das Celluloid schnell mit einem Fahrzeug zünden.
33:31Aber wie zündet man das im Auto?
33:33Wir haben keinen Zündmechanismus gefunden.
33:36Die Zündung, die Zündung ist das Problem.
33:38Du kannst doch unterwegs genial sein.
33:43Ich gebe es auf.
33:44Bitte nicht, niemals.
33:46Jedenfalls für heute.
33:48Jo?
33:50Was?
33:51Heute noch.
33:54In einer Stunde.
33:57Ja, ja.
34:08Nein.
34:10Da war niemand.
34:13Die hat niemand zu der Leute auf die Schulter gepappt.
34:17Du warst ganz allein.
34:24Endlich.
34:25Ich habe telefoniert mit der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht in Bonn.
34:30Das ist vielleicht interessant.
34:31Weißt du, was so ein Bankmanager verdient?
34:33Circa 1,6 Millionen im Jahr.
34:36Und 3-4% Provision für jedes Geschäft, das er extra abschließt.
34:40Das ist so ein schönes Taschengeld.
34:41Was ist mit dem Untreuenvorwurf?
34:43Keine Auskunft, bevor die Bank dich überprüft ist.
34:45Warum hast du denn der Gischer Siebers diese Kopie von dem Brieffragment gegeben?
34:50Ich habe dich was gefragt.
34:51Warum?
34:52Willst du sie unter Druck setzen?
34:54Was läuft denn da überhaupt zwischen euch?
34:55Sie hat mir nur erzählt, dass sie Filme mag und letzte Sätze aus alten Filmen sammelt.
35:01Und dass sie eine Zeit lang in einem Filmarchiv gearbeitet hat.
35:04Oh, Filmarchiv.
35:05Für alte Filme, sehr, sehr alte Filme.
35:09Moment mal, fanden die nicht aus Zelluloid?
35:11Ja.
35:13Alte Filme aus Zelluloid?
35:15Ja.
35:17Gischer Siebers ist überfallen worden gestern im Fahrstuhl.
35:20Von einer Frau, die sich schon mehrfach belästigt hat.
35:23Jetzt sagt mir nicht, dass es keine Zeugen gibt.
35:24Doch, es gibt Zeugen.
35:26Wahrscheinlich ist die Täterin identisch mit dem Schreiber der Erpresserbriefe.
35:29Eine gewisse Irse Farnung.
35:31Vermutet Gischer Siebers?
35:32Mhm.
35:33Sie hat eine Stichwunde davongetragen.
35:35Ach, sag mir doch bitte, dass es nur eine Fleischwunde ist.
35:38Ja, aber an einer Stelle, wo eine Narbe nicht weiter stört.
35:42Das hört sich doch ganz nach einer Selbstbeibringung an.
35:45Ja, das sieht doch ganz nach Selbstbeibringung aus.
35:49Also dein Versuch, Frau Siebers unter Druck zu setzen, scheint irgendwie doch funktioniert zu haben.
35:57Ich zeig dir was.
35:58Ja, und das möchte ich.
36:14Weißer Phosphor.
36:15Das Wasser verdunstet.
36:16Der Phosphor entzündet sich und entzündet seinerseits das Tellerloid.
36:19Und verbrannt mit ihm.
36:20Das ist ja perfekt.
36:21Ja, deshalb haben wir auch kein Zündmechanismus gefunden.
36:23Das heißt also, uns bleibt ein Zeitfenster von circa 15 Minuten.
36:29Tja.
36:31Naja, wir wissen, wie es gemacht wird.
36:32Wir werden wahrscheinlich auch rauskriegen, warum.
36:34Aber wir können ja dem Täter nichts beweisen.
36:36Ja, hör mal.
36:37Es hatten viel zu viele Leute Zugang.
36:39In beiden Fällen.
36:41Auch mit Tatmotiv.
36:42Und kein Haftrichter wird.
36:46Du sagst, in 15 Minuten verdunstet das Wasser und der Phosphor entzündet sich.
36:52Bist du sicher?
36:53Ja, sicher bin ich sicher.
36:55Du, äh, würdest jede Wette eingehen?
37:00Also Wette.
37:01Wette, ja?
37:03Na ja oder nein?
37:06Bist du sicher oder nicht?
37:08Der situative Spielraum ist doch gewaltig.
37:11Die Menge des Wassers, die Temperatur, Luftfeuchtigkeit, die Qualität des Phosphors.
37:1715 Minuten.
37:19Ja oder nein?
37:26Ja.
37:39Sie rumpeln, was ist passiert?
37:42Nicht der Rede wert.
37:44Kann ich Sie kurz sprechen?
37:45Ich habe um zehn wichtige Termine und danach muss ich gleich zum Flughafen.
37:48Ich bin auf etwas gekommen, heute Nacht im Labor.
37:54Sie könnten mir helfen, es dauert nicht lange.
37:57Worauf?
37:59Phosphor-Celluloid. Ich glaube, ich weiß, wer der Mörder ist.
38:01Wer?
38:02Ist es richtig, dass Ihr Chef um seinen Posten kämpft?
38:05Können Sie sich vorstellen, dass er das mit allen Mitteln tut?
38:10Vielleicht kann ich ja die Sitzung in zehn Minuten verschieben.
38:18Sie was?
38:20Nein, ich bin im Moment nicht allein. Sekunde.
38:25Vorhin auf dem Flur steht ein Café-Aktomat.
38:28Wenn Sie so freundlich wären, uns zwei Tassen zu holen?
38:31Sicher.
38:33Und lassen Sie sich ruhig ein bisschen Zeit.
38:48Ich rufe gleich zurück.
39:04Ich rufe gleich zurück.
39:33Ich kann nicht verschieben.
39:35Sie ist Amerikanerin und versteht nicht so gut Französisch und fragt nach.
39:38Was ist das?
39:40Ankotzen.
39:41Ankotzen.
39:42Ist das letzte Wort.
39:44Das ist das letzte Wort, ja.
39:46Bis gleich.
39:47Ich rufe gleich.
39:49Glockenläuten
40:30Untertitelung. BR 2018
41:03Die Nummer meines Kontos lautet 213 1119.
41:07Codewort Nummer 1 ist Grenier, Codewort Nummer 2 ist Paul.
41:11Frage. Punkt 10 Uhr müssten in mein Depot Aktien eingebucht worden sein.
41:17Vorzugs Aktien Planet Kino. Ja, genau. Im Gesamtwert von 46,8 Millionen Euro. Korrekt. Danke.
41:30Frau Sievers, Sie sind verhaftet. Ihnen wird vorgeworfen, zwei Tötungsverbrechen begangen zu haben auf besonders heimtückische Weise.
41:37Abführen.
41:38Kommen Sie bitte mit.
41:46Der Trick war, sie hat sich für die Vermittlung von Krediten bezahlen lassen.
41:50Große Firmen, die kurz vor der Pleite waren, die haben ihr Millionen überwiesen.
41:54Und dafür hat sie Gutachten manipuliert und Kreditsicherheiten bezeugt, die überhaupt gar nicht vorhanden waren.
41:59Bis Dr. Henning Fischer und Dr. Nette war kurz davor, ihr auf die Schliche kam und die Bankaufsicht informiert hat.
42:04Und die haben meine Tiefenprüfung angesetzt und bei der Gelegenheit wäre sowieso alles aufgeflogen.
42:10Aber das Geschäft heute, das wollte sie unbedingt noch mitnehmen.
42:15Hoffa?
42:18Jemand wie Sie hätte mir begegnen müssen. Früher. Viel früher. Für mich war schon zu lange alles zu spät.
42:29Ja.
42:31Ey, Robert! Wir haben eine Erhängungstote in einem Kino. Robert!
42:49Wir haben eine Erhängungstote in einem Kino. Robert!
Kommentare

Empfohlen