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  • vor 2 Tagen

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Wenn du schon Schauspielerin werden willst, warum dann ausgerechnet dein Musical?
00:34Das ist eine einmalige Chance, eine Welt-Uraufführung, verstehst du? Das Stück wurde bisher nirgendwo gespielt.
00:38Bestimmt aus gutem Grund. Und was machen wir jetzt hier?
00:43Von der Abschnitte, die im Theater rummied, kriege ich Pickel. Und hier gibt es die Gute im Sonderangebot. Du sparst
00:48eine Menge, du kommst gut dabei weg.
00:49Klar, du ziehst mich her, damit ich besser wegkomme. Ich gebe Geld aus, damit ich spare.
00:53Du bist eben ein Glückspilz.
00:54Ich bin mir auch. Das ist auch süßig. Mach dem kleinen Foto.
01:00Boah, das ist sie. Das ist Carla Rauter. Das gibt es ja nicht.
01:03Sie sind die Hauptrolle, oder?
01:04Die guckst du dir an. Die Frau, die hat es einfach. Sie ist...
01:08Eine Schauspielerin. Und deshalb leicht hysterisch.
01:13Ich bin musikalisch besser und schauspielerisch besser. Verstehst du?
01:17Hey, du Mistkerl. Was gibt es da zu klatschen? Ich bin der Star. Verstehst du?
01:20Meine Damen...
01:21Du, die Bär meiner Tasche!
01:23Ich bringe sie auf!
01:25Ich bringe sie auf!
01:46Ich verbiete dir, Schauspielerin zu werden.
01:48Taxi! Taxi!
01:50Hast du mich verstanden? Ein für alle Mal. Willst du so enden?
01:52Du kannst mir gar nichts verbieten. Nichts. Du bist bloß mein Vater.
01:55Sie haben mir das Leben gerettet. Danke.
01:57Ich bewundere Sie, seit ich...
02:00Oh, ja.
02:01Also, das ist Anna, meine Tochter.
02:03Sie arbeitet übrigens auch in den Straßen der Nacht mit als Kleindachstellerin.
02:06Übrigens, ich bin nur die Zweifelsetzung.
02:08Der neue Star ist die handtaschenschwingende Dame da drin.
02:11Ich habe ein Taxi.
02:13Ja, sie will Schauspielerin werden.
02:14Sie haben sich ja viel vorgenommen.
02:17Na ja, Sie haben ja gesehen.
02:19Hallo?
02:21Ein schöner...
02:22Ja, ein gefährlich schöner Rundes.
02:24Ja, Entschuldigung.
02:25Ja, ich bin unterwegs.
02:26Ja, ich habe ein Taxi und dann...
02:28Danke, auf Wiedersehen.
02:31Ich hatte ein Taxi.
02:33Aber da kommt wieder eins. Tschüss.
02:34Taxi!
02:35Komm her.
02:36Pass auf, du gehst jetzt da rein und holst dir das Zeug.
02:39Hier, 100 Mark muss reichen.
02:40Okay.
02:41Und geh mir aus den Augen. Bitte, geh mir aus den Augen.
02:42Ich liebe dich, Papa.
02:43Ja, ich dich auch.
02:48Ja, ich liebe dich, Papa.
02:49Ja, ich liebe dich, Papa.
03:35Erweiterter Suizid.
03:38Doppelmord.
03:40Tötung auf Verlangen.
03:42Möchtest du einen Kaffee?
03:46Mein Gott.
03:48Wem haben die beiden alten Leute was getan?
03:50Wir haben eine Hinweisgeberin.
03:52Eine Nachbarin von drüben.
03:53Die meint, ein gewisser Wilhelm Prell wohnhaft in der 19. sei gestern Abend hier gewesen.
03:57So, er ist da rein, ist er wieder raus.
04:00Ist er wieder rein.
04:01Und als er zum Schluss rauskam, war mächtig erschüttert.
04:05Meint sie.
04:06Wann?
04:0718 Uhr.
04:08Das würde mit dem Todeszeitpunkt übereinstimmen.
04:10Ja, dann hol doch den Rand, den Mann.
04:12Entschuldigung, bitte, jetzt weg.
04:14Dann gebt er sofort Fahndung raus.
04:16Man sagte ihnen draußen von der Spurensicherung,
04:18sie sahen dieses, äh, dieses ungekippte Glas da auf dem Haus.
04:21Ja, das würde ich noch mal anschauen.
04:31Rotärmchen, es ist jetzt...
04:32Pfff!
04:40Darf ich fragen, was los ist?
04:43Ja?
04:45Nein?
04:47Komm, was?
04:48Ein König reist du am besten.
04:50Ich bin doch ihr Liebling.
04:54Im ganzen Morgen klingelt das Telefon.
04:56Guten Tag, auf Wiedersehen, guten Tag, auf Wiedersehen.
04:59Wo bleibt die Akte, das Gutachten könnten sie, würden sie, wir warten.
05:03Es ist zum jungen Hundekrieg.
05:06Verstehe.
05:07Ach, ihr Männer versteht überhaupt nichts.
05:10Wer hat denn sie so zugerichtet?
05:15Frau Müllenbeinchen.
05:18Komm mal, guten Morgen gehabt.
05:19Morgen, wo ist denn diese Akte, die mit dem...
05:21Könnt ihr nicht mal das Fenster zumachen?
05:23Die Akte zu und das Fenster auf dem Schreibtisch.
05:25Ja, das ist ja gut, das ist ja gut.
05:28Dieses Institut bringt mich um.
05:30Rechtsmedizinische Institute bringen keine Menschen um.
05:33Der Chef davon.
05:34Also, was ist denn los?
05:36Ich habe die Konzertkarten bestellt.
05:38Und dann muss ich seiner Frau sagen, dass er eine Dienstreise macht.
05:41Ganz plötzlich.
05:43Wissen Sie eigentlich, was Männer sind?
05:45Ich weiß eigentlich, was Frauen sind.
05:47Ja, ja, ja, ja, Sie sind auch so eine.
05:48Aber sie habe ich in mein Herz geschlossen, da will man Einzelheiten nicht so genau wissen.
05:52Robert, kommst du?
05:54Ich komme.
05:54Oh, war das der Rasierapparat oder die Raserei der nächtlichen Geliebten?
05:59Der Orgasmus an der Handtasche.
06:01Oh, Verzeihung.
06:02Ich kündige.
06:05Was?
06:06Weißt du eigentlich, was sie hat?
06:08Eigentlich nicht, nein.
06:09Hier, altes Ehepaar, merkwürdige Auffindsituation.
06:13Vielleicht hat sie eine Identitätskrise.
06:16Bevor du gekommen bist, hat sie sich beklagt, dass das Telefon den ganzen Morgen ging.
06:19Alle fragen mich, keiner kennt mich.
06:21Aber sie wird wirklich kündigen.
06:22Nein, nein, da hängt Vanillengeruch im Raum. Ich kenne den Geruch irgendwoher.
06:27Scheint nicht zu fehlen, bis auf ein paar alte Fotos.
06:30Ein paar Schnipsel lagen auch noch im Klo davon.
06:32Beziehungstag?
06:33Ein Zeuge hat einen Mann gesehen.
06:35Was mit der Obduktion, gleich?
06:36Geht nicht.
06:37Die beiden haben verfügt, dass sie nicht geöffnet werden dürfen.
06:40Die Staatsanwaltschaft muss erst ein paar Angehörige ausfindig machen.
06:44Wir nehmen die äußere Besichtigung vor und machen die Toxikologie.
06:48Was machen wir heute Abend?
06:50Ist das eine Einladung?
06:52Meinst du mich?
06:54Ja, mit klugen Frauen muss man sich gut stellen.
06:56Mehr Gründe hast du nicht?
06:58Nein, doch, natürlich.
06:59Du siehst einfach umwerfend aus.
07:04Mehr?
07:05Deine Beine, dein Hintern, deine Zwei, deine...
07:07Das auch.
07:09Und soll ich jetzt im nicht-jugendfreien Bereich weitermachen, oder wie?
07:12Interessante Reihenfolge.
07:13Was eigentlich mit Anna hat sich die Rolle bekommen?
07:15Schlimmer.
07:16Sie will Schauspielerin werden.
07:18Oh Gott.
07:28Frau Rauter?
07:29Bitte.
07:30Frau Rauter, was willst du?
07:32Kennen Sie mich nicht mehr?
07:33Heute Morgen im Kaufhaus.
07:34Ich habe dich nicht gefragt, wer du bist, sondern was du willst.
07:37Der Regisseur hat gesagt, ich darf bei der Einzelprobe zusehen, wenn sie nichts dagegen haben.
07:41Ich habe was dagegen.
07:45Ich heiße Anna.
07:46Ich habe Nein gesagt.
07:48Das gilt für heute Morgen, gestern Übermorgen.
07:50Klar.
07:50Soll ich es dir aufschreiben?
07:51Bitte.
07:52Ach Gottchen.
07:53Du willst doch nicht etwa Schauspielerin werden.
07:55Doch.
07:58Sag mal, war das dein Vater heute Morgen?
08:01Ja.
08:02Sag ihm schönen Dank.
08:03War ganz gut.
08:04Ist er Schauspieler oder was?
08:06Gerichtsmediziner.
08:07Ihr geht.
08:08Ist ja fast genauso schlimm.
08:13Die spinnt doch.
08:15Die hat es ja nicht.
08:16Gerichtsmediziner?
08:16Frau Rauter, soll ich mal was sagen?
08:18Bitte sag Carla zu mir.
08:18Frau Rauter hört sich ja an, als wäre ich meine eigene Schwierermutter.
08:22Willst du zuschauen?
08:23Ja.
08:24Dann komm mit.
08:36Mensch, wo bleibst du?
08:37Er war schon da.
08:38Er ist in einer entzückenden Stimmung.
08:40Das ist Anna, will Schauspielerin werden.
08:42Ach du liebe Zeit.
08:43Mädchen.
08:44Kannst Waltraud zu mir sagen.
08:46Setz dich.
08:47Was war los im Kaufhaus?
08:48Ines hat...
08:49Ja, ja, ja.
08:49Frag die Kleine hier.
08:50Die war auch dabei.
08:52Ines Höfken ist Karlas Zweitbesetzung.
08:55Bei großen Produktionen besetzt man Hauptrollen doppelt.
08:58Frau Rauter dringend zum ersten Bild auf die Bühne.
09:01Früher war sie der Star.
09:02Du verstehst?
09:03Ich war ihre Garderobiere 20 Jahre lang.
09:06Aber wenn der künstlerische Höhepunkt überschritten ist, müssen Künstlerin und Garderobiere sich trennen.
09:12Sonst wird in der Garderobe nur noch von alten Zeiten geredet.
09:16Karla.
09:18Mädchen, was ist denn?
09:20Mensch.
09:21Du marschierst da jetzt raus und spielst so glatt an die Wand.
09:24Karla.
09:26Karla.
09:29Das Team wartet, die Kollegen warten, um mir gar nicht zu reden.
09:32Ich bin ja nur der Regisseur.
09:33In drei Tagen ist Premiere, verdammt nochmal.
09:35Kommt!
09:36Da drüben steht eine Kanne Tee.
09:38Bring mal her.
09:44Psycho.
09:45Seit wann nimmst du das?
09:48Wogegen ist das?
09:49Gegen die Schmerzen.
09:51Im Kopf?
09:55Die im Leben.
10:04Im Meer klingt ein Lied, ein kleines Lied, in dem ein...
10:13Das kann man doch nicht mit anhören.
10:14Was habe ich dir gesagt?
10:15Du bist ein Engel.
10:17Aber du bist auch eine Hure.
10:19Du musst Visionen singen.
10:21Und es fleisch zugleich.
10:22Nur mal von vorn.
10:29In mir klingt ein Lied, ein kleines Lied, in dem ein Traum von...
10:42Der Bogen!
10:44Du musst den Bogen singen.
10:46Da baut sich ein Bogen auf!
10:49Hörst du das nicht?
10:50Doch.
10:54Kann ich etwas zu trinken haben?
10:56Nein, jetzt nicht.
11:01Also los!
11:05In mir klingt ein Lied, ein kleines Lied, in dem ein Traum von Stimmen...
11:16Was macht dieser Mensch hier?
11:18Wer hat ihn erlaubt, hier einfach rein zu platzen?
11:20Das ist der in Speziellen.
11:21Der bringt dir ein Glas Wasser.
11:22Und was machen die anderen hier?
11:24Ich dachte, das ist eine Einzelprobe.
11:26Jetzt aber Schluss.
11:27Du hast es mir versprochen.
11:27Willst du mich kaputt machen?
11:29Willst du uns alle hier kaputt machen?
11:31Ich besetze sie um.
11:33Talent alleine reicht nicht.
11:35Mein ganzes Geld steckt in dieser Produktion.
11:36Für mich geht es um sein oder nicht sein.
11:38Um Tod oder Leben.
11:41Ich besetze sie um.
11:43Jetzt gleich.
11:44Sofort.
11:55Ich halte sie nicht mehr aus.
12:01Was ist denn mit mir los?
12:05Was ist denn mit mir los?
12:16Ist erst mal was.
12:27Ich wollte mich nur bedanken, dass ich...
12:29Ich möchte mit deinem Vater sprechen.
12:31Hast du?
12:34Was ist?
12:35Negativ.
12:36Nichts, was?
12:37Aber ich habe doch die Abrennspur vom Mund des alten Mannes untersucht.
12:40Das ist Schneckengift.
12:41Vor zehn Jahren war das Zeug der Renner unter den Selbstmordmitteln.
12:47Also, er hat es nicht im Blut.
12:48Keiner von beiden.
12:50Das gibt es doch nicht.
12:51Das ist doch unmöglich.
12:53Vielleicht eine Fehlspur, die uns jemand anbieten will.
12:56Du, das ist wie mit dem Kabel.
12:58Um den Hals der alten Frau.
13:00Da waren keine Unterblutungen.
13:01Absolut keine wirklichen Unterblutungen.
13:05Wenn wir keine Obduktion freikriegen, dann kommen wir nicht weiter.
13:08Bitte.
13:10Institut für Rechtsmedizin Sommer.
13:13Moment mal.
13:14Anna, ob du sie vom Theater abholst.
13:21Nicht vor einer Stunde.
13:24In einer Stunde.
13:25Klar, dein Problem.
13:28Nein, keine Sorge.
13:29Er ist der Vertreter der Rechtsmedizin auf Erden.
13:33Tschüss, Anna.
13:39Herr Prell, warum sind Sie gestern einfach weggegangen, ohne einen Arzt zu holen, ohne die Polizei zu informieren?
13:47Er hat sie umgebracht.
13:50Er war's.
13:51Die tote Eva Fabig war Ihre ehemalige Frau.
13:54Sie haben sich vor sechs Jahren scheiden lassen?
13:56Ja.
13:57Dann hat sie Hans Fabig geheiratet.
13:59Die beiden haben zwei Häuser weiter eine Laube ausgebaut.
14:02Und die Ehe galt nach übereinstimmenden Zeugenaussagen als überaus glücklich.
14:06Das ist eine Lüge.
14:07Das ist eine Lüge.
14:08Die Wahrheit ist...
14:09Die Wahrheit.
14:13Wir haben uns getroffen.
14:16Heimlich.
14:19Sie hat mir gesagt, dass sie das bereut, dass sie wieder zu mir zurückkommen will.
14:29Und dann hat sie gesagt, Willem, Willem, Willem, Willem, Willem.
14:37Herr Prell, wir werden Sie heute Nacht hier behalten und morgen dem Untersuchungsrichter vorführen.
14:54Danke.
14:55Ja?
14:58Sei lieb zu ihr.
15:00Wenn sie mich nicht verprügelt, erschießt oder anzündet.
15:04Hallo?
15:05Haben Sie mal mehr Zeit für mich?
15:07Zehn Minuten.
15:11Okay.
15:12Okay.
15:20Ich war nie je zornig.
15:22Ich habe nie jemanden geschlagen.
15:25Ich weiß überhaupt nicht, was mit mir los ist.
15:29Ich springe über Hindernisse, die es gar nicht gibt.
15:33Ich fahre dauernd aus der Haut.
15:35Hatten Sie einen Nervenzusammenbruch?
15:38Mann, ich bin beim Theater.
15:40Mein ganzes Leben ist ein Nervenzusammenbruch.
15:42Sollten Sie da nicht lieber einen Psychiater konsultieren?
15:46Was?
15:48Was haben Sie gesagt?
15:51Was Sie gerade gesagt haben?
15:55Hör auf.
15:57Hör auf.
15:58Hör bitte auf damit!
16:04Was hat die Gattromiere Ihnen getan?
16:06Warum behandeln Sie sie so?
16:07Das ist doch entwürdigend!
16:09Ich glaube, Sie haben ein Problem.
16:10Ihnen ist der Erfolg zu Kopf gestiegen.
16:12In einen ziemlich hohlen Kopf wahrscheinlich.
16:15Ich kann Sie beruhigen.
16:16Der Anteil Ihrer Gattung an der Gesamtbevölkerung
16:18nimmt der Stau nicht zu.
16:19Und alles ist so unerstehlich wie Sie!
16:21Papa, bitte.
16:22Bitte bleib.
16:23Eine Minute.
16:24Was ist?
16:24Willst du etwa hierbleiben?
16:25Ja.
16:26Anna!
16:27Du hast Vorurteile.
16:28Du hast dir überhaupt nicht zugehört.
16:30Du...
16:31Ach, hau doch ab!
16:34Entschuldige.
16:36Bitte entschuldige.
16:44Du schläfst mit ihr.
16:48Nein.
16:51Sie hat die Rolle gekriegt, weil sie...
16:54... ist.
16:55Ja.
16:56Wir werden alle Eltern.
16:58Du, ich.
17:01Und irgendwann kommt jemand und schubst uns weg.
17:05Gib mir die Rolle.
17:07Bitte, Norbert.
17:08Ich habe heute Euren Streit auf der Bühne mitbekommen.
17:12Sie schafft es nicht.
17:14Du kannst keine 20-Jährige mehr spielen.
17:19Aber als Zweitbesetzung kann ich es, hm?
17:22Als Zweitbesetzung werden mich die Zuschauer lieben.
17:25Als Erstbesetzung schreiben ich die Kritiker tot.
17:27Du weißt, ob ich das geht.
17:31Dann spiele ich auch nicht die Zweitbesetzung.
17:34Du hast einen Vertrag.
17:35Ich habe auch einen Arzt, der mich krank schreibt.
17:39Ich hasse euch alle.
17:43Eines Tages bringe ich euch alle um.
17:47Das ganze Theater.
17:49Die ganzen Gewerke.
17:51Beleuchter.
17:52Karton, Schauspieler.
17:54Musiker.
17:55Ja.
17:57Sie sich ganz allein auf der Bühne stehen.
18:00Alles ganz still wird.
18:02Und dieses Geld schwätzt.
18:07Dann hole ich Benzin und dann stecke ich das Theater.
18:13Komm.
18:15Fass mich nicht so an.
18:17Komm.
18:17Wir gehen aufs Zimmer.
18:22Mein Schlüssel.
18:26Bitte.
18:27Danke.
18:33Guten Morgen, Herr Prell.
18:35Wir haben eine Haussuchung bei Ihnen durchgeführt.
18:38Und können Sie uns sagen, was das ist?
18:45Schneckengift.
18:46Das ist Schnecken.
18:49Altes Schneckengift.
18:51Das ist mindestens zehn Jahre alt.
18:52Das wird überhaupt nicht mehr hergestellt.
18:54Der tote Hans Fabich hatte es in seinem Mund.
18:58Ich sage nichts mehr.
19:00Nichts.
19:00Nichts.
19:01Herr Prell.
19:05Sie sind gesehen worden, als Sie die Laube der Fabichs betraten.
19:10Und wir haben bei Ihnen dieses Schneckengift gefunden.
19:14Er hat mich gefragt, ob ich was gegen Schnecken habe.
19:23Ich will raus.
19:25Ich kann Sie nicht mehr sehen.
19:29Ihr Gesicht.
19:31Ich will raus.
19:32Ich kann Sie nicht mehr sehen.
19:37Ich will raus.
19:38Ich will raus.
19:40Raus.
19:41Und?
19:46Kein Befund für eine Vergiftung.
19:49Im Blut nicht.
19:50In den Organen nicht.
19:53Hans Fabich war bereits tot, als ihm jemand dieses Gift in den Mund getan hat.
19:57Genauso wie Eva Fabich bereits tot war, als ihr jemand das Kabel um den Hals zog.
20:04Tja, und woran sind Sie dann gestorben?
20:08Herzschlag.
20:10Beide hatten bereits vorgeschädigte Herzen.
20:13Beide im selben Moment?
20:16Der Philemon und Bautzes Effekt möglicherweise.
20:20Ach, du meinst dieses ältere Ehepaar, was sich so sehr geliebt hat, dass sie sich von Zeus einen gemeinsamen Tod
20:25gewünscht haben?
20:27Er steigt in die Wanne, sein Herz setzt aus, sie hört ihn fallen, geht ins Bad, sieht, dass er tot
20:35ist und...
20:36Auf jeden Fall waren beide bereits tot, als Wolfgang Preil sie aufgefunden hat.
20:42Der musste ja so sehr gehasst haben, dass er die Toten nochmal ermordet hat.
20:49Oder geliebt.
20:52Oder ich konnte es der Prell einfach nicht ertragen, dass seine Frau mit einem anderen Mann zusammengestorben ist.
21:04Eifersucht.
21:09Eifersucht, die über den Tod hinausgeht.
21:13Weißt du, ich glaube, die Männer haben sich totgelangweilt mit mir.
21:17Oder ich habe die falschen Typen kennengelernt.
21:20Jedenfalls haben sie mir dauernd von anderen Frauen erzählt, haben meinen Wein ausgetrunken und hast du nicht gesehen, waren sie
21:25weg.
21:25Wenn ich mal eine Minute ins Bad ging.
21:28Herr Gott, dieses Misting stirbt doch schon wieder.
21:32Naja, irgendwann habe ich es aufgegeben mit den Männern.
21:34Seitdem lebe ich im Theater.
21:36Kannst du mir mal sagen, wie spät es ist?
21:3920 Uhr.
21:41Ich möchte wissen, was los ist.
21:43Wir haben Generalprobe.
21:44Sie wird schon kommen.
21:51Fabelhafte Bearbeit.
21:53Zwei Schauspielerinnen prügeln sich im Kaufhaus.
21:58Innes Höfgen, das Opfer des Handtaschenangriffs, zitiert Norbert van Husen, den Regisseur des Musicals.
22:04Ein sehr peinlicher Vorfall.
22:06Wenn das so weitergeht, muss ich Frau Rauter umbesetzen.
22:08Das habe ich nie gesagt.
22:09Ja, die kann was erleben.
22:11Komm mir nicht blöd.
22:13Du hast mit dir geschlafen, du Scheißkerl.
22:15Du wirst mich umbesetzen.
22:16Du wirst mich fertig machen.
22:18Du wirst es gerne.
22:19Das ist nicht normal.
22:20Verstanden?
22:21Machst du einen Auftritt.
22:23Was ist denn los?
22:25Hast du gehört?
22:26Ob du es gehört hast?
22:29Keiner kriegt mich aus dem Vertrag.
22:31Keiner.
22:32Komm, ich spiele auf der Bühne.
22:37Hey.
22:38Komm.
22:45Hey.
22:46Hey.
22:48Oh mein Gott.
22:54Max!
23:00Heute vor zwei Monaten war ich in Salt Lake City.
23:04Schöne Stadt.
23:07Ines, ich meine, Frau Höfken hat dort einen Film gedreht.
23:10Unsere letzte gemeinsame Arbeit.
23:14Feine Menschen, diese Mormonen.
23:16Möchte ich gerne leben.
23:17Also, wenn sie jetzt nicht bald kommt,
23:19dann ist ihre Karriere vorbei.
23:20Bevor sie begonnen hat.
23:22Waldhaut in die Nennanz.
23:23Schnee, Carla ist zusammengebrochen.
23:35Dir geht's nicht gut, hm?
23:38Na, das schmerzt dich sehr.
23:40Ich gebe auf.
23:41Ich hisse die weiße Fahne.
23:43Nachdem sämtliche Truppen übergelaufen sind?
23:47Wollen wir uns nicht wieder vertragen?
23:51Norbert hat mich gebeten.
23:53Ach, Norbert hat dich also gebeten?
23:55Wenn du aussteigst, fliegen wir beide.
23:57Morgen ist Pressevorauführung.
23:59Übermorgen Premiere.
24:01Carla.
24:03Carla, deine Nerven müssen zur Ruhe kommen.
24:07Also, was ist?
24:09Gehen wir was essen?
24:12Heute Abend?
24:15Du hast mich.
24:16Du musst mich hassen.
24:20Gute Schauspielerinnen hassen sich.
24:22Sie müssen sich hassen.
24:25Carla, es tut mir leid.
24:26Alles tut mir leid.
24:31Ich muss jeder Rolle hinterherjagen.
24:37Ich weiß nicht, wie es ist, wenn man alt wird.
24:42Grünbeinchen.
24:45Draußen ist Hochsommer.
24:47Hier drin.
24:47Kühl, kalt.
24:48Eine Stimmung weh.
24:49Das Fenster ist zu.
24:51Ulla, was ist denn eigentlich los?
24:55Eigentlich.
24:56Ja.
24:58Entschuldigung.
24:58Institut für Rechtsmedizin, Sekretariat Grünbein.
25:02Herr Kolmer.
25:05Ja.
25:06Robert, Telefon.
25:08Frau Schrader-Gadrubiere vom Musicaltheater.
25:11Was ist denn hier für ein Eiswind durchgeweht?
25:14Robert Kolmer?
25:17So, zum Essen heute Abend.
25:18Ja, warum ich?
25:21Ach, die wird mir nur ihre Handtasche wieder durchs Gesicht ziehen wollen.
25:24Wie hat denn Frau Rauter Sie inzwischen behandelt?
25:27Gut.
25:28Wirklich.
25:30Ja, na schön, einverstanden.
25:33Na ja, hauptsächlich wegen meiner Tochter.
25:35Sie verstehen schon, ja.
25:36Ach so, Moment!
25:38Ich würde gerne eine Kollegin mitbringen.
26:25Ich würde gerne eine Kollegin mitbringen.
26:37Versöhnung, Versöhnung.
26:39Ich freue mich, dass unsere beiden Damen sich versöhnt haben.
26:42Endlich.
26:43Danke, liebe Zuschauer.
26:48Gede Ansteine, meine Damen und Herren, es wird eine stürmische Nacht.
26:52Die vorletzte vor unserer Vorpremiere und die letzte, in der wir uns so eine Eskapade noch leisten können.
26:59Stoßen Sie mit mir einen auf Carla, unseren kommenden Star.
27:03Die neue Göttin.
27:04Das Titelbild auf allen Illustrierten.
27:07Die Traumfrau des Feuilletons.
27:09Der Stammgast der Talkshows.
27:10Zum Wohl.
27:12Zum Wohl.
27:13Meine liebe Carla, man wird dich hofieren, fotografieren, drangsalieren.
27:20Carla, was halten Sie da vor?
27:22Und Carla, was sagen Sie dazu?
27:24Man wird wissen wollen, wen sie küsst, mit wem sie schläft, was sie anzieht und für wen sie es auszieht.
27:34Autogrammjäger werden im Regen warten.
27:36Paparazzi ihr Auto jagen.
27:38Und Journalisten werden im Klo nebenan sitzen und horchen.
27:41Und Chefredakteure werden reihenweise Herzinfarkte kriegen, wenn sie die Redaktion betritt.
27:46Carla, ich trinke auf Carla.
27:50Und ich trinke auf Ines Höfken.
27:55Eine der größten Schauspielerinnen unserer Zeit.
27:58Eine wirkliche Diva.
28:02die jeden Abend hinter der Bühne stehen wird, bereit einzuspringen.
28:09Herr Prell, was machten Sie denn für Sachen?
28:13Ich, ich, ich mache Ihnen Ärger, was.
28:16Ach, wissen Sie, ich habe so viel Ärger, da kommt es auf das bisschen auch nicht mehr an.
28:19Ich habe sie geliebt.
28:21Ich habe es nur zu spät gewusst.
28:25Verstehst du?
28:27Ich war, ich war ein Schwein, ein Schwein.
28:30Herr Prell, nicht sprechen jetzt, nicht sprechen.
28:34Ich habe sie beobachtet, habe gesehen, wie er umfiel.
28:39Sie versucht ihm zu helfen und auch dabei starb.
28:46Jetzt sind Sie auch im Tode, bereit.
28:50Wir bringen Sie jetzt auf die Krankenstation, Herr Prell.
28:52Ich mache es.
28:55Das sind Gift und der Schlinge.
28:58Alle sollten erfahren, dass sie sich umgebracht haben.
29:03Aus Hass!
29:07So eine Liebe.
29:11So eine Liebe, ich kann sie mir ertragen.
29:18Ich bin sicher ein Angebot aus Los Angeles.
29:40Aus Hollywood.
29:49Was?
29:50Entschuldigung, ich habe gar nichts gesagt.
29:52Tut mir leid.
29:53Alles gut?
30:07Ach, ja, tut mir leid.
30:09Ach, ja, tut mir leid.
30:24Ich bin nicht.
30:25Ein참 meeting.
30:30Ich bin ne
30:32Ich bin ich ihn, Ich bin ich gefeuert.
30:33Sочки Raiseятся.
30:34Nein, nein.
30:35Nein, nein.
30:35Nein, es geht mit.
30:37Und wir sind.
30:44Nichts.
30:44Bistun.
30:45Aber ich bin, Drin Buiffe.
30:47Acht др piece.
30:55Musik
31:29Musik
31:49Weg, weg!
31:56Musik
31:58Musik
31:58Musik
31:58Musik
32:11Musik
32:14Musik
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32:29Musik
32:29Musik
32:29Musik
32:36Awesome
32:39Musik
32:40Musik
32:41Mich hat die Welt falsch gestellt, aus ist das Spiel vor Anfängen.
32:57Einsam steh ich im dunklen Bier, plötzlich schrückt alles sack von mir.
33:11Mich hat die Königin abmarkiert, sei nicht mein Glück, weil ich lass mich.
33:28Unerbitterlich hat mich die Welt falsch gestellt.
33:43Die Nachbarinnen fühlen sich benachteiligt, weil ich immer Damen aus der Stadt mitbringe.
33:49Doch, manche kreischen ehemaligen, bevor sie überhaupt ... Moment, welcher Schlüssel ist das?
33:54Das hat hier ... der ... Achtung ... gleich ... gleich ... bin ich drin.
34:24Schön, dass du da bist.
34:30Oh nein.
34:33Bitte nicht jetzt.
34:43Ja, komm mal.
34:46Ja.
34:49Was?
34:54Ja, ja, ich ... ich bin unterwegs.
35:17Carla Rotter ist tot.
35:23Was?
35:27Heute Nacht ... hier draußen ... vor der Tür.
35:34Was ist los?
35:36Was ist denn los?
35:38Carla ist tot.
35:40Oh mein Gott.
35:42Oh nein.
35:44Oh mein Gott.
35:46Oh mein Gott.
35:47Oh mein Gott.
35:51Wie konnte das passieren?
35:52Du wirst spielen.
35:55Heute ist die Vorpremiere.
35:57Vorfahrtest du noch mal.
35:58Das könnt ihr nicht machen.
36:00Mensch, das könnt ihr doch nicht machen.
36:01Der Fall muss hoch.
36:03Carla hätte das verstanden.
36:05Wir sind am Theater.
36:13Ich hätte hinhören müssen auf das, was sie mir sagen wollten.
36:18Ich hätte zuhören müssen.
36:21Sie haben gemerkt, dass etwas nicht stimmt und ich ...
36:24Ich dachte ... eine Schauspielerin.
36:31Exzentrische.
36:34Laune.
36:36Es tut mir leid.
36:39Es tut mir so leid.
36:41Robert.
36:47Mord.
36:49So.
36:51Sie ist vergiftet worden.
36:54Entschuldigt.
36:55Ich verstehe es nicht.
36:55Womit?
36:56Mit dem Abendbrot.
36:58Ach du meinst, das Abendbrot war vergiftet?
37:00Das Abendbrot war das Gift.
37:03Ah ja.
37:03Ich verstehe.
37:06Das Abendbrot.
37:09Bürger, hütet euch vor dem Abendbrot.
37:11Es könnte vergiftet sein.
37:14Und der Täter?
37:15Ich meine, dann bleibt ja nur noch der Koch.
37:16Gut.
37:17Wir werden alle Köche verhaften und das Abendbrot weltweit verbieten.
37:22Warum lebst du eigentlich noch?
37:23Du hast ja auch davon gegessen.
37:25Carla Reuter hat Medikamente gegen Depression eingenommen.
37:28Vereinfacht gesagt.
37:29Danke.
37:29Ich kann ja noch folgen.
37:31Verhindern diese Medikamente, dass sich bestimmte Botenstoffe im Körper zu schnell abbauen.
37:35Botenstoffe, die man halt braucht, um nicht depressiv zu werden.
37:38Dopamin zum Beispiel.
37:39Das Enzym, das den Abbau steuert, kann man manipulieren mit sogenannten Monoamin-Oxidase-Hämmern.
37:44Abgekürzt Ma-O-Hämmer.
37:46Ma-O-Hämmer.
37:47Hämmer.
37:48Deren Wirkung kann nun wiederum vervielfacht werden, wenn man dem Probanden, also in unserem
37:53Falle dem Opfer, bestimmte blutdrucksteigernde Mittel zuführt.
37:56Das sind zum Beispiel koffeinhaltige Kopfschmerztabletten oder...
38:00...oder bestimmte Nahrungsmittel.
38:02Der Körper baut die Botenstoffe nicht mehr ab, aber er stellt sie weiterhin her.
38:06Und das gibt die giftige Konzentration im Körper.
38:08Und das ist das tödliche Abendbrot.
38:10Ja.
38:11Hartkäse, Chianti-Weine, Fisch ergeben so ein finales Abendessen.
38:16In der exakten Zusammensetzung mit englischem Brotaufstrich, mit Geflügelleber.
38:21Das ist ein Henkers-Mahlzeit.
38:25Ist das ein Witz?
38:26Das Ergebnis ist Herzversagen, Schlaganfall, Hirnblutung.
38:30So, und Carla Rauter?
38:32Gehirnblutung.
38:32Ich habe gestern zugesehen, wie jemand umgebracht wurde.
38:37Vor meinen Augen ist ein Mord passiert.
38:40Ich habe mit dem Opfer getanzt, ich habe es in den Armen gehalten.
38:44Ich war übrigens auch dabei.
38:45Ich bin das Alibi des Mörders.
38:48Also mögliche Motive haben wir genug.
38:51Eventuell den Täter auch.
38:52Was wir brauchen ist der Mann, der das Spezialwissen hat.
38:55Oder beziehungsweise dieses Wissen an unseren Täter weitergegeben hat.
39:00Papa?
39:02Anna!
39:03Ich habe keine Zeit jetzt.
39:04Papa!
39:04Wenn ihr jemandem was angetan habt, ihr kriegt das doch raus!
39:07Na klar!
39:08Ihr kriegt das raus!
39:09Papa, du musst mir das versprechen!
39:12Versprochen.
39:14Hm?
39:24Was ist das?
39:26Nierengewebe von Carla Rauter.
39:30Vakuolen.
39:31Deutet auf eine genetische Erkrankung.
39:33Psychische Störung.
39:35Das entspricht ja einem Persönlichkeitsbild.
39:37Ja.
39:37Und jetzt pass mal auf.
39:39Zellengewebe aus dem Kleinen.
39:45Das gibt's denn nicht.
39:47Hier.
39:49Carla Rauter ist eine Substanz verabreicht worden, die aggressiv macht, psychisch instabil,
39:54depressiv und die hysterische Anfälle provoziert.
39:57Zwei Insomien.
40:00Zwei Insomien.
40:02Erzeugt zentrale nervöse Veränderungen und führt zur chronischen Erkrankung des gesamten
40:06Nervensystems.
40:07Und täuscht genetische Schäden vor.
40:09Aber...
40:09Moment!
40:11Die Skattrottiere, die hat mir erzählt, sie war vor kurzem in Salt Lake City.
40:14Mit Ines Höfgen, die da irgendeinen Film über die Mormone oder sowas.
40:18Erinnerst du dich vor Jahren?
40:20Der Rinderwahn von Utah.
40:22Die Kühe, die Narrenkrautfraße.
40:24Indolecin!
40:25Ja!
40:26Locovid, äh, giftige Wicke, Darlingerbs.
40:29Jedes Kind in Utah kennt das tolles Wechseln oder da?
40:31Ja.
40:32Indolecin.
40:33Verantwortlich für Vergiftung bei Weidetieren in den USA, 82.
40:37Sie muss es in kleinen Dosen bekommen haben.
40:40Regelmäßig.
40:41Entweder im Essen, Salat, Erbsengerichte, Kaffee, Tee.
40:47Offenbar wollte jemand Carla Rauter psychisch destabilisieren und als es nicht mehr ausgereicht
40:51hat, umbringen.
40:53Ja, mit einem finalen Abendessen.
40:55Der Täter muss jemand aus ihrer Nähe sein oder jemanden haben, der in ihrer Nähe arbeitet,
40:59also täglich mit ihr zu tun hat, ihr Essen kocht oder ihr Kaffee kocht oder Tee kocht.
41:11Tee.
41:12Ist das Salbei-Tee?
41:15Nein, das ist Narrenkraut.
41:17Ach, das ist Narrenkraut.
41:19Erbsen.
41:21Darlingerbsen.
41:30Oh.
41:31Guten Tag, Frau Schrader.
41:32Guten Tag, Frau Schrader.
41:33Ist das hier ein kleines Mitbringsel aus Salt Lake City?
41:36Ist das hier's?
41:37Die Probe läuft.
41:38Ich muss was aufbilden.
41:39Und ich, Frau Schrader, ich muss Sie verhaften.
41:41Wegen des Verdachts auf vorsätzliche Körperverletzung.
41:46Mich?
41:47Nein.
41:48Haben Sie Carla Rauter das Zeug hier gegeben, damit sie, wie man in Theaterkreisen sagt,
41:53die Rolle schmeißt?
41:54Wem haben Sie erzählt, welche Tabletten Carla Rauter einnimmt?
41:58Niemand.
41:58Was wollen Sie?
42:01Carla Rauter ist keines natürlichen Todes gestunden.
42:03Sie ist ermordet worden.
42:06Haben Sie ihn verstanden?
42:08Ermordet?
42:09Haben Sie mich gehört?
42:11Die Probe läuft.
42:12Ich muss bügeln.
42:19Ich hab's für Ines getan.
42:22Sie sollte doch die Rolle spielen.
42:26Woher wusste Ines Höfgen eigentlich, wie diese Pflanze wirkt?
42:31Weiß ich nicht.
42:33Vielleicht Ihr Onkel, der ist Chemiker, Lebensmittelchemiker.
42:37Aber Ines hat nichts damit zu tun.
42:39Ich war's.
42:40Ich war's.
42:41Ich.
42:42Ich.
42:44Ich.
42:45Ich.
42:46Sie haben Sie nicht umgebracht.
42:48Eine heiße, ungestellte Sehnsucht schrieb die Melodie.
43:09Mir klingt ein Lied.
43:14Ein kleines Lied, in dem ein Wunsch von tausend Stunden blüht.
43:26Bei dir zu sein, sollst mit mir im Himmel leben.
43:33Glücklich über Sterne spielen, ewig scheint die Sonne drüben.
43:57Frau Höfken, Sie sind vorläufig festgenommen. Kommen Sie mit.
44:01Sie können mich doch nicht mitnehmen. Ich muss doch noch singen.
44:06Das Lied ist zu Ende. Kommen Sie mit.
44:08Ich muss doch noch singen.
44:10Das ist die Chance deines Lebens.
44:12Ich bin doch Schauspielerin.
44:15Frau Frada, bitte kommen Sie auch.
44:17Informieren, wenn wir eine nächste Vorstellung machen können.
44:20Sie werden es am nächsten Tag von uns erfahren.
44:23Danke Ihnen für Ihr Verständnis und gute Nacht.
44:35Für einen Schauspieler bedeutet die Premiere Leben oder Tod.
44:39Ziel ist gesagt.
44:41Und auf fataler Weise recht behalten.
44:44Na?
44:46Gehen wir nach Hause?
44:47Ja.
44:48Und wenn du das wirklich versuchen willst, dann gehst du auf eine richtige Stunde.
44:51Ich habe mal manchmal in Leipzig gegessen.
44:53Das hat ganz gut gesagt.
44:54Sieht das Zeug aus, diesen Fummel.
44:56Das riecht nach Mottenpulver.
44:57Lass so schöne Sachen zu Hause jetzt kommen.
44:58Das ist das Zeug aus, diesen Fummel.
45:28Bis zum nächsten Mal.
45:29Untertitelung des ZDF, 2020
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