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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:30Sein Name ist Tom Jepsen. Wird seit Freitag vermisst. Sein Handy wurde das letzte Mal gepeilt am Sonnabendnachmittag in der
00:39Leipziger Straße. Aber zu hohe Häuser, zu viele Zellen im Netz. Anscheinend keine Gewalteinwirkung, wahrscheinlich Selbstmord. Er hinterlässt eine Frau,
00:48einen Haufen Patente und eine glänzende Zukunft. Obermeisterin Weil, Gerichtsmediziner Kollmer.
01:01Mitten in Berlin. Mitten im Stadtpark. Mitten im Sommer.
01:11Keine Kampfspuren, keine Abwehrspuren. Strangwerkzeug lagegerecht. Strangfurche unterblutet. Das heißt, er ist durch Erhängen zu Tode gekommen. Nicht vorher, nicht
01:24anders.
01:34Schirrfwunden vom Klackern. Faserreste vom Seil. Baummoos an der Hose.
01:42Der Fundort ist selbst nachts sehr gut einsehbar. Nebenan ist ein S-Bahnhof. Keine Strangfurche unter der Strangfurche. Keine Anzeichen
01:54für Fremdverschulden. Keine. Gar keine.
01:58Und die Toxikologie?
02:00Tja, bisschen Barbiturate, bisschen...
02:05Bisschen was?
02:07Hören Sie, ich kann ihn nicht...
02:11LSD. Nicht mehr im Blut, aber noch im Organ.
02:15Er hat es Freitag, spätestens Samstag...
02:19Drogen?
02:20Welche Barbiturate?
02:22Kommen Sie, ich bin Chemiker.
02:25Ein Totalnatrium.
02:26Wie ist dein Name?
02:29Ja.
02:31Vorname?
02:32Ja, danke.
02:34Ich verstehe alles.
02:36Herr Kloch?
02:37Aber?
02:38Sagen Sie, war Ihr Schwiegersohn mit einem Kollegen unterwegs?
02:41Wer soll das sein?
02:43Ein Doktor Hans Ascher.
02:45Ascher ist sein Stellvertreter. Unser dritter Mann in der Firma.
02:48Auf Wiedersehen.
02:49Aber Ihr Schwiegersohn hat doch gerade seine eigene Firma gegründet.
02:52Er wollte seine Entwicklung selbst vermarkten.
02:56Altlastenbeseitigung, Patente, Börse, Sie wissen schon.
02:58Aber seine Kündigung haben Sie abgelehnt?
03:00Nein, nein und nochmals nein.
03:03Tom hat das Verfahren in meiner Firma entwickelt. Als mein Angestellter.
03:06Mit meinem Geld. Für meine Auftraggeber.
03:13Joe! Hey!
03:14Nee!
03:15Guten Morgen.
03:17Die Reklame muss hier doch nicht einsortiert werden.
03:19Ich fragte auf was anderes. Darf ich mal kurz her?
03:21Ach, das hält kein Mensch aus.
03:23Guten Morgen.
03:24Guten Morgen. Mal ganz unter uns.
03:26Selbst dann nicht.
03:28Aber sonst geht's dir doch gut.
03:29Du hast nette Kollegen, geräuschlose Kundschaft und nen...
03:32Wunder, wunder, wunderbaren Scherz.
03:34Wunder, wunder, wunderbaren Eigenschaften.
03:36Anständigkeit, Freundlichkeit, Herzenswärme, Bescheidenheit.
03:39Lebt in geordneten Verhältnissen.
03:40Wenn ihr mir weiter sowas erzählt, dann kündige ich wirklich.
03:43Ulla.
03:44Sagen Sie nichts. Sie liegen auf Ihrem Schreibtisch.
03:47Ulla, wo sind die Akten? Sag mal, geht ihr irgendwann eintrinken?
03:49Hofer und du?
03:50Ja, ja.
03:51Dieses Büro von dem Rektor hat wieder angerufen.
03:53Ja.
03:56Ja, ich verstehe meine Frau nicht.
03:57Sie versteht mich nicht.
03:59Kurt, wir verstehen uns nicht.
04:00Start mich nicht so an.
04:01Kann besorgte Blicke im Moment nicht gut vertragen.
04:03Schon gar keine Weiblichen.
04:05Ulla, wo sind die Akten?
04:06Auf Ihrem Schreibtisch.
04:07Sag mal, also geht ihr eintrinken?
04:09So und du?
04:10Ja, ja, natürlich.
04:11Ist gut.
04:11Ja, sag dem Rektor, ich bin nicht da.
04:13Bin auf Dienstreise irgendwo im Südpol oder rechts rum.
04:15Entschuldigung.
04:16Sagt ihr mir Bescheid?
04:17Ja, natürlich.
04:17Ich rufe den Rektor selber.
04:19Ja, selbstverständlich.
04:20Wir haben jemanden, auf den die Beschreibung von diesem Dr. Ascher passt.
04:23Allerdings in einem ziemlich desorientierten Zustand.
04:26Ascher?
04:26Ach so, Ascher.
04:27Ascher?
04:28Ich habe mit dem Hans Ascher zusammen studiert.
04:31Der wird auf dem Gelände herum, wenigstens seit gestern.
04:33Vielleicht länger, so punkten.
04:34Er hat nicht alle Tassen im Schrank.
04:45War das dieser Mann?
04:52Dr. Ascher?
04:55Hier ist die Polizei.
04:56Okay.
04:58Okay.
05:01Das war's.
05:30Herr Ascher!
05:49Herr Ascher, kommen Sie runter!
06:07Herr Ascher!
06:08Bleiben Sie das Sehen!
06:09Herr Ascher!
06:13Ich bin Arzt.
06:15Kommen Sie, schmeißen Sie es weg.
06:16Kommen Sie!
06:18Nein!
06:19Nein!
06:31Ascher!
06:32Hans Ascher!
06:35Mann, war ich verliebt in den!
06:37Tja, jetzt liegt er auf der Intensivstation.
06:42Vielleicht bin ich Sie ja noch.
06:48Ich habe dich zum Essen eingeladen.
06:52Hallo!
06:53Heute Abend.
06:54Nur wir zwei.
06:56Kein Kittel, kein Skalpel.
07:01Hier.
07:02Die Toxikologie von seinem heißen Blut.
07:07LSD und Barbiturate?
07:09Mhm.
07:10Wie bei Jepsen.
07:11Nur eine noch höhere Konzentration.
07:13Vielleicht haben die Easy Rider gespielt.
07:16Jepsen hat einen Horrortrip.
07:17Todeseintritt war Sonntagnacht.
07:19Seinem Mageninhalt nach
07:20müsste er Freitag das letzte Mal was gegessen haben.
07:23Er war zwei Tage verschwunden, Ascher sogar drei.
07:25Vielleicht hat Ascher durchgeschlafen.
07:29Wir sollten auf jeden Fall eine Nachuntersuchung machen.
07:33Das kann ich ja machen.
07:36Klar.
07:3920 Uhr.
07:41Wir zwei.
07:44Ein kleines Astero.
07:45Unser Abend.
07:47Ich werde mir doch deine Eroberungsversuche nicht entgehen lassen.
07:57Gut mir leid, wir sind voll.
07:58Ich hoffe, Sie verstehen.
08:00Bis zum nächsten Mal, ja?
08:02Tschüss.
08:16Sag nichts.
08:20Judith, Judith.
08:21Meine kleine Judith.
08:24Linkes Bein vor.
08:26Rechtes Bein vor.
08:28Die Frage ist mir, welches das Hübschere ist von beiden.
08:32Oder es ist wie so oft im Leben.
08:35Die Wahrheit liegt genau in der Mitte.
08:38Hallo, Hans.
08:43Musik?
08:44Vielleicht, bis Ihre Gäste kommen?
08:46Ja, gerne.
08:49Dino.
08:51Musiker.
08:52Musiker.
08:55Musiker.
08:56Musiker.
09:07Musiker.
09:08Musiker.
09:12Musiker.
09:14Musiker.
09:26Musiker.
09:45Oh Gott, ich muss los.
09:47Kommst du wieder? Ich würde mich freuen.
09:49Ja, bestimmt.
09:57Ja, bestimmt.
10:30Verliebt.
10:33Amore.
10:37Alberto, dieser Mann hier, sieh ihn an.
10:43Er hat mein ganzes Restaurant für seine Freundin gemietet.
10:48Amore, Alberto, das ist Amore, du verstehst?
10:52Hast du schon mal ein ganzes Restaurant für deine Freundin gemietet, Mario?
10:56Nein, du, Alberto? Und du, Dino?
11:03Nein.
11:05Ja, dann habt ihr die Liebe nicht gefühlt.
11:08Nein.
11:12Seht, überall Reservierungen von Gästen, die es gar nicht gibt.
11:17Aber es ist mein Restaurant, meine Familie.
11:21Und die Gäste, die nicht da sind, kosten mein Geld.
11:25Viel Geld. Perverso.
11:28Wissen Sie, was ich hier jeden Abend einnehme?
11:30Was glauben Sie?
11:32Und das Schmerz, das Geld dazu natürlich, denn ich leide, wenn keine Gäste da sind.
11:38Alberto leidet, Alberto leidet, Mario leidet, Dino leidet.
11:43Und Luigi leidet am meisten, weil er nicht kochen kann.
11:45Er wird wahnsinnig.
11:46Wir alle leiden furchtbar.
11:49Weil das Restaurant drüben voll ist und wir hier leer sind.
11:52Aber ich habe Jahre gearbeitet, um dieses Lokal zur Nummer 1 zu machen.
11:56Numero uno.
11:58Kapitän.
11:58Kapitän.
11:59Wie viel?
12:06Siebenhundert.
12:10Sieben...
12:13Tausend.
12:19Die Mago der Liga.
12:31Okay, mach mal weiter mit.
12:34Warte.
12:35Aus!
12:42Robert!
12:44Wie siehst du denn aus?
12:45Gibst du mir mal dein Putt-Money?
12:47Es hat ein bisschen länger gedauert.
12:50Tatsächlich.
12:53Robert!
12:54Wahnsinn, aus.
12:54Robert!
12:55Robert, das kannst du nicht machen!
12:57Robert, mach auf!
12:58Robert, ich hasse dich!
13:02Ich hasse dich! Ich hasse dich! Ich hasse dich!
13:07Ich hasse dich!
13:08Entführung, Drogen, ja, Jungwissen, Schwabstler, zweifelhafter Selbstmord.
13:12Das ist schon Zeitgebläß, Leute. Der Fall Tom Jepsen.
13:15Die Presse hängt sich dann dermaßen rein.
13:18Das ist wirklich Verschwörungstheorien.
13:27Geht schon.
13:28BND, Stasi, Mossad, CRL, RAF, das sind alles Zeitungsenden.
13:33Alle meine Entchen schwimmen auf dem See, schwimmen auf dem See.
13:37Sie schwimmen.
13:38Was meinst du, was ich für einen Druck kriege von oben? Druck von der Seite.
13:41Wir haben das Auto von diesem Jepsen, da haben wir ein Zählendorf gefunden.
13:43Schwester Belinda, sagen Sie, wie finden Sie eigentlich, dass er mich nicht fragt, wie ich sein neues Aussehen finde?
13:50Sieht doch nicht malerisch aus?
13:52Wo liegt denn Dr. Asch?
13:54Hier.
13:56Er ist ein bisschen eingeschränkt.
13:58Emma, du sagst mir, wie der Kerl heißt.
14:02Die haben sich mit Ruhm vollgeknallt.
14:05Und dieser Ascher, der wird uns die Hucke voll lügen, dass ich die Balken bieten.
14:09Fertig?
14:10Ja, geh rein.
14:11Guten Tag!
14:13Ich weiß nichts.
14:16Ich weiß nichts mehr.
14:19Gar nichts.
14:22Wir haben angehalten.
14:25Wir können dann so ein Kerl mit die Spatze in den Oberarm gesetzt.
14:29Sagen Sie, die Erfindung von Tom Jepsen.
14:34Worum geht das da eigentlich?
14:37Es geht um einen sogenannten Gummifresser.
14:40Ein was?
14:41Eine Chemikalie, die Gummi debrikanisiert.
14:44Ja, und was kann man damit machen?
14:47Zum Beispiel alte Autoreifen, nicht toxische Abprodukte zerlegen.
14:51Diese lassen sich quasi vor Ihren Augen.
14:54Autoreifen?
14:55So?
14:56Ja.
14:58Altlastenentsorgung.
14:59Das ist so eine einfache und billige Technologie.
15:03Ein Milliardengeschäft, wenn man es weltweit betreibt.
15:07Tom hatte sich am Freitag mit einem potenziellen Geldgeber verabredet.
15:10Wer war das?
15:11Name?
15:12Das kann ich Ihnen nicht sagen.
15:14Wir wollten uns in Zehlen darf treffen.
15:17Ungefähr höher in Riemmeisterstraße wurden wir gestoppt.
15:21Tom ist ausgestiegen.
15:23Plötzlich wurde meine Beifahrertieger aufgerissen und mir wurde eine Spritze gesetzt.
15:28Frech, oder?
15:31Da muss noch ein zweites Auto gewesen sein hinter uns.
15:34Seien Sie, Tom Jepsen war doch Angestellter in der Firma seines Schwiegervaters.
15:40Wie kann der da eine eigene Firma gründen wollen?
15:43Ja, deswegen haben die beiden sich vorgestritten.
15:47Formel, Herstellungsanleitung, Patentantrag, wo sind die?
15:51Tom hatte alles in seinem Kopf.
15:54Alle anderen kannten nur Teillösungen.
15:58Er hat mich eingeschlossen.
15:59Aus Angst vor dem Schwiegervater?
16:03Möglich, ja.
16:08Kann ich bitte mein Portemonnaie wiederhaben?
16:29Hier ist übrigens ein Fax für dich von DPA.
16:32Ist versehentlich in meinem Korb gelandet.
16:35Der Rechtsmediziner Dr. Robert Kolmer glaubt im Fall Tom Jepsen nicht mehr an Selbstmord.
16:42Interessant.
16:44Klok hat uns was vorgespielt?
16:46Die große mein Schwiegersohn ist ermordet worden Szene?
16:49Meinst du das?
16:51Kann sein.
16:56Ich kann nichts dafür, dass du in eine Prügelei geraten bist.
16:59Natürlich nicht.
17:01Du kannst nichts dafür, dass ich gewartet habe.
17:03Du kannst nichts dafür, dass mich 50 wild gewordene Italiener fast erschlagen hätten.
17:07Du kannst überhaupt nichts dafür, dass ich gestern das teuerste Essen meines Lebens nicht gegessen habe.
17:10Ja!
17:14Guten Tag.
17:16Ich sollte mich bei Ihnen...
17:18Ich sollte mich bei Ihnen melden?
17:22Ach, das ist wirklich nett, dass Sie jetzt gerade kommen.
17:25Frau Doktor Sommer...
17:27Judith wird diese Nachuntersuchung machen.
17:29Leber, Niere, Galenaia, was Sie so haben.
17:32Entschuldigung.
17:37Wenn du jemanden zum Blumenstreuen brauchst, ich habe eine Rosenphobie.
18:17Die
18:18Herr Jules, komm schon.
18:19Lieg!
18:20Hey!
18:21Du hast eine Chance, da draußen.
18:22Sie ist nicht groß, aber...
18:23Du hast sie.
18:24Komm!
18:25Ach komm!
18:41Hallo? Institut für Rechtsmedizin? Ich möchte bitte Dr. Robert Kolmar sprechen.
18:51Mein Name ist Burkhard Mann. Hören Sie, es ist sehr wichtig.
18:56Judith. Judith. Ich rufe zurück.
18:59Das ist sehr dringend.
19:00Ja, Judith, ich habe das Auto von Tom Jepsen angesehen.
19:03Was ist mit der Toxa von Hans Ascher?
19:04Wenn die beiden Drogen genommen haben, ist die Frage, haben Sie sie bekommen oder genommen?
19:07Wenn Sie sie sie bekommen haben, bleibt die Frage...
19:08Ist jemand, der Ihnen was über Tom Jepsen sagen will?
19:11Es scheint sehr dringend zu sein.
19:12Legen Sie es auf mein Zimmer, ja? Danke.
19:14Judith, warte bitte. Einen Moment, ja?
19:17Die Toxa von Hans Ascher liegt in deinem Fach negativ.
19:20Hör endlich auf.
19:23Auf die Scheidung kannst du lange warten.
19:27Ich lade dich und Joe ein.
19:29Heute Abend.
19:30Was heißt, wenn Ihnen was passiert?
19:31Es muss sein.
19:32Was wissen Sie, oder Tom Jepsen?
19:34Hör doch.
19:35Wer sind Sie denn überhaupt? Wie heißen Sie?
19:49Tom Jepsen fühlte sich bedroht.
19:51Er hat den eigentlichen Spech seiner Firma getarnt.
19:54Deswegen wohl auch das Büro aufgemacht.
19:57Ein Büro? Wo?
19:58Ach, das wussten Sie gar nicht?
20:00Nein.
20:02Ich habe mit seinem Schwiegervater gesprochen.
20:04Er hat mir nichts davon gesagt.
20:05Dr. Ascher, schauen Sie bitte mal.
20:07Das sind Fotos, die wir in der Wohnung von Tom Jepsen gefunden haben.
20:11Falls Sie hier irgendjemanden erkennen oder uns mit Namen weiterhelfen können,
20:16deine Freunde, Feinde, Geliebten.
20:20Ja, irgendjemanden muss er ja gehabt haben.
20:22Nein, mir ist jemand bekannt.
20:23Tut mir leid.
20:27Ja, vielen Dank.
20:43Hallo, die Jerusalemer Straße.
20:46Mein Taxi kommt gleich.
20:47Ist das die übernächste links oder die Kurt Wall rein und dann von hinten?
20:55Ja, ich...
20:56Danke schön.
21:07Hier, Jerusalemer.
21:24Professor, Sie sollten...
21:26Gehe nie wieder nach Hause.
21:28Sie sollten vielleicht...
21:29Eigentlich trinke ich ja nur im Dienst.
21:30Sie sollten vielleicht besser bei einer Sorte bleiben.
21:33Sie haben doch mit Wein angefangen.
21:34Das hat ja meine Frau auch gemacht.
21:37Freiklade.
21:37Ich gehe nie wieder nach Hause, Nancy.
21:40Nie wieder.
21:41Also gut, dann geht's nicht anders.
21:43Prost.
21:44Ich gehe nie wieder nach Hause.
21:51Prost, Kolmer.
21:52Ich komme gleich wieder.
21:55Prost, Kolmer.
21:57Prost, Kolmer.
21:57Ja, ich gehe nicht auf Hause.
22:00Genau!
22:01Sie können ja gar nicht gesehen haben.
22:02Sie ist erst spät.
22:03Was? Der kam von da!
22:05Der kam von da! Ich hab das...
22:13Entschuldigung! Kommen Sie bitte mal!
22:16Okay, sie kommt. Wen hast du nur angerufen?
22:18Seine geliebte oder seine geliebte Frau?
22:20Wieso? Seine geliebte und du?
22:22Seine Frau?
22:26Verdammt!
22:27Hier steht Dr. Robert Kollmer, Institut für Rechtsmedizin.
22:30Ungeöffnet übergeben, falls du mir was zustehst.
22:32Können Sie das übergeben für mich?
22:33Dr. Kollmer? Ja, ich kümmer mich.
22:35Okay, gut, danke. Ciao.
22:36Ach, wie ist der?
22:37Lars!
22:38Ich fahre ein schwedisches Auto!
22:41Hey!
22:42Was ist denn jetzt?
22:43Mir tut alles noch von gestern!
22:47Wir sollten jetzt wirklich gehen, bevor...
22:49Dr. Kollmer!
22:51Frau Bonzio!
22:53Sie suchen bestimmt Ihren Mann.
22:56Ich lass mich scheiden!
22:57Ach!
22:58Er hat gewonnen!
23:00Aber das...
23:02Hallo!
23:04Hallo!
23:04Hallo!
23:06Hallo!
23:08Das ist ja...
23:10Au, au!
23:10Guten Tag, Herr Hofer!
23:12Guten Tag!
23:12Wen haben wir denn da?
23:14Sommer!
23:15Helena Sommer!
23:17Bonzio!
23:17Bonzio!
23:18Margarete Bonzio!
23:19Unser Professor schon weg?
23:21Es ist aber schade, wo ich morgen abreise!
23:23Ja, Sie könnten ja hier unsere Plätze nehmen!
23:26Ja!
23:26Wollten sowieso gerade gehen!
23:27Wir müssen sogar...
23:28Schönen Abend dann noch!
23:29Dann feiern wir eben Abschied!
23:32Kommen Sie!
23:33Die Männer haben sowieso keine Ahnung!
23:35Was?
23:35Aber...
23:35Was für Verkehrsunfall?
23:37Für mich?
23:39Ja, das Institut für Rechtsmedizin!
23:40Was würde ich tun, wenn ich eher wäre?
23:45Verstehst du?
23:46Holmer!
23:46Komm jetzt!
23:50Willst du mir nichts?
23:55Ja!
23:56Ja!
23:57Ja!
23:59Ja!
23:59Ja!
24:01Kanntest du Burkertmann?
24:04Vom Telefon!
24:06Ja!
24:08Ja!
24:09Ja!
24:11Ja!
24:20Das ist Tom Tepsen!
24:23Verdammt!
24:25In etwa einer Minute werden die Reifen anfangen, sich in biologisch abbaubare Spaltprodukte aufzulösen.
24:38Wie Sie sehen, löst sich das Gummi auf, ohne das darunterliegende Material zu beschädigen oder auch nur anzugreifen.
24:45Schon nach wenigen Minuten ist der chemische Prozess so gut wie abgeschlossen.
24:49Hier sehen Sie das Ergebnis.
24:54Das ist naiv.
24:56Das ist naiv!
24:57Das ist naiv! Das ist völlig naiv!
24:59Militärische Geheimforschung!
25:00Wir betreiben militärische Geheimforschung!
25:02Ein Dual-Use-Produkt!
25:03Wie, was meinst du mit Dual-Use?
25:05Das ist was, was man militärisch und zivil nutzen kann.
25:09Also, Tom Jepsen wollte seine Erfindung zivil nutzen, zur Entsorgung von Altreifen.
25:14Dafür gründet er seine eigene Firma. Aber natürlich ist diese Erfindung militärisch von enormer Bedeutung, wie wir gerade gesehen haben.
25:19Stell dir doch mal vor, der Feind drückt an und plötzlich lösen sich alle seine Reifen auf.
25:25Ja, dann müssen die alle wieder reiten lernen.
25:28Man muss das zum Geheimpatent machen.
25:30Jetzt geht's aber ans Eingemachte.
25:31Klock lügt, Ascher lügt.
25:33Klock hat garantiert in seinem Werk eine Abteilung für militärische Geheimforschung oder so was.
25:39Das ist ein Staatsgeheim, das ist ganz klar. Der darf da gar nicht drüber reden.
25:41Nehmen wir mal an, Tom Jepsen wollte seine Erfindung für zivile Zwecke nutzen.
25:46Und seinen Schwiegervater militärisch.
25:48Oder es gibt einen geheimnisvollen Dritten und Tom Jepsen wollte gar nicht.
25:51Oder aber er wollte und irgendjemand anders wollte nicht, dass er wollte.
25:56Ich wüsste ja jemanden, der uns vielleicht helfen könnte, wenn er wollte.
26:04Der Habicht stößt in der Dämmerung, Herr Wappen.
26:09Nein, das kommt überhaupt nicht in Frage.
26:11Nein, ich bin nicht Matahari und ich will auch nicht so enden.
26:15Schade.
26:27Hans?
26:29Judith!
26:30Mensch, ich habe gerade an dich gedacht. Die größten Verluste kommen immer und immer wieder hoch.
26:34Willst du was trinken?
26:36Nein, danke. Ich habe noch Bereitschaft.
26:39Darf ich dich mal was fragen?
26:40Na klar. Wenn du mit mir essen gehst.
26:42Habt ihr...
26:45Habt ihr in eurem Betrieb eine Forschungsabteilung für Wehrtechnik?
26:51Nein.
26:53Also...
26:55Du brauchst nur mit dem Kopfschütteln oder nicht.
27:01Ich wollte Walter Klopp dir auf hin und seine Schwiegersohns als militärisches Geheimpatent verkaufen.
27:05Wie kommt es denn darauf? Sind das die Ermittlungen der Polizei?
27:07Es gibt ein Video.
27:10Ein Video?
27:12Judith, dazu.
27:14Du weißt, wie sehr ich nicht verliebt war. Immer.
27:17Du bist für mich sowas wie...
27:18wie die Sieben beim Würfeln.
27:21Ah...
27:26Es gibt Interessenten aus dem Ausland.
27:29Möglich, dass Tom dort so weit...
27:30so weit integriert war, keine Ahnung.
27:32Möglich auch, dass jemand gerufen worden ist, um...
27:35uns zu finden, dass Tom Staatsgeheimnisse verrät.
27:40Judith.
27:42Tu mir einen Gefallen, ja.
27:44Lass deine Finger aus dem Spiel.
27:46Bitte.
27:48Wann?
27:51Was wann?
27:52Essen gehen.
27:54Essen gehen, ja.
27:56Und was machen wir anschließend?
27:58Was für eine Rolle spielt Walter Klopp?
28:01Ha, Klopp.
28:03Mein Gott.
28:04Klopp.
28:06Dreimal aufs Geraden.
28:07Abgedehnt.
28:08Keine Festnahme von Walter Klopp.
28:10Noch nicht mal ein Verhör als Beschuldigter.
28:12Kein Durchsuchungsbeschluss.
28:13Die Staatsanwaltschaft, sie scheinen hinreichenden Tatverdacht.
28:15Das gibt's doch nicht, ja.
28:17Der Staatsanwalt sagt...
28:18Finger weg!
28:20Denkste, Puppe.
28:21Hier.
28:21Material aus dem Internet.
28:22Von der Friedensinitiative.
28:25Guck mal.
28:25Die Firma Klopp stellt seit Jahren Werttechnik her.
28:28Schade, dass ich nicht hier bin.
28:29Hätte mich sehr interessiert.
28:30Geh mal an, du bist bei Walter Klopp.
28:32Ja, vorher bin ich nach Rechtsmedizin.
28:34Ja, und da hast du leider dein Handy abgestimmt.
28:35Bei Klopp bin ich nach sechs.
28:36Ruf mich an, ja.
28:39Thomas sich in einem gefährlichen Milieu bewegt.
28:42Wahrscheinlich ist da irgendjemandem aus dem Ruder gelaufen, wem auch immer.
28:44Wollen Sie damit sagen, dass ich...
28:45Ich will damit gar nichts sagen.
28:46Ich denke nichts.
28:47Und ich weiß nichts.
28:48Ich bin ein Bote.
28:49Und Sie...
28:51Sie sind auf der sicheren Seite, so oder so.
28:53Sie sind unentbehrlich.
28:55Ein Meister Ihres Fachs.
28:57Ihr Verfahren der radioaktiven Markierung von Zielpersonen.
29:00Ihre Sabotagegifte.
29:01Er hat Tom umgebracht.
29:03Ihre Kollegen von der anderen Seite.
29:05Sie.
29:06Warum fragen Sie nicht, wer mich beinahe umgebracht hätte?
29:08Wo sind die Unterlagen?
29:09Ja.
29:10Wo sind die Unterlagen?
29:12Wissen Sie, wer diese sogenannten Geldgeber sind?
29:14Was glauben Sie?
29:15Wissen Sie, was das Schlimme an euch ist?
29:17Ihr geht immer einen Schritt zu weit.
29:19Ihr tut etwas, was euch zwingt, wieder etwas zu tun.
29:21Und wieder etwas.
29:22Und wieder etwas.
29:23Eine Kette ohne Ende.
29:24Sie haben eine Schweigeverpflichtung unterschrieben.
29:27Es war nie die Rede von...
29:29Von sowas ist nie die Rede.
29:31Vielleicht.
29:34Vielleicht mussten Sie das Problem finalisieren.
29:38Ihre Handlanger oder Sie.
29:41Vielleicht war er gerade dabei, Staatsgeheimnisse zu verraten.
29:45Vielleicht war da ein operativer Notstand,
29:49bei dem jemand ganz schnell vor Ort entscheiden musste.
29:55Und jetzt bin ich...
29:57Euer operativer Notstand.
30:00Clock.
30:02Man zweifelt an Ihrer Loyalität.
30:04Und man will ein Dementi.
30:09Schreiben Sie.
30:10Hiermit erkläre ich unter Eidestadt...
30:12Ich will Ihren Vorgesetzten sprechen.
30:15Mein Vorgesetzten?
30:17Hören Sie.
30:18Meine Vorgesetzten lieben es nichts zu wissen.
30:20Wissen heißt Gefahr.
30:22Nichtswissen heißt Sicherheit.
30:25Je höher die Etage, desto stärker muss sie geschützt werden vor Gewissen.
30:29Wissen.
30:30Die Nummer eins.
30:31Die Nummer eins weiß gar nichts.
30:33Schon gar nicht von solchen unerfreulichen Aktionen.
30:37Es gibt aber auch Vertrauen.
30:39Vertrauen und totale Unterstützung.
30:44Kluck.
30:47Man braucht sie.
30:50Ja.
30:52Das tut man.
30:54Zwei Studien über Wahrheitstrogen.
30:56Eine spanische von 86 und eine FBI-Studie aus den 60ern.
30:59Beide empfehlen ein Cocktail aus Bravidoratsalz und LSD.
31:03Eine Chemikalie, mit der man Menschen zum Sprechen bringen kann gegen ihren Willen?
31:08Ja.
31:10Du fängst an von Mord zu reden. Ist dir das klar?
31:12Ja.
31:13Wo ist das Motiv?
31:15Altlastensanierung oder Kriegswaffe?
31:17Usher sagt, Jepsen hatte das Verfahren im Kopf.
31:21Vielleicht hat jemand versucht es da rauszuholen.
31:23Jedenfalls wäre das eine Erklärung für die Drogen.
31:25Und Usher?
31:26Dem haben Sie es dann später gespritzt, deswegen hatte er es noch im Blut?
31:31Usher.
31:34Usher, wieso guckt ihr euch da so an?
31:36Es ist eine Möglichkeit.
31:37Ihr habt einfach was gegen ihn.
31:39Kann sein, wir haben zwei Morde.
31:41Tom Jepsen, der nichts verraten hat oder nichts mehr verraten sollte.
31:46Und sein bester Freund, Burkhard Mann, der uns das Video zugespielt hat.
31:50Tom Jepsen hat sich aufgehängt.
31:52Wir selbst haben Fremdeinwirkungen ausgeschlossen.
31:54Burkhard Mann hatte einen Verkehrsunfall.
31:56Was ist das hier, eine Geheimdienstparanoia?
31:58Gestern bei Nancy sagte eine Frau, was würde ich tun, wenn ich eher wäre.
32:05Paranoia, sage ich ja. Ohne mich.
32:08Wo gehst du hin?
32:10Lass doch einfach mal ein bisschen Luft rein hier.
32:12Judith, wir haben es mit Spezialisten zu tun. Das sind Chemiker, Ärzte, Rechtsmediziner.
32:17Lass mich los. Sofort.
32:18Die heiserne Lady.
32:20Ja, sie sollte den Körper der Wissenschaft vermachen.
32:22Ich werde ihn dem Schrottplatz vermachen.
32:25Übrigens, geh ich heute Abend essen.
32:27Mit einem Mann, der nicht gleich wegrennt, wenn man ihn mal zwei Minuten warten lässt.
32:38Ihr solltet heiraten.
32:40Das Ehepaar geht die Straßen lang. Plötzlich stößt der Mann die Frau an und sagt,
32:43schnell, mach ein freundliches Gesicht. Da vorn kommt meine erste Frau.
32:47Oh, bitte.
32:55Ist schon spät.
33:00Naja, es ist noch hell. Ich meine, wir könnten noch...
33:12Ja, wir könnten...
33:23Schick mich weg. Bitte.
33:29Ja. Ich schick dich weg.
33:35Manchmal werde ich nur ganz festgehalten werden.
33:40Guten Abend.
33:44Wo?
33:53Seine Tochter hat einen Anruf bekommen. Sie weiß leider nicht mehr von wem.
33:57Ihr Vater hat nicht aufgemacht. Sie bekam es mit der Angst. Hier ist ein Abschiedsbrief.
34:01Hiermit erkläre ich...
34:04erkläre ich an Eides Stadt, meinen Schwiegersohn Tom Jepsen getötet zu haben, Walter Klock.
34:09Tja, Müdigkeit? Ermittlungsdruck? Moralischer Druck oder...
34:13Mord.
34:15Was?
34:20Alles da.
34:23Alles, was man braucht.
34:27Das ist gut. Sehr gut.
34:32Jedes Detail stimmt.
34:33Was man wofür braucht?
34:35Um die Todesursache zu verschleiern.
34:37Oder den Todeszeitpunkt.
34:39Entschuldige, bitte. Hier hängt ein Mann.
34:41Da ist ein Abschiedsbrief.
34:42Du hast ja den Toten nicht mal angesehen.
34:44Ich weiß, was ich finde.
34:45Ich habe es bei Tom Jepsen gesehen.
34:48Der ist gut. Der ist sehr, sehr gut.
34:50Wir müssen sofort abduzieren. Das ist unsere einzige Chance.
34:52Ja, aber die Spurensicherung ist doch gar nicht fertig.
34:54Wenn das überhaupt eine Chance ist.
34:56Wirklich Paranoia. Wirklich. Judith hat recht.
35:05Seit wann abduzieren wir mitten in der Nacht? Hat das keine Zeit bis morgen? Nein?
35:08Hör zu. Hörst du mir zu?
35:10Ich habe nicht mal Bereitschaft. Das fällt dir ein.
35:16Tut mir leid.
35:23Es ist ein Duell. Ein Duell der Köpfe.
35:26Sie wissen, was wir wissen.
35:28Die kennen unsere Untersuchungsmethoden.
35:30Die kennen jeden Handgriff, den wir an einem Toten machen.
35:33Und Leute, die auf einem solchen Niveau arbeiten, die sind durchaus in der Lage...
35:36Wie ist das passiert?
35:38Unsere Prämissen sind falsch.
35:40Nimm an, du müsstest einen Erhängungs-Selbstmord fingieren.
35:43Du, mit allem, was du weißt.
35:44Was soll das?
35:45Ein Denkspiel, eine Arbeitsbiothese. Komm, komm.
35:47Ich müsste das Opfer in einen wehrlosen Zustand bringen.
35:50Durch eine Vorbetäubung, ja.
35:51Eine, die keine Spuren hinterlässt.
35:53Nichts im Magen, keine Injektionsstelle.
35:55Nichts, was wir mit unseren Untersuchungsmethoden...
35:57Gas. Eines, das in der Atemluft vorhanden ist.
35:59Große Konzentration.
36:00Nach Eintritt des Todes wurde die Konzentration abgebaut.
36:03Je später die Obduktion, desto geringer die Chance, etwas nachzuweisen.
36:06Die rechnen damit, dass wir obduzieren, wie wir immer obduzieren.
36:09Und wenn wir die Lunge öffnen?
36:10Gelangt Raumluft rein und das war's dann.
36:17Wir werden ihn unter Wasser öffnen und die Restluft analysieren.
36:21Also los. Kittel und Skalpell.
36:28Gut, dass du mich gerufen hast.
36:32Robert, das Massenspektrum der Lungen Restluft.
36:3690% Stickstoff.
36:38Er war vorbetäubt.
36:43Der Todeszeitpunkt wurde verschleiert.
36:47Hier die Zeituhr, die offene Ofenklappe, die Leiche direkt darüber.
36:54Der Täter musste den Ofen nur ein, zwei Stunden heizen lassen.
36:58Hörst du mir zu?
37:01Dementsprechend verschiebt sich die Abkühlung der Leiche.
37:04Ja, schon gut.
37:06Der Tod trat also nicht gegen 19 Uhr, sondern wahrscheinlich schon gegen 17 Uhr ein.
37:15Ist dir nicht gut?
37:17Warte, bitte ich.
37:20Wir suchen einen Täter, der wahrscheinlich Mediziner ist.
37:25Oder war?
37:26Er hat...
37:28Es reicht.
37:29Es reicht wirklich.
37:32Wir müssen jetzt nur noch fragen,
37:34welcher Verdächtige
37:37hat zur fingierten Tatzeit 19 Uhr
37:40das demonstrativ beste Alibi?
37:42Ich hasse dich.
37:44Manchmal hasse ich dich wirklich.
37:50Dann haben wir den Täter.
37:56Sie sollten uns kontrollieren und manipulieren
37:58und wir sollten in Walter Klok den Täter sehen.
38:01Und in seinem Selbstmord die Lösung des Falles?
38:04Und wenn wir Unterlagen gefunden hätten, hätten wir die auch...
38:06Haben Sie angerufen?
38:07Ja, hab ich, hab ich. Die schicken ein Fax.
38:10Walter Klok hat Selbstmord begangen.
38:14Tom Jebsen auch.
38:15Und was ich mit dem Unfalltut des jungen Mannes zu tun haben soll,
38:18dessen Namen ich nicht mal kenne, ist mir Schleierhahn.
38:20Ihnen werden ja auch nur zwei Morde zur Last gelegt.
38:23Hofer.
38:24Sie sind ein dummer Mensch, so unerträglich dumm.
38:26Sie haben doch gar keine Ahnung...
38:31Judith!
38:32John, krieg ich eine kleine Auszeit? Ist was Privates, ganz kurz.
38:36Aber nur eine Minute.
38:43Judith, ich hab dich immer...
38:47Ich hab dich immer geliebt, das weißt du.
38:49Wir haben zwei Zeugen, die Sie um 15.30 Uhr gesehen haben.
38:52In der Nähe von Walter Kloks Wohnung.
38:53Sie haben Walter Klok vorbetäubt und erdrosselt.
38:56Sie haben eine Tatart manipuliert, um sich ein Alibi zu verschaffen.
38:58Ich bin V-Mann.
38:59Und Ihnen beiden gegenüber gar nicht rechenschaftspflichtig.
39:02Im Grunde bin ich schon gar nicht mehr hier.
39:04Kein Dienst der Bundesrepublik Deutschland
39:06hat jemals einen V-Mann unter diesem Namen beschäftigt.
39:10Ein Doktor, Hans Ascher, ist nicht bekannt.
39:17Herr Ascher, ich verhafte Sie wegen des Verdachts auf zweifachen Mord
39:21sowie auf Beihilfe zum Mord.
39:27Mama, warte mal, warte mal!
39:33Jetzt warte doch mal!
39:37Ich will dich heute Abend zum Essen einladen.
39:40Ohne Kittel, ohne Skalpell.
39:41Du bist mir nichts schuldig.
39:43Ich bin die Märze schuldig.
39:45Eine Bedingung, kein Italiener.
39:47Chinesisch, taiwanesisch, türkisch, griechisch.
39:49Meinetwegen auch säckig.
39:53Auf jeden Fall nicht italienisch.
40:03Die Musik
40:27Untertitelung des ZDF, 2020
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