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KurzfilmeTranskript
00:00Musik
00:56Dziękuje Magdele
00:58To była nasza piękność Magdalena tutaj na mbunie
01:03I teraz przechodzimy do następnego punktu dzisiejszego wieczora
01:06Nasze dwie perły Ewa i Nina
01:09Proszę bardzo
01:38Nasze balan, są Sie auch alleine?
01:40Dobra, nie, to nie
01:42Im Übrigen bin ich ganz mein zufriedenes selbst
01:45Wollschläger Hans, Computerhändler Dresden
01:48Ich wohne übrigens auch im Helden
01:50Wenn Sie sich erinnern am Frühstücksbuffet
01:53Sie hatten sich beim Rührei vorgedrängelt
01:57Sie sind aus Berlin, oder?
01:59Ja, ist doch egal
02:00Ich stehe sowieso mehr auf Mundart
02:02als auf Dialekt, wenn Sie verstehen
02:04Das ist meine
02:05Hm?
02:07Warte, was soll ich?
02:12Josef Winderski
02:13Rita
02:14Bole?
02:15Sie müssen es auch nötig haben, ha?
02:18Ich würde Ihnen lieben Gandy Eier ins Gehirn treten
02:20wenn Sie eins von beiden hätten
02:21Wollen wir tanzen?
02:23Ein hässliches Jackett, steht Ihnen ausgezeichnet
02:26Dankeschön
02:44Vielen Dank
02:57Oh, Liebster, komm zu mir nach Deutschland. Heute, morgen, in ein paar Tagen.
03:02Ich nehme mir frei. Wir fahren weg. Ich habe ein Haus am Wald.
03:06Kommst du? Auf Bote, komm.
03:18Jos.
03:22Ich habe so auf dich gewartet.
03:25Komm.
03:41Das ist schön hier, nicht?
03:46Ja.
03:51Warte, bis wir drinnen sind.
03:56Wo bleibst du denn? Komm.
03:58Die Maler. Ich wollte, dass alles schön für dich ist. Wir räumen es später weg, ja?
04:04Komm.
04:08Na, komm.
04:13Ja, ja, ja.
04:25Musik
04:47Scheiße!
04:49Dreh dich um, Mensch!
04:50Hör auf, verdammt!
04:52Ich bin für Eifersucht vergangen.
04:54Es sind wahrscheinlich nicht mehr, die mir schlafen, ich meine...
04:56Richtig?
04:57Gott!
04:59Mein Papa, wir fangen ein neues Leben an.
05:03Scheiße.
05:20Guten Abend, Fritz.
05:21Guten Abend.
05:22Na, wie geht's dem Bein heute?
05:24Wenn ich dem Miststück noch trauen würde,
05:27dann würde ich sagen, fliegen Sie nicht.
05:30Es gibt schlechtes Wetter.
05:32Aber es hat mich schon oft belogen, deshalb halte ich auch die Klappe.
05:35Ah, guten Abend, Frau Waller.
05:37Guten Abend, Fritz.
05:38Fritz, ich muss an die Maschine ranfahren, ich will ein paar Sachen mitnehmen.
05:41Ja?
05:41Meine Frau kommt dann mit dem Wagen runter.
05:43Wo sollst du denn hingehen?
05:46Venedig.
05:47Geschäftlich.
05:48Ich bin übermorgen zurück.
05:49Ach, da wünsche ich aber einen guten Flug.
05:50Danke.
06:03Ich bin ja.
06:05Ich sag nichts.
06:32Ich sag nichts.
06:36Ich sag nichts.
06:36Wenn er nie.
06:42Hoch, soll sie leben.
06:44Hoch, soll sie leben.
06:46Drei Mal hoch.
06:48Ich kann mich jetzt sehr nicht ganz verlieben.
06:50Tschöne.
06:51Ich gratuliere zum ersten Platz beim Lyric-Fest und da, Prinzessin.
06:57Hier, kleines für dich.
07:07Nein.
07:08Nein.
07:10Nein, das ist ja unglaublich.
07:11Das glaube ich nicht.
07:12Mama, ist das nicht unheimlich geil?
07:16Wo ist denn das Klo?
07:17Ähm, ich fürchte, dafür haben wir keine Zeit.
07:21Moment mal.
07:22Ihr habt euch dann nicht schon wieder gestritten.
07:24Macht dir keine Sorgen.
07:25Ich bin gerade jetzt gekommen und Mama will gleich wieder gehen.
07:28Anna, ich hab deinem Großvater versprochen.
07:30Hey, ich bin Scheidungskind.
07:31Lasst Gnade warten.
07:32Eine halbe Stunde, solange wir da warten können.
07:34Was darf ich Ihnen bringen?
07:36Wasser?
07:37Hm?
07:38Nichts, danke.
07:39Wir wissen gleich, was wir wollen.
07:41Dann komm ich noch mal.
07:43Ja.
07:49Verstehst du nicht?
07:51Er hat eine Party für Sie organisiert.
07:53Eine Party?
07:55Weil Sie im Gedichte-Wettbewerb gewundert.
07:57Ich meine, ist es nicht schon verrückt genug,
07:59dass ich ihr ein Kleid schenke
08:00und wir gemeinsam mit ihr essen gehen?
08:02Aber eine ausgewachsene Party?
08:05Ich verstehe es nicht.
08:07Ich erwarte auch keine Wunder.
08:10Er wird dir einen roten Ferrari schenken
08:12mit einem schwarzen Fahrer, bis du 18 bist.
08:15Deine Chefärzte stehen schon mit dem Putzlappen spalieren.
08:19Sehr komisch.
08:20Ich habe eine Dreiviertelstunde hier gesessen
08:22und auf dich gewartet.
08:23Papa kam nicht, du kamst nicht
08:25und jetzt müssen wir eben weg.
08:27Entschuldige, ich hatte noch zu tun.
08:29Wie ich diesen Satz kenne und hasse.
08:32Es wird bestimmt eine super Party.
08:34Da werde ich mich nur von erinnern,
08:35wenn ich 80 bin.
08:37Komm.
08:38Tschüss.
08:39Tschüss.
08:44Ciao, Bella.
08:45Mach's gut.
08:46Ist übertrieben, aber ist gut so.
08:48Okay.
08:49Ciao.
08:56Ach, entschuldigen Sie bitte.
08:58Bitte?
09:01Warum haben wir eigentlich noch nicht miteinander geschlafen?
09:04Und warum haue ich Ihnen eigentlich keine rein?
09:06Hey, warten Sie.
09:06Sie müssen ja gar nicht antworten.
09:07Wenn Sie mir ein Angebot annehmen,
09:09dann lächeln Sie einfach.
09:13Lassen Sie mir nur mein Glas.
09:14So lange.
09:24Ah, ich war uns сейчас mal ganz gut.
09:26Ach, entschuldige Sie mich.
09:33Der da.
09:49Susanna Kerner.
10:05Hallo? Wo bin ich? Und was mache ich hier?
10:11Grünbeinchen, ich tu mein Bestes.
10:17Weitmanns Heil, Grünbeinchen.
10:18Der Chef hat schon nach Ihnen gefahren.
10:20Und der Herr von der Versicherung steht sich auch schon seit einer halben Stunde die Beine in den Bauch.
10:24Und, welchen der Herrn soll ich zuerst befriedigen?
10:28Grünbeinchen, kommen Sie, raten Sie mir.
10:35Na, na.
10:39Sie sind ja ein ziemlich fallsüchtiges Mädchen.
10:42Mistfliege, ich wollte eben auch mal bei Ihnen landen.
10:44Mein Ruf hat nichts mit mir zu tun.
10:47Jetzt gehen Sie erst mal zu dem Herrn von der Versicherung, den Chef beruhige ich schon.
10:56Der Tod ist Hermann Waller, Besitzer einer Holzimportfirma.
10:59Altes Familienunternehmen, spezialisiert auf Edelhölzer.
11:03Jahresumsatz ca. 90 Millionen.
11:06Zumindest auf dem Papier.
11:07In Wirklichkeit steht die Firma vor dem Bankrott.
11:10Waller hat sich mit Wechselschiebereien und Scheingeschäften über Wasser gehalten.
11:15Sie verstehen, ich liefere dir, du lieferst mir, die Rechnung geben wir der Bank.
11:18Die gibt Kredite drauf.
11:20Kredit finanziert Kredite einer Spirale in den Abgrund.
11:23Na gut, wer von uns darf da schon den ersten Stein werfen?
11:26Jedenfalls, er hat bei uns zwei Lebensversicherungen abgeschlossen auf einen Gesamtwert von 1,4 Millionen.
11:32Die Prämien werden ja auch entsprechend gewesen sein.
11:34Natürlich.
11:35Aber da ist noch eine Kleinigkeit.
11:37Sein Vater hat auch eine Versicherung abgeschlossen auf den Tod des Sohnes.
11:42Und die ist mittlerweile satte 2 Millionen wert.
11:45Macht zusammen 3,4 Millionen.
11:48Das sind keine Peanuts mehr, das sind schon Walnüsse.
11:51Bei einer solchen Summe sind wir schon aus Geschäftsgründen gezwungen,
11:53erst mal nicht an einen Unfall zu glauben.
11:55Woran sind Sie denn gezwungen zu glauben?
11:58Selbstmord, Alkohol, Drogen, Herzversagen, Kreislaufkollaps, Krebs im Endstadium.
12:03Mein Gott, dreieinhalb Millionen.
12:05Die zwingen uns daran zu zweifeln, dass dieser Waller jemals geboren wurde.
12:08Wer ist der Begünstigte?
12:09Im ersten Fall seine Frau, im zweiten sein Vater.
12:12Falls ich jemals eine Lebensversicherung abschließen sollte, mit Sicherheit nicht bei Ihnen.
12:17Ihnen räume ich Sonderkonditionen ein.
12:20Unfallort waren die Bayerischen Alpen.
12:25Wann?
12:26Vor 15 Tagen.
12:27Wurde eine Obduktion durchgeführt?
12:29Ja und nein.
12:30Die Leiche war total verkohlt.
12:31Keine Körperflüssigkeit mehr, die konnten nicht mal mehr einen Alkoholtest durchführen.
12:35Keine Fingerabdrücke, kein Zahnstatus.
12:37Alles verbrannt, zertrümmer, zerkocht.
12:40Das war eine riesige Fackel, die da loderte.
12:46Andererseits scheint die Identität unzweifelhaft.
12:49Der Flug war angemeldet, der Flugplatzwart hat Waller einsteigen sehen.
12:52Bis kurz vor Schluss gab es ordentlichen Funkkontakt.
12:55Sie haben Reste von Wallers Papieren gefunden.
12:57Die steckten in der Kabinentür, die beim Aufprall weggesprengt wurde.
13:00Und Sie haben Wallers Schmuck identifiziert.
13:02Der Staatsanwalt hat die Leiche gleich zur Bestattung freigegeben.
13:05Erdbestattung?
13:07Feuerbestattung.
13:09Tja.
13:10Wir haben erst vor ein paar Tagen davon erfahren.
13:12Wenigstens haben Ihre Kollegen ein paar Gewebeproben aufgehoben.
13:15Was sagt das Luftfahrtbundesamt?
13:17Mondlose Nacht, Nebel.
13:19Er hat wohl noch einen Schaden mit der Elektrik gemeldet.
13:21Dann ist davon Kontakt weggebrochen.
13:22Der Transponder auch.
13:24Für die ist die Sache klar.
13:25Das heißt, Sie haben im Grunde nur die paar Fotos und Asservate.
13:31Was bitte soll ich da noch untersuchen?
13:33Sie werden sehr gut bezahlt.
13:36Können Sie mir sagen, wer für einen potenziellen Bankrateur Lebensversicherung über 3 Millionen Mark ausstellt?
13:42Mhm.
13:43Ich.
13:46Der Chef möchte Sie sprechen, wenn es geht gleich.
13:49Ich habe mit Frau Dr. Sommer gesprochen.
13:52Also nicht, dass sie sich bei mir beschwert hätte, aber ich habe den Eindruck, sie fühlt sich noch immer nicht
13:56ganz integriert.
13:58Sie wird zu Deutsch nicht ganz ernst genommen.
14:02Ich vermute von Ihnen.
14:04Sie soll sich da erst mal in Ruhe umsehen.
14:06Ich bitte Sie herzlich, Frau Dr. Sommer, zu allen neuen Fällen hinzuzuziehen.
14:11Ist das ein Dienstabfrag?
14:13Sie haben noch nicht viele junge Dame, oder?
14:15Hören Sie mal zu.
14:19Die Rose blüht, die Kindheit geht verloren.
14:23Wenn das eine stirbt, ist das nächste schon geboren.
14:29Meine Tochter hat den Lyrikwettbewerb der Berliner Schulen gewonnen.
14:32Ja, wir haben alle pflaumenweiche Stellen in unserer Stähle in der Brust.
14:36Also bei mir in der Rost liegen.
14:38Ich habe das schon wildlanden Leuten vorgelöst.
14:40Ja, tun Sie das.
14:40Die Rose blüht, die Kindheit geht verloren.
14:46Wenn das eine stirbt, ist das nächste schon geboren.
14:57Bitte warten Sie einen Moment.
14:59Ich sage Frau Waller Bescheid.
15:11Herr Dr. Kohlmer.
15:15Machen Sie weiter?
15:16Ja.
15:17Ich möchte dann Kaffee haben, ja?
15:19Ja.
15:20Herr Dr. Kohlmer.
15:22Hanna Waller.
15:23Papa, das tut mir leid, dass ich hier so...
15:25Ist schon gut.
15:26Und was möchten Sie trinken?
15:27Ich habe uns Kaffee machen lassen.
15:29Ja, danke.
15:31Ihr Schwiegervater?
15:32Ja.
15:33Er ist querschnittsgelähmt seit acht Jahren.
15:36Ein Holzfäller hat nicht aufgepasst.
15:38Eine große Fichte hat ihm einen Halswirbel zerquetscht.
15:41Wie verkraftet er die Sache mit seinem Sohn?
15:44Schwer.
15:47Überhaupt nicht.
15:48Ich weiß nicht.
15:49Ich...
15:49Ich mache mir große Sorgen.
15:51Er hat ein Atemgerät und darf sich nicht aufregen.
15:53Bitte ich...
15:54Frau Waller.
15:54Ja, danke.
15:55Wie ich Ihnen schon am Telefon sagte, die Versicherung hat mich nun beauftragt, dass...
15:59Ich bin nicht naiv.
16:00Danke.
16:01Ich mache das schon.
16:02So viel Geld zahlt eine Versicherung, nur wenn sie dazu gezwungen wird.
16:05Und Sie sind sicherlich auch nicht so naiv zu glauben, dass ich mich jetzt weinend an Ihre Brust werfen werde,
16:10um Ihnen zu gestehen, dass mein Mann in Wirklichkeit Selbstmord begangen hat.
16:13Nur um die Versicherung zu betrügen.
16:18Ich weiß, ich bin sehr direkt.
16:20Aber ich denke, wir sollten die Sache nicht falsch anfangen.
16:23Danke, dass Sie es so nehmen.
16:25Dass ich hier bin, äh, gehört einfach zum Arbeitspensum.
16:29Sie sind also nicht verpflichtet, mir irgendetwas zu sagen.
16:32Das Einzige, was ich wirklich ganz gerne wissen würde, ist eigentlich nur die Adresse Ihres Hausarztes.
16:37Sonst, äh, kann ich nur darauf hoffen, dass Sie einen Fehler machen.
16:40Falls Sie einen Grund haben, einen Fehler zu machen.
16:43Ja.
16:45Hatte Ihr Mann einen Hausarzt?
16:46Ja.
16:47Gut.
16:49Hm.
16:50War Ihr Herz krank?
16:51Krebs?
16:52Nein.
16:53Hatte Ihr chronische oder schwere Krankheiten?
16:56Alkohol?
16:57Drogen?
16:58Depression?
16:59Nein.
17:03Würde es Ihnen etwas ausmachen, mir ein Foto von Ihnen zu zeigen?
17:05Nein.
17:07Er war nicht krank.
17:09Jedenfalls nicht im Sinne Ihrer Fragen.
17:11Er war Flieger.
17:12Und er hat das Leben viel zu sehr geliebt und...
17:17Unser Hausarzt ist Dr. Berg.
17:19Am Fuchspass 3.
17:20Zählendorf.
17:22Immer plant man.
17:24Immer will man es sich noch netter machen.
17:25Noch mehr Komfort.
17:26Der nächste Urlaub.
17:28Vielleicht noch ein Kind.
17:30Immer denkt man an die Zukunft.
17:32Und dann wird alles über den Haufen geworfen.
17:37Entschuldigen Sie mich, der Kleine.
17:39Ich bin gleich wieder zurück.
17:40Ich bringe die Fotos mit.
17:41Könnte ich in der Zwischenzeit mal Ihre Toilette benutzen?
17:43Ja, mir gleich recht.
17:44Danke.
18:19Jetzt ist es maneuverbar.
18:23Oh, wie ist das?
18:41Kalt wie Heiß.
18:47Kalt wie Heiß.
18:51Hier sind Sie.
18:52Ich hab Sie schon überall gesucht.
18:53Die Decke war eben heruntergerutscht.
18:55Da, die Fotos.
18:57Sie meinen, Sie entdecken irgendwelche Anzeichen einer Krankheit, nicht wahr?
19:02Sie denken, ich verschweige Ihnen etwas.
19:04Ich gehe gerne auf Nummer und Sicht ein.
19:08Ist alles in Ordnung, Vater?
19:12So, Frau Waller, ich werd mich dann verabschieden.
19:15Den Rest erfahr ich sicher von Ihrem Hausarzt.
19:17Ich glaube nicht, dass Sie sich Sorgen machen müssen.
19:19Ich mach mir keine Sorgen. Ich hab gar keine Zeit dazu.
19:22Außerdem hab ich zwei Kinder.
19:24Und ich muss mir was Neues suchen.
19:26Eine neue Arbeit, ein neues Leben.
19:28Wissen Sie was? Schön haben Sie es hier.
19:31Wiedersehen. Ich hoffe, Sie finden, was Sie suchen.
19:33Ich finde meist, was ich suche.
19:34Und wenn ich's dann gefunden hab, will ich's oft nicht mehr.
19:38Meine Mutter, die sagte immer, es gibt nur zwei Katastrophen im Leben.
19:41Das eine sind die unerfüllten Wünsche und das andere die erfüllten.
19:45Frau Waller, haben Sie recht herzlichen Dank für dieses Gespräch.
19:48Nicht zu danken.
19:49Tschüss.
19:51Krank? Wenn einer nicht krank war, dann Hermann Waller.
19:55Der hat unheimlich auf seine Gesundheit geachtet.
19:57Ich muss in die Klinik.
19:58Na ja, klar, als Flieger.
20:01Bitte?
20:01Hey, ich mein so als Flieger.
20:04Klar.
20:04Ja, ja.
20:05Aber er sich trotzdem gebärdet wie ein Juppi.
20:08Mit allen Symptomen.
20:09Morgens leichenblass, wenn der Blutdruck unter 110 rutscht.
20:13Aber am Nachmittag ab zum Freeclimbing in die Eiger-Nordwand.
20:16Er suchte überall den Kick.
20:18Ja, Sie kannten ihn halt lange als Hausarzt, nicht?
20:21Und dann...
20:21Seit dem Unfall des Drachenern.
20:22Sieben Jahre.
20:23Ach ja, der Alte, seine atemlose Muskulatur ist gelähmt.
20:27Das muss ihn ziemlich weit oben erwischt haben.
20:29Er ist ein C-3er.
20:30C-3er.
20:31Respirationsabhängig.
20:321, 2 mm höher und...
20:35Mhm.
20:36Einmal pro Stunde bekommt er Sauerstoff.
20:38Zehn Minuten lang.
20:40Er hat eine scheiß Angst, dass der Respirator mal aussitzt.
20:44Drei Krankenschwestern betreuen ihn rund um die Uhr.
20:46Bitte.
20:47Danke.
20:48Guten Tag.
20:48Tschüss.
20:49Die müssen gerade Ausgang gehabt haben, als ich da war.
20:52Ob die sich nun gemocht haben?
20:54Ich meine, Vater und Sohn?
20:55Hören Sie.
20:56Ich helfe Ihnen, was das Medizinische betrifft.
20:58Aber ich rede nicht gerne über Privates.
21:00Ich schätze ja, die mochten sich nicht.
21:03Der Alte Waller hat die Firma aufgebaut nach dem Krieg.
21:05Holzimport aus dem Osten.
21:071989, als die Grenzen aufgingen, gingen ab die Preise in den Keller.
21:11Hermann leitete da schon das Unternehmen.
21:13Und sein Vater gab prompt ihm die Schuld.
21:16Ah.
21:16Danke, dass ich mir helfen konnte.
21:18Bitte.
21:19Bitteschön.
21:19Schau.
21:19Netter Kleinwagen.
21:22Das ist eine reiche Ecke hier.
21:23Vielleicht sollte ich auf plastische Chirurgie umsteigen, was?
21:26Ich brauche noch einen schönen Chirurgen.
21:28Sie könnten sich auf Silikon spezialisieren.
21:30Dann hätten Sie jeden Tag was Schönes in der Hand.
21:32Sie hat alles aufgefahren, was ans Herz geht.
21:35Sehr süße kleine Kinder.
21:38Einen querschitzgelähmten Altenmann im Rollstuhl.
21:40Ein knappes, schwarzes Trauerkleid.
21:42Es war eine perfekte Vorstellung, weil sie seine Vorstellung war.
21:46Die Frau ist ein Schlaganfall.
21:48Sogar meine Schnursenkel hatten eine Reaktion.
21:52Oh.
21:54Ich bin es nicht gewohnt, mit Frauen zu objektieren.
21:56Entschuldigung.
21:58Ich gelobe Besserung.
21:59Macht nichts.
22:00Ich bin es gewohnt, dass Männer über ihren Schwanz reden,
22:02bei jeder passenden oder unpassenden Gelegenheit.
22:04Oder soll ich lieber sagen, von Fall zu Fall?
22:10Fred, wir werden hier demnächst in die innere Ejakulation getrieben.
22:16Jedenfalls habe ich im Bad die Klinge eines Nassrasiers
22:19mit ganz hervorragenden Hautzellen sichergestellt.
22:23Hier kriegen wir ein 1a-DNA-Printing heraus.
22:26Den Diebstahl, den Sie sich sparen können.
22:28Was heißt das?
22:28Wir haben kein Vergleichsmaterial.
22:30Moment mal.
22:31Ich denke, die Asservate sind gekommen.
22:33Das schon.
22:34Aber das Gewebe ist vollständig koaguliert.
22:36Zerkocht wie ein Frühstücksei sozusagen.
22:38Ich habe es getestet.
22:39Eine DNA-Bestimmung ist definitiv nicht mehr möglich.
22:41Und was nun?
22:42Video-Superprojektion.
22:44Sie haben doch Fotos von Hermann Waller mitgebracht.
22:47Ja, schon.
22:48Aber die Vergleichsphase?
22:50Ich habe bei Professor Heumer in Bonn hospitiert.
22:52Wir haben ein neues Verfahren getestet.
22:54Dreidimensionale Computersimulation auf der Grundlage von Schädelfotos.
22:58Meine Nummer.
22:58Die Leber wiegt 1660 Gramm.
23:01Die Kapsel ist glatt, die Oberfläche ist blass.
23:06Auf der Schnittfläche ist das Gewebe weichteigig, stellenweise etwas klebrig.
23:11Die Läppchenzeichnung ist nur verwaschen zu erkennen.
23:14Sie hat ihn umgebracht.
23:16Wer hat ihn umgebracht?
23:18Dieser Mann wurde von seiner Ehefrau stranguliert, als er volltrunken nach Hause kam.
23:23Was man dieser Akte da entnehmen kann.
23:27Wir haben zwar keine Strangulationsmerken, aber...
23:31Ihre lieferte Objektion ist das eigentlich nicht.
23:33Ich habe es nicht gezählt.
23:36Ich informiere den Staat so weit.
23:40Erklärst du es hier?
23:44Hier die Schildknobel-Oberhörner sind abgebrochen und hier die beiden Zungenbeinhörner.
23:50Eindeutig eine Gewalteinsergung gegen den Hass.
23:53Er hat es Ihnen doch richtiggehend vorgeführt.
23:55Schon gut.
23:58Es tut mir wirklich leid.
24:10Es tut mir wirklich leid.
24:14Frau Karolewitsch!
24:16Frau Karolewitsch!
24:25Nicht schon wieder.
24:26Niemand will Sie vergiften, Frau Karolewitsch.
24:28Bitte, ich bitte Sie!
24:29Es tut mir leid wegen der Unordnung.
24:32Mein Mann, er hat gedroht dem Hund was anzutun.
24:34Und ich musste dringend weg.
24:36Da habe ich Baby so lange in ihrer Wohnung.
24:38Der Salat, der ist für Sie.
24:39Das ist eigene Ernte.
24:43Baby ist manchmal ein bisschen verspielt.
24:48Ich bringe Ihnen das alles wieder in Ordnung.
24:52Und?
24:53Was macht Baby heute?
24:55Mein Mann hat sich wieder beruhigt.
24:58Fein.
25:07So ein Computer ist die logische Weiterentwicklung des Menschen.
25:11Intelligenz ohne Moral.
25:15Okay, ich bin auch nicht vollkommen.
25:22Ich bin aus der Fasson geraten gestern.
25:24Es tut mir leid.
25:28Es tut mir leid, es tut auch vergessen.
25:30Sie sind eingebildet, überheblich und haben so viel Charme wie die Unterhose eines Stahlarbeiters.
25:35Fred hat mir erzählt, dass es Ihnen nicht besonders gut ging.
25:39Gestern nach der Obduktion.
25:40Danke.
25:41Schon vorbei.
25:43Hören Sie auf damit!
25:45Es ist passiert und ich habe die Lektion verstanden.
25:51Holmer hat eine Tabelle mit dem Weichteildecken erarbeitet.
25:54Der Computer setzt die jetzt auf einen Schädelung.
25:56Das hat er bis morgen Abend zu tun.
26:00Verblüffend, als es funktioniert.
26:02Wir müssen zur Sicherheit noch eine traditionelle Rekonstruktion durchführen.
26:06Die Videosimulation ist zu neu. Das akzeptiert kein Richter als Beweis.
26:11Machen Sie den Abweich der Schädelfotos durch die Superprojektion allein
26:14und ich beginne mit der plastischen Gesichtsrekonstruktion.
26:17Keiner sieht, was beim anderen rauskommt und dann vergleichen wir es. Einverstanden?
26:21Dazu werden Sie Monate brauchen. Sie haben doch nicht mal einen Schädel.
26:26Ich habe einen Kollegen in Köln angerufen. Er schickt uns seine Computerfräse rüber für ein paar Tage.
26:31Das Ding ist doch wahnsinnig teuer.
26:40Der Typ muss ja wahnsinnig verknallt in Sie sein.
26:42Ja. Seine Schnürsenkel bekommen eine Erektion, wenn ich vorbeikomme.
26:47Seine Schnürsenkel sind übrigens länger als Ihre.
27:13Hast du das Gericht dazu geschaltet?
27:16Natürlich.
27:18Schön, dich zu hören, Liebste.
27:21Und? Alles okay?
27:25Deine Leiche wurde feuerbestattet.
27:27Und dann war gestern noch ein Gerichtsmediziner da, der hat ein paar Fragen gestellt.
27:31Er will sich noch mit Dr. Berg unterhalten und ich denke, das war's dann.
27:35Das bedeutet, dass die Polizei nicht eingeschaltet worden ist.
27:39Sehr gut.
27:42Du fehlst mir sehr.
27:45Du mir auch.
27:50Das gibt's doch nicht.
27:54Das ist doch nicht.
27:58Darüber hinaus weist das Nasenbein des Leichenschädels eine charakteristische Schrägstellung auf.
28:03Im Gegensatz dazu ist das Nasenbein Hermann Wallers eindeutig gerade.
28:13Konstitutionsdiagnose des Brandleichenschädels.
28:15Pagnomorph, leicht hyperplastisch, Konstitution des Gesichts von Hermann Waller, Metromorph, leicht dysmorph, hypoplastisch.
28:23Fazit, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit, handelt es sich bei der Brandleiche aus Flugzeug nicht um die Leiche des Hermann
28:30Waller.
28:31Es besteht der Verdacht des Versicherungsbedruges und Sie als Staatsanwalt sind nicht bereit.
28:36Und Ihr habt diesen Schädel allein auf der Grundlage der Skelettfotos der Brandleiche rekonstruiert.
28:40Brandneues Verfahren.
28:42Vergiss es.
28:43Damit komme ich beim Richter nicht durch. Ich höre nicht, Herr Dienst.
28:45Wenn der was von Gerichtsmedizin hört, dann klappen bei dem automatisch die Ohren schon zu.
28:48Wir sichern das Ergebnis durch eine plastische Schädel- und Gesichtsrekonstruktion an.
28:51Plastische Gesichtsrekonstruktion auf der Basis eines computersimulierten Schädels.
28:55Tja, das sieht man als seine Steuern an der Arbeit.
28:58Ja, wozu verdammt noch mal haben wir denn eine Justiz, wenn sie zu faul ist, einen eindeutigen Versicherungsbedrug?
29:02Also gut, wir können das Ergebnis zusätzlich durch einen Blindversuch abstützen.
29:07Was das kostet!
29:09Na gut, lass uns weiterreden, sobald Ergebnisse vorliegen.
29:12Wenn in dieser Sache noch jemand zu Schaden kommt, und ich denke dabei besonders an die Versicherung, die ich vertrete,
29:18dann schleppe ich Sie vor den Generalstaatsanwalt. Verlassen Sie sich drauf!
29:21Was glauben Sie denn, was mein Schädel mit mir anstellt, wenn ich ihm das gar erzähle?
29:25Ach, rutschen Sie mir doch den Buckel runter!
29:29Und du bist sicher, es ist nicht Hermann Waller?
29:31Ziemlich sicher, ja.
29:35Red mir, Joe. Er soll noch mal recherchieren.
29:38Inoffiziell versteht sich.
29:40Was ist, gehen wir ein Trinken?
29:42Soll ich dich bestechen?
29:43Na klar.
29:45Andermal.
29:46Vielleicht.
29:52Und wer sind die Begünstigten?
29:54Ehefrau und Vater.
29:56Naja, ohne Mampf kein Kampf.
29:58Und der Vater sitzt im Rollstuhl.
30:00Wer ist jetzt gelähmt?
30:01Ja.
30:01Oh, Hamel mit Bohnen.
30:03Das ist ja ein Festtag für meinen Gaumen.
30:05Du meinst als Terrorangriff auf deine geschundenen Magenwände.
30:11Kaffee.
30:12Ah, ah, ah, ah, ah.
30:14Sieht aus wie Kacke schmeckt, wie Pissebrust der Küchenchef behauptet, dass das Kaffee ist.
30:18Und die Kohle machen sie dir aus?
30:19Ja, zum Entrosten von Nägeln.
30:22Sag mal, wenn der alte Pisse auch noch verstirbt, wer hat denn dann?
30:25Na, wie der Hanna Waller.
30:26Aha.
30:27Ingelein, zweimal Hamel, bitte, aber auf einen Teller.
30:32Wenn der Waller noch lebt, dann haben sie einen Kommunikationskanal.
30:36Und wenn wir sie in Sicherheit wiegen, dann benutzen sie ihn häufiger und werden leichtsinnig.
30:39Ich denke, du kriegst eine Abhörgenehmigung.
30:41Entschuldigung, traut mich.
30:45Du mein Liebling, ha?
30:47Ist das nicht eine Gürtel?
30:50Entschuldigung, darf ich, Phil?
30:51Also eine Portion auf einen Teller?
30:56Dein Versicherungsfakt soll zu dieser Frau Waller gehen, sich für die Verzögerung entschuldigen und ihr die Geldauszahlung ankündigen.
31:03Dankeschön.
31:03Du bist mein Liebling.
31:06Verdammt, Mirjam, hab die gar nicht gesehen.
31:11Ich sag, Sie haben nichts.
31:13Wo es um so viel Geld geht.
31:14Hier?
31:15Ja, da sammeln sich Schakale.
31:18Wo sich Schakale sammeln, da muss gewöhnlich was sterben.
31:22Diese Wallers.
31:24Vater und Sohn.
31:25Alles Schakale.
31:29Da haben wir eine Fantastik.
31:31Hoffentlich kommen die Jungs schon nicht auf die Idee, den Alten auch noch mit zu beerben.
31:35Wir haben es geschafft.
31:38Der Mann von der Versicherung war heute da, sie überweisen das Geld.
31:43Ja, du fehlst mir auch.
31:47Mein Höschen ausziehen?
31:50Sag mal, sag mal, weißt du, wo ich hier stehe?
31:55Nein, die haben heute Ausgang.
32:00Meine Hand.
32:03Zwischen die Beine.
32:06Ja, ich spür dich.
32:08Ja, komm.
32:10Komm, so wie immer.
32:14Herrmann, komm zu mir.
32:17Wir treffen uns in der Hütte, ja?
32:19Morgen oder übermorgen.
32:22Du fliegst bis Danzig und von dort aus nimmst du dir einen Mietwagen.
32:27Wir sind in Sicherheit.
32:33Ich halte es nicht mal aus ohne dich.
32:57Ich halte es nicht mal aus ohne dich.
33:03Nehmen Sie so fest.
33:04Ich habe ihr sogar Geld dafür gegeben.
33:06Sie hat das Zeug im ganzen Haus verkauft.
33:09Ich denke, es ist das Beste. Sie kommen gleich mit aufs Revier.
33:12Ich habe es mit eigenen Augen gesehen.
33:14Auf den Gräbern ihrer Großeltern.
33:16Sie zieht das Gemüse auf den Friedhof hoch.
33:19Ist das richtig, was die Dame hier behauptet?
33:22Ach, Herr Doktor Kohlmer.
33:25Ja, fragen Sie den.
33:26Er ist doch Arzt.
33:29Gräbergemüse?
33:30Ja, Gräbergemüse.
33:33Die Weltgesundheitsorganisation hat gerade eine Empfehlung verabschiedet.
33:35Es ist sehr nährstoffhaltig.
33:37Nicht so ein genmanipuliertes Zeug.
33:39In Amerika, auf ganz, ganz vielen Friedhöfen.
33:42Wie gelauft.
33:43Na, da werde ich mich mal sachkundig machen.
33:46Okay.
33:54Na, komm.
34:00Na, komm.
34:19Da werde ich noch nicht wegkommen.
34:23... aber ich mache doch gar nicht weg.
34:26Deshalb ruf ich jetzt an, um dir zu sagen, dass es mir leid tut.
34:31Aber meinst du nicht, dass auf dem Decker hoch ist?
34:53Hanna!
34:57Wo bist du denn?
34:59Hanna!
35:12Hände hoch.
35:17Langsam.
35:24Hanna!
35:26Nicht umdrehen.
35:28Du?
35:29Du bist tot?
35:31Verbrannt?
35:32Mit dem Flugzeug abgestürzt?
35:35Hast du das vergessen?
35:37Aber...
35:38Weißt du, was das Schlimmste ist?
35:41Dass ich mich ein Leben lang beschissen fühlen werde?
35:44Dass ich Angst haben muss, nur weil ich mich wehre?
35:46Nach zehn Jahren Ehe, in denen du mich als Putzlappen benutzt hast und als Sexobjekt?
35:51Du hättest dich doch scheinen lassen, Mann, weil du so gelitten hast.
35:56Du Dreck, du!
35:58Das du aus mir gemacht hast.
36:00Du und dein Vater.
36:02Ihr würdet mir die Kinder wegnehmen.
36:05Und damit würdet ihr mir alles nehmen.
36:08Hanna!
36:09Hanna, ich verspreche dir...
36:10Ich kenne dich zu gut.
36:13Du hast alles geplant.
36:14Du hast mich einfach...
36:36Die Nacht, in der ein Toter stört.
36:47Liebste, liebste, geh die Blut ziehen.
37:02Dann lass dir Zeit dabei.
37:26Eins, zwei.
37:32Ohne Innereien hat der Körper keinen Auftrieb mehr.
37:36Den Wagen stelle ich irgendwo ab und kann mit der Bahn nach Hause.
37:40Die Schlüssel schicke ich mir mit der Post nach Polen.
37:42Sehe ich dich morgen?
37:45Ich komme lieber zu dir.
37:48Ich habe immer das Gefühl, dass mich der Ertelmann beobachtet.
37:51Das Problem, das schaffen wir auch noch aus der Welt.
38:00Das ist nicht Waller, das ist eindeutig.
38:02Was will den Richter überzeugen?
38:04Der Computer kommt zum selben Ergebnis.
38:07Wenn das der Blindversuch bestätigt,
38:09beantrage ich die Eröffnung des Verfahrens.
38:22Moment.
38:36Also dann, Kinder, auf in den Kampf.
38:40Was?
38:41Ja, ich sag gleich, was sagt.
38:44Gut, alles klar.
38:47Also, Freitagabend ist man in den Jeep weggefahren,
38:49Nachbarns beobachtet.
38:51Hast du die Kontoauszüge und die Checkkartenabrechnung?
38:53Herr Jeep, soviel, dann ziehen wir unser ins Wasser.
38:56Hast du die Kontoauszüge und die Checkkartenabrechnung?
38:59Ja, die hat ja alle 200 Kilometer getankt.
39:03Am 21. in Mecklenburg, GTS-Tankstelle Neukahlen und am 22. in Walsleben an der Autobahn.
39:11Wolfgang, guck doch mal an die Karte, Neukahlen.
39:13Ja.
39:16Sag mal, wann ist Waller's Flugzeug abgestürmt?
39:19Am 3. in Neukahlen.
39:24Am 3. hat sie in Teterow getankt.
39:27Aber ausgesagt hat sie, sie sei direkt vom Flughafen nach Hause gefahren.
39:31Aber Teterow liegt doch gar nicht an der Autobahn.
39:33Laut Anfrage beim 100 Meldamt hat die Tante von Hermann Waller da oben eine Hütte.
39:37Ach nee.
39:38Ja, nicht mal Straßennamen gibt's da.
39:39Und laut Auskunft vom Luftfahrtbundesamt war es für einen erfahrenen Flieger wie Waller durchaus möglich mit dem Fallschirm abzuspringen.
39:45Der hat den Autopiloten eingeschaltet.
39:48Und sitzt heute frohgemut in Meckpom und wärmt sich die Eier.
39:51Kriminaler Hauptkommissar Hölzer, meine Katolierin.
39:53Ich auch, EK, Karl Johannes Hoffmann.
39:54Ich auch.
39:55Danke.
39:55Okay, also Anfrage an das LKA Schwerin, ob wir auf Ihrem Territorium operieren dürfen.
40:00Abservierung von Hanna Waller.
40:02Abhörgenehmigung.
40:02Wolfgang, habt den Eindruck, wir gehen mal wieder positiv in die deutsche Kriminalstatistik ein.
40:06Hoffe ich jedenfalls.
40:08Hä?
40:08Mein Gott, sollt ein Witz sein.
40:18Ich will, dass hier jeder Millimeter abgesucht wird.
40:33Joe, guck mal hier.
40:47Die Innereien eines Menschen.
40:49Ja.
40:51Sucht weiter.
40:52Mann, wie viele Schauplätze von morgen ich schon abgesucht habe.
40:57Wie viele Becher von Scheuß nicht schmecken im Café, ich erschlürft habe.
41:02Wir krabbeln da alle wie in einer Mäusetrommel und hoffen, dass wir irgendwann mal Zeit haben für was anderes, ein
41:09schönes Buch oder vielleicht eine Bildungsreise.
41:12Und dann kommt der nächste Fall und wir schieben es wieder auf.
41:15Und irgendwann sind wir zu alt und zu blöde, um uns noch mit was anderem zu beschäftigen.
41:19Und dann werden wir denken, es gibt überhaupt nichts anderes auf der Welt als Leichen und Morde.
41:26Morde und Leichen, Morde und Leichen, Leichen.
41:32Das ist ja Waller.
41:34Verdammt mal, was ist denn jetzt los?
41:42Kalt wie Eis, kalt wie Eis.
41:44Was ist?
41:45Was murmelst du da?
41:47Wallers Vater.
41:48Ich glaube, der wollte mir was über seine Schwiegertochter sagen.
41:53Ach, du meinst, sie hat ihn?
41:57Anna Waller war hier.
42:00In der Hütte.
42:03Gestern.
42:05Relativ ein Nahschuss.
42:06In meine Hinrichtung, als ein Zielschießen.
42:08Hier ist Schmauchpartikel.
42:09Wahrscheinlich tief ins Gewebe eingebrannt.
42:12Der große Längsschnitt, y-förmig, mit dem Skalpell ausgefüllt.
42:17So was kann halt nicht nur ein Arzt.
42:18Passt das irgendwie?
42:19Passt.
42:20Anna Waller bombst schon eine ziemliche Weile mit diesem Doktor Berg.
42:23Seine Haushälterin hat es uns gestern gesteckt.
42:26Aber wieso sollte der den Waller ausnehmen wie eine Weihnachtskamze?
42:29Das ist doch nicht normal, oder was?
42:30Damit verhindert er, dass die Leiche von Freundesgasen aufgebläht wird und dann die Oberfläche treibt.
42:35Das ist sogar ziemlich clever.
42:36Mr. Clever und Madame kalt wie Eis?
42:40Sie hat es die Männer tun lassen.
42:42Und wird sich auf Beihilfe herausreden, oder dass sie es nicht verhindern konnte.
42:47Na ja, klar.
42:47Vier, fünf Jahre, gute Führung, spaziert sie wieder in der Sonne.
42:50Ach so, du meinst, dass sie sogar...
42:52Das kann doch alles geplant sein.
43:05Mein Mann hat ihn ermordet.
43:10Gegen meinen Willen.
43:20Es war Doktor Berg.
43:25Doktor Berg hat...
43:27Gegen Ihren Willen, selbstverständlich.
43:29Kommen Sie.
43:37Sie haben sehr gute Arbeit geleistet.
43:39Freut mich, dass Sie bei uns gelandet sind.
43:41Herr Doktor Sänger, Sie sind der Erste, der mir hier sowas Nettes sagt.
43:48Ich meine außer Professor Bonzo natürlich.
43:51Wird bestimmt nicht der Letzte sein.
43:55Hm.
43:56Darf ich Sie zum Essen einladen?
44:00Ist es richtig, dass Sie mich erst nach der Intervention von Professor Bonzo zu diesem Fall hinzugezogen haben?
44:05Ja oder nein?
44:07Wahrscheinlich hat er Sie auch dazu verdonnert, mit mir essen zu gehen.
44:10Was soll das denn?
44:11Hören Sie auf, mich zu bevormuten.
44:13Hören Sie auf, jede Obduktion zu einem Intelligenztest für mich zu machen.
44:16Ich bin nämlich schon richtig erwachsen.
44:18Ich gehe allein aufs Klo und...
44:19Und allein ins Bett.
44:32Ich bin natürlich zum Essen.
44:35Ich bin natürlich für mich zu schauen.
44:35Ich bin natürlich die Obduktion.
44:36Ich bin der Lege, die Obduktion zu machen.
44:49Ich bin der Lege, die Obduktion zu machen.
44:51Ich bin dran, ich bin der Lege.
44:52Ich bin der Lege.
44:57Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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