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  • vor 6 Minuten
„Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett“ ist eine österreichische Verwechslungskomödie aus dem Jahr 1962 unter der Regie von Franz Antel. Der Film ist eine leichte, schlagerverseuchte Unterhaltung im Stil der 1960er-Jahre mit Heinz Erhardt als Star. Er basiert lose auf einer früheren Verfilmung und wurde nach dem gleichnamigen Hit von Bill Ramsey benannt (mit einer extra Rahmenhandlung).
Handlung (kurz, ohne große Spoiler)
Der genussfreudige Nudelfabrikant und Konsul Otto Keyser (Heinz Erhardt) wird von seiner fürsorglichen Tochter Marion auf Diät gesetzt und zu einem „gesunden“ Urlaub auf der kargen kleinen Mittelmeerinsel „Isola Piccola“ verdonnert. Er lässt seinen duckmäuserischen Justiziar Dr. Steffen „zufällig“ nachkommen, in der Hoffnung, ihn mit Marion zu verkuppeln. Auf der Insel sind bereits der passionierte Angler Michael Lutz und seine vernachlässigte Verlobte Barbara. Durch Intrigen, vermeintliche Geister, echte Gauner und allerlei Missverständnisse müssen die Paare zusammenrücken – mit viel Slapstick, Schlager-Einlagen und typischem 60er-Jahre-Chaos.
Der Titel bezieht sich auf eine Rahmenhandlung mit Bill Ramsey und Edith Hancke als Ehepaar, bei der Mimi (Edith Hancke) ohne Krimi nicht schlafen kann.
Wichtige Darsteller (Besetzung)
• Heinz Erhardt als Konsul Otto Keyser
• Karin Dor als Barbara Holstein
• Harald Juhnke als Dr. Thomas Steffen
• Ann Smyrner als Marion Keyser
• Peter Vogel als Michael Lutz
• Trude Herr als Gina (Frau des Polizeikommandanten)
• Raoul Retzer als Pepe (Polizeikommandant)
• Gus Backus als Bob Stuart (Bandleader)
• Hannelore Auer als Sängerin
• Edith Hancke als Mimi
• Bill Ramsey als Ehemann von Mimi
• Weitere: Alexander Grill, Elisabeth Stiepl u. a

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00:12Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:00:40Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:01:22Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:01:35Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:01:54Untertitelung des ZDF für funk, 2017
00:02:02Prost!
00:02:03Aha, jetzt wird's spannend!
00:02:13Habt ihr Ingenieur Lutz gesehen?
00:02:15Ja, dort drüben!
00:02:21Ingenieur, Telefon, Herr Ingenieur!
00:02:23Was ist?
00:02:24Telefon, Herr Ingenieur!
00:02:25Ich kann Sie nicht verstehen!
00:02:27Telefon, Herr Ingenieur!
00:02:28Schreien Sie doch nicht so, ich bin doch nicht taub!
00:02:30Bitte!
00:02:41Ja, ich warte immer noch auf einen Lutz.
00:02:43Seit wieviel Jahren schon?
00:02:44Seit zwei Jahren.
00:02:45Äh, ich meine jetzt seit zwei Minuten.
00:02:47Seit zwei Jahren immer ein und derselbe Mann?
00:02:49Ja, ich warte.
00:02:51Worauf?
00:02:52Dass er dich heiratet?
00:02:53Ja!
00:02:54Entschuldige, was meinst du?
00:02:56Ich bewundere dich.
00:02:57In zwei Jahren immer ein und derselbe Mann.
00:02:59Ich hätte so oft mit ihm gestritten.
00:03:00Glaubst du, wir streiten nie?
00:03:02Aber er kriegt mich immer wieder herum.
00:03:04Weißt du, er hat so eine bezaubernde Art zu sagen.
00:03:06Santa Barbara.
00:03:08Ja?
00:03:09Hallo Michael!
00:03:10Na endlich!
00:03:11Sag mal, warum bist du denn immer noch in Betrieb?
00:03:13Es ist wieder mal was dazwischen gekommen.
00:03:15Es ist wieder mal was dazwischen gekommen.
00:03:15Zuerst ein Rohrbruch, dann ein Pumpendefekt.
00:03:17Stell dir vor, nachts um drei Uhr haben die mich aus dem Bett geholt.
00:03:21Na klar bleibt's dabei.
00:03:22Wir fahren heute.
00:03:23Ah, ich schätze so gegen sechs Uhr.
00:03:26Das ist aber eine komische Frage.
00:03:29Natürlich freue ich mich auf unsere Insel.
00:03:31Nur auf die Insel?
00:03:32Nein, nicht nur.
00:03:33Auch aufs Angeln.
00:03:35Oh, diese ewige Anglerei.
00:03:36Das wirst du mir büsen, du Schuft.
00:03:38Gerne, gerne.
00:03:39In der Badehose und barfuß.
00:03:42Und bei Wasser und Brot.
00:03:44Und bei einem wunderbaren Bratfisch mit herrlichen Eiernudeln.
00:03:47Apropos Bratfisch.
00:03:49Hast du die Angelsachen in Paris besorgt?
00:03:52Oder solltest du das etwa vergessen haben?
00:03:54Aber wie könnte ich, Michael?
00:03:56Sogar den Blinker für den Branzino habe ich.
00:03:59Ja!
00:04:00Ja, das vergromte Modell.
00:04:03Gut.
00:04:04Also um sechs holst du mich ab.
00:04:06Tschüss.
00:04:07Einen Branzino fährt er?
00:04:09Was ist das für ein Wagen?
00:04:10Ein Branzino ist kein Auto, sondern ein Fisch.
00:04:13Ein Fisch?
00:04:14Wozu braucht er dann einen Blinker?
00:04:16Damit er weiß, wo er anbeißen muss.
00:04:17Oh, Branzino.
00:04:18Wenn der wüsste, wie ungern ich Fische esse,
00:04:20dann würde er sich erst gar nicht fangen lassen.
00:04:22Na hör mal, Andeln magst du nicht.
00:04:23Fische kannst du nicht leiden?
00:04:24Wozu fährst du dann überhaupt auf diese Insel?
00:04:27Meine liebe Edith, diese Ferienreise hat ein ganz anderes Ziel
00:04:30als diese Fischerinsel im Mittelmeer.
00:04:32Und zwar?
00:04:32Entweder ich komme als Frau Lutz zurück
00:04:34oder total allein.
00:04:36Also, ich halte dir beide Daumen.
00:04:38Für welches Zurückkommen?
00:04:39Welches ist dir denn lieber?
00:04:40Scheusal.
00:04:41Du weißt doch ganz genau, wie gern ich ihn habe.
00:04:43Oh Gott, jetzt habe ich glücklich vergessen,
00:04:45was ich alles besorgen muss.
00:04:47Reden Sie ruhig weiter, Schöller. Ich bin ganz ohr.
00:04:49Wir müssen mit unseren Kaisererzeugnissen
00:04:51dem Konsumenten ein völlig neues Essgefühl geben.
00:04:54Essgefühl.
00:04:54Ab die sollen die Leute kriegen.
00:04:55Den kriegen Sie schon, Herr Konsul.
00:04:56Es kommt noch auf die Werbung an.
00:04:57Sehen Sie zum Beispiel hier.
00:04:58Isst du einfach, isst du festlich.
00:05:00Kaisersnudeln sind stets köstlich.
00:05:01Was meinen Sie dazu, Herr Konsul?
00:05:02Ich meine, Sie sollten sich mal was Neues einfallen lassen.
00:05:05Das sind ja aber die gleichen Sprüche.
00:05:06Es sind ja auch immer die gleichen Nudeln.
00:05:08Oh, Herr Doktor.
00:05:09Guten Morgen, Herr Konsul.
00:05:11Guten Morgen, Herr Doktor.
00:05:12Wir sprechen nur später, wenn ich vom Urlaub zurückkomme.
00:05:14Bitte, Herr Konsul.
00:05:14Bitte nehmen Sie Platz.
00:05:16Haben Sie alles?
00:05:17Ja, Herr Konsul.
00:05:18Mhm.
00:05:19Fahrkarribe in der Tasche.
00:05:20Hotelzimmer reserviert.
00:05:22Nur...
00:05:23Ich weiß nicht, ob Nizza der geeignete Ort sein wird, Nizza.
00:05:26Twist Madison.
00:05:27Ich glaube nicht, dass sie dort Gelegenheit haben werde,
00:05:29mich Fräulein Marion zu nähern.
00:05:30Aber ich verstehe Sie nicht, Herr Doktor.
00:05:32Für meinen Betriebssitz ist der beste Syndikus, den man sich wünschen kann.
00:05:35Und privat können Sie sich bis drei zählen.
00:05:37Als ich so jung war wie Sie, habe ich schon viel weiter gezählt.
00:05:39Ist immer alles gegen mich, alles.
00:05:40Wenn wir auf einer Party sind, hat sie 30 Verehrer um sich.
00:05:42Wenn wir in eine Bar gehen, tanzen Sie mit jedem, nur nichts mit mir.
00:05:44Aber Sie sind doch selber schuld.
00:05:45Ich habe Sie in mein Haus eingeladen.
00:05:47Sie waren mit meiner Tochter allein, und Sie haben trotzdem nicht mit dir gesprochen.
00:05:50Naja, es wird doch diesmal nicht klappen.
00:05:51Es muss aber klappen!
00:05:53Psst!
00:05:53Es muss aber klappen!
00:05:55Überlassen Sie es nur mir.
00:05:56Und merken Sie sich das eine.
00:05:57Sie dürfen nicht wissen, dass wir Nizza sind!
00:05:59Sie tauchen ganz zufällig auf!
00:06:01Meine Tochter!
00:06:02Hallo, Paps!
00:06:03Guten Morgen!
00:06:04Guten Morgen!
00:06:05Guten Morgen, Herr Doktor!
00:06:06Langweilen Sie Papa schon wieder mit Ihren Geschäften?
00:06:08Ich gehe schon, ich gehe schon.
00:06:09Wiederschöner Konsul, schönen Urlaub!
00:06:11Auf Wiedersehen in vier Wochen!
00:06:13Wiederschöner!
00:06:14Auf Wiedersehen, Doktor!
00:06:17So, und jetzt ist Schluss!
00:06:18Was soll das heißen?
00:06:19Dass dir Professor Hofbauer dringend Erholung verordnet hat.
00:06:22Ja.
00:06:22Und dass ich jetzt für diese Erholung sorgen werde.
00:06:25Komm, wir fahren einkaufen!
00:06:26Einkaufen was?
00:06:27Eine Camping-Ausrüstung.
00:06:28Wozu brauche ich hier in Nizza eine Camping-Ausrüstung?
00:06:31Papa, wir fahren nicht nach Nizza.
00:06:32Ich habe alles umgestoßen.
00:06:34Umgestoßen?
00:06:34Warum?
00:06:34Weil du Erholung brauchst, Einsamkeit, Ruhe.
00:06:37Das Hotelleben ist nichts für dich.
00:06:39Ja, soll ich vielleicht im Freien schlafen?
00:06:41Du wirst sehen, Papa, es wird dir bestimmt gefallen.
00:06:43Ich habe schon alles mit dem Reisebüro besprochen.
00:06:45Wir werden auf einer einsamen Insel leben.
00:06:47Isola Picula heißt die wie Robinson.
00:06:49Ich habe schon alles bestellt.
00:06:50Fruchtsäfte, Konserven.
00:06:52Konserven?
00:06:52Wenn ich mich erholen will, dann will ich auch was Schnuddeliges essen.
00:06:54Wenn ich mir hier schon alles abgehen lasse.
00:06:57Ach, tut mir leid, Papa, aber es ist schon zu spät.
00:06:59Ich habe die Hotelzimmer schon abbestellt.
00:07:00Komm, mach dich fertig.
00:07:01Ich warte unten auf dich.
00:07:02Bis gleich.
00:07:03Tschüss.
00:07:04Wieso Isola Picula?
00:07:08Herr Doktor, Marschruter abgeblasen.
00:07:11Kommen Sie sofort rüber.
00:07:12Wir müssen eine neue Schlachtbahn entwerfen.
00:07:14Wir fahren auf eine Insel.
00:07:25Paradiesisch hier.
00:07:27Was?
00:07:27Hm, dein Teller.
00:07:30Du bist die beste Hausfrau der Welt.
00:07:32Nur Hüttenfrau.
00:07:34Beziehungsweise Inselfrau.
00:07:35Man könnte aber auch sagen Ferienfrau.
00:07:37Ja.
00:07:38Du isst ja gar nichts.
00:07:39Nein, danke.
00:07:40Mein Jahresbedarf an Fisch ist in den letzten Tagen gedeckt.
00:07:43Bransino blau, Bransino gegrillt, mit Eiernudeln, Buttersauce, Senfsauce, mit und ohne Soße.
00:07:48Herrlich.
00:07:49Herrlich.
00:07:49Vielleicht, wenn du mal einen oder zwei Tage nicht angeln würdest.
00:07:53Nicht angeln?
00:07:54Deswegen sind wir doch gekommen.
00:07:56Natürlich.
00:07:57Aber vielleicht würdest du dann bemerken, dass du nicht nur mit einer Hausfrau hier bist,
00:07:59sondern auch mit einer Frau.
00:08:01So habe ich das nicht gemeint.
00:08:02Aber ich, Sankta Barbara.
00:08:07So, alles wieder in Ordnung?
00:08:10Nein.
00:08:11Was denn jetzt noch los?
00:08:12Erstens bist du unrasiert und zweitens schmeckst du nach Fisch.
00:08:17Mahlzeit.
00:08:17Wo gehst du mit?
00:08:18Angeln.
00:08:32Mit dir, mit dir, möcht ich am Sonntag angel gehen.
00:08:36Mit dir, mit dir, da denk ich mir das Wunderschön.
00:08:40Ganz allein in einem Krandamm drin.
00:08:43Und die Beine hängen ins Wasser hin.
00:08:47Mit dir, mit dir, möcht ich am Sonntag angel gehen.
00:08:51Mit dir, mit dir, da denk ich mir das Wunderschön.
00:08:55Und scheint nachher der Mond, da merkst du, dass es lohnt.
00:08:59Mit dir, mit dir, da möcht ich angel gehen.
00:09:13Warum drehst du dich denn dauernd um, Papa? Suchst du etwas?
00:09:16Nee, nee, ich guck nur nach dem Gepäck.
00:09:41Na, Papa? Habe ich dir zu viel versprochen?
00:09:45Ist das nicht herrlich hier?
00:09:47Also, was suchst du schon wieder, Papa?
00:09:48Nein, ich bin nur ein bisschen nervös.
00:09:50Da siehst du, wie dringend nötig du die Entspannung hast.
00:09:53Schau, eine von den Inseln da drüben muss es sein.
00:09:55Schrecklich nur, Wasser drumrum.
00:09:57Hier ist doch auch Natur, muss es doch unbedingt in der Insel sein.
00:09:59Ja.
00:10:00Ah.
00:10:03Grand Hotel Bella Vista.
00:10:04500 Zimmer mit Bad und allem Komfort.
00:10:07Marion, herrlicher Blick aufs Meer.
00:10:09Exzellente Küche soll das heißen.
00:10:11American Bar, Bob Stewart and his Band.
00:10:14Marion, wollen wir nicht lieber hier bleiben?
00:10:15Ist doch viel schöner von hier einen herrlichen Blick aufs Meer zu haben,
00:10:18als von der Insel einen Blick auf die exzellente Küche.
00:10:21Kommt nicht in Frage, Papa.
00:10:22Das kenne ich.
00:10:235000 Kalorien täglich, dazu die Drinks an der Bar.
00:10:26Und am Ende vom Urlaub hast du noch einen Leberschaden.
00:10:29Nein.
00:10:30Marion, exzellente Küche.
00:10:34Hey, sieh da.
00:10:36Können Sie unser Gepäck mit diesem Motorboot auf die Isola Piccola bringen?
00:10:39Si, si, Signorina.
00:10:40Aber das Boot gehört nicht mir.
00:10:42Es gehört meiner Schwester Gina.
00:10:43Der Frau des Polizeichefs.
00:10:44Du?
00:10:49Hebe, Hebe, Hebe, Hebe!
00:10:51Amen!
00:10:52Mamma mia!
00:10:54Saufen, saufen, saufen und immer wieder saufen.
00:10:57Und so etwas nennt sich Kommandantore di Polizia.
00:10:59Und draußen steht eine Partei und will eine Anzeige machen.
00:11:02Jetzt, komm schon.
00:11:04Nein, ich mach das schon für dich.
00:11:12Buongiorno.
00:11:13Ich möchte einen Polizeikommandanten sprechen.
00:11:15Das ist nicht möglich. Der hat eine dringende amtliche Sache zu erledigen.
00:11:19Ich bin seine Vertreterin. Sie wünschen?
00:11:21Ich bin bestohlen worden. Man hat mir meine Brieftasche geraubt.
00:11:24Wer?
00:11:25Das weiß ich nicht.
00:11:26Und wo?
00:11:27Ja, vermutlich am Hafen.
00:11:30Sie heißen?
00:11:31Gerd Springer.
00:11:34Und Sie wollen?
00:11:35Hotel Bella Vista.
00:11:40Es ist gut. Sie können gehen.
00:11:43Ja, Moment. Sie haben noch gar keine Beschreibung von meiner Brieftasche.
00:11:46Das ist nicht nötig. Die Polizei wird den Fall untersuchen. Buongiorno.
00:11:50Buongiorno.
00:12:00Schon wieder ein Diebsteller, ein Tourist. Eine Brieftasche. Gestern war es ein Armband. Vorgestern war es eine Halskette. Vorvorgestern wurde
00:12:08ein Amerikaner von zwei Mann überfallen und berupt.
00:12:11Davon haben wir eins.
00:12:12Ja, den überfallenen Testone. Und wann passiert immer alles, während du hier sitzt und bist betrunken?
00:12:19Ich kann es mir selbst nicht erklären.
00:12:21Ich kann mir das sehr gut erklären. Ein betrunkener Kommandant Ordov löst eben keinen Respekt ein. Die Diebe haben freie
00:12:29Hand und du hast nichts zu tun, als zu verduschen und zu verduschen, damit du nicht selber einmal angezeigt wirst.
00:12:34Ich habe nicht gestohlen. Ich habe nicht gestohlen. Ich habe nicht gestohlen. Ich habe nicht gestohlen. Ich werde dir alles
00:12:42erzählen, was du vorgestern gemacht hast.
00:12:43Wie was hast du? Oh, maledetto. Sie hat mir ein Halstuch gestohlen. Es ist nicht wahr. Silenzio. Erzähl weiter. Heute
00:12:51ist sie wiedergekommen. Aber ich? Ich habe aufgepasst. Bevor sie noch etwas stehlen konnte, habe ich sie gepackt und die
00:12:57hergebracht.
00:12:58Und wo ist der Beweis, dass sie gestohlen hat? Mama Mia. Ich habe es selbst gesehen.
00:13:02Das genügt nicht, wenn kein amtlicher Organ dabei war. Aber Gina, ich kann doch nicht warten, bis sie vor einen
00:13:08Polizisten stiehlt. Es tut mir leid, aber so verlangt es der Gesetz. Du bist frei.
00:13:13Danke, Gina. Muss ich das Tuch jetzt zurückgeben oder darf ich es behalten?
00:13:18Oh, Kettiposano. Anselmo, bring Sie für Ihren Vater. So ist es, Gina. So ist es. Ich habe nicht gestohlen. Ich
00:13:25habe nicht gestohlen. Ich habe nicht gestohlen. Ich habe nicht gestohlen. Ich habe nicht gestohlen.
00:13:27Oh, recht so. Ich habe nicht gestohlen.
00:13:29Buongiorno, Signora. Kaiser ist mein Name. Kaisers Eiernudeln. Sie haben schon im Rundfunk von mir gehört. Nicht? Ob mit Butter
00:13:36oder Schmalz, ob mit Zucker oder Salz, ob im Norden, Osten, Westen, Kaisers Nudeln sind die Besten.
00:13:40Der Herr wollte eigentlich...
00:13:42Ja, ich wollte eigentlich ein Motorboot mieten, damit dieser blonde Jüngling unsere Klamotten auf die Isla Piccola hinüberschifft.
00:13:48Bono, nimm eines der Boote.
00:13:50Ja. Noch etwas da. Da ist doch so ein rotes Boot, habe ich da gesehen. Vielleicht kann man das privat
00:13:54mieten. So.
00:13:55Äh, 3.000. 3.000.
00:13:57Ja, habe ich da. Habe ich da. Oh, Entschuldigung. Guten Tag. Oh, wir kennen uns ja.
00:14:02Luigi. Den Schlüssel hast du ja.
00:14:05Si. Was soll ich alles hinüberbringen?
00:14:06Ja. Alles, was drauf ist. Die ganze Camping-Ausdruck. Wir haben zwei Zelte, einige Stühle, Tische, Radio, Waschmaschine, Kühlschrank.
00:14:14Alles, was man so braucht, nicht?
00:14:16Hm. Was man so braucht, eh?
00:14:19Luigi. Pass gut auf, eh?
00:14:21Si, si.
00:14:22Ja. Vielen Dank, die Frau. Vielen Dank.
00:14:24Ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah, ah. Dividerci.
00:14:27He, he, he, oh.
00:14:47Hör, Marion. Hör mal, die Hupe kommt mir so bekannt vor. Das kann doch nicht, das wird doch nicht.
00:14:53Natürlich, er ist es. Unser Freund, doch der Steffen.
00:15:01Hallo. Hallo, Herr Konso. Guten Tag. Guten Tag, Nils, Frau Lange.
00:15:05Guten Tag.
00:15:06Was machen Sie denn hier?
00:15:07Welche Überraschung.
00:15:08Das können wir eher Sie fragen. Wir verbringen unsere Ferien hier.
00:15:11Ja, ich auch, ich auch. Ich bin auf der Isola Picola.
00:15:14Auf unserer Insel, Marion. Hast du gehört?
00:15:16Ich habe nie geglaubt, dass Sie so ein Naturliebhaber sind.
00:15:19Ja, ich auch nicht. Ich meine, ich habe natürlich nicht geglaubt, dass Sie eine solche Naturliebhaberin wären.
00:15:23Nein, der schwärmt für Natur. Die Stadt ist viel entzwangt. Im Winter würde der im Zelt wohnen, wenn sie so
00:15:28kalt wäre.
00:15:29Aber im Sommer erst nicht. Da sitzt er auf der Insel und fischt. Was?
00:15:33Ne, ne, ne, Fische.
00:15:34Ach, haben Sie auch schon einmal einen gefangen?
00:15:37Ja, ja, ich habe mal einen gefangen. Der war so, der war so, so groß.
00:15:40So, wie bescheiden der ist. So groß war der Fisch.
00:15:43Ja, ja, so groß. Ich habe sogar ein Foto davon gemacht.
00:15:46Ja, das Foto allein hat acht Kilo gewogen.
00:15:48Aha.
00:15:57Nein, nein, Kamerad, du bist noch nicht dran. Du musst noch ein bisschen faxen.
00:16:03So.
00:16:12Siehst du ein, dass du dich vorher unmöglich benommen hast?
00:16:15Nein. Warum flüstern wir eigentlich?
00:16:18Psst, wegen der Fische.
00:16:19Das wird aber anstrengend werden.
00:16:21Warum?
00:16:21Weil ich mit dir reden möchte.
00:16:23Aber doch nicht beim Fischen.
00:16:25Na, du hör doch auf damit.
00:16:27Jetzt hat einer angebissen. Jetzt hat einer angebissen.
00:16:31Jetzt habe ich ihn.
00:16:33Ach, einfach fantastisch. Es werden herrliche Tage, Papa.
00:16:38Ist dir nicht gut?
00:16:39Ich weiß nicht mehr so komisch.
00:16:41Aber die sehe es doch ganz ruhig.
00:16:42Ja, die sehe ich schon, aber in meinem Magen nicht.
00:16:44In meinem Innern geht es auf und ab, als ob ich den Fahrstuhl verschluckt habe.
00:16:48Was hast du gegessen?
00:16:49Fast gar nichts. Da warst du ja dabei.
00:16:51Und als ich nicht mehr dabei war?
00:16:53Ach, hör schon auf.
00:16:54Na, wie fühlen Sie sich, Herr Doktor?
00:16:56Wenn Sie mich fragen, Herr Konsul, auch etwas eigenartig.
00:16:59Sie sind doch so ein Naturmensch.
00:17:01Auf dem Fest, dann auf dem Wasser wehen.
00:17:02Ja, wir sind auf dem Wasser da.
00:17:03Ich jamere nicht, Papa. Du bist selbst daran schuld.
00:17:05Schimpfen nicht. Gib mir lieber meine Pillen.
00:17:07Eine oder zwei?
00:17:08Alle, alle.
00:17:09Geschieht dir ganz recht. Wer nicht hören will, muss fühlen.
00:17:17Bist du wahnsinnig geworden?
00:17:19Hast du also doch bemerkt, dass ich noch da bin?
00:17:21Ja, leider.
00:17:22Ach so, das klärt allerdings die Lage.
00:17:24Aber begreif doch, da unten liegt so ein großer Bursche auf der Lauer.
00:17:28Natürlich, ein Panzino.
00:17:29Na und?
00:17:30Nicht so laut. Beim Fischen darf man doch nicht reden.
00:17:51Ah, es geht nichts über einen festen Boot unter den Füßen.
00:17:54Oh, wir hätten wirklich nichts Schöneres finden können.
00:17:58Ach, diese Stille hier.
00:18:00Hört mal.
00:18:00Psst.
00:18:02Man hört nichts.
00:18:03Nur das Sumsen der Mücken.
00:18:05Wo sollen die Sachen hin?
00:18:06Ach, legen Sie es da hin.
00:18:07Ich werde mich inzwischen um einen Platz für die Zelte kümmern.
00:18:10Wollte ich Sie nicht begleiten?
00:18:11Sie könnten unterwegs auch eine Schlange treffen, nein?
00:18:14Danke, Doktor. Ich habe keine Angst vor Schlangen.
00:18:16Bitte.
00:18:16Bringen Sie die Zelte nachher.
00:18:17Wie Sie sie meinen.
00:18:19Was habe ich Ihnen gesagt? Es klappt ja wieder nicht.
00:18:21Na, hören Sie mal, Sie kleiner Ungestüm.
00:18:23Soll Sie Ihnen gleich in der ersten Minute umhals fallen, was?
00:18:25Ja.
00:18:26Passen Sie mal auf, was ich Ihnen sage.
00:18:27Hier auf dieser Insel wird Sie froh sein, wenn Sie überhaupt einen Mann nur sieht.
00:18:31Woher wollen Sie ja wissen, dass ich ein Mann für Sie bin?
00:18:34Nur, wer kein anderer da ist.
00:18:38Barbara!
00:18:39Barbara, ein Hai! Ein Katzenhai!
00:18:46Barbara!
00:18:49Barbara!
00:18:53Barbara!
00:18:56Barbara, mit dem musst du mich fotografieren. Dieser Bursche hat gut und gerne seine acht Pfund.
00:19:02Was soll das heißen?
00:19:03Ich möchte dich in Zukunft nicht mehr beim Angeln stören.
00:19:06Du bist zu lange in der Sonne gelegen heute.
00:19:08Ja. Und deshalb will ich den Rest meiner Ferien im Schatten verbringen.
00:19:12Würdest du bitte das Schlauchboot fertig machen und mich an die Küste bringen?
00:19:14Ich denke gar nicht daran.
00:19:16Was ist denn eigentlich los, Barbara?
00:19:18Ich wollte bloß endlich einmal mit dir reden.
00:19:21Ja, natürlich. Reden wir, reden wir.
00:19:23Worüber eigentlich?
00:19:24Über uns beide.
00:19:26Über uns beide?
00:19:27Ist doch alles in bester Ordnung.
00:19:29Ich liebe dich, du liebst mich.
00:19:31Wir treffen uns, wann immer es geht.
00:19:33Wir genießen unsere Ferien miteinander.
00:19:34Genießen ist gut.
00:19:36Miteinander noch besser.
00:19:37Du bist heute so eigenartig.
00:19:38Was fehlt dir denn?
00:19:39Das kann ich dir ganz genau sagen.
00:19:42Nichts als eine einfache Frage von dir.
00:19:44Also gut, dann frage ich dich.
00:19:46Was soll ich dich fragen?
00:19:47Ob ich deine Frau werden will.
00:19:50Ach so.
00:19:55Zum vierten Mal, es ist wirklich zum Verzweifeln.
00:19:57Also, ich verstehe sie nicht.
00:20:00Sie leben doch jeden Sommer im Zelt.
00:20:01Sie müssen doch wissen, wie man sowas aufschneidet.
00:20:03Na ja, vor ist ja was, ist ja eine andere Type.
00:20:04Bitte, ich versuch's nochmal.
00:20:06Wir haben ja für alles eine Gebrauchsanweisung mit.
00:20:08Papa?
00:20:09Papa?
00:20:11Also, das ist doch die Höhe.
00:20:13Oh nein, Papa, wir quälen uns hier ab und du spielst mit dem Radio.
00:20:17Ich suche einen Börsenbericht.
00:20:18Ach, schließlich war es ja nicht meine Idee, auf diese alberne Insel hier zu kommen, ne?
00:20:23Aua, seit einer Stunde sitze ich hier als Frischfutter für Mücken.
00:20:27Und ein Marion, das Zelt ist aufgestellt.
00:20:30Ach, bravo, Doktorchen, das haben Sie prima gemacht.
00:20:33Dafür dürfen Sie es auch als Erster betreten.
00:20:35Komm, Sie zeigen Sie Papa, wie bequem man in einem solchen Zelt liegen kann.
00:20:39Sofort, Fräule Marion, sofort.
00:20:40Ich muss nur noch das kleine Däckchen hier hinlegen, so.
00:20:44Wie liegen Sie?
00:20:45Es liegt sich wunderbar.
00:20:46Ich könnte mir gar nichts anderes verloren.
00:20:51Ja, es geht nichts über die Natur, was?
00:20:54Aua, jetzt habe ich wieder eine Biene mit einem Malzbonbon verwechselt.
00:20:57Ich habe ja gewusst, dass es sinnlos ist, mit dir darüber zu reden.
00:21:00Ich begreife nicht, wie sich ein so hübsches Mädchen noch dazu in deinem Alter sorgen um die Zukunft machen kann.
00:21:05Ich mache sie mir eben und jetzt fahren wir bitte.
00:21:07Ich denke gar nicht daran.
00:21:09So, und jetzt vergessen wir dieses Sonnenstich-Zwischenspiel.
00:21:13Gut, ich werde nicht mehr so viel angeln gehen.
00:21:15Das allein ist es ja gar nicht, Michael.
00:21:18Arme, kleine, verrückte Sankte Barbara.
00:21:20Es hat sich ausgesankt, da Barbara, ich fahre ab.
00:21:22Möglich, möglich, aber nicht mit meinem Boot.
00:21:25Du wirst so lange hierbleiben, bis du reumütig an diese Türe klopfen wirst.
00:21:29Das wirst du allerdings nie erleben.
00:21:30Na gut, das wollen wir drauf ankommen lassen.
00:21:32Bevor du verhungerst wirst, wirst du...
00:21:33Oh, wir werden erst sehen, wer hier zuerst verhungert.
00:21:35Oh, Michael, lass mich aus, Michael, du tut mir weh.
00:21:38Michael, lass mich aus, hau, hau, hau.
00:21:40Du, ich werde so lange ankommen, bis die wieder langsicht.
00:21:45Was ist denn da los?
00:21:46Räuber?
00:21:48Vielleicht Piraten?
00:21:49Ach, Quatsch.
00:21:50Aber da schreit doch jemand um Hilfe.
00:21:51Oh, das fängt ja gut an.
00:21:53Vielleicht sehen die Herren mal nach, was los ist.
00:21:55Ja, ich finde auch einer von uns, das wäre ja menschlich.
00:21:57Einer von uns beiden Männern muss zu Hilfe eilen.
00:21:59Und zwar bleibe ich hier, sie gehen.
00:22:00Ja, ich?
00:22:01Natürlich.
00:22:02Na ja.
00:22:03Und du, Papa?
00:22:04Ich decke einen Rückzug.
00:22:06Hilfe!
00:22:07Oh, Hilfe!
00:22:08Hier werde ich helfen, zu beigen.
00:22:09Hilfe!
00:22:12Lassen Sie die Dame in Ruhe, ich rufe die Polizei.
00:22:14Das dürfte ziemlich schwierig sein hier auf der Insel.
00:22:16Was geht das Sie überhaupt an?
00:22:17Was suchen Sie hier eigentlich?
00:22:19Ja, das fragen wir Sie.
00:22:20Ganz richtig, das fragen wir Sie.
00:22:22Sie?
00:22:22Ich höre wohl nicht recht.
00:22:24Sie hören ganz gut.
00:22:25Die Dame wünscht von Ihnen nicht weiter belästigt zu werden.
00:22:28Belästigt?
00:22:29Wer gibt Ihnen eigentlich das Recht, sich hier so unverschämt aufzuführen?
00:22:33Ich, mein Herr, nehmen Sie das gefälligst zur Kenntnis.
00:22:36So, jetzt wird es mir aber zu bunt.
00:22:39Das ist ja die reinste Invasion.
00:22:42Solche Figuren haben mir gerade noch gefehlt.
00:22:44Figuren, ich verbitte mir solches, ja?
00:22:46Bei mir kann von einer Figur keine Rede sein.
00:22:49Wir danken jedenfalls für die freundliche Begrüßung.
00:22:51Bitte, Sir.
00:22:52Und jetzt passen Sie mal auf.
00:22:54Das hier ist meine Insel.
00:22:56Also verschwinden Sie.
00:22:57Na, hören Sie mal, haben Sie sie vielleicht gepachtet?
00:22:59Was heißt hier Ihre Insel?
00:23:01Hier kann herkommen, wer will, und angeln, wer will.
00:23:03Und zelten, wer will.
00:23:05Auch wenn er keine Lust hat.
00:23:06Jawohl.
00:23:07Jawohl.
00:23:07Dann wünsche ich den Herrschaften viel Vergnügen.
00:23:10Ja, ja, Tag, der Herr.
00:23:12Kennen Sie überhaupt diesen Menschen?
00:23:13Oh, ich habe ihn vorhin erst kennengelernt, und da wurde er frech.
00:23:16Dann wirst du mich jetzt kennenlernen, mein Herz.
00:23:18Guten Tag, die Herrschaften.
00:23:20Haben Sie keine Angst, ich stehe Ihnen bei.
00:23:22Die Dame steht unter unserem Schutzi.
00:23:27Oh, dieser Schuft, jetzt hat er das Boot unbrauchbar gemacht.
00:23:30Ist das Ihr Boot?
00:23:31Oh, ich bin damit gekommen.
00:23:33Dann kommen Sie ja gar nicht zurück jetzt.
00:23:34Ich fürchte nein.
00:23:35Sagen Sie, können Sie vielleicht ein Zelt aufbauen?
00:23:38Ja, warum?
00:23:39Ja, da wäre es ja gar kein Problem.
00:23:41Sie helfen, dass das Zelt aufbauen, und bleiben dann die Nacht hier.
00:23:43Sie haben Zelte dabei?
00:23:45Ja, jede Menge.
00:23:46Gestatten Sie übrigens, Kaiser, Kaisers-Eiernudeln.
00:23:49Hast du Hunger, sei nicht dämlich, kauf dir Kaisersnudeln nämlich.
00:23:52Das ist meine Tochter Marion.
00:23:54Tag, Barbara.
00:23:55Tag, Stein.
00:23:55Herr Dr. Steffen.
00:23:56Tag.
00:24:05Nicht so schnell.
00:24:07So.
00:24:09Oh, wie gut Sie das können.
00:24:11Das war gar nicht so schwer.
00:24:12Im nächsten Jahr können Sie das auch.
00:24:14Sagen Sie, ist die Insel nicht ein herrlicher Platz für Naturliebhaber wie Sie?
00:24:17Na, wenn ich ehrlich sein soll, der schönste Platz für mich ist der Platz an meinem Schreibtisch.
00:24:21Wandern, Zelte bauen oder gar angeln, na, das wäre nichts für mich, wenn ich schon Angler sehe.
00:24:25Also, du beleidigst Steffen Papa.
00:24:27Du hast doch selbst gesagt, dass er ein leidenschaftlicher Angler ist.
00:24:29Na ja, der darf.
00:24:31So.
00:24:31Ja.
00:24:31Das Zelt ist fertig.
00:24:33Oh, wunderbar.
00:24:33Aua.
00:24:34Das zweite Zelt kommt da rüber.
00:24:36Ich mach uns nur schnell Tee.
00:24:37Das ist wirklich eine großartige Idee.
00:24:38Tee ist nämlich um diese Jahreszeit wirklich das Beste.
00:24:42Können wir mich mal hier um diesen Kocher.
00:24:44Weiß jemand, wie man die Flasche, wie man das anschließt?
00:24:48Lassen Sie mich mal sehen.
00:24:49Ja, bitte.
00:24:51Ach, sowas leer.
00:24:53Was ist sowas leer?
00:24:54Dabei hab ich dem Verkäufer extra gesagt, ein Wasserbehälter komplett.
00:24:57Wasser haben wir ja genug, ne?
00:24:59Leider.
00:25:00Du wirst dich schon dran gewöhnen.
00:25:02Nie, nie.
00:25:03Ja, was machen wir jetzt?
00:25:04Geben Sie her.
00:25:05Da drüben ist eine Quelle.
00:25:06Soll ich Sie nicht lieber begleiten?
00:25:07Sie gestanden.
00:25:08Versuchen Sie lieber inzwischen das zweite Zelt aufzustellen.
00:25:10Ja, und was ist, wenn der Kerl kommt?
00:25:13Der kommt nicht wieder.
00:25:14Na, der ist mir nicht ganz geheuer.
00:25:22Na, hast du dir's doch überlegt?
00:25:23Wie bitte?
00:25:24Also gut, wir wollen die ganze Geschichte vergessen.
00:25:26Du brauchst dich auch nicht zu entschuldigen.
00:25:28Das ist reizend von dir.
00:25:29Ich dachte sowieso nicht daran.
00:25:30Wohin gehst du?
00:25:31Wasser holen.
00:25:32Wozu?
00:25:32Du wolltest doch wegfahren.
00:25:34Jetzt kannst du doch.
00:25:35Warum bleibst du?
00:25:36Um die Gelegenheit zu geben, mich auf den Knien zu bitten, deine Frau zu werden.
00:25:39Darauf gibt's keine Antwort.
00:25:40Ich habe auch keine erwartet.
00:25:44Wir hätten Sie doch nicht allein gehen lassen sollen.
00:25:46Ach, haben Sie keine Angst um das, Mädel Steffen?
00:25:48Sie kennt den Wilden bestimmt schon länger.
00:25:50Ja?
00:25:51Woher weißt du denn das?
00:25:52Ha, weiblicher Intink.
00:25:54Und ich werde es herausbekommen.
00:25:56Ich gehe ihr nach.
00:25:58Was sagen Sie denn dazu, Herr Konsul?
00:26:01Ja, also wenn Marion sagt, dass sie was rausbekommt, dann bekommt sie's auch raus.
00:26:05Davor warne ich Sie, falls Sie mal Ihr Mann sein sollten.
00:26:08Dankeschön.
00:26:09Neulich hat sie mich mit meiner Sekretärin im Restaurant gesehen.
00:26:14Was hat sie herausbekommen?
00:26:15Ein Sportcabriolet.
00:26:27Wir wollten Sie doch nicht allein lassen.
00:26:29Bei Männern weiß man nie.
00:26:30Das ist nett von Ihnen.
00:26:31Sie wissen gut Bescheid hier.
00:26:33Ich denke, Sie sind erst heute angekommen.
00:26:35Ach, die Insel ist ja nicht groß.
00:26:37Ich habe mich ein bisschen umgesehen.
00:26:38Ich habe vorhin den Wilden getroffen.
00:26:40Aha.
00:26:40Eigentlich gefällt er mir gar nicht schlecht.
00:26:42Wenn ich ihn mir so vorstelle, gut angezogen und rasiert, wäre genau mein Typ.
00:26:47Das heißt, vielleicht würde ihm das Zivilisierte gar nicht so gut passen.
00:26:49Oh doch.
00:26:50Ah, Sie haben ihn also schon ohne Bart gesehen?
00:26:52Nein, aber ich könnte ihn mir vorstellen.
00:26:55Außerdem, ob mit oder ohne Bart, Sie haben ja selbst erlebt, wie rabiat er ist, dieser ungehobelte Mensch.
00:26:59Schauen Sie, jetzt nimmt er glatt ihr Boot weg.
00:27:04Das Boot!
00:27:05Was für ein Boot?
00:27:06Das Boot von von von Herrn Holstein.
00:27:07Der Kerl hat das geklaut.
00:27:09Das ist doch nicht...
00:27:12Merkwürdig, wie leicht Sie das nehmen.
00:27:13Wieso?
00:27:13Ich nehme es doch gar nicht leicht.
00:27:14Ich weiß doch, dass er zurückkommt.
00:27:16Woher?
00:27:17Er hat doch gar nichts mitgenommen.
00:27:18Seine ganzen Sachen sind noch drüben in der Hütte.
00:27:20Ach, hier gibt es auch eine Hütte?
00:27:22Wie romantisch.
00:27:23Waren Sie schon drin?
00:27:24Ganz kurz.
00:27:26Wie heißt er eigentlich?
00:27:27Lutz oder so ähnlich.
00:27:29Und was ist er von Beruf?
00:27:31Ingenieur.
00:27:32Hat was mit Öl zu tun.
00:27:33Hat was mit Öl zu tun.
00:27:33Schmieriges Geschäft.
00:27:34Entspricht ganz seinem Charakter.
00:27:41In Keller Città wird so viel gestohlen wie bei uns in dem kleinen San Pietro.
00:27:45Warum regst du dich auf?
00:27:47Du kommst doch selbst aus einer Verbrecherfamilie.
00:27:50Verbrecherfamilie?
00:27:51Ich komme aus keiner Verbrecherfamilie.
00:27:53Ich komme aus einer Räuberfamilie.
00:27:54Und dazu noch aus Sizilien.
00:27:56Das ist ein großer Unterschied.
00:27:58Ich verstehe.
00:27:58Dein Onkel Giuliano.
00:28:00Der Bandit.
00:28:01Bandit, Bandit.
00:28:02Aber ein Graum, der Bandito.
00:28:03Er war immer großzügig und niemals klein, nicht zu uns Kindern.
00:28:07Nicht wahr, Lucid?
00:28:08Wenn wir 10.000 Lira haben wollten, dann ist er in den Keller gegangen und hat sie selber gedruckt.
00:28:13Ja, das waren noch Räuber.
00:28:15Er hatte noch eine Ehre im Leib.
00:28:17Aber diese kleinen Banditen hier, diese kleinen Diebe.
00:28:20Ich werde sie zerspannen.
00:28:22So.
00:28:24Und so.
00:28:26Nimm diese, die haben schon einen Sprung.
00:28:28So.
00:28:30Mit dir, mit dir, da möchte ich anrufen.
00:28:41Servus, Michel.
00:28:42Servus, ich muss nicht unbedingt sprechen.
00:28:44Jetzt ausgeschlossen.
00:28:48Kilometer um Kilometer war er auf seiner schwankenden Nussschale umhergeblubbert.
00:28:52Und so stand er nun sinnend vor dem Freund, von dem er sich einen Ausweg aus seiner bitteren Bedrängnis erhoffte.
00:28:58Kennt ihr den alten Baron?
00:29:01Der Herr Baron ist mein Boss.
00:29:05Ich bin seit vier Wochen schon als Nachwäschter in seinem Schloss.
00:29:11Und das ist ein atemberaubender Job, weil dort so manches passiert, pünktlich um zwölf jede Nacht.
00:29:24Und das ist ein atemberaubender Job, wenn der Geist ist und den Tango nackst erklingt im alten Schloss.
00:29:40Und das ist ein atemberaubender Job, wenn der Geist ist und den Tango, klingt vom Keller bis zum Dach.
00:29:52Und die ganzen alten Ahnen werden wieder wach und machen krach.
00:30:02Na, was wirst du denn nicht mehr?
00:30:03Du musst mir einen Gefallenturm, pass auf.
00:30:04Du und deine Musiker, ihr müsst alle maskiert auf meine Insel kommen.
00:30:08Wozu?
00:30:08Um ein paar Gestalten zu erschrecken, die dort versuchen, meinen Frieden zu stürmen.
00:30:12Wie wirst du das machen?
00:30:13Na, das ist ganz einfach.
00:30:15Ihr müsst...
00:30:15Die Unheulde in ihren grausamen schwarzen Masken hatten ihm den Weg gezeigt, von dem er nun nicht mehr abzubringen war.
00:30:24Wenn der Geist ist und den Tango nackst erklingt im alten Schloss.
00:30:31Tanzen Geiste und Gespenste und dann geht der Rummer los.
00:30:38Wenn der Geist ist und den Tango klingt vom Keller bis zum Dach.
00:30:46Und die ganzen alten Ahnen werden wieder wach und machen krach.
00:30:54Mord?
00:30:56Nein, sie planten keinen Mord, sondern ganz etwas anderes.
00:31:01Mann über kleines Weg, außergewöhnliche Kommissionen, großes Geschäft, Cosa Fortunata, Pene, Pene, Benissimo.
00:31:10Aber Geschäft, Gina.
00:31:11Du hast schon lange nicht mehr gesungen, unsere Leute werden unzufrieden.
00:31:15Unzufrieden, unzufrieden, oh Mama Mia, haben sie nicht genug verdient, die Sanche Mignone?
00:31:18Das sind drei Wochen her, seit du das letzte Mal den Tango d'Amore gesungen hast.
00:31:21Die Saison hat ja auch gerade erst begonnen.
00:31:24Trotzdem, du musstest das beschaffen.
00:31:26Ah, wenn Pepe ist besoffen.
00:31:28Dafür sagst doch du.
00:31:29Vorname, Signora.
00:31:30Ich möchte ein Boot mieten.
00:31:32Und zwar, ich milch der Behörde im Voraus für einen Überfall.
00:31:35Für einen Überfall?
00:31:36Es handelt sich nur um ein Scherz.
00:31:37Wir wollen drei Leute erschrecken.
00:31:40Ah, vielleicht handelt es sich um die drei von der Isola Piccola.
00:31:42Mit Eisschrank, Plattenspieler und so.
00:31:44Ja, ja, ja, genau, ja.
00:31:45Ich bin aber auch gerne bereit, wegen der Ungewöhnlichkeit des Auftrages die doppelte Miete zu bezahlen.
00:31:50Gut, Sie bekommen der Boot.
00:31:52Dankeschön, danke.
00:31:53Danke vielmals.
00:31:53Man über kleines Weg, außergewöhnliche Kommission.
00:31:57Benissimo.
00:31:58Luichi, ich singe der Lied.
00:32:02Bravissimo.
00:32:03Tango d'Amore.
00:32:04Avanti, avanti, avanti.
00:32:05Presto, presto.
00:32:06Diese Melodie, die vergesse ich nie.
00:32:09Sie ist meine Lieblingsmelodie.
00:32:12Beim Tango d'Amore.
00:32:15Das muss man verstehen.
00:32:19Beim Tango d'Amore.
00:32:21Ist so manches schon geschehen.
00:32:26Dem Tango d'Amore.
00:32:29Kann keiner entgehen.
00:32:32Weil grad bei diesem Lied fast immer was geschieht.
00:32:41Gold und Geld verachte ich, das ist mir längst schon klar.
00:32:44Wenn ich auch ein Räubermädchen bin.
00:32:47Schau, schau, schau.
00:32:48Was mich an der Sache lockt, das ist nur die Gefahr.
00:32:51Denn mein Onkel war Giuliano.
00:32:55Wenn ich was zum Stehlen sehe, dann erwacht mein Blut.
00:32:59Kribbelt's in den Fingerspitzen mich.
00:33:03Sizilianisch, kleptomanisch, wird mir gleich zum Mut.
00:33:05Und dann singe ich beim Tango d'Amore.
00:33:13Ja, das muss man verstehen.
00:33:16Beim Tango d'Amore.
00:33:19Ach, da ist manches schon geschehen.
00:33:21Mach die Taschen zu, Junge.
00:33:23Dem Tango d'Amore kann keiner entgehen.
00:33:29Weil grad bei diesem Lied fast immer was geschieht.
00:33:37Tschau, tschau, tschau.
00:33:49Mag noch jemand Fisch?
00:33:51Ja, ich bitte.
00:33:52Aber nehmen Sie doch erstmal vollen Schleswig, vollen Holstein.
00:33:54Nein, danke.
00:33:55Fische, die dieser Mensch geangelt hat, esse ich nicht.
00:33:57So, dann nicht.
00:33:58Der Kerl ist zwar widerlich, aber wenn er Fischhändler wäre, würde ich nur bei ihm kaufen.
00:34:01Ja, die Fische sind aber prima zubereitet.
00:34:03Marion, du sollst auch mal solche Bratfische braten.
00:34:05Gern, Papa, wenn du sie angest.
00:34:07Ich? Na, da werden die Fischer mal was zu lachen haben.
00:34:11Unser Doktor kann dir ja dabei helfen.
00:34:13Warum?
00:34:14Sagen Sie mal, wo haben Sie eigentlich den Fisch damals gefangen?
00:34:17Moment, man muss mal nachdenken.
00:34:18Auf jeden Fall im Wasser.
00:34:20Ja, das ist ja anzunehmen.
00:34:22Ja, ja, du musst nicht so Mögliches vom Doktor verlangen, nicht?
00:34:24Er fischt heute mal hier und morgen, fischt er mal da, nicht?
00:34:27Er kann sich ja nicht alle Fische merken.
00:34:29So einen Fisch müsste er sich eigentlich merken.
00:34:31Ich habe jetzt zu Hause eine Kartei, führe über alle Fische Buch.
00:34:33Ja, er ist der geborene Fischer, O.W.
00:34:36Er kommt zurück.
00:34:40Tatsächlich.
00:34:41Ich habe es Ihnen ja gesagt.
00:34:46Aber was machen wir denn jetzt?
00:34:47Gar nichts.
00:34:48Aber er merkt doch bestimmt, dass seine Fische gestohlen sind.
00:34:51Hoffentlich.
00:34:52Na, nach dem Bürgerlichen Strafgesetzbuch haben wir ein etwas kompliziertes Delikt begangen.
00:34:55Mundraub.
00:34:56In diesem Fall nehme ich noch viel kompliziertere Delikte auf mich.
00:34:59Der soll nur kommen.
00:35:00Ihr wisst dazu Bescheid?
00:35:04Du, Antonio, fährst mit den Musikern auf die Isola Bella.
00:35:07Sie?
00:35:07Während du, Luigi, mit unseren Leuten auf der richtigen Insel auf der Isola Picola landest.
00:35:12Capito?
00:35:12Was machen wir aber, wenn Sie merken, dass Antonio die falsche Insel ansteuert?
00:35:15Oh, ma come, Sie sind doch fremd hier.
00:35:18Avanti!
00:35:18Avanti!
00:35:20Signore!
00:35:21Adiabo!
00:35:21Abar!
00:35:22Komm, wir müssen doch losfahren.
00:35:23Komm, beeilt euch schon.
00:35:24Los, los, los, los.
00:35:25Sie sind doch los, los, los.
00:35:29Sissi!
00:35:30Avanti!
00:35:30Avanti!
00:35:30Pfeift, pfeift, pfeift.
00:35:55Buongiorno, gib mir eine Flasche Grappa.
00:35:57Du weißt schon von wem du.
00:35:58Von dem dein Mann immer so besoffen ist.
00:36:00Sofort, Gina.
00:36:26Komm, jetzt los, Paolo.
00:36:27Das ist ja viel zu lang, das passt mir noch überhaupt.
00:36:29Kommt sie noch drüber.
00:36:31Wenn man da doch wüsste, wenn man hineinkommt.
00:36:33Vor allem.
00:36:34Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
00:37:05Jetzt sollte die Isola Bella ein Schauspieler leben, von dem die erschreckten Bewohner der Zeltstadt noch Jahre sprechen würden.
00:37:12Kreischende Weiber in höchster Angst.
00:37:14Urlaute kämpfender Männer in rasender Wut.
00:37:22Lieber im organiseller
00:37:23Das ist ja viel zu lang auf der Die Sparkasse.
00:37:29Hurra, cola
00:37:34Und dann kommt's a
00:37:35Du das stimmt fast nichts.
00:37:59Jetzt kommt er bestimmt nicht mehr zurück. Jetzt können Sie in Ruhe Ihren Abend genießen.
00:38:05Marion, stell mal einen Flattenspieler an. Warum denn eigentlich? Die Musik war doch ganz schön.
00:38:09Ach, ich möchte die Börsenberichte hören und hier auf dieser dämlichen Insel kriegt man ja nichts herein.
00:38:15Oh, jetzt höre ich was. Moment. Ach, das ist toller.
00:38:18Ja, über unseren Köpfen scheint sie was zusammenzubrauchen. Wunderbar, dann wäre hier endlich mal was los.
00:38:28Die Tücher vor. So. Langsam. Komm, komm, komm.
00:38:34Schnell. Avanti. Vorsicht.
00:38:39So. Du schneidest ein Loch in das Schlauchboot, das andere nehmen wir mit. Ihr anderen kommt mit mir.
00:38:49Komm, komm, komm, komm, komm.
00:38:51Pssst.
00:38:54Besuchst du so spät als Stunde, was mögen die Leute wollen?
00:38:57Buonasera, Signore.
00:38:58Kaiser.
00:38:59Silenzio.
00:39:00Sehr angenehm.
00:39:02Würden Sie vielleicht die Freundlichkeit haben und die Hände in die Höhe nehmen?
00:39:05Was fällt Ihnen ein? Verlassen Sie sofort die Insel.
00:39:08Mal, halt, nenn doch.
00:39:09Hör.
00:39:11Und drin.
00:39:13Herr Michael, Herr Michael, Hilfe!
00:39:16Hilfe!
00:39:19Lassen Sie mich los! Loslassen!
00:39:22Großartig machen die Burschen das.
00:39:27In einem Hotel wäre das ja nie passiert, aber es muss ja diese blödsinnige Insel sein.
00:39:31Klaue halten!
00:39:31Ganz kreiz.
00:39:32Avanti, Avanti, Avanti!
00:39:37Hopp, hopp, hopp, hopp.
00:39:39Das, der nimmt mit.
00:39:40Avanti, Avanti, Avanti, Avanti.
00:39:50Das ist meine letzte Warnung.
00:39:54Das ist meine letzte Warnung.
00:39:56Nö, nö, nö, nö.
00:40:16Und das hättest du dir alles ersparen können, Sankta Barbara.
00:40:20Aber wenn du jetzt tropfnass zurückkommst, dann wird dir ein heißer Tee bestimmt guttun.
00:40:30Sie sind weg.
00:40:32Na, es war ja eine schöne Situation.
00:40:35Ich wüsste nicht, was uns jetzt noch passieren könnte.
00:40:38Jetzt weiß ich's.
00:40:43Und wenn sie zerplatzt.
00:40:46Als Vorspeise gibt es Fisch.
00:40:49Herein.
00:40:51Willkommen daheim, Sankta Barbara.
00:40:56Du siehst ja aus wie eine gebadete Maus.
00:40:58Ja, was ist denn passiert?
00:41:03Sie sind noch da?
00:41:04Wir wurden überfallen.
00:41:06Aber nein.
00:41:07Sie haben alles verloren, Michael.
00:41:08Ja, weil wir nicht ins Hotel gegangen sind.
00:41:10Also hör endlich auf, Papa.
00:41:11Diese Banditen haben uns völlig ausgeblündert.
00:41:13Zelte, Stühle, Schlafsäge, alles weg.
00:41:15Alles haben sie mitgenommen.
00:41:16Das Boot, unsere Anzüge, diese.
00:41:18Und ausgerechnet Sie haben sie vergessen?
00:41:20Ich verstehe diese Räuber nicht.
00:41:22Na.
00:41:23Benut' ich doch, Michael.
00:41:25Darf ich Sie höflichst bitten, Platz zu nehmen?
00:41:27Wenn Sie können.
00:41:28Vielleicht hier oder hier oder hier oder hier.
00:41:30Es geht nicht.
00:41:31Ich verstehe Ihren Ärger, Herr Lutz.
00:41:33Ein Mann erwartet ein hübsches Mädchen.
00:41:35Und er ist dann natürlich nicht erbaut, wenn sie drei Logiergäste mitbringt.
00:41:38Sie sind eine Frau, die mich versteht.
00:41:40Michael.
00:41:40Lassen Sie ihn, Fräulein Holstein.
00:41:42Er spielt uns wenigstens keine Komödie vor.
00:41:43Es ist zwar nicht meine Sache, aber mir war von Anfang an klar, dass Sie beide, wie soll ich mich
00:41:50ausdrücken, ein Liebespaar sind.
00:41:51Vielleicht sogar ein Ehepaar.
00:41:53Ein Ehepaar.
00:41:54Ich und verheiratet mit dem, mit diesem Egoisten.
00:41:57Niemals.
00:41:57Nie.
00:41:58Diese Insel hier hat mir die Augen geöffnet.
00:42:00Wir auch werden doch in ein Hotel gehen sollen.
00:42:09Die Wege der Liebe sind wunderbar, wunderbar, denn sie führen mich zu dir.
00:42:22Der Himmel der Liebe ist sternenklar, sternenklar, denn du bist ja bei mir.
00:42:37Lass mich niemals mehr allein, ich möcht immer bei dir sein.
00:42:43Du gehörst fürs ganze Leben zu mir.
00:42:50Die Wege der Liebe sind wunderbar, denn sie führen mich zu dir.
00:42:58Schöße.
00:43:10So ein Blödsinn.
00:43:11Herren und Damenabteil, nicht?
00:43:13Wir verschwenden die Decken, wo wir sowieso keine haben.
00:43:16Ich finde, wir hätten nicht zulassen dürfen, dass der Lutz im Freien schläft.
00:43:19Na, hören Sie, wir können ja nicht verlangen, dass die Damen draußen im Freien schlafen, nicht?
00:43:23Ein bisschen Abkühlung wird ihm nur guttun.
00:43:27Versprechen Sie sich etwas davon?
00:43:29Sie werden doch nicht glauben, dass ein Mann wie er morgen früh rollmütig zurückkommt.
00:43:33Was heißt hier ein Mann wie er?
00:43:34Er ist immerhin ein männlicher Typ.
00:43:36Oh, männlicher Typ.
00:43:38Wenn er wirklich so ein männlicher Typ ist, warum ist er da nicht auf meine Hilferufe gekommen?
00:43:41Er muss sie doch gehört haben, dieser Pflege.
00:43:43Und trotzdem hat er Ihnen gefallen.
00:43:44Hat.
00:43:45Aber das ist nun vorbei und ich bin froh, dass es so gekommen ist.
00:43:48Haben Sie eine Zigarette für mich?
00:43:49Ich rauche nicht.
00:43:51Dann werde ich vielleicht Herrn Lutz fragen.
00:43:53Aber lassen Sie doch das voll einmal an, das kann ich doch für Sie, Herr Läden, nein?
00:43:56Danke, bemühen Sie sich nicht.
00:43:59Aber, aber, Herr Kunso, wie finden Sie denn, dass das vor einem Mario mitten in der Nacht zu einem fremden
00:44:03Mann geht?
00:44:04Aber ich finde es überhaupt nicht richtig, dass ein Mädchen ständig raucht.
00:44:16Herr Lutz.
00:44:17Was?
00:44:19Ach, Sie sind das.
00:44:21Haben Sie jemand anderen erwartet?
00:44:23Sie sind mich gleich wieder los, wenn Sie mir Feuer geben.
00:44:26Feuer.
00:44:34Und eine Zigarette, bitte.
00:44:36Ach, Sie haben nur den Mund mitgebracht.
00:44:38Ich habe leider keine Zigaretten.
00:44:42Darf ich Ihnen eine anbieten?
00:44:45Das sind ja meine.
00:44:47Das ist ja auch Ihr Mantel.
00:44:48Stört Sie das?
00:44:54Sie werden sich erkälten.
00:44:56Gute Nacht.
00:44:57Es ist wohl ein schrecklicher Gedanke für Sie, dass Sie jetzt tagelang unseren Anblick ertragen müssen.
00:45:02Sie ehren sich, mein Fräulein.
00:45:03Ich werde Sie morgen früh mit meinem Schlauchboot nach St. Petro bringen.
00:45:06Und jetzt gehen Sie schnell schlafen.
00:45:08Es geht zeitig los.
00:45:09Sie sind zu liebenswürdig.
00:45:11Und vielen Dank nur für die freundliche Überlassung Ihrer Liegematratze.
00:45:14Bitte sehr.
00:45:16Und schlafen Sie gut.
00:45:19Das kann ja eine heitere Nacht werden, nicht?
00:45:21Und wem verdanken wir das alles?
00:45:23Meine fürsorglichen Fräulein Tochter.
00:45:26Sie dürfen Fräulein Mario nicht unrecht tun.
00:45:28Sie hat es doch gut gemeint.
00:45:30Außerdem für den Überfall kann sie doch wirklich nichts.
00:45:32Danke, Doktor.
00:45:34Ich sehe, die Kavaliere sind doch noch nicht ganz ausgestorben.
00:45:37Zigarette?
00:45:37Fang doch bloß nicht an, die Luft hier zu verpesten, ja?
00:45:39Ihr Herr Papa hat recht, wirklich.
00:45:41Ich habe eine gute Nachricht für uns alle.
00:45:44Herr Lutz fährt uns morgen früh mit seinem Schlauchboot zur Küste.
00:45:47Schlauchboot?
00:45:48Ehe ich in so ein Schlauchboot steige, verhungere ich lieber auf dieser Insel.
00:45:51Beruhigen Sie sich, Herr Konsul.
00:45:52Herr Lutz wird mich hinüberfahren, dann schicke ich Ihnen ein richtiges Boot.
00:45:55Das ist aber furchtbar nett von Ihnen. Vielen Dank.
00:45:58Sie wollen weg?
00:45:59So schnell wie möglich.
00:46:00Ich wüsste nicht, was mich hier noch halten könnte.
00:46:16Guten Morgen.
00:46:18Guten Morgen.
00:46:20Ja, guten Morgen.
00:46:21Was, Sie sind schon auf? Es ist doch erst vier Uhr.
00:46:23Ich wollte Ihnen nur Ihre Badehose bringen.
00:46:25Wer braucht denn hier eine Badehose?
00:46:27Nein, bitte nicht. Warten Sie doch wenigstens, bis ich weg bin.
00:46:30Ja, warum denn?
00:46:32Sie können unbesorgt die Augen offen lassen.
00:46:37Sagen Sie mal, was haben Sie eigentlich gegen mich, Herr Lutz?
00:46:41Gar nichts. Ganz im Gegenteil. Ich finde Sie sogar ganz besonders bezaubernd.
00:46:46So?
00:46:46Ja.
00:46:47Dann verstehen Sie es aber sehr gut, sich zu verstellen.
00:46:49Ja, natürlich. Gott sei Dank.
00:46:51Es wäre Ihnen doch sicher sehr peinlich, wenn ich ein Gegenwart Ihres Verlobten
00:46:54Sie so offensichtlich bezaubernd finden würde.
00:46:56Ich bin nicht mit Herrn Steffen verlobt.
00:46:58Ach.
00:46:58Aber vielleicht stört Sie die Gegenwart von Fräulein Holstein.
00:47:01Ich wüsste nicht, warum.
00:47:03Aber jetzt ist niemand hier, um festzustellen, was mit Ihrem Schlauchboot passiert ist.
00:47:07Warum? Was soll denn damit passiert sein?
00:47:09Ich glaube, es ist verschwunden.
00:47:15Gott sei Dank, es ist nur abgesoffen.
00:47:19Zerschnitten. Verdammte Schweinerei.
00:47:21Wer kann denn das bloß gewesen sein?
00:47:22Jemand, der das größte Interesse hat, unter allen Umständen auf der Insel zu bleiben.
00:47:26Meinen Sie etwa mich?
00:47:27Nein, ganz im Gegenteil. Jemand ganz anderem.
00:47:29Aber die betreffende Person, die kann jetzt was erleben.
00:47:34Morgen.
00:47:36Morgen.
00:47:37Wo ist der Marion?
00:47:38Hier jedenfalls nicht.
00:47:40Sie holen Brötchen.
00:47:41Der Marion ist nicht da.
00:47:43Moment.
00:47:48Gott sei Dank, wir hatten schon geglaubt.
00:47:50Einer der Räuber hätte Sie entführt.
00:47:51Und jetzt sind Sie enttäuscht, dass ich noch da bin, ja?
00:47:54Wenn es Ihnen Spaß macht, können Sie bleiben, solange Sie wollen.
00:47:55Was, bleiben? Wir fahren sofort in Ihrem Hotel.
00:47:58Irrtum, Papst.
00:47:59Das Schlauchboot ist kaputt.
00:48:01Irgendjemand hat ein Loch hineingeschnitten.
00:48:03Boshafte Sachbeschädigung.
00:48:04Nicht nur ein Delikt, sondern in vorliegender Situation noch eine Katastrophe.
00:48:07Nur keine Aufregung, meine Herrschaften.
00:48:08Schließlich kann man ein Schlauchboot auch reparieren.
00:48:10Womit denn?
00:48:11Mit Leukoplast.
00:48:13Was wollen Sie?
00:48:14Sie wollen eine Anzeige machen wegen einem Raubüberfall auf der Isola Bella, eh?
00:48:18Und was wurde Ihnen geraubt, Niente?
00:48:21Dann berichten Sie von einer Riesenschlägerei.
00:48:23Und wer wurde geschlagen?
00:48:24Die angeblichen Banditen.
00:48:26Aber einen der Banditen habe ich doch erkannt.
00:48:28Wie heißt er?
00:48:29Ja, das weiß ich nicht.
00:48:31Ich habe ihn hier einmal gesehen.
00:48:33Wann?
00:48:33Das weiß ich nicht.
00:48:35Und wo wohnt er?
00:48:36Ja, das weiß ich doch auch nicht.
00:48:37Was wissen Sie?
00:48:38Sie wissen gar nicht.
00:48:39Und wenn Sie nichts wissen, dann können Sie auch keine Anzeige machen.
00:48:43Basta.
00:48:43Entschuldigen Sie.
00:48:44Ich dachte, wenn ich ein paar solcher Strolche...
00:48:46Strolche, Strolche, Mama Mia, Miscusi, es wird ein Scherz gewesen sein.
00:48:49Arrivederci.
00:48:50Entschuldigen Sie, die Frau...
00:48:52Arrivederla.
00:48:54Guten Tag.
00:49:03Pepe.
00:49:05Pepe.
00:49:05Schon wieder etwas vorgefallen.
00:49:07Ein Raubüberfall auf der Isola Bella, eh?
00:49:09Wann wären du hier gelegen bist und geschlagen hast und besorgen warst?
00:49:26Marion, warum hast du kein Leukoplast besorgt?
00:49:29Jedes Kind weiß, dass Leukoplast das Wichtigste bei der Campingausrüstung ist.
00:49:32Nicht einmal der Camping-Champion Steffen hat ein Leukoplast gedacht.
00:49:36Selbst wenn ich daran gedacht hätte, wäre es jetzt zwecklos, denn die Räuber hätten es bereits entführt.
00:49:39Ach, Sie mit Ihrer Logik.
00:49:40Sie machen mich ganz krank.
00:49:43Verdammte Leiberwirtschaft, das kann sich doch nicht plötzlich in Luft aufgelöst haben.
00:49:46Mich schrei bitte nicht an.
00:49:47Ich habe das Leukoplast vorgestern in den Verbandskasten gelegt.
00:49:50Und gestern hast du es wieder herausgenommen.
00:49:51Eben nicht.
00:49:52So.
00:49:53So.
00:49:54Dann haben wohl die Heinzelmännchen deine Angelrote repariert.
00:49:57Ich habe das Leukoplast vorgestern in den...
00:49:58Diese ewige Rechthaberei ist mir zu blöd.
00:50:00Das ist mir zu blöd.
00:50:03Ich helfe suchen.
00:50:06So.
00:50:07Nachdem der Fall Leukoplast geklärt erscheint, wäre ich jetzt für ein kleines Mittagessen.
00:50:11Wobei ich das Wörtchen, die Vokabel klein, nicht unbedingt wörtlich zu nehmen, bitte.
00:50:15Nicht?
00:50:16Ein...
00:50:17Oh.
00:50:18Es entwickelt sich alles recht unerfreulich.
00:50:20Ja, mein Magen knurrt bereits wie ein alter Kettenhund.
00:50:23Nein, das meine ich nicht.
00:50:24Ich habe gedacht, wenn ich hier mit Marion auf einer Insel sein würde, dann...
00:50:27Aber die wirft sich den Lutz direkt an den Hals.
00:50:29Ich an Ihrer Stelle würde nicht so viel reden, sondern handeln, he?
00:50:32Sie tun ja nichts.
00:50:33Sie schauen zu, wie sich die Sache entwickelt.
00:50:35Naja, aber...
00:50:37Mit Missvergnügen, Herr Konsul.
00:50:39Mit Missvergnügen.
00:50:46Ach, hier ist es auch nicht.
00:50:49Eigenartig, was?
00:50:50Ach, Sie glauben, dass das Verschwinden des Leukoplasts genauso wenig ein Zufall ist wie die Zerstörung des Schlauchboots?
00:50:56Zuerst habe ich geglaubt, die Räuber hätten das alles auf dem Kopf.
00:50:59Ja, da kennen Sie meine...
00:51:00Ich meine Räuber schlecht.
00:51:02Wieso Ihre Räuber?
00:51:03Sagte ich meine Räuber?
00:51:05Ja, Sie haben gesagt, meine Räuber.
00:51:07Also, das verstehe ich nicht.
00:51:09Aber es wäre psychologisch interessant, warum sagte ich meine Räuber?
00:51:12Warum schauen Sie mich denn so an?
00:51:14Weil ich einen Augenblick lang geglaubt habe, Sie hätten etwas mit dem Überfall zu tun.
00:51:18Ich?
00:51:19Das ist gut.
00:51:20Sie sind kurz vor dem Überfall nach San Pietro gefahren.
00:51:23Vielleicht haben Sie doch ein paar Räuberchen engagiert, um uns loszuwerden.
00:51:26Sie sind ein kluges Kind.
00:51:28Gut, nehmen wir mal an, es war so.
00:51:31Dann hätten mich die Räuber ja ganz schön reingelegt, denn ich bin sie ja gar nicht losgeworden.
00:51:35Und darüber sind Sie sehr unglücklich?
00:51:36Im Gegenteil.
00:51:38Aber jetzt Schluss mit der idiotischen Sucherei.
00:51:40Ja, was machen wir denn?
00:51:41Wir werden uns jetzt einen herrlichen Fisch fangen, fürs Mittagessen.
00:51:46Wenn der Geist ist und im Tango, nackt zerklingt im alten Schloss, tanzen Geiste und Gespenste.
00:51:56Dort sind Sie ja.
00:51:57Wer?
00:51:57Na, die Banditen.
00:51:58Wo?
00:51:59Ja, die Musiker.
00:52:01Polizei! Polizei!
00:52:02Die haben uns gestern überfallen!
00:52:04Polizei! Polizei!
00:52:10Eko, jetzt bin ich wieder bei mir.
00:52:12Es wird doch höchste Zeit, wenn der Präfekt von dem Überfall auf der Isola Erfärzingfe erledigt.
00:52:17Wir müssen ihn wieder vertuschen.
00:52:19Kommandante, Kommandante!
00:52:21Was ist denn nun schon wieder los?
00:52:23Die Räuber sind gefangen, es sind die Musiker von Vela Vista.
00:52:26Was? Einsperren! Alle einsperren!
00:52:28Jetzt werde ich dem Präfekt zeigen, was ein richtiger Polizeikommandant ist.
00:52:40Ich finde das reichlich geschmacklos.
00:52:42Dann schauen Sie doch nicht hin.
00:52:43Das ist leicht gesagt.
00:52:46Sie werden mir sicher gemerkt, dass mir Fräulein Marion nicht gleichgültig ist.
00:52:50Ich habe diesen Burschen unterschätzt, gewaltig unterschätzt.
00:52:53Und ich ihr Fräulein Marion.
00:52:55Ich hätte nie geglaubt, dass sie so rücksichtslos sein könnte.
00:52:57Rücksichtslos, das ist das richtige Wort.
00:52:58Aber wir beide sind in der Entwicklung dieser Dinge nicht unschuldig.
00:53:00Ich, weil ich nichts dagegen unternehme und Sie,
00:53:02weil Sie die ganze Zeit so getan haben, als ob dieser Herr Lutz
00:53:05für Sie erledigt wäre.
00:53:07Das ist ja auch erledigt.
00:53:09Und ich habe nicht die Absicht, mir dieses Theater noch länger mit anzusehen.
00:53:21Ich habe ihr erlaubt, einen kleinen Rest eher verdirbt, nicht?
00:53:26Sind das die ganzen Essvorräte?
00:53:28In der Kiste sind noch mehr.
00:53:29Oh, in der Kiste.
00:53:31Oh, ja.
00:53:33Oh, ja.
00:53:34Kaisers Eiernudeln, nicht?
00:53:36Oh, wenn ich mir jetzt vorstelle, dass ich jetzt Tage und Wochen lang...
00:53:44Vielleicht sind Sie damit besser zu genießen.
00:53:46Tomatenmark.
00:53:47Ja, danke.
00:53:48Vielen Dank.
00:53:53Wo ist denn Marion?
00:53:54Na, Sie sind doch Konsul, Herr Vater.
00:53:56Ich meine, natürlich, Sie sind doch Vater, Herr Konsul.
00:53:58Sie müssen doch wissen, wo Ihre Tochter steckt.
00:54:01Ich muss jetzt endlich mal was essen.
00:54:02Und Sie sehen auch schon ganz unterernährt aus.
00:54:03Ja, ja.
00:54:04Tomatenmark habe ich, Nudeln habe ich auch.
00:54:06Jetzt müsste ich noch eine Angel haben.
00:54:08Wieso Angel?
00:54:08Können Sie eine Angeln?
00:54:09Ja.
00:54:10Haben Sie schon mal geangelt?
00:54:11Ach, oft.
00:54:12Einmal.
00:54:12Ich war sechs Jahre alt, nicht?
00:54:14Da habe ich fünf Stunden gesessen.
00:54:16Fünf Stunden.
00:54:17Und habe geangelt.
00:54:18Und kein Fisch hat angebissen.
00:54:19Habe ich da die Angel genommen
00:54:20und wie so eine Peitsche so durch die Luft rumsausen lassen.
00:54:23Warum denn durch die Luft?
00:54:24Ich dachte, vielleicht beißt ein Vogel an.
00:54:26Ah, ja.
00:54:37Das Leukoplast.
00:54:40So ein Biest.
00:54:42Na, schmeckt es nicht?
00:54:44Nein, nein, nein.
00:54:45Ganz ausgezeichnet.
00:54:46Nur anders als gewöhnlich.
00:54:48Ach, ich koche wohl nicht so gut wie gewisse andere Personen.
00:54:50Besser.
00:54:51Viel besser.
00:54:52Nur eben ganz anders.
00:54:55Das lag nicht an Ihnen.
00:54:56Das lag am Fisch.
00:54:58Und Kaffee?
00:54:59Kaffee auch noch?
00:55:01Sehe, richtig.
00:55:01Kaffee verdirbt den köstlichen Nachgeschmack des köstlichen Fisches.
00:55:05Kann ich dich einen Moment sprechen, Michael?
00:55:06Ich wüsste zwar nicht warum, aber ich höre.
00:55:08Erst, wenn Fräulein Kaiser gegangen ist.
00:55:11Moment!
00:55:13Ach.
00:55:14Es handelt sich also um mich.
00:55:16Ja.
00:55:17Gut, reden Sie ruhig weiter.
00:55:18Ich bin nicht empfindlich.
00:55:19Oh, das habe ich gemerkt.
00:55:21Was fällt Ihnen überhaupt ein, sich in Dinge zu mischen, die Sie gar nichts angehen?
00:55:24Du wolltest mich sprechen, also bitte höre auf, Fräulein Marion anzupöbeln.
00:55:28Sie hat damit angefangen, nicht ich.
00:55:30Dein Fräulein Marion weiß ganz genau, warum sie dich keinen Augenblick mehr allein lässt.
00:55:33Ich wollte etwas Wichtiges mit dir besprechen, aber es ist geschmacklos genug, um...
00:55:36So, jetzt ist es aber genug.
00:55:37Ich verbitte mir diesen Tonfräulein Marion gegenüber.
00:55:40Kommen Sie, Sie haben es nicht nötig, sich in dieser Weise beleidigen zu lassen.
00:55:53Meine Nudeln scheinen ja aus Draht zu sein.
00:55:55Ja.
00:55:56Machen Sie mal die Dose da auf.
00:55:57Alles gut.
00:55:59Findest du nicht, dass es deine Sache wäre, das Kochen, was?
00:56:02Kümmere dich doch nicht immer ums Essen, Papa.
00:56:06Mein Gott, Dr. Stempel, Sie sehen ja aus wie ein Hummer mit Tomatensohn.
00:56:10Und darüber lachen Sie noch?
00:56:11Entschuldigen Sie, Doktor, aber ich finde Sie komisch.
00:56:14Und ich finde es traurig.
00:56:15Ehrlich traurig.
00:56:16Ich finde es empörend, wie Sie uns zum Spielball Ihrer Launen machen.
00:56:18Nur, weil Ihnen ein billiger Flirt wichtiger erscheint als alles andere.
00:56:23Erst schleppen Sie Ihren Vater hierher angeblich, weil Sie um seine Gesundheit besorgt sind.
00:56:26Und dann, dann lassen Sie ihn verhungern, während Sie für andere...
00:56:28Was erlauben Sie sich?
00:56:29In welchem Ton sprechen Sie mit mir?
00:56:31In dem einzig richtigen Ton, der mir für Sie angebracht erscheint.
00:56:33In dem einzig richtigen.
00:56:34Ihr Herr Vater hat nämlich leider in seiner Erziehung etwas versäumt.
00:56:37Sich einen Rohrstock zu besorgen, um ihn da zu verwenden, wo er für Sie angebracht wäre.
00:56:40Also das ist die Höhe.
00:56:41Und du hörst dir das alles ruhig an und rührst dabei im Kopf herum.
00:56:44Ja, wo soll ich denn sonst rühren?
00:56:45Na schön, dann werde ich eben Herrn Lutz bitten müssen, mich gegen derartige Rüpeleien zu schützen.
00:56:50Na tun Sie das, tun Sie das. Ich bitte Sie sogar darum.
00:56:52Vielleicht wird ihm das die Augen über Sie öffnen.
00:56:55Mensch, Doktor, das war ja großartig, wie Sie Ihren Marsch geblasen haben.
00:56:58Naja, ich musste es tun. Ich wollte natürlich nicht Ihre Erziehungsmethoden.
00:57:02Ach Quatsch, das ist... Das war doch ganz richtig.
00:57:03Das wollte ich schon längst tun. Das ist mir noch nicht eingefallen.
00:57:05Also ich muss schon sagen, diese Energie hätte ich Ihnen nie zugetraut.
00:57:08Danke.
00:57:09Bitte.
00:57:09Darf ich mich schnell waschen, bitte.
00:57:11Was?
00:57:24Bravo, Herr Doktor. Das hätte ich Ihnen ja gar nicht zugetraut.
00:57:26Ich auch nicht, aber das ist ja vielleicht gerade der Fehler.
00:57:32Interessant. Darüber müssten wir uns eigentlich mal unterhalten.
00:57:35Wie Sie meinen.
00:57:36Wie wäre es heute gegen Mitternacht in der kleinen Bucht?
00:57:39Ich erwarte Sie ganz bestimmt.
00:57:42Ich habe ausdrücklich Isola Picola gesagt.
00:57:44Und außerdem war das Ganze nur ein Scherz.
00:57:46Ein Scherz, ein Scherz.
00:57:47Sie haben Isola Bella gesagt.
00:57:49Und solche Scherze versteht der Gesetz nicht.
00:57:52Aber ich werde Sie herauslassen.
00:57:54Heute Nacht.
00:57:55Und dann verschwinden Sie so schnell wie möglich aus dem Lande.
00:57:58Kapito?
00:57:58Kapito.
00:58:03Kapito.
00:58:05Na endlich. Hat Sie jemand gesehen?
00:58:07Nein, aber ich möchte klarstellen, dass ich korrekterweise nur gekommen bin,
00:58:09weil ich der von Ihnen einseitig getroffene Verabredung für dieses Radeboot nicht widersprochen habe
00:58:12und Sie in dem Glauben ließ, ich wäre einverstanden.
00:58:15Juristische Details sind später noch Zeit. Jetzt müssen wir handeln.
00:58:17Aber Sie missverstehen mich, Fräulein Holstein.
00:58:19Wirklich. Ich bin nur gekommen, um Ihnen mitzuteilen,
00:58:21dass ich Ihr freundliches Angebot ablehnen muss.
00:58:23Das ist doch lächerlich. Sie sind genau der Mann, den ich jetzt brauche.
00:58:26Sie täuschen sich in mir wirklich.
00:58:27Na, sowas spürt man doch in den Fingerspitzen. Kommen Sie.
00:58:29Ich kann meinen Gefühlen keinen Zwang antun.
00:58:31Aber von Gefühlen ist doch hier gar keine Rede.
00:58:33Fräulein Holstein, ich bin im höchsten Grade entsetzt.
00:58:35Warum? Ist denn das so schlimm, wenn wir beide...
00:58:37Ja, ich finde schlimm, sehr schlimm.
00:58:39Dass wir zusammen nach San Pietro fahren?
00:58:42Ach so. Aber Sie sagten doch gerade, ich wäre ein Mann, den Sie jetzt brauchen.
00:58:45Natürlich, um der Polizei eine juristisch einwandfreie Meldung zu machen.
00:58:49Und außerdem müssen Sie dem Herrn Konsul und seiner Tochter helfen.
00:58:51Ja, da haben Sie recht, wirklich.
00:58:53Sagen Sie mal, was dachten Sie denn eigentlich, was ich mit Ihnen vorhätte?
00:58:55Ach, nichts. Wirklich nichts.
00:58:57Kommen Sie, ziehen Sie das an. Sie frieren hier.
00:59:00Das widerstritt mir eigentlich, ein Kleidungsstück dieses Herrn anzuziehen, aber...
00:59:03Ja, das kann ich verstehen, aber immerhin noch besser als tiefgekühlt in San Pietro einzutreffen.
00:59:07Da haben Sie auch wieder recht.
00:59:25Was ist denn los?
00:59:26Los, wachen Sie auf!
00:59:28Warum? Gibt's Frühstück?
00:59:30Ihr sauberer Herr Sündikus ist mit...
00:59:32ist mit Fräulein Holstein um meinem Boot davon gefahren, falls Sie das interessiert.
00:59:36Bravo, tüchtiger Burs, hab ich schon immer gesagt.
00:59:39Wieso denn? Das Boot ist doch kaputt.
00:59:40Offenbar hat sich das Leukoplast doch gefunden.
00:59:44Tatsächlich. Diese Bestie.
00:59:46Ach so, Sie haben das verschwinden lassen.
00:59:48Na und? Es war Ihnen doch sicher sehr angenehm, oder nicht?
00:59:51Mein liebes Fräulein, jetzt will ich Ihnen mal was sagen.
00:59:53Hört doch auf mit diesem Wort geplänkelt.
00:59:55Die Hauptsache ist, dass die beiden unterwegs sind und so einen Haufen Lebensmittel mitbringen.
01:00:00Ich habe ein direktes Gelüst auf ein frisches Brötchen und ein bisschen Schinken drauf und ein...
01:00:04Was ist denn daran so komisch?
01:00:06Unser junges Paar kommt nämlich nicht bis San Pietro.
01:00:09Warum nicht?
01:00:10Weil in dem Tank kaum mehr ein Tropfen Benzin ist.
01:00:13Also nichts mit den frischen Brötchen.
01:00:15In spätestens einer halben Stunde sind die zurück.
01:00:20Sie wollen wirklich morgen nach Hause zurückfahren?
01:00:23Ja.
01:00:24Einerseits finde ich natürlich sehr gut, aber andererseits, ich meine, warum wollen Sie so schnell aufgeben?
01:00:28Ich wollte eine Entscheidung herbeiführen und jetzt habe ich sie.
01:00:31Na ja, ja.
01:00:33Oh, was bedeutet das?
01:00:34Ja, wie soll ich denn das wissen? Moment, Moment mal.
01:00:37Na ja, Sprit ist alle, müssen wir umkehren.
01:00:40Auf keinen Fall.
01:00:41Wir werden nach San Pietro fahren und wenn es bis morgen früh dauert.
01:00:44Na ja, muss man hier auch noch sch...
01:00:45Und während die Schiffbrüchigen mit letzter Kraft...
01:00:48Ach, du bist so verrückt.
01:00:51Jetzt, wo es gerade so spannend wird.
01:00:55Leise schlug es zwölf.
01:00:57Jetzt konnte Gina zeigen, dass das Blut des großen Banditen in ihren Adern floss.
01:01:04Shida?
01:01:05Ja?
01:01:06Was hast du denn?
01:01:08Ich wollte nur der Tür aufmachen, es ist zu heiß.
01:01:14Ja.
01:01:15Das Glück ihrer jungen Ehe setzte sie aufs Spiel, um das Opfer ihrer verbrecherischen Leidenschaft wieder freizulassen.
01:01:22Natürlich.
01:01:25Wir werden doch umkehren sollen.
01:01:27Weiter.
01:01:28Weiter, bitte weiter.
01:01:32Ich weiß.
01:01:37Noch einmal versuchte sie das tollkühne Wagnis.
01:01:47Gina, was hast du denn schon wieder?
01:01:51Ich wollte nur der Türe zumachen, es ist zu.
01:01:54Aber dem treulich angetrauten Gatten entging nicht die leiseste Regung seines geliebten Rehleins.
01:01:59Und so nahte das Verhängnis mit riesen Schritten.
01:02:08Vielen Dank, Herr Doktor.
01:02:10Ich werde diese Nacht mit Ihnen niemals vergessen.
01:02:12Ich auch nicht, aber bitte, bitte lassen Sie mich jetzt nicht im Stich.
01:02:15Kommen Sie mit mir zur Polizei.
01:02:16Oh nein, ich will damit nichts zu tun haben.
01:02:17Doch es wird gut sein, wenn Sie meine Anzeige als Zeuge bestätigen.
01:02:21Den juridischen Vorteil eines Tatzeugen.
01:02:22Ja, ja, also schön, gehen wir zur Polizei.
01:02:24Ja.
01:02:36Gina!
01:02:38Was ist denn los?
01:02:40Es hat geklingelt.
01:02:41Ich wollte eben sehen, wer es ist.
01:02:49Was wollen Sie hier so früh am Morgen?
01:02:51Es handelt sich um einen Raubüberfall.
01:02:54Scusate, aber die Polizei öffnet erst du Macht.
01:03:00Raubüberfall maskierte, kommen Sie herein.
01:03:02Avanti.
01:03:03Gina, Gina.
01:03:05Ich sage dir, diese beiden Überfälle hängen zusammen.
01:03:08Das ist eine Bande, aber ich werde sie entlarmen.
01:03:10Papa, reg dich nicht auf, rinke einen Schluck.
01:03:13Nein, ich trinke nicht.
01:03:14Einmal bin ich lüchtern und da werde ich zeigen, was ich kann.
01:03:16Anselmo, den Banditen vorführen.
01:03:19Avanti.
01:03:21Presto.
01:03:22Entschuldigen Sie die frühe Störung, aber...
01:03:24Gegenüberstellung.
01:03:25Ja.
01:03:25Capito.
01:03:27Wann war dieser Überfall?
01:03:29Vorgestern Abend auf der Isola Picola.
01:03:31Ah, da ist der Bandit.
01:03:32Bob.
01:03:33Barbara.
01:03:34Silencio.
01:03:35Papa, ich bin ein Bandenschluck.
01:03:37Silencio, das gilt auch für dich.
01:03:39Woher kennen Sie diesen Mann?
01:03:41Er ist ein Freund von Michael Lutz.
01:03:43Und wer ist Michael Lutz?
01:03:44Ja, Michael Lutz ist ein Freund von mir, für den ich den Überfall gemacht habe.
01:03:47Du?
01:03:47Das ist doch nicht möglich.
01:03:49Sie geben also zu, im Auftrag eines gewissen Michael Lutz, einen Überfall gemacht zu haben.
01:03:53Ja, Ihre Frau hat mir...
01:03:55Pippe, komm, trink noch einen...
01:03:56Nein, ich trinke nicht.
01:03:58Was hast du mit dem Überfall zu tun?
01:03:59Aber er hat der Gott bei mir gemietet.
01:04:02Er hat gesagt, das wäre nur ein Scherz.
01:04:03Ja, ein schöner Scherz.
01:04:05Verzeihen Sie...
01:04:06Wer sind Sie?
01:04:06Dr. Steffen, auch ich wurde überfallen.
01:04:08Und diesen Mann erkennen Sie ihn?
01:04:10Nein.
01:04:11Aber Sie müssen ihn erkennen.
01:04:13Er ist der Räuber.
01:04:14Nein, ich kenne ihn nicht.
01:04:15Entschuldigen Sie bitte, aber...
01:04:16Momento.
01:04:18Da stimmt doch etwas nicht.
01:04:21Ihr Passoporti, prego.
01:04:22Ja, bitte.
01:04:28Michael Lutz.
01:04:29Sie sind der Anstifter.
01:04:31Nein, das ist nicht Herr Lutz.
01:04:33Wer denn?
01:04:34Dr. Steffen.
01:04:35Wer sind Sie?
01:04:36Das ist die Bekannte von Herrn Lutz.
01:04:38Dem Anstifter?
01:04:39Ja.
01:04:40Und wo ist der Verfluchte Lutz?
01:04:42Auf der Isola Picola.
01:04:44Abführen.
01:04:45Alle drei, einsperren.
01:04:47Alle sind verdächtig.
01:04:48Avanti.
01:04:48Pepe, che fai.
01:04:50Das wirst du gleich sehen.
01:04:55Hallo?
01:04:57Ja.
01:04:58Hier, Kommandantura San Pietro.
01:05:00Bitte richten Sie seiner Exzellenz,
01:05:02den Herrn Präfekt, aus.
01:05:03Ich bin eben im Begriffe,
01:05:05den größten Kriminalfall der Geschichte zu lösen.
01:05:08Sie.
01:05:09Ich werde laufend berichten.
01:05:11Grazie, va bene.
01:05:12So.
01:05:13Und jetzt fang ich den Räuber.
01:05:16Anselmo, Valentino,
01:05:18giochiamo,
01:05:19andiamo,
01:05:20avanti,
01:05:21presto,
01:05:23subito,
01:05:24porca miseria.
01:05:34Maria,
01:05:35hier ist Gina.
01:05:36Bitte lauf ganz schnell zu Luci.
01:05:38Presto, presto,
01:05:39sag ihm, er soll kommen sofort.
01:05:40Pepe,
01:05:41fähr zu Isola Picola.
01:05:46Keine Spur von dem Boot zu sehen.
01:05:48Es wird denen doch nichts passiert sein.
01:05:49Ach, Sie sind aber sehr besorgt um diese Person.
01:05:51Es handelt sich nicht um diese Person,
01:05:53sondern darum,
01:05:53dass es mir äußerst peinlich wäre,
01:05:54wenn ausgerechnet in meinem Boot.
01:05:55Ach, Sie sind also nur besorgt um Ihr Boot.
01:05:57Wenn Sie das Leukoblast nicht versteckt hätten,
01:05:59dann wäre das alles gar nicht passiert.
01:06:00Jetzt bin ich vielleicht noch an allem schuld.
01:06:02Ach, hol Sie doch, der Teufel.
01:06:07Hast du was gefangen, Papa?
01:06:08Ah, einen alten Wecker.
01:06:09Weil ich bedenke,
01:06:10dass früher ganze Völkerstämme
01:06:12vom Fischfang gelebt haben.
01:06:13Ach, ärgere dich doch nicht, Papa.
01:06:15Dieser Schmalfilm-Tazern
01:06:16hat es auch nicht an einem Tag gelernt.
01:06:18Schau, da.
01:06:19Moment, Moment,
01:06:20halt, schnell.
01:06:21Hier,
01:06:22eine alte Pfanne
01:06:23und einen alten Wecker
01:06:24und eine Pfanne, nicht wahr?
01:06:25Na, weißt du also,
01:06:27ich höre jetzt lieber auf.
01:06:28Ach, warum denn?
01:06:29Ich glaube,
01:06:29da unten wohnt einer.
01:06:30Hallo,
01:06:31hallo,
01:06:32Sie kommen.
01:06:43Endlich.
01:06:53Willkommen,
01:06:53Herr General.
01:06:55Ich vermute,
01:06:56Sie bringen uns was zu essen mit.
01:06:57Silencio.
01:06:59Sie sind Michael Lutz?
01:07:00Äh, keineswegs.
01:07:02Dann sind Sie es.
01:07:04Erraten.
01:07:05Die Späsche werden Ihnen vergehen.
01:07:07Andiamo,
01:07:08festnehmen,
01:07:08abführen, pronto.
01:07:09Hey, was fällt Ihnen denn ein?
01:07:11Wird Sie teuer zu stehen kommen?
01:07:12Andiamo.
01:07:13Könntest du mir vielleicht verraten,
01:07:14warum Sie mich verhaften?
01:07:15Aber Herr General,
01:07:16Sie können Sie sich auf der Insel lassen.
01:07:17Nehmen Sie es doch mit.
01:07:18Scusate,
01:07:19auf meiner Polizei-Boot
01:07:20ist kein Vergnügungs-Dampferd.
01:07:22Wer redet denn von Vergnügen?
01:07:23Sie können uns doch hier nicht verhungern lassen.
01:07:25Komm mit,
01:07:25die Polizei,
01:07:26dein Freund und Helm.
01:07:27Da runter,
01:07:28hier wird kein Zivilist mitgenommen.
01:07:30Ja, und den da,
01:07:31bitte den da,
01:07:32warum hat der eine bevorzugte Berechtigung?
01:07:34Der Mann ist verhaftet.
01:07:35Ja, bitte verhaften Sie mich auch.
01:07:36Bitte, bitte.
01:07:37Ich habe keinen Grund.
01:07:39Werden Sie gleich eine haben.
01:07:40Wie wärst du mit Beamtenbeleidigungen?
01:07:42Hm,
01:07:42si.
01:07:43Ne, so.
01:07:45Sie alberne Flasche.
01:07:47Ha!
01:07:47Arite,
01:07:48verhaften, pronto.
01:07:49Bitte,
01:07:49das Berühren der Figuren
01:07:51mit dem Pfoten ist verboten.
01:07:52Ja,
01:07:53ich gehe von selbst.
01:07:54Marion,
01:07:55zieh zu,
01:07:55dass du auch mitkommst, ne?
01:07:56Jawohl, Papa.
01:07:57Arsch!
01:07:59Arite,
01:07:59verhaften, pronto.
01:08:01Andiamo,
01:08:02subito.
01:08:03Mama mia,
01:08:04porca miseria.
01:08:05Ich kann Sie nicht herauslassen,
01:08:07mein Mann hat der Schlüssel mitgenommen.
01:08:09Das ist eine Unverschämtheit.
01:08:10Ich bin ja unschuldig.
01:08:11Das werden Sie mir noch büßen.
01:08:12Nicht aufregen,
01:08:13nicht aufregen.
01:08:13Ich werde Sie schon herauslassen.
01:08:15Schon in meinem eigenen Interesse.
01:08:17Schöne, schöne.
01:08:17Komm her, komm her.
01:08:18Ich habe folgendes Bild.
01:08:19Ich habe folgendes Bild.
01:08:20Ich habe folgendes Bild.
01:08:21Ja,
01:08:21ja.
01:08:23Retornado.
01:08:24Avanti.
01:08:25Si, si, si, si.
01:08:25Si, si.
01:08:34Komm, komm, komm.
01:08:35Tango d'amore.
01:08:39Avanti, avante.
01:08:40Tango d'amore.
01:08:46Tango d'amore.
01:08:50Tango d'amore.
01:08:51Tango d'amore.
01:08:52Komm, komm, schnell.
01:08:55Avanti, avante.
01:09:00So.
01:09:01Capit, Papa.
01:09:12Ah!
01:09:13Abange, abange, abange, abange, abange, abange, abange, abange!
01:09:18Ah, doch, doch.
01:09:23Hey, hey.
01:09:34Ah, ja, man.
01:09:37Au!
01:09:39Hallo!
01:09:40Sie, Signore, ich habe den Fall bereits gelöst. Restlos!
01:09:43Eko, seine Exzellenz, der Herr Präfekt, kommen persönlich.
01:09:48In einer halben Stunde.
01:09:50Aber wenig. Grazie, mille, mille, grazie.
01:09:53Hast du gehört, Gina?
01:09:55Seine Exzellenz, der Herr Präfekt, kommen persönlich.
01:09:58Ja, das habe ich erwartet.
01:09:59Anselmo!
01:10:01Draußen Posten aufziehen. Subito!
01:10:04Damit keiner von diesen verdächtigen Personen verschwinden kann,
01:10:08bevor seine Exzellenz, der Herr Präfekt, kommt.
01:10:11Sagen Sie mal, Sie, kleiner Napoleon, wie ist denn das eigentlich mit dem Essen?
01:10:14Sie! Sie sind verhaftet!
01:10:16Ja, schön. Aber deswegen habe ich Anspruch auf Wasser und Brot.
01:10:19Silencio!
01:10:20Herr Dr. Steffen, ja?
01:10:22Wozu zahle ich Ihnen ein fürstliches Gehalt für juristische Beratung,
01:10:25wenn Sie mir nicht einmal das mir zustehende Wasser und Brot verschaffen können?
01:10:28Silencio! Sitzen!
01:10:33Den Angeklagten ist es verboten, miteinander zu sprechen.
01:10:36Ich erhebe Einspruch.
01:10:37Was?
01:10:37Einspruch gegen die Bezeichnung die Angeklagten.
01:10:39Wer ist hier wessen angeklagt?
01:10:40Wer wie was wessen?
01:10:41Was hat bitte diese Dame verbrochen?
01:10:43Oh, Mama Mia, sie hat mich geohrfeigt.
01:10:45Ja, weil er mir einen zweideutigen Antrag gemacht hat.
01:10:48Tja, ich!
01:10:49Missbrauch der Amtsgewalt!
01:10:50Bestehen Sie auf Anklage?
01:10:51Was hast du gemacht, du albernes Flasche?
01:10:54Niente, niente.
01:10:54Was ist bitte das Delikt dieses Herrn?
01:10:56Ha, Beamtenbeleidigung.
01:10:58Was haben Sie zu ihm gesagt?
01:11:00Die alberne Flasche.
01:11:01Nachdem auch Ihre Frau Sie so bezeichnet, handelt es sich ja nicht um eine Beleidigung, sondern um die Feststellung einer
01:11:06Tatsache.
01:11:07Ihr Mann ist doch eine alberne Flasche, ja oder nein?
01:11:08Na, exakt.
01:11:09Danke, das genügt.
01:11:10Sie!
01:11:11Sie werden mich nicht daran hindern, diesen Kriminalfall zu lösen.
01:11:14Im Gegenteil, ich werde Ihnen sogar dabei helfen.
01:11:16Grazie, ich weiß bereits alles.
01:11:19Diese beiden Überfälle hängen nämlich zusammen.
01:11:22Diesmal haben Sie ausnahmsweise recht.
01:11:23Bitte, Herr Stuart, schildern Sie uns ganz genau die Hintergründe Ihres sogenannten Überfalls.
01:11:29Nein.
01:11:30Wie ein weit wundgeschossenes Tier stöhnte sie auf, während der, dem nichts anderes vorzuwerfen war, als seine übergroße Liebe, gläubigen
01:11:38Herzens der Befreiung harte.
01:11:41Somit wäre Überfall Nummer eins geklärt.
01:11:44Wollen Sie diesen Mann verurteilen, weil er einem Freund zuliebe einen Juxüberfall inszenierte?
01:11:48Oder wollen Sie Herrn Lutz verurteilen, weil er aus übergroßer Liebe seinen Freund dazu angestiftet hat?
01:11:53Übergroße Liebe?
01:11:54Jawohl, und an Ihrer Stelle würde ich nämlich ganz klein und still sein, denn wenn in dieser Sache jemand zu
01:11:57verurteilen ist, dann Sie.
01:11:58Einzig und allein Sie.
01:11:59Ich? Was fällt Ihnen denn ein, Herr Doktor?
01:12:01Sie haben Herrn Lutz zu diesem etwas abwegigen Einfall getrieben.
01:12:04Hätten Sie, statt sich dickköpfig zu verschanzen, rechtzeitig eingesehen, dass Sie sehr geliebt werden,
01:12:08dann wäre Ihnen das alles erspart geblieben.
01:12:10Bravo, Steffen, das hätte ich ihm nie zugetraut.
01:12:13Aber diese Dinge entziehen sich dem bürgerlichen Strafrecht, das hat jeder mit sich selbst abzumachen.
01:12:17Meine Tätow, Sie werden mich nicht blöd machen.
01:12:19Die beiden Überfälle haben miteinander etwas zu tun.
01:12:22Eben wollte ich darauf zu sprechen kommen.
01:12:23Eine Person, die nicht direkt an dem Juxüberfall beteiligt war, wusste davon.
01:12:26Sie schickte Herrn Stuart auf die falsche Insel und die richtigen Räuber auf die Isola Picola.
01:12:30Sie glauben doch nicht, dass ich...
01:12:32Diese Person, bleiben wir zunächst bei dieser Bezeichnung,
01:12:34wurde heute von mir in vertrautem Gespräch mit dem Mann gesehen, der den Überfall auf uns machte.
01:12:39Diese Person wird nun einwenden, dass gar kein Raubüberfall verübt wurde.
01:12:43Na hören Sie mal, unsere gesamte Ausrüstung ist weg.
01:12:45Nein!
01:12:46Sie ist hier.
01:12:47Hä?
01:12:48Was?
01:12:49Wieso?
01:12:49Ja, ach, da steht ja alles rum und so.
01:12:52Ja, ach, da steht alles.
01:12:54Ego.
01:12:55Dann hat sich also dieser Fall auch aufgeklärt.
01:12:58Erheben Sie noch Anspruch wegen Gestolen?
01:13:01Ach, im Gegenteil.
01:13:02Ich war froh, wie das Zeug verschwunden war.
01:13:03Na, schönen Dank.
01:13:05Ja.
01:13:05Arrivederci.
01:13:06Ja, Arrivederci.
01:13:07Ach wie, ach wie.
01:13:08Doch, ich gebe essen.
01:13:10Augenblick noch.
01:13:10Mointo.
01:13:11Ich habe versprochen, diesen Fall hier zu lösen.
01:13:13Sie!
01:13:14Erst will ich wissen, diese Person.
01:13:15Wenn ich weiß, diese Person, habe ich auch den Verantwortlichen für alle anderen Überfälle.
01:13:20Kapito.
01:13:21Diese Person ist die Einzige, die aus dem letzten Raubzug Diebsbeute behalten hat.
01:13:25Das ist doch ihr Eigentum.
01:13:27Naturalmente.
01:13:28Eigenartig, dass der Apparat einen Farbspritzer hat, der haargenau mit dem Nagellack von Fräulein Kaiser übereinstimmt.
01:13:34Kapito.
01:13:39Gina, Mama Mia, und jeden Augenblick muss der Präfekt kommen.
01:13:43Oh, er wird nicht kommen, der Herr Präfekt.
01:13:45Wie?
01:13:47Kommandantur.
01:13:49Jawohl.
01:13:50Der Präfekt kommt nicht.
01:13:51Sein Auto ist gestohlen worden.
01:13:54Sie.
01:13:55Gina!
01:14:00Bring mir was zu trinken.
01:14:03Michael!
01:14:04Michael!
01:14:06Ja!
01:14:07Ja!
01:14:11Barbara!
01:14:12Michael, ich komme zwar nicht auf den Knien zu dir, aber...
01:14:15Aber Barbara, das brauchst du doch nicht.
01:14:17Aber ich will dir trotzdem sagen...
01:14:19Ich wäre längst zu dir gekommen, wenn die mich nicht eingesperrt hätten.
01:14:21Du hast recht gehabt.
01:14:22Nein, du hattest recht.
01:14:23Doch, doch, du hast ganz recht gehabt.
01:14:24Nein, du hattest vollkommen recht.
01:14:26Und es ist bestimmt viel gescheiter, wenn...
01:14:28Und ob das gescheiter ist?
01:14:29Wenn wir es so lassen wie bisher.
01:14:31Nein.
01:14:31So einfach sollst du es nicht mehr haben.
01:14:34Wir werden heiraten.
01:14:36Auf einen Ring mehr oder weniger kommt es mir nicht an.
01:14:39Schein!
01:14:40Du!
01:14:42Und als im nächsten Jahr die Ferienzeit mit Riesenschritten herannahte,
01:14:47da hatte das wundersame Erlebnis des vergangenen Sommers
01:14:50das Gemüt Kaisers seltsam verändert.
01:14:54Verstehe ich nicht.
01:14:56Da habe ich ja das falsche Buch erwischt.
01:14:58Ist ja gar kein Krimi.
01:15:00Ja, ah, mein lieber Schwiegersohn, der Herr Doktor.
01:15:02Na, was ist?
01:15:03Ja, wie ich mich fühle?
01:15:04Na, großartig.
01:15:05Das sind die richtigen Ferien für mich.
01:15:07Na, na ja, na ja, nee.
01:15:09Und was machst du?
01:15:10Rate mal!
01:15:12Aber trotzdem.
01:15:14Schön.
01:15:16Sehr schön.
01:15:18Forelle blau, Forelle gegrillt.
01:15:20Mit Buttersauce, Senfsauce, Kräutersauce.
01:15:23Mit und ohne Soße.
01:15:24Herrlich.
01:15:26Wenn du mal einen oder zwei Tage nicht angeln würdest, dann...
01:15:29Nicht angeln?
01:15:30Deswegen sind wir doch da.
01:15:31Natürlich, aber vielleicht würdest du dann bemerken,
01:15:34dass du mit deiner Frau hier bist.
01:15:36Ja, bemerke ich das denn nicht, sobald die Dämmerung hereinbricht.
01:15:39Michael.
01:15:41Ja?
01:15:42Es wird dunkel.
01:15:44Ach ja, du hast recht.
01:15:50Wunderschön.
01:15:53Ja!
01:15:55Ja!
01:15:55That's right!
01:15:57Mimi hat den Grimmie und die Interpol
01:16:00und ist dem Alkohol.
01:16:07Prost!
01:16:09Ja!
01:16:09Ja!
01:16:10Ja!
01:16:11Vielen Dank.
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