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  • vor 7 Minuten
„Die Prinzessin von St. Wolfgang“ ist ein deutscher Heimatfilm (mit romantischen und leichten Komödien-Elementen) aus dem Jahr 1957 unter der Regie von Harald Reinl. Der Film basiert auf einer Novelle von Ernst Neubach und dauert ca. 93 Minuten (FSK 12).
Kurze Handlungsbeschreibung
Die junge Prinzessin Josefa Maria „Josi“ von Leuchtenberg (Marianne Hold) kehrt nach ihrem Jurastudium in die Heimat am Wolfgangsee zurück. Dort trifft sie ihren Jugendfreund Toni Leitner (Gerhard Riedmann) wieder, der inzwischen eine erfolgreiche Autowerkstatt betreibt. Die beiden verlieben sich, doch die standesbewusste Fürstin Isabella (Annie Rosar) hat bereits eine standesgemäße Hochzeit mit Prinz Georg Alexander arrangiert. Es kommt zu Skandalen durch die Presse, Intrigen und Hindernissen – typisch für den Heimatfilm-Genre mit viel Lokalkolorit, Musik und einem Happy End.
Der Film thematisiert den Konflikt zwischen Standesdünkel und wahrer Liebe und orientierte sich lose an realen Klatschgeschichten der Zeit. Er wurde u. a. in St. Wolfgang, Salzburg, Cannes und am Schloss Anif gedreht.
Wichtige Darsteller (Cast)
• Marianne Hold als Prinzessin Josefa Maria „Josi“ von Leuchtenberg
• Gerhard Riedmann als Toni Leitner
• Annie Rosar als Fürstin Isabella
• Joe Stöckel als Sebastian Loderer
• Walter Gross als Reporter Friedrich
• Michael Ande als Franzl von Leuchtenberg (Josis Bruder)
• Elfie Pertramer als Wirtin Gretl
• Thomas Reiner als Prinz Georg Alexander
• Maria von Tasnady als Herzogin von Leuchtenberg
• Weitere: Walter Janssen, Evelyn Bey u. a.

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00:00Musik
00:00:37Musik
00:01:09Musik
00:01:51So, noch einmal fest.
00:01:53Das ist noch einmal weniger.
00:01:56Ja, jetzt hau es hin.
00:01:58Jetzt geben wir den Schlüssel.
00:01:58Den 16er?
00:02:00Ja.
00:02:14Hey, Herr Generaldirektor.
00:02:17Werfen Sie doch mal Ihre fachmännische Pupille hier auf den Krankenstuhl.
00:02:20Wo fehlt es denn?
00:02:22Bei dem Herrn ist eine Schraube locker.
00:02:24Hey, drück doch mal hier fälligst ein bisschen gewählter aus.
00:02:26Na ja, stimmt doch.
00:02:27Die Schraube da ist locker und die anderen sind überhaupt weg.
00:02:30Mein Lieber, da haben Sie aber Glück gehabt.
00:02:32Stellen Sie sich vor, Sie fahren 140 und verlieren Sie Vorderrad.
00:02:35Der fährt ja überhaupt nur 135.
00:02:38Das ist ja so blöd.
00:02:40Die haben noch das alte Gewinde, dafür haben wir keine Muttern.
00:02:42Haben Sie es eilig?
00:02:42Na ja, ein Reporter hat es immer eilig.
00:02:44Der muss sich eben so weiterfahren.
00:02:45Das können Sie nicht machen, ist ja lebensgefährlich.
00:02:46Aber morgen früh könnten die Muttern da sein, aus Salzburg.
00:02:49Was denn, erst morgen früh?
00:02:51Na, übernachten Sie eben da.
00:02:53In jedem Nest?
00:02:54Gibt es denn da überhaupt einen Gasthof?
00:02:56Ja, freilich.
00:02:57Gasthof zur Post.
00:02:58Wie lange der Abschied denn da hin?
00:03:00Na, zehn Minuten.
00:03:01Na, das ist gut.
00:03:02Also bis morgen früh um neun, oder?
00:03:03Gut.
00:03:07Um Gottes Willen, der Zug, jetzt komme ich zu spät.
00:03:10Na, ich bring dich schnell hin.
00:03:11Komm.
00:03:12Sei geil.
00:03:14Na, ich bring dich schnell hin.
00:03:50Sagen Sie bitte, kommt da jemand Besonderes an?
00:03:52Ja, freilich.
00:03:53Die Prinzessin kommt, die durchlaucht Josefa Maria.
00:03:56Eine Ur-Urenkelin von unserem Kaiser Franz Josef.
00:03:59Die Dame, die da rückwärts steht, das ist ihre Mutter.
00:04:02Und der Bub, der dabei steht, das ist ihr Bruder, der Prinz.
00:04:09Durchlaufen!
00:04:25Ja, wie schaust du denn aus?
00:04:27Ja, stell dir vor, er steckt jetzt immer in einer Autowerkstraße.
00:04:30Toni!
00:04:31Toni!
00:04:32Ja, grüß dich Gott jetzt hier.
00:04:33Oh, schlaucht.
00:04:35Komm doch, Toni, komm!
00:04:37Schau hier, oh sie, hier ist der Toni!
00:04:39Ja, grüß dich Gott, Toni!
00:04:40Wir haben uns ja eine Ewigkeit nicht mehr gesehen.
00:04:42Wie lange ist das eigentlich her?
00:04:44Ja, fünf und halb genau.
00:04:47Christian Tuchlau.
00:04:48Grüß Gott, Toni.
00:04:48Wie geht es dir denn?
00:04:50Muss ich jetzt schon Herr Ingenieur zu dir sagen?
00:04:52Na, leider noch nicht.
00:04:53Vater ist gestorben.
00:04:54Ach, das bitte.
00:04:54Ich habe mir inzwischen eine kleine Werkstatt eingerichtet, das geht mir ganz gut.
00:04:57Ja?
00:04:57Das müsst ihr mir aber noch genauer erzählen.
00:04:59Ich bleibe ja mindestens drei Wochen hier.
00:05:01Auf Wiedersehen.
00:05:02Wiedersehen.
00:05:09Ach, zu Hause, die ist doch am Schönen.
00:05:12Geließe es nur recht, mein Kind.
00:05:13Weit hast du ja ein anderes Zuhause.
00:05:15Hat dann diese Belle schon näheres geschrieben?
00:05:17Und ob, du kennst sie ja.
00:05:18Georg Alexander kommt am 24. nach Cannes.
00:05:20Und da sollst du eben mit deinem Eis aber planzen.
00:05:37Sie kommen, sie kommen.
00:05:49Sie kommen.
00:06:08Komm, Josi, ich zeig dir's.
00:06:10Aber Pranzel.
00:06:12Lass Josi erst mal richtig ankommen.
00:06:14Aber jetzt bin ich selber neugierig.
00:06:16Bitte sorgen Sie dafür, dass es gleich den gibt.
00:06:19So, Pranzel, noch nicht, noch nicht, noch nicht.
00:06:23So, jetzt.
00:06:24Verwegt, doch, Capriolet, letztes Modell mit, mit automatischem Scheibwäscherradio, alles dran.
00:06:30Ja, der ist ja herrlich.
00:06:32Ich habe jetzt noch so etwas gar keine Ahnung.
00:06:34Wer soll denn den fahren?
00:06:35Ja, du natürlich.
00:06:36Tante Isabel will, dass du mit einem Wagen nach Cannes fährst.
00:06:40Aber ich kann doch gar nicht fahren.
00:06:41Nur dann lernst du es eben.
00:06:43In drei Wochen schaffst du es leicht.
00:06:45Und weißt, wer dir Unterricht gibt?
00:06:46Der Toni.
00:06:55So, hoch, verehrte Frau Poldi.
00:06:59Liebreizende Wirtin von der Post.
00:07:01Lassen Sie die Augen fest zu.
00:07:02Ja, aber nicht schauen.
00:07:04Auch nicht prinzeln.
00:07:05Ganz fest zuzwicken, die lieben Guckerl, ja?
00:07:08Ich hab's ja zu, aber keine Dummheit.
00:07:10Im Gegenteil, nur eine kleine Überraschung.
00:07:13Oh, hat direkt schwindelig, könnte einem werden.
00:07:16Geh, was zupfen Sie denn an meinem Kleid rum?
00:07:18Doch, noch nicht schauen.
00:07:20Jetzt gehen wir erst zum Spiegel, ja?
00:07:21So, jetzt dürfen Sie schauen.
00:07:25Ach, das ist aber hübsch.
00:07:27Dankeschön, Herr Loderer.
00:07:28Ja, bitte.
00:07:28Sie soll mir aber nicht immer was mitbringen.
00:07:30Ach, es ist mir doch ein Vergnügen, wenn ich Ihnen eine Freude machen kann.
00:07:34Wie sagt schon der große Dichter, den Namen hab ich vergessen, das schönste sucht auf den
00:07:39Fluren, womit er seine Liebe schmückt.
00:07:41Ich bin sprachlos, Sie sind ja poetisch veranlagt.
00:07:44Ja, warum denn nicht?
00:07:45Auch ein Rosshandler hat eine lyrische Arterie, wenn das Herz spricht.
00:07:50Was spricht denn das Herz?
00:07:52Nein, es lodert.
00:07:53So wahr ich Loderer heiße.
00:07:57Toni!
00:07:59Ausgerechnet, jetzt muss ich ja da herkommen.
00:08:00Ich so schön im Zug warst.
00:08:02Du hast doch immer eine Geschichte zu mir, bald wegen dem Motorboot.
00:08:04Ja, das passiert doch nicht.
00:08:06Magst du dich ein bisschen her sitzen?
00:08:07Was, wenn ich denn?
00:08:08Ich war aber vorher da, damit es keinen Irrtum gibt.
00:08:12Ich komm ja gleich.
00:08:13Servus Sebastian, wie geht's Geschäft?
00:08:15Prima, alles so glatt ging wie mein Rosshandel.
00:08:18Was magst du denn essen, Toni?
00:08:19Magst du einen Kaiserschmarrn oder einen Lebergnädel?
00:08:22Schweinsbraten hab ich auch da, wenn du einen magst.
00:08:24Mietzi, Speisenkarte.
00:08:26Ich war nämlich zuerst da.
00:08:27Ich komm schon, Herr Loderer.
00:08:28Weißt du was, ich mach dir einen Backhändel.
00:08:31Nein, nein, bring mir einen Kaiserschmarrn.
00:08:32Ist recht, Toni.
00:08:33Ich komm gleich, Herr Loderer.
00:08:36Ich möchte eine Lebergnädelsuppe, dann möchte ich eine Kalbshaxen mit Kartoffelsalat,
00:08:41eine Maß Bier, dunkles, gell?
00:08:43Und nachher bringst du mir noch einen Emmentaler, aber nicht lauter Löcher.
00:08:46Einen Schmarrn für einen Leitner, Toni.
00:08:53Ja, hallo.
00:08:55Ja, der ist da.
00:08:56Moment, bitte.
00:08:57Toni, ans Telefon.
00:08:58Was für mich?
00:09:00Und was möchten Sie, Herr Loderer?
00:09:02Einen Gasthof, in dem zuerst die Gemeinderäte bedient werden und dann das Volk.
00:09:06Aber Sebastian.
00:09:09Sebastian hast gesagt.
00:09:11Schön.
00:09:13Leitner?
00:09:15Ach, Franzl, servus.
00:09:18Ist ein Fahrkurs?
00:09:20Selbstverständlich, von mir aus gleich morgen.
00:09:22Ja, ist gut.
00:09:24Der Toni sagt gleich morgen.
00:09:26Warte, ich sprech selber mit ihm.
00:09:27Sie kommt.
00:09:30Hallo, Toni.
00:09:32Ich soll Autofahren lernen.
00:09:34Der Franzl meinte, es ginge morgen schon.
00:09:36Wie?
00:09:38Fein.
00:09:38Und wann denn da am besten?
00:09:40Ach, ich hab morgen eine kleine Reparatur an einem Dixi, aber das ist schnell geschehen.
00:09:45Gut.
00:09:46Ich bin morgen um 10 Uhr oben.
00:09:49Wiederschauen.
00:10:04So, ein neuer Auftrag, Toni.
00:10:06Ja, einen Fahrkurs soll ich geben.
00:10:08Ach, einen Fahrkurs.
00:10:09Warte, ich hol dir doch schnell einen Zucker.
00:10:11Tch, sowas von süßem Getue.
00:10:14Wem gibst du denn den Fahrkurs?
00:10:16Der Prinzessin.
00:10:22Soll ich mir etwas um die Haare binden?
00:10:24Ach, du wirst doch beim ersten Mal nicht gleich so schnell fahren, Jossi.
00:10:26Du hast ganz recht, Mama, aber ich nehme es auf jeden Fall mit.
00:10:30Ich bin schrecklich aufgeregt.
00:10:32Streng dich nur an.
00:10:33Du weißt doch, Georg Alexander fährt leidenschaftlich gern Auto.
00:10:35Er hat auch schon Rinnen gefahren.
00:10:37Ach, ich hab keine Angst.
00:10:39Sei nur recht vorsichtig.
00:10:42Eigentlich ist es schon sehr komisch.
00:10:44Ich bin mit Georg Alexander so gut wie verlobt und wir kennen uns noch kaum.
00:10:50Ja, das stimmt schon, Kind.
00:10:52Aber ist es denn so schlimm?
00:10:54Ihr wisst ja, wer ihr seid.
00:10:56Natürlich, Mama.
00:10:59Leopold meldet zu ihm.
00:11:01Herr Leitner wartet unten im Hof.
00:11:02Ich komme schon.
00:11:03Auf Wiedersehen, Mama.
00:11:04Hier, dein Buch.
00:11:05Danke.
00:11:07Mach's gut.
00:11:16Servus, servus, Toni.
00:11:18Hallo, Toni.
00:11:20Hallo, Toni.
00:11:26Bote anlassen.
00:11:27Erstmal prüfen, ob kein Gang drin ist.
00:11:29So, ja.
00:11:32Läuft.
00:11:32Bravo.
00:11:33Warum nehmen wir eigentlich nicht meinen Wagen?
00:11:35Du spinnst wohl, den neuen Wagen gleich kaputt fangen, gell?
00:11:38Na ja, also für den Anfang ist der schon wirklich besser.
00:11:40Ja?
00:11:40Äh, und was muss ich jetzt machen?
00:11:42Na, auskuppeln und in den ersten Gang rein.
00:11:45So.
00:11:45Na, nicht zurück.
00:11:46Hier vor.
00:11:46Da liegt der erste Gang.
00:11:47Mei, mei.
00:11:48Bist du ungeschickt.
00:11:49Das war doch der zweite.
00:11:50Und jetzt?
00:11:51Ja, die Hand bremst ich los.
00:11:53So.
00:11:54Kupplung vorsichtig auslassen und Anfahrtsgas.
00:11:57So.
00:11:57Hopp.
00:11:58Na, die passt schon auf.
00:12:01Ach.
00:12:20Brrrr.
00:12:21100.
00:12:22Brrrr.
00:12:23110.
00:12:24120.
00:12:25Brrrr.
00:12:25130.
00:12:27Brrrr.
00:12:29So, edle Frau Wirtel, jetzt bleiben Sie mal einen Moment so stehen, ja?
00:12:32Augenblick.
00:12:33Ja.
00:12:34Danke.
00:12:35Das wünsche ich Ihnen gleich zu.
00:12:36Das wäre sehr nett.
00:12:37Also, gute Fahrt.
00:12:38Danke sehr.
00:12:39Und Wiederschauen.
00:12:40Hoffentlich hat es Ihnen bei uns gefallen.
00:12:41Na, aber jede Menge, sage ich Ihnen.
00:12:43Und dann war ja auch der Zufall kein Reinfall.
00:12:45Ach, ach.
00:12:46Aber das war ein Hinfall.
00:12:48Um Himmels Willen.
00:12:50Tut Ihnen was weh?
00:12:51Na, und ob, schöne Frau, der Abschied.
00:12:53Also, wenn Sie mal schreiben, braucht Ihr auch hier Rückporto beizulegen.
00:12:57Das mache ich alles auf eigene Kosten.
00:12:59So, und nun geht der Post ab.
00:13:00Also, guten Tag.
00:13:01Auf Wiedersehen.
00:13:02Küsschen.
00:13:02Auf Wiedersehen.
00:13:03Und Feuer!
00:13:04Und Feuer!
00:13:04Wie gesagt!
00:13:10Komm, Frenz!
00:13:11Ah, na prima!
00:13:13Ach, ist das aufregend.
00:13:16Stell ich mich sehr dumm an?
00:13:18Aber nein, ganz im Gegenteil.
00:13:19Man merkt ganz genau, dass du das...
00:13:21Du wirst doch nicht etwa anfangen, Sie zu mir zu sagen.
00:13:24Man merkt ganz genau, dass du beim Mitfahren immer sehr gut aufgepasst hast.
00:13:29Ich habe immer gut aufgepasst.
00:13:31Ich erinnere mich zum Beispiel noch ganz genau daran,
00:13:33wie ein gewisser Räuberhauptmann namens Tony Leitner
00:13:35seiner damaligen Räuberbraut erklärt hat,
00:13:37wie man die Polizei weglockt, wenn man am See fischen will.
00:13:40Was?
00:13:41Was weißt du noch alles?
00:13:43Ja, noch viel mehr.
00:13:45Es war herrlich.
00:13:46Ja, hier.
00:13:47Zur Belohnung, weil du ganz schön gefahren bist.
00:13:52So, jetzt fahren wir wieder.
00:13:55Schritt starten.
00:13:57Ja, so, gut.
00:13:59Kupplung treten.
00:14:00Gang rein.
00:14:01Erster Gang, so.
00:14:02Achtung, Achtung.
00:14:03Schön rechts halten, da kommt einer.
00:14:05So, so, prima.
00:14:15So, das war für das Verbrecheralbum.
00:14:17Und nun will ich Ihnen mal was sagen.
00:14:19Ich gebe ja zu, Liebe macht blind.
00:14:21Aber um offene Straße, mein lieber Scholli.
00:14:24Aber regen Sie sich nicht auf.
00:14:26Ist nichts passiert.
00:14:27Ein paar Kratzer.
00:14:29Ja, denken Sie, der Kühler ist in den Eimer.
00:14:30Jetzt kann ich wieder nicht weiter.
00:14:31Ja, das ist Pech.
00:14:32Nee, Wasser ist das.
00:14:33Ja, passen Sie auf, ich reparieren das gratis.
00:14:35Außerdem bin ich ja versichert.
00:14:36Warten Sie, ich schicke Ihnen jemanden, der Sie abschreibt.
00:14:39Na ja, aber die Zeit, die ich falliere.
00:14:41Aber vielleicht ist das nicht ein Führung des Schicksals.
00:14:43Wenn Sie runterkommen im Dorf,
00:14:44dann bestellen Sie mir doch mal wieder ein Zimmer.
00:14:46Und zwar im Hotel zur Post bei der Poldi.
00:14:48Aber natürlich.
00:14:54So, das Herzerl fürs Herzerl.
00:14:57Ein Mitbriesel vom Rossmark-Riesel.
00:15:00Aber Sebastian, ich habe dir doch gesagt,
00:15:02du sollst mir nicht immer was mitbringen.
00:15:04Ich kann ja nichts dafür.
00:15:04Ich bin eben ein Trotzköpfchen.
00:15:07Ich danke schön.
00:15:10Ich häng's gleich wo auf.
00:15:12Ja, also,
00:15:14ihr seins heute alle von mir eingeladen.
00:15:16Hallo!
00:15:17Enz, ja.
00:15:18Den dritten.
00:15:19Bier, Wein, Schnaps.
00:15:21Schmieds, komm einmal her.
00:15:23Und Poldi,
00:15:24dass ich dann nachher setze zu uns, gell?
00:15:26Du, ich komm gleich.
00:15:28Ich häng's doch lieber in mein Zimmer, gell?
00:15:30Mhm.
00:15:31So, hier ist das Foto,
00:15:32was ich gestern von Ihnen gemacht habe.
00:15:34Es dufte hier worden.
00:15:35Sie sehen aus wie ein Tin-Up-Girl.
00:15:37Was sagen Sie zu der Dame?
00:15:39Poldi,
00:15:40wenn dich der Herr belästigt,
00:15:42brauchst du das nur sagen.
00:15:42Geh, Sebastian.
00:15:44Das ist aber ein nettes Bild geworden.
00:15:45Moment mal.
00:15:45Na, was?
00:15:46Na, nur.
00:15:47Ah, ja.
00:15:48Direkt zum Fressen schaust du das.
00:15:50Aber sag einmal,
00:15:51wie machst du da so schöne Augen?
00:15:52Vielleicht gar diesen Fliegenmäcker.
00:15:54Na, nur aber, sagt er.
00:15:55Komm, setz dich hin, Sebastian,
00:15:57und trink dein Bier.
00:15:58Ich komm gleich wieder.
00:15:59Darf ich Ihnen was bringen?
00:16:00Aber genau, Schwester.
00:16:01Zuerst wollen wir mal ne freundliche Molle zwitschern.
00:16:04Molle zwitschern.
00:16:05Ausdruck an diese Pressen.
00:16:07Und hinterher wirkt man was ordentliches Futtern.
00:16:09Futtern, sagt er, wie die Viecher.
00:16:11Brot seit Minder der Eskimo.
00:16:13Na, na, na,
00:16:14nun wär man nicht affig, du ola Jan Kofer.
00:16:16Was sagen Sie zu mir, ola Jan Hofer?
00:16:19Noch ein solches Wort über unsere Heimatdichter,
00:16:21und ich mach aus Ihnen Ochsen mal so laut.
00:16:23Puste da mal nicht künstlich auf,
00:16:24sonst platzt er frühzeitig.
00:16:26Ja, Bärscherl, ha, ha.
00:16:28Jetzt reiß dich hinein in meine Watschentransmission,
00:16:31mein Lieber.
00:16:31Ich bin hier Gemeinderat,
00:16:33und lass mich nicht ungestraft beleidigen.
00:16:35Hörst mich?
00:16:35Gib ihm mal eine Ruhe, Sebastian.
00:16:37Der Herr hat doch einen Unfall gehabt.
00:16:39Irrtum, den Unfall hat er jetzt erst.
00:16:41Nee, nee, ihr habt's, die Raviata Südiamane.
00:16:44Hier ist der Beweis.
00:16:45Und wenn Sie Gemeinderat sind,
00:16:46dann sollen Sie gefälligst dafür,
00:16:48dass man nicht von verliebten Pärchen
00:16:49über den Haufen gefahren wird.
00:16:50So, hier bitte,
00:16:51das sind die Verkehrssünder.
00:16:52Ach, da schau,
00:16:53ja, ist ja prima.
00:16:55Ich hab's ja gewusst,
00:16:55dass sich der Tony auch mit anderen Mädeln herumtreibt,
00:16:57und jetzt sogar mit einer richtigen Prinzessin.
00:16:59Sag mal, ich hör wohl schief.
00:17:01Prinzessin, haben Sie gesagt?
00:17:01Ja, das ist das Schwarz auf Weiß,
00:17:03dass der Tony mit einer anderen schmust.
00:17:05Aber geh.
00:17:05Du willst den Tony ja bloß schlecht machen.
00:17:07Was?
00:17:07Weil du eifersüchtig bist.
00:17:09Was ich?
00:17:10Eifersüchtig?
00:17:11Umgekehrt ist auch gefallen.
00:17:12Du bist eifersüchtig auf die Prinzessin.
00:17:13Sag mal, ich wär verriegt.
00:17:14Das ist ne richtige Prinzessin?
00:17:15Na klar, das ist die Josefa Maria von Leuchtenburg,
00:17:18eine Ur-Ur-Ur-Enkelin von Franz Josef,
00:17:21unserem hochverehrten Kaiser.
00:17:22So war ich ein königstreuer,
00:17:24republikanischer Demokrat bin.
00:17:25Eine Prinzessin und ein einfacher Autoschlosser.
00:17:28Ja.
00:17:28Mann, das ist ne Wolke.
00:17:30Das ist keine Wolke,
00:17:31das ist ein Tächter-Mächterl.
00:17:41Hast du schon gelesen?
00:17:43Unglaublich, wenn das wahr ist.
00:17:45Senja!
00:17:46Senja!
00:17:47Was denn?
00:17:48Na hier!
00:17:49Das ist doch Josi.
00:17:51Liebesromanze, ist das nicht furchtbar?
00:17:53Ich wage es mich gar nicht, der Tante zu sagen.
00:17:55Aber das müssen wir doch, Kinder.
00:17:58Ist der Volkswahn bezahlt?
00:18:00Meinen Hoheit das Geschenk an Prinzessin Josefa Maria.
00:18:03Natürlich, ist er bezahlt?
00:18:04Jawohl, durch Scheck.
00:18:05Sagen Sie mal, wie lange dauert denn eigentlich so ein Fahrkurs?
00:18:09Nun, meines Wissens etwa drei Wochen, Hoheit.
00:18:11So, so.
00:18:12Ja.
00:18:17Auf der dritten Seite ist ein Bild, furchtbar.
00:18:19Vielen Dank.
00:18:21Jetzt ist bald das dritte Dutzend voll.
00:18:23Du weißt schon?
00:18:24Da schaut her.
00:18:25Von lauter lieben, guten Freunden gebracht.
00:18:28Ja, regst du dich denn gar nicht darüber auf, Tante?
00:18:31Nein, liebes Kind, ob ich mich über etwas aufrege oder nicht, das konnte mir seinerzeit nicht einmal mein hoher Cousin
00:18:37seine Majestät anmerken.
00:18:39Ihr könnt schon hinuntergehen, Kinder.
00:18:41Elisabeth, bleib bitte hier.
00:18:42So, mein lieber Herr von Bittersalz, das wär's.
00:18:45Danke, Hoheit.
00:18:46Elisabeth, sei so freundlich und gib mir einmal meinen Schirm von dort herüber.
00:18:54Du kennst doch diese Stammbäume hier.
00:18:56Seit Hunderten von Jahren sind sie aus denselben Wurzeln gewachsen, haben ihre Kraft aus demselben Erdreich empfangen und haben starke
00:19:04Äste getrieben.
00:19:05Kurz, jedes einzelne Blatt gehört einfach dazu.
00:19:07Es kann nicht losgelöst werden, ohne dass dabei etwas sehr Wertvolles verloren ginge.
00:19:13Und darum werde ich niemals daran rütteln lassen, mein Kind.
00:19:16Siehst du das Blatt, dort ganz hoch oben?
00:19:18Das bedeutet die kleine Prinzessin Josi.
00:19:21Es sieht fast so aus, als ob es davon flattern wollte, hier.
00:19:25Aber es wird nicht davon flattern.
00:19:27Es wird neue Wurzeln schlagen an diesem königlichen Stamm Georg Alexander.
00:19:33Ja, aber das weiß doch Josi.
00:19:35Natürlich weiß sie das. Und umso mehr muss sie darauf achten, dass so ein idiotisches Zeitungsbild erst gar nicht zustande
00:19:40kommt.
00:19:41Ich werde unsere Reiseroute etwas ändern. Wir fahren über St. Wolfgang.
00:19:48So ein Blödsinn.
00:19:49Lach nicht, Toni. Das ist nicht so einfach. Bei uns hat es immer so schreckliche Konsequenzen.
00:19:53Aber du weißt doch selbst, wie das Bild entstanden ist.
00:19:56Ja, ich schon, aber...
00:19:56Liebes Romanze zwischen Prinzessin und Automechaniker.
00:19:59Das weiß doch jedes Kind, dass das ganz unmöglich ist, oder?
00:20:05Ja, ich mein, das ist doch nur eine Zeitungsente. Die nimmt doch kein Mensch ernst.
00:20:10Ja, sind denn die verrückt?
00:20:19Josi!
00:20:22Ich hol dich dann gleich ab zum Fahrkurs.
00:20:25Hoch, Toni, unser Prinzgemein. Hoch!
00:20:28Auf, wer damit sagt!
00:20:30Und schau's, dass's weiterkommt.
00:20:32Mach's doch kein Offentheater.
00:20:33Im Gegenteil, ein Staatstheater.
00:20:35Steht doch in der Zeitung, dass du und die...
00:20:36Das ist doch alles erfunden.
00:20:38Was?
00:20:39Und wenn ich jetzt nicht gleich verschwind's, dann wär ich rabiat.
00:20:42Geh mal, du kannst...
00:20:43Oh, jetzt kenn ich mich überhaupt nicht mehr aus.
00:20:50Geheim halten will er's.
00:20:53Geheim halten.
00:20:55Ja, sag ich mal, Toni, warum bist denn du so grantig?
00:20:58Wir haben uns doch auch nicht gefreut über euer junges Glück.
00:21:00Lass mich hin rum, das ist doch alles nicht wahr.
00:21:02Aber Donnerl, was nicht ist, kann doch noch werden.
00:21:04Schau, die Prinzessin ist doch ein bildsauberes Mädel.
00:21:06Und du bist ein junger, fescher Bursch.
00:21:08Und was?
00:21:09Und was?
00:21:09Und wenn du dir jetzt auch vielleicht noch nicht vorstellen kannst, dass ihr zwei zusammenkommt.
00:21:13Ich sag dir, nicht darauf kommt's an, sondern nur darauf.
00:21:18Lass dir den Geil nicht schau machen.
00:21:19Und wenn du dir mal Hilfe brauchst, der Loder ist immer für dich da.
00:21:23Merkt ihr das?
00:21:31Jungsi!
00:21:32Hallo!
00:21:40Endlich bist du da!
00:21:42Grüß dich!
00:21:43Grüß dich!
00:21:44Ist denn die Isabella gekommen?
00:21:46Ja, und sie, sie spricht gerade mit deiner Mama.
00:21:48Wegen des fürchterlichen Artikels, weißt du?
00:21:50Sir?
00:21:51Na, ich geh nur schnell raus und richte mich ein bisschen her.
00:21:59Sicher, liebe Isabella, es ist alles richtig, was du sagst.
00:22:02Aber die Sache ist nun einmal passiert und bestimmt ohne jede Schuld von Josi.
00:22:06Außerdem sag ich dir, ja, ich hab eben mit der Zeitung telefoniert, dass Dementi erscheint morgen ganz bestimmt.
00:22:10Dementi hin, Dementi her, es bleibt doch immer etwas hängen, das weißt du doch selber.
00:22:15Wenn sich zwischen zwei jungen Menschen etwas anspinnend, erfahrt es die Mutter doch immer zuletzt.
00:22:20Also jedenfalls, meine liebe Antoinette, muss dieser Fahrkurs sofort unterbrochen werden.
00:22:23Ich habe nur Angst, dass Josi wird es sehr umgehen.
00:22:25Und Josi muss sich überhaupt von diesem jungen Mann vollkommen distanzieren.
00:22:28Aber sie haben doch schon als Kinder zusammengespielt.
00:22:30Das ließ sich doch nicht vermeiden in einem so kleinen Ort wie hier.
00:22:35Weißt du, in einen anderen Ausweg?
00:22:40Na siehst du, es kommt hier nämlich wirklich nur ein Entweder-Oder in Frage.
00:22:46Und leider ist nur das Entweder möglich.
00:22:52Bitte sagen Sie der Prinzessin, dass ich da bin, ja?
00:22:54Jawohl, Herr Leiter.
00:23:00Herzlich Willkommen, liebe Tante Isabel.
00:23:02Josi, mein Liebling.
00:23:04Du siehst ja reizend aus, wie das blühende Leben.
00:23:08Weißt du, ich bin nämlich gerade auf dem Weg nach Cannes.
00:23:10Und da habe ich mir gedacht, machst du einen kleinen Abstecher hierher zu euch.
00:23:14Ich weiß warum, Tante.
00:23:16Wegen des Zeitungsartigels.
00:23:18Das auch, mein Kind.
00:23:19Aber deine liebe Mama hat mir so eben erzählt, dass morgen bereits das Dementi erscheint.
00:23:24Ja?
00:23:24Ja, die Zeitung sagt, der Reporter redet sich auf falsche Information heraus.
00:23:28Und der Gemeinderat, Sebastian Loderer, soll ihm die gegeben haben.
00:23:31Ja, wie ist denn sowas möglich?
00:23:33Ja, da sieht man wieder, was sich die Leute gleich alles zusammenreimen.
00:23:36Schon der geringste Anlass genügt ihnen.
00:23:40Ja, das ist wahr.
00:23:42Aber morgen erscheint ja das Dementi.
00:23:45Ja, Jettchen?
00:23:47Herr Leitner erwartet Ihre Durchlauch die Prinzessin zum Fahrkurs.
00:23:50Ja?
00:23:51Ja, du bleibst doch noch bis morgen.
00:23:52Ich bin in einer Stunde wieder da.
00:24:09Weißt du, mein Kind, dass am 24. der Familientag in Cannes ist?
00:24:15Ja, natürlich weiß ich das, ja.
00:24:16Hast du eigentlich etwas von Georg Alexander gehört?
00:24:20Er ist in Lissabon.
00:24:21In Lissabon, so, so, ja, ja.
00:24:22Dort ist ja jetzt eigentlich das große Polotourneur.
00:24:25Bitte entschuldigen Sie.
00:24:25Nein, mein Kind, du bleibst jetzt hier.
00:24:27Ich habe vieles mit dir zu besprechen.
00:24:30Weißt du, wer alles zu unserem Familientag kommen wird?
00:24:33Natürlich Prinz Jarum, er wird der Großfürstin Tamara.
00:24:35Und diesmal kommt auch der Marquis von Montevideo und viele andere noch.
00:24:39Aber das ist ja ganz unwichtig.
00:24:40Was hast du dir denn eigentlich für ein Verlobungskleid ausgedacht?
00:24:43Das weiß ich noch nicht.
00:24:45So, so, das weißt du noch nicht.
00:24:54Ihre Durchlaucht lassen bestellen, man wünscht den Fahrkurs nicht weiterzunehmen.
00:24:58Ihre Durchlaucht bitten dennoch das Gesamthuneral entgegenzunehmen
00:25:01und die Summe gelegentlich zu quittieren.
00:25:04Moment!
00:25:05Hier!
00:25:06Geben Sie das zurück!
00:25:18Josi! Josi!
00:25:21Ich fürchte, meine Liebe,
00:25:24hier wird man mehr tun müssen als nur dementieren.
00:25:34Doni!
00:25:35Warum fährt er denn weg?
00:25:37Ich denke, du hast heute Fahrstunde.
00:25:40Was haben Sie ihm gesagt?
00:25:42Ich hatte Auftrag von Ihrem Durchlauch der Frau Mamadi angelegen heute.
00:25:46Das Fernamt, Tante.
00:25:48Ja.
00:25:48Wenn ich mit Prinz Georg Alexander spreche,
00:25:51geht bitte hinaus, Elisabeth, du bleibst da.
00:25:53Hallo?
00:25:54Ja?
00:25:56Ach so, es dauert noch eine Weile.
00:25:59Gut, ich warte.
00:26:00Du weißt, wie genau Tante Isabel dergleichen nimmt und sie hat recht, denn...
00:26:04Aber das ist doch übertrieben...
00:26:05Bitte lass mich ausreden, Josi!
00:26:08Entschuldige, Mama.
00:26:10Und ich nehme diese Dinge ebenfalls sehr ernst.
00:26:13Es ist wirklich das Beste, du brichst die Fahrstunden sofort ab
00:26:16und vermeidest darüber hinaus alles, was dem Geräte neue Nahrung geben könnte.
00:26:20Ich soll also den Toni von jetzt an plötzlich nicht mehr kennen.
00:26:24Ich gehe in den Ort hinunter und er begegnet mir auf der Straße.
00:26:26Da solle ganz einfach Luft für mich sein.
00:26:29Nein, Mama, das kann ich nicht.
00:26:38Was willst du also tun?
00:26:40Auf keinen Fall möchte ich, dass man ihn kränkt.
00:26:51Überlege es dir, Josi.
00:26:53Ganz in Ruhe.
00:26:55Und sehr ernstlich, ja?
00:26:57Ja, Mama.
00:27:05Ach, mach dir nichts draus.
00:27:07Ich fahr am Abend zum Toni hinunter und bring's in Ordnung.
00:27:10Leih mir dein Rad!
00:27:11Ach, das ist doch kaputt.
00:27:13Schade.
00:27:15Na ja, dann lauf ich eben.
00:27:26Hallo?
00:27:29Ja?
00:27:31Ach, wird gerade geholt.
00:27:35On vous demande au téléphone!
00:27:36Je viens.
00:27:37Merci.
00:27:53Josi.
00:27:55Hallo?
00:27:56Tante Isabel!
00:27:57Wie reizend, dass du anrufst.
00:27:59Wo bist du denn?
00:28:01Ach, in Burgleuchtingen?
00:28:02Wie geht es denn, Josi?
00:28:04Danke, ausgezeichnet.
00:28:06Sie sieht prächtig aus und freut sich irrsinnig auf den Familientag.
00:28:10Nein, Josi ist in Salzburg.
00:28:14Fahrunterricht.
00:28:16Gott sei Dank, er weiß noch nichts von der dummen Zeitung.
00:28:19Georg, was ich dich noch fragen wollte.
00:28:21Du kommst doch ganz bestimmt mit einer Yacht nach Cannes.
00:28:24Ja, natürlich.
00:28:25Wie?
00:28:27Also gleich nach dem Familientag eine Mittelmeerfahrt.
00:28:30Nun sag schon, als Verlobungsschiff.
00:28:33Was? Diesmal bin ich dran?
00:28:35Aber natürlich.
00:28:36Wenn Josi es will, dann können wir die Verlobung jetzt bekannt geben.
00:28:40Mein Wort darauf.
00:28:41Ja, danke. Ich werde sie von dir grüßen.
00:28:44Was? Küssen?
00:28:46Na, das machst du dann wohl am besten selber.
00:28:49Also auf bald in Cannes.
00:28:53So, das wäre in Ordnung.
00:28:55Morgen früh fahren wir weiter.
00:28:58Woldi.
00:28:59Woldi.
00:29:00Woldi.
00:29:00Ist denn die Wirtin nicht da?
00:29:02Na?
00:29:0310.000 Mark verlangt die Zeitung von mir, weil ich angeblich dem Reporter eine falsche Auskunft gegeben hätte.
00:29:09Habe ich denn das überhaupt gemacht?
00:29:10Ja, freilich. Sie haben es ja überall rumgeschrien.
00:29:12Also da steht es schwarz auf weiß da.
00:29:1410.000 Mark Schadenersatz, falls sie nicht den Beweis der Richtigkeit ihrer Behauptung einer Liebesbeziehung der Prinzessin zu dem Automechaniker
00:29:22Toni Leitner erbringen.
00:29:24So eine Viecherei. Ja, wenn ich nur wisst, wo der Toni steckt.
00:29:27Am See ist er. Der Wirtin macht da Reparatur.
00:29:30Was repariert der? Die Wirtin?
00:29:37Was heißt denn heute, Toni?
00:29:39Bist du still und redest kein Wort?
00:29:43So, jetzt müsst ihr wieder gehen.
00:29:59Komm, Toni, red. Sag, was du auf dem Herzen hast.
00:30:03Da gibt es nichts zu sagen. Er geht ja wieder.
00:30:07Hast Ärger gehabt, den Fahrkurs?
00:30:10Ich gebe keinen Fahrkurs mehr.
00:30:14Hallo? Hallo? Hallo?
00:30:17Ach, da schwimmt mein Glück davon und ich stehe da wie ein Reiterstandbild.
00:30:21Hörsch aufzettet. Muss ich mir einen Schnaps kaufst und es bringt mich die Wut um.
00:30:48Da schau her, da steht ja der Kinderwagen von diesem Zeitungsschmierer.
00:30:52Na, warte, Büscherl. Jetzt bin ich geladen mit einer Atomkanone.
00:30:57So, nun verraten Sie mir mal, wo der olle Janko versteckt.
00:31:00Mit wem habe ich nämlich noch ein Hühnchen zu rupfen.
00:31:01Der macht mal Brot los, der Kerl.
00:31:03Nur nicht drauf.
00:31:04Ach, jetzt haben Sie mal wieder nicht verstanden, wa?
00:31:06Woran liegt denn das eigentlich? Liegt das an meiner Aussprache oder wirklich so verwirrend auf Sie?
00:31:09Nur nicht drauf.
00:31:10Aber Kindschnur, hör doch mal zu.
00:31:13Sebastian. Wo?
00:31:15Da ist er ja.
00:31:16Ach, da sind Sie ja, Sie längst gestrickter Papiertagelöhner.
00:31:20Jetzt werde ich dich schlicht und einfach in deine Bestandteile auflösen, verstehst?
00:31:24Was ist denn los, du alter Pfeifenzeisig?
00:31:27Mietze, gib dem Bösel in die hellen Narkose, stirbt der leichter.
00:31:30Mensch, wenn ich einatme, liest du mal da quer vor der Brust.
00:31:33Sie, sie, sie halbstarker, du.
00:31:35Was sagst du zu mir, du rachitischer Sandflot?
00:31:38Hier schmier ich doch gleich eine, dass du beim Hinteren auf die Uhr schaust.
00:31:41Noch ein Wort, du asthmatischer Dickhäuter.
00:31:43Und ich knall dir einer vor den Lanz, der zu mir staubsaugen muss.
00:31:46Ach, die Gina, liere ich ohne Staubsauger, du ausgezuzzelter Dintenkuhle.
00:31:50Hilfe, die Raufen, Hilfe.
00:31:52Wer rauf?
00:31:53Der Sebastian und der Preuß.
00:31:54Was mit der Preuß?
00:31:55Hult, es wird fährt.
00:31:57Was, der Raufen?
00:31:57Wo ist der Sebastian Rache?
00:31:59Komm, da schauen wir mal rein.
00:32:00Die Zweier müssen sich eben lieben.
00:32:02Jawohl, Freundel.
00:32:03Sie muss sein.
00:32:05Spätsel.
00:32:05In Treue fest.
00:32:07Tag und Nacht werden wir jetzt auf der Lauer liegen, bis wir nachweisen können,
00:32:09dass es doch stimmt.
00:32:11Jawohl, bis wir ein Beweisfoto haben, dass es doch richtig ist.
00:32:13Jawohl, so quasi ein flagrantes Bildnis.
00:32:16Flagrantes Dufte, Junge.
00:32:17Ja, ihr rauft ja gar nicht.
00:32:19Habt ihr überhaupt keinen Humor?
00:32:21Raufen?
00:32:22Wir zwei?
00:32:22Ja, nee.
00:32:23Wir haben eben eine gemeinnützige Genossenschaft gegründet.
00:32:28Köpfchen, Köpfchen.
00:32:29Nein, nein, nicht darauf.
00:32:31Darauf kommt's an.
00:32:33Verstehst?
00:33:00Das Schlimmste ist, wenn die Frauen groß rein und machen.
00:33:03Komm, gib doch mal mein Freund und mir auch ein Bier.
00:33:06Also, das kommt mir hier.
00:33:07Also, ein Bekant von mir ist neben mich passiert.
00:33:10Die Frau hat auch groß rein und war und der kommt also nach Hause und kommt in die Diele
00:33:14und schon knallt er genau aufs Mundstück.
00:33:18Ja, aber warum?
00:33:19Weil mitten in die Diele neben mir der Staubsauger stand.
00:33:24Und jetzt greift er nach vorne und will seine Brille haben und schon fasst er genau in
00:33:29eine Schmierseife mit.
00:33:31Jetzt tastet er sich nun mit seinen kurzen Augen, tastet er sich in eine Badestube und
00:33:36rennt mit der Birne je in die Stehleiter.
00:33:39Ja, die stand mitten im Zimmer.
00:33:41Ja, hat er nun, hat er nun, die Stehleiter hat er nun gleich weggeräumt, nicht?
00:33:46Der konnte doch nicht ahnen, dass auf die oberste Sprosse seine Olle stand.
00:33:56Und hat er nun den Kronlöcher mitgebracht, ja, aber nur stattdass die Frau sich nun bei
00:34:04denen entschuldigt, nicht?
00:34:06Nein, mein Schatz, den Alpen auch noch angemeckert, ja, ja, siehst du, und so sind die Weihung.
00:34:15Ja, Servus, Toni, Prost, Toni, Prost.
00:34:18Sie haben die Posten gezahlt.
00:34:22Zehntausend Mark verlangen diese Zeitungsfritzen von mir, aber Schnecken, lieber versäubigen
00:34:27Tausend als sparm den Rest.
00:34:28Ja, weil es wird sich am liebsten mit den Köpfen zusammenrennen, so habt eure saublöden Ideen.
00:34:32Aber Donnerl, die Sache bringen wir doch wieder in Ordnung ganz glatt, gell, Freund Friedrich,
00:34:37wir wissen auch schon wie.
00:34:37Aber wenn wir hier drauf, kommt's nicht an, aber vielleicht hier drauf, nee, sagen wir mal hier.
00:34:44Der begreift das nie.
00:34:48Ein Mann, Mann, Mann wie du braucht eine Frau wie mich.
00:34:55Das haut hin, das haut hin wie ein Funke ins Benzin.
00:35:02Ein Mann, Mann, Mann wie du braucht eine Frau wie mich.
00:35:10Das ist wahr, das ist klar, wieder wenigstens Trau ein Paar.
00:35:18Und Wahrheit vertragen die Leute nicht gern, chinesische Höflichkeit ist modern.
00:35:25Man sagt nur die Hälfte von dem, was, wann ist denn, das ist bequem.
00:35:31Ein Mann, Mann, Mann, Mann wie ich braucht eine Frau wie mich.
00:35:39Das haut hin, das haut hin wie ein Funke ins Benzin.
00:35:47Ein Mann, Mann, Mann wie du braucht eine Frau wie mich.
00:35:53Das ist wahr, das ist klar, wieder wenigstens Trau ein Taar.
00:36:15Das haut hin, das haut hin wie ein Funke ins Benzin.
00:36:25Ein Mann, Mann, Mann wie du und eine Frau wie mich.
00:36:30Das ist wahr, das ist klar, wieder wenigstens Trau ein Taar.
00:36:39Ist jemand draußen, Toni, sollst gleich rauskommen.
00:36:42Wer ist denn da? Er soll reinkommen.
00:36:44Ich schau, ich bin draus, bin gleich wieder da.
00:36:46Ach, Toni, Toni.
00:36:47Ach, jetzt bin ich auch an der Reihe.
00:36:49Und eine Frau wie mir, das haut hin, das haut hin, ihr Funke ins Benzin.
00:36:57Ein Mann, Mann, Mann wie ich.
00:36:59Toni, weißt du, wo Franzl ist?
00:37:02Franzl?
00:37:02Ja, der Wagen ist weg.
00:37:04Aber der kann doch nicht fahren.
00:37:05Bist du die Waldstraße runtergekommen?
00:37:07Nein, die Abkürzung.
00:37:08Ach, komm.
00:37:13Hilfe!
00:37:15Hilfe!
00:37:17Hilfe!
00:37:19Hilfe!
00:37:21Hilfe!
00:37:25Hilfe!
00:37:29Hilfe!
00:37:30Ich bin eingeglert!
00:37:31Hilfe!
00:37:32Hilfe!
00:37:34Nicht verwegen!
00:37:41Ich bin eingeglert!
00:38:07Schnell!
00:38:11Schnell den Raum festmachen!
00:38:19Fest!
00:38:35Ah!
00:38:39Oh!
00:38:46Gute Schmerzen, Franzi. Hast du dir wehgetan?
00:38:50Ich wollte nur zu Toni fahren und ihm sagen, dass an allem nur Tante Isabel schuld hat.
00:38:56Weiß Mama das?
00:38:57Nein, aber natürlich müssen wir es jetzt sagen.
00:39:00Komm, wir können gehen.
00:39:04Komm, wir können gehen.
00:39:26Friedrich!
00:39:28Friedrich!
00:39:31Was ist denn los? Was schweißt du denn so?
00:39:34Sie ist drin.
00:39:36Wer? Wo?
00:39:37Ja, die Prinzessin in der Werkstatt beim Toni.
00:39:39Mann, ich wär verrückt! Ich eile! Ich flieh hier!
00:39:42Wasch dir das Gesicht und nimm den Fotoapparat mit! Aber nicht vergessen!
00:39:46Es geht um die Wurst! Ich leg mich schon auf die Lauer!
00:39:50Mama wollte dir ja selbst alles erklären. Tante Isabella fährt sowieso bald weg.
00:39:54Okay!
00:39:55Du musst verstehen, sie ist der Chef des Hauses. Sie steht dem Familienrat vor. Sie hat eben sehr großen Einfluss,
00:40:01vor allem auch finanziell und...
00:40:02Ja, ich versteh schon, aber du musst mich bitte auch verstehen.
00:40:05Mich einfach wegschicken wie einen lässigen Hausierer.
00:40:08Aber ich kann nichts dafür, Toni. Nicht wahr?
00:40:11Nein.
00:40:11Und jetzt ist doch alles wieder wie früher zwischen uns. Ja?
00:40:15Ja.
00:40:16Einen Zöpfen ziehen kann ich dich ja doch nicht mehr.
00:40:20So, und jetzt möchte ich mal sehen, was du hier alles so arbeitest. Was ist denn das da?
00:40:25Da, komm her! Da bin ich! Bisschen schneller!
00:40:28Ja doch!
00:40:31Du bist endlich da, langweiliger Triebschler!
00:40:33Ich muss dir was sagen!
00:40:34Halt doch, die Gäste!
00:40:35Da drüben! Da drüben! Hörst sie! Hörst die zwei!
00:40:44Hallo, sieh sagen, bin ich hier richtig zur Werkstatt vom Doni Leitner?
00:40:48Nein, der ist da draußen. Da müssen sie so rumfahren.
00:40:50Ach so, dankeschön. Na seht ihr, jetzt sind wir doch verkehrt geworden.
00:40:55Du! Hoffentlich sind keine Krebser drin!
00:40:58Ja, wenn deine Blattfühls verlass ich Hummern einsetzen, der Löwe!
00:41:07Die Fliehen machen wir hier schwermütig, Mensch!
00:41:10Also da, komm her! Da ist eine wunderbare Feindeinsicht!
00:41:15Ja, ach doch, Mann, die Fliehen weg! Ich kann doch nicht fotografieren, wenn die mal hier um der Lese rumschwören,
00:41:20Mensch!
00:41:20Ach, kaltes Blut, du nervöses Wimmerl! Die können doch jeden Augenblick rauskommen!
00:41:25Was? Du hast eine Erfindung gemacht?
00:41:28Ach, bei dieser kleinen Neukonstruktion kann man ja eigentlich gar nicht von Erfindung reden, aber das hier, aus dem hier
00:41:33könnte, glaube ich, wirklich etwas werden.
00:41:34Der Gedanke ist bestimmt nicht dumm. Eine andere Anbringung des Steuerrares, wodurch der Körper bei Unfällen nicht direkt auf die
00:41:40Lenksäule, sondern, schau, wenn hier das Lenkrad ist, dann kommt da ein abgefederter Querarm, dann ist die Lenksäule in der
00:41:47Mitte.
00:41:47Und wenn der Fahrer mit der Brust draufgeschleudert wird, dann fängt die Feder die Wucht auf.
00:41:51Wenn ich damit irgendwo zum Zug komme oder wenn die Leute dadurch auch nur ein bisschen aufmerksam werden auf mich,
00:41:56dann kann ich vielleicht weiter studieren oder ein Stipendium oder sowas kriegen.
00:42:00Sind denn deine Skizzen schon so weit, dass ich ein Fachmann ein richtiges Bild davon machen kann?
00:42:04Ja, ja, jederzeit. Ich wollte ja sowieso in den nächsten Tagen damit zu der Patentverwertung nach Salzburg.
00:42:07Nein, das würde ich nicht tun. Die haben dir nämlich keinen guten Vertrag gegeben.
00:42:11Wieso? Verstehst du denn was davon?
00:42:13Ein bisschen was schon. Immerhin habe ich sechs Semester Jura hinter mir.
00:42:16Ach, richtig.
00:42:18Weißt du, was wir machen? Mit der Erfindung gehen wir zu meinem Onkel. Ich habe einen Onkel, der sich mit
00:42:22solchen Sachen beschäftigt. Ich werde ihm sofort telegrafieren, dass wir uns in Salzburg mit ihm treffen.
00:42:36Ich komme sofort.
00:42:40Der Wagen stand gestern bei euch oben.
00:42:42Das ist Tante Isabella. Aber es ist mir egal, wenn sie mich hier sieht.
00:42:46Komm, ich stell dich vor.
00:42:48Nein, bleib nur. Es gibt doch nur Ärger für dich.
00:42:50Pass auf, die Nerven nicht verlieren. Jetzt kommen sie raus.
00:42:54Mensch, jag mal doch einmal die Fliegen von bald schmieren.
00:42:57Ist ja nicht notwendig, ist ja nur der Toni allein.
00:42:59Was wählt, was darf sein?
00:43:01Tut etwas Wasser in den Kühler.
00:43:08Ich habe gehört, dass Sie heute Nacht einem kleinen Jungen das Leben gerettet haben.
00:43:12Das war sehr wacker von Ihnen.
00:43:14Nicht so schlimm.
00:43:16Ich hörte sogar, dass es sich um einen kleinen Prinzen handelt, der auch eine Schwester hat.
00:43:21Ja, ja, die hat er.
00:43:22Ach, kennen Sie?
00:43:23Ach, schon lang. Ich bin sogar mit ihr fotografiert.
00:43:26Kennen Sie das Bild nicht?
00:43:28Es war doch in der Zeitung.
00:43:30Liebesromanze zwischen Prinzessin und Automechaniker.
00:43:34Es gibt sogar Leute, die glauben das.
00:43:36Nicht möglich.
00:43:37Ja, ja.
00:43:38Es gibt sogar Leute, die kommen deswegen extra bei mir vorbei und verlangen Wasser für den Kühler.
00:43:43Obwohl er bis oben hin voll ist.
00:43:46Nicht schlecht, junger Mann.
00:43:51Sonst noch einen Wunsch?
00:43:53Danke.
00:43:54Das genügt mir.
00:43:55Dann wünsche ich gute Fahrt.
00:43:57Hoheit.
00:44:09Los.
00:44:10Jetzt kommen sie.
00:44:11Na, ich lass sie nicht aus dem Auge.
00:44:20Achtung.
00:44:21Ganz ruhig.
00:44:22Ganz ruhig.
00:44:22Ganz ruhig halten.
00:44:23Jetzt.
00:44:27Ja, so eine Viecherei.
00:44:32Weißt du, was du bist?
00:44:34Über keinen Tiernamen, bitte.
00:44:35Ach, ich wollte doch Häschen sagen, du Trottel.
00:44:37Was?
00:44:55Da ist sie ja.
00:45:03Ist das nicht der Toni Leitner aus der Zeitung, der da mit der kleinen Josi ankommt?
00:45:07Na, sowas.
00:45:09Ich begreife die Herzogin nicht, dass sie sowas duldet.
00:45:11Jetzt begrüßen sie Graf Bondi.
00:45:14Ich muss die Herzogin unbedingt anrufen.
00:45:16Die Fürstin solltest du auch benachrichtigen.
00:45:19Du glaubst gar nicht, Josi, wie sehr ich mich freue, endlich wieder einmal mit jungen Menschen beisammen zu sein.
00:45:25Ich alter Knabe komme ja kaum heraus aus meiner Studierstube.
00:45:29Hoffentlich bist du es nicht böse, lieber Onkel, dass wir dir gleich wieder etwas zum Studieren mitgebracht haben.
00:45:33Nein.
00:45:34Das tue ich doch gerne.
00:45:36Und was du mir über die Erfindung des Herrn Leitner war wohl dein Name?
00:45:40Jawohl, Herr Graf.
00:45:41Arbeiten Sie in einem Labor?
00:45:43Ich habe mir eine kleine Werkstatt in St. Wolfgang eingerichtet.
00:45:46In St. Wolfgang?
00:45:47Wie schön.
00:45:48Haben Sie Ihre Unterlagen mitgebracht?
00:45:50Ja, natürlich.
00:45:51Und wie geht es denn der Mama?
00:45:53Danke, gut.
00:45:54Und der Franz?
00:45:55Wieso?
00:45:55Ist da immer noch so ein Lausbuch?
00:45:57Noch ein größerer.
00:45:59Aber seit gestern ist er wieder im Internat in Salem.
00:46:01So.
00:46:01Ah, die Unterlagen.
00:46:03Fein, fein.
00:46:04Ich hoffe, Sie nehmen es mir nicht übel, wenn ich nicht gleich hineinschaue.
00:46:09Sowas muss man nämlich in aller Ruhe studieren.
00:46:13Nein, meine liebe Antoinette, ich bin ja sonst nicht so.
00:46:15Bestimmt nicht.
00:46:16Ich habe durchaus Verständnis für die kleinen Schwächen der Jugend.
00:46:19Aber hier im Café Winkler, vor allen Leuten.
00:46:23Wie, du weißt?
00:46:24Natürlich weiß ich davon.
00:46:27Nein, liebe Gabriele.
00:46:29Das zu beurteilen, muss ich dich schon bitten, mir zu überlassen.
00:46:32Auf Wiedersehen, liebe Gräfin.
00:46:36Ich kann es Jose doch nicht einfach verbieten.
00:46:38Nach allem, was er für Franzl getan hat.
00:46:42Aber sie macht es mir schwer.
00:46:44Sie macht es mir sehr schwer.
00:46:45Ja.
00:46:48Du bist ein Märchen, ein schönes Märchen.
00:46:57Wie es nur ein Poet erzählen kann.
00:47:05In jedem Märchen, da gibt's ein Pärchen.
00:47:12So hört es auf und so fängt's immer an.
00:47:21In meinen Träumereien sollst du Prinzessin sein.
00:47:28Und ich der Prinz, der dich befreien kann.
00:47:40Mein schönstes Märchen, wie es nur ein Poet erzählen kann.
00:47:58so zusammen.
00:48:20Seinei.
00:48:20So hier bin ich mit den taylikatsingerろう.
00:48:21Schweinei-Tipp aus, woher lautet von Valorz.
00:48:21Und ich kann dich noch nicht arm hübel sein.
00:48:21Und siehst du, diese Schalen, das sind Parapol-Antennen für die Richtfunkstrecken.
00:48:25Und die oberste Schale, das ist eine Antenne für ein PPM-Gerät, genannt Pulsphasen-Modulationsgerät.
00:48:30Ist das klar?
00:48:32Sonnenklar.
00:48:33Servus, Toni!
00:48:35Ja, Konrad! Mit dem hab ich mal zusammen gearbeitet. Entschuldigung.
00:48:38Was machst du denn hier, Toni? Du kommst toll nachschauen, wie weit wir sind hier oben.
00:48:42Das freut mich aber.
00:48:44Oh!
00:48:44Sauber, mein Lieber! Sauber! Gratuliere! Wie heißt's denn?
00:48:49Josi heiß ich.
00:48:51Freut mich. Freut mich. Ihr kommt's grad recht, ihr zwei.
00:48:54Ja, wieso denn?
00:48:54Wir haben heut die Richtstrahler montiert. Grad sind wir fertig geworden damit.
00:48:57Heut wird nur so gefeiert. Da schau's denn aus.
00:49:22Wenn du gehen willst, sagst mir's.
00:49:23Noch lange nicht.
00:49:28Na, warte nur. Schau ihn an wie er eifert. Aber brauchst keine Angst zu haben. Dem Toni nehm ich dich
00:49:33nicht weg. Der ist so in Ordnung.
00:49:35Aber du bist auch richtig. Da kenn ich mich aus. Und bei eurer Hochzeit, da bin ich auf alle Fälle
00:49:40dabei.
00:49:46Malle Fitzburg!
00:49:59He!
00:50:00Hey! Olden Eberleid her, zur nächsten Austerung!
00:50:07Ja, aber du doch nicht!
00:50:08Wieso nicht? Bin ich vielleicht kein Weiberleid?
00:50:11Wieso?
00:50:31Aha, Seltfleisch mit Kraut und Knügel!
00:50:33Wie schmeckt denn das überhaupt?
00:50:35Und ob!
00:50:35Dann Mahlzeit!
00:50:42Feierabend.
00:50:43Ja und was jetzt, du Wundergnabe?
00:50:45Na ja, jetzt müssen wir warten, die müssen doch vom Geistberg wieder zurückkommen.
00:50:48Nichts da, rauf müssen wir.
00:50:49Ja, das kannst du, der musst dir aber schieben helfen. Los, komm.
00:50:53So, Kameraden, Gret muss auch werden, aber ich mach's kurz.
00:50:58Ich wollte euch bloß sagen, ihr und ich, wir wissen ja wohl am besten,
00:51:03was alles dazu gehört, bis so eine große Sack, wie wir sie gebaut haben, richtig steht.
00:51:08Und darauf, Leute, kommt's ja an, im Leben und überall auf der Welt,
00:51:13dass einer seine Sache richtig macht.
00:51:15Bravo!
00:51:18Wir haben's richtig gemacht, glaub ich.
00:51:21Und deswegen trinken wir miteinander. Prost!
00:51:24Prost!
00:51:29Aber heute gehören sie zu uns und der Toni sowieso.
00:51:32Prost!
00:51:36Ich wünsche dir viel, viel Erfolg.
00:51:55Du bist ein Märchen, mein schönstes Märchen,
00:52:03wie es nur ein Poet erzählen kann.
00:52:23Foto!
00:52:24Hicsi!
00:52:24Foto! File!
00:52:26Foto!
00:52:26Zu spät!
00:52:28Zu spät!
00:52:29Zu spät!
00:52:55Auf bald
00:52:58Auf bald
00:53:03Auf bald
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00:53:06Auf bald
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