- vor 4 Stunden
„Isola Bella“ ist eine deutsche Verwechslungskomödie aus dem Jahr 1961. Regie führte Hans Grimm, das Drehbuch stammt von Ilse Lotz-Dupont. Der Film wurde in Agfacolor gedreht, hat eine Laufzeit von ca. 94 Minuten und spielt hauptsächlich im Tessin (Schweiz), mit Bezug zur namensgebenden Isola Bella im Lago Maggiore (Italien).
Handlung (kurz, ohne große Spoiler)
Konsul Stülcken (Besitzer einer Werft) möchte seine Tochter Anne mit seinem tüchtigen Ingenieur Hubert Bergmann verheiraten. Anne, die gerade aus dem Ausland zurückkehrt, will ihren potenziellen Bräutigam jedoch unerkannt „unter die Lupe nehmen“. Sie schlüpft deshalb auf dem Weingut ihres Vaters im Tessin in die Rolle eines Hausmädchens („Emma Pachulke“ mit ostpreußischem Dialekt). Es kommt zu zahlreichen Verwechslungen, Missverständnissen und romantischen Verwicklungen – typisch für eine leichte 1960er-Jahre-Schlagerkomödie mit viel sonniger Kulisse, Personalintrigen und Gastauftritten von Schlagersängern.
Der Film ist eine anspruchslose, biedere Unterhaltung mit Verwechslungsulk und Schlager-Einlagen (u. a. von Lolita, Gus Backus, Carlos Otero). Kritiken beschreiben ihn als „fotogen“ und harmlos, aber eher konventionell.
Wichtige Darsteller (Haupt- und Nebenrollen)
• Marianne Hold als Anne Stülcken (die Tochter, die inkognito als Dienstmädchen arbeitet)
• Paul Hubschmid als Götz Renner (Maler, Bruder von Ulrike)
• Monika Dahlberg als Ulrike Höfler / Renner (die „Ersatz-Tochter“)
• Claus Biederstaedt als Hubert Bergmann (der Ingenieur und Wunschkandidat des Vaters)
• Willy Fritsch als Konsul Heinrich Stülcken (Vater von Anne)
• Ruth Stephan als Frl. Finkenbusch (Sekretärin)
• Harald Juhnke als Anton (Butler)
• Oliver Grimm als Jakob „Jokele“
• Weitere: Michl Lang, Rudolf Schündler, Hanita Hallan, Lolita, Lil Babs, Gus Backus, Carlos Otero u. a. (mit musikalischen Auftritten)
Handlung (kurz, ohne große Spoiler)
Konsul Stülcken (Besitzer einer Werft) möchte seine Tochter Anne mit seinem tüchtigen Ingenieur Hubert Bergmann verheiraten. Anne, die gerade aus dem Ausland zurückkehrt, will ihren potenziellen Bräutigam jedoch unerkannt „unter die Lupe nehmen“. Sie schlüpft deshalb auf dem Weingut ihres Vaters im Tessin in die Rolle eines Hausmädchens („Emma Pachulke“ mit ostpreußischem Dialekt). Es kommt zu zahlreichen Verwechslungen, Missverständnissen und romantischen Verwicklungen – typisch für eine leichte 1960er-Jahre-Schlagerkomödie mit viel sonniger Kulisse, Personalintrigen und Gastauftritten von Schlagersängern.
Der Film ist eine anspruchslose, biedere Unterhaltung mit Verwechslungsulk und Schlager-Einlagen (u. a. von Lolita, Gus Backus, Carlos Otero). Kritiken beschreiben ihn als „fotogen“ und harmlos, aber eher konventionell.
Wichtige Darsteller (Haupt- und Nebenrollen)
• Marianne Hold als Anne Stülcken (die Tochter, die inkognito als Dienstmädchen arbeitet)
• Paul Hubschmid als Götz Renner (Maler, Bruder von Ulrike)
• Monika Dahlberg als Ulrike Höfler / Renner (die „Ersatz-Tochter“)
• Claus Biederstaedt als Hubert Bergmann (der Ingenieur und Wunschkandidat des Vaters)
• Willy Fritsch als Konsul Heinrich Stülcken (Vater von Anne)
• Ruth Stephan als Frl. Finkenbusch (Sekretärin)
• Harald Juhnke als Anton (Butler)
• Oliver Grimm als Jakob „Jokele“
• Weitere: Michl Lang, Rudolf Schündler, Hanita Hallan, Lolita, Lil Babs, Gus Backus, Carlos Otero u. a. (mit musikalischen Auftritten)
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KurzfilmeTranskript
00:00:00Isola Bella, im Lago Maggiore, Insel der Schönheit, nicht kommt ihr gleich.
00:00:13Lieder der Liebe ertönen im Chore, Nahet die Barke sich deinem Bereich.
00:00:28Dunkle Zypressen und blühende Tore, irdisches Märchen und feiner Dacht.
00:00:42Isola Bella, im Lago Maggiore, Herrliches Kleinod, unvergesslicher Pracht.
00:01:16Ich bin Lago Maggiore, Herrliches Kleinod, unvergesslicher Pracht.
00:01:25dunkle Zypressen und blühende Tore,
00:01:32irdisches Märchen von feiner Nacht.
00:01:39Isola Bella, in Nago Maggiore,
00:01:47irdisches Klein und unvergesslicher Pracht.
00:02:00Guten Morgen, Herr Konsul.
00:02:02Guten Morgen.
00:02:02Verrüber zur Werft.
00:02:03Jawohl, Herr Konsul.
00:02:17Ja, ach, dann sind wir noch nicht ganz fertig.
00:02:19Da ist die zweite Winde noch nicht geliefert.
00:02:21Die erste ist schon festgemacht.
00:02:22Hallo, Gagmann.
00:02:23Der Chef.
00:02:25Guten Morgen, Herr Konsul.
00:02:26Na, was machen die Entwürfe?
00:02:28Oh, Sie sind fertig. Soll ich Sie Ihnen ins Kontor bringen?
00:02:30Ist nicht nötig. Ich komme nachher bei Ihnen vorbei.
00:02:32Ja.
00:02:33Sagen Sie, wie wär's denn mal mit Urlaub?
00:02:35Ja, sehr gern. Aber wann? Vor allen Dingen wohin?
00:02:38Na ja, zum Beispiel in Sessin.
00:02:41Wurchtbar gern.
00:02:42Ich lade Sie ein. Dann können wir beide ungestört fachsempeln.
00:02:44Danke vielmals. Aber wer soll mich hier vertreten?
00:02:46Och, das lassen Sie mal meine Sorge sein.
00:02:48Bis nachher.
00:02:49Bis nachher, Herr Konsul.
00:02:52Natürlich ist mir der Abend gut bekommen.
00:02:54Was meinst du?
00:02:56Nein, nicht vor sieben Lieblingen.
00:03:00Gut, ich werde den Termin notieren, Herr Geheimrat.
00:03:03Guten Morgen, Herr Konsul.
00:03:04Geheimrat Alsen?
00:03:05Ja.
00:03:05Haben Sie eine gute Verbindung gehabt?
00:03:07Eine sehr gute.
00:03:08Triumph der Technik.
00:03:10Geheimrat Alsen ist in Kenia zur Jagd.
00:03:12Oh.
00:03:13Rapport.
00:03:15Herr Schnürlein möchte Sie wegen der Betriebsratssitzung sprechen.
00:03:18Oberingenieur Wohlgemuth bittet um einen Termin.
00:03:20Die spanischen Herren kommen morgen.
00:03:21Bestellen Sie einen Tisch bei Imke.
00:03:22Weiter.
00:03:23Rechtsanwalt Petersen lässt bestehen.
00:03:24Er diktiere heute den Vertrag mit der Regierung von Ecuador.
00:03:26Bittet gleichzeitig im Rückruf.
00:03:28Besser wäre, meint er, Sie geben ihm die Ehre Ihres Besuches.
00:03:30Ja, rufen Sie meinen Väter an und sagen Sie, ich käme nach dem Tisch bei ihm vorbei.
00:03:33Alles?
00:03:33Ja.
00:03:34Und dann hätte ich gern noch gewusst.
00:03:35Haben Sie ein schönes Wochenende gehabt?
00:03:37Danke, ein sehr schönes Wochenende.
00:03:38Herr Wohlgemuth kann sofort erscheinen.
00:03:40Der Alte hat dich wirklich eingeladen?
00:03:42Mhm.
00:03:43Wenn ich dich nicht so genau kennen würde, hätte ich gesagt, du hast dich bei ihm niedlich
00:03:46gemacht.
00:03:47Ja, ich weiß auch nicht, womit ich mir diese Gunst verdient habe.
00:03:49Also irgendetwas steckt dahinter.
00:03:51Mhm.
00:03:51Habe nämlich schon öfter bemerkt, dass er sein wohlwollendes Auge auf dich geworfen
00:03:54hat.
00:03:55Vielleicht hat er was mit dir und seiner Tochter vor.
00:03:57Ach, Unsinn.
00:03:57Ich kenne die Tochter gar nicht.
00:03:58Wer kennt sie schon in Hamburg?
00:04:00Niemand.
00:04:00Soll die auf allen europäischen Universitäten herumzuckeln.
00:04:03Und außerdem?
00:04:04Was außerdem?
00:04:04Außerdem soll sie ein recht properes Kind sein, wenn dich das überhaupt interessiert.
00:04:11Hm.
00:04:11Nicht zu sehr.
00:04:14Entwurf.
00:04:15Zwischen der Regierung von Ecuador, vertreten durch Ihren Handelsattaché, und der Werft
00:04:20von H.G. Stülken Hamburg, vertreten durch Ihren alleinigen Inhaber Konsul Heinrichs
00:04:25Stülken wird vereinbart.
00:04:26Erstens.
00:04:27Wo sind denn wieder meine Zigaretten?
00:04:29Verdammt nochmal, wie hat mir denn wieder meine Zigaretten gestohlen?
00:04:33Finkenbusch!
00:04:34Stülken liefert innerhalb von zwei Jahren.
00:04:36Die Person bringe ich noch um.
00:04:38Finkenbusch!
00:04:39Sie haben gerufen, Herr Doktor, der Café ist schon da.
00:04:42Ach, was Café?
00:04:43Wo sind denn meine Zigaretten?
00:04:44In der Jacketttasche.
00:04:45In der anderen.
00:04:46Ihr Glück, Finkenbusch.
00:04:48Zwei Tanker mit einer Tonnage von jeweils 12.500 Bruttoregister.
00:04:53Geben Sie doch endlich Feuer!
00:04:57Sie verbrennen mir doch die Nase, Finkenbusch.
00:04:59Die Maschinenausstattung erfolgt durch die Firma Klotz AG.
00:05:02Ja, bitte.
00:05:02Dies ist das Telefon.
00:05:04Finkenbusch!
00:05:05Sitzen Sie denn auf den Ohren?
00:05:06Der Senator für Wirtschaft und Verkehr.
00:05:08Geben Sie her.
00:05:08Danke.
00:05:09Ja, Herr Senator.
00:05:10Nein, nein, das ist unmöglich.
00:05:12Ich bin völlig austerminiert.
00:05:14Vielleicht nächste Woche.
00:05:15Ich sehe Sie ja morgen auf meiner Party.
00:05:17Ja, ich freue mich schon.
00:05:18Guten Tag, Herr Senator.
00:05:20Was soll ich?
00:05:21Ach so.
00:05:22Gegenstand eines zusätzlichen Vertrages.
00:05:24Den Besteller.
00:05:26Apropos Besteller.
00:05:26Haben Sie den Flügel bestellt, Finkenbusch?
00:05:29Welcher Flügel, Herr Doktor?
00:05:31Welcher Flügel?
00:05:32Muss ich denn alles selber machen?
00:05:33Es sollte Ihnen doch bekannt sein, dass ich für morgen den Pianisten Panetzky gebeten
00:05:36habe.
00:05:37Kein Begriff, was?
00:05:38Haben Sie wohl nicht mitgekriegt.
00:05:39Was?
00:05:39Sie sind doch der Banausen.
00:05:40Worauf soll der spielen, wenn Sie vergessen haben, den Flügel zu be...
00:05:43Ja, guten Tag, Heinrich.
00:05:44Tag, Karlchen.
00:05:46Fein, dass du kommst.
00:05:46Ich bin gerade dabei, deinen Vertrag zu diktieren.
00:05:49Kognak, Kaffee?
00:05:50Nein, danke.
00:05:50Keins von beiden.
00:05:51Tag, Finkenbusch.
00:05:51Tag, Herr Konsul.
00:05:52Wo ist denn mein Kaffee, Finkenbusch?
00:05:54Steht vor Ihnen, Herr Doktor.
00:05:55Ach so.
00:05:55Bitte hier.
00:05:56Setz dich, Heinrich.
00:06:00Pedersen?
00:06:00Moment bitte.
00:06:01Pedersen!
00:06:02Ach, du bist es, Eduard.
00:06:03Ich habe gute Nachrichten.
00:06:05Wir haben die Berufung gewonnen.
00:06:06Ich lasse dir das Urteil zuschicken.
00:06:07Du kommst doch morgen auch.
00:06:09Ja.
00:06:10Ja, man wird ja nur einmal 50.
00:06:12Auf Wiedersehen bis morgen.
00:06:14Hallo, und Sie kommen morgen auch?
00:06:16Wie?
00:06:17Wegen der Anprobe?
00:06:19Hm.
00:06:19Ach, Moment mal.
00:06:22Finkenbusch!
00:06:22Finkenbusch!
00:06:23Wieso verbinden Sie mich mit diesem lästigen Schneider,
00:06:25der mir dort neue Anzüge anprobieren will?
00:06:27Ich verbitte mir das.
00:06:28Ich gehe meinen alten.
00:06:29Gefallen mir sowieso besser.
00:06:30Du bist aber reichlich nervös, Karlchen.
00:06:32Alteriert dich dein Geburtstag so?
00:06:34Ach, Blödsinn.
00:06:35Aber das ist doch ein Lernhaus.
00:06:36Man muss sich um alles selbst kümmern.
00:06:38Du, äh, sag mal, Heinrich.
00:06:40Du wirst dich doch morgen hoffentlich anständig benehmen.
00:06:43Ich verstehe kein Wort.
00:06:45Ich weiß gar nicht, was du meinst, Karlchen.
00:06:47Ich meine, du wirst doch nicht wieder einen deiner üblen Scherze loslassen.
00:06:50Aber Karlchen, wie könnte ich denn an deinem Ehrentag
00:06:53und wo der Panetzky bei dir spielt?
00:06:56Danke.
00:07:02Gerne, gerne.
00:07:04Oh, Meister, ich habe Sie auf meiner Hochzeitsreise in Venedig gehört.
00:07:08Unvergesslich.
00:07:09Sie haben einen Chopin gespielt.
00:07:11Wir waren entzückt.
00:07:12Ich bin Panetzky.
00:07:13Es dürfte sich wohl damals um Padarewsky gehandelt haben.
00:07:16Aber wenn Sie entzückt waren, mein Gott, hat ja auch nicht schlecht gespielt.
00:07:20Sie, wenn gleich mal über seinen Anschlag durchaus verschiedener Meinung sein könnte.
00:07:24Ihr Anschlag soll ja unvergleichlich sein.
00:07:26Womit werden Sie uns heute erfreuen, Professor?
00:07:28Da es sich hier augenscheinlich um einen Kreis von Laien handelt,
00:07:31so werde ich wohl auf den zunächst vorgesehenen Kaciaturian verzichten
00:07:35und einen schlichten Beethoven zum Vortrag bringen.
00:07:37Oh, Beethoven, die Sache mit den Forellen.
00:07:39Die liebe ich.
00:07:40Einen Cognac, bitte.
00:07:41Also auf meiner Hochzeitsreise.
00:07:43Sieh, das muss ein Erdung sein.
00:07:44Der Flügel wurde doch schon heute Vormittag geliefert.
00:07:45Das ist doch Alsterweg 12.
00:07:46Ja schon, aber...
00:07:47Ja, also.
00:07:48Ja, dann gehen Sie auf die Seite, sonst kriegen Sie das Kavieren.
00:07:50Oh, Vorsicht.
00:07:51Das ist doch wahnsinnig.
00:07:53Ekelhaft, dieser Lärm.
00:07:55Tja, Hamburg im Zeichen der Vollmotorisierung.
00:07:58Tja, Bernd, hat mir sehr gefallen,
00:07:59wie du dem Bert im fünften Satz den Aufschlag abgenommen hast.
00:08:02So, Wahnsinn draußen, Herr Kunze.
00:08:04Na, ich lass doch kein Turnier aus.
00:08:05Habe mir übrigens unten in Tessin einen eigenen Platz anlegen lassen für meine Gäste.
00:08:10Na, wie wär's? Wollt ihr nicht mal runterkommen?
00:08:12Ich lade euch ein.
00:08:13Ich fahr jetzt auf ein paar Wochen hin.
00:08:15Feind ist mir gar nicht übel.
00:08:17Kommt denn einer auch?
00:08:18So ist es.
00:08:19Sie wird auch kommen.
00:08:20Ich weiß schon gar nicht mehr, wie sie aussieht.
00:08:22Ich hab sie das letzte Mal gesehen, bevor sie ins Internat kam.
00:08:25Würde es Ihnen jetzt kombinieren, Professor?
00:08:27Bitte sehr.
00:08:28Ich weiß, dass ich nicht zu meinem Vergnügen hier bin.
00:08:31Liebe Freunde, darf ich...
00:08:32Herr Doktor!
00:08:33Herr Doktor!
00:08:33Was ist denn, was ist denn?
00:08:34Verehrte Freunde, darf ich Sie jetzt bitten, in die Halle zu kommen?
00:08:37Maestro Panetzky...
00:08:38Eben deshalb, Herr Doktor!
00:08:40Meine lieben Freunde, darf ich Sie jetzt bitten, uns in die Halle zu folgen?
00:08:44Maestro Panetzky wird uns jetzt...
00:08:45Es sind doch noch nicht alle da.
00:08:47Wieso?
00:08:47Wer ist nicht da?
00:08:48Die anderen Klavierspieler, die noch kommen.
00:08:50Finkenbusch, die sind ja völlig durchgetreten.
00:08:51Meine Herrschaften, der Hausherr lässt Sie höflichst in die Halle bitten,
00:08:56wo uns ein ganz besonderer Kunstgenuss bevorsteht.
00:09:01Bitte!
00:09:28Was soll denn das bedeuten?
00:09:31Das ist ja ein übler Scherz!
00:09:33Ich glaube, ich habe hier nichts mehr zu suchen.
00:09:37Finkenbusch!
00:09:39Darf ich Sie um Aufklärung über diesen Rekutantenvorfall bitten?
00:09:42Das ist nicht meine Schuld.
00:09:43Ich wollte es Ihnen ja vorhin sagen, aber Sie haben mir nicht zugehört.
00:09:45Ich bin nicht musikalisch.
00:09:46Ich habe gedacht, die wollen an zehn Flügeln spielen, damit sie eher fertig werden.
00:09:49Ach Sie, Sie sind ja anstaltsreif! Finkenbusch!
00:09:53Heinrich, ich hätte mir ja denken können, dass Sie wieder so ein Ding starrt,
00:09:55aber ich werde mich revanchieren, das schwöre ich Dir!
00:09:57Ich werde Dich eines Tages hereinlegen, dass der Hörner Sehnen vergeht!
00:10:00Wird Dir nicht gelingen, Katsch!
00:10:01Retten das?
00:10:02Retten!
00:10:02Korbsekt?
00:10:03Korbsekt!
00:10:03Dürfen wir uns als bescheidenen Ersatz für den entlaufenen Pianisten anbieten?
00:10:06Aber bitte!
00:10:08Los, komm!
00:10:08Komm rein!
00:10:10Du auch?
00:10:11Komm!
00:10:11Los, meine Herren, bitte!
00:10:12Liebabs, komm!
00:10:19Wo find ich den Mann, der Gott,
00:10:22der nur für mich da ist,
00:10:25der ein Leben lang
00:10:27Jeden Tag mir nah ist
00:10:30Ob es so einen Kitz
00:10:33Ob mich so ein Lied
00:10:36Frag ich mich immer zu
00:10:40Lieblingssack, vielleicht bist es du
00:10:42Ich such kein Blöd, kein Spiel
00:10:45Keine Liebelei
00:10:47Alles, was ich haben will
00:10:51Ist ein Glück für zwei
00:10:59Wo find ich den Mann, der was hält von der Freude, den sich nicht verliebt
00:11:08Jeden Tag als Neue
00:11:11Einen, der mich versteht
00:11:14Einen, der mit mir geht
00:11:16Wo ich bin, was ich tue
00:11:20Lieblingssack, vielleicht bist es du
00:11:22Ich such keine Blöd, kein Spiel
00:11:25Keine Liebelei
00:11:28Alles, was ich haben will
00:11:31Ist ein Glück für zwei
00:11:39Wo find ich den Mann, der was hält von der Freude, der sich nicht verliebt
00:11:48Jeden Tag als Neue
00:11:51Einen, der mich versteht
00:11:53Einen, der mit mir geht
00:11:56Wo ich bin, was ich tue
00:12:01Lieblingssack, vielleicht bist es du
00:12:24Hören Sie mal, Sie da
00:12:27Ist verboten, was Sie hier machen, kommen Sie mit aufs Revier
00:12:29Warum soll denn das verboten sein?
00:12:30Ja, das sehe ich auch nicht ein
00:12:31Es gefällt ja den Leuten
00:12:32Sie haben sich nicht einzumischen
00:12:33Und Sie kommen mit
00:12:34Ich mische mich aber ein
00:12:36Lassen Sie doch den Jungen ein paar Mark verdienen
00:12:38Ist ja eh nichts drin, hm?
00:12:41Komm, komm
00:12:41Wenn die Leute Geld brauchen, sollen sie einen ordentlichen Beruf ausüben
00:12:44Ah, wollen Sie damit sagen, dass Maler kein ordentlicher Beruf ist?
00:12:46Allerdings
00:12:46Der Mann hätte wohl Polizist werden sollen, was?
00:12:49Ich verbitte mir das
00:12:50Weißen Sie auch, ich bin selbst Maler
00:12:51Und ich verbitte mir, dass Sie irgendetwas gegen dieses Metier sagen
00:12:54Zu Ihnen habe ich ja gar nichts gesagt
00:12:55Egal, auch wenn es sich um diesen jungen Kollegen handelt
00:12:57Ja, wo ist er denn?
00:13:00Guten Tag, Herr Wachmeister
00:13:06Ja, was ist denn, Fräulein? Warum fahren Sie denn nicht? Ist doch grün
00:13:09Können Sie mir sagen, wo es zum Flughafen geht?
00:13:11Geradeaus, bis zum Platz, beim blauen Schild rechts
00:13:14Dankeschön
00:13:22Kann ich wohl ausnahmsweise zu der Maschine aus Hamburg? Ich hole meinen Vater ab
00:13:25Hab ihn ein Jahr lang nicht gesehen
00:13:30Ausnahmsweise
00:13:30Der Franz drückt ein Auge zu
00:13:32Danke, das ist nett
00:13:44Konsul Stülken
00:13:45Anne
00:13:48Danke fürs Familienalbum
00:13:52Anne, mein Kind, ich freue mich, dich zu sehen
00:13:56Ein denkwürdiger Augenblick
00:13:57Charmantester Vater der Bundesrepublik begrüßt abtrünnige Tochter
00:14:01Haben wir, Herr Konsul, verschmerzt, dass ich noch ein Semester in Rom geblieben bin?
00:14:04Was blieb mir denn anderes übrig?
00:14:06Du siehst wunderbar aus, Papa
00:14:07Du wirst immer jünger
00:14:08Wie machst du das eigentlich?
00:14:10Oh, sehr einfach
00:14:11Ich habe mir abgewöhnt, mich aufzuregen
00:14:13Ich bin nett zu allen Leuten, dann sind sie auch nett zu mir
00:14:15Und das bekommt mir gut
00:14:16Das machen denn meine Enkelkinder
00:14:18Also da wirst du noch eine Weile warten müssen
00:14:20Solange ich nicht einen finde wie dich, Papa
00:14:23Nicht akzeptiert
00:14:25Diese Ausrede kenne ich
00:14:27Weißt du, ich werde jetzt allmählich ein alter Herr und möchte endlich Nachwuchs sehen
00:14:30Erstens wirst du 100 Jahre alt
00:14:32Zweitens können wir ein andermal darüber sprechen
00:14:33Und drittens gehen wir heute Abend bummeln, ja?
00:14:35Ja
00:14:48Alle Schotten sparen
00:14:51Alle Schotten groß und klein
00:14:55Doch nicht jeder Geiz heißt
00:14:58Muss ein Schotten sein
00:15:03Was ein echter Schotten ist
00:15:06Der was auf sich hält
00:15:09Schenkt den anderen Rat und Tat
00:15:13Aber nie sein Geld
00:15:15Echte Schotten können
00:15:19Sich von Geld nicht trennen
00:15:23Denn nichts tut so weh
00:15:26Wie der Griff ins Bordmodi
00:15:29Alle Schotten sparen
00:15:33Alle Schotten groß und klein
00:15:36Doch nicht jeder Geiz heißt
00:15:40Muss ein Schotten sein
00:15:45Einem Helm in Aberdeen
00:15:48Gab ich jüngst die Hand
00:15:51Was er dann tat, brachte mich
00:15:55Fast um den Verstand
00:15:58Niemand wird's verstehen
00:16:01Doch ich hab's gesehen
00:16:05Er hat nachgezählt
00:16:09Wo bin ich dein Finger fäh
00:16:12Na Ulrike, wer zahlt heute Abend?
00:16:15Freitag, du bist dran
00:16:16Ah, ist aber sehr bedauerlich
00:16:18Ich werde jetzt bei Guttmann vorbeischauen
00:16:19Der sprach von einem Amerikaner, der mein Bild kaufen wollte
00:16:22Aber die Galerie ist doch längst zu
00:16:23Ich geh auch in seine Wohnung
00:16:24Ach so
00:16:25Wartest du jetzt mal auf
00:16:26Ja
00:16:27Wenn ein Schotten Urlaub macht
00:16:30Fährt er nicht ans Meer
00:16:32Weil so eine Reise doch
00:16:36Viel zu teuer wär
00:16:40Er stellt sich zu Hause
00:16:44Unter seine Brause
00:16:46Und singt voller Freude
00:16:51Oh, du schöne Urlaubszeit
00:16:54Alle Schotten sparen
00:16:57Alle Schotten groß und klein
00:17:00Doch nicht jeder Greizhals
00:17:04Muss ein Schotten sein
00:17:11Ach, Sack
00:17:15Pardon
00:17:33So, bitte sehr
00:17:35Danke
00:17:36Kellner
00:17:39Anne
00:17:40Ich habe mich entschlossen, die Initiative zu ergreifen
00:17:43Bitte sehr
00:17:44Bringst du uns einen Burgunder, wenn sie einen haben
00:17:46Selbstverständlich
00:17:46Und dann etwas zum Knabbern
00:17:47Diese kleinen Dinger da
00:17:48Sie meinen diese Ölzeekerne
00:17:49Ja, ja
00:17:50Selbstverständlich
00:17:51Also
00:17:52Ich habe mich entschlossen, die Initiative zu ergreifen
00:17:55Und dich mit einigen Herren bekannt zu machen
00:17:57Unter denen du dann deine Wahl treffen kannst
00:17:59Ich gebe allerdings zu, dass ich einen bestimmten im Auge habe
00:18:03So
00:18:03Ja
00:18:04Und um wen handelt es sich dann?
00:18:06Um Hubert Bergmann, einen meiner fähigsten Ingenieure
00:18:09Ich habe ihn eingeladen, zu uns ins Tessin zu kommen
00:18:12So
00:18:12Ich bin sicher, dass er sich in dich verlieben wird
00:18:15Aha
00:18:15Wer verliebt sich nicht in die Tochter seines Chefs
00:18:19Besonders, wenn man ihm auch noch Gelegenheit dazu gibt
00:18:21Wie kann man denn nur so misstrauisch sein?
00:18:23Ja, hör mal
00:18:24Ich glaube, das sind wohl alle Mädchen, die einen reichen Vater haben
00:18:27Anne, du bist hübsch und gescheit
00:18:29Dich würde man auch nehmen, wenn du kein Geld verdrissen
00:18:31Das sagst du Papa, aber du warst schon immer mein eifrigster Verehrer
00:18:34Aber versprich mir, dass du dir wenigstens ansehen wirst
00:18:37Ich will mir meinen Mann selber aussuchen
00:18:39Ich fürchte, da kann ich lange warten
00:18:41Sag mal, willst du mich denn absolut loswerden?
00:18:43Ach Unsinn, ich will, dass du eine glückliche junge Frau wirst
00:18:47Aber mit dir ist ja nicht zu reden
00:18:49Liegt dir denn wirklich so viel daran, Papa?
00:18:52Ja, sehr viel
00:18:54Also gut, du sollst nicht sagen, dass ich starkköpfig bin
00:18:58Meinetwegen, ich werde ihn mir ansehen
00:19:00Anne, das erste vernünftige Wort
00:19:02Aber ich stelle meine Bedingungen
00:19:04Wenn du mir schon einen Heiratskandidaten präsentierst, darf er nicht wissen, dass ich deine Tochter bin
00:19:08Aber das weiß er doch
00:19:09Aber er weiß es nicht, er kennt mich doch gar nicht
00:19:12Du gibst einfach ein anderes Mädchen für deine Tochter aus
00:19:14Natürlich ein sehr nettes
00:19:16Und ich kreuze unter dem Personal auf und so kann ich mir unbeeinflusst mein Urteil bilden
00:19:20Aber wo soll ich denn so ein Mädchen hernehmen, das diesen Quatsch mitmacht?
00:19:24Aber das ist doch ganz einfach
00:19:27Die da drüben zum Beispiel, das ist doch eine Konsolstochter, wie sie im Buch steht
00:19:35Was denn, die da?
00:19:37Ja, sie ist doch reizend
00:19:40Aber Anne!
00:19:45Entschuldigen Sie bitte, bleiben Sie nur eine Frage
00:19:48Würden Sie gerne ein paar hübsche Wochen auf einem Landsitz im Tessin verbringen?
00:19:51Tessin?
00:19:52Ja, natürlich als Gast
00:19:53Jede Menge, aber wo ist der gute Onkel, der mich einlädt?
00:19:56Dort drüben, der Herr, mein Vater, Konsul Stülpen
00:20:00Ja, Sie brauchen nichts weiter mitzubringen als ein bisschen Humor
00:20:03Jede Menge
00:20:03Und Verständnis für eine etwas ungewöhnliche Situation
00:20:06Jede Menge
00:20:07Ja, also passen Sie auf, es ist nämlich folgendes
00:20:09Ja
00:20:11Darf ich einen Moment?
00:20:17Den trinke ich nicht
00:20:18Tommy, ein Piccolo?
00:20:21Sie sind doch nicht von hier?
00:20:24Aufsichtsratssitzung?
00:20:25Nein, nein, nein, ich bin zu meinem Vergnügen
00:20:28Das freut mich
00:20:30Aber Papa, dich kann man auch nicht einen Moment allein lassen
00:20:33Aber
00:20:35Gestatte Papa, dass ich dir deine neue Tochter vorstelle
00:20:39Ulrike
00:20:40Papa
00:20:48Du bist ja so dumm, dass sich die Mäuse beißen
00:20:50Mit einem wild fremden Mann ins Ausland fahren
00:20:53Da steckt doch was dahinter
00:20:54Das ist doch eine ganz faule Sache
00:20:56Schick was?
00:20:57Umsonst hat er doch nicht diesen ganzen Plunder hier gekauft
00:20:59Aber mein Herr
00:21:01Wie sprechen Sie denn mit einem Mitglied der High Society?
00:21:04High Society, wenn ich das schon höre
00:21:06Aber das werde ich dir schon austreiben, deine High Society
00:21:09Entweder du bleibst hier
00:21:10oder ich gehe zur Polizei
00:21:40Ja
00:21:41Verstanden?
00:21:42Hat der Amerikaner etwa dein Bild gekauft?
00:21:43Nein, er hat es nicht gekauft
00:21:44Er konnte es noch gar nicht kaufen, weil er noch nicht da war
00:21:47Und wenn du mich fragst, kommt er es gar nicht
00:21:49Ich kenne doch den Gottmann und seine Sprüche
00:21:52Also gut, bitte
00:21:54Tu was du nicht lassen kannst
00:21:55Aber ich will mit der Sache nichts zu tun haben
00:21:57Ich wasche meine Hände in Unschuld
00:22:00Wie Pontius Pilatus
00:22:02Wie der alte Pontius Pilatus
00:22:07Komm nur nicht hinterher und sage, ich hätte dich nicht gewarnt
00:22:10Ja, doch du hast mich gewarnt
00:22:12Aber sei unbesorgt, ich weiß, was ich tue
00:22:15Wie heißt denn dieser Knilch überhaupt?
00:22:17Das werde ich dir nicht auf die Nase binden
00:22:20Dann erfahre ich wohl auch nicht, wohin du fährst
00:22:22Doch, das sage ich dir sogar nach Ronco
00:22:24Ins Tessin
00:22:26Ha, du spinnst ja
00:22:28Tessin heißt das, hm?
00:22:29In den Kreisen, den ich ab jetzt verkehre, wird vorwiegend Französisch gesprochen
00:22:33Vraiment?
00:22:34Oh la la la la la la la
00:23:14Das kann man ja gar nicht mit ansehen, dass sie in dieser Hitze zu Fuß gehen
00:23:17Noch dazu mit einem so schweren Koffer, soll ich sie ein Stück mitnehmen?
00:23:19Aber jähren manche!
00:23:22Meine Beine sind schon jantier schwoll
00:23:24Da lassen sie doch mal sehen, aber nein, Marjellchen, kann ich ja ja nicht finden, da steigen sie mal ein
00:23:28Sind sie etwa auch aus meiner Jähre?
00:23:30Ne, aber meine Kinderfrau
00:23:34Das ist ein Jahrgang, da wird der Herr Konsulaugen machen
00:23:37Der schmeckt nach Erde, Sonne und Weib
00:23:40So nach Weib, darunter kann ich mir gar nichts vorstellen
00:23:42Zunächst ist es einmal wichtig, dass der Wein mir mundete, Pfandselter
00:23:45Ich habe eine sehr empfindliche Zunge
00:23:47Lord Livingstone, bei dem ich in Diensten zu stehen die Ehre hatte, sagte immer
00:23:51Anton, sie haben einen Daumen, um den sie selbst Savarin beneiden würde
00:23:55Aha, ja, dann laugen wir ab
00:23:58Komm, greifen sie ein bisschen zu
00:23:59Das ist nicht meines Amtes, ich werde den Gärtnerburschen rufen
00:24:02Leider fehlt es uns an allen Ecken und Enden am Personal
00:24:05Dabei haben wir das Haus voller Gäste und erwarten noch mehr
00:24:10Leuchtig
00:24:11Jo
00:24:13Hoffentlich ist es ein angenehmer Dienst
00:24:15Ich bin ein bisschen bange, man weiß ja nie, wo man so hingerät, nicht?
00:24:19Ja, ich glaube, ich soll in der Hauptsache die Tochter des Hauses bedienen
00:24:22Na, wenn sie nett ist und nicht so hochgestochen, nicht?
00:24:25Sind sie etwa am Ende der Herr Breite, ja?
00:24:28Nein, wie kommen sie denn darauf?
00:24:29Ich dachte bloß so
00:24:42Herr Anton, Herr Anton, Ankunft
00:24:48Keinen Augenblick hat man Zeit für sich selbst
00:25:00Guten Tag
00:25:00Guten Tag
00:25:01Guten Tag
00:25:01Melden Sie mich bitte dem Herrn Konsul, mein Name ist Hubert Bergmann
00:25:04Da muss ich bedauern, der Herr Konsul wird es für morgen erwartet, aber Sie sind angemeldet, Bernhard wird Ihnen Ihr
00:25:07Zimmer zeigen
00:25:08Aha, dankeschön, wo kann ich den Wagen hinstellen?
00:25:10Darum wird sich auch Bernhard kümmern
00:25:11So, danke
00:25:14Und wer sind Sie?
00:25:16Ich? Ich bin das neue Haus, Mariellchen
00:25:18Und Sie sind wohl der Anton, was?
00:25:21Na, hoffentlich vertragen wir uns auch gut
00:25:23Ich bin der Herr Anton und Sie sind nicht das neue Haus, Mariellchen
00:25:26Aber manche, ich soll doch hier eine neue Stellung antreten
00:25:30Bedauere, hier ist keine Vakanz für Sie
00:25:31Keine was? Vakanz? Was heißt denn das?
00:25:35Dass wir Sie hier nicht brauchen können
00:25:36Sie sind aber ja schön schief gelingen, Sie Lorbas
00:25:39Ich habe einen Brief vom Herrn Konsul
00:25:41Vom Herrn Konsul?
00:25:47Ja
00:25:48Da staunen Sie, was?
00:25:55Pfannzelter?
00:25:58Herr Pfannzelter?
00:26:00Ja, grüß Gott, Herr Pfarrfinder
00:26:04Wartest du auf mich?
00:26:05Ja Pfannzelter, grüß Gott
00:26:06Ich wollte Ihnen die 10 Franken bringen für den Zeltplatz
00:26:09Aber jetzt geht's nicht
00:26:11So, jetzt geht's nicht, warum?
00:26:13Weil mein Bruder der Feit die Hose verloren hat beim Bootsfahren
00:26:15Und da war unser ganzes Geld drin
00:26:18Auwe!
00:26:19Die Hose haben wir wieder rausgefischt, aber die ganze Reisekasse ist futsch
00:26:23Ja, was macht er denn jetzt? Ohne Geld kann man doch nicht leben, gell?
00:26:26Soll ich euch was leihen?
00:26:28Das ist ja nett von Ihnen, aber das würden wir nicht annehmen
00:26:30Was tut ihr dann? Heimschreiben, dass euch etwas geschickt wird?
00:26:33Auf keinen Fall, das wäre eine Blamage
00:26:35Nein, wir müssen immer selbst was verdienen
00:26:37Ja, wie denn?
00:26:38Mein Bruder ist schon drunten am See, der arbeitet beim Bootsverleih
00:26:41Aber ich, ich hab noch nichts
00:26:42Wissen Sie vielleicht etwas, oder kann ich Ihnen im Weinberg aushelfen?
00:26:45Mein Gott, Jucke, im Weinberg
00:26:47Es ist eine schwere Arbeit, da bist du noch zu jung dazu
00:26:51Aber Moment, da fällt mir gerade ein, beim Konsul Stöcken
00:26:55Auf Lavinia, da suchen Sie Personal
00:26:58Vielleicht könntest du dort ein bisschen aushelfen
00:27:00Wenigstens für ein paar Tage
00:27:02Ja?
00:27:06Ich platze schon vor Neugier, Herr Konsul
00:27:09Vater und Tochter sagen du zueinander
00:27:11Wenigstens jetzt im 20. Jahrhundert
00:27:13Denk dann an mein Kind
00:27:14Ich denke bestimmt daran
00:27:15Sie werden überhaupt staunen, wie ich die Rolle spiele
00:27:17Ich hab nämlich den Bedecker von Rom auswendig gelernt
00:27:20Die Epochen der Renaissance und des Barock finden in weltberühmten
00:27:24durch spezifisch-römischen Stil charakterisierten kirchlichen und profanen Prachtbauten ihren
00:27:28Gut so mein Kind, sehr gut
00:27:30Ich wollte eigentlich immer Schauspielerin werden
00:27:32Aber stattdessen haben mich meine Eltern in die Textilschule gesteckt
00:27:35Das ist doch ein hübscher Beruf für eine Frau
00:27:37Schönen Stoff entwerfen und sowas
00:27:39Und sicher hast du auch dazu Talent
00:27:40Schon, aber ich habe bestimmt mehr Begabung zur Schauspielerin
00:27:44Da hast du jetzt genug Gelegenheit, es zu zeigen
00:27:46Du machst es wunderbar
00:27:49Wirklich großartig
00:27:50Er konnte mich nicht in die Geschwindigkeit zurückkommen
00:27:53Dankeschön, Otto
00:27:55Schön ist es hier
00:27:56Und die Farben
00:28:09Ah, die Galerie Gutmann in persona, weil ich glanz in meiner Hütte
00:28:11Morgen, Renner
00:28:12Kommen Sie rein
00:28:12Na, was macht die Kunst?
00:28:14Schauen Sie sich unverbindlich um
00:28:17Vielleicht haben Sie doch recht
00:28:19Wie meinen Sie?
00:28:20Vielleicht haben Sie doch recht
00:28:22Mr. Wilson war da
00:28:23Ja
00:28:26Sie sind ein eigensinniger Burschweiner
00:28:28Hätten längste Menge Geld verdienen können
00:28:30Mr. Wilson ist der Anfang
00:28:33Ah
00:28:354500
00:28:37Sie fragen gar nicht danach, komischer Heiliger
00:28:39Nein, ich habe nichts dagegen
00:28:40Das haben Sie wirklich prächtig gemacht
00:28:42Danke Ihnen
00:28:42Sie können meine Bilder weiterhin verkaufen
00:28:44Ich bin einverstanden
00:28:45Sehr gnädig
00:28:46Sie wollen wohl ein reicher Mann werden
00:28:48Oh, nicht unbedingt
00:28:49Hauptsache, Sie lassen mich in Ruhe
00:28:50Mischen sich nicht ein und lassen mich so mahlen, wie ich will
00:28:52Das Verkaufen ist Ihre Sache
00:28:54Menschensgehen Gottmann, das haben Sie wunderbar gemacht
00:29:02Steinhäger?
00:29:02Ja, gerne
00:29:03Was anderes wäre auch gar nicht da gewesen
00:29:08Also, dass es so weiter geht
00:29:10Auf Vorlaufweg geht es gar nicht weiter, Prost
00:29:13Wieso?
00:29:14Ich fahre nämlich in die Ferien
00:29:16Also dann auf die Ferien
00:29:31Sehr verehrter Herr Konsul
00:29:32Im Namen der Gäste
00:29:33Im Namen des Personals
00:29:34Erlaube ich mir Sie und das gnädige Fräulein
00:29:35Pardon, das gnädige Fräulein
00:29:36und Sie herzlichst zu begrüßen
00:29:38Ich hoffe, dass Sie alles bestens zu Ihrer Zufriedenheit arrangiert finden
00:29:41So, dass sich die Herrschaften in der Folge hier wirklich wohlfühlen können
00:29:43Danke, lieber Anton
00:29:45Ach, Bergmann
00:29:46Tag, Herr Konsul
00:29:47Lieber Bergmann, ich freue mich, dass Sie hier sind
00:29:49Guten Tag, Herr Konsul
00:29:50Ich hoffe, Sie hatten eine gute Reise
00:29:51Ach, ja
00:29:51Guten Tag, Knut
00:29:53Eva, kannst du dich noch erinnern?
00:29:55Klar, du siehst noch genauso aus, wie ich bin
00:29:57Aber du hast dich hinaus verändert
00:29:59Ach, äh
00:29:59Warst du nicht blond?
00:30:00Ja, früher schon mal
00:30:01Vor sieben Jahren
00:30:02Bernd
00:30:03Anne
00:30:04Ich bin Micky
00:30:04Freut mich
00:30:05Guten Tag
00:30:06Guten Tag
00:30:07Ich bin Hubert Bergmann
00:30:09Guten Tag
00:30:10Guten Tag
00:30:12Rosa Sasbatchel
00:30:14Köchin
00:30:15Spezialität Mehlspeisen à la Vienne
00:30:17Über Fräulein Palatschke
00:30:18Pardon
00:30:19Pachulke
00:30:20Brauche ich Ihnen ja wohl nicht zu sagen
00:30:21Bitte sehr, ich habe mich gefügt
00:30:22Und das ist unsere reizende Monika
00:30:25Guten Tag
00:30:25Tag, Herr Konsul
00:30:26Jakob
00:30:28Aushilfsdiener
00:30:28Bisschen klein geraten, aber
00:30:29Vielleicht wächst er noch
00:30:31Tag, mein Junge
00:30:31Na, wo kommst du denn her?
00:30:33Aus Deutschland
00:30:34Pfadfinder
00:30:35Was ist denn dein Vater?
00:30:36Finanzminister
00:30:37Hä?
00:31:00Kunstgeschichte studieren Sie in Rom vor ein Stück?
00:31:02Ja, das habe ich getan. Ach, das ist eine wunderbare Stadt. Bitte, ich möchte noch etwas.
00:31:06Ich trinke mich so hastig, mein Kind. Der Portwein ist schwer. Ach, schwer. Er trinkt sich doch ganz leicht. Hast
00:31:14du Angst, Papa, dass ich einen Schlips kriege? Ach, das wäre doch lustig. Ich möchte gern mal einen Schlips haben.
00:31:22Ach, das antike Rom, herrlich. Aber auch die Epochen der Renaissance und des Barock finden in weltberühmten, durch spezifisch römischen
00:31:29Stil charakterisierten kirchlichen und profanen Prachtbauten ihren...
00:31:35Waren Sie schon in Rom, Herr Bergmann?
00:31:36Ja, nur für ein paar Tage. Ich habe dann auch wie alle anderen natürlich... Dankeschön, es geht schon. Meine letzten
00:31:41Lire in die Fontana...
00:31:42Was? Sie haben bei Fontana gekauft? Na, hören Sie, das ist aber typisch, Mann. Da waren Sie ja in der
00:31:47Apotheke. Es ist das teuerste Geschäft in Rom. Ich kenne es genau.
00:31:57Natürlich, Fontanas Stoffe sind die besten, vor allem Seiden, aber schon... Nein, dankeschön.
00:32:02Diese Seide ist auch erste Qualität, aber bestimmt nicht so teuer. Doch, Sie sollten mal mit mir einkaufen gehen. Ich
00:32:08kann Ihnen sagen, von Stoffen verstehe ich was.
00:32:10Mein Gott, die letzten Lire. Anton, wo war ich stehen geblieben? Ach so, ja, natürlich. Wissen Sie, das Colosseum ist
00:32:19auch eines der größten und eindrucksvollsten Bauwerke.
00:32:22Gar nicht zu reden von dem Zirkus Maximus und den Thermen des Caracciola... äh, äh, Caracallas, ähm, äh, Caracalla.
00:32:29Du brauchst hier keinen kunstgeschichtlichen Vortrag zu halten, mein Liebling.
00:32:32Warum denn nicht? Ich weiß noch viel mehr. Du würdest staunen, was noch alles im Prediger steht.
00:32:39Oh, Verzeihung.
00:32:47Das kleine Dusseltierchen.
00:33:05Der Kaviar. Bitte, Herr Antons.
00:33:07Andere Seite. Von links wird serviert, von rechts abgeräumt. Merke dir das Jakob ein für allemal. Ich sage ungern etwas
00:33:14zweimal.
00:33:15Sehr wohl. Frau Rosa erlaubte sich zu bemerken, dass es sehr schwierig war, diese Sorte von Kaviar zu bekommen, die
00:33:22Sie Anton bevorzugen.
00:33:24Schenk den Schamli ein.
00:33:41Etwas mehr als halb voll das Glas. Alles andere ist unfein. Ebenso unfein wie das Benehmen der Tochter des Hauses
00:33:48vorhin an der Abendtafel.
00:33:49Das ist eine Zumutung mit ansehen zu müssen, wie sie den Weinen sich hineinschüttet. Mir wurde übel. Buchstäblich übel.
00:33:57Sitzen wohl, Herr Antons.
00:34:06Dankeschön, Emma. Prost.
00:34:09Wohlsein.
00:34:13Ich kann sie noch ihre Frau Mama. Mit der habe ich oft Tennis gespielt. Unten am Roten Baum. Da muss
00:34:17ich Ihnen eine Geschichte erzählen.
00:34:23Ein schöner Abend. Mhm. Wie ein Märchen.
00:34:29Ich finde es sehr sympathisch, dass Sie sich noch so freuen können. Sie haben das doch eigentlich immer.
00:34:33Ich? Wieso? Ach so. Natürlich. Aber wissen Sie, es kommt immer darauf an, in welcher Stimmung man so etwas erlebt.
00:34:41Ich bin ja ein bisschen abhängig von Stimmung. Glauben Sie mir, dass ich ein bisschen abhängig von Stimmung bin?
00:34:47Warum soll ich Ihnen das nicht glauben? Das ist nett. Sie sind überhaupt ein netter Mensch.
00:34:53Oh. Aber ich bin doch auch ganz nett. Finden Sie nicht? Ach ja.
00:34:57Habe ich was Dummes gesagt? Aber es macht nichts. Ich bin eben heute glücklich.
00:35:08Die Emma ist doch sehr hübsch, nicht? Oh ja. Für ein Stubenmädchen besonders, okay?
00:35:14So? Ja? Die wird schon ihren Weg machen. Ach ja. Reich heiraten oder sowas.
00:35:19Mhm. Mhm. Mhm.
00:35:24Emma. Herr Jockey.
00:35:28Auch ein kleines Schlückchen? Nein, danke. Setz dich einen Moment zu mir.
00:35:36Ich bin schön, nicht? Ja. Sehr schön.
00:35:40Romantisch. Sehr romantisch.
00:35:47Prost.
00:35:58In der Ferne denk ich an dich, Bella Maria. Werden auch noch Jahre vergehen. Einmal gibt es ein Wiedersehen.
00:36:15Bella Maria. Bella Maria. Bella Maria.
00:36:22Ach, sagen Sie, warum sind Sie eigentlich noch nicht verheiratet?
00:36:27Weil ich noch keine gefunden habe, die ich wirklich liebe. Bisher.
00:36:32Ach so. Gute Nacht. Gute Nacht. Gute Nacht. Gute Nacht. Gute Nacht.
00:36:41Gute Nacht.
00:36:44Findest du nicht, dass sich Anhalt Ambert etwas komisch benommen hat?
00:36:47Ja, komisch schon, aber ganz niedlich. Sie hat eben einen kleinen Schwips gehabt.
00:36:50Ja, eben.
00:36:50Ach, Schwipschen, Schwips, ja. Ich weiß nicht. Ich kenne sie doch als Kind, dass sich jemand so verändern kann.
00:36:58Vielleicht ist eine gar nicht die richtige Anstürkin. Aber Eva, die ist wohl nicht gut.
00:37:03Tante Eva als Märchenstunde. Du hast wirklich eine blühende Fantasie.
00:37:06Wie soll's denn sonst sein?
00:37:15Na, wie war's?
00:37:17Himmlisch. Einfach himmlisch. Noch nie habe ich so einen schönen Abend erlebt wie heute. Und sowas hast du nun immer.
00:37:27Es ist alles so schrecklich.
00:37:30Ich denke, es hat dir gefallen.
00:37:31Hatte sie auch. Aber ich kann ja nicht hierbleiben. Ich muss ja gleich wieder weg.
00:37:36Du musst weg?
00:37:37Ja. Warum denn?
00:37:38Weil, weil ich mich doch so verliebt habe in... Ich meine, es ist doch für dich vorgesehen.
00:37:44Was? Du bist in Hubert Bergmann verliebt?
00:37:46Ja. Ich war ja natürlich schon oft verliebt, das ist ja klar. Aber diesmal, diesmal ist es anders. Diesmal ist
00:37:53es richtig.
00:37:54Ich bin ja so unglücklich.
00:37:56Ich verstehe dich gar nicht, Ulrike. Warum denn? Freue dich doch.
00:38:01Und wie kann ich mich denn freuen, wenn ich mich in einen verliebe, wo es ganz aussichtslos ist?
00:38:05Also, pass mal auf, ich will dir etwas sagen.
00:38:08Ich meine, Hubert Bergmann ist bestimmt ein netter Kerl, aber nicht mein Typ. Für mich kommt er nicht in Frage.
00:38:13Anne, ist das wirklich wahr? Wirklich? Ach, Anne, ich kann dich zwar nicht begreifen, aber ich bin froh.
00:38:19Gott, bin ich froh. Dein Vater, dem muss ich doch gleich sagen. Und dann, dann schickt er mich bestimmt sofort
00:38:27wieder weg. Bestimmt.
00:38:28Gar nichts wirst du ihm sagen, mein Schatz. Das überlassen wir alles mir. Natürlich wird es eines Tages erfahren, aber
00:38:34nicht gerade jetzt.
00:38:35Es wäre doch schade um den schönen Spaß. Du glaubst gar nicht, wie viel Vergnügen mir meine Rolle machen.
00:38:40Mir meine auch. Und du hältst mich bestimmt nicht für unanständig?
00:38:43Aber nein, wie kommst du denn darauf? Also, gute Nacht. Schlaf gut.
00:38:47Ja, du auch, Anne.
00:39:00Entschuldigen Sie, Herr Konsul, ich wollte mich nur erkundigen, ob Sie nicht noch Wünsche für die Nacht haben.
00:39:04Ich muss mich sehr wundern, liebe Emma, dass Sie so spät im Zimmer eines Herrn erscheinen. Das ist kein passendes
00:39:09Benehmen für ein gut erzogenes Stubenmädchen.
00:39:12Verzeihung, aber ich dachte es hierher zu meinen Obliegenheiten, Ihnen noch einen guten Nachtkurs zu gehen.
00:39:19Schlange. Na, wie gefällt er dir denn?
00:39:21Na ja, ich kann noch nicht viel sagen, aber mir scheint Humor, Scham.
00:39:25Na siehst du, auf das Urteil deines Vaters kannst du dich eben verlassen.
00:39:29Das tue ich ja auch. Was würde ich nur anfangen ohne meine gescheiten Papa?
00:39:34Es war lustig heute Abend, was? Ich glaube, wir werden noch eine Menge Spaß haben.
00:39:39Ich bin wohl der Letzte, der keinen Spaß versteht.
00:39:42Jetzt muss ich mich aber zurückziehen. Die Stubenmädchen auf Lawinia haben sehr früh aufzustehen.
00:39:46Befehl des Herrn Anton. Er selbst schlägt natürlich bis um acht.
00:39:51Er soll dich noch richtig hernehmen. Da habe ich gar kein Mitleid.
00:39:54Weißt du übrigens, dass er dich nicht leiden kann?
00:39:57Ich weiß, Herr Konsul. Gute Nacht.
00:40:01Gute Nacht, mein Kind.
00:40:09Gute Nacht, jedes Fräulein.
00:40:20Guten Morgen, Frau Stöckin. Guten Morgen, Herr Bergmann.
00:40:23Guten Morgen.
00:40:24Morgen, Jocki.
00:40:31Na endlich.
00:40:39Zigarette.
00:40:49Zeitung.
00:40:52Muss das sein?
00:40:54Entschuldigung
00:40:54Das ist da weg
00:40:57Melde dich beim Gärtner
00:40:59Du kannst ihm helfen, die Kieswege zu haken und die Hecke zu schneiden
00:41:05Aber dass du mir alles ordentlich machst, sonst ziehe ich dich bei den Ohren
00:41:08Tummle dich, tummle dich, Jakob
00:41:10Sich regen bringt Segen
00:41:11Die Köcheln sagen, der Herr Konsum möchte um halb neun sein Frühstück
00:41:15Halb neun? Was denkt sich denn der Mann?
00:41:17Der Herze von Bedford hat nie vor elf gefrühstückt
00:41:20Schirm
00:41:22Ich sehe schon, dieser Herr Stülken hat noch viel zu lernen, halb neun
00:41:25Am Morgen will man doch wenigstens ein Stündchen für sich haben
00:41:28Das sehe ich ein, Herr Anton
00:41:31Na was ist denn, was willst du noch?
00:41:33Wir, wir haben noch nicht über das Gehalt gesprochen
00:41:36Du kommst freie Station, Kosten und Logis
00:41:38Logis brauche ich nicht
00:41:39Ich schlafe bei meinem Bruder im Zelt
00:41:41Ich rede vom Geld
00:41:43Geld, Geld, andere würden glücklich sein
00:41:45Ja, sie würden noch etwas dazugehen, wenn sie unter einem Butler meiner Perfektion
00:41:48Die Sporen verdienen könnten
00:41:50Ich bin ja auch glücklich, ich bin sogar sehr glücklich
00:41:52Aber ich brauche Geld
00:41:55Das kann ich mir denken, wo dein Vater Finanzminister ist
00:41:57Also gut, wie viel hast du dir denn gedacht?
00:42:00Ich dachte so 20 Franken
00:42:02Im Monat?
00:42:03In der Woche
00:42:03Du bist wohl ein wenig übergeschnappt, das kommt überhaupt nicht in Frage
00:42:06Ich muss darauf bestehen oder ich suche mir etwas anderes
00:42:09Das ist Erpressung
00:42:10Also ich bewillige dir deine unverschämte Forderung
00:42:12Aber eins sage ich dir
00:42:14Wenn du nicht funktionierst wie eine Eins, fliegst du
00:42:16Ich bitte überdies zur Kenntnis zu nehmen, dass du in erster Linie zu meiner persönlichen Bedienung da bist
00:42:20Ach so
00:42:21Ja, dann kostet es 5 Franken extra
00:42:24Nein, dieses Personal heutzutage
00:42:27Also los jetzt, verschwinde, verschwinde
00:42:28Sehr wohl
00:42:39Hören Sie, Anne, Sie müssen den Ball mit dem Schläger treffen, nicht mit dem Bauch
00:42:43Hallo, Emma
00:42:45Guten Morgen, Jockey
00:42:46Gefährig trage es dir
00:42:47Ach, lass nur, du hast doch das Tablett
00:42:49Schau mal
00:42:51Machen Sie sich nur lustig über mich, ich werde es Ihnen schon noch zeigen
00:42:56Ich glaube, da spinnt sich was an
00:43:08Ui
00:43:10Aufregend, was wird Herr Anton sagen
00:43:11Er wird mir ein Donnerwetter machen
00:43:12Was, der Anton, diese Knallscharge
00:43:15Rieche dich nicht auf, sage einfach, ich bin's gewesen
00:43:17Mich kann er sowieso nicht leiden
00:43:21Du bist ein feiner Kerl, Emma
00:43:22Ich mag dich
00:43:24Schade, dass ich nicht ein paar Jahre älter bin
00:43:30Hallo
00:43:33Allzeit bereit
00:43:33Allzeit bereit
00:43:35Du kannst mir doch sicher helfen
00:43:36Ich suche hier ein nettes, einfaches Quartier
00:43:38Aber kein Hotel natürlich
00:43:39Tja, lassen Sie mal nachdenken
00:43:41Das wird ein bisschen schwer sein
00:43:42Wissen Sie, ich bin auch nicht von hier
00:43:44Beim Pfanzelter vielleicht
00:43:45Das ist ein Weinbauer da oben, gar nicht weit
00:43:47Wir haben in seinem Garten unser Zelt stehen
00:43:49Der vermietet auch
00:43:50Dann werde ich da mal nachfragen
00:43:51Ja, ich zeig's Ihnen
00:43:52Danke
00:43:55Guten Morgen, Herr Konsul
00:43:56Guten Morgen
00:43:57Ich hätte Post abzujeden
00:43:58Danke
00:43:59Aha
00:44:00Ich wollte dir nur sagen, dass du heute Nachmittag auf meine Bedienung verzichten musst
00:44:04Ja, leider
00:44:05Ich habe nämlich Ausgang
00:44:07Hoffentlich vermisst du mich nicht allzu sehr
00:44:09Aber ich glaube, du wirst auch ohne mich auskommen
00:44:11Mich so auf die Folter zu spannen
00:44:13Du Bestie, du Scheusal, du ungeratenes Mädchen
00:44:15Man sollte dich doch übers Knie legen
00:44:17Ich sollte es mich in Ruhe überlegen lassen
00:44:18Auf welche Weise ich deinen Wunsch früher oder später erfüllen werde
00:44:21Ja
00:44:23Ja
00:44:37Ist etwas passiert? Fühlen Sie sich nicht wohl?
00:44:39Kognak
00:44:44Kognak, ja
00:44:45Hier, bringen Sie
00:44:47Wasch, das hilft
00:44:48Soll ich einen Arzt rufen?
00:44:50Anton, lieber Herr Antons, reden Sie doch.
00:44:53Sie machen mir ganz bange.
00:44:55Ich habe in meinem Leben schon viel mitgemacht, das darf ich wohl sagen.
00:44:58Ich war dabei als Prinzessin Löwenklau und eine Felsspalte trat und für immer verschwand.
00:45:02In meinen Armen verschied ein amerikanischer Botschafter,
00:45:05als er sich in Indien das schleichende Fieber zugezogen hatte.
00:45:08Aber noch nie, noch niemals hat man mir annähernd Ähnliches geboten wie in diesem Hause.
00:45:12Eine Schamlosigkeit.
00:45:13Es ist eine Frage der Selbstachtung. Ich muss mit ihm sprechen. Ich muss.
00:45:17Niemand soll mir nachsagen können, dass ich ein Falkling bin.
00:45:28Pardon, Herr Konsul.
00:45:30Ich bin vorhin Zeuge eines entwürdigenden Auftritts geworden.
00:45:33Mein Zartgefühl verbietet mir darauf einzugehen. Ich sage nur ein Wort. Emma.
00:45:38Wer?
00:45:38Ich könnte noch verstehen, wenn es sich um eine der anderen weiblichen Personen gehandelt hätte,
00:45:41die hier anwesend sind und die alle gewisser Vorzüge nicht entbehren.
00:45:44Aber dass ein Herr, dem ich zu dienen die Ehre habe,
00:45:47sich mit einem solchen Trampel einlässt, einem solchen Kamuffel,
00:45:49einer solchen Plunzen, das geht über meinen Horizont.
00:45:52Das ist mir selbst noch nicht einmal bei BW Pekanari passiert,
00:45:56der gewiss ein Spiel bei seiner sinnlichen Leidenschaften war.
00:45:58Und deshalb, und deshalb bin ich leider gezwungen, ein Ultimatum zu stellen.
00:46:02Entweder Sie, kleingeschrieben, oder ich.
00:46:05Lieber Anton, wie hoch bewerten Sie Ihre moralische Entrüstung?
00:46:08Ich meine in Zahlen ausgedrückt.
00:46:10Mein Gehalt erhöht sich um 50 Prozent,
00:46:12wenn es sich um Sittlich nicht ganz einwandfreie Häuser handelt.
00:46:14Oh.
00:46:15Das ist die Taxe.
00:46:16Aha.
00:46:16Fürst Galizin und BW Pekanari.
00:46:18Mussten Sie auch bezahlen.
00:46:20Die Prinzessin Löwenklau war davon befreit.
00:46:22Weilläufig war sie auch schon fast 80.
00:46:30Und da, da ist die Boca-Bahn.
00:46:33Spielen Sie Boca?
00:46:34Nein, noch nicht, aber ich muss lernen.
00:46:36Und da kann man in aller Ruhe sitzen und Mahlzeiten.
00:46:40Wissen Sie schon, wie lange Sie bleiben?
00:46:42Ich denke, vielleicht ein, zwei Wochen.
00:46:44Ich suche hier nämlich jemanden.
00:46:46Ja, hab's schon verstanden.
00:46:48Ist auch viel lustiger zu zweit, Urlaub.
00:46:51Suchen Sie eine schwarze oder eine blonde?
00:46:53Nein, nein, ich suche meine Schwester.
00:46:54Sie muss hier im Ort sein, oder?
00:46:56Zumindest in der Nähe.
00:46:57Da würde ich einmal im Verkehrsbüro nachträumen.
00:46:59Da sind alle Fremden registriert.
00:47:00Das nützt nicht viel.
00:47:01Ich weiß ja nicht, wie sie heißt.
00:47:03Wie?
00:47:03Sie wissen nicht, wie Ihre Schwester heißt?
00:47:05Na ja, natürlich weiß ich das.
00:47:06Aber wie sie hier heißt, weiß ich nicht.
00:47:08Ach so.
00:47:10Ja, die Hitze, gell?
00:47:12Ja.
00:47:26Ja, Locarno.
00:47:28Ja, ich warte.
00:47:31Hallo.
00:47:32Hallo, Herr Dr. Petersen.
00:47:33Sie werden staunen, dass ich anrufe.
00:47:36Ja, Eva.
00:47:37Was gibt es denn, mein Kind?
00:47:39Was Mysteriöses.
00:47:41Na, sagen Sie schon.
00:47:43Ach, ach, das ist allerdings komisch.
00:47:46Ich bin doch so neugierig.
00:47:47Und da dachte ich, Sie haben vielleicht noch irgendein Foto von Anne.
00:47:50Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass das hier mit rechten Dingen zugeht.
00:47:54Ulkisch.
00:47:56Ja, ich werde mal nachsehen, ob ich ein Foto finde.
00:47:58Das bringe ich mit.
00:47:59Ich muss ja sowieso zu euch runter.
00:48:01Äh, ja, ich habe doch mit dem Konsul noch ein Hühnchen zu rupfen.
00:48:04Sie wissen doch, Eva, die Wette.
00:48:06Ja.
00:48:07Mhm.
00:48:10Am besten, wir verabreden uns heute schon, wann und wo wir uns hier treffen werden.
00:48:15Mhm.
00:48:21Rosen werden blühen, wenn wir uns wiedersehen.
00:48:32Sterne werden blühen, so hell wie nie.
00:48:40Denn unsere Liebe geht nie vorbei.
00:48:48Denn unsere Liebe geht nie vorbei.
00:48:52Rosen werden blühen, nur für uns zwei.
00:49:02Rosen werden blühen, wenn du mich wiederküsst.
00:49:12Und mein Herz wird blühen, so heiß wie nie.
00:49:20Ich seh' in den Frühling und dich herbei.
00:49:32Rosen werden blühen, dann für uns zwei.
00:49:39Wo wollen Sie denn hin, Emma?
00:49:41Haben Sie denn vergessen, dass ich heute meinen Ausgang habe?
00:49:43Aber, dass Sie mir pünktlich elf Uhr zu Hause sind, wünsche das.
00:49:46Ihr wisst doch.
00:49:47Gut und wunderbar, wenn ich bei dir bin im nächsten Jahr.
00:50:00Bis dahin träum' ich vom Wiedersehen.
00:50:14Tschüss.
00:50:18Tschüss.
00:50:23Tschüss.
00:50:27Tschüss.
00:50:33Tschüss.
00:50:42Der Herr Konsul begehrte zu sprechen, Herr Anton.
00:50:44Ich glaube, er will seinen Tee.
00:50:47Das erste, Jakob, was ein Herrschaftsdiener zu beachten hat, ist Diskretion, Diskretion
00:50:51und nochmals Diskretion.
00:50:52Er sieht nichts, er hört nichts, er schweigt.
00:50:55Sehr wohl, Herr Anton.
00:50:55Ich habe nichts gesehen, ich habe nichts gehört.
00:50:57Ich schweige.
00:50:58Ich bin um eine Gehaltsaufbesserung von fünf Franken.
00:51:14Weißt du, Ulrike, ich stamme aus einer soliden alten Kaufmannsfamilie.
00:51:19Für mich ist ein Vertrag ein Vertrag.
00:51:21Ich glaube, du stimmst mir doch zu, dass wir beide so eine Art Vertrag geschlossen haben.
00:51:26Nun sehe ich mit einigem Bedauern, dass du diesen Vertrag nicht so recht einhältst.
00:51:32Ich meine dem Sinn nach.
00:51:33Denn der Sinn war ja wohl das.
00:51:36Anne, ich hätte es eben gern gesehen und dieser Hubert Bergmann gefällt mir.
00:51:40Und nun gefällt er dir auch.
00:51:42Ich habe das schon gemerkt.
00:51:44Siehst du, und das meine ich mit dem Sinn unseres Vertrags.
00:51:47Ja, Herr Konsul, ich verstehe.
00:51:49Ja, ich gebe zu, dass das Ganze allerdings keine sehr glückliche Idee gewesen ist.
00:51:55Nein.
00:51:56Tja, aber du bist nun einmal darauf eingegangen.
00:51:58Ich glaube, es ist das Beste, wenn ich jetzt nach Hause fahre.
00:52:01Davon kann ja keine Rede sein.
00:52:03Da klemmen wir ja Anne auf den Kopf.
00:52:05Schau, um was ich dich bitte, leg dir ein bisschen Zurückhaltung auf dem Hubert Bergmann gegenüber.
00:52:13Wirst du das tun?
00:52:15Ja.
00:52:23Beheilung bitte zur Madonna del Sasso mit also zu Monteprey.
00:52:26Bahn fährt hier ab.
00:52:30Entschuldigen Sie vielmals.
00:52:31Oh, bitte.
00:52:32Ich bin so lang, ich verliere leicht das Gleichgewicht.
00:52:34So, tun Sie das.
00:52:38Kennen wir uns nicht?
00:52:39Ich habe Sie doch schon irgendwo gesehen.
00:52:42Waren Sie nicht neulich in der Tarantle in Schwabing an dem Amt?
00:52:45Ja, das war ich.
00:52:46An der Tür.
00:52:47Natürlich, ich habe Sie doch beinahe umgerannt.
00:52:48Ich bin schon früher begegnet.
00:52:50Ja, in der Leopoldstraße, da hatten Sie die Kontroverse mit den Polizisten.
00:52:53Erinnern Sie sich?
00:52:54Ach, da mit dem Jungen, der für den Seestag gezeichnet hat.
00:52:56Das haben Sie gesehen?
00:52:57Das ist aber komisch.
00:53:02Konvento e Piezade del Chiesa sono dell'anno 1480.
00:53:05La Chiesa stata fatta più tardi, ecce nel 1616.
00:53:10Plus der und Wallfahrtskirche stammen aus den Jahre 1480.
00:53:13Die Kirche wurde erst später, nämlich 1616, gewandt.
00:53:17Gemälde von Antonia Aseri.
00:53:28Bramaschino, autore della Pugania Gito.
00:53:30E ora, signori, entriamo in Piezade.
00:53:32Wollen wir mit hineingehen?
00:53:34Ach, ich denke lieber später, wenn sich die Leute etwas verlaufen haben.
00:53:37Gut.
00:53:38Ich finde es sympathisch, dass Sie sich anscheinend aus dem Trubel auch nichts machen.
00:53:41Die Beste mit einem kleinen Spaziergang.
00:53:42Ja, gerne.
00:53:45Ach, das ist aber nett.
00:53:46Ich danke schön.
00:53:48Der Herr ist mir leider zuvorgekommen.
00:53:50Der hat mir gezeigt, wie man einer Dame den Hof macht.
00:53:53Wollen Sie mit in den Hof machen?
00:53:56Vielleicht.
00:54:02Arrivederci.
00:54:03Ciao.
00:54:04Also erst der Panino.
00:54:06Passen Sie auf.
00:54:10Und nun die Dicke hinterher.
00:54:16Jetzt die.
00:54:17Oh ja.
00:54:20Moment.
00:54:21Also, kurz gezielt und...
00:54:24Haha, nichts getroffen.
00:54:26Noch eine dürfen Sie.
00:54:27Aha.
00:54:29Herr Bergmann, waren Sie englisch schon oft verliebt?
00:54:33Wie kommst du denn darauf?
00:54:36Ich habe ein Problem.
00:54:38Ein Altersunterschied von acht und neun Jahren.
00:54:41Wäre das sehr schlimm?
00:54:42Im Gegenteil.
00:54:44Es ist doch gut, wenn der Mann ein bisschen älter ist.
00:54:47Bei mir ist es eben umgekehrt.
00:54:50Umgekehrt?
00:54:51Ah, mein ist näher.
00:54:53Oh ja.
00:54:54Hey, Emma ist doch mindestens 21 bis 22.
00:54:57Ja.
00:54:58Und ich bin erst 13.
00:54:59Mhm.
00:55:00Das ist das Problem.
00:55:01Eben.
00:55:01Sie kommen dran.
00:55:03Du, ich muss dir sagen, du hast aber einen sehr guten Geschmack.
00:55:05Die Emma ist ein bildhübsches Mädchen.
00:55:07Ach, das wäre nicht das Wichtigste.
00:55:09Ich sehe sowieso mehr auf Charakter.
00:55:11Ja, natürlich.
00:55:13Die Frage ist nur...
00:55:14Ah.
00:55:15Aha.
00:55:15Den wurden Sie verpatzt.
00:55:18Die Frage ist, ob ich noch so lange warten soll.
00:55:20Man weiß ja nie, ob es später auch noch so nette Mädchen gibt.
00:55:23Ach du, da kann ich dich beruhigen.
00:55:24Die hat's zu allen Zeiten gegeben.
00:55:26Zum Beispiel auch das vollen Stülken.
00:55:28Wieso?
00:55:29Werden Sie sie heiraten?
00:55:31Ja, siehst du, das ist auch so ein Problem.
00:55:33Wieso?
00:55:34Das wäre doch sehr günstig.
00:55:35Der Konsul hat einen Haufen Geld.
00:55:36Ja, eben deswegen.
00:55:37Wenn Anne nicht die Tochter vom Konsul wäre, wäre es mir viel lieber.
00:55:41Ach, Sie mögen sie also.
00:55:43Jetzt haben Sie sich verraten.
00:55:45Wusste ich's doch.
00:55:46Das hast du gewusst?
00:55:47Man beobachtet ja.
00:55:48Mhm.
00:55:50Sehen Sie, jetzt habe ich schon wieder gewonnen.
00:55:52Oh ja.
00:55:53Ich habe eben Glück mit dem Spiel und sie...
00:55:56Sie kommt.
00:55:59Ich muss noch schnell meine Schuhe zu Ende putzen.
00:56:06Hallo Anne.
00:56:08Schön, Sie zu sehen.
00:56:09Spielen wir eine Partie Boccia zusammen?
00:56:11Nein.
00:56:11Keine bange, Boccia spiele ich wesentlich schlechter als Tennis.
00:56:13Ich habe gerade gegen Jocky eine Partie verloren.
00:56:16Was haben Sie denn?
00:56:16Haben Sie Kummer?
00:56:17Ach, man kann ja nicht immer lustig sein.
00:56:20Ich habe es aber so gern, wenn Sie lustig sind.
00:56:22Ich habe es allerdings auch gern, wenn Sie ernst sind.
00:56:25Das habe ich eigentlich nicht gern an dir.
00:56:43Was die Leute für eine Freude am Radau haben.
00:56:45Das ist ja schlimmer als ein Schwabing.
00:56:47Ich hasse Lärm.
00:56:48Na, da müssten Sie sich schon auf eine einsame Insel zurückziehen, um dem zu entgehen.
00:56:51Ah, wäre gar nicht so übel.
00:56:52Aber ich glaube, heutzutage gibt es gar keine einsamen Inseln mehr.
00:56:55Und wenn es sie gäbe?
00:56:56Würden Sie es dort nicht aushalten, oder?
00:56:59Kommt ganz drauf an, was ich mir mitnehme.
00:57:00Was würden Sie denn mitnehmen?
00:57:02Den Faust oder Wilhelm Busch?
00:57:03Falsch.
00:57:05Was Lebendiges natürlich.
00:57:06Ach so.
00:57:07Da kann ich schon eine ganze Weile aushalten.
00:57:10Wir nehmen gleich das hier.
00:57:11Ach ja.
00:57:14Ach so.
00:57:15Ach so.
00:57:31Ach so.
00:57:34Istola Bella im Lago Maggiore, Insel der Schönheit, nicht kommt ihr gleich.
00:57:49Lieder der Liebe ertönen im Chore, nahet die Barke sich deinem Bereich.
00:58:04Dunkle Zypresse und blühende Tore, irnisches Märchen von Feen erdacht.
00:58:18Isola Bella im Lago Maggiore,
00:58:28Na da haben Sie doch Ihre einsame Insel.
00:58:31Sie ist zwar nicht absolut einsam, aber...
00:58:33Aber mir gefällt sie.
00:58:34Sie gefällt mir wirklich.
00:58:37Ja, hier, hier im Lago Maggiore!
00:58:41Ja, hier im Lago.
00:58:41Jagen ist noch.
00:58:42Ja, hier im Lago Maggiore!
00:58:42Ich bin Lago Maggiore und Lagorine,
00:58:42Achtung!
00:58:42Ah!
00:58:51Und ich bin Lago.
00:59:01Ich bin Lago.
00:59:04und blühende Tore,
00:59:08irdisches Märchen von Feen erwacht,
00:59:15wie Solamella in Nago Maggiore,
00:59:22ehrliches Kleinod um vergesslicher Brat.
00:59:29Prost!
00:59:32Ja, was meinen Sie denn, was ich für ein strammer Bursch war,
00:59:35wie ich seinerzeit hierher gekommen bin aus dem Tirolischen?
00:59:39Da bin ich nämlich daheim im Tirolischen.
00:59:42Oh, und die Mädchen waren hinter mir her.
00:59:47Alle miteinander.
00:59:49Damals.
00:59:51Prost, Fräulein.
00:59:52Emma heiße ich. Emma Pachulke.
00:59:55Wie bitte? Pachulke?
00:59:58Ja, gefällt Ihnen der Name wirklich gut?
01:00:01Ach, ich finde ihn ein bisschen unerwartet.
01:00:04Emma, Emma.
01:00:07Sagen Sie, sind Sie eine Stubenmädchen beim Konsul Stülken?
01:00:10Ja, allerdings, das bin ich.
01:00:12Hm, gebildete Stubenmädchen hat der Herr Konsul.
01:00:15Ja, das finde ich auch.
01:00:16Da habe ich ja schon viel von Ihnen gehört.
01:00:19Wissen Sie, dass Sie einen großen Verehrer haben?
01:00:21Ach.
01:00:22Der Junge, die schwärmt so von Ihnen.
01:00:24So?
01:00:24Ja.
01:00:25Das ist ein lieber Kerl.
01:00:28Wer ist der Herr? Darf man das erfahren?
01:00:31Ein ganz besonders netter junger Mann.
01:00:34Von 13 Jahren.
01:00:37Ach so.
01:00:38Ja, da drunten schläft er im Zelt mit seinem Bruder.
01:00:40Ach so?
01:00:41Ich habe ihn auch recht gerne im Buben.
01:00:43Aber Sie trinken ja nichts. Sie müssen fest trinken.
01:00:46Der Wein ist berühmt dafür, dass er die Leute verliebt macht.
01:00:49Darum küssen ja die Mädchen im Tessin besonders gut.
01:00:56Prost, Prost.
01:00:59Sie sind wirklich hier in Diensten?
01:01:01Ja, warum? Ist das so schlimm?
01:01:03Na, nein, schlimm ist es nicht.
01:01:04Es ist ja auch nicht lebenslänglich.
01:01:09Und wann sehen wir uns wieder?
01:01:11Am Sonntag.
01:01:12Da habe ich den ganzen Tag frei.
01:01:14Sonntag?
01:01:15Ja.
01:01:15Das ist aber sehr lang.
01:01:16Aber das sind doch nur drei Tage.
01:01:18Manchmal können drei Tage sehr lang sein.
01:01:20Ich glaube, der Pfandzeltler hat doch recht.
01:01:22Mit dem Tessiner Wein.
01:01:26Vielleicht?
01:01:27Gute Nacht.
01:01:31Sie haben was vergessen.
01:01:35Danke.
01:01:52Also bis Sonntag. Gute Nacht.
01:01:54Bis Sonntag. Ich komme zu Pfandzeltler.
01:01:58Gute Nacht.
01:01:59Gute Nacht.
01:02:05Na, Finkenbusch, Sie erholen sich ja zusehends.
01:02:08Haben Sie wenigstens in der Nacht eine Erleuchtung gehabt?
01:02:11Ich habe nachts niemals Erleuchtung, Herr Doktor.
01:02:14Und mir ist auch tagsüber nichts eingefallen.
01:02:16Die Hitze macht mich rein rammdösig.
01:02:18Nur die Hitze?
01:02:19Ja.
01:02:20Jetzt bin ich hier.
01:02:21Jetzt brauche ich eine Idee.
01:02:22Eine Idee sollte man jetzt haben.
01:02:24Sagen Sie Finkenbusch.
01:02:26Wann war ich mit Frau Janssen verabredet?
01:02:28Um 10 Uhr, Herr Doktor.
01:02:29Na bitte, es ist 10 Uhr.
01:02:31Immer unpünktlich, diese heutige Generation.
01:02:34Hallo!
01:02:41Emma!
01:02:43Das ist aber eine Überraschung.
01:02:43Guten Morgen, Götz.
01:02:44Wie geht's?
01:02:45Guten Morgen.
01:02:46Haben Sie Zeit für einen Kaffee mit mir?
01:02:48Und für die jungen Herren vielleicht ein Eis?
01:02:50Hm?
01:02:53Standst du doch nicht die ganze Zeit dahin, Finkenbusch.
01:02:55Sowas tut man nicht.
01:02:56Sie wollen doch eine gebildete Person sein.
01:02:58Herr Doktor, nun gucken Sie doch mal.
01:03:00Das ist doch Ihre Nichte, Fräulein Stülpen.
01:03:02Wo denn?
01:03:02Sie spinnen ja, Finkenbusch.
01:03:04Ich glaube, Sie müssen sich doch mal eine neue Brille kaufen.
01:03:07Das blonde Mädchen da drüben, erkennen Sie sie denn nicht?
01:03:10Finkenbusch reißen sich zusammen, sie machen sich ja lächerlich.
01:03:12Das ist ein Dienstmädchen, ein hübsches allerdings.
01:03:15Hm, soweit können Sie also doch noch gucken,
01:03:16um ein hübsches Mädchen von einem Hässlichen unterscheiden zu können.
01:03:20Aber ich schwöre Ihnen, das ist Freund Stülpen.
01:03:22Emma, wir müssen uns beeilen, die Köchin wartet.
01:03:25Sie sehen, ich muss diesem jungen Mann hier folgen.
01:03:28Wiedersehen.
01:03:29Wiedersehen.
01:03:36Entschuldigen Sie, wenn ich Sie störe, ich hätte eine Frage.
01:03:38Ja?
01:03:39Das junge Mädchen eben, wer war das?
01:03:42Das kann ich Ihnen sagen, Herr Fräulein Pachulke.
01:03:45Pachulke? Pachulke?
01:03:46Nie gehört.
01:03:47Habe gleich gewusst, dass es Unsinn ist.
01:03:49Keine Nichte.
01:03:50Gestatten Sie Pedersen.
01:03:52Rechtsanwalt Pedersen aus Hamburg.
01:03:53Freut mich.
01:03:54Die Ähnlichkeit ist allerdings verblüffend.
01:03:56Meine Sekretärin ist ein bisschen durchgedreht.
01:03:58Sie glaubte nämlich, dass dieses Fräulein Pachulke meine Nichte sei.
01:04:00Verwechslung natürlich.
01:04:01Bitte nochmal zum Entschuldigung.
01:04:03Na?
01:04:03Einen Moment, Herr Doktor.
01:04:05Das ist sehr interessant.
01:04:06Wollen Sie mich flach nehmen?
01:04:07Das ist nämlich sehr interessant, was Sie mir da eben gesagt haben.
01:04:11Es ist gar nicht ausgeschlossen, dass dieses Fräulein wirklich Ihre Nichte ist.
01:04:15Ach.
01:04:16Möglicherweise hat sich die junge Dame einen Scherz erlaubt.
01:04:19Scherz?
01:04:20Scherz?
01:04:20Ja, das wäre durchaus möglich.
01:04:22Sie stammt nämlich aus einer Familie, die sehr zum Scherzen aufgelegt ist.
01:04:25Das sagt Sie von Ihrem Vater, dem Konsul.
01:04:27Kommen Sie doch mal rüber, Finkenbusch.
01:04:28Danke.
01:04:29Wenn Sie wüssten, was mein Vetter mir schon alles...
01:04:33Was?
01:04:33Wenn Sie wüssten, was mein Vetter mir schon alles...
01:04:36Sie machen mich ganz nervös mit Ihren Klubschaugen, Finkenbusch.
01:04:40Mein Vetter mir einen unziemlichen Späßen.
01:04:42Sie würden staunen.
01:04:43Ich bin extra hierher gekommen, um mich zu revanchieren.
01:04:47Wir haben nämlich gewettet.
01:04:48Ja.
01:04:49Dies ist von Finkenbusch, meine Sekretärin.
01:04:51Einer?
01:04:53Tja, leider ist mir immer noch nichts eingefallen.
01:04:56Die Hitze hier ist ja ungewöhnlich.
01:04:57Die schmeißt einem ja Sand ins Hirn.
01:04:59Stimmt's?
01:05:01Ausgesprochen Sand.
01:05:03Ach endlich!
01:05:04Da kommt ja voller Eber.
01:05:07Guten Morgen, Dr. Petersen.
01:05:08Guten Morgen.
01:05:09Guten Morgen.
01:05:10Nun, haben Sie mir ein Foto von einer mitgebracht?
01:05:12Ja, das habe ich, Eber.
01:05:14Herr Finkenbusch, zeigen Sie das Bild, bitte.
01:05:25Herr Doktor, ich glaube, ich habe eine gute Idee.
01:05:33Es hätte auch genügt, wenn Sie den Boden gewachst hätten.
01:05:36Das sagen Sie.
01:05:37In den Häusern, in denen ich war, hat man in der Hauptsache nachts gearbeitet.
01:05:40Tja.
01:05:42Emma, du sollst rasch zum Konsul kommen.
01:05:45Jawohl, ich komme.
01:05:52Der Herr Konsul hat mich rufen lassen.
01:05:54Wie siehst du denn aus?
01:05:55Wie immer, denke ich.
01:05:57Nein, ganz anders.
01:05:58Besonders fröhlich.
01:05:59So?
01:05:59Aber deine Heiterkeit ist völlig unangebracht.
01:06:02Und warum?
01:06:02Das weißt du ganz genau.
01:06:03Ein Tag vergeht nach dem anderen ungenützt.
01:06:06Du versteckst dich im Küchentrakt und er flirtet mit Ulrike, was ich jetzt zwar verboten
01:06:09habe, aber ich befürchte ohne Erfolg.
01:06:11Das war aber nicht nett von dir, Papa, wo sie doch so verliebt ist in Hubert Bergmann.
01:06:15Das Mädchen ist ganz in Ordnung.
01:06:16Die hat wenigstens denselben Geschmack wie ich, aber in diesem Fall ist mir das Hemd näher als
01:06:20der Rock.
01:06:20Also, wie soll das nun weitergehen?
01:06:21Warum hättest du mich denn so, Papa?
01:06:24Solche Dinge brauchen doch Zeit, oder?
01:06:26Da hilft die Zeit auch nichts, wenn du ihm absichtlich aus dem Wege gehst.
01:06:30Tust du mir einen Gefallen, Papa?
01:06:31Ungern.
01:06:32Du tust mir ja auch keinen.
01:06:33Warte noch bis morgen.
01:06:34Morgen ist Sonntag.
01:06:35Vielleicht erlebst du dann eine Überraschung.
01:06:37Ist das wieder eine Ausrede?
01:06:38Aber ganz bestimmt nicht.
01:06:40Und was ist das für eine Überraschung?
01:06:41Das sag ich doch nicht, sonst wär's ja keine Überraschung.
01:06:43Angenehm oder unangenehm?
01:06:45Also bist du neugierig.
01:06:48Angenehm.
01:06:49Jedenfalls für mich.
01:06:50Aber ich glaube auch für dich.
01:06:52Du machst mich aber ganz nervös.
01:06:55Ach, das wird heute ein schöner, ruhiger Sonntag.
01:06:58Na, hoffentlich.
01:06:59Die jungen Herrschaften fahren auf die Isola Bella.
01:07:02Der Trampel hat Fräulein Pachulke.
01:07:05Hat heute ihren freien Tag.
01:07:06Herrschaften sind auf der Jagd.
01:07:08Also wir werden unsere Ruhe haben.
01:07:10Und ich koche uns etwas Gutes.
01:07:12Das wird ein schöner Sonntag.
01:07:22Luki, Luki, Volka, Luki, Luki.
01:07:26Weißt du schon wie gerne ich in deine Augen bin.
01:07:29Luki, Luki, Volka, Luki, Luki, Luki.
01:07:32Ja vom Luki, Luki krieg ich nie genug.
01:07:36Da geht Susanne ohne Mann auf nen Ball.
01:07:40Ohne Mann tritt Susanne in den Saar.
01:07:43Da läuft der Jack übern Weg und bei sich.
01:07:46Denkt sie, der wär was für dich.
01:07:50Und auch der Jack schaut nicht weg, sondern hin.
01:07:53Denk der Blick sagt, wie glücklich ich bin.
01:07:56Ja hin und her, her und hin geht der Blick.
01:08:00Und dann beginnt die Musik.
01:08:04Luki, Luki, Volka, Luki, Luki, Luki.
01:08:07Weißt du schon wie gerne ich in deine Augen guck.
01:08:11Luki, Luki, Volka, Luki, Luki, Luki.
01:08:14Ja vom Luki, Luki krieg ich nie genug.
01:08:19Komm wir tanzen, was kann schöner sein.
01:08:22In die Seligkeit, in das Glück hinein.
01:08:26Luki, Luki, Volka, Luki, Luki, Luki, Luki, Luki.
01:08:32Komm wir tanzen jetzt ins Glück hinein.
01:08:35Was muss Schuld an einem sein?
01:08:39Luki, Luki, Volka, ganz allein.
01:08:44Lalalalalala.
01:08:49Luki, Luki, Volka.
01:08:52Luki, Luki, Luki, Luki.
01:08:57Lalalalalala.
01:09:01Lalalalalala
01:09:04Lalalalalalalala
01:09:05Lukki, Lukki, Volker, Lukki, Lukki, Lukki
01:09:08Weißt du schon, wie gerne ich in deine Augen guck'
01:09:12Lukki, Lukki, Volker, Lukki, Lukki, Lukki
01:09:15Ja, von Lukki, Lukki krieg ich nie genug
01:09:20Lalalalalala
01:09:21Lalalalalala
01:09:24Lalalalalala
01:09:25Lalalalalala
01:09:27Lalalalalala
01:09:28Lalalalalala
01:09:33Lalalalalala
01:09:33Seht ihr, ich habe doch recht gehabt. Guten Morgen. Guten Morgen.
01:09:36Guten Morgen. Guten Morgen.
01:09:39Seht ihr, ich habe doch recht gehabt. Anne ist nicht Anne. Anne ist das Stubenmädchen Emma.
01:09:43Das ist doch unglaublich. Sie sieht wirklich so aus. Tatsächlich.
01:09:45Aber wer ist dann Anne? Ich meine, die falsche. Die andere.
01:09:49Das wollte ich gerade Sie fragen. Kinder, wenn ich das in Hamburg erzähle, das glaubt mir kein Mensch.
01:09:53Komisch. Irgend so was habe ich mir schon gedacht. Ich weiß auch nicht, wer sie ist. Ich weiß nur, sie
01:09:56ist...
01:09:56Sie ist sehr süß.
01:09:58Na, auf jeden Fall werde ich meinem verehrten Chef mal ein bisschen auf den Zahn fühlen.
01:10:00Guten Morgen allerseits. Guten Morgen, Herr Konsul.
01:10:02Guten Morgen, Herr Konsul.
01:10:03Ich glaube, Bergmann, wir ziehen gleich ab. Haben immerhin zwei Stunden Anmarsch.
01:10:07Hallo, Eva. Komm, spring doch das Gewehr, das bringt Glück.
01:10:10Soll die Birsch aufs Best gelingen, muss eine Jungfrau den Lauf überspringen.
01:10:15Sind Sie sicher, Herr Konsul? Weidmannsheil.
01:10:17Weidmannsdank. Kommen Sie, Bergmann.
01:10:18Ja. Prüß den Jockel.
01:10:19Er kommt, er hat sich nur umgezogen. Darf ich den Herrn ebenfalls Weidmannsheil wünschen?
01:10:23Weidmannsdank, Anton.
01:10:24Weidmannsheil.
01:10:25Weidmannsheil, Herr Konsul.
01:10:26Weidmannsheil.
01:10:26Ja.
01:10:28Los, Herrschaft, einsteigen.
01:10:29Die Sonnenabelle wartet auf uns.
01:10:31Ja.
01:10:31Ja.
01:10:32Ja.
01:10:32Ja.
01:10:33Ja.
01:10:35Ja.
01:10:35Na ja.
01:10:36Ja, ja, ja.
01:10:55Wir möchten Frauen Stülken sprechen.
01:10:57Fräulein Stülpen, ich glaube, die schläft.
01:10:59Das macht nichts. Wecken Sie sie nur.
01:11:01Tja, wenn Sie einen Moment warten würden. Bitte.
01:11:10Komische Roller. Ich bin neugierig.
01:11:21Niedriges, Fräulein.
01:11:27Niedriges, Fräulein.
01:11:29Monika, was ist denn?
01:11:30Da sind zwei Polizisten unten. Die wollen Sie unbedingt sprechen.
01:11:33Ich?
01:11:33Ja, ich glaube, Sie müssen sofort runterkommen.
01:11:39Hier.
01:11:49Sie wollten mit mir sprechen. Worum handelt es sich denn?
01:11:52Sie sind Fräulein Anni Stülpen?
01:11:53Ja, das heißt...
01:11:54Sie sind verhaftet.
01:11:56Aber warum denn? Was habe ich denn verbrochen?
01:11:58Falsche Namensführung. Ihre Führung der Behörden. Folgen Sie uns.
01:12:01Nein, nein, das ist doch alles ganz anders. So lassen Sie sich doch erklären.
01:12:04Erklärungen können Sie später nachgeben.
01:12:06Aber ich lasse mich doch erst umziehen. Ich kann doch nichts auch, Monika.
01:12:09Machen Sie bloß keine Zirkung.
01:12:10Anton! Herr Anton! Herr Anton!
01:12:18Sie können jetzt aussteigen.
01:12:21Au! Aua!
01:12:24Wo bin ich denn hier?
01:12:26Ist das die Polizei?
01:12:29Götz!
01:12:30Ulrike! Wo kommst du denn her? Und in diesem Aufzug?
01:12:33Götz! Götz, dass du nur da bist.
01:12:35Ich bin hier so unglücklich. Sie wollen mich verhaften. Du musst mir helfen.
01:12:38Ich habe ja nicht gewusst, dass es was Verbotenes ist. Ich wollte doch nur ein bisschen Vergnügen haben.
01:12:42Ach, hilf mir doch, Götz. Du bist doch mein Bruder.
01:12:45Ach, die arme Lütte. Ich kann das nicht mit ansehen. Das geht entschieden zu weit.
01:12:49Ich denke, du bist mündig und weißt allein, was du zu tun hast.
01:12:52Ach, sei doch nicht so nachtragend. Ich habe alles falsch gemacht, ich weiß.
01:12:55Aber du bist doch so viel gescheiter als ich. Du wirst ihnen verbieten, dass sie mich einsperren.
01:12:59Nicht wahr, das wirst du tun.
01:13:00Mein liebes Fräulein Renner.
01:13:02Irrtum, Fräulein Höfler. Unsere Mutter war zweimal verheiratet.
01:13:05Ich bin ein Vetter des Konsuls. Bitte regen Sie sich nicht auf. Es war alles nur ein kleiner Scherz.
01:13:09Aber wieso werde ich dann verhaftet?
01:13:10Götz, erklär mir das. Ich werde aus dem Bett geholt und...
01:13:13Du kannst gleich in meinem Bett noch ein bisschen weiterschlafen.
01:13:15Ihr Bruder wird Ihnen alles erklären.
01:13:16Und dein Bett?
01:13:17Ja, wohnst du denn hier? Also jetzt verstehe ich überhaupt nichts mehr.
01:13:20Ah, du wirst es schon noch merken.
01:13:21Meine Herren, Sie haben Ihre Sache großartig gemacht.
01:13:24Sie haben das gelernt, Herr Läufer.
01:13:25Völlig glaubhaft.
01:13:26Merci viel mal.
01:13:27Genau. Wozu ist man Schauspieler?
01:13:30Ach, so ist das.
01:13:31Ja, so war das. So, jetzt marsch ins Bett, sonst erkennst du dich.
01:13:34Du, ich hab dir ja auch so viel zu erzählen. Ich weiß gar nicht, womit ich anfangen soll.
01:13:36Das kann ich mir denken.
01:13:37Du, ich hab mich verliebt. Und wie.
01:13:40Aha. Das ist gar nichts Besonderes. Habe ich mich auch.
01:13:44Du?
01:13:44Ja.
01:13:46Ja, in wen denn?
01:13:48Guten Morgen.
01:13:49Guten Morgen.
01:13:54Aber denkst du, die Anna hat mir was gesagt?
01:13:56Kein Sterbenswörtchen.
01:13:57Das ist eine heimliche.
01:13:59Ich erzähl ja immer gleich alles.
01:14:01Mit dir wird Hubert großartig gefallen.
01:14:02Er ist wunderbar.
01:14:04Ich hab nur ein bisschen Angst vor dem Herrn Konsul.
01:14:06Er will unbedingt die Anna mit meinem Hubert verheiraten.
01:14:08Oh, das kommt überhaupt nicht in Frage.
01:14:09Da hab ich auch noch ein Wörtchen mitzureden.
01:14:11Nein.
01:14:15Das würdest du wirklich für mich tun?
01:14:17Klar. Für dich und für mich.
01:14:19Ich bin ja so glücklich, Gott. So schrecklich glücklich.
01:14:22Ja, ja.
01:14:39Das war eben Anne. Jetzt rennt sie weg. Wahrscheinlich hat sie die Situation gründlich missverstanden.
01:14:44Schnell, lauf hier nach. Hol sie doch zurück.
01:14:46Ich denk ja gar nicht dran. Die hat mich ganz schön hinters Licht geführt.
01:14:48Wenigstens hat sie es versucht.
01:14:50Jetzt lass ich sie erst mal ein bisschen zappeln.
01:15:02Jetzt komm.
01:15:05Bist du?
01:15:13Hören Sie?
01:15:15Da drüben.
01:15:16Bei den Eiben.
01:15:17Ja.
01:15:19Ja.
01:15:20Ja.
01:15:22Herr Konsul, ich möchte Sie um die Hand Ihres Fräulein Tochter bitten.
01:15:26Ja, das ist die Überein.
01:15:30Schon von der Anne gesprochen hat. Ich freu mich. Ich freu mich wirklich.
01:15:34Ja, ich hab sie vom ersten Moment an geliebt, als sie mir den...
01:15:38Den Krebs auf den Schoß geworfen hat.
01:15:45Du bist sehr gescheit, Monika. Du weißt, dass ich mich stärken muss, wenn ich an Konsul heute Abend von der
01:15:50Katastrophe verständigen muss.
01:15:51Na, der wird Augen machen.
01:15:54Solche Hiobsbotschaften muss man langsam beibringen. Peu à peu, wie die Franzosen sagen. Das erfordert sehr viel...
01:16:01Und dann geht's.
01:16:02Takt.
01:16:05Aristäus bin ich, der seine Lämmer weidet. Ein Honigfabrikant...
01:16:16Fabrikant des...
01:16:18André!
01:16:20Ich statten, Herr Konsul, einige kleine Handreichungen.
01:16:23Ach, Sie sind's, Anton.
01:16:28Wie war die Strecke, Herr Konsul?
01:16:30Ach, nichts, Anton, nichts. Kurz bevor wir zu Schutz kamen, strich der Hahn ab.
01:16:35Hatten Sie wenigstens einen schönen Tag?
01:16:38Danke, ich war zufrieden. Man ist ja nicht anspruchsvoll.
01:16:40Mal was Seltenes für Sie, die Ruhe. Was?
01:16:43Tja, allerdings ganz so ruhig war es ja nicht, weil heute Morgen die zwei Polizisten kamen.
01:16:49Was Sie nicht sagen. Polizisten? Was wollten denn die?
01:16:53Sie wollten Fräulein Stülken sprechen.
01:16:55Meine Tochter? Die war doch gar nicht da.
01:16:58Da irren, Herr Konsul. Sie war da. Leider.
01:17:02Aber Anton...
01:17:03Sie ist doch in aller Herrgotsfrühe weggegangen. Sie hatte doch heute ihren freien Sonntag.
01:17:06Da irren, Herr Konsul, wiederum. Fräulein Emma hatte ihren freien Sonntag.
01:17:10Fräulein Stülken war im Haus. Sie braucht ja wohl auch keinen freien Sonntag,
01:17:13wenn ich mir die Bemerkung gestatten darf, dass sie ja immer frei hat.
01:17:17Da haben Sie auch wieder recht.
01:17:20Was wollten denn die Polizisten vor meiner Tochter?
01:17:22Sie wollten sie mitnehmen.
01:17:29Wozu, Anton? Wozu?
01:17:30Schwerlich zum Spazierengehen, Herr Konsul.
01:17:32Ist die von mir?
01:17:33Wie gewöhnlich.
01:17:34Gut. Reden Sie schon.
01:17:35Wenn, Herr Konsul, versprechen Sie sich nicht aufzuregen.
01:17:37Ich rege mich aber auf, wenn Sie nicht sofort sagen, was los ist.
01:17:40Herr Konsul, Sie sind heute von nicht ganz so schneller Auffassungsgabe wie sonst.
01:17:43Sie ist verhaftet worden.
01:17:45Verhaftet? Warum denn?
01:17:46Das wüsste ich gern von Ihnen, Herr Konsul.
01:17:48Ich habe nämlich trotz vieler Erfahrung noch niemals in einem Hause gearbeitet, wo man die Tochter im Nachthemd und mit
01:17:53nackten Füßen abgeführt hat.
01:17:54Im Nachthemd und mit nackten Füßen? Wo ist Emma?
01:17:57Es befremdet mich zutiefst, dass Sie in diesem erschütternden Augenblick den Namen Emma erwähnen.
01:18:02Ein so imperender Vorfall ereignet sich in meiner Abwesenheit und Sie unterrichten mich nicht sofort.
01:18:08Ich wollte Sie schonend darauf vorbereiten.
01:18:10Ja, schonend schon, aber nicht so schonend.
01:18:12Wo ist das Mädchen?
01:18:13Seit heute Morgen präzise 6.15 Uhr im Gewahrsraum der Polizei.
01:18:17Ich werde sofort hingehen.
01:18:18Ich bezweifle, ob das Erfolg haben wird.
01:18:20Selbstverständlich habe ich sofort mit der Polizei telefoniert.
01:18:22Man behauptet, dort von nichts zu wissen.
01:18:26Aha.
01:18:27Da verschwendet hier am helllichten Tage ein Mädchen und die Polizei sieht untätig zu.
01:18:30Sie wissen von nichts, was? Diese Unfähigkeit ist ja himmelschreifend.
01:18:33Sie müssen bitten, sich zu mäßigen.
01:18:35Mein Herr.
01:18:36Ich mäßige mich nicht.
01:18:37Geben Sie doch zu, dass Ihre Beamten hier oben so ein bisschen, so ein bisschen Dings, Dings, Dings.
01:18:41Geben Sie es doch zu.
01:18:42Geben Sie es doch zu.
01:18:43Flümli, der Herr möchte hier übernachten.
01:18:47Was soll das heißen?
01:18:48Das soll heißen, dass wir Sie in Gewahrsam nehmen müssen.
01:19:01Da wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben, als zu verzichten.
01:19:07Der Kerl ist mindestens 1,85 groß.
01:19:14Sag mal, glaubst du, dass es wahr ist, was der Herr Anton immer sagt?
01:19:17Und was sagt er denn?
01:19:19Na, dass es drei Sorten von Frauen gibt, mit denen ein Mann niemals auskommen kann.
01:19:24Und die wer?
01:19:26Ja.
01:19:27Junge Frauen, alte Frauen und Frau mittleren Alters.
01:19:35Frau Stürke, was tun Sie denn hier?
01:19:36Bitte, die Herren, meinen Eindringen zu entschuldigen.
01:19:39Joggle, ich muss nicht unbedingt noch sprechen.
01:19:40Mein Bruder ist so eigensinnig und stur, du musst mir unbedingt helfen.
01:19:43Also pass mal auf.
01:19:44Aber ich sage Ihnen doch, Herr Inspektor, dahinter steckt nur Dr. Petersen.
01:19:47Ja, ich warte.
01:19:49Sehr unglaubhaft.
01:19:50Ein Rechtsanwalt macht solche Scherze nicht.
01:19:52Er kennt das Gesetz.
01:19:53Und das ist Menschenraub.
01:19:54Ja, aber er konnte doch nicht ahnen, dass der Diener gleich bei der echten Polizei recherchieren würde.
01:19:58Ja, ich danke Ihnen.
01:19:59Ein Dr. Petersen mit Sekretärin ist tatsächlich im Grand Hotel abgestiegen.
01:20:03Na bitte.
01:20:03Na, dann werden wir uns diesen Herrn einmal vorknüpfen.
01:20:06Vielen Dank für den Hinweis, Herr Bergmann.
01:20:07Und was wird mit meinem Chef?
01:20:08Der bleibt hinter Schloss und Riegel, bis er alles geklärt ist.
01:20:13Und ersuche ich Sie bis morgen Mittag, 12 Uhr, 5000 Franken Kaution zu hinterlegen,
01:20:19die von unseren Beamten abgeholt wird.
01:20:21Die Delinquentin, die nebenbei bemerkt nicht ihre Tochter ist,
01:20:25deswegen diesbezüglich wegen Vergehens, wegen falschen Namens,
01:20:28führen, K.K. 301, Absatz 4.
01:20:31Nicht so schnell, Herr Doktor.
01:20:33Nicht so schnell.
01:20:34Sie müssen in Ihrem früheren Leben eine Schildkröte gewesen sein, Finkenbusch.
01:20:37Es kann sein, Herr Doktor.
01:20:40Absatz 4 vorliegt.
01:20:42Also, die Delinquentin wird so dann vorläufig in Freiheit gesetzt.
01:20:46Es ist herein, wenn es kein Schneider ist.
01:20:48Ich danke Ihnen.
01:20:50Es ist kein Schneider, es ist die Retourkutsche, Finkenbusch.
01:20:54Womit kann ich dienen, mein Herr?
01:20:55Heute Morgen wurde in Lavinia eine junge Dame verhaftet.
01:20:57Von falschen Polizeibeamtinnen.
01:21:00Geben Sie zu, dass Sie der Anstifter dieses Anschlages waren.
01:21:02Ja, natürlich gebe ich das zu.
01:21:03Ich bin sogar sehr stolz auf diese Idee.
01:21:05Sie wird mir einen Korb Champagner einbringen.
01:21:07Und außerdem eine höhere Geldstrafe wegen Amtsanmaßung.
01:21:10Ich bin Inspektor Attinghausen.
01:21:11Sehr angenehm.
01:21:12Ich bin der Scheich von Kuwait.
01:21:15Also, ich weiß nicht, meine Typen waren besser.
01:21:18Schönen Gruß an meinen Vetter.
01:21:20Nicht mal die Uniform passt richtig.
01:21:23Sie sind doch ein Schmierenkomödiant.
01:21:25Das Bärtchen ist auch falsch geklebt.
01:21:28Au!
01:21:28Das geht zu weit.
01:21:30Jetzt ist meine Geduld zu Ende.
01:21:31Das geht zu Ende.
01:21:31Okay.
01:22:12Guten Abend, Karlchen.
01:22:13Guten Abend, Heinrich.
01:22:15Du musst aber gefährlicher aussehen als ich.
01:22:18Das kann man wohl sagen. Ich habe ja auch Widerstand geleistet.
01:22:20Dafür die Herren sind von dir geschickt.
01:22:22Sagen Sie mal, wo ist denn hier eine Klingel, wenn wir nachts was brauchen?
01:22:28Haben wir das nötig gehabt, Karlchen?
01:22:30Wer hat denn da eigentlich gewonnen?
01:22:31Keiner, Karlchen, keiner.
01:22:33Wer zahlt den Sekt?
01:22:34Wer zahlt es gleich. Getrunken wird er sowieso.
01:22:37Fragt sich nur, wann, Heinrich.
01:22:43Herein.
01:22:43Ruhe da drin, Sie sind ja nicht zu Hause.
01:22:46Eben.
01:23:26Sinti,
01:23:28Jockele, du?
01:23:29Ist dir denn das eingefallen?
01:23:31Warum kommst du denn nicht durch die Haustür?
01:23:33Abgeschlossen.
01:23:34Im Klingeln habe ich mir nicht getraut, wegen dem Anton.
01:23:37Ach so.
01:23:39Hörst du weg?
01:23:41Ja, ich fahre weg.
01:23:42Ich kann nicht länger hierbleiben.
01:23:44Doch, du kannst.
01:23:45Du musst.
01:23:46Schau, dein Vater wäre traurig.
01:23:48Und ich wäre traurig.
01:23:49Gleich, auf mich kommt es ja nicht an.
01:23:51Und der Götz wäre recht traurig.
01:23:52Hör mir bloß auf mit Götz.
01:23:55Von dem kann ich nichts mehr hören.
01:23:56Und Ulrike wäre traurig, wo Götz durch ihr Bruder ist.
01:24:01Was sagst du da?
01:24:02Sie war so glücklich, wie sie ihn heute Morgen getroffen hat beim Pfanzhilter.
01:24:05Da hätte es sehen sollen, wie sie ihm um den Hals gefallen ist.
01:24:08Ach, ich hab's gesehen, ich hab's gesehen.
01:24:10Ach, du bist doch der süßeste Junge, den es gibt auf der Welt.
01:24:13Na also, jetzt brauchst du nicht wegzufahren.
01:24:18Habe ich sie erfischt?
01:24:19Sie verworfenet der Sohn.
01:24:20Sie empfangen nachts.
01:24:22Männer, Miss Josef.
01:24:24Bitte verlassen Sie sofort das Haus.
01:24:26Wo ist der Kerl?
01:24:28Herr Anton, wir sprechen Sie mit Frau Stülken.
01:24:32Jakob!
01:24:34Fräulein Stülken?
01:24:35Es tut mir leid für Sie, Herr Anton.
01:24:37Aber er sagt die Wahrheit.
01:24:39Tja, ich bitte tausendmal um Vergebung, verehrtes, gnädiges Fräulein.
01:24:42Schon seiner Durchlauch, der Prinz Klotwig von Hohenlohe, sagte seinerzeit zu mir,
01:24:45Anton, sagte er, Sie sind das größte Rindvieh, das je auf zwei Beinen herumgelaufen ist.
01:24:50So.
01:24:51Tja.
01:24:53Jetzt habe ich es aber satt mit euren dummen Scherzen.
01:24:55Jetzt sitze ich den ganzen Tag schon hier herum, was soll sich denn Hubert denken?
01:24:58Was denkt sich Anna eigentlich?
01:24:59So eine Dickköpfigkeit, warum kommt sie nicht?
01:25:00Weil sie aus, weil sie Charakter hat.
01:25:03Die kriegt nicht zu Kreuz, die nicht.
01:25:05Ach, du bist selbst schuld, du hättest sie ja zurückholen können.
01:25:07Denk ja gar nicht dran, von Anfang an muss klar sein, wer Herr im Hause ist.
01:25:10Ihr Männer seid vielleicht überheblich.
01:25:12Ihr wollt uns ja gar nicht anders haben.
01:25:13Oh, da irrst du dich aber.
01:25:15Du wirst sehen, dass wir...
01:25:16Ja, ich sehe das.
01:25:21Kommt doch schnell.
01:25:26Komm.
01:25:29Das dort ist der Bruder.
01:25:33Geil.
01:25:35Und das ist seine Schwester.
01:25:37Kannst du mir noch einmal verzeihen?
01:25:38Kannst du mir noch einmal verzeihen?
01:25:40Und versprichst du mir auch nie wieder zu schwindeln?
01:25:42Nie wieder.
01:25:43Nur wenn es unbedingt sein muss.
01:25:47Hubert, macht es dir viel aus, dass ich...
01:25:49dass ich nicht an der Stölken bin?
01:25:52Tu, das ist das Beste, was mir passieren konnte.
01:25:54Ja.
01:26:14Karlchen.
01:26:15Boitier.
01:26:16Oh, vielen Dank.
01:26:18Ich bin Gastfreund, Frau.
01:26:19Lassen Sie, Sie haben noch einmal Glück gehabt.
01:26:21Das soll Ihnen eine Ehre sein.
01:26:23Die Behörde versteht keinen Spaß.
01:26:24Wem sagen Sie das?
01:26:25Wäre ja auch ein Wunder.
01:26:27Ach, bestellen Sie uns doch bitte ein Taxi, ja?
01:26:30Sollen Sie haben.
01:27:00Sollen Sie, Sie haben noch einmal vorbereitet?
01:27:14Sie kommen! Sie kommen!
01:27:35Dann bekommt Papa noch noch seine Überraschung.
01:27:38Und meine Mutter eine Schwiegertochter.
01:27:54Das ist der Papa. Ich präsentiere ihn dir allerdings mit einem Tag Verspätung.
01:27:59Es ist zwar nicht ganz so gekommen, wie ich mir gedacht habe, aber er ist ja gescheit genug, die weiß
01:28:03ich.
01:28:03Wie so gut. Ich hoffe, wir werden uns vertragen, Herr.
01:28:07Götzrenner heißt er.
01:28:08Ich hoffe, wir werden uns vertragen, Götzrenner.
01:28:10Das kommt ganz drauf an, ob Sie kinderlieb sind, Herr Konsul.
01:28:13Verschwörer seid ihr.
01:28:21Heinrich, ich bin natürlich Taufpader. Abgemacht?
01:28:23Ja.
01:28:24Weil Sie einen Termin frei haben.
01:28:25Sonst springe ich ein. Ich habe bereits den Sohn eines Herzogs übers Taufbecken gehalten.
01:28:29Die Mutter war sehr niedlich.
01:28:31Und ich werde meinem Vater ein gutes Wort erlegen, dass ihr die Kinderwäsche von der Steuer absetzen könnt.
01:28:36Na woher sind morgens der Windashi-nikau nicht, denn sie sterben.
01:28:45curls mit zu nerven werdenog.
01:28:56Ontats der Sitzay einober
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