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Niemand wehrte sich gegen die Niederschriften von Dr. Ulfkotte - geradezu ein Segen für die betrügerischen Medien, dass Udo Ulfkotte im Jahr 2017 plötzlich verstarb - mitten im blühenden Leben verstarb
War diesbezüglich was inszeniert? Das wird wohl auch nie aufgeklärt werden

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Transkript
00:00Universitäten untersuchen Journalistenkorruption.
00:04Meine Damen und Herren, derzeit kommt es knüppeldick für Deutschlands Leitmedien.
00:09Die Deutschen sehen die USA kritischer denn je und wollen sich vom Dauerdiktat ihrer US-Besatzungsmacht losreißen.
00:16Die Deutschen haben vor allem die Kriegshetze, zum Beispiel von der FATS, wirklich satt.
00:22Handelsblattchef Gabor Steingart vergleicht die Kriegshetzer-Medien inzwischen mit Hooligans.
00:27Und dann erscheint ein neues Sachbuch, in dem zum ersten Mal mit Namen, Fakten und allen Belegen dokumentiert wird,
00:35wie Journalisten von Leitmedien im deutschsprachigen Raum für proamerikanische Berichterstattung geschmiert werden.
00:42Der neue Bestseller, gekaufte Journalisten, herausgegeben vom Kopfverlag, schlägt gerade nicht nur im Medienbereich wie eine Bombe ein.
00:50Gleich mehrere Universitäten wollen die im Buch genannten konkreten Beispiele käuflicher Berichterstattung in renommierten Zeitungen wie der FATS
01:00zum Anlass für neue Studien nehmen und die gut dokumentierten Vorwürfe wissenschaftlich verifizieren.
01:25Anlässlich dieser positiven Entwicklung hat Klagemauer TV ein Interview mit dem Verfasser des Bestsellers,
01:31Herrn Dr. Udo Ulfkotte, persönlich arrangieren können.
01:35Im Anschluss sehen Sie, liebe Zuschauer, eine klare Stellungnahme eines promovierten deutschen Politikwissenschaftlers,
01:43Journalisten und Publizisten, der sein Schweigen gegenüber den Machenschaften der Nachrichtendienste und Massenmedien gebrochen hat
01:51und somit als Held dieser Zeit gelten sollte.
01:58Gekaufte Journalisten heißt das neue Buch von Dr. Udo Ulfkotte.
02:02Dafür, dass es noch nicht mal sechs Wochen auf dem Markt ist, hatte schon für mächtig viel Wirbel gesorgt.
02:09Ungewöhnlich konkret und scharf sind die Attacken auf bekannte deutsche Zeitungsverlage,
02:15die in der Öffentlichkeit als seriös gelten.
02:17Dr. Ulfkotte ist nicht gerade zimperlich. Er spricht von Korruption, Manipulation und von Täuschung der Öffentlichkeit.
02:25Wir freuen uns sehr, Herrn Ulfkotte bei Klagemauer TV begrüßen zu dürfen. Schönen Abend.
02:31Guten Abend.
02:32Ihr Buch ist auf dem besten Weg, ein Bestseller zu werden.
02:35Auch im Ausland stößt es auf große Resonanz.
02:38Sie kommen gerade von einem Skype-Interview mit der Türkei.
02:41Aus Schweden, Russland und sogar aus China kommen Lizenzanfragen für Übersetzungen.
02:46Haben Sie das erwartet?
02:48Nein, absolut nicht. Das ist völlig neu.
02:50Ich habe 1997 spaßeshalber das erste Buch geschrieben.
02:56Das ist jetzt nicht der Werbeblock.
02:57Bitte nicht kaufen, das ist längst veraltet über den deutschen Auslandsgeheimdienst, Bundesnachrichtendienst.
03:02Das kam auch relativ schnell auf die Spiegel-Bestsellerliste und hat sich weit mehr als 100.000 Mal verkauft.
03:08Danach habe ich viele, viele, wahrscheinlich mehr als 30 Sachbücher geschrieben, von denen einige auf die Bestsellerliste kamen.
03:17Aber ich habe es noch nie erlebt.
03:19Ich habe es auch nicht erwartet, dass dieses Buch nun tatsächlich in den letzten Tagen nach Russland, nach Ungarn, in
03:30die Türkei, sind angefragt, wie Sie schon sagten, auch China und viele andere Länder.
03:35Das habe ich nicht erwartet, dann, dass es weltweit Interviews gibt von renommierten Sendern.
03:42Ich habe gestern gesprochen mit dem australischen Radio, habe Interviews von USA bis Neuseeland, rund um die Welt, sehr viel
03:53natürlich in Russland und anderen Ländern.
03:55Das habe ich noch nicht gehabt.
03:57Und was mich erstaunt im Umkehrschluss, ist die Resonanz vor der eigenen Haustür, die Resonanz hier in Deutschland.
04:03Denn ich hätte erwartet, dass es einen Aufschrei in den deutschsprachigen Medien gibt, wenn jemand sagt, ganz konkret mit Namen,
04:10hier gibt es gekaufte Journalisten, geschmierte Journalisten.
04:13Hier stimmt mit der Berichterstattung etwas nicht.
04:15Und natürlich als Erster, ich stehe ja selbst auf und sage, ich bin geschmiert worden, ich bin gekauft worden und
04:22erkläre zunächst, wie das bei mir selbst war und sage dann, und das sind die anderen.
04:26Da ist es heute immer noch genauso und ich schäme mich für das, was ich gemacht habe, aber wir sollten
04:32auch mal bei den anderen schauen.
04:34Und ich finde es erschreckend, dass man sich in Deutschland wegduckt.
04:40Man kann ja sehr kontrovers damit umgehen, man kann ja sagen, also wo sind die Belege oder wir verklagen den
04:46jetzt, wie auch immer.
04:47Aber dass es eigentlich überhaupt keine Reaktion gibt, dass das Buch jetzt in diesen Tagen auf der Spiegel-Bestsellerliste auf
04:54Platz 5 ist,
04:55aber die großen Medien, die ich angreife, schweigen dazu und im Ausland es eine Riesenwelle gibt, das habe ich nicht
05:02erwartet.
05:03Haben Sie eine Erklärung?
05:05Ja, die Erklärung, ich habe natürlich lange selbst überlegt, weil ich im ersten Moment gedacht habe, das kann doch nicht
05:11wahr sein.
05:12Ich habe, das ist jetzt nicht der Werbeblock für das Buch, ich habe viele hundert Fußnoten, mehr als 600 Fußnoten
05:18mit Belegen für jede Aussage,
05:20weil das natürlich rechtlich alles sehr heikel ist, wenn ich jemandem sage, der ist korrupt.
05:26Wenn ich sage, Werner Sturbeck von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf, der ist korrupt,
05:31der hat sich schmieren lassen für Berichterstattung beispielsweise von ThyssenKrupp und ich nenne ja hunderte weiterer Namen,
05:38dann ist das natürlich so, dass derjenige herkommen könnte und kann mich sofort verklagen und sagen, das soll der jetzt
05:44erstmal beweisen.
05:45Von daher habe ich sehr viele Fußnoten und versucht, alles so zu belegen.
05:50Und die Erklärung ist für mich, diese Erklärung dieses Wegschauens, dass man sagt, juristisch, die haben natürlich Juristen gefragt,
05:58alle die hunderte, die ich dort angreife, dass man sagt, juristisch haben wir mit großer Wahrscheinlichkeit keine Chance, dagegen vorzugehen.
06:04Es sind ja nicht nur die Journalisten, die ich angreife.
06:07Ich nenne mit Klarnamen die CIA-Verbindungsführer von deutschen Journalisten.
06:13Ich nenne die Internetseiten, wo man sich Fotos von ihnen anschauen kann.
06:16Die Leute sind inzwischen abgezogen, die sind weg.
06:19Da habe ich auch gedacht, dass aus den Reihen der Geheimdienste etwas kommt.
06:22Ich hatte in der Vergangenheit sechs Hausdurchsuchungen unter dem Vorwurf Verdacht auf Geheimnisverrat.
06:30Die Verfahren sind alle ergebnislos eingestellt worden, aber ich hatte gedacht, dann gibt es relativ schnell eine Hausdurchsuchung halt wieder.
06:36Ich kenne das Spielchen, wenn man unbequem ist und die Wahrheit sagt, dass man dann Hausdurchsuchungen bekommt.
06:41Aber weder Hausdurchsuchungen noch Klagen, einfach nur wegschauen.
06:45Ja, sie sind offenkundig ertappt worden, ja.
06:50Sie gehen ja so weit, dass Sie sagen, dass zwei Drittel aller Journalisten bestechlich sind.
06:58Ist das nicht ein bisschen überzogen?
07:00Also das ist sehr weit gefasst bei mir, der Begriff von Korruption, weil ich inzwischen, das war früher ganz bestimmt
07:09nicht so,
07:09früher habe ich volles Rohr mit in diese Gruppe hineingehört, die alles mitgenommen hat, was man irgendwo bekommen konnte.
07:16Inzwischen fasse ich den Begriff von Korruption und sich schmieren lassen sehr weit.
07:21Das heißt, wenn ich sage zwei Drittel, dann sage ich dazu all diejenigen, die schon allein Presserabatte in Anspruch nehmen.
07:29All das, was der Durchschnittsbürger, was der Mensch da draußen nicht in Anspruch nehmen kann, das geht mir inzwischen subjektiv,
07:36das geht mir zu weit.
07:37Aber das erkläre ich auch in dem Buch und sage, mit diesen zwei Dritteln meine ich also diejenigen, die alle
07:43Vorteile einstreichen,
07:46die man aufgrund eines Presseausweises halt mitnehmen kann.
07:49Ich finde das inzwischen nicht mehr in Ordnung, denn es gibt ja auch für den Bauarbeiter, für die Verkäuferin,
07:56für die gibt es auch keine Sonderkonditionen irgendwo in anderen Geschäften,
08:00also dass eine Berufsgruppe dort so bevorzugt wird und das selbst auch noch normal findet.
08:06Ich finde es heute nicht mehr normal, weil derjenige, der die Vorteile gewährt, damit eben etwas Bestimmtes erwartet.
08:12Sie haben 17 Jahre für die FAZ gearbeitet, dazugehört und haben gerade selber Ihr Zitat wiederholt.
08:19Sie schämen sich heute dafür. Wie ist es dazu gekommen?
08:24Also ich habe natürlich viele, viele Jahre, 17 Jahre FAZ, dann noch viele andere Verlage,
08:30Gruner und Jahr, andere renommierte Häuser. Ich habe das alles viele Jahre als normal angesehen.
08:36Wie ist es dazu gekommen? Ich habe im Laufe der Zeit erstens mitbekommen, dass ich Kriege unterstützt habe,
08:44dass ich Kriege fallen nicht vom Himmel, von heute auf morgen, die werden geplant.
08:48Und vor allem, man braucht Bevölkerungen, welche die Entsendung der eigenen Soldaten dann unterstützen.
08:54Wenn 99 Prozent in der Bevölkerung dagegen sind, dann können sie keine deutschen Soldaten nach Afghanistan oder sonst wo hinschicken.
09:00Ich habe immer medial flankiert mit meinen Berichten Kriegsvorbereitungen.
09:06Das ist mir aber erst im Laufe der Zeit klar geworden.
09:08Das heißt, wenn wir zurückgehen, ob das Afghanistan war, ob das die Irak-Iran-Kriege waren,
09:13da habe ich immer Propaganda gemacht, da habe ich Desinformation gemacht, da habe ich einseitig berichtet,
09:18weil es von mir so erwartet wurde und habe dort mitgemacht.
09:21Das ist mir natürlich irgendwann aufgefallen, wenn die Geheimdienste selbst in die Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung kamen
09:28und haben Berichte dort vorformuliert.
09:31Wer sind die?
09:31Der Bundesnachrichtendienst ist regelmäßig in der FAZ gewesen bei mir und hat Texte vorformuliert,
09:39über die ich dann nur noch meinen Namen setzen musste.
09:41Die zuständigen Chefs haben das gewusst.
09:44Das heißt, da kann ich nicht sagen, das habe ich nicht gewusst, das habe ich nicht mitbekommen.
09:49Das ist widerlich, dafür schäme ich mich, wie gesagt, rückblickend.
09:53Das hilft mir auch nichts, dass andere das genauso gemacht haben und heute so machen.
09:56Aber ich habe im Laufe der Zeit dann schon gemerkt, dass wir Journalisten, wenn wir in Leitmedien tätig sind,
10:04dass wir Schweinereien unterstützen, die dem Menschen da draußen nichts bringen, sondern nur einer kleinen Elite.
10:09Es geht ja auch um Verflechtungen, das haben Sie angetönt, bekannter Journalisten mit elitären Lobbyistengruppen wie Atlantikbrücke.
10:19Mitglieder sind führende Persönlichkeiten aus Bankwesen, Finanzwesen, Wirtschaft und Medien.
10:24Jetzt könnte man ja den Einwand vorbringen, dass so informelle Kontakte für einen Journalisten zur Informationsbeschaffung durchaus sinnvoll sind.
10:32Wie ist denn da Ihr Hauptkritikpunkt?
10:35Das, was Sie gesagt haben, unterschreibe ich absolut.
10:38Natürlich ist so eine formelle Mitgliedschaft oder ein formelles Interesse völlig in Ordnung.
10:44Sehen Sie, ich war selbst in solchen Organisationen drin, es bleibt aber nicht dabei.
10:48Konkretes Beispiel, ich bin beispielsweise, austreten kann man da ja nicht mehr,
10:53ich bin beispielsweise Fellow beim German Marshall Fund, das ist auch so eine transatlantische, proamerikanische Organisation mit sehr engen,
11:02das muss man laut dazu sagen, sehr engen Geheimdienstkontakten, sehr CIA-nah, sagt einem natürlich zunächst einmal niemand.
11:09So, was bedeutet das, wenn man da drin ist?
11:12Konkret bei mir war es so, dass der German Marshall Fund mich mit amerikanischen Geheimdiensten,
11:19wenn ich in den USA war, zusammengebracht hat, dass ich dort, auch dort, psychologisch ungeheuer geschickt bestochen wurde.
11:28Da kommt keiner und sagt, guten Tag, wir sind von der CIA, möchten Sie uns helfen?
11:32Das geht viel diskreter.
11:34Das funktionierte bei mir beispielsweise so, werde ich nie vergessen, im Juli 1993 war ich unter anderem im US-Bundesstaat
11:42Oklahoma,
11:43da bekam ich eine Einladung vom Gouverneur und der German Marshall Fund hatte organisiert, dass ich dort zum Ehrenbürger,
11:50ich habe nichts mit Oklahoma zu tun, der hat organisiert, dass ich dort eine Ehrenbürgerurkunde des US-Bundesstaates Oklahoma bekam,
11:58in der aber auch noch dick und fett drinsteht, dass ich die bekomme, damit ich zukünftig weiter proamerikanisch berichte.
12:04Und solche Dinge, also ich bin da nicht mit Geld geschmiert worden, es gibt viele andere Möglichkeiten,
12:10beispielsweise indem man, was weiß ich, bei Hotelaufenthalten, wenn man ein Hotelzimmer hat,
12:15da wird einem ein Mädchen, eine Frau ins Bett gelegt und man wundert, beim ersten Mal habe ich gedacht, das
12:21Zimmer ist schon belegt,
12:22oder solche Dinge, bis ich bekommen habe, dass das schon ein System ist, wo dann möglicherweise gefilmt wird,
12:28wo man versucht, Leute erpressbar zu machen. Es gibt tausend Möglichkeiten, einen wunden Punkten bei einem Menschen zu finden.
12:35Und diese Spielchen habe ich dann irgendwann durchschaut, aber sie sprachen über Atlantikbrücke und die ganzen anderen Organisationen.
12:44Es bleibt eben nicht dabei, wenn man in diesen Organisationen ist, dass man sich Vorträge anhört.
12:49Konkretes Beispiel, wo wir bei der Atlantikbrücke sind, diese Organisation veranstaltet zweimal im Jahr Treffen,
12:56zu denen Sie und ich keinen Zutritt haben. Normalbürger können da nicht rein.
13:00Da werden Journalisten von Leitmedien zusammengebracht, hinter verschlossenen Türen mit dem US-European Command,
13:10das sind die obersten Militärs der Vereinigten Staaten. Und dort, ich sagte vorhin schon einmal Kriegsplanung,
13:15dort wird den Journalisten erklärt, welche Szenarien man für die nächste Zeit an Konflikten, an Kriegen erwartet
13:23und wo die Journalisten bitte flankierend, begleitend helfen sollen in der medialen Berichterstattung.
13:28Das heißt, die Ukraine-Krise wurde schon lange bevor es sie gab, hinter verschlossenen Türen abgehandelt mit Journalisten,
13:35auch dass die positiv, also proamerikanisch darüber berichten sollen.
13:40Noch ein Beispiel, wie weit das geht vor dem völkerrechtswidrigen Irakkrieg im März 2003,
13:46haben ganz viele Journalisten, die Mitglieder in der Atlantikbrücke sind, in der New York Times,
13:51eine Verpflichtungserklärung unterschrieben, proamerikanisch zu berichten.
13:54Sie haben einen Treueschwur auf die Vereinigten Staaten geleistet.
13:58Nikolaus Busse von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, wenn wir schon bei der FAZ sind,
14:02und viele andere, ich glaube Theo Koll vom ZDF.
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