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„Hohe Tannen“ (Originaltitel: Köhlerliesel) ist ein österreichischer Heimatfilm aus dem Jahr 1960, Regie: August Rieger.
Es handelt sich um einen typischen Heimatfilm der Epoche mit Elementen von Komödie, Drama, Musik und Romanze. Der Film läuft ca. 98 Minuten, wurde in Farbe (Agfacolor) gedreht und spielt in der idyllischen Bergwelt Niederösterreichs (u. a. Kirchberg am Walde). Er thematisiert Schaffenskrise in der Schlagerbranche, Heimatvertriebene, ländliches Leben und Verwechslungskomik mit Maskeraden.
Kurze Handlungsbeschreibung (ohne zu große Spoiler)
Schlagerkomponist Theo Weigand und sein Texter Bert Haagen stecken in einer kreativen Krise. Sie ziehen sich aufs Land zurück, um Inspiration zu finden. Dort begegnen sie der jungen, heimatvertriebenen Köhlerstochter Liesel, die eine wunderbare Singstimme hat. Es entwickelt sich eine turbulente Geschichte mit Verwechslungen (Liesel wird u. a. als Stallbursche „Cherubim“ verkleidet), Liebeswirren, Dorffest, einem Talentwettbewerb und viel Musik (u. a. das Titel-Lied „Hohe Tannen“ und „Köhlerliesel“). Der Film mischt Klamauk, Naturaufnahmen, Schlager und Heimatromantik.
Kritiker sahen ihn später oft als kitschigen, aber unterhaltsamen Vertreter des Genres („vor Kitsch triefender Heimatfilm“).
Wichtige Darsteller (Besetzung)
• Gerlinde Locker als Liesel / Cherubim (Hauptrolle, die talentierte Köhlerstochter)
• Pero Alexander als Theo Weigand (Schlagerkomponist)
• Anita Gutwell als Uschi Reichert
• Harald Dietl als Bert Haagen (Texter)
• Herta Konrad als Emilie (bzw. Rosamund in manchen Angaben)
• Wolf Albach-Retty als Herr Reichert (Plattenproduzent)
• Josef Egger als Köhler
• Josef Krastel als Baron
• Wolfgang Jansen als Viktor
• Renate Rohm als Liane
• Andrea Klass als Köhlerin
• Slavko Avsenik (als er selbst, mit seinen Musikern)
Weitere Mitwirkende umfassen Erich Storz (Gesang des Titel-Lieds) und verschiedene Musikkapellen

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Kurzfilme
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