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Kurzfilme
Transkript
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00:02:37Bei Bauarbeiten am Klimaprojekt in der Wüste Gobi fand man im Jahr 1970 einen seltsamen Felsbrocken.
00:02:45Das eigentümliche Aussehen des Blocks erregte die Aufmerksamkeit der Ingenieure.
00:02:49Die Untersuchung zeigte, dass sich im Innern ein Behälter befand, der eine Spule umschloss.
00:02:54Die Analyse ergab, dass jenes Material nie auf unserer Erde hergestellt wurde.
00:03:00Dieses Gebilde wurde nicht von Menschenhand geschaffen.
00:03:03Woher stammte dieser Fund?
00:03:09Da erinnerte man sich eines lange zurückliegenden Ereignisses.
00:03:13In Sibirien wurde im Juni 1908 eine Explosion von der Größe einer Wasserstoffbombenexplosion beobachtet,
00:03:19die im Umkreis von 600 Kilometern sichtbar war.
00:03:23Man nahm an, dass es sich um einen riesigen Meteor handelte.
00:03:27Flugbahn und Einschlagstelle wurden später von sowjetischen Expeditionen gesucht.
00:03:31Man fand jedoch keine Überreste des sogenannten Tungusischen Meteors.
00:03:37Astronomen und Astronauten.
00:03:39An ihrer Spitze der sowjetische Professor Arsenjev, der Mann, der das erste Raumschiff zum Mond steuerte,
00:03:44der Leiter der Internationalen Weltföderation für Raumforschung gaben eine erste grundsätzliche Erklärung vor der Weltöffentlichkeit ab.
00:03:56Aus unseren Berechnungen, die ergänzt und bestätigt wurden durch die Ergebnisse der Mondstation Luna 3,
00:04:02ergibt sich also, der Rätsel umwobene sogenannte Tungusische Meteor war höchstwahrscheinlich
00:04:06ein glühend abstürzendes Weltraumschiff eines fremden Planeten.
00:04:12Diese Hypothese beschäftigte die Wissenschaftler in aller Welt.
00:04:16Sehen Sie, dort erwartet man in New York den amerikanischen Atomphysiker Professor Hauling.
00:04:25Professor Hauling, ist das nicht wieder so ein Unterkassenmärchen?
00:04:28Wie kommt es, dass die Spule in der Wüste Kobi niederfiel?
00:04:31Mehr als 800 Kilometer vom Ort der Katastrophe entfernt.
00:04:34Wie ist das möglich, Professor Hauling?
00:04:36Wir nehmen an, dass in jenem kritischen Moment, als die Bremsraketen versagten,
00:04:40die Passagiere des Weltraumschiffs versuchten, durch Abwurf das zu retten, was für sie am wertvollsten war.
00:04:45Ihre einzige Möglichkeit.
00:04:46Ich glaube, meine Herren, die Spule enthält ein Dokument, das unter Anwendung einer magnetischen Aufzeichnung
00:04:50in einer uns unbekannten Sprache verfasst wurde.
00:04:56Die größten Elektronenhirne der Welt wurden einer internationalen Übersetzerkommission zur Verfügung gestellt,
00:05:01um den Schlüssel zu dieser unbekannten Sprache zu finden.
00:05:08Das ist der chinesische Sprachwissenschaftler Chen Yu.
00:05:11Man müsste ihn den größten Linguisten nennen, wenn nicht seine biologischen Arbeiten ebenso bedeutend wären.
00:05:17Ihm gelang die Umwandlung beliebiger Substanz in menschliche Nahrung.
00:05:20Seitdem ist die Ernährung der ständig wachsenden Menschheit kein Problem mehr.
00:05:24Er leitet die Übersetzerkommission zusammen mit dem weltberühmten Gelehrten Sikarna,
00:05:28einem mathematischen Genie vom Range des unsterblichen Einstein.
00:05:34Noch kennen wir das Ergebnis der Arbeit in der Übersetzerkommission nicht.
00:05:38Aber unsere Untersuchungen und besonders unsere astronomischen Forschungen sind inzwischen weitergegangen.
00:05:43Und es kann jetzt keinen Zweifel mehr geben.
00:05:45Jenes Raumschiff wurde unbedingt aus unserem Sonnensystem gestartet.
00:05:50Und zwar von einer Position aus innerhalb der Erdbahn.
00:05:54Da auf dem Merkur kein Lebewesen existieren kann, kommt als Abschussbasis für die Rakete nur ein Punkt in Betracht.
00:06:00Es kann nur unser Morgen- und Abendstern sein.
00:06:02Der Planet Venus.
00:06:15Jetzt.
00:06:36Die Elemente unserer Erde.
00:06:38Sehr richtig.
00:06:39Es handelt sich ohne Zweifel um die chemisch-physikalische Beschreibung der Erdoberfläche.
00:06:43Aber, Herr Professor...
00:06:50Elemento, Salsa, Rotatia, Stella, Imperale, Merio, Contensio, Magnus, Motus.
00:07:03Das sind die ersten Worte der Bewohner eines anderen Sterns.
00:07:06Die ersten Worte Ihres kosmischen Rapports.
00:07:10Ja.
00:07:10Ja.
00:07:17Aber, leider ist die Magnetspule, die den kosmischen Rapport enthält, durch Einwirken einer sehr hohen Temperatur, die zweifellos bei der
00:07:24Katastrophe entstanden ist, stark beschädigt worden.
00:07:27Wir kennen also den Inhalt der Botschaft, die die Venusbewohner an unsere Erde gerichtet haben, nicht.
00:07:33Wir sind weiter bemüht, durch chemische und radioaktive Behandlung der Spule, den fehlenden Text zu retten.
00:07:40Chen Yu?
00:07:41Ja, wir wissen also wenig.
00:07:45Aber was wir jetzt wissen, besagt, die Venus wird zweifellos von hochentwickelten Lebewesen bewohnt.
00:07:50Mich beschäftigt vor allem ein Problem.
00:07:52Warum schweigt die Venus?
00:07:55Ihre Sprache kennen wir nun endlich.
00:07:57Aber, kann man sich mit ihnen verständigen?
00:08:00Wir müssen versuchen, die Venus zu retten.
00:08:02Wir müssen unbedingt mit den Venus zu retten.
00:08:04Ich schlage Ihnen vor, verehrte Kollegen, an die Regierungen heranzutreten, mit dem Ersuchen, alle Funk- und Radarstationen der Erde
00:08:13und des Mondes auf die Venus zu richten.
00:08:16Wir rufen die Venus.
00:08:31Rechtsstrahler Mondstation, Achtung, wir rufen Luna 3, wir rufen die Mondstation.
00:08:41Ja, hier ist die Mondstation Luna 3.
00:08:43Hier Mondstation Luna 3.
00:08:45Die Venus schweigt noch immer.
00:08:47Unsere Signale erreichen den Planeten, werden aber nicht erwidert.
00:08:51Die Venus schweigt.
00:09:04Guten Tag, Genossen.
00:09:05Können wir Sie mal Interview bitten?
00:09:07Heute haben wir Ihnen eine große Neuigkeit mitzuteilen.
00:09:09Wie Ihnen bekannt sein wird, bauen wir das bisher größte Raumschiff, den Kosmokrator 1,
00:09:13der für einen Flug zum Mars bestimmt war.
00:09:17Unsere Regierung hat beschlossen, der Internationalen Föderation für Raumforschung
00:09:20dieses mit Ionenantrieb versehene Wunderwerk zur Verfügung zu stellen.
00:09:23Und zwar für einen Flug zur Venus.
00:09:25Wie weit sind die Vorbereitungen?
00:09:26Kann man denn solch einen Flug bereits wagen?
00:09:28Eine Frage, Professor Asenjew, was sagen unsere Raketen-Spezialisten?
00:09:31Geantwortet.
00:09:32Bitte geben Sie nähere Erklärungen.
00:09:33Nein, die Venus schweigt noch.
00:09:35Aber wie dem auch sei, wir fliegen.
00:09:37Und wer wird fliegen?
00:09:38Hier sind einige Mitglieder des Teams, die den Start vorbereiten.
00:09:41Sie werden zu einem großen Kollektiv anwachsen,
00:09:44dem die besten Astrophysiker und Astronauten angehören.
00:09:47Und die Besatzung des Kosmokratus bildet sich dann aus diesem Kollektiv.
00:09:50Warum fliegen Sie nicht mit einem Team, das nur aus sowjetischen Wissenschaftlern besteht?
00:09:54Es ist doch Ihre Rakete.
00:09:57Die Landung auf der Venus kann nicht die Sache einer einzigen Nation sein.
00:10:00Wir sind nicht nur in der Politik Internationalisten.
00:10:03In einer friedlichen Welt behalten wir unsere Erfolge nicht für uns.
00:10:07Nehmen Sie als Beispiel Luna 3, die sozialistische Mondstation.
00:10:10Sie ist von uns nicht als Militärbasis verwendet worden.
00:10:13Und heute arbeiten dort Ingenieure und Physiker aus allen Ländern.
00:10:17Hat Horling auf Ihre Einladung schon geantwortet?
00:10:20Von unserem großen amerikanischen Kollegen und Freund Horling
00:10:23haben wir bis zur Stunde noch keine Zusage.
00:10:26Aber wir sind überzeugt, dass sie noch eintrifft.
00:10:30Horling, Sie ermüden uns mit Ihrer Halsstärigkeit.
00:10:32Kommen Sie doch endlich zur Vernunft und schlagen Sie sich diesen Flug aus dem Kopf.
00:10:35Ich ersuche hiermit das Konsortium endlich zu begreifen,
00:10:38dass ich durch nichts davon abzubringen bin.
00:10:40Ich gehöre in das Team, das diesen Flug unternimmt.
00:10:42Sie wissen so gut wie wir, dass es denen weniger um Sie geht als um unsere Rakete.
00:10:46Bei dem Tempo, das wir jetzt entwickeln, haben wir unsere eigene Rakete in ganz kurzer Zeit.
00:10:50Aber in ganz kurzer Zeit kann ich nicht mehr mitfliegen.
00:10:52George, das wissen Sie so gut wie ich.
00:10:54Wir werden eben alt.
00:10:57Tja, wir sind leider in Verzug geraten. Arsenief war früher dran.
00:11:00Umso größer ist mein Vorwurf, so kurz vor dem Ziel abzuspringen.
00:11:04Dass wir in Verzug gekommen sind, ist nicht meine Schuld.
00:11:0820 Jahre arbeitete ich für Sie.
00:11:09Angefangen von den Bomben-Tests im Pacific bis heute.
00:11:13Nehmen Sie einen Whisky, Harling.
00:11:17Ich habe Ihnen 20 Jahre gegeben.
00:11:19Nun gib mir die Chance, den Traum meines Lebens zu verwirklichen.
00:11:22Zwei Dinge, Harling, haben mir an Ihnen imponiert.
00:11:25Vom ersten Tag an.
00:11:26Ihr Genie und Ihre Nüchternheit.
00:11:29Und mit einem Mal erzählen Sie uns von Träumen.
00:11:34Sie lassen sich da in ein Abenteuer ein.
00:11:38Sehr wenig durchdacht, Harling.
00:11:41Jeder hat sein Abenteuer.
00:11:43Ihr Abenteuer war Hiroshima.
00:11:47Sein Abenteuer ist der Flug zur Venus.
00:11:50Sie haben Ihr Abenteuer hinter sich.
00:11:53Er hat's noch vor sich.
00:11:54Lieber Weimann, wir danken Ihnen sehr für Ihren Beitrag.
00:11:59Wir haben das Vergnügen, Ihre fortschrittliche Gesinnung zu kennen.
00:12:04Hier aber ist es besser, wenn Sie die Männer von der geschäftlichen Seite sprechen lassen.
00:12:08Harling ist mein Schüler.
00:12:10Ist mein bester Schüler.
00:12:12Er soll nicht nur unsere schöne Physik bei uns gelernt haben.
00:12:16Ich habe nie das tun können, was ich wollte.
00:12:18Ich wollte in Köttingen als deutscher Gelehrter arbeiten.
00:12:23Die Braunen haben mich von der Universität vertrieben.
00:12:27Ich wollte hier die Atomenergie nutzbar machen.
00:12:32Ich habe die Atombombe gebaut.
00:12:36Ich wollte nie, dass sie abgeworfen würde.
00:12:39Aber sie haben mich rumgekriegt.
00:12:42Soll es der nächsten Generation wieder so gehen?
00:12:45Sollte niemals eine Generation ihre Träume erfüllen?
00:12:50Ach, ich bin müde.
00:12:54Entschuldigen Sie mich.
00:12:57Harling!
00:12:59Wir sind ohne Sie schwächer.
00:13:01Aber Sie sind ohne uns nichts.
00:13:03Ihr Unternehmen endet nicht gut.
00:13:22Alle drei Triebwerke arbeiten einwandfrei.
00:13:24Prädiktortest in Ordnung.
00:13:25Machen wir es nur nicht feierlich.
00:13:26Wir starten auf der Hyperbelbahn.
00:13:28Nach unseren Berechnungen bedeutet das übermorgen und zwar nachts.
00:13:31Dann haben wir noch einiges zu tun.
00:13:32Bis gleich, Soltik.
00:13:35Talua!
00:13:36Kontrollieren Sie noch einmal die Radaranlage.
00:13:38Wird gemacht, Professor.
00:13:40Und was macht denn Ihre Mona?
00:13:42Mona hat telegrafiert.
00:13:43Sie kommt morgen mit der Kursmaschine.
00:13:47Der Pilot bringt endlich Harling!
00:13:50Sie eigentlich bringt man!
00:13:52Unser deutscher Bordpilot.
00:13:54Hat drei Raketenexplosionen überlebt.
00:13:56Der Bursche fliegt immer noch.
00:13:58Ich glaube, er wird Ihnen bestimmt gefallen.
00:14:00Bitte.
00:14:02Hier in der Vision.
00:14:04Wir übertrugen den Probelauf der Triebwerke des Kosmokrators.
00:14:20Meine Damen und Herren, ich habe das große Los gewonnen und kann Ihnen hier von meiner
00:14:25Fernsehkabine aus vom Start des Raumschiffes zur Venus berichten.
00:14:28Sie alle haben sicher den Wunsch, in diesen Tagen hier zu sein.
00:14:31Leider ist das für Sie nicht möglich.
00:14:33Nur Wissenschaftler und Techniker, die unmittelbar mit den Startvorbereitungen zu tun haben, sind
00:14:37hier zugelassen.
00:14:38Ich bin der einzige Zuschauer in Ihrer aller Namen.
00:14:41Mehrere Übertragungen werden Ihnen die Möglichkeit geben, dabei zu sein.
00:14:45Gerade sehe ich, wie die letzten Mitglieder der Besatzung des Kosmokrators in Orania eintreffen.
00:14:50Und jetzt kommt der Mann, bei dem alle Fäden zusammenlaufen.
00:14:53Der bekannte polnische Chefingenieur Soltik.
00:14:57Was ist denn?
00:14:59Ich bin dabei.
00:15:00Ist recht.
00:15:01Die Werkstattausrüstung ist komplett.
00:15:03Gut.
00:15:04Ingenieur Soltik, Meldung von der A-Station.
00:15:06Die Sternkarten sind korrigiert.
00:15:07In Ordnung.
00:15:15Tag Soltik.
00:15:16Tag Soltik.
00:15:17Flug war ausgezeichnet.
00:15:19Die alte Kiste tut noch einmal Ihren Dienst.
00:15:20Aber nun zeigen Sie mir Ihren Düsen-Elastokopter.
00:15:22Das soll ja ein wahres Wunderwerk sein.
00:15:24Wir haben hier ausschließlich Wunderwerke.
00:15:25Warten Sie mal.
00:15:26Omega, hierher.
00:15:41Omega, was werden wir in den nächsten sechs Stunden für Wetter haben?
00:15:46Barometer.
00:15:49Vier Millimeter.
00:15:52Falland.
00:15:54Das ist doch fantastisch.
00:15:56Natürlich Ihre Erfindung.
00:15:58Hm, nichts Besonderes.
00:15:59Mein zwanzigster Sohn.
00:16:01Tun Sie nur nicht so bescheiden, Soltik.
00:16:03Was kann er noch?
00:16:04Er führt alle Messungen automatisch durch
00:16:06und werfet sie auch mit seinem Elektronen-Hirn aus.
00:16:08Als neueste Verbesserung hat Omega noch ein Elektronen-Gedächtnis.
00:16:12Wunderbar.
00:16:13Vielleicht kann er uns die Zeit als Schachtpartner vertreiben.
00:16:16Wenn Sie wollen.
00:16:17Ah.
00:16:18Zurück aus Amerika?
00:16:19Ja, endlich aus.
00:16:20Ja, endlich aus.
00:16:24So wie Sie.
00:16:25Entschuldigung.
00:16:26Was?
00:16:26Ich weiß da.
00:16:28Was?
00:16:30Ein bisschen verrückt.
00:16:32Und ein bisschen viel für zwei Tage.
00:16:34Ja, es gibt da ein paar Leute, die nicht verstehen,
00:16:36dass ich jetzt mit Ihnen fliege.
00:16:38Was das bedeutet.
00:16:39Nicht nur für die Wissenschaft.
00:16:41Für die ist das natürlich schwer.
00:16:44Aber, nun ja.
00:16:53Hier ist es.
00:16:54Ich bin gestern schon einmal hergefahren.
00:16:56Ja, ja.
00:16:57Halt.
00:17:01Danke, fahren Sie schon zurück.
00:17:06Gefällt es Ihnen hier?
00:17:07Schön, nicht?
00:17:08Dieser Blick.
00:17:09Ja.
00:17:14Sie werden kaum erraten, was ich möchte, Horling.
00:17:17Ich möchte mich noch einmal auf die Erde setzen.
00:17:19Buchstäblich.
00:17:28Wie das Gras riecht.
00:17:31Was meinen Sie?
00:17:33Gibt es auf der Venus auch Gras?
00:17:35Mein Junge stellt solche Fragen.
00:17:37Ihre auch?
00:17:38Das soll ich Ihnen schenken, hat er gemalt.
00:17:40Ein Haus mit einem Garten davor.
00:17:42Eine Rakete.
00:17:43Darin sitzen Sie und ich.
00:17:44Und über den Ganzen leuchtet der Stern, zu dem wir fliegen wollen.
00:17:47Die Welt ist eben vollkommen in Ordnung in seinen Augen.
00:17:50Er malt immer Raketen.
00:17:51Sie machen ihm Spaß.
00:17:53Ja, und auch die Sterne hat er gern.
00:17:54Sie müssen uns besuchen.
00:17:56Arsenjiv.
00:17:57Gleich, nachdem wir von unserem Flug zurück sind, hm?
00:18:01Ja, Horling, wenn wir zurückkommen.
00:18:04Die Venus schweigt noch immer.
00:18:06Und diese seltsame Spule gibt nicht mehr her, als wir schon wissen.
00:18:10Worte.
00:18:12Worte ohne Sinn.
00:18:13Ja, glauben Sie wirklich, dass die Spule etwas enthält, was uns zwingen könnte?
00:18:17Den festgelegten Staat etwa hinaus zu zögern?
00:18:22Ich bin kein Hellseher.
00:18:26Gehen wir.
00:18:30Jetzt ist die Mannschaft des Kosmokrators vollzählig.
00:18:34Acht Freiwillige.
00:18:35Jeder auf seinem Gebiet eine hervorragende Erscheinung.
00:18:39Sieben Männer und eine Frau, die zwei Jahre auf der Mondstation als Ärztin arbeitete.
00:18:45Eine nütige Frau.
00:18:46Zumiko.
00:18:48Brinkmann.
00:18:51Habe ich mich so verändert?
00:18:53Ja, ich...
00:18:55Ich weiß nicht.
00:18:57Vielleicht, weil Sie die Haare langtogen damals.
00:18:59Dr. Brinkmann.
00:19:00Ja?
00:19:01Ihr Koffer.
00:19:01Ach so, danke.
00:19:05Raimund Brinkmann, der Mann, der nicht nur durch seine Vergesslichkeit bekannt ist.
00:19:09Ich lasse ab und zu etwas liegen.
00:19:11Aber vergessen habe ich nichts.
00:19:13Auch nach Jahren nicht.
00:19:16Nein, Brinkmann.
00:19:18Auf einer Reise wie unsere soll man keinen Ballast mit sich führen.
00:19:22Dr. Gimura.
00:19:26Bald wird es Abend sein.
00:19:27Zwei Nächte und ein Tag werden bis zum Start noch vergehen.
00:19:32Wir unterbrechen die Übertragung.
00:19:34In der nächsten Zeit können wir die acht Passagiere des Kosmokrators weder sehen noch um Interviews bitten.
00:19:40Sie werden 50 Stunden lang in tiefem, künstlichen Schlaf liegen.
00:19:43Einem Schlaf, der Ihnen allen hilft, Kraft zu sammeln und aufzuspeichern für diesen anstrengenden Flug in den Weltraum.
00:19:49Wir unterbrechen.
00:19:50Auf Wiedersehen.
00:20:00Brinkmann, in zwei Minuten werden Sie schlafen, wie alle anderen hier.
00:20:04Ob Sie es wollen oder nicht.
00:20:11Sie können Ihren Herzschlag hören und sehen.
00:20:22Ich bin glücklich, dass Sie mit uns fliegen, Sumiko.
00:20:26Ich werde jetzt immer in Ihrer Nähe sein.
00:20:29Ihr Herz schlägt ganz normal.
00:20:32Sumiko.
00:20:34Mein Herz schlägt...
00:20:35Brinkmann.
00:20:36Nein.
00:20:37Bitte, Raimann.
00:20:38Sprechen Sie niemals davon.
00:20:50Gute Nacht, Raimann.
00:20:53Es ist Zeit zum Schlafen.
00:20:54Auch für Sie, Doktor Gemura.
00:20:55Ja, Sie haben recht.
00:21:19Hier ist Intervision.
00:21:21Intervision ruft die Welt.
00:21:23In wenigen Augenblicken trifft die Besatzung des Kosmokrators hier ein.
00:21:27Dies sind die letzten Minuten vor dem Start zur Venus.
00:21:30Spannung und Erregung herrscht bei allen Wissenschaftlern und Arbeitern des Weltraumflughafens.
00:21:34Und jetzt?
00:21:35Jetzt kommt die Besatzung.
00:21:40Hier sind die Weltraumfahrer.
00:21:46Professor Sikana, ich bitte Sie um einige persönliche Worte für unsere Fernsehzuschauer.
00:21:51Bitte gehen Sie aus dem Bild.
00:21:52Wir haben getan, was nötig war.
00:21:53Wir sind bereit und das wollte ich sagen.
00:21:57Als nächstes spricht der Amerikaner Professor Hall.
00:21:59Als zweites spricht Professor Halling.
00:22:00Und jetzt?
00:22:02Professor Halling.
00:22:02Heute ist ein bedeutsamer Tag in der Geschichte der Wissenschaft.
00:22:08Ich grüße alle meine Freunde.
00:22:10Alle.
00:22:11Wo immer sie auch sein mögen.
00:22:14Besonders mein Lehrer Weimar.
00:22:16Ich bin glücklich, bei dieser Expedition dabei sein zu können.
00:22:19Für die Menschheit und für mein Land.
00:22:22Inzwischen nehmen die Interviews ihren Fortgang.
00:22:23Ich stehe in unmittelbarer Nähe des Radarwagens.
00:22:30Hallo Funka.
00:22:32Ist keine Maschine gemeldet?
00:22:33Wir fragen nach.
00:22:33Es muss doch noch eine kommen.
00:22:35Dr. Sumiku Ogimura.
00:22:37Bitte auch von Ihnen ein paar Worte.
00:22:39Mein Mann war Strahlenforscher und Astrophysiker.
00:22:43Er ist ums Leben gekommen, als wir auf der Mondstation den Sonnenreflektor errichteten.
00:22:48Denn ich setze seine Arbeit fort.
00:22:51Ich habe diesen Beruf gewählt, weil ich am Ende des letzten Krieges geboren wurde in Japan.
00:22:57Und weil damals meine Mutter starb durch die Bombe von Hiroshima.
00:23:01Ja, dieses Zeitalter fing nicht gut an.
00:23:06Aber wir setzen es besser fort.
00:23:07Daran glaube ich.
00:23:12Für unsere Hörer eingeworfen...
00:23:13Darf ich Sie bitten, Dr. Chenki?
00:23:17Wir werden auf Formen des Lebens treffen, die wir noch nie gesehen haben.
00:23:20Ein großer Augenblick in unserem Bemühen, die Natur zu erkennen.
00:23:23Der Beginn einer neuen Wissenschaft.
00:23:25Noch kein Baum ist in den Himmel gewachsen.
00:23:27Aber das menschliche Wissen wächst über die Himmel hinaus.
00:23:31Ich danke Ihnen.
00:23:33Auf Wiedersehen.
00:23:34Ich grüße euch.
00:23:35Lebt wohl.
00:23:37Bitte, Herr Professor...
00:23:38Jean Moreau, die bekannte Reporterin von Intervision, wendet sich jetzt mit...
00:23:42Bitte hierher.
00:23:43Wir haben unsere Berechnungen.
00:23:45Ihnen vertrauen wir jedoch, kennt niemand die Gefahren des Unbekannten.
00:23:48Wir danken allen denen, die mitgearbeitet haben an der Vorbereitung dieses Fluges.
00:23:52Und wir sind sicher, dass wir innerhalb von vier Monaten zurück sind.
00:23:56Sollte ich bitte.
00:23:58Unsere technische Ausrüstung ist perfekt.
00:24:00Die Automaten arbeiten fehlerlos, neu wurden entwickelt.
00:24:03Mietje hat noch...
00:24:03... sechs Jahre bis zum Studium.
00:24:05Ich habe mir immer vorgestellt, er wird einmal Physiker.
00:24:09Aber wenn Mietje dann soweit ist, musst du ihn frei entscheiden lassen.
00:24:13Die technische Begabung bricht oft erst spät durch, manchmal erst im Beruf.
00:24:18Hab Geduld mit ihm.
00:24:19Versprich mir das.
00:24:25Muttel, warum hast du nur die weite Reise gemacht?
00:24:28Ich bin doch bald wieder da.
00:24:30Mein Junge, sei nur vorsichtig.
00:24:32Ja.
00:24:35Sumiko, bitte ein Augenblick.
00:24:36Ja.
00:24:37Leben Sie wohl, leben Sie wohl, viel Glück.
00:24:40Das ist meine Mutter.
00:24:42Ach.
00:24:48Also.
00:24:50Leb wohl, mein Junge.
00:24:57Die einzelnen Besatzungsmitglieder kommen jetzt von ihren Interviews zurück und nehmen
00:25:01in den Wagenplatz, die sie zum Kosmokrator bringen werden.
00:25:04Hansel, Mona, Geliebte, hörst du mich?
00:25:07Wir starten.
00:25:08Und du bist nicht hier.
00:25:09Du sitzt irgendwo fest.
00:25:10Ich bitte alle Radiohörer um Verzeihung.
00:25:12Aber ich muss zu dir sprechen, Mona, du musst ganz ruhig sein.
00:25:15Wir haben die beste Technik.
00:25:17Mona, du hörst mich doch.
00:25:19Meine Mona, du darfst nicht weinen.
00:25:21Bitte, grüße meinen Vater.
00:25:24Unser Raumschiff startet sofort und ich bin so glücklich, denn ich fliege zu den Sternen.
00:25:29Jetzt begibt sich auch der afrikanische Mitarbeiter der Expedition.
00:25:57Zeitvergleich.
00:25:5951, 52, 53, 54, 55, 56, 57, 58, 59, 60.
00:26:14Danke.
00:26:16Verbrennungsraketen startet klar.
00:26:20Ruhig atmen, entspannen, nicht verkrampfen.
00:26:26Startmechanismus intakt.
00:26:28Bis zum Start noch 10 Sekunden.
00:26:299 Sekunden, 8 Sekunden, 7 Sekunden, 6 Sekunden, 5 Sekunden, 4 Sekunden, 3 Sekunden, 2 Sekunden, 1 Sekunde, 0.
00:27:001 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden,
00:27:021 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden,
00:27:031 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden,
00:27:031 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden,
00:27:051 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden,
00:27:051 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1 Sekunden, 1
00:27:23Luna 3 ruft Urania, Luna 3 ruft Urania, haben Kosmokrater ständig unter Radarbeobachtung.
00:27:31Wie fühlen Sie sich denn?
00:27:35Wie im Himmel.
00:27:38Mit kosmischer Geschwindigkeit haben wir den längst hinter uns gelassen.
00:27:42Ich muss erstmal den Druck auf meiner Brust loswerden.
00:27:48Vorsicht, wir sind immer noch schwerelos. Bleiben Sie angeschnallt, ich warne Sie.
00:28:17Sollte ich, Sie können jetzt auf Ionenantrieb übergehen.
00:28:24Harleen, Vorsicht, ich schalte um. Das künstliche Schwere fällt.
00:28:46Ich kann nichts dafür.
00:28:55Hier, Luna 3. Kosmokrater, bitte kommen. Bitte kommen.
00:29:00Hallo, Luna 3, wir hören euch. Hallo, Luna 3, wir hören euch.
00:29:03Minus 2 plus 5. Kurs normal.
00:29:07Kurs normal. Kurs normal.
00:29:08Unser Kurs ist genau Hyperbelbahn.
00:29:10Wir werden in 2000 Kilometer Entfernung am Mond vorbeifliegen.
00:29:13Hier, Luna 3.
00:29:14Kosmokrater, bitte kommen. Bitte kommen.
00:29:17Das ist der Krater Sinusrohres.
00:29:20Und da unsere Station, Luna 3.
00:29:26Das ist der Sonnenreflektor.
00:29:28Sie grüßen uns.
00:29:38Dort ist Ihr Mann verunglückt.
00:29:41Ich holte ihn aus dem Gebirge zurück ins Lager, aber er war schon tot.
00:29:45Wir waren Freunde.
00:29:47Harleen, Sumiko ist eine herrliche Frau.
00:30:12Sie sollen wissen, jeder achtet Ihren Schmerz.
00:30:22Als Ogimura damals auf den Mondbergen verunglückte, sind sehr viele Tränen bei uns geflossen.
00:30:31Und ich muss Ihnen sagen, dass alle Frauen, die sich für die Wissenschaft begeistern,
00:30:35und das sind in China alle, glücklich sind, dass Sie heute seine Arbeit fortsetzen und mit uns fliegen.
00:30:42Ich weiß, Chen Yu, Sie wollen mich trösten.
00:30:46Meinen es gut.
00:30:48Aber wer sollte mich schon in China kennen?
00:30:51Glauben Sie mir, Ihr Bild ist oft bei uns zu sehen.
00:30:54Es hängt auch im Zimmer meiner ältesten Tochter.
00:30:57Sie studiert Astromedizin.
00:30:59Und natürlich kennt sie ihre Arbeiten auf der Mondstation.
00:31:02Alle kennen sie und wissen, dass Sie die würdigste sind.
00:31:10Hier Luna 3.
00:31:12Haben bisher unbekannten Schwarm von Meteoriten entdeckt.
00:31:16Positionsänderung erfolgt mit großer Geschwindigkeit in breiter Streuung.
00:31:20Danke, Verständnis.
00:31:22Bitte kommen.
00:31:22Geben Richtungskoordinaten und Bahnelemente an.
00:31:26Alpha X, 17 Grad, 2 Minuten.
00:31:30Beta Y, 84 Grad, 32 Minuten.
00:31:34Hallo, Käpt'n.
00:31:36Eine wichtige Information von Luna 3.
00:31:38Meteoritenwarnung.
00:31:48Professor Sikarno, hier die letzte Meteoritenmeldung.
00:31:55Den Meteoriten-Schwarm werden wir frühestens in 48 Stunden erreichen.
00:31:59Es sei denn, seine Bahnelemente verändern sich.
00:32:02Bleiben Sie jetzt ständig in Verbindung mit Luna 3.
00:32:05Kosmokrater ruft Luna 3.
00:32:07Haben Meteoritenwarnung erhalten.
00:32:08Geben nochmals unseren genauen Kurs an.
00:32:10Kosmokrater ruft Luna 3.
00:32:17Heute beginne ich mein persönliches Tagebuch.
00:32:20Die Zentrale des Kosmokrators liegt oft verlassen da.
00:32:24Der Prädiktor hält nicht nur das Raumschiff auf seiner Bahn, sondern kann auch im Falle unvorhergesehener Umstände Richtung und Geschwindigkeit
00:32:31ändern.
00:32:34Dieser Steuerautomat wird in den nächsten 30 Tagen die Navigation übernehmen, denn ein Mensch wäre nicht imstande, die komplizierten Mechanismen
00:32:42des Raumschiffes zu kontrollieren.
00:32:45Bisher haben wir 4 Millionen 300.000 Kilometer zurückgelegt.
00:32:49Die flüssige Spezialnahrung, die auch im Zustand der Schwerelosigkeit ohne Mühe genossen werden kann, bekommt allen bisher ausgezeichnet.
00:32:57Dr. Ogimura sorgt streng für eine regelmäßige Ernährung und wacht über den Gesundheitszustand aller Teilnehmer.
00:33:08Ingenieur Soltik ist meistens seiner Werkstatt anzutreffen, wo er seine Automaten immer wieder einer genauen Prüfung unterzieht.
00:33:15Wenn die schwere körperliche Arbeit auf der Erde beseitigt wurde, dann hatten seine Automaten einen großen Anteil daran.
00:33:24Der polnische Kybernetiker muss überall sein. Er ist Arseniews rechte Hand bei der Führung des Raumschiffes.
00:33:33Professor Sikarner lässt die Venusbotschaft keine Ruhe.
00:33:36Zusammen mit Shen Yu will er die beschädigte Magnetspule entschlüsseln.
00:33:39Stundenlang schließen sich die beiden im Marax ein.
00:33:42Das Elektronenhirn arbeitet unaufhörlich, aber niemand weiß, mit welchem Resultat.
00:33:47Tja.
00:33:54Kapitän Arseniew prüft die genaue Einhaltung des Kurses.
00:33:57Der Predictor hat heute Nacht für genau 17 Sekunden die Triebwerke beschleunigt.
00:34:04Wohl um den Meteoriten auszuweichen.
00:34:07Aber die erwarten wir doch erst morgen.
00:34:10Ihre Automaten sind noch etwas vorsichtiger als wir selbst.
00:34:17Professor Horling geht in seiner Freizeit seinem Hobby nach.
00:34:21Nachdem er jeden von uns bereits Schachmatt gesetzt hat, scheint er jetzt in Omega einen gefährlichen Gegner gefunden zu haben.
00:34:28König G8.
00:34:36König E6.
00:34:42Nicht zu fassen.
00:34:44Er spielt ein unerhaltbares Endspiel.
00:34:46Ich dachte schon, er ist geschlagen.
00:34:47Aber der Bursche zieht den König nach E6.
00:34:50Und ich muss in die Ecke nach H8.
00:35:02König E7.
00:35:06Im Nächstenzug.
00:35:15Gratuliere.
00:35:16Das ist die 10. Partie, die ich verliere.
00:35:19Und wie habe ich sie verloren?
00:35:21Ihm fehlt etwas, Ihrem genial konstruierten Omega.
00:35:24Wie meinen Sie das?
00:35:25Ich finde, hätte er eine Seele, dann würde er Hawling auch einmal gewinnen lassen.
00:35:31Ich hoffe, Sie überlegen sich das.
00:35:33Ja?
00:35:34Nur so ein kleines bisschen Seele.
00:35:53Meteoriten!
00:35:59Beschleunigungssicherung herausreißen!
00:36:33Brinkmann! Sehen Sie nach Chengyu und Sikarna!
00:36:44Wie konnte das noch passieren?
00:36:46Ich dachte, dass der Kosmokrater dem Meteoritenschwarm automatisch ausweicht.
00:36:51Ja, aber nicht schnell genug.
00:36:53Er war gegen größere Beschleunigungen als 8G gesichert.
00:36:55Wir mussten die Beschleunigungssicherungen erst herausreißen.
00:37:03Hawling?
00:37:04Wie viel Kursabweichung?
00:37:13Zwölf Grad?
00:37:1517 Minuten.
00:37:16Geschwindigkeit?
00:37:17Konstant. 44 pro Sekunde.
00:37:22Der Hauptschwamm kann nicht sehr weit entfernt sein.
00:37:25Wir rasen mit unserer Höchstgeschwindigkeit hinein.
00:37:28Steuerautomat!
00:37:30Jetzt ausschalt nicht, brems ab!
00:37:36Motore springen nicht an.
00:37:39Was ist los, Saldick?
00:37:47Ein Meteor-Splitter hat Schubdüse 3 beschädigt.
00:37:51Reparatur von außen ist notwendig.
00:37:53Jetzt bin ich dran.
00:37:55Wann kommt der Hauptschwab?
00:37:57Jeden Augenblick kann der Tanzfielder losgehen.
00:37:59Brinkmann, helfen Sie mir!
00:38:01Professor Sikarna, Chengyu, wie geht es Ihnen?
00:38:04Wir sind wohl auf.
00:38:05Bitte.
00:38:06Zunächst Bahnelemente, dann Richtungskoordinaten.
00:38:09Kurskorrektur.
00:38:11Kurskorrektur.
00:38:15Das war's.
00:39:02Achtung, bitte hinsetzen und einschneiden.
00:39:16Achtung, der Hauptschwarm kommt in Sicht.
00:39:19Jetzt können sich jeden Augenblick die Motoren einschalten.
00:39:28Reparatur beendet.
00:39:30Söltiges zurück.
00:39:41Kosmokrater ruft Luna 3.
00:39:43Meteoritenschwarm passiert.
00:39:46An Bord alles wohl.
00:39:59Bereits drei Wochen sind seit dem Start vergangen.
00:40:02Trotz unserer ungeheuren Geschwindigkeit scheinen die Sterne still zu stehen.
00:40:06In zehn Tagen erreichen wir die Venus.
00:40:08Aber von ihr gehen starke Störungen aus.
00:40:10Radioverbindung mit der Erde ist kaum noch möglich.
00:40:13Nichts.
00:40:14Ich komme nicht mehr durch.
00:40:16Zu viel Störungen.
00:40:17Ja, ja.
00:40:22Alpha X, 32 Grad, acht Minuten.
00:40:25Beta Y, sieben Grad.
00:40:28Aber das Leben an Bord des Kosmokrators geht seinen gewohnten Gang.
00:40:32Was soll denn das werden?
00:40:34Ein bisschen Seele für Omega.
00:40:37Die zehn verlorenen Schachpartien haben Haul ihn gewürmt.
00:40:40Er soll wieder Freude am Schachspiel haben.
00:40:43Mir könnten Sie auch mal eine Freude machen, Ingenieur Soltik.
00:40:46Immer muss ich Ihnen mit dem Essen nachrennen.
00:40:48Das soll nicht wieder vorkommen.
00:40:51Verspricht mir Sikarna auch jedes Mal.
00:41:00Professor.
00:41:00Achso.
00:41:02Was gibt's?
00:41:04Umsichtig jetzt.
00:41:08Ich bin für Ihre Gesundheit verantwortlich.
00:41:10Seit Tagen essen Sie nicht.
00:41:11Ich habe jetzt keine Zeit.
00:41:13Bitte.
00:41:25Sumiko.
00:41:28Lassen Sie ihn erst jetzt nervös.
00:41:31Weshalb werden Sie später verstehen.
00:41:33Bald.
00:41:42Springer E6.
00:41:43Schach.
00:41:51Verstehe ich nicht.
00:41:534-7-8.
00:41:57Dätig.
00:42:00Matt.
00:42:01Gratuliere Horling.
00:42:03Ein verdienter Sieg.
00:42:05Ein klares konsequentes Endspiel.
00:42:07Bravo Horling.
00:42:08Die erste gewonnene Partie.
00:42:10Es war nicht so einfach gegen Ihr Wunderkind.
00:42:14Aber menschlicher Geist hat über die Maschine gesiegt.
00:42:18Ich freue mich für Sie, mein Lieber.
00:42:21Nachmachen.
00:42:22Bitte alle in den Meretz.
00:42:26Der kosmische Rapport.
00:42:33Bitte.
00:42:39Wir haben den bisher noch unbekannten Teil der Spule entschlüsselt.
00:42:42Das Ende des kosmischen Rapports.
00:43:06Ich übersetze.
00:43:09Nach dem zweiten Umdrehungselement wird die Bestrahlung des Planeten aufgenommen.
00:43:16Die den Planeten beherrschende Gattung kann leicht beseitigt werden.
00:43:20Wenn die Intensität der Ionisierung auf die Hälfte gefallen ist, beginnt die große Bewegung.
00:43:26Das bedeutet einen Angriff auf unsere Erde.
00:43:31Eine Invasion der Venusbewohner.
00:43:33Der kosmische Rapport war keine Nachricht an die Menschheit.
00:43:37Er war der Vorbot der Aggression.
00:43:39Wir müssen die Erde rufen. Wir müssen sofort die Erde rufen.
00:43:42Stellen Sie die Verbindung her.
00:43:44Lassen Sie ihn gehen.
00:43:45Helfen wir denn der Erde, wenn Sie weiß, was wir wissen?
00:43:47Der Erde droht Gefahr. Wir müssen warnen.
00:43:51Nein. Seit die Spule damals gefunden wurde, droht der Welt Gefahr. Und nichts ist geschehen.
00:43:55Wir wissen eben nicht, mit welchen Zeitmaßen die Venusbewohner rechnen.
00:43:59Wie lange sie leben.
00:44:00Wenn die Menschheit von der Gefahr weist, wird sich eine große Unruhe ausbreiten.
00:44:03Und eine entsetzliche Angst.
00:44:05Diese Angst wird alles hinwegfegen.
00:44:07Von Pol zu Pol wird sich dann eine Panik ausbreiten.
00:44:13Nein, Holling.
00:44:15Bestimmt irren Sie sich.
00:44:17Wie viele Jahre hat die gesamte Menschheit dem Atomtod gegenüber gestanden?
00:44:21Und sie hat ihn besiegt.
00:44:23Sie hat doch gewusst, was ihr droht.
00:44:26Das hat sie doch die ganze Zeit gewusst.
00:44:28Nicht?
00:44:30Nein.
00:44:32Es gibt keine Panik.
00:44:34Und wie denken Sie darüber?
00:44:37Ich bin sicher.
00:44:38Wir treten mit den Venusbewohnern in Verbindung.
00:44:41Und wenn diese Wesen Krieg planen, müssen wir sie auch für den Frieden gewinnen können.
00:44:45Talua, rufen Sie die Erde.
00:44:49Komme nicht durch.
00:44:50Die Venusstörungen sind schon zu stark.
00:44:52Unser Ruf wird absorbiert.
00:44:55Die Erde hört uns nicht.
00:45:02Ist einer der Meinung, wir sollten umkehren?
00:45:09Nein.
00:45:13Ach, Unsinn.
00:45:17Jetzt zurück?
00:45:19Nein.
00:45:21Niemals.
00:45:29Nein.
00:45:35Soltik, Geschwindigkeit.
00:45:37Wir fliegen mit 50.000 Stundenkilometern.
00:45:39In drei Tagen ist die Venus erreicht.
00:45:41Gut.
00:45:42Talua, Astrogation.
00:45:44Pauling, die neuen Messwerte.
00:45:47Gamma-Strahlung steigt logarithmisch an.
00:45:49Aber ich messe erneut.
00:46:05Bitte.
00:46:06Ja.
00:46:20Nerven?
00:46:21Nicht die Nerven.
00:46:22Was denn?
00:46:26Als ich hörte, dass sie mitfliegen, war ich sehr glücklich.
00:46:32Jetzt wünschte ich, sie wäre nicht mitgeflogen.
00:46:34Weshalb, Brinkmann?
00:46:35Ich bin Wissenschaftlerin und Forscherin.
00:46:38Genau wie Sie auch.
00:46:40Sie sind aber auch eine Frau.
00:46:42Ich habe den toten Ogemura von den Mondbergen ins Lager zurückgebracht.
00:46:46Sumiko.
00:46:48Ich fürchte mich davon, ein paar Tagen vielleicht auch Sie irgendwo holen zu müssen.
00:46:53Ihr Teil ist es, das Leben zu erhalten, ein Kind zu empfangen und zur Welt zu bringen.
00:46:58Daran denke ich.
00:47:00Ich habe Ihnen bis heute nicht gesagt, dass ich Ogemura kennenlernte, als er mich wegen
00:47:05der Strahlen untersuchte, die meine Mutter trafen und ihr Leben vernichteten.
00:47:10Niemals darf ich ein Kind empfangen, sagte er mir.
00:47:12Denn es würde eine Missgeburt werden, ein Ungeheuer.
00:47:17Brinkmann.
00:47:18Für mich hat sich damals alles entschieden.
00:47:21Mit der Bombe von Hiroshima.
00:47:323000 Kilometer.
00:47:34Wir haben am 31. Reisetag unser Ziel fast erreicht.
00:47:37Alle unsere Versuche, über Luna 3 mit der Erde in Verbindung zu kommen, sind ohne Erfolg geblieben.
00:47:42Soeben haben die Atommotoren unsere Geschwindigkeit abgebremst.
00:47:45Professor Arseniev steuert unser Schiff auf einer Ellipsenbahn um die Venus.
00:47:49Wir sind also zum Satelliten dieses schweigenden Sterns geworden.
00:47:52Seit mehreren Stunden versuchen wir vergeblich, mit den Venus-Bewohnern Funkverbindung aufzunehmen.
00:47:57Eine dichte Wolkendecke umgibt den Planeten.
00:48:032500 Kilometer.
00:48:05Erste Analyse der Venus-Atmosphäre.
00:48:0826% Kohlendioxid.
00:48:1014% Formaldehyd.
00:48:13Kein Sauerstoff, also stark giftig.
00:48:16Wir stehen vor einer wichtigen Entscheidung.
00:48:18Wir können bekanntlich nur einmal landen und wieder starten.
00:48:22Unvorbereitet landen, das kann unser Tod sein.
00:48:24Also einer von uns muss voraus.
00:48:262000 Kilometer.
00:48:27Bei den Sichtverhältnissen fliege ich mit dem Düsen-Elastokopter.
00:48:30Ja, Brinkmann.
00:48:32Sie müssen den Landeplatz finden, Ihre Stunde ist da.
00:48:35In 10 Kilometer Höhe warten wir auf Nachricht.
00:48:37Klar?
00:48:38Flugzeug startbereit.
00:48:391500 Kilometer.
00:48:47Also, ah, ohne Abschied.
00:48:52Auf die Plätze.
00:48:54Bitte auf die Plätze.
00:49:01Genau 1000 Kilometer.
00:49:03Achtung.
00:49:06Wir tauchen jetzt in die Atmosphäre der Venus.
00:49:08Wir tauchen jetzt in die Atmosphäre der Venus.
00:49:41Start, ja.
00:49:45Achtung.
00:49:47Achtung.
00:49:49Achtung.
00:49:50Achtung.
00:50:04Brinkmann, hallo, hallo Brinkmann, hallo, was ist los mit Ihrem Funkgerät?
00:50:11Ich verstehe nichts.
00:50:13Ihr Funkgerät arbeitet nicht richtig, hören Sie mich!
00:50:16Ich verstehe nichts, Ihr Gerät arbeitet nicht richtig.
00:50:19Hallo, weshalb sind die Sender gestört?
00:50:21Starke atmosphärische Störungen, wir sind völlig abgeschnitten.
00:50:25Hallo, Brinkmann, hallo Brinkmann!
00:50:31Ich sehe, hören Sie mich!
00:50:34Ich bin herunter auf 800 Meter, immer noch keine Sicht.
00:50:39Auf meinem Radar sieht die Gegend so aus, als sei sie gebirgig.
00:50:48Ich sehe Land, Arsenjiv.
00:50:49Ich sehe etwas.
00:50:52Ich weiß nicht, was es ist.
00:50:54Einer wie ein gläsernder Wald.
00:50:57Hallo!
00:50:59Kosmokrater, ich höre Euch nicht mehr!
00:51:02Ich setze zur Landung an!
00:51:09Mit Brinkmann ist jegliche Verbindung verloren gegangen.
00:51:14Welche Höhe?
00:51:151200 Meter.
00:51:29Und errsinn!
00:51:43Omega, fort!
00:52:05Ich verstehe das nicht.
00:52:07Auf so geringe Entfernung müssen die Radarstrahlen doch durch die dichtesten Wolken dringen.
00:52:12Aber jetzt schon seit einer Stunde dieses seltsame Blitzen.
00:52:16Es gibt nur eine Erklärung. Die Atmosphäre in dieser Gegend ist ionisiert.
00:52:21Aber woher?
00:52:22Atomstrahlung.
00:52:23Das bedeutet, sie greifen uns an. Und Brinkmann?
00:52:27Ich muss tiefer hinunter.
00:52:29Wir müssen die Wolkendecke durchstoßen, wenn wir Brinkmann wiederfinden wollen.
00:52:34Es hilft nichts.
00:52:36Bitte antworten, Trasmokrator, bitte antworten.
00:52:43Omega.
00:52:45Ich höre.
00:52:50Für die Fahrt.
00:52:53Los, Omega. Weiter.
00:52:58Radioaktivität.
00:53:00Acht.
00:53:01Kyrie.
00:53:02Wann gefährlich?
00:53:04Nach acht Minuten.
00:53:08Omega, zurück.
00:53:17Kosmokrator, ich höre euch nicht.
00:53:21Hallo, hallo.
00:53:24Hört ihr nicht?
00:53:26Dieser verdammte radioaktive Wald lässt die Funkbrille nicht durch.
00:53:31Los, Omega.
00:53:32Schneller.
00:53:46Verdammt, sie greifen uns an.
00:53:49Kosmokrator, Kosmokrator, hört ihr mich?
00:53:52Unser Flugzeug ist hin.
00:53:57Ein Feuerschein.
00:53:59Wie ein Aufblitzen.
00:54:00Der Predictor meldet eine Druckwelle.
00:54:03Wahrscheinlich Explosion.
00:54:05Entfernung 200 Kilometer.
00:54:09Brinkmann.
00:54:10Oder ein Signal der Venusbewohner.
00:54:13Wir werden doch unvorbereitet landen müssen.
00:54:17Talua, geben Sie bitte Peilung.
00:54:19Versuchen Sie mit Brinkmann Verbindung zu bekommen.
00:54:26Omega, zurück.
00:54:51Das ist ein Feuerschein.
00:55:13Schub 18, 21, 24, 27, 30.
00:55:36The Bnemonic
00:55:37The Bnemonic
00:55:38The Bnemonic
00:56:07Die Träbstoff ist explodiert.
00:56:10Das war die Ursache. Eine Energieleitung.
00:56:15Sotik, schnell das Reifenfahrzeug beiseite, sonst geht's uns ebenso, wenn die Spannung in dieser Leitung wieder ansteigt.
00:56:34Omega!
00:56:39Ein Glückalter, Junge, und wir dachten schon.
00:56:41Ja, Glückalt. Da haben Sie sich aber einen schlechten Landeplatz ausgesucht.
00:56:45Wieso? Eine Energieleitung.
00:56:48Brinkmann, Ihre Maschine wird ein Opfer des Induktionsstroms.
00:56:53Diese unterirdische Energieleitung muss uns zweifellos zu den Venusbewohnern führen.
00:56:57Da brauchen Sie nicht lange zu suchen.
00:57:00Die Venusbewohner habe ich gefunden.
00:57:02Ich habe sogar ein paar davon mitgebracht.
00:57:09Was sagen Sie dazu?
00:57:11Ich frage mich, ob das hier Leben ist.
00:57:16Untersuchen, sofort.
00:57:19Ja, Johnny.
00:57:20Und der Energieleitung, Horling, folgen wir mit dem Rotenfahrzeug.
00:57:23Ja, gut.
00:57:35Omega, komm!
00:57:42Schildkröte, bitte kommen.
00:57:44Schildkröte, bitte kommen.
00:57:47Wir sind der Leitung gefolgt.
00:57:49Wie gibt es etwas völlig seltsames zu sein?
00:57:51Eine weiße Kugel, was das nur sein mag.
00:58:02Ist das nun Leben oder eine Maschine, Horling?
00:58:05Man kann doch nichts sagen.
00:58:07Gar nichts.
00:58:09Hier ist ja alles so fremd.
00:58:10Es ist beinahe so, als hätten wir ein Buch in einer fremden Sprache aufgeschlagen.
00:58:15Es wird noch Tage dauern.
00:58:19Vielleicht sehen wir dann etwas klarer.
00:58:21Horling, sobald die Instrumente stehen, brauche ich Zahlen, Zahlen und nochmals Zahlen.
00:58:26Okay, Professor.
00:58:28Ja, bitte.
00:58:30Talua, rufen Sie auf die Venusbewohner.
00:58:31Auf allen Frequenzen.
00:58:35Durch eine Fernsehkamera an der Spitze des Raumschiffes beobachte ich die Venus.
00:58:39Ist das die Ruhe vor dem Sturm?
00:58:43Warum antworten die Venusbewohner nicht?
00:58:45Sind die kleinen Metallkäfer tatsächlich die Beherrscher dieses Planeten?
00:58:49Chen Yu arbeitet intensiv daran, das Rätsel dieser geheimnisvollen Wesen zu lösen.
00:59:14Wir haben ihre Venusbewohner gründlich untersucht.
00:59:17Es besteht keine Gefahr, es sind keine Lebewesen.
00:59:20Schade, ich dachte, ich hätte etwas Wichtiges entdeckt.
00:59:22Ah, Ihre Entdeckung ist wichtiger, als Sie ahnen konnten.
00:59:24Hören Sie, wir haben einen dieser Mikrokristalle in den Marax eingesetzt.
00:59:54Ja, das waren die Stimmen der Venusbewohner.
00:59:57Die sozusagen in einem dieser Metallkäfer, beziehungsweise dessen Kristallen eingefangen sind.
01:00:04Wenn ich Sie richtig verstehe, also gleichsam ein winziger Registrieapparat von Sprache und Ton.
01:00:10Die sich wohl entziffern lassen.
01:00:11Wir versuchen es.
01:00:14Diese Höhle, in die Brinkmann gestürzt ist, ist demnach ein Archiv.
01:00:18Eine riesige Bibliothek der Venusbewohner.
01:00:22Aber wo sind Sie? Warum verstecken Sie sich?
01:00:24Die Landung eines so großen Raumschiffes muss doch bemerkt worden sein, aber nichts ist passiert.
01:00:28Nichts. Gar nichts.
01:00:30Die Explosion meiner Maschine. Ist das etwa nichts?
01:00:34Bringen Sie mir neue Messwerte.
01:00:37Zahlen und mehr Material aus diesem Archiv.
01:00:44Planmäßig forscht man weiter.
01:00:47Besonderes Interesse findet der radioaktive Wald.
01:00:50Die schweren Strahlenschutzanzüge erschweren die Messarbeiten.
01:00:54Die Zuleitungen der Kugel werden kontrolliert.
01:00:58Oszillografen registrieren jeden Spannungswechsel.
01:01:00Die Arbeiten werden durch die auf diesem Planeten herrschenden Stürme erschwert.
01:01:08Ein langweiliges Osterhalb.
01:01:12Nichts wird sich.
01:01:15Ich weiß nicht.
01:01:27Chen Yu untersucht den Sand, den der Sturm heranwehte.
01:01:31Manchmal ist er radioaktiv, manchmal rein.
01:01:34Er sucht nach Spuren von Leben.
01:01:36Auf der Erde überdauern Pollen und Samen Hunderttausende von Jahren.
01:01:44Dämmerung und Sturm sind die Vorboten der anbrechenden Venusnacht, die 16 Tage dauert.
01:01:49Die Außenarbeiten müssen unterbrochen werden.
01:01:52Man geht an die Auswertung der Exkursionen.
01:02:01Sie halten also den gläsernen Wald für eine biologische Formation?
01:02:07Vielleicht.
01:02:09Ein ausgetrockneter Meeresboden.
01:02:11Sie irren.
01:02:12Er ist nicht natürlich entstanden.
01:02:16Professor Sekarna hat die Messergebnisse mit Hilfe des Elektronenhirns zu einem vorläufigen Ganzen zusammengefügt.
01:02:22Meine Meinung ist, der gläserne Wald war ein Energiewerfer für den Weltraum.
01:02:26Er konnte sogar noch auf Millionen Kilometer alles Leben vernichten.
01:02:31Dann haben wir vor uns ein Werk der Venusbewohner?
01:02:34Ja.
01:02:36Dieser gefährliche Wald war ein Werk der Venusaggressoren.
01:02:41Die Anlage wurde wohl irgendwie zerstört.
01:02:44Vielleicht hat die Venus abgerüstet.
01:02:49Leider muss ich Sie enttäuschen.
01:02:52Die Metallkäfer, die Sie mir mitgebracht haben, deuten auf etwas ganz anderes hin.
01:02:59Wollen Sie uns nicht erklären?
01:03:01Sie haben da etwas angedeutet, Sekarna.
01:03:03Tja, es gibt noch kein geschlossenes Bild.
01:03:06Aber irgendeine Katastrophe muss auf der Venus passiert sein.
01:03:10Alle Reihen enden abrupt und ohne Sinn.
01:03:15Alles ist fragmentarisch, Bruchwerk.
01:03:18Wenn es eine Katastrophe war, die alles so sinnlos veränderte,
01:03:24dann muss es eine Katastrophe unvorstellbaren Ausmaßes gewesen sein.
01:03:31Wir können dieser Sache nur auf die Spur kommen,
01:03:36wenn wir systematisch weiterforschen.
01:03:38Hier, die weiße Kugel, von der verschiedene Energieleiter ausgehen und deren Sinn wir nicht verstehen,
01:03:43scheint irgendwie ein Riesentransformator zu sein.
01:03:46So etwas wie ein magnetisches Kraftwerk.
01:03:51Merkwürdig ist nur, dass in dieser Hauptleitung periodische Spannungen entstehen.
01:03:57Man könnte fast annehmen, am anderen Ende sitzt jemand,
01:04:01der noch nicht weiß, dass der Werfer gestört, dadurch außer Betrieb ist
01:04:05und trotzdem noch versucht, ihn durch irgendein Signal zu betätigen.
01:04:10Und nun?
01:04:12Wir unternehmen eine Expedition und folgen der Hauptleitung bis zum anderen Ende.
01:04:17Ja.
01:04:32Meldung an Kosmokrator.
01:04:34Seit Stunden fahren wir durch die Venuslandschaft.
01:04:37Wir folgen der Energieleitung.
01:04:39Von den Venusbewohnern keine Spur.
01:04:48Nirgendwo muss ja die Energieleitung zu Ende sein.
01:05:00Arsenjev, sollen wir weiterfahren?
01:05:26Wir versuchen einen Weg zu bahnen.
01:05:28Folgt uns mit der nötigen Vorsicht.
01:05:31Also, was ist das?
01:05:38Wenn ich mich hier so umschaue, taucht bei mir die Vermutung auf,
01:05:42dass dies hier nichts Natürliches ist,
01:05:44sondern dass diese Gebilde Bauten waren.
01:06:00Hier muss einmal eine Temperatur geherrscht haben, wie auf der Sonne.
01:06:05Eine unvorstellbare Katastrophe muss jedes Leben ausgelöscht haben.
01:06:19Woran denken Sie, Sumiko?
01:06:25An Hiroshima.
01:06:28Und dafür habe ich gearbeitet.
01:06:3020 Jahre.
01:06:46Hier ist es.
01:06:48Hier führt die Energieleitung weiter.
01:06:50Wir müssen hinein.
01:06:51Bestimmte Eingänge.
01:06:52Das nehme ich auch an.
01:06:56Omega, komm.
01:06:57Gehen wir erstmal hinein.
01:07:21Venus und Erde auf ihren Bahnen im Weltraum?
01:07:28Vielleicht ein Unterrichtsmodell für Raumflieger.
01:07:32Diese Anlage hat einen tieferen Sinn.
01:07:36Kommt her, ein Schacht.
01:07:41Wahrscheinlich die Zentrale der Venusbewohner.
01:07:46Wer mag diese Schalter bedient haben?
01:07:48Aber wo ist die Quelle für die Energie?
01:07:50Die ist heute noch ermöglicht, dass die ganze Anlage unter Spannung ist.
01:08:05Omega!
01:08:07Was ist das?
01:08:08Ich weiß nicht.
01:08:13Was kann das sein?
01:08:14Vielleicht ein lebendes Wesen.
01:08:25Ein Tier.
01:08:27Wie schlamm sieht es aus in dem Leben ist.
01:08:40Wie schlägt es?
01:08:55Omega, rock!
01:09:06Was ist denn nicht? Die Masse steigt!
01:09:08Kommt schneller!
01:09:10Der Aufgang zum Sport kommt doch!
01:09:46Kommt einer!
01:09:48Kommt!
01:09:49Kommt!
01:09:52Kommt!
01:09:55Toll raus!
01:09:55Zu mir!
01:10:07Die Schatten, rauskommen zu dir.
01:10:09Sauf wir zu dir.
01:10:49Schüssen Sie nicht!
01:10:50Nicht schüssen!
01:10:51Seid nicht!
01:11:10Was bedeutet das?
01:11:13Wo sind die anderen?
01:11:15Ich sehe sie nicht.
01:11:37Wisst ihr, was das ist?
01:11:39Das ist ein Zielgerät für den Weltraum.
01:11:40Damit wollten Sie unsere Erde vernichten.
01:11:43Erinnern Sie sich an den kosmischen Rapport?
01:11:45Nach dem zweiten Umdrehungselement wird die Bestrahlung des Planeten aufgenommen.
01:11:50Von dieser Stelle aus sollten die todbringenden Atomstrahlen zu unserem Planeten gesteuert werden.
01:11:54Das scheint die Zentrale zu sein.
01:11:56Von hier aus wurde diese große Kraftquelle automatisch gesteuert.
01:12:23Hallo Professor, der gläserne Waldstrahl, bitte kommen Sie!
01:12:34Zeigen Sie mir die Kugel!
01:12:37Sehen Sie doch!
01:12:39Die Schwerkraft nimmt zu!
01:12:43Das habe ich erwartet.
01:12:45Das ist doch nicht möglich.
01:12:48Doch.
01:12:49Jetzt wird alles klar.
01:12:51Die Kugel schafft ein schweres Feld, was die Anziehungskraft der Venus verstärkt oder abschwächt.
01:12:57Jetzt wird gewissermaßen der Bogen gespannt.
01:13:00Wenn sich die Energie umkehrt, schwindet die Schwerkraft und wir werden in den Raum geschleudert.
01:13:07Ich frage mich, wer hat diese große Anlage wieder in Betrieb gesetzt?
01:13:10Rufen Sie Arsenjiv zurück.
01:13:12Schnell!
01:13:14Hallo Arsenjiv, hallo Hauling, antworten Sie!
01:13:42Ich frage mich!
01:14:01Ihre Schatten!
01:14:02Auf die Wand geworfen.
01:14:04Als die Explosion Sie alle überraschte.
01:14:07Die Atomexplosion.
01:14:11Das Einzige, was von diesen Wesen geblieben ist.
01:14:14Ihre Schatten.
01:14:20Der Marax übersetzt die Kommandos der unterirdischen Zentrale.
01:14:24Sehen Sie, welche Schlüssel das Elektronenhirn anwendet.
01:14:27Das ist, das ist doch nicht möglich.
01:14:31E gleich MC Quadrat.
01:14:34Tatsächlich Einsteins große Formel.
01:14:36Ja, aber als Kreisprozess.
01:14:38Sie schließt sich zu einem Ring.
01:14:47Interessant, länglich geformte Gebilde.
01:14:55Wie ist das möglich?
01:14:57Samenkörner?
01:14:59Samenkörner.
01:15:00Wo haben Sie die gefunden?
01:15:02In den oberen Schichten der Ablagerung.
01:15:05Also sind Sie höchstwahrscheinlich vor ein paar Tagen angeweht worden.
01:15:09Wenn diese pflanzlichen Samen noch fruchtbar sind,
01:15:11dann ist noch Leben auf diesem Planeten.
01:15:14Professor Sikörner, bitte alle in die Marax.
01:15:24Die Untersuchungen der Metallkäfer aus dem Archiv
01:15:26haben bereits ein Stück Geschichte dieses Planeten enträtselt.
01:15:30Und die Stimmen aus der Schaltzentrale lassen keinen Zweifel.
01:15:34Es gab eine Gruppe von Aggressoren,
01:15:36die einen Angriff auf unsere Erde geplant hatte.
01:15:40Aber der Angriff ist nicht erfolgt.
01:15:43Die Aggressoren haben sich selbst vernichtet.
01:15:46Die Todbringenden atomaren Kräfte sind in Ihren Händen entglitten.
01:15:49Eine Kettenreaktion wurde ausgelöst.
01:15:51Sie wurden ihr Opfer.
01:15:53Nur Ihre Schatten sind geblieben.
01:15:55Und Ihre teuflische Apparatur,
01:15:57die zum Teil zerstört ist, aber immer noch weiter arbeitet.
01:16:01Besonders dann, wenn die Energiequelle
01:16:02von fremder, unberufener Hand ausgelöst wird.
01:16:05Wie?
01:16:07Wollen Sie damit sagen,
01:16:08dass wir sie ausgelöst haben?
01:16:12Als der Stein in die Masse fiel,
01:16:14Was passierte dann?
01:16:16Die Masse hat den Stein zurückgeschleudert,
01:16:17wie ein gereiztes Tier.
01:16:19Und dann passierte etwas Furchtbares.
01:16:21Sie vergrößerte sich plötzlich.
01:16:24Berichten Sie genau.
01:16:25Einzelheiten.
01:16:26Und was geschah dann?
01:16:28Die Masse hat zugenommen.
01:16:29Ja.
01:16:30Wir sahen keinen Ausweg mehr.
01:16:32Sie verfolgte uns.
01:16:33Und weiter?
01:16:34Ich habe den Notoronen-Strahler eingesetzt.
01:16:36Ich schoss in die Masse.
01:16:39Das hätten Sie nicht tun sollen.
01:16:42So begann die Atomreaktion.
01:16:44Das war unsere Rettung.
01:16:46Die Masse fiel in sich zusammen und verschwand.
01:16:49Tja.
01:16:51In der unterirdischen Zentrale
01:16:53setzte sich das Planetarium,
01:16:55ich wollte sagen, das Zielgerät,
01:16:58in Tätigkeit.
01:16:59Und das war?
01:17:0017.36 Uhr.
01:17:0118.36 Uhr?
01:17:02Ja.
01:17:04Und von diesem Moment an
01:17:05begann die Kugel rot zu leuchten.
01:17:08Das heißt also,
01:17:09die Masse hat sich in Energie verwandelt.
01:17:11Ein Vorgang wie bei der Atombombe.
01:17:13Aber die Venusbewohner
01:17:15konnten ihn beliebig umkehren.
01:17:16Sie konnten Masse in Energie,
01:17:18aber auch Energie in Masse verwandeln.
01:17:20Ein Kreisprozess.
01:17:22Fantastisch.
01:17:23Aber wie ist
01:17:24dieser schlammige Brei zu erklären?
01:17:25Diese Masse lässt sich wieder in Energie umsetzen.
01:17:28Elektroenergie, Gravitation
01:17:29oder so etwas Ähnliches.
01:17:31Könnten wir die Energie
01:17:32all unserer Kraftwerke auf der Erde
01:17:33sofort in Masse verwandeln?
01:17:35So gibt das nach meinen Schätzungen
01:17:36ungefähr 60 Kilowatt.
01:17:38Aber das hier ist eine Energiequelle
01:17:40von fast unvorstellbaren Ausmaßen.
01:17:42Allerdings sind das nur meine Vermutungen.
01:17:44Die Venusbewohner sind
01:17:45oder vielmehr
01:17:46waren uns auf diesem Gebiet
01:17:48so weit voraus,
01:17:49dass wir hier noch vor einem Rätsel stehen.
01:18:11die Strahlungsenergie steigt.
01:18:13Die Strahlungsenergie ist gestiegen.
01:18:17Brinkmann,
01:18:18sichern Sie den anderen Roboter.
01:18:20Hallo Herr, kommen Sie.
01:18:21Helfen Sie mir.
01:18:24Der gläserne Wald.
01:18:27Hauling.
01:18:28Der gläserne Wald.
01:18:31Der gläserne Wald.
01:18:37Die Strahlenergie,
01:18:38die vom gläsernen Wald ausgeht,
01:18:39hat Omegas Elektronenhirn
01:18:40durcheinander gebracht.
01:18:41Der Prädiktor wird auch
01:18:43nicht mehr funktionieren.
01:18:43Da, der gläserne Wald.
01:18:54Wenn die Strahlungsenergie
01:18:56weiter so ansteigt,
01:18:57bietet der Kosmokrator
01:18:58mit seinem Kamex-Panzer
01:19:00keinen Schutz mehr.
01:19:01Arsenjiv.
01:19:02Soltik.
01:19:05Ich glaube, er hat innere Verletzungen.
01:19:07Ich muss operieren.
01:19:08Soltik.
01:19:10Soltik, Maschinen einsteigen.
01:19:11Wir müssen sofort starten.
01:19:12Hören Sie.
01:19:12Vorsicht.
01:19:13Maschinen einschalten, Soltik.
01:19:15Das geht nicht.
01:19:16Das schwere Feld der weißen Kugel
01:19:17hält uns.
01:19:18Und die elektronischen Instrumente?
01:19:19Sehen Sie doch selbst.
01:19:21Der ganze Kosmokrator
01:19:22ist nur noch ein Haufen
01:19:23wertloses Blech.
01:19:32Die einzige Chance.
01:19:36Es muss uns gelingen,
01:19:37die tödliche Energie
01:19:38der Kugel und des gläsernen Waldes
01:19:39umzukehren.
01:19:40Wieder in Masse zurückzuverwandeln.
01:19:43Aber wie?
01:19:44Ich werde noch einmal
01:19:45in die Venusstadt fahren.
01:19:49Als Sie den Plasmastrom beschossen
01:19:50und dadurch die Masse
01:19:51in Energie verwandelten,
01:19:52beobachtete ich in der Schaltzentrale
01:19:54auf dem Grunde des Schachtes
01:19:55so etwas wie eine Veränderung.
01:19:56Ich weiß,
01:19:57wo und wie
01:19:57dieser Prozess vor sich ging.
01:19:59Ist die kleine Rakete
01:20:00benutzbar?
01:20:02Unmöglich.
01:20:03Das schwere Feld.
01:20:06Aber die Schildkröde,
01:20:08die schafft es.
01:20:09Sie können nicht alleine fahren.
01:20:11Ich fahre mit.
01:20:37Wir fahren in die Venusstadt ein.
01:20:39Das Gewitter wird stärker.
01:20:42Wie geht es aus Sinje?
01:20:45Sumiko atteriert schon.
01:20:48Sumiko wird es schaffen.
01:20:55Tupfer.
01:21:13Soltik, schaffen Sie es?
01:21:14Ja.
01:21:15Zum Glück konnte ich alles
01:21:16noch einmal reparieren.
01:21:17Chang-Yu, melden Sie sich.
01:21:19Wo seid ihr?
01:21:21Wir beginnen mit dem Abstieg
01:21:22zur Schaltzentrale.
01:22:10Nein, Skavander.
01:22:12Ich werde ersticken.
01:22:15Ich komme.
01:22:16Ich komme zu Nü.
01:22:17Hinunter, Talo.
01:22:18Sie müssen umschalten.
01:22:19Das lebende Ander
01:22:20hängt von uns ab.
01:22:21Schickt Hilfe.
01:22:23Kosmokrater.
01:22:24Ich ersticke.
01:22:32Die Kugel ist wieder weiß.
01:22:33Aber Chang-Yu.
01:22:34Chang-Yu.
01:22:34Talo hat umgeschaltet.
01:22:36Aber ich kann
01:22:37den Skavanderlicht abdichten.
01:22:39Hört ihr mich?
01:22:40Ich kann ihn nicht abdichten.
01:22:42Versuchen Sie es, Chang-Yu.
01:22:44Versuchen Sie es.
01:22:46Die Schwerkraft ist
01:22:47wieder normal.
01:22:48Ich starte sofort
01:22:49mit der kleinen Rakete.
01:22:50Ich hole sie ab, Chang-Yu.
01:22:52Hören Sie.
01:22:53Ich komme und bringe
01:22:54Sauerstoff.
01:22:57Chang-Yu.
01:22:59Hallo, Chang-Yu.
01:23:00Aushalten.
01:23:02Frank-Man kommt.
01:23:09Chang-Yu.
01:23:10Chang-Yu.
01:23:11Ich muss Ihnen sprechen.
01:23:13Chang-Yu, hören Sie mich.
01:23:14Ihre Reagenzien, hören Sie.
01:23:16Sie keimen.
01:23:17Ja, lebende Zellen.
01:23:19Sie haben sich nicht getäuscht.
01:23:21Chang-Yu, es gibt noch Leben
01:23:22auf der Venus.
01:23:26Ja.
01:23:28Sumiko.
01:23:29Leben.
01:23:42Die Bremsmotoren,
01:23:43Soldick.
01:23:43Die Bremsmotoren.
01:23:45Palwa, Chang-Yu,
01:23:47bringt man.
01:23:48Größte Gefahr,
01:23:49sofort zurückkehren.
01:23:50Wir halten den Kosmokrator
01:23:51nur noch mit Mühe
01:23:52auf dem Boden.
01:23:53Der Rücklaufprozess
01:23:54ist ausgelöst.
01:23:55Das Energiefeld
01:23:56wirkt als Katapult.
01:23:57Höchste Kraft
01:23:57auf die Bremsraketen.
01:24:13Brinkmann,
01:24:14hören Sie uns.
01:24:15Es schleudert uns
01:24:16in den Raum.
01:24:17Zalua,
01:24:18Chang-Yu,
01:24:18Brinkmann.
01:24:20Zulico.
01:24:22Zulico.
01:24:24Zurück.
01:24:25Orling,
01:24:25zurück.
01:24:26Zurück.
01:24:27Zurück.
01:24:33Kosmokrator,
01:24:34wo seid ihr?
01:24:35Hört ihr mich?
01:24:36Ich kann nicht mehr zurück.
01:24:38Ich werde weggeschleudert.
01:24:39Ich höre euch nicht mehr.
01:25:00Kosmokrator,
01:25:01ihr fliegt.
01:25:02Ihr fliegt.
01:25:04Drüß die Erde
01:25:05und Mona.
01:25:07Arsenjew,
01:25:09hört ihr mich?
01:25:10Arsenjew,
01:25:11Mona,
01:25:12Kosmokrator,
01:25:14Mona.
01:25:32Luna 3 ruft Orania.
01:25:34Luna 3 ruft Orania.
01:25:35Der Kosmokrator nähert sich.
01:25:37Der Kosmokrator nähert sich.
01:25:39Wir rufen den Kosmokrator
01:25:40aber bisher keine Antwort.
01:25:42Luna 3 ruft Orania.
01:25:45Platz und
01:26:14Untertitelung des ZDF, 2020
01:26:41ZDF, 2020
01:26:59ZDF, 2020
01:27:32Ich grüße die Erde. Alle grüße ich.
01:27:44Wir haben viel erreicht, aber auch viel gegeben und verloren. Sehr viel.
01:28:08Wir bringen mit uns das Vermächtnis dreier großer Menschen.
01:28:13Talua rettete unsere Expedition.
01:28:17Chen Yu entdeckte das Leben auf der Venus.
01:28:21Und Brinkmann setzte als erster seinen Fuß auf einen fremden Planeten.
01:28:27Vergesst sie niemals, Freunde.
01:28:32Die Menschheit soll von der Atomzerstörung hören, die sich auf einem anderen Planeten zugetragen hat.
01:28:38Unsere Erde drohte von dort oben tödliche Gefahr.
01:28:41Wir haben gesehen, was uns zugedacht war.
01:28:44Und wie dieser Angriff endete.
01:28:50Zweierlei ist zu tun. Für alle.
01:28:53Wir müssen dafür sorgen, dass unsere Erde auch eine blühende Erde bleibt.
01:28:58Und dann sollten wir versuchen, auch auf den anderen Planeten Leben zu entdecken.
01:29:04Und wir sollten es bald tun.
01:29:07Möglichst bald, Freunde.
01:29:12Und dann sollten wir versuchen, auch auf den anderen Planeten Leben zu entdecken.
01:29:38Weil es nicht zu다고 vor picky behandelt,
01:29:39Och auf den anderen Villlichen,jis
01:29:39alle. Dann
01:29:39ways지만. LoPro
01:29:40macht es nicht. Wis Vereisch
01:29:40-SCHN und ich keine Tier, weil in der Zeit
01:29:42kommt auch vor und sondern es nicht gew inst contenido sich sein für die Welt. Oder werden wir nunampaflumin,
01:29:45ihr seid . Jo Ben vezes Blinkmann hat
01:29:45uns oder seinen Mayowym verdienen. Und indem ich nicht um Wochenende Mel 그래 Exhalte
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