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Transkript
00:07Musik
00:43Seht hier ein Dorf im Sonntagsstaat.
00:48Hier ist nur wer, wer Kinder hat.
01:10Musik
01:32Da sagt der Alte, liebes Weib, auch für uns wird's höchste Zeit.
01:38Ein Kind, so glaub mir, muss jetzt her.
01:42Und wenn es nur ein Igel wär.
01:47Die Frau gebar dem Schuster Flint am gleichen Tag ein Igelkind.
01:52Musik
01:56Nur halb ein Mensch, kein Igelgans, so nannten sie den Igel Hans.
02:06Sie schämten sich, putzapperlot und wünschten gar das Kind, wer tot.
02:14Doch es kommt anders, wie ihr seht.
02:18Wollen warten, wie es weitergeht.
02:20Musik
02:21Im Ofeneck bei Topf und Tiegel, da fand sein Bettchen Hans, mein Igel.
02:43Und fast vergessen, wie es scheint, ward dieser Göckelhahn sein Freund.
02:50Musik
03:00Musik
03:18Im Ofeneck bei Topf und Tiegel, da fand sein Bettchen Hans.
03:21Amen.
04:06Herr Vater, sagt der kleine Mann und sieht den Vater bittend an und schiebt die Nase in die Höhe, den
04:14Hahn gib mir und dann Adieu.
04:21Und auch zwei Schweinchen, bitte sehr. Dann siehst du mich hier nimmermehr.
04:28Hans nimmt mit seiner kleinen Hand den Dudelsack noch von der Wand, verlässt der Elternhof und Haus und wandert in
04:36die Welt hinaus.
04:41Der Alte denkt, durchs ganze Land zieht er jetzt bettelnd, welche Schand.
04:49Doch es kommt anders. Ihr versteht. Wollen warten, wie es weitergeht.
05:14Er ritt nicht lang, da kam er bald in einem riesengroßen Wald.
05:25Hier wollen wir bleiben, ganz alleine.
05:30Das Gras steht gut für meine Schweine.
05:37Hoch über allem in Geäst, bauen Hans und Göckel sich ihr Nest.
05:48Ei, das war recht. Hier spielt er munter der Töne Leiter rauf und runter.
06:05Musik
06:32Und tags darauf steht welch ein Glück,
06:35vor ihm ein Wunder der Musik.
06:39Statt zwei waren es der Schweinchen acht.
06:43Das hatte die Musik gemacht.
07:26So lasst dem Märchen uns als dann den König setzen auf den Plan, dass die Geschichte weiter wird.
07:31Er hatte sich im Wald verirrt.
07:54Du, führe mich aus dem Wald geschwind, dass ich zu meinem Schlosse finde.
08:00So ist's, Hoheit. Wer mein begehrt, der kommt zu mir ganz unbeschwert.
08:07Setz dein Versprechen nur daran, so ist die Sach ganz schnell getan.
08:12Das erste, was ihr trefft soeben, in eurem Schloss, sollt ihr mir geben.
08:20Das gebe ich euch, sagt dieser Prahler.
08:23Und dazu noch 1.000 Taler.
08:27Doch es kommt anders.
08:29Ihr versteht.
08:31Wollen warten, wie es weitergeht.
08:36Das ist ein Mensch.
08:38Das ist ein Mensch.
08:48Das ist ein Mensch.
08:48Und das ist ein Mensch.
09:18So denkt daran, verehrter König, ein Versprechen zählt nicht wenig.
09:50Als erstes tritt aus offenem Tor die Königstochter da hervor.
09:56Und das Versprechen lässt ihn kalt.
09:58Der Igel hockt weit weg im Wald.
10:01Er dachte listig und verstohlen, den könnte ganz der Teufel holen.
10:07Doch es kommt anders, ihr versteht.
10:11Wollen sehen, wie es weitergeht.
10:16Schwein um Schweinchen sich vermählen.
10:19Hans kann die Herde kaum noch zählen.
10:28Ich werde, denkt er recht und eben, auch einige dem Vater geben.
10:51Auch jeder Nachbar mittlerweile kann davon haben einen Teil.
11:03Musik
11:15Musik
11:16Musik
11:45Die Schwanke
11:46Deine Vater, sie sind dein
11:52Nun lasse mich ins Haus hinein
11:58Der Vater aber, er vertrieb den eigenen Sohn wie einen Dieb
12:06Das war nicht recht so, ihr versteht
12:10Wollen sehen, wie es weitergeht
12:37Der Vater, sie sind dein
13:05Der Vater, sie sind dein
13:16Da tritt ein neues auf den Plan
13:18Der zweite Teil, wir fangen an
13:23Ein König wieder steht und schreit
13:27Ist einer, der mich hier befreit
13:29Und aus dem Walde führen kann
13:31Den mache ich zum reichen Mann
13:41Setzt ein Versprechen nur daran, so ist die Sach ganz schnell getan
13:46Das erste, was ihr trefft, soeben, in eurem Schloss sollt ihr mir geben
13:55So sei es, nach gerechter Sach
14:01Geht ihr voran, ich folge nach
14:03Und das ist das, was ihr mit der Schwanke
14:44Musik
14:52Da kriegt sein Kind er zu Gesicht
14:56Ja, daran dacht der König nicht
15:00Jedoch versprochen ist versprochen
15:03Er hat noch nie sein Wort gebrochen
15:05Er hält sein Wort, ihr werdet sehen
15:07Doch lasst das Märchen weitergehen
15:17Musik
15:43Sein Aussehen ist so sehr veracht.
15:47Doch seht, was die Musik gemacht und auch das fette Gras im Wald.
15:54Mein Vater, denkt er, ist schon alt.
15:58Damit er besser leben soll, packe ich den Stall ihm nochmal voll.
16:28Herr Vater, überwind den Grimm.
16:31Diese Schweine, bitte nimm.
16:34Ich bin's, dein Sohn, dein Hans, mein Igel.
16:40Doch in der Tür blieb fest der Riegel.
16:45Das war nicht recht, so ihr versteht.
16:49Wollen sehen, wie es weitergeht.
17:04Ein Schloss ist nicht der rechte Ort.
17:06Für euch Gesindel hebt euch fort.
17:10Troll dich, du dummes Stacheltier.
17:13Nicht einen Thaler geb ich dir.
17:21Wenn du so stark bist, kleiner Wicht, versuch's doch.
17:25Schaffen wirst du's nicht.
17:41Man bricht sein Wort nicht so vermessen, denkt Hans, mein Igel unterdessen.
17:45Heb ab, mein Göckelhahn, und flieg.
17:50Gerechtigkeit braucht ihren Sieg.
18:07Und hieb und stich und stich und hieb.
18:12Da waren beide wie ein Sieg.
18:17Gerechtigkeit
18:23Gerechtigkeit
18:30Gerechtigkeit
18:47Das hat uns gut getan.
18:49Doch seht, wie es Hans, mein Igel, noch ergeht.
19:08Vor diesem Schloss, schon an den Pforten, empfängt man ihn mit guten Worten.
19:14Hier wurde nicht das Wort gebrochen und Hans erhielt, was ihm versprochen.
19:36Gerechtigkeit
19:36Gerechtigkeit
19:37Gerechtigkeit
19:47Pforten
19:49Gerechtigkeit
19:49Gerechtigkeit
19:58Musik
20:30Musik
21:08Das Beste aber kommt zum Schluss, wie es beim Märchen kommen muss.
21:15Musik
21:27Musik
22:06Gefiel es euch?
22:07Musik
22:09Spart nicht mit Applaus, denn gleich ist unser Märchen aus.
22:16Musik
22:17Ein Märchen ist oft wie ein Spiegel, wie dieses hier, von Hans dem Igel.
22:28Musik
22:37Musik
22:39Musik
22:39Musik
22:41Musik
22:42Musik
22:43Musik
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22:46Musik
22:52Musik
22:54Untertitelung des ZDF, 2020
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