Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 1 Tag

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:11Untertitelung des ZDF, 2020
00:37Bitte, Mama!
00:39Red ich undeutlich oder hat das Wort Nein eine neue Bedeutung?
00:44Nein!
00:45Du bist so...
00:47Also wenn ihr euch nicht beeilt, dann findet die Exkursion ins Vogelparadies ohne euch statt.
00:51Hast du mein Vogelbestimmungsbuch gesehen?
00:52Nicht, seit ich es dir gestern ins Zimmer nachgetragen habe.
00:57Die Jeans ist leckig.
00:59Dann ziehst halt eine andere an.
01:00Ich mag aber die.
01:01Bitte, Katrin, mach mich jetzt nicht wahnsinnig, ja?
01:05Es wäre so schön, wenn wir nicht nur einmal nicht zu spät kommen würden, sondern vielleicht sogar miteinander frühstücken könnten.
01:11Wo war es denn?
01:12Unter dem Bett.
01:13Große Überraschung.
01:15Sag einmal, du kannst doch nicht mit der dreckigen Hosen gehen.
01:17Kann ich doch.
01:18Bitte? Wie du meinst.
01:21Warum dürfen wir eigentlich keinen Hund haben?
01:23Weil du, mein Schatz, nicht einmal auf einen Hamster aufpassen kannst.
01:26Das stimmt überhaupt nicht.
01:27Nein?
01:28Und das Meer Schwein ist gestorben, weil du ihm Schokolade gegeben hast.
01:32Bitte, woher hätte ich denn wissen sollen, dass es das nicht vertragt?
01:35Und deswegen gibt es in meinem Haus ganz sicher nie einen Hund.
01:39Bitte schön.
01:40So, und jetzt Dalli.
01:41Das nicht vergessen.
01:45Aber Kinder brauchen Tiere, um ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln.
01:49Du hast den den gescheiten Spruch schon wieder her.
01:52Ich habe als Kind auch keine Haustiere gehabt.
01:54Eben.
01:56So, also ich will jetzt nichts mehr von Hunden oder irgendwelchen anderen Viechern hören.
02:00Verstanden?
02:01Ob ihr das verstanden habt?
02:05Ja, schnell.
02:07Aha, okay.
02:09Reitschule Knappe, wo ist die?
02:11In der Lobau.
02:12Sag, Mama, wenn ich schon keinen Hund kriege, kann ich dann wenigstens raten lernen?
02:17Nein.
02:47Guten Morgen, Chef.
02:47Ich weiß nicht, was an dem Morgen gut sein soll.
02:50Wo ist denn der Franitschek?
02:50Der ist was besorgen.
02:51Und der Tote?
02:52In einer Pferdebox.
02:53Was macht er da?
02:54Nein, er ist tot.
02:56Haha, ich meine, was hat er im Reitstall gearbeitet?
02:58Er war Reitlehrer und Stallmeister.
02:59Und das da drüben, das ist der Roman Havlik.
03:03Einer von den Pferdepflegern.
03:04Der hat ihn gefunden.
03:05Der Roman ist irrsinnig fertig, weil er den Toten so gern gehabt hat.
03:08Er sagt, der Laszlo war sowas wie der Geist des Reitstalls.
03:11Die gute Seele sozusagen.
03:12Das dürfte offensichtlich irgendjemand anders gesehen haben.
03:15Sonst wären wir ja nicht hier.
03:16Gibt's Fakten?
03:16Der Reitstall gehört einem Simon Knappe, der aber sich aus dem operativen Geschäft zurückgezogen hat.
03:21Und seit einem Jahr ist sein Schwiegersohn der Leiter, Helmut Meiring.
03:24Ehefrau Sabine, eine Tochter.
03:25Ja, geht doch.
03:27Ja, neuer Ehe.
03:33Morgen.
03:34Wo kommst denn du her?
03:35Ein Notfall.
03:37Was heißt ein Notfall?
03:38Na doch, für dich Ulme, Gegenüberbelastung, damit es mir nicht schon in aller Flur anschreist.
03:42Ich hab nicht dich angeschrien, sondern meine Tochter.
03:44Warum schreist du mit unserer Tochter?
03:46Weil du leider nicht da warst.
03:48Du siehst, bist jetzt unter die Tierärzte gegangen.
03:50Komm, ich einmal.
03:51Du, das Pferd lebt aber nur, gell?
03:54Was macht denn das Viech da überhaupt drin?
03:55Das ist der Attila.
03:56Ja, und der Attila war erinnern, wie der Tote gefunden wurde.
03:59Und um den Attila rauszukriegen, müsste er über den Toten drübersteigen.
04:03Und das macht er nicht.
04:04Er dreht ja völlig durch.
04:05Keine Chance.
04:06Heißt, ist das Pferd was?
04:07Nein.
04:07Gut, deine Tochter will nämlich reiten lernen.
04:10Ich weiß.
04:11Es hat jemand augenscheinlich brutal auf das Pferd eingeschlagen.
04:14Und es hat Blutspur an den Hufen, was mich zu der...
04:16Gesundheit.
04:17Brauchst du ein Taschentuch?
04:18Nein, nein, danke.
04:19Es geht schon.
04:19Also was mich zu der Annahme führt, dass jemand den Attila geschlagen hat, damit er auf das Opfer einbricht.
04:24Weil ein Pferd macht sowas nicht freiwillig.
04:25Das sagt der Pferdespezialist Dr. Stefan schnell.
04:28Was wissen wir über ihn?
04:30Laszlo Urban, 54 Jahre, ungarischer Staatsangehöriger, ledig, lebt seit neun Jahren in Österreich,
04:38Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitsbewilligung, Steuer, alles in Ordnung.
04:40Siehst du, Rani, es gibt sie, die anständigen Ausländer.
04:43Was ist der Ausländer?
04:44Das ist ein Ungar.
04:46Todeszeitpunkt.
04:47Es ist ca. 8 bis 10 Stunden tot.
04:48Das heißt, gestern zwischen 23 Uhr und heute 1 Uhr früh.
04:52Es gibt diese Hufspuren am Tor, aber das sind noch andere Spuren von einem Stab-ähnlichen Objekt in Bleistiftstärke.
05:00Ich würde tippen, eine Reitgärte.
05:03Und die Wunde, da ist mit Sicherheit auch nicht von dem Pferd.
05:06Sondern von was zum Beispiel?
05:08Bei der Schaufel.
05:10Also genaueres.
05:11Wenn du ihn am Tisch liegen hast.
05:13Und?
05:13Haben wir schon was gefunden?
05:15Na, da herinnen nicht.
05:16Und draußen?
05:17Na was, wir haben ja bis jetzt nicht gewusst, was wir suchen sollen.
05:20Aber jetzt wisst ihr es.
05:21Ja.
05:22Ja, ha.
05:25Wieso sagst du mir das nicht?
05:26Ja, weil ich weiß, wie du reagierst.
05:28Was?
05:29Und glaubst du, das Reitstunden-Geheimnis machen ist besser?
05:31Du, ich hab der Katrin versprochen, dass sie einmal einen Bonnisch-Nüpperkurs machen kann.
05:35Und dann schauen wir weiter.
05:37Ja, aber ohne mich.
05:39Das war der Plan.
05:40Lass los!
05:41Lass los!
05:45Das ist ein Tatort, da darf niemand rein.
05:47Sag aber, seid ihr alle blind oder außer Dienst?
05:49Wir lassen das Mädel da rein.
05:50Lisa, Kind, bitte.
05:52Sofort stehen bleiben.
05:53Lassen Sie mich vorbei, das ist mein Reitstein.
05:55Lisa, bitte.
06:02Das bringt doch nichts.
06:06Ich glaube, es ist besser, wir gehen jetzt.
06:12Alles wird gut, Lisa.
06:14Ich verspreche es dir.
06:16So eine Scheiße, was soll hier bitte wieder gut werden?
06:21Angelika Schnell, Mordkommission.
06:23Simon Knappe.
06:25Das ist meine Enkelin.
06:27Lisa, der Tote war ihr Trainer, darum ist sie so durcheinander.
06:32Das Kind hätte heute gar nicht da sein sollen, dann hätte sie das alles gar nicht.
06:36Können wir vielleicht später?
06:38Ja, natürlich.
06:42Dein Draschel.
06:43Danke.
06:44Ciao.
06:46Was ist mit der Tatwaffe?
06:47Was soll das sein?
06:48Die haben ja gerade erst angefangen zu suchen.
06:51Hör dich einmal ein bisschen bei den Angestellten um.
06:53Ich möchte wissen, was die so über ihn sagen.
06:54Das übliche.
06:54Freunde, Feinde, Finanzen.
06:56Und Frauen.
06:56Und du?
06:58Ich wollte schon immer wissen, warum er reiten lernt.
07:06Herr Havlik.
07:08Angelika Schnell.
07:10Haben Sie eine Minute?
07:13Ist der Lassler wirklich einmal dran?
07:15Schaut fast so aus.
07:17Wie gut haben Sie denn den Herrn Urban gekannt?
07:20Na ja.
07:21So kann man sich halt kennen, wenn man fünf Jahre zusammen erbettet.
07:25Entschuldigung, Gesundheit.
07:27Sie haben nicht zufälligerweise ein Taschentuch?
07:29Nein, tut mir leid.
07:30Macht nix.
07:32Ja, erzähl's nur.
07:35Der Lassler ist ein super Chef gewesen.
07:39Er war der beliebteste Reitlehrer hier.
07:42Vor allem bei den Damen.
07:43Aha.
07:45Er war einfach der Beste.
07:46Darum hat er in der Alter ja unbedingt halten wollen.
07:49Ja, sie meint den Simon Knappe.
07:51Ja.
07:52Die beiden sind gute Freunde gewesen bis.
07:54Bis?
07:56Dem Alten gehört das alles.
07:58Aber das Sagen hat jetzt der Schwiegersohn.
08:00Damit hat sich der Lassler Schwert an.
08:02Wo finde ich ihn denn, den Schwiegersohn?
08:04Vorne im Büro.
08:06Vielen Dank.
08:09Können wir den Schenkel hindrücken?
08:10Rauf über den Kopf, die Hand.
08:13Geh nach.
08:15Alles gut.
08:17Und nochmal.
08:32Links festhalten und die Rechte wieder rauf.
08:36Schau klar, dass wir werden können.
08:38Ja, alles gut.
08:40Danke, Schwenking, komm.
08:45Ich hab's dir immer gesagt, er macht uns nur Scherereien.
08:47Komm, ich will das nicht mehr hören.
08:49Entschuldigen Sie, ich suche einen gewissen Helmut Meiring.
08:53Den haben Sie gefunden.
08:54Wo sind Sie?
08:55Angelika Schnelle, Mordkommission.
08:57Hat sich Ihre Enkelin Schöpsel beruhigt?
08:58Ja, sie ist bei Ihrem Pferd.
09:01Da fühlt er sich am wohlsten.
09:04Ja.
09:05Hat einer von Ihnen eine Idee, wie es gewesen sein könnte?
09:07Nein.
09:09Lassler war ein Mann mit viel Erfahrung, mit Pferden.
09:14Und einer unserer gefragtesten Reitlehrer.
09:16Und soviel ich weiß, hat er sich mit allen hier gut verstanden, oder?
09:19Ja, hat seine Arbeit immer gewissenhaft erledigt.
09:22Sind das Sie beide?
09:23Ja.
09:24Das war 1993.
09:251993.
09:27Da ist Lassler auf einem Pferd von mir zum zweiten Mal ungarischer Meister geworden.
09:32Ich hab gehört, Sie waren recht eng befreundet.
09:34Über 20 Jahre.
09:39Meine Enkelin, ihr erster großer Turniersieg.
09:42Da war sie gerade mal neun Jahre alt.
09:45Seit damals haben die Leistungen aber ziemlich nachgelassen.
09:47Das stimmt überhaupt nicht.
09:49Lisa ist ein hochbegabtes Mädel.
09:50Lassler ist sogar überzeugt.
09:51Ja, ja, schon gut.
09:53Entschuldigen Sie, aber das ist alles ein bisschen zu viel für mich.
09:58Was mein Schwiegervater meint, Lassler hat mit meiner Tochter für den großen Jugendpreis trainiert.
10:03Er hätte sogar den Flur ins Ohr gesetzt, dass sie den gewinnen kann.
10:06Naja, werde ich mit ihr arbeiten müssen.
10:10Hat ja früher auch geklappt.
10:13Ab welchem Alter kann man eigentlich reiten lernen?
10:16Je früher man anfängt, desto besser.
10:18Aber für Sie ist es auch noch nicht zu spät.
10:20Na, danke.
10:21Ich steig auf nichts, was mir über die Schultern schaut.
10:23Sagen Sie, wo hat denn der Herr Urban gewohnt?
10:26In einer Angestelltenwohnung.
10:28Auf dem Gelände.
10:30Nummer 17.
10:32Wenn Sie wollen, bringe ich Sie hin.
10:34Danke, ich finde den Weg allein.
10:41Jetzt weiß ich, was ich bin.
10:45I'm a vangabound on the street of love.
10:51I will find my way back home to you tonight.
11:05Hallo.
11:10Ich habe auch so früh angefangen.
11:12Wie alt bist du denn?
11:14Das geht es dir nichts an.
11:16Weißt du eigentlich, wie schwer es ist, damit wieder aufzuhören?
11:19Darüber denke ich nach, wenn ich so alt bin wie Sie.
11:25Schau, Lisa, ich weiß, wie schwer das ist, wenn man einen Menschen verliert, den man gern
11:28gehabt hat.
11:29Und es ist auch völlig normal und logisch, dass du rütend bist.
11:33Sie haben echt keine Ahnung, was das für mich bedeutet.
11:37Machst du dir Sorgen wegen dem Turnier?
11:38Weil wissen Sie das?
11:40Ich habe mit deinem Vater gesprochen.
11:42Der wird dich ab morgen wieder trainieren.
11:44Ich steige nie wieder auf ein Pferd.
11:46Was wird denn dann aus deinem großen Traum vom Jugendpreis?
11:50Mit dem Laszlo hat ich es bestimmt geschafft.
11:53Zu gewinnen?
11:54Hier wegzukommen.
11:56Wie meinst du das?
11:57Ich wollte im Herbst nach Hannover.
11:59Der Laszlo hat einen super Ausbildungsplatz für mich gefunden.
12:03Na ja, aber das kannst du ja trotzdem noch machen, oder?
12:05Mein Vater war schon immer dagegen.
12:08Vielleicht hat er ihn deshalb sogar umgebracht.
12:11Dein Vater?
12:12Mir glaubt ja sowieso keiner.
12:16Du kannst es ja mal versuchen.
12:19Damit Sie mir erklären, dass ich lüge.
12:21Wenn es mit dem Laszlo zu tun hat, musst du es mir sagen.
12:25Ich muss gar nichts.
12:26Nicht mal mit ihm reden.
12:29Ja, ich bin ja schon da.
12:33Ja, dann.
12:36Lisa, kannst du mir zeigen, wo die Angestelltenwohnungen sind?
12:40Danke.
12:43Ich habe es erst beim dritten Mal geschafft.
12:45Dafür bleiben dir dann drei Kilo an den Hüften.
12:47Zur Erinnerung.
12:48Mindestens.
12:56Mahlzeit!
12:58Prost!
13:03Wollen Sie was?
13:05Hat jeder Herr Kollege zahlt?
13:06Ja, gern.
13:07Mit einem Senf und einem Stück vom Scherzl, bitte.
13:10Ah, lieber doch ohne Brot.
13:13Danke.
13:13Danke.
13:15Die Herren.
13:18Keine Check.
13:20Alkohol im Dienst? Was sagt denn da der Arzt dazu?
13:22Ich glaube, dir erzähl mir was, wenn ich nur mit meiner Polizei marken will.
13:25Und? Was hast du jetzt auf Staatskosten rausgefunden?
13:28Also die lassen nichts auf den Laszlo-Urban kommen, weil er im Gegensatz zu anderen Vorgesetzten den Chef nicht hat
13:34raushängen lassen.
13:35Er war bei allen sehr beliebt.
13:36Und dafür ist er jetzt auch sehr, sehr tot. Das war alles?
13:40Ich war noch nicht fertig. Es hat ungefähr vor drei Wochen einen großen Streit gegeben zwischen dem Meiring und dem
13:46Urban.
13:46Der Meiring wollte ihn sogar rausschmeißen, aber der Orede war dagegen.
13:50Und warum ist es bei dem Streit gegangen? Um die Enkelin?
13:53Nein, es gibt das Gerücht, dass die Frau von Meiring ein Verhältnis mit dem Urban gehabt hat.
13:59Schau mal. Das war's?
14:02Na bitte, reicht das nicht?
14:04Nicht für die Spesenabrechnung.
14:06Naja, das ist schon sehr fett.
14:15Darf man fragen, was Sie da machen?
14:17Darf ich fragen, was Sie das angeht?
14:19Chefinspektorin Schnell.
14:21Bezirksinspektor Franitschek.
14:22Ist die echt?
14:23Wollen Sie eine beißen?
14:26Ich glaube, es ist besser.
14:27Sie beantworten unsere Frage.
14:29Ich brauche Aufzeichnungen über zwei kranke Tiere. Die Tür war offen.
14:33Was für Aufzeichnungen?
14:33Aufzeichnungen.
14:34Medizinische, Dr. Sattler. Ich bin die hier zuständige Tierärztin.
14:37Der Laszlo Urban ist tot.
14:39Also ermordet, um medizinisch korrekt zu sein.
14:43Hoppala.
14:44Mein Gott. Ich habe mich schon gewundert, warum...
14:47Ich muss das sofort...
14:49Was müssen Sie?
14:51Der Helmut, der Herr Meiring muss das sofort erfahren.
14:54Ach so, der weiß das schon.
14:56Ach so.
14:58Na dann...
15:00Ach so blöd das klingt, da wartet ein Pferd auf mich, das mich braucht.
15:12Ob die auch was mit dem Ungarn gehabt hat?
15:14Ich weiß nicht, frag sie.
15:17Das was suchen wir eigentlich?
15:19Wir suchen das, was die Frau Doktor nicht gefunden hat.
15:21Ah.
15:22Pegasus, dreimal 0,2 Milligramm Tepoxalin, Amida zweimal täglich 0,5 Milliliter Kenbuterol, Fuego, 6 Milligramm Phenyl, Dazun und so
15:35weiter.
15:35Und so hat er Pferdenamen und Wirkstoffe.
15:37Also er hat er Aufzeichnungen über die Behandlung der Tiere gemacht.
15:40Aber warum hat er das versteckt?
15:41Wart einmal, wart einmal.
15:42Ich meine, da sind Präparate aufgeführt.
15:45Die kenne ich, aber die sind doch nicht für Tiere.
15:47Die Ezebam, das gehört zu den Psychopharmaka.
15:50Das ist für Menschen.
15:51Echt?
15:52Nimmst du sowas?
15:53Na, aber auch bald, wenn du so weiterfährst.
16:02Hallo.
16:03Hallo.
16:04Na endlich.
16:05Ich hab dabei schon einmal angefangen.
16:06Die Listen haben wir in der Wohnung von meinem Mordeten gefunden.
16:09Ich möchte gern das tun.
16:09Das sind medizinische Wirkstoffe.
16:11Na, so schlau war ich auch schon.
16:12Hallo.
16:13Hallo.
16:14Na, servus.
16:14Das hat dir nicht lang gedauert.
16:16Das nicht, ich hab mein Engagement.
16:17Raten wir mal.
16:18Lotus, einmal Nudel Shanghai, einmal Extra-Reis, einmal die Fastenspeise für die Chefin, 3,25 Sechsis.
16:25Ja, das ist ein Kompromiss.
16:27Und die gingen aufs Haus.
16:29Danke.
16:30Hey, Fritz.
16:32Ah, und eine Garnele Extra für die, Franny.
16:36Damit es dir keiner steht.
16:38Das nenne ich Service.
16:43Also, ich möchte von jedem Medikament wissen, was es ist und wofür man es braucht.
16:48Was heißt über den Reitstall?
16:50Soweit alles im grünen Bereich.
16:51Der Simon Knappe war in den Sechzigern selber Tresurreiter,
16:54bis er 99 auf Zucht und Ausbildung umsaturd ist.
16:57Na, jetzige Chef.
16:58Der ist Reittrainer und hat mit seiner Frau und seiner Tochter bis vor kurzem
17:01in der Nähe von München gelebt und dort einen Rennstall geführt.
17:05Also, alles ganz normal.
17:06Naja, fast.
17:07Vor zwei Jahren gab es drei Fälle von Pferdedoping im Rennstall Meiring.
17:11Er ist aber jedes Mal mit einer Verwarnung davon gekommen.
17:14Interessant.
17:16Ja.
17:19Ja, gut, kommen wir vorbei.
17:21Okay, danke.
17:23Segen wir, Fritzi, ist aber schon klar, dass wir da ermitteln, oder?
17:27Ja, eh.
17:29Wer zahlt's?
17:45Hallo.
17:48Hallo.
17:52Hallo.
17:57Hallo.
17:59Spurensicherung war fleißig.
18:01Naja, so fleißig auch wieder nicht.
18:02Oder haben wir schon eine Tatwaffe?
18:04Dafür haben Sie mir eine Riesenauswahl an Reitgärten gebracht.
18:07Und ein bisserl Reiten hat noch niemanden geschadet.
18:09Und wenn unsere Kinder schon kein Haustier haben dürfen.
18:12Kümmerst du dich täglich drum oder ich?
18:14Kinder brauchen Tiere, um ihre sozialen Kompetenzen zu entwickeln.
18:17Dafür haben meine Kinder mich.
18:19Wenigstens weiß ich jetzt, woher der Jan das hat.
18:21Also, warum bin ich da?
18:22Ich habe die Wunden an seinen Armen mit den Flechtmustern der Gärten verglichen und bingo.
18:26Das ist sie.
18:28Mit der ist fünfmal auf ihn eingeschlagen worden.
18:32Auf den armen Attila übrigens auch.
18:34Und?
18:34Wem gehört die?
18:35Das ist die schlechte Nachricht im Offer selbst.
18:37Tja.
18:39Todesursache?
18:40Ein Schädel-Hirn-Trauma durch umschriebene scharfe Gewalt.
18:45Und was die Tatwaffe angeht, die habe ich im Baumarkt besorgt, um die Schaufelblätter mit den Verletzungen am Schädel zu
18:52vergleichen.
18:53Beeindruckend.
18:54Also, ich würde so sagen, ganz simpel, die Tür zur Box war offen.
18:58Wie er mit so einem Spaten von hinten eins übergezogen bekommt, ja?
19:03Er stürzt.
19:04Ja, ich glaube, das kann man so vorstellen.
19:05Er holte sich einen Cut an der Stirn.
19:07Er bleibt liegen.
19:08Der Täter zieht ihn in die Box.
19:10Und haut auf das Pferd hin, damit es auf das Opfer steigt.
19:13Und wir glauben, dass der Laszlo so umgekommen ist.
19:16Könnten wir sowas planen?
19:17Der Inspektor bist immer noch du.
19:20Gut.
19:21Also, wir suchen so eine Schaufel.
19:23Spaten.
19:25Blut und Haare könnten auch dran sein.
19:28Vielen Dank.
19:29Franicek?
19:31Franicek!
19:36War das Würstel zu fett?
19:38Geh bitte, ich reiß mich eh zahm, aber ich kann den Geruch da herinnen einfach nicht vertragen.
19:42Schau mal, sowas in der Arzt rufen wir.
19:44Vielleicht sogar mit Blut und Haaren dran.
19:47Schnappt ein paar Leute und käme morgen in der Früh noch einmal den Reiterhof durch.
19:50Ade, Privatleben.
19:52Und ich will endlich zu meinen Kindern.
19:56Hallo.
19:56Hallo.
19:57Ich glaube, du bist schon weg.
19:59Falsch.
20:00Was machst du da?
20:02Wegen der Medikamente.
20:03Ich habe da ein paar Fragen bei denen im Netz nicht weitergekommen.
20:06Und der Stefan hat gesagt, er hilft mir gern dabei.
20:08Ach so.
20:09Na dann, frohes Schaffen.
20:12Danke.
20:16Hi.
20:17Hallo.
20:20Na, wie geht's?
20:21Ja.
20:23Ah.
20:25Also ich finde das super, dass wir das jetzt endlich einmal geschafft haben.
20:29Eher nicht?
20:37Wie war's denn am Neusiedlersee?
20:39Hm.
20:42Hast du bei dir Reitstunden nachgedacht?
20:45Ja.
20:46Nein.
20:47Du bist so gemein.
20:50Ich gebe heute keine Erdnussbutter.
21:00Oh, Entschuldigung.
21:02Jetzt bin ich erschrocken.
21:03Tut mir leid, die Tür war offen.
21:05Schon okay.
21:07Was machst du da?
21:08Mir ist die Milch ausgegangen.
21:09Kannst du mir eine borgen vielleicht?
21:11Borgen nicht, aber schenken.
21:14Danke.
21:15Ich werde mich reposieren.
21:17Seit wann bist du denn wieder da?
21:18Seit vorgestern.
21:20Ich habe gar kein Licht bei dir gesehen.
21:22Moment mal.
21:22Wird dich jetzt überwacht, Frau Inspektor?
21:24Nein, nein, nein.
21:26Na, das läuft bei mir praktisch nebenbei.
21:29Ganz automatisch.
21:31Berufskrankheit.
21:32Und?
21:32Gefällt dir, was du siehst?
21:35Naja.
21:36Das müsste ich mir dann doch nochmal genauer anschauen.
21:40Mama, könnte ich einmal...
21:41Grüß dich.
21:43Lieber Herr.
21:46Also, ich glaube, das mit der genaueren Betrachtung, das verschieben wir auf ein anderes Mal.
21:50Okay?
21:51Okay.
21:51Du weißt, wo du mich findest.
21:53Ja.
21:56Katrin?
22:20Ja, hallo.
22:22Das was?
22:23Das Stahlbuch?
22:24Was ist das?
22:26Okay.
22:26Na, warte.
22:27Ich bin eh gleich im Büro, ja?
22:28Okay.
22:29Danke.
22:29Ciao.
22:32Halleluja.
22:33It's raining again.
22:35D-d-d.
22:36Au.
22:39Au.
22:43Was genau wird denn das, wenn es fertig ist?
22:45Morgen.
22:46Das Fussel verstaucht.
22:47Oje.
22:48Und wir haben die Medikamente auf der Liste überprüft.
22:50Die meisten sind von ausländischen Erzeugern und bei uns gar nicht zugelassen.
22:54Du meinst, es geht um Pferdedoping?
22:56Na, Freundalwirtschaft.
22:58Was mich noch...
22:58Der Lassl Urban war ein sehr erfolgreicher Dressurreiter, bis sein Pferd bei einem internationalen
23:02Turnier positiv getestet worden ist.
23:04Er war dann für ein Jahr gesperrt, obwohl eigentlich bei Doping der Pferdebesitzer verantwortlich
23:08ist.
23:09Ich lass mich raten, der Besitzer von dem Pferd war der Simon Knappe.
23:11Die Karriere von unserem Opfer war natürlich vorbei, aber er hat einen sehr gut bezahlten Job im
23:15Reitstall Knappe gekriegt.
23:17Was ist das mit dem Stahlbuch?
23:18Jeder nutzt die erhaltende Betriebe, muss ein Stahlbuch führen, in das die medikamentöse
23:22Behandlung der Tiere eingetragen wird.
23:24Woher weißt du das?
23:25Na ja, ich hab mich dran erinnert, dass in dem Reitstall, in dem ich früher war, da hat's
23:29das natürlich auch gegeben.
23:31Ihr solltet euch das auf jeden Fall anschauen und mit den Aufzeichnungen vom Opfer vergleichen,
23:34weil vielleicht war der einen Betrug auf der Spur.
23:37Ich hab gar nicht gewusst, dass du reiten kannst.
23:39Na ja, jetzt komm ich ja kaum noch dazu, aber früher, da war ich ganz gut.
23:43Frau Nitschek, wo bist du?
23:44Vielleicht sollten wir mal gemeinsam gehen, weil ich bin nämlich auch sehr gut.
23:48Okay, danke.
23:50Vielleicht solltest du dir sagen, dass dein Frühjahr vor 20 Jahren war und dass deine Bandscheiben
23:54demnächst 40 werden.
23:57Solltest du ein bisschen Heiß draufgeben.
24:02Es ist vor einer halben Stunde gekommen.
24:04Wie weit sind wir mit der Schaufel?
24:06Spaten.
24:06Rosentür.
24:08Also, im Gelände war nix und für die Unterkünfte und Gebäude warten wir immer noch auf einen
24:13Durchsuchungsbeschluss.
24:15Na gut, dann besuchen wir jetzt einmal den Chef.
24:18Herr Meiring, haben Sie einen Augenblick Zeit?
24:22Die Arbeit läuft mir nicht davon.
24:24Bitte.
24:25Wir hätten gern das Stallbuch gesehen.
24:26Das Stallbuch ist in der Stallapotheke, kenne ich mich an.
24:30Nehmen Sie an, das wissen Sie gar nicht.
24:32Für alles Medizinische ist hier die Frau Dr. Sattler zuständig.
24:36Und Sie haben Glück, die Monika ist gerade da.
24:37Ich kenne mich da leider überhaupt nicht aus.
24:40Wir haben gehört, dass Sie mit dem Opfer Streit gehabt haben.
24:42Worum ist es denn da gegangen?
24:45Ich bin seit über einem Jahr für alles hier verantwortlich.
24:49Und das hat dem Lassel noch nicht gepasst.
24:51Der wollte, dass alles so weitergeht, wie es mit dem Schwiegervater war.
24:54Und das war mir mit Verlaub ziemlich egal.
24:57Entschuldigung, aber ist es bei dem Streit nicht um Ihre Frau gegangen?
25:02Um meine Frau?
25:04Warum?
25:05Weil sie ein Verhältnis mit dem Ermordeten gehabt hat, sagt man.
25:09So sagt man das, ja?
25:11Stimmt's nicht?
25:13Sagen wir mal so, offiziell habe ich nichts davon gewusst.
25:17Es hat sich also nicht gestört, dass Ihre Frau ein Bandschal mit dem Stallmeister gehabt hat?
25:24Wir sind seit 16 Jahren verheiratet.
25:27Da braucht man halt einmal eine Abwechslung.
25:29Finden Sie nicht?
25:32Trotzdem war der Trainer Ihrer Tochter.
25:34Wenn der die Lisa angerührt hätte, hätte ich mir schon zu helfen gewusst.
25:56Warum sind Sie eigentlich so dagegen, dass Ihre Tochter eine Ausbildung in Deutschland macht?
26:00Weil es denn schon gern sein einziges Kind so weit weggehen?
26:08Was ist?
26:09Darf ich mitlachen?
26:10Weißt du, was du hast?
26:11Ja, ein Stupf.
26:12Nein, falsch.
26:13Eine Pferdeallergie.
26:15Schwachsinn, ich habe doch keine Allergie.
26:16Bleib stehen, ich habe was besorgt.
26:17Geh bitte.
26:18Bleib jetzt stehen und mach den Mund auf.
26:20Ja, ist ja schon gut.
26:22Unter die Zunge.
26:25Na, geht doch.
26:27Frau Doktor.
26:29Hallo.
26:30Wir haben diese Listen in der Unterkunft vom Laszlo Urwaren gefunden.
26:34War es das, was Sie gesucht haben?
26:38Heißt das ja?
26:40Wir würden gern Ihre Stahlapotheke sehen.
26:50Soll das sowas nicht eigentlich abgesperrt sein?
26:53Im Notfall muss hier jeder Zugang haben.
26:57Sagen Sie, das Präparat da ist ja abgelaufen.
27:00Deshalb muss es nicht schlecht sein.
27:02Das Stahlbuch?
27:04Damit werden Sie nicht viel anfangen können.
27:05Na, das überlassen Sie getrost ums, ja?
27:26Sagen Sie, die Medikamente, die der Ermordete hier notiert hat, die stimmen aber nicht mit denen überein, die hier im
27:32Stahlbuch stehen.
27:33Das muss ein Irrtum sein.
27:34Das könnte ein Motiv sein.
27:37Sie verwenden nicht zugelassene Medikamente.
27:39Der Verstorbenen kommt Ihnen drauf, droht Ihnen damit, sie anzuzeigen.
27:42Sie kriegen die Panik wegen der Zulassung und erschlagen ihn.
27:45Ach, ganz sicher.
27:52Entschuldigung.
27:56Haben wir schon erwähnt, dass unser Opfer mit genau sowas erschlagen worden ist?
28:04Das kann jeder dahingestellt haben.
28:06Ja, zum Beispiel auch Sie.
28:08Uh-uh.
28:11Ich glaube, Sie haben ein Problem, Frau Doktor.
28:14Kommen Sie bitte mit.
28:23Herr See, ich glaube, du hast recht gehabt.
28:24Das ist wirklich viel besser.
28:27Sorge, ja.
28:29Ja, schnell.
28:30Mordkommission.
28:30Geschickt Sie mal eine Streife her.
28:31Danke.
28:32Ja, du.
28:33Hä?
28:34Wie oft soll ich Sie denn noch sagen?
28:35Ich habe den Laszlo nicht getötet.
28:37Sie haben die Pferde mit illegalen Medikamenten behandelt.
28:40Warum?
28:41Gibt es bei dir jetzt nicht auch sowas wie einen hypokratischen Eid?
28:45Den Tieren hat es ja nicht geschadet.
28:47Betrug nennt man sowas trotzdem.
28:50Zuerst wollte ich das eh nicht tun, aber der Helmut hat ständig auf mich eingeredet.
28:53Außerdem kann ich es mir nicht leisten, meinen Job zu verlieren.
28:55Ich habe eine kleine Tochter.
28:58Hat der Herr Meiring Sie erpresst?
29:00Naja, nein, eigentlich.
29:03Er wollte mit dem Stall mehr Geld verdienen als sein Schwiegervater
29:06und hat von mir verlangt, dass ich die Kosten bei der Versorgung der Tiere senke.
29:10Deshalb habe ich Medikamente aus China und Russland genommen, die sind billiger.
29:14Der Tote hat es rausgefunden.
29:15Laszlo wollte, dass wir damit aufhören und hat gedroht,
29:18dass er andernfalls die Pferdebesitzer und die Polizei informiert.
29:21Aber ich schwöre es, ich habe ihn nicht getötet und der Helmut auch nicht.
29:25Wo waren Sie denn in der Mordnacht?
29:27Zwischen 23 Uhr und 1 Uhr früh?
29:31Zu Hause im Bett.
29:35Und, kann das jemand bezeugen?
29:38Herr Meiring war von ca. 8 Uhr am Abend bis 7 Uhr in der Früh bei uns.
29:42Wir haben zusammen gegessen und hat der Helmut mit meiner Tochter gespielt.
29:44Die beiden mögen sich nämlich sehr.
29:46Und dann sind wir alle schlafen gegangen.
29:49Weiß deine Frau von Ihrem Verhältnis?
29:51Das geht seit 8 Monaten so.
29:53Was glauben Sie?
29:58Schöne Verhältnisse.
29:59Sie bedrückt ihn, er bedrückt sie
30:01und die Tierärztin bedrückt die Pferdebesitzer.
30:03Jetzt bin ich aber schon sehr neugierig, was uns die Frau zu erzählen hat.
30:06Vielleicht sollte man den Kollegen vom Betrugsdezernat einen Hinweis geben.
30:09Na, da warten wir, bis wir unseren Mörder haben.
30:11Für die Nerven?
30:13Da habe ich auch was.
30:14Das ist für einen Magen, weil er wegen dir kaum zu einem gescheiten Essen kommt.
30:18Ja?
30:19Hallo, Januenswisser.
30:21An was?
30:22An Papagei?
30:23Sag ich mir, bist du jetzt schon völlig...
30:25Gib mir mal die Oma.
30:27Ja, hallo.
30:28Du, kannst du aufhören, meine Kinder?
30:30Was, meine sozialen Kompetenzen?
30:31Na, was soll damit sein?
30:32Was?
30:33Halt!
30:34Gib mir ein paar.
30:36Ein paar was?
30:36Kugel-Tropfen-Wurst.
30:38Ich glaube, du brauchst was für die Nerven.
30:43Hast du das Kinderhaus hier gehabt?
30:44Ja.
30:45Das ist gut fürs Verantwortungsbewusstsein.
30:48Okay, lass mich raten.
30:50Kaninchen?
30:50Nein.
30:51Hund?
30:51Nein.
30:52Also was?
30:53Schildkröte.
30:56Na was, das sind super Viecher und haben einen festen Charakter.
30:59Ja.
31:00Und so geschwind.
31:02Ja, Mann.
31:05Guten Tag.
31:07Chefinspektorin Schnell.
31:09Bezirksinspektor Franjecek.
31:10Es ist jetzt gerade ein bisschen ungünstig.
31:12Es dauert nicht lang.
31:16Danke.
31:17Meinen Vater kennen Sie ja.
31:19Ja.
31:19Guten Tag, Frau Schnell.
31:20Danke.
31:21Möchten Sie auch einen Kaffee?
31:22Mach ja gern.
31:23Zwar ohne Zucker, mit einer halben Pille Süßstoff.
31:26Wenn das geht.
31:26Bisschen Milch, wenn Sie haben.
31:28Und Sie?
31:29Na, danke.
31:30Ich hab's ja morgen.
31:32Lass uns die Milch lieber weg.
31:33Danke.
31:34Ist Ihr Mann da?
31:36Der Helmut.
31:37Der ist mit der Lise beim Training.
31:39Sie hat viel nachzuholen.
31:41Frau Meirin, wie war denn Ihr Verhältnis zum Verstorbenen?
31:45Am Anfang, kurz nachdem wir aus München hergezogen sind,
31:48da waren der Lassel und ich ein paar Mal was trinken.
31:52Aber das hat sich dann nicht weiter fortgesetzt.
31:54Warum sind Sie denn eigentlich zurückgekommen aus München?
31:57Mein Vater wollte die Familie um sich haben.
32:01Ich hab vor, mich beide mal zur Ruhe zu setzen.
32:04Und da wollte ich, dass meine Familie den Reitstall hinernimmt.
32:08Für den Lassel war das natürlich nicht so einfach.
32:12Er hat wahrscheinlich gedacht, dass er mich einmal beerben wird.
32:15Aber der Lassel und Ihr Schwiegersohn haben Probleme gehabt, nicht?
32:18Nur weil Sie nicht jeden Tag ein Bier miteinander getrunken haben,
32:21heißt das noch lange nicht, dass Sie Probleme miteinander gehabt hätten.
32:25Wo waren Sie denn in der Mordnacht?
32:27Ich hab fern gesehen.
32:30Allein.
32:31Was gab's denn?
32:33Das weiß ich nicht mehr so genau.
32:36Ich bin wie immer auf der Couch eingeschlafen.
32:39Das kenn ich.
32:40Und Sie?
32:42Was hat denn meine Tochter damit zu tun?
32:45Ich war zu Hause im Bett.
32:46Allein. Nehme ich einmal an.
32:48Nein.
32:49Mein Mann war bei mir.
32:51Verstehe.
32:54Verstehe.
32:56Ein Mann, zwei Alibis.
32:57Das sollte mir mal passieren.
33:00Vielleicht sind ja beide falsch.
33:02Warum sollte die Frau Doktor dem Neiringer falsches Alibi geben?
33:04Was soll jetzt eine Ehefrau tun?
33:06Weil sie glaubt, er war's. Genau wie die Tochter.
33:09Und was glaubst du?
33:10Dass wir Beweise brauchen.
33:13Wildgröße.
33:15Wie ist das so?
33:17Entschuldigung.
33:21Schultern zurück.
33:24Nach vorne schauen.
33:26Nach vorne schauen.
33:29Und jetzt bei mir eine Halbparade.
33:33Nein.
33:36Komm her.
33:54Was ist los mit dir?
33:56Hast du alles verlernt, was ich dir beibracht hab?
33:59Du wirst doch nächste Woche beim Turnier dabei sein, oder?
34:02Na also.
34:06Ja, wie ich's gesagt hab, sie hat fast alles verlernt.
34:08Wir müssen mit Ihnen reden auf dem Kommissariat.
34:10Das geht jetzt nicht.
34:11Sie sehen ja, ich hab zu tun.
34:12Entweder Sie kommen gleich mit, oder ich lass Sie vorladen.
34:15Sie sind ja richtig streng.
34:18Lisa.
34:19Ich muss kurz mit den Herrschaften reden, ja?
34:21Ich möchte, dass du hier weitermachst.
34:23Und wenn ich zurückkomme, seh ich eine anständige Halbparade.
34:26Ist das klar?
34:27Siehst du, und ich hab gedacht, du steigst nie wieder auf ein Pferd.
34:29Das hat sie gesagt?
34:32Wär ja schade um dein Talent.
34:37Nach Ihnen.
34:38Na, geh mal, Herr Mering.
34:46Was wollen Sie von mir?
34:48Ich hab ein Alibi.
34:50Nein, Sie haben zwei.
34:52Und das macht Sie ein bisschen verdächtig.
34:55Ja, ich weiß auch nicht, wo meine Frau das gesagt hat.
35:00Sie machen das nicht zum ersten Mal.
35:02Bitte was?
35:03Gegen Sie wurde bereits zweimal wegen Pferdedoping ermittelt.
35:06Wenn Sie die Sache in meinem ersten Rennstall meinen,
35:09dann wissen Sie auch, dass ich nicht verurteilt worden bin.
35:12Sie haben nicht gewusst,
35:13dass der Ermordete die Pferdebesitzer
35:15wegen den illegalen Medikamenten informieren wollte.
35:18Wenn die Monika das behauptet,
35:20dann lügt sie.
35:21Ich hab ihr gesagt, sie soll die Kosten senken.
35:23Wie sie das gemacht hat, entzieht sich meiner Kenntnis.
35:28Darf ich gehen oder bin ich verhaftet?
35:30Wir bräuchten noch Ihre Fingerabdrücke.
35:31Zum Abgleich.
35:33Wozu?
35:35Um sie aus der Liste der Verdächtigen auszuschließen.
35:39Wohin hätten Sie es denn gern?
35:42Biederschauen, Herr Mehring.
35:48Ihr habt ja alle nichts zu tun, oder?
35:51Stefan?
35:52Das Labor ist gerade fertig geworden.
35:53Blut und Haare sind vom Opfer
35:55und die Kante vom Schafelblatt korreliert mit der Wunde.
35:58Fingerabdrücke?
35:58Von der Frau Doktor keine.
36:00Der Rest läuft gerade durch die Datenbank.
36:01Also wenn ihr mich fragt,
36:02müsst ihr euch nur auf die Fingerabdrücke
36:04am Metalschaft konzentrieren.
36:05Warum?
36:06Weil er
36:07oder sie
36:09den Spaten ungefähr so gehalten hat
36:11und dabei hat sie oder er
36:14einen fetten Fingerabdruck hinterlassen.
36:16Ab ins Labor damit.
36:18Du, Franitschek ist ja vorhin in der Reithalle aufgefallen,
36:20wie er seine Tochter angeschaut hat.
36:22Na, wie denn?
36:23Kimmeyer, frage mal bei den deutschen Kollegen nach,
36:25ob die über den Meiring was anderes haben,
36:26außer dieser Doping-Geschicht.
36:28Zum Beispiel?
36:28Frage einfach.
37:03Aber die größte Herausforderung besteht nicht darin,
37:05um Nahrung zu finden,
37:07sondern dabei nicht selbst befressen zu werden.
37:13In diesem Spannungsfeld hat die Position
37:15ihre Spektakulisten in die Strafe aufzulegen.
37:20Scheiße.
37:23Na, das bringt nichts.
37:24Ich muss mit der Lisa reden, bevor der...
37:27Franitschek, bitte ruft die Leute vom Betrugsdezernat an.
37:29Die sollen den Meiring sofort zur Befragung abholen
37:31und soll den nicht vor neun in der Früh auslassen, ja?
37:33Danke.
37:49Ja?
37:49Ich möchte mit Ihrer Tochter reden.
37:50Können Sie uns nicht einfach in Ruhe lassen?
37:52Erst werde ich dafür sorgen,
37:53dass Ihr Mann Ihre Tochter in Ruhe lässt.
37:54Bitte.
37:55Was meinen Sie damit?
37:56Moment.
37:57Sie erzählen mir erst was über Ihr falsches Alibi, ja?
38:00Bitte.
38:09Ich muss mit dir reden.
38:10Ich aber nicht mit Ihnen.
38:13Ich weiß von der Missbrauchsanzeige gegen deinen Vater.
38:16Warum hast denn deine Aussage geändert?
38:18Ich habe ihm doch gesagt, dass mir keiner glaubt.
38:19Am wenigsten meine Mutter.
38:21Ich glaube dir.
38:23Ich habe einer Freundin in der Schule davon erzählt,
38:25was er mit mir macht.
38:26Sie hat mir geglaubt.
38:27Und unsere Lehrerin auch.
38:52Warum tut er das?
38:54Er ist doch mein Vater.
38:55Du musst ihn anzeigen.
38:57Dann werde ich dafür sorgen,
38:58dass ihr denen nie wieder zu nahe kommt, okay?
39:03Okay?
39:07Ich habe nichts davon gewusst.
39:08Ich schwöre es Ihnen.
39:11Aber jetzt wissen Sie es.
39:13Und jetzt helfen Sie Ihrer Tochter.
39:18Sie sind verhaftet.
39:19Was wollen Sie mich schon wieder verhaften?
39:21Jetzt lassen Sie das.
39:22Ohne meinen Anwalt sagt gar nichts mehr.
39:29Wir haben ein Problem.
39:31Der Daumenabdruck am Spaten ist eindeutig.
39:34Der ist nicht unser Mörder.
39:37Ja, ich weiß.
39:47Ich habe schon auf Sie gewartet.
39:50Darf ich noch mit meiner Enkelin reden?
39:54Ich würde gern erklären.
39:56Was?
39:57Warum Sie Ihren Freund erschlagen haben?
40:00Ich wollte den Laszlo nicht umbringen.
40:04Ich wollte, dass er die Lisa in Ruhe lässt.
40:07Dass sie einfach wieder ein Kind sein darf.
40:09So wie früher.
40:11Der Laszlo wollte der Lisa nur helfen.
40:13Helfen?
40:14Dass ich nicht lache.
40:16Mein bester Freund hat sich an meine Enkelin herangemacht.
40:18Ihr Vertrauen ausgenützt.
40:20Und sie...
40:23Und sie missbraucht?
40:25Ich wollte unbedingt, dass er mit ihr trainiert.
40:28Bei ihm war sie viel besser als bei ihrem Vater.
40:32Dabei sagte Helmut schon die ganze Zeit, dass der Laszlo seine Position ausnützt und die Lisa...
40:38Aber ich habe es nicht glauben wollen.
40:41Was genau ist denn in der Mordnacht passiert?
40:45Und im Nachmittag habe ich die beiden im Stall gesehen.
40:49Der Laszlo hat seinen Arm und die Lisa gelegt.
40:52Sie waren so...
40:57nahe so...
40:58Dann alle wegwann, habe ich ihn zur Rede gestellt.
41:01Ich wollte, dass er zugibt...
41:04Dass er die Lisa zu etwas zwingt, was sie gar nicht will.
41:08Aber er hat nur gelacht.
41:09Er hat gesagt, ich sei schon völlig seniert, wenn ich sowas glaube.
41:12Sie haben es die Schaufel genommen und zugeschlagen.
41:14Ja.
41:21Es tut mir leid, Herr Knappe, Sie haben den Falschen erschlagen.
41:29Ihr Schwiegersohn wäre der Richtige gewesen.
41:43Hallo, du bist die Lara, gell?
41:45Ist deine Mama da?
41:46Mama!
41:48Was wollen Sie noch?
41:48Reicht es Ihnen nicht, dass ich meinen Job verloren habe?
41:51Ich wollte Ihnen nur sagen, dass wir den Simon Knappe für den Mord verhaftet haben.
41:56Ich habe Ihnen ja gesagt, dass der Helmut unschuldig ist.
41:58Ja, an dem Mord vielleicht.
41:59Aber er hat seine Tochter missbraucht, seit sie sieben ist.
42:02Sind Sie sicher, dass er Ihrer noch nichts getan hat?
42:06Nicht wegschauen.
42:07Hinschauen, Frau Doktor.
42:09Hinschauen und was unternehmen.
42:10Papa!
42:15Hallo, Schnecke!
42:16Du bist ja noch gar nicht fertig.
42:18Papa, für in einer halben Stunde müssen wir beim Vorhof sein.
42:22Aber wieso?
42:23Na ja, also deine Reitlehrerin sagt, fürs Erste, sonst tun wir schon Dienst.
42:28Mama, du bist so...
42:31So, jetzt beeil dich aber, komm.
42:32Ja.
42:35Kommt der Papa auch hin?
42:36Der Papa?
42:37Selbstverständlich kommt der Papa auch hin.
42:46Stefan?
42:48Wo bist denn du?
42:51Ich fürchte, deine Mutter wird in den Liegestuhl ohne dich kaufen müssen.
42:54Die Katrin hat um fünf ihre erste Reitstunde.
42:56Die wirst du nicht versäumen wollen, oder?
42:59Eben.
43:00Bis dann.
43:01Wo sind meine Durstu?
43:02Unter dem Bett wahrscheinlich, wie immer.
43:04Okay.
43:06Franicek, sag einmal, wie heißen deine Kugel gegen die Allergie?
43:12Aha.
43:15Danke.
43:16Danke.
43:18Danke.
43:20Danke.
43:26Danke.
43:28Danke.
43:29Danke.
43:29Danke.
43:29Danke.
43:30Danke.
43:30Danke.
43:31Danke.
43:32Danke.
Kommentare

Empfohlen