- vor 5 Stunden
Die Rosenheim-Cops (595) Staffel 25 Folge 17 - Der tote Tschamsterer
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KurzfilmeTranskript
00:01Also gestern ist es ja recht spät worden bei deinem Grillabend.
00:04Für was denn überhaupt?
00:05Du, das war ganz schön.
00:07Aber leider war er ein bisschen enttäuscht,
00:08weil mein Kartoffelsalat nur den zweiten Platz gemacht hat.
00:11Heiß ich mal getröste dich.
00:12Für mich ist dein Kartoffelsalat unangefochten der Beste.
00:16Danke, Bärli.
00:17Gewonnen hat nämlich Frau Grasegger.
00:19Der war echt lecker.
00:20Das Rezept, das muss man mal geben.
00:21Und wieso ist da Frau Grasegger dabei?
00:24Geberli, das habe ich dir doch schon alles erklärt,
00:26weil es mir immer nicht zuhörst.
00:27Es sind doch die oberbalschen Landfrauentage,
00:29da kommen alle Vereine aus der Region zusammen
00:31und die Frau Grasegger ist bei den Rosenheimer Landfrauen.
00:34Aha, und eine kurze Zwischenfrage.
00:37Seit wann liegt Passau in Oberbayern?
00:40Wir sind da heute als Gäste eingeladen.
00:42Ach so.
00:43Und heute Abend ist dann die Abschlussveranstaltung,
00:45da stellt jeder Verein sein Konzept vor,
00:47wohin das Geld gespendet wird
00:49und der Gewinner, der kriegt dann einen Zuschuss.
00:51Dann gehe ich mal davon aus, dass es heute wieder spät wird.
00:53Aber nur noch heute.
00:55Du?
00:56Ich muss los.
00:58Was jetzt schon?
00:58Na ja, ich muss ja nur den Stand herrichten.
01:01Schließlich wollen wir ja auch gewinnen, gell?
01:04Du, Anton, und bist du so lieb,
01:06magst du das dann noch in die Küche räumen, gell?
01:08Natürlich.
01:10Mussi.
01:11Mussi.
01:13Morgen.
01:21Guten Morgen, Frau Lange.
01:22Guten Morgen.
01:23Gell, es ist bei Ihnen gestern ein bisschen spät geworden
01:25mit diesem Landfrauen-Dingsbums.
01:27Ach, fragen Sie nicht.
01:28Ich war erst um elf Uhr daheim.
01:30Elf?
01:31Aber dafür hat mir Kartoffelsalat den ersten Platz gemacht.
01:35Herzlichen Glückwunsch.
01:37Nein, ich sag's Ihnen, das war ein richtig schöner Abend.
01:39Und sogar die Jumsterer-Boom haben aufgespielt.
01:42Die Jum, die Jumster was?
01:44Die Jumsterer-Boom.
01:45Das ist eine Rosenheimer Band, mittlerweile recht erfolgreich.
01:49Und Ihr Sänger, der Kneißel-Rolli, ich sag's Ihnen, Frau Lange, das ist ein fester Mann.
01:53Also, wenn ich ein paar Jahre jünger war...
01:55Frau Grasecker, Sie haben ja Ihren Franz, gell?
01:58Ach, das darf gar nicht schaden, wenn der manchmal ein bisschen leifersüchtig war.
02:02Aber ich schätze, die Katja hat ein Auge auf diesen schneidigen Burschen geworfen.
02:07Hier, die Katja Ostermeyer aus Ihrem Schrebergarten?
02:10Mhm, die ist ja auch bei mir im Landfrauenverein.
02:13Und so wie Sie die zwei gestern immer wieder angeschaut haben,
02:16also wenn Sie mich fragen, da läuft was.
02:19Ja, warum auch nicht. Die Katja ist ja mittlerweile Single.
02:22Ja.
02:22So, Kaffee.
02:47Der Kneißel?
02:56Um Gottes Willen.
03:02Morgen.
03:03Morgen, Frau Stockel.
03:04Guten Morgen, Herr Stahler.
03:06Sagen Sie, wann kommt eigentlich die Frau Hofer aus Berlin wieder zurück?
03:09Ach so, von ihrem Ausflug mit dem gesamten Stadtrat Rosenheim.
03:13Ganz genau.
03:14Tja, was weiß denn ich morgen Abend vielleicht? Keine Ahnung.
03:17Ah, sind wir heute wieder unterzuckert.
03:19Frau Stockel, wäre das ein Wunder, wenn meine Frau ständig mit diesem Landfrauenzeig umeinander ist.
03:24Ich habe nämlich keine Lust, dass ich ständig alleine Abend ist.
03:27Ah, haben Sie Butterput wieder alleine schmieren müssen.
03:30Frau Stockel, was wäre denn das? Witzigkeit am Arbeitsplatz oder was?
03:33Oh, Entschuldigung, Entschuldigung, Entschuldigung.
03:35Ah, wenn man von der Sonne spricht.
03:37Dann schickt Sie Ihre Strahlen.
03:40Hilde, was gibt's denn?
03:41Anton, du, ich bin im Gasthof zum Goldenen Ochsen, weil ihr doch die Blumen anstand bringen wollt.
03:46Jetzt stell dir mal vor, was passiert ist.
03:48Ja, Hilde, das ist alles recht und schön, aber können wir das bitte später besprechen?
03:52Ich bin nämlich schon im Dienst.
03:53Nein, Anton, das können wir eben nicht.
03:55Der Roli Kneisel, der gestern noch die Veranstaltung moderiert hat.
03:58Du weißt schon, der von den Schamsterer-Boom.
04:00Der liegt hier tot am Boden.
04:02Was?
04:04Weißt du das jetzt, du hast einen Toten gefunden?
04:06Anton, das sag ich doch.
04:09Und so wie das ausschaut, würde ich sagen, der ist ermordet worden.
04:14Erstochen, glaube ich.
04:15Ja, Hilde, da kümmern wir uns drum, gell?
04:17Und du tust jetzt bitte nichts anklagen, bis wir da sind. Hammer uns.
04:20Ja, Anton.
04:21Aber jetzt beeilt euch, gell?
04:23Ja, bis gleich.
04:25Herr Stadler, habe ich das jetzt richtig verstanden?
04:27Es gab ja der Leiche und die hat ihre Frau gefunden.
04:29Ja, im goldenen Ochsen.
04:31Scheinbar der Moderator von diesen Landfrauentagen.
04:33Ja, dann sag jetzt gleich den anderen Bescheid, gell?
04:35Ja.
04:35Ah, Frau Stockel, dann mache ich mich auch gleich auf den Weg.
04:37Und sagen Sie bitte der Frau Beck, dass ich Sie unterwegs zum Tatort abhole.
04:41Richtig aus.
04:42Kleine Frage noch, Frau Stockel.
04:44Dienstwagenschlüssel?
04:45Ja, da, wo er immer ist.
04:54Bin ich froh, dass ihr da seid.
04:57Frau Stadler, hallo.
04:59Wie geht's dir denn?
05:00Mein Anton, das war jetzt schon ein ziemlicher Schock.
05:03Das kann man mir vorstellen.
05:04Aber du hast hoffentlich alles so lassen, wie du das vorgefunden hast.
05:07Okay, was glaubst du denn von mir?
05:08Ja, ich hab dem Wirt sogar gesagt, er soll den Festsaal zusperren, damit die Angestellten nicht reinlaufen.
05:13Sehr vorbildlich.
05:14Du, sag einmal, jetzt verzeih uns einmal, wie das heute in der Früh da abgelaufen ist.
05:19Also, ich bin mit meinen Blumen in den Festsaal rein, weil die an den Stand bringen wollt.
05:25Naja, und dann lag er da am Boden, der Kneisel Roland.
05:28War die Tür offen.
05:30Die war geschlossen, aber nicht abgesperrt.
05:32Und war außer Ihnen noch jemand im Saal?
05:35Nein, ich war ja noch ganz früh drein, ich wollte ja den Stand schmücken für den Verein.
05:39Wir haben doch heute Abend die Abschlussveranstaltung.
05:41Ja, die fällt natürlich jetzt aus.
05:43Ja, gut, dann würde ich sagen, Hilde, fährst du zurück auf den Hof und machst einen schönen Kaffee.
05:48Ja, den kann ich jetzt wirklich brauchen.
05:50Ja, und sobald wir da fertig sind, kommen wir auch noch kurz im Hof vorbei.
05:54Ja, bis später.
05:56Bietig.
05:59Ah, da seid ihr.
06:04Guten Morgen, Herr Mohr.
06:05Guten Morgen.
06:06Sie haben bestimmt schon was für uns.
06:08Ja, Freilich, stellt sich vor.
06:10Der Tote ist der Roli Kneisel, der Sänger und Bandlieder von den Jamstacher-Buden.
06:15Jamst-was?
06:17Also, Jamstacher, das ist bei uns ein Freund oder auch ein Liebhaber, mit dem man es nicht so ganz ernst
06:23meint.
06:24Also, quasi ein Braatkartoffel-Verhältnis.
06:26Ein Bietig, was?
06:27Ein Braatkartoffel-Verhältnis.
06:28Und das ist was?
06:29Das ist ein Jamstacher.
06:30Ah, ah.
06:32Und die Jamstacher-Buben, die waren also in letzter Zeit ganz erfolgreich.
06:35Die waren sogar neulich in die Volksmusik-Charts.
06:37Das ist der mit dem Liedl Spatzl-Lillipty, du bist mein Angestern.
06:41Spatzl-Lillipty, hab dich zu fressen.
06:43Oh Gott, ja. Das kenne ich. Das ist vor ein paar Wochen im Radio rauf und runter gelaufen.
06:48Da hab ich extra einen Sender weggetreut.
06:50Und dann war er natürlich auch noch der Moderator von den oberbayerischen Landfrauentagen.
06:55Verheiratet war er trotzdem nicht. Kinder hat auch keine gehabt.
06:58Sonst irgendwelche Angehörigen?
07:00Nein. Also, älter Tod und Verwandte gar nichts.
07:03Und gewohnt hat er in Rosenheim. Pfarrgasse 10.
07:07Und was ist mit den anderen Band-Mitgliedern? Wie viele sind das überhaupt?
07:11Viere. Da hab ich Kapfer Max am Bass.
07:15Dann haben wir den Markus Greigl an der Gitarre.
07:17Und ganz super, Stefan Hübner am Schlagzeug.
07:21Und dann, Trompete ist dann Malberger Kilian.
07:24Und dann haben sie eine Managerin, das ist die, wie heißt denn? Ingrid Leibert.
07:28Ja, mit denen müsst ihr ja alle reden.
07:31Ja, super.
07:32Aber davor befrag ich bitte alle Mitarbeiter von der Wirtschaft.
07:36Alle?
07:36Ja, alle. Ja, mal, das hilft nicht.
07:38Und wir reden dabei mit der Frau Dimas.
07:40Ja.
07:41Ja, Frau Dimas, die ist da rein und dann links und dann links.
07:44Links, links.
07:45Alles gleich.
07:54Morgen.
07:55Morgen.
07:56Morgen.
07:57Hallo, Elena.
07:58Morgen, Frau Dimas.
08:00Guten Morgen.
08:02Und, wer schaut's aus?
08:03Also, das Opfer wurde erstochen.
08:06Der Stich ging direkt ins Herz.
08:08Der Tod dürfte unmittelbar danach eingetreten sein.
08:11Haben Sie schon eine Idee, was als Tatwaffe infrage kommt?
08:14Anhand der Wundränder gehe ich von einem großen, scharfen Messer aus,
08:18wie man es zum Beispiel in Restaurantküchen verwendet.
08:22Dann nehmt ihr einmal bitte alle Messer aus der Küche mit, ja?
08:25Mach mal.
08:26Aber, was mir noch aufgefallen ist, hier, auf der linken Wange des Toten befindet sich ein deutlich sichtbares Hämatom, vermutlich
08:36von einem Schlag mit der Faust.
08:37Bei dem Angreifer dürfte es sich demnach um einen Rechtshänder handeln.
08:41Das heißt, unser Opfer hat sich gestern mit irgendjemandem geschlägert.
08:45Wobei ihn der Schlag wohl relativ unvermittelt getroffen hat, da ich keinerlei Abwehrspuren feststellen konnte.
08:51Auf jeden Fall muss das Ganze kurz vor seinem Tod passiert sein, maximal eine halbe bis dreiviertel Stunde davor.
08:57Naja, vielleicht war der Schlag ja nur der Auftakt und dann ist das Ganze weiter eskaliert bis zum Mord.
09:02Oder Schlag und Mord haben überhaupt nichts miteinander zu tun.
09:06Ja, möglich.
09:08Das Handy und den Gelbeutel vom Toten hätten wir. Also, ja, wie es ausschaut, fehlt nichts.
09:14Ja, ein Haufen Kreditkarten, 350 Euro in Bar, ist alles drin.
09:18Also was? Schon mal kein Raubmord wahrscheinlich.
09:21Wo sind wir mit dem Handy?
09:22Auf den ersten Blick. Nichts Auffälliges.
09:25Gut, ja.
09:26Ah, und was ist mit dem Todeszeitpunkt?
09:28Gut. Ah, anhand der vollständig ausgeprägten Leichenstarre und der Ausprägung des Hämatoms würde ich sagen, gestern Abend zwischen 0 und
09:360.30 Uhr.
09:37Gut, danke.
09:39Bitte.
09:40Und beim Schlagzeug, da musst du Zeit lassen.
09:43Und zack, dann passt.
09:45Halt, stehen bleiben.
09:47Entschuldigung.
09:50Folgendes, von den Mitarbeitern sind noch nicht alle im Haus. Jetzt habe ich nur mit drei Leuten reden können.
09:54Erstens mit dem Koch, das ist der Rohreger Alois, dann mit dem Wirt, mit dem Herrn Wachsenberger und mit seiner
10:00Frau, mit der Wachsenbergerin.
10:02Und das muss ungefähr so gewesen sein.
10:04Die Veranstaltung war gegen halb elf zu Ende, dann haben sie noch eine halbe Stunde aufgeräumt, da warst du an
10:09Elfe.
10:09Und daraufhin sind alle nach Hause gegangen, bis auf den Rolli Knäsel.
10:14Der hat noch im Saal ein bisschen an seiner Moderation gearbeitet und hat ihm der Wachsenberger einen Schlüssel gegeben.
10:19Und dann ist er mit seiner Frau ins Bett.
10:22Haben die drei vielleicht noch irgendwas erzählen können über den Knäsel?
10:27Der Herr Rohreger hat gemeint, dass zwischen dem Rolli Knäsel und dem Herrn Wachsenberger war irgendeine schlechte Stimmung.
10:34Das Blöde ist er, hat nicht sagen können warum.
10:36Na gut, mit den Wirtzleit reden wir ja sowieso noch.
10:39Ach, Herr Mohr, wir bräuchten bitte eine Liste mit allen, die bei diesem Grillabend gestern dabei waren.
10:44Ja, ist recht.
10:45Übrigens, von den Musikern habe ich noch niemanden erreicht, die werden wahrscheinlich noch schlafen.
10:48Ich glaube ja, die haben ein bisschen birstelt gestern.
10:51Naja, dann befragen Sie die später.
10:54Und unser Opfer wurde anscheinend gestern nach der Veranstaltung heftig geschlagen.
10:58Hat das irgendjemand erwähnt?
11:00Geschlagen?
11:01Ja, schlagt mir den Rolli.
11:02Da werden wir gleich mal nachschauen.
11:11Servus.
11:12Ach, Servus.
11:13Katja, grüß dich.
11:14Bist du ja gar nicht in der Arbeit?
11:15Na, ich habe mich doch extra freigenommen für die Abschlussveranstaltung.
11:18Und ich war gerade in der Stadt und habe richtig schöne Deko-Sachen für unseren Stand gekauft.
11:22Magst du das sehen?
11:23Ja, komm rein.
11:27So, jetzt pass auf.
11:29Also, hier die Gelande mit dem Rosenheimer Wappen.
11:33Super, oder?
11:34Super.
11:35Die dauert noch ein paar Blei mal dazu.
11:37Ja, die besorge ich gleich.
11:38Und die Vasen dazu habe ich auch schon, die sind in der Tüte.
11:40Ah, und sag mal, du und dieser Sänger von dieser Band mit dem komischen Namen, geht da was?
11:47Du, frag nicht.
11:48Ich bin ja gestern nochmal zurückgefahren zum Goldenen Ochsen, weil ich mein Handy vergessen habe.
11:53Ist der Kneißel auch noch da?
11:54Wir trinken Glaser Prosecco zusammen.
11:56Erst ist ganz nett.
11:57Und dann wird der Kerl sowas von aufdringlich.
12:01Ja, du, ich sag's euch, das war fein immer schön.
12:04Irgendwann hat's mir dann jedenfalls gelangt.
12:06Dann habe ich ihm ordentlich eine geduscht und bin wieder gefahren.
12:08Ja, sehr gut. Das haben so Typen dann aber auch verdient.
12:12Allerdings.
12:12Also, wie man sich täuschen kann.
12:14Das hätte ich von dem Kneißel nicht gedacht.
12:17Nein.
12:17Jetzt, wo der mit seiner Band immer bekannter wird, glaubt er anscheinend, er kann sich alles erlauben.
12:21Nein.
12:22Genug geratscht. Ich geh jetzt die Blumen besorgen.
12:24Kann ich die Tüten bei euch lassen so lange?
12:25Freilich.
12:26Super. Bis später.
12:27Bis später.
12:30Stark.
12:34Halt, halt.
12:35Hauptsinn, Moment.
12:38Die Liste hab ich.
12:40Habt ihr übrigens gewusst, dass die Krasse-Krill auch dabei gewesen ist?
12:43Und die Ostermäuer-Karte auch?
12:45Also, das mit der Frau Grasegger, das hat mir meine Frau gesagt. Aber das mit der Ostermäuer hab ich nicht
12:49gewusst.
12:50Herr Mohr, dann befragen Sie doch bitte einmal alle da von Ihrer Liste.
12:53Vielleicht hat ja eine der Damen irgendwas von dem Schlag mitbekommen.
12:56Ja, seht. Und dann fahr ich noch in die Wohnung vom Toten und dann fahr ich zu der Herrn Band
13:00mitgehe.
13:00Vielleicht sind Sie ja in der Zwischenzeit ja auch acht.
13:03Und wir unterhalten uns mit den Wirtsleuten.
13:05Herr Mohr, wo sind die Wirtsleuten?
13:08Bei der Gaststube?
13:09Gaststube, gut.
13:12Miriam, was gibt's?
13:13A folgendes wegen unserem Opfer.
13:16Also, der ist nicht registriert bei uns.
13:18Testament hat er keines hinterlassen beim Nachlassgericht.
13:21Telefonliste dauert noch, aber die Bankunterlagen hätte ich hier.
13:24Ah, perfekt. Dann schieß los, ich mach auf laut.
13:28Also, mit den Konzerten und mit dem Verkauf von den CDs hat er sich keine goldene Nase verdient.
13:33Aber ich hab festgestellt, dass eine gewisse Ingrid Leipart im Letzten 30.000 Euro überwiesen hat.
13:39Das ist doch die Managerin der Band, mit der sollte man sprechen.
13:42Magst du die bitte einbestellen?
13:44Das mach ich, Julia.
13:45Und noch was.
13:46Ich hab ein bisschen im Internet recherchiert wegen dem Herrn Kneißl.
13:50Und hab festgestellt, dass er seitdem er mit diesem Chumsterer-Burm den Hit Sporzl Eliebdi gelandet hat,
13:57in sämtlichen Klatschspalten war.
14:00Also, partytechnisch muss dir ziemlich steig gegangen sein.
14:03Okay, gut. Danke dir. Bis später.
14:05Bis später.
14:08Chumsterer-Burm, wer hört denn sowas?
14:15Entschuldigung, das Ehepaar Wachsenberger.
14:17Ja.
14:18Alles gut. Schaut, mein Name ist Stadler, Grüpo Rosenheim.
14:23Das ist meine Kollegin, die Frau Beck.
14:26Hätten Sie ein paar Minuten für uns?
14:27Ja, freilich.
14:28Wir können es ja immer noch nicht glauben.
14:29Bei uns in der Wirtschaft ein Mord.
14:31Und dann auch noch während den Landfrauentagen.
14:34Wir sind quasi immer noch unter Schock.
14:37Kannten Sie den Verstorbenen denn näher?
14:40Eigentlich nicht.
14:41Ja, er hat zweimal gespielt bei uns mit der Band.
14:44Aber das war noch bevor es bekannt geworden sind als Chumsterer-Burm.
14:48Gestern hat es ja zwischen Ihnen und dem Herrn Gneisel durchaus eine schlechte Stimmung gegeben.
14:54Was war denn da los?
14:55Ja, der Depp.
14:57Aufgeführt hat er sich wie der große Superstar.
14:59Weil ein Lied von denen im Radio läuft.
15:01Dauernd hat er irgendwelche Extrawürste gehabt und am Ende wollte er seine Getränke nicht zahlen.
15:05Dabei haben wir das ganz klar ausgemacht gehabt.
15:07Das Essen geht aufs Haus.
15:09Und das erste Bier und alles andere wird abgerechnet.
15:12Und das war nicht wenig, weil er muss ja seine Gspusis am Prosecco immer flaschenweise ausgeben.
15:17Gspusis, also Plural, Mehrzahl.
15:19Da kann schön was zusammengekommen sein.
15:21Tja, aber wir haben uns geeinigt.
15:24Also, seine Managerin hat Rechnung gezahlt und damit war das für mich vom Tisch.
15:29Anscheinend wurde Herr Gneisel gestern nach der Veranstaltung heftig geschlagen.
15:33Haben Sie da irgendwas mitbekommen?
15:35Nein, eigentlich nicht.
15:37Das wundert mich nicht, so wie der eben Rockzipfel hinterhergerannt ist.
15:42Unserem Kollegen haben Sie gesagt, dass Sie kurz nach elf in Ihre Wohnung gegangen sind
15:46und davor haben Sie noch Herrn Gneisel den Schlüssel gegeben.
15:49Stimmt das?
15:49Ja, ganz genau.
15:51Und dann sind wir miteinander rauf und eigentlich auch direkt ins Bett.
15:54War ein langer Tag.
15:56Ja, gut, das war's dann fürs Erste.
16:00Wir wissen ja, ob wir Sie finden können, wenn wir noch Fragen haben.
16:03Gut, danke.
16:04Wiederschauen.
16:10Und, was halten wir jetzt von den Wirtzleut?
16:13Seltsam irgendwie.
16:14Ja, ist mir auch so vollgekommen.
16:16Da ging es doch vielleicht um mehr als ein paar Sonderwünsche und unbezahlte Getränke, oder?
16:19Ja, ich denke, die zwei sollten wir im Auge behalten.
16:22Dann fahren wir jetzt auf den Hof und sprechen mit Ihrer Frau.
16:25Sehr gern.
16:26Ja, aber ab jetzt fahren Sie.
16:34Ah, seid Sie inzwischen fertig im goldenen Ochsen?
16:37Ja, jetzt erst einmal schon, ja. Und, du hast dich schon ein bisschen erfangen können.
16:41Ach, na ja.
16:44Ist er denn jetzt wirklich ermordet worden?
16:47Ja, er wurde erstochen.
16:49Hab ich doch gesagt.
16:50Kannst du uns irgendwas über den Gneißel sagen?
16:52Wer war denn der so?
16:53Na, ihr habt ihn jetzt auch nicht richtig gekannt.
16:55Der war schon sehr charmant.
16:57Aber für meinen Geschmack ein bisschen zu charmant.
16:59Hat er mit wem abbeintelt?
17:00Hast du da was mitgekriegt?
17:02Ich glaube, der hat alle Frauen schöne Augen gemacht.
17:04Das war nämlich ein richtiger Schürzenjäger.
17:07Haben Sie zufällig mitbekommen, dass er nach Ende der Veranstaltung Streit mit jemandem hatte,
17:12wo er sich einen Faustschlag eingefangen hat?
17:14Na, wir sind ja schon zehn vor elf gegangen, die Frau Grasegger, Frau Ostermeyer und ich.
17:19Ja, gut, das war's dann eigentlich schon wieder.
17:22Wir sehen uns ja heute Abend, gell?
17:23Ja.
17:24Anton, soll ich was kochen?
17:26Nein, Hilde, du hast jetzt so einen Stress gehabt.
17:29Ich bring heute Abend was mit.
17:31Ach, das ist aber lieblich.
17:33Bitte.
17:33Bis später.
17:34Wiedersehen.
17:45Ja, ich hab mir gedacht, Sommerblumensträuße sind eigentlich am schönsten.
17:48Die machen doch was her, oder?
17:50Wunderbar.
17:51Guten Morgen zusammen.
17:52Servus.
17:53Hallo.
17:53Sie beide, Sie waren doch gestern auf der Veranstaltung im Goldenen Ochsen, richtig?
17:57Schon.
17:58Warum?
17:58Was ist los?
17:59Der Roland-Rolli-Kneizl von den Jamsterer-Boom ist ermordet worden.
18:05Na, gibt's das?
18:07Das ist ja furchtbar.
18:09Krass.
18:11Ist Ihnen denn irgendwas in Bezug auf unser Opfer aufgefallen gestern?
18:16Also nicht, dass ich wüsste.
18:18Ja, meine Frau hat also wie gesagt, dass Sie zwei mit ihr zusammen dann um kurz vor elf
18:23gegangen sind, ja?
18:24Ja.
18:25Schon.
18:26Also, ja, quasi.
18:28Aha.
18:31Hallo, Elena, was gibt's?
18:34Gut, willkommen, ja.
18:36Frau, die muss hat Neuigkeiten für uns.
18:38Hä?
18:38Schauen.
18:43Meinst du, ich hätte den Kommissaren das sagen sollen, dass ich nochmal zurückgefahren bin
18:46und dem Kneißlein gelangt habe?
18:47Äh, naja, ja, oder?
18:50Ja, wahrscheinlich schon.
18:52Auf der anderen Seite, so wirklich relevant für die Ermittlungen ist das jetzt auch wieder
18:56nicht.
18:57Ich meine, der Schlung wärst du ja nicht haben, den Kneißle, oder?
19:00Natürlich nicht.
19:02Also, dann macht er jetzt keinen Kopf.
19:06Na gut.
19:08Ja, dann schau ich mal, ob ich ein paar von den Sachen, die ich gekauft habe, wieder zurückgeben
19:12kann, weil, also die Abschlussveranstaltung, die können wir jetzt vergessen, oder?
19:16Das glaube ich auch.
19:23So.
19:24Ach, das ging aber schnell.
19:25Ja, der Zufall will es, dass wir gerade an der Information waren.
19:29Haben Sie was für uns?
19:30Ja, ich habe an der Wange des Opfers, wo sich das Hämatom befindet, Rückstände einer
19:35stark parfümierten Handcreme gefunden.
19:37Laut Laboranalyse handelt es sich um die Creme Fleur de Printemps, eine Marke, die fast
19:43ausschließlich von Frauen gekauft wird.
19:45Weshalb ich mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehe, dass unser Opfer von einer Frau
19:49geschlagen wurde.
19:50Die hatte aber dann einen ordentlichen rechten Haken.
19:53Ja, oder gute Handschrift, wie wir in Bayern sagen.
19:55Jetzt fragt Sie bloß, ob diese Person auch den Herrn Kneißle umgebracht hat,
19:59weil zwischen Schlag und Mord, wie lange haben Sie gesagt, eine halbe, dreiviertel Stunde
20:03dazwischen?
20:04Genau.
20:09Ah, vorhin jetzt, in der Wohnung vom Toten, da war alles unauffällig, Laptop haben wir
20:13auch dabei und wegen den Besuchern von der Veranstaltung, da habe ich zum Heinzi und zur
20:17Bia gesagt, das machst du heute einmal.
20:19Ja.
20:20Geschickt Delegiert, Herr Ma.
20:21Ja, dieser Haufen Landfahrer der Österreicher ist ja nicht fertig.
20:25Aber dafür habe ich mit sämtlichen Mitarbeitern vom Goldenen Ochsen geredet.
20:28Und haben die von dem Mord irgendwas mitgekriegt?
20:30Nein, nicht gar nicht.
20:32Von dem Schlag auch nicht.
20:32Auch nicht.
20:33Nein, aber eine von der Bedienung, die Hurwamare, die wohnt direkt über dem Goldenen Ochsen.
20:38Die hat mir Folgendes erzählt.
20:40Wie sie um halb eins in der Früh den Rollladen vom Schlafzimmer runterlassen wollte, hat sie
20:45noch einmal auf den Parkplatz geschaut und da hat sie gesehen, wie ein Auto hinausgefahren
20:48ist.
20:49Und konnte die das Auto näher beschreiben?
20:51Nein, ist halt finster gewesen.
20:53Also auf jeden Fall ein Kleinwagen, vielleicht schwarz, vielleicht auch dunkelblau.
20:56Auf jeden Fall, Kennzeichen ist gewesen, R-O-V-L.
21:02Herr Ma, sagen Sie bitte die Kollegen Bescheid, sie sollen einmal kontrollieren, ob es in Rosenheim
21:07ein Auto gibt mit dieser Beschreibung, mit diesem Kennzeichen.
21:10Herr Stadler, habe ich da schon längst gemerkt.
21:12Ja, alles andere hätte mich auch gewundert, Herr Ma.
21:14Halt auf Haageläufst, auch schon.
21:16Das wäre jetzt das nächste gewesen.
21:18Herr Ma, was ist mit den Bandmitgliedern?
21:21Das ist einmal eine Idee.
21:26Ja?
21:28Da seid ihr ja endlich.
21:29Guten Morgen, Miriam.
21:31Guten Morgen, Julia.
21:32Pass auf, Telefonliste dauert noch, aber da drüben, da wartet diese Bandmanagerin Ingrid
21:36Leibhardt auf euch.
21:38Haben Sie was gesagt?
21:39Nein, nein, alles wunderbar.
21:40Danke, Frau Stocke.
21:42Ah, Julia, schau.
21:44Grüß Gott.
21:46Und Katja, wie schaut's aus?
21:48Hast du die Dekoartikel wieder zurückgeben können?
21:50Ja, ja, das war kein Problem.
21:52Aber du sag mal, gibt's schon was Neues von dem Mordfall?
21:55Nein, ich hab nix gehört.
21:57Du bist ein bisschen schwer im Magen, legt mir das jetzt schon, dass wir den Kommissaren
22:00nicht ganz die Wahrheit gesagt haben.
22:02Na ja, Sie haben dich schließlich auch nicht direkt danach gefragt, oder?
22:06Ja, schon.
22:07Aber könntest du vielleicht rausfinden, wie weit die sind mit den Ermittlungen?
22:10Meine Katja, wie stellst du dir denn das vor?
22:12Ich kann doch nicht die Kommissare nach dem Stand von den Ermittlungen fragen.
22:16Also jetzt mach dir doch nicht so viele Gedanken, das passt schon.
22:19Ja, wenn du meinst.
22:21Ja, freilich.
22:22Also, für die.
22:24Für die.
22:27Also, ich glaub ja immer noch, dass Sie den Kommissaren das direkt hätten sagen müssen.
22:31Ja, wie denn?
22:32Sie haben doch gesehen, dass die gleich weg waren.
22:34Wir haben ja praktisch gar keine Möglichkeit gehabt, das zu sagen.
22:37Wenn das mal gut geht.
22:40Zusammenfassend, Sie wissen also nicht, wer das dem Herrn Gneisel angetan haben könnte.
22:45Wie gesagt, Rolly war mit seiner charmanten und humorvollen Art bei allen total beliebt.
22:50Vor allem bei den Frauen.
22:52Stimmt.
22:53Einem kleinen Flirt war er nie abgeneigt.
22:55Aber mehr auch nicht.
22:58Sie haben Herrn Gneisel vor kurzem 30.000 Euro überwiesen.
23:01Wofür war denn das Geld?
23:03Er hat ein Tonstudio gemietet, damit die Band ihre Musik selbst produzieren kann.
23:07Und die Summe war für das benötigte Equipment.
23:10Sozusagen eine Investition in die Zukunft der Band.
23:14Gibt's da was Schriftliches drüber?
23:15Einen Vertrag oder so?
23:17Nein, das war nicht nötig.
23:18Ich hab Rolly zu 100% vertraut.
23:20Ist das so.
23:22Haben Sie vielleicht mitbekommen, dass Ihnen eine Person, also sehr wahrscheinlich eine Frau, nach der Veranstaltung eine sauber nicht duscht
23:31hat?
23:31Also mit der Faust.
23:33Also gesehen hab ich nichts.
23:35Aber das könnte die Frau des Wirts des Golden Ochsen, diese Sandra Wachsenberger gewesen sein.
23:43Da schau her, hat die vielleicht ein Verhältnis mit dem Herrn Gneisel gehabt?
23:47Na, das hätte sie wohl gerne.
23:49Sie hing ja ständig an einem Rolly dran.
23:51Aber der war nicht interessiert, was ihm wohl nicht so gut gefallen haben könnte.
23:55Jedenfalls war sie ziemlich sauer auf ihn gewesen, hatte ich den Eindruck.
24:01Und wie war Ihr persönliches Verhältnis? Also wie sind Sie mit dem Herrn Gneisel zurechtgekommen?
24:07Unser Verhältnis war durch die enge Zusammenarbeit über die Jahre äußerst freundschaftlich.
24:11Wo waren Sie gestern Nacht zwischen 23.30 Uhr und 0.30 Uhr?
24:17Im Hotelzimmer in meinem Bett. Allein.
24:22Dann könnten Sie mir einmal bitte hier den Namen des Hotels aufschreiben und die Zimmernummer.
24:28Ja, sicher.
24:35Bitte sehr.
24:36Dankeschön, Frau Leipert, das war's. Sie können gehen.
24:39Sie halten sich aber bitte weiterhin zur Verfügung, falls wir noch Fragen haben.
24:42Selbstverständlich. Wiedersehen.
24:44Tschüss.
24:44So, jetzt auch. Vielen Dank, Frau Leipert. Wiederschauen.
24:48Wiedersehen.
24:52Also das mit dem Schreibblock, das war doch bloß, dass sie rausfindet, mit welcher Hand die schreibt.
24:58Aha. Und nachdem sie Linkshänderin ist, hat sich die Frage nach der Handcreme erübrigt.
25:03Das war ganz schön ausgeschäumt.
25:05Aus was?
25:06Ausgeschäumt, also ausgefuchst. Äh, unverschämt. Aber im absolut positiven Sinne.
25:12Aha.
25:15Hoffentlich ist da jetzt noch einer dran.
25:17Haben Sie was gesagt?
25:18Ich? Nein, Frau Stockel, nur, dass ich mich sehr auf Ihren Kaffee freue.
25:23Also, Herr Stadler, ich weiß ja nicht, wie es Ihnen geht, aber ich fand die Managerin gerade ziemlich abgeklärt, oder?
25:29Die war doch angeblich mit dem Opfer befreundet.
25:31Na ja, also, wie gesagt, sie ist eine Managerin. Der wird es halt auch ein bisschen ums Schäftliche gegangen sein.
25:37Und außerdem, der Tod vom Geisel ist ja eher ein Nachteil für Sie. Wer weiß, ob es die Bände in
25:43Zukunft überhaupt noch geben wird.
25:45Ich finde aber immer noch komisch, dass es zu diesen 30.000 Euro nichts Schriftliches gibt. Ich meine, bei so
25:49einer Summe, da sichert man sich doch ab.
25:52Kurze Frage. Soll ich mal die Finanzen von dieser Managerin checken?
25:56Ja, Miriam, danke.
25:59Ja, top, top.
26:04Danke, Frau Stockel.
26:05Sehr gerne.
26:07Liebe Grüße vom Seppi und von der Pia. Sie sind noch nicht mit allen Landfrauen durch, aber fast.
26:13Gut. Herr Mohr, könnten Sie einmal im Hotel Weißes Ross nachfragen, ob die Managerin der Band zum Tatsalpunkt auf Ihrem
26:20Zimmer war?
26:20Ja, ja, freilich. Ich habe jetzt übrigens mit den Bandmitgliedern geredet. Die waren ausgesprochen schockiert. Also, ich glaube, die haben
26:28sich richtig gut verstanden.
26:30Also, keinen Ärger innerhalb der Band?
26:32Nein, überhaupt nicht. Schaut, dieses Liedl, dieses Schatzl, ihr liebt dich, du bist mein Laufenstern, Spatzl, ihr liebt dich, das
26:40war ja ein Überraschungserfolg.
26:41Und dann haben sie sich gesagt, so, und jetzt starten wir richtig durch. Und dann haben sie sich das Tonstudio
26:46gemietet, damit sie ein paar Lieder aufnehmen.
26:48Mhm. Und da hat übrigens die Managerin 30.000 Euro dazugeben fürs Equipment.
26:53Da schon, ja. Weißt du, was auch interessant ist? Der Roli Kneisel, der hat so ein Equipment bestellt, das ist
27:00aber noch immer nicht da.
27:01Hm. Vielleicht wollte er das Geld selbst verwenden. Es ist ja noch auf seinem Konto.
27:06Herr Mohr, könnten Sie da mal in dem Geschäft nachfragen, wo das Equipment bestellt wurde?
27:11Ja, ja, freilich. Weißt du, was auch interessant ist? Die Frau Wachsengleicher und der Roli Kneisel.
27:17Zacker, zacker. Probegekehrt.
27:19Ja, du schau her. Dann hat sich die Frau Leiper doch getäuscht. Von wegen, er hat kein Interesse an der
27:24Frau Wachsenberger.
27:25Ha, überhaupt nicht. Der Bassist, der Kapfermagister, der hat noch erzählt, dass sie gestern Abend richtig schön gestritten haben.
27:31Er hat nur nicht groß bei rum.
27:32Mhm. Aber wir wissen jetzt vermutlich, wen da die Faust ausgerutscht ist.
27:36Herr Mohr, wir bräuchten dann einmal bitte Frau Wachsenberger.
27:40Ich weiß Frau Wachsenberger, sehr gerne.
27:44Ja, Katja, ich verstehe dich. Aber ich kann dir leider im Moment noch nicht mehr sagen.
27:49Also, sobald ich was her, gebe ich dir natürlich sofort Bescheid. Versprochen.
27:54Gut. Gell? Gute.
27:58Kämpft die Katja mit einem schlechten Gewissen?
28:00Ich würde dir so gerne helfen, aber ich weiß jetzt auch nicht, wie ich herausfinden soll, wie weit die mit
28:03ihren Ermittlungen sind.
28:05Hm.
28:07Vielleicht sollte ich einfach einmal die Frau Stadler fragen.
28:10Sie glauben doch nicht, dass Herr Stadler mit seiner Frau über die Ermittlungen spricht.
28:13Wo weiß man es? Das probiere ich jetzt.
28:21Stadler?
28:21Servus, Frau Stadler. Grausäcker hier.
28:24Ach, Frau Grausäcker. Haben Sie schon gehört, dass der Kneiselrohle ermordet worden ist? Und ich habe ihn auch noch gefunden.
28:29Ja, mein Gott, Frau Stadler. Wie schrecklich. Wie geht es Ihnen denn?
28:34Ja, also das war jetzt schon ein ziemlicher Schock. Ich bin jetzt noch ganz durcheinander.
28:38Ja, das kann ich mir gut vorstellen.
28:41Sie, ähm, sagen Sie einmal, haben Sie vielleicht schon irgendwas gehört, ob es irgendwelche Neuigkeiten gibt in dem Fall?
28:50Also bis jetzt noch nicht. Aber wenn ich was rausfinde, dann sage ich Ihnen Bescheid, gell, Frau Grausäcker?
28:55Das wäre nett, Frau Stadler. Vielen Dank.
28:57Ja, wiederhören, Frau Grausäcker.
29:06Frau Werxenberger, warum haben Sie uns heute vor mir der Gugelung?
29:09Sie haben den Verstorbenen, Herrn Kneisel, sehr wohl näher gekannt.
29:13Ziemlich nah sogar. Sie haben ein Verhältnis mit ihm gehabt.
29:16Mei, der Roli und ich. Das war nix ernst.
29:20Ich habe ziemlich schnell gemerkt, was das für ein Hallo-Dre ist.
29:23Ja, und habe das Ganze vor ein paar Wochen schon beendet.
29:25Hm. Wir haben allerdings gehört, dass es gestern Abend zwischen Ihnen und dem Verstorbenen Streit gab.
29:31Worum ging's?
29:32Der hat dann nochmal versucht, bei mir zu landen.
29:35Aber dem habe ich klar gesagt, dass er das vergessen kann.
29:37Und bei der Gelegenheit haben Sie ihm dann mit der Faust eine reingekaut?
29:41Und später ist das Ganze eskaliert.
29:43Na, wir haben bloß geredet.
29:46Wusste Ihr Mann eigentlich von Ihrem Verhältnis?
29:48Nein, wir waren immer total vorsichtig.
29:53Benutzen Sie eigentlich Handcreme?
29:55Ich weiß zwar nicht, was Sie das interessiert, aber ab und zu ja.
29:58Ja.
29:59Welche Marke?
30:00Die gerade im Angebot ist.
30:04Entschuldigung, die Störung kommt ja immer mit.
30:06Er hat wichtig.
30:07Moment, bitte.
30:08Bis gleich.
30:16Wir haben die Tatswaffe.
30:17Ein Messer aus der Küche für den goldenen Obst.
30:20Schaut mal her.
30:21Da ist das Blut vom Opfer drauf gewesen.
30:23Das haben Sie versucht weggewischen.
30:24Da hat aber nichts geholfen.
30:26Und wie schaut es aus mit dem Fingerabdruck?
30:27Haben wir auch.
30:28Drei mit der Zraten von wem?
30:31Sandra Wachsenberger.
30:33Es ist ja so.
30:34Die haben letztes Jahr in ihrer Wirtschaft eine Schlägerei gehabt.
30:37Sie und Ihr Mann sind dazwischengekommen.
30:39Und deswegen haben wir jetzt die Fingerabdrücke.
30:42Viel Spaß.
30:42Danke.
30:43Danke.
30:44Gerne.
30:47Herr Wachsenberger.
30:50Und es ist halt, dass die ganze Geschichte ein bisschen anders gelaufen ist, als wie Sie gerade gesagt haben.
30:54Vielleicht haben Sie sich nicht von Herrn Kneißl getrennt, sondern umgekehrt.
30:58Und deswegen waren Sie sauer auf ihm.
30:59Und deswegen haben Sie einmal eine reingehaut.
31:01Und deswegen, Entschuldigung, haben Sie dann mit diesem Messer der Stocher.
31:05Nein, so war das nicht.
31:07Ich schwöre es.
31:08Und warum haben wir dann Ihre Fingerabdrücke an der Tatwaffe gefunden?
31:12Das ist doch logisch, oder?
31:14Das ist ein Messer aus unserer Küche.
31:15Das werde ich schon irgendwann mit der Hand gehabt haben.
31:18Glauben Sie es mir, ich war das nicht.
31:20Ja, ist schon recht.
31:21Sie bleiben jetzt trotzdem erst einmal bei uns.
31:22Bitte abführen.
31:24Kommen Sie bitte mit.
31:25Packen wir es.
31:34Ja, gut.
31:35Danke, was haben Sie zu was?
31:36Sie haben mir sehr geholfen.
31:37Ja, vielen Dank.
31:39Ende.
31:40Folgendes.
31:41Ich habe jetzt das Alibi von der Frau Leipert überprüft, von dieser Managerin.
31:44Also von den Hotelangestellten.
31:46Hätte niemand sagen können, dass die die ganze Nacht im Zimmer gewesen wären.
31:49Also, jetzt erkennt es.
31:51Und wegen diesem Musikgeschäft, wo die das Tonstudio bestellt haben, die Firma Zirma.
31:56Firma Zirma hat heute schon zu.
31:58Ja, dann fahren Sie halt einmal in der Früh vorbei.
32:01Na, Entschuldigung.
32:04Pia, was ist denn?
32:06Also, wenn Sie mich fragen, hat die Frau Wachsenberger schon ziemlich Wut auf unser Opfer gehabt.
32:12Deswegen werden Sie ihm auch eine betoniert haben.
32:14Kurz drauf, hat sie dann halt der Stocher.
32:17Na, naja, der Schlag war auf jeden Fall ordentlich, sonst wäre das Hämatom nicht so deutlich zu erkennen gewesen.
32:22Also, für mich ist der Fall eigentlich klar.
32:24Die Wachsenberger war es.
32:25Das passt doch alles zusammen.
32:27Hallo, Anton.
32:28Ja, Hilde.
32:29Was machst du denn, tut er?
32:30Du, ich habe mir gedacht, ich verabschiede mich nochmal von allen, wenn ich doch morgen früh wieder nach Passau fahre.
32:35Ja, das ist aber nett von dir.
32:36Du, das passt gerade schön.
32:38Ich bin auch gleich fertig.
32:39Geh du schon mal vor, ich komme dann gleich nach.
32:41Gut.
32:42Ach, Frau Stadler, es tut mir leid, beim Herrn Achtziger hat es jetzt doch ein bisschen länger gedauert.
32:47Gar kein Problem, wir haben ja vorher schon ein bisschen geplaudert, gell?
32:50Und jetzt möchte ich euch gar nicht länger von der Arbeit abhalten, gell?
32:53Dann wünsche ich eine gute Heimreise und auf Wiederschauen.
32:57Wiederschauen.
32:58Tschüss.
32:59Ach, für euch zwei hätte ich auch noch was.
33:02Und zwar wegen dieser Bandmanagerin, der Ingrid Leib hat.
33:06Die PR-Agentur von ihr läuft ziemlich gut und sie hat sich locker diese 30.000 Euro, also ganz locker,
33:13leisten können.
33:14Das Einzige, was mir aufgefallen ist, dass sie mit der Band anscheinend nichts verdient.
33:18Ich habe nämlich keine Überweisungen gefunden, weder von unserem Opfer noch von irgendeinem anderen Bandmitglied.
33:24Also ist das nur ein Hobby von ihr, oder was?
33:26Das ist aber schon ein bisschen komisch, oder?
33:28Ja.
33:29So, der Einzige und die Pia sind fertig mit der Befragung.
33:33Und?
33:34Ja, nix.
33:35Ja, schade eigentlich.
33:37Was ist denn mit dem Auto, das in der Tagnacht vom Goldenen Ochsen weggefahren ist?
33:41Da sind die Kollegen noch dran, kann aber bis morgen in der Früh dauern.
33:44Ja, dann würde ich sagen, machen wir Feierabend.
33:47Klingt nach einem ausgeschamten guten Plan, Herr Kollege.
33:56Also, also irgendwie lasst mir das mit dem Kneißel keine Ruhe.
34:00Ich glaube, ich muss das den Kommissaren doch erzählen.
34:02Ah, Frau Stadler.
34:03Ja, morgen geht's zurück nach Passau, gell?
34:06Ja, aber echt schade, dass die Abschlussveranstaltung jetzt nicht ist.
34:10Aber wenigstens haben sie jetzt den Mord an Uli Kneißel aufgeklärt.
34:13Wirklich?
34:14Wer war's denn?
34:15Es bleibt aber jetzt unter uns, gell?
34:17Logisch.
34:18Die Wirtin vom Goldenen Ochsen.
34:21Die hat ihm erst einen Schlag versetzt und er muss ihn auch noch erstochen haben.
34:27Woher weiß man denn das mit dem Schlag?
34:30Ja, also, der hat ein riesiges Hämatogen gehabt.
34:33Das muss schon ein gewaltiger Schlag gewesen sein.
34:35Und das war anscheinend der entscheidende Hinweis.
34:38So, heiße Mucki und Würstex, das packen wir's.
34:40Bier.
34:41Wiedersam.
34:42Einen schönen Abend, die Damen, gell?
34:43Ihnen auch. Schönen Abend.
34:46Also, den Moment, alles ehrlich zu erzählen, habt ihr jetzt gerade verpasst?
34:49Ja, aber das heißt doch, dass ich vielleicht schuld bin, dass die wir ein Falsches eingesperrt haben.
34:54Schaut so aus.
34:55Was machen wir denn jetzt?
34:57Also, Katja, ich glaub, es bleibt uns gar nichts anderes übrig, als dass wir auf den Hof fahren und dem
35:02Herrn Stadler alles beichten.
35:04Ja.
35:12Also, schade, dass die von dem Schweinsbruch nichts mehr gehabt haben.
35:15Und von dem Schnetzel war jetzt ja auch nicht mehr viel da.
35:18Eige, Anton, das langt uns doch.
35:22Hat sich jetzt gelopft?
35:24Hallo.
35:25Ja.
35:25Ist jemand daheim?
35:27Grüß Gott beieinander.
35:28Servus.
35:29Krass, Dika, Frau Ostermeyer, was machen Sie denn da?
35:31Ähm, wir müssen was aufklären.
35:34Ja, also, das ist jetzt alles ein bisschen blöd gelaufen, weil, ähm, ja, also das mit dem Schlag, das war
35:41ich.
35:42Was?
35:43Sie haben einen Geisel geschlagen?
35:44Ja.
35:45Also, ich bin halt in der Nacht nochmal zurück zum goldenen Ochsen gefahren und dann bin ich halt ein bisschen
35:49ins Reden gekommen mit ihm und dann ist er gescheit lästig geworden.
35:52Ich glaub's ja nicht.
35:53Warum haben Sie es dir nicht gleich gesagt?
35:55Ich mein, ich hab doch nicht wissen können, dass der Depp gleich danach ermordet wird.
35:58Ja, und ich hab ja nicht glaubt, dass das irgendwas mit dem Mord zu tun hat, bis halt jetzt die
36:03Wirtin wegen dem Schlag eingesperrt worden ist.
36:06Und nachdem Sie einen Geisel oder nicht betoniert haben, was war dann?
36:09Na, dann hab ich ihn stehen gelassen und bin heimgefahren.
36:11Und wann war das?
36:12Äh, ja, so um halb zwölf.
36:13Achso, und das soll ich jetzt glauben?
36:16Geh, Anton, jetzt bist du aber ein bisschen sehr streng.
36:18Ich würde jetzt einmal sagen, Sie setzen sich hin, ich hol zwei Teller und dann essen Sie einfach mit uns
36:23und dann besprechen wir alles in Ruhe, gell?
36:26Ja, gern.
36:31Das schaut ja gut aus.
36:44Ja, und wie sauer war dann der Herr Stadler?
36:46Also, begeistert war er nicht.
36:48Aber seine Frau hat Gott sei Dank ein gutes Wort für uns eingelegt.
36:52Okay, Glück gehabt.
36:53Ja.
36:54Morgen.
36:55Guten Morgen, Herr Stadler.
36:56Sie, nochmal nix für ungut.
36:58Ja, das weißt schon, Frau Grasek.
37:00Sie und das Kalbsgeschnetzelte, das war vielleicht gut.
37:03Ein bisschen wenig vielleicht, ja?
37:06Aha.
37:07Das klassische Versöhnungsgeschnetzelte nach dem Beständnis, oder wie?
37:11Ja, so könnte man es auch nennen.
37:15Morgen, Herr Mauer.
37:16Ich sag's euch, heute ist wieder einmal so ein Tag.
37:19Stellt's euch vor, gerade war der Wachsenberger ein Kommissariator und hat einen derartigen Wirbel gemacht.
37:24Wieso?
37:25Wegen seiner Frau.
37:26Er hat gesagt, sie ist unschuldig und wir sollen sie sofort das da untersuchungshaft entlassen.
37:30Habe ich so, Herr Wachsenberger?
37:32Sicher nicht.
37:33Und Sie gehen jetzt sofort ins Büro von der Abkommissarie?
37:36Wissen Sie was?
37:36Dann werden wir uns jetzt sofort um den Herrn kümmern, oder, Frau Kollegin?
37:39Ja.
37:39Und die gehen ins Musik aus dem Zimmer.
37:43Moment.
37:43Ich bin schon weg.
37:44Noch etwas wegen diesem Auto, was in der Tatnacht um halber eins vom Gordian Ochsen weggefahren ist.
37:49Es gibt in Rosenheim zwölf Autos, wo die Beschreibung drauf passt.
37:53Aha.
37:54Und haben Sie vor allem schon eine Halterabfrage gemacht?
37:56Na, freilich.
37:57Also, eins davon ist ein Leihauto, den muss ich noch bei der Autovermietung fragen.
38:00Und eines davon gehört der Ostermeyer Katja.
38:04Moment mal, die hat Ihnen doch erzählt, dass sie da um halb zwölf schon weggefahren ist.
38:08Jetzt glaubt's.
38:08Ja, Mauer, holen Sie bitte sofort die Frau Ostermeyer.
38:11Ich bin schon weg.
38:14Herr Waxenberger, und seit wann wissen Sie, dass Ihre Frau ein Verhältnis mit dem Kneisel gehabt hat?
38:21So ein Schmarrn.
38:22Das war ja wohl der eigentliche Grund für die schlechte Stimmung, hm?
38:25Um unbezahlte Getränke ging's ja wohl eher weniger.
38:29Ist ja recht.
38:31Irgendwann hab ich gespannt, dass da was im Busch ist.
38:34Und daraufhin haben Sie Herrn Kneisel zur Rede gestellt.
38:37Ja.
38:38Er hat gesagt, das war nix Ernstes, bloß so kurze Affäre.
38:41Und außerdem schon lang vorbei.
38:44Also, hab ich meiner Frau eine zweite Chance gegeben.
38:47Ich mein, wir sind seit elf Jahren verheiratet.
38:51Ja, Herr Waxenberger, Sie dürfen gern wieder gehen.
38:54Ja, und was ist mit meiner Frau?
38:56Die war's nicht, garantiert nicht.
38:58Wir waren doch die ganze Zeit zusammen.
39:01Wir melden uns.
39:03Wiederschauen.
39:04Also, weißt du.
39:05Also, wir sagen, auf Wiederschauen.
39:11Ja?
39:13Hallo, Frau Stockel.
39:14Ah, Frau Ostermeyer.
39:16Was hätten Sie denn braucht?
39:17Ja, der Herr Morgmann, die Kommissare wollen mit mir sprechen.
39:20Ach so.
39:21Ja, die Frau Ostermeyer.
39:23Dann können Sie uns gleich sagen, worum Sie wieder gelungen haben.
39:26Wie meinen Sie jetzt das?
39:28In der Tatnacht ist gegen halb eins ein Wagen vom Goldenen Ochsen weggefahren, dessen Beschreibung auf Ihr Auto zutrifft.
39:35Also, ich war das nicht.
39:36Ich hab Ihnen doch gesagt, dass ich gleich nach dem Schlag heimgefahren bin.
39:39Ja, aber einen Beweis dafür gibt's nicht.
39:42Sie glauben doch jetzt nicht ernsthaft, dass ich was mit dem Mord zu tun hab.
39:45Was hätten ich für ein Motiv?
39:48Sie bleiben bitte trotzdem erstmal in Rosenheim, bis die Ermittlungen abgeschlossen sind, ja?
39:53Ach, also.
39:55Wiederschauen.
39:56Was hat's denn?
39:58Was hat's denn?
40:00Folgendes.
40:01Im Musikhaus Zirma haben Sie mir gesagt, dass die Bestellung von diesem Thronstudio rückgängig gemacht worden ist.
40:07Genau, wie Sie gesagt haben.
40:08Herr Kneißl hat die Bestellung storniert.
40:11Aha, und wollt ihr das Geld für sich behalten?
40:13Nicht so ganz.
40:15Diese Stornierung ist nämlich über die Ingrid Leibert gelaufen, über die Managerin.
40:18Und jetzt wissen wir auch, wer das Mietauto genommen hat.
40:24Frau Leibert, Ihr Interesse an der Band, insbesondere am Band Leader,
40:29war wohl nicht rein beruflich.
40:31Seit wann waren Sie denn mit Herrn Kneißl schon zusammen?
40:34Ähm, ich weiß jetzt wirklich nicht, wovon Sie sprechen.
40:39Dann wollen wir Ihnen gerne ein bisschen auf die Sprünge helfen, oder, Herr Kollege?
40:42Sehr gerne.
40:43Zum Beispiel haben Sie vorgestern die Bestellung für das Thronstudio-Equipment storniert.
40:48Weil Sie dahinter gekommen sind, dass Herr Kneißl eine Affäre mit dem Wirt seiner Frau hatte.
40:54Also, das ist doch Unsinn.
40:57Ja, gut, Frau Leibert.
41:01Eine Zeugin hat gesehen, wie Sie zur Tatzeit mit Ihrem Leibwagen vom goldenen Ochsen wegfahren sind.
41:08Reicht das jetzt?
41:13Dieser elale Mistkerl.
41:17Zwei Jahre lang hat er mich hingehalten.
41:22Dass ihm die Flötsnitz bedeuten würden.
41:26Und dass er mich heiraten wird.
41:28Das hat er mir versprochen.
41:31Dabei hat er mich nur ausgelöst.
41:36Frau Leibert, Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts Herrn Roland Kneißl getötet zu haben.
41:43Bitte abführen.
41:45Kommen Sie bitte.
41:53Tja, das kommt davon, wenn man sich auf einen Charmsterer einlässt.
41:59Auf einen was?
42:01Einen Charmsterer.
42:05Charmsterer?
42:06Sag ich doch.
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