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  • vor 5 Wochen
Die Rosenheim-Cops (594) Staffel 25 Folge 16 - Tod im Wellnesshotel
Die Rosenheim-Cops (594) Staffel 25 Folge 16 - Tod im Wellnesshotel
Die Rosenheim-Cops (594) Staffel 25 Folge 16 - Tod im Wellnesshotel
Die Rosenheim-Cops (594) Staffel 25 Folge 16 - Tod im Wellnesshotel
Die Rosenheim-Cops (594) Staffel 25 Folge 16 - Tod im Wellnesshotel

Kategorie

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Kurzfilme
Transkript
00:00Nein, es wäre wirklich gut, wenn sich heute noch jemand von Ihnen mein Auto anschauen könnte.
00:05Ja, genau.
00:07Ah, das wäre ja super.
00:09Wissen Sie was, dann rufen Sie mich doch bitte an, bevor Sie losfahren.
00:12Dann komme ich nämlich selber auch ins Parkhaus hin.
00:14Dann kann ich Ihren Mitarbeitern zeigen, wo mein Auto steht.
00:16Das steht ein bisschen verzwickt hinten drin.
00:19Ja, genau, so machen wir es.
00:20Wunderbar, danke, wiederhören.
00:23Was ist denn mit Ihrem Auto?
00:25Gestern war es da so heiß.
00:26Und dann hat mir gedacht, stellst du das Auto aus und reiß einmal ins Parkhaus.
00:30Und dann ist er abends nicht mehr abgesprungen und da steht er jetzt immer noch.
00:32Sie wollen nicht wissen, was ich für das Taxi da rausgezahlt habe.
00:35Ja, und die Werkstatt hat die schon zugehabt.
00:37Ja, die käme leider heute erst.
00:40Und bis dahin muss ich natürlich Parkgebühren zahlen.
00:42Obacht, mein...
00:43Herr Schatz, es passiert immer nur, wenn ich mich aufregen muss.
00:46Doch, nehmen Sie das schnell.
00:50Ach, geh weiter.
00:58Jetzt springst du nicht einmal mehr an.
01:00Ach, Sie haben vielleicht gerade eine ganz schöne Pechsträhne.
01:04Wissen Sie was, Frau Hofer?
01:05Ich springe jetzt in die KTU.
01:06Gleich fällt denen was ein.
01:08Immerhin ist das ja Diensthände.
01:12Frau Hofer, Sie fahren nicht zufällig in den Stadt?
01:14Doch schon, aber eigentlich erst in einer guten Stunde.
01:19Also ganz ehrlich, so lang würde ich jetzt wirklich ungern warten wollen.
01:23Dürf ich bitte noch meinen Kaffee austrinken?
01:33Könnten Sie vielleicht ein bisschen schneller trinken?
01:36Na, so viel Zeit muss sein, Herr Stadler.
01:43Ja.
01:45Ja, Herr Stadler, da sind Sie ja endlich.
01:47Ich versuche schon die ganze Zeit, Sie zu erreichen.
01:49Frau Strockl, tut mir leid, aber mein Handy hat einen Geist aufgegeben.
01:52Deswegen muss ich jetzt gleich in die KTU.
01:54Ich will bloß sagen, dass ich schon im Haus bin.
01:55Stopp, stopp, stopp, stopp, stopp.
01:57Nicht so schnell mit den jungen Pferden.
01:59Da ist noch was.
01:59Ja, es gab eine Laich.
02:02Und zwar im Hotel La Dolce Vista, die Lotte Berger.
02:06Muss ich die kennen?
02:08Müssen nicht, Herr Stadler, aber können schon.
02:10Das ist eine sehr bekannte Lifestyle-Influencerin
02:13und die hat mehr als 350.000 Follower.
02:17Die Frau Beck und der Herr Mohr sind schon am Tatort.
02:19Ja gut, wenn die so ist.
02:21Ah, Frau Strockl, da könnten doch Sie wenigstens mein Handy zur KTU bringen.
02:24Ah, geben Sie her.
02:26Ah, wissen Sie was, dann machen Sie doch gleich mal einen Hintergrundcheck vom Opfer.
02:30Herr Stadler, Sie werden es nicht glauben, aber ich war schon ein fleißiges Lieschen.
02:38Aha, das ist jetzt diese Frau Berger.
02:40Ganz genau, das war letzte Woche auf dem Wendelstein
02:43und das ist Ihr Freund, der Julian Helferich und der ist auch Influencer.
02:48Dann suchen Sie doch von dem schon mal die Kontaktdaten raus.
02:52Ah, Frau Strockl, noch was?
02:54Noch was?
02:55Ja, noch was.
02:56Frau Strockl, ruf uns da bitte bei der Autowerkstatt Ofener an
03:00und sag denen, dass mein Handy kaputt gegangen ist.
03:02Und die sollen unbedingt bei Ihnen da am Apparat anrufen, bevor Sie losfahren.
03:06Herr Stadler, mir war bis heute nicht bewusst, dass ich Ihre Privatsekretärin bin.
03:12Also nochmal vielen Dank, Frau Hofer.
03:14Ich schicke Ihnen die Vorlagen nach heute zurück.
03:17Dankeschön, Herr Achtziger, aber eilt gar nicht, gell?
03:20Gut.
03:20Na, moin, Herr Achtziger.
03:22Moin, Herr Stadler.
03:24Wir haben einen neuen Mordfall, hab ich gehört.
03:25Ja, eine gewisse Lotte Berger ist dort aufgefunden worden.
03:29Frau Hofer, frage ich Sie, fahren jetzt nicht zufällig am Hotel La Dolce Vista vorbei?
03:34Dann nehmen wir Sie doch hier einen Dienstwagen, Herr Stadler.
03:36Herr Achtziger, das würde ich gern, aber die Frau Beck ist bereits mit dem Dienstwagen zum Tata gefahren.
03:41Gehen Sie weiter, Herr Stadler, ich fahre Sie schnell hin, gell?
03:43Für Gott.
03:44Wiederschauen, Wiederschauen.
03:49Ich bin so diskreter.
03:50Wenn es nicht herumspricht, dass Lotte Berger an meinem Hotel verstorben ist, dann kann ich den lang dicht machen.
03:54Das ist bad publicity.
03:56Ja, Herr Stinger, es tut mir wirklich wahnsinnig leid, aber es wurde jemand ermordet und das müssen wir aufklären.
04:00Bad publicity hin oder her.
04:02Ja, aber vielleicht ein bisschen diskreter.
04:08Ach, guten Morgen, Herr Stadler.
04:10Na, ausgeschlafen.
04:11Guten Morgen.
04:12Morgen.
04:12Tut mir leid, aber mein Auto ist kaputt und mein Handy ist ebenfalls kaputt.
04:16Da habe ich irgendwas versammelt.
04:17Herr Mohr, wollen Sie?
04:18Ja, freu dich.
04:19Also, die Tote ist die Lotte Berger.
04:22Ah, die Influencerin.
04:24Sie kennen Lotte Berger?
04:25Das ist selbstverständlich.
04:26Ich lebe ja nicht hinter dem Mund.
04:27Die war ja letzte Woche noch mit ihrem Freund, Julian, war die noch auf dem Wendelstein.
04:33Wollen wir reingehen?
04:34Herr Mohr, gehen Sie vor, Sie wissen ja wohin.
04:36Bitte?
04:37Achso, ja.
04:46Ja, jetzt sind das schon leid.
04:47Bleiben wir gleich herrauschen.
04:49Naja, die Frau Berger ist leider nur 31 Jahre alt geworden und heute in der Vorhaben haben sie es da
04:54gefunden im Fitnessraum.
04:55Um 8.08 Uhr.
04:56Eine Reinigungskraft, die Ernestine Schallermann, die erne, mit der habe ich schon geredet.
05:00Sagen Sie mal, Herr Mohr, hat die Frau Berger da in dem Hotel Urlaub gemacht?
05:04Nein, nein, nein, die hat da gewohnt, seit drei Monaten.
05:07Hat sie wohl ziemlich gut verdient?
05:08Naja, die hat ja immerhin 350.000 Follower gehabt.
05:13Was hat sie denn so gepostet?
05:15Die, äh, Frau Berger.
05:17Ja, Dings halt so, ähm, zum Beispiel so.
05:21Ja, also so unterschiedliche Sachen, also sehr viel über Sport, aber auch Ernährung.
05:26Die waren wahnsinnig beliebt bei ihren Mitgliedern.
05:28Ähm, wir sagen da Follower dazu.
05:30Wie Follower?
05:31Also, Mitglieder wären jetzt in dem Fall Follower.
05:34Hm?
05:34Echt, Dirk?
05:35Ja.
05:37Ja, wir kannten wieder.
05:42Ja, das gebe ich so weiter.
05:44Gut, vielen Dank, Wiederhören.
05:48Ja.
05:49Hallo, Miriam.
05:51Alles gut?
05:53Frage nicht.
05:56Hallo, Miriam, was gibt's?
05:58Julia, magst du mir mal bitte ganz kurz den Herrn Stadler geben?
06:02Für Sie.
06:05Hallo?
06:06Herr Stadler, folgendes.
06:07Also, der Mechaniker war schon im Parkhaus, der hat sich aber nicht erwischt, dann ist er wieder gefahren.
06:14Ja, schon auf Zeit, dann haben Sie da nicht angerufen.
06:16Doch, aber der war schon zu spät.
06:18Na gut, Frau Stockl, mach mal so, Sie rufen da bitte nochmal an und fragen Sie nach, ob die nochmal
06:23kommen können.
06:24Ja, weil mir wartet ja bekanntlich die Leiche.
06:26Ach so, sonst wird's kalt, gell?
06:28Ja, danke, Frau Stockl.
06:30So, wollen wir?
06:32Ja.
06:33Ach, Herr Mohr, könnten Sie währenddessen gucken, ob es hier Überwachungskameras gibt?
06:37Könnte ich.
06:39Ähm, und Herr Mohr, schauen Sie sich schon mal ein bisschen im Zimmer von der Frau Berger um und lassen
06:44uns da überall die Fingerabdrücke nehmen.
06:46So machen wir das.
06:47Ja, wo hat er gesagt?
06:52Was ist denn mit dem Auto von Herrn Stadler?
06:54Das Auto von Herrn Stadler ist genauso kaputt wie sein Handy.
06:58Ja, aber es geht doch nicht, dass ein Kommissar nicht erreichbar ist.
07:01Deswegen wollte ich das Handy in die KTU bringen, damit die nachschauen, ob es noch zu retten ist.
07:05Nein, nein, nein, die sind ja kein Reparaturservice.
07:07Der Herr Winkler soll ein neues bestellen.
07:08Gibst du ihm Bescheid, dann schicke ich ihm die Kostenfreigabe.
07:11Gebe ich ihm so weiter.
07:12Danke.
07:13Bitte.
07:15Dienstleistungsservice Stockl.
07:18Wirkstatt.
07:22Hallo.
07:23Hallo.
07:24Hallo.
07:25Wie ist Gott benannt?
07:27Ui, was haben wir denn da?
07:29Ist das ein Blut?
07:30Mhm, sieht so aus, ja.
07:32Aha.
07:33Und Frau Demos, was haben wir?
07:35Ja, das Opfer ist durch einen Schlag gegen die Stirn zu Tode gekommen.
07:39Aha, indem es mit dem Kopf da gegen die Kante geknallt ist, oder was?
07:42Nein, die Wunde passt nicht zur Kante.
07:44Frau Berger wurde mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen.
07:47Du meinst also, das Blut hat da jemand angebracht, damit es wie ein Unfall aussieht?
07:52Ja, sieht ganz danach aus.
07:54Aha.
07:56Das kann man vielleicht noch retten.
07:58Da ist Flüssigkeit reinkommen.
08:03Und es riecht nach Kaffee.
08:05Nach Kaffee?
08:06Davon hat der Herr Stadler gar nichts gesagt.
08:08Am besten, ich lege es in Reisei.
08:10Das zieht ein wenig die Feuchtigkeit raus.
08:12Mit ein bisschen Glück geht es wieder.
08:13Nein, der Daniel hat meint, Sie sollen eins bei der zentralen Beschaffungsstelle besorgen,
08:17damit der Herr Stadler schnell wieder erreichbar ist.
08:20Aber selbst wenn ich jetzt abends bestelle, dann ist es erst in zwei Tagen bei uns.
08:25Ach so.
08:27Ich kann leider nicht zaubern.
08:29Schade.
08:31Wurde die Tatwaffe schon gefunden?
08:33Leider nicht.
08:35Das Handy geht bitte in die KTU zur Auswertung.
08:38Mal schauen, was die da drauf finden.
08:39Alles klar.
08:40Wie sieht es denn mit dem Todeszeitpunkt aus?
08:43Ja, bei der Temperatur hier würde ich von einer Tatzeit zwischen 23 Uhr und 1 Uhr ausgehen.
08:50Ist das Lotte?
08:51Äh, nichts an Langen.
08:53Äh, was ist hier passiert?
08:55Hauptkommissarin Beck, das ist mein Kollege Stadler.
08:58Wer sind Sie?
08:59Sarah Halbig, ich bin Lottes Managerin.
09:06Wann haben Sie Frau Berger das letzte Mal gesehen?
09:10Gestern Nachmittag.
09:11Ich habe ihr ein paar Verträge vorbeigebracht.
09:13Wie war denn Ihr Verhältnis zu Lotte Berger?
09:16Lotte und ich waren in der Schule schon beste Freundinnen.
09:19Wir haben zusammen Ihren Kanal hochgezogen.
09:21Sie vor und ich hinter der Kamera.
09:23Also, entschuldigen Sie die Frage, aber was macht man denn als Managerin einer Influencerin?
09:28Quasi alles Finanzielle und Organisatorische.
09:31Geht's vielleicht ein bisschen genauer?
09:34Den Kanal betreuen, Verträge mit Werbepartnern verhandeln, Rechnungen stellen.
09:40So was alles.
09:42Wo waren Sie gestern Abend zwischen 23 und 1 Uhr?
09:46Zu Hause.
09:47Sie wohnen nicht hier im Hotel?
09:49Schön wär's.
09:49Nein, ich habe eine kleine Wohnung hinter dem Bahnhof.
09:53Wohnen Sie da allein?
09:54Ja.
09:55Ich habe den ganzen Abend Kommentarspalten moderiert und E-Mails beantwortet.
09:59Gegen Mitternacht bin ich dann ins Bett gegangen.
10:02Andersgera konnte es jemand bezeugen.
10:04Mal eine Wärmflasche.
10:07Wie geht's denn jetzt weiter mit dem Kanal?
10:09Eigentlich gehört das Unternehmen uns beiden, aber ohne Lotte bleibt davon nicht viel übrig.
10:14Ich muss mir wahrscheinlich einen neuen Job suchen.
10:21Also, die Sarah Holbig hat kein Alibi.
10:24Aber auch kein Motiv. Ohne Frau Berger verliert die alles.
10:27Ja.
10:29Hallo Miriam.
10:30Julia, pass auf. Ich habe jetzt nochmal diesen Account von der Lotte Berger genauer angeschaut
10:35und habe festgestellt, dass sie vor zwei Monaten angekündigt hat, dass sie ihre eigene Kosmetiklinie rausbringen will
10:42mit dem Namen Lotte La Dolce. Und das macht sie wohl mit dem Hotel zusammen.
10:48Mit dem La Dolce? Wie ist das?
10:49Ganz genau. Ich habe mir jetzt aber auch ihre Kontoauszüge genauer angeschaut
10:53und habe festgestellt, dass das Hotel nichts abgebucht hat.
10:56Vielleicht hat sie bar bezahlt?
10:58Oder sie hat umsonst gewohnt.
10:59Das soll uns der Hotelmanager mal erklären. Danke dir, Miriam.
11:05Also, Frau Berger und das Hotel, die hatten wohl irgendeinen Deal.
11:08Die haben eine Kosmetiklinie zusammengeplant.
11:10Aha.
11:12Hat Frau Stockel noch was gesagt über die Autowerkstatt?
11:14Nein.
11:15Haben sie da noch gefragt?
11:16Nein.
11:17Nicht.
11:21Ja, genau. Ich sende Ihnen die Ausgabenberichte zu, sobald ich alle Unterschriften zusammen habe.
11:27Genau. Wiederhören.
11:30Herr Winkler, ich wollte Ihnen bloß kurz sagen, dass ich das Handy von Herrn Stadler in Reisei gelegt habe.
11:35Mit ein bisserl Glück geht es morgen wieder hoch.
11:37Herr Winkler, haben Sie ein Ersatzhandy bestellt?
11:40Freilich.
11:41Und zwar doch, ist es bei uns.
11:43Herr Winkler, kann man das nicht per Express liefern lassen?
11:46Doch.
11:47Aber das hätte das Doppelte gekostet. Und wir sollen ja immer sporen.
11:51Herr Winkler, das ist jetzt wirklich dringend.
11:56Dann ruf ich da einfach nochmal an.
12:04Was haben denn Sie für ein Verhältnis zu Lotte Berger gehabt? Also Sie persönlich?
12:08Ein sehr gutes. Frau Berger war ja so etwas wie der Stargast in unserem Hotel.
12:12Auf den Kontoauszügen von Frau Berger konnten wir keine Abbuchungen Ihres Hotels finden.
12:17Wir hatten eine Abmachung. Frau Berger hat auf ihrem Kanal Werbung für mein Hotel gemacht und dafür habe ich Sie
12:21hier umsonst wohnen lassen.
12:22Ganz umsonst. Man muss aber gute Werbung gemacht haben.
12:26Gibt es da auch eine schriftliche Abmachung?
12:28Nein, das war alles auf Vertrauensbasis.
12:30Was können Sie uns denn zu Lotte La Dolce sagen?
12:34Frau Berger und ich waren dabei, eine neue Kosmetiklinie herauszubringen.
12:37Mit ausschließlich natürlichen Enthaltsstoffen.
12:39Wir sind ein Bio-Hotel und Nachhaltigkeit liegt uns sehr am Herzen.
12:43Wie geht es Ihnen jetzt da damit weiter?
12:45Tja, ohne Lotte hat die Linie keine Chance, fürchte ich.
12:49Ihre Reichweite war essentiell für die Vermarktung.
12:52Wo waren Sie heute Nacht zwischen 23 und 1 Uhr?
12:56Bis um 11 war ich hier im Hotel und dann bin ich nach Hause gefahren.
12:58Konnte Sie jemanden bezeugen?
13:00Um halb zwölf bin ich zu meiner Frau ins Bett geschlüpft, da können Sie gerne nachfragen.
13:04Ja, das machen wir. Dann bräuchten wir noch die Kontaktdaten Ihrer Frau.
13:07Ja, gebe ich Ihnen gleich.
13:09Und die Kollegen werden von Ihnen noch die Fingerabdrücke nehmen.
13:12Wozu brauchen Sie die?
13:14Zuerst einmal reine Routine. Danke.
13:21Gut, vielen Dank, Frau Stingel. Wiederhören.
13:25Also, Herr Stingel hat ein Alibi, wenn auch nur von seiner Frau.
13:29Sagen Sie mal, finden Sie das nicht auch ein bisschen komisch, dass die Lotte Berger da in dem Hotel völlig
13:33umsonst gewohnt hat?
13:34Na ja, nachdem die eine geschäftliche Partnerschaft haben, ehrlich gesagt nicht.
13:38Aber es kann trotzdem nicht schaden, wenn sich Miriam mal die Finanzen des Hotels genauer ansieht, oder?
13:42Aha. Ah, und könnten Sie die Frau Stockel fragen, ob die Werkstatt schon gesagt hat, wann Sie eventuell noch mal
13:47ins Parkhaus kommen könnten?
13:49Wollen Sie sie einfach selber sagen, Herr Stadler?
13:52Ah.
13:53Hallo, Frau Stockel? Ja, Stadler.
13:55Herr Moor.
13:56Hier bei der Alz.
13:57Haben Sie sich das Zimmer von Frau Berger angeschaut?
13:59Ja, ist mir aber nichts aufgefallen. Fingerabdrücke habe ich trotzdem genommen.
14:03Sehr gut. Haben Sie mit dem Personal gesprochen?
14:06Teilweise mit dem Nachbarn derweil geredet, mit dem Quirin Strauß. Aber der weiß auch nichts.
14:10Gibt es denn Überwachungskameras?
14:11Nein. Also, die Hotelflure und der Wellesbereich werden nicht überwacht, aber die Hotellobby schon. Und da habe ich alles runtergeladen.
14:18Perfekt. Dann bräuchten wir noch die Fingerabdrücke von Herrn Stingel, dem Hotelbesitzer.
14:22Ja, wie ein Stingel. Sehr gerne.
14:24Danke.
14:27Scheinbar sind jetzt gerade alle Mechaniker im Einsatz.
14:30Aber an die Finanzen haben Sie gedacht, oder?
14:33Nein, das habe ich jetzt total vergessen.
14:36Gut, dann sind wir ja fertig hier. Fahren wir ins Büro.
14:39Könnte ich eventuell bei Ihnen mitfahren?
14:41Eventuell.
14:44Wo stehen wir denn?
14:49Ich wollte fragen, ob Sie das Handy vom Kriminalhauptkommissar Stadler doch per Express verschicken könnten.
14:57Ach, das wäre super.
15:01Besten Dank.
15:03Wiederhören.
15:05Du bist ja gut gelernt.
15:06Das Handy vom Herrn Stadler wird jetzt nur per Express verschickt und ist morgen schon da.
15:11Oh, verrückt, dass es so schnell geht.
15:13Das nenne ich mal next day.
15:18Ja.
15:21Ah, Moment, er kommt gerade zu dir rein.
15:23Herr Stadler, das ist die Werkstatt. Sie hätten heute noch einen Termin im Parkhaus.
15:26Und wann?
15:27Ja, ich stelle es durch. Das machen Sie bitte selber aus.
15:30Danke, danke.
15:31Ich stelle durch, gell? Moment.
15:37Hast du was für uns?
15:38Ja, habe ich.
15:39Ich habe die Adresse vom Freund von der Lotte Berger herausgefunden.
15:42Ah, kannst du ihn auch gleich einbestellen?
15:44Das mache ich.
15:45Und dann habe ich nur die Finanzen vom Hotel gecheckt und habe festgestellt,
15:48dass der Herr Stingel vor zwei Monaten einen Kredit über 80.000 Euro aufgenommen hat.
15:53Weißt du, was er mit dem Geld gemacht hat?
15:55Ja, das meiste floss in Pure Eco Cosmetics, kurz PNE.
16:01Klingt, als ob sowas mit der Kosmetiklinie zu tun haben könnte, die er mit Frau Berger geplant hat.
16:09Ich habe auch bei Neuigkeiten, wegen der Fingerabdrücke.
16:11Oh, das ging schnell. Und, gab es Treffer?
16:14Naja, also am Datum gibt es natürlich viele Fingerabdrücke, die wir nicht auswerten können.
16:18Naja, ist ja auch ein öffentlicher Raum.
16:20Gute Nachricht.
16:21Der Mechaniker kommt jetzt nochmal ins Parkhaus in einer Stunde und dann kann ich ihm selber zeigen, wo mein Auto
16:27steht.
16:27Das freut mich sehr für Sie, Herr Stadler.
16:30Herr Moor.
16:31Ja, Herr Stadler, es gibt Neuigkeiten wegen der Fingerabdrücke.
16:35Also am Datum haben wir viele Fingerabdrücke gefunden, die wir nicht identifizieren können.
16:39Aber im Zimmer von der Frau Berger gibt es natürlich auch Fingerabdrücke von der Frau Heibig.
16:43Ja, das ist jetzt erst einmal nicht ungewöhnlich, weil die miteinander gearbeitet haben.
16:46Mhm.
16:48Und vom Herrn Stingel.
16:50Auch nicht ungewöhnlich, die haben ja auch zusammengearbeitet. Waren Sie bestimmt auch mal bei Ihrem Zimmer.
16:54Ja, davon können wir ausgehen. Aber die Fingerabdrücke von Herrn Stingel waren nicht nur am Tisch, sondern auch am Bett.
17:01Und am Nachkastl. Und in der Dusche.
17:04Dann wird er uns was zu erklären.
17:06Sehe ich auch so.
17:07Und wir sollten nochmal ins Hotel.
17:08Ja, wir können wir den nicht einstellen.
17:10Damit der Zeit hat, sich eine Geschichte auszudenken? Nö, den überraschen wir jetzt schnell.
17:14Ja, aber dann ganz schnell.
17:15Ah, und sagst du uns Bescheid, wenn du einen Helferich erreichst?
17:18Selbstverständlich.
17:21Ja, sag mal, Stockl, was ist eigentlich mit deinem Kaffee?
17:23Den gibt's später.
17:25Aha, ja.
17:32Herr Stingel, hätten Sie einen Moment für uns?
17:37Ja, wenn's schnell geht.
17:39Sie sind sich wirklich sicher, dass Ihr Verhältnis zur Lotte Berger rein beruflich anhatte war?
17:45Ja, natürlich.
17:46Aha, warum haben wir mir dann Ihre Fingerabdrücke im Zimmer von der Lotte Berger gefunden?
17:50In der Duschkabine? Am Nachkastl?
17:53Seit wann ging die Affäre?
17:55Seit ein paar Monaten.
17:57Warum haben Sie uns das nicht gesagt?
17:58Weil ich nicht wollte, dass meine Frau das mitbekommt.
18:00Das ist schon sehr praktisch, wenn die Geliebte in der eigenen Arbeit wohnt, gell?
18:04Bitte erzählen Sie meiner Frau nichts davon, ja?
18:06Das würde unsere Beziehung zerstören.
18:09Was anderes?
18:10Sie haben ja vor zwei Monaten einen Kredit über 80.000 Euro aufgenommen.
18:14Ja, das war das Startkapital für unsere Kosmetiklinie.
18:16Da fallen am Anfang hohe Kosten an.
18:18Inhaltsstoffe, Lagerräume etc.
18:20Haben Sie das alleine finanziert?
18:22Ja, das war der Deal.
18:23Ich kümmere mich um die Finanzierung und Lotte und Ihre Managerin um Vermarktung und Vertrieb.
18:26Damit hätten Sie ja das finanzielle Risiko allein getragen.
18:31Und jetzt ist das Geld weg?
18:33Ich habe mich mit Frau Halbig noch nicht besprochen, aber das meiste ist bereits investiert.
18:37Also gehe ich davon aus, dass ich davon nicht mehr viel sehen werde, ja?
18:39War es das?
18:40Ja.
18:42Wiederschauen.
18:42Wiederschauen.
18:44Also, jetzt einmal anders gedacht, Frau Kollegin.
18:47Durch die Affäre hat ja die Lotte Berger auch ihren Freund, also den Herrn Hilferich, betragen.
18:53Und gleichzeitig plant sie mit ihrem Liebhaber eine Kosmetiklinie.
18:56Ganz schön dreist.
18:57Vielleicht ist ja der Herr Hilferich hinter die Affäre gekommen.
19:00Und hat sie deshalb umgebracht?
19:03Ein starkes Motiv.
19:07Hallo Miriam.
19:08Hast du Herrn Hilferich inzwischen erreicht?
19:10Wir könnten da jetzt vorbeifahren.
19:11Ja.
19:14Okay.
19:15Aber du bleibst dran, ja?
19:16Gut.
19:17Tschüss.
19:19Also, der Herr Hilferich geht nicht ans Telefon.
19:22Zu Hause ist er auch nicht.
19:23Miriam hat schon eine Streife vorbeigeschickt.
19:25Ja, gut, weil ich muss nämlich jetzt dringend ins Parkhaus.
19:27Der Mechaniker wartet schon.
19:29Ja, klar, machen Sie das.
19:30Ich wüsste im Fall alleine.
19:31Ja, mein Gott, ich beeile mich.
19:32Aber eine kleine Zwischenfrage.
19:34Könnten Sie mich eventuell an diesem Parkhaus absetzen?
19:36Das ist ja auch wirklich nur ein glitzekleiner Umweg.
19:39Wenn Sie dadurch Ihr Auto schneller zurückbekommen,
19:41mache ich das wirklich wahnsinnig gerne.
19:48Ja.
19:50Hallo.
19:50Julia, wo hast du denn den Herrn Stadler gelassen?
19:53Wo wohl?
19:54Auto.
19:55Ja.
19:57Hat sich die Kati Uwe wegen des Handys von Frau Berger inzwischen gemeldet?
20:00Die haben gesagt, sie brauchen nur ein bisschen,
20:02weil die Frau Berger hat anscheinend größten Wert auf Datensicherheit gelegt.
20:07So, die Damen.
20:09Also, hier habe ich nichts,
20:10aber immerhin ein Foto von der Überwachungskamera vom Hotel.
20:14Sonst so was?
20:15Na, das wäre es da vorher nichts los in dem Hotel.
20:18Außer viertel vor elf ist einer gekommen,
20:20mit einem feierroten Hoodie.
20:21Der war aber zehn nach elf wieder weg.
20:23Hast du gerade gesagt, feierroter Hoodie?
20:26Feierroter Hoodie.
20:28So was?
20:29Ja, das ist ja.
20:31Also, war Herr Helferich gestern Abend noch bei Frau Berger im Hotel.
20:35Hast du ihn denn inzwischen ausfindig machen können?
20:37Also, ich habe nur die Telefonnummer von seinen Eltern gefunden
20:39und da ruf ich jetzt gleich einmal an.
20:41Und wenn du ihn nicht erreichst,
20:42dann schreib ihm bitte die Zerfahrnung aus, ja?
20:43Das mache ich.
20:44Die Box auch wieder?
20:45Ja, aber Michi, ich habe doch gerade frischen Kaffee aufgesetzt
20:48und ein Butterbrechen für dich.
20:49Ja, bleib ich da.
20:53Frau Dimas?
20:54Ja, aber nur ein Teil von den beiden.
20:58Gut, ist recht, mache ich.
21:00Frau Dimas.
21:11Ach, Herr Stadler, gute Nachrichten.
21:13Ihr neues Handy wurde per Express verschickt
21:15und wir sind heute Morgen schon da.
21:16Ach, Herr Stadler, was ist denn mit Ihrem Handy?
21:19Da ist Kaffee reingekommen und jetzt geht es nicht mehr an.
21:21Oh, das geht ja gar nicht.
21:23Sie müssen ja unbedingt erreichbar sein.
21:25Moment.
21:26Herr Donato, Sie haben doch neben Ihrem Privathandy
21:30auch noch ein Diensthandy.
21:31Ja, warum?
21:32Ja, dann könnten Sie doch eins von beiden dem Herrn Stadler leihen.
21:34Ist ja nur bis morgen.
21:35Ja, eigentlich erwarte ich heute noch einen wichtigen Anruf
21:38von der Zentralverwaltung.
21:39Sie können ja beide SIM-Karten in ein Handy stecken,
21:42dann bleiben Sie auf beide Rufnummern erreichbar.
21:45Stimmt, spricht eigentlich jetzt nichts dagegen, ja.
21:47Wenn Sie wollen, kann ich die SIM-Karten tauschen.
21:49Das Handy von Herrn Stadler liegt ja eh nur bei mir im Büro.
21:51Ja, ähm, hier, das ist das Privathandy,
21:56da müssen die SIM-Karten reihen.
22:00Wunderbar, Problem gelöst.
22:01Herr Donato.
22:03Äh, Ron.
22:06Bald.
22:11Ist doch nicht schlecht.
22:13Gehst ein bisschen spazieren, dann schaust du ein bisschen dir,
22:15machst ein paar Liegestützen, kriegst ein laufend Geld.
22:18Das hat mir gefallen.
22:18Irgendwas machen wir verkehrt, Michi.
22:22Ah, Herr Stadler, haben Sie Ihr Auto wieder?
22:23Ja, von wegen.
22:25Der Mechaniker hat jetzt da irgendwelche Marderbissspuren gefunden.
22:28Jetzt muss ein Abschleppwagen kommen,
22:29damit ich dann in der Werkstatt nachschauen kann,
22:31was an meinem Auto fehlt.
22:34Ja?
22:35Herr Mohr.
22:36Habeck.
22:37Könnten Sie bitte die Handeln vom Tatort in die KTU bringen?
22:40Ich meine.
22:41Frau Dimas hat nämlich pinkes Mikroplastik
22:43in der Wunde des Opfers gefunden
22:45und geht davon aus, dass das von einer pinken Handel stammt.
22:48Entschuldigung, aber da waren keine pinken Handeln am Tatort.
22:51Äh, das nicht.
22:52Die wollen das Material vergleichen.
22:53Vielleicht hat die pinken Handeln ja die Tatperson zur Seite geräumt.
22:56Alles klar.
22:57Bis gleich.
23:00Übrigens, ich habe den Julian Helferich ausfindig gemacht.
23:02Der sitzt im Vernehmungsraum.
23:04Super.
23:04Wo haben Sie den gefunden?
23:05Ich habe dem seine Mama angerufen.
23:07Die hat mir die Nummer von seinem Bruder gegeben
23:08und die Kollegen haben ihn dort aufgegabelt.
23:10Ja, großartig, Frau Stockl.
23:12Danke.
23:13Wollen wir?
23:14Was?
23:15Nein, ich muss ja vorher noch zum Herrn Winkler mein Handy holen.
23:18Und das kann ich warten?
23:19Ich muss unbedingt noch in der Werkstatt.
23:21Und das ist wirklich wichtig.
23:22Ja, und das ist wirklich privat, oder?
23:24Ja, mein Gott, ich bin ja gleich wieder da.
23:27Danke, Frau Stockl.
23:28Bitte.
23:31Was ist jetzt mit meinem Handy?
23:33Ich bin gerade dabei.
23:35Könnten Sie sich bitte beeilen,
23:36weil ich muss in eine wichtige Befragung.
23:38Ich mache es schon.
23:40Mir brisiert es wirklich.
23:52Bitte schön.
23:53Okay.
23:57Warum kann der Herr Stadler seine SIM-Karte
23:58nicht selber ein Handy tun?
24:00Weil er nicht weiß, wie es geht.
24:02Ja, Herr Stadler hier.
24:05Genau, der mit seinem alten Auto.
24:07Ich wollte nur mitteilen,
24:08dass ich jetzt wieder unter meiner alten Telefonnummer
24:10erreichbar bin, gell?
24:11Vielen Dank für...
24:12Was?
24:14Was?
24:15Ja, gut.
24:17Wenn es nicht anders geht,
24:18dann, ja,
24:20wieder schauen.
24:22Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann.
24:24Sind Sie jetzt soweit?
24:26Der Abschleppdienst
24:27bekommt mein Auto nicht aus der Packgarage raus.
24:30Und jetzt muss ein Spezialfahrzeug kommen.
24:32Kostet noch mal extra,
24:33weil es ja wurscht ist.
24:34Ihre Probleme möchte ich nicht haben.
24:42Herr Helferich, Sie waren ja gestern Abend noch
24:44bei der Frau Berge im Hotelzimmer.
24:46Was haben Sie da gemacht?
24:47Lotte wollte mit mir über das Geschäft reden.
24:49Um diese Uhrzeit?
24:51Ja, das ist keine ungewöhnliche Uhrzeit für Lotte.
24:53Wussten Sie, dass Ihre Freundin Sie betrügt?
24:56Lotte kann schlafen,
24:57mit wem Sie möchte.
24:58Okay.
24:59Wie dürfen wir das verstehen?
25:00Sie waren doch ein Paar.
25:01Ja, wir haben uns vor ein paar Monaten getrennt.
25:04Äh, Moment einmal.
25:05Das ganze Internet
25:06ist randvoll mit aktuellen Fotos
25:08und Videos von Ihnen beiden.
25:10Ja.
25:11Wir haben noch ein paar Werbedeals als Paar.
25:13Und wenn die Trennung öffentlich geworden wäre,
25:14dann hätten wir die verloren.
25:16Ach so, Sie haben dieses glückliche Paar
25:18der Öffentlichkeit bloß vorgespielt.
25:19Und das hat keiner mitgekriegt.
25:20Ja, unsere Familien und Freunde,
25:22die wussten natürlich Bescheid.
25:24Aber unseren Followern
25:24haben wir die Trennung vorenthalten.
25:26Ja.
25:27Herr Helferich,
25:29was ist gestern Abend
25:30wirklich im Hotelzimmer passiert?
25:33Ich bin zu Lotte gefahren,
25:35um ihr zu sagen,
25:35dass ich keine Lust mehr habe
25:36auf diese ganzen Lügen.
25:46Donato?
25:49Wer ist am Apparat?
25:53Autowerkstatt Ofener?
25:56Nein, ich habe kein Auto im Parkhaus.
26:00Auch keins,
26:01dass abgeschleppt werden soll.
26:04Aber ich bin nicht der Herr Stadler.
26:10Moment, Moment, warten Sie.
26:11Da ist etwas durcheinander gekommen.
26:13Können Sie noch fünf Minuten warten?
26:15Dann sage ich dem Herrn Stadler,
26:16dass er Sie zurückrufen soll.
26:19Ich beeile mich.
26:20Wie der Hahn?
26:22Sag mir nicht,
26:23dass der Hahn das
26:24die Sim-Karten vertauscht hat.
26:25Sieht ganz so aus.
26:27Zu seiner Verteidigung.
26:28Der Herr Stadler hat ihm vorher noch wirklich Stress gemacht.
26:31Ich kläre das.
26:35Und diese Art, die muss in die Staatsanwaltschaft.
26:37Ist recht, Herr Achtziger.
26:41Ach, Herr Achtziger.
26:42Oh, Herr Donato.
26:43Ähm, Miriam, wo ist denn der Herr Stadler?
26:45Der Herr Stadler ist im Vernehmungsraum.
26:47Warum?
26:48Ich habe gerade einen Anruf erhalten von der Autowerkstatt Ofener.
26:51Was wollen die denn von dir?
26:52Die wollen sein Auto abschleppen, finden aber den Parkschein nicht.
26:55Und warum rufen die dich an?
26:57Weil der Herr Winkler anscheinend unsere Sim-Karten vertauscht hat,
27:00als er sie ausgewechselt hat.
27:02Oh.
27:03Dann steckt also in Ihrem Handy die Sim-Karte vom Herrn Stadler
27:06und in seinem Handy die Ihre.
27:08Na, sauber.
27:09Moment, das haben wir gleich.
27:15Es stimmt.
27:16Ich muss ja dich anrufen, wenn ich mit dem Herrn Stadler sprechen will.
27:20So, ich gehe jetzt einfach rüber.
27:21Nein, Herr Donato, auf keinen Fall.
27:23Da stören Sie nur die Vernehmung.
27:25Aber das wird dem Herrn Stadler nicht schmecken.
27:27Das mag ja sein.
27:28Aber die Lösung des Falls hat absolute Priorität.
27:32Ich bin in meinem Büro.
27:33Ist recht.
27:35Und wie hat das Frau Berger aufgenommen,
27:38dass Sie nicht mehr als Ihr Freund auftreten wollen?
27:40Naja, das hat Sie natürlich verletzt.
27:42Und sie hat mich beschimpft.
27:45Außerdem hat sie behauptet, dass Sarah mich nur ausnutzt.
27:47So wie sie anscheinend auch Sie ausnutzt.
27:49Sarah Halbig?
27:51Ja.
27:52Sarah und ich, wir sind ein Paar.
27:55Was?
27:56Also, das bringe ich jetzt momentan noch nicht ganz zusammen.
27:59Sie sind gegenwärtig mit der Managerin von der Frau Berger zusammen,
28:02während Sie in der Öffentlichkeit behaupten,
28:04dass Sie eigentlich noch mit der Frau Berger zusammen sind.
28:06Ja, und genau das wollte ich nicht mehr.
28:09Das wäre jetzt übrigens ein wunderbarer Moment,
28:11um zu erzählen, falls gestern Abend doch was vorgefallen ist.
28:15Es ist nichts vorgefallen.
28:16Ich bin zur Lotte gefahren und habe ihr gesagt,
28:18was ich ihr sagen wollte.
28:19Und dann bin ich wieder nach Hause gefahren.
28:22Schön war es trotzdem nicht.
28:23Was haben Sie nach dem Treffen gemacht?
28:25Wir haben ziemlich lange versucht, Sie zu erreichen.
28:28Ich konnte natürlich nicht schlafen.
28:29Und ich war aufgewühlt und ich habe mich dann einfach aufs Motorrad gesetzt
28:33und bin stundenlang rumgefahren.
28:35Irgendwann am Morgen, dann bin ich zu meinem Bruder
28:37und habe da auf dem Sofa geschlafen.
28:39Und bis dahin waren Sie alleine?
28:41Ja.
28:44Ja, schönen guten Tag.
28:45Stockel noch mal im Apparat folgendes.
28:47Der Herr Stadler hat seinen Parkschein bestimmt in der Hosentasche.
28:50Jetzt wollte ich fragen,
28:51ob der Mechaniker nicht doch warten kann.
28:54Nicht?
28:57Oh, ja.
28:59Da kann man nichts machen.
29:00Ja, ja, wiederhören.
29:03Der Mechaniker war schon weg und hat den Maximalbetrag gezahlt.
29:07Gut, dann kann sich der Herr Stadler auf eine saftige Rechnung freuen.
29:10Aber sag einmal, wie haben das passieren können?
29:12Ich meine, so viele SIM-Karten waren das doch nicht.
29:15Ja, Christine hat mir erzählt,
29:16dass Herr Stadler einen Winkler ziemlich gedrängt hat,
29:19als der die Karten ausgetauscht hat.
29:21Typisch.
29:22Typisch.
29:25Sagen Sie mal, glauben Sie dem Herrn Helferrichter,
29:28dass es wirklich nur bei dem Streit geblieben ist?
29:29Da muss doch bloß mehr gewesen sein.
29:31Wieso wäre der nach dem Treffen so aufgewühlt gewesen?
29:34Vielleicht schützt er seine Freundin?
29:36Sarah Halbweg, da könnten Sie recht haben.
29:39Da sollte man noch mal mit ihr reden, he?
29:40Ja.
29:41Ja?
29:44Ach, Herr Stadler, da sind Sie ja endlich.
29:45Folgendes, der Abschleppdienst hat Ihren Parkschein nicht finden können
29:49und jetzt haben Sie den Maximalbetrag bezahlt.
29:51Was?
29:51Wieso ruft denn mich der gute Mann nicht an?
29:53Ich hab doch den Parkschein einfach in der Hosentasche.
29:56Ja, der Herr Winkler hat unsere SIM-Karten vertauscht
29:58und deshalb hat der Abschleppdienst mich angerufen und nicht Sie.
30:00Also das kann doch nicht so schwer sein,
30:02zwei so kleine Karten auszutauschen.
30:04Jetzt darf ich wegen Herrn Winkler noch mehr zahlen.
30:05Aber den Kaffee haben Sie sich schon selber übers Handy geschüttet,
30:08oder war das auch der Herr Winkler?
30:09Und außerdem habe ich gehört,
30:11dass Sie den Herrn Winkler sehr bedrängelt haben,
30:14als er die SIM-Karte ausgetauscht hat.
30:16Sagt wer?
30:17Flurfunk.
30:18Hat Sie jetzt der Herrin alles gegen mich verschworen?
30:21Geben Sie mir Ihr Handy, ich stecke die Karten rein, wie Sie gehören.
30:24In meiner Schublade tun wir Sie im Büroklammern.
30:26Danke.
30:27Aber bitte doppelt prüfen, ja?
30:28Das kriege ich schon hin.
30:32So.
30:33Hey Moor, gibt's was Neues aus der KTU wegen der Handeln?
30:37Jawohl, der Funzi hat nachgeschaut und bis auf die Farbe
30:40ist es exakt das selbe Material wie die Partikel aus der Wunde.
30:43Ha!
30:44Also war die Tatwaffe eine pinke Hantel.
30:46Müssen wir sie nur noch finden.
30:47Wie war eigentlich das Gespräch mit dem Herrn Helferich?
30:50Herr Helferich und Frau Berger sind anscheinend schon seit Monaten getrennt.
30:53Dafür ist er jetzt mit ihrer Managerin zusammen.
30:56Geh, aber die haben doch auf die Budel so glücklich ausgeschaut, oder?
30:59Ja, richtig schade.
31:01Soll ich die Managerin einbestellen?
31:02Ja, gern, aber erst für morgen in der Früh, weil ich mag jetzt unbedingt Feierabend machen.
31:07Ui, schon so spät?
31:09Bitte, ihr denkt dran, morgen müsst ihr ohne mich ermitteln.
31:12Urlaub?
31:13Ähm, nein.
31:15Was dann?
31:16Na ja, wir werden vielleicht auch mal ein Rendezvous haben dürfen.
31:19Wiedersehen.
31:23Kegelverein.
31:24So, Sie sind wieder erreichbar.
31:26Ja, allerdings zu spät.
31:29Eine Frage in die Runde.
31:30Könnte mich jemand von den Kollegen heimpfangen?
31:33Ah, das muss ich noch fertig machen.
31:38Frau Britta.
31:54Ui, haben Sie schon ein neues Handy?
31:56Nein, das ist das Handy vom Herrn Donato.
31:58Das hat einmal geliehen, bis mein neues da ist.
32:00Ah.
32:01Ah, die Autowerkstatt hat geschrieben.
32:04Sehr geehrter Herr Stadler, der Marder hat zwar die Verkleidung angeknabbert, aber das war nicht der Grund, warum Ihr Auto
32:12nicht angesprungen ist.
32:13Sondern?
32:14Der Benzinschlauch war verstopft.
32:16Die hätten mein Auto gar nicht abschleppen müssen.
32:18Jesus.
32:19Können Sie das Auto wenigstens abholen?
32:21Ja, und das werde ich jetzt gleich machen.
32:23Mhm.
32:24Und wie kommen Sie in die Werkstatt?
32:29Frau Hofer, da habe ich gehofft, dass Sie das übernehmen könnten.
32:33Freilich mache ich gern, bevor da noch mehr Geld fürs Taxi dazukommt, fahre ich Sie lieber selber, gell?
32:37Nachher müssen Sie sich noch einen Nebenjob suchen.
32:39Ja, so weit ist zum Glück noch nicht.
32:48Guten Morgen, Herr Stadler.
32:50Morgen.
32:50Die Kiste fährt also wieder?
32:52Ja, Gott sei Dank. Ich habe schon gedacht, sein letztes Stündlein hat geschlagen, aber...
32:58Und was war's?
32:59Sie werden lachen. Ein verstopfter Benzinschlauch.
33:04Dacht ihr ja, der ist dampfbetrieben.
33:08Sehr witzig.
33:10Die Frau Halbig ist anscheinend schon da.
33:12Ach, gut.
33:14Frau Halbig, wir wissen von Ihrem Arrachement mit der Frau Berger und dem Herrn Helferich.
33:22Das war eine Notlösung. Nur so konnten wir die Verträge mit den Werbepartnern einhalten.
33:26Das war ja bestimmt nicht leicht für Sie, oder?
33:28Das war meine Idee. Wir hätten viel Geld verloren, wenn die Trennung bekannt geworden wäre.
33:34Wussten Sie, dass Ihr Freund, der Herr Helferich, vorgestern Abend bei der Frau Berger im Hotel war?
33:38Ja.
33:40Laut Herrn Helferich hat die Frau Berger gesagt, dass er von Ihnen nur ausgenutzt wird.
33:46Lotte konnte manchmal ganz schön manipulativ sein.
33:49Was meinen Sie damit?
33:50Naja, ich kenne Lotte schon lange und weiß, wie sie tickt.
33:53Sie war verletzt und hat versucht, Julian irgendwie festzuhalten.
33:57Und das stört Sie nicht?
33:59Lotte und ich hatten zwar unsere Probleme, aber wenn es darauf ankam, stand sie immer zu mir.
34:04Was passiert denn jetzt eigentlich mit den Produkten, die schon bestellt wurden für die Kosmetiklinie?
34:09Das muss ich mit Herrn Stingel besprechen.
34:11Entweder wir versuchen es trotzdem oder wir wickeln das Projekt ab.
34:15In jedem Fall bedeutet das einen großen Verlust für uns alle.
34:18Ja, gut, oder?
34:20Danke, Frau Halbeck. Sie dürfen jetzt gern wieder gehen.
34:25Wiedersehen.
34:26Tschüss.
34:27So, schauen Sie, ja.
34:29Bitteschauen.
34:30Wiedersehen.
34:34Und, glauben wir ihr das, dass sie alles so rational sieht, wie sie behauptet?
34:39Naja, wenn die Verträge genügend Geld bringen, dann kann man schon mal was machen, was keinen Spaß macht, oder?
34:45Apropos Spaß.
34:47Jo.
34:50So, Dala.
34:52Ja?
34:54Ah, grüß Gott beieinander.
34:55Frau Kassecker.
34:56Herr Stadler, schau, ich habe ein Packerl für Sie.
34:59Aha, das wird mein neues Handy sein.
35:01Ja, Gott sei Dank. Da werden wir alle jetzt wieder rückschlafen können.
35:05Also, da braucht es ein bisschen mehr wie ein neues Handy.
35:09Strandurlaub in Italien zum Beispiel.
35:11Ja, oder in Australien.
35:14Ach, Herr Stadler, ich hätte hier die Handyauswertung von unserem Opfer.
35:17Ach so, ah, ja, Moment, geht schon.
35:20Ja, aber aufpassen mit dem Kaffee, gell?
35:22Schwapp, schwapp und so.
35:32So.
35:34Einmal die Handy-Kommunikation von der Frau Berger.
35:38Und da eine Tasse Kaffee.
35:41Bitteschön.
35:42Dankeschön.
35:49Puh, über 3000 Nachrichten alleine in der letzten Woche.
35:53Weiß, eine Influencerin hat halt nochmal einen ganz anderen Handy-Konsum als wir uns.
36:00Oha.
36:02Ist was dabei?
36:03Frau Berger hat Herrn Stingel um 22.30 Uhr eine Nachricht geschickt, danach sofort gelöscht.
36:09Die KTU kann sie aber wiederherstellen.
36:10Und?
36:11Ich brauche von dir bis nächste Woche das Geld, ansonsten erzähle ich deiner Frau alles über uns.
36:16Die Frau Berger hat den Felix Stingel erpresst.
36:19Mhm, und zwei Stunden später war sie tot.
36:21Das ist ein Deutsch-Jung, ab ins Hotel.
36:24Ja.
36:25Und ihr Handy?
36:27Ja, das muss warten.
36:29Der Fall hat immer Prioritäten.
36:36Herr Stingel, wir wissen, dass Frau Berger Sie erpresst hat.
36:40Sie hat Ihnen gedroht, Ihrer Frau von der Affäre zu erzählen.
36:45Ja, sie wollte mehr Geld.
36:47Nochmal 50.000.
36:49Hat sie gesagt, wofür?
36:51Sie hat gesagt, dass die Inhaltsstoffe teuer geworden sind, als ursprünglich kalkuliert,
36:55weil der Hersteller die Preise angehoben hat.
36:58Wollen Sie ihr das Geld geben?
37:00Nein.
37:01Als Lotte mir gesagt hat, dass sie mehr Geld will, habe ich angefangen, den Hersteller P&E Cosmetics
37:05zu recherchieren.
37:06Aber ich habe online nichts gefunden.
37:09Ganz so, als gäbe es diese Firma gar nicht.
37:11Aber bei der Firma haben Sie die Inhaltsstoffe bestellt.
37:14Ja, genau.
37:15Und in dem Moment ist mir klar geworden, dass ich auf einen Betrug hereingefallen bin.
37:21Ich habe Lotte damit konfrontiert und gesagt, dass ich mein Geld zurück will.
37:24Wie hat sie reagiert?
37:26Sie ist wütend gewartet.
37:28Dann haben Sie zur Handel gegriffen und Ihre Geliebte erschlagen.
37:31Nein.
37:32Dann bin ich nach Hause gefahren und habe überlegt, was ich tun soll.
37:35Also ganz ehrlich, Herr Stinger, durch diese Erpressung haben Sie ein sehr starkes Motiv.
37:40Ich habe Lotte nicht umgebracht.
37:43Wenn ich gewusst hätte, dass Lotte die Affäre mit mir nur angefangen hat, um an mein Geld zu kommen, dann...
37:48Dann hätte ich das nicht gemacht.
37:50Dann wäre mir das überhaupt nicht passiert.
37:52Ich...
37:52Ich war halt einfach naiv.
37:58Ah, hier sind die Rechnungen von P&E Cosmetics, Rosenhydrolat, Arganöl, Macadamiaöl.
38:05Insgesamt Produkte im Wert von fast 70.000 Euro.
38:09Ja.
38:11Kurze Störung.
38:12Herr Stadler, Sie haben doch jetzt Ihr neues Handy.
38:14Das heißt, Sie brauchen meins nicht mehr, oder?
38:16Nein, das können Sie gerne wieder zurückhaben.
38:18Allerdings ist da meine SIM-Karte noch drin.
38:20Äh, Daniel, ganz kurze Frage.
38:23Wir haben es hier wahrscheinlich mit Finanzbetrug zu tun.
38:25Ich werde hier aber nicht schlau draus.
38:27Könntest du vielleicht mal gucken?
38:28Es sieht gerade ganz schlecht aus.
38:29Ich würde ja auch einen frischen Kaffee machen.
38:32Okay, aber dann muss ich los.
38:33Ja, ist klar.
38:34Also, äh, die Firma heißt P&E Cosmetics.
38:37Wir finden aber nichts im Internet über Sie.
38:39Jetzt denken wir, also Herr Stadler und ich, dass es sich wahrscheinlich um eine Scheinfirme handelt.
38:44Äh, ich schaue mir das mal an.
38:48Ja?
38:49Herr Stadler?
38:51Gute Nachrichten.
38:53Ihr Handy geht wieder.
38:54Der Reiß hat es gerichtet.
38:57Ja, vielen Dank, Herr Winkler.
38:58Aber eigentlich brauche ich es nicht mehr, weil mein neues Handy wurde bereits geliefert.
39:01Aber das alte, das können Sie als Ersatz-Handy behalten.
39:04Kommt gar nicht in Frage.
39:05Wenn es funktioniert, gibt es keinen Grund, das zu ersetzen.
39:07Herr Winkler, wenn Sie so lieb wären, das zurückschicken?
39:10Das hat sich ja gelohnt.
39:12Wollen Sie die SIM-Karte zurückstecken oder darf ich das machen?
39:15Herr Winkler, da habe ich vollstes Vertrauen, weil diesmal geht es bloß um eine Karte.
39:21Und, wärst du schlau draus?
39:23Ja, ich habe die Preise jetzt mal mit anderen Unternehmen verglichen.
39:26Also, an die Firma sind Preise gezahlt worden, die um ein Vielfaches höher sind als bei der Konkurrenz.
39:32Ja, aber wenn das wirklich eine Scheinfirma ist, wir könnten die Frau Berger drauf, dort zu bestellen.
39:38Und dann auch noch Wucherpreise zu bezahlen.
39:42Ich habe einen Studienfreund bei der Industrie- und Handelskammer, den könnte ich mal anrufen.
39:45Vielleicht kann er was über die Firma rauskriegen.
39:51Sebastian?
39:53Hi.
39:53Du, kannst du mir einen Gefallen tun?
39:55Ähm, habt ihr in eurem System etwas über eine Firma namens P&E Cosmetics?
40:02Ja.
40:05Bitteschön.
40:06Danke.
40:08Äh, bitteschön.
40:11Dankeschön.
40:12Ja, du hast was gut bei mir.
40:14Danke dir.
40:15Ciao.
40:18Und?
40:19Die Firma existiert.
40:21Und das ist die Person, der sie gehört.
40:25Hm.
40:29Frau Halbig, wir haben Ihre Verträge mit der Frau Berger aus den letzten Jahren durchgeschaut.
40:34Und da ist uns aufgefallen, dass P&E Cosmetics nicht die erste Masche war, mit der Sie Ihre Freunde betrogen
40:39haben.
40:40Wir haben Beweise für mindestens drei weitere Fälle gefunden, in denen Sie sich versteckte Provision ausgezahlt haben.
40:46Sie standen ja immer im Schatten Ihrer alten Freundin.
40:50Sie haben ja von Anfang an den Kanal mit aufgebaut.
40:53Ohne sie würde wahrscheinlich niemand Lotte Berger kennen.
40:56Aber Ihre Freundin wollte den Erfolg nicht mit Ihnen teilen und hat Ihnen stattdessen nur eine Managergage in Höhe von
41:0210% ausgezahlt.
41:04Und deswegen haben Sie angefangen, sich heimlich zu bereichern.
41:08Und wenn Herr Stingel P&E Cosmetics nicht recherchiert hätte, dann wäre das Ganze dieses Mal auch nicht aufgeflogen.
41:14Und als der Herr Stingel dann die Frau Berger mit dem Betrug konfrontiert hat, ist sie überhaupt erst darauf aufmerksam
41:21geworden.
41:22Und sie hat eins und eins zusammengezählt und ihr ist klar geworden, dass in Wahrheit Sie dahinterstecken.
41:27Ich habe mir nur genommen, was mir zusteht.
41:29Na, das hat die Frau Berger vermutlich anders gesehen.
41:33Doch da hat gedroht, mich anzuzeigen.
41:34Sie wollte mir alles kaputt machen.
41:36Meine Karriere, den Kanal, meine Beziehung mit Julian.
41:40Dann haben Sie nach der Handel gegriffen und zugeschlagen.
41:43Ich wollte Sie nicht umbringen.
41:46Frau Halbeck, Sie sind hiermit vorläufig festgenommen, weil Sie im dringenden Tatverdacht stehen, Lotte Berger getötet zu haben.
41:51Bitte abführen.
41:54So, bitte.
42:01Na, Herr Stachler, wie wäre es?
42:02Sie und Influencer?
42:04Influencer, warum nicht?
42:06Irgendwas mit Autos, hm?
42:08Höchstens Oldtimer.
42:09Einmal!
42:10Höchstens Oldtimer
42:11Viering
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