Zum Player springenZum Hauptinhalt springen
  • vor 17 Stunden
Die Rosenheim-Cops (177) Staffel 9 Folge 23 - Ritt in den Tod
Die Rosenheim-Cops (177) Staffel 9 Folge 23 - Ritt in den Tod
Die Rosenheim-Cops (177) Staffel 9 Folge 23 - Ritt in den Tod
Die Rosenheim-Cops (177) Staffel 9 Folge 23 - Ritt in den Tod
Die Rosenheim-Cops (177) Staffel 9 Folge 23 - Ritt in den Tod

Kategorie

🎥
Kurzfilme
Transkript
00:00Spannende Musik
00:12Spannende Musik
00:13Spannende Musik
00:16Ja, du bist der Beste, gell, Spannende?
00:26Servus, Thorsten.
00:29Äh, Berti, was machst denn du da?
00:32Dreimal darfst du raten.
00:35Wenn's wegen dem Donnerblitz ist, das ist fein nicht so, wie du denkst, gell?
00:38Ach ja.
00:40Wie ist es dann?
00:48Berti.
00:50Berti, nicht.
01:00Wo ist das Frühstück?
01:01Heut gibt's kein Frühstück, ich muss sofort zur Stadtratssitzung.
01:04Herrschaft, Marie, ich war jetzt zwei Stunden im Stall, ich hab einen Riesenhunger.
01:08Mei, dann kaufst du halt einmal auf Wegen der Arbeit eine Leberkasse, wenn mir pressiert's.
01:12Leberkasse, Leberkasse, wenn ich so Kaffees mag, genau.
01:15Hab ich aber nicht.
01:16Und heute auf Nacht bin ich auch nicht da, Sondersitzung vom Kulturausschuss,
01:19wegen dem Gastspiel von der Münchner Staatsoper.
01:22Rabenschwester.
01:23Hab ich gehört, Servus.
01:29Da ist Stockel, was gibt's?
01:30Da ist nicht die Stockel, da ist der Michi.
01:32Wieso rufst du vom Apparat von der Stockel an?
01:34Weil sie nicht da ist, die hat ihren Freizeitausgleich.
01:37Und warum rufst du jetzt an?
01:38Weil wir eine Leiche haben, eine neue.
01:42Und wo haben wir die neue Leiche?
01:54Mei, Michi.
01:55Das ist gott schöne Frau, wo fährst du hin?
01:56Ja, wo würd ich hinfahren, wenn ich zum Gestüt fahr?
01:59Zum Reiten.
02:00Zum Reiten?
02:01Seit wann kannst du reiten?
02:03Seit heut.
02:04Ich hab nämlich im Radioquiz fünf Reitstunden gewonnen.
02:06Und um neun geht's los.
02:08Nein, geht's nicht.
02:09Wieso nicht?
02:10Weil sie den Besitzer vom Gestüt umgebracht haben
02:12und weil der Tatort von Unbefugten gesperrt ist,
02:14bis die Spur sie fertig hat.
02:16Ich bin aber befugt.
02:17Ich bin nämlich von der Rosenheimer Polizei.
02:19Aber heute bist du Reiterin.
02:20Und das Reiter, da bist du unbefugt.
02:22Mei, Michi, Hauptsache, du kannst gescheit daherreden.
02:34Guten Morgen.
02:35Guten Morgen.
02:38Darf ich?
02:39Ja, bitte.
02:45Ja, Stumpfecker, wenn einem nichts mehr einfällt, dann...
02:48Adressi brauchen wir noch.
02:50Stumpfecker, Liebkindstraße 12.
02:52Liebkindstraße, ist das in Rosenheim?
02:54Äh, nein, Bad Aibling.
02:55Bad Aibling.
02:56Moin, Herr Moor.
02:57Tag.
02:58Guten Tag, Herr Hansen.
02:59Grüß dich, Kobinja.
03:00Grüß dich, Michael.
03:01Da war's auch schon mal schneller.
03:02Okay.
03:03Na ja, wir mussten kurz einen Zwischenstopp einlegen.
03:05Den Kollegen Hofer wurde zu Hause das Frühstück verweigert.
03:09Ich würde dann ganz gerne nach Hause fahren.
03:11Freilich fahren's nur nach Hause.
03:12Adresse haben wir ja.
03:13Wiederschein, Stumpfecker.
03:14Wiederschein.
03:15Wiederschein.
03:15Das ist der Herr Stumpfecker.
03:17Der hat den Toten gefunden.
03:19Und wie ich Sie kenne, brauchen wir uns mit ihm nicht mehr zu unterhalten, weil Sie
03:21das schon ausführlichst getan haben.
03:23Stimmt's?
03:23Ja, freilich.
03:24Also, leg los.
03:25Also, der Tote heißt Thorsten Körner, 45 Jahre alt, verheiratet, keine Kinder.
03:32Dem gehört es da alles.
03:33Also hat gehört.
03:35Und wie ist es umgebracht worden?
03:36Der Rasputin hat den Tot getrampelt.
03:38Der Rasputin, das ist ein...
03:40Das Pferd, nehme ich an.
03:41Ja, genau.
03:43Kann das kein Unfall gewesen sein?
03:44Ja, hab ich mir auch gedacht.
03:45Aber der Herr Stumpfecker hat gesagt, dass der Rasputin niemals irgendjemanden tot getrampelt hätte.
03:50Schon gar nicht so ein Herrle.
03:51Und das heißt, das Pferd wurde auch zur Mordwaffe benutzt?
03:54Ja, kann man so sagen.
03:57Dauzeitpunkt?
03:58Das weiß ich nicht.
03:58Fragt die Frau Doktor, die ist da drin.
04:00Ist gut.
04:01Danke, Michi.
04:02Gerne.
04:03Dann fragen wir Sie doch glatt.
04:05Jetzt mal ruhig an Mitnehmer, Kinder.
04:09Schwer.
04:13Moin, Moin, Frau Doktor.
04:14Guten Morgen, Frau Doktor Kern.
04:15Guten Morgen, die Herren.
04:17Wissen Sie schon, was über den Todeszeitpunkt?
04:19Ich schätze mal gestern Abend zwischen 20 und 21 Uhr.
04:22Eine Todesursache?
04:25Da wird wohl jemand sein Pferd Rasputin-scheu gemacht haben.
04:28Wieso kann es nicht sein, dass das Pferd von selber durchgedreht ist?
04:31Sehen Sie mal hier.
04:32Ja, die Hämatome im Gesicht, das stammt nicht vom Pferd.
04:36Das sieht anders aus.
04:39Faustschläge?
04:39Würde ich so sagen.
04:41Ich werde mich mal mit dem Veterinär unterhalten,
04:44ob er Gewalteinwirkungen am Rasputin festgestellt hat.
04:48Danke, Frau Doktor.
04:49Das ist super.
04:49Gut.
04:50Bis dann.
04:51Bis dann.
04:53Koppeln, Jan.
04:54Ja, Evin.
04:56Ja, das habe ich hier gefunden.
04:58Danke, Evin.
05:00Ein Kaugummi.
05:01Bitte, lassen Sie mich durch.
05:03Nein, das geht nicht.
05:04Das ist ein Tato.
05:05Das kannst du doch nicht reinlassen.
05:06Was ist denn da los?
05:07Stimmt, ist das der Thorsten?
05:09Ja, aber...
05:09Mein Gott, Thorsten.
05:11Bleibst du da?
05:12Mach auf, Thorsten.
05:14Bitte, Thorsten.
05:14Kommen Sie, kommen Sie.
05:15Mach auf.
05:15Würden Sie mir sagen, wer Sie sind?
05:18Melanie Jenrich, Thorstens Verlobte.
05:21Tut mir leid, Frau Jenrich.
05:22Kommen Sie.
05:23Aber was ist denn geschehen?
05:25Das besprechen wir am besten vor der Halle.
05:28Ja, kommen Sie.
05:33Wie ist das denn passiert?
05:36Wir müssen davon ausgehen, dass jemand das Pferd scheu gemacht hat.
05:40Sie meinen, jemand hat den umgebracht?
05:43Im Augenblick müssen wir davon ausgehen.
05:47Das kann nicht so gewesen sein.
05:49Sie haben einen Verdacht?
05:51Natürlich.
05:52Seine Frau, wer sollte es sonst gewesen sein?
05:54Seine Frau?
05:56Haben Sie nicht eben gesagt, Sie wären seine Verlobte?
05:59Bin ich auch.
06:00Thorsten wollte sich scheiden lassen.
06:02Dann würde das Wort Geliebte Ihren Status aber exakter beschreiben.
06:06Nennen Sie es, wie Sie wollen.
06:07Auf jeden Fall wollten Thorsten und ich sofort nach der Scheidung heiraten und von hier weggehen.
06:10Das hat der Frau Körner überhaupt nicht geschmeckt.
06:12Das können Sie laut sagen.
06:14Sie wäre mit absolut leeren Händen dagestanden.
06:17Das ist ja schon mal sehr interessant, Frau Janrich.
06:19Wenn Sie uns jetzt noch sagen, wo Sie gestern zwischen 20 und 21 Uhr waren.
06:23Zu Hause.
06:25Allein?
06:26Natürlich allein.
06:27Thorsten war ja hier, hatte noch einen Haufen Papierklamm zu erledigen und wollte dann hier übernachten.
06:32Darf ich jetzt tun?
06:32Das geht leider nicht, tut mir leid.
06:34Solange die Spurensicherung nicht fertig ist.
06:37Aber wir geben Ihnen Bescheid, sobald die Leiche freigegeben ist.
06:40Wissen Sie zufällig, wo die Frau Körner ist?
06:43Nein.
06:44Gut, danke. Das wäre es dann.
06:45Wenn wir noch Fragen haben, dann melden wir uns bei Ihnen.
06:51Können Sie mir bitte eines versprechen?
06:53Was denn?
06:54Ich möchte dabei sein, wenn Sie dem Mörder die Handschellen anlegen.
06:58Lassen Sie uns erst mal unsere Arbeit machen und dann sehen wir weiter.
07:02Wiedersehen.
07:07So, ich habe mit dem Veterinär gesprochen.
07:09Und?
07:10Er meint, dass es sich beim Pferd um vorsätzliche Verletzungen handelt, die darauf hindeuten, dass es scheu gemacht wurde.
07:15Also, Mordwaffel, Raskutin.
07:18Kann man so sagen.
07:19Alles weitere dann nach der Obduktion.
07:23Alles gut.
07:25Entschuldigung, hier können Sie jetzt nicht reinfahren.
07:27Wieso nicht?
07:29Sagen Sie mir bitte, wer Sie sind.
07:31Ich heiße Körner, ich wohne hier.
07:34Ach so, dann sind Sie ja die Frau von Herrn Körner.
07:38Natürlich. Können Sie mir jetzt bitte sagen, was hier los ist?
07:42Nein. Das erklären Ihnen dann unsere Herren Hauptkommissare.
07:45Wenn Sie bitte mitkommen möchten.
07:50Gehen Sie ruhig vor.
07:55Herr Hansen?
07:56Ja?
07:59Folgendes.
08:00Das ist die Frau Körner.
08:01Die Frau von Herrn Körner.
08:04Ah ja.
08:06Hansen, Krippe, Rosenheim.
08:08Ist was mit Thorsten?
08:09Er ist tot.
08:11Tut uns leid.
08:13Wir müssen davon ausgehen, dass er ermordet wurde.
08:16Was?
08:18Aber das ist doch unmöglich.
08:21Ich meine, wer soll denn sowas?
08:23Wir haben gehofft, dass Sie uns da vielleicht weiterhelfen könnten.
08:27Was ist das genau nicht?
08:29Ich weiß, dass das jetzt sehr schwer für Sie ist,
08:31aber wir müssten Ihnen ein paar Fragen stellen.
08:33Fragen? Was denn für Fragen?
08:35Ich hoffe, es ist besser, wir gehen rein.
08:36Kommen Sie.
08:37Ja.
08:38Sagen Sie bitte Herrn Hofer Bescheid.
08:44Frau Stocke.
08:46Wollten Sie sich nicht heute freinähen?
08:47Ja, ich wollte zum Reiten gehen.
08:49Seit wann reiten Sie?
08:51Seit heute.
08:51Ich habe nämlich bei einem Radioquiz fünf Reitstunden gewonnen.
08:54Und wieso sind Sie dann nicht beim Reiten?
08:56Weil da unsere neue Leiche liegt und deswegen die Reitstunden ausgefallen sind.
09:00Aha, und da haben Sie beschlossen, Ihren Freizeitausgleich einfach zu verschieben.
09:03Genau.
09:04Dienstbeginn ist allerdings um acht und jetzt ist es schon kurz nach zehn.
09:07Frau Ortmann, was kann ich dafür, wenn sich der Gestützbesitzer umbringen lässt?
09:10Es ist sozusagen dienstlicher Freizeitausfall.
09:13Schönen Tag noch.
09:15Ah ja.
09:18Wollen Sie vielleicht einen Schluck Wasser?
09:19Nein.
09:21Sie und Ihr Mann haben in Scheidung geliebt.
09:24Wie kommen Sie darauf?
09:26Bis dann mit Gehüt.
09:29Ach so.
09:30Sie haben Melanie getroffen.
09:32Jens, das hätte sie gern.
09:33Es stimmt also nicht, dass Ihr Mann sich scheiden lassen wollte.
09:36Nein.
09:38Könnte ich jetzt bitte doch ein Glas Wasser haben?
09:42Natürlich.
09:45Nein.
09:47Ja, unsere Ehe war nicht mehr so wie am ersten Tag.
09:50Die üblichen Abnutzungserscheinungen eben.
09:52Aber von Scheidung war keine Rede.
09:55Bitte.
09:57Ja, aber die Frau Jenrich behauptet, sie hätte ein Verhältnis mit ihrem Mann gehabt.
10:01Na gut.
10:02Vielleicht war da was.
10:04Aber wenn, dann war es nichts Ernstes.
10:06Und dass Ihr Mann und die Frau Jenrich gemeinsam fortgehen wollten, das stimmt dann auch nicht.
10:12Wollen Sie, Thorsten ist ein sehr attraktiver Mann.
10:14Die Frauen sind ihm ständig nachgestiegen.
10:16Und sicherlich hat er auch nicht immer Nein gesagt.
10:18Aber wegen dieser Kuh hätte er mich ganz bestimmt nicht verlassen.
10:21Wann haben Sie Ihren Mann zuletzt gesehen?
10:24Gestern.
10:26So gegen Mittag.
10:28Okay.
10:30Hatte Ihr Mann Feinde?
10:31Oder gab es in letzter Zeit irgendwelchen Ärger mit Kunden oder Angestellten?
10:35Nicht, dass ich wüsste.
10:38Gut.
10:39Wir müssten euch dann nur noch wissen, wo Sie gestern Abend zwischen 20 und 21 Uhr waren.
10:44Da war ich in München bei meiner Mutter.
10:46Ich habe dort übernachtet.
10:47Gut.
10:48Ich glaube, das wäre es fürs Erste.
10:50Wenn wir weitere Fragen haben, dann melden wir uns bei Ihnen.
10:52Danke, Frau Gerner.
10:53Wiederschauen.
10:54Wiederschauen.
10:55Wiedersehen.
11:07Hallo, ich bin's.
11:10Ich muss dich dringend sprechen.
11:12Nein, nicht am Telefon.
11:14Nein, herrlich, Michi.
11:18Das musst du dir anschauen.
11:20Was muss ich mir anschauen?
11:21Die Burdel vom Gestüt Rostal.
11:23Das reinste Paradies.
11:25Wie ich dort war, waren aber relativ viele Pferdeäpfel in deinem Paradies.
11:29Mei, sei halt immer ein bisserl romantisch.
11:33Guten Morgen, Frau Stottl.
11:34Gibt es einen Kaffee?
11:36Guten Morgen ist gut, wir haben gleich Mittag.
11:37Gute Appetit, was ist das mit dem Kaffee?
11:39Es gibt keinen Kaffee.
11:41Und warum, wenn ich fragen darf?
11:42Weil die Kaffee-Dose leer ist, Michi.
11:45Und die Kaffeekasse auch.
11:47Und ich nicht immer Lust habe, das ganze Geld vorzustrecken.
11:50Ich glaube, ich bin der Einzige, der hier was einzahlt, oder?
11:52Ich glaube, der Hansen wird auch gleich einzahlen, gell, Herr Hansen?
11:56Natürlich, Frau Stocke.
11:58Was ist mit dir, Michi?
11:59Ich trinke Tee.
12:01Weißer, genügend da.
12:02Ja.
12:03Können Sie auch mal ausprobieren.
12:04Ist frik gesünder.
12:05Danke.
12:06Wenn das geklärt ist, könnten Sie sich ja über das Gestüt rausdrucken und ich machen.
12:10Bin ich gerade dabei.
12:12Fürs reinste Paradies.
12:15Fein.
12:15Wenn Sie im Paradies fertig sind, dann checken Sie alle Informationen über den Herrn Körner.
12:20Finanzielle Situation, Testament, Ehevertrag.
12:22Das mache ich sehr, sehr gerne.
12:25Danke, Frau Stocke.
12:26Und Sie, Herr Mohr, überprüfen Sie bitte das Alibie von der Frau Körner.
12:29Sie gibt an, bei Ihrer Mutter in München gewesen zu sein.
12:32Annelie Kämpfer, Rosnergasse 17.
12:35Und was macht ihr?
12:36Wir gehen jetzt erst mal in den Kaffee, damit nur unter.
12:39Gerne.
12:40Tschüss.
12:41Wiederschauen.
12:43Das ist wieder typisch.
12:45Und bei uns bleibt die ganze Arbeit hängen.
12:47Tja.
12:54Ehrlich.
12:56Servus.
12:57Hey.
12:59Für den Frühstück ist es spät und für den Mittag ist es fünft.
13:01Und für den Kaffee zwischen Fluch ist es Gott recht.
13:03Moin, moin.
13:04Ich nehme Cappuccino.
13:05Für mich ein Hafer Murchkaffee.
13:08Also eine der beiden lügt.
13:09Entweder die Verlobte oder die Ehefrau.
13:12Oder beide sagen die Wahrheit.
13:15Na, es könnte sein, dass der Körner beiden Damen was vorgemacht hat und Sie haben es ihm geglaubt.
13:19Ah.
13:20Rätsel von dem Gestützbesitzer, den sie umgebracht haben.
13:23Die Hände geht auch gar nichts, ne?
13:25Wieso?
13:25Weißt du was über ihn?
13:26Mei, was man halt so hört.
13:28Und was hört man so?
13:30Der soll nicht nur Reitstunden gegeben haben, der soll da gekandelt haben mit den Viechern.
13:34Ja und?
13:35Sagt dir der Begriff Rosteisch schon was?
13:37Logisch.
13:38Ach, du meinst, er hat lahme Gäule teuer verkauft.
13:40Zum Beispiel.
13:42Sieht's auch ein bisschen genauer.
13:44Wie gesagt.
13:45Was man halt so hört.
13:48Dann sollten wir dem zumindest mal nachgehen, Kollege.
13:51Das machen wir.
13:53Wenn's ihr mich nicht hättet, dann...
14:05Stockel, mein Name grüß Gott.
14:06Ich wollte einen Termin nochmal ausmachen, weil heute Vormittag hat's ja nicht geklappt.
14:09Mhm.
14:11Hibiskus muss probieren.
14:12Hibiskus?
14:14Ja.
14:15Ja, das tat passen.
14:16Ja, vielen Dank.
14:17Wiederhören.
14:19So.
14:19Jetzt hab ich neue Reitstunden ausgemacht.
14:22Und zwar für heute Nachmittag.
14:24Jetzt nimmst du schon wieder Freizeitausgleich.
14:26Wieso stimmt doch gar nicht von heute Morgen?
14:28Das geht nicht.
14:29Ja, aber du kannst doch erst dorthin, wenn der Tat dort freigegeben ist.
14:32So ein Schmarrn.
14:33Die Reithalle ist doch gar nicht da, wo sie den Toten gefunden haben.
14:35Ich glaub nicht, dass der Achtziger und unsere Schrefitäten das toll finden,
14:39wenn du jetzt da draußen irgendwie so Reitstunden nimmst.
14:42Ich lass doch meine Reitstunden nicht verfallen,
14:44nur weil sich der Gestützbesitzer umbringen lässt.
14:46Also wirklich nicht.
14:47So, wir werden jetzt auch wieder da.
14:49Und, Frau Stockel, haben sie was rausgefunden?
14:52Ja, Hexen koordiniert, weil wenn ich Hexen kann,
14:55dann war ich nicht bei der Rosenheimer Polizei.
14:57Aber einen frischen Kaffee gab es.
14:58Nein, danke.
14:59Ist die Rosterzeiten auf?
15:00Ja, da, bitte.
15:06Und Sie einmal, haben Sie schon Frau Körners Alibi überprüft?
15:10Ja, ich habe das schon überprüft.
15:12Ja, und?
15:13Ja, also die Mutter Körner sagt,
15:14dass die Tochter Körner gestern am 3.00 Uhr gekommen ist
15:17und erst heute am Vormittag wieder gefahren.
15:20Dann scheidet Frau Körner als Täterin aus.
15:23Wenn das, was die Mutter Körner sagt, stimmt.
15:25Weil wenn das nicht stimmt,
15:26dann scheidet die Tochter Körner als Täterin nicht aus.
15:28Nee, du bist so ein Gescheidhafer.
15:31Noch etwas, Herr Mohr.
15:32Checken Sie bitte die Geschäftsunterlagen von Frau Körner
15:34daraufhin, ob es eventuell Ärger beim Verkauf von Pferden gegeben hat, ja?
15:38Wieso, wie soll ich das machen?
15:40Indem Sie die Unterlagen vielleicht einfach lesen.
15:42Super.
15:43Nächste Unterlagen, da steht dann drin, ob es irgendeinen Ärger gegeben hat.
15:46Na, sehen Sie.
15:47Genauer diese Entschlossenheit ist es,
15:48die wir so sehr an Ihnen schätzen, Herr Mohr.
15:50Das weiß ich, Herr Hansen.
15:54Apfelgeier.
15:59Entschuldigung.
16:00Grüß Gott.
16:00Grüß Gott.
16:01Den Herrn Stumpfäcker suche ich.
16:03Sind Sie seine neue Schülerin?
16:05Ja, ich habe das Schnupperpaket voranen.
16:08Da oben.
16:10Danke.
16:12Schnell weh.
16:21Grüß Gott.
16:23Hallo.
16:25Stockel.
16:26Stockel?
16:28Miriam Stockel.
16:29Ich bin quasi das Gewinnspielpaket.
16:32Ah, genau.
16:33Bist du schon mal geritten?
16:34Es ist doch okay, wenn ich du sage.
16:36Ich bin der Philipp.
16:38Ja, ich bin schon mal geritten.
16:40Allerdings nur auf dem Volksfest und das auf dem Pony und das Ganze im Kreis.
16:44Na, wunderbar.
16:45So fangen wir hier auch an.
16:46Einfach im Kreis reiten.
16:48Also, erst mal starten wir dich aus, würde ich sagen.
16:49Alles klar.
16:50Alles klar.
16:51Danke.
16:54Jetzt mal den linken Fuß hier in den Steigbügel.
16:57So, und jetzt.
17:01Alles klar?
17:04Ja.
17:05Und hier ist auch alles wunderschön.
17:06Sehr gut.
17:07Okay?
17:08Ja?
17:11Und los geht's.
17:14Du machst das ganz hervorragend.
17:16Ausgezeichnet.
17:19Okay.
17:20Sehr gut aus, was ich da sehe.
17:21Ein echtes Naturtalent.
17:22Danke.
17:24Danke.
17:24Uah.
17:41Was willst du hier?
17:42Ich hole meine Reitklamotten.
17:44Okay.
17:45Und dann verschwindest du.
17:46Du willst schon sehen, was du davon hast.
17:48Ich gebe dir fünf Minuten, dann hole ich die Polizei.
17:50Das würde ich mir an deiner Stelle sehr gut überlegen.
17:53Der Schuss könnte leicht nach hinten losgehen.
17:59Mist, Stück.
18:04Ja, grüß Gott, Herr Hofer.
18:05Ja, servus, Bruderherz.
18:07Ja, servus.
18:08Grüß Gott, der Achtziger.
18:09So schauen also deine Ausschusssitzungen aus.
18:12Schmarrn, wir sind gerade fertig geworden.
18:14Wir sind sozusagen beim gemütlichen Teil des Abends angekommen.
18:17Wollen Sie immer nicht hersetzen zu uns?
18:19Ja.
18:19Nein, danke.
18:20Ich bereue es mir nur.
18:23Was fahrt er denn?
18:24Ah, seine Spinnaten fünf Minuten.
18:26Hat er das öfter?
18:28Alle fünf Minuten.
18:30Grüß dich mit sich.
18:31Hallo, Corbinian.
18:32Was machst du?
18:33Na, Meiske.
18:34Gerne.
18:35Corbinian, servus.
18:37Ja, grüß dich, Rainer.
18:38Wo bleibst du denn so lange?
18:40Eigentlich hätte ich schon heute Mittag mit dir gerechnet.
18:42Wieso hättest du schon mit mir gerechnet?
18:44Haben Sie den Körner jetzt umgebracht oder nicht?
18:46Freilich, habe ich den Körner umgebracht, aber...
18:49Ich kann nicht grüßen, dass du dem sein Anwalt gewesen bist.
18:52Wann weißt du es jetzt?
18:54Okay.
18:55Und?
18:57Dann sag einmal, stimmt es, dass ich dir scheiden lassen wollte?
19:01Du, Corbinian, ganz was anderes.
19:03Mal auf die Nacht ist doch das Gastspiel von der Münchner Staatsoper in der Stadthalle.
19:07Da sind partout keine Karten mehr zum Kriegen.
19:09Total ausverkauft.
19:11Echt?
19:11Aber was hat das mit dem Körner zu tun?
19:13Mit dem Körner hat das gar nichts zu tun.
19:16Ich habe halt bloß gemeint, weil deine Schwester im Kulturausschuss sitzt.
19:19Okay.
19:20Ich werde schauen, was ich für dich tun kann.
19:22Das ist ein bisschen wenig.
19:24Frag's halt gleich, da sitzt sie doch...
19:27Das ist jetzt gerade ungünstig.
19:28Wieso?
19:30Ich tue, was ich kann, ich versprich's dir.
19:32Zwei Karten?
19:34Zwei Karten.
19:35So.
19:37Ein Weißbier.
19:38Zum Wohl.
19:39Danke, bitte.
19:40Also, wollte ich es jetzt scheiden lassen oder nicht?
19:43Freilich wollte ich es nicht scheiden lassen.
19:45Ich hätte ihn ja dabei anwaltlich vertreten sollen.
19:52So, das war's für heute.
19:57So.
19:58Jetzt langsam nach vorne lehnen.
20:00Genau.
20:01Einmal rumschwingen und...
20:03Sehr schön.
20:07So.
20:10Ja.
20:12Sieht wirklich sehr gut aus, was ich da sehe.
20:14Mhm.
20:16Und nächste Stunde gehen wir noch ein bisschen Forscher ran.
20:18Was?
20:19Nur Forscher?
20:21In der Schritt kommt Frag und dann ein Gallop.
20:23Aber ich bin doch noch gar nicht so weit.
20:24Ganz bestimmt.
20:26Dafür habe ich ein Auge.
20:27Sag mal, wir haben die Körner so eine Art von E-Vertrag gehabt.
20:31Du, um noch einmal auf die Karten zu kommen,
20:33als Stadträtin kriegt der Schwester die Karten schon umsonst, oder?
20:37Das weiß ich es nicht.
20:38Das müsst ihr aber schon wissen.
20:40Und wenn du das doch fragen tätst.
20:42Ich mach das dann schon.
20:43Also, haben Sie einen E-Vertrag gehabt, oder nicht?
20:46Und was für einen.
20:48Bei einer Scheidung hätte seine Frau ganz schön mit dem Uferrohr ins Gebirge geschackt.
20:51Und jetzt?
20:52Jetzt hat sie einen Jackpot geknackt.
20:54Sie erbt alles.
20:55Wenn das kein Mordmotiv ist...
20:57Und was für eins.
20:58Danke dir.
20:59Prost.
20:59Prost.
21:00Ja.
21:03Soll ich dich nach Hause bringen?
21:04Dein Rad passt locker in meinen Kofferraum.
21:06Na danke, das ist nett.
21:08Ich würde dich aber gern nach Hause bringen.
21:11Sehr gern sogar.
21:12Ja, ich...
21:14Ich fahr eigentlich ganz gern mit meinem Radl heim.
21:17Schade.
21:19Aber was nicht ist, kann nur noch kommen.
21:23Schauen wir mal.
21:24Na dann.
21:27Ciao.
21:27Ciao.
21:34Hey.
21:36Du kannst es nicht lassen, was?
21:38Wovon sprichst du?
21:39Du weißt genau, wovon ich spreche.
21:41Deine ständigen Weibergeschichten gehen mir so auf die Nerven.
21:43Ich bin nett zu deinem Kunde.
21:47Ist doch auch in deinem Interesse.
21:50Das gehört alles zum Geschäft.
22:02Ich liebe dich.
22:04Ich dich auch.
22:05Und du weißt, dass du die einzige Frau in meinem Leben bist.
22:10Bleibst du heute Nacht hier?
22:14Meinst du, dein Mann ist doch nicht mal 24 Stunden tot.
22:17Na und?
22:26Hallo, Joe.
22:27Servus.
22:28Nehmen wir?
22:29Ja, ich nehme Rotweil.
22:30Und, seid schon weiterkommen bei einem neuen Fall?
22:32Ähm, nicht wirklich.
22:34Aber du weißt ja auch, dass ich nicht drüber sprechen darf.
22:36Aber fragen, das ist nicht schon was, oder?
22:39Nicht schon, ja.
22:40Was zum Beispiel soll ich dich denn fragen?
22:41Ich habe euch doch letztens erzählt, dass der Körner beim Perdi-Handel beschissen haben soll.
22:47Ja, ich erinnere mich.
22:49Da scheint auf jeden Fall was dran zu sein.
22:51Und, ähm, wie ich dich kenne, hast du bestimmt auch einen Namen parat, hm?
22:55Logisch.
22:56Und?
22:59Nagler
23:01Berti.
23:03Sag mir nichts.
23:05Jetzt, dass Rosenheim was, darf er dir schon was sagen.
23:08Das ist ein Großgastronom, dem er nachsagt, dass er ein paar Pferde laufen hat.
23:13Und nicht nur Vierbeine gehe.
23:15Ein echter Pferdefreund.
23:19Und dieser, ähm...
23:21Nagler, Berti?
23:23Nagler?
23:24Der wurde vom Körner über den Tisch gezogen, sagt man.
23:27Es gibt kein Gerücht, an dem so überhaupt gar nichts dran ist.
23:48Schau, heute gibt's ein Frühstück für denjenigen, der im Stall war.
23:51Nicht so wie gestern.
23:53Du hast doch nicht in allerhergutsfränen den Stadtrat gemessen.
23:58Machst du einen Kaffee?
23:59Oh, danke.
24:01Was gibt's denn?
24:03Pfannkuchen.
24:04Und sonst?
24:05Nichts.
24:07Jetzt red schon.
24:09Also, stimmt das, dass das Kasspiel von der Staatsoper ausverkauft ist?
24:13Restlos?
24:14Selbst der 80er und ich haben noch einen mit Ach- und Krachkarten gekriegt.
24:17Warum fragst du ihn?
24:19Bloß so.
24:20Du fragst nie bloß so.
24:23Mei, ich hab gestern einen Bekannten getroffen, zufällig, und ich bin überschuldig.
24:27Und da hab ich mir halt gedacht...
24:28Und wer ist der Bekannte?
24:31Äh...
24:31Der Fischbach vielleicht?
24:32Mit dem bist du doch gestern im Rosenbrot zusammengeguckt.
24:35Und er war dir gefällig und nicht so in der Zeche zu holen?
24:38Nein, nein, nein, nein, Bruderherz.
24:39So nicht.
24:40Man hat mir gedacht, dass du mir auch zwei Karten bezahlen kannst.
25:13Äh, aussichtslos.
25:13Fischer kräumen, hm?
25:15Selbstverständlich.
25:17Soll ich mal durchsaugen drüben?
25:23Alles so.
25:25Und wie die Schultern ganz locker bleiben?
25:27Ja.
25:30Guten Morgen, Bernhard.
25:32Morgen, Herr Hofer.
25:33Herr Hofer, ich hab herausgefunden, wer vom Körner sein Testament Bescheid wissen könnte.
25:38Der Fischbach.
25:40Wissen Sie das jetzt?
25:41Na ja, vielleicht werde ich hexen können.
25:49Da, Herr Hansen.
25:51Zu Ihnen wollte ich gerade.
25:52Und hier bin ich.
25:53Guten Morgen.
25:54Guten Morgen.
25:54Ich hab mir die Unterlagen durchgesehen, die Herr Mohr mir gegeben hat.
25:57Was sind denn für Unterlagen?
25:59Körners Geschäftsunterlagen.
26:01Er hat mich doch für Sie gebeten, nachzusehen, ob es bei einem der Verkäufe zu Unstimmigkeiten
26:04gekommen sein könnte.
26:05Also eigentlich sollte das der gute Herr Mohr selber machen.
26:09Und der gibt es eigenmächtig an mich weiter?
26:12Offensichtlich, ja.
26:13Herr Hansen, wenn Sie sich schon vor der Arbeit drücken, dann sollten Sie doch wenigstens
26:16dazu stehen.
26:17Also ich...
26:18Ja, Sie.
26:19Sind Sie denn fündig geworden?
26:21Ja.
26:22Es gab in letzter Zeit tatsächlich mächtig Ärger.
26:25Herr Körner hat angeblich einen sündhaft teuren Deckhengst verkauft, der sein Geld
26:28nicht wert gewesen sein soll.
26:30Aha.
26:31An einen gewissen Bertin Nagler?
26:33Ja.
26:34Woher wissen Sie das?
26:35Rosenheims brodelnde Gerüchteküche.
26:37Frau Stockel.
26:38In diesem Fall hat Joe gekocht.
26:46Er hat alles.
26:49Sagt jemandem der Name Nagler was?
26:52Bertin Nagler?
26:53Nein.
26:55Ihnen sollte er schon etwas sagen, Herr Mohr?
26:57Sollten ja tun, nein.
26:59Wenn Sie Körners Geschäftsunterlagen selbst durchgesehen hätten, dann wären Sie auf diesen
27:02Namen gestoßen.
27:03Herr Hansen, ich habe mir nur gedacht, die Frau Ortmann kennt sich bei so Papierzeugs
27:06ja viel besser aus.
27:07Und deswegen sagen Sie ihr, dass ich Sie beauftragt hätte?
27:10Das habe ich nie gesagt.
27:12Zumindest nicht ausdrücklich.
27:13Ja, ist schon gut, Herr Mohr.
27:15Frau Ortmann verbucht das einfach auf meinem Konto für Arbeitseifer.
27:19Oder so.
27:20Ja.
27:22Dieser Nagler scheint vom Körner beim Kauf eines Zuchtenkstes kräftig über den Tisch
27:25gezogen worden zu sein.
27:26Trasche, ja.
27:27Wollen wir ihn vorladen?
27:28Gute Idee.
27:29Ja.
27:30Und wir?
27:32Wir nehmen uns die Frau vom Körner nochmal vor.
27:35Die hat uns einen sauberen Bären aufgebunden.
27:37Wieso?
27:39Von wegen.
27:40Ihr Mann wollte sich nicht scheiden lassen.
27:42Herr Hofer, ich habe was über die Frau Körner herausgefunden.
27:45Die hat was mit dem Reitlehrer.
27:47Woher wissen Sie das?
27:48Das habe ich aufgeschnappt.
27:52Zufällig.
27:53Bei meiner ersten Reitstunde.
27:55Sagt's bloß, Sie waren auf dem Gestüt?
27:57In meiner Freizeit kann ich machen, was ich will.
27:59Das ist ja richtig.
28:00Aber trotzdem wäre es gut, wenn Sie einen großen Bogen ins Gestüt machen würden.
28:03Zumindest bis der Fall geklärt ist.
28:05Selbstverständlich, Herr Hansen.
28:06Ich habe eh so einen Muskelkater, dass ich kaum sitzen kann.
28:09Tja, Frau Strudel.
28:11Kleine Sünden bestraft der liebe Gott eben sofort.
28:14Herr Hofer, der Herr Fischbach hat angerufen.
28:17Ich soll Sie nur erinnern.
28:18Sie wüssten schon, warum.
28:20Irgendetwas zu unserem Fall, was ich wissen sollte?
28:23Nicht wirklich.
28:33Ihr steckt schon mal auf, okay?
28:35Und reitet unten auf dem Platz.
28:36Ich komme danach, sobald ich Zeit habe.
28:44Guten Morgen, Frau Kleiner.
28:46Dürfen Sie mir kurz sprechen?
28:47Sie sehen doch, dass ich beschäftigt bin.
28:50Das war keine Frage.
28:51Kommen Sie bitte.
28:54Auf geht's.
28:56Tut mir leid.
29:03Na gut, dann wollte er sich eben von mir scheiden lassen.
29:05Und in dem Fall wären Sie leer ausgegangen.
29:07So aber ehrten Sie und zwar alles.
29:09Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich deshalb meinen Mann umbringe.
29:11Es sind schon Leute wegen weit weniger ermordet worden.
29:14Außerdem haben Sie uns verschwiegen,
29:16dass Sie ein Verhältnis mit Ihrem Reitlehrer haben.
29:18Was?
29:20Mit Philipp?
29:21Das ist gelogen.
29:22Auch dafür haben wir einen Zeugen, der Sie zusammengesehen hat,
29:25und zwar in einer unmissverständlichen Situation.
29:27Frau Körner, Ihr Leugnen macht keinen Sinn.
29:29Das macht Ihre Lage nur noch schlimmer.
29:37Ja, ich bin mit Philipp zusammen.
29:42Aber erst seit mein Mann mir gesagt hat, dass er sich von mir scheiden lassen will.
29:46Es spielt keine Rolle, seit wann Sie zusammen sind.
29:49Tatsache ist, dass Sie gleich zwei Wortmotive haben.
29:52Ja, und ein Alibi.
29:53Haben Sie das schon vergessen?
29:54Ich war bei meiner Mutter in München.
29:56Die ist ganz schön in den Schleuner gekommen.
29:59Schon.
29:59Nur solange wir Alibi nicht knacken, haben wir keine Chance.
30:02Nein, wer sagt uns, dass Sie selber gewesen ist.
30:06Sie meinen, der Reitlehrer hat...
30:08Zum Beispiel.
30:13Okay, weil wir waren erst zusammen, nachdem er mit Melanie rumgemacht hat.
30:17Und sich scheiden lassen wollte.
30:19Und Frau Körner mit leeren Händen dagestanden wäre.
30:21Und eine reiche Witwe ist allemal attraktiver als eine arme geschiedene Frau.
30:25Stimmt's, Herr Stumpfwecker?
30:27Das sind doch alles Spekulationen.
30:28Ja, dann mal Tatsachen.
30:30Wo waren Sie gestern zwischen 20 und 21 Uhr?
30:33Zu Hause.
30:34Zeugen?
30:35Ich war allein.
30:37Hören Sie, ich habe mit Thorstens Tod nichts zu tun.
30:39Das müssen Sie mir glauben.
30:40So, wissen wir das.
30:42Herr Stumpfwecker, Sie sind nicht so richtig vor, in nächster Zeit zu verreisen.
30:45Nein, wieso?
30:46Weil wir Sie in diesem Fall bitten müssten, Ihre Reise zu verschieben.
30:50Soll das heißen, dass Sie mich allen Ernstes verdächtigen?
30:53Richtig.
30:54Genau das soll es heißen.
31:00Frau Stockel, würden Sie bitte alles herausfinden, was es über Ihren Weitlehrer gibt?
31:04Über den Stumpfwecker?
31:05Genau.
31:06Freilich.
31:07Aber bitte nicht vor Ort.
31:09Nur was es in den Polizeiunterlagen und im Internet über ihn herauszufinden gibt.
31:12Natürlich.
31:15Und, Michi, hat sich was Neues zum Alibi von der Frau Körner ergeben?
31:19Nein, da hat sich leider gar nichts ergeben.
31:21Aber du, ich habe mir Folgendes gedacht.
31:23Weil wir noch nichts genaueres wissen, also wer alles, da habe ich mir gedacht, dass das
31:28Alibi von der Mutter von der Frau vom Toten...
31:30Michi, bitte halt noch.
31:31Ja, ich habe die Kollegen in München angerufen, dass sie bei der Mutter von der Frau vom Toten
31:37vorbeischauen sollen.
31:38Und?
31:39Jetzt müssen wir ein bisschen warten.
31:40Na prima.
31:42Hast du dann wenigstens den Nagel ausfindig machen können?
31:45Freilich habe ich den ausfindig gemacht.
31:46Ja, und warum ist das Internet?
31:48Das liegt vielleicht daran, dass du nicht durch Wände schauen kannst.
31:51Weil wenn du durch Wände schauen könntest, dann wüsstest du, dass er gleich im Vernehmungsamt
31:55sein wird.
31:56Irgendwann bringe ich ihn um.
31:58Noch mehr Arbeit.
32:07Tag, Herr Nagelang.
32:08Hört mal so ruhig Platz.
32:10Ich habe mir nicht vorgehabt, dass ich aufstehe.
32:13Nein, dann passt's, ja.
32:15Sie wissen, warum wir Sie hergebeten haben?
32:17Weil es wenig zu tun haben?
32:19Weil Torsten Körner ermordet wurde.
32:22Sie kannten ihn?
32:23Flüchtig.
32:24Sehr flüchtig.
32:25Immerhin gut genug, um mit ihm Geschäfte zu machen.
32:29Ich habe kürzlich einen Gaul von ihm gekauft, wenn Sie das meinen.
32:32Und dabei gab es Probleme?
32:34Wer sagt das?
32:36Gab es Probleme?
32:39Keine, die man nicht hätte lösen können.
32:41Fragt sich nur, wie?
32:43Wann haben Sie den Herrn Körner zum letzten Mal gesehen?
32:46Was weiß ich, vor einer Woche oder so?
32:49Nicht vorgestern Abend.
32:50Na, bestimmt nicht.
32:53Sie kauen hier einen Kaugummi?
32:54Ja, und?
32:56Könnte ich den haben.
32:59Das sein muss.
33:01Danke.
33:01Bitte.
33:03Am Tatort haben wir nämlich einen Kaugummi gefunden.
33:05Und zwar genau vor der Pferdebox, in der Körner ermordet wurde.
33:10Respekt.
33:11Und wer sagt, dass der von mir ist?
33:13Niemand.
33:14Aber das wird ein DNA-Abgleich ohne Probleme klären.
33:19Okay, dann ist er halt von mir.
33:21Den habe ich ausgespuckt, wie ich vor einer Woche bei ihm war.
33:23Hauen Sie nicht.
33:24Die Boxen werden jeden Tag gesäubert.
33:26Der Kaugummi wird beweisen, dass sie in der Mordnacht in der Halle waren.
33:29Und Körners Verletzung beweisen, dass sie sich nicht nur verbal mit ihm auseinandergesetzt haben.
33:37Der Scheißkerl hat mir einen Deckings für 500.000 Euro verkauft, der überhaupt keinen mehr hochkriegt.
33:43Und wenn Ihnen ein Zivilprozess so lange dauert, haben Sie zur Selbsthilfe gegriffen?
33:47Mein Gott, wir haben ihn halt ein bisschen aufgemischt.
33:50Ein bisschen aufgemischt?
33:51Ja, aber wie wir gegangen sind, hat er noch gelebt.
33:54Franks, den Rösler und den Berger, die können Ihnen das bestätigen.
33:56Zwei Freunde von Ihnen nehme ich an.
33:58Also was deren Aussagen wert sind, brauche ich Ihnen nicht erst lang und breit erklären.
34:01Ja, aber so war es echt.
34:03Wir haben die nicht umgebracht.
34:05Na gut.
34:05Also bis das geklärt ist, bleiben Sie erst mal hier.
34:08Ja, wie jetzt?
34:09Herr Nagler bekommt ein Einzelzimmer mit Meerblick.
34:12Ja.
34:12Und Thomas, bringst du den Kaugummi bitte zur KTU?
34:15Weg gemacht.
34:16So, der Herr.
34:18Und was halten Sie von ihm?
34:19Na ja, zuzudauen ist dem alles, aber eigentlich wäre das schön blöd, wenn er den Körner
34:23umbringt, bevor er sein Geld zurückhört.
34:25Ja, sehe ich auch so.
34:26Trotzdem, raus ist die Nummer, ist der Nagler noch lange nicht.
34:29Wiederschöne, 80er.
34:30Ja, Marie, was machst denn du da?
34:32Du hast mehr Glück als Verstand.
34:34Grüße, Herr Hansen.
34:35Hallo, Frau Hofer.
34:36Gut sehen Sie aus.
34:38Danke, Sie aber auch.
34:42Du hast die Karten, ja?
34:44Ja, zwei Karten für die Staatsoper.
34:45Da, kannst du es haben?
34:46Echt, obwohl es so ihre Realitäten sind.
34:48Wenn sie es nicht röst.
34:49Nimm's schon.
34:52Ehrenkarten, auch mal umsonst?
34:53Na ja, so ganz umsonst sind die nicht, Herr Hansen.
34:57Verstehe.
34:58Siehstalldienst und ich allein unterwegs.
35:00Tja, so kam mir das so.
35:02Wiederschöne Herren.
35:04Wiedersehen.
35:05Wollen Sie mir das erklären?
35:07Es ist gar nicht so gut, dass man immer alles weiß.
35:13Grüß die Mitzi.
35:15Servus, Kompilien.
35:16Ein Weißbier?
35:18Ein Leichts.
35:19Tschüss, Christin.
35:20Danke.
35:21Grüß dich, Rainer.
35:22Kompilien, ist schon wieder ein Mandant von mir umgebracht worden.
35:25Tu dir eine Lange erst einmal.
35:26Und warum bist du denn dann da?
35:28Warum will die da sein?
35:30Weil ich dir deine Opernkarten bringe.
35:32Ach so, die Karten.
35:33Ja, du, das wäre gar nicht mehr nötig.
35:36Wie?
35:37Die wolltest du doch unbedingt haben?
35:39Ja, wollte ich ja auch.
35:41Wege dem Startenor.
35:43Aber heute Nachmittag haben sie im Radio gebracht, dass sich deine Magen-Darm-Grippe eingefangen hat.
35:48Und wegen einem drittklassigen Ersatzmann hocke ich mich nicht in den Oper.
35:53Willst du auch was essen?
35:55Nein, ist nix.
35:57Best Appetit vergangen.
35:59Bitte, das weiß, wir sollten der Fisch machen.
36:01Jetzt sei doch nicht so empfindlich.
36:05Zum Wohl.
36:06Danke.
36:16Morgen, Stockl.
36:17Morgen, Michi.
36:18Magst du einen Tee?
36:19Huflattich gibt's.
36:22Gerne.
36:26Kippe Rosenheim, Herr Breitstockl, grüß Gott.
36:29Oh ja.
36:29Ja, der steht gerade neben mir.
36:31Ja, gebe ich Ihnen weiter.
36:33Kollegen aus München.
36:34Ui.
36:37Polizei, Obermeister Morg, guten Tag.
36:41Aha.
36:42Sind Sie sich da ganz sicher?
36:44Ja, super, danke.
36:46Ende.
36:49Ja, selbster Kollege, guten Morgen.
36:51Oh, moin.
36:51Und, wie schaut's mit dem Nagler aus?
36:54Der ist erstmal aus dem Schneider.
36:56Seine Freunde haben seine Angaben bestätigt.
36:58Da bleiben uns eigentlich bloß noch Frau Körner und ihr Reitlehrer.
37:02Oh, da werden wir sie übersehen.
37:08Und Michi, hast du was gehört von den Kollegen aus München?
37:12Freilich habe ich was gehört.
37:14Was haben Sie gehört?
37:15Die Kollegen aus München waren bei der Mutter von der Frau vom Opfer und haben gefragt, ob das alle bestimmt.
37:21Und, stimmt's?
37:22Die Mutter sagt ja.
37:24Dann können wir uns die Frau Körner als Täterin abschminken.
37:27Das können wir alleine nicht, weil die Kollegen aus München waren auch noch bei einer Nachbarin von der Mutter und
37:32die hat gesagt, dass die Frau Körner mit dem Autoweg gefahren ist.
37:36Ja, und?
37:39Zwar nicht in der Früh, nicht zu Mittag, sondern auf die Nacht.
37:42Und zwar genauso, dass sie zur Tatzeit in Rosenheim hat sein können.
37:47Na dann, Herr Hofer, lösen wir den Fall.
37:50Das machen wir bestimmt.
37:51Ich bin mir nur nicht sicher, ob das wirklich die Körner war.
37:55Korbinian, sie hat ein Motiv, sie hat kein Alibi.
37:57Ist doch klar, als es war.
37:59Vielleicht ist mir das zu klar.
38:01Wir müssen irgendwas übersehen haben.
38:03Ihr berühmtes Bauchgefühl.
38:04Was weiß ich.
38:07Na dann, Herr Mohr, kommen Sie mal mit, dann machen wir das alleine und Herr Hofer geht nochmal seinem Bauchgefühl
38:10nach.
38:18Sie haben uns also schon wieder belogen.
38:19Ich weiß nicht, wovon Sie rechnen.
38:21Frau Körner, ich habe doch selbst mit den Kollegen von München telefoniert.
38:25Ihre Mutter hat für Sie gelogen.
38:27Sie sind schon am Abend zurück nach Rosenheim gefahren.
38:30Sie konnten also ohne Probleme zur Tatzeit auf dem Gestüt gewesen sein.
38:46Das stimmt.
38:49Ich war nicht die ganze Zeit bei meiner Mutter.
38:54Ich habe die Nacht mit Philipp verbracht.
38:57Ja, aber wie hätte denn das ausgesehen?
38:58Ehefrau verbringt die Nacht mit dem Geliebten, während ihr Mann ermordet wird?
39:02Wir hätten geglaubt, dass sie mit dem Geliebten ihren Mann ermordet haben und sich gegenseitig ein Alibi geben.
39:07Ja, und das glauben wir jetzt erst recht.
39:09Ja, aber so war es nicht.
39:19Hat es gestanden?
39:21Noch nicht.
39:21Das ist eine rarte Nuss.
39:23Ja, aber die sind dumme Nüsse.
39:26Schaut mal, ihr Nüsse.
39:28Freut euch da was auf?
39:32Was soll das sein?
39:34Da ist nichts auf dem Brüttel, aber auf dem, zwei Minuten vorher, da ist was.
39:37Mhm.
39:39Sieht aus wie...
39:40Wie Armband.
39:42Das ist ein Armband.
39:43Mhm.
39:44Und es gibt nur eine, die das weggenommen haben kann.
39:48Genau die.
39:50Frau Henrich, kennen Sie dieses Armband?
39:56Nein, ich glaube nicht.
39:57Das haben wir in Ihrer Wohnung gefunden.
39:59Sie waren in meiner Wohnung.
40:00Logisch.
40:01Das dürfen Sie nicht.
40:02Doch, das dürfen wir.
40:04Als Sie am Zauertort waren, haben Sie das Armband nicht getragen, oder?
40:07Ich trage es nicht immer.
40:09Ich hatte es wahrscheinlich zu Hause vergessen.
40:11Zu Hause nicht.
40:12Schauen Sie, dieses Foto haben unsere Kollegen von der Spurensicherung aufgenommen,
40:16bevor Sie in der Pferdebox waren.
40:18Und dieses, nachdem Sie die Box wieder verlassen hatten.
40:21Fällt Ihnen was auf?
40:25Was soll mir auffallen?
40:27Sie haben das Armband eingesteckt, als Sie neben Ihrem Freund gekniet haben.
40:32Weil Sie genau gewusst haben, dass es Sie verraten würde.
40:36Sie haben das Pferd nämlich auf Körner gehetzt.
40:38Und dabei haben Sie das Armband verloren.
40:40Frau Henrich, wollen Sie nicht Ihr Gewissen erleichtern?
40:44Er hat mich die ganze Zeit über nur benutzt.
40:48Aber er wollte sich dann scheiden lassen.
40:49Ja, weil er seine Alte loswerden wollte.
40:51Aber mich wollte er trotzdem nicht heiraten.
40:54Mich wollte er genauso einen Wind schießen.
40:56Und an diesem Abend wollte ich noch einmal mit ihm sprechen.
41:03Und er hat mich nur ausgelacht.
41:07Und da haben Sie Rot gesehen.
41:11Rasputin wurde immer unruhiger.
41:14Und dann habe ich ihn auf ihn gehetzt.
41:19Ja, und den Rest kennen wir.
41:22Herr Mohr, haben Sie Ihre Handschellen dabei?
41:25Bitte.
41:26Die Handschellen.
41:29Legen Sie bitte Frau Henrich an.
41:30Wir mussten Ihnen nämlich versprechen, dass Sie dabei sein darf,
41:32wenn wir den Mörder festnehmen.
41:34Jetzt sind Sie dabei. Sie können die ersten Reihe, sozusagen.
41:36Frau Henrich, Sie sind vorläufig festgenommen,
41:38wegen des dringenden Talverdachtsthorsten Körner im Ored zu haben.
41:41Michi, warte, Deines Amtes, Kathi, bitte.
41:43Frau Henrich, wenn Sie bitte mit der Kollegin mitgehen möchten.
41:53Kathi!
41:55Ewig schreckt.
41:56Und was machen wir beiden Hübschen jetzt?
41:58Wir?
41:59Wir gehen jetzt in die Ufer.
42:00Wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof,
42:02wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof,
42:02wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof,
42:02wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof, wof
Kommentare

Empfohlen