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  • vor 8 Stunden
Die Rosenheim-Cops (587) Staffel 25 Folge 9 - Verliebt in Rosenheim
Die Rosenheim-Cops (587) Staffel 25 Folge 9 - Verliebt in Rosenheim
Die Rosenheim-Cops (587) Staffel 25 Folge 9 - Verliebt in Rosenheim
Die Rosenheim-Cops (587) Staffel 25 Folge 9 - Verliebt in Rosenheim
Die Rosenheim-Cops (587) Staffel 25 Folge 9 - Verliebt in Rosenheim

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Kurzfilme
Transkript
00:00Mein Gott, Frau Hofer, diese Zwetschgenmarmelade, ein Gedicht.
00:04Das gefreut mich, ist ein uraltes Rezept von meiner Oma.
00:08Wunderbar, einfach nur wunderbar.
00:10So, und ich muss jetzt dann gleich los.
00:14Stimmt, Sie fahren ja heute mit dem Herrn Achtziger nach Salzburg in die Oper. Was werden gehen?
00:19La Traviata.
00:20Das ist doch vom, nicht sagen, Giuseppe Verdi.
00:25Ui, da kennt sich aber einer aus.
00:27Ich muss mit der Hilde ab und zu in die Oper.
00:30Heute haben Sie auf jeden Fall sturmfrei.
00:33Hoffentlich ist das jetzt nicht die Ruhe vor dem Sturm.
00:35Nein, Frau Hofer, lass es sich da stehen. Das mache alles ich.
00:37Gut, danke.
00:48Morgen, Hasimucki.
00:49Guten Morgen, Berli. Ich hoffe, ich störe dich nicht.
00:53Wieso, was gibt es denn?
00:54Du, ich habe heute früh schon die Rosen geschnitten.
00:57Du bist aber fleißig.
00:58Ja, und ich habe den ganzen Tag noch wahnsinnig viel zu tun.
01:02Oh, du Anton, jetzt kommt gerade der Anruf rein. Kann ich dich später nochmal zurückrufen?
01:05Ja, du Hilde, machen wir es aber so, also nur wenn es wirklich was Wichtiges ist, gell?
01:11Bussi, Pfierte.
01:14Anna?
01:16Ach, der Kali, der ist halt in Rosenheim.
01:20Na ja, freilich wird er beim Anton vorbeischauen.
01:24Gern tue ich dann gefallen. Um was geht's denn?
01:34Morgen, Frau Stockl.
01:36Herr Stadler, es gab mir der Leich.
01:39Hätte mich auch gewundert, wenn nicht.
01:41Ja, aber Herr Stadler, bei der Toten handelt es sich um die Isabel Feichtl und die ist Schauspielerin.
01:46Sagt mir jetzt erst einmal gar nichts.
01:48Die ist, äh, beziehungsweise die war eine der Hauptdarstellerinnen von Verliebt in Rosenheim.
01:54Ja, das sagt mir jetzt sowas.
01:56Ja, und angerufen hat mich eine gewisse Dagmar Protzel und die ist Produzentin von der Serie.
02:03Wo muss ich denn hin?
02:04Herr Stadler, Sie müssen an ein Filmset. Die Koordinaten schicke ich Ihnen aufs Handy.
02:09Sind die Kollegen schon informiert?
02:11Die Frau Beck rufe ich gleich an und die anderen Kollegen sind schon längst auf dem Weg.
02:15Ja, dann mache ich mich jetzt auch auf dem Weg.
02:17Danke, Frau Stockl-Stadler, Ende. Morgen, Herr Achtziger.
02:20Morgen, Herr Stadler. Haben wir einen neuen Mordfall?
02:23Ja, und zwar die Schauspielerin Isabel Feichtl aus der Serie Verliebt in Rosenheim ist umgebracht worden.
02:30Ja, ist das die Feichtl? Ja, ja, freilich lassen Sie alles stehen. Herr Achtziger, grüße Sie.
02:36Das ist gut, Frau Hofer.
02:37Sie sind aber überpünktlich. Wissen Sie was, trinken Sie doch dabei schnell noch einen Kaffee. Ich räume ab und dann
02:42können wir...
02:43Nein, Frau Hofer, das mache alles ich. Herr Achtziger.
02:46Nein, danke. Frau Hofer, wir sollten.
02:49Ja, gut.
02:51Ach, Herr Stadler, Sie halten mich bitte auf dem Laufenden, gell?
02:55Selbstverständlich.
02:55Gut.
02:57Und viel Vergnügen.
02:59Danke.
03:03Guten Morgen.
03:05Morgen.
03:05Ist gut.
03:06Ist nicht weit.
03:07Wie ist es doch, mein Gott.
03:10Ja, da hast du schon hier, der Kalli Schlickenrieder.
03:14Hervus, Anton.
03:15Was machst denn du schon in Rosenheim?
03:17Ich stelle mich doch heute bei der Filialleiterin von Möbeldesign Schwertfeger vor.
03:21Ah, der neue Job als Vertriebsleiter.
03:23Genau.
03:24Der Termin ist aber erst mittags im Timesper.
03:27Ja, du Kalli, das ist jetzt richtig blöd, aber ich habe überhaupt keine Zeit für dich,
03:31weil wir haben einen neuen Fall reingekriegt.
03:33Ach, schon ausgerechnet.
03:36Du sag mal, ist was mit dir?
03:42Das kann man so sagen.
03:47Anton, ich glaube, die eine hat einen anderen.
03:51Was?
03:51Deine Frau?
03:53Wie kommst du denn auf sowas?
03:54Heut früh hat sie, als sie die Mads zurecht gemacht hat, mir erzählt, dass sie mit einer
03:57Freundin nach Regensburg zum Shoppen fährt.
04:00Ja, aber was ist denn jetzt da dran so ungewöhnlich?
04:04Der war so anders.
04:06Nicht mal ihren Namen von der Freundin, wollte sie mir sagen.
04:09Ganz geheimnisvoll hat sie getan.
04:11Da stimmt was nicht.
04:13Ich spüre das.
04:14Also, Tilde kann es definitiv nicht sein, weil mit der habe ich gerade telefoniert.
04:18Die gärtelt heute den ganzen Tag.
04:20Anton, ich hätte eine Bitte.
04:23Was denn?
04:27Das ist die Handynummer von der Anna.
04:30Ich meine, ihr könntest doch nachschauen, ob die tatsächlich in Regensburg ist.
04:33Ja, äh, nein, ähm, also so einfach ist das jetzt auch wieder nicht.
04:37Ja, ist mir schon klar.
04:39Aber ich meine, wenn sie heute einen neuen Fall reingekriegt habt, dann kannst du es doch
04:44vielleicht unauffällig warten lassen.
04:46Oh, Entschuldigung.
04:49Na ja, Tilde, jetzt nicht.
04:52Tja, bitte.
04:55Kalli.
05:00Gut.
05:02Also, ich gebe meinen Kollegen die Telefonnummer.
05:05Ich danke dir.
05:08Magst du einen Kaffee?
05:10Nein.
05:20Was ist denn das heute schon wieder?
05:25Hilde, hoffentlich ist es was Wichtiges, weil ich bin gerade am Tatort angekommen.
05:28Wir haben einen neuen Fall.
05:30Ja, ich weiß, Anton.
05:31Ich will ja gar nicht lang stören.
05:33Ich wollte jetzt nur Bescheid geben, dass ich mit der Anna Schlickenrieder nach Regensburg
05:36zum Shoppen fahre.
05:37Aha, und warum hast du mir dann heute in der Früh Bredlbrot erzählt, dass ich den
05:41ganzen Tag bei uns da umeinander wurschteln möchte?
05:45Naja, weil ich das mit der Anna erst nach unserem Telefonat ausgemacht hab.
05:49Ach so, ja, verstehe.
05:51Du, aber ich muss jetzt dann los, gell?
05:53Für die, Bärli.
05:54Ja, für die, für die.
05:59Gut.
06:01Guten Morgen.
06:02Morgen.
06:05Morgen.
06:07Morgen, Herr Stanner.
06:08Morgen, morgen, morgen.
06:09Sie müssen entschuldigen, ich bin heute ein bisschen daneben, stürze ich vor, die Isabel Feuchtl ist tot.
06:15Verliebt in Rosenheim, die Valerie.
06:17Die hat das 20 Jahre lang gespielt und jetzt ist sie tot, mit 35 Jahren.
06:21Das war ja nicht nur eine Schauspielerin, die war ja auch...
06:23Ja, danke. Wie schaut es aus mit Verwandtschaft, Familie etc.?
06:27Ja, also Kinder hat es gar nicht gehabt, ist klar, aber feiert was.
06:31Mit dem Ben Reichmann, der Ben Reichmann ist ein wichtiger Bauunternehmer hier in Rosenheim.
06:35Der macht gerade unten, der Mangfall macht das große neue Brille, Quartier am Fluss.
06:39Ach, das neue Nobelfiertel in Rosenheim?
06:41Ja, ganz genau.
06:42Ja, wer hat die Leiche gefunden?
06:45Der Domi Blachel, das ist der Junge da drüben beim Wagerl, der ist hier der Setaufnahmeleiter.
06:50Also das ganze Junge, aber da ist fest im Griff.
06:52Der da?
06:53Und hat er irgendwas Brauchbares gesehen oder gehört?
06:57Oh, das weiß ich jetzt nicht, aber ich könnte ihn ja noch mal fragen.
07:01Ja, gern.
07:01Herr Moor, wo finden wir überhaupt die Leiche?
07:05So, in der Wohnung.
07:08Bis später.
07:13Morgen, Frau Dimas.
07:14Guten Morgen, Herr Stadler.
07:15Hallo, Julia.
07:16Morgen.
07:17Morgen.
07:17Morgen.
07:18Aha.
07:19Kennen Sie uns schon was zum Todeszeitpunkt?
07:21Ja, die Totenstarre hat gerade erst begonnen.
07:24Ich gehe davon aus, dass der Tod vor circa zwei Stunden eingetreten ist.
07:29Also gegen halb neun.
07:30Genau.
07:31Weißt du denn schon, wie es passiert ist?
07:33Ja, komm mal.
07:37Siehst du die Würgemahle hier am Hals?
07:39Erdrosselt?
07:40Genau.
07:42Das Ganze muss für unser Opfer ziemlich überraschend gewesen sein.
07:45Sie muss zuvor auf diesem Stuhl gesessen haben.
07:47Wahrscheinlich war sie in ihr Textbuch vertieft.
07:49Das lag nämlich vorhin hier noch auf dem Boden.
07:53Wissen wir denn schon, mit welchem Gegenstand sie erdrosselt wurde?
07:56Ja, in der Nackenfalte habe ich diese roten Fasern gefunden, die stammen wahrscheinlich
08:01von einem Tuch oder einem Stück Stoff.
08:03Oder von einem Schal oder sowas.
08:05Soll ich vielleicht mit der Magda vom Kostüm reden?
08:07Das ist ganz nett.
08:08Und der Kostümwagen da hat es klettert.
08:10Gerne.
08:11Vielleicht ist dieser Magda ja sonst noch irgendwas aufgefallen.
08:14Ja, sieh.
08:14Ah, Herr Mauer, willst du mir schon ein Raubband ausschließen können?
08:18Ja, definitiv.
08:20Also ihre Taschen ist über den Stuhl drüber gehängt und da war eigentlich alles drin.
08:23400 Euro, teurer Schmuck, teurer Ehering und eine Uhr.
08:27Und das Handy?
08:28Ja, aber wir haben es noch nicht entsperrt.
08:31Kommt zum Fernsehen.
08:31Wunderbar.
08:33Habt ihr denn schon was für uns?
08:35Also, ich glaube, dass die Täterin oder der Täter von einem Parkplatz da hinten
08:39über den Trampe-Fahrt bis daher zu dem Wohnanglaufe ist.
08:43Jetzt haben wir eine bescheidene Frage.
08:45Wer ist denn die Dame in Rot mit dem Ringschirm?
08:47Das.
08:48Das ist die Produzentin von der Serie.
08:51Okay.
08:52Bitteschön.
08:54Dann melde ich mich gleich nochmal.
08:55Tschüss.
08:56Grüß Gott.
08:57Hallo.
08:58Mein Name ist Stadler.
08:59Wir sind von der Grippe Rosenheim.
09:01Beck.
09:01Und Sie sind die Produzentin der Serie?
09:03Dagmar Protzel.
09:04Ist es okay, wenn wir ein paar Fragen stellen?
09:06Ja, bitte setzen Sie sich.
09:08Ja.
09:08Danke.
09:11Können Sie sich denn vorstellen, wer das getan haben könnte?
09:16Nein.
09:17Oder hat sie Feinde gehabt oder einen Streit in der letzten Zeit mit jemandem oder so?
09:21Also, sie war der absolute Star bei uns.
09:23Da hat man Neider, ja, aber Feinde, m-m.
09:28Wo waren Sie denn heute Morgen so zwischen acht und neun?
09:30Auf dem Weg hierher.
09:31Ich wohne in München.
09:33Gegen halb zehn war ich hier.
09:34Dann kam mir auch schon der Aufnahmeleiter entgegengerannt.
09:36Er und den Rest kennen Sie ja.
09:38Gibt es denn so eine Art Ablaufplan von heute?
09:41Es gibt eine sogenannte Dispo.
09:43Da steht drauf, wer wann wo geplant war.
09:49Isabel Feichtl hätte aber erst um halb zehn in der Maske sein sollen.
09:54Ja, aber sie war meist früher da.
09:56Hat sich in Ruhe umgezogen.
09:57Nochmal den Text reingeschaut.
09:58Jetzt einmal bescheid in die Frage.
10:01Wie geht es denn jetzt weiter mit der Serie mit Verliebt in Rosenheim?
10:05Na, die Rolle der Valerie war ja doppelt besetzt.
10:08Mit den Zwillingsschwestern Isabel und Anna Feichtl.
10:11Wieso war die Rolle doppelt besetzt?
10:13Also, wir haben ja von Anfang an ein dickes Pensum gehabt.
10:16Und weil es mir erlaubt ist, eine bestimmte Anzahl von Stunden am Set zu verbringen,
10:19haben wir damals gezielt nach einem Zwillingspärchen Ausschau gehalten.
10:22Die beiden sind ja schon bei uns, seit sie Jugendliche sind.
10:24Und die Rolle ist gleich zwischen den Schwestern aufgeteilt?
10:28Ja, das hat sich so die Waage gehalten.
10:32Und jetzt spielt Anna Feichtl alleine die Rolle weiter.
10:35Bei aller Tragik?
10:37Ja.
10:38Äh.
10:39Ah!
10:40Entschuldigen Sie bitte.
10:43Ich grüße dich.
10:45Nein.
10:47Na.
10:48Ah.
10:50Ja, nicht.
10:52Gut, genau.
10:53Heute stehen bleiben.
10:57Schauen Sie mal her, was mir die Magda vom Kostüm noch gegeben hat.
11:00Dieses rote Seitentuch gehört zum Kostüm von der Valerie.
11:03Also von der Frau Feichtl.
11:05Aber das ist jetzt nur ein Ersatztuch.
11:07Also deswegen quasi noch originalverpackt.
11:09Dann wurde unser Opfer vermutlich tatsächlich mit so einem Tuch erwirbt.
11:12Ja, unbedingt.
11:14Herr Mohr, auch wenn das nicht die tatsächliche Tatwaffe ist, die Kollegen sollen bitte die
11:18Fasern von diesem roten Tuch mit den Fasern am Hals vom Opfer abgleichen.
11:22Ja?
11:23Und die Umgebung noch so ein Tierklaubsaugen.
11:25Ja, unbedingt.
11:26Hat denn jetzt diese Magda irgendwas bemerkt?
11:28Nein, und die Annette von der Maske auch nicht.
11:30Aber du bist ja die Homosophil zu tun.
11:32Mit den Wohnwegen und die Annette muss immer Haarschneiden.
11:35Kennen Sie die Adresse von dem Ben Reichmann vom Ehemann?
11:40Schlossbergstraße Nummer 8.
11:41Perfekt, danke.
11:42Und ich rufe Frau Stockel an.
11:44Hintergrundinfo etc.
11:45Ja, gern.
11:46Ganz gern.
11:46Gerne.
11:49Herr Mohr, ja.
11:51Ja, Herr Arbel.
11:53Die Kollegen sollen bitte rausfinden, wo sich diese Person mit dieser Handynummer gegenwärtig
11:58aufhält.
11:59Ja, ja.
12:00Bösendlich.
12:01Gut.
12:03Herr Blachel.
12:10Kali, was gibt's denn?
12:13Ja, natürlich.
12:13Die Ordnung vom Handy von deiner Frau läuft schon.
12:17Du, ich kann jetzt grad nicht telefonieren.
12:18Ich meld mich später bei dir.
12:19Ja, also, bitte.
12:21Servus.
12:23So, äh, ist's da?
12:24Ja.
12:27Grüß Sie.
12:28Herr Reichmann?
12:30Ja.
12:31Beck, mein Name Grippe Rosenheim.
12:33Das ist mein Kollege Hauptkommissar Stadler.
12:35Ist gut.
12:36Frau Potzel hat mich bereits informiert.
12:38Ich hab Sie schon erwartet.
12:39Dürft mir kurz reinkommen?
12:41Bitte.
12:46Wann haben Sie Ihre Frau denn zuletzt gesehen?
12:49Heute Morgen.
12:52Gegen halb acht.
12:54Sie ist zum Filmset und ich hab mich auf den Weg zu unserer neuen Großbaustelle gemacht.
12:58Zum Quartier am Fluss?
12:59Richtig.
13:00Sie sind ja bestens informiert.
13:02Ja, ist unser Job.
13:03War denn heute Morgen irgendwas anders als wir sonst?
13:07Nein.
13:08Hatte Ihre Frau in letzter Zeit Streit mit jemandem?
13:11Oder hatte sie Feinde?
13:12Ja, sie war schon ein Mensch, der hin und wieder aneckte.
13:14Geht das vielleicht ein bisschen genauer so?
13:17Konkreter?
13:18Ja, ich kann Ihnen jetzt keine Namen nennen oder so.
13:20Wie war denn das Verhältnis zwischen Ihrer Frau und deren Zwillingsschwester?
13:24Das war eigentlich ganz okay.
13:26Okay.
13:27Die hatten sich doch die Rolle der Valerie in Verliebt in Rosenheim geteilt.
13:30Ah, von Teilen kann keine Rede sein.
13:33Und wie meinen Sie denn das jetzt?
13:34Als die beiden Teenies waren.
13:36Da war es vielleicht mal 50-50.
13:39Und in letzter Zeit?
13:40Da hat eigentlich nur noch meine Frau gedreht.
13:42Und Anna hat hin und wieder gespielt, wenn meine Frau verhindert war.
13:46Und was hat da die Anna Feuchtel dazu gesagt?
13:48Das heißt, ich meine, wenn ihr die Zwillingsschwester quasi alles wegspielt?
13:52Die fand das natürlich nicht so toll.
13:54Verständlich, oder?
13:56Verständlich.
13:57Wo waren Sie denn heute Morgen zwischen 8 und 9?
13:59Ich war in meinem Büro.
14:00Auf der Baustelle.
14:02Ich hatte einen Geschäftstermin mit einem Investor aus Los Angeles.
14:05Und der war persönlich anwesend, dieser Investor aus Los Angeles?
14:09Ja, ja, natürlich.
14:11Gut, dann bräuchten wir bitte dessen Name und Telefonnummer.
14:14Es handelt sich um einen gewissen Herrn Willis.
14:16Die Nummer kann ich Ihnen gerne zukommen lassen, aber Sie glauben jetzt nicht, dass ich...
14:20Reine Routine.
14:22Hier ist meine Nummer.
14:26Tschüss.
14:27Wiedersehen.
14:28Widerschein, Herr Reifmann.
14:29Wiedersehen.
14:31Also die Produzentin sagt zu uns, dass sich die zwei Schwester die Rolle gleich aufteilen.
14:36Und er sagt jetzt gerade, dass eigentlich hauptsächlich seine Frau gespielt hat, oder?
14:40Ich würde sagen, wir sprechen mal mit der Zwillingsschwester, oder?
14:49Entschuldigung, Frau Kollegin.
14:50Ich müsste noch mal kurz telefonieren.
14:53Also ich würde dann gleich nachkommen, gell?
14:54Gut, ja, okay.
15:02Anton, gibt's schon was Neues wegen meiner Frau?
15:05Weißt du, wo sie ist?
15:07Ja, du, also so schnell geht das mit der Handy...
15:09Mit der Handywartung, so schnell geht doch das nicht.
15:11Du, aber du willst mir doch vorher noch was Wichtiges sagen.
15:14Ja, du, jetzt pass auf.
15:16Ich hab die Anna vorhin telefonisch auf dem Weg nach Regensburg erreicht.
15:19Und?
15:20Weißt du, wer sie angeblich begleitet?
15:23Ja, meine Frau.
15:24Woher weißt du das?
15:26Ja, von der Hilde, mit der hab ich vorher gerade telefoniert.
15:29Also, Kalli, eigentlich könnte man ja die Lortung von deiner Frau damit abblasen, he?
15:33Nein, das muss doch gar nicht stimmen.
15:36Vielleicht weiß die Frau ja, dass sie einen anderen hat und gibt ihr bloß ein Alibi.
15:40Ja, also, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
15:44Du, äh, was anderes...
15:46Was denn?
15:47Ich hab heute Nachmittag noch einen Termin in Rosenheim reingelegt.
15:51Da dürfte ich mich zum Arbeiten bis dahin auf die Terrasse setzen.
15:54Also, du meinst auf dem Hof Hofer?
15:56Ja.
15:56Wieso, eigentlich dürfte du nichts dagegen sprechen, weil Frau Hofer ist den ganzen Tag nicht da.
16:00Ja?
16:00Ich dank dir. Bis später.
16:02Gut, servus, bitte.
16:04Servus.
16:06Servus.
16:14Servus, Herr Stadler.
16:15Mei, Herr Stadler, das ist doch eine Tragödie, oder?
16:18Was jetzt genau?
16:19Ja, der Mord an der Isabel Feuchtl.
16:22Ach so, ja, ja, ja.
16:23Weiß man denn schon was?
16:25Nein, aber wir geben unser Bestes, Frau Grasiker, wie immer.
16:29Ja.
16:32Mei, Frau Lange, gefällt dir nicht der auch so gut?
16:34Der Ricardo Omba?
16:36Äh, gefällt mir wer?
16:37Der Ricardo Omba.
16:39Der spielt die Hauptrolle in Verliebt in Rosenheim.
16:42Das, das ist ein fäscher Mann.
16:45Noch nie von dem gehört.
16:47Ach, das gibt's doch nicht.
16:50So, jetzt ein Grüß Gott, Frau Stockel.
16:52Grüß Gott, Herr Stadler.
16:53Schön, dass Sie endlich auch Zeit haben.
16:55Ich hab nämlich Neuigkeiten vom Nachlassgericht.
16:57Und?
16:58Es gibt kein Testament.
17:00Aha.
17:00Und ein Ehevertrag?
17:01Das Ehepaar hat Gütertrennung vereinbart.
17:05Gütertrennung?
17:06Jetzt, wo die Ehefrau tot ist, dann erbt der Herr Reichmann alles.
17:10Nicht wirklich.
17:11Ich hab mir mal die Bankunterlage von der Frau Feichtel genauer angeschaut und hab festgestellt,
17:15dass sie die Gagen quasi für Beautyprodukte, teure Restaurants und Designerklamotten ausgeben hat.
17:23Und was ist mit der Villa, in der die beiden gewohnt haben?
17:26Die gehört ihm.
17:27Da haben schon die Eltern dringend gewohnt.
17:28Also hatte er schon immer das meiste Geld.
17:30Freilich, als Bauunternehmer bist du bei uns in Rosenheim eine ganz große Nummer.
17:36Ist das so?
17:37Ja.
17:39Frau Stockel, wie schaut's denn aus mit Telefonliste vom Opfer?
17:42Herr Stadler, ich versuch schon die ganze Zeit, den Provider zu erreichen und lande immer wieder in der Warteschleife.
17:48Da beneide ich Sie jetzt nicht drum.
17:50Herr Stadler, ich bleib dran.
17:53Ja?
17:58Grüß Gott.
17:59Anna Feichtel ist mein Name.
18:02Grüß Gott.
18:03Wir haben telefoniert.
18:05Die Kommissare warten schon auf Sie.
18:08So.
18:10Jetzt her.
18:12Unser herzliches Beileid, Frau Feichtel.
18:15Ich komm gar nicht zum Trauern, weil grad so viel auf mich einprasselt.
18:19Wir haben's schon gehört, jetzt wo Ihre Schwester ja nicht mehr ist, werden Sie die Rolle der Valerie allein weiterspielen,
18:26gell?
18:26Ja, das stimmt.
18:27Sagen Sie mal, stimmt das, dass Sie in der letzten Zeit so gut wie gar nichts gespielt haben?
18:32Ich hab sehr viel weniger gedreht.
18:35Und das haben Sie einfach so hingenommen?
18:37Das war nicht meine Entscheidung.
18:39In dem Fall sitzt die Produktion am längeren Hebel.
18:42Mhm.
18:43Waren Sie deswegen denn auch eifersüchtig auf Ihre Schwester?
18:47Ja, Eifersucht ist vielleicht das falsche Wort.
18:51Ich hab mich schon hin und wieder geärgert.
18:54Naja, Fakt ist, dass Sie jetzt den ganzen Ruhm für sich alleine haben und einen Haufen Geld verdienen werden.
19:00Also, Entschuldigung, wenn ich das so deutlich formuliere, das ist ein eindeutiges Mordmotiv.
19:05Ich hab meine Schwester nicht umgebracht.
19:08Haben Sie eine Vermutung, wer Sie umgebracht haben könnte?
19:12Nein.
19:14Wo waren Sie denn heute Morgen so zwischen acht und neun?
19:23Bei Ricardo Omba.
19:25Den Namen hab ich doch heute schon mal gelesen.
19:27Genau, auf der Dispo.
19:29Er spielt die männliche Hauptrolle bei Verliebt in Rosenheim.
19:32Ach so, dann sind Sie quasi privat auch ein paar.
19:36Manchmal.
19:38Ja, es ist kompliziert.
19:40Und, ähm, wann haben Sie das Haus verlassen?
19:44Das weiß ich nicht mehr.
19:47Ungefähr.
19:49Gegen neun.
19:53Darf ich jetzt gehen?
19:55Ja, hier ist meine Karte, falls Ihnen noch irgendwas einfällt.
19:59Wiederschauen.
20:00Wiedersehen.
20:02Wiederschauen, Frau Feichtl.
20:05Also, ich frag mich ja schon, warum uns diese Produzentin erzählt hat, dass die beiden
20:10Schwestern gleich viel gedreht haben.
20:11Na ja, was weiß ich.
20:13Vielleicht wird sie eine Fassade aufrecht halten oder keine Ahnung.
20:17Ah, der Michi hätt Neuigkeiten und wartet auf den Gang auf euch.
20:24Herr Moor.
20:25Herr Bec.
20:26Was gibt's denn?
20:27Also, die Befragungen am Set, die haben noch nichts ergeben.
20:30Aber die Magda vom Kostüm, die hat mich vorhin angerufen und hat mir erzählt, dass sie vor
20:34ein paar Tagen mitten am Set einen Streit mitbekommen hat zwischen der Isabel Feichtl und dem Riccardo
20:39Omba.
20:41Bei dem Anna Feichtl gerade übernachtet hat.
20:43Das hat sie mir doch gerade vorher erzählt.
20:45Herr Moor, um was ist es bei dem Streit gegangen?
20:47Na, es war hoch emotional.
20:49Aber mehr hat mir die Magda nicht erzählt.
20:51Auf jeden Fall habe ich den Riccardo Omba eingesteht, ob die Hoffnung das passt.
20:54Aber hallo.
20:55Und hat Herr Willis das Alibi von dem Ehemann bestätigt?
20:58Den Herrn Willis, den habe ich leider noch nicht erreicht.
21:00Aber ich bleib dran.
21:01Sehr gut.
21:02Und was ist mit dem roten Seidentuch?
21:03Da hat mir die Frau Dimas Folgendes erzählt.
21:06Die Fasern am Hals von der Toten stimmen überein mit den Fasern am Ersatztuch.
21:11Das Blöde ist, wir haben die Tatoffeln noch nicht.
21:13Das richtige Telefon.
21:17Und sag, Riccardo Omba, mein Name.
21:18Ich habe vorhin mit einem Herrn Moor gesprochen.
21:20Hallo.
21:21Dann kommen Sie bitte mit.
21:22Ja.
21:24Ah, Herr Stadler.
21:25Ich hätte fast vergessen.
21:27Ich hätte doch diese Telefonnummer überprüfen sollen.
21:29Ja.
21:30Also, die betreffende Dame ist die Anna Schlickenrieder.
21:33Ja.
21:33Und die befindet sich momentan im Bad Dates.
21:37Was im Dates?
21:38Im Dates, ja.
21:40Im Bad Dates.
21:44Herr Omba, eine Kollegin am Set hat letzte Woche einen Streit zwischen Ihnen und Isabel Feichtl mitbekommen.
21:51Worum ging es denn da?
21:52Ach, Isabel hat sich immer wieder aufgeregt, wenn ich meinen Text nicht parat hatte.
21:57Also, und das soll diesen heftigen Streit ausgelöst haben?
22:00Tja, sie konnte sehr aufbrausend sein.
22:04Wo waren Sie denn heute Morgen zwischen acht und neun?
22:07In meinem Apartment.
22:09Also, um die Zeit habe ich fest geschlafen, weil wir gestern bis spät gedreht haben.
22:14Angeblich ja nicht alleine.
22:15Anna Feichtl war bei Ihnen?
22:17Ja, das stimmt.
22:19Ich wäre aber sehr verbunden, wenn das hier unter uns bleibt.
22:22Offiziell bin ich als Single, also für meine Fans.
22:24Ja, das können wir jetzt erst einmal nicht versprechen.
22:28Wann hat sie denn die Wohnung verlassen?
22:31Das kann ich Ihnen leider nicht sagen.
22:33Als ich so kurz nach neun aufgewacht bin, war sie auf jeden Fall schon aus dem Haus.
22:38Hören Sie, wir beide haben nichts mit dem Ohr zu tun, ja?
22:41Und ich müsste jetzt auch los.
22:43Schließlich braucht Anna jetzt jede Menge Trost.
22:45Ist klar.
22:46Ja, bitte.
22:47Danke.
22:48Tschüss.
22:49Wiederschauen.
22:52Und zack hat die Anna Feichtl kein eindeutiges Alibi mehr.
22:56Ja, sie hätte unbemerkt zum Tatort fahren können.
22:59Wissen Sie was, der Herr Mohr, soll ich bei den Nachbarn vom Herrn Omba nachfragen,
23:03vielleicht hat ja da jemand mitgekriegt, wie sie das Haus verlassen hat.
23:06Ich schreibe Ihnen.
23:08Wissen Sie was, ich würde mich ja gerne nochmal mit dieser Produzentin unterhalten.
23:12Weil ich habe da den Eindruck, sie weiß mehr als wie sie es sagt.
23:17Äh, Entschuldigung, Frau Kollegin, ich müsste nochmal kurz telefonieren.
23:21Gut, ich warte im Wagen auf Sie.
23:30Ja, Anton?
23:32Servus, Kalli.
23:33Du, es gibt Neuigkeiten.
23:34Deine Frau war tatsächlich nicht in Rengsburg, sondern laut Handywartung in Bad Tölz.
23:41Dann hat sie mir also doch angelogen.
23:43Ja.
23:44Schaut's aus.
23:45Hast du nicht mehr mit deiner Frau telefoniert?
23:48Ich meine, immerhin hat die ja behauptet, dass sie mit der anderen nach Regensburg ist.
23:52Nein, aber die werde ich jetzt gleich anrufen.
23:54Und wenn ich was Neues weiß, dann melde ich mich wieder bei dir.
23:57Bist du wirklich ein Freund?
24:00Ja, das passt schon, Kalli.
24:02Also, Servus.
24:04Servus.
24:08Hilde, ich bin's.
24:12Hilde, ruf mich bitte zurück.
24:15Da war der Anton.
24:17Ja.
24:26Frau Protzl, wir haben gehört, dass es letzte Woche einen hochemotionalen Streit gab zwischen dem Ricardo Amba und unserem Opfer.
24:34Wissen Sie da was drüber?
24:35Ja, ich hab's mitbekommen am Rande.
24:37Und wieso haben Sie uns dann davon heute Morgen nichts erzählt?
24:40Ich wollte den Ball flach halten. Die Leute da draußen sollen von unseren Internen nichts mitbekommen.
24:45Aber diese Internas sind für uns von größter Bedeutung.
24:49Ja gut, dann sag ich Ihnen mal was.
24:52Isabel Feichtel und Ricardo Amba hatten eine Affäre, aber angeblich hat er ihre Gefühle nicht erwidert.
24:57Daher wohl der Streit.
24:59Ich dachte, Ricardo Amba war mit der Zwillingsschwester Anna Feichtel liiert.
25:03Wussten Sie das?
25:04Nein.
25:05Und das interessiert mich auch nicht.
25:07Meine Aufgabe ist es, den Leuten da draußen eine Illusion zu verkaufen.
25:11Eine Wohlfühlserie für die ganze Familie.
25:13Wer was mit wem hat, ist mir egal.
25:16Und unsere Aufgabe ist es, diesen Mord aufzuklären, ja?
25:19Ja, das verstehe ich auch.
25:21Aber ich fürchte, ich kann Ihnen dabei nicht helfen.
25:24Entschuldigen Sie bitte.
25:26Da bin ich wieder.
25:27Danke.
25:29Also wenn das wirklich stimmt, was Sie jetzt gerade gesagt hat,
25:32dass unser Opfer was mit dem Ricardo Amba hatte,
25:35dann hätte Ihre Schwester ein handfestes Motiv.
25:38Sehe ich ganz genauso.
25:40Entschuldigung, Entschuldigung.
25:41Meine Frau, da muss ich leider hingehen.
25:43Naja, Frau Stockel hat mich auch gerade versucht anzurufen.
25:45Ja.
25:47Hilde?
25:49Grüß dich, Anton.
25:51Du, ich wollte dich nur schnell zurückrufen.
25:53Ich bin ja noch in Regensburg mit der Anna.
25:55Aber ich habe ganz schlechten Empfang.
25:57Was?
25:58Am besten, ich erzähle dir alles, wenn du morgen nach Hause kommst.
26:01Ja?
26:01Bussi, Bärli.
26:03Bussi, Bärli.
26:03Hilde.
26:04Hilde.
26:06Hilde.
26:09Ja, von wegen Bussi.
26:10Jetzt wird es aber hinterher befahren.
26:16Anton?
26:17Ja, du, Kalli, jetzt gerade hat mich meine Frau zurückgerufen.
26:20Sie ist jetzt gerade just am Ende mit deiner Frau in Regensburg beim Bummeln.
26:26Und hat einen ganz schlechten Empfang gehabt.
26:29Ja, die Anna ist doch laut Handyortung in Bad Tölz.
26:32Fakt ist, dass uns unsere Frauen anlügen.
26:35Hä?
26:35Warum auch immer.
26:37So, meinen Termin in Rosenheim verschiebe ich auf meinen Vormittag.
26:39Dafür erzähle ich keine mehr.
26:41Ja, das verstehe ich.
26:42Ich fahre jetzt heim nach Passau und stelle die Anna zur Rede, wenn es zurückkommt.
26:45Ja, und ich werde jetzt nachher mal Hilde nochmal anrufen und fragen, was da los ist.
26:49Servus.
26:50Ja, servus.
26:52Interessante Neuigkeiten, Herr Kollege.
26:54Der Ehemann des Opfers war letzte Woche bei einem Scheidungsanwalt.
26:58Vielleicht ist er ja dahintergekommen, der Servus mit dem Ricardo Ombach gehabt hat.
27:01Ja, vielleicht.
27:02Und noch was Interessantes hat Frau Stockel herausgefunden.
27:05Und zwar, die Stadt wollte Herrn Reichmann den Grund für dieses Quartier am Fluss erst gar nicht geben.
27:10Am Ende fiel dann ganz überraschend doch die Wahl auf ihn.
27:14Ja, die soll er uns am besten selber erklären.
27:16Ja, fahren wir hin, oder?
27:17Ja.
27:17Bei Ihnen alles gut?
27:18Ja.
27:19Probleme mit Hilden?
27:20Ja, nein, nein, nein, nein, nein.
27:26Sie haben uns gar nicht erzählt, dass Sie sich scheinen lassen wollten.
27:31Wer sagt das?
27:32Ich nehme an, dass Sie nicht zum Spaß letzte Woche bei einem Scheidungsanwalt waren.
27:38Ja.
27:40Das ist richtig.
27:41Ich war dort.
27:42Ich habe mich beraten lassen.
27:45Wieso?
27:46Ich habe herausgefunden, dass mich meine Frau wieder mal mit einem anderen Mann hintergangen hat.
27:51Mit Ricardo Ombach.
27:53Woher wissen Sie das?
27:54Wir wissen so einiges, zum Beispiel, dass der Ricardo Ombach ebenfalls ein Verhältnis mit ihrer Schwägerin hat, mit der Anna
28:01Feichtl.
28:02Das wusste ich wiederum noch nicht.
28:04Meine Geschichten scheinen sich wohl zu wiederholen.
28:07Was denn bitte für Geschichten?
28:09Vor 15 Jahren hatte meine Frau auch schon eine Affäre mit dem damaligen Ehemann von Anna.
28:15Ich kannte meine Frau damals noch nicht.
28:18Wie ist das damals ausgegangen?
28:20Na, die beiden haben sich scheiden lassen.
28:21Das ist ja interessant.
28:23Fakt ist, dass Sie aber auch ein Mordmotiv haben.
28:26Eifersucht.
28:31Die Zeiten sind vorbei, Frau Hauptkommissarin.
28:36Eines noch, Herr Reichmann, bevor ich es vergiss.
28:39Die Stadt Rosenheim wollte Ihnen ja den begehrten Baugrund für Ihr Projekt Quartier am Fluss zunächst nicht geben.
28:48Wie kam es denn dann zu diesem spontanen Sinneswandel?
28:52Frage.
28:53Das haben die Herrschaften vom Baudezernat so entschieden.
28:56Wissen Sie, wer der ausschlaggebend war?
28:59Da bin ich überfragt.
29:01Im Falle einer Scheidung wäre nicht er schlecht dargestanden, sondern Sie.
29:05Die hatten ja Gütertrennung vereinbart.
29:07Also wäre es logischer gewesen, wenn Sie ihn umgebracht hätte, oder?
29:10Das haben jetzt aber Sie gesagt.
29:13Also, ich finde persönlich die Anna Feuchtel schon sehr tatverdächtig.
29:17Nur dazu, seitdem wir wissen, dass ihr das Opfer, also sprich ihre eigene Schwester, schon zweimal Mann ausgespannt hat.
29:23Die sollte man unbedingt noch mehr auf den Zahn füllen.
29:25Dann lasse ich Sie einbestellen.
29:26Sehr gern.
29:33Hallo, Miriam.
29:34Ah, hallo, Julia. Pass auf.
29:36Ich habe jetzt vorhin gerade der Anna Feuchtel aufs Band gesprochen und habe gesagt, dass sie sich umgehend bei uns
29:41melden soll.
29:42Hat sie bis jetzt nicht getan.
29:44Dann habe ich es bei der Produktion probiert und die konnten mir leider auch nicht weiterhelfen.
29:48Na ja, ich glaube jetzt nicht, dass Fluchgefahr besteht.
29:51Haben wir alles schon gehabt.
29:53Noch was.
29:54Vor 15 Jahren war Anna Feuchtel angeblich verheiratet.
29:57Die Ehe ging aber unschön auseinander, weil ihre Schwester ihr den Mann ausgespannt hat.
30:03Könntest du jetzt mal gucken, ob du darüber noch was findest?
30:06Selbstverständlich.
30:07Ah, und gibt es eine Telefonliste vom Opfer?
30:09Also, die Kollegen sind gerade dran, die gelöschten Nachrichten wieder herzustellen.
30:13Denn der Verlauf der Anrufe ist auch gelöscht worden, allerdings vor ihrem Tod.
30:19Na, dann hat sie den vielleicht selbst gelöscht.
30:21Wahrscheinlich.
30:22Danke.
30:23Bitte.
30:24Und?
30:26Keine Spur von Anna Feuchtel.
30:27Und, was du machen möchtest? Schreiben wir es zur Fahndung aus.
30:29Ich würde noch abwarten.
30:32Herr Mohr, haben Sie was für uns?
30:33Ach so, ja, freilich.
30:35Ich habe mit Herrn Willis geredet und der hat mir bestätigt, dass er sich heute in der Früh wirklich mit
30:39Herrn Reichmann getroffen hat.
30:40Allerdings nicht zwischen acht und neun, sondern halt erst um eine halbe Zehne.
30:45Also hat der Herr Reichmann jetzt kein Alibi mehr.
30:48Vielleicht hat er uns ja das bloß vorgemacht, von wegen keine Eifersucht dazu.
30:51Herr Mohr, können Sie da nochmal nachhaken?
30:53Vielleicht hat ja Herrn Reichmann irgendjemand oder sein Autor am Set gesehen.
30:56Ja, freilich.
31:00So, kommt sie mal schnell, ich hätte was für euch.
31:03Also das Foto ist vor zwei Wochen in Rosenheim entstanden und es schaut so aus, als wenn da noch alles
31:09in Ordnung gewesen ist zwischen der Isabel Feuchtel und ihrem Mann.
31:12Und wer ist der Typ, der sich mit ihrem Ehemann so gut versteht?
31:15Jakob Haller heißt der.
31:17Der arbeitet beim Baudezernat in Rosenheim.
31:20Vielleicht war er dann eher ausschlaggebend für die Vergabe vom Quartier im Fluss.
31:25Jetzt bleiben wir erst einmal bei den Fakten.
31:27Also ich habe es schon probiert im Baudezernat, aber da geht halt keiner mehr hin.
31:31Pflügen, wir müssen schnell.
31:37Bin aus Rückspur zurück, Bussehilde.
31:42Das darf doch wohl nicht wahr sein.
31:48Entschuldigung, Herrschaften, ich würde mich dann in den Feierabend verabschieden, gell?
31:52Für Gott beinahmt.
31:54Tschüss.
31:54Wiederschauen.
31:56Ach, Julia.
31:58Ich habe mir nochmal den Ex-Mann von der Anna genauer angeschaut.
32:03Ich habe nichts gefunden.
32:04Bringt uns also leider nicht weiter.
32:06Danke trotzdem.
32:07Ich würde jetzt gern Feierabend machen.
32:09Gut, ich auch. Bis morgen.
32:10Bis morgen.
32:22Bis morgen.
32:28Kommissar Jatrosenheim-Beck am Apparat Stockel.
32:31Was kann ich für Sie tun?
32:33Ach, in Bad Tölz.
32:35Anna Schlickenrieder.
32:38Ja, und kann es sein, dass es Anna Feichl ist?
32:41Kann sie sich denn ausweisen?
32:44Warten Sie mal kurz.
32:45Ich rufe meinen Kollegen an und melde mich gleich wieder bei Ihnen.
32:52Er legt.
32:55Haselnuckel wahrscheinlich.
32:59Ja, hallo.
33:00Hier nochmal Beck.
33:01Also erstmal festhalten.
33:02Wir melden uns wieder.
33:03Wiederhören.
33:07Hilde, ich weiß, dass du und Anna nicht in Rengstburg wartest.
33:13Äh, woher?
33:14Laut Handy-Ortung ist sie nämlich in Bad Tölz.
33:18Aber Anton, warum ist sie denn geortet worden?
33:20Gegenfrage, warum hast du mich umgeladen?
33:24Also gut.
33:25Die Anna, die war heute allein in Bad Tölz.
33:28Weil die hat für den Kai zum Geburtstag beim Goldschmidt-Lohfein eine Uhr gekauft.
33:32Wie bitte?
33:33Na ja, also die Uhr, die hat er schon letzte Woche bei der Auslage von dem Goldschmidt gesehen.
33:37Und da war er ganz begeistert.
33:39Und dann haben wir uns überlegt, damit er nichts merkt,
33:41wir erzählen euch einfach, dass wir zum Shop nach Regensburg fahren.
33:44Und in Wirklichkeit bin ich aber ein paar Sauble.
33:46Also das darf doch nicht wahr sein.
33:48Und der Kalli meint sich oder einen anderen.
33:50Was?
33:51Okay, Anton, so ein Schmarrn.
33:55Du, jetzt klingelst du mir an der Tür.
33:57Ich rufe dich später wieder an, gell?
33:59Ja, äh, ich fahre jetzt erst einmal auf den Hof.
34:01Äh, pfört die.
34:03Oh.
34:08Herr Kalli, was machst du jetzt du da?
34:10Servus, Hilde.
34:11Ich werde gern mit dir reden.
34:12Darf ich reinkommen?
34:14Freilich.
34:22Hilde, ich weiß, dass ihr zwei heute in Bad Tölz wart.
34:25Von wegen Regensburg.
34:28So wie es auch schaue, ist die Anna immer noch dort.
34:30Und das Telefon geht es auch nicht.
34:32Okay, Kalli, jetzt machst du mal keine Sorgen.
34:36Es ist alles in bester Ordnung.
34:38Könnte es sein, dass die bei dem Goldschmidt ist, diesem Lohfein?
34:41Okay, wie kommst du jetzt da drauf?
34:43Ich war letzte Woche mit dir in seinem Laden und da hat er dir schon schöne Augen gemacht.
34:47Schau mal, was ich im Internet gefunden hab.
34:52Promi Goldschmidt Lohfein, wie immer, mit einer schönen Frau.
34:57Absoluter Playboy ist das, dieser Lohfein.
34:59Okay, Kalli, das passt doch so gar nicht zu Anna.
35:02Ich weiß nicht mehr, was ich denken soll.
35:14Und Hilde, gibt's was Neues?
35:16Anton, jetzt stell dir mal vor, dieser Goldschmidt Lohfein, das ist ein richtiger Playboy.
35:22Der verführt rein, weil sie die Frauen.
35:23Aha, und woher warst du jetzt das schon wieder?
35:26Also der Kalli war grad da und die hat meinen Artikel aus dem Internet gezeigt.
35:29Du sag mal, was ist denn mit der Anna?
35:31Die ist nicht erreichbar und daheim ist sie auch nicht.
35:35Kannst du dir vorstellen, dass die Anna wirklich ein Techtl-Mächtl mit diesem Lohfein hat?
35:39Also ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht mehr, was ich denken soll.
35:43Aber wenn das stimmt, dann hätte ich ihr noch ein handfestes Alibi verschafft.
35:46Ja, also das hast du jetzt nicht ahnen können.
35:48Ja, und dich, dich hab ich auch noch angeschwindelt.
35:51Also es tut mir jetzt wirklich leid, Berli.
35:53Ja, ist schon gut, heiße Mucki.
35:55Für dich.
35:56Für dich.
36:09Morgen zusammen.
36:10Grüß Gott, Herr Stadler.
36:12Frau Stockel, Sie haben ja gestern versucht, mich zu erreichen.
36:16Nein, das war ich.
36:18Es ging um eine gewisse Anna Schlickenrieder.
36:23Was ist mit dir?
36:24Die hab ich gestern vorläufig festnehmen lassen.
36:27Ja, aber wieso denn das?
36:29Naja, angeblich haben Kollegen aus Rosenheim sie orten lassen.
36:33Da bin ich davon ausgegangen, dass sie das waren.
36:35Die wollte Bad Tölz gerade verlassen und es war nicht ganz klar, ob sie nicht vielleicht doch Anna Feichtl ist.
36:40Ja, aber Sie haben doch gerade selber gesagt, dass es sich dabei um die Anna Schlickenrieder handelt.
36:45Naja, ich wusste nicht, ob sie vielleicht mit dem Namen von ihrem ersten Ehemann unterwegs ist.
36:49Die konnte sich nicht ausweisen.
36:51Sie waren unterwegs.
36:52Das war mit so riskant.
36:54Ja, aber die Anna Schlickenrieder und die Anna Feichtl, die sind ja zwar ganz unterschiedliche Personen.
36:58Herr Stadler, das wissen wir mittlerweile auch.
37:01Ja, und wo ist sie jetzt mit der Anna Schlickenrieder?
37:03Erstmal wieder auf freiem Fuß, aber jetzt würde ich von Ihnen ganz gerne wissen, warum die geortet wurde.
37:11Ja?
37:13Grüß Gott.
37:14Grüß Gott.
37:15Karl Schlickenrieder mein Name.
37:18Anton, die Anna hat endlich angerufen.
37:20Hast du einen Moment?
37:21Ja, was, was, Karl? Ich geh mir am besten um.
37:30So, Julia.
37:32Karl Schlickenrieder.
37:34Anna.
37:35Klingelt's da bei dir?
37:37Klingeln, Miriam?
37:38Da läuten bei mir sämtliche Alarmglocken.
37:43Anton, du glaubst nicht, was man dir jetzt gerade für eine Geschichte am Telefon erzählt hat.
37:47Was denn?
37:49Sie hat zugegeben, dass sie gestern allein in Bad Tölz war.
37:53Dort hat sie angeblich beim Goldschmidt Lohfein eine Uhr für mich gekauft, die mir so gut gefallen hat.
37:58Aha.
37:59Kurz darauf sei die Polizei vor ihr gestanden.
38:03Die haben sie dann mit auf die Wache genommen und wegen eines angeblichen Mordfalls da behalten.
38:08Und heute früh haben sie Diana wieder entlassen.
38:11So eine Hahnemühende Geschichte musst du dir erstmal ausdenken.
38:18Kalli, die Geschichte stimmt.
38:23Was?
38:25Tilde hat auch zugegeben, dass sie gestern den ganzen Tag allein da waren war.
38:29Du hast doch kein Wort darüber verloren, als ich gestern Abend bei euch war.
38:32Die Sache ist ein bisschen aus dem Ruder gelaufen.
38:35Wir suchen eine Tatverdächtige namens Anna.
38:38Und meine Kollegin ist davor ausgegangen, dass es sich bei deiner Anna eben um diese Anna handelt.
38:46Was machen jetzt?
38:47Kalli, heimfahren, entschuldigen, essen gehen.
38:51Italiener, der Umberto, der Maximal Rivera.
39:03Also, Entschuldigung, Frau Beck, ich hätte Sie da von Anfang an einweihen müssen.
39:07Aber ich habe ja nicht ahnen können, was das für Züge annimmt.
39:10Sie wollen jetzt aber nicht sagen, dass Sie hier privat einfach...
39:13Ja, so genau wollen Sie das gar nicht wissen.
39:16Es war nicht korrekt.
39:17Machen wir es so, es kommt nie wieder vor, Irrenwort.
39:20Ach, Herr Stadler, ich war auch schon fleißig heute Morgen.
39:23Und zwar habe ich mir den Jakob Haller einmal vorgenommen.
39:26Der Oldtimer auf dem Foto ist seiner.
39:28Und laut Zulassungsstelle hat er noch drei weitere.
39:31Ich frage mich, wie kann sich der das von seinem Gehalt im Baudezernat leisten?
39:35Also, und jetzt denken Sie, der Ben Reichmann hat den Jakob Haller geschmiert,
39:39um so an das Partier am Fluss zu kommen.
39:41Entschuldigung, aber das nenne ich eine blühende Fantasie.
39:45Nichts blühende Fantasie, saftige Wiesen.
39:48Wir haben handfeste Beweise.
39:49Ganz genau, Herr Stadler.
39:51Hier, die Kontoauszüge von Ben Reichmann.
39:54Vor etwa einem Jahr und später nochmal wurden jeweils höhere Beträge ins Ausland überwiesen.
40:00Und jetzt müsste man kombinieren können, Herr Stadler.
40:04Wem gehört das Konto?
40:06Der Dings, der Jakob Haller?
40:10Bingo.
40:13Frau Stockel, dann haben Sie ja doch den richtigen Riecher gehabt.
40:16Respekt.
40:17Danke.
40:17Bitte.
40:18Die KTU war auch nicht untätig.
40:20Sie hat Nachrichten von unserem Opfer wiederherstellen können.
40:33Herr Reichmann, Sie haben ja dieses begehrte Baugrundstück nur gekriegt,
40:38weil Sie den Jakob Haller geschmiert haben.
40:42Ja.
40:43Das war ein Riesenfehler von mir.
40:45Der Fehler war, dass Sie es Ihrer Frau erzählt haben.
40:48Wir wissen, dass Ihre Frau Sie erpresst hat.
40:52Wir konnten nämlich folgende Nachricht von Ihrer Frau an Sie wiederherstellen.
40:55Ich hänge dich hin wegen dem Quartier am Fluss, wenn du die Scheidung einreichst.
41:00Sie wollte 500.000 Euro Schweigegeld von Ihnen.
41:03Und deswegen haben Sie Ihre Frau zum Schweigen gebracht.
41:09Ich habe ein Alibi.
41:12Ja, Sie haben sich zur Tatzeit angeblich mit dem Herrn Willis getroffen.
41:17Das Treffen fand allerdings erst nach dem Mord statt.
41:21Ja, Herr Maar.
41:22Ja, feierlich.
41:23Halber Zähne.
41:25Das ist noch lange kein Beweis, dass ich meine Frau getötet habe.
41:28Dann schauen Sie mal, was wir noch gefunden haben.
41:32Was soll das sein?
41:34Ein rotes Seidentuch.
41:36Ihre Frau wurde nämlich erwürgt.
41:37Und am Hals Ihrer Frau konnten wir rote Fasern feststellen.
41:40Und ich bin mir sicher, dass wir auf diesem Tuch Hautschuppen von Ihnen finden werden.
41:44Ich hatte das Tuch so gut versteckt.
41:47Herr Reichmann, Sie sind vorläufig festgenommen wegen des dringenden Tatverdachts,
41:51Ihre Frau Isabel Feichtel getötet zu haben.
41:53Herr Maar.
41:55Herr Reichmann, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:58Herr Reichmann, mitkommen.
42:01Hm?
42:08Um was geht es denn da eigentlich in dieser Fernsehserie Verliebt in Rosenheim?
42:12Wahrscheinlich das Übliche.
42:14Liebe, Eifersucht, Geheimnisse.
42:16Gut, dazu brauche ich keine Seifenoper.
42:20Nein, wirklich nicht.
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