- vor 2 Tagen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Die Rosenheim-Cops (580) Staffel 25 Folge 2 - Ein Schwarm für Hansen
Kategorie
🎥
KurzfilmeTranskript
00:00Jetzt, schau.
00:02Du, Anton, hast du vielleicht Lust, am Ende der Woche mit mir ins Museum der Künste zu gehen?
00:09Da gibt's ein Vernissage der Sonderausstellung der Sammlung Carlsen.
00:12Ein Vernissage?
00:13Mhm.
00:15Äh, braucht man für sowas keine Einladungskarten?
00:17Naja, die würde uns doch die Frau Hofer überlassen, ist doch im Urlaub.
00:21Ach, geh, da kommen ganz tolle Leute und die Bilder sind vielleicht auch ganz interessant.
00:26Und ein bisschen Kultur schadet dir nix.
00:28Ja, also, äh, da wird doch bloß wieder geredet und geredet und geredet und meinst du nicht, dass das stinklangweilig
00:36ist, heiße Mucki?
00:38Gut, dann gehen wir halt nicht hin.
00:40Aber womöglich verpasst du die ganzen guten bayerischen Schmankerl, die es da gibt, laut Frau Hofer.
00:46Ist das so?
00:47Mhm.
00:49Na, aber wenn das so ist, jetzt fragt sich bloß, was die Kunstwelt unter bayerischen Schmankerl versteht.
00:54Hm?
01:03Guten Morgen, Stockel.
01:04Guten Morgen, Michi.
01:06Sind die zwei schon unterwegs?
01:08Die zwei sind noch gar nicht da.
01:10Ah.
01:11Momentan ist sie ruhig bei uns.
01:12Hm, sei doch froh, kommt selten vor.
01:18Kippo Rosenheim, Apparat Stockel, grüß Gott.
01:21Äh, ja, wie kann ich Ihnen weiterhelfen?
01:26Ah.
01:27Ja.
01:29Könnten Sie mir die Adresse geben?
01:32Gut.
01:32Ja, bitte bleiben Sie ganz ruhig, fassen Sie nichts an, wir kommen.
01:36Michi, dahin ist mit der Ruhe, es gab er da leicht.
01:39Und zwar ein gewisser Dr. Johannes Lechhober, das ist der Direktor vom Museum der Künste, der ist tot aufgefunden worden.
01:45Ja.
01:46Ja, am besten ist du fast gleich hin.
01:48Ja.
01:50Sagst du, in der Frau Dimas Bescheid zu den zwei?
01:53Ja, bin ich schon dabei.
01:54Super.
02:02Deine Cousine auf ein Uhr.
02:04Meine oder deine Uhr?
02:05Meine.
02:06Hi, seine.
02:07Hallo, Wiebke.
02:08Ach, entschuldige, dass ich es gestern Abend nicht geschafft habe, aber meine Haare waren total ironiert.
02:13Gut siehst du aus.
02:14Ja, danke, aber gestern sah ich aus wie aus dem Teich gezogen und so konnte ich auf keinen Fall unter
02:18Leute gehen.
02:19Hey Joe, wie geht's dir?
02:21Alles bestens und dir?
02:22Ach, Stress wie immer.
02:25Sei doch so lieb, machst du mir bitte einen Cappuccino?
02:27Soja statt Milch.
02:28Nein, lieber Hafermilch.
02:30Noch besser.
02:32Mandelmilch.
02:33Äh, Marie, ein Cappuccino ohne Sojamilch, ohne Hafermilch, dafür mit Mandelmilch, bitte.
02:39Gerne.
02:40Wo waren wir stehen geblieben?
02:42Ähm, bei deinen Haaren, dein ruiniertem.
02:44Ja, ich habe ihr schon gesagt, dass es mir leid tut, aber dafür war ja Olivia da.
02:48Habt ihr euch gut verstanden?
02:50Du, sag mal so, wir waren uns nicht ganz unsympathisch.
02:53Nicht ganz unsympathisch.
02:55Da sind die Funken geflogen ohne Ende.
02:58Und sie hat an der Hand Selfies mit ihm gemacht.
03:02Telefon für dich.
03:03Oh, danke für den Hinweis.
03:04Das würde ich ordentlich machen.
03:07Morgen, liebe Frau Stockel, was kann ich Schönes für Sie tun?
03:09Herr Hansen, folgendes, Sie müssten bitte zum Museum der Künste, der Direktor, der Dr. Johannes Lechhuber, ist da tot aufgefunden
03:16worden und die Adresse schicke ich Ihnen auf Sandy.
03:18Gut, Frau Stockel, ich eile.
03:20Eilen Sie, Herr Hansen, eilen Sie. Bis später.
03:26Ja, also der Herr Dr. Lechhuber ist 63 Jahre alt geworden und gefunden hat ihn hier, sein Stellvertreter.
03:32Sein Stellvertreter, ja.
03:33Hat der auch einen Namen?
03:35Der Freund hat ja einen Namen, Maximilian Metzl.
03:37Ich warte auf euch im Büro.
03:39Gut, wie sieht es mit Familie aus?
03:41Frau Metzl.
03:42Ein Amor von unserem Opfer, natürlich.
03:44Ach so.
03:45Ja, also der war verheiratet mit seiner Frau, mit der Sabine, eben aus Lechhuber.
03:50Und Kinder haben sie keine.
03:53Keine?
03:54Na gut, dann bestellen Sie uns bitte, Frau Sabine Lechhuber, aufs Kommissariat, mein, sobald wir hier durch sind.
03:59Jawohl.
04:04Entschuldigung, kleine Frage.
04:05So Tatort anschauen, wie wäre es?
04:07Also von meiner Seite aus gern.
04:09Von mir aus auch, Sie.
04:11Ich bin dabei.
04:11Ja, ja.
04:13Frau Stockel könnte schon mal mit dem Hintergrund-Check aufhangen.
04:16Ja, ja. Vermögenswerte, Testament, Vorstrafen, alles.
04:21Frau Metzl.
04:24Was ist da passiert?
04:26Ja, das ist jetzt die Vorbereitung für eine Ausstellungseröffnung Ende der Woche.
04:31Und zwar mit Bildern aus der Sammlung Karlsson.
04:34Ach, Sammlung Karlsson, die ist sehenswert.
04:36Wurde in Hamburg gezeigt.
04:37Haben Sie schon geschaut?
04:38Ich?
04:38Nein.
04:39Echt?
04:40Ah, ich kann auch was dazu beitragen.
04:42Und zwar bei der Vernissage gibt es bayerische Schmankerl.
04:44Ah, Sie meinen an.
04:46Hamburg gab's Hamburger.
04:47Was?
04:49Herr Mohr, hat die Ausstellung irgendwas mit unserem Fall zu tun?
04:53Äh, weiß ich nicht.
04:55Auf jeden Fall, da hinten geht's runter in die Katakomben.
05:00Rechts?
05:01Ja.
05:02Jo.
05:03Und Punkt gleich noch einmal rechts.
05:04Gut.
05:06Äh, vorhin ist, wenn jemand immer braucht, sie wird gerne deinen Kollegen helfen, gehen Mitarbeiter befragen und so.
05:11Passt das?
05:11Gut.
05:12Ja, gern, gern, gern.
05:13Bis gleich.
05:14Ja, rechts.
05:15Klar, ja.
05:15Moin.
05:16Servus.
05:17Morgen, Elena.
05:18Morgen, Frau Dimas.
05:20Guten Morgen.
05:21Wo sind wir denn?
05:22Ja, wahrscheinlich ein Lochbruch des linken O's Parietale, also des Scheitelbeins.
05:27Das Opfer wurde von hinten erschlagen und war sofort tot.
05:30Mhm, in Tatwaffe?
05:32Ja, das hier ist eine Plastik des Gottes Shiva.
05:38Chola Bronze, frühes 11. Jahrhundert.
05:41Shiva ist einer der Hauptgötter des Hinduismus und verkörpert das Prinzip der Zerstörung.
05:45Ich weiß.
05:46Dann weißt du ja irgendwie, ob das Absicht war.
05:49Was ist der Mord?
05:49Nein, ob das eine Art Botschaft war vom Shiva.
05:53Eine Botschaft?
05:55Möglich, ne?
05:58Elena, kannst du schon den Todeszeitpunkt eingrenzen?
06:00Ja, der war gestern Abend zwischen 22 und 23 Uhr.
06:03Gut, gut, gut, gut.
06:13Guten Morgen, Olivia.
06:14Guten Morgen.
06:15Hast du es jetzt geschlafen?
06:17Ich habe dir vorher eine Nachricht geschickt, auf die hast du noch gar nicht reagiert.
06:20Nein, ich habe mich schon mit Sven getroffen.
06:23Apropos, was ist mit den Fotos von gestern Abend?
06:25Sind die gut geworden?
06:27Die Selfies mit deinem Cousin?
06:29Sag du es mir.
06:31Ja.
06:33Das ist Mist.
06:35Das auch.
06:40Ja, die letzten drei sind ganz gut.
06:42So, die lädt du jetzt hoch und sobald Pascal die Fotos sieht, wird er es bereuen, dich so sträflich vernachlässigt
06:47zu haben.
06:48Ich glaube ja immer noch, dass er eine andere hat.
06:52Quatsch.
06:52Du bist das Beste, was ihm je passiert ist.
06:54Der muss nur ein bisschen wachgerüttelt werden.
06:57Sag mal, was ist eigentlich, wenn Sven herausfindet, dass wir ihn nur benutzt haben, um Pascal eifersüchtig zu machen?
07:02Das wird er nicht rausfinden.
07:04Olivia, jetzt mach dich mal ein bisschen locker.
07:05Das wird schon klappen.
07:06Ich kümmer mich aus mit eifersucht.
07:08So, hochladen.
07:09Ja.
07:12Jetzt.
07:15Ja, damit ist da wie eine Frage.
07:16Ja.
07:17Wenn man sowas ausstellt, rollt man das von oben herunter oder mehr so von unten her?
07:22Ja, also man hakt die oben ein.
07:23Herr Mauer.
07:23Da rollt man die.
07:24Entschuldigung.
07:26Na, wissen wir denn schon, wie der Täter ins Gebäude reinkommen ist?
07:30Nein, das wissen wir definitiv nicht.
07:32Also eingebrochen ist er auf gar keinen Fall, weil es keine Spuren gibt.
07:35Mhm.
07:36Also muss der Täter ungehindert Zugang zum Museum gehabt haben.
07:39Auch nach Dienstschloss.
07:39Dann fragen wir doch am besten den Herrn Metzl, wer alle einen Schlüssel dazu hat zum Gebäude.
07:45Herr Mauer, wo haben Sie gesagt, wenn man...
07:47Na, in seinem Büro halt.
07:48Ja, aber wo ist das Büro?
07:50Also, da gehen Sie einmal zurück und dann geradeaus und dann die dritte Türe rechts.
07:56Nein, falsch.
07:57Dritte Türe links und dann gehen Sie, gehen Sie, gehen Sie bis hin.
08:00Also gleich da hinten?
08:01Ja, genau.
08:02Gut.
08:03Ist bei der Befragung der Mitarbeiter eigentlich was rausgekommen?
08:06Nein, noch nicht.
08:06Wir sind aber auch noch nicht durch.
08:07Aber ich muss ja gerade sagen, ich habe nicht geglaubt, wie viele Menschen in so einem Museum arbeiten.
08:13Also da haben wir die Leute vom Büro, dann haben wir die Kassiererin, dann haben wir die Damen von der
08:17Garderobe,
08:17dann haben wir die Wärter, dann haben wir den Wachschutz,
08:20dann haben wir eine Putzkolonne, dann haben wir einen Hausmeister oder einen Gärtner oder der Gärtner Gehilfen.
08:25Ja, Mann.
08:25Gerne weitermachen, gell?
08:26Ja, ja.
08:27Oder einen Rahmenmacher haben Sie auch noch, der ist aber gerade den Mutterschutz.
08:31Ja.
08:31Ja, Herr David, Herr David.
08:39Entschuldigung, Herr Metzl.
08:42Ja.
08:43Wunderbar, Schanz.
08:45Mein Name ist Staudler.
08:47Grüpo Rosenheim, das ist mein Kollege der Herr Hansen.
08:50Tach, ich habe Sie bereits erwartet.
08:53Was kann ich für Sie tun?
08:54Ja, Herr Metzl, Sie haben an den toten Herrn Lechhuber gefunden.
08:59Wie genau ist es gewesen?
09:04Ich war auf meinem Kontrollgang, den mache ich jeden Morgen, bevor wir das Museum fürs Publikum öffnen.
09:11Okay, also Sie laufen so durchs Untergeschoss und dann...
09:15Ähm, da bin ich um die Ecke gebogen und der Lager dann, der Chef.
09:23Herr Metzl, wie ist denn das mit dem Zugang zum Museum geregelt?
09:27Hat doch jeder Mitarbeiter Schlüssel für alles oder wie muss man sich das vorstellen?
09:30Nein, wir benutzen Chipkarten, die mit der Kategorie 1 haben und begrenzten Zugang zum Haus.
09:36Aha.
09:37Wer hat denn alles so eine Chipkarte dieser Kategorie 1?
09:41Äh, Dr. Lechhuber.
09:44Ja, und das Personal vom Wachsturz.
09:46Und Sie nehme ich an, oder nicht?
09:48Ja, klar, natürlich, ich auch.
09:51Und sagen Sie mal, wird irgendwo zentral gespeichert, wer wann das Museum betreten hat?
09:55Nein, das wollte Dr. Lechhuber nicht.
09:58Wäre auch zu schön gewesen, oder?
09:59Mhm.
10:01Herr Metzl, war der Herr Dr. Lechhuber in der letzten Zeit vielleicht anders drauf?
10:08Also, bist du ein bisschen eigenartig oder so?
10:10Hat er vielleicht mal Probleme erwähnt, oder dass er Streit hatte mit jemandem, sowas?
10:19Man soll ja nicht schlecht über Tote reden.
10:22Aber?
10:30Oh mein Gott, Frau Grassecker, das müssen Sie sich ansehen.
10:33Was denn?
10:34Ja, ich folge doch der Cousine vom Herrn Hansen auf den sozialen Medien.
10:37Der Wiebke Dippenbrock.
10:39Warum?
10:40Äh, so halt.
10:41Die hat coole Kleider, kennt berühmte Leute und jettet durch die Welt.
10:44Ach so.
10:45Ja, und jetzt müssen Sie gucken, was ich gerade entdeckt habe.
10:50Ja, da schau her.
10:51Das ist ja der Herr Hansen.
10:53Und wer ist die Dame neben ihm?
10:55Ich denke mal, seine neue.
10:57Wer hat eine neue?
10:58Wie es ausschaut, der Herr Hansen.
11:00Warte, Hansen, musst du sehen.
11:05Also, eins muss ich mich nicht lassen.
11:07Geschmack hat er ja.
11:07Ja.
11:09Ja?
11:10Ich hätte jetzt nicht gedacht, dass das sein Typ ist.
11:13Ach, Frau Lange, da legen sich die Männer nicht so fest.
11:16Also, ich weiß schon, wie mein Traumfrau sei so.
11:19Ach so?
11:20Nämlich?
11:23Nicht so groß.
11:25Humorvoll.
11:33Frau Stockler, es gibt Neuigkeiten.
11:39Dr. Lechhuber hatte in letzter Zeit oft Streit mit seiner Frau.
11:44Das wissen alle.
11:46Aber, dass Sabine ihn umbringt, das halte ich für ausgeschlossen.
11:51Mit der Frau Lechhuber, man kennt sich, mit der sind Sie per Du.
11:55Ähm, ich war mal bei den Lechhubers eingeladen, da hat sie es mir angeboten.
11:59Aha.
12:00Mit dem Herrn Lechhuber?
12:01Sind Sie mit dem auch per Du gewesen?
12:04Nein, wir sind beim professionellen Sie geblieben.
12:07Das fand ich ehrlich gesagt auch besser so.
12:10Jetzt noch mal zurück zu dem Streit, den er mit seiner Frau hatte.
12:14Worum ging es denn da?
12:15Ich glaube, Biene hatte ihren Mann einfach über.
12:19Aha.
12:20Und inwiefern hatte Biene ihren Mann über?
12:28Sabine ist ja mehr als 20 Jahre jünger als ihr Mann.
12:32Sie wollte auf Ausstellungseröffnungen gehen, feiern.
12:35Und er saß am liebsten zu Hause und las Fachbücher.
12:38Oder so Sachen halt.
12:40Jetzt mal ganz offen, Herr Metzl.
12:43Können Sie sich vorstellen, dass die Frau Lechhuber ihren Mann betrogen hat?
12:47Also, dass es fremdgegangen ist?
12:54Ich weiß nur, dass er sehr eifersüchtig war.
13:01Ich habe gleich einen wichtigen Termin in München.
13:03Können wir unser Gespräch später fortsetzen?
13:06Ja.
13:06Nein, nein, wir haben es ja gleich.
13:08Also, last but not least, wie er selbstverständlich heißt.
13:11Wo waren wir denn gestern Nacht zwischen 22 und 23 Uhr?
13:15Frage ich.
13:16Ähm, zu Hause.
13:17Ich habe noch ein bisschen gelesen.
13:19Ein bisschen gelesen?
13:20Kann das jemand bestätigen?
13:23Tut mir leid, ich lebe allein.
13:26Ja, dann würde ich sagen, bis gleich auf dem Kommissariat, oder?
13:30Bis gleich.
13:30Ich habe was.
13:45Ich bin, ich bin.
13:50Ich bin.
13:52Ich bin.
13:53Ich bin.
13:54Ich bin.
13:55Komm, komm, komm, komm, komm, Ruckerl, komm wach!
13:59Oh Mann, das darf doch wohl nicht nach sein.
14:03Mann, Mann, Mann, Mann, Mann!
14:09Sagen Sie Entschuldigung?
14:11Ja.
14:11Wissen Sie, was hier los ist?
14:12Ja, nach was schaut es denn aus?
14:15Polizeieinsatz, das sieht man doch.
14:16Ach so, na das ist ja so blöd.
14:18Kleinen Termin mit dem Direktor.
14:20Mit dem Dr. Lechhofer?
14:21Ja, genau.
14:22Wieso, wie auch sein Sie, wenn man fragen darf?
14:25Und Sie?
14:25Ich bin der Polizeieinsatz.
14:27Mein Name ist Stadler, Grippo Rosenheim, schauen Sie.
14:30So Entschuldigung, wusste ich ja nicht.
14:32Pascal Osterkamp, ich bin Kurator.
14:34Ich habe gleich einen Termin mit dem Dr. Lechhofer.
14:36Wir bereiten eine Ausstellung vor.
14:38Also diese Sammlung, äh, Katzen?
14:40Ja, genau die.
14:42Meisterwerke der Typografie.
14:43Die, was?
14:45Typografie, Gicarpontier, Jacques Petit, Paulinier, wie sie alle heißen.
14:48Aha, aha, ja, das tut mir leid, aber der Dr. Lechhofer, der ist tot.
14:53Wie das?
14:54Was?
14:55Haben Sie ihn gut gekannt?
14:57Nein, das nicht.
14:58Also ich habe ihn vor einem Jahr, habe ich es erst mal Kontakt mit ihm gehabt und wirklich
15:02getroffen haben, aber es vor ein paar Wochen zuerst einmal.
15:06Sagen Sie, dann wissen Sie ja, kann ich jetzt trotzdem rein?
15:09Es darf Stellvertreter vielleicht zu sprechen?
15:11Nein, eher nicht.
15:12Aber wenn wir gerade so schön beieinander sind, wo waren Sie denn gestern Abend zwischen 22 und 23?
15:1922, 23?
15:21Achso, ne, da war ich schon in meinem Hotel hier, Rosenheim Grand, Suite Nummer 5.
15:25Kann ich das jemand bezeugen?
15:27Das weiß ich nicht.
15:28Ja, irgendwer vom Personal vielleicht oder so.
15:31Da müssten Sie dann das Personal fragen oder so.
15:34Aha.
15:35So, aber wenn Sie an mich noch Fragen haben, dann rufen Sie mich doch einfach an.
15:38Hier ist meine Karte.
15:40Vielen Dank.
15:40Ja.
15:41Viel Erfolg mit den Ermittlungen.
15:43Ja, danke.
15:44Wiedersehen.
15:45Wiederschauen.
15:47Gut.
15:59Glaubst du eigentlich, ich hätte mir den Bikini noch in Pink kaufen sollen?
16:02Nein, auf gar keinen Fall. Das ist überhaupt nicht deine Farbe. Nein, der Weiße und der Schwarze, die sind zeitlos.
16:09Hat Pascal eigentlich schon auf die Fotos von dir und Sven reagiert?
16:12Noch nicht.
16:14Wann war er denn das letzte Mal online?
16:17Warte.
16:19Ja, vor einer halben Stunde.
16:21Komisch.
16:23Weißt du was? Ich glaube, ich bekomme Migräne. Ich gehe zurück ins Hotel und ich leg mich nochmal hin.
16:28Mach das.
16:31Und ich besuche währenddessen Sven im Kommissariat.
16:33Okay.
16:34Seinen Schatz, ja? Nimm die Tüten mit.
16:36Klar.
16:38Tschüss.
16:52Schönen guten Morgen, Frau Stockel.
16:53Guten Morgen, Herr Hansen.
16:55Herr Hansen, ich habe gehört, Sie haben gestern einen wunderbaren Abend gehabt im Times Square mit einer wunderschönen Frau.
17:01Also dieses Jahr. Toll. Kaum spricht man länger als eine Minute mit einer Frau kocht schon die Gerüchteküche über. Wo
17:06haben Sie das überhaupt her?
17:07Die Frau Lange hat mir das erzählt und die Fotos sind schon im Netz.
17:11Im Netz?
17:12Mhm.
17:14Ist das die, äh...
17:15Ja, das ist die Witwe von unserem Opfer, die Frau Lechhuber, die ist vorhin gerade gekommen.
17:19Gut. Also bevor ich mit der Frau Lechhuber spreche, gibt es was Neues zum Opfer?
17:22Ja, gibt es. Also der Herr Dr. Lechhuber, der hat ein großes Haus gehabt, in bester Lage, mit einem großen
17:29Garten, Barvermögen und 150.000 Euro in Aktien.
17:33Wow, verdient man als Museumsdirektor so gut?
17:35Ei, vielleicht hat er gehabt.
17:37Klar, auch möglich. Gibt es denn ein Testament, ich meine von ihm?
17:42Also im Nachlassgericht gibt es ein Testament und es erbt Euss, seine Ehefrau.
17:48Dann hat die wohl ausgesorgt, ha? Sonst noch was?
17:50Ja, ich habe hier die Bankverbindungen und da die Telefonliste.
17:54Aha.
17:55Und falls ihr noch mehr Informationen zum Dr. Lechhuber braucht, geht es am besten zum Herrn Achtziger.
18:00Der kannte den sehr gut, weil der war Mitbegründer der Stiftung Rosenheim hilft und die wiederum haben die Musikakademie unterstützt.
18:07Ach, gut zu wissen.
18:10Morgen benannt.
18:12Servus, Herr Stadler.
18:13Na, der hat es weiter beeiligt.
18:15Ja.
18:17Frau Lechhuber, wir wissen, dass Sie in letzter Zeit öfter mit Ihrem Mann gestritten haben.
18:21Erzählen Sie mir doch mal, worum es dabei gegangen ist.
18:25Ah, Entschuldigung.
18:26Ich wurde leider aufgehalten.
18:29Lassen Sie mich von mir bitte nicht stören.
18:31Mein Kollege Herr Stadler.
18:32Grüß Gott.
18:33Frau Lechhuber.
18:34Aha.
18:35Wir waren gerade bei dem Streit mit Ihrem Mann.
18:37Aha.
18:38Ja, bitte.
18:40Als ich meinen Mann kennengelernt habe, war ich sehr jung, sehr verliebt und sehr naiv.
18:46Meine Freunde haben mich gewarnt, dass der Altersunterschied irgendwann Thema sein würde.
18:51Aber das wollte ich damals nicht wahrhaben.
18:54Haben Sie da hier an Scheidung gedacht?
18:57Schon, aber...
18:58Hätten Sie Ihren Lebensstandard nicht aufrechthalten können, gell?
19:01Das war es nicht.
19:03Nicht nur.
19:04Sondern?
19:06Ich habe ein kleines Modelabel.
19:08Mein Mann finanziert mich.
19:10Er hat mir gedroht, den Laden dicht zu machen.
19:15Guten Tag, Frau Grasegger.
19:17Frau Lange.
19:18Ja, Frau Dieb.
19:18Frau Grüße Gott.
19:19Wir haben schon gehört, dass Sie wieder im Lande sind.
19:21Geht's Ihnen gut?
19:22Ganz hervorragend.
19:23Danke der Nachfrage.
19:25Ist mein Cousin da?
19:26Ja, der müsste oben in seinem Büro sein.
19:28Vielen Dank.
19:28Ah, Frau Diebenbrock, darf ich Sie noch kurz was fragen?
19:31Wissen Sie zufälligerweise, wer die Frau neben Ihrem Cousin ist?
19:34Also, Frau Lange.
19:35Ich frag doch nur.
19:36Das ist Olivia, eine Freundin von mir aus Hamburg.
19:38Wieso?
19:39Ah, nur so.
19:40Na dann.
19:44Interessant.
19:44Der Herr Hansen hat also eine neue Freundin.
19:47Also, das hat sie aber so nie gesagt.
19:49Naja, aber das hat sie so gemeint, Frau Grasegger.
19:54Ja?
19:56Überraschend, Frau Stöckli.
19:57Ah, Frau Diebenbrock, sind Sie auch mal wieder bei uns im Lande.
20:02Wollen Sie einen Kaffee?
20:03Nein, danke.
20:03Ich bin nur gekommen, um Sven abzuholen.
20:05Ich bin seit gestern hier und seitdem hat er kaum fünf Minuten Zeit für mich gehabt.
20:08Ja, da müssen Sie sich auch jetzt ein bisschen gedulden.
20:11Der ist nämlich gerade in einer Zeugenbefragung.
20:15Dann nehme ich vielleicht auch einen Kaffee, bitte.
20:17Ist schon recht.
20:20Haben Sie vielleicht Sojamilch?
20:22Na, Hafermilch?
20:24Nein.
20:25Mandelmilch?
20:27Dann Schwarz, bitte.
20:29Ja.
20:30Bitte.
20:30Frau Lechhuber, Ihr Mann soll sehr eifersüchtig gewesen sein.
20:35Hatte er den Grund dazu?
20:37Sie wollen wissen, ob ich eine Affäre hatte?
20:40Nein.
20:42Nicht, dass ich keine Gelegenheit dazu gehabt hätte, aber ich bin nicht der Typ dafür.
20:47Sind Sie nicht?
20:48Aha, gut.
20:49Hatte Ihr Mann Feinde oder lag er mit jemandem im Glitsch?
20:53Erzählt hat er mir nichts in diese Richtung, aber das muss nicht unbedingt etwas bedeuten.
20:58Gut, eine Routinefrage.
20:59Wo waren Sie gestern Abend zwischen, sagen wir mal, 22 und 23 Uhr?
21:03Zu Hause.
21:05Um Viertel vor zehn habe ich Nachrichten geschaut, danach bin ich direkt ins Bett.
21:09Da haben Sie sich nicht gewundert, dass Ihr Mann nicht nach Hause gekommen ist.
21:12Er hat oft lange gearbeitet.
21:15Manchmal bis in die frühen Morgenstunden.
21:19Außerdem haben wir getrennte Schlafzimmer.
21:22Gut, oder?
21:24Ja.
21:24Dann war es das von uns für das Erste.
21:26Sie bleiben bitte für uns erreichbar, falls wir noch Fragen haben.
21:29Mach ich.
21:30Wiederschauen.
21:31Wiedersehen.
21:32Wiedersehen.
21:37Also, Entschuldigung, aber diese Frau ist mir zu gefasst.
21:40Selbst wenn sie in ihrer Ehe nicht zum Besten stand, aber der Tod von ihrem Mann, der scheint ihr nichts
21:44auszumachen.
21:48Und das, glaube ich, ist für Sie.
21:50Ich glaube auch.
21:54Hallo, Wiebke.
21:55Sag mal, was machst du hier?
21:56Sven, komm, lass uns an den Kaffee trinken gehen.
21:59Ich lade dich auch ein.
21:59Halt, wir arbeiten hier gerade.
22:01Das geht nicht, sorry.
22:03Aber wo du schon mal da bist, ich würde dich gerne was fragen.
22:05Komm mal mit.
22:08Gleich.
22:13Frau Stockel, teusch ich mich da oder riecht es da nach Ärger?
22:17Wissen wir da schon mehr drüber?
22:18Leider nicht, Herr Stadler, aber wir wissen, dass der Herr Hansen eine neue Freundin hat.
22:24Was?
22:26Wie gehen wir jetzt denn da drauf?
22:29Ich zeig Ihnen was.
22:36Oh, schaut gut aus.
22:38Komm mal nix zu.
22:39Und die ist...
22:42Olivia hätte mich wenigstens vorher fragen müssen.
22:45Also, ob das für mich okay ist, bevor sie die Fotos postet.
22:48Ich fürchte, das geht auf meine Kappe.
22:51Ja, Olivias Freund hatte zuletzt überhaupt keine Zeit für sie.
22:54Er hat sie regelrecht vernachlässigt.
22:56Deswegen habe ich ihr auch vorgeschlagen, ihn eifersüchtig zu machen.
22:59Ah, mit mir? Na, danke.
23:02Ja, aber sie fand dich ja auch echt nett.
23:04Nett?
23:05Dafür darf ich mir jetzt die Tratsche hier anhören.
23:06Sollen Sie doch tratschen.
23:08Ist schließlich für einen guten Zweck.
23:09Ach komm schon, ich mach's wieder gut.
23:11Ich lade dich zur Entschuldigung heute Abend ins Times Square ein.
23:15Hm, das ist jetzt nett von dir.
23:16Die Rechnung geht auf dich.
23:18Logisch, kennst du mich doch.
23:19Deswegen sag ich's ja.
23:21Herr Hansen, der Herr Achtziger hätte jetzt Zeit für Sie und den Herrn Stadler.
23:25Aha, gut, danke.
23:26Sagen Sie, Herr Achtziger, haben Sie den Dr. Lechhuber gut gekannt?
23:31Gut wäre zu viel gesagt.
23:32Ich bin ihm ein paar Mal bei gesellschaftlichen Anlässen begegnet.
23:36Verstehe.
23:37Sagen Sie, was für ein Mensch war er denn?
23:40Ein guter Redner, charmant.
23:43Ja, er hat sehr viel zur Kulturszene beigetragen.
23:48Wie lange war er eigentlich schon Museumsdirektor?
23:51Bestimmt sechs oder sieben Jahre.
23:52Ja, es hat ja damals noch einen Mitbewerber gegeben.
23:57Den hat er dann zu seinem Stellvertreter gemacht.
24:01Wie das wird denn der Herr Metzl gewesen sein?
24:03Ja, zuletzt hat es da noch ein Gerücht gegeben.
24:07Ich würde das ja normalerweise gar nicht erwähnen,
24:09aber es könnte voll relevant sein.
24:14Seine Frau soll angeblich eine Affäre mit einem seiner Mitarbeiter gehabt haben.
24:20Ach, könnte es sich dabei auch um den Herrn Metzl handeln?
24:24Er ist nämlich mit der Frau Lechhuber-Perdoux, nennt sie Biene.
24:28Tut mir leid, aber ein Name wurde nicht genannt.
24:31Schade.
24:34Du hast was kalt getroffen?
24:35Ja, im Museum der Künste wurde jemand ermordet
24:37und alle seine Termine sind abgesagt worden.
24:40Siehst du, ich habe es dir doch gesagt.
24:42Sobald er Zeit hat, sieht er dich.
24:45Und hat er jetzt auch endlich auf die Bilder von dir und Sven reagiert?
24:48Er hat gemeint, er hat sie überflogen.
24:50Aber er hätte jetzt andere Probleme.
24:52Er ist nicht eifersüchtig geworden.
24:54Er hat ja keine Szene gemacht.
24:55Ach, ich habe eine Idee.
24:58Ich gehe heute Abend mit Sven zum Essen ins Times Square
25:01und habe gesagt, dass du auch dazu kommst.
25:03Sorg dafür, dass Pascal da ist.
25:06Konkurrenz beliebt das Geschäft.
25:09Herr Stadler?
25:10Ja?
25:11Der Dr. Lechhuber hat in letzter Zeit häufig mit einem Pascal Osterkamp telefoniert.
25:18Pascal Osterkamp, sagst du?
25:20Osterkamp.
25:21Den habe ich heute Vormittag zufällig vom Museum kennengelernt,
25:26wo wir schon am Tag dort fertig waren.
25:27Echt?
25:28Der kuratiert die neue Ausstellung von der Sammlung Carlsen.
25:33Meisterwerke der Typografie.
25:35Typografie?
25:35Das ist der Geil Kappender, der Jacques Petit und natürlich der Dings, der Polymer.
25:40Ah, die Typen.
25:41Langsam werden sie immer unheimlich, Herr Stadler.
25:45Ah, der Herr Metzl wäre jetzt da.
25:47Soll reinkommen.
25:48Bitte.
25:49Danke.
25:50Guten Tag.
25:51Hallo.
25:51Ja, setzen Sie sich doch.
25:54Bitte.
25:56Ja, Herr Metzl.
25:58Sie haben ja ganz vergessen, uns zu erzählen, dass Sie eine Affäre mit der Frau Lechhuber haben.
26:06Wer behauptet denn sowas?
26:08Das tut überhaupt nichts zur Sache, ne?
26:10Also bitte, erzählen Sie mal.
26:18Es ist eines Tages einfach passiert.
26:21Einfach passiert.
26:23Und seit wann passiert es einfach so zwischen Ihnen und der Frau Lechhuber?
26:29Seit ein paar Monaten.
26:31Und der Doktor Lechhuber hat davon gewusst?
26:33Falls ja, dann hat er es sich nicht anmerken lassen.
26:37Auf einer komischen Art hat er sehr an Sabine gehangen.
26:39Und die Frau Lechhuber an ihm?
26:44Also gesagt hat sie, dass sie ihn am liebsten verlassen würde, aber keine Ahnung, ob sie es getan hätte.
26:50Hätten Sie das denn gewollt?
26:52Ja, klar.
26:53Ich hätt's toll gefunden, wenn sie sich für mich entschieden hätt.
26:56Ich hab da eine andere Theorie, Herr Metzl.
26:59Wie der Posten des Museumsdirektors neu vergeben wurde, hat sich der Doktor Lechhuber ausgestochen.
27:06Vielleicht ist das mit der Biene ja eine verspätete Rache oder so, ne?
27:11Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun.
27:13Ja, und jetzt, wo Doktor Lechhuber nicht mehr im Leben ist, haben Sie endlich freie Bahn.
27:17Mit ein bisschen Glück werden Sie der neue Direktor und seine Ehefrau.
27:20Ihre Biene bekommen Sie auch.
27:22Ja.
27:23Selbst wenn er es so wäre, hab ich ihn noch lange nicht umgebracht.
27:26Kann ich jetzt gehen?
27:28Bitte.
27:29Danke.
27:32Wiedersehen.
27:34Wiedersehen.
27:35Wiederschauen!
27:38Klingt für mich nach einem starken Motiv.
27:40Oder zwei.
27:41Das wird uns auf alle Fälle nochmal mit der Frau Lechhuber unterhalten, ne?
27:53Ich habe meinem Mann das mit Max und mir vorgestern gebeichtet.
27:57Ich konnte diese heimliche Torei einfach nicht länger ertragen.
28:01Stimmt.
28:03Sie sind ja auch nicht der Typ für eine Affäre.
28:06Wie hat jemand darauf reagiert?
28:10Er hat gesagt, dass er mich über alles liebt.
28:14Und dass er alles dafür tun würde, um unsere Ehe zu retten.
28:18Als erstes wollte er Herrn Metzel entlassen.
28:21Fristlos.
28:23Ich habe versucht, ihn davon abzubringen,
28:25aber er hat sich gestern deswegen sofort mit einem Anwalt in Verbindung gesetzt.
28:30Aha.
28:30Gut, von dem Anwalt bräuchten wir Namen und Adresse.
28:33Ich schicke Ihnen den Kontakt.
28:35Mhm.
28:36Wusste der Herr Metzel von dieser drohenden Kündigung?
28:39Ich habe es ihm erzählt.
28:41Und?
28:42Er hat gesagt, er würde sich nicht so einfach abservieren lassen.
28:49Also für mich ist der Fall relativ klar.
28:52Entweder Sie was oder der Herr Metzel.
28:54Beide haben ein starkes Motiv.
28:56Und beide haben Zugang zum Museum.
28:57Er über seine Chipkarten und Sie.
29:00Was weiß ich vermutlich über Ihren Mann.
29:02Keiner von beiden hat ein Alibi.
29:04Jetzt bräuchten wir ein paar handfeste Beweise.
29:06Halt, stehen bleiben, liefer Service.
29:09Ich habe ein paar schöne Sachen aus dem Haus vom Toten.
29:11Feine Geschäftspapiere, schöne Notizen.
29:14Immer nach Ihnen, Herr Mohr.
29:15Dankeschön.
29:18Und Herr Mohr, irgendwas Interessantes dabei?
29:20Also nicht, man muss selber schauen.
29:22Ich bin nur der Botte.
29:23Ah, wissen Sie was?
29:23Dann stellen Sie sich gleich auf den Schreibtisch von Herrn Hansen.
29:26Jawohl.
29:26Oh ja.
29:26Ja, also der Schreibtisch ist näher bei der Tür.
29:29Wir wollen Herrn Mohr nicht über Gebühr beanspringen.
29:32Ja, ja.
29:32Was sonst deswegen?
29:33Ah, kleine Frage.
29:35Wollt ihr nicht wissen, was mit der Mitarbeiterbefragung noch war?
29:38Natürlich wollen wir das wissen, Herr Mohr.
29:41Also das ist nix.
29:42Für dich.
29:43Gut.
29:43Ist nicht viel.
29:44Danke, Herr Mohr.
29:45Ja, dann ich und Sie.
29:49Passt.
29:52Aha, und das?
29:55Ah, ja genau.
29:58Aha.
30:05Frau Stöckle.
30:07Schauen Sie mal, wir haben in den Unterlagen vom Dr. Lechhuber haben wir ein Schreiben seiner
30:12ehemaligen Universität gefunden.
30:14Es geht um seine Dissertation.
30:16Kurz gesagt soll er bei seiner Doktorarbeit geschummelt haben.
30:19Wenn das stimmt, wäre das natürlich ein ziemlicher Skandal.
30:21Wie soll ich da helfen?
30:22Sie müssten bitte für uns die Frau Dr. Vogel kontaktieren und einen Telefontermin vereinbaren.
30:29Die untersucht die Anschuldigung gegen den Dr. Lechhuber.
30:32Herr Stöckle, haben Sie schon mal auf die Uhr geschaut?
30:34Im Unibüro, da wische ich da niemanden mehr.
30:36Ja, ja, nee, nee.
30:37Morgen früh gleich als erstes reicht auch.
30:40Ach so.
30:40Macht Sie jetzt Feierabend?
30:42Also, wenn Sie es genau wissen wollen, ich treffe mich mit meiner Cousine im Times Square.
30:46Sagt es doch gleich.
30:47Feierabend.
30:52So, habt ihr schon was zum Essen gefunden?
30:54Ich brauche noch einen Moment.
30:56Also, ich habe mich entschieden, ich nehme das Tagesspecial, Joe.
30:59Also, die Seezunge auf Spinat mit Röstkartoffeln.
31:03Eine sehr gute Wahl.
31:04Das nehme ich auch, aber ohne die Kartoffeln.
31:06Für mich auch die Seezunge ohne Kartoffeln und anstatt Spinat hätte ich lieber Mangold.
31:12Gerne.
31:13Und noch einen Barlagensalat.
31:15Ah ja, für mich auch bitte.
31:16Aber das Gressen-Extra.
31:17Sehr gerne.
31:18Danke, Joe.
31:20Hallo, mein Schatz.
31:21Da bist du ja.
31:25Setz dich doch.
31:26Na mit, na mit.
31:28Sven Hansen, Liebkis Cousin und das ist Pascal Osterkamp, mein Freund.
31:32Freut mich, Pascal.
31:33Hallo.
31:34Aber nicht mehr lange, wenn er nicht aufpasst.
31:36Du kannst Olivia nicht ständig vernachlässigen.
31:38Mach ich gar nicht.
31:40Ich habe im Moment einfach viel zu tun.
31:42Aber wir wollen jetzt nicht über Arbeit reden, oder?
31:45Du hattest einen netten Abend mit meiner Freundin.
31:47Ja, sehr nett.
31:48Aber Olivia hat eigentlich nur über dich gesprochen.
31:50War wirklich, wie lieb.
31:54Anton, ich habe gerade mit der Frau Hofer telefoniert.
31:57Ich soll dich ganz lieb grüßen.
31:59Mei, das ist aber nett.
32:00Wie gefällt es dir auf Dings auf?
32:02Lanzarote.
32:03Lanzarote.
32:04Sehr gut.
32:04Sie entspannt sich total.
32:07Du stell dir mal vor, ich habe ja gerade von deinem aktuellen Fall erzählt.
32:10Und die hat den Herrn Dr. Lechhuber gekannt.
32:13Der hat ihn sogar letzte Woche noch getroffen beim Auftakt von den Posaunentagen.
32:17Na, das ist ja er.
32:18Und, hat es ihn gut gekannt?
32:20Das weiß ich jetzt auch nicht.
32:21Also, sie hat erzählt, dass er vor mehreren Jahren aus Freiburg zugezogen ist, um die
32:25Leitung vom Museum zu übernehmen.
32:27Und der Stellvertreter, der Herr Metzl, der hat sich anscheinend auch auf die Position
32:32beworben.
32:33Nur gegen Herrn Dr. Lechhuber hat er natürlich keine Chance gehabt.
32:36Und hat sie auch gewusst, warum er keinen Scheiß gehabt hat?
32:39Na ja, geh, Anton, du kennst es doch.
32:41Der hat schon mehrere Jahre im Museum gearbeitet, da gilt der Spruch, der eigene Prophet gilt
32:46nix im Land.
32:48Also, an seiner Stelle hätte ich mich damals auf eine neue Position beworben.
32:51Das ist doch nicht schön, wenn man so abblitzt.
32:54Na ja, also ich mag so viele freie Stellen in Museen, wird es nicht geben.
32:58Herr Metzl, wäre froh, wenn es halt, dass ihn der Dr. Lechhuber übernommen hat.
33:02Ja, in diesem Sinne, Prost.
33:04Prost.
33:07Also, man hat eigentlich gar nicht so eine konkrete Vorstellung davon, was ein Kurator
33:11alles macht.
33:12Konzipieren, verhandeln, Kataloge schreiben und so.
33:16Leider kommt da manchmal das Privatleben zu kurz.
33:19Ach, Wiebke, ich glaube, jetzt hat jeder hier am Tisch verstanden.
33:21Wir wollten nicht von Arbeit reden.
33:24Und deswegen, als kleine Entschuldigung hier für dich, mein Schatz.
33:29Was ist das denn?
33:30Mach's auf.
33:33Wow.
33:34Gefällt's dir?
33:35Ja, und wie.
33:37Na komm.
33:43Danke.
33:44Lass mal sehen.
33:46Hm.
33:47Da hat sich aber jemand nicht lumpen lassen.
33:49Halb so wild.
33:50Ich hab neulich noch ein Aquarell verkauft.
33:52Pascal hat nämlich von seinen Eltern eine Kunstsammlung geerbt.
33:55Hm.
33:57Auch Sachen, die man kennt?
33:58Also, die sogar ich kenne?
33:59Gemälde, Skulptur und sowas?
34:00Ich glaub, kaum.
34:02Eher kleinere Arbeiten.
34:04Zeichnungen, Radierungen, sowas.
34:06Und Aquarelle.
34:07Und Aquarelle.
34:08Gut aufgepasst.
34:09Hm.
34:24Moin, Herr Kollege.
34:26Morgen, Herr Hansen.
34:27Und wir waren ja ab und gestern im Times Square.
34:30Ja, sagen wir mal, es war interessant.
34:31Ich hab übrigens Pascal Osterkamp kennengelernt.
34:34Auch den Kurator, der mit unserem Opfer zusammengearbeitet hat.
34:38Der mit seinen Typografen.
34:39Genau der.
34:40Er ist der Freund der Freundin von Wiebke, meiner Cousine.
34:44Lange Geschichte.
34:45Ein Unsympath, oder?
34:46Also, ich hab mich jetzt gar nicht so unrecht gefunden.
34:48Aber ich hab mir gedacht, das wäre Ihre neue Freundin.
34:50Frau Stockel hat mir da so Selfies gezeigt.
34:52Ein Stockel-Fehlinformation-classic.
34:55Ja, ist das so.
34:58Frau Stockel, Sie müssten was für uns recherchieren.
35:01Ihnen auch erst einmal einen schönen guten Morgen, Herr Hansen.
35:04Morgen, Frau Stockel.
35:05Guten Morgen, Herr Stadler.
35:07Schönen guten Morgen, Frau Stockel.
35:10Folgendes, überprüfen Sie bitte mal die Vermögensverhältnisse von einem Pascal Osterkamp.
35:14Das ist ein Kurator, der mit unserem Opfer, dem Dr. Lechhober, in letzter Zeit zu tun gehabt hat.
35:19Wichtig, er soll von seinen Eltern angemlich eine Kunstsammlung geerbt haben.
35:23Auch das müsste gecheckt werden.
35:24Mache ich mich gleich dran.
35:25Herr Stockel, schau'n's.
35:27Das ist er.
35:28Ah, vielen Dank.
35:30Äh, beide bei.
35:31Wissen wir schon, was Neues in Sachen Plagiat, also schrägstrich Doktorarbeit?
35:36Herr Stadler, ich hab die Frau Dr. Vogel erwischt und sie hat gesagt,
35:39ihr könnt Sie heute jederzeit unter dieser Nummer anrufen.
35:42Wunderbar, dann machen wir doch das gleich.
35:44Ja.
35:45Kaffee, Herr Kollege.
35:46Gerne.
35:47Sie auch verstocken?
35:48Nein.
35:51Schönes Kleid übrigens.
35:57Äh, Frau Dr. Vogel, und da gibt's?
35:59Ja, ja, ja, ja.
36:01Und da gibt's wirklich keinen Zweifel?
36:03Gut.
36:04Ja, danke.
36:07Vielen Dank, Frau Dr. Vogel, wiederhören.
36:10Mann, Mann, Mann.
36:12Den haben Sie sich verdient.
36:13Ah, allerdings.
36:15Also, folgendes.
36:16Die Universität, an der der Dr. Lechhofer promoviert hat,
36:19hat festgestellt, dass er, ich zitiere wirklich,
36:22mehrere Absätze anderer Autoren
36:24nicht als Zitate gekennzeichnet hat.
36:27Dann hat er nicht sauber gearbeitet.
36:29Dann hat er den Posten als Museumsdirektor
36:31nur wegen einem Betrug bekommen.
36:33Nicht gerade die feine Englische.
36:40Herr Metzl, wir hätten da noch ein paar Fragen an Sie.
36:43Die Frau Lechhofer, oder wer Ihnen persönlich bin, ich lieber,
36:47die hat Ihnen am Tag des Mordes gesagt,
36:50dass sie Ihren Mann reinen Wein eingeschenkt hat.
36:52Ja.
36:53Woraufhin Herr Lechhofer seinen Anwalt beauftragt hat,
36:55ihn zu kündigen.
36:57Warum haben Sie uns das nicht erzählt?
36:59Das waren noch nur leere Worte.
37:02Ich habe mich nämlich mit meinem Anwalt zusammengesetzt
37:04und der hat mir gesagt,
37:05dass mich Lechhofer nicht einfach kündigen kann.
37:07Ah.
37:08Und sagen Sie, was ist mit den Plagiatvorwürfen
37:10gegen Dr. Lechhofer?
37:11Wegen seiner Doktorarbeit?
37:13Haben Sie davon gewusst?
37:15Nein, davon höre ich gerade zum ersten Mal.
37:19Aber wenn das stimmt, was Sie sagen,
37:21dann hätte er den Posten nie bekommen dürfen.
37:25Was für eine Sauerweil.
37:30Ja?
37:31So, da leid, Frau Stuckel.
37:33Gut, dass ihr da seid.
37:34Ich habe ja in Sachen Osterkampf recherchiert.
37:37Also folgendes, die Sammlung,
37:38die er geerbt haben will,
37:41da gibt es keine Belege dafür.
37:42Sie meinen, die Sammlung existiert gar nicht?
37:45Schaut ganz aus.
37:46Dann hätte er es ja nur erfunden,
37:47um zu erklären,
37:48wie er seinen aufwendigen Lebensstil finanziert.
37:50Ja, aber was stimmt denn an das Geld?
37:53Ich meine, Diamantanbänder, Champagner,
37:55teure Schuhe, kriegt man nicht voll lau.
37:56Also Schulden hat er dafür keine gemacht.
37:58Ich habe seine Finanzen überprüft.
38:00Er hat mehrere Konten bei mehreren Banken.
38:03Aber eines ist mir aufgefallen.
38:04Und was?
38:05Er hat in letzter Zeit häufig
38:06große Bargeldsummen eingezahlt.
38:08Oh, Bargeldentzahlung.
38:10Das klingt immer ein bisschen nach krumme Geschäfte.
38:12Wisst ihr was, Herr Hansen?
38:13Wir sollten einmal die Museen kontaktieren,
38:16mit denen der Pascal Osterkamp zusammengearbeitet hat.
38:18Vielleicht finden wir da was.
38:20Aha, gut.
38:21Gut, ja, trotzdem vielen Dank.
38:23Gell, wiederhören.
38:25Eine Frage, wenn es da Hinweise gab,
38:27warum haben Sie nicht die Polizei eingeschaltet?
38:30Gut, dann sage ich erst mal vielen Dank.
38:31Und falls ich noch weitere Fragen haben sollte,
38:33melde ich mich bei Ihnen, ne?
38:35Ja?
38:36Gut, danke.
38:37Ja, wiederhören.
38:40Also bei mir Fehlanzeige.
38:42Und bei Ihnen?
38:43Bei mir nicht.
38:43Ich habe gerade mit dem Kunstmuseum Lerchenfeld gesprochen.
38:46Osterkamp hat da vor gut drei Jahren
38:47eine Ausstellung kuratiert.
38:49Und?
38:50Die haben vor kurzem eine Routinekontrolle gemacht
38:52und festgestellt, dass im Depot mehrere Werke fehlen.
38:55Und zwar genau die Art von Kunstwerken,
38:57die Pascal Osterkamp angeblich geerbt hat.
38:59Also Zeichnungen, Radierungen, Aquarelle.
39:05Liebke, ich habe gerade erfahren,
39:06dass die Polizei Pascal einbestellt hat.
39:09Kannst du dir vorstellen, was sie wollen könnten?
39:10Keine Ahnung.
39:11Muss ich mir Sorgen machen?
39:12Nein, ganz bestimmt nicht.
39:14Weißt du was?
39:15Wir gehen aufs Kommissarrat und holen ihn ab.
39:17Schreiben Sie das bitte auf mein Zimmer.
39:20Komm schon.
39:29Herr Osterkamp, wir wissen mittlerweile,
39:33wie Sie Ihren aufwändigen Lebensstil finanziert haben.
39:38Das weiß ich auch.
39:40Viel Arbeit und viel Geld, ganz einfach.
39:42Bei Ihnen wahrscheinlich nicht.
39:44Aber nebenbei haben Sie auch immer wieder
39:46mein Kunstwerk verkauft.
39:48Habe ich dir doch erzählt.
39:50Und?
39:50Bleiben wir doch erstmal beim professionellen Sie.
39:53Ja?
39:54Danke.
39:55Das Problem an dieser Sache ist nur,
39:57dass diese Kunstwerke nicht aus der angeblichen Sammlung
40:00Ihrer Eltern stammen.
40:02Sie haben sich Zugang zu den Depots diverser Museen verschafft,
40:06für die Sie als Kurator gearbeitet haben.
40:09Sie haben gewusst,
40:10dass die meisten Häuser
40:11und für regelmäßige Kontrollen das Personal fehlt.
40:13Also haben Sie sich immer wieder an den Kunstwerken bedient.
40:17Zeichnungen, Radierungen, Aquarelle.
40:20Das ist unglaublich.
40:23Ich verbitte mir das.
40:24Ja?
40:25Dann erzähle ich Ihnen mal was.
40:27Sie wollten sich auch im Museum der Künste bedienen, oder?
40:30Dr. Lechhober,
40:31der hat Ihnen doch auf dem kurzen Dienstweg
40:33eine Chipkarte gegeben.
40:36Bloß dann hat er Sie im Depot
40:37in Flagranti erwischt.
40:39Es kam zum Streit.
40:41Vermutlich hat er gedroht, Sie anzuzeigen.
40:44Und dann haben Sie zugeschlagen.
40:48Wir haben in Ihrem Hotelzimmer
40:50ein Bild gefunden,
40:51das aus dem Depot des Museums stammt.
40:53Also hören Sie auf, uns was vorzumachen.
40:55Es macht echt keinen Sinn mehr.
40:59Ich habe mich zu Tule erschreckt,
41:01dass er plötzlich dastand.
41:05Ich habe ihm Geld angeboten,
41:06aber der alte Idiot muss ja den Heiligen spielen.
41:10Herr Osterkamp,
41:11Sie sind hiermit volläufig festgenommen,
41:13weil Sie im dringenden Tatverdacht stehen,
41:15Herrn Johannes Lechhober getötet zu haben.
41:17Herr Mord, bitte abhören.
41:18Herr Osterkamp,
41:20wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:35Ich kann einfach nicht glauben,
41:37dass das kein Mörder sein soll.
41:40Weißt du was?
41:41Wir fahren jetzt an den Tegernsee
41:43und machen ein bisschen Wellness,
41:44um über diesen Schock hinwegzukommen.
41:52Ja, was wird jetzt eigentlich
41:53aus den bayerischen Ausstellungseröffnungsschmankerl?
41:57Gute Frage.
41:59Wissen Sie was?
41:59Da gibt es halt einfach einen Hamburger.
42:01Ja, was ist das?
Kommentare