- vor 19 Stunden
Die Rosenheim-Cops (182) Staffel 9 Folge 28 - Eine Jagd mit Folgen
Die Rosenheim-Cops (182) Staffel 9 Folge 28 - Eine Jagd mit Folgen
Die Rosenheim-Cops (182) Staffel 9 Folge 28 - Eine Jagd mit Folgen
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KurzfilmeTranskript
00:27Guten Morgen!
00:30Guten Morgen!
00:38Einen wunderschönen guten Morgen, geliebte Schwesterherz.
00:42Ich glaub, das wird heute ein schöner Tag.
00:44Hast du gut geschlafen?
00:45Ja, du, ich sag das wie ein Baby.
00:47Ja, ein Riesenbaby. Ab heute gehst du mal frei nimmer auf den Balkon.
00:50Na, wieso?
00:53Der Balkon vom Erlameier ist runtergebracht.
00:55Gott sei Dank, wann nehmen wir jetzt drauf.
00:56Ja.
00:57Sein Hof ist 200 Jahre alt, genau wie unser.
01:01Unser Hof ist 248 Jahre alt.
01:02Das heißt, haben wir noch lange nicht, dass unser Balkon auch runterfällt.
01:04Der Erlameier wiegt, wenn's hochkommt, 70 kg.
01:07Wenn man redet, das Alter vom Hof und mein Gewicht sind nur zwei Faktoren.
01:10Da spielen 100.000 andere Faktoren eine Rolle.
01:12Ich möchte gut achten.
01:13Vorher kommt mir, nehmt's mir auf, noch unterm Balkon.
01:16Verstanden?
01:16Ja.
01:16Und wenn ich mir jetzt da eine Hand umdrehen?
01:19Ja, da find's da eine Hand umdrehen.
01:20So, ich bin heut beim 80er.
01:22Bis dahin will ich Ergebnisse sehen.
01:23Und tschüss.
01:25Jawohl, Frau Direkter.
01:30Herr Stockl, was gibt's?
01:33Erschossen?
01:34Ja, Herr Hofer.
01:35Der Moor ist unterwegs und dem Hansen hab ich auf die Mailbox gesprochen.
01:38Hm?
01:40Ja, den Erlameier, freilich kenn ich den.
01:42Das lese ich grad.
01:43Wie?
01:45Einen Gutachter für Holzbalkone.
01:48Ja, ich werd mich drum kümmern.
01:49Wiederhören.
01:51Ja?
01:53Herr Stockl, können Sie mir den Schriftverkehr da bitte schön einscannen?
01:58Die Kollegen sind informiert im neuen Fall?
02:01Selbstverständlich.
02:02Herr 80er, kennen Sie einen Gutachter für Holzbalkone?
02:06Er hat das was mit unserem Fall zu tun?
02:08Nein.
02:09Krippe Rosenheim, Apparat Stockl, grüß Gott.
02:11Herr Hansen!
02:13Ja, Sie werden nicht alleine dastehen.
02:15Die beiden Herren sind unterwegs.
02:28Hallo.
02:29Hallo.
02:30Also, der Tote heißt Dennis Krüger, 35 Jahre alt.
02:33Von Beruf ist ein Tierpräparator und Berufsjäger, ledig geboren in Windhoek, Namibia.
02:42Seine Freundin, Liane Seitz, die hat ihn heute in der Früh gefunden, weil die wohnt nicht mehr.
02:46Warum hat die ihn erst heute mal gefunden?
02:48Weil sie bei einer Freundin übernachtet hat.
02:50Wie heißt denn das schon?
02:51Was ist denn los?
02:51Geht's Ihnen nicht gut?
02:52Entschuldige, die Leuchte macht mir gar nichts.
02:55Aber diese vielen präparierten Viecher, wie das stinkt.
02:57Das ist ja immer schon.
02:58Da ist Sonja...
03:00Also, Leute mal.
03:02Gibt's Waffen im Haus?
03:03Ja, äh, Waffenschrank ist hinten im Schlafzimmer, die Tür ist offen, eingewerfelt.
03:08Aha, gut.
03:09Jetzt atmen wir gut durch.
03:10Danke.
03:13Grüß Gott, Frau Doktor.
03:14Hallo.
03:15Die Todeszeit ist zwischen 3 und 5 Uhr morgens.
03:18Es wurde zweimal geschossen.
03:20Vermutlich von da.
03:22Großes Kaliber.
03:23Danke, Frau Doktor.
03:27Sponsor, gibt's Einbruchsspuren?
03:28Nein.
03:30Na dann, hat der Herr Krüger seinem Mörder die Tür geöffnet und hat ihn wahrscheinlich
03:35sogar gekannt.
03:36Nachdem er ihn erschossen hat, hat er hier noch alles durchwühlt.
03:39Ob er gefunden hat, wonach er gesucht hat?
03:41Die Tierhaare waren auf dem Tisch gelegen.
03:43Zu dem Präparat, an dem er gearbeitet hat, können sie nicht, weil das ist ein Zebra.
03:47Mhm, schaut ganz so aus.
03:50Ansonsten hast du kein Tier gefunden, was passen könnte.
03:52Nein.
03:54Gibt's was zur Tatwaffe?
03:56Nein.
03:56Außer, dass die zwei großkalibrigen Flinten sichergestellt werden und die dritte fällt.
04:00Nichts.
04:06Frau Seitz, die Freundin des Ermordeten.
04:09Ich hab ihr erst mal ein starkes Beruhigungsmittel gegeben.
04:12Es muss gleich wirken.
04:14Hallo, Frau Seitz.
04:19Hansen, mein Name.
04:20Kripo Rosenheim.
04:21Grüß Gott, Hofer.
04:23Wollen Sie was trinken?
04:24Ein Glas Wasser vielleicht?
04:26Kann ich Ihnen ein Taschentuch anbieten?
04:29Bitte sehr.
04:32Sie haben heute Nacht nicht zu Hause bei einem Freund übernachtet, sondern bei Ihrer Freundin,
04:37Frau Pauli.
04:38Um 22 Uhr war ich bei Ihnen und um 7.30 Uhr, heute Morgen bin ich wieder weg.
04:44Rufen Sie es an, wenn Sie mir nicht glauben.
04:46Nein, nein, wir glauben Ihnen schon, Frau Seitz.
04:50Trotzdem haben Sie meine Frage nicht beantwortet.
04:56Haben Sie und Ihre Freundin sich gestritten?
05:00Der Dennis und ich, wir lieben uns.
05:03Streit gibt's doch nicht.
05:05Ja, Frau Seitz.
05:06Wissen Sie was?
05:07Sind Sie so gut und kommen Sie heute Nachmittag zu uns ins Präsidium?
05:11Das ist meine Karte, da steht alles drauf.
05:13Hauen Sie sich erst einmal richtig aus und wir holen Sie.
05:16Bitteschön.
05:20Herr Stockl, was gibt's?
05:22Sie haben am Schluss jetzt sicher einen Gutachter gehabt.
05:24Und das Beste ist Herr Hofer, der ist schon unterwegs.
05:26Wohin, auf dem Hof, oder was?
05:28Ja, das ist nämlich Herr Spitzl vom Hartl und deswegen ist das auch so fix gegangen.
05:31Der hat ihm nämlich noch einen Gefallen geschuldet.
05:33Wenn Sie wollen, ich kann ihn auch wieder abbestellen.
05:36Hat aber lange Wartezeiten, unter einem Monat läuft noch gar nichts.
05:39Passt schon.
05:39Bin gleich unterwegs.
05:40Danke, Frau Stockl.
05:41Servus.
05:43Wusste ich es doch.
05:44Schauen Sie mal, Kollege.
05:45Der Verlobungsring von der Frau Salz.
05:47Weißt du, wo wir den gefunden haben?
05:49Woher weiß man, dass das Irrring ist?
05:50Von der Gravur.
05:51Meine lebenslangen Liebe Liane zur Verlobung.
05:55Da steht alles drin.
05:56Weißt du, wo wir den gefunden haben?
05:57Wenn du das so wichtig hast, wahrscheinlich auf dem Abort.
05:59Dir erzähl ich noch mal was.
06:02Von wegen Streit gab's bei uns nicht.
06:04Ja, aber solange die so traumhappert ist, werden wir sie nicht verhören können.
06:07Bitte noch mal fürs Nordlicht.
06:09Unpestlich wegen der Beruhigungsmittel.
06:11Räumdösig.
06:12Ach so.
06:12Ah, ich hab noch was für euch.
06:16Schauen Sie das?
06:17Ja.
06:18Es ist ja so.
06:19Der Krüger hat gearbeitet für einen Bernhard Schober.
06:23Das ist ein Veranstalter von Jagd-Safaris.
06:25Und die Frau Salz, das ist dem sein Sekretärin.
06:28Mhm.
06:29Und das war die Adresse.
06:32Schön, danke.
06:34Herr Hansen, wenn Sie so lieben und würden dorthin fahren, ich muss noch was erledigen schnell.
06:38Und was wäre das?
06:39Das hat nichts mit dem Fall zu tun.
06:41Das hab ich mir fast gedacht.
06:42Ja, ich muss nicht kurz auf den Hof, das darf nicht lang.
06:46Nicht lang ist bei Ihnen ein sehr dehnbarer Begriff.
06:48Die schickt mich.
06:48Sie?
06:49Ja, das kenn ich.
06:50Na, sag mir Schwester einmal.
07:07Grüß Gott, Hofer.
07:08Strassner.
07:10Grüß Gott.
07:11Sagen Sie, welche kennen Sie und der Herr hatten sich?
07:13Äh, von einem Fall.
07:15Bei dem Sie Gutachter waren.
07:16Nein.
07:18Äh, Zeuge.
07:19Gutachter bin ich erst heute.
07:20Wie heute?
07:22Ja.
07:23Sie sind ein erster Fall.
07:24Heute?
07:26Nein, äh, überhaupt.
07:30Ja, deshalb bin ich auch ein bisschen angespannt.
07:33Und bitte um Nachsicht, aber nur falls es ein bisschen länger dauert.
07:36Ja gut, solange es nicht teurer wird.
07:37Dann gehen wir mal rein.
07:39Ja, äh, das darfst du mir noch unterschreiben da?
07:41Was ist das?
07:43Ähm, ein, äh, Haftungsausschluss.
07:45Also nur falls bei der Untersuchung irgendwas beschädigt wird.
07:50Dann haben Sie keine Haftpflichtversicherung.
07:51Ja, ähm, aber sicher ist sicher, ne?
07:54Wenn Sie mir sicher zustimmen.
07:55Na, ich glaub, da reicht der Haftpflichtversicherung völlig aus.
07:58Sollen Sie noch zeigen, wie stabil der Balkon ist?
08:00Nein, ähm, das zu beurteilen, überlassen Sie bitte mir.
08:03Ja, ich brauch's nicht mehr.
08:05Aber aufsperren darf ich Ihnen noch.
08:07Ja.
08:08Gut.
08:26Was ist los?
08:28Ich hatte mal eine Frage, Herr Zech.
08:33Wie konnten Sie mir nicht am Telefon stellen?
08:35Ich will Ihnen in den Augen sehen, wenn Sie antworten.
08:38Wie dramatisch.
08:40Waren Sie heute Nacht bei Krüger?
08:43Nein, wieso?
08:46Weil er jetzt tot ist.
08:50Was sagen Sie bloß, das haben Sie nicht gewusst.
08:53Er ist heute Nacht erschossen worden.
08:56Sein Atelier ist auf den Kopf gestellt worden.
08:58Was der Täter wohl gesucht hat?
09:01Und woher wissen Sie das alles so genau?
09:04Ich habe Sie gesehen.
09:13Ja.
09:16Auf Wiederschauen und herzlichen Dank für Ihr Kommen.
09:19Grüß Gott.
09:20Sie müssen der Herr von Römerkommission sein, ne?
09:21Richtig.
09:22Ich hatte mich ja längst bei Ihnen gemeldet, aber leider kommt morgen das Finanzamt.
09:26Vertriebsprüfung.
09:26Hier geht alles drunter und drüber.
09:28Die Frau Seitz hat mir ja schon alles erzählt.
09:31Aber geht's doch rein.
09:34Tja, was soll ich sagen.
09:36Ein Schock ist das für uns.
09:38Der Krüger war mein bester Führer.
09:40Haben Sie denn schon eine Spur?
09:42Führer? Bei was?
09:43Er hat die Kunden zu den Spots geführt.
09:45War Mädchen für alles.
09:46Nur schießen mussten sie hier selber.
09:49Und mit Spots meinen Sie?
09:50Die Stellen, wo es die besten Tiere gibt.
09:52Abschuss erlaubt natürlich, um Überpopulationen zu vermeiden.
09:55Der Krüger kannte alles aus dem FF.
09:57Der Krüger hat also ihre Kunden zu Safaris nach Afrika begleitet.
10:01Der Krüger hat die afrikanische Wildnis sozusagen mit der Muttermilch aufgesogen.
10:06Den Winter über war er fast nie in Deutschland.
10:09Arme Frau Seitz.
10:11Sie wollten in zwei Monaten heiraten.
10:13Naja.
10:18Krüger ist doch auch Tierpräparator gewesen, oder nicht?
10:21Ah, er hat den Beruf zwar gelernt, aber gemocht hat er ihn nicht.
10:24Wieso das denn?
10:26Naja, wenn Sie meine ganz persönliche Meinung hören wollen,
10:28der Krüger hatte einen Riesenschlag bei Frauen.
10:32Tiere ausstopfen, kommt da nicht so gut.
10:35Er war sehr eitel.
10:37Aber manchmal musste er eben doch ran.
10:38Gab ja viel Geld zu verdienen.
10:39Wo waren Sie letzte Nacht zwischen 3 Uhr und 5 Uhr?
10:42Im Bett bei meiner Frau. Können Sie nachfragen.
10:44Das werden wir.
10:46Können Sie uns vielleicht sagen, von welchem Tier diese Haare hier stammen?
10:50Die haben wir beim Krüger ein Atelier gefunden.
10:53Könnte ein Rotfuchs sein.
10:55Vielleicht aber auch eine Wildkatze oder ein Luchs.
10:57Von mir hatte er den Auftrag jedenfalls nicht.
11:00Der Krüger hatte ja auch noch andere Kunden.
11:02Und welche?
11:03Das weiß ich jetzt nicht.
11:04Da müssen Sie Frau Seitz fragen.
11:05Wenn Sie mich jetzt entschuldigen wollen,
11:07morgen früh ab 10 Uhr bin ich wieder für Sie da.
11:10Versprochen.
11:11Ja.
11:11Haben Sie irgendwelche großkalibrigen Jagdwaffen bei sich im Haus?
11:15Na ja, Lutz.
11:20Ah, mein Kollege.
11:27Was ist das?
11:28Das gehört ab, Kommissar Hochert.
11:29Ja.
11:34Halali, halali.
11:35Und?
11:36Schlecht genug?
11:38Was kann man denn damit erschießen?
11:40Das wollen ausgewachsene Elefanten.
11:42Das sind alles großkalibrige Waffen.
11:45Haben Sie die in letzter Zeit mal verliehen?
11:47Nein, die meisten Jäger haben heutzutage ihre eigenen Waffen dabei.
11:50Sind mittlerweile alles Spezialeinfertigungen.
11:52Da können meine Blinden nicht gegen einen stinken.
11:55Konnte die Frau Seitz ja nicht auch mit Waffen umgehen?
11:58Hallo, die war die Schützenkönigin von Bad Aibling.
12:00Und hat vor zwei Wochen ihre Jagdprüfung bestanden, übrigens glänzend.
12:03Das stimmt.
12:04Wen hatte der Herr Krüger für Sie zuletzt nach Afrika begleitet?
12:07Einen Investmentbanker und seinen Sohn.
12:11Gibt's da einen Namen?
12:12Natürlich.
12:34Was?
12:35Krüger ist erschossen worden.
12:37Ja, ich weiß, Schober hat's mir erzählt.
12:39Du warst bei Schober?
12:41Warst du etwa auch bei Krüger?
12:42Nein!
12:50Der Herr Reischl.
12:52Grüß Gott, die Damen.
12:54Grüß Gott.
12:54Ja, da wäre ich.
12:55Hat Sie der Hofer herbestellt?
12:57Nein, ich habe mich sozusagen selber herbestellt.
12:59Ich habe nämlich vom Tod vom Dennis erfahren.
13:03Dennis Krüger, Berufsjäger, langjähriger Freund von mir.
13:08Der Mann aus Namibia.
13:09Ja.
13:10Sie wollen eine Aussage machen?
13:12Sonst wäre ich ja nicht da.
13:13Ja, Entschuldigung.
13:15Aber ich kann genauso gern die Frau Ottmann nach draußen begleiten, um bei ihr Gehör zu
13:19finden.
13:20Bezüglich was?
13:21Na, ich bin auch gerade auf der Jagd nach einer Kontrollerin.
13:25Ich meine, mein Kontroller hat mich sozusagen in die Wüste geschickt.
13:28Sekretärin brauchen Sie nicht.
13:29Na ja, gut, wenn Sie mich so fragen.
13:31Erst Gott, Herr Reischl.
13:32Ah, der Herr 80er.
13:34Werben Sie jetzt meine Mitarbeiter?
13:35Sie wissen doch, Konkurrenz beliebt das Geschäft und außerdem sollte man sich nie
13:39ganz sicher sein.
13:40Fertig?
13:41Selbstverständlich.
13:42Ganz vorsichtig mit dem Herrn Reischl.
13:44Heute schmiert er Ihnen Honig ums Maul und schon morgen ist der Honig in der Lohntüte.
13:51Ah, der Herr Hofer.
13:53Herr Hofer.
13:54Einen Augenblick, Herr Reischl.
14:01Herr Hofer, der Herr Reischl möchte sprechen.
14:03Ja, ich weiß schon.
14:04Was will er denn eigentlich?
14:05Er möchte eine Aussage machen zum Fall.
14:07Was wird das schon sein?
14:09Na ja.
14:10Der Reischl war lange in der Libia.
14:12Vielleicht hat er den Grüger gekannt und weiß irgendwas.
14:15Na gut, überredet.
14:15Dann nehmen Sie einen Reischl.
14:16Ich gehöre mich um die Frau Seitz.
14:17Ja, dann können wir.
14:19Frau Stockel, bringen Sie Frau Seitz bitte in den Vernehmungsraum.
14:22Alles anders.
14:29Hansen, Herr Hofer.
14:31Grüß Gott, Frau Seitz.
14:32Mein herzliches Beileid.
14:34Schlimm, was mit dem Dennis passiert ist.
14:36Aber wir werden alles tun, um den Mörder Ding festzumachen.
14:39Sie sind mir denn Dennis schuldig.
14:41Ja, Herr Reischl.
14:43Sie wollten eine Aussage machen über das Platz?
14:49Ja.
14:51Ich glaube, niemand kannte Dennis Krüger besser als ich.
14:54Und wenn Sie irgendwelche Informationen brauchen, bin ich gern bereit, Ihnen die zu geben.
14:58Mhm.
14:59Schön.
15:00So steht's.
15:01Äh, im Moment nicht?
15:03Ja gut, ich geh dann schon mal rüber.
15:05Ja, ich komm gleich noch.
15:06Wiedersehen.
15:08Können Sie mir sonst irgendwas zum Mord sagen?
15:12Nein?
15:13Okay.
15:14Dann bedanke ich mich, Herr Reischl, für Ihr Angebot.
15:17Ich werde dort zurückkommen.
15:18Herr Hofer.
15:19Wiederschauen.
15:19Bis zum nächsten Mal.
15:20Ja.
15:21Ah ja.
15:22Eins fällt mir doch, ey.
15:24Herr Reischl, kennen Sie die Zechs?
15:28Du hast ja gleich gewusst, man muss nur auftauchen, schon ist man drin.
15:31Schön, also.
15:32Gut, die Zechs haben immer in der obersten Liga gespielt, ich meine so finanztechnisch.
15:38Der Alte hat sie mir ganz kräftig verspekuliert.
15:40Ich sag nur, Pearls, Spekulationspapiere auf Auslandswährungen.
15:45Ein heißes Eisen.
15:46Ich hab meine Finger davon gelassen.
15:48Aber der Alte Zech, der hat sich die Flossen da sauber verbrannt, dass er beinahe abgesoffen wäre.
15:53Ja, das ist mit Pearls wahrscheinlich eine Geschichte.
15:54Herr Reischl, sagen Sie, die Zechs sollen begeisterte Jäger sein?
15:59Ich würde eher sagen, fanatische Jäger.
16:02Also, der Junge noch schlimmer als der Alte.
16:05Ich meine, der Junge hat sowieso immer alles übertrieben.
16:07Kein Wunder, wenn die Fußstapfen des Vaters zu groß sind.
16:11Der Dennis, Dennis Krüger, konnte beide nicht aufstehen.
16:14Wieso?
16:14Ja, mei, die hatten mit der Natur nichts am Hut.
16:18Hauptsache, irgend so eine Trophäe hing an der Wand.
16:20Ich hatte mal das Vergnügen, mit den Sechs auf einer Safari zu sein.
16:24Einmal und nie wieder, kann ich dir nur sagen.
16:26Sie, die haben um sich herum gebaut.
16:29Das gemeint, tausend Indianer greifen an.
16:32Aber Gott sei Dank waren sie nicht die besten Schützen und haben da wenig getroffen.
16:35Gott sei Dank.
16:39Frau Seitz, wenn man so etwas in einer Kloschüssel findet,
16:42dann heißt es, Sie haben mit Ihrem Verlobten nicht nur gestritten,
16:45Sie haben die Beziehung beendet.
16:48Bei Ihrer Freundin haben Sie weder geredet noch gelacht,
16:51sondern Sie haben vor sich hingebrütet und mit ihr zusammen zwei Flaschen Wein geleert.
16:55Dann ist Ihre Freundin ins Bett gegangen und hat aufgrund des Alkohols tief und fest geschlafen.
17:00Es könnte also schon sein, dass Sie sich weggeschlichen haben, nach Hause gefahren sind,
17:05in Ihrem Verlobten erschossen haben, ohne dass sie es gemerkt hat.
17:09Sie sehen also, es spricht vieles für Sie als Täterin.
17:13Letzten Herbst waren Sie doch Schützenkönigin von Bad Aibling.
17:17Und Ihre Jagdprüfung haben Sie eben erst mit Bravour bestanden.
17:20Frau Seitz, das Gespräch wird langsam einseitig.
17:25Sie sollten Ihren Mund aufmachen.
17:30Sie sollten Ihren Mund aufmachen.
17:30Kabinian!
17:32Dings, Ballistikergebnisse, nicht gut.
17:35Flüssvoll.
17:38Bei den verwendeten Kugeln handelt es sich um Jagdmunition der Marke Schießmichtodt,
17:43wie sie normalerweise bei der Großwildjagd eingesetzt wird.
17:47Keines der bei Herrn Krüger und Herrn Schober gefundenen Gewehre
17:50kommt jedoch aus folgenden Gründen als Tatwaffe infrage.
17:54Danke, das reicht.
17:55Wird nach der Fehlenden Waffe als Krügers Waffenschrank gesucht?
17:58Ja, freilich, wir haben schon alles rumgetraut.
18:00Das ganze Haus, den ganzen Garten, da ist nichts.
18:02Jetzt braucht man noch einen Tauch auf den Tümpel.
18:04Der Ortmann springt im Fähig.
18:06Hast du den Zoologen wegen dem Ziehahn erreicht?
18:09Nein, Urlaub.
18:11Du, äh, der Reischl, der kann das sicher wissen.
18:14Super, selbst mir kommt's früher mit deinen guten Ideen, der ist grad weg.
18:17Lauf beim Schoberanlass, dir eine Liste mit all seinen Kunden geben.
18:19Du, was ist denn jetzt mit dem Reischl?
18:22Ja, um den kümmerst du dich auch?
18:23Äh, auch.
18:30Gestern hat er mir erzählt, dass er für mindestens zwei Wochen nach Windhocken muss.
18:37Die ganze Zeit über hat er mit Windhock telefoniert.
18:41Mit einer Frau.
18:42Einer Wildhüterin.
18:44Lange Telefonate, sehr lange Telefonate.
18:47Warum ging es bei den Telefonaten?
18:50Na, keine Ahnung.
18:52Es war der Ton, der mich hellhörig gemacht hat.
18:55Und, äh, haben Sie ihn darauf angesprochen?
18:58Er hat mir gesagt, dass es um irgendwelche angeschossene Tiere geht's.
19:02Irgendwelche flachgelegten südafrikanischen Bannes vielleicht.
19:06Und ich bin so blöd und mach auch noch die Jagdprüfung, um ihn zu begleiten.
19:10Das hat er sich schön ausgedacht.
19:12Den Sommer über sitzt er mit mir hier in Rosenheim und im Winter hoppelt er mit seinem Häschen durch Windhock.
19:19Aber nicht mit mir.
19:22Ich hab ihm seinen Verlobungsring hingeknallt und bin zu meiner Freundin.
19:26Das war's.
19:27Und heute Morgen, da komm ich heim und da liegt er da.
19:34Sie wissen schon, dass Sie uns damit ein astreines Mordmotiv liefern?
19:37Ich war's aber nicht.
19:39Das sagen alle.
19:41Wo war Ihr Freund zuletzt Jahren?
19:45Kalahari wüsste, er hatte einen Banker und seinen Sohn begleitet.
19:48Georg und Robert sich.
19:51War er mit denen nicht auf einer Fotosafari?
19:53Ja, später schon, aber zuerst wollten die in Leoparden schießen.
19:57Das hat aber nicht geklappt.
19:59Drei Stunden haben mir ausgiebig von den Schießkünsten der Zeks erzählt.
20:03Dürfen die das überhaupt, in Leoparden schießen?
20:05Ja, freilich, das bieten wir öfter an.
20:08Das ist von der Wildbehörde auch erlaubt, um das Gleichgewicht der Arten zu gewährleisten.
20:18Entschuldigen Sie, ich suche einen Herrn Hofer.
20:21Den kenn ich.
20:22Dann melden Sie sich da vorne im Büro an.
20:24Danke.
20:25Bitte.
20:26Ja.
20:29Guten Tag.
20:29Grüß Gott.
20:31Ich suche den Herrn Hofer.
20:33Äh, der Herr Hofer ist gerade in einem Verhör, da müssen Sie leider warten.
20:37Aha.
20:39Ähm, wenn Sie ihm das hier geben könnten, ist es in seinem eigenen Interesse.
20:43Ich sag's Ihnen gleich, gell, wenn's ein Brief ist, dann muss ich den vorher aufmachen.
20:46Also, wenn's was Persönliches ist...
20:48Nein, ist kein Brief, auch nichts Persönliches, ist nur ein Gutachten, inklusive Rechnung.
20:55Der Herr Hofer müsste das Schreiben umgehend erhalten, darauf müsste ich mir verlassen können.
20:59Können's.
21:00Ja.
21:01Gut, danke.
21:02Wiederschauen.
21:02Wiederschauen.
21:08Herr Achtziger.
21:09Wiederschauen.
21:09Wiederschauen, Herr Achtziger.
21:10Wiederschauen, Herr Achtziger.
21:10Karten Sie sich morgen bitte zu unserer Verfügung, ja?
21:13Wiederschauen.
21:15Ob es mir den Zechs wirklich Ärger gegeben hat oder will Sie nur von Ihrer Eifersucht ablenken?
21:19Auf jeden Fall sollten wir die Zechen damit genau anschauen.
21:22Stopp.
21:23Und, Feierabend?
21:24Nein, nein, erst kommt mit dem Zechs.
21:26Sie fühlen mir langsam unheimlich.
21:28Ja, so bin ich.
21:31Was ist?
21:32Gutachten vom Balkon.
21:33Von unserem Hof?
21:34Über Haares im Mauerwerk ist aufgrund der Kapillarwirkung
21:38Grundwasser in die Pfetten und die in den aufliegenden Querriegel gelangt.
21:42Die Durchmessung der Holzträger führte zu durchgehender Schwammbildung,
21:46die sämtliche freitragenden Balken morsch werden ließ.
21:49Es besteht somit höchste Einsturzgefahr.
21:52Der Balkon darf nicht mehr betreten werden.
21:54Lebensgefahr.
21:56Sauber.
21:57Frau Hofer, unsere Rechnung ist auch lebensgefährlich.
22:01Was?
22:021.256 Euro?
22:05Ich glaube, ich bin.
22:06Dafür kann ich mich ja gleich an der Neuerbalkon schreien lassen.
22:20Einen Moment, bitte.
22:21Danke.
22:33Entschuldigung.
22:33Grüß Gott.
22:34Guten Tag.
22:35Hofer, Kripo Rosenheim, das ist mein Kollege Hansen.
22:37Bitte?
22:38Hofer, Kripo Rosenheim, das ist mein Kollege Hansen.
22:40Ach so, ja.
22:41Wir würden gerne mit dem Sohn sprechen, ist er jetzt ein Hase.
22:43Leider nein, der ist eben gerade weggefahren.
22:46Ich kann's doch gar nicht fassen.
22:49Wer macht solche schlimmen Sachen?
22:51Ja, das fragen wir uns auch, ne?
22:53Ähm, ähm, die Frau Seitz hat uns erzählt, dass ihr Sohn auf ihrer Safari mit dem Herrn Krüger Streit gehabt
22:58hat.
22:59Ach, Streit kann man das nicht nennen.
23:01Wissen Sie, mein Sohn ist immer etwas verrückt, wenn es um die Jagd geht.
23:07Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
23:10Hm, ja.
23:12Und, äh, was ist denn passiert, als ihr Sohn vom Herrn Krüger den versprochenen Leoparden nicht vor die Flinte gelockt
23:18bekam?
23:19Nichts, gar nichts.
23:20Mein Sohn wollte von Herrn Schober das Geld zurückhaben, ich hab's ihm ausgeredet.
23:24Herr Krüger hat uns dann freundlicherweise ein paar Tage durch die Kalahari-Wüste chauffiert, für eine Fotosafari.
23:31Sind Sie sicher, dass es nur eine Fotosafari war, oder haben Sie nicht doch noch versucht, einen Leoparden zu erlegen?
23:36Illegal. Unter der Hand.
23:44Haben Sie noch mehr unverschämte Fragen?
23:46Dann stellen Sie sie doch bitte, Herrn Schober.
23:49Guten Tag.
23:51Herr Hansen.
24:03Hast du das Betreten verboten, Schildschuh kauft?
24:05Na, das ist dein ausgemachter Blödsinn. Hier wohnen nur wir zwei und wir wissen Bescheid.
24:13Auflage ist Auflage. Wir müssen dem nachkommen, sonst kommen wir in deine Küche.
24:17Gar nichts müssen wir.
24:18Übrigens ist dir schon mal aufgefallen, dass unser Hof auf einem Hügel liegt?
24:23Echt?
24:24Ich habe recherchiert. Ich habe einen Pointer angerufen. Der hat übrigens seinen Balkon heute auch begutachten lassen, auch von diesen
24:31Straßen. Und dem sein Hof steht in einer Senke.
24:34Ja und?
24:35Ja, klingelt es nicht?
24:37Ich auch nichts.
24:39Er unten in Grube. Wir oben auf Hügel. Und jetzt frage ich dich, wie ist es bitte schön möglich, dass
24:44bei uns Grundwasser an der Hausmauer hochsteigt?
24:48Und beim Pointer hat er gut auch da keine Beanstandungen gehabt. Obwohl der Pointer weiß, dass seine Träger an zwei
24:53Stellen feucht sind.
24:55Schau her, so ist das.
24:56Ja, ich sehe, der Groschen ist gefallen. Gratulation. Dann kriegst du jetzt auch dein Feierabend, Billy.
25:01Okay, da.
25:11Ja?
25:14Guten Morgen.
25:15Guten Morgen.
25:15Ähm, ich müsste bitte ganz dringend mit den Herrn Kommissaren sprechen. Ich glaube, ich habe da was gefunden, was wichtig
25:21ist.
25:22Die beiden Kommissare sind unterwegs. Es wird auch ein bisschen länger dauern. Sie müssten leider draußen warten.
25:27Danke.
25:28Bitte.
25:35Schau, schau. Die Kollegen von der Steuerprüfung. Scheint ja alles glatt gelaufen zu sein für den Schober.
25:45Bitte, meine Herren.
25:47Danke.
25:51Da.
25:53Wir hatten da noch ein paar Fragen zu Frau Seitz.
25:57Was wissen Sie über eine Affäre, die der Herr Krüger mit einer Wildhüterin in einem Windhuck gehabt haben soll?
26:04Der Krüger? Mit einer Wildhüterin? Das glaube ich nicht.
26:08War die Frau Seitz da eifersüchtig?
26:10Darüber haben wir nie gesprochen.
26:13Gut, dann reden wir jetzt mal über Sachen, über die Sie mit uns noch nie gesprochen haben.
26:19Die Safari mit dem Sex war wohl doch nicht so unblutig, wie Sie uns das weismachen haben wollen.
26:24Warum haben Sie uns die Leopardenjagd verschwiegen?
26:26Na, weil Sie nichts getroffen haben. Außer den beiden Antilopen. Aber das reichte ja dem Junior noch nicht.
26:33Der Robert ist ein wahnsinnig ehrgeiziger, ja?
26:36Wenn der nicht trifft, was er sich vorgenommen hat, dann kriegt er schlechte Daune.
26:39Also habe ich ihm und seinem Vater angeboten, dass Sie auf meine Kosten noch eine Fotosafari dranhängen können.
26:45Warum hat der Krüger dann mit ihm gestritten?
26:48Hat er vielleicht doch einen Leoparden geschossen, den er nicht hätte schießen dürfen?
26:51Schmarrn! Die festgelegte Abschussquote liegt in diesem Jahr bei 100 Tieren.
26:55Also hätte er auch gedurft. Er hat nur nicht gekonnt.
26:58Tja, ist eben nicht so einfach, ja?
27:00Manche fahren fünfmal hin und treffen immer noch nichts.
27:02Warum war der Herr Krüger dann so wütend auf die Zechs?
27:04Das weiß ich doch nicht.
27:06Also hören Sie mal zu, ich bin seit 30 Jahren im Geschäft, ja?
27:08Und meine Kunden waren bisher immer zufrieden mit mir.
27:12Ah, das wird Ihnen auch der Herr Reischel bestätigen können.
27:16Der war schon öfter mit auf Safari.
27:18Servus, wir reden.
27:20Grüß Gott, Herr Reischel.
27:21Grüß Gott, der Herr Mohr hat mir gesagt, dass Sie mich suchen.
27:26Da habe ich mir gedacht, ich suche am besten Sie und habe den Herrn Mohr gefragt, wo ich Sie finden
27:30kann.
27:30Also da bin ich.
27:32Super, dann können Sie jetzt gleich wieder mitfahren mit uns ins Kommissartier hat.
27:42Also wenn das ein Rotfuchs oder Luchs sein soll, dann bin ich der Weihnachtsmann.
27:48Diese Haare stammen einwandfrei aus der Mähne eines Schwarzmähnenlöwen.
27:53Besser bekannt als Kalaharilöwe oder Mähneter.
27:56Ein wunderschönes Tier.
27:59Deswegen auch so begehrt bei den Jägern.
28:02Das Tier ist fast schon ausgestorben.
28:04Aber ein paar Exemplare gibt es noch in der Kalaharilöwüste.
28:09Dass das der Schober nicht gewusst hat, ist mir ein Rätsel.
28:11Darf man die denn jagen, diese Schwarzmähnenlöwen?
28:15Wo denken Sie denn hin, Herr Hansen?
28:17Also der steht in der Liste des Artenschutzabkommens ganz weit oben.
28:20Wenn man Sie mit so einem Trophäe in der Kalaharilöwüste erwischt,
28:24kommen Sie stand die Päde ins nächste Gefängnis.
28:26Und zwar für Kanzler.
28:28Danke, Herr Reischl. Sie haben uns prima weitergeholfen.
28:31Ach so, ja gut.
28:33Jederzeit, Sie wissen, ja, gell?
28:34Herr Hopper.
28:35Wiederschön.
28:36Guten Tag, Herr Hansen.
28:37Wiedersögen.
28:37Herr Reischl, grüß Sie.
28:38Grüß Gott und auf Wiedersögen.
28:40Auf Wiedersögen.
28:43Vielleicht haben die Zechs ja illegal so in den Schwarzmähnenlöwen geschossen.
28:47Wie der Grüger zur Polizei gehen wollte, haben Sie ihn überhaupt in den Hafen geknallt.
28:51Ich weiß nicht. Sie haben den alten Zech doch kennengelernt.
28:54Würde denn so eine Drohung zu so einer Handlung treiben?
28:57Keine Ahnung.
28:58Na, vielleicht der Junge. Der soll ein Heisporn sein.
29:01Ja, ich war auf jeden Fall bei der Frau vom Schuber.
29:04Und die hat gesagt, dass ich lange vor einem Mann im Bett gewesen wäre.
29:07Und wann er endlich käme ist, das kann sie nicht genau sagen.
29:10Das ist recht löchrig, das Alibet.
29:12Wie ein Schweizer Käse.
29:14Wisst ihr, wie die Löcher in den Schweizer Kä...
29:16So, die Frau Seitz wartet.
29:18Das ist ja gut.
29:21Komm.
29:23Frau Seitz, Entschuldigung.
29:25Frau Seitz, was verschafft uns die Ehre? Wollen Sie ein Geständnis machen?
29:29Eine Aussage.
29:30Herr Hofer...
29:31Frau Seitz, es tut mir leid, aber das muss der Kollege alleine machen.
29:34Ich habe gleich was zu erledigen.
29:35Dann gehe ich mit Frau Seitz in den Vernehmungsraum.
29:37Nein, der ist schon reserviert. Bleibst du da.
29:39Aha.
29:40Ja, bitte.
29:42Bitte.
29:49Guten Tag.
29:50Grüß Gott.
29:52Strassner.
29:53Ich war gestern da.
29:55Ich wurde herbestellt.
29:56Das ist richtig.
29:57Der Herr Hofer würde Sie gern befragen.
29:59Befragen?
30:00Ja, komm jetzt einfach mit.
30:04Bitte schön.
30:09Das Buch gehört dem Dennis.
30:13Was ist das für Tabelle?
30:15Schober schmuggelt.
30:16Aha. Und was?
30:18Trophäen für seine Kunden.
30:20War Ihr Freund mit von der Partie?
30:23Der hatte keine Ahnung.
30:24Ich habe ihn draufgebracht.
30:27Als Schober Sekretärin da...
30:29Da ging so einiges über meinen Tisch.
30:31Und das habe ich dem Dennis erzählt.
30:33Und er wollte den Schober hochnehmen.
30:35Und alles, was er rausgefunden hat,
30:37hat er in sein Kassenbuch eingetragen.
30:39Und warum kommen Sie erst jetzt damit zu uns?
30:43Gestern stand ich total neben mir.
30:45Und die Beruhigungsspritze von Ihrer Ärztin,
30:47die hat mir den Rest gegeben.
30:50Also, hier sind die geschmuggelten Trophäen
30:53aufgelistet mit Datum.
30:54Und hier stehen die Beträge,
30:56die der Schober dafür kassiert hat,
30:57ebenfalls mit Datum.
30:58Und da hinten, das sind die Kürzel der Abnehmer.
31:01Ihr Freund mit Rautjäger?
31:03Ja, Jäger schon.
31:04Aber da war er anständig.
31:07Also, Wilderei und Schmuggeln,
31:08das hat er verabscheut.
31:10Er hat halt zwei Seelen in seiner Brust gehabt.
31:12Nehmen Sie mal hier, der letzte Eintrag.
31:14Ein schwarzen Männerlöwenfell.
31:16R.Z.
31:18Robert Zech.
31:19Mhm.
31:23So, Herr Hofer,
31:24der Herr Strassner sitzt im Vernehmungsraum,
31:25so wie Sie es haben wollten.
31:26Super.
31:28Schwitzt du schon?
31:28Ich würde sagen,
31:30es ist angerichtet.
31:31Sehr gut, Herr Stockssel.
31:32Ähm,
31:33Sie entschuldigen mich kurz.
31:34Bis gleich.
31:36Bitte mal.
31:39Und hier?
31:40G.H.?
31:42Gabriele Heinze.
31:44Frau Heinze hat von einem Krüger Geld bekommen.
31:47Kennen Sie die?
31:49Das ist ein südafrikanisches Wildhüterflittchen.
31:52Aha.
31:53Die Frau, mit der er was gehabt haben soll.
31:55Was heißt hier soll?
31:56Naja, vielleicht haben die Überweisungen
31:58ganz andere Hintergründe.
31:59Da steht Ihre Telefonnummer.
32:00Fragen wir sie doch selbst.
32:02Komm gleich wieder.
32:15Grüß Gott, Herr Strassner.
32:17Grüß Gott.
32:17Immer aus Gründen für Zeichen.
32:19Herr Strassner, Sie haben ein gewaltiges Problem.
32:21Ich?
32:22Sie sind als kein Anderen.
32:24Setzen.
32:27So wie es ausschaut,
32:28ist es Ihr erster und gleichzeitig
32:30Ihr letzter Tag als Gutachter gewesen.
32:32Ist das Ihr Gutachten?
32:35Ja.
32:35Mit Ihrer Unterschrift?
32:37Ja.
32:38Ein Gutachten für meinen Balkon?
32:40Ja.
32:41Nein, ist es nicht.
32:43Das ist das Gutachten für den Balkon
32:44von Herrn Pöintler.
32:46Sie sollten sehr brühen zu leben.
32:49Sie haben die beiden Gutachten verwechselt.
32:52Was in meinem Fall nicht besonders schlimm ist,
32:53weil mein Balkon ist völlig in Ordnung.
32:55Anders verhält sich es da
32:56bei dem Balkon von Herrn Pöintler.
32:58Der hat einen einsturzgefährdenden Balkon,
33:00der nur aufgrund der Vertauschung
33:01der beiden Gutachten von Ihnen
33:03als völlig in Ordnung eingestuft worden ist.
33:04Aber das ist schrecklich.
33:06Das ist schlimmer als schrecklich, würde ich sagen.
33:09Sonst eigentlich kriegen Sie sowas versichert.
33:11Ist was passiert?
33:12Wenn man sofort in das Eingreifen gestern Abend
33:14ist nichts passiert.
33:15Aber das spricht Sie nicht
33:16von Ihrem grob fahlesigen Verhalten frei.
33:23Na, ich kann meinen Beruf an den Nagel hängen.
33:25Na ja, so weit würde ich in den Leben mit Ihnen gehen.
33:29Ich habe mit meinem Freund da gesprochen.
33:31Er wäre bereit, nichts zu unternehmen,
33:33und ich ebenso,
33:34wenn Sie was anderes als Ihren Beruf an den Nagel hängen.
33:38Ja, was denn?
33:40Jede Rechnung.
33:44Ja, ich habe mit Frau Heinze gesprochen.
33:48Also, Herr Krüger hat die Wildstation in Namibia
33:50mit Spenden unterstützt,
33:52und im Winter ist er sogar angereist
33:54und hat persönlich mitgeholfen.
33:56Das Verhältnis zwischen Frau Heinze und Herrn Krüger
33:58war also reingeschäftlich.
33:59Ja, sagt sie.
34:02Ja, ja, aber Frau Heinze hat vor einem Jahr geheiratet
34:05und ist jetzt schwanger.
34:07Ich glaube nicht, dass sie da mit dem Herrn Krüger was gehabt hat.
34:10Außerdem hat sie sich nach ihrem Befinden erkundigt
34:14und ich soll Ihnen ihr tiefes Mitgefühl überbringen.
34:18Frau Seitz, Herr Krüger hat sie nicht betrogen.
34:23Kann ich jetzt gehen?
34:24Natürlich.
34:31Sicher?
34:35Was soll's denn?
34:37Ihr Freund hat sie nicht betrogen.
34:39Der hat sich geirrt.
34:40Ja, der hat das gleiche geschaut gehabt,
34:42wie mein Gutachter gelebt.
34:43Der hat sich auch geirrt.
34:46Und, Herr Hofer, wie's gelaufen war?
34:48Gut ist gelaufen.
34:4890% das Konto.
34:51So, der Schober ist da.
35:21Schön.
35:23Und, Herr Hofer, wie's gelaufen ist.
35:24Also gut, ich wollte zu Krüger gehen.
35:26Aber?
35:28Es war schon jemand da.
35:29Er hat die ganze Bude auf den Kopf gestellt.
35:31Wer?
35:32Robert Zech.
35:33Der Junior.
35:34Ich hab ihn gesehen.
35:36Ich hab durchs Fenster geschaut,
35:37den toten Krüger entdeckt,
35:37da bin ich abgehauen.
35:39Was wollten Sie beim Krüger?
35:40Mit ihm reden.
35:42Worüber?
35:44Über eine Trophäe.
35:45Das Fell eines Schwarzmähenlöwen?
35:47Das sie für die Zechs nach Deutschland gespuggelt haben.
35:50Ja, die Zechs haben ihn heimlich geschossen,
35:52ohne Krügers Wissen.
35:53Das Fell, also die Decke von einem Schwarzmähenlöwen zu haben,
35:55ist für einen Großwilliger als allergrößter.
35:58Krüger sollte das Präparat herstellen,
35:59rückte die Decke nicht mehr raus.
36:00Die Zechs wurden unruhig.
36:02Sehr schön, wir wollen mit Kleidung.
36:04Setzen Sie es in unsere Verfügung.
36:05Nachkostopie wird niemand.
36:41Tag.
36:41Tschüss, gut.
36:44Neue Erkenntnisse.
36:45So ist es.
36:46Ist Ihr Sohn da?
36:48Was wird ihm zur Last gelegt?
36:50Eins nach dem anderen, ja.
36:52Bitte.
36:58Hier, bitte.
37:02Robert.
37:09Das sind die Herren Hansen und...
37:12Hofer.
37:13Ja, von der Kriminalpolizei.
37:15Tag.
37:16Guten Tag.
37:16Ich hab nicht viel Zeit.
37:17Wir auch nicht.
37:18Drum machen wir's kurz.
37:20Herr Zechs ist in Vorleschen festgenommen,
37:21wegen des dringenden Tatvertrags
37:23Dennis Krüger ermordet zu werden.
37:24Haben Sie Beweise für den dringenden Tatvertrag?
37:27Sie sind gestern Nacht im Tatort gesehen worden.
37:29Der Herr Krüger sollte im Auftrag von Herrn Schober
37:31einen von Ihnen illegal geschossenen Schwarzmähnenlöwen präparieren.
37:36Ja, aber das Fell hat er da nicht mehr rausgerückt.
37:38Also sind Sie ihm auf den Pilz gerückt.
37:40Ja, ich war bei Krüger.
37:44Und ja, ich wollte das Fell und...
37:47Krüger war schon tot.
37:49Dann hab ich das aber je nachdem Fell durchsucht
37:51und dann bin ich gegangen.
37:53Ich hab ihn nicht erschossen.
37:54Dann kommt sicher nix gegen einen kleinen Schmachspurentest.
37:57Und das ist der Durchsuchungsbeschluss?
37:59Die Kollegen kommen gleich.
38:01Ich glaube, ich werde jetzt meinen Anwalt anrufen.
38:05Morgens, das ist Ihr gutes Recht.
38:08Entschuldigung.
38:11Nee, was gibt's?
38:14Ja, tatsächlich.
38:15Ich hätte gerne an Dr. Berger gesprochen.
38:17Okay.
38:18Ja, ich warte.
38:19Super.
38:21Also, fertig, bis später.
38:23Herr Hansen?
38:24Er möchte mich dringend zurückrufen.
38:27Ja, danke.
38:28Die mutmaßliche Tatwaffe
38:30ist im Tümpel hinterm Haus im Krüger gefunden worden.
38:32Das ist jetzt bei der KTU.
38:33Sehr gut.
38:34Und die Schmachspurentests von der Seite
38:35und Schober sind negativ.
38:38Interessant.
38:39Ja.
38:41Herr Zech?
38:42Ja?
38:42Sie kommen bitte mit aufs Kommissariat
38:43für einen Schmachspurentest, ja?
38:46Gut, der wird bei mir positiv ausfallen.
38:48Ich war gestern am Schießstand.
38:51Dafür hab ich genügend Zeugen.
38:52Das ist ja schlau, Herr Zech, sehr schlau.
38:54Die Schmachspuren vom Mord
38:55mit neuen Schmachspuren zu überdecken.
38:57Robert?
39:01Sag mir die Wahrheit.
39:03Hast du Herrn Krüger erschossen?
39:05Nein, Papa.
39:08Mein Sohn sagt die Wahrheit.
39:11Aber Ihre Methode der Wahrheitsfindung bräuchte es.
39:13Keine Polizei mehr.
39:13Meine Antwort.
39:23Halt, stehen bleiben.
39:26Was ist?
39:28Folgendes.
39:28Das Gewehr aus dem Tümpel
39:31ist definitiv die Tatwaffe.
39:33Der Krüger wurde also mit seiner eigenen Waffe erschossen.
39:36Was zu erwarten war.
39:37Was jetzt weniger zu erwarten war,
39:39auf der Waffe befinden sich außer den Fingerabdrücken
39:42vom Krüger noch die von der Frau Seitz.
39:45Jetzt haben wir sämtliche Kleidungsstücke von der Frau Seitz
39:48untersuchen lassen auf Schmachspuren.
39:50War aber nichts.
39:51Ja gut, sie wird behaupten,
39:52dass sie Krügers Waffe mal in die Hand genommen hat.
39:54Dann sehen wir wieder alt aus.
39:55So alt auch wieder nicht, Herr Hansen.
39:57Es ist nämlich ja so,
39:58die Frau Seitz war doch vorgestern bei ihrer Freundin,
40:01bei der Frau Pauli.
40:02Jetzt bin ich hin zu Frau Pauli
40:04und habe sie gefragt,
40:05ob die Frau Seitz vielleicht
40:06ein Kleidungsstück hat liegen lassen.
40:08Und?
40:10Die Stohler, der KTU-Bericht.
40:18Na, dann brauchen wir nur noch mal die Frau Seitz.
40:21Die Frau Seitz, die sitzt.
40:24Wo?
40:25Im Vernehmungsraum.
40:26Herr Mohr, Sie sind genial.
40:28Sieht's gar nicht.
40:30Herrschaft, jetzt weiß es.
40:38Auf der Tatwaffe befinden sich Ihre Fingerabdrücke.
40:43Ich habe vor zwei Wochen
40:44mit der Waffe Schießübungen gemacht.
40:46Gibt's solche Zweigen?
40:48Leider nur den Dennis.
40:49Der hat mich mit der Waffe vertraut gemacht.
40:51Und der ist leider tot.
40:54Frau Seitz,
40:54haben Sie vorgestern mit dieser Waffe geschossen?
40:57Nein.
40:58Wir können aber beweisen,
40:59dass Sie vorgestern mit dieser Waffe geschossen haben.
41:01Und zwar anhand ihrer Stohler.
41:04Auf der befinden sich nämlich
41:05die Schmauchspuren von der Tatwaffe.
41:07Und nach der Tat
41:08sind Sie zurück zu Ihrer Freundin,
41:10damit die Ihre Abwesenheit liebgemerkt.
41:12Und am nächsten Morgen
41:13sind Sie zum Tatort zurück,
41:14haben sich umgezogen
41:15und die Kleider haben Sie entsorgt.
41:17Nur blöd,
41:17dass Sie die Stohler
41:18bei Ihrer Freundin vergessen haben.
41:20Das sind so die kleinen Fehler,
41:21die wir mögen.
41:28Ich habe sein Ticket gefunden.
41:31Dennis wäre heute Nachmittag
41:33nach Windhoek geflogen
41:34one way
41:35und hätte mich hier sitzen lassen.
41:37Er wollte für immer zu ihr.
41:38Das stimmt nicht, Frau Seitz.
41:40Ihr Freund hat Sie nicht betrogen.
41:42Das waren nur Ihre Hirngespinste.
41:45Deswegen hat er sterben müssen.
41:48Frau Seitz,
41:49Sie sind vor allem festgenommen
41:50wegen des drüngenden
41:52Tatverdachtsthändis Krüger
41:52in Marius zu haben.
41:53Michi.
41:55Frau Seitz,
41:56wenn Sie bitte
41:56mit der Kollegin mitgehen möchten.
41:58Kommen Sie bitte.
42:05Also wenn alle Frauen
42:06den Finger so schnell
42:07um abzuketten,
42:08dann wären wir Männer
42:08auch bald auf der
42:09Artenschutzliste.
42:10Aber Michi,
42:11du bist doch schon lang drauf.
42:12Damen und Herren,
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