- vor 20 Stunden
Die Rosenheim-Cops (162) Staffel 9 Folge 8 - Ein Schuss in der Nacht
Die Rosenheim-Cops (162) Staffel 9 Folge 8 - Ein Schuss in der Nacht
Die Rosenheim-Cops (162) Staffel 9 Folge 8 - Ein Schuss in der Nacht
Die Rosenheim-Cops (162) Staffel 9 Folge 8 - Ein Schuss in der Nacht
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KurzfilmeTranskript
00:00Zieh ihn!
00:02Zieh ihn!
00:03In die Tür, ja!
00:08Hier, hier klemmt fest.
00:10Hocken!
00:15Was war das?
00:16Nichts weiter.
00:19Ja, was machen wir jetzt?
00:22Keine Ahnung.
00:25Und bis soll ich da rauskommen?
00:27Zieh!
00:30Die muss in den Start!
00:33Aua!
00:36Blöd, ja!
00:37Ja, blöd!
00:53Morgen, Herr Lindt! Morgen, Herr Moor!
00:57Hallo! Hier?
00:58Ja, da ist es.
01:00Wo wir sind?
01:00Ja, der weiß Bescheid.
01:01Aber das kann noch ein bisschen dauern, weil da muss der Frau Hofer noch zur Hand geben.
01:05Was ist daran so lustig?
01:07Das ist nur so, dass beim Harten gleich zwei linke Hände zur Hand gehen.
01:11Der hat mir einmal beim Umzug geholfen.
01:13Da hätte ich meine Sachen gleich aus dem Fenster schmeißen können.
01:15Na toll!
01:16Das ist gut!
01:16Herr Bräuninger?
01:17Ja, Bräuninger.
01:24Hier sind Sie eingebrochen.
01:26Ah ja.
01:27Ich wohne da gegenüber.
01:29Aber Sie haben auch mal einen Schuss gemeldet.
01:31Ja.
01:32Es war in der Nacht.
01:33Mhm.
01:34Also der Schuss bin von einem lauten Knall wach geworden.
01:37Dachte, das ist irgendein kaputter Auspuff.
01:40K.H. Gille?
01:43Karl-Heinz Gille.
01:44Ich habe hier geklingelt.
01:47Da hat sich aber nichts gerührt.
01:48Also Sie waren nicht in?
01:49Nein.
01:51Gut, dann warten Sie bitte in Ihre Wohnung, ja?
01:53Ja.
01:54Wir melden uns dann, gell?
01:58Gille.
02:04Gille.
02:36Warte Sekunden rauf, ich helfe Ihnen.
02:38Nein, bitte nicht.
02:40Fangen Sie lieber.
02:42Haps.
02:45Obacht, Obacht.
02:46Ich halte.
02:50Vorsicht, gell.
02:51Ja.
02:53Finger weg.
02:57So, schön, gell.
02:59So, ich muss.
03:01Ihr kümmert mich wieder weit um den Schrank, gell?
03:04Und wie?
03:07Da wird mir schon was einfallen.
03:09So, so.
03:11Herr Lied?
03:12Ja?
03:13Folgendes, ich habe den Anrufbeantworter abgehört.
03:16Und der Herr Gilly ist einige Male angerufen worden von einer Dame.
03:19Und die hat sich gemeldet mit Sonja.
03:22Mhm.
03:22Das ist ja Erdnuss.
03:24Servus.
03:25Servus.
03:28Servus.
03:34Telefonnummer haben Sie?
03:35Haben wir.
03:36Anrufen, Kommissariat bestellen?
03:38Unbedingt.
03:39Es tut mir leid, Herr Schrank hat mich aufgehalten.
03:42Herr Schrank?
03:44Ja.
03:44Eine blöde Geschichte, aber interessiert Sie eh nicht.
03:46Was haben wir denn?
03:47Ein junger Mann, Karl-Heinz Gille, Anfang 30.
03:50Tatzeit?
03:52Die Tatzeit war gestern Nacht, zwischen 1 und 2 Uhr.
03:54Der Schuss ging direkt ins Herz, sagt Frau Dr. Kern.
03:57Der Schosselwasser ist vermutlich hier draußen im Klur.
04:00Die Buttsspuren führen direkt hier ins Schlafzimmer.
04:02Waslut.
04:03Gut.
04:03Bitte.
04:05Vollerwarten.
04:05Dann hat der Täters Opfer nach der Tat aufs Bett geschleift.
04:09Was Sie nicht sagen.
04:11Ich denke mal, wir müssen von Raubmann ausgehen.
04:13Schauen Sie sich mal diese ganzen ausgeräumten Münzklatten an.
04:16Danke.
04:18Also, unsere Sonja heißt Waslut und ist auf dem Weg ins Kommissariat.
04:22Sehr gut.
04:23Das mit dem Schrank rät, das sieht mich schon.
04:25Das war nix weiter.
04:26Die Hofmann hat mir halt gegeben.
04:29Frau Stockel, so geht das nicht.
04:31So geht es schon.
04:32Sie wissen doch noch gar nicht, was ich von Ihnen will.
04:34Was Unangenehmes, da baue ich schon mal vor.
04:36Sie verbinden also mein Erscheinen immer mit etwas Unangenehmem?
04:39Naja.
04:40Achso.
04:43Dann geht es eben und ich komme zum Kaffeetrinken.
04:46Angenehm genug?
04:47Frau Ortmann, dann kriegen Sie jetzt meine Spezialmischung.
04:55Habe ich die sonst nie bekommen?
04:57Nein.
04:58Was einem so alles entgeht.
05:00Was wäre es denn gewesen?
05:02Braucht Sie nicht zu interessieren, war eh nur unangenehm.
05:06Die Bedarfsanforderung vielleicht?
05:08Weil ich 18 Mal Mannschaftsbus geschwimmen habe und nicht 18 Mal Mannschaftsbus nach Bad Aibling.
05:14Richtig?
05:14Richtig.
05:15Schau, Frau Ortmann, das ist so.
05:16Wenn der Bus immer nur nach Bad Aibling fährt und nie woanders hin,
05:19dann muss ich nicht jedes Mal Bad Aibling reinschreiben.
05:21Da ist das selbstredend, das Bad Aibling.
05:23In Verwaltungsangelegenheiten gibt es kein Selbstreden.
05:28Leider.
05:28Leider, gell.
05:32Du musst nicht auf ihn warten.
05:35Nein, ich warte.
05:36Ich melde mich an.
05:38Soll ich mitkommen?
05:39Das kriege ich nun.
05:41Ja?
05:43Das gehört Sonja Wassmuth. Ich wollte herbstellen von einem Herrn Mohr.
05:47Warten Sie bitte draußen, Frau Wassmuth.
05:49Um was geht es denn?
05:50Das werden Ihnen die Kommissarier schon sagen.
05:53Das gibt es doch nicht.
05:54Der Karl-Heinz.
05:59Wir müssten uns trotzdem unterhalten.
06:01Wie lange waren Sie denn mit Herrn Giller zusammen?
06:04Fünf Jahre.
06:06Damals war Karl-Heinz Herr Giller nur Automechaniker.
06:10Vor zwei Jahren haben Sie ihn dann entlassen.
06:13Monatelang ist er dann durchgegangen, Herr Karl-Heinz.
06:15Hartz IV ist kurz Spaß.
06:17Das ist auf Kosten unserer Beziehung gegangen.
06:19Ich habe es dann nicht mehr ausgehalten.
06:22Und Ihr Begleiter da draußen, wer ist das?
06:24Mein jetziger Freund Sebastian Holstein.
06:27Er war ein Arbeitskollege von Karl-Heinz.
06:30Warum haben Sie denn den Herrn Giller so oft Ugräufe?
06:33Ich habe mir Sorgen gemacht.
06:35Sonst hat er immer gleich Ugräufe.
06:37Sie stehen doch noch in engem Kontakt zueinander.
06:40Seit einiger Zeit wieder, ja.
06:43Und Ihr jetziger?
06:46Wusst Ihr das?
06:47Ich glaube schon.
06:51Ich rede mal mit Herrn Holstein.
06:52Ich nehme es mit in die Partie.
06:54Okay, gell?
06:56Ich will es bitte mitkommen mit mir.
07:00Sie haben doch seine Wohnung gesehen.
07:03100 Quadratmeter, gute Lage, Technik vom Feinsten.
07:07Sieht das vielleicht nach Hartz IV aus?
07:10Die Sache ist ganz einfach, Herr Kommissar.
07:12Der Karl-Heinz, der hat sich nach ein paar Monaten wieder aufgerappelt.
07:15Von seiner Arbeitslosigkeit.
07:17Der hat sein Hobby, hat schon immer gerne Münzen gesammelt.
07:19Das hat er zum Beruf gemacht.
07:22Da haben wir dem Internet einen Handel aufgezogen.
07:23Ja, und bald hat er im Monat mehr Geld gemacht, als ich in einem Jahr.
07:28Und Ihre Freundin fand das attraktiv?
07:32Geld regiert die Welt, Herr Kommissar.
07:35Und die Frauen.
07:38Da kann ich mit meinem Mechaniker geheilt schwer mithalten.
07:42Das heißt, Sie fürchteten, dass Sie zu Ihrem früheren, also jetzt erfolgreichen Freund zurück will?
07:48Ja.
07:50War sicher schwer für Sie.
07:53Sie waren bestimmt eifersüchtig, also neidisch auf ein Gilles Erfolg, oder?
07:58Nein, nicht neidisch.
08:00Deprimiert, Herr Kommissar.
08:02Einfach deprimiert.
08:04Der Kommissar hätte so viel Geld machen können, bis er dran erstickt.
08:08Aber dass das, ähm, die Sonne ja so beeindruckt.
08:13Das hat mich total fertig gemacht.
08:14Wo waren Sie gestern Nacht, zwischen 1 und 2 Uhr?
08:19Im Bett.
08:20Mit Ihrer Freundin?
08:21Ja.
08:22Na gut, Herr Rolstein, das war's erst mal.
08:29Ach, sagen Sie, essen Sie Erdnüsse?
08:32Was?
08:34Ja, ob Sie auf und zu Erdnüsse essen.
08:35Na ja, schon.
08:37Und wie?
08:38Ja, was wie?
08:39Gesalzen, ungesalzen, aus der Schale?
08:41Ja, gesalzen, so aus der Büchse.
08:44Büchse.
08:45Büchse.
08:46Büchse.
08:47Ja, ja, ich versteh schon.
08:48Danke.
09:05Es tut mir jetzt sehr leid, aber das müssen wir jetzt machen, ja?
09:15Sind Sie soweit?
09:29Das ist ja nicht.
09:30Bitte?
09:32Das ist nicht der Karl-Heinz.
09:37Moment.
09:39Das ist nicht der Herr Gillen.
09:43Nein.
09:45Wer ist dann?
09:47Keine Ahnung.
09:55Ja, dann bitte.
10:03Tja.
10:05Die Leiche ist ein anderer.
10:07Und wer?
10:11Ja, und dieser...
10:13Gille.
10:14Ja, Gille.
10:15Wo ist der?
10:17Das...
10:19Aber seine Wohnung ist das schon.
10:21Ja, ja.
10:21Ja, ja.
10:22Wir haben den Herrn Gille auch schon auf dem Handy angerufen.
10:24War nur die Mailbox dran.
10:26Aha.
10:27Ja, aber vielleicht ist der Gille ja auch der Mörder und ist auf der Flucht.
10:30Ah.
10:32Ja, aber der Herr Mohr ist noch mit der Spusi in der Wohnung und der ist informiert.
10:35Schön.
10:36Dann würde ich sagen, meine Herren, wenn Sie dann Ergebnisse haben, kommen Sie wieder.
10:41Bitte.
10:48Herr Mohr?
10:49Ja?
10:50Der Tote heißt Frederik Gustafsson.
10:52Er ist ein Schwede.
10:53Ein Schwede?
10:55Das ist sauber.
10:56Haben wir noch was?
10:58Eine schwedische Kron.
10:59Ein paar Bilder.
11:00Was ist das?
11:01Was ist das?
11:02Was ist das?
11:05Das ist eine deutsche Händlinie.
11:07Herr Mohr.
11:09Ja?
11:09Ja.
11:10Wann ich nicht?
11:10Hallo.
11:11Hallo.
11:12Gibt's schon was Neues?
11:14Eine kleine Frage.
11:15Wohnt der Herr Gille hier oder nicht?
11:18Ja, klar wohnt er hier.
11:19Wieso?
11:20Weil der Tote nicht der Herr Gille ist.
11:23Nicht.
11:24Oh.
11:25Wer dann?
11:26Das ist ein Schwede.
11:28Ein Herr Frederik Gustafsson.
11:30Sagt er mir das was?
11:32Nein, überhaupt nicht.
11:34Aber was anderes, mir ist noch was eingefallen.
11:36Gestern Abend habe ich vor dem Horsten Mann stehen sehen.
11:39Der hat die ganze Zeit hochgeschaut.
11:41Und war denn das?
11:42Kurz bevor ich ins Bett gegangen bin.
11:43So gegen Mitternacht.
11:44Ah ja.
11:46Danke, Herr Brüninger.
11:48Heute kaum retten.
11:57Du gehst einmal zum Kaffee.
11:59Ja.
12:00Grüß dich.
12:01Grüß dich.
12:01Grüß dich.
12:02Warte, schmecken dir meine Kekse?
12:04Lieber Herr Liebens.
12:05Hast du die Spiel zur Eröffnung?
12:07Bleib mal kurz dran, ja?
12:09Danke.
12:09Herr Liebens.
12:10Zwei Sachen.
12:11Erstens.
12:12Unter den Papieren von dem Schweden war auch eine deutsche Handynummer.
12:15Die gehört einer Julia Lenders, die wohnt in Rosenheim und hat ein Geschäft am Ludwigsplatz.
12:19Und Sie haben da noch nicht angerufen?
12:21Nein.
12:21Wenn man denkt, ob man schön ist.
12:23Nein, nein.
12:23Das war schon richtig.
12:24Und das Zweite.
12:26Der Herr Brüninger hat in der Tatnacht einen Herrn vor dem Haus stehen sehen.
12:30Danke.
12:31Danke.
12:32Helen.
12:36Herr Hartl.
12:37Es gibt Arbeit.
12:38Dann geht's mit.
12:42Bitte.
12:44Bitte Hartl.
12:45Danke.
12:48Schaut euch die Klingen an meine Herrschaft und da kriegt der Radier von der Wind.
12:53Geht sich schon mal vor, gell?
12:55Die Kinder nachdauert nicht lang.
12:59Herr Mohr.
13:01Der will Sie ändern.
13:03Was?
13:04Wegen seiner Frau.
13:06Ich stehe auf dem Schlauch.
13:07Seine Frau hat ihn doch hinausgeschmissen.
13:10Und hier verkaufen Sie das Buch, Krieg dem inneren Schweinehund.
13:13Das liegt doch auf der Hand.
13:15Er will Sie ändern, damit seine Frau ihn wieder zurücknimmt.
13:18Sie haben eine Kombinationsgabe, Herr Mohr.
13:20Vielleicht sollten Sie die Vernehmung führen.
13:22Wirklich?
13:22Gehen Sie in die Sonne im Pirater-Fäule auf!
13:25Jetzt halt mal still, dann habe ich...
13:26Pass auf, ja?
13:27Ja, natürlich, pass ich auf.
13:30Fappel doch nicht so.
13:31Gute.
13:32Guten Tag.
13:34Guten Tag.
13:35Wir würden gern mit Frau Lenders sprechen.
13:37Doch nicht, weil ich wieder im Parkverbot stehe.
13:39Nein, dafür ist die Kripo noch nicht zuständig.
13:42Hauptkommissar Lind, mein Kollege Herr Mohr.
13:44Ist gut.
13:45Kennen Sie einen gewissen Frederik Gustovsson?
13:47Ja.
13:48Was ist mit ihm?
13:50In welchem Verhältnis stehen Sie zu ihm?
13:52Erst möchte ich wissen, was passiert ist.
13:54Frau Lenders.
13:55Scott.
13:57Das ist der Herr Hartling, Kollege.
14:00Ja.
14:00Bitte beantworten Sie meine Frage.
14:03Wir sind befreundet.
14:06Wie befreundet?
14:09Intim befreundet.
14:10Ja, ich glaube nicht gern.
14:12Nein, das ist Peter Kirstner, er war mein Lebensgefährte.
14:18Ich weiß von der Affäre mit Gustovsson.
14:21Affäre?
14:22Ja, was?
14:23Ich denke, es ist besser, wenn Sie beide uns ins Präsidium begleiten.
14:26Erst möchte ich wissen, was mit Frederik ist.
14:28Der Herr Frederik Gustovsson ist ermordet worden.
14:33Erschossen quasi.
14:34Was?
14:37Was?
14:44Für die ist jetzt richtig eine Welt zusammengebrochen.
14:48Ja.
14:49Kriegt im Inneren Schweinehund.
14:51Probieren kann man es einmal, gell?
14:53Ja, immer.
14:53Zuerst ließ ich es und dann kriegt es meine Frau und dann wird Krieg geführt.
14:58Gegen was jetzt genau?
15:00Meine Trägheit.
15:01Ah ja.
15:03Auch wenn es sauschwer ist.
15:05Nein, schau, der Kauf, das ist doch schon eine erste unträge Aktion.
15:10Findest du?
15:11Ja, freilich.
15:18Wir haben uns in Stockholm kennengelernt.
15:22Ich war geschäftlich dort.
15:24Danke.
15:27Wie ist er überhaupt in Herrn Gilles Wohnung gekommen?
15:29Ähm, bitte.
15:32Über Humshering.
15:34Da tauscht man für kurze Zeit seine Wohnung mit anderen und spart sich dadurch die Übernachtungskosten.
15:41Und er war hier, um Sie zu besuchen.
15:45Wie lange waren Sie schon mit der Frau Lenders zusammen?
15:48Acht Jahre.
15:51Und wohnen Sie hier zusammen?
15:52Noch nicht.
15:54Ich würde gern, aber Sie zögert noch, dass ich sehr selbstständig und freiheitsliebend.
15:59Und den Herrn Gustafsen? Haben Sie den kennt?
16:02Nein.
16:04Haben Sie in Gustafs die zwei eine Beziehung gehabt?
16:08Mhm.
16:10Und wann ist Herr Gustafsson in die Wohnung eingezogen?
16:13Gestern.
16:15Waren Sie dort?
16:18Und er war wirklich nur Ihres wegen da?
16:25Ihr Lebensgefährte, der wusste von der Affäre?
16:29Das war nicht nur eine Affäre.
16:32Gustafsson war Ende 20.
16:33Zwischen den beiden lagen 15 Jahre.
16:36Es kann auf die Dauer nicht gut gehen.
16:38Haben Sie Angst gehabt, dass Sie es verlieren?
16:42Ja und nein.
16:43Der Mord ist das Schlimmste, was mir passieren konnte.
16:47Verstehe ich jetzt nicht.
16:49Nach ein paar Monaten hätte sich diese Affäre als das herausgestellt, was sie war.
16:54Eine Amour-Fou.
16:56Jetzt aber ist es eine Tragödie.
16:58Eine verrückte Liebe, die nicht ausgelebt wurde.
17:01Und ich habe Angst, dass Julia diese Liebe auf ein Podest stellt und ihr ewig nachtraut.
17:07Das Angehörige der Bundeswehr haben es doch bestimmt da, Waffe.
17:11Sagen Sie, hat Herr Gustafsson gerne Erdnüsse gegessen?
17:19Erdnüsse?
17:21Erdnüsse?
17:23Nein.
17:25Vielleicht Ihr Lebensgefährte, Herr Kerstner?
17:27Nein, der hat eine Allergie.
17:30Wieso?
17:31Etwas verworren der Fall.
17:34Bei beiden Varianten haben wir das selbe Motiv.
17:36Ja, sowohl bei dem Mechaniker, beim Holstein, als auch bei dem Kirstner, dem Offizier,
17:41kann es sich um Eifersucht und Verlustangst handeln.
17:44Also beide haben Angst gehabt, dass sie Freien den verlieren.
17:46Bitte?
17:47Also entweder der Offizier wollte den Gustafsson beseitigen,
17:50oder aber Holstein hat es auf Grille abgesehen und hat versehentlich Gustafsson erschossen,
17:54weil er nichts von diesem Homesharing wusste.
17:57Wie schaust du denn mit den Alibis aus?
17:59Der Bundeswehr hat keins. War spazieren.
18:02Und der Holstein hat gesagt, dass er mit seiner Freundin in Becklingen ist.
18:05Schon überprüft?
18:06Nein, nein, mit Frau Wasmuth müssen wir noch mal reden.
18:09Was ist denn mit der Dienstpistole von dem Offizier?
18:12Das ist ein B8, Kaliber 9mm Parabellum und der Gustafsson ist mit der 635 erschossen.
18:18Also die Waffe vom Kirstner können wir ausschließen.
18:21635, sehr kleines Kaliber.
18:23Wird normalerweise nur bei Taschenpistolen verwendet.
18:26Aber das Schusswaffenarchiv konnte uns da leider auch keinen konkreten Hinweis auf die Waffe geben.
18:30Wäre zu schön gewesen.
18:32Was ist denn mit Gille?
18:34Den haben wir erreicht.
18:36Also beziehungsweise er hat zurückgerufen.
18:39Der nimmt gleich den ersten Flieger morgen früh.
18:42Gut. Können wir den als Verdächtigen ausschließen?
18:46Wir schließen erstmal gar nichts aus.
18:48Auch gut.
18:50So, alles zu der Zufriedenheit.
18:52Danke.
18:53Schmeckt's nicht?
18:55Doch, doch.
18:56Noch Wasser?
18:57Ja.
18:58Gerne.
18:59Grüß Gott.
19:00Hallo.
19:01Einen Tisch?
19:03Für zwei bitte.
19:04Gerne.
19:05Und wir haben die Champagner.
19:08Champagner?
19:08Ja, freilich, wenn Sie mir folgen.
19:10Champagner.
19:15Ich weiß nicht, ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist, aber ich muss es loswerden.
19:21Ich wollte dir das eigentlich schon vorher im Laden zeigen.
19:29Ich will den Bauernhof kaufen.
19:32Für uns.
19:37Du hast recht.
19:39Das ist nicht der richtige Zeitpunkt.
19:43Guten Abend.
19:45Guten Abend.
19:45Guten Abend.
19:46Servus, Christian.
19:47Clemen.
19:48Klar.
19:51Der Champagner.
19:53Da ist er ja.
20:00Na, die Frau Hofer.
20:02Ja, grüß Gott.
20:03Willkommen.
20:05Das mit dem Schrank war übrigens erledigt, gell?
20:09Dankeschön.
20:10Das ist aber lieb von euch.
20:11Du bist gleich eine Brotzeit gesorgt für alle, mit der du doch da ist, oder?
20:15Freilich, freilich.
20:16Grüß dich.
20:16Also, wenn wir einer sonst helfen können, dann sagen sie es, weil jetzt war er noch da.
20:20Wirklich?
20:21Ja.
20:23Dann tragt es doch bitte in den Schrank wieder hoch.
20:29Tut mir echt leid, aber ich habe gerade mit dem Korbinan telefoniert und der findet das
20:33keine so gute Idee, dass der Schrank raus ist aus seinem Zimmer und dass er seiner ist, gell.
20:38War das jetzt zu viel verlangt?
20:40Nein, nein.
20:42Das machen wir schon, gell?
20:44Super.
20:44Komm mal.
20:45Ab geht's.
21:01Auf uns!
21:04Der Karl-Heinz!
21:08Servus, Karl-Heinz!
21:09Servus, Karl-Heinz!
21:10Und auch den Karl-Heinz.
21:11Von den Toten auferstanden?
21:14Oh, ich freue mich so.
21:15Soll ich dich abholen?
21:18Ich kann dich abholen.
21:20Okay.
21:21Schaut nicht gerade glücklich sein, Herr Frank, hm?
21:23Nicht wirklich.
21:26Du glaubst, dass einer der beiden der Täter ist?
21:29Ja, das glaube ich.
21:33Du, ihm muss Schluss machen, Karl-Heinz.
21:35Wir sehen uns später.
21:36Bis dann.
21:37Darf ich kurz?
21:38Das war wohl Herr Gille.
21:42Sagen Sie, Ihr Freund hat mir erzählt, dass er letzte Nacht mit Ihnen verbracht hat.
21:46Ja.
21:47Und wann sind Sie beide ins Bett gegangen?
21:50Kurz vor Mitternacht.
21:52Also zwischen eins und zwei haben Sie geschlafen?
21:55Ja, Gott sei Dank.
21:57Ich nehme Schlaftabletten.
21:58Ich habe in letzter Zeit Einschlafschwierigkeiten.
22:02Das heißt, Sie haben tief und fest geschlafen.
22:06Sollen wir gehen?
22:08Ja.
22:12War es Ihr Freund, dass Sie Schlaftabletten nehmen?
22:15Ja, ey.
22:16Ich glaube schon.
22:26Ihr Alibi wackelt.
22:45Hat die Polizei Sie untersucht?
22:47Ja.
22:49Frederik wurde mit einem anderen Kaliber.
22:54Verdächtest du mich?
22:56Du kannst es ruhig sagen.
22:57Ich halte es schon aus.
23:13Elfi versprochen.
23:14Es bleibt unter uns.
23:15Ja.
23:15Bitte.
23:16Servus.
23:26Servus.
23:46Ja.
23:46Warum hat ihm dann die Roloff gestern am Telefon aufgelegt?
23:48Wieso wirst denn du das wissen?
23:50Weil ich mit dem Hartl daneben standen bin.
23:52Achso.
23:52Nur weil die Roloff aufgehebt hat.
23:54Kann es natürlich sein, dass der Lind wieder mit...
23:58Wäre doch durchaus eine Möglichkeit, oder?
24:01Stockl, du spinnst.
24:03Wie?
24:03Halt einmal die Augen offen, dann siehst du das schon.
24:07Morgen.
24:08Morgen.
24:10Morgen.
24:12Ja.
24:13Ist irgendwas?
24:24Ja.
24:25Herr Lind, ich gehe zum Zettel gegenüberstehen, gell?
24:28Ich komme gleich.
24:31Das ist komm gleich.
24:32Bitte, Michi.
24:36Was hat er denn?
24:37Ich weiß es nicht.
24:39Sie wissen doch sonst immer alles.
24:40Fast alles, Herr Lind.
24:47So.
24:48Eins.
24:49Zwei.
24:51Drei.
24:52Vier.
24:54Und...
24:55Hochhalten!
25:03Und?
25:05Die vier.
25:06Sicher.
25:08Sicher.
25:18Hallo.
25:20Was machst du denn hier?
25:22Gibt's doch nicht.
25:23Meier, hast du mich geschafft?
25:24Ja.
25:25Super, schaust aus.
25:26Stockholm.
25:27Ja, natürlich.
25:29Klasse Job hier bei der Polizei hängen.
25:31Ja.
25:37Klasse Job hier bei der Polizei hängen.
25:37Ist das der Herr Kille?
25:41Ja.
25:45Hallo.
25:46Hi, grüß dich.
25:50Wo muss ich mich anmelden?
25:51Da.
25:54Du bist gleich.
26:02Ja?
26:04Grüß Gott.
26:05Karl-Heinz Gille mein Name.
26:06Ich sollte mich melden, wenn ich aus Stockholm zurück bin.
26:08Ah, Herr Kille.
26:09Warten Sie bitte draußen.
26:10Die beiden Kommissare werden sich gleich um Sie kümmern.
26:13Gut.
26:16Ach, ähm...
26:20Könnten Sie die an Frau Lenders weitergeben?
26:24Ich habe sie in Gustavsons Wohnung gefunden.
26:26Was ist das?
26:29Unvollendete Liebesbriefe.
26:30Ja.
26:31Herr Gustavsson hat mir erzählt, wie sehr sie ineinander verschossen waren.
26:34Und...
26:34Ja.
26:35Da dachte ich mir,
26:36vielleicht tröstet das Frau Lenders ein wenig.
26:39Mach ich gern.
26:41Danke.
26:42Bitte.
27:06Ja, ich war vor dem Haus.
27:11Ich wollte mit Gustavsson reden.
27:13Ja, und?
27:15Ich habe es nicht getan.
27:16Ich bin wieder gegangen.
27:17Na.
27:18Das sind Sie nicht.
27:20Sie haben gewartet, bis in der Wohnung da oben das Licht aus war.
27:23Und dann sind Sie auf.
27:24Dann haben Sie aufbrochen.
27:25Und dann sind Sie rein und haben an Gustavsson erschossen.
27:27Und dann haben Sie die München mitgenommen,
27:28das nach einem Raubmatt ausschaut.
27:31Und wo soll ich die Waffe her haben?
27:33Die sind bei der Bundeswehr.
27:34Da gibt es sicher Kanäle.
27:46Du, Stockl.
27:47Der Dings, der Gille, der hat gesagt, dass er die Briefe gemacht hat.
27:51Guck mal.
27:52Nein, ich habe noch was im Auge.
27:54Warte, schau mal.
27:55Nein, nein.
27:55Ist schon hier draußen.
27:56Da, schau.
27:57Das sind's.
27:58Nimm's und geh.
28:01Ich nimm's und geh?
28:02Ja.
28:12War's im Auge, gell?
28:14Ja, dann.
28:15Komm runter zurück.
28:16Haben Sie den Schrank wieder zurück dran gehört?
28:18Warum?
28:18Einfach, wenn's was umständlich geht.
28:20Ja, genau.
28:21Das sag ich mir auch.
28:22Äh, apropos umständlich.
28:24Wie geht's denn so zwischen Ihnen und dem Herrn Lind?
28:27Alles so wieder im grünen Bereich?
28:28Äh, ja, schon.
28:30Da war ja auch nie was.
28:32Aha.
28:32Wirklich.
28:33Ja, ja.
28:34Dabei.
28:35Also wirklich.
28:35Sie hätten wirklich gut zusammengepasst.
28:38Aber mei, wie hört's Leben so sprig, gell?
28:41Oh.
28:42Oh, ich störe.
28:43Dann...
28:43Nein, nein.
28:43Ich muss eh schnell zum Herrn Achtziger.
28:46Wiederschauen, Herr Lind.
28:50Nein.
28:50Meinst du nicht, wir sollten mal reden?
28:52Über was?
28:55Über uns.
28:57Seit ich hier bin, ist irgendwie so eine Spannung zwischen uns.
29:02Spannung?
29:03Ja, Spannung.
29:04Wollt ihr nicht schon immer zwischen uns?
29:07Ja, komm, du weißt genau, was ich meine.
29:12Können wir nicht einfach gute Freunde sein?
29:14Gute Freunde.
29:16Jetzt plapper mir doch nicht alles nach.
29:17Ich will nur gutes Einvernehmen.
29:20Gutes Einvernehmen.
29:23Irgendwie haben wir im Moment keinen...
29:25Tja, woran das wohl liegt.
29:31Mann, Mann.
30:02Frau Linders?
30:03Ja?
30:03Wo kommt die neu dekorierte Puppe hin?
30:05Ach, kommen Sie, Sarah.
30:06Ich helf Ihnen.
30:07Ja, genau.
30:10Wir haben uns über die Home-Sharing-Börse kennengelernt.
30:13Ja, suchst du was in Rosen?
30:13Ich bin in Rosenheim und ich in Stockholm.
30:15Möchten Sie?
30:16Gerne.
30:18Was wollten Sie in Stockholm?
30:19Ein Geschäft abschließen.
30:21Ich handel mit Münzen.
30:22Danach wollte ich ein paar Tage Urlaub machen in Stockholm.
30:25Und sagen Sie, außer dem Wohnungstausch,
30:28da hat es keine Berührungspunkte gegeben
30:29zwischen einer und dem Herrn Gustafsson?
30:31Nein.
30:32Danke.
30:33Nein, keine.
30:35Ich habe ihn auch nur ein einziges Mal gesehen,
30:37auf dem Flughafen eben vorgestern.
30:40Also, ich bin angekommen und er ist weggeflogen.
30:42Wir hatten nicht wirklich Zeit, groß miteinander zu reden.
30:43Er hat mir nur erzählt, warum er nach Rosenheim möchte.
30:46Wegen Frau Linders.
30:48Seiner großen Liebe.
30:51Tja, das war's.
30:53Ja, das war's.
30:56Nehmen Sie doch Platz.
30:57Danke.
30:59Und Sie verdienen also Ihren Lebensunterhalt mit dem Münzhandel?
31:02Ja.
31:03Na ja, ganz schlecht.
31:05Es läuft ganz gut, ja.
31:07Na ja, so gut, dass sich Ihre frühere Freundin wieder für Sie interessiert.
31:13Ich hoffe, es liegt nicht nur daran.
31:15Trauen Sie Herrn Holstein die Tat zu?
31:18Dass er mich umbringen wollte.
31:20Früher auf der Arbeit haben wir uns sehr gut verstanden, aber jetzt?
31:25Gab es noch jemand anderes in Ihrem Bekanntenkreis,
31:28der Ihnen neidig ist, missgünstig wegen Ihrem Erfolg?
31:33Nicht, dass ich wüsste.
31:35Aber wer kann schon in den Kopf von anderen Menschen schauen?
31:39Ja.
31:40Ja, also, wegen mir dann.
31:43Ja, gut.
31:44Mach's das.
31:45Danke Ihnen.
31:46Vielen Dank, Herr Gillen.
31:47Danke, Herr Gillen.
31:49Sie wissen ja auch.
31:50Herr Gillen, eins noch.
31:53Essen Sie Erdnüsse?
31:55Nein, mag ich nicht.
31:57Wieso?
31:58Nein, ich frag nur, weil wir
31:59ein Stück Erdnussschale in Ihrer Wohnung gefunden haben,
32:01gleich neben der Vitrine.
32:04Mein Nachbar isst die Dinger ständig.
32:06Herr Bräuninger?
32:07Ja.
32:08Jetzt so eine Angewohnheit.
32:09Er bricht sie in der Hosentasche auf
32:11und dann steckt er sich die ganze Nuss in den Mund.
32:13Wiederschauen.
32:18Julia.
32:21Gibt es was Neues?
32:22Ich muss mit dir reden.
32:26Ich will nicht, dass du es von der Polizei erfährst.
32:29In der Nacht, in der Frederik,
32:32da war ich vor seinem Haus.
32:34Ich wollte mit ihm reden.
32:36Und?
32:38Ich hab's nicht getan. Ich bin wieder gegangen.
32:40Das ist alles.
32:43Warum hast du das nicht gleich gesagt?
32:46Ich hatte Angst, du verdächtigst mich.
32:48Julia, ich hab Angst, dass dieses Misstrauen unsere Liebe auffrisst.
32:53Oder was davon noch übrig ist.
32:56Das verstehe ich.
32:59Ist da noch was übrig?
33:02Gib mir bitte Bescheid, wenn die Polizei etwas herausgefunden hat.
33:11Herr Bräuninger.
33:16Leeren Sie doch bitte mal Ihre Hosentaschen aus.
33:19Ach so, und ja.
33:23Sie sind nicht in der Wohnung vom Gilligwin-Haus gesagt?
33:26Ja.
33:29Und bleibst du dabei?
33:31Ja.
33:35Wie kommt es dann, dass wir in viele seiner Wohnung Herr Erdnussscheuen gefunden haben?
33:40Und zwar gleich neben der Glasvitrine mit den leergeräumten Klappen.
33:43Sie waren doch in der Wohnung.
33:44Richtig.
33:48Ja, ich war neugierig.
33:50Hab ich nachgeschaut.
33:51Und warum haben Sie das nicht gleich gesagt?
33:53Er wollte mich nicht unnötig verdächtig machen.
33:57Ach so.
34:00Darf ich?
34:01Naja.
34:04Haben Sie sonst noch was zu sagen?
34:07Nein.
34:10Wir werden nämlich jetzt Ihre Wohnung durchsuchen.
34:13Meine Wohnung?
34:15Wieso denn?
34:16Haben Sie noch was zu sagen?
34:19Ja, meinetwegen.
34:20Hab die Münzen gestohlen.
34:23Aber mit dem Mord hab ich nichts zu tun, lieber.
34:26Hab einfach nur die Gelegenheit beim Schopf gepackt.
34:30Die Gelegenheit beim Schopf gepackt.
34:33Naja.
34:53Wo sind die Münzen?
35:02Wir warten.
35:32Wir haben hier einen Goldtopf.
35:36Meine Münzen?
35:38Wo haben Sie sie gefunden?
35:40Am Ende des Regenbogens.
35:44Wir waren bei Ihrem Nachbarn.
35:46Herr Bräuninger hat Sie bestohlen.
35:47Wir durchsuchen gerade seine Wohnung.
35:49Was?
35:50Das ist nicht wahr.
35:51Ja, kommen Sie rein.
35:57Ist er Frederiks Mörder?
35:58Was machen Sie denn hier?
35:59Ist Herr Bräuninger der Täter?
36:02Darüber darf mir eine Auskunft geben.
36:04Frau Lenders ist hier, weil Sie wissen wollte,
36:06was der Gustavs Zorn mir auf dem Flughafen gesagt hat.
36:08Verstehen.
36:09Herr Gillil sagte mir, dass Sie Briefe haben von Frederik.
36:12Ja.
36:13Kann ich Sie haben?
36:14Sie können sie gerne im Kommissariat abholen, wenn Sie wollen.
36:17Herr Gillil?
36:18Ja?
36:19Sagen Sie, hat Herr Bräuninger eigentlich Lust,
36:20dass Sie Ihr Geld mit dem Handel von München verdienen?
36:23Ja, wir haben ein paar Mal darüber geredet.
36:26Bis vor ein paar Monaten hat er in einer Bank gearbeitet.
36:28Aber dann ist seine Stelle der Finanzkrise zum Opfer gefallen.
36:32Wahrscheinlich wollte er mit dem Internethandel Geld verdienen.
36:34Frau Lenders, wenn Sie uns bitte allein lassen würden.
36:36Ja.
36:37Zeigen Sie mir Bescheid, wenn Sie den Täter haben.
36:40Sie erfahren es als allererster.
36:41Gut.
36:42Auf Wiedersehen, Herr Gillil.
36:44Und vielen Dank.
36:45Gerne.
36:46Auf Wiedersehen.
36:49Herr Gillil?
36:50Sagen Sie einmal, könnte es sein,
36:52dass der Herr Bräuninger selber mit dem Münzen handeln wollte?
36:56Ich weiß nicht.
36:58Ich glaube nicht.
36:59Er sieht nicht aus wie ein Dumismatiker.
37:14Entschuldigung an die Stellung.
37:15Die Wohnung war sauber, aber ich sollte jetzt einmal in den Computer reinschauen.
37:19Da gibt es was zum Segen.
37:19Auf Wiedersehen.
37:21Auf Wiedersehen.
37:21Servus.
37:21Auf Wiedersehen.
37:34Auf Wiedersehen.
37:39Auf Wiedersehen.
38:09Untertitelung des ZDF, 2020
38:24Untertitelung des ZDF, 2020
38:40Wie meinen Sie das?
38:42Sie wollen doch auch so einen Internethandel aufziehen
38:45Ach so, ja, ich versuch's
38:47Womit handeln Sie?
38:49Mit Orden
38:51Nur mit Orden?
38:52Ja
38:53Nicht auch mit Waffen?
38:57Auch
38:58Ab und zu mit Antiken
38:59Hab schon immer ein Faible dafür gehabt
39:03Wo sind die Waffen?
39:04Ja, im Augenblick hab ich keine
39:06Muss sie erst besorgen
39:08Das glauben wir eher in Orbanit
39:09Ist aber so
39:12Zumindest eine Waffe müssen Sie haben
39:15Diese hier bieten Sie nämlich seit gestern im Internet zum Verkauf an
39:20Colt, Derringer, Kaliber 6,35
39:22Ach die, ja
39:23Ja, aber die hab ich noch nicht
39:25Die muss ich erst besorgen
39:26Ach so, Sie handeln mit Waren, die Sie eigentlich noch gar nicht haben
39:29Interessante Verkaufsstrategie
39:30Wo ist denn die Waffe?
39:32Ich hab sie noch nicht
39:35Ist es auf?
39:36Wir haben mit einem Hausmeister geredet
39:38Und der hat uns erzählt
39:39Dass Sie vor einem Monat gefragt haben
39:41Ob Sie einen Teil vom Speicher
39:42Als Lager anmieten können
39:44Für eine Orden
39:45Und für eine Waffe
39:48Das war nur prophylaktisch
39:50Sehen Sie, und das glauben wir auch nicht
39:52Der Hausmeister hat nämlich abgelehnt
39:53Also mussten Sie was anderes finden
39:55Wo?
39:57Ich hab kein Lager
40:00Herr Bräuninger, jetzt geben Sie halt auf
40:02Wir werden Ihnen ein Lager finden
40:04Wir werden die Pistolen finden
40:05Mit der Sie ein Gustavschen erschossen haben
40:10Hallo
40:14Hallo
40:21Ich kann meine Pistole nicht hören
40:33Die Kollegen haben das Lager gefunden
40:35Eine Garage im Nebengebäude
40:38Voll mit Waffen aller Art
40:39Unter anderem eine Kult
40:41Derin Jackaliber 635
40:42Laut KTU-Bericht
40:44Die Tatwaffe
40:45Jetzt hat sie ihre Gier doch noch überführt
40:48Anstatt die Waffe einfach zu entsorgen
40:50Wollten Sie wohl doch ein paar Euro rausschlagen damit
40:55Ich hab den Gille wegfahren sehen
40:58Zum Flughafen hat er dem Taxifahrer gesagt
41:00Ich hab gewartet bis es Nacht war
41:03Wer hat denn ahnen können, dass der Schwede in der Wohnung ist
41:06Ich wollte nur die Münzen mehr nicht
41:07Er kam aus dem Schlafzimmer gestürzt und ging auf mich los
41:09Ich dachte, das ist Gille
41:11Da bin ich durchgedreht
41:15Wieso nehmen Sie Ihre Pistole mit in die Wohnung
41:17Wenn Sie glauben, dass da keiner da ist
41:38Frau Lenders
41:41Alles in Ordnung?
41:42Geh mal
41:44Ja
41:52Gehen wir
41:55Ob die zwei wieder zusammengekommen, he?
41:57Tja, was steht denn den Sternen?
42:00Genauso wie bei mir
42:02Hast du mit Ihrer Kriegslektüre schon begonnen?
42:04Bin ich schon durch
42:05Aber bald werden Sie mich nicht mehr wiedererkennen
42:07Das wäre aber schade
42:08So langsam gewöhne ich mich an Ihren inneren Schweinehund
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