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00:00:01The important thing in a relationship is communication.
00:00:04Have you communicated?
00:00:06Have you spoken?
00:00:07Have you spoken?
00:00:07Almost.
00:00:09There's a big big silence.
00:00:10Actually, around the clock.
00:00:14So, if I look back today, I would say,
00:00:16yes, that was good so.
00:00:18Because something was in us a little bit engulfed.
00:00:23Sure.
00:00:24Even if no one of us had to admit it.
00:00:30And finally, my life only once.
00:00:31Right?
00:00:37Der Wachstum!
00:00:40Der Wachstum!
00:00:41Toll!
00:00:44It was always so.
00:00:45I mean, temperamentvoll.
00:00:48Impulsiv.
00:00:51Irrational.
00:00:52At the beginning.
00:00:54That was great.
00:00:55Sensational.
00:01:03Also, ich will nicht lange drum herumreden.
00:01:05Ich habe jemanden kennengelernt.
00:01:09Und sie ist...
00:01:11Gut.
00:01:13Gut?
00:01:15Na ja, wir wussten, dass sowas passieren kann.
00:01:17Wir haben doch sogar mal drüber geredet.
00:01:19Och, wow!
00:01:20Ich...
00:01:20Das ist ja irgendwie toll.
00:01:22Ich dachte, du flippst total aus.
00:01:24Was würde das denn bringen?
00:01:25Was?
00:01:26Toll!
00:01:27Ganz doll!
00:01:29Dieser Wachstum ist fast wie neu!
00:01:33War fast wie neu!
00:01:40Scheiße, wot!
00:01:43Scheiße, wot!
00:01:44Scheiße, wot!
00:01:46Scheiße, wot!
00:01:48Du kostest einfach Müll!
00:01:50Scheiße!
00:01:58Scheiße!
00:02:00Scheiße!
00:02:02Scheiße!
00:02:03Scheiße!
00:02:05Scheiße!
00:02:05Scheiße!
00:02:05Und wie lange ist das jetzt her?
00:02:08Ungefähr drei Wochen.
00:02:10Drei Wochen und vier Tage.
00:02:12Und Sie sind beide entschlossen, sich zu trennen?
00:02:14Ja, definitiv.
00:02:15Ich denke schon.
00:02:17Was genau wünschen Sie sich von mir?
00:02:20Na, dass Sie uns helfen.
00:02:21Was denn wohl sonst?
00:02:24Man kann doch nicht einfach so sagen, Schluss!
00:02:25Wer kriegt den Fernseher oder wer nimmt den Hund?
00:02:28Man will das doch irgendwie verstehen.
00:02:30Es ist sehr mutig, eine Trennung begleiten zu lassen.
00:02:32Vor allem nach 26 Ehejahren.
00:02:3525.
00:02:36Sehen Sie.
00:02:39Wie haben Sie sich kennengelernt?
00:02:45Also, ich stand hier.
00:02:48Nein, du warst weiter rechts.
00:02:49Ich bin ja von meinem Büro gekommen und hab dich im Profil gesehen.
00:02:55Und wer von Ihnen hat den anderen zuerst angesprochen?
00:03:01Er mich.
00:03:02Gut, dann bitte.
00:03:05Aurelia Aurita.
00:03:06Bei großem Hunger in der Lage, sich selbst aufzufressen und sich dadurch zu regenerieren.
00:03:12Und das funktioniert?
00:03:15Na ja, wie man es nimmt. Ihre Lebenserwartung beträgt nur ein Jahr.
00:03:20Dann ist das ja vielleicht doch nicht so gut, das mit dem sich selbst auffressen.
00:03:24Sie kann nicht anders.
00:03:26Ist Ihre Natur.
00:03:28Und dann?
00:03:31Sind wir zum Zitterall rüber.
00:03:35Wir waren wie zwei Züge, die in voller Fahrt aufeinander zugefahren sind und erst in letzter Sekunde stoppen.
00:03:41Doris, das hast du immer wieder gesagt.
00:03:43Aber doch nur, weil John Lennon das über Yoko Ono gesagt hat und du das so toll fandest.
00:03:46Das finde ich auch immer noch toll.
00:03:48Aber wir waren nie John Lennon und Yoko Ono.
00:03:50Ähm, was ist Ihnen denn als erstes beim anderen aufgefallen?
00:03:57Dass er ungeheuer klug war.
00:03:59Ich meine, er, er war der jüngste Direktor eines deutschen Aquariums und das, das fand ich natürlich beeindruckend.
00:04:07Mein Gott, ich war 26.
00:04:09Ihre Nase.
00:04:11Äh?
00:04:15Ja, ich fand Ihre Nase ungeheuer sexy.
00:04:17Was? Du sagst mir ja gerade, du hast dich in meine Nase.
00:04:20Nein, ich wollte, ich, ich meine, ja doch, ja, ja, sie war unglaublich.
00:04:25Ja.
00:04:28Und dann haben wir die Liste gemacht.
00:04:31Die Liste?
00:04:32Ja, ja, so eine, so eine Art Lebenswunschzettel.
00:04:35Was man sich vom Leben wünscht.
00:04:37Einen machte sie, einen machte ich.
00:04:39Dann fehlt nur noch die Unterscheidung.
00:04:41Und dann haben wir daraus einen gemeinsamen gemacht.
00:04:43Die Liste eben.
00:04:44Also mit unseren Träumen.
00:04:48Und was stand drauf?
00:04:50Kinder.
00:04:51Haus.
00:04:52Hawaii.
00:04:52Sex.
00:04:53Hund.
00:04:54Ägypten.
00:04:55Eigene Galerie.
00:04:55Tauchen.
00:04:56Lebendig bleiben.
00:04:57Verrückt bleiben.
00:04:58Einmal Jakobsmuscheln essen.
00:05:01Was genau haben Sie umgesetzt?
00:05:04Nein, die Kinder oder das Haus.
00:05:06Also, wir wollten öfter mal nach Hawaii.
00:05:10Einmal haben wir fast schon gebucht, aber es war unglaublich teuer.
00:05:13Kannst du das mit dem verrückt bleiben?
00:05:15Ja, ich meine, natürlich waren wir jung, aber verrückt waren wir nie.
00:05:18Das stimmt doch gar nicht.
00:05:19Wir haben zum Beispiel...
00:05:20Die Hälfte aller deutschen Kleinbürger glaubt doch, dass sie verrückt war.
00:05:23Wir haben ja sogar FDP gewählt.
00:05:25Du hast FDP gewählt?
00:05:27Wir waren schon damals weitgehend konventionell.
00:05:29Vermutlich muss man älter werden, um das zuzugeben.
00:05:31Und dann sucht man sich eben eine 30 Jahre jüngere Geliebte und dann ist man ja endlich unkonventionell.
00:05:37Was haben Sie gefühlt, wenn Sie glücklich waren?
00:05:43Also, ich hatte immer das Gefühl, äh, dass sie, äh, dass wir, äh, dass sie ein Teil von mir war.
00:05:52Also, dass die Grenze, da wo ich aufhöre und wo sie anfängt, immer weniger da war.
00:05:57Früher jedenfalls.
00:06:00Ja, es ist jetzt auch wieder falsch.
00:06:02Es ist falsch, dass ich das hier und heute zum ersten Mal von dir höre.
00:06:08Wie, wie haben denn Ihre Kinder reagiert?
00:06:12Ja, wir haben eine Familienkonferenz einberufen, aber dann sind wir terminlich irgendwie nicht zusammengekommen.
00:06:17Ja, weil unsere Kinder ja so wahnsinnig beschäftigt sind.
00:06:19Ja, und da habe ich gesagt, er soll mit Lisa reden und ich rede mit Tom.
00:06:22Und wenn mir das jemand vor ein paar Wochen vorausgesagt hätte, hätte ich gesagt, das ist vollkommen unmöglich.
00:06:26Aber genau so ist es.
00:06:27In der Wirtschaftswissenschaft kennt man das als das Perso-Paradox.
00:06:31Je stabiler die Märkte zu sein scheinen, desto instabiler sind sie in Wirklichkeit.
00:06:34Wir sind aber keine Märkte, wir sind deine Eltern, verdammt!
00:06:37Ich glaube trotzdem, dass ihr genau das Richtige macht.
00:06:43Das Richtige.
00:06:46Lisa und ich, wir haben oft drüber geredet.
00:06:48Also, dass ihr beide nicht mehr wirklich...
00:06:51Naja, du weißt schon.
00:06:54Unsere Einschätzung nach, weil es spätestens aus, als wir beide aus dem Haus sind.
00:06:57Sag mal, wie siehst du uns eigentlich?
00:07:00Wie zwei lebende Leichname, die ohne ihre Kinder sinnlos durch ihr Leben taumeln?
00:07:11Na komm!
00:07:13Tom hatte noch nie eine Beziehung, die länger als ein paar Monate gedauert hat.
00:07:16Und sobald es ihm zu nah wird, wechselt er die Freundin.
00:07:19Und jetzt spielt er den großen Psychologen.
00:07:20Das ist richtig, ja, Tom ist vollkommen fixiert auf materielle Dinge.
00:07:26Ich habe mal Zigaretten gezogen und mir Kleingeld von ihm geliehen.
00:07:32Der wollte dann später Zinsen dafür, mit 14.
00:07:35Wann sind denn Ihre Kinder aus dem Haus?
00:07:38Vor zwei Jahren.
00:07:39Aber hat Ihr Sohn recht, wenn er sagt, das war ein Einschnitt?
00:07:43Nein, er hat nicht recht.
00:07:46Dieser Einschnitt, wie Sie es nennen, hat keineswegs vor zwei Jahren eingesetzt, sondern viel früher.
00:07:53Ich meine, die ersten drei, vier, fünf Jahre, die wir hatten, waren wundervoll.
00:07:59Wir haben so viele verrückte Dinge gemacht.
00:08:02Meine Frau hat immer diese Krabbendosen geklaut.
00:08:06Die waren damals so teuer, dass wir sie...
00:08:10Sie ist da einfach rein.
00:08:12Ja, ich kriegte immer so ein Kribbeln dabei.
00:08:17Ich stand meistens draußen, weil ich Schiss hatte.
00:08:19Und irgendwann kam sie dann raus und steckte mir dann eine dieser Dosen zu.
00:08:24Und ich wusste, dass es wenigstens einen Menschen gibt auf dieser komischen Welt,
00:08:29der mich wirklich und wahrhaftig liebt.
00:08:34Aber ich hatte mich eben auch in diese berufstätige, aktive, selbstbewusste junge Frau verliebt,
00:08:39die eine eigene Karriere wollte.
00:08:43Und dann wurde sie immer mehr zu einer Mischung aus Ehefrau, Hausfrau und Mutter.
00:08:48Sie hat dann weiter gemalt, aber es war dann auch schnell vorbei und alles wurde immer normaler.
00:08:53Sag mal...
00:08:57Was soll ich denn dazu jetzt sagen? Entschuldigung, dass ich unsere Kinder großgezogen habe oder wie?
00:09:03Sie haben Ihre eigenen beruflichen Pläne aufgegeben?
00:09:08Ich habe überhaupt nichts aufgegeben.
00:09:09Ich habe meinem Mann seine Karriere ermöglicht.
00:09:12Und sobald die Kinder groß genug waren, habe ich sofort wieder gearbeitet in einer Galerie in Harvestehude.
00:09:15Entschuldigung, das addiert sich vielleicht auf 800 Euro im Monat. Davon finanzieren Sie doch kein Haus.
00:09:20Und kein Studium für zwei Kinder.
00:09:22Muss ich mir das jetzt anhören hier oder...
00:09:24Es liegt in der Natur der Sache, dass Sie beide hier Dinge zu hören bekommen, die eventuell wehtun.
00:09:29Das tut mir nicht weh.
00:09:31Ich meine, ich finde es einfach ungeheuerlich, dass hier mein Wert als Mensch quasi mit meinen Einkünften gleichgesetzt wird.
00:09:38Nachdem es jahrelang hieß, wie toll, dass du uns was dazu verdienst.
00:09:41Wie hat denn Ihre Tochter reagiert?
00:09:43Ja, genau. Erzähl doch mal. Erzähl doch mal, wie Lisa reagiert hat.
00:09:46Ihre Tochter studiert ebenfalls?
00:09:48Ja, sie hat studiert.
00:09:49Jetzt, die sagen Sie Lebensentwürfe, weil das nämlich das nächste große Ding ist. Das ist, was unsere Tochter macht.
00:09:56Okay.
00:09:58Ah, danke.
00:10:00Und was soll das bedeuten?
00:10:02Ich nenne das den Reziproken-Prozess.
00:10:06Mhm.
00:10:06Hm.
00:10:08Jeder existiert.
00:10:10Aber nicht jeder lebt.
00:10:12Aber sobald er wirklich zu leben versucht, gerät er an existenzielle Grenzen.
00:10:15Das ist quasi das Paradigma der Postmoderne.
00:10:19Wieso machst du das denn?
00:10:20Weil sie von Tuten und Blasen keine Ahnung hat. Weil sie noch nichts erreicht hat im Leben.
00:10:24Und jetzt glaubt sie die große Formel gefunden zu haben und will anderen Leuten sagen, was sie tun soll.
00:10:28Das ist doch irre!
00:10:30Also, und was sagst du jetzt dazu?
00:10:34Dass deine Eltern sich trennen?
00:10:39Ich sag dir überhaupt nichts zu.
00:10:42Neurologisch gesehen gibt es nichts ineffizienteres als reden.
00:10:47Außerdem war Mama gestern Nacht bei mir.
00:10:50Sie war total verzweifelt.
00:10:52Sie hat nicht mal was sagen können, weil sie nur noch geheult hat.
00:10:54Wir hatten ganz klar vereinbart, dass du mit Tom redest und ich mit Lisa.
00:10:58Und als nächstes rennst du zu Lisa und machst massiv Stimmung gegen mich.
00:11:01Ich mache überhaupt keine Stimmung gegen dich.
00:11:02Ich stelle lediglich Fakten fest, für die du offenbar immer noch nicht bereit bist, Verantwortung zu übernehmen.
00:11:07Bitte!
00:11:08Und ihre Freunde? Was sagen die dazu?
00:11:12Georg wird erstmal ins Hotel ziehen und ich bleibe hier im Haus.
00:11:21Das gibt's doch einfach nicht! Das kann er doch nicht machen!
00:11:23Hast du dir nichts bemerkt?
00:11:25Ja, so klar war er in den letzten Jahren nicht mehr so gut drauf wie früher.
00:11:28Hat er denn gar nichts erzählt davon?
00:11:29Er mag, dass alle andere mal eine vage Andeutung gemacht haben.
00:11:32Ach, Peter.
00:11:35Ich habe sowas in meinem ganzen Leben noch nicht erlebt.
00:11:37Weißt du, dass sowas so erfüllend sein kann?
00:11:39Mensch!
00:11:42Das ist, wie wenn ich die ganze Zeit mit dir zusammen bin.
00:11:45Ich fühle mich so, wie wenn ich den ganzen Tag unter Strom stehe.
00:11:49Das ist irre!
00:11:51Diese Frau ist der absolute Wahnsinn!
00:11:53Auf geht's, komm!
00:11:55Weiter!
00:11:55Und du hast es nicht vernötigt befunden, mir das mitzuteilen?
00:11:58Herrgott, das kommt doch keiner an!
00:12:00Also, dass er nach über 20 Jahren einfach so alles über Bord werfen will, wegen so einer kleinen Affäre.
00:12:04Warum sagst du denn kleine Affäre?
00:12:07Claudia, das Mädchen ist 30 Jahre alt.
00:12:08Die hat letzte Woche erst ihre Playmobil-Sammlung weggeräumt.
00:12:11Er nennt sie aber die Frau seines Lebens und das sagt der Doris direkt ins Gesicht.
00:12:15Und das hat er ihnen so gesagt.
00:12:21Ja, aber wenn das für ihn so ist, dann...
00:12:23Jetzt hast du schon Verständnis für ihn, das ging ja schnell.
00:12:26Eben noch fandst du es Wahnsinn, dass er alles wegwerfen will.
00:12:28Ja, das finde ich ja auch, aber...
00:12:30Ich denke auch, wenn eine Pflanze plötzlich ihre Wachstumsrichtung ändert, dann bringt das nichts, das modifizieren zu wollen.
00:12:34Georg ist aber keine Pflanze, sondern praktisch schon ein alter Mann, der glaubt, eine Teenagerin ist die Lösung all seiner
00:12:39Probleme.
00:12:40Ja, aber ein Teenager bis mit 30 Jahren jetzt auch nicht mehr.
00:12:42Aha.
00:12:43Dann kann ich jetzt also damit rechnen, dass du auch bei nächster Gelegenheit deine Wachstumsrichtung änderst.
00:12:49Nee, das wäre mir ja viel zu anstrengend.
00:13:12Aurelia Aureta, bei Nahrungsmangel in der Lage zu schrumpfen und sich dadurch zu regenerieren.
00:13:20Aber Ihre Lebenserwartung beträgt nur ein Jahr.
00:13:23Ja, Sie können gar nicht anders. Das ist Ihre Natur.
00:13:27Georg Lehner, Sie müssen Frau Ritter sein.
00:13:30Mhm, hallo.
00:13:31Willkommen.
00:13:32Danke.
00:13:33Sie sagen, Sie haben Ihre neue Lebensgefährtin an exakt der gleichen Stelle kennengelernt wie Ihre Frau?
00:13:39Ja.
00:13:40Und beinahe die gleichen Worte gesagt?
00:13:42Ja, aber das ja alles Schicksal ist. Das ist nicht nur einfach...
00:13:46Es war einfach ein Zufall. Sie ist Zoologin. Und es gibt eine Forschungskooperation zwischen Aquarium und Zoologischer Fakultät.
00:13:52Genau, das war alles rein beruflich.
00:13:54Ja, das war es auch.
00:13:56Sie jedenfalls am Anfang.
00:14:01Ohrenqualm gibt es seit 500 Millionen Jahren, ohne dass sie sich jemals besonders verändert haben.
00:14:06Und ich würde gerne herausfinden, warum das so ist.
00:14:09Kommen Sie.
00:14:13Was kriegen die? Arthemia?
00:14:15Ohrenqualm leben Arthemia.
00:14:17Klar, wegen des Eiweißgehalts.
00:14:18Genau.
00:14:25Kommen Sie.
00:14:30Sehen Sie die Harpunenartigen Strukturen?
00:14:32Mhm.
00:14:32Das sind die Nässelkapsel.
00:14:35Haplonema.
00:14:36Ropaloide.
00:14:42Wow.
00:14:44Die sind hungrig.
00:14:46Ich schätze genau wie ich. Weiter gibt's hier Fisch. Ähm.
00:14:51Äh, doppelt passend, nicht?
00:14:54Ich meine, in der Cafeteria vom Aquarium.
00:15:08Ich meine, Mangrovenquallen können gerade mal hell und dunkel unterscheiden.
00:15:12Aber Würfelquallen sind so gute Schwimmer, dass wir Fische jagen können.
00:15:16Manche sind winzig klein, aber Nomuraquallen zum Beispiel, die wiegen so viel wie ein Auto.
00:15:20Und je intelligenter die Qualen, desto gefährlicher.
00:15:22Naja.
00:15:24Wir planen eine riesige Qualenausstellung.
00:15:26Damit die Menschen begreifen, dass es da noch diese ganz andere Welt gibt.
00:15:30Mhm.
00:15:30Ja?
00:15:32Sie finden das naiv, oder?
00:15:34Nee.
00:15:34Ich liebe Qualen.
00:15:36Ich meine, man könnte zum Beispiel...
00:15:37Was interessiert die Leute denn?
00:15:38Sex, oder?
00:15:40Was?
00:15:41Naja, Sex interessiert jeden, weil wir daherkommen.
00:15:44Also ohne den wären wir ja gar nicht hier, sozusagen.
00:15:48Naja, das stimmt, aber...
00:15:49Naja, nur die Würfelqualle, die hat Sex so wie wir.
00:15:52Also als Tauchungsakt.
00:15:55Die anderen Arten, die schießen den Samen und die Eizellen einfach ins Wasser und die vermischen sich dann irgendwie.
00:16:00So, aber dann gibt's dann auch die Zweigeschlechtlichen.
00:16:02Die produzieren erst den Samen.
00:16:05So.
00:16:05Und der wird dann irgendwann ins Wasser entlassen.
00:16:08Und dann reifen die Eizellen.
00:16:11Also rotantrische Twitter.
00:16:13Und jetzt stellen Sie sich mal vor, wenn wir das miterleben könnten.
00:16:17Also wenn wir das allen zeigen könnten.
00:16:19Äh, einen Moment.
00:16:20Hm.
00:16:20Ich zeichne Ihnen das nochmal auf.
00:16:22Ja, gerne.
00:16:23Ja.
00:16:28Das war nix.
00:16:29Das ist doch ne wunderbare Idee.
00:16:32Ja.
00:16:38Ja.
00:16:40Ja.
00:16:40Ja.
00:16:40Ja.
00:16:40Ja.
00:16:40Ja.
00:16:41Ja.
00:16:41Ja.
00:16:42Ja, ich will.
00:16:42Ja.
00:16:42Ja.
00:17:01Ja.
00:17:01Your wife is a very young scientist.
00:17:04And exactly that was the stage we met.
00:17:07And she could be my daughter.
00:17:09It's just not right to be able to reduce it.
00:17:11That's crazy.
00:17:12Why don't you ask me what's going on?
00:17:14Laura is a human.
00:17:16And all the world is going on,
00:17:18as if I had to buy a Sexpuppe.
00:17:21What would you say about this woman?
00:17:25Muschi.
00:17:29What?
00:17:30You understand me, I said Muschi.
00:17:32Muschi.
00:17:33And how she's going on.
00:17:35She's going on.
00:17:36With a Bauer trick.
00:17:37What's going on?
00:17:39The Aquarium is broken.
00:17:40I have to see what's going on.
00:17:41But now?
00:17:43I'm the director.
00:17:47How, that's not?
00:17:49They call me at 3am and tell me about a break.
00:17:52I'm going to say that's not a break.
00:17:55Yeah, because I didn't know what I should do.
00:17:56Because I know that they're married and not just...
00:18:00But I'm so excited about it.
00:18:03And I wanted to see it.
00:18:05It's happened.
00:18:06Look at that.
00:18:08Please.
00:18:14Oh my God.
00:18:16Oh my God, how many are these?
00:18:17How many are these?
00:18:18How many are these?
00:18:18The computer says 328.
00:18:20So many?
00:18:21Yes.
00:18:22Are they not wonderful?
00:18:23Yes.
00:18:23Yes, totally.
00:18:25Now, if we're doing this with the Beamer project,
00:18:28then we're going to be able to live by their birth.
00:18:31That's fantastic.
00:18:31Yeah.
00:18:37Oh my God.
00:18:40I think they're growing already.
00:18:42Mm-hmm.
00:18:43They're going to be able to live by their birth.
00:18:44See?
00:18:45Mm-hmm.
00:18:46Mm-hmm.
00:18:50Das sollten wir vielleicht nicht tun.
00:18:53Nein, besser nicht.
00:18:54Weil das nämlich ein Fehler wäre.
00:18:56Ja.
00:18:58Wir würden uns verlieben und dann planen wir eine Zukunft
00:19:01und dann bricht eine Ehe zusammen und dann erfährt es die ganze Welt,
00:19:03dass du in der Midlife-Crisis bist und ich einen Vater suche.
00:19:07Und der Weile wäre es echt schön.
00:19:08Aber dann fallen unsere völlig verschiedenen Lebenskonstrukte zusammen
00:19:13und auf einmal fühlt sich das, was einem so perfekt vorkam, völlig scheiße an.
00:19:17Ja, da hast du vollkommen recht.
00:19:19Ja.
00:19:22Aber...
00:19:28Sie gibt mir das Gefühl, dass einfach...
00:19:31dass einfach alles nochmal neu anfangen könnte.
00:19:33Und dass man...
00:19:35dass man vielleicht doch nicht sterben muss.
00:19:38Und ich bin nur noch zum Sterben gut, oder wie jetzt?
00:19:41Während du mit ihr zusammen für die Bevölkerungsexplosion von Quallen sorgst?
00:19:44Hör mal zu!
00:19:47Du kannst gerne sagen, dass ich ein Arschloch bin.
00:19:49Ja?
00:19:50Aber wenn man mir vor zwei Monaten erzählt hätte, dass sowas passiert,
00:19:53hätte ich es auch nicht geglaubt.
00:19:54Aber es ist passiert und ich bin hier.
00:19:58Wenn sowieso alles falsch ist, was ich sagen kann...
00:20:02Ich möchte Sie bitten...
00:20:04...bis zur nächsten Woche die gemeinsame Geschichte aufzuschreiben.
00:20:09Jeder aus seiner Sicht und Erinnerung.
00:20:17Okay, dann.
00:20:19Wir sehen uns ja dann.
00:20:20Ja.
00:20:21Ach so.
00:20:30Ähm...
00:20:30Eins noch.
00:20:31Ja?
00:20:35Samba, bist du jetzt...
00:20:36War mir wichtig.
00:20:42Georg...
00:20:43Sie hat ihr halbes Leben mit dir verbracht.
00:20:45Darfst du die Schreckt jetzt einfach so weg?
00:20:46Ja, ich dachte, man kann vielleicht zivilisieren miteinander umgehen.
00:20:49Ja, sicher.
00:20:49Jetzt räum weiter.
00:20:51Bei uns wird es auch von Tag zu Tag gruseliger.
00:20:54Wenn ihr davon erzählt habt, ist Claudia davon überzeugt, dass bei uns auch alles nicht mehr stimmt.
00:20:59Ja, aber dafür wohnst du noch zu Hause, nicht im Vertreterhotel.
00:21:02Und du, warum wohnst du nicht bei ihr?
00:21:04Weil sie ihren Space braucht.
00:21:07Ich meine, es...
00:21:09Es ist eben wichtig für eine Beziehung, weißt du, dass man sich sieht, wenn man sich sehen will und nicht,
00:21:14weil man sowieso muss.
00:21:16Space.
00:21:16Oh, dass man...
00:21:17Dass man sagt, was man will und was nicht.
00:21:19Ich meine, normalerweise ist eine Beziehung doch nichts anderes, als dass die eigenen Bedürfnisse im Namen eines ewigen Kompromisses immer
00:21:24mehr untergehen.
00:21:29Hey!
00:21:31Du Arschloch!
00:21:33Space.
00:21:49Я aus der Welt des Vierkensных
00:21:55Ja.
00:22:05Auf der Welt.
00:22:11Ich verkaufte Haus sein bei einer periodanze H Gushe Youtube-Infrauen-êtrehe.
00:22:30What do you do?
00:22:31I'm going to write something.
00:22:34We are just together with you.
00:22:36I know that we are together in the cinema.
00:22:39There are other things in life than this film.
00:23:09I'm just going to do it.
00:23:11I'm going to do it.
00:23:12Let's go.
00:23:12You're just going to write a story with your wife.
00:23:14I'm going to play the movie.
00:23:15Because I have to do this!
00:23:17You say, I'm so quiet!
00:23:19But in your world there are clearly rules in the cinema and nothing to write down.
00:23:25Say, do you think you're so stupid or are you so stupid?
00:23:28And if I'm so stupid?
00:23:30Well, that's really bad.
00:23:47Oh, wait a minute.
00:23:54Lisa, you're asking, where do we stay?
00:23:57But if you don't want to...
00:24:03And what would be the reziprolet process for me?
00:24:07Well, you're not schwul, but sneakers.
00:24:09Deine Strickjacke is Cardigan.
00:24:12You set signals like hip, marken-bewusst, blogger,
00:24:17hey, Leute, was geht.
00:24:19You make five years younger and a little unconventional.
00:24:23Im Rahmen, but still.
00:24:27Right, right, right.
00:24:28But you have a good job.
00:24:30And you go in a relationship with your boss.
00:24:32And let me tell you, you want children.
00:24:34And you have already agreed to buy a property.
00:24:36And you have a plan for your health care.
00:24:39You want to take care of yourself and have something that's been proven.
00:24:47My friend is coming to an Autounfall.
00:24:50It can be, you can have something that's been proven,
00:24:52that I can choose because of what's been proven.
00:24:53Yes, I'm going to.
00:24:57But must that be?
00:24:58How do I know that?
00:25:00You don't know that you are not going to.
00:25:01And you could do a woman that could be a sister, and she is obviously a father-in-law.
00:25:06And how do we know that? From an exact seven weeks of course, a psychology study?
00:25:31Well, I understand that.
00:25:38The��el.
00:25:57What?
00:25:57Well done, a little better.
00:25:59And it's great that you told your wife to meet us.
00:26:03Oh, it's your daughter.
00:26:04Of course, she will protect your mother.
00:26:05That's normal.
00:26:06You're your daughter.
00:26:08Yes, but...
00:26:09You don't understand.
00:26:10Yes.
00:26:11How do you know?
00:26:12You know, I know.
00:26:14I know.
00:26:14Of course.
00:26:16You know.
00:26:16Not only for me, but also for the children.
00:26:23Yes.
00:26:37Come on.
00:26:39Do you want to come to me or do you want to be deprimed?
00:26:41Can you give me anything to me?
00:26:43My Minibar is your Minibar.
00:26:52Good.
00:26:53A stock.
00:26:54A rich man.
00:26:56Oh Mann.
00:26:56Oh, Mann!
00:27:11Du weißt ja...
00:27:12Kannst du den Schuh ausziehen?
00:27:14Du guck mal.
00:27:15Was ist denn?
00:27:16Ich glaube, da brennt ein Auto.
00:27:19Das ist doch oft in Großstädten das irgendwelche Spinner.
00:27:21Why didn't I have to park?
00:27:23Where are you?
00:27:36Hello?
00:27:40Let me go!
00:28:05Georg, how do I know this?
00:28:07Who should be interested in this?
00:28:09And who should use a carrel number 5-Lippen-Stift,
00:28:13which I gave you for a birthday birthday?
00:28:17Georg, calm down!
00:28:18So was machen Autonome, Extremisten,
00:28:21Leute, die sich gegen unsere gesamte Zivilisation wenden.
00:28:24Leute, die ich ertragen können,
00:28:25dass andere mehr haben als die Leute wie du.
00:28:27Scheiße.
00:28:31So.
00:28:50Na komm, wir schaffen das schon.
00:29:02Hast du übrigens gehört,
00:29:03dass irgendjemand den Wagen von Papas Freundin abgefackelt hat?
00:29:08Ach, das waren sicher wieder diese Autonomen.
00:29:10Ich meine...
00:29:11Aber weißt du, irgendwie verstehe ich die auch.
00:29:13Wenn man keine richtigen Aussichten hat,
00:29:15dann wird man eben alles kaputt machen.
00:29:19Okay, okay, okay.
00:29:23So.
00:29:25Also.
00:29:27Jetzt mach mal deine Augen zu.
00:29:28Zu!
00:29:32So.
00:29:33So.
00:29:36Und jetzt machst du deinen Geist mal völlig leer.
00:29:39Hast du?
00:29:43Und jetzt stellst du dir mal die Doris von morgen vor.
00:29:46Sie sieht super aus.
00:29:48Sie hat wahnsinnig viel Geld auf der Bank.
00:29:50Und jetzt sag mir, warum ist sie so erfolgreich?
00:29:52Woher hat sie das ganze Geld?
00:29:56Sie vermietet Oberwin zum Gas.
00:29:58Wir gehen an einsame Leute.
00:29:59Ja.
00:29:59Doch, Sherry.
00:30:00Gut.
00:30:01Und was vielleicht noch?
00:30:03Sie...
00:30:03Sie hat eine Partneragentur.
00:30:08Oder sie hat eine App erfunden.
00:30:10Wo man den Partner umbringen lassen kann.
00:30:12Mama.
00:30:13Ich will nichts hören von eurem Scheiß.
00:30:16Lisa, ich hab seit 25 Jahren nicht drüber nachgedacht,
00:30:18wie man Geld verdient.
00:30:19Auf dem Arbeitsmarkt bin ich ein unbekanntes Flugobjekt.
00:30:21Ja, dann überlass es doch einfach deinem Unterbewusstsein.
00:30:24Dann taucht die Lösung schon auf.
00:30:26Meist dann, wenn du es gar nicht erwartest.
00:30:31Der Baukörper nach Entwürfen von Oswald Matthias Ungers
00:30:35besteht aus schwedischem Granit
00:30:37und einem Quader aus hellem portugiesischen Kalkstein.
00:30:40Auch die Sprossenfenster und die quadratischen Bodenfliesen
00:30:43unterstreichen die Würfelform, die typisch für Ungers war.
00:30:49Seine architekturgeschichtlichen Vorbilder
00:30:51kamen aus der römisch-griechischen Antike,
00:30:53weshalb er sich häufig dem Vorwurf ausgesetzt sah,
00:30:56formalistisch zu sein.
00:30:59Für die kulturhistorisch Interessierten unter Ihnen
00:31:02empfehle ich in dieser Frage dringend
00:31:03die Lektüre von Jakob Burkhards
00:31:05Kunst der Betrachtung.
00:31:06Wenn Sie das lesen, werden Sie eine Art Zeitreise machen.
00:31:09Wenn Sie dann bitte mitkommen würden.
00:31:20Whatever Lola wants, Lola gets.
00:31:28And little man, little Lola wants you.
00:31:35Und darf ich Sie bitten mitzukommen?
00:31:38Äh, ich wollte das nicht. Ich weiß selber nicht, wie...
00:31:41Hab ich Sie erschreckt?
00:31:43Ach, Sie sind das.
00:31:44Es tut mir wirklich leid.
00:31:46Aber ich musste Ihnen einfach nachgehen,
00:31:48weil ich hätte nicht gedacht, dass es irgendeinen Mensch gibt,
00:31:51außer mir, der noch Jakob Burkhardt kennt.
00:31:54Ach, so kann man sich täuschen.
00:31:57Und natürlich wusste ich auch nicht, dass Sie gerne
00:32:00Verbotenes tun.
00:32:07Entschuldigung, aber dass meine Frau den Wagen meiner Lebensgefährtin abfackelt,
00:32:10das ist kein Thema hier. Verstehe ich das richtig?
00:32:12Herr Lienert, Ihre Frau hat eben versichert...
00:32:14Und ich habe gesagt, dass es keinen anderen Menschen gibt,
00:32:16der irgendein Motiv hätte...
00:32:17Das wird sich alles klären.
00:32:19Aber ich bin Therapeutin, ich bin nicht die Kriminalpolizei.
00:32:23Also, bitte.
00:32:25Also, ich fand's toll.
00:32:27Also, wie wenn man sich was von der Seele schreibt.
00:32:28Und das war dann ganz eigenartig, weil das war auch,
00:32:32als wenn es endlich raus war.
00:32:35Und als wenn es dann Platz geschaffen hat für was Neues in meinem Leben.
00:32:42Ich habe jemanden kennengelernt.
00:32:44Sein Name ist Axel und er ist auch geschieden.
00:32:48Das klingt so.
00:32:52Aber es hat vielversprechend angefangen.
00:32:56Und ich glaube, es könnte passen.
00:33:00Also, sag mal...
00:33:02Muss man hier schon wegen leichter Mundbewegung eine Genehmigung bitten?
00:33:08Ich war erst mal überrascht, angesprochen zu werden, was ehrlich gesagt auch...
00:33:12eine ganze Weile her ist.
00:33:15Aber dann dachte ich mir, wieso nicht?
00:33:20Er ist Journalist, Ressort Geisteswissenschaften und Kultur.
00:33:25Und er fährt ein Daimler Cabrio in einem sehr, sehr eleganten Nachtschwarzen.
00:33:30Extrem charmant und eher der ruhige Typ.
00:33:34Und ich hatte gleich das Gefühl, dass mir seine Ruhe gut tut.
00:33:37Und er ist ein wandelndes Lexikon. Er kennt Irida.
00:33:41Und Virilio.
00:33:42Wieso betonsten das so?
00:33:43Virilio? Weil ich Virilio für einen argentinischen Mittelstürmer halte? Oder warum?
00:33:46Und wer ist Virilio? Na?
00:33:48Ach, weißt du was? Das ist mir einfach zu blöd.
00:33:52Ja, und ich hatte ganz vergessen, wie das eigentlich ist, mit einem Mann über was anderes zu reden als Freunde,
00:33:58Alltag und Politik.
00:34:01Erinnern Sie sich, dass Sie über Ihren Mann was Ähnliches gesagt haben?
00:34:05Dass Sie so beeindruckt waren von seiner Klugheit?
00:34:07Aber mit Axel ist das nochmal was anderes.
00:34:09Zum Beispiel, wenn er mir erklärt, was ihn wirklich beschäftigt.
00:34:13Es geht einfach um tiefere Ebenen.
00:34:16Wir glauben also, diese Individuen zu sein.
00:34:21Aber in Wirklichkeit sind da einfach neurologische Reflexe.
00:34:25Also automatisch ablaufende elektrische Entladungen und Reaktionen von Neurotransmittern.
00:34:31Unser Gehirn ist permanent auf Hochbetrieb und lässt uns nebenher noch glauben, dass wir Entscheidungen treffen.
00:34:39Also das heißt, wenn du und ich uns angezogen fühlen, dann hat das mit uns beiden gar nichts zu tun?
00:34:49Du und ich, wir sind die große Ausnahme.
00:34:58Was macht das mit Ihnen, wenn Sie das hören?
00:35:01Zunächst einmal würde ich sagen, dass es mich irgendwie entlastet.
00:35:05Weil meine Frau jetzt vielleicht nicht mehr dauernd dieses riesige, mein Mann hat Schuldschild hochhalten muss.
00:35:11Georg, niemand hier hält das...
00:35:12Stattdessen, ein Axel ist der größte Schild, weil es ja auch viel tiefer geht mit ihm, richtig?
00:35:18Er unterstützt mich auch. Also zum Beispiel findet er es gut, dass ich mich selbstständig machen will.
00:35:24Du willst bitte was?
00:35:26Georg, ich werde nicht den Rest meines Lebens das Heimchen am Herd spielen.
00:35:29Tom hat mir auch geraten, mich selbstständig zu machen.
00:35:32Ich habe mein Leben lange genug zurückgestellt und deshalb werde ich jetzt eine Firma gründen.
00:35:36Was denn für eine Firma? Ein Bauunternehmen für Luftschlösser?
00:35:40Lass dich überraschen.
00:35:42Wie willst du das überhaupt finanzieren?
00:35:43Ich werde eine Boutique auf das Haus aufnehmen.
00:35:46Oh nein, das wirst du ganz sicher nicht.
00:35:48Das werde ich ganz sicher doch.
00:35:49Axel findet das auch richtig.
00:35:50Ist ja jetzt schon dein Finanzberater.
00:35:52Nein, ich habe das einfach selber entschieden. Das Haus gehört nämlich zur Hälfte mir.
00:35:56Und wer hat das bezahlt?
00:35:57Im Übrigen muss ich gar keine Schilder hochhalten. Alle unsere Freunde sehen das so.
00:36:01Sie meint Ihre Freundinnen?
00:36:02Nein, ich meine sämtliche unserer Freunde.
00:36:04Meine Frau hat über 20 Jahre lang jedes kleinste Detail unserer Ehe zwanghaft mit ihren Freundinnen besprochen,
00:36:10denen sie natürlich ausschließlich ihre ganz eigene Version präsentiert.
00:36:13Und natürlich stimmen die ihr dann zu.
00:36:15Und daraus zieht sie bis heute die Schlussfolgerung, dass alle es genauso sehen wie sie selbst.
00:36:19Und entschuldigen Sie Frau Bohns, aber so sind Frauen eben auch.
00:36:22Und das regt sie auf?
00:36:23Es regt mich auf, wie ich es mir anhören muss.
00:36:27Ansonsten bin ich nach einem Vierteljahrhundert zum Glück immun dagegen.
00:36:30Wie im Übrigen auch gegen irgendeinen Axel, der möglicherweise passt.
00:36:33Also für jemanden, der sich angeblich entlastet fühlt, wirkst du jetzt schon ein bisschen aufgeregt.
00:36:37Also jetzt hör mal zu, ein für alle Mal.
00:36:39Wir hatten unsere Zeit.
00:36:40Und die ist jetzt eben vorbei.
00:36:49Oh mein Gott, jetzt bin ich wieder der grobe Klotz.
00:36:52Klar.
00:36:54Aber was soll man denn auch ernsthaft dazu sagen, wenn meine Frau, wie sie ja selber gesagt hat,
00:36:59zum ersten Mal seit der Mondlandung von jemandem angesprochen wird
00:37:03und sie den dann gleich für den Mann ihres Lebens hält.
00:37:05Das ist jetzt echt unter der Gürtellinie.
00:37:08Dankeschön.
00:37:08Entschuldige mal, du hast Laura doch ein kleines Mädchen genannt.
00:37:12Wo sie doch in Wirklichkeit die Liebe deines Lebens ist.
00:37:15Ich meine, du kannst ja gerne leugnen, so viel du willst, aber sie ist nur mal 30 Jahre jünger als
00:37:19du.
00:37:20Was ihn nicht daran hindert, mit mir zusammenziehen zu wollen.
00:37:30Jörg, dieses Mädchen.
00:37:32Ganz ehrlich, nenn sie noch einmal Mädchen und ich bin raus hier, versprochen.
00:37:35Wie alt ist sie noch gleich? 31?
00:37:36Ich weiß genau, dass sie 32 Jahre alt ist.
00:37:38Dann stell dir das doch nur einmal umgekehrt vor.
00:37:40Du wärst ab jetzt mit einer Frau Mitte 70 zusammen und in 10 Jahren ist sie Mitte 80
00:37:45und ihr plant eine gemeinsame Zukunft und sie wird jeden Tag älter.
00:37:52So ist das für deine Laura. Sie hat jetzt ein Brot im Brotschlang, dass sie jeden Tag mehr schimmelt.
00:37:56Direkt vor ihren Augen.
00:38:12Also es hat geklappt.
00:38:14Jedenfalls hattest du total recht. Du hast quasi durchgedreht.
00:38:18Wieso hatte ich denn total recht?
00:38:19Du hast doch gesagt, ich soll den eifersüchtig machen.
00:38:21Naja, das war eine Möglichkeit und der viel.
00:38:24Da war auch sofort wieder dieser...
00:38:25Ich meine, er hatte doch immer diesen kleinen Minderwertigkeitskomplex, weil er doch von kulturellen Sachen einfach gar nichts weiß.
00:38:31Ja, stimmt.
00:38:32Weil er keine von seinen kleinen Scheißquallenraum schwimmt, über die er dann mit Barbie diskutieren kann.
00:38:38Und Nachricht Nummer zwei. Ich habe einen Plan. Und zwar eine richtig coole Geschäftsführung.
00:38:45Sie will was?
00:38:46Wenn ich Claudia richtig verstanden habe, wir sie ein Kunstmagazin rausbringen.
00:38:50Na super, jetzt dreht sie endgültig durch. Wie willst du das überhaupt bezahlen?
00:38:53Naja, ich fürchte, das zahlst vor allem erstmal du.
00:38:57Ich soll was?
00:38:58Ihr habt keinen Ehevertrag. Das heißt, das ist alles zugewinnen.
00:39:01Ja, das Haus. Das Geld. Da keiner von euch in der Lage ist, dem anderen seine Hälfte auszubezahlen, bleibt nur
00:39:11der Verkauf.
00:39:12Drum prüfe, wer sich ewig bindet.
00:39:14Aber das ist alles von mir bezahlt.
00:39:16Georg, das steht ihr zu. Sie hat 25 Jahre unentgeltlich gearbeitet.
00:39:21Sie muss eh in den nächsten Jahren gucken, wie sie klarkommt.
00:39:24Mit einem Kunstmagazin.
00:39:26Ich lache.
00:39:27Soweit ich weiß, er arbeitet sie schon bereits in der ersten Ausgabe.
00:39:29Sie hat jetzt auch diesen Typen kennengelernt, mit dem sie das machen will.
00:39:33Moment mal, sie will das mit diesem Axel machen?
00:39:35Georg, du wirst sie doch jetzt nicht vorwerfen wollen, für sich dasselbe Rechte in Anspruch zu nehmen wie du.
00:39:40Ich bring ganz sicher kein Kunstmagazin raus.
00:39:42Dass sie diesen Typen hat. Diesen Axel.
00:39:44Komm.
00:39:52Ich möchte heute ein Spiel mit Ihnen spielen.
00:39:57Hier haben wir die weißen und die schwarzen Bälle.
00:40:01Wie war Ihre Beziehung, Ihre gemeinsame Zeit?
00:40:05Kommen Sie mal mit.
00:40:12Nehmen Sie bitte hier Platz und wenden Sie einander den Rücken zu.
00:40:16Legen Sie für alles Gute und Schöne einen weißen Ball in den Korb und für alles Schlechte einen schwarzen.
00:40:23Lassen Sie sich Zeit.
00:40:26Und wenn Sie fertig sind, legen Sie das Tuch über den Korb und nicht schummeln.
00:40:51Herr Linnert, möchten Sie anfangen?
00:40:54Okay.
00:40:57Ah, das sieht ja eher positiv aus.
00:41:01Im Großen und Ganzen war es das ja.
00:41:04Zum Teil auch wirklich schön.
00:41:06Nur eben gegen Ende.
00:41:09Wissen Sie, es ist schwer.
00:41:11Es ist also, das alles an einer einzigen Sache festzumachen.
00:41:14Es war irgendwann eben so, wie wenn einfach die Luft raus war.
00:41:21Aber es gab nichts, wie soll ich sagen, nichts Dramatisches?
00:41:24Nein, äußerlich nein.
00:41:27Ich hatte halt das Gefühl, dass einfach nichts mehr passiert.
00:41:31Und ich wusste, dass das jetzt für den Rest meines Lebens so weitergehen kann.
00:41:37Und das hat mir Angst gemacht.
00:41:41Was war das für eine Angst?
00:41:44Wie wenn man sterben muss?
00:41:47Ohne richtig geliebt zu haben?
00:41:53Ich weiß es, das darf man ja nicht mehr sagen.
00:41:56Wie war denn die sexuelle Seite Ihrer Beziehung für Sie?
00:42:01Die war eigentlich immer, also ich meine, die war immer ganz okay.
00:42:04Dafür, dass wir fast ein Vierteljahrhundert zusammen waren.
00:42:08Okay, ist ein wunderbar romantisches Wort dafür.
00:42:11Und wie war es für Sie, Frau Lennert?
00:42:17Für mich war sie im Großen und Ganzen gut.
00:42:27Jedenfalls so gut, wie sie mit einem Rückenpatienten eben sein kann.
00:42:31Weißt du eine Kleine eigentlich schon davon?
00:42:33Also, dass du zu abrupte Bewegungen vermeiden musst?
00:42:36Ach!
00:42:38Was hast du denn?
00:42:38Ach, warte, warte, warte, langsam. Ganz langsam.
00:42:41Okay.
00:42:42Und nicht so schnell.
00:42:43Ja.
00:42:44Okay.
00:42:48Ja, ja, ja, ja.
00:42:51Ja, ich kann das viel besser genießen, so.
00:42:55Wenn man sich Zeit nimmt.
00:42:57Ja, ganz schön langsam.
00:43:03Ach!
00:43:07Oder spielst du ihr noch den Sensiblen vor?
00:43:09Der kann ein bisschen langsamer vorgehen.
00:43:13Möchten Sie uns Ihren Korb zeigen?
00:43:21Äh.
00:43:23Can you pronounce the names?
00:43:27I mean, give them names.
00:43:29Ereignisse, circumstances, everything that doesn't seem to be good.
00:43:36To pay.
00:43:41Sex.
00:43:44Laura.
00:43:49Ehrlichkeit.
00:43:51Wieso denn Ehrlichkeit?
00:43:53Du sagst mir, du liebst mich und machst dich eine nächstbeste scharfe Doktorandin ran?
00:43:58Du sitzt jahrelang neben mir auf der Couch und erzählst mir hier, du hattest Angst zu sterben dabei?
00:44:01Ja, warum denn Wohlehrlichkeit?
00:44:03Also ich würde sagen Wertschätzung, weil ich glaube, je länger wir zusammen waren,
00:44:08eigentlich fast von Anfang an, also da zählte, was ich wollte, irgendwie weniger als was er wollte.
00:44:12Moment, darf ich ganz kurz noch mal was sagen?
00:44:14Ich habe das bisher alles mitgemacht, aber ich glaube, das wird mir jetzt alles hier ein bisschen zu blöd.
00:44:18Und was genau findest du denn so blöd? Lass uns doch teilhaben an deiner übermenschlichen Intelligenz.
00:44:22Ich will dir genau sagen, was, dass jemand nach über 20 Jahren, dass du nach über 20 Jahren, in denen
00:44:27ich mit dir durch dick und dünn gegangen bin,
00:44:29in denen ich alles im Leben wieder geteilt habe, dass du nach all dem die Bilanz ziehst, dass immer alles
00:44:33nur um mich gegangen wird.
00:44:34Aber es wurde alles um deine Arbeit herum arrangiert. Jeder Urlaub, jedes Treffen mit Freunden, jede...
00:44:40Am Anfang haben wir doch auch mal ein paar Sachen spontan gemacht, aber das war doch noch ein paar Jahre
00:44:43schon überhaupt nicht mehr möglich.
00:44:45Ich habe oft gesagt, lass uns einfach mal losfahren, ohne zu wissen wohin, aber dann hast du nur gelacht. Das
00:44:50war aber schön für mich.
00:44:51Ach ja, natürlich. Du warst immer der freie, spontane Mensch und ich war der blöde Partypuppe, wie denn auch sonst.
00:44:56Genau so war es auch. Und ich war allein, weil du nämlich im Grunde überhaupt nicht anwesend warst.
00:45:00Ich nicht anwesend? Ach nein! Ich war anwesend! Ich habe unsere Kinder gewickelt!
00:45:06Ich habe endlose Elternabend über mich ergehen lassen! Ich habe deine Mutter 20 Mal zur Therapie gefahren! Ich habe...
00:45:14Hi!
00:45:16Herr Lehmann!
00:45:20Ja, ja, ja.
00:45:23Und einmal auf die Fersen.
00:45:26Ja, sehr gut.
00:45:28Und das rechte Bein einmal gestreckt anheben.
00:45:31Na?
00:45:34Oh je, das geht nicht.
00:45:37Ich kann sie wieder anziehen.
00:45:39Sie müssten eigentlich ein CT machen, aber das sieht nach einem klassischen Bandscheibenvorfall aus. Sie sind ja auch im richtigen
00:45:44Alter.
00:45:46Ich hatte früher schon mal Rückenprobleme. Eine Skoliose.
00:45:49Was Sie jetzt machen müssen, ist Stress abbauen. Und ich schreibe Ihnen schon mal zehnmal Krankengymnastik auf.
00:45:55Aber vor allen Dingen müssen Sie jetzt zur Ruhe kommen.
00:45:58Also, das geht gar nicht zur Zeit. Ich bereite gerade eine Qualenausstellung vor. Wissen Sie, was das heißt?
00:46:03Ich kann Ihnen natürlich eine Spritze geben gegen die Schmerzen, aber ewig hält die nicht.
00:46:08Haben Sie eine Sexualpartnerin? Oder einen Partner?
00:46:10Was geht Sie das an?
00:46:12Erklären Sie die medizinische Situation. Mit sowas ist nicht zu spaßen.
00:46:19Ein was?
00:46:20Bei einem Bandscheibenvorfall.
00:46:22Schon wieder?
00:46:24Sowas ist chronisch. Wenn du das einmal hast, hast du es immer wieder.
00:46:28Warum brauchst du mich an?
00:46:30Entschuldige, ich dachte, es interessiert dich, wenn dein Vater im Krankenhaus ist?
00:46:33Außerdem muss sich jemand um ihn kümmern und ich werde das nicht sein.
00:46:36Aber du bist bei ihm im Krankenhaus.
00:46:38Ja, ich bin bei ihm im Krankenhaus. Ich kann ihn doch nicht einfach im Stich lassen.
00:46:43Ist alles okay?
00:46:44Mutter.
00:46:49Alles Gute für Sie.
00:46:51Danke schön.
00:46:52Ich werde mich nicht in diesen Stuhl setzen. Punkt.
00:46:55Das letzte Mal hattest du wochenlang damit zu tun. Willst du das jetzt?
00:46:58Niemand will sowas.
00:47:00Sag mal, wieso? Komm, ich eigentlich nicht...
00:47:01Und selbst wenn ich ja damit zu tun habe, du bist nicht meine Krankenschwester. Nicht mehr.
00:47:05Glaubst du, sie macht das für dich?
00:47:20Guten Tag. Können Sie bitte möglichst langsam...
00:47:24Vorsichtig, ja. Ohne Schafverrubsen.
00:47:26Ja, klar.
00:47:37Georg?
00:47:41Du hast was?
00:47:43Der hat einen Bandscheibenwurf.
00:47:45Und das sind nicht nur total alte Leute?
00:47:47Ha? Bist du dir sicher?
00:47:50Ja, okay.
00:47:52Ja, bis gleich.
00:47:53Ja.
00:47:58Äh, das hier?
00:47:59Laura, der ist 30 Jahre älter als du.
00:48:01Gicht, Arthritis, Demenz, allgemeine Leistungsminderung, vor allem sexuelle.
00:48:06Und das ist reine Statistik.
00:48:07Ja, klar, klar. Ich weiß.
00:48:08Ja, ich wäre eine ganz schlechte Freundin, wenn ich dir das nicht sagen würde.
00:48:10Guck mal, du bist doch an einem ganz anderen Punkt in deinem Leben als eher ein Sein.
00:48:15Na, wo ist er denn? Kurz vor dem Friedhof, oder was?
00:48:17Nee, der ist an dem Punkt, wo er dich braucht, um sich nochmal kurz lebendig zu fühlen.
00:48:21Und du, du spielst das auch noch mit.
00:48:26Ja.
00:48:26Als ich ihn zum ersten Mal gesehen hab, da stand er in diesem blauen Licht.
00:48:29Und ich hab gedacht, er sieht aus wie William Hurt in Accidental Tourist.
00:48:32Und wie jemand, der die ganze Zeit viel zu schweres Gepäck mit sich rumträgt und irgendwie zu stolz ist, es
00:48:36einfach abzusetzen.
00:48:40Und ich weiß, das klingt kitschig, aber hat meine Seele berührt.
00:48:45So.
00:48:49Ja, danke. Das ist ganz toll.
00:48:56Jedenfalls hat es fürchterlich zwischen uns geknallt, seit wir euch getroffen haben.
00:48:59Als ob da irgend so ein Virus auf uns übergesprungen wäre.
00:49:02Wahrscheinlich, weil wir jetzt auch überprüfen, was noch stimmt und was nicht.
00:49:05Naja, aber das ist doch wichtig, dass man das macht, oder?
00:49:07Wir passen doch super zusammen.
00:49:09Ich mein, das ist einfach so.
00:49:12Als ihr euch kennengelernt habt und du uns Claudia vorgestellt hast, haben Doris und ich gesagt, beide passen super zusammen.
00:49:17Vor 19 Jahren haben wir ja auch super zusammengepasst.
00:49:20Na, Herr Röhm.
00:49:21Ich meine, ihre Art ergänzt sich so gut mit deiner.
00:49:24Man kann sehen, sie versteht nicht immer, was du meinst und was du sagst.
00:49:27Manchmal findet sie es vielleicht auch Schwachsinn, aber es ändert auch nichts daran, dass sie dich liebt.
00:49:31Sag mal, von wem redest du denn da eigentlich gerade?
00:49:34Naja, von Peter und Claudia.
00:49:37Ist lange aber nicht so.
00:49:39Laura, ich habe Doris verlassen, wegen dir.
00:49:41Du hast dich nicht verlassen, du hast dir von uns erzählt und sie hat dich dann rausgeschmissen.
00:49:45Ich wurde in einem Hotel, ich mache eine Trennungstherapie mit ihr.
00:49:47Ja, das weiß ich. Und du willst mir ernsthaft erzählen, dass das Leute auch nicht wieder zusammenbringt?
00:49:51Das will ich nicht, weil das nämlich nicht im geringsten der Sinn der Übung ist.
00:49:55Georg, sie fürchtet jetzt aber...
00:49:56Aber das muss sie doch nicht!
00:50:00Laura, ich habe... Ich habe alles für dich aufgegeben.
00:50:05Und um des lieben Friedens willen.
00:50:07Und weil man das anscheinend eben heute so macht, latsch ich einmal die Woche in diese Therapie.
00:50:11Und zu deiner Information, dabei nutzt sie jede Gelegenheit, dich runterzumachen.
00:50:14Und im Gegenzug darf ich mir dann anhören, wie toll ihr neuer Lebenspartner ist.
00:50:24Auf die Liebe!
00:50:27Prost!
00:50:45Und gibt es einen bestimmten Grund für dieses spezielle Format?
00:50:50Die Kleinheit der Bilder zwingt den Betrachter dazu, sich ihnen zu nähern.
00:50:55Weißt du, normalerweise betrachten wir doch alle unser Leben aus sicherer Entfernung.
00:50:58Und ich will diese Distanz aufbrechen.
00:51:01Zu Nähe einladen.
00:51:03Finde ich gut.
00:51:08Ich will dem Betrachter eine Erfahrung ermöglichen.
00:51:11Nämlich, dass mit größerer Nähe auch ein größeres Gefühl einhergeht.
00:51:15Und wann hast du die gemalt?
00:51:17Vor 20 Jahren. Aber ich finde, sie sind heute noch viel aktueller.
00:51:22Und ich...
00:51:26Ich habe mich gefragt, ob du wohl den Aufmacher schreiben würdest für meine erste Ausgabe.
00:51:37Ich denke auf jeden Fall darüber nach.
00:51:39Oh!
00:52:05Und?
00:52:07Was ist jetzt die große Neuigkeit?
00:52:10Axel und ich...
00:52:14Wir hatten...
00:52:15Gott sei Dank. Endlich.
00:52:17Wieso denn Gott sei Dank endlich?
00:52:18Ich dachte, es passiert nie.
00:52:21Vielen Dank.
00:52:22Es klingt so, als wäre ich ein Entwicklungshilfeprojekt in der dritten Welt.
00:52:25Ich habe dir doch gesagt, der Zeitpunkt muss stimmen für mich.
00:52:27Ich dachte halt, das ist nur so ein Kalenderspruch.
00:52:29Und außerdem warst du bei dem Thema immer so ein bisschen...
00:52:32Stimmt doch gar nicht.
00:52:33Ich meine ohne Sex, da wären wir...
00:52:37Nicht mal hier, oder?
00:52:39Mhm.
00:52:41Und...
00:52:42Wie...
00:52:43Ziemlich.
00:52:45Toll.
00:52:47Also in Punkten von eins bis zehn.
00:52:48Ich selber hatte nur ein einziges Mal ne neun und es war auf der Abifahrt.
00:52:51Claudia, das kann doch jetzt nicht dein Ernst sein, dass du immer noch das Weltbild eines Teenagers hast.
00:52:57Also?
00:52:59Ja, ja.
00:53:00Also es war...
00:53:01Schon ähm...
00:53:02Also schön.
00:53:03Mhm.
00:53:04Das Einzige...
00:53:05Mit Georg war es immer so, wie es eben war mit ihm.
00:53:08Oft echt schön.
00:53:09Manchmal ging es so, manchmal...
00:53:11Naja.
00:53:12Aber danach habe ich mich immer total geborgen gefühlt.
00:53:15Es war immer...
00:53:17Schön mit ihm danach.
00:53:18Und mit Axel nicht?
00:53:21Naja, der war einfach mein, weit weg danach.
00:53:23Okay.
00:53:24Wann und wo lenne ich ihn kennen?
00:53:26Wie wann und wo?
00:53:27Doris, das ist die älteste Regel der Welt, dass die beste Freundin diesen Mann chatten muss.
00:53:32Ich meine, du könntest ja auf Gott weiß wie ihn reinfallen.
00:53:37Was?
00:53:39Ich habe einfach schon seit einer ganzen Weile irgendwie das Gefühl, dass es so vieles gibt zwischen uns, was einfach
00:53:44nicht richtig stimmt.
00:53:46Laura, wir haben uns eine Wohnung angesehen.
00:53:48Und das war deine Idee.
00:53:49Und zwei Tage später, willst du Schluss machen?
00:53:53Georg, Sex ist sehr wichtig für mich.
00:53:55Und ich glaube einfach nicht so richtig daran, dass...
00:53:57Entschuldige, aber hast du schon mal einen Bandscheibenvorfall gehabt?
00:54:02Ich glaube, es ist besser jetzt, bevor es einfach noch viel mehr wehtut.
00:54:05Verstehst du?
00:54:06Ach, das ist doch total verrückt.
00:54:07Ich meine, wieso hast du dann...
00:54:09Ja, weil ich vielleicht irgendwie Angst hatte, dass ich für immer alleine bleibe, was weiß ich.
00:54:17Ja, dann sollte ich mir wohl Gedanken machen, wo ich wohne. Ich meine, du hast ja eine Wohnung.
00:54:21Bloß keine Eigentumswohnung.
00:54:24Und weil sie herausgestellt hat, dass ich die nicht einfach mal so kurz spendieren kann.
00:54:27Du hast ja nicht gedacht, dass ich denke, dass du mir jetzt irgendwie eine Wohnung...
00:54:30Naja, und weil es ja sowieso schon länger so komisch ist zwischen uns.
00:54:33Also nichts wie weg beim allerersten Anzeichen, dass nicht alles ein Rosengarten ist.
00:54:37Das waren aber doch nicht die allerersten Anzeichen.
00:54:40Warte.
00:54:42Das Einzige, was ich auf jeden Fall immer wusste, dass ich irgendwann mal Kinder will.
00:54:45Warte.
00:54:47Warte, warte, warte. Ich hab's...
00:54:49Da.
00:54:52Ja, Rolf.
00:54:54Wie so ein kleines Ding.
00:54:57Mhm.
00:54:58Ey, ich wollte sowieso...
00:55:00Ja, was denn?
00:55:02Laura, ich verstehe natürlich, dass deine Situation anders ist als meine.
00:55:06Aber ich für meinen Tag.
00:55:07Ich hab schon zwei Kinder.
00:55:09Ja, das weiß ich doch.
00:55:10Aber es gibt viele Ärzere, wenn du die noch...
00:55:12Laura, wenn wir ein Kind hätten, und es hört irgendwann an zu studieren,
00:55:16dann bin ich Mitte, Ende 70.
00:55:21Hm.
00:55:24Ich weiß, das war blöd.
00:55:27Aber es stimmt eben auch.
00:55:28Ja.
00:55:31Aber was ich wollte, hat von Anfang an viel weniger gezählt, als was du wolltest.
00:55:38Ja, als ich mich in dich verliebt hab, da war das wie, als wenn ich diese völlig total andere Welt
00:55:45betrete.
00:55:45Und ich dachte, wow, das ist also das Universum dieses zauberhaften, eigenartigen Mannes.
00:55:51Und es ging alles so schnell, und es war auch so besonders.
00:55:53Aber ich hatte überhaupt nicht die Zeit dazu, nachzudenken, ob ich wirklich in dieser Welt leben will.
00:56:00Aber das tue ich jetzt.
00:56:10Sind Sie denn wahnsinnig?
00:56:12Sie können hier doch nicht rauchen.
00:56:14Machen Sie auf der Stelle die Zigarette aus.
00:56:16Oh mein Gott, Herr Direktor.
00:56:18Na, Herr Hagedorn, Sie sind das.
00:56:20Wie geht's Ihrer Familie?
00:56:21Sehr gut, vielen Dank.
00:56:22Und Ihren Kindern?
00:56:23Auch gut.
00:56:24Die Große macht schon ihr Abitur.
00:56:26Tja, so vergeht die Zeit.
00:56:29Verzeihung.
00:56:30Ich hab's am Rücken.
00:56:32Aurelia, Aurita.
00:56:35Können bei Nahrungsmangel schrumpfen und sich dadurch regenerieren.
00:56:40Unglaublich.
00:56:41Und trotzdem schwimmen die da rum.
00:56:47Aber sein bester Film finde ich eigentlich, ähm, Le Femme Infidèle. Hast du den gesehen?
00:56:52Nein, den kenne ich aber.
00:56:53Also, die untreue Frau. Und das ist der, er ist psychologisch sehr eindringlich.
00:56:57Und er hat dann Travel-Zoom ge...
00:56:58Sie sind also Axel.
00:57:00Hallo, Claudi.
00:57:01Claudia.
00:57:02Axel, hi.
00:57:04Doris hat mir schon so viel von Ihnen erzählt.
00:57:06Glauben Sie ihr nichts?
00:57:07Sie waren auch hier im Kino?
00:57:09Ich liebe Schabroll, immer schon.
00:57:11Schabroll ist sozusagen mein zweiter Vorname.
00:57:13Wow.
00:57:15Äh, ja, wir wollten da drüben noch einen Drink nehmen.
00:57:19Ja.
00:57:20Okay.
00:57:20Let's go.
00:57:25Aber deshalb kann man doch nicht sagen, dass ich ein Egoist bin.
00:57:28Ich meine, hast du mich so wahrgenommen in der Beziehung zu deiner Mutter?
00:57:31Klar.
00:57:32Total.
00:57:34Seid ihr jetzt alle wahnsinnig geworden?
00:57:36Du hast Mama 97 Prozent der Hausarbeit überlassen.
00:57:39Und 90 Prozent der Erziehung.
00:57:40Aber ich arbeite Vollzeit im Gegensatz zu deiner Mutter.
00:57:43Ich schätze meint, über 80 Prozent der Fälle haben die im Fernsehen das gesehen, was du sehen wolltest.
00:57:47Das stimmt doch gar nicht. Deine Mutter sieht genauso gerne tatwert wie ich.
00:57:51Aber immer wenn du nicht da warst, haben wir immer diese Schmunzette im Zweiten gesehen.
00:57:55Ja.
00:57:56Sie ist eben eine Frau.
00:57:59Papa.
00:58:00Hast du dich mal in sie reinversetzt?
00:58:03Also was sie so denkt?
00:58:05Oder fühlt?
00:58:10Nein.
00:58:12Nicht so richtig.
00:58:13Machst du sowas denn?
00:58:15Null.
00:58:16Und wenn man sich auch in jemand reinversetzen, der vollkommen anders ist als man selbst.
00:58:20Wird aber sehr empfohlen.
00:58:22Also in der einschlägigen Literatur.
00:58:26Das ist doch mal so, Papa.
00:58:28Ja, das hat eure Zeit. Aber jetzt ist sie eben vorbei.
00:58:34Und? Was sagst du?
00:58:36Ganz ehrlich?
00:58:37Jetzt sag!
00:58:39Ich glaub, der Typ ist ein totaler Idiot.
00:58:42Was? Wieso das denn?
00:58:45Der baggert mich die ganze Zeit an. Jetzt achte da mal drauf.
00:58:48Ich bin's doch.
00:58:55So, jetzt lächelt mal schön für mich.
00:58:57Jetzt lächelt mal schön für mich.
00:59:16Wieso sind die bei unserem Italiener?
00:59:18Mit diesem Arschloch?
00:59:28Und was machen Sie so Schönes?
00:59:31Ich mach Berichte fürs Fernsehen.
00:59:34Lokales und so.
00:59:37Wow!
00:59:38Hey!
00:59:39Dann sind wir alle drei Medien schärfende.
00:59:41Ja, stimmt!
00:59:43Ja!
00:59:44Aber Ihre Ehe ist stabiler als die von Doris?
00:59:48Oder hätte ich da möglicherweise noch eine Chance?
00:59:52Sag mir, spinnst du eigentlich?
00:59:54Was?
00:59:54Hey, du kannst doch nicht einfach meine Freundin anwagern.
00:59:56Oh, hey!
00:59:57Und wieso nicht?
00:59:58Und wer sollte mich denn da anhindern?
00:59:59Ich zum Beispiel!
01:00:00Oh, weil wir in deiner Welt zusammen sind, oder wie?
01:00:03Euer bürgerliches Umfeld findet sich doch gerade sowieso in massiven Auflösungserscheinungen.
01:00:08Warum lacht sie denn?
01:00:10Bei mir hat sie nie mehr gelacht.
01:00:12Was für ein Arschloch!
01:00:16Nimm deinen Mann.
01:00:18Ende 50.
01:00:20Familienvater.
01:00:21Seit einem vierter Jahrhundert mehr oder weniger monogam.
01:00:24Aber plötzlich zweifelt er an seinem Lebensentwurf.
01:00:28Das kann's doch nicht gewesen sein.
01:00:30Peter, fahr zurück!
01:00:30Park da hin!
01:00:31Was?
01:00:31Fahr zurück!
01:00:32Ja, ja, ja!
01:00:32Mach ich ja schon nicht los.
01:00:33Schnell!
01:00:33Los!
01:00:36Ja, also ich meine, das muss ja nicht unbedingt falsch sein, wenn...
01:00:40Plötzlich sieht er die Richtige.
01:00:44Tudum!
01:00:45Und er wirft sein gesamtes Leben über den Haufen.
01:00:51Und deshalb macht er eine Paartherapie.
01:00:54Ja, immerhin stellt er sich der Situation.
01:00:56Aber das neue Häschen ist nicht nur viel jünger, sondern hat auch noch Skandahal.
01:01:03Eigene Bedürfnisse.
01:01:04Und schon geht alles wieder den Bach runter.
01:01:06Und das sind alles rein genetische Autorazisten.
01:01:16Und Liebe gibt's überhaupt nicht, oder was?
01:01:19Hm.
01:01:21Das ist schön, dass du die Frage stellst, Claudia.
01:01:26Also, Neurobiologen sprechen heute lieber von limbischer Resonanz.
01:01:30Aber in Wirklichkeit ist das alles nur sublimierte Todesangst.
01:01:39Sag mal, was heißt das eigentlich?
01:01:42Beheiratet ist ein Idiot, oder was?
01:01:44Wir sind die große ausnahmische Zeit.
01:01:47Auch.
01:01:47Ich muss das.
01:01:48Hört jemand von Ihnen, der Wagen da draußen?
01:01:52Oh, Mann!
01:02:02Waren Sie das?
01:02:03Frau Fresse, wetten Sie sich das?
01:02:04Das war so Salzensieder!
01:02:06Du glaubst, weil ich Schnauhe sind, schlagen Sie die, du Zirkusdirektor!
01:02:12Zeit, ja, warte nicht!
01:02:13Hör auf!
01:02:15Ach!
01:02:19Mach mal!
01:02:20Hey, ey!
01:02:22Ach!
01:02:24Mach mal!
01:02:25Hey, ey!
01:02:26Wir sind wirklich ganz zufällig hier vorbeigefahren.
01:02:29Oder waren die Reifen schon platt?
01:02:30Ja.
01:02:31Mein Vater wäre ja gar nicht der Typ für sowas.
01:02:33Ja, mein Vater gehört aus Aquariums.
01:02:35Artenschutz ist quasi so ein zweiter Vorname.
01:02:36Wer meine Reifen zerstochen hat?
01:02:39Oder ist dieser Sachverhalt zu komplett für Ihre Besoldungsstufe?
01:02:42Herr Dürth, ich hab's Ihnen schon mal gesagt.
01:02:44Sie segeln gerade haarscharf an einer Anzeige wegen Beamtenbeleidigungen.
01:02:47Ja, und woher wissen Sie das?
01:02:50Sind Sie vielleicht auch gelernte Jurist?
01:02:52Dann zahle ich Sie dafür mit meinen Steuern, Sie Vollidiot!
01:02:56Und jetzt haben Sie's geschafft!
01:02:58Schau doch mal, was er gemacht hat mit meinem Auto hier!
01:03:01Alle vier Reifen hat er zerstochen!
01:03:03Vier platte Reifen!
01:03:04Du geh doch einfach zu ihm zurück!
01:03:06Geh doch einfach zu ihm zurück!
01:03:08Das ist jetzt gut!
01:03:09Ihr macht Liebe zusammen mit Ihrem Krankenwagen,
01:03:11weil Ihr seid ja krank im Kopf, ihr alle!
01:03:14Ich bin hier nicht der Idiot!
01:03:16Wir fahren nach Hause!
01:03:49Ich bin hier nicht der Dich.
01:03:52I saw this photo and then I just saw it, I just saw it, I just saw it, I just
01:03:55saw it.
01:03:57Okay.
01:03:59Yeah, and Laura had finished.
01:04:03Or she said she needed a little bit of time, I don't know.
01:04:07What?
01:04:07Maybe it's exactly right.
01:04:09Maybe it's from the beginning not much more than the beautiful dream of not a very young man.
01:04:15It's still weh, we know.
01:04:21And why, why do you tell me everything?
01:04:25I suppose you should know.
01:04:33I think I have to take care of my Pflaster.
01:04:37Sure, do it.
01:04:40We'll see in the therapy.
01:05:03All right, I'll take care of my Pflaster.
01:05:05Okay, thank you.
01:05:06Thank you very much.
01:05:07All right, let me.
01:05:08Okay, alright, I'll take care of you.
01:05:08And Frau Lienert, how do you feel now?
01:05:10What do you think about it?
01:05:12Einerseits very, very good,
01:05:14because it seems to give me strength
01:05:15for something new.
01:05:19I plan my own company
01:05:22full of ideas.
01:05:23I feel attractive.
01:05:27Everything is so alive.
01:05:29But you said that either?
01:05:32Yes, I think for another part
01:05:34of me it's just scary.
01:05:36Also, that what's going on
01:05:37or that we're going to do something
01:05:40that we're going to do something
01:05:41like that.
01:05:43Oh my God, my mother said
01:05:45that an Ehe is for always.
01:05:49Excuse me.
01:05:50I'm sorry.
01:05:56Lisa!
01:05:59They said that it's not going
01:06:00and they wanted to do something.
01:06:01I knew not what I should do.
01:06:04That's right.
01:06:06Of course we're coming.
01:06:07Yeah, yeah.
01:06:08We're going to start.
01:06:09And how are you going?
01:06:12Dr. Breuer said that it's not a sense.
01:06:14Oh, my God.
01:06:15It's fine.
01:06:15It's fine, we're going to start.
01:06:16They wait for us,
01:06:18but she's going to be in the half a minute.
01:06:20We're talking about it.
01:06:21Oh, that's not a question.
01:06:23It's going to be a lifestyle
01:06:24and a lifestyle.
01:06:26Topperwin,
01:06:27it's going to be a child.
01:06:29That's just your child.
01:06:30That's not just our child.
01:06:33That's Tpperwin.
01:06:34Come.
01:06:34Come.
01:13:06What?
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