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Österreichs und Südtirols Bergdörfer | Südtirols Bergdörfer und ihre Faszination

2020 | Επ. 0.0 | HD

Μικροσκοπικοί κόσμοι στη μέση των βουνών της Αυστρίας και του Νότιου Τιρόλο, που γοητεύουν με την απαράμιλλη ομορφιά τους. Από τις ανατολικές προεκτάσεις των Άλπεων, περνώντας από τις μοναδικές οροσειρές του Σάλτσμπουργκ και του Τιρόλο, μέχρι τις πιο απομακρυσμένες κοιλάδες του Φόραρλμπεργκ: παντού κρύβονται συναρπαστικές ιστορίες που δίνουν μια εικόνα της ζωής των αγροτών και των ορεινών αγροτών σε αυτές τις αλπικές περιοχές. Αν και τα αγροκτήματα στα υψίπεδα μειώνονται εδώ και δεκαετίες, αυτά που εξακολουθούν να υπάρχουν είναι εξαιρετικά ζωντανά. Εδώ πολλές γενιές ζουν κάτω από την ίδια στέγη, τα εγγόνια ζουν από αυτό που έφτιαξαν οι παππούδες τους, αλλά ακολουθούν τον δικό τους δρόμο. Ένα πράγμα ενώνει τις οικογένειες των ορεινών αγροτών: η αγάπη για τη φύση, τον πολιτιστικό πλούτο και τις μοναδικές παραδόσεις που προσφέρει η πατρίδα τους. Οι κάτοικοι των ορεινών χωριών έχουν αφιερωθεί με αγάπη και πάθος στη διατήρηση των παραδοσιακών εθίμων τους, προσφέροντας έτσι μια ανεκτίμητη υπηρεσία, πάντα όμως με το βλέμμα στραμμένο στις σημερινές απαιτήσεις και με στόχο να δώσουν στις επόμενες γενιές όχι μόνο σταθερές ρίζες, αλλά και ένα ισχυρό θεμέλιο για το μέλλον.

Νότιο Τιρόλο – σε αυτό το πλούσιο πολιτιστικό τοπίο, άνθρωποι, ζώα και φύση ζουν σε στενή αρμονία. Ακόμα και αν οι συνθήκες δεν είναι πάντα εύκολες, οι άνθρωποι της περιοχής φροντίζουν να διατηρήσουν τη σκληρή δουλειά και τις μοναδικές παραδόσεις τους από γενιά σε γενιά.

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00:00Υπότιτλοι AUTHORWAVE
00:30Das weltüberlieferte Wissen wird von Generation zu Generation weitergegeben
00:34und täglich in der Praxis angewendet.
00:42Wir haben nicht die Schode gemacht, mit der Schode haben wir auch keine gehabt.
00:45Die Einstellung zählt.
00:47Wir sind optimistisch, dass wir das hinkriegen.
00:52Denn wo ein Wille, da ein Weg.
00:54Der Bauch, das ist meine Leidenschaft, der Hof ist meine Leidenschaft.
00:58Nur mit Überzeugung und Begeisterung kann die viele Arbeit im Hochgebirge gut gemeistert werden.
01:05Ich bin unglaublich gern da und für mich ist das der schönste Ort auf der Welt.
01:10Ein idyllischer Ort mitten in den Alpen.
01:12Eingebettet im malerischen Finchgau liegt das Schnalztal.
01:26In der Gemeinde Unserfrau befindet sich der Gurschelhof auf 1659 Metern Seehöhe.
01:33Die Bauern Josef und Astrid Götsch übergeben den Hof gerade an ihre zweitgeborene Tochter Eva.
01:41Bei uns da ist es schon recht steil.
01:45Das meiste ist Handarbeit.
01:48Wobei man sagen muss, durch die immer besser werdende Technik ist vieles erleichtert.
01:55Ja, ich habe das große Glück, die volle Unterstützung meiner Eltern zu haben.
02:01Das heißt, die Mama, die mir im Haushalt hilft und auch sonst, wo sie leid kann.
02:06Und auch der Tata, der mir in der Landwirtschaft hilft.
02:09Ich profitiere nur von dem riesengroßen Wissen, was beide haben.
02:13Und mit dem sie mich, wo sie leid kennen, unterstützen.
02:15Ein guter Familienzusammenhalt ist in diesen Höhenlagen essentiell.
02:20Ohne eine Familie auf dem Hof hat man gar keine Chance.
02:24Und vor allem, wenn man eine Familie hat, gibt es noch mehr Kraft.
02:30Das heißt, man weiß damit, für wen man eigentlich arbeitet.
02:35Das familiäre Gemeinschaftsgefühl schenkt Energie und gibt der Arbeit einen tieferen Sinn.
02:41Mit allen Höhen und Tiefen, die man so hat.
02:44Die Arbeit als Bergbauer ergibt sich für Josef Götzsch aufgrund familiärer Umstände.
02:49Ich wollte ursprünglich eigentlich weiter studieren im Bereich Landwirtschaft.
02:56Und dann hat mein Vater nicht die finanziellen Mittel aufbringen können, um mir das Studium zu finanzieren.
03:06Und damit ist der Entschluss ein gereift, dass ich doch sicher auf dem Hof bleibe und den Hof da weiter bewirtschafte.
03:16Ich habe den Autoführerschein gehabt, vorhin mit dem Transporter und auf den Wegen ist es überhaupt kein Problem.
03:26In den Wiesen ist es bei mir so, solange der Vater sagt, es ist halt so eine Ordnung, nachher fuhre ich auch ohne Probleme.
03:33Und die Sicherheit brauche ich, dass einer sagt, nein, Eva, das passt schon und nachher fuhre ich auch.
03:39Die Eva, die hat eine riesen Motivation und hat sich auf den Gutschelhof verschrieben.
03:56Und war es ja die besten Eigenschaften, den Hof eben zu bewirtschaften.
04:04Wir haben heuer schon ziemlich weite Vorbereitungen durchgeführt, dass wir noch im Laufe des Jahres 2022 den Gutschelhof überschrieben bekommen.
04:20Somit ist das Erbe der Ahnen erfüllt.
04:26Man hat den Hof gewirtschaftet und man gibt ihn an die nächste Generation weiter.
04:32Unweit vom Gutschelhof, ein paar 110 Meter höher, befinden sich die dazugehörigen Almen.
04:41Die Kühe verbringen in diesen Höhen ihre Sommerfrische.
04:43In dem weitläufigen Gebiet ist es wichtig, dass Eva regelmäßig nach dem Wohlergehen der Tiere sieht.
04:51Wir sind jetzt da auf 2020 Meter hier oben.
04:58Da ist jetzt unsere erste Alben.
05:01Die E-Kolben, was man jetzt da sieht, das sind nicht unsere Agenen, die kommen von Genesien.
05:05Da kommt im Juni ein Lastauto mit Viechern und die sind jetzt da bis zum 10. September.
05:12So treiben wir sie wieder an.
05:13Es ist allerweil mehr in Kämmen, dass auch Frauen auf den Hof einsteigen.
05:21Es muss nicht immer der Sohn sein.
05:23Mein Vater hat keine Söhne.
05:27Ich freue mich auf jeden Fall drauf.
05:29Es ist eine Herausforderung.
05:31Es ist auch eine große Aufgabe, muss man sagen.
05:34Aber ich bin gespannt, was die Zukunft bringt.
05:36Ich glaube, wenn ich einen richtigen Partner finde, geht das Tollesler leichter.
05:43In der Gemeinde Unser Frau, auf 1500 Meter Seehöhe, liegt der Unterauhof der Familie Santa.
05:57Der Schwager der Familie, Senna Alexander, versorgt auf der nahegelegenen Mastauneralm die Ziegen.
06:08Der Tag bringt jedes Mal was Neues.
06:10Das ist wirklich, du denkst ja, und das ist eigentlich schön am Paarer sein.
06:15Hier sind jetzt unsere Ziegen im Sommerfrische.
06:18Eines Tages werden wir die Ziegen sicher zu Hause behalten,
06:21weil wir werden sie dem Wolf und dem Bär nicht direkt auf dem Tablett servieren.
06:25Die Ziegen sind nicht scheu.
06:27Sie haben keine Angst vor Hunden.
06:29Deswegen, wenn jetzt ein Wolf kommt, die würden nicht weglaufen.
06:32Die würden einfach schauen, was das ist.
06:35Und der Weile ist schon zu spät.
06:36Wir müssen sie halt auf gut Glück, in der Hoffnung, dass alles gut geht und dass wir sie am Ende vom Sommer wieder heil zurückbekommen.
06:44Etwa 300 Höhenmeter unterhalb der Mastauneralm liegt der jahrhundertealte Bergbauernhof der Familie.
06:51Die 90-jährige Altbauerin Josefine freut sich über den Fortbestand des Hofes.
06:58Ein Heli ist auch gewesen. Der Ältigste hat den Hof gekannt.
07:02Der Felix.
07:04Mit sechs Jahren wird er sein mit dem Traktor gefahren.
07:08Es ist ja alles gut gegangen.
07:10Er ist auch am Fleissig gewesen und hat alles gemacht.
07:14So, weil jetzt haben wir die Kühe, die sind jetzt auf der Weide und wie man sieht, die geht es wirklich gut.
07:23Das ist ein bisschen ein anderer Betrieb, was man an Sonnstoffen sieht.
07:27Da ist noch eine Kuh, eine Kuh.
07:30Ich habe mit 22 Jahren den Hof übernommen und das haben viele oft gedacht, das ist vielleicht sogar gut.
07:37Oder das ist noch ein bisschen jung, aber nachher haben wir uns kennengelernt.
07:42Man hat sich halt getroffen und irgendwann ist man halt schwanger geworden und nachher ist man Beierin geworden.
07:49Oder wie soll man das formulieren?
07:52Und dann bin ich in den Ohr gezogen und habe dann halt angefangen zu arbeiten, ja.
07:59Rosemarie hält das urtümliche Gehöft liebevoll in Schuss.
08:04Der Erhalt und die Pflege der bäuerlichen Kultur ist ihr sehr wichtig.
08:08Der alte Hof von früher, man bewohnt ihn nicht mehr, weil er eigentlich unbewohnbar ist.
08:16Und es ist wahrscheinlich die meistfotografierte Hütte vom ganzen Tal.
08:21Und dann tue ich mir das halt dann und gehe zweimal, dreimal die Woche auch Blumen gießen.
08:25Ich tue sie halt auch, weil es mir ein Anliegen ist, die Hütte so zu nachhalten, wie sie sein sollten.
08:32Und deswegen hofft man auch wieder, dass die Jungen eigentlich vielleicht auch in dem Stil ungefähr, wenn es möglich ist, die Hütte auch so zu unterhalten.
08:42Ich möchte mal gerne ein paar wagen, aber das hängt von oben ab.
08:46Jetzt hat er mal gesagt, aber zuerst muss ich das Melken mal lernen.
08:49Nachher sehen wir weiter.
08:51Viel Auszeit bekommt die Familie am Hof nicht.
08:54Wir waren noch nie in Urlaub.
08:58Wir waren vor 20 Jahren mal bei ihr Tante in Deutschland.
09:03Irgendwie haben wir eigentlich auch gar kein Interesse, länger wegzufahren, weil die Kühe sensibel sind und die sind einfach ins Gewohnt.
09:12Und wenn jetzt da ein anderer zugeht, siebenmal im Monat proben sie die Milch.
09:20Und sobald da ein fremder Mensch zugeht und irgendetwas falsch macht, der Kühe sei nicht empfindlich.
09:25Und er putzt vielleicht nicht das Melchgeschirr gut, dann rastet die Keime oben und nachher ist schon wieder die Qualität letztendlich und nachher ist schon wieder der Milchzahlungspreis letztendlich.
09:35Ich sage, ich kann mich glücklich schätzen, dass ich so eine Frau habe.
09:48Wenn ich heute auf dem Hof bin und eine Frau sage, ich gehe dir nicht in den Stall oder ich mache dir die Hofarbeit nicht mit, dann schaffst du das nicht.
09:57Geld ist nicht alles wichtig, dass im Haus die Sonne scheint.
10:05Zum Passajatal, im Norden des Finchgaus, kennt Bergbauer Albarich Hofer eine urtümliche Geschichte.
10:14Hohe Spitzen, tiefe Täler, steile Wände, steile Wiesen.
10:18Und als der Herrgott noch aufgebrochen ist, hat er gesagt, na Engeler, da will niemand wohnen.
10:24Und hat das zerstören wollen, haben die Engeler geweint, haben gesagt, na das kann man nicht zerstören.
10:28Dann hat der Herrgott gesagt, okay, da tun wir einen Menschenschlag erschaffen, den legen wir das Heimweg ins Herz und das ist der Tiroler und der ist da geblieben.
10:37Albarich ist überzeugter Bergbauer.
10:41Der Bauch, das ist meine Leidenschaft, der Hof ist meine Leidenschaft und selbstverständlich bin ich noch gern geblieben.
10:48Das, was man überliefert hat gekriegt, kann man ja nicht über Bord schmeißen.
10:52Das tut man in den nächsten Generationen in die Hände legen, weil das, was früher gut gewesen ist, kann auch heute nicht so schlecht sein.
11:01Und das geht um Tradition, um die Vielfalt da auch.
11:05Und wenn es ums ganze Dorf gegangen ist, nach außen, da hat man immer nur einen Strang gezogen.
11:11Neben der Bewirtschaftung des Steinerhofes in der Gemeinde Moos, im Ortsteil Pfelders,
11:17kümmert sich Albarich auch um die 2000 Meter hochgelegenen Bergwiesen und mäht dort das Heus selbst.
11:23Wir sind da in Pfelders auf einer Bergwiese, auf 2000 Metern knapp.
11:28Und wir machen da Heus, weil die Bergwiese zum Hof gehört, wie viele Hefe-Penistler-Bergwiesen haben.
11:35Und die werden alle Jahre fleißig gemacht.
11:37Und der größten körperlichen Einsatz sammelt er die nährstoffreichen Wiesenkräuter.
11:42Das sind ganz besondere Wiesen.
11:45Da wachsen pro Quadratmeter teilweise bis zu 30, 35 verschiedene Blumenachten, verschiedene Kräuter.
11:52Das braucht man notwendige Binder für unsere Viecher, die im Stall sind.
11:56Wenn die Wiesen regelmäßig gemahnt werden, dann ist die Bodenerosion noch gefestigt.
12:03Hat es auch einen Vorteil, dass im Winter der Lawinenabgang nicht so erfolgen kann,
12:08dass das Wasser bei Regenfällen eingesaugt wird und nicht rüber schnell ins Stall läuft.
12:13Also ein naturschützerischer Aspekt, ganz ein grosser.
12:17Der Abtransport funktioniert noch, wie zu alten Zeiten.
12:21Seit den 60er Jahren spannt man Seile, die sind eher stabiler, reichen Zeit zusammen,
12:26man macht traglas, so Heupinkel und hängt die auf auf Rädern und die gehen noch bis zum Tal.
12:33Diese ursprüngliche Technik muss auch heute noch angewendet werden, um das Heu ins Tal zu bringen.
12:40Ich habe das für meine Eltern übernommen, die Eltern für die Graseltern.
12:52Und dann lässt sich der Stolz nicht zu, so etwas nicht weiter zu bearbeiten.
12:55Also Herzblut muss da schon dabei sein.
12:58Wir haben vier Kinder, wir haben versucht, das vorzuleben, was unsere Eltern vorgelebt haben.
13:03Ich denke, bis jetzt ist uns das gelungen, also wegen der Nachfolgerschaft machen wir ganz, ganz wenig Sorgen.
13:12Ich denke, dass es auch weitergeht in den nächsten Jahren, wie auf vielen Höfen da,
13:16wo viele, viele Werte nur vermittelt werden.
13:19Und Werte sind ein wichtigeres Arbeits.
13:25In Pill, in der Gemeinde Moos, liegt der Greiterhof von Familie Kofler.
13:31Siegfried Kofler führt die Landwirtschaft in dritter Generation.
13:40Die steilen Gefälle der Berghänge erfordern viel händische Arbeit.
13:45Da ist schon jetzt mit dem Traktor, da ist sie steil.
13:49Und dann ist es offenbar sehr viel mit der Sense auszumachen.
13:52Der Weg ist auszumachen, die Pischungen sind auszumachen.
13:55Und da ist wohl die steil.
13:56Da oben hat man allein eine Klonenmahmaschine.
14:00Mit der Graseltern geht es nicht.
14:03Wie man das weitreichende Areal der abschüssigen Almwiesen bestmöglich pflegt,
14:09hat Siegfried schon in frühester Kindheit von seinem Vater gelernt.
14:13Heute gibt er dieses Wissen an seine Kinder weiter.
14:16Hier sind jetzt drei Generationen.
14:20Der Vater ist, dann war ich und dann sind die Kinder.
14:26Sie helfen mir jetzt.
14:28Jetzt sind es auch schon ein bisschen gräser.
14:3014 und 16 Jahre alt.
14:31Dann bauen sie es schon jetzt.
14:34Und der letzte Kalt auch schon ein bisschen.
14:36Allein sind wir jetzt auf den Hof aufgeschmissen.
14:41Dann geht ja nichts.
14:41Dann können Sie nicht den Paaren hier den Jungen knapp mal auf den Hof suchen lassen.
14:49Wie es früher gewesen ist, dann geht es einfach nicht mehr.
14:53Dann müssen sie in der Welt das, nicht etwas lernen.
14:55Oder sie dürfen mal lernen, bis sie mal 20 Jahre alt sind,
15:00wenn sie einen Hof übernehmen.
15:02Das Wichtigste ist, dass der Junge wieder weitermacht.
15:05Sonst geht alles zu Grund.
15:07Dann geht es nicht weiter.
15:08Nein, das ist allem das Wichtigste, weil es halt immer weitergeht.
15:13Und das starten wir ja als Vergebens.
15:20Siegfried ist es ein Anliegen, dass seine Kinder den Hof weiterführen.
15:25Selbst wenn die wirtschaftlichen Bedingungen nicht einfach sind.
15:30Der Haupteinnahme ist die Milch.
15:33Und da gibt man viel Landunterstützung an,
15:35wenn man den Bergwiesen machen.
15:36und da gibt man auch etwas.
15:39Dann gibt es auch ein bisschen was.
15:42Und dann gibt es auch ein bisschen den Lift.
15:44Und dann bringt man das dann schon mit Rieber der Hand das ganze Jahr.
15:52Die Arbeit beim Gondelbetrieb in Pfelders
15:55ist für Siegfried eine zusätzliche Einnahmequelle.
15:58Im Sommer hilf ich mir dem Haus, weil eben viele Gäste sind.
16:06Die Arbeit passt mir da gut.
16:09Das freut mich dann eben auf und das freut mich nebenbei auch noch.
16:13So, jetzt haben wir mal geschaut, dass alles passt.
16:15Siegfried kümmert sich bei der Seilbahn
16:18um die Instandhaltung und Überprüfung der Technik.
16:22Sie meint, das ist alles in Ordnung,
16:23aber wir müssen immer allein in Betrieb aufnehmen.
16:28Der Bergbauer steht, pflegt die Landschaft.
16:31Und zusammen kriegen wir auch die Gäste in Dohlener.
16:34Wenn es im Tourismus gut geht, geht es im Bau gut.
16:37Und wenn es im Bau geht, geht es im Tourismus gut.
16:39Und so, wenn ich jetzt bei der Bergbahn da inzwischen aushilfe,
16:47dann kann ich auch nebenbei zum Vieh schaugen
16:50und dann helfen mir, wenn es alle ein bisschen los ist.
16:51Einen Bau schaugen, wieder den anderen Bau schaugen.
16:54Nachher passt das gut zusammen.
16:56Du musst auch den Vieh schaugen,
16:57du kannst nicht gleich gehen lassen und wochen und monatelang niemand nach.
17:00Dann wirst du geil nicht mehr, was umgehen.
17:02Dann habe ich wieder fertig,
17:03die Arbeit dann um 5 Uhr, dann gehe ich wieder heim und dann mache ich wieder meine Arbeit.
17:07Das ist einfach die Freude, die Leidenschaft.
17:09was man tun hat.
17:11Während er bei der Gondel arbeitet,
17:13kümmert sich seine Frau Edith um sämtliche Aufgaben am Kreiterhof.
17:18Ich möchte hier alt werden auf dem Hof.
17:21Mit meinem Mann und mit meinen Kindern.
17:25Ich habe erst durch allem zur Schwester gesagt,
17:27einen Bauer möchte ich nie keinen.
17:30Aber jetzt bin ich voll gerne hier an Bäuren.
17:36Das Beseich-Tal, wo wir leben,
17:38habe ich nicht in unsere Heimat,
17:41das ist ein Paradies.
17:46Im Sahntal, in der Gemeinde Penz,
17:49liegt der Hutterhof der Familie Meier
17:52auf 1400 Meter Seehöhe.
17:54Neben seiner Arbeit auf der Gemeinde
17:59betreibt Josef Meier
18:01einen Milchviehbetrieb.
18:03Ich habe den Hof 2004 von meinem Vater übernommen.
18:13und wir haben uns dann im letzten Jahr eigentlich spezialisiert
18:16auf Milchviehhaltung.
18:18Und jetzt haben wir die Haltung.
18:1925.30 γερμαίνει τώρα πάντα.
18:30Με την πιέναν από τη χαμηδότητα.
18:35Στις μετά γερμαίνει,
18:38είχε η μυρήρα μου έχει λίγο μετά από την χαμηδότητα.
18:43Στις μετά από την χαμηδότητα και στις γερμαίνει τώρα.
18:48Δεν είναι σχένας, αν η ώρα με τις τύρες να δουλειώσουν να βρήθουν και να δουλειώσουν, πώς να θυμάσουν.
18:56Μετά από την παιδιά, έχουν σχέναν.
19:00Μετά από την ευκαιρία, με το τελειά, χωρίς να πάρουν σχέναν,
19:06να μην πρέπει να ανθρώπουμε, να τον βοηθείς να βοηθείς.
19:12Ονος ορθέδος θα είναι ολόγος και αυτοί.
19:22Ενώ είμαι σχέδις και σχέδις χάδις.
19:25Στον ελεύθερα, μαζί με τις φυγές.
19:30Η μάχριά με τις φύγες και τις φύγες.
19:33Επίσης, αυτό είναι πολύ καλό.
19:36Halles βρίζει την Τεχνίκη με την Τραδίτη.
19:39Ωχω οδωθήτω πάνω και είπαν το φοβοδοχεία.
19:56Ωχω οικογέπτω ένας ειναι καλύτερος με το φοβοδοχεία.
20:04Ωχω αρφηγήσει με το φοβοδοχεία, γενναι μαζί.
20:07Μέρα κάποια.
20:09Μπορεί να μάθει όμως.
20:11Δεν θα να μάθει μαζί με αυτό.
20:14Δεν θα πολύ γίνει, θα μπορώ να μάθει.
20:17Είμαι μία Κυ gia Έρφου κατάφερας,
20:20αλλά αυτό μπορώ να είναι κατάφερ.
20:23Δεν μπορεί να μάθει μία και όμως ήμουν unchοπί.
20:30Μπορείς πως οι δουλίκες να κάνει κατάφερα
20:34είναι ένας όσο θα χαμβάζει, αν δεν θα εμπίσωσαν.
20:37Εάν μπορείς να δημιουργήσεις, να φυσήσει να σχεστείω,
20:40όμως να γίνει, να θυμιζαν, ποιοί θα τον πρέπει να μην σχετικά.
20:44Από εξαι εγώ, αν θα κάνω,
20:46που θα χαμβάζει ο κόσμος και κόσμος, θα χαμβάζει.
20:50Είμα είναι μέρος, όμως, ότι θα χαμβάζει την χαμβάζει.
20:55Εάν υπάρχει το νέο για την εργασία.
20:58θέλαμε να φύγει το αρκετές να φύγει.
21:04Βέρετε με τον βοφα ύφαλ να φύγει το Αρκετς το Καλαφαλμ,
21:10γι' αυτόνείς πάνω στις άνθρωπος.
21:15Ως μέσα στο καλαφαλμ, ο Αρκετς που είσαι στο Καλαφαλμ,
21:19είναι το Καλαφαλμ.
21:21Ο ίδιος ήμουν γραφέρα σε πίσω,
21:24πήγουν ξεκίνης, πάνω να φύγει σκόμα,
21:28λάδι πιπέρα είναι η πιπέρας, και η πιπέρα πιο είχαρη ζώνη.
21:36Είναι ένα τύριο, η διάρυκή ζώνηση με την την Βαρήση της Βαρήσης που βοηθούν.
21:44Αν τόσο πιο χαρήση στον Βαρήση και στον Βαρήση.
21:47Είναι καλύτερο και το Βαρήσης για τα σημασία τουραστηριού,
21:52για να βοηθήσουν, για να βοηθήσουν και να δοχθήσουν.
21:54αλλά και η αίσθηση της ίδιας και η ίδιακή της ίδιακης.
22:02Η ίδιακή που ειδιακή είναι καθώς να εξατήσει.
22:06Υπότιτλοι AUTHORWAVE
22:36Die Frauen, die sammeln Kräuter und die werden zu Streuseln zusammengebunden.
22:43Die werden dann in der Kirche geweiht.
22:46Jeder kann sich eine Streusel mitnehmen.
22:48Die Kräuter haben den Wert, dass sie zur Gesunderhaltung von Menschen beidrogen.
22:57Der Glaube an die Kräuter und an den Herrgott spenden ihnen Kraft.
23:06In der Gemeinde Aberstückel bewirtschaftet Lorenz Bremstahler einen Bauernhof und ist zusätzlich Mesner.
23:15Am 24. August wird der heilige Bartholomeus sehr geehrt.
23:20Er ist einer der zwölf Apostel Jesu und gilt als Schutzpatronen der Bauern, Hirten, Fische und Winzer.
23:27Der Gedenktag des Heiligen läutet üblicherweise das Ende des Sommers ein.
23:33Zu diesem Anlass kommen die örtlichen Bauern einmal im Jahr zusammen.
23:37Bei uns in der Familie ist es so, dass die Kinder, zwei davon sind in der Musikkapelle, die machen ein Fest einfach feierlich.
23:52Auch wir zwei waren bei der Musikkapelle.
23:54Wir sind hintereinander zu ihnen gekommen eigentlich und so haben wir uns kennengelernt.
23:58Die alljährliche Prozession gilt als Danksagung für die Gaben der Natur.
24:07Der Festtag markiert das Ende der Getreideernte und leitet die Aussaat für das nächste Jahr ein.
24:15In einer alten Bauernregel heißt es, St. Bartholomeus hat's Wetter parat für den Herbst bis hin zur Saat.
24:22Christus, du mittler Beinvater!
24:32Direkt angrenzend an die Kirche liegt der sogenannte Mesnerhof.
24:37Stahl und Stahl ist zuerst gestanden und nachher ist erst die Kirche dazu gekommen.
24:43Unser Hof heißt zwar Mesnerhof, aber hat mit der Kirche eigentlich nichts zu tun.
24:48Brigitte Brimmstahler bewirtschaftet den Hof mit ihrem Mann Alfons.
24:53Ich bin die Erste, die aufsteht und in den Stall geht und ausmistet und Fütter gibt.
25:00Die Haupteinnahmequelle ist die Milchwirtschaft.
25:06Ich wollte immer Bauer werden und dann eben die Brigitte da kennengelernt.
25:10Und die hat dann einen größeren Hof gehabt und da haben wir gedacht, da machen wir weiter.
25:14Und wir haben das bis heute noch ganz gut gemeistert, das Sommer.
25:18Die kommende Generation ist aufgeschlossen für die Übernahme des Hofes.
25:25Denkel hat ein ganz großes Interesse.
25:27Ich habe besucht die Landwirtschaftsschule in Salern.
25:32Wir können in den Hof unseren Sohn und Denkel weitergehen.
25:35Ich denke, wir haben es so weit gebraucht, dass wir ihn weitergehen können.
25:38Die zweite Einnahmequelle ist der Wald.
25:42Wir haben da fast 200 Hektar, da haben wir eine Gemeinschaftsalben.
25:47Da haben wir nochmal 306 Hektar.
25:50Und da haben wir drei Bauern zusammen, das ist viel rein.
25:54Die Kühe verbringen ihren Sommer auf der Kirschberger Alm auf 1600 Meter Höhe.
26:04Sie wird von drei Sinnen geführt.
26:07Gemeinsam beobachten sie die Tiere und versorgen sie regelmäßig mit Salzleckerli.
26:12Ich bin gerne Bauern und mir macht die strenge Arbeit eigentlich nicht aus und dann frei, wenn es weitergeht.
26:22Ich sehe das auch so, ich bin gerne der Paaren mit Leib und Seele.
26:27Nach getaner Arbeit gibt es, um Leib und Seele zu stärken, eine feine Almjausen mit deftigen Schmankern.
26:42Bauer Alfons ist der letzte im gesamten Tal, der kunstvoll Messer und Besteckgriffe anfertigt.
26:50Er versieht sie mit feinsten Gravur und Einlegearbeiten.
26:53Die Messer werden gerne zu festlichen Anlässen getragen.
26:59Das mache ich, weil es traditionisch ist.
27:03Der andere soll es halt weitermachen.
27:05Nach mir weiß ich nicht, wie es der andere weitermacht.
27:08Das Wissen dazu hat er von klein auf mitbekommen.
27:12Die Messerpseche hat schon mal in Vorträgen gemacht.
27:16Und die haben es nachher auch probiert und haben es weitergemacht.
27:19Und das wird man für den Tracht tragen, wenn es sonntig ist.
27:22Und da ist der Griff für die Kürform.
27:28Und da ist ein Alpaka-Blech.
27:30Und da ist mit Werkzeug, Werkzeug ausgeschnitten.
27:33Da ist die Senze drauf, die Sichel, der Kumpf, der Rechen, der Frischpflege und die Obel.
27:39Und da ist ein weiterer Werkzeug drauf.
27:41Und da ist der, das ist Berlmuth.
27:44Diese urtümliche Handwerkskunst ist eine wahre Rarität im Saantal.
27:49Im Tierstal, nahe dem Gebirgszug Rosengarten, lebt Familie Kritzinger.
27:57Sie haben eine Milch- und Forstwirtschaft.
27:59Michael Kritzinger kümmert sich mit seinem Sohn Kurti im Sommer um die Kühe auf der Alm.
28:04Wir hoffen halt, wenn wir ihn längst auslassen, dass wir ein herwigsches Viech wieder gut zurückbringen.
28:11Mein Vater hat auch schon gehütet, früher bin ich als Bauer, viel mit Dauer gegangen und auch.
28:17Und jetzt gehen wir auf den Viech nach und dann hat mein Bauer schon wieder mit.
28:21Und ich hoffe, dass es so weitergeht.
28:23Ja, ich will auch mal ein Bauer werden, für den Täter nachfolgen und ja.
28:29Auf der 1600 Meter hoch gelegenen Jaminalm befinden sich die Pferde von Tochter Petra.
28:36Ich bin sehr froh, dass ich auf einem Hof aufwächst.
28:40Und ich kann es mir ohne Hof einfach nicht mehr vorstellen, das Leben.
28:45Ich will logisch auch selber Bäuerin werden und den Hof übernehmen,
28:48weil ich einfach die Viecher gerne habe und sie gerne für meine Augen haben habe.
28:54Aber dann gibt es halt auch noch einen Bruder, der den Hof auch gerne hat.
28:58Man ist jetzt halt noch die große Frau gewährenden Krieg.
29:02Ja, Tate, du musst entscheiden, wer Bauer war.
29:04Ja, alles machen wir noch.
29:06Jetzt schauen wir noch ein paar Jahre inzwischen.
29:12Unweit von der Germinalm in der Gemeinde St. Cyprian liegt der Bauernhof der Familie.
29:17Die Tochter sagt, sie möchte ihn gerne, der Sohn sagt, er möchte ihn gerne.
29:23Sie sind zwar noch jung, es kann sich noch viel ändern in den Jahren,
29:26aber ich sage mal, uns erfüllt es mit meiner Stolz.
29:31Also, sie sagen wirklich, ich muss man sagen, Tag für Tag branden, wenn es brauche.
29:44Das ist mein Stier, der Jäger.
29:46Ah, er ist braver, als wie der Rauscher.
29:49Und er tut nicht mehr, als was Leim und Ant liegen und fressen.
29:56Kurte unterstützt seine Mutter Marion, die neben dem Bauernhof noch halbtags einem Beruf nachgeht.
30:02Also, ich arbeite normalerweise halbberuflich in einem Altersheim, als Heimgehilfin.
30:08Und wenn ich abends nach Hause komme, bin ich in der Landwirtschaft tätig.
30:12Ich hilfe meiner Schwiegermutter beim Melken und habe danach noch die Kleintierzucht über.
30:18Bäuerin zu sein, ist eine Mordsleidenschaft.
30:21Man muss mit viel Freude dahinter sein, es ist viel Arbeit, aber ich tue es wirklich von Herzen gern.
30:25Wir machen im Schnitt so ein paar die 18 Std. und so als Heimtag die Woche nicht.
30:32Auch im Wald gibt es für den Bauer immer viel zu tun.
30:35Ja, ich bin da jetzt bei einem Backenkäfer befallenen Baum zu heilen.
30:40Das haben wir da momentan extreme Fälle, durch die eben, dass der Klimawandel auch extrem den Lebensraum des Backenkäfers brutal fördert.
30:49Da liegen überall die Nudeln miteinander, er verliert die Nudeln und praktisch auch die Rindern.
30:55Das fällt alles Fuder da.
30:56Michael muss die Ausbreitung der Krankheit verhindern.
31:00Wir müssen nicht schauen, dass alle die befallenen Bäume ausserzuholen müssen, dass er nicht weitergeht.
31:09Weil wir Bauern haben bis jetzt, sagen wir, als Schaffener werden wir das auch noch schaffen.
31:13Die Entnahme einzelner Baumstämme muss sorgsam und verantwortungsbewusst geschehen, um den Wald auch für die kommende Generation gesund zu erhalten.
31:29Wir haben sicher einen großen Vorteil momentan auch, dass meine Eltern viel auch mithelfen auf dem Hof da.
31:38Sagen wir, dass wir beide können unserer Arbeit nachgehen.
31:41Altbauer Engelbert tut nach wie vor, was er kann und bereichert so das Hofleben.
31:48Ich bin da noch der Altbauer. Ich tue noch die Schafversorgung und halt mit Arbeit nähern.
31:54Mit den Bäumen beide miteinander ernähren. Nicht schwul geht schon, ja.
32:00Altbäuerin Hildegard kümmert sich um den Garten und versorgt die Familie mit frischem Gemüse.
32:05Nudelsierden und Tomaten saugen dazu. Das ist einfach ... Da isst der Enkel ganz viel.
32:13Eine große Chance, was es uns momentan noch geben wird, was wir vielleicht in Zukunft oder in Gellingen nicht mehr haben, ist, dass wir auch ohne Woche können im Jahr in Urlaub fahren.
32:23In der Nachbarschaft bewirtschaftet die Familie Robatscher den Patissenhof.
32:43Drei Generationen kümmern sich auch dort mit vereinten Kräften um die Erhaltung der Landwirtschaft.
32:49Auf die Berge eigentlich, während man schon als Kind mit dem Grossvater, habe ich schon das erste Mal ein Senzen in die Hand gekriegt.
32:58Da war ich vielleicht fünf, vier Jahre, habe man allem versucht, ein bisschen mitzuhelfen.
33:02Und danach natürlich ein Senzenmähen oder so, habe ich speziell dann von meinem Vater gelernt.
33:08Der 92-jährige Altbauer Franz ist mittlerweile nicht mehr nur mit der Sense im Einsatz.
33:14Er freut sich über den Fortschritt der modernen Technik.
33:17Um die weitreichenden Anwiesen zu mähen, braucht es viel Ausdauer und Geduld.
33:23Die unbefahmbaren Bereiche müssen aber nach wie vor von Hand gesenzt werden.
33:29Diese Wiese ist eigentlich eine der schönsten Wiesen, die ich habe, durch Handarbeit, nur außenrum ein bisschen zu machen.
33:37Ansonsten kann man alles mit den Maschinen machen.
33:39Das arbeitsreiche und aktive Leben ist für die Familie trotz der Anstrengung dennoch sehr erfüllend.
33:47Ich erlebe eigentlich ein sehr zufriedenes Leben.
33:50Ich bin froh, dass auch alle zu Hause dann ein bisschen mithelfen.
33:53Jeder, wenn der Horn kommt, greift was an und hilft uns im Betrieb mit.
33:57Wir haben halt gerne Maschinen, wenn man selber zusammenbauen kann und selber warten kann und selber daraus lernen kann.
34:13Und auch beim Papa, der ist ja schon überall in der Form.
34:17Wenn man es gerne tut, tut man es halt gerne.
34:20Mich hat es auch einmal gefreut, dass ich da per Bauern werden darf.
34:26Aber man hat damals eigentlich schon gewusst, dass man von hoher Lohan vielleicht nicht leben kann.
34:31Und somit eigentlich schon damals mein Vater in Grundstein gelegt hat für ein bewirtschaftetes Gasthaus hier oben.
34:39Das Gasthaus haben sie mittlerweile zu einem Hotelbetrieb ausgebaut.
34:43Günther versorgt die Hotelgäste gemeinsam mit seiner Frau Brigitta.
34:48Meine Frau stammt auch von einem Bergbauernhof.
34:50Ich kenne das alles natürlich auch.
34:52Ich habe Kirchgemälchen mit den Händen.
34:54Also da haben wir uns ganz super ergänzt, mir zwei.
34:56Auch Tochter Claudia hilft fleissig im Hotel mit.
35:01Jeden Tag, wenn ich in Speis oder in Rezeption bin, die Gäste sagen, du strahlst wie eine Sonne.
35:06Man sieht, du tust deinen Job sehr, sehr gern und so stimmt.
35:11Die ist sehr fröhlich, sehr offenherzig und das ist natürlich ganz, ganz wichtig in dem Beruf.
35:18Die bestehenden Gebäude hat die Familie über die Jahre saniert und zunehmend für die Gäste modernisiert.
35:24Der Anspruch der Gäste hat sich verändert ein bisschen, die Zimmer mussten grösser werden.
35:29Und so hat man auch versucht, das Volumen ein bisschen auszubauen, dass man davon leben kann.
35:35Und das freut Grossvater Franz.
35:38Was ich froh bin, ist, was ich da gemacht habe mit der Wirtschaft und dem Aufbau,
35:45dass das meine Kinder alle geschätzt haben wie der Günther.
35:49Und jetzt hat er selber schon Kinder wieder und die sind auch alle begeistert von der Wirtschaft.
35:56Und hat mal viel draus gemacht.
35:59Die Frau ist heute noch in der Küche.
36:02Ja, ich bin gern, weil das Siege wieder passt.
36:05So neue Speisen, die wir nicht gelernt haben.
36:09Und der Sohn ist ein Diplom-Koch und von ihm der Sohn ist auch wieder Koch vom Beruf.
36:19Jeder hat seinen Platz gefunden.
36:21Ja, wir sind eigentlich schon angekommen.
36:23Wir sind auf jeden Fall angekommen.
36:24Ja, die zweite Tochter, die Sportlerin, wenn sie Zeit hat, mithilft.
36:28Tochter Sandra widmet sich vor allem in der Sommersaison dem Hof und ihren Schafen.
36:35Im Sommer bin ich mehr so beim Hof und ab und zu auch im Hotel ein bisschen tätig.
36:41Aber der Hof ist halt einfach meine Leidenschaft, der perfekte Ausgleich zum Sportleralltag.
36:47Im Sommer bin ich Jungbeierin, im Winter tue ich Rodel fahren.
36:50Die Rodlerin hat sogar bei olympischen Spielen große Erfolge verbuchen können.
36:57Eine weitere Leidenschaft von ihr ist die Pflege der Haflinger Pferde auf der nahegelegenen Hanniger Schweige.
37:05Meine Haflingerstute hat ja Fohlen dabei.
37:07Also kommen sie jetzt die nächsten zwei Wochen.
37:09Also um von September muss sie leider heimgehen, weil das Fohlen kriegt das Brandzeichen.
37:14Das sind die Jungen, die ein bis zwei bis drei Jährigen, was keine Fohlen haben.
37:18Und die halt bleiben noch bis Mitte Oktober da.
37:21Ich habe ein mega Glück gehabt, dass ich auf einem Hof angewachsen bin, wo die Haflinger Zucht möglich ist.
37:26Und wo mein Opa und Tata das schon frühzeitig umgehalten haben.
37:30Und jetzt tue ich das selber ganz fanatisch.
37:32Und mir gefallen auch die Tiere, die Schienen.
37:35Generell, Ross sind auch einfach ein Highlight von mir.
37:37Im Matteltal, das aufgrund des warmen Klimas für den Anbau von Erdbeeren geeignet ist,
37:51baut Familie Fleischmann, wie viele Bauern in der Region, die süssen, roten Früchte auf 1200 Meter Seehöhe an.
37:59Ich weiss noch, wo jedes freie Grundstück mit Erdbeeren bepflanzt war.
38:09Und ich glaube, auch deswegen ist der Name bei uns hier das Berental entstanden.
38:12Uns auf dem Hof ist die Erdbeere die Haupteinnahmequelle.
38:16Weil wir nach Süden ausgerichtet sind, wie Matteltal ist, zum Glück haben wir die Chance.
38:21Und in grossen Früchten lassen wir bis 1800, vielleicht morgen auch sogar noch Hechreihe, Erdbeeren umbauen können.
38:32Hier wäre nicht nur eine Hitzewelle, sondern mehrere.
38:35Und da probieren wir uns sicherlich mit neuen Projekten, die wir im Winter ein bisschen überlegen und auszutüfteln.
38:40Und das heißt, wie da zum Beispiel Tunnel, damit wir die Frucht, die Erdbeeren vor Starkregen, Hagel schützen können.
38:52Und damit wir auch den Konsumenten, den Kunden immer frische Ware liefern können.
38:59Altbauer Josef erinnert sich noch an ein sehr prägendes Erlebnis.
39:041987, da hat es immer geregend. Drei Tage oder noch länger immer voller geregend.
39:09Und die Muren sind schon gekommen, hat die gepachte Strasse weggerissen.
39:13Die Erdbeeren waren hier noch zu pflicken. Wir mussten zu Fuss herein, das war das Schwierige.
39:18Und meine Frau, ich habe dieses Jahr geheiratet, zwei Monate vorher, am 2. Mai, die musste mit mir da mit.
39:25Aber das ist gut gegangen. Bis heute, heute sind wir auch noch immer gut beisammen.
39:30Ich habe in den Hof mit meiner Frau ca. 35 Jahre gefeiert.
39:35Der Wies hat Alben da schon gearbeitet, auf dem Hof. Und dann ist ganz automatisch, dass sie den Hof übernimmt.
39:44Das waren schon schöne Zeiten, manchmal auch schwierige Zeiten.
39:49In dem Fall haben wir Glück gehabt und wir haben auch eine tüchtige Frau gefunden.
39:52Und fleisige Kinder, die auch schon mithelfen.
39:55An oberster Stelle steht bei den Fleischmanns nicht die Arbeit, sondern die Familie.
40:02Auf dem Hof ist das in der heutigen Zeit eins vom Wichtigsten. Eine Frau und Kinder.
40:08Die Bergarbeit muss nicht immer mühselig sein, sondern kann gemeinsam auch Spaß machen.
40:14Eine gute Zusammenarbeit mit den Bauern der Region ist Tobias ein großes Anliegen.
40:19Mittlerweile haben sich die Bauern und wir alle miteinander ziemlich breit aufgestellt.
40:26Und wir produzieren wirklich eine Vielfalt, die man, ich glaube, in anderen Regionen oder Haartälerlich sicherlich nicht findet.
40:34Weil wir alle in regelmäßigen Abständen die Felder wechseln.
40:39Und da eignet sich der Blumenkohl ziemlich gut, weil er sich auch noch gut vermarkten lässt.
40:44Wir kommen mit dem Blumenkohl auch wie mit den Erdbeeren auf 1800 Meter rein.
40:50Eine ziemlich wirklich gute Qualität zusammenbringen.
40:52Der wächst längs immer, hat mehr Zeit, sich zu entwickeln und zu gedeihen.
40:57Und wir haben ein tolles Produkt, das sich gut vergänzt von uns.
41:02Ich habe jetzt den Blumenkohl gestochen.
41:05Jetzt tue ich ihn zurecht, frisieren, damit sie in der Verpackung in der Küche Platz hat.
41:10Das Gras-Tals von unseren Produkten bleibt in der Region oder in der Norditalien.
41:16Ich bin da aufgewachsen, jetzt 35 Jahre, das Glück im Hotel, da zu wohnen, zu leben, zu arbeiten.
41:24Und wie wir ja gesehen haben, in der Vielfalt unseren Hof für die Zukunft sicher zu gestalten.
41:35Weil vielleicht geht morgen die Sonne auch noch auf.
41:37Und immer wieder geht die Sonne aufs Neue auf und strahlt durch das gesamte Matteltal.
41:44Nahe dem Erdbeerland der Familie Fleischmann befindet sich der Niederhof der Familie Maschler auf 1650 Meter Höhe.
41:53Benjamin Maschler pflegt mit seiner Frau Magdalena die Vieh- und Almwirtschaft.
41:57Wir haben meinen Hof im Januar 2018 übernommen.
42:02Ich kann mich eigentlich schon als Jugendlicher mir gut vorstellen können, auf dem Bauernhof da zu bleiben und weiterzumachen.
42:07Weil es ihnen einfach sehr viel gibt.
42:10Und wenn ich dann die passende Frau dazu gefunden habe, dann war es perfekt.
42:14Eigentlich, ich habe noch alles was anderes vorgehabt in meinem Leben.
42:21Aber irgendwie, das gibt es auch noch die Zeit und alles ein Leben hat einen Sinn.
42:27Die beiden haben sich für ein sinnerfülltes Leben im Einklang mit der Natur entschieden.
42:33Das freut auch den Vater.
42:35Es ist schön, wenn es wieder weitergeht, nachher.
42:40Es wäre sicher eher trostlos, wenn man ungewiss in die Zukunft schauen müsste.
42:45Wenn es jemand rein vom Geld her oder vom Luxus her sei, dann braucht er sicher nicht Bergbauern machen,
42:51weil er der Alm eher auf der schwächeren Seite steht.
42:54Aber es sind auch andere Wächte, die man eigentlich schätzen muss und wo man dann gut dran ist.
42:59Das alte Hofgebäude ist heute ein Museum, das Einblicke in das ursprüngliche Bauernleben gibt.
43:14Da sind wir auf dem Niederhof.
43:17In dem Haus da haben bis 1960 zwei Familien gewohnt.
43:21Die sind damals dann abgewandert, weil wenig Arbeitsmöglichkeiten gewesen sind und die Häfe extrem klein gewesen sind.
43:28Und dann hat das mein Vater damals dazugekauft.
43:32Heute haben wir ein Hofmuseum gemacht, privat für uns.
43:36Das mache ich vier Wochen für unsere Gäste und mache mal die Woche auch für den Nationalpark.
43:43Was in Zukunft der Gasttext wahrscheinlich immer mehr schätzen wird,
43:47authentisches Leben irgendwo draussen zu sehen, ohne dass das gekünstelt oder gespielt ist.
43:53Auf der nahe gelegenen Schlichtberg-Alm auf 2000 Meter Seehöhe verbringen die Kühe die Sommersaison
44:01und werden vom Altbauer Josef regelmässig besucht und versorgt.
44:05Heinz 1, ich bin zusammen mit dir vom Nachbarn.
44:08Man kennt die eigenen durch die Glocken.
44:11Man kennt sie von Weitem schon.
44:13Von Weitem kennt sowieso jeder Bauer oder jeder kriecht sein Vieh, außer...
44:17Böch!
44:19Geht's gut, gell?
44:20Gut geht's da.
44:21Das ist Quellwasser, was da oben springt und das läuft da weiter und wird durch Bewässerung von den Wiesen hergenommen.
44:29Da sind wir mehrere Nachbarn gemeinsam, die das Wasser dann nutzen.
44:34Und früher gingen die Wale bis in die Wiesen und heute geht's ein Stück, zwei Kilometer fließend noch über Holz rennen
44:41und dann geht's in die Druckrohre auf die Bewässerung.
44:44Neben der Almwirtschaft spietet die Familie auch Zimmer für Gäste an.
44:53Die Liebe und die Freude, was man jeden Tag auf den Hof hinsteckt.
44:57Wenn man sieht, wie das Vieh auf dem Hof da grös wird.
45:02Und wie man nachher die Produkte selber verredeln kann.
45:07Und das wird bei uns da in den Ferienwohnungen in Gastnern noch näher bringen können.
45:12Und der das noch zu schätzen weiß, das gibt uns so viel.
45:15Guten Appetit.
45:16Danke schön.
45:24Es gibt auch Zeiten, wo mehr Arbeit ist und es nicht so leicht geht.
45:30Aber es ist einfach allem schön, dass man auf dem Hof gemeinsam arbeitet und nicht alleine ist.
45:36Ich bin froh, dass ich eine Frau habe, die mit mir einen neuen Strang zieht.
45:43Dass ich mich einfach verlassen kann, wenn es mal ein bisschen streng hergeht.
45:47Da fragt man sich auch selber immer wieder aufs Neue, wo die ganze Kraft herkommt.
46:02Die grösste Kraftquelle ist wohl die Liebe.
46:05Mir freut es heute auch noch, immer noch.
46:10Und ich habe mich auch freut, dass auch Benjamin so eine gute Bäuerin gefunden hat.
46:15Es sind der familiäre Zusammenhalt und der tiefe Respekt vor dem Erbe der Ahnen,
46:21der die Bergbauern im Finchgau jeden Tag aufs Neue dazu bewegt,
46:25das Land in all seiner Schönheit zu bewahren.
46:29Untertitelung des ZDF für funk, 2017
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