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Österreichs und Südtirols Bergdörfer | Leben in den Nockbergen

2020 | Επ. 02.01 | HD

Μικροσκοπικοί κόσμοι στη μέση των βουνών της Αυστρίας και του Νότιου Τιρόλο, που γοητεύουν με την απαράμιλλη ομορφιά τους. Από τις ανατολικές προεκτάσεις των Άλπεων, περνώντας από τις μοναδικές οροσειρές του Σάλτσμπουργκ και του Τιρόλο, μέχρι τις πιο απομακρυσμένες κοιλάδες του Φόραρλμπεργκ: παντού κρύβονται συναρπαστικές ιστορίες που δίνουν μια εικόνα της ζωής των αγροτών και των ορεινών αγροτών σε αυτές τις αλπικές περιοχές. Αν και τα αγροκτήματα στα υψίπεδα μειώνονται εδώ και δεκαετίες, αυτά που εξακολουθούν να υπάρχουν είναι εξαιρετικά ζωντανά. Εδώ πολλές γενιές ζουν κάτω από την ίδια στέγη, τα εγγόνια ζουν από αυτό που έφτιαξαν οι παππούδες τους, αλλά ακολουθούν τον δικό τους δρόμο. Ένα πράγμα ενώνει τις οικογένειες των ορεινών αγροτών: η αγάπη για τη φύση, τον πολιτιστικό πλούτο και τις μοναδικές παραδόσεις που προσφέρει η πατρίδα τους. Οι κάτοικοι των ορεινών χωριών έχουν αφιερωθεί με αγάπη και πάθος στη διατήρηση των παραδοσιακών εθίμων τους, προσφέροντας έτσι μια ανεκτίμητη υπηρεσία, πάντα όμως με το βλέμμα στραμμένο στις σημερινές απαιτήσεις και με στόχο να δώσουν στις επόμενες γενιές όχι μόνο σταθερές ρίζες, αλλά και ένα ισχυρό θεμέλιο για το μέλλον.

Τα βουνά Νόκμπεργκε υψώνονται αβίαστα πάνω από καταπράσινα λιβάδια, υπέροχα δάση και κρυστάλλινα νερά. Γύρω από αυτή τη διάσημη οροσειρά της Καρινθίας συναντάμε αγρότες και αγρότισσες, για τους οποίους η αγροτική ζωή είναι τρόπος ζωής και η βιωσιμότητα και τα φυσικά προϊόντα της περιοχής σημαίνουν ποιότητα ζωής.

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01:22οίνει μία ή γαμόρα Familien όμως αλλά είμαστε.
01:25άσιοι άτοι själς και δεν μπορούν.
01:27και ενώ, δείνουν το άτομα, αν δεν μπορούν.
01:34Ειδικανες μήνωνοι, οι μεταχομαστεί,
01:36αν δεχνω governments παιδευκολογικοί,
01:40δεν θα μεινον και να φυσήνουν.
01:42θεράσουμε λαμόνυναν παιδευτόρια μου για να γίνουν καινούς.
01:48Αν αν δείξεις, δε θα μένουμε η κερδεξιόνι.
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03:52An Arbeit mangelt es nicht, auch wenn sie mittlerweile von Maschinen erleichtert werden.
04:11Dabei geht es heute wie damals nicht nur um den Erhalt der Idylle.
04:16Das ist eine einzigartige Sache, was da die Vorfahren geleistet haben.
04:23Wenn meine Großeltern und Urgroßeltern um das gegangen, dass es ums Überleben, ums Überleben, um die Nahrungsmittel zu produzieren, weil es hat kein Geld gegeben, die haben nichts gekauft.
04:32Und wenn du das einbissle einbindest in das Ganze, dann kommt es immer wieder so weit, dass du sagst, das ist das Erbe der Väter und da kann ich hätt's gar nicht anders.
04:42Das ist wie, solange es möglich ist, das zu betreiben und den Arbeitsplatz Bauernhof zu erhalten.
04:48Das ist schon eine Idylle, das muss man schon nach wie vor so sagen, das ist schon einzigartig.
05:03Und wenn Leute in der Sache aufwachsen können, die sieht das auch bei meiner zukünftigen Schwiegertochter, die ist ja eigentlich ein Mädel aus der Stadt, die schätzt das auch sehr.
05:13Die schätzt das sehr, das Gemeinsame in der Familie, das Leben in der Natur.
05:19Noch gibt es am Hof eine klare Rollenverteilung.
05:29Doch die Zeiten ändern sich.
05:32Die nächste Generation ist weiblich und es spricht nichts dagegen, dass der Ernst eine Posseckerin den Hof übernehmen wird.
05:41Ich wünsche mir schon, dass meine Kinder, eine von meinen Mädels, das weitermacht und dass sie es auch gern weitermacht.
05:46Und ich möchte ja auch ein bisschen zeigen, dass die Frauen es ja genauso kennen, nicht immer nur die Männer.
05:53Und das finde ich auch ganz wichtig, weil wir sind ja genauso stark wie die Männer.
05:57Also ich finde die schon super und das wird sicherlich funktionieren.
06:05In den Nockbergen, so auch in der Gemeinde Freesach, werden Traditionen und Werte hochgehalten.
06:16Der Landwirt Stefan Spanz vermittelt einen Eindruck, was darunter zu verstehen ist.
06:24Die Naturverbundenheit, die Liebe zum Tier, auf die schön zu schauen, die Heimat und einfach die Werte, wo es ganz wichtig sind, ist eine Bitte und eine Danke.
06:35Auf das legen wir mich ganz grüßen wert.
06:43Wir haben im Sommer im Stall überhaupt keine Arbeit.
06:46Unsere Arbeit besteht eigentlich rein davon, dass wir mehr auf die Alm raufgehen, eben zu schauen, ob das Vieh gesund ist, ob es irgendwas braucht, ob es verletzt ist, ob irgendwas zu verarzt ist oder eben Leck zu geben.
06:57Ein bisschen Salz, Mineralstufe, Lecksteine, ob sie Wasser haben.
07:03Die Umstellung von der Milchviehhaltung auf die Mutterkuhhaltung ist für Stefan Spanz die richtige Entscheidung gewesen.
07:10Ja, unser Tag hat um drei in der Früh angefangen.
07:16Da haben wir noch einen alten Stall gehabt haben und noch mit Standeimer unsere Kühe gemacht haben, war das eigentlich unmöglich, dass die Freundin oder die Mutter das allein machen kann.
07:23Es hat immer müssen einer da sein, der die schweren Standeimer ausgetragen hat und ausgeladen hat.
07:28Deswegen sind wir drei in der Früh in den Stall gegangen.
07:30Dann hat man sich ein bisschen beeilen, dass man rechtzeitig fertig wird, duschen, geschwind was frühstücken.
07:34Und um sechs Uhr war ein Schwerdienstbeginn.
07:37Dann hat man gearbeitet bis halber vier Uhr.
07:40Um dreiviertel vier Uhr waren wir nach Hause und dann ist der Heimwerd-Arbeit losgegangen mit Stolgen, den Summen, Ballenwickeln, der eigene Mot.
07:47Es war eigentlich Stress pur.
07:54Mehr Freiheit für die Kühe bedeutet mehr Freizeit für die Familie.
07:59Für die Wasserversorgung auf der Alm ist ein sogenannter Wetter zuständig.
08:14Wir haben auf der Alm wogen keinen Tropfen Wasser.
08:19Und da sind sie auf die Idee gekommen, einen wieder zu installieren.
08:21Das ist eine Pumpe, die sich selbst betreibt ohne Strom.
08:25Und da pumpt uns das Wasser ca. 200, 250 Kilometer auf den Berg auf.
08:42Am Hof der Familie Spanz packen alle mit an.
08:45Ob groß oder klein.
08:47Du brauchst ihnen den Kindern nix erklären, du brauchst ihnen einfach nur vorleben.
08:58Und wir haben immer gesagt, es ist schön, wenn es einer übernehmen will.
09:02Nur du kannst keinen dazu zwingen, weil aus dem wird nix geschehen.
09:05Weil alles, was du machen musst, das tragen keine Früchte.
09:09Deswegen versuchen wir, dass in unseren Kindern 14 leben.
09:11Hier in den Nockbergen ist noch von allem genug da.
09:28Eingebettet zwischen dem Mirnock und dem Wöllaner Nock schmickt sich der naturbelassene Brennsee in das beschauliche Gegental.
09:35Das Gemeindegebiet von Feld am See erstreckt sich auch über den nahen Afritzer See und die umliegenden Berge.
09:46970 Meter über der Adria liegt der Walderhof, der sich seit sechs Generationen im Familienbesitz der Models befindet.
09:54Ein Bauer kommt hier selten allein.
10:12Markus Modl bricht mit seinen vier Kindern zur Heumat auf.
10:17Wir haben jetzt ja mehrere Motormäher.
10:32Wir sind einer von den Kindern, der z.B. mit dem Brillmäher, weil der eigentlich leicht zum Hantieren ist.
10:41Mit der Sengsen mache ich meistens ein.
10:43Das tut eigentlich jeder eine kurze Zeit, was tun kann und auch tun muss, weil wenn ich jetzt alles alleine machen muss, dann würde das nicht funktionieren.
10:53Während ihr Sohn und ihre Enkelkinder die Sense schwingen, weckt Frau Modl Brot nach alter Tradition.
11:02Man weiß, was man hat.
11:09Da ist nichts Künstliches dabei.
11:12Wasser und Salz und ein bisschen Leinsamen und selber melden.
11:16Bisschen gekauftes Mehl und so.
11:18Und das schmeckt halt einfach ganz anders.
11:21Und das kannst du nach einer Woche auch noch essen und das schimpelt nicht.
11:24Und wenn du es kaufst, das schimpelt ja gleich.
11:27Und da bist du noch nicht so schnell hungrig, wenn du so ein Brot isst.
11:37Ein gutes Brot kaufen, das kust du auch noch auf den Götter.
11:40Und der Holzbauhofenbrot schmeckt einfach viel besser.
11:43Die Rinden ist ganz knusprig und ist einfach ganz eine andere Hitze.
11:47Eine wichtige Stütze der Familie fehlt.
11:56Jeden Tag.
11:58Vor neun Jahren hat meine Frau die Diagnose einer Krebserkrankung gekriegt.
12:04und hat das dann leider den Kampf dann ein Jahr später verloren.
12:10Und seitdem bin ich mit den vier Kindern sozusagen eben allein herum.
12:14Der Jüngste war dort eineinhalb Jahre.
12:17War eine recht schwierige Zeit bis heute noch.
12:20Und viele Leute haben gesagt, es wird besser.
12:24Aber dem muss ich leider widersprechen.
12:26Es wird nicht besser, es wird nur anders.
12:27Wir leben halt damit.
12:33Es ist so.
12:35Man findet sich in gewisser Weise damit ab.
12:37Aber natürlich fällt immer ein Teil von einem.
12:47Denken wir, dass meine Frau immer stolz sein könnte auf die Kinder,
12:50so wie sie sich entwickeln.
12:52Das ist mir eigentlich wichtig.
12:57Es ist halt einfach eine schwierige Zeit.
13:03Haben wir alle schon mitgemacht.
13:07Aber es geht eigentlich weiter.
13:11Und alle zusammenhelfen und zusammenhalten.
13:14Es geht weiter.
13:21Auch in der Holzverarbeitung helfen die Kinder bereits mit.
13:27Weil ja nicht immer jemand daheim ist, im Haus,
13:34da muss man die Kinder ganz einfach auch mitnehmen.
13:36Ja, und sie können da nicht vier Stunden irgendwo sitzen und zuschauen.
13:39Dann probieren sie halt das eine oder andere.
13:41Und so mit den Kränen halt das Holz aufheben oder so.
13:44Das ist noch die leichteste Arbeit, wo es ihnen auch gefällt.
13:48Und so hat sich das dann einfach weiterentwickelt.
13:50Kinder, die was nichts dürfen, sie werden erwachsen, was nichts können.
14:02Ich bin da guter Dinge, dass eben die Kinder, wo sie viel dürfen,
14:08dann haben sie auch viel größere Motivation, was zu machen.
14:10Und was ich als kleiner kann, das kann mir keiner mehr nehmen.
14:18Nicht weit von den Models und 60 Meter höher liegt der Hof der Trattnicks.
14:26Die Burschen der beiden Familien treffen sich hier mit ihren Ziegen auf halbem Weg.
14:31Herr Trattnicks Senior geht hier heroben nichts ab.
14:50Ich war immer da Natur verbunden, das hat mir praktisch gefallen.
14:54Und du denkst, ich bin so weit heroben, kann ich über die anderen runter schauen da.
14:59Ein schöner Ausblick, was will man mehr.
15:01Der Drei-Generationen-Marsch zur Alm steht an, um nach den Kühen zu sehen.
15:13Die sind glücklich da heroben.
15:15Das ist eine schöne Alben.
15:17Die haben einen schönen Alben-Summer vor sich.
15:19Und denen geht es da gut.
15:20Die haben einfach Urlaub, einmal eine Summersaison da heroben wieder.
15:25Bevor sie wieder heim runterkommen in den Stall.
15:31Ja, wir haben ja da fünf Fleckenmortag hier da.
15:41Die sind wieder trächtig.
15:43Und der kleine Ochs ist mit dabei her.
15:45Entspannte Menschen, entspannte Tiere.
16:06Auch wenn sich hier das Rad der Zeit langsam dreht, gibt es immer genug zu tun.
16:18Die Idylle ist mit viel Arbeit und auch Kosten verbunden.
16:25Von der Landwirtschaft, von der kann ich nicht leben.
16:28Wir haben auch ziemlich viel investiert.
16:30Wir haben auch zum alten Haus ein Haus dazugebaut.
16:32Das war alles zum Richten.
16:34So wie mein Vater auch immer viel zum Richten gehabt hat und getan hat, ist es bei mir noch am Wetter gegangen.
16:38Und wir haben eigentlich immer wieder Maschinen gekauft und geschaut, dass es besser geht.
16:42Und ja, man geht halt arbeiten und steckt halt von allen Dingen das Geld noch in die Landwirtschaft.
16:49Die Kinder helfen fest mit.
16:50Die Buben, die drei Schwiegertochter, der Vater noch was er kann und die Frau.
16:56Und das alles eigentlich nehmen, arbeiten gehen.
16:58Herr Tratnig Senior schätzt den Wert und die Werte des Bauerntums und vermittelt sie den nachfolgenden Generationen.
17:14Ich habe drei Buben kooperieren lassen.
17:17Ich habe nicht gesagt, wer übernimmt daheim. Es war jeder gerne daheim geblieben.
17:21Nicht so, wo du nicht heute sagst, wie werden wir ihn übergeben.
17:25Ist die Frage, wer wird es nehmen? So schaut es heute aus.
17:28Das ist bei uns ganz anders. Es war jeder mit vollem Interesse dabei und jeder bereit.
17:35Es war schön, wie der Sohn hat gesagt, aber wir werden es nicht übergeben.
17:38Das ist so, wo du nicht wirst. Dann fahren wir zu einem Rechten und erledigen wir es.
17:43Wer einen Hof übernimmt, übernimmt Verantwortung.
17:47Und auch diese wird bei den Tratnigs früh gelernt.
17:51Jedes Kind hat schon seine eigenen Tiere zu versorgen.
17:55David hat die Ziegen. Man kann auch wieder eine Kitzer verkaufen.
18:00Jetzt hat er eine Wachtel und eine Wachtel. Er, das sind seine Viecher, das sorgt er auch dafür.
18:05Und der Thomas hat eine Kuh und der Kalbel, das gehört ihm.
18:09Und alle haben ein paar Freude. Und nachher läuft das schon.
18:12Im Einklang mit der Natur und in Harmonie mit den Mitmenschen zu leben, verleiht die innere Kraft, die es dafür braucht.
18:21Vor drei Jahren waren wir vier Generationen am Hof und haben uns eigentlich alle gut verstanden.
18:28Alle.
18:29Es ist so, es muss halt ab und zu mal ein bisschen nachgeben, aber es ist nicht immer der Gleiche und noch haut das gut hin.
18:36Dann auch noch Mittagsschicht, wenn ich rausgehe und runter in den Stall.
18:43Es ist einfach die Ruhe, es ist keiner rundherum.
18:46Du bist eigentlich stressfrei.
18:48Und ich schaue runter am See und das ist, hörst du die Fegeln zwitschern.
18:52Beim Brunner ein gutes Wasser trinken.
18:54Und das ist Naturpur.
18:56Eine Natur, die uns Menschen wie die Tratnicks bewahren.
19:05Auf der Sonnenseite nördlich der Gerlitzen befindet sich auf knapp 900 Meter Seehöhe die Ortschaft Ariach.
19:14Und im Gemeindegebiet liegt der geografische Mittelpunkt Gärmpfens.
19:19Nicht weit davon entfernt liegt der Lebensmittelpunkt der Familie Rauter.
19:26Die Vorzüge des Bergbauern-Daseins fasst Roland Rauter in einem Satz zusammen.
19:34Der Unterschied zwischen der Talarbeit und der Robben.
19:36Unten hast du Stress und da oben hast du nur viel Arbeit.
19:47Wir haben auch Rinder, Kuhstamm, also zwölf Mutterkühe.
19:51Die gibt Berner oben, wir haben uns eine eigene Deck stehen.
19:53Die Kälber, die ziehen wir aus, die dürfen dann bei uns auf die Alpen raufgehen.
19:58Und nach zwei Jahren wird dann ausselektiert, wer geht in die Zucht weiter und wer kommt in den Schlachthof zur Direktvermarktung.
20:05Also wir kaufen überhaupt nichts zu.
20:07Unser Gros, das mähen wir.
20:09Wir werden unsere ganzen Wiesen bewirtschaften und mit diesem Futter ernehmen wir unsere Rinder wieder.
20:14Die Stachelwalzen des Motormähers leisten in Hanglage gute Dienste.
20:23Der Umgang damit erfordert jedoch Übung.
20:29Ich glaube, man sieht, dass es ein Gesichtsausdruck ist, wenn man mit einer Maschine fährt, wie konzentriert er ist.
20:34Ich habe ihm das gelernt, wenn man arbeitet, muss man konzentriert sein.
20:36Am Rauterhof helfen alle mit.
20:44Wir sind ein Drei-Generationen-Haushalt.
20:47Das fängt bei den Juniors an.
20:49Dann bin ich mit meiner Frau und dann sind meine Eltern noch.
20:53Oma und Opa, die überall mitangreifen und keine Arbeit scheuen.
20:58Das ist sehr umfangreich.
21:08Einerseits tut man das Gros mähen und einführen, damit die Tiere im Winter was zum Essen haben.
21:13Andererseits, dass man jede Böschung, was man da rundherum bei uns sieht, auch mitmädt mit der Sensen.
21:17Das ist natürlich schon ein bisschen Liebhaberei.
21:19Einfach, dass es sauber ist.
21:21Wenn ein Gast kommt oder ein Paar Summa geht oder wenn man mit dem Fahrrad durchfährt, das auch eine Freude hat.
21:26Dass jeder was hat davon.
21:28Das Einzige, was uns vor ungefähr 100 Jahren unterscheidet, ist, dass zwischen der Wiesn und dem Stallgebäude ein Traktor fährt.
21:37Und früher ist er ein Pferd gefahren.
21:39Sonst ist alles gleich.
21:43Die Familie betreibt auch eine der ältesten Buschenschenken Gärtens.
21:48Die Zutaten für die beliebte Jausen stammen vom Hof.
21:58Ein Geheimnis ihres Geschmacks liegt in der Luft.
22:10Das Besondere hier oben ist, dass wir einfach noch die gute Luft haben.
22:14Wir haben hier oben im Sommer 12 Grad.
22:16Wir haben auch von der Feuchtigkeit her immer relativ gleichmäßig.
22:19Und da kann man auch vom Speck, Würste und das Ganze von der Produktion her natürlich machen, ohne große Reifereine.
22:25Vor der Hofübernahme hat Roland Rauter im Tal gelebt.
22:41Ich hab zwar 14 übernommen, da war ich, weiß ich jetzt gar nicht, Druckreich, hat ungefähr 37, 38 Jahre.
22:52Und da bin ich von unten raufgekommen wieder.
22:54Also warum soll ich wieder hinterher gehen?
22:56Mir gefällt's da.
22:57Auch den leidenschaftlichen Jäger und Landwirt Josef Unterköfler aus der Gemeinde Ariach
23:27kann nicht so leicht vom Berg locken.
23:30Man braucht das Großstadtleben nicht unbedingt, sagen wir so, obwohl ich ein junger Bursche noch bin.
23:35Aber ich find's einfach so schön am Berg und dass ich da gar nicht mehr weg muss, beziehungsweise nur selten,
23:41das ist für mich schon was Schönes.
23:45Und ich hab das gelernt von meinen Eltern, dass man das trotzdem schätzen sollte, zu Hause zu sein.
23:56Trotz der Arbeit, die ein Leben in den Bergen mit sich bringt.
24:00Meine Eltern sind auch im Nebenerwerb gewesen.
24:11Mein Vater war 40 Stunden im Nebenerwerb.
24:14Die Mutter ist natürlich zu Hause gewesen.
24:17Jetzt führen wir das quasi fast Hand in Hand gleich weiter eigentlich.
24:22Im Nebenerwerb gehe ich noch arbeiten 30 Stunden.
24:25Das ist bei meinem Bruder in ca. 100 Meter Entfernung.
24:30Das heißt, ich muss von meinem Berg eigentlich gar nicht runter.
24:35Wenn's einmal nicht so funktioniert mit dem Arbeiten, funktioniert das gut mit dem Bruder, die Absprache.
24:40Dann sag ich, okay, dann können wir morgen arbeiten oder ein paar Stunden später heute.
24:45Der Maschinenbautechniker konnte eigentlich nicht damit rechnen, Landwirt zu werden.
24:52Als jüngster Sohn macht man sich in der Regel wenig Hoffnung, einmal den Hof zu übernehmen.
25:00Zuerst ist es ja eigentlich naheliegend, dass vielleicht einer von den Eltern übernimmt,
25:03aber das hat sich dann anders herausgestellt.
25:05Und ich wollte es eigentlich immer schon haben.
25:08Und für mich hat sich dann eigentlich das erfüllt.
25:10Das tagt man jetzt richtig und da kann ich jetzt aufblühen eigentlich.
25:14Und auch die nächste Generation entdeckt schon, was das Bergbauern-Dasein ausmacht.
25:21Auf spielerische Weise.
25:24Arbeit mit Leidenschaft ausgeführt fällt leichter.
25:32Ob sie eines Tages den Betrieb weiterführen werden?
25:37Das ist schwierig zum Vorhersagen.
25:39Trotzdem bin ich so gelehrt worden, wie man es den Kindern auch lehrt.
25:42So werden sie es vielleicht einmal weitermachen, obwohl es viel Arbeit ist.
25:47Aber zum Schluss muss man es wertschätzen.
25:49Ohne Zweifel, dass es eines von meinen Kindern weitermachen will.
25:56Frisch gemäht.
25:59Und frisch serviert schmeckt es am besten.
26:02Dass sie sich hier gut arbeiten und leben lässt, ist auch ein Verdienst der Vorfahren.
26:20Also wir haben ja selber 30 Jahre gehabt und haben auch von den Eltern gehabt.
26:26Und das ist in der siebten Generation, was ich zurück weiß.
26:28Und das ist ja schön, dass man immer einen Familienbetrieb erlebt.
26:34Und dass man auch sieht, wenn jetzt die Enkele da jetzt wieder umlaufen,
26:38dass es auch vielleicht wieder in Zukunft weitergeht.
26:40Dass es heute nicht mehr selbstverständlich ist.
26:42In Ariach geht man es in gewissen Bereichen gerne langsam an.
26:50Das betrifft vor allem das Essen.
26:54Bernhard Trügler, Koch und Wirt des Gasthofs Alte Pointe,
26:59setzt auf ein entschleunigtes Leben.
27:01Seine Leidenschaft gilt dem Kochen.
27:04Von dem machen wir eben einmal was anderes.
27:07Eine Wiener Schnitzelern vom Hirschkolb oder vom Tier, vom Wild.
27:11Ganz ungewohnt, aber die Leute sind begeistert davon.
27:19Das Leben tue ich selber, weil ich einfach alles verbrauche, was das Vieh hat.
27:25Dann habe ich eine gute Soße, ein gutes Fleisch und brauche nichts dazu kaufen.
27:34Claudia Trügler sammelt Küchengeheimnisse im eigenen Garten.
27:43Es ist für mich ein Ausgleich. Ich freue mich. Es ist keine Pflicht.
27:47Ich freue mich, wenn ich jeden Tag barfuß in den Garten gehen kann,
27:52Kräuter ernten kann oder jäten oder die Blumen gießen.
27:56Das ist für mich eine Auszeit, eine qualitativ hochwertige Auszeit,
28:01wo ich durchschnafen kann, wo ich versuche, mit mir eins zu werden.
28:08Ich glaube, ich habe das von meiner Mutter geerbt.
28:10Früher als Kind habe ich das eigentlich gar nicht verstanden,
28:13weil sie so viel jäten hat müssen.
28:15Aber mittlerweile habe ich diese Leidenschaft in mir entwickelt,
28:21auch entwickelt und lebe das gerne.
28:24Bernhard und Claudia Trügler sind ein eingespieltes Paar,
28:34das sich gesucht und gefunden hat.
28:37Claudia habe ich kennengelernt auf Saison, so wie es üblich ist,
28:41oder sehr oft so ist.
28:44Und wir haben uns dann entschlossen, 1997 den Gasthof da zu kaufen.
28:51Das war ja eine harte Zeit, bis wir das Ganze in Schwung gebracht haben.
29:07Für mich selber habe ich entdeckt,
29:10dass das Vorgelebte von unseren Generationen einfach richtig war.
29:16Das Kommerzielle lassen wir weg.
29:19Wir versuchen jetzt immer mehr, genau diese Passion weiterzuführen.
29:25Und ich hoffe, dass die nächste Generation auch das weitermachen wird,
29:29weil wir profitieren alle davon.
29:31Ich denke mir, das ist die Zukunft.
29:36Am Südrand der Nockberge in der Gemeinde Radentein
29:39streckt sich das Dorf Karning von 900 auf bis zu 1500 Meter Seehöhe.
29:47Man muss hier nicht geboren sein, um ein Teil dieser Welt zu werden
29:50und sie mitzugestalten.
29:53Andreas und Natascha Rimbrecht sind aus ihrem alten Berufsalltag ausgestiegen,
29:58um hier auf 1300 Meter Seehöhe als Vollerwerbsbauer und Bäuerin einzusteigen.
30:03Wir haben uns sehr viel angeschaut in Kärnten damals,
30:08als wir einen Bauernhof gesucht haben.
30:11Und hier waren wir und wir haben uns hier sofort verliebt.
30:14Tappi will doch eh immer küssen.
30:16Ja?
30:18Du bist so eine nervige Ziege.
30:21Ich habe mal Medizintechnik studiert, bin Diplomingenieur
30:24und habe in dem Beruf einige Jahre gearbeitet, war im Büro
30:31und habe relativ schnell festgestellt,
30:35dass der Mensch nicht fürs Büro gedacht ist.
30:38Und er braucht Bewegung, braucht die Natur.
30:41Und dann kam irgendwann der Entschluss.
30:44Wir suchen uns einen Vollerwerbsbauernhof
30:46und dann haben wir losgelegt.
30:49Unter den Rimbrechts entwickelte sich der Hasentrattnerhof
30:58zu einer Käsehochburg der Region.
31:01Ich mache jeden Tag Käse.
31:03Also die Milch wird jeden Tag direkt bei uns am Hof verarbeitet
31:07von den Kühen und den Ziegen.
31:09Und das ist mein Bereich.
31:14Also gleich in der Früh nach dem Melken bin ich in der Käserei.
31:19und verarbeite die ganze Milch.
31:21Verschiedene Käsesorten und Topfen und Joghurt.
31:26Ich bin halt danach, erst am Nachmittag, mit der Stallarbeit
31:30und mit der Ferienwohnung und mit dem Garten und Hoffpflege
31:34und dem Ganzen beschäftigt.
31:42Natürlich gibt es auch Momente bei uns,
31:44die nicht sehr viel Spaß machen.
31:46Wenn jetzt z.B. ein Tier krank wird
31:49oder sogar ein Tier stirbt, das kam auch schon mal vor,
31:52wo man dann sagt, ja, ich sage dann immer,
31:55ich will jetzt einen Gemüsebauernhof ohne Tiere.
31:58Das ist dann der Ausweg.
31:59Aber das geht natürlich nicht,
32:00weil ich liebe meine Tiere, ich liebe meine Arbeit.
32:03Und es kommt nach jeder Niederlage,
32:07kommt auch wieder was Positives.
32:08Also es gibt, glaube ich, überall mal einen Moment,
32:24wo man denkt, oh, es ist alles anstrengend
32:26und man arbeitet ja wirklich sehr viel.
32:29Also wir haben jetzt nie frei, kein Wochenende, kein Sonntag.
32:32Aber es macht uns so viel Spaß, dass es uns nichts ausmacht.
32:37Und es ist jetzt auch, hat sich nie geändert.
32:40So ist der Hasen-Trattner-Hof ein Lebensmodell,
32:43was die Rimbrichts nur empfehlen können.
32:46Wir haben jetzt selber keine Kinder, wo wir weitermachen,
32:53aber vielleicht macht es irgendwer anders mal weiter.
32:56Es muss ja nicht immer aus der Familie jemand sein.
32:59Wir sind ja auch jetzt Hofübernehmer oder Käufer von dem Hof gewesen
33:04und machen hier was draus.
33:06Und es kann ja nachher auch so sein.
33:07Also es ist, finde ich, soll man da gar nicht immer nur in der Familie denken,
33:13sondern auch anderen jungen Leuten die Chance geben,
33:17den Traum halt weiterzuleben.
33:18Und ich denke, dass es das immer geben wird,
33:20dass da jemand weitermacht.
33:23Dass es in Karning auch noch alte Flodermühlen gibt,
33:33ist Karl Stienig und seinem Verein zu verdanken.
33:38Wir haben einen Verein gegründet und wir schauen,
33:41dass die Mühlen erhalten bleiben.
33:43Im Zuge dessen haben wir seinen Kneipp-Wanderweg eigentlich angelegt.
33:47Der ist dreieinhalb Kilometer lang.
33:48und die Hauptaufgabe von dem Verein ist eigentlich die Erhaltung der Mühlen.
33:54Früher war die Mühle beim Bauer sehr gefragt.
33:56Also in diesem Tal, da war einer bei den Mühlenwanderweg.
33:59Da waren 22 Mühlen.
34:01Da hat jeder Bauer seine eigene Mühle gehabt.
34:03Also das sieht man schon in den Stödenwert, was er Mühle hergegeben hat.
34:06Einst klapperten über 20 Mühlen am Karninger-Rossbach.
34:13Sechs von ihnen wurden vor dem Verfall bewahrt.
34:17Der Mühlenbauer, ein ausgestorbener Handwerksberuf,
34:20ist auch für die Wartung der Mühlen verantwortlich gewesen.
34:24Heute wird diese Aufgabe vom Verein übernommen.
34:27Auch der Erhalt seines Bergbauernhofs
34:45ist für Karl Stienig mit viel Arbeit verbunden.
34:48Ich hab eigentlich das ganze Haus, die ganzen Objekte,
34:55wie ich angefangen hab, hab ich gemüßt, neu decken.
34:57Also es ist schon eine harte Zeit gewesen,
34:59aber ich bin nicht bei Arbeiten gegangen.
35:01Ich hab mir mit dem Geld, was ich da erarbeitet hab,
35:03das steckt alles da in der Landwirtschaft drin.
35:06Also sonst wär ich wahrscheinlich nicht so weit gekommen.
35:08Ich war immer schon, ich war schon als kleines Tindl,
35:24immer bei Nachbarn, immer im Bauernhof unterwegs,
35:26also immer im Stall unterwegs.
35:28Ja, viele haben immer gesagt,
35:30ich hab meinen Mann nur genommen, weil er einen Bauernhof hat, gell?
35:32Aber nein, also wirklich, es gibt nichts Schönes.
35:38Handarbeit auf der Terrasse,
35:47Handarbeit in der Küche.
35:59Die Altbäuerin erinnert sich an Zeiten,
36:02in denen auch das Feld reine Handarbeit erforderte.
36:06Ich bin hier oben gequennt.
36:09Ich mag die Landwirtschaft gern.
36:12Natürlich, früher war es viel schwerer als heute,
36:15weil heute haben sie die Maschinen,
36:16früher haben wir alles müssen händisch machen.
36:19Da waren keine Leute,
36:20wo alle mein Mann und die,
36:22immer müssen wir die mitlaufen.
36:26Alle Felder gehen nicht mit den Maschinen.
36:29Also wir haben eine Steilfläche,
36:30wo wir aufs Seil müssen.
36:32Und dann haben wir dann Ladewagen reinmachen.
36:34Also, ob das die Jungen noch so am Hohen zu praktizieren,
36:38wie ich jetzt, das weiß ich nicht.
36:40Ich denke schon.
36:45Herr Stienig denkt richtig.
36:48Sein Sohn Thomas hat sich bereits Gedanken
36:50zur Weiterführung des Hofes gemacht.
36:53Wir haben ja wieder heim eine Landwirtschaft.
36:55Deswegen hab ich mir gedacht,
36:57es war eine Überlegung wert,
36:58in die Direktvermarktung einzusteigen.
36:59und da ist es nichts blöd,
37:01wenn man sich ein bisschen auskennt
37:02mit der Fleischzerlegung.
37:04Und die Jogprüfung hab ich jetzt auch abgelegt.
37:06Jetzt möchte ich gerne das Wild auch noch schauen,
37:08dass ich da irgendwie reinbringe.
37:09Das war eine gute Nische.
37:20Zurück im idyllischen Gegental.
37:22Am Südufer des Affritzersees
37:24liegt die Gemeinde Affritz.
37:26Hier hat sich die Familie Linder
37:40seit vielen Generationen
37:41der Landwirtschaft verschrieben.
37:45Roman Linder
37:46hat den elterlichen Hof
37:47mit Freude übernommen.
37:49Auch die nächste Generation
37:50zeigt Anzeichen,
37:51die Tradition fortzusetzen.
37:56In der wärmsten Jahreszeit
38:02erfolgt ein Teil der Arbeit
38:04in höher gelegenem Gebiet.
38:07Also im Sommer sind unsere Tiere
38:09alle auf der Alpen
38:10oder unten weiter auf der Weide.
38:13Und unsere Arbeit,
38:13unsere Hauptarbeit
38:14ist natürlich die Futterproduktion
38:15für den Winter.
38:17Wir versuchen so viel wie möglich
38:18Heu zu machen.
38:19Und wenn das Wetter nicht mitspielt,
38:21machen wir natürlich eine große Lage.
38:23Das Wichtigste ist natürlich,
38:24dass man regelmäßig
38:25zu den Rindern schauen geht,
38:26dass man den Kontakt haltet
38:28und einfach sieht,
38:28dass die Rinder gesund sind
38:30und dass alles passt.
38:39Insgesamt ist es mein und unser Zugang,
38:41mehrere Standbeine
38:42in der Landwirtschaft zu haben,
38:43um natürlich krisensicher zu sein
38:45und in schwierigeren Zeiten
38:47noch andere Einnahmequellen zu haben
38:50als die Landwirtschaft allein
38:51oder als das Gewerbe allein.
38:53Ein zusätzliches Standbein
38:58ist das Gegenteiler Bauern-Eck.
39:02Hier verkauft Frau Linda
39:03die handgemachten Produkte vom Hof.
39:11Wir machen Kassnudel, Fleischnudel,
39:14Nudel, so wie es Saison bedingt,
39:16Basskübisnudel, Tomaten-Mozzarella-Nudel
39:18und werden dann tiefgefahren,
39:20vakuumiert und kommen da her.
39:24Das Leben zahlt sich auf alle Fälle
39:25außer dem Land,
39:26deshalb lebe ich im Land,
39:27weil ich es gerne tue
39:28und am liebsten am Berg,
39:29wo ich allein bin.
39:32Ich komme auch von einem Bauernhof,
39:33der weit oben ist
39:34und allein sehr abgelegen ist,
39:36deshalb mag ich das sehr gerne.
39:37Früh übt sich,
39:48wer ein Bauer werden will.
39:51Ob mit Rösching
39:53oder der Heugabel.
39:57Ist die Richtung,
39:57alle zuhören, oder?
39:58Ja.
40:03Mir ist es irrsinnig wichtig,
40:05das innerhalb der Familie weiterzugeben,
40:07und auch mit dem ganzen Betrieb
40:09schonend umzugehen
40:11und um ihn auch wertvoll
40:12an die nächste Generation weiterzugeben.
40:16Denn ich glaube,
40:17das ist das,
40:17von dem die Landwirtschaft
40:19und vor allem die bergbäuerliche Landwirtschaft
40:20bei uns im Land lebt.
40:23Und ich bin überzeugt davon,
40:24dass es auch Teil unserer Gesellschaft
40:26ist und sein muss,
40:27um auch in Zukunft
40:28diesen Planeten gut weiterzugeben.
40:31Ja.
40:33Ich bin überzeugt davon,
40:34dass es auch Teil unserer Gesellschaft ist und sein muss,
40:37nicht weit von den Linders
40:40in Afritz-Ockberg
40:42liegt der Hof der Familie Pirka.
40:46Doch schon in den Morgenstunden
40:47will man auch hier höher hinaus,
40:50über Schotterserpentinen
40:52auf 1800 Meter Seehöhe
40:54zum idyllischen Schwarzsee
40:56und zu der nach ihm benannten Hütte
41:00am Verditz,
41:02die von den Pirkas
41:03als beliebte Einkehr
41:04für das Wandervolk betrieben wird.
41:11Hier lernte Frau Christine Pirka
41:14ihren Mann kennen,
41:16den sie hier oben
41:17nur selten sieht.
41:19Der Wolfgang ist mehr der Landwirt
41:30und ich bin mehr der Hüttenwirt,
41:31die das beschreiben.
41:33Der Wolfgang ist eben
41:35unter der Woche
41:35daheim auf der Landwirtschaft
41:37und am Wochenende heroben
41:39und ich bin halt eigentlich
41:40gleich auf Nacht daheim
41:42und sonst die restliche Zeit da herum.
41:44Der erste Wanderer ist angekehrt
42:00und will sich mit einer
42:01Bretteljausen stärken.
42:04Unter Herrn Pirka Senior
42:06wurde die Schwarzseehütte
42:09hergerichtet.
42:11Heute leistet er nach wie vor
42:13seinen Beitrag,
42:14sowohl die Hütte
42:16als auch den Hof
42:17instand zu halten.
42:19Die Städte Arbeit
42:21ließ ihn nicht viel
42:21vom Rest der Welt sehen.
42:24Die Nächterträume von Schweden
42:25haben über vier Jahrzehnte
42:27auf ihre Erfüllung warten müssen.
42:30Ich habe damals mit 18 Jahren
42:31wollte eigentlich
42:32nach Schweden gehen.
42:35Und das ist aber einfach
42:36was ich da ausgegangen
42:38in meinem Freund
42:39schon alles gemacht habe
42:40und das ist einfach noch nicht
42:41nichts Wanderes.
42:43war damals 60
42:45und haben sie mir
42:46eine Schwedenreise geschenkt.
42:48Da waren wir zehn Tage oben.
42:49Das war wunderbar.
42:50Da traue ich mich heute noch davon.
42:52und das war schon schwer.
43:02Da hat man kein Sonntag gehabt
43:04und es war einfach den ganzen Sommer
43:06zum Mahnenheigen
43:08und das fährt jetzt noch durch die
43:10was sie bald machen
43:12und die ganze Maschine
43:14fährt das alles weg
43:15und das ist gut so.
43:19In der Schwarze Hütte
43:21steht das Krändln am Programm
43:22wie die kunstvolle Teigrandgestaltung
43:25der Kärntner Käsnodeln
43:27genannt wird.
43:29Käsnodeln sind für jemanden
43:31gefüllte Teigtaschen
43:32sage ich immer
43:33mit Kartoffeln
43:34und Bröseltopfen
43:36und Minze halt
43:37und ein paar Gewürze
43:38und Butterschmalz drüber
43:40und der Salat dazu
43:42und das war es eigentlich.
43:54Auch in der Familie Pirka
43:56wird Tradition gelebt
43:58und weitergegeben.
44:01Der Uropa hat das schon gemacht
44:03er hat mit den Eiern
44:04hat er angefangen
44:05die direkt zu vermarkten
44:07und das ist jetzt eigentlich
44:07generationenübergreifend
44:09ist das so weitergegangen
44:10ja
44:10und das
44:12machen wir halt so weiter
44:14ja
44:14und ich glaube auch
44:15die nächste Generation
44:16wird so weiter machen.
44:20In den Nockbergen
44:22scheint die Welt
44:22noch in Ordnung zu sein.
44:25Hier lässt sich ein Ausblick
44:26über die Täler
44:27und auch in die Zukunft
44:29genießen.
44:31Die Menschen
44:32haben einen großen Anteil daran.
44:37und die Menschen
44:39angeht die Welt.
44:41Ja!
44:41Ja!
44:41Ja!
44:42Ja!
44:43Ja!
44:44Ja!
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