- vor 2 Monaten
Oberinspektor Derrick - Horst Tappert /
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Alfred Weidenmann
Drehbuch - Herbert Reinecker /
Regie - Alfred Weidenmann
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TVTranskript
00:00Musik
00:26Musik
00:28Frau Schomann?
00:32Ah, dann geht's jetzt also los, wa?
00:35Ja, auf nach Italien, ab nach Rom. Ich bin soweit.
00:38Jetzt muss ich nur noch Sabine abholen.
00:39Na, die freut sich bestimmt.
00:41Ja, irre sie mich. Sie war noch nie in Italien.
00:43Verarbeitet ihr. Unser Italien-Fahrer macht sich auf den Weg.
00:47Hallo, ich wünsch dir eine gute Fahrt nach Rom.
00:49Ich hab noch ein paar Lire, die hab ich rausgesucht.
00:51Wissen Sie, ich komm sowieso nie mehr nach Italien.
00:53Hm? Ist dein Wahnsinn nicht mehr da?
00:55Seit 15 Jahren.
00:57Dir für ein paar Spaghetti und eine Flasche Rotwein würd's noch reichen.
01:00Oh, dankeschön. Aber ob die noch was wert sind?
01:03Wieso sollen die denn nichts wert sein?
01:05Na ja, mit Geld haben die ja ein bisschen Schwierigkeiten in Italien.
01:07Nur mit der Sonne nicht.
01:09Andorin singen Sie dann auf jeden Fall.
01:11Ich wünsch Ihnen eine gute Reise und komm dir gesund zurück.
01:18So, wiedersehen.
01:27Ich bin gleich fertig. Kommst du noch mit rein?
01:37Ähm, hast du's Ihnen gesagt?
01:39Kein Wort.
01:41Sollen wir's Ihnen nicht doch lieber sagen?
01:43Dann lassen Sie mich nicht weg.
01:51Tag, Martin.
01:52Tag, Frau Reis.
01:53Also, das brauchst du noch. Wenn's kalt wird, dann musst du warme Sachen haben.
01:57Mama, in Italien ist jetzt noch warm.
01:59Da hat sie recht, Lisa. Im Oktober ist es dann noch ganz angenehm.
02:02Hörst du mir?
02:03Früher hat man auch einen anständigen Koffer mitgenommen.
02:05Rucksack ist doch viel praktischer.
02:07Ja, beim Koffer kann man viel bequemer ins Gepäcknetz legen.
02:09Wann geht der neue Zug?
02:12Oh, nach Zeit.
02:13Ich bring euch zum Bahnhof.
02:16Du, Papa, wir nehmen den Bus. Der hält ja fast vor der Haustür.
02:22Na, wie steht mir das?
02:23Du siehst aus wie ein Wandervogel.
02:25Na, wenn schon, wie ein Zuchtvogel.
02:27Das sind Zuchtvögel, die über die Alpen fliegen und im Süden nach der Sonne suchen.
02:31Schau, Hermann.
02:34Schau auf den Fuß.
02:36Gute Reise, Sabine. Und du passt gut auf sie auf.
02:39Mach ich.
02:40Und seid vorsichtig.
02:41Wie ist man denn vorsichtig?
02:42Indem man nicht zu gutgläubig ist. Immer zuerst mal misstrauisch sein.
02:47Kann man so leben?
02:48Ich sag das jetzt mehr zu ihm.
02:50Martin, wir vertrauen dir Sabine an.
02:52Ich tu's, weil ich weiß, dass du vernünftig bist.
02:54Bin ich das nicht?
02:55Nein.
02:56Du bist anders.
02:58Ich will nicht sagen unvernünftig, das bist du sicher nicht, aber leichtsinnig manchmal.
03:03Leichtsinnig.
03:04Weil du bisher nur Gutes erfahren hast.
03:06Kommt gut wieder nach Hause.
03:09Ich weiß nicht, irgendwie schmeckt mir das Ganze doch nicht so richtig.
03:15Die denken jetzt, wir sitzen gemütlich irgendwo im Zug.
03:17Wir hätten ihnen doch die Wahrheit sagen sollen.
03:18Ach Quatsch, spinnst du?
03:19Die könnten keine Nacht mehr schlafen, mein Vater schon gar nicht.
03:21Wenn die unser Gepäck sehen, halten die gar nicht das an.
03:23Es ist schon dunkel, wir sind viel zu spät dran.
03:24Wir hätten eher losgehen sollen.
03:25Wir hätten eher losgehen sollen.
03:26Was heißt zu spät?
03:27Es ging nicht eher.
03:28Wir mussten erst um vier, bis vier Uhr unsere Klausur suchen.
03:29Ich weiß nicht, irgendwie schmeckt mir das Ganze doch nicht so richtig.
03:31Ich weiß nicht, irgendwie schmeckt mir das Ganze doch nicht so richtig.
03:32Die denken jetzt, wir sitzen gemütlich irgendwo im Zug.
03:34Wir hätten ihnen doch die Wahrheit sagen sollen.
03:35Wir hätten ihnen doch die Wahrheit sagen sollen.
03:36Ach Quatsch, spinnst du?
03:37Die könnten keine Nacht mehr schlafen, mein Vater schon gar nicht.
03:41Wenn die unser Gepäck sehen, halten die gar nicht das an.
03:46Es ist schon dunkel, wir sind viel zu spät dran.
03:49Wir hätten eher losgehen sollen.
03:51Was heißt zu spät?
03:52Es ging nicht eher.
03:53Wir mussten erst um vier, bis vier Uhr unsere Klausur zur Hände schreiben,
03:57dann von der Uni zu mir, von mir zu dir.
03:59Es ging nicht schneller.
04:04Bist du sauer?
04:05Ach Quatsch, überhaupt nicht.
04:07Das ist doch gerade das Lustige, wenn man nicht weiß, was in den nächsten fünf Minuten passiert.
04:11Also, Salzburg ist abgeschickt.
04:16Warum fangen wir an Schingen mit PKWs?
04:19Wir können doch mal die LKWs fahren mit unseren Klamotten.
04:46Martin!
04:48Martin!
04:49Martin!
04:50Martin!
04:55Martin!
04:58Sie haben Glück, sie nehmen uns mit!
05:00Komm!
05:17Was ist das wollen sie?
05:26Bitte fahren sie diesem Lastwagen da nach.
05:27Bitte
05:28Wieso soll ich den Wagen nachfahren?
05:29Weil meine Freundin dort eingestiegen ist und als ich einsteigen wollte,
05:32hat man mich zurückgestoßen.
05:33Bitte fahren sie dem Wagen nach.
05:35Dann schlagen sie an.
05:36Ihre Freundin, sagen Sie?
05:47Ja, äh, sie hat mir zugerufen, komm, steck ein, die nehmen uns mit
05:51und ich habe sich einsteigen wollte, als ich dran war,
05:53hatte ich einen Tritt vor die Brust und die Tür ging zu und los.
05:56Ja, natürlich kann ich dem Wagen nachfahren, aber wenn ich ihn habe, was dann?
06:00Anhalten natürlich, sofort anhalten.
06:01Ich kann auch auf der Autobahn keinen Wagen anhalten, wie stellen Sie sich das vor?
06:04Ja, Sie setzen sich einfach vorhin und bremsen, bis er halten muss.
06:07Haben Sie sich die Nummer merken können?
06:09Nein, die Nummer nicht, aber die Aufschrift in Dortmund,
06:14das war in Dortmunder Lastung, das war deutlich zu lesen.
06:16Und dann in der Rudolf AG oder sowas.
06:19Und, äh, haben Sie die Fahrer gesehen? Können Sie die Fahrer bescheiden?
06:22Nein, nein, das ging ja alles viel zu schnell.
06:24Und dann kriegte ich ja auch gleich diesen Tritt vor die Brust.
06:27Können Sie nicht ein bisschen schneller fahren?
06:29Sie müssen mir nur was sagen, was Sie machen sollen.
06:31Na ja, Sie überholen und treten auf die Bremse.
06:33Na, und wenn Sie mich überrollen?
06:35Die müssen irgendwie reagieren, die müssen das Mädchen rauslassen.
06:38Sie wissen ja genau, warum Sie verfolgt werden.
06:40Na eben, weil Sie merken, dass Sie verfolgt werden.
06:43Wenn Sie zu allem fähig sein.
06:45So, lieber Freund, ich möchte Ihnen ja gerne helfen,
06:46aber diese Spielchen auf der Autobahn überholen, bremsen, überholen, bremsen,
06:51das können Sie mir nicht zurecht werden.
07:00Meine Damen, steigen Sie aus.
07:01Ich will mich nicht auf so einen Wahnsinn einlassen.
07:04Die können mich doch nicht einfach rausschmeißen.
07:05Überholen.
07:07Das war's.
07:37Das war's.
08:07Ulrich AG Dortmund, ein Lastzug, das kann doch nicht so schwer sein, den zu finden.
08:37Missbraucht also. Erwürgt und weggeworfen.
08:45So, das ist Herr Maurus. Steigen Sie mal aus, bitte.
08:57Sie haben über das Autobahn-Telefon ein Alarmhaus gelöst. Mein Name ist Derek.
09:08Hier? Ja. Wo? Tun Sie's nicht, gehen Sie nicht hin. Wo? Na, kommen Sie.
09:15Das da haben meine Leute gefunden, etwa 50 Meter weit weg. Hat das ihr gehört?
09:32Ja? Maler? Ulrich AG Dortmund? Ach, Kriminalpolizei München? Na, Gott sei Dank.
09:59Haben Sie die Täter schon? Ja, Moment mal, ich verstehe Ihre Frage nicht ganz.
10:05Aber Sie wissen also bereits Bescheid. Es geht doch um unseren Lastzug, nehme ich an.
10:09Ja, den suchen wir ja. Wir suchen den Lastzug und die Fahrer.
10:11Aber dieser Lastzug ist doch seit gestern spurlos verschwunden. Ja, gestern Nachmittag.
10:18Er wurde von maskierten Banditen überfallen. Sie haben unsere Fahrer zusammengeschlagen und dann einfach liegen lassen.
10:24Direkt neben der Autobahn, ja. Übrigens ganz in der Nähe von München.
10:29Was? Aber das haben wir doch gemeldet.
10:34Ja, zuerst war da hiesig ein Kripo und dann kam ein Anruf von Ihnen.
10:37Ich spreche doch mit der Kriminalpolizei München, oder?
10:40Sie sprechen mit der Mordkommission.
10:42Na, mit Mord hat das Gott sei Dank nichts zu tun.
10:45Die Fahrer sind verletzt, aber glücklicherweise nicht so schwer.
10:48Nur, naja, die Wagen hatten eine Ladung im Wert von einigen hunderttausend Mark.
10:53Und auch, wenn wir versichert sind.
10:55Ja, und wo sind die Fahrer jetzt?
10:56Marienhospital. Aber das ist doch alles bei Ihnen bekannt.
10:59Wenn das so ist, besten Dank. Gut, wir melden uns wieder.
11:01Armann, hier ist Derrick.
11:10Ist bei Euch der Überfall auf einen Lastwagen gemeldet worden?
11:13Moment, ich sehe mal nach.
11:18Ja, um 11.24 Uhr, also vor einer guten halben Stunde.
11:22Lass sogar Stortmund mit Maschinenteilen.
11:24Und die Wagen wurden überfallen?
11:25Ja, neuer Sport bei uns, der immer mehr im Kommen ist.
11:30LKWs zu klauen. Keine Lehren, versteht sich.
11:33Wann und wo ist das passiert?
11:35Kurz vor Augsburg.
11:37Ziemlich raffiniert gemacht und dann noch am helllichten Tag.
11:40Irgendwelche genaueren Aussagen von den verletzten Fahrern?
11:44Na, wieso bist du gerade am Kochen? Wir sind dran.
11:47Warum fragst du überhaupt?
11:49Nun, die Leute, die den Lastzug überfallen haben, suchen wir wegen Mord.
11:52Nein, nein. Die Fahrer sind zwar verletzt worden bei dem Überfall,
11:56aber es schwebt keiner in Lebensgefahr.
11:57Sie stehen im Verdacht, ein junges Mädchen umgebracht zu haben.
12:00Eine Anhalterin.
12:02Bist du da ganz sicher, Stefan?
12:04Harry kommt runter zu dir. Er ist schon auf dem Weg.
12:08Was hat das eigentlich alles zu bedeuten?
12:10Wir sprechen nachher darüber.
12:15Herr Frank?
12:16Ja?
12:17So, jetzt gehen Sie erst einmal etwas essen.
12:18Zeigen Sie Herrn Maurus die Kantine. Ich hole Sie später dort ab.
12:34So sehen die Brumme aus, wenn Sie neu sind.
12:37Wie kommt ihr so schnell an die Fotos?
12:40Die Ulrich AG hat hier in München eine zweite Niederlassung.
12:43Ihr glaubt also an eine organisierte Bande?
12:46Ja, die hier in München sitzt oder zumindest ganz in der Nähe.
12:50Spezialisiert auf Lkw-Überfälle?
12:53Ja, die Diebstähle oder Überfälle, wie du willst,
12:57beschrecken sich bislang nur auf Lkws, von denen Sie wissen, woher sie kommen,
13:01was sie geladen haben und vor allen Dingen, was die Ladung wert ist.
13:04Ja.
13:06Na, ist dein Büro?
13:08Hermann, ja?
13:08Ja, ja, ja, mach schon.
13:12Ich habe unten die Maler.
13:14Wir wollten wissen, ob Sie über meinem Schreibtisch die Decke streichen dürfen,
13:16solange ich nicht da bin.
13:17Gratulieren.
13:19Danke.
13:20Also bislang haben Sie nur Überfälle verübt auf Lkws,
13:25deren Ladung Sie sofort wieder an den Mann bringen konnten.
13:28Wir gehen davon aus, dass Sie auf Bestellung arbeiten.
13:30Und die arbeiten in München und im Großraum von München?
13:33Tja, auf jeden Fall führen alle Spuren hierher und hier enden Sie auch.
13:36Bleiben Sie sitzen.
13:47Ich habe noch eine Frage.
13:50Sie sind doch in einen Wagen eingestiegen und eine Weile hinter dem Lastzug hergefahren.
13:55Mit einem Feigling am Steuer.
13:59Dieser Mann, können Sie ihn beschreiben?
14:02Er war ungefähr so alt wie Sie.
14:08Etwas kleiner, ziemlich kräftig.
14:12Energisch.
14:12Und am Anfang war ich auch sehr froh darüber, weil ich erdachte, der hilft mir.
14:17Aber er half Ihnen nicht.
14:21Er fuhr immer nur 100, 110.
14:23Und ich sagte, drücken Sie doch auf die Tube, so kriegen wir die nicht.
14:27Worauf er meinte, es sei Nonsens, einen Lastwagen stoppen zu wollen.
14:31Es hätte ja schon gereicht, wenn er hinter ihm hergefahren wäre, nicht?
14:34Nicht mal das hat er gemacht.
14:36Er ist dann auf einen Parkplatz gefahren und hat Sie aussteigen lassen.
14:41Rausgeschmissen hat er mich.
14:43Er hat mich mit Gewalt rausgestoßen.
14:45Können Sie sich nicht an die Autonummer erinnern?
14:48Ich meine, als der Abschwörte, da müssen Sie ihm doch nachgeschaut haben.
14:50Und dann zwei Zahlen, die sich wiederholen, also so wie 27, 27 oder 34, 34.
15:04Das wäre eine interessante Quizfrage für Mathematiker.
15:06Wie oft können sich zweistellige Ziffern wiederholen?
15:10Als ich da am Boden lag, habe ich wirklich versucht, mir diese Nummer einzuprägen.
15:14Aber es war ein Mercedes.
15:16Es war ein Mercedes, ein 190er, silbergrau.
15:20Mit schwarzen Polstern.
15:24Also, Herr Maurus, können Sie den Mann so gut beschreiben,
15:28dass sein Zeichner danach ein Bild anfertigen könnte?
15:31Es könnte durchaus sein, dass der Mann dazugehört.
15:35Dass der dazugehört?
15:36Ja, inzwischen wissen wir, dass der Lastzug, mit dem Ihre Freundin entführt wurde,
15:40nur wenige Stunden vorher überfallen und geraubt worden ist.
15:43Und es ist durchaus möglich, oder?
15:46Man ist sogar ziemlich sicher, dass er begleitet wurde.
15:49Das wäre natürlich ein geradezu unwahrscheinlicher Zufall,
15:52wenn ausgerechnet der Mann im Mercedes, den Sie angehalten haben, diese Begleitung gewesen wäre.
15:57Dafür spricht allerdings, dass er fast gleichzeitig mit dem Lastzug losgefahren ist.
16:05Vielleicht haben Sie recht.
16:06Er hat mich zwar einsteigen lassen, aber er war nicht daran interessiert, den Wagen zu verfolgen.
16:13Vielleicht hat er sich sogar ganz gezielt, absichtlich mitgenommen.
16:18Nehmen wir doch einmal an, er war Zeuge des ganzen Vorfalls mit Ihrer Freundin,
16:21diese Entführung und dann, wie man sie zurückgelassen hat.
16:23Und so, und jetzt will er eben rauskriegen, was Sie wissen, ob Sie gefährlich werden können,
16:28aber das trifft nicht zu, stellt er fest.
16:31Und dann fährt er auf den nächsten Gottverlassenen Parkplatz und lädt Sie da ab.
16:34Und damit setzt er Sie erst einmal aus dem Gefecht.
16:37So, ich bringe Sie jetzt zu unserem Zeichner, ja?
16:41Aber Sie haben ja einen Kaffee noch nicht getrunken.
16:44Hat man die Eltern schon benachrichtigt?
16:47Ja, noch am Vormittag.
16:51Da muss ich nämlich jetzt hin.
16:55Mein Vater hat sie mir anvertraut.
17:00Du hast die Verantwortung, hat er gesagt.
17:07Und ich habe ihm nicht gesagt, dass wir bei Anhalter fahren.
17:11Er dachte, wir fahren mit dem Zug.
17:13Na ja, gut, wenn Sie meinen, dass Sie jetzt dahin müssen.
17:16Vielleicht haben wir einen Wagen vor Ihnen.
17:17Nein, nein.
17:18Ich gehe schon selber.
17:19Ja.
17:37Ich gehe schon selber.
18:07Ich gehe schon selber.
18:37Die Mörder, die werde ich finden.
18:51Das können Sie mir glauben.
18:51Sie?
19:08Ich dachte, das Nächste, was ich von Ihnen zu sehen kriege, ist eine Ansichtskarte aus Italien.
19:14Ja, die Reise findet noch statt.
19:16Entschuldigung.
19:19Unser kleiner Student schon wieder da?
19:21Ja.
19:22Kurze Reise gewesen, wie?
19:24Ist wohl nichts draus geworden.
19:25Martin!
19:26Martin!
19:26Martin!
19:40Wir haben Glück!
19:49Entschuldigen Sie, Herr Maurus, aber wir bräuchten Sie noch mal.
20:13Kommen Sie gleich mit?
20:15Ja, ziemlich gut.
20:17Also wenn es nicht besser wird, dann deshalb, weil ich mich einfach an mich besser erinnern kann.
20:23In der Datenverarbeitung seid ihr gewesen?
20:25Ja, aber ohne Erfolg.
20:27Auf den Fotos, die ich gesehen habe, waren nicht drauf, da bin ich ganz sicher.
20:31Müde oder können wir es noch ein bisschen unterhalten?
20:33Ich bin nicht müde. Ich mache alles, was uns irgendwie weiterhilft.
20:36Na gut, und das da, lassen wir das so? Oder fällt Ihnen noch irgendetwas dazu ein?
20:41Also der Typ stimmt.
20:45Vielleicht war die Brille nicht ganz so.
20:47Dünner.
20:51Das ist Metall.
20:55Machen Sie mir bitte eine Abschrift davon.
20:57Na, Herr Maurus, waren Sie bei den Eltern von Sabine?
21:01Ja.
21:04Irgendwie, irgendwie musste ich ja mit Ihnen reden.
21:07Schließlich bin ich schuld an der ganzen Geschichte.
21:11Reden Sie sich doch sowas nicht ein, Schuld. Sie haben keine Schuld.
21:16Das sehe ich anders.
21:18Als sie sagte, lass uns per Anhalter fahren, da hätte ich widersprechen müssen.
21:29Gefahren oder Misstrauen anderen Menschen gegenüber, das gab es gar nicht für sie.
21:35Aber ich hätte es besser wissen müssen.
21:41Guten Abend.
21:55Hören Sie, ich habe jetzt erst in der Zeitung gelesen, was Ihnen passiert ist.
22:00Man hat Ihre nette Freundin umgebracht.
22:02Wir sind ja alle völlig entsetzt, unser Beileid.
22:05Sie waren zwar nicht verheiratet, aber es war auch eine ziemlich feste Freundin, die Sie hatten.
22:08Warum haben Sie uns denn nichts erzählt? Gibt es was Neues?
22:11Was sagt die Polizei?
22:14Herr Maurus, soll ich Ihnen was zuerst machen?
22:17Nein, Entschuldigung.
22:18Das ist doch nicht so, dass unser einer nicht mitfühlt.
22:48Ich bitte teigern Sie aus.
22:50Ich bin nicht, dass das eine Wachsinn rein ist.
22:52Murat, raus, raus.
22:54Lass uns jetzt ab.
22:54Ich lasse mich nur in Ruhe.
22:55Musik
23:25Unter dem
23:31Äh
23:33Äh
23:44Äh
23:46Äh
23:55Hier, das ist die Liste der letzten Überfälle. Interessant ist die Aufstellung der Ladungen.
24:02Ah ja, ich sehe schon. Werkzeuge, Maschinenteile, Präzisionsgeräte, Elektronik.
24:08Ja, die scheinenfestes Programm zu haben. Ja, aber noch interessanter sind die Termine.
24:13Alle Überfälle erfolgten im Abstand von zwei Wochen. Fassen auf den Tag genommen.
24:19Habt ihr eine Erklärung dafür?
24:21Nicht die geringste.
24:23Um diesen Tag herum verstärkt ihr eure Kontrollen?
24:26Ja, nicht bloß das. Da wir wissen, worauf die Bande scharf ist, schicken wir LKWs auf die Strecke.
24:31Nach Absprache mit den betroffenen Firmen.
24:35Die Wagen sind natürlich leer. Besetzt mit Männern unsere Spezialeinheit, die hinter einer angedeuteten Wagenladung getarnt sind.
24:43Und wann ist es wieder soweit?
24:45Genau in zehn Tagen.
24:47Der Fahrzeughalter heißt Tenschel, Jakob Ernst Tenschel.
24:52Aha, und wo wohnt der?
24:53Da steht hier drauf. Hier. Dafür haben Sie Ihre 4 Mark 40 bezahlt.
24:56Danke.
24:57Ja, ich hätte gerne die Mordkommission. Oberinspektor Derek, bitte.
25:12Ja, ich hätte gerne die Mordkommission. Oberinspektor Derek, bitte.
25:30Martin! Wir haben Glück, Sie nehmen uns mit!
25:33Bitte steigen Sie aus. Ich will mich nicht auf so einen Wahnsinn ein.
25:37Derek.
25:40Hallo?
25:43Hallo!
25:47Wollen Sie sich nicht melden?
25:56Was ist denn mit Ihnen? Sind Sie krank?
25:58Was ist denn mit Ihnen?
26:02Das heißt, es möchte ich mich noch nicht dringendig für?
26:05Musik
26:35Hallo, guten Tag.
26:53Bitte?
26:55Erinnern Sie sich nicht mehr neulich nachts auf der Autobahn?
27:00Ah, ja, jetzt erinnere ich mich.
27:03Sie waren ja sehr aufgeregt.
27:05War ja auch ne besondere Situation, ne?
27:07Das war sie.
27:08Ja.
27:09Na, und was ist aus der Sache geworden?
27:12Meine Freundin ist tot.
27:19Was?
27:21Die Fahrer des Lastwagens haben sie umgebracht.
27:24Hätten also doch dem Wagen nachfahren sollen, was?
27:26Ja, das hätten wir tun sollen.
27:28Ja, aber wissen Sie, ich hab die Sache für nicht so tragisch gehalten, Herr Gott, tut mir das leid.
27:32Ja, und dann hab ich Angst gehabt, das geb ich zu.
27:35Aber versetzen Sie sich mal in meine Situation.
27:38Sie kommen da an, aufgeregt, völlig aufgelöst und schreien mich an, fahren Sie los, da vorne ist ein Lastzug, ihm hinterher.
27:43Ja, da war ich überfordert.
27:45Und jetzt kann ich es ja verstehen.
27:47Ja, Sie verstehen es?
27:48Hinterher.
27:50Ja.
27:50Jetzt mach ich mir natürlich Vorwürfe.
27:54Ja, ich muss dringend in mein Büro.
27:55Ach, was ist mir jetzt wichtiger?
27:56Ja, haben Sie einen Augenblick Zeit?
27:58Ich wollte gerade in meiner Buchhandlung arbeiten.
28:00Ach, kommen Sie, wir setzen uns in meinen Wagen.
28:01Ja, also, hat man die Täter?
28:17Nein, keine Spur.
28:19Das verstehe ich nicht.
28:21Sie haben den Lastzug doch beschreiben können, auch wenn Sie den Firmennamen nicht genau lesen konnten.
28:25Aber dass er aus Düsseldorf kam, das wussten Sie doch.
28:27Ja, in Dortmund.
28:28Na also, da muss er doch zu finden sein.
28:30Das ist überhaupt kein Problem.
28:31Das war gedankenlos.
28:35Entschuldigen Sie, ich hätte Sie nicht in diesen Wagen bitten sollen.
28:37Vielleicht gibt es hier ein Lokaldeck bei der Nähe.
28:39Nein, nein, das macht nichts.
28:40Ich habe mich schon daran gewöhnt.
28:42Außerdem müssen Sie ja in Ihr Büro.
28:43Ja, ja, das stimmt.
28:45Also, dass man den Lastzug nicht gefunden hat, das begreife ich nicht.
28:48Der Lastzug war gestohlen.
28:51Was?
28:52Gestohlen?
28:53Ja.
28:54Die ursprünglichen Fahrer hat man überfallen und die Leute, die hinterher am Steuer saßen, das waren Verbrecher.
28:59Die nicht auffindbar sind.
29:00Ja.
29:01Ja, und der gestohlenen Lastzug?
29:03Verschwunden.
29:04Die Polizei hat Sie natürlich verlaufen, ne?
29:07Mhm.
29:08Aber ich konnte Ihnen leider nicht helfen.
29:11Aber vielleicht können Sie Ihnen helfen.
29:13Wie?
29:14Ja, Sie waren auch noch an der Tankstelle.
29:17Ja, ich habe da getankt.
29:18Vielleicht fällt Ihnen noch irgendetwas ein, was der Polizei nützlich sein könnte.
29:24Das ist mir nichts Besonderes aufgefallen.
29:26Ich habe getankt, bin losgefahren, dann haben Sie mich auch gleich angehalten.
29:29Hat die Polizei denn überhaupt keine Anhaltspunkte?
29:31Nein, überhaupt keine Anhaltspunkte.
29:34Tja, was soll ich noch sagen?
29:36Ich kann nur noch einmal betonen, die ganze Sache tut mir erst gar nicht leid.
29:40Glauben Sie mir.
29:42Ich möchte, dass ich das ungeschehen machen könnte.
29:44Tja, dass sie kein Held war, verzeihen Sie mir.
29:50Gut, dann gehe ich jetzt.
29:52Ich hoffe, Sie werden drüber wegkommen.
29:55Ja, das hoffe ich auch.
29:56Also, die Wünsche.
29:59Von Herzen Wünsche.
30:00Wann wurde der Wagen gefunden?
30:23Kurz nach neun kam der Anruf zum Revier.
30:25Natürlich vollkommen leer.
30:30Ist das der Wagen?
30:34Ja, das ist er.
30:36Gauen Sie.
30:36Sieht aus, als wenn der Wagen ausgeruschen wurde.
30:42Alles noch fitz nass und auch alles leer geworden.
30:45Aber es muss doch irgendwelche Fingerabdrücke geben.
30:47Ein paar schon, aber ob sie von den Berechtigten oder von den Tätern sind, muss ich erst noch zeigen.
30:51Also keine Schwung vom Überfall.
30:52Hat Sie denn überhaupt nichts, womit wir was anfangen können?
31:12Na, wie schon gesagt, die haben ja alles kündlich sauber gewaschen.
31:15Es tut mir leid, ich hätte Ihnen das gerne erspart.
31:18Nein, nein, schon in Ordnung.
31:20Wenn ich Ihnen nur irgendwie helfen könnte.
31:24Glauben Sie mir, ich will diese Leute unter allen Umständen kriegen.
31:31Was geschieht eigentlich mit solchen Menschen?
31:35Sie werden vor Gericht gestellt und abgeurteilt.
31:38Wahrscheinlich kriegen sie lebenslänglich.
31:41Aber damit kann man so etwas nicht aus der Welt schaffen.
31:46Nein, vielleicht.
31:48Vielleicht kann man das nicht.
31:50Wissen Sie, was ich glaube?
31:56Ich glaube, dass wir sie kriegen werden.
31:58Ich werde sie erwischen.
31:59Ich werde sie aufspüren, wo immer sie sich versteckt halten.
32:03Ich krieg sie.
32:05Ich meine natürlich, sie kriegen sie.
32:06Ja, Maurus, gibt es da etwas, was Sie uns bisher verschwiegen haben?
32:17Es war ganz gut, dass wir noch mal hier waren.
32:19Dass ich den Laster gesehen habe.
32:21Und gesehen habe, wo man sie umgebracht hat.
32:27Wie geht es jetzt weiter?
32:27Was sind wir denn hier?
32:50Es werden alle Speditionen in München und im Umkreis überprüft.
32:54Habt ihr den Bahn gefunden?
32:56Ja, ausgehaubt und leer.
32:57Im Morgen waren irgendwo abgestellt, alle Spuren beseitigt.
33:00Hier ist alles in Ordnung?
33:01Ja, das ist Herr Krause, der Chef.
33:03Wo ist Gott, Herr Krause?
33:04Er hat uns freundlicherweise alle Uterlein zur Verfügung gestellt.
33:06Ja, das versteht sich ja von selbst.
33:07Und ich kann nur wiederholen, was ich schon gesagt habe.
33:10Wir alle, alle Spediteure wollen, dass die Sache aufgeklärt wird.
33:14Und die Fahrer wollen es auch.
33:15Die ganz besonders, bitte.
33:26Hört einmal alle her.
33:28Das sind jetzt die Herren von der Kriminalkolizei.
33:31Ihr wisst ja, worum es geht.
33:33Ich habe gesagt, wir sind ganz besonders daran interessiert,
33:36dass diese Burschen gefasst werden.
33:39Und ich habe gesagt, meine Männer können Sie sich alle anschauen.
33:43Denen können Sie so viele Fragen stellen, wie Sie wollen.
33:48Irgendwo hier muss die Stelle sein,
33:51wo die gekappten LKWs verschwinden und umgeladen werden.
33:55Ein großer geschlossener Raum, eine alte Garage
33:58oder eine stillgelegte Werkstatt.
34:00Und hinterher fahren Sie dann die ausgeräumten Wagen
34:02irgendwo ins freie Gelände und lassen Sie dort stehen.
34:05Ja, nachdem Sie alle Spuren beseitigt haben.
34:09Worüber denkst du nach?
34:11Die können sich verstecken, wo sie wollen.
34:13Ich kriege sie, ich spüre sie auf.
34:14Ich.
34:16Sag mal, was veranlasst denn, Maurus,
34:18solche Sprüche von sich zu geben?
34:20Vielleicht ist der Wunsch
34:21der Vater des Gedankens.
34:24Nur der Wunsch?
34:27Ja, Derek.
34:27Das war's.
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37:50Sie sagten, Sie sind zufällig hier vorbeigekommen.
37:53Ja.
37:54Wo wollten Sie denn gerade hin?
37:56Ja, wie ich sagte, also ich kam zufällig diese Straße lang gefahren
38:01und da habe ich gesehen, da ist eine Spendition.
38:05Gefahren sind Sie, haben Sie einen Wagen?
38:06Ja, ich habe mir einen geliehen.
38:08Und wozu haben Sie einen Wagen geliehen?
38:11Ja, also, dieser gelbe da ist eine ziemlich alte Kiste.
38:17Kann ich mir jetzt keinen Wagen mehr leiden?
38:18Ja, Sie können sich leiden, was Sie wollen.
38:21Sie haben also gesehen, das ist eine Spedition, da sind Sie rein und...
38:24Was haben Sie denn hier gesucht?
38:28Ja, ich hatte vor allen Dingen im Kopf, mir die Fahrer mal genauer anzusehen.
38:31Einen davon wiedererkannt?
38:34Nein, aber das werden Sie ja machen.
38:36Meine Kollegen da drin, die sind wahrscheinlich schon dabei.
38:39Dann kann ich ja jetzt gehen.
38:41Ja, Sie können gehen.
38:48Soll ich Ihnen etwas zu trinken anbieten?
38:52Kaffee vielleicht?
38:53Nein, danke.
38:54Wir bräuchten eine Liste mit all den Namen von den Fahrern, die bei Ihnen beschäftigt sind.
38:57Ist das möglich?
38:58Nur die Namen?
38:59Bei Ihrer Liste und zum Vergleich die gesamte Personalpapiere.
39:01Ja, alles schon vorbereitet, wie ich gesagt habe.
39:04Sagen Sie, Auftragsbestätigung und Verträge mit irgendwelchen Speditionsfirmen, haben Sie die hier?
39:08Ja.
39:08Ja.
39:09Achel, sagen Sie bitte, der Mann hier auf dem Foto, ist das der Chef?
39:20Ja, das ist Herr Hensch, unser Chef.
39:23Also etwas ist auffällig bei der Spedition Henschel.
39:25Wieso?
39:26Das ist bei denen auffällig.
39:27Von den Verträgen, die wir mitgenommen haben, danke.
39:30Es gibt das einen Vertrag mit einer belgischen Firma, den hab ich hier.
39:34Und zwar haben die im Transit einen Lastzug nach Jugoslawien geschickt.
39:37Unser Spediteur, wie heißt er?
39:38Henschel?
39:39Genau, übernimmt den Fahrerwechsel.
39:41Ja und, was ist da anmerkwürdig?
39:43Die Termine.
39:44Zweiter, 16.30, alle 14 Tage kommt ein Wagen aus Brüssel.
39:47Alle 14 Tage.
39:48Und wird hier übernommen.
39:50Derrick.
39:51Hm?
39:52Ja, ja, ja.
39:53Wo ist das Phantombild?
39:56Hier drüben.
39:57Derrick.
40:03Wie ist es?
40:04So.
40:05Jetzt schaut euch mal das Foto an.
40:08Henschel.
40:11Und jetzt darfst du mich fragen, wieso war Maurus auf dem Hof der Spedition?
40:16Auf dem Hof dieser Spedition.
40:17Guten Abend, mein Name ist Derrick.
40:28Ist der Maurus zu Hause?
40:29Ja.
40:30Danke sehr.
40:30Ich habe mir gerade eine Flasche Whisky besorgt.
40:36Was ist los mit ihm?
40:37Wer hat sich getrinken?
40:39Vielleicht, vielleicht ertränkt er seine Kummer.
40:41Ja.
40:41Er hat seine Freundin verloren.
40:43Ich weiß, geht's ihm nicht gut.
40:45Ich höre Ihre Frage.
40:47Wir werden alle nicht schlau aus ihm.
40:48Man hat dieses Mädchen umgebracht und er trinkt und er macht Musik.
40:51Also, wenn es bei mir das passiert wäre, dann...
40:54Bitte schön.
41:01It's your music.
41:05Guten Abend.
41:07Hören Sie das?
41:19Das war unsere Musik.
41:22Das war Ihr Lieblingsstück.
41:26Wollen Sie was zu trinken?
41:28Ja, klar.
41:28Normalerweise mache ich mir nichts aus Alkohol.
41:49Habe mir nichts aus Alkohol gemacht.
41:50Auf Sabine nicht.
41:52Wir hatten irrsinnig gute Vorsätze für unser Leben.
41:56Wir hatten uns richtig ein Programm gemacht,
41:57wie wir gerne sein würden.
42:00Vorbei.
42:04Sie haben da einen Stadtplan.
42:05Sieht aus wie neu.
42:08Ja, Sie haben doch bestimmt drauf einen.
42:10Ja, richtig.
42:10Benutze ihn beruflich.
42:13Beruflich benutze ich ihn nicht, aber...
42:17Ich sitze da und denke nach.
42:20Es sind eine ganze Menge Straßen
42:22und darin wohnen eine ganze Menge Leute.
42:24Nette Leute.
42:26Und zwei davon sind Mörder.
42:27Zwei davon, von denen ich weiß, dass Sie Mörder sind.
42:32Die irgendwo wohnen.
42:34Und die glauben, dass Sie davon kommen.
42:38Ich habe jetzt eine Frage an Sie.
42:41Bitte, Frau?
42:42Sie verschweigen mir etwas.
42:44Ich verschweige Ihnen eine ganze Menge.
42:52Ich verschweige Ihnen,
42:55dass es mir im Moment so beschissen geht,
42:57wie noch nie in meinem ganzen Leben.
42:59Also fragen Sie mich bitte nicht an.
43:02Verschweigen Sie mir wichtige Hinweise auf die Täter?
43:05Lassen Sie mich.
43:06Lassen Sie mich.
43:08Mich hat das getroffen.
43:11Mich und nicht Sie.
43:14Das ist meine Sache, nicht Ihre.
43:15Wir haben diesen Mann gefunden.
43:19Er ist der Chef der Firma, die wir heute überprüft haben.
43:26So?
43:31Sag Sie mal, was ist los mit Ihnen?
43:33Ich sage Ihnen, dass wir den Mann gefunden haben,
43:36mit dem Sie hinter diesem Lkw hergefahren sind,
43:38der Sie dann kaltschneuzig auf einem Parkplatz abgesetzt hat.
43:41Sie sagen nichts als so.
43:42Haben Sie gewusst, dass dieser Mann eine Spedition hat?
43:46Und zwar genau die Spedition, wo wir Sie heute getroffen haben?
43:50Stellen Sie da Nachforschungen an, auf eigene Rechnung?
43:53Ohne uns zu verständigen?
43:54Suchen Sie die Mörder auf eigene Fausten?
43:57Und wenn ich das täte?
43:58Also tun Sie es.
44:01Ich beantworte Ihnen jetzt keine Frage mehr.
44:08Den hier, den.
44:09Den nehme ich mit, auch wenn Sie es nicht gestatten.
44:18Maus, legen Sie sich nicht mit, Professor.
44:22Ich sage es in Ihrem eigenen Lklasse.
44:24Ich sage es in Ihrem Lklasse.
44:55Na ja, und dann sagte er, es hat mich getroffen.
44:59Mich, nicht Sie.
45:01Meine Sache, nicht die Ihre.
45:03Hm.
45:04Na ja, er hat zum ersten Mal mit einem Verbrechen zu tun.
45:07Als Opfer.
45:08Er hat eine Freundin verloren, die er sehr geliebt hat.
45:10Dazu kommt sein Schuldgefühl.
45:13Er sucht offenbar die Konfrontation mit den Tätern.
45:15Eine persönliche Konfrontation.
45:18Ein Irrer.
45:20Ja, hat er dir nicht gesagt, was er weiß?
45:21Nein.
45:22Ja.
45:27Ja, ich bin's.
45:30Hamann?
45:32Ja.
45:33Dieser Stadtplan, der lag auf seinem Tisch.
45:37Das ist eine Straße, markiert hier Segerstraße.
45:41Da ist ein Gespräch für dich.
45:44Ja, hier, Hamann.
45:46Ja, ich höre.
45:48Gerade losgefahren.
45:49Beschreiben Sie mir den Wagen.
45:50Ein 22-Tonner, völlig geschlossen, blaue Kabine, Aufschrift, Sodener Metall.
45:54Und die Route geht über Frankfurt-Nürnberg, ja?
45:56Ja, ganz normal.
45:58Hoffen wir, dass der Wagen Sie interessiert.
46:00Wir haben die Ladung diesmal sehr interessant gemacht.
46:04Sind Sie denn auch sicher, dass Sie davon erfahren?
46:06Sie haben es immer erfahren.
46:07Und immer über die gleiche Quelle.
46:09Wünschen wir uns alle Glück diesmal.
46:11Wir bleiben in Verbindung.
46:12Der Wagen ist unterwegs.
46:17Der Köder rollt.
46:18Na gut, dann sehen wir uns mal die Segerstraße an.
46:21Wir nehmen den Berger mit und einen von deinen Spezialwagen.
46:30Eine Art von Himmelfahrtskommando, wenn du so willst.
46:33Kann sein, heute Abend liegen wir schon im Krankenhaus.
46:35Die anderen haben sich gewehrt.
46:37Das ist der Unterschied.
46:38Wir machen es nicht.
46:39Okay, wir fehlen nicht mit Zierstappen-Nürnberg.
46:41Teilen wir doch die Zeit.
46:53Ja, Henschel.
46:55So, ist unterwegs.
46:57Ja, ja, ich schau schon auf.
47:00Äh, was?
47:01Sodinametall
47:05M-T-K-A-7-8-3-4.
47:13Ja.
47:14Ja, ja, danke.
47:20Ja.
47:20Ich fahr rüber in die Segerstraße.
47:22Alles Gute, Chef.
47:23Da ist ein belgischer LKW.
47:43Ja, ich fahr rüber in die Halle.
47:51Ganz schön.
47:52Das war langsamer.
47:56Ja.
47:56Das Rätsel löst sich.
48:12Tja, es sieht so aus.
48:14Der belgische LKW.
48:15Der steht bestimmt unter Zollverschluss.
48:17Und wird es hier beladen.
48:18Ja, ja.
48:19Weil er leer ist.
48:21Ja, der Wagen,
48:22der wartet dann hier auf den,
48:23den Sie überfallen und hierher bringen.
48:24Schauen wir uns, was man hier.
48:46Ja, ich komme sofort.
48:48Ich muss aus dem schlechtesten Wege zurück.
48:50Ja, tu das.
48:50Wir sehen uns hier oben.
48:51Wir bleiben über Funkelverbindung.
48:52Alles Gute.
48:53Berger, bleib hier.
48:54Da halten wir die Straße im Auto, ja?
48:56Komm, Harry.
49:07Das war alles schon im Laufen.
49:08Da gab es kein Zurück mehr.
49:09Steig aus, wenn du die Hosen voll hast,
49:11habe ich ihm gesagt.
49:13Ja, und meiner.
49:17So.
49:17Guck mal, was da war.
49:19Schau.
49:23Guck mal, was da war.
49:39Mensch, wie kommen Sie hierher? Sind Sie allein? Reden Sie? Um Gottes willen, reden Sie?
49:55Ja, ich bin allein.
49:55Nicht so laut. Wenn man Sie hier findet, sind Sie hier erledigt.
49:58Das bin ich sowieso. Und ich weiß, dass Sie die Mörder kennen.
50:03Sind Sie wirklich allein? Keine Polizei?
50:05Nein, keine Polizei.
50:13Hören Sie zu. Ich helfe Ihnen. Ich helfe Ihnen, dass die beiden gefasst werden. Aber nicht jetzt.
50:20Jetzt haben Sie keine Chance. Glauben Sie mir. Glauben Sie mir. Und verlassen Sie diesen Raum nicht.
50:27Also, verlassen Sie nicht den Raum.
50:36Ich helfe Ihnen.
51:06Moment mal, der Junge ist da drin. Das ist ein Wagen. Den hast du ja ausgeliebt.
51:09Sag mal, der ist doch wirklich nicht ganz dicht.
51:11Was habe ich dir gesagt? Was machen wir jetzt?
51:12Wenn wir da reingehen, dann setzen wir die ganze Aktion auf.
51:14Wir müssen. Der Junge ist in Lebensgefahr. Was sollen wir tun?
51:17Reingehen.
51:17Ich habe mir den Arsch vor.
51:23Polizei.
51:24Ist das Schicht gegangen?
51:24Schicht gegangen.
51:38Bleiben Sie schon.
51:42Was ist denn los?
51:45Verdammt nochmal ein falscher Polizist.
51:48Du bist so unruhig, Chef.
52:15Ja, ich habe auch einen Grund.
52:18Mach's so, mehr Tempo, die können doch gleich da sein.
52:39Du sagst schon, was los ist.
52:43Ich halte dich für ein gottverdammtes Schwein, das weißt du.
52:48Aber ich kann nicht anders, weil ich sonst auch erledigt bin.
52:53Ich muss dir was sagen.
52:55Der Junge ist hinter dir her.
52:57Welcher Junge?
52:58Der von Themen des Mädchen umgebracht hat.
53:03Wo ist er?
53:05Ist oben.
53:06Ja.
53:07Da ist der Schlüssel.
53:08Was du mir merkst, ist deine Sache.
53:12Ich habe damit nichts zu tun.
53:13Keine Sache.
53:14Ich habe damit nichts zu tun.
53:20Ich habe damit nichts zu tun.
53:21Ich habe damit nichts zu tun.
53:22Musik
53:52Halt! Polizei! Keine Bewegung!
54:10Das ist weg!
54:22Bleiben Sie stehen.
54:43Machen Sie es nicht.
54:48Töten Sie den Mann nicht.
54:52Maurus, es wird nichts besser dadurch, dass Sie einen Mord begehen sehen.
54:58Was passiert ist damit? Damit müssen Sie leben, Maurus.
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56:04Wir haben unsere Arbeit hinter uns.
56:06Wir auch.
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56:30Ja, ja, ja, ja.
57:00Ja, ja, ja.
57:30Ja, ja, ja.
58:00Ja, ja.
58:02Ja, ja.
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