- vor 5 Monaten
Bernd Hachmann will an der Haustür nachsehen, wer geklingelt hat. Wenige Augenblicke darauf hört seine Frau den lauten Knall von zwei Schüssen. In Panik läuft Karin Hachmann nach draußen und ist entsetzt, als sie ihren Mann in der Nähe der Garage leblos auf dem Boden liegen sieht. (Text: ZDF)
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TVTranskript
00:00ARD Text im Auftrag von Funk
00:09Ja, bitte?
00:12Wer ist da?
00:15Benjamin!
00:19Woher haben Sie meine Telefonnummer?
00:25Nein.
00:27Nein, das möchte ich nicht.
00:30Nein, ich...
00:33Ich habe Ihnen das doch schon erklärt.
00:42Ich bitte Sie...
00:45Lassen wir es doch einfach so, wie es war, ja?
00:50Doch, doch, doch. Ja, es...
00:52Es gefällt mir sogar sehr, dass Sie...
01:00Tut mir leid. Es ist später geworden, als ich dachte.
01:14Macht nichts.
01:15Ist was passiert?
01:18Du hast doch bezweigedeckt.
01:20Ja.
01:26Was ist jetzt mit Yvonne?
01:28Sie wollte doch über das Wochenende nach Hause kommen.
01:34Wo ist sie?
01:35Bei einer Freundin.
01:40Yvonne übernachtet bei ihr.
01:44Gefällt es dir nicht mehr bei uns?
01:50Sie hat angerufen.
01:52Und gesagt...
01:53Ja.
01:54Was hat sie gesagt?
01:58Sie sagte, dass...
02:01Sie nie wieder einen Fuß in dieses Haus sitzt, solange du hier bist.
02:04Das ist doch ein Witz, oder?
02:06Was ist passiert zwischen euch?
02:08Gibt es irgendetwas, was du mir sagen solltest?
02:10Jetzt nehme ich mich so an. Ich kenne mich mit den Launen deiner Tochter nicht aus.
02:11Hattet ihr Streit.
02:12Ich geh.
02:13Erwartest du noch jemanden?
02:15Wenn das nicht zurückgenommen wird, bin ich ruiniert.
02:17Begreifend.
02:18Begreifend.
02:19Wenn das nicht zurückgenommen wird, bin ich ruiniert.
02:21Begreifend.
02:22Begreifend.
02:23Begreifend.
02:24Was ist passiert zwischen euch?
02:26Was ist passiert zwischen euch?
02:28Gibt es irgendetwas, was du mir sagen solltest?
02:30Jetzt nehme ich mich so an. Ich kenne mich mit den Launen deiner Tochter nicht aus.
02:31Hattet ihr Streit.
02:33Ich geh.
02:34Erwartest du noch jemanden?
02:37Wenn das nicht zurückgenommen wird, bin ich ruiniert.
02:43Begreifen Sie doch endlich. Sie sind bei mir in der falschen Adresse.
02:46Das Gericht hat sie verurteilt. Basta.
02:49Aber Sie haben mir das eingebrockt.
02:51Das haben Sie selber getan.
02:52Es wird höchste Zeit, dass Leute bis hier aus dem Verkehr gezogen werden.
02:54Und zwar ein für allemal.
02:56Jetzt verschwinden Sie. Ich habe zu tun.
02:58Ist das Ihr letztes Wort?
03:00Fassen Sie mich nicht an. Sie sind ja betrunken.
03:05Also gut, gut, gut.
03:08Sie haben es so gewollt.
03:09Was habe ich so gewollt?
03:10Das werden Sie schon noch sehen.
03:13Ich werde es Ihnen zeigen.
03:15Sie arrogantes Arschloch.
03:17So werden Sie mit dir nicht umsprechen.
03:20Nicht mit mir.
03:24Sie Arschloch.
03:25Entschuldige.
03:38Wer war das?
03:39Brock.
03:40Wer ist Brock?
03:41Ein bankrotter Bauunternehmer.
03:44Warum war er nur so wütend?
03:46Er sagte, ich hätte ihn ruiniert. Ich hätte seine Existenz zerstört.
03:51Und? Hast du?
03:53Das hat er sich selber zuzuschreiben.
03:56Er hat schlechte Häuser gebaut. Er hat verseuchte Grundstücke gekauft, Bodenproben gefälscht, Leute geschmiert.
04:02Jahrelang. Und vom Gericht hat er jetzt die Quittung dafür bekommen.
04:04Du warst der Sachverständige.
04:05Ja.
04:06Und jetzt jammert er, weil man ihm das Handwerk gelegt hat.
04:07Er hat nicht gejammert.
04:08Er hat dir gedroht.
04:09Wenn schon, beruhigt sich auch wieder.
04:11Jetzt reicht's aber.
04:12Vielleicht ist es ja Dori wohl.
04:13Der hat doch Schlüssel.
04:14Da haben wir es ...
04:17Wenn schon.
04:18Überehigt sich auch wieder.
04:23Jetzt reicht's aber.
04:24Vielleicht ist es ja Dori wohl.
04:25Die hat doch Schlüssel.
04:26Was?
04:57Bernd?
05:05Bernd?
05:08Nein!
05:16Guten Abend!
05:18Was ist, Gott?
05:19Ja?
05:20Telefon.
05:22Hane?
05:23Hane?
05:24Hane.
05:27Hane, was gibt's?
05:28Na, gut, dass ich Sie noch erwische. Warum haben Sie Ihr Handy nicht eingeschaltet?
05:32Ja, weil ich gewusst habe, dass Sie mir das freie Wochenende nicht gönnen. Was gibt's?
05:36Wir haben einen Mord. Ein Mann ist vor seinem Haus erschossen worden.
05:40Wo? Prinz Ludwig Höhen.
05:43Angeblich gibt es einen Zeugen. Ein Taxifahrer hat die Polizei angerufen.
05:48Wann war das?
05:49Vor einer halben Stunde.
05:51Sonst noch was?
05:52Mehr Informationen habe ich nicht. Soll ich mitkommen?
05:54Nein, nein, danke. Da kommt gerade der Wiegert. Ich nehme den.
05:57Oh, sehr gut. Dann kann ich hier weitermachen. Aber wenn Sie mich brauchen, rufen Sie mich an.
06:00Worauf Sie sich verlassen können, Hane.
06:02Bis dann.
06:18Kennen Sie die Frau?
06:19Nein.
06:20Sind Sie der Taxifahrer, der die Polizei informiert hat?
06:25Mhm. Armin Heise.
06:27Haben Sie jemand gesehen?
06:28Ja.
06:29Ja, gut dann. Erzählen Sie mal.
06:31Was war denn mit der Frau?
06:32Was war denn mit der Frau?
06:33Ein Schwächereinfall.
06:34Ich habe ihr eine Spritze gegeben und sie ins Krankenhaus bringen lassen.
06:37Es ist besser für Sie, wenn sie die Nacht unter ärztlicher Aufsicht verbringt.
06:41Hat sie was gesagt?
06:42Dazu war sie nicht entstanden.
06:44Was ist mit ihm?
06:45Zwei Einschüsse auf der linken Brustseite.
06:49Aus einer Entfernung von ca. 10 bis 12 Metern.
06:54Schüsse habe ich nicht gehört. Ich habe nur den Mann weglaufen sehen.
06:57Er kam aus dem Seitentor da drüben, ist zu seinem Wagen gegangen und weggerast.
07:00Was war das für ein Wagen?
07:01Keine Ahnung.
07:02Aber irgendwas werden Sie doch beschreiben können. Größe, Farbe, Teile des Kennzeichens.
07:07Ein heller Wagen. Mittelklasse, schätze ich mal.
07:10Ja, hören Sie, ich war 100 Meter entfernt, mindestens.
07:12Muss man sich nicht erkennen.
07:14Ja, schon gut.
07:18Der Tote heißt Bernd Hachmann, 45 Jahre, Architekt.
07:23Seine Frau heißt Karin.
07:25Beide sehr unauffällige, freundliche Leute, sagen die Nachbarn.
07:28Dann gibt es noch eine Tochter, Yvonne. Sie ist 17.
07:31Und zurzeit in einem Internat in der Nähe von Rosenheim.
07:34Aber manchmal an den Wochenenden ist sie hier zu Hause.
07:37Wir haben jetzt Wochenende.
07:38Ja.
07:40Wie heißt die Tochter-Nummer?
07:41Yvonne.
07:43Yvonne, Yvonne, das habe ich doch heute schon mal irgendwo gelesen.
07:52Hier.
07:54Also Yvonne, gibt eine Handynummer. Versuchen Sie es mal.
07:59Das hat eine Taxifahrer gesagt.
08:02Der hat einen jungen Mann gesehen. Zwischen 30 und 35 Jahre alt.
08:06Groß, schlank, dunkles Basecap.
08:08Das ist ja traumhaft. Das hilft uns ja sehr, sehr weiter.
08:10Mhm.
08:12Der kam aus dem Haus gerannt, ist zur Seitentür, dann in seinen Wagen gehopst und davon gedüst.
08:15Hallo? Was? Wer ist da?
08:29Wer ist da?
08:39Ist das deine Freundin?
08:41Yvonne?
08:42Wer fällt sie dir?
08:44Bin ich übel.
08:45Dann musst du dich aber beeilen.
08:47Wieso?
08:48Weil sie am Montag wieder zurück muss in die Schule. Sie kommt immer nur übers Wochenende nach Hause.
08:53Bist du sicher?
08:54Ja, warum?
08:55Weil ich sie gestern Abend gesehen habe. In so einer Kneipe in der Maximilianstraße.
09:01Ja.
09:02Die war da mit so einem Typ.
09:04Das ist unmöglich. Ich habe sie heute Nachmittag vom Bahnhof abgeholt. Sie ist mit dem Zug aus Rosenheim gekommen.
09:10Ich muss dir doch sagen.
09:14Mann, wie bitte?
09:15Bis später, Mann.
09:40Ja.
09:54Kollege, das kommt jetzt ins Büro, ja?
09:55Ja.
09:56Danke.
10:03Guten Abend.
10:04Guten Abend.
10:05Wer hat mich angerufen?
10:06Wenn Sie Yvonne sind, dann war das mein Kollege Wiegand.
10:11Guten Abend.
10:12Guten Abend.
10:15Wo ist meine Mutter?
10:17Mann hat sie noch nicht unterrichtet?
10:20Ja.
10:21Ihre Mutter hatte einen Nervenzusammenbruch.
10:23Was?
10:25Ja. Sie ist jetzt im Krankenhaus.
10:27In welchem Krankenhaus?
10:28Im Josefs-Hospital. Und der Arzt hat ihr strikte Ruhe verordnet.
10:33Was ist denn eigentlich passiert?
10:36Ihr Vater.
10:37Stiefvater.
10:38Ihr Stiefvater.
10:39Ihr Stiefvater.
10:41Ihr Stiefvater wurde ermordet.
10:47Ja, und wir suchen jetzt hier nach Hinweisen, die uns helfen, das Motiv oder den Täter zu finden.
10:53Hier im Haus?
10:54Ähm, kann ich denn hier bleiben? Ich meine, kann ich hier übernachten?
11:01Du wolltest doch bei mir schlafen.
11:03Das ist meine Freundin Andrea Zubel. Wir hatten uns eigentlich ausgemacht, dass ich bei ihr übernachte.
11:07Das sollten Sie auch tun. Meine Kollegen werden hier noch länger brauchen.
11:11Und? Waren Sie auch schon in meinem Zimmer?
11:13Wir waren auch schon in Ihrem Zimmer. Aber ich denke, es wäre besser, wenn wir morgen früh darüber weiterreden würden.
11:18Komm.
11:19Sie waren den ganzen Abend zusammen?
11:21Ja, seit dem Nachmittag. Sie hat mich vom Zug abgeholt, dann sind wir in Ihre Wohnung und dann sind wir ins, ähm, ins Cisas.
11:29Aber zwischendurch waren Sie mal zu Hause.
11:31Nein, war ich nicht.
11:34Gute Nacht.
11:35Gute Nacht.
11:37Gute Nacht.
11:43Sag mal, warum hast du mich angelogen?
11:44Was hab ich?
11:45Du warst gestern Abend schon in München.
11:47So ein Quatsch.
11:49Aber jemand hat dich gesehen. Mit einem Mann.
11:51Das hast du geträumt.
11:53Okay.
11:54Sehen wir später drüber. Jetzt lass uns erst mal fahren.
11:58Ja, es geht um eine Frau Karin Hachmann.
12:04Ja, Station 5 war das, glaube ich.
12:06Morgen.
12:07Morgen, Herr Kollege.
12:08Ja, sie ist noch in Gang der Nacht eingeliefert worden.
12:09Na, gut geschlafen?
12:10Na.
12:11Wir haben Vollmond.
12:12Ja, einfach nicht hinschauen, Habe.
12:14Das weiß ich.
12:15Kann ich mal einen Moment Ruhe haben?
12:17Entschuldigung.
12:18Ja, das tut mir leid, das weiß ich nicht. Das kann ich Ihnen nicht sagen.
12:23Ja, ja gut, ich...
12:24Wussten Sie, dass der Kaffee bitter wird, wenn bei Vollmond das Wetter umschlägt?
12:28Oh, das ist aber eine schöne Ausrede. Gibt's sonst noch was Neues?
12:31Ja.
12:32Die Tatwaffe, die wir suchen, ist eine tschechische Glock.
12:36Irgendwas von Hachmann gehört?
12:37Nein, der Typ ist sauber. Nicht mal eine Eintragung in Flensburg.
12:42Ich hab da eben mit dem Krankenhaus telefoniert. Yvonne Hachmann hat ihre Mutter vor einer halben Stunde dort abgeholt.
12:47Gut, dann fahren wir mal. Und Sie, Hane, halten bitte den Kaffee warm. Da können wir ja nur hoffen, dass das Wetter in der Zwischenzeit nicht umschlägt.
12:55Was kannst du Ihnen den Quatsch auch erzählen?
12:57Erst mal den Mondkalender, dann reden wir weiter.
13:00Ich gebe noch an.
13:01Ach ja, Jakob, kannst du das für mich übernehmen, Herr...
13:04Herr Heise.
13:05Ja, Herr Heise muss seine Aussage von gestern Abend noch zu Protokoll geben. Er ist der Taxifahrer, der die Polizei verständigt hat.
13:11Kommen Sie.
13:12Ach, Herr Heise, eine Frage. Was haben Sie denn eigentlich zur Tatzeit in dieser Gegend gemacht?
13:17Ich hab einen Fahrgast nach Pullach gebracht und war auf der Rückfahrt in die Stadt.
13:21Ja, und da bin ich da zufällig vorbeigekommen.
13:23Zufällig. Danke, alles klar.
13:26Nehmen Sie Platz.
13:42Hast du geweint?
13:54Ein bisschen.
14:00Ach, Mama.
14:03Ich mach uns jetzt erst mal so ein richtig schönes Frühstück, ja? So wie früher.
14:07Nicht für mich, ich kann nichts essen.
14:12Warum wolltest du nicht nach Hause kommen?
14:27Ich bitte dich, sag mir, was passiert ist.
14:30Ihr habt euch doch immer gut verstanden.
14:34Warst du glücklich mit ihm? Ich meine, so richtig glücklich?
14:39Ja.
14:42Aber mich hast du auch lieb, oder?
14:45Was weißt du doch?
14:56Dann frag nicht weiter, okay?
14:57Wer ist das?
15:11Die Polizei.
15:13Die waren gestern schon da und haben genervt.
15:16Glauben Sie wirklich, dass die Frau als Täterin infrage kommt?
15:19Woher soll ich das wissen?
15:22Ich kann Ihnen sagen, dass morgen Sonntag ist.
15:31Ach, sie schon wieder.
15:32Ist Ihre Mutter zu Hause?
15:33Mhm.
15:35Na prima.
15:36Guten Tag.
15:39Guten Tag, Frau Achmann.
15:40Guten Tag.
15:41Guten Tag.
15:42Guten Tag.
15:43Mein Name ist Peter Siska.
15:45Mein Kollege Wiegand von der Kripo München.
15:47Ich möchte ihm ein Beinheit aussprechen.
15:49Danke.
15:52Wo geht denn Ihr Kollege jetzt hin?
15:54Er schaut sich nur ein wenig um.
15:56Yvonne, kannst du uns bitte einen Kaffee machen, oder lieber Tee?
15:59Kaffee wär schön, ja.
16:00Bitte.
16:01Danke.
16:05Stimmt es, dass Ihr Mann Architekt war?
16:07Ja.
16:08Aber in den letzten Jahren war er hauptsächlich als Gutachter tätig, bitte.
16:15Dann erzählen Sie mir doch mal bitte, was gestern Abend passiert ist.
16:31Schnüffeln Sie immer noch hier rum?
16:46Sind Sie Molly?
16:47Das geht Sie nichts an.
16:54Schönes Instrument.
16:55Mhm.
16:57Ich werde es weggeben.
17:02Wo ist denn eigentlich das Foto, was hier drin war?
17:05Da war gar kein Foto drin.
17:06Ach.
17:16Soll ich es zusammensetzen?
17:22Warum haben Sie es denn zerschnitten?
17:24Ist doch ein schönes Foto.
17:25War außer Ihnen noch jemand im Haus?
17:31Nein.
17:33Und Sie glauben, dass dieser Brock noch mal zurückgekommen ist?
17:37Er war wütend.
17:39Er hat meinem Mann gedroht, als er wegging.
17:41Das werden Sie noch bereuen, hat er gesagt.
17:44Wissen Sie, wie Herr Brock mit dem Vornamen heißt?
17:47Na, keine Ahnung.
17:49Ich weiß nur, dass er Bauunternehmer ist.
17:51Und als er meinem Mann vorgeworfen hat, er habe ihn ruiniert.
17:53Ja gut, das haben wir gleich.
17:55Wo finde ich denn bei Ihnen ein Telefonbuch?
17:57Da drüben in der Küche.
18:06Als die Schüsse fielen, bin ich gleich ausgerannt.
18:10Und da lag Bernd.
18:12Haben Sie jemanden gesehen?
18:15Wir haben einen Zeugen, der will einen jungen Mann gesehen haben,
18:18zwischen 30 und 35 Jahre alt.
18:19Nein, ich habe niemanden gesehen.
18:24Dieser Brock, wie alt ist er ungefähr?
18:27So um die 60.
18:30Dann passt das nicht zusammen.
18:33Ja, haben Sie jetzt alles?
18:35Noch nicht ganz.
18:37Wie war das Verhältnis zwischen Ihrem Mann und Ihrer Tochter?
18:39Mann und Ihrer Tochter.
18:40Das war gut.
18:42Die beiden haben sich sehr gemocht.
18:44Yvonne war sieben, als ich meinen Mann heiratete.
18:47Knappes Jahr später hat sie adoptiert.
18:50Warum ist sie im Internat?
18:52Weil sie Probleme in der Schule hatte.
18:55Nicht zu Hause?
18:57Nein.
18:59Zu Hause nicht.
19:01Danke.
19:08Andrea? Hier ist Yvonne.
19:10Du, sag mal, kannst du mir meine Sachen doch vorbeibringen?
19:13Ja, ich bleib bei meiner Mutter.
19:15Okay. Danke.
19:17Ciao.
19:18Ja, ich bin's.
19:20Du, wir müssen uns unbedingt treffen.
19:22Arne, sind Sie noch da?
19:24So, jetzt.
19:26Gut, dann mach dich mal schlau bei einem gewissen Erwin Prock.
19:28Bauunternehmer. Reutlinger Straße 16.
19:30Der muss von gestern Abend bei den Hachmanns gewesen sein.
19:32Zeuge oder Täter?
19:34Ja.
19:36Du, die Ermittlungen laufen noch, Kollege.
19:38Bist du nicht?
19:39Ja, ich bin's.
19:41Ja, ich bin's.
19:42Du, wir müssen uns unbedingt treffen.
19:44Arne, sind Sie noch da?
19:46So, jetzt.
19:47Laufen noch, Kollege. Bis später.
19:50Und? Was hat die Tochter von Hachmanns gesagt?
19:53Nix.
19:54Aber was sie im Moment gerade treibt, ist ganz interessant.
19:57Sie räumt ihre Sachen aus, zerschneidet Fotos,
19:59verschenkt ihr Xylophon, so,
20:01als wollte sie unter irgendwas einen Schlussstrich ziehen.
20:04Dann bestellen wir sie doch einfach mal ins Präsidium.
20:08Aber erst schauen wir uns diesen Prock mal an.
20:17Dimmer-Jong.
20:18So, was sie genau auf den Epstein?
20:19So.
20:20So.
20:21Now we're at Päck vacation in Präsidium.
20:23So.
20:24So.
20:25Untertitelung. BR 2018
20:55Entschuldigung.
20:59Ich habe ziemlich morscht gehabt jetzt.
21:02Fragen Sie mich nicht wann oder wie ich nach Hause gekommen bin.
21:05Herr Brugge ist Ihnen nicht gut?
21:07Alles in Ordnung.
21:10Wo haben Sie stehen geblieben?
21:13Oh ja.
21:16Sie haben mich gefragt, ob ich einen Haarmann erschossen habe.
21:21Ja, ziemlich direkt.
21:25Hat das schon mal jemand mit Ja beantwortet?
21:28Kommt ganz auf die Beweislage an.
21:31Eben.
21:32Hören Sie.
21:34Ich war bei Herrn Haarmann, das wissen Sie.
21:37Ich habe einen Streit mit ihm gehabt, das wissen Sie auch.
21:38Ich habe mich ein wenig erschossen.
21:42Obwohl.
21:43Obwohl was?
21:43Obwohl ich es hätte können, ohne mit der Wimper zu zucken.
21:51Der Mann hat meine Existenz zerstört.
21:54Alles, was meine Familie aufgebaut hat, das haben jetzt andere.
21:58Firma Prock existiert nicht mehr.
22:01Wenn ich eine Pistole gehabt hätte, dann...
22:04Wann ist er denn erschossen worden?
22:06Es ging 20.30 Uhr.
22:08Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht, Vorsicht, Herr Prock!
22:14Also, um die Zeit.
22:17Da habe ich keine Pistole in der Hand gehabt, sondern eine Flasche Cognac.
22:22Alleine zu Hause und keiner hat Sie gesehen.
22:27Genau.
22:29Denken Sie.
22:31Mein Kumpel hat mich gesehen.
22:32Da kommt er.
22:36Hilfe, Naht!
22:38In den Hügeln Babylons!
22:39War das Besuch?
22:41Ein Besuch?
22:42Polizei.
22:43Das ist Herr Böhme.
22:45Bring den Wagen zurück.
22:46Tag.
22:47Tag!
22:48Er war ja nicht imstande, noch einen Schritt zu gehen.
22:55Achmann ist tot.
22:57Ich soll ihn erschossen haben.
23:01Wann?
23:02Gestern Abend.
23:05Den Vorwurf kann ich entkräften.
23:07Das ist kein Vorwurf, sondern dringender Tatverdacht.
23:09Ja, wir waren den ganzen Abend zusammen.
23:15Von wann bis wann?
23:17So genau kann ich das nicht mehr sagen.
23:19Das müssten Sie aber.
23:21Sonst ist Ihre Rolle als Alibi-Gieber nicht viel wert.
23:24Mein Gott, es wird so um halb neun rum gewesen sein.
23:27Im Gegend vier habe ich ihn wieder nach Hause gebracht.
23:30Ist das deine?
23:30Ja, du hörst dich doch von oben bis unten.
23:33Volkos?
23:33Da habe ich dir Sachen von mir gegeben.
23:36Er war so hinüber, der hätte gestern niemanden getroffen.
23:38Selbst wenn er direkt vor ihm gestanden hätte.
23:41Wollen Sie sich noch was anderes anziehen?
23:43Gefällt Ihnen das nicht?
23:44Doch, ist überwältigend.
23:45Wollen Sie oder wollen Sie nicht?
23:47Was haben Sie denn vor?
23:48Wir werden das Gespräch im Präsidium fortsetzen.
23:51Früher wird sie mein Kollege in die Rechtsmedizin bringen.
23:53Zur Blutentnahme.
23:54Warum, was denn?
23:56Weil mich Ihr Restalkohol interessiert.
23:58Mich nicht.
23:59Zwei Blutproben, damit wir den genauen Zeitraum des Besäufnisses feststellen können.
24:05Und erkennungsdienstliche Behandlung.
24:08Haben Sie doch alles in Ihrem Archiv.
24:12Herr Böhme, Sie kommen mit mir.
24:13Und versuchen Sie mal ein bisschen präziser an gestern Abend zu erinnern.
24:17Oder werden Sie auch von Gedächtnislücken heimgesucht.
24:25Brock ist in zwei Instanzen wegen Bestechung, Pfusch am Bau, Urkundenfälschung,
24:31illegaler Beschäftigung ausländischer Arbeiter
24:33zu einer hohen Geldstrafe und Schadensersatz verurteilt worden.
24:38Der Gutachter war Hachmann.
24:40Vor drei Monaten ist die Firma dann im Konkurs gegangen.
24:42Privat ist er seit fünf Jahren Witwer.
24:45Seine beiden Töchter sind im Ausland verheiratet
24:47und der Sohn, der in der Firma gearbeitet hat,
24:50ist vor drei Jahren tödlich verunglückt.
24:52Wie?
24:53Er ist auf einer Baustelle von einem 25 Meter hohen Kran
24:57auf einer Betonplatte gestürzt.
24:59Außerdem hat Brock noch ein paar hübsche kleine Vorstrafen.
25:03Zum Beispiel Nötigung, Widerstand gegen die Staatsgewalt,
25:06Alkohol am Steuer.
25:08Na, reicht Ihnen das?
25:09Das ist ja wie aus einem großen Crocker aus.
25:11Na, wollen wir mal, ne?
25:12So, in welcher Beziehung stehen Sie denn zu Erwin Brock?
25:20Er war 30 Jahre lang Bauleiter in deiner Firma,
25:23bis er den Laden zustimmen musste.
25:24Na, ist doch Konkurs gegangen.
25:26Ja.
25:27Und er gibt dem, beziehungsweise gab dem Hachmann die Schuld.
25:31Was heißt denn Schuld?
25:32Hachmann haben doch ganz andere auf der Liste.
25:34Der Gutacht hat auch Maßstäbe angesetzt,
25:36die völlig unrealistisch sind.
25:37und die Richter haben das dann umgesetzt.
25:39Eins zu eins.
25:40Was sollen Sie auch machen?
25:41Kennen sich ja nicht aus mit der Branche.
25:44Hm.
25:45Hm.
25:46Ja, ich auch nicht.
25:48Ist auch nicht mein Bier.
25:49Sie sagten, dass der Herr Brock gestern Abend um halb neun bei Ihnen war.
25:52Ja.
25:55Wie lange braucht man denn von Hachmanns Haus bis zu Ihnen?
25:58Zehn Minuten.
25:58Dann könnt ihr ihn doch erschossen haben, bevor er zu Ihnen gekommen ist.
26:02Hm.
26:02Die Frau kann ihn nicht erschossen haben.
26:04Und warum nicht?
26:05Weil ich mit ihm bei Hachmann war.
26:08Äh, nicht im Haus.
26:09Ich hab im Wagen auf ihn gewartet.
26:11Er kam schimpfend heraus.
26:12Wir hatten noch eine Flasche Cognac im Wagen.
26:14Damit sind wir zu mir nach Hause.
26:15Hat pausenlos weiter geschimpft.
26:16Erst nach der zweiten Flasche ist er etwas ruhiger geworden.
26:21Und Schüsse haben Sie auch keine gehört?
26:23Nein.
26:25Als wir weggefahren sind, hat Hachmann noch gelebt.
26:27Das nenne ich Freundschaft.
26:32Wie?
26:32Um den Brock daraus zuhauren, steigen Sie mit ins Boot.
26:36Wie meinen Sie das?
26:36Dass Sie jetzt genauso verdächtig sind.
26:41Ja.
26:42Denken Sie mal darüber nach.
26:54Das liebe ich ja.
26:55Zwei, die sich gegenseitig ein Alibi geben, was man nicht nachprüfen kann.
27:00So, bitte schon.
27:02Ah, Herr Brock.
27:03Bitte, kommen Sie.
27:07Gehen Sie schon mal durch.
27:082,2 Promille in der Atemluft.
27:22Jetzt haben wir Mittag.
27:24Bei einem Abbau von 0,1 Promille in der Stunde.
27:27Zagt man, macht das knapp drei Promille.
27:30Drei Promille.
27:32Da kannst du dich an gar nichts mehr erinnern.
27:33Noch nicht mal, ob es geschmeckt hat.
27:35So.
27:38Beide haben diesen Hachmann gehasst, weil er ihnen die Firma kaputt gemacht hat.
27:41Also, beide haben ein Motiv.
27:46Und keiner ein wirkliches Alibi.
27:47Aber trotzdem können wir keinen von den beiden hier behalten, weil wir keine Beweise haben.
27:53Und dann steht dann auch die Aussage von diesem Taxifahrer, der will einen jungen Mann gesehen haben mit einer Baseballkappe.
27:58Und nicht zwei alte Herren.
27:59Hast du mal das Protokoll, dann?
28:03Da ist auch seine Visitenkarte dabei.
28:06Das Taxiunternehmen gehört seinem Vater.
28:08Armin Heise studiert Theaterwissenschaften.
28:10Taxi fährt er nur in den Semesterferien.
28:12So, damit lernen Sie auch fürs Erste schon wieder einlassen.
28:23Herr Kollege, bringen Sie die Herrschaften bitte nach draußen.
28:26Aber Herr Böhme, Sie fahren.
28:27Herr Böhme, Sie fahren.
28:57Herr Böhme, Sie fahren.
29:27Herr Böhme, Sie fahren.
29:57Tja, sowas kommt von sowas.
30:02Na, wie geht's?
30:04Ja.
30:05Haben Sie Angst vor mir?
30:10Sie bieten sich bloß nicht drauf ein.
30:12Warum sind Sie denn weggerannt?
30:15Ist Ihnen das nicht peinlich?
30:20Was denn?
30:22Dass Sie auf die einfachste Frage keine Antwort haben?
30:26Mit wem waren Sie denn hier verabredet?
30:28Wie kommen Sie denn darauf?
30:29Warten Sie mal einen Moment.
30:30Ich muss mich mal kurz ausruhen.
30:32Wie kommen Sie denn darauf, dass ich hier verabredet bin?
30:35Weil Sie keinen Führerschein haben.
30:36Was macht denn jemand, der keinen Führerschein hat im Parkhaus?
30:39Wenn Sie Ihre Mutter oder Ihre Freundin hätten treffen wollen, dann wären Sie ja nicht weggerannt, oder?
30:44Ja, kommen Sie.
31:00Ja, ja, das kann doch nicht so lange dauern, ein paar Fotos zu entwickeln.
31:03Heute noch.
31:05Na, das beruhigt dich.
31:08Ja, auf meinen Tisch.
31:10Danke.
31:15Ja, nun, trauen Sie sich.
31:18Das ist Yvonne Hachmann.
31:20Hallo, guten Tag.
31:22Arne.
31:22Ach, mit Höflichkeiten hat das nicht so.
31:24Was ist, ist Sie verletzt?
31:26Wir waren beim Arzt, der sagt, es ist nicht der Rede wert.
31:28Ist ja auch nicht Ihr Fuß.
31:30Nehmen Sie doch Platz.
31:31Wir beiden sind uns in einem Parkhaus zufällig über den Weg gelaufen.
31:37Sie war da mit jemandem verabredet, aber Sie will mir partout nicht sagen, mit wem.
31:42Möchten Sie etwas trinken?
31:43Lassen Sie mich in Ruhe.
31:44Warum?
31:45Ich habe nur höflich gefragt, ob Sie was trinken wollen.
31:49Was wollen Sie eigentlich von mir?
31:50Dass Sie uns ein paar Fragen beantworten.
31:53Sie verschwenden Ihre Zeit.
31:57Gut.
31:58Dann trinke ich erst mal einen Kaffee.
32:06Wollen wir Sie nicht lieber fesseln?
32:08Oh ja.
32:10Aber vorher trinke ich noch einen Kaffee.
32:12Sie können mich mal.
32:19Wo ist denn eigentlich Siska?
32:21Danke.
32:21Bei Brock.
32:22Schon wieder?
32:23Ja.
32:24Brock wird angeblich erpresst.
32:39Das schätzen wir.
32:42Fünf.
32:44Vierehalb.
32:45Tag.
32:55Wann hat der Mann angerufen?
32:56Von einer Dreiviertelstunde.
32:58Was hat er gesagt?
32:59Er hat gesagt, 30.000 Euro und dann wird er mich entlasten.
33:04Das ist keine Erpressung.
33:06Ein Angebot ist das.
33:08Von jemandem, der zu wissen glaubt, dass Sie der Mörder nicht sind.
33:11Vielleicht der Mörder selber, der noch ein Geschäft machen will.
33:16Also erstens weiß ich, dass ich nicht schuldig bin.
33:18Und zweitens habe ich keine 30.000 Euro.
33:21Haben Sie die Stimme wieder erkannt?
33:24Nein.
33:26Hat er gesagt, ob er sich nochmal meldet?
33:28Ja.
33:29Gut.
33:31Dann werden wir hier eine Fangschaltung installieren.
33:33Das interessiert mich schon sehr, wer dahinter steckt.
33:35Und dann sagen Sie ihm die 30.000 zu, Herr Brock.
33:38Ja?
33:39Also, ich schicke Ihnen meine Leute vorbei.
34:02Wir sprechen uns noch.
34:03Da können Sie sicher sein.
34:05Das glaube ich nicht.
34:08Ich bin es gut, ich höre.
34:11Guten Abend.
34:13Ja, guten Abend, Herr Siska.
34:15Hallo.
34:15Was haben Sie denn da drin gemacht?
34:17Fotoshooting für einen Wettbewerb.
34:19Ach, den gewinnen Sie bestimmt.
34:20Sie wollten mit mir über Yvonne reden?
34:22Ja.
34:23Aber ich habe Ihnen schon gesagt, ich habe nicht viel Zeit.
34:25Ja, dann würde ich vorschlagen, gehen wir noch da rein.
34:26Dann kann ich gleich was einkaufen.
34:28Von mir aus?
34:30Also, was wollen Sie wissen?
34:32Was will ich wissen?
34:32Ja, hat sie Ihnen gegenüber irgendwas gesagt oder ist Ihnen etwas aufgefallen an ihr?
34:37Ja.
34:38Bitte.
34:38Danke.
34:39Ist es.
34:41Guten Abend.
34:42Ich habe sie gestern vom Zug abgeholt.
34:44Aber sie war schon einen Tag vorher in München.
34:47Sie hat sich mit einem Mann getroffen.
34:49Jemand hat sie gesehen.
34:51Sind Sie keine Freundinnen mehr?
34:54Ich weiß nicht.
34:55Sie hat mich angelogen.
34:57Sie liegt viel in letzter Zeit und macht sich ziemlich wichtig.
35:00Ich glaube, sie hat ein Selbstwertproblem.
35:01Das stimmt.
35:03Wissen Sie etwas über diesen Mann?
35:06Nein.
35:09Hat sie mit Ihnen darüber gesprochen oder Andeutungen gemacht, dass Ihr Stiefvater sie...
35:17Sie missbraucht hat, meinen Sie?
35:19Ja.
35:20Das habe ich auch gedacht, als sie mich gefragt hat, ob sie bei mir übernachten kann.
35:26Ich war dabei, als sie zu ihrer Mutter gesagt hat, dass sie keinen Fuß mehr in dieses Haus setzt, solange Bernd Hachmann da ist.
35:32Was hat sie gesagt?
35:34Und Sie haben sie nicht gefragt, warum sie das gesagt hat?
35:36Doch, natürlich habe ich das.
35:39Aber sie hat nichts gesagt.
35:42Ich habe heute Vormittag ihre Reisetasche zu ihr nach Hause gebracht.
35:48Ich habe beim Packen ihr Tagebuch gefunden.
35:52Und? Gelesen?
35:56Es war genau umgekehrt.
35:58Yvonne hat versucht, ihren Stiefvater zu verführen.
36:01Aber Hachmann hat sie abblitzen lassen.
36:03Ich erinnere mich an eine Eintragung vom letzten Wochenende.
36:08Er hat mich sogar geschlagen und hat gesagt, er würde alles Mama sagen.
36:13Jetzt werde ich mir was ausdenken, wie ich ihn bestrafen kann.
36:18Gut. Nochmal zurück zu diesem Mann, mit dem Sie sich getroffen haben.
36:21Dazu kann ich Ihnen wirklich nichts sagen. Das müssen Sie sich selber fragen.
36:25Aber verraten Sie ja bitte nicht, dass ich Ihr Tagebuch gelesen habe.
36:27Versprochen.
36:29Ich kapiere das einfach nicht.
36:31Ich komme da hin, will die Klamotten abholen und der führt mich vor einen Haufen Asche.
36:37Er hat alles verbrannt.
36:39Wie, wie?
36:41Wie, was soll das heißen, verbrannt?
36:43Es gibt kein anderes Wort dafür.
36:45Oder ist er dann lieber in Flammen aufgegangen?
36:47Das ist scheiße, Hane!
36:50So ein idiotischer Anfängerfehler!
36:56Ja, richtig!
36:57Ein Grund, den Beruf an den Nagel zu hängen!
36:59Ja!
37:00Was ist denn hier passiert?
37:02Hane war bei Böhme, um die Klamotten von Prox sicherzustellen.
37:05Die verdreckten Klamotten.
37:06Und was findet er einen Haufen Asche?
37:11Böhme hat gesagt, die Sachen hätten bestialisch gestunken.
37:14Und er hat natürlich nicht daran gedacht, dass sie für die Ermittlungen wichtig sein könnten.
37:19Ja, wir ja wohl auch nicht, sonst hätten wir uns früher darum gekümmert.
37:22Wahrscheinlich waren das die einzigen Beweise, mit denen wir den Prox hätten festnageln können.
37:27Ja, vermutlich waren Schmauchspuren an den Klamotten.
37:29Zum Beispiel!
37:39Es tut mir leid.
37:41Ich nehme das auf meine Kappe.
37:44Ich hätte daran denken müssen, als der Böhme mir heute Mittag von diesem Kleiderwechsel erzählt hat.
37:50Ja.
37:52Ja.
37:53Schämen Sie sich.
37:54Ja, das tue ich auch.
37:55Ja, und für Sie gleich mit. Sie waren doch auch mit dabei.
38:00Ich schlage vor, wir rechnen das gegen Ihre gelegentlichen Geistesblitze auf.
38:07Hat der Erpresser sich nochmal gemeldet?
38:08Nein.
38:10Vermutlich hat Brock die Sache erfunden.
38:15Ja.
38:17Wiegand, Kippo, München.
38:18Ja, Moment.
38:21Ist für Sie, Frau Hachmann.
38:24Ja, Siska?
38:26Ja, Karin Hachmann hier.
38:28Es, ähm, es gibt etwas, worüber ich mit Ihnen sprechen möchte.
38:32Könnten Sie zu mir rauskommen?
38:34Ja, klar.
38:36Bin sofort bei Ihnen.
38:37Wiederhören.
38:40Kommen Sie, Wiegand.
38:41Geht wieder los.
38:42Wieso?
38:42Sie will mit Ihnen reden.
38:48Mann, es ist Samstagabend.
38:50Genau genommen Spätabend.
38:51Ja, das ist richtig.
38:57Es ist Samstagabend ziemlich spät.
38:58Für mich auch.
39:00Ja.
39:04Ja, sind wir noch im Team, oder?
39:06Dann gehst du aber auch noch nicht nach Hause.
39:24Bis morgen, Halle.
39:32Morgen, bis Sonntag.
39:36Ist Ihre Tochter zu Hause?
39:37Nein.
39:42Wissen Sie, wo sie ist?
39:47Nein, das weiß ich nicht.
39:49Aber sie war hier.
39:51Sie sind furchtbar geworden und ist wieder weggegangen.
39:54Sie war bei Ihnen.
39:56Ja.
39:56Ich möchte Sie um etwas bitten.
40:01Lassen Sie Yvonne in Ruhe.
40:02Sie hat nichts mit dem Mord der Mann und Mann zu tun.
40:04Ja.
40:07Wussten Sie, dass sie schon am Tag vor dem Mord in München war
40:10und sich mit einem Mann getroffen hat?
40:15Nein, das wusste ich nicht.
40:16Aber ich bin sicher, dass Sie in die falsche Richtung ermitteln.
40:20Mein Mann und meine Tochter haben sich immer sehr gut verstanden.
40:23Ich weiß.
40:24Ich habe meinen Mann umgebracht.
40:31Nicht direkt.
40:33Auch nicht absichtlich.
40:36Aber vermutlich bin ich der Auslöser für diesen Mord.
40:54Benjamin an Daphne.
40:58Daphne an Benjamin.
41:04Das sind Liebesbriefe.
41:06Per E-Mail.
41:08Sie sind Daphne?
41:09Ja.
41:11Und wer ist Benjamin?
41:14Das weiß ich nicht.
41:15Wir schreiben uns seit einem halben Jahr.
41:19Zweimal die Woche.
41:22Und Sie haben nie versucht herauszufinden, wer Ihr Briefpartner ist?
41:27Nein.
41:31Aber er hat meine Telefonnummer herausbekommen.
41:35Ich weiß auch nicht, wie.
41:39Wahrscheinlich kennt er jetzt auch unsere Adresse.
41:43Gestern Abend hat er mich angerufen.
41:45Kurz bevor mein Mann kam.
41:48Er wollte, dass wir uns sehen.
41:49Aber das habe ich abgelehnt.
41:52Gehen Sie doch da bitte mal rein.
41:53Da sind Sie.
42:06Das war ich nicht.
42:09Das habe ich nicht geschrieben.
42:11Da müsste sich doch jemand mit Ihrem Passwort in den Briefwechsel eingeloggt haben.
42:17Haben Sie vor, sich von Ihrem Mann zu trennen?
42:21Nein, nein, nein, nimmer. Ich habe ihn geliebt.
42:24Das passt aber gar nicht zusammen.
42:30Sie müssen das verstehen.
42:34Mein Mann war jemand, der seine Gefühle nie zeigen konnte.
42:39Der auch nie darüber reden konnte.
42:44Wir waren sehr unterschiedlich.
42:47Na gut, die meisten Menschen lernen erst mit der Zeit damit umzugehen.
42:51Ich leider nicht.
42:53Mir hat immer was gefehlt.
42:56Ich...
42:57Ich brauchte jemanden, mit dem ich über alles sprechen konnte.
43:02Das war schön.
43:04Das habe ich sehr genossen.
43:04Der Telefonanschluss gehört zu dem Gemüsegeschäft in Rosenheim.
43:12War aber leider nur der Anrufbeantworter dran.
43:13In Rosenheim?
43:14In Rosenheim?
43:15Geht da nicht Ihre Tochter aufs Internat?
43:22In der Nähe, ja.
43:24Ja, aber sie weiß nichts von dem Briefwechsel.
43:28Sie hat ja nicht mal ein Passwort.
43:32Wer weiß.
43:35Und jetzt vermuten Sie also, dass dieser Benjamin Ihren Ehemann umgebracht hat.
43:40Vielleicht haben Sie recht und er hat wirklich geglaubt, dass Ihr Ehemann mit seinem Glück im Wege steht.
43:45Entschreckliches Missverständnis.
43:49Missverständnis?
43:50Ich darf da mal einen Brief zitieren von Ihnen, vom 15. August.
43:56Mein lieber Benjamin.
43:58Sie wissen, dass ich verheiratet bin?
44:00Ja, das wissen Sie.
44:03Schade, dass wir uns nicht früher begegnet sind.
44:05Auf ewig schade, mein Freund.
44:11Kann man das missverstehen?
44:16Ich bitte Sie.
44:19Dieser Benjamin, das...
44:22Dieser ganze Briefwechsel, das ist doch...
44:26Das ist ein Traum, eine Illusion, ein Spiel.
44:29Mit dem Feuer, das Sie kräftig geschürt haben.
44:35Ich habe mich so sicher hinter meinem Decknamen gefühlt.
44:39Ja.
44:41Und nun sind Sie wachgerüttelt worden und sehen, was Sie da losgetreten haben.
44:47Hm?
44:48Ja.
44:51Ich habe es.
44:52Die E-Mails sind aus einem Internetcafé in der Grabmaierstraße abgeschickt worden.
44:57Wann schreiben Sie ihm das nächste Mal?
44:59Ich habe ihm am Telefon gesagt, dass ich mich am Sonntag wieder bei ihm melden werde.
45:04Das ist morgen.
45:05Um die übliche Zeit.
45:07Das wäre dann wieder zwischen zehn und elf.
45:10Ja.
45:13Wie heißt der Mann?
45:15Das wissen wir nicht.
45:16Leider wissen wir auch nicht, wie er aussieht.
45:18Wie kann ich Ihnen da helfen?
45:20Tja, na gut, wir nehmen an, dass er seit einem halben Jahr hierher kommt
45:23und regelmäßig zweimal die Woche E-Mails verschickt.
45:25Und zwar vormittags zwischen zehn und elf.
45:28Dann weiß es, wen Sie meinen.
45:30Dunkles Haar, sportlich, so Mitte zwanzig, schätze ich.
45:33Aber ich weiß auch nicht, wie er heißt.
45:36Und leider sehe ich ihn jetzt nicht.
45:39Vielleicht kommt er noch.
45:41Ja, gut, dann warten wir einfach noch ein Weilchen.
45:43Gibt es hier einen Hinterausgang?
45:45Ja, an den Toiletten vorbei.
45:46Danke.
45:48Äh, Moment.
45:50Da ist der.
45:54Ach, das gibt es ja nicht.
45:55Das glaube ich jetzt nicht.
45:58Der Taxifahrer.
46:00Komm, der muss uns ja hier nicht sehen.
46:02Danke.
46:02Danke.
46:02Danke.
46:08Danke.
46:09Danke.
46:14Danke.
46:15Trachten, na, nicht so eilig.
46:42Kollege will auch noch mit.
46:43Sind Sie bewaffnet?
46:45Das ist aber eine selten blöde Frage.
46:46Klar habe ich mich bewaffnet.
46:48Okay.
46:52Fahren Sie lieber.
46:53Komm, rutsch rüber.
46:57Und ganz ruhig, ja?
46:59So, die Herrschaften.
47:01Wo soll es denn hingehen?
47:03Ins Präsidium, bitte.
47:04Herr Brock, das ist aber eine Überraschung.
47:30Das ist eine alte Gewohnheit.
47:34Sonntags nach der Messe bin ich immer meine Baustellen abgefangen.
47:37Ich weiß.
47:38Wollen Sie reinkommen?
47:39Danke.
47:40Ja, diese war der Grabgesang.
47:48Das letzte Projekt, das unter dem Namen Brock angefangen wurde.
47:52Wie läuft es denn so?
47:54Na ja, ich will mich nicht beklagen.
47:57Aber ein Familienbetrieb ist das nicht mehr.
48:00Kann ich mich umsehen?
48:01Bitte.
48:01Aber gerne, natürlich.
48:02Kann ich Sie im Moment allein lassen.
48:04Will mir nur was zum Essen holen.
48:09Sie sind also Benjamin, der E-Mail-Partner von Karin Hachmann.
48:13Das habe ich doch schon zugegeben.
48:17Ist das strafbar, einer Frau romantische Briefe zu schreiben, oder was?
48:19Nicht doch.
48:20Aber dieser Benjamin steht im Verdacht, den Mord begangen zu haben.
48:23Und das ist sogar äußerst strafbar.
48:26Sie machen den Mord an Hachmann?
48:28Das ist doch lächerlich.
48:29Ja, immerhin waren Sie ja doch nicht nur zufällig in der Nähe des Tatorts,
48:32wie Sie ursprünglich zu Protokoll gegeben haben.
48:35Nein.
48:36Woher hatten Sie die Adresse?
48:38Ja, von der Tochter.
48:40Sie hat mir unter dem Decknamen Ihrer Mutter eine E-Mail geschrieben.
48:43Mit einer Telefonnummer, die ich anrufen sollte.
48:46In Rosenheim?
48:47Ja, wenn Sie schon alles wissen, dann...
48:49Weiter.
48:51Ja, am nächsten Tag haben wir uns getroffen.
48:54In einem Lokal in der Maximilianstraße.
48:57Was wollte sie?
48:59Ja, sie war nicht gut zu sprechen auf ihren Stiefvater.
49:02Warum, weiß ich nicht.
49:05Und sie hat gesagt, es wäre ihr sehr recht, wenn ich Ihre Mutter näher kennenlernen würde.
49:09Und dann hat sie mir die Adresse und die Telefonnummer gegeben.
49:12Und dann sind Sie zu dem Haus gefahren, um den Hachmann umzubringen.
49:15Nein, verdammt noch mal.
49:16Warum hätte ich denn das tun sollen?
49:19Weil Ihnen klar geworden war, dass der Ehemann dem Glück,
49:23das Sie in Ihren Briefwechsel mit Karin Hachmann immerzu beschrieben habe, im Wege stand.
49:27Ist doch ganz logisch, oder?
49:29Und dazu das schöne Haus und ein paar Millionen werden ja auch noch auf dem Konto sein.
49:33Ach nein, das ist doch völliger Blödsinn.
49:34Mensch, ich bin da hingefahren, weil ich sehen wollte, wie diese Frau, die ich ja nur aus Ihren Briefen kannte, wie die aussieht,
49:42wie sie lebt und was sie für einen Mann hat.
49:45Mehr nicht.
49:46Wie lange waren Sie vor dem Haus?
49:48Eine halbe Stunde.
49:51Und die nächste Frage werde ich Ihnen auch gleich beantworten.
49:53Ja, ich habe die Schüsse gehört, obwohl ich das beim ersten Mal verneint habe.
49:57Und dann haben Sie eine Personenbeschreibung erfunden, weil Sie plötzlich auf die Idee gekommen sind,
50:02den Mann, den Sie wirklich gesehen haben, zu erpressen.
50:09Hallo, sind wir noch da?
50:13Keine Antwort?
50:16Keine Antwort.
50:17Ich habe genug gesagt.
50:23Das glaube ich ganz und gar nicht.
50:24Kennen Sie diese Autonummer?
50:31Diesen Abdruck haben wir in Ihrem Taxi gefunden.
50:35Ja, na schön, gut.
50:37Ja, ich bin ihm nachgefahren.
50:40Ich kann Ihnen sogar sagen, an welcher Stelle er die Tatwaffe in die Isar geworfen hat.
50:44So.
50:46Am nächsten Tag habe ich ihn angerufen und 30.000 Euro von ihm verlangt.
50:51Aber als ich gehört habe, dass der Typ pleite ist und bei ihm sowieso nichts zu holen ist,
50:54da habe ich das natürlich sein lassen.
50:57Wo wurde die Tatwaffe entsorgt?
50:59An der Reichenbachbrücke.
51:01Da waren zwei Männer im Auto, haben Sie das nicht gesehen?
51:03Nee, da war kein anderer.
51:05Gut.
51:07Damit ist Böhmis Rettungsversuch hinfällig.
51:10Ja, und nehmen Sie ein paar Taucher mit.
51:16Vielen Dank.
51:17Wirklich, sehr freundlich.
51:19Wir sind für jeden Tipp dankbar, wissen Sie?
51:20Ja.
51:20Ja.
51:24Stopp.
51:29Was hier?
51:30Ja, genau an dieser Stelle war das.
51:32Da brauchen wir doch keine Taucher.
51:34Und da sehen Sie irgendwo Wasser?
51:36Nee.
51:37Das war ja dunkel.
51:40Ja, tut mir leid.
51:41Ja, mir auch.
51:42Für Sie.
51:43An dem Seetest kommen Sie nämlich nicht mehr vorbei.
51:45So, dann bestellen Sie die Taucher mal wieder ab.
51:47Trommeln Sie Ihre Leute zusammen.
51:48So schwer kann das ja nicht sein, weil dieser präzisen Ortsbeschreibung des jungen Mannes hier.
51:53Wir suchen eine 765er Glock.
51:55Ja?
51:55Dann nehmen Sie diesen Sehbehinderten wieder mit.
51:57Machen wir.
52:02Siska?
52:04Ja, Wiegern?
52:05Ja, dann müssen wir ihn suchen.
52:10Na gut, vielleicht weiß der Böhme was.
52:12Der kommt da gerade, ja?
52:14Ja, ich melde mich.
52:15Brock ist verschwunden.
52:16Ja, ich weiß.
52:17Der Böhme hat gerade einen Anruf bekommen von dem Wachmann einer ehemaligen Brock-Baustelle.
52:22Sein Auto steht da bereits seit einer Stimme.
52:24Von Brock selber keine Spur.
52:25Er fürchtet, er könnte sich etwas antun.
52:27Das befürchte ich auch.
52:28Er war gestern schon so eigenartig.
52:30Wo ist die Baustelle?
52:31Rosenaustraße.
52:31Ich habe ihn entdeckt, er ist da oben.
52:53Er betet.
52:55Er wird irgendwas in der Hand.
52:58Es sieht aus wie ein Foto.
53:01Können Sie den Ausleg auf das Haus schwenken?
53:03Das kann ich nicht, ich bin Bauleiter.
53:05Ruf die Feuerwehr an.
53:07Ja, wir brauchen ein Sprungtuch, danke.
53:08Das schaffen die nicht, er springt doch hier in einem Moment.
53:19Hanne, Hanne, gehen Sie da rauf.
53:20Wir versuchen ihn abzuwenken, ja?
53:22Ja, nicht klar.
53:22Was haben Sie vor?
53:29Ja, worauf sieht er denn aus?
53:30Nach einer Tornübung?
53:31Ist doch viel zu gefährlich.
53:32Ich muss da jetzt raus.
53:34Lass es das sein.
53:35Glauben Sie, ich mache das hier zum Vergnügen?
53:37Wer soll es denn machen?
53:39Ich kann mir auch mal ein schöneres vorstellen.
53:41Brock, Mensch, Brock!
53:55Nehmen Sie doch Vernunft an!
53:58Kommen Sie runter!
53:58Kommen Sie runter!
54:28Brock, warum wollen Sie das tun?
54:35Auch wenn Sie verzweifelt sind.
54:37Das ist doch keine Lösung.
54:42Brock, ich bitte Sie.
54:44Brock, bleiben Sie ruhig.
54:46Wir holen Sie da runter.
54:58Brock, warum wollen Sie es machen?
55:25Es hat doch keinen Sinn.
55:27Das lohnt sich doch gar nicht.
55:33Das sind Sie wahnsinnig, Mann.
55:35Bleiben Sie stehen!
55:36Sie werden noch abstürzen.
55:37Herr Brock, ganz ruhig.
55:38Ich bin ganz ruhig.
55:41Sie werden mich nicht überreden.
55:42Wenn man weiterleben will, muss man selbst davon überzeugt sein.
55:47Sie können mich nicht überzeugen.
55:50Das kann nur der liebe Gott.
55:51Herr Brock, kommen Sie.
55:52Ich lasse mich zufrieden.
55:56Gehen Sie mir Ihre Hand, Herr Brock.
55:58Nein!
55:58Nein!
55:59Ich lasse mich zufrieden.
56:29Das ist sein Sohn.
56:49Er ist genauso gestorben wie er.
56:55and Lars.
57:11harsh macht die Frage.
57:12сожалению.
57:12Ich lasse mich zufrieden.
57:14Ich lasse mich zufrieden.
57:16InSie.
57:16Ich lasse mich, oder ich sie lleva.
57:17Wir wegf enam暑 Schnau.
57:18Ich läß mich zufrieden.
57:19Ich lasse mich aufgleiche,
57:20ich lasse mich zufrieden,
57:21meine ich zufrieden.
57:23Ich lasse mich zufrieden.