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  • vor 7 Monaten
Während Mohr sich mit einer entlaufenen Kuh herumärgern muss, werden Ulrich und Korbinian zu einem Doppelmord auf einen Campingplatz gerufen. Der Campingplatz-Besitzer Peter Jeschek und die Camperin Claudia Dahlmann wurden erschossen. Da eine wertvolle Münzsammlung gestohlen wurde, gehen die Cops zunächst von Raubmord aus. Der verarmte Unternehmer Sebastian Huter, ebenfalls Dauercamper, gerät in Verdacht. Doch im Laufe der Ermittlungen tauchen weitere Verdächtige auf. So etwa die ehemalige Kunstschützin Estella Alexander, die mit ihrer Tochter Gina auf dem Campingplatz lebt. Estella Alexander hasste Jeschek, weil er ihrer Tochter den Kopf verdreht hatte. Schlimmer noch: Gina hatte daraufhin beschlossen, gegen den Willen ihrer Mutter in Rosenheim zu bleiben und keine Artisten-Karriere zu beginnen.
Als die Cops herausfinden, dass die beiden Ermordeten ein Verhältnis hatten, gerät auch der Ehemann der Toten in ihr Visier. Das komplizierte Geflecht aus Lügen und Geheimnissen können sie erst entflechten, als ihnen die von Mohr „verhaftete“ Kuh zu Hilfe kommt. Sie erweist sich als ein wichtiger Zeuge. Leo wendet sich vertrauensvoll an Ulrich, als er in Maries Handtasche einen anonymen Verehrerbrief findet. Die Geschichte bekommt weitere Brisanz, als ein zweiter Brief auftaucht. Erst als Korbinian die Schrift des Verehrers zu erkennen glaubt, kommt Licht in das Dunkel der heimlichen Leidenschaft … (Text: ZDF)

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Transkript
00:00Norddeutscher Rundfunk 2021
00:23Morgen, Leo.
00:28Was ist in Ordnung mit dir, Leo?
00:31Nein, eigentlich nicht.
00:34Was ist mit der Marie?
00:36Merkt man mir das so?
00:38Ehrlich gesagt schon.
00:43Was gibt's?
00:45Ulrich, was tätst du machen, wenn du rein zufällig
00:52einen Liebesbrief finden tätst, der an deine Freundin gerichtet ist?
00:55Was ist irgendwie anders in letzter Zeit?
01:01Wie?
01:03Besonders nett zum Beispiel.
01:05Ja, nein, eigentlich nicht.
01:08Dann ist auch nichts.
01:09Warum?
01:11Leo, wenn sie besonders nett wäre, ja?
01:14Dann würde es heißen, dass sie ein schlechtes Gewissen hat
01:15und deswegen besonders nett ist.
01:17Verstehst?
01:19Na.
01:20Du bist ja endlich.
01:21Wo warst du denn so lange?
01:22Ich warte und warte.
01:23Hast du meine Taschen?
01:24Da ist sie ja.
01:25Morgen, Ulrich.
01:26Jetzt komm, beeil dich.
01:27Was ist denn los mit dir?
01:28Ja, gar nix, Scherz.
01:30Alles normal.
01:32Jetzt weiß ich, was du meinst.
01:34Also nach deiner Theorie müsste ja alles in bester Ordnung sein.
01:39Servus, servus.
01:41Morgen.
01:42Guten Morgen.
01:43Herr Kollege, meine Augen streicht schon wieder.
01:45Würden Sie mich mitnehmen?
01:46Natürlich, denkst du.
01:48Ja, danke.
01:52Geht aber ein Tusch.
01:54Die rechte Schachterweihrunde.
01:55Oh Gott, du armer, komm mal.
02:16Komm mal.
02:18Ich zeig dir deinen Lieblingsbaum, ja?
02:20Oh, mein Mäuschen.
02:21Ja, schön.
02:25So, guck mal, mein Schätzchen.
02:27Hier ist dein Lieblingsbaum.
02:28Oh, da kannst du fein machen, hm?
02:29Ja, toll.
02:30So, guck mal, mein Schätzchen.
02:31Hier ist dein Lieblingsbaum.
02:32Oh, da kannst du fein machen, hm?
02:33Ja, toll.
02:35So, guck mal, mein Schätzchen.
02:41So, guck mal, mein Schätzchen.
02:46Hier ist dein Lieblingsbaum.
02:49Da kannst du fein machen, hm?
02:51Ja, toll.
02:52Toll!
03:03Komm mal mit, komm!
03:10Schön leise.
03:22Komm!
03:32Shh!
03:52Ich bin froh, dass ich bei der Kripo bin.
04:00Es ist noch zu heiß. Wir bleiben kühl.
04:22Ich bin froh, dass du dich nicht anpackst mit deinem Vanillepomber.
04:26Das ist eine neue Freundin, Herr Mohr.
04:28Wir wollen sonst die Dame nicht vorstellen.
04:31Nein, sie ist irgendwo ausgekommen und dann hat sie randaliert.
04:35Dabei ist erheblicher Sachschaden entstanden.
04:38Jetzt habe ich sie sichergestellt
04:40und wir werden gemeinsam herausfinden, wer der Besitzer ist.
04:52Sie haben ja offensichtlich nichts zu tun.
04:55Vorsicht, Herr Mohr, wir sind noch ein Mittel.
04:57Wir sind einer Speiseeisschiebebande auf der Spur.
05:00Du schmarrn.
05:01Jetzt kimmelig sind wir gegen.
05:22Janee?
05:23Kann man sich nicht mehr den Schaden dabei machen?
05:25Auf geht's.
05:27Das ist alles gut.
05:36grü PBB
05:37Lehr Chile
05:42Giba
05:43Ungronste
05:45Gäste
05:48Giba
05:49Wir legen siepersonen.
05:51Michi, ich hab schon von Maniküren gehört und von Petiküren, auch schon von Waldküren.
06:13Aber was du machst, wir nehmen das Horniküren, oder wie?
06:18Wir sichern Spuren.
06:21Lackspuren, rote und blaue.
06:24Aber das interessiert dich sicher eh nicht.
06:26Nicht wirklich.
06:27Vielleicht gehst du mit deinen Kollegen auf einen Kaffee, auf einen Eiskaffee.
06:32Eiskaffee, das ist eine Idee.
06:38Kaum redest du, Teufel.
06:40Servus, seit Zufall, ich wollte anrufen und fragen, ob wir auf einen Eiskaffee gehen.
06:46Was?
06:47Ah, mir ist recht, ich warte hier rund.
06:50Bis gleich.
06:51So.
06:52Ja.
06:53Was ist jetzt?
06:54Geht's auf ein Eiskaffee?
06:55So was ähnliches.
06:56Viel Spaß.
06:57Danke.
06:58Servus, Albert.
06:59Servus, der Tod ist etwa zwischen acht und neun eingetreten.
07:04Der Mann hat einen Schuss ins Bein und einer ins Herz getroffen.
07:07Und die Frau einen in die Halsschlagader.
07:08In die Halsschlagader?
07:09Ja.
07:10Servus.
07:11Ja, und sonst?
07:17Du, der Rest wie immer nach der Obduktion.
07:20Ja, wie immer.
07:20Und die Täter nach der Ermittlung.
07:33und die Täter nach der Ermittlung.
07:42Ernst?
07:45Bei dem Schrank schaut es sich genauer an.
07:49Der Tote war der Campingplatzbesitzer, heißt Peter Jeschek.
07:53Die Frau hat zusammen mit ihrem Mann Urlaub gemacht.
07:56Claudia Dahmer heißt sie.
07:57Wo ist der Mann?
07:58Beruflich unterwegs.
07:59Ist aber bereits verständigt und auf dem Weg hierher.
08:01Wo gehen wir eigentlich hin?
08:03Zum Wohnwagen von die Dahlmanns.
08:05Kommt ihr mit?
08:06Ja, klubisch.
08:13Leute, erzählen Sie sich, dass der Jeschek in seinem Büro eine Münzsammlung
08:16im Wert von über 50.000 Euro gehabt hat.
08:19Hier auf dem Campingplatz? Warum nicht auf der Bank?
08:22Der Pfarrer Pleite und wollte es verkaufen.
08:24Pleite? Bei der Lage, da habe ich doch ein Leben lang ausgesucht.
08:27Sagen Sie, hat das einen bestimmten Grund, das ihn zu verfolgen?
08:30Verfolgen?
08:31Verfolgen, ja.
08:32Wollen Sie uns was erzählen?
08:33Äh, ich?
08:34Wollt eigentlich...
08:35Mein Name ist Huter.
08:36Ich habe dieses Wohnmobil da vorne am Wasser und wollte eigentlich...
08:40Eine Aussage machen?
08:41Nein, ich habe nichts gesehen.
08:42Haben Sie vielleicht was gehört?
08:44Und Schuss oder so?
08:45Nein, nein.
08:46Nichts dergleichen.
08:47Wollen Sie uns eine Geschichte erzählen?
08:48Wann haben wir los und wir haben noch einiges vorhat?
08:50Ja, ja, selbstverständlich, natürlich.
08:52Also, die Frau Alexander, Estella Alexander, obwohl ich weiß ja nicht mehr, ob die wirklich
08:57so heißt.
08:58Ich war früher mal im Zirkus oder so.
09:00Jedenfalls die und der Jeschek, bei denen, da sind die Fetzen geflogen.
09:04Die Fetzen?
09:05Geflogen?
09:06Und weshalb?
09:07Weil der...
09:08Weil der Jeschek und die Tochter von der Alexander ein Verhältnis hatten.
09:14Na...
09:17Sagen Sie mal, sind Sie hier Dauercamper oder machst du hier Urlaub oder auf der Durchreise?
09:21Ich wurde in München.
09:22Ah ja.
09:23Hab dort mein Geschäft.
09:24In der Baufirma.
09:25Aber bei diesem Sommer ist man ja gern hier draußen.
09:28Wiedersehen.
09:29Wiedersehen, Herr Huter.
09:32Ja, das verstehe ich nicht.
09:35Es ist dreimal geschossen worden, aber niemand hat was gehört.
09:38Das heißt, entweder die halten alle zusammen oder der Täter hat einen Schalldämpfer genutzt.
09:42Denken Sie an einen Auftragskiller?
09:44Unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen.
09:47Oder da draußen wollte jemand die Urlaubsruhe der anderen nicht stören, weil sie hier so friedlich
09:52ist.
09:53Wahr.
09:54Richtig.
09:55Richtig.
09:56Richtig.
09:57Richtig.
09:58Richtig.
09:59Richtig.
10:00Richtig.
10:01Richtig.
10:02Richtig.
10:03Richtig.
10:04Richtig.
10:05Richtig.
10:06Richtig.
10:07Richtig.
10:08Richtig.
10:09Richtig.
10:10Richtig.
10:11Richtig.
10:12Richtig.
10:13Richtig.
10:14Richtig.
10:15Richtig.
10:16Richtig.
10:17Richtig.
10:18Richtig.
10:19Richtig.
10:20Richtig.
10:21Richtig.
10:22Richtig.
10:23Richtig.
10:24Richtig.
10:25Richtig.
10:26Richtig.
10:27Richtig.
10:28Richtig.
10:29Richtig.
10:30Richtig.
10:31Richtig.
10:32Richtig.
10:33Richtig.
10:34Richtig.
10:35Richtig.
10:36Naja, mein Herr Kommissar.
10:37Richtig.
10:38Richtig.
10:40Was soll die Frage.
10:41Wollen Sie meine Waffen sehen?
10:42Alles eingetragen.
10:43Richtig.
10:44Alles registriert.
10:46Und ich hab nen Waffenschein.
10:49Alles legal!
10:50Sie können sich ganz andere Gedanken machen.
10:53Sehen Sie, ich bin Kunstschützin.
10:55Haben Sie schon mal eine Kunstschützin ohne Waffen gesehen?
10:58Nicht wirklich.
10:59Sehen Sie.
11:01Wir werden Ihre Waffen ballistisch überprüfen und können Sie immer schauen.
11:04Das Ergebnis kann ich Ihnen jetzt schon sagen. Negativ.
11:08Also, meine Herren, wenn Sie mich weiter befragen wollen,
11:12dann müssen Sie uns begleiten, nicht, Molli?
11:15Es ist Zeit für unseren Spaziergang.
11:19Sagen Sie mal, was soll das? Was habe ich mit der Sache zu tun?
11:22Ich dachte, jemand hätte ihm seine Münzsammlung gestohlen.
11:25Dann ist es doch Raubmord.
11:27Und bei mir werden Sie von diesen Herren bestimmt nichts finden.
11:31Stimmt es, dass Ihre Tochter ein Verhältnis hatte mit dem Jeschik?
11:34Ja, leider.
11:36Aber das ist ja nun vorbei.
11:39Kann es sein, dass Sie da ein bisschen nachgeholfen haben?
11:42Ich? Bestimmt nicht.
11:45Außerdem, warum sollte ich Frau Dahlmann erschießen?
11:49Die ist doch auch tot, habe ich gehört.
11:51Was hatten Sie denn gegen den Jeschik?
11:56Er hat Chinas Leben zerstört.
11:59Sie hätte Karriere machen können.
12:01Wir werden zusammen durch die Welt gezogen.
12:03Paris, New York, Hongkong.
12:06Und was macht sie?
12:08Sie sucht sich einen Job in einer Motorradwerkstatt.
12:11hier in diesen Provinzenest.
12:14Ja, es gibt manche Menschen, die haben Angst vor der großen weiten Welt.
12:17Geh, Herr Hufer?
12:18Ja, ja.
12:20Ach übrigens, bevor Sie mich verdächtigen,
12:23sollten Sie sich lieber mal diesen Herrn Hut da vornehmen.
12:26Ist das der Spinner mit dem großen Wurmogel da vorne?
12:29Wenn Sie das schon groß finden, dann sollten Sie sich mal seine Schulden ansehen.
12:32Ich habe da nämlich mal ein Gespräch belauscht.
12:35Rein zufällig natürlich.
12:37Nein, nein.
12:38Ich lausche für mein Leben gern.
12:40Freiwillig sagen die Leute doch immer weniger von sich.
12:43Wie auch immer.
12:45Der Kerl ist pleite.
12:47Macht hier aber einen auf großer Baulöwe.
12:50Die Platzmiete kann der schon lange nicht mehr bezahlen.
12:53Sie hätten mal hören sollen, wie der sich mit dem Jeschik gestritten hat.
12:59Da ist immer was los am Campingplatz, gell?
13:02Ja.
13:03Sagen Sie, Frau Alexander, wo waren Sie eigentlich heute Morgen zwischen 8 und 9?
13:07Ich habe geschlafen.
13:09Allein.
13:10Leider.
13:14Tja, das war's dann erstmal.
13:16Danke.
13:17Wiederschauen.
13:18Wiederschauen.
13:19Herr Kommissar.
13:21Ja?
13:22Mein Hund.
13:23Entschuldigung.
13:25Bitte sehr.
13:27Ein entzückender Kleiner Hund ist das.
13:30Wiedersehen.
13:45Grüß Gott.
13:46Sind Sie die beiden Kommissare?
13:48Richtig.
13:49Wir sind die beiden Kommissare.
13:50Sie sind der Herr Darmann?
13:52Ja.
13:53Ich habe gehört, man behauptet, meine Frau ist umgebracht worden.
13:59Das stimmt leider.
14:00Man hat sie erschossen.
14:07Wissen Sie schon, wer es war?
14:08Nein, das wissen wir leider noch nicht.
14:11Woher kommen Sie jetzt?
14:13Aus Villingen.
14:14Ich hatte eine Firma zu tun, für die ich arbeite.
14:16Wie heißt denn die Firma?
14:17LGP.
14:18Löffler Gruber und Partner.
14:19Wir stellen ein Küchengerät her.
14:20Wollen Sie nicht reinkommen?
14:21Danke, wir haben es eilig.
14:22Ja.
14:23Wir melden uns später noch mal.
14:24Bitte sehen.
14:25Wiederschauen.
14:26Wiederschauen.
14:27Ach eins noch.
14:28Sagen Sie, wissen Sie, was Ihre Frau heute eineinhalb Stunden vor Ladenöffnung
14:35schon bei Herrn Jeschek gemacht hat?
14:36Wahrscheinlich wollte sie einkaufen gehen.
14:38Öffnungszeiten haben den Jeschek nie interessiert.
14:41Es ist geöffnet, wenn ich da bin, hat er immer gesagt.
14:44Gut, danke.
14:46Das war's dann erstmal.
14:47Und herzliches Beinheit.
14:49Von mir ab.
14:50Wiederschauen.
14:51Wiederschauen.
14:52Die glauben wohl, die können mich verarschen.
15:03Aber so einfach geht es wieder nicht.
15:05Nein.
15:06Ist irgendwas?
15:07Nix wie Ärger.
15:08Laut Ohrenmarke gehört die Kuh dem Huberbauer von Elmau.
15:12Er hat sie aber dem Riedlinger verkauft.
15:14Und deswegen ist der Riedlinger zuständig für alle Schäden.
15:17Der Riedlinger aber sagt, er hat die Kuh noch nicht bezahlt.
15:20Und deswegen gehört sie noch immer dem Huberbauer von Elmau.
15:23Sagt der Riedlinger.
15:24Genau.
15:25Also ich hab das Gefühl, die Kuh braucht dringend einen Anwalt.
15:33Servus.
15:34Servus.
15:36Grüß Gott, Frau Franzelin!
15:42Seit wann hat denn die Frau Franzelin einen Hund?
15:44Ja, was weiß denn ich?
15:46Ja, was ist denn jetzt mit die Kuh?
15:48Sie will doch irgendwo einen Stall finden.
15:50So schwer kann das nicht sein?
15:55Ihr meines ich?
15:56So schaut's aus.
15:57Eine Kuh mehr oder weniger, Herr Hof, auf die kommt's doch nicht an?
16:00Genau, Frau Stockl.
16:01Also gut, bei mir auf dem Hof.
16:04Aber nicht in meinem Stall.
16:06Nicht, dass das Viech krank ist und die meinen ansteckt.
16:09Na, also, geht doch.
16:12Eins noch, Michi.
16:14Melken, füttern, du, nicht ich.
16:16Hast du mich?
16:17Hatte.
16:31Was gibt's denn, Gina?
16:49Das habe ich Ihnen bereits am Telefon gesagt.
16:55Haben Sie das Geld hier?
16:59Haben Sie das Geld hier?
17:01Ach, das Fräulein Gina.
17:06Wer hätte das gedacht?
17:11Woher weiß ich,
17:13dass das Fräulein später nicht noch mehr wird?
17:21Zahlen Sie, dann sind Sie mich los.
17:24Ich zahle einmal.
17:27Dann schlossen.
17:31So, Frau Franzelin, jetzt schauen Sie noch mal ganz freundlich, gell?
17:36Fertig.
17:37Die Frau Mittermeier von gegenüber, die blöde Kuh.
17:40Die kann Hunde in ihrer Nähe nicht ertragen.
17:42Sie kriegt Kopfschmerzen.
17:43Mei.
17:44Die Frau Mittermeier, das ist immer schon eine ganz blöde Ganz gewesen.
17:46Ja.
17:47Hunde, Kühe, Gänse, ein Nilpferd.
17:50So langsam kommen wir vor wie ihm zu.
17:52Sonst sagt er mir die Franzi mit.
17:54Ja, bitte.
17:55Sagen Sie, Frau Stockl, können Sie sich nicht um den Xaver kümmern?
17:59Der macht auch keine Umstände.
18:00Der ist ganz lieb.
18:01Das ist doch überhaupt kein Problem.
18:03Schauen Sie, und das Foto ist auch schon fertig.
18:06Ist es nicht lieb?
18:07Ganz lieb, gell?
18:08Machen wir Nummer eins.
18:09Genau.
18:10Und zwar vom Xaver der Frau Franzi, die noch mir.
18:14Na, ganz bestimmt nicht, Herr Hofer, weil Sie sehe ich nämlich jeden Tag.
18:18Sie wundert sich über meinen Ton.
18:20Ja, also dann erst mal Dankeschön und wir sehen uns dann später.
18:27Servus.
18:28Wiedersehen.
18:29Eine nette Frau.
18:30Nur Spotscheid.
18:31Das war die Ballistik.
18:34Keine der Waffen von Frau Alexander kommt als Tatwaffe in Betracht.
18:38Irgendwie schade.
18:39Na ja, die ist ja auch nicht so blöd und schießt mit ihren registrierten Waffen.
18:42Trotzdem schade.
18:43Ja.
18:44Das ist interessant.
18:45So wie es ausschaut, ist die Frau Dahlmann von einem Querschläger getroffen worden.
18:49Eine der Kugeln ist von einem Metallschrank abgeprallt und hat sie in den Hals getroffen.
18:53Das heißt also, entweder war das ein sehr schlechter Schwitze mit einer Menge Dusel oder die
18:58Kugel war gar nicht für sie bestimmt.
18:59Und deswegen war das wahrscheinlich gar kein Raubmord, sondern eventuell ein Anschlag auf den
19:03Jeschek.
19:04Und deswegen sollten wir uns jetzt mal die Gina Alexander vornehmen, weil die hatte ja ein Verhältnis
19:07mit ihm.
19:08So, Frau Stockl.
19:09Ich hab übrigens mit der Firma angesucht, ich weiß, dass der da einmal gearbeitet hat.
19:14Ja, guck mal.
19:15Guck mal, hier haben zu mir.
19:16Wir gehen jetzt doch Gassi rein, ne?
19:17Die Sache, pff.
19:18Mit dem einen Jeschek und mir, die waren inzwischen eh aus.
19:20Komischerweise weiß da aber niemand davon.
19:21Nicht mehr ihre eigene Mutter.
19:22Meine Mutter hat mich immer genervt, dass das nicht gut geht mit dem Peter.
19:35Ja.
19:36Das war mir auch klar.
19:38Aber den Triumph hab ich ja einfach nicht gewöhnt.
19:42Jedenfalls nicht so schnell.
19:43Und warum war's aus zwischen Ihnen und dem Herrn Jeschek?
19:49Weil er ein Betrüger war, deswegen.
19:51Mir verspricht er das Blaue vom Himmel.
19:52Da war doch schon längst was mit einer anderen.
19:54Dieser halbseidene Windbeutel.
19:56Wissen Sie, wer das war?
19:58Ja.
19:59Ich hab bei ihm eine Rechnung gefunden vom Reisebüro.
20:02Traumreise Seychellen.
20:04Für zwei Personen.
20:06Für ihn und eine Frau.
20:08Claudia Dahlmann.
20:10Frau Dahlmann?
20:11Dahlschei.
20:12Und der Dahlmann, der Depp, ist total ahnungslos.
20:15Wo waren eigentlich Sie heute Morgen zwischen acht und neun?
20:18Ich war unterwegs in der Stadt.
20:20Aber deswegen hab ich ihn noch lange nicht umgebracht.
20:29Bruno?
20:30Ja?
20:31Machen wir mal ein kleines Bees.
20:32Gute Dahlmann.
20:33Grüß Gott.
20:34Und?
20:35Haben Sie schon eine Spur?
20:36Das werden Sie schon noch sehen.
20:38Wir wissen, dass Ihre Frau und der Herr Jeschek ein Verhältnis gehabt haben.
20:42Ihre Frau wollte mit Herrn Jeschek auf diese schönen Traumreise für zwei Personen.
20:46Und Sie wollen mir erzählen, Sie haben nichts davon gewusst.
20:49Quatsch.
20:50Wir haben bei Ihrer Firma in Villingen angerufen.
20:52Sie haben uns erzählt, dass Sie schon seit einer Woche im Urlaub sind
20:55und sich bisher auch noch nicht blicken haben lassen.
20:57Hören Sie.
20:58Was?
21:02Mein Alibi.
21:03Ja?
21:06Sie glauben doch wohl nicht, dass ich etwas mit diesem Grau habe.
21:08Als Glauben gewöhnt man sich in unserem Beruf sinnlich ab.
21:10Genau.
21:11Also?
21:14Ich war in München.
21:15So.
21:16Gibt es da auch eine Firma, für die Sie arbeiten?
21:18Nein.
21:19Nicht.
21:20Meins, mir ist das schrecklich peinlich.
21:23Was denn?
21:26Die Dame heißt Susanne.
21:28Susanne?
21:29Und wie weiter?
21:30Das weiß ich doch nicht.
21:31Herr Gott, noch mal.
21:32Sie arbeitet an einem Club in München und am Frankfurter Ring.
21:36Ein Fußballclub?
21:37Der Herr Dahlmann bei einem Sexclub.
21:39Bei einer Prostituierten habe ich recht.
21:41So, bei einer Schnurren.
21:42Morgens um acht.
21:43Der Herr Dahlmann.
21:44Ja, der Club hat immer auf und ich hatte gerade etwas Zeit.
21:49Morgens Stund hat Gold im Mund.
21:51Aber es ist nicht alles Gold, was glinzt.
21:53Wer ist in Sektidamen?
21:54Begreif das doch endlich.
21:55Ich bin nicht schuld, dass du hier gestrandet bist.
21:56Und ich bin auch nicht für die Erfüllung deiner gescheiterten Träume zuständig.
22:00Ich will mein eigenes Leben leben.
22:01Du hast doch gar kein Geld.
22:02Ja, du vielleicht.
22:03Ich hab noch ein bisschen.
22:04Ich geb dir was.
22:05Wenn du dir eine Wohnung nimmst, dann brauchst du doch Geld.
22:06Ich will dein Geld nicht.
22:07Wo hast du das überhaupt her?
22:08Also eine Reserve für ganz schlimme Tage.
22:09Und es hat nicht zufällig heute Morgen noch Peter gehört?
22:11Mach, dass du wegkommst! Ich will dich hier nie mehr sehen!
22:36Hau ab!
22:41Hau ab!
23:04COPINI-Anna, ich brauch deine Hilfe.
23:07Geht rein, Schreie.
23:09Weißt du noch gar nicht, worum's geht?
23:11Ich mach's schon.
23:14Was ist denn?
23:17Ich hab da zwei Briefe gekriegt.
23:19Rechnungen?
23:21Nein, so ganz komische Verehrerbriefe.
23:31Geliebte Rose vom Inn.
23:33Schlaflos sind meine Nächte.
23:35Schweißgebadet.
23:37Ruhe!
23:39Schweißgebadet verzehre ich mich vor Verlangen nach dir.
23:43Ja, nach dir, du Rose vom Inn.
23:45Dein dich innigst, liebender Johnny.
23:47Rose vom Inn?
23:49Das ist doch nett, und?
23:51Ja, aber ich kenn diesen Johnny doch gar nicht.
23:53Sonst steht nix drunter.
23:55Wenn das jetzt ein Wahnsinniger ist.
23:57Einer wie ...
23:59Jack Ripper, der ist tot, der schaut nicht aus.
24:01Vielen Dank, das ist echt eine Hilfe.
24:03Du wirst lachen, ich kenn die Sauklaue.
24:07Von wegen Johnny.
24:09Das ist der Willwingerhans.
24:11Neben dem bin ich fünf Jahre lang in der Schule gesessen.
24:13Ist dir einmal wieder durchgefallen?
24:15Einmal.
24:17Na gut.
24:19Ich übernehme das für dich.
24:23Du bist ja echt der Superbruder.
24:29Möchtest du am Sonntag einen Enten brauchen?
24:33Allerdings.
24:35Warte mal.
24:37Das gibt's ja gar nicht.
24:39So viel Milch in nur einem Euter.
24:41Wie machst du denn das?
24:43Wie machst du denn das?
24:45Guten Morgen, Wiggy.
24:47Ich bin alle früh schon so fleißig.
24:49Logisch.
24:50Morgen, Kavinian.
24:51Da kannst du gleich bei mir im Stall weitermachen.
24:53Die Damen da drin, die werden begeistert sein über den festen Knecht in Uniform.
24:55Vielen Dank, aber in meinem Leben ist nur Platz für eine Kuh.
24:57Ah ja.
24:58Was machen wir jetzt mit der Milch?
24:59Die sind ja locker 25 Liter.
25:00Das sind ja locker 25 Liter.
25:01Das ist ja locker 25 Liter.
25:02Das ist da drin.
25:03Das ist ja auch der Kuh.
25:04Das ist ja auch der Kuh.
25:05Was ist das?
25:06Ich bin alle früh schon so fleißig.
25:07Oh ja.
25:08Logisch.
25:09Morgen Kavinian.
25:10Da kannst du gleich bei mir im Stall weitermachen.
25:12Die Damen da drin, die werden begeistert sein über den festen Knecht in Uniform.
25:17Vielen Dank.
25:18Aber in meinem Leben ist nur Platz für eine Kuh.
25:20Ah ja.
25:21Du, was machen wir jetzt mit derer Milch?
25:23Die sind ja locker 25 Liter.
25:25Die hängst am besten auf die Lenkstange von deinem Dienstrad und fahrst das in die Molkerei.
25:30Nein.
25:31Wirklich?
25:32Erfreulich.
25:33Nein.
25:34Nein.
25:35Ein Scherz.
25:36Bring die Kanne in die Kühlung, tu den Dienstrad zu mir ins Auto und lass uns endlich hören.
25:40Ja, ist schon recht.
25:42Ich hab eine Frage.
25:43Wie viel Milch ist in einem Orcher?
25:45Kommt davon, wie groß der alte ist.
25:47Da rechts rein.
25:49Wie bitte.
25:53Der Dackler und sein Nilpferd.
26:00Ich war in München in dem Club, in dem die Goll arbeitet und hab das Alibi von dem Damen
26:09überprüft.
26:10So, sie waren im Puff.
26:11Beim nächsten Mal nehmen sie mir aber Felix mit.
26:13Weil jeder Bayer ist ein Freier.
26:15Gezaffer.
26:16Ich hoffe, sie haben sie nicht auf Spese bedienen lassen.
26:22Sie haben es umsonst gemacht.
26:23Haben sie wieder die Geschichte vom Gehemmerkinden erzählt.
26:26Genau.
26:27Übrigens, der Bahnwarn war wirklich bei dieser Prostituierten.
26:30Aber Frau Stockel, doch nicht sie.
26:32Eine Frau Alexander hat angerufen, sie möchte gerne eine Aussage machen.
26:35Na ja wunderbar.
26:36Fahren wir gleich hin.
26:37Frau Stockel, werden Sie es nicht und würden mir das abtippen.
26:39Das ist die Aussage von der Frau Goll.
26:41Und dann legen Sie es mir bitte auf den Schreibtisch.
26:43Und das ist für Sie.
26:46Danke.
26:47Bitte.
26:48Fahren wir.
26:49Ja.
26:56Schränke sind zum Schließen da.
26:58Folleri und Follera.
27:05Alexander?
27:06Ja.
27:07Alles gut.
27:08Sie wollten uns sprechen?
27:09Ja.
27:11Ich war mir nicht sicher, ob ich Ihnen das erzählen soll.
27:14Aber...
27:16Ich glaube, ich muss es tun.
27:18Also...
27:21Wir hatten nie Geld.
27:23Ich konnte Gina nie ihre Wünsche erfüllen.
27:26So wie alle anderen Eltern das konnten.
27:29Sie hat sich immer ein Motorrad gewünscht.
27:31Aber das war natürlich nicht drin.
27:34Und was wollen Sie es damit sagen?
27:36Ja.
27:39Gina hat sich heute ein Motorrad gekauft.
27:42Und es sieht ziemlich neu aus.
27:46Sie zieht heute endgültig bei mir aus.
27:50Und da hat sie sich noch ein paar Sachen abgeholt.
27:54Vielleicht kommt sie auch noch mal vorbei.
27:56Sie glauben also, es gibt einen Zusammenhang zwischen dem Motorrad ihrer Tochter und dem gestrigen Raubüberfall?
28:03Nein.
28:04Verstehen Sie mich nicht falsch.
28:06Ich sage nicht, dass meine Tochter das war.
28:09Aber ich habe das Gefühl, dass es da irgendeine Verbindung gibt.
28:14Sie wissen, dass Sie Ihre Tochter nicht belasten müssen.
28:19Sie verstehen mich nicht.
28:21Ich will nur verhindern, dass Gina vielleicht...
28:24...irgendetwas Schlimmes passiert.
28:27Wo ist Ihre Tochter jetzt?
28:29Na, wo, wo?
28:31Jetzt hören Sie doch mal auf mit der Märchenstunde.
28:33Stellen Sie mich heute noch andere Sachen vor.
28:35Sagen Sie uns einfach, wo Sie das Geld fürs Motorrad herhaben, und schon haben Sie Ihre Ruhe.
28:39Haben Sie mich verstanden?
28:40Mir reicht's nur mit langsam.
28:41Hey!
28:42Also?
28:44Ich hab's mir geliehen.
28:47Genau.
28:48Geliehen.
28:49Weil Ihnen jemand so viel Geld reiht.
28:51Freunde, jetzt reicht's.
28:52Wissen Sie, wie das für mich ausschaut?
28:53Sie sind die verschmähte Geliebte, die aus Verletzten stolz ihren Ex abknallt.
28:57Das ist doch totaler Quatsch.
28:59Quatsch ist das, was Sie uns erzählen.
29:01Um Ihren Motiv Rache zu vertuschen, haben Sie das Ganze als Raubüberfall getarnt.
29:05Das können Sie mir nie beweisen.
29:08Wissen Sie, wie das läuft?
29:09Die Indizienlage spricht gegen Sie, Fluchtgefahr, schon sitzen Sie ein paar Wochen in Untersuchungshaft.
29:15Und wir zwei haben so viel zu tun, dass dadurch eine Ewigkeit, bis so ein Fall so richtig gründlich untersucht ist.
29:21Die werden aus ein paar Wochen ganz schnell ein paar Monate.
29:23Wissen Sie, wie es in so einem Frauengefängnis zugeht?
29:26Das ist nicht schön.
29:27Und?
29:28War ich überzeugend?
29:29Geht so.
29:30Brillant.
29:32Und?
29:33War ich überzeugend?
29:34Geht so.
29:36Brillant.
29:37Jetzt sagst du mal, für was macht man eigentlich die ganze Ex-Stand?
29:53Hast du Angst, dass ihr der Richter nicht glaubt?
29:56Das Problem ist eher, dass wir nicht glauben, Hermann.
29:58Wieso?
29:59Das ist doch ganz eine Nette.
30:00Aber sie lügt wie ein Viehhändler.
30:01Mir ist doch den Kopf höher.
30:02Wie geht doch den Kopf höher?
30:13Tag, Herr Hutter.
30:16Was ist denn noch?
30:18Ich hab doch gesagt, von mir gibt's nichts mehr.
30:20Ich brauch aber mehr Geld.
30:22Das kommt nicht in Frage.
30:23Das war so nicht abgemacht.
30:24Ja, dann treffen wir halt eine neue Abmachung.
30:27Oder die Polizei erfährt, dass die die beiden abgeknallt haben.
30:30Ich hab nie gesagt, dass ich die beiden erschossen habe.
30:32Nie.
30:33Ach.
30:34Und wofür hab ich dann die Kohle bekommen?
30:37Jedenfalls nicht dafür, dass du mich jetzt ein zweites Mal abzogst.
30:41Beständnis war das nicht.
30:42Also mir reicht es.
30:43Den Rest gucken wir so aus ihm raus.
30:44Michi, auf geht's.
30:45Habt schon mehr.
30:525000 extra.
30:53Oder ich geh zur Polizei.
31:00Oh!
31:01Oh!
31:06Oh!
31:10Oh!
31:11Oh!
31:15Mann!
31:16Ja...
31:17Schau!
31:19Oh!
31:21Hummer!
31:24Ja, Mohr!
31:25Lass uns es gut sein!
31:26Michi, jetzt hör doch auf! Was ist denn da mal los?
31:33Geh mal auf!
31:43Frau Stockl, wie schaut es denn mit dem Untersuchungsbeschluss
31:48für den Wohnwagen von meiner Mutter aus?
31:50Die Spurensicherung ist schon da.
31:52Echt super.
31:53Ja, Hufer, haben Sie den kleinen Hund irgendwo gesehen?
31:57Ein Xaver? Nein, nach hinten.
31:59Ach, Herr Mohr, haben Sie vielleicht den Xaver gesehen?
32:02Schauen Sie, so sieht er aus.
32:05Das ist der Xaver.
32:07Ja, dann haben Sie ihn ja gesehen.
32:09Übrigens, die Frau Goldi Schwäbel, das kann man nicht anhören.
32:12Soll ich das so aufschreiben?
32:14Übersetzen Sie es auf Bayerisch, damit es der Herr Kollege auch versteht.
32:18Sie wollen mir doch nicht erzählen,
32:20dass Sie dem Mädchen einfach so Tausende von Euros geschenkt haben.
32:25Die hat Sie bei dem Raubüberfall gesehen und damit erpresst.
32:28Die hat doch nur gesehen, dass ich in der Nähe des Ladens war.
32:33Ja, ich wollte zu Jeschek und mit ihm was besprechen.
32:35Plötzlich fielen die Schüsse, bin ich abgehauen.
32:38Ich wollte keinen Ärger mit der Polizei.
32:43Ja, weil vielleicht sonst rausgekommen wäre,
32:45dass Sie dringend Geld brauchen, Herr Guter.
32:47Wir haben nämlich mal ins Handelsregister geschaut.
32:49Und ins Vorstrafenregister.
32:51Zweimal unerlaubter Waffenbesitz.
32:53Bitteschön.
32:55Ja, eben deswegen habe ich ja nichts gesagt.
32:57Du hast doch keine Chance mehr, wenn du da mal drinsteckst.
33:00Gerade jetzt, wenn ich vor einem wirtschaftlichen Neuanfang stehe.
33:04Herr Hofer?
33:09Ah ja, Sie haben die Münze noch gefunden.
33:14Ja, die Leute werden heutzutage immer raffinierter.
33:22Ja, Merci, dunkel. Servus.
33:26In der Deckelverschalung vom Wohnmobil.
33:30Herr Hutter, wie blöd halten Sie uns eigentlich?
33:34Okay.
33:36Ich habe die Münzsammlung gestohlen.
33:40Und auch das Geld aus der Kasse.
33:42Die kleine Alexander hat mich...
33:46Die kleine Alexander hat mich wohl gesehen, wie ich reingegangen bin.
33:50Plötzlich ist der Jeschek zurückgekommen.
33:52Ja, da bin ich weggelaufen.
33:54Wollen Sie uns nicht vielleicht den Rest auch noch erzählen?
34:06Es gibt keinen Rest!
34:08Ich habe niemanden umgebracht!
34:10Tut mir leid, aber ich könnte eine Suchmöglichkeit ausgeben.
34:12Ja, das wäre fein.
34:16Da bräuchte ich zuerst einmal den Namen.
34:20Xaver?
34:22Nein, hier.
34:24Franzling.
34:26Stell dir vor, der Xaver ist weg.
34:28Ja, das weiß ich schon.
34:30Mich spinnt es jetzt völlig.
34:32Der Hutter möchte bei uns ein Einzelzimmer beziehen.
34:34Also bitte füllen ab.
34:36Herr Franzling.
34:38Herr Hofer.
34:40Ja?
34:41Haben Sie vielleicht den Xaver gesehen?
34:43Sie, nein, ich weiß es nicht.
34:45Nein, was mache ich denn jetzt?
34:47Ich weiß es auch nicht.
34:49Xaver?
34:50Xaver?
34:51Das war doch bei Ihnen.
34:55Das wird Sie fast sagen.
34:57Xaver?
34:58Also, das hätte ich nicht von Ihnen gedacht.
35:13Sie Tierquäler!
35:15Das war ich doch gar nicht.
35:18Das können Sie vergessen, Herr Hofer.
35:22Das gefühlt habe ich auch.
35:23Und wie war Ihr Name?
35:28Ja, ich schau, wo er ist.
35:30Moment.
35:31Sie, dass der Hutter die beiden erschossen hat.
35:33Herr Hofer, Telefon für Sie.
35:34Jetzt geht's.
35:35Dazu ist eine.
35:36Ein Hintertipp dazu.
35:37Ein Psychopath ist auch keiner.
35:39Kommt also bloß noch der Dame in Frage.
35:41Der war ja bei seiner Dame in München.
35:44Im Puff.
35:45So, meine Herren.
35:47Ich mache Feierabend.
35:49Für Sie ist da übrigens noch ein Telefonar hart.
35:52In Schrift.
35:53Servus.
35:54Ja, Hofer.
35:57Ja, grüß Gott, Herr Riedlbinger.
36:00Johnny hat die Wursthaut.
36:01Gut, dass du zurückrufst, mein lieber Schulbank-Kamerad.
36:05Pass mal auf.
36:06Meine Schwester, die Marie,
36:08bekommt in letzter Zeit so komische Liebesbriefe.
36:10Die sind mit Johnny unterschrieben.
36:12Jetzt kommt mir die Schrift irgendwie bekannt vor.
36:15Ich meine, in allerweil, das wäre die Deinige.
36:17Kann das sein?
36:18Ja, Herr Hofer, genau wie ich.
36:21Aber so hast du auch Scheiße.
36:23Nein.
36:24So was.
36:26Du bist ja meine.
36:27Du, ich hab jetzt eh viel Zeit.
36:29Also, Servus, Johnny.
36:30Ja, nix für Unwert.
36:31Fertig.
36:32Ja, nix für Unwert.
36:33Fertig.
36:42Das Vernehmungsprotokoll.
36:43Sieh, das ist voll gar kein Schwäbisch.
36:45Das hat mir die Frau Neudeck aus der Verwaltung gesagt,
36:47weil die Frau Goll kommt nämlich aus Villingen
36:49und das ist badisch.
36:50Mei, Villingen ist so eine schöne Stadt.
36:52Aber wenn die da so reden, wie man spricht,
36:53da versteht man ja sein eigenes Wort nicht mehr.
36:55Villingen.
36:56Da habe ich jetzt was Falsches gesagt.
36:58Nein, Frau Stocklin.
36:59Schönen Feiern.
37:00Das ist schön.
37:01Das ist schön.
37:02Alles wird gut.
37:05Und mein Protokoll?
37:08Servus, Herr Moor.
37:09Servus.
37:10Halt, stehen bleiben.
37:11Stehen bleiben.
37:12Es gibt Neuigkeiten.
37:13Und welche?
37:14Wir haben es eilig.
37:15Und zwar, die Lackspuren auf den Hörnern
37:16von der Kuh, die ich verhaftet habe.
37:17Von der Elisabeth.
37:18Die stammen von einem 94er BMW.
37:21Originalfarbe Rot.
37:22Dunkelblau überlackiert.
37:2494er BMW.
37:25Ja.
37:26Toll, Migi.
37:27Super.
37:28Schreib's auf.
37:29Ja, aber ...
37:31Gut.
37:32Dann nicht.
37:33Stockl, sie lernen es einfach nicht.
37:40Was?
37:41Da, schau her.
37:42Genau das wollte ich hören.
37:43Danke, ciao.
37:44So eine Matz.
37:46Selbe Geburtsjahr, derselbe Geburtsort.
37:50Selber Kindergarten, selbe Volksschule.
37:53Selbe Schulgruß auch.
37:55Mir wunderts, dass der Dallmann und die Goll nicht verheiratet sind.
37:58Ja.
37:59Ein bisschen Abwechslung muss schon sein.
38:01Ja, das sagen Sie.
38:05Saunaclub Aphrodite?
38:06Was kann ich für Sie tun?
38:08Hier nochmal Satori, Kriminalpolizei.
38:10Ich hätte gern nochmal die Frau Goll gesprochen.
38:12Sind Sie denn bei uns Mitglied?
38:13Nein, ich bin kein Mitglied.
38:15Oh, jetzt gleich.
38:16Ja, sofort.
38:17Danke.
38:18Sie sind da noch gar kein Mitglied?
38:20Na, so schlimm.
38:21Ja, Goll.
38:22Frau Goll?
38:23Ja.
38:24Hier nochmal Satori, wie schaut's aus?
38:25Ach, ich hab Ihnen doch alles erzählt, was es zu erzählen geht.
38:28Aha.
38:29Wieso mein?
38:30Sie kennen ja die Konsequenzen.
38:31Ja, die kenn ich.
38:32Ja?
38:33Gut, danke.
38:34Wiederhören.
38:36Die Goll bleibt stur bei Ihrer Aussage.
38:38Hm.
38:39Dann müssen wir den Dallmann irgendwie anders knacken.
38:41Genau das machen wir.
38:46Herr Dallmann!
38:47Herr Dallmann!
38:48Herr, bitte?
38:49Bitte, ja.
38:50Herr Dallmann, wie lange kennen Sie die Frau Goll schon?
38:53So circa, ja ungefähr vor einem Jahr, habe ich Sie zum ersten Mal gesehen.
38:58Vor einem Jahr?
38:59In etwa.
39:00In etwa.
39:02Na ja, das Witzige war, wir kannten uns schon vorher.
39:05Wir sind zusammen in die Schule gegangen.
39:06Ist zwar schon ewig her, aber wir haben uns kaum wiedererkannt.
39:09Das war sehr merkwürdig.
39:10Und warum erzählen Sie uns das erst jetzt?
39:12Ich dachte, das wäre nicht wichtig.
39:15Sie haben ausgesagt, Sie waren bei einer Prostituierten.
39:17Dann stellt sich raus, Sie kennen die Frau seit mehreren Jahren.
39:19Und das soll uns nicht interessieren.
39:21Ich dachte, das spielt keine Rolle.
39:22Die Frau Goll hat Ihnen dieses Alibi nur gegeben, weil Sie mit ihr zusammen im Sandkasten gespielt haben.
39:26Und weil Sie sich darum gebeten haben.
39:28Sowas nennt man ein Gefälligkeitsalibi.
39:30Nein, nein, ich war wirklich bei ihr.
39:31Ich meine, worum sollte diese Frau für mich lügen?
39:36Sie erlauben?
39:37Ja.
39:38Alles am Scheißen.
39:43Ja, hallo?
39:44Ist der so blöder, tut der da so?
39:45Der ist so blöd.
39:47Schauen Sie mal.
39:49Schauen Sie sich mal den Törern an.
39:50Ja.
39:51Wissen Sie, was der Medikor gesagt hat?
39:52Drüber lackiert.
39:53Einer Dings.
39:54Ja, Moment, ungünstig.
39:56Herr Dallmann, Sie haben da einen Lackschaden am Kotflügel.
40:11Ja, da hat mir jemand im Acker reingemacht und sich natürlich nicht gemeldet.
40:14So was.
40:15Wir wissen zufällig, wer das war.
40:17Das war eine Kuh.
40:18Eine Kuh, die kurz vor dem Überfall hier in der Nähe entlaufen ist.
40:22Eine Kuh, die Lackspuren am Morgen hat.
40:24Von einem BMW 94er Baujahr.
40:26Originalfarbe Rot-Blau überlackiert.
40:28Und wenn die Kuh Ihren Wagen gerammt hat,
40:30dann können Sie nicht zur gleichen Zeit mit Ihrem Wagen in München gewesen sein.
40:32Verstanden?
40:35Ich glaube, meine Herren...
40:36Jetzt übertreiben Sie ein bisschen.
40:39Los, rüber!
40:40Rüber!
40:41Man hat's doch keinen Schmarrn.
40:42Los rüber zum Wohnwagen.
40:45Herr Dallmann, da ist überhaupt kein Magazin drin.
40:47Was?
40:51Lernen Sie es gern?
40:52Sollen Sie jetzt aussteigen?
40:54Oh, meine Neuse!
40:55Herr Dallmann, packen Sie Zahnbürstel, rühren Sie den Anwand an.
40:58Sie sind vorläufig festgenommen aufgelegt beim Schichtel.
41:02Ja.
41:09Servus, Marie.
41:10Hallo.
41:11Ich hab so einen Hunger, was gibt's denn zum Abendessen?
41:13Ach, Kaiserschmarrn, wenn ich den blöden Mixer wiederbeleben kann.
41:16Dann brauchst du einen Mixer zum Kaiserschmarrn.
41:18Was ist denn der Johnny?
41:20Der Johnny, der Wilbinger Hansi.
41:22Pass auf.
41:23Der hat sich vor einer Woche im Freibad unsterblich verliebt.
41:27Und zwar in eine gewisse Marioga.
41:29Jetzt hat er es nicht geschafft, sich der zu erklären.
41:31Und hat dann versucht, mit Hilfe in der Liste vom Einwohnermänteamt ihre Adresse rauszubekommen, um sie zu schreiben.
41:36Und dabei ist er irgendwie in der Zeile verrutscht.
41:38Und hat das versehen meine genommen?
41:40Richtig.
41:41Oh Gott.
41:42Das ist...
41:44Ach, ich mein, dass sich da einer vor Verlangen nach mir verzehrt, das war schon ganz nett.
41:48Geh, Marie.
41:49Wir verzehren uns doch alle noch.
41:52Aber nicht so wie der Johnny.
41:54Ja.
41:55Du weißt ja nicht, wovon ich nachts träume.
41:57Ja.
41:58Ja.
41:59Ja.
42:00Ja.
42:01Ja.
42:02Ja.
42:03Ja.
42:04Ja.

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