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  • vor 6 Monaten

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Kurzfilme
Transkript
00:00Musik
00:30Musik
01:00Musik
01:30Morgen, Vera
01:32Morgen, Paul
01:33Ich weiß nicht, ist es eigentlich 3 Uhr morgens oder 3 Uhr nachts?
01:37Ich glaube, man kann beides sagen
01:39Eigentlich eine ganz hübsche Gegend hier
01:42Was da drin ist, nicht mehr ganz so hübsch
01:44Morgen
01:47Morgen
01:47Wunderschönen guten Morgen, Chefin
01:57Guten Morgen, Sie Sonnenschein
01:59Was haben wir?
02:02Ja, ein Ackermann
02:03Ihr Mann hat sie gefunden
02:04Ist vor einer Stunde nach Hause gekommen und
02:06Und naja
02:08Morgen, Dr. Röders
02:10Morgen
02:10Die Schränke sind ausgeräumt
02:14Es fehlen ein paar Sachen
02:16Geld, Schmuck, das Übliche
02:17Könnte ein Einbruch sein, der schiefgegangen ist
02:20Wo ist der Ehemann jetzt?
02:22Wartet oben, steht unter Schock
02:23Ich werde mal nachsehen, ob er vernehmungsfähig ist
02:26Frau Lanz
02:28Sie wollen den Todeszeitpunkt wissen
02:30Gegen Mitternacht, plus minus eine halbe Stunde
02:32Akutes Schädeltrauma
02:34Sie ist mit dem Kopf auf die Tischkante aufgeschlagen
02:37Schau mal hier
02:45Wenn du mich fragst, sie hat was gehört
02:51Ist runtergekommen, hat den oder die Täter überrascht
02:54Gibt's Zeugen?
02:57Bisher nicht
02:58Wir befragen noch die Nachbarn
02:59Sie haben das Haus gegen zwei Uhr betreten, ja?
03:10Ich hab gesehen, wie sie da lag
03:12Ich hab versucht, sie aufzuwecken
03:15Ich hab sie angefasst, da sind überall meine Spuren
03:19Machen Sie sich darum mal keine Sorgen
03:22Sie hat mich angerufen
03:27Aber ich hab's nicht gehört, das Handy war aufs
03:31Ihr auf Ort versucht sie anzurufen
03:33Wann?
03:35Sie hat eine Nachricht hinterlassen
03:3623.14 Uhr
03:40Ich war kurz vor ihrem Tod
03:43Wolfgang?
03:46Ich bin's
03:46Marlon ist weg
03:47Er ist nicht in seinem Zimmer
03:49Sophie auch nicht
03:50Sie gehen beide nicht ran
03:51Ich weiß nicht, was ich tun soll
03:53Verdammt, ruf mich endlich an
03:54Ich hätte das Handy nicht ausmachen
03:57Marlon ist ihr Sohn, ja?
04:01Ja
04:01Er hat mal Chemie
04:03Es geht ihm nicht besonders gut
04:04Er hat einen Rückfall
04:05Er sollte eigentlich im Bett liegen
04:07Darf ich mal?
04:14Ja, hallo?
04:15Marlon hier
04:16Nunau, Kripo München
04:17Hallo
04:17Kripo München
04:19Ich verstehe kein Wort
04:21Hallo
04:22Ich bin von der Polizei
04:23Mann ist einfach zu laut hier
04:24Nee, war nur ein Scherz
04:26Hier ist nur die Mailbox
04:27Der Rest nach dem Piep
04:28Hätten Sie ihr eigenen Hohen Ohr?
04:44Fehlt da was?
04:50Ja, normalerweise ist da mehr drin
04:52Schmerzmittel
04:53Auch natürlich, ja
04:55Was für Medikamente genau?
04:58Das hat meine Frau immer gemacht
05:00Wir brauchen dann aber eine detaillierte Liste, Herr Ackermann
05:04Ja, gut
05:05Frau Lanz
05:06Kommen Sie bitte schnell
05:08Papa
05:09Papa
05:13Papa
05:20Meine Mutter ist ins Büro
05:22Meine Mutter ist ins Büro
05:23So, um die Zehn
05:24So, um die Zehn
05:26Dann haben wir uns rausgeschlichen
05:41Sophie und ich
05:54Wollte deine Mutter dich wegen deiner Krankheit nicht gehen lassen?
06:06Sie hat sich immer Sorgen gemacht
06:09Ich wollte raus
06:12Ich kann ja nicht ewig in diesem Bett hocken
06:14Wir haben dann einen Döner gegessen
06:18Am Sendinger Tor
06:20Und dann sind wir im Club
06:23Das war der beste Abend seit lang
06:25Und jetzt das
06:26Ich glaube, irgendjemand da oben hat was gegen uns
06:30Ich würde gern zu meiner Schwester
06:35Ja
06:36Ja, klar
06:37Komm
06:37Was?
07:03Ich habe nichts gesagt
07:04Ich kenne dich
07:05Und du willst was sagen
07:07Und das wäre?
07:09Hier stimmt was nicht
07:11Habe ich was verpasst?
07:15Ja
07:16Ein hier stimmt was nicht
07:18Der Kaffee
07:20Gegen 23 Uhr merkt Jana Ackermann, dass ihre Kinder nicht da sind
07:26Sie macht sich große Sorgen
07:27Ruft mehrfach ihren Ehemann an
07:29Außerdem macht sie sich Kaffee, um wach zu bleiben
07:32Eine Mutter, die nicht weiß, wo ihr krebskranker Sohn ist
07:35Die wartet
07:36Der oder die Einbrecher müssen gesehen haben, dass sie noch wach ist
07:41Warum sind sie trotzdem eingestiegen?
07:45Vielleicht war es kein Einbruch
07:47Vielleicht soll das nur so aussehen
07:49Hier stimmt was nicht
07:53Morgen
08:05Was ist los, Bömi?
08:09Müde?
08:10Ich gebe dir gleich, Bömi, du
08:12Die Ergebnisse der KTO sind da
08:14Sie haben einen Fußabdruck gefunden
08:17Einen Turnschuh
08:19Vielleicht vom Täter
08:20Und es gab tatsächlich ein Handgemenge
08:22Diana Ackermann ist gestürzt und mit dem Kopf gegen die Tischkante gefallen
08:26Und ich habe die Handyverbindung von Diana Ackermann
08:31Kurz vor ihrem Tod hat sie versucht, ihren Mann zu erreichen
08:33Aber er war nicht der Einzige
08:35Zehn Minuten später hat sie einen Philipp Gehrer angerufen
08:38Das ist ein Onkologe
08:39Naja, ihr Sohn hat Krebs
08:41Sie hat sich Sorgen gemacht
08:42Da würde ich auch einen Arzt anrufen
08:45Mitten in der Nacht?
08:46Ich habe übrigens auch was
08:47Diese Schmerzmittel, die fehlen
08:50Da war Fentanyl dabei
08:52Ganz hartes Zeug
08:53Schlimmer als Heroin
08:54Der letzte Schrei in der Drogenszene
08:56Vielleicht ist das irgendwo aufgetaucht
08:58Ich bin da mal
09:00Suchen Sie mir doch mal die Privatadresse von dem Onkologen raus, ja?
09:06Ich schicke sie hin rüber
09:07Danke
09:07Mike, du altes Scheißhaut
09:25Mann, spinnst du?
09:28Jetzt haben wir uns aber lange nicht gesehen, ne?
09:30Mann, was soll denn das?
09:32Ich wollte nur mal sehen, wie es dir so geht
09:34Was willst du?
09:36Fentanyl ist gestern geklaut worden
09:38Du weißt nicht zufällig was davon
09:41Ach Mann
09:45Es gibt einen Typen
09:50Das fängt gut an
09:53Wie heißt der Typ?
09:55Wir nennen ihn Luke
09:56Wie Luke Skywalker
09:58Der hat Fentanyl
10:00Ja klar
10:00Du weißt du was
10:03Bevor ich den lang suchen muss
10:04Du bringst mich zu diesem Luke
10:06Und dann gibt's noch mehr davon
10:07Ich kann nicht
10:09Der Typ ist gefährlich
10:11Ja der wird dich ja nicht sehen
10:13Zeigst mir nur, wo er ist
10:14Ja klar
10:16Hey Mike
10:17Wie lange kennen wir uns jetzt schon mal?
10:19Zu lange
10:20Und?
10:21Hab ich nicht immer Wort gehalten?
10:25Arschloch
10:25Gib mir nicht im Auto
10:28Frau Ackermann hat sie kurz vor ihrem Tod angerufen
10:44Überhaupt haben sie beide mehrmals im Monat telefoniert
10:48Das hast du mir nie erzählt
10:49Warum sollte ich?
10:53Ihr Sohn war bei mir in Behandlung
10:54Danke
10:56Das reicht, danke
10:59Mal und war bei Ihnen in Behandlung
11:02Das heißt jetzt nicht mehr?
11:03Ich habe den Jungen an die Uniklinik überwiesen
11:05Vor zwei Jahren
11:06Aber sie hatten weiter Kontakt mit seiner Mutter
11:08Frau Ackermann war ständig in Sorge
11:10Über den Zustand ihres Sohnes
11:11Und sie wollte eine zweite Meinung hören
11:13Um halb zwölf in der Nacht
11:15Sie war in Panik
11:16Ich habe ihr gesagt
11:18Dass sie sich keine Sorgen machen soll
11:19Der Zustand ihres Sohnes ist zwar schwerwiegend
11:22Aber ein paar Stunden draußen werden ihn nicht umbringen
11:25Und sie gab sich damit zufrieden?
11:27Sie hatte ja keine Wahl
11:28Mein Mann war die ganze Nacht hier
11:31Frau Ackermann hatte offenbar großes Vertrauen in Sie
11:37Als Arzt
11:38Trotzdem war Ihr Sohn nicht mehr bei Ihnen in Behandlung
11:41Das müssen Sie mir erklären
11:42Der Junge leidet an chronischer lymphatischer Leukämie
11:48Wir haben alles versucht
11:51Stammzellen, Knochenmark
11:53Der Krebs kam wieder
11:56Jedes Mal
11:57Noch aggressiver als zuvor
11:58Hielt es für das Beste
12:00Ihn an einen Spezialisten zu überweisen
12:02Der mehr Erfahrung hat mit derartigen Fällen
12:04Haben Sie noch weitere Fragen?
12:09Hm?
12:10Äh, nein, momentan nicht
12:12Danke Ihnen
12:13Ich habe den Ehemann überprüft
12:16Er sagt, er war mit einem Freund unterwegs
12:18Seinem Konrad Maschke
12:20Bis ungefähr halb zwei
12:21Diesen besagten Freund habe ich allerdings noch nicht erreichen können
12:24Und jetzt wird es spannend
12:25Sind Sie bereit?
12:26Mhm
12:27In ganz München ist nur ein Konrad Maschke gemeldet
12:29Der ist 90 und ein Pflegefall
12:31Der ist nirgendwo mehr hinausgegangen
12:33Also hat Ackermann gelogen?
12:35So wie es aussieht, ja
12:36Na dann
12:37Ist das okay?
12:43Ja
12:44Ruhe dich aus, okay?
12:57Ja
12:57Wie geht's ihm?
13:10Nicht so gut
13:11Müsste neue Medikamente aus dem Krankenhaus besorgen
13:15Diese Einbrecher haben alles mitgenommen
13:18Hi
13:18Hallo Sophie
13:20Schwester
13:25Schwester, meine Bettpfanne ist voll
13:27Ist sehr witzig
13:29Die ist scheiße aus
13:34Du auch
13:36Aber ist ja nichts Neues
13:38Idiot
13:39Zu was trinken?
13:44Gerne
13:45Marlon und seine Schwester stehen sich sehr nah, oder?
13:53Als wir die Diagnose bekommen haben, war Marlon gerade mal zwei Jahre alt
13:57Das war wie ein Ende
14:00Wir wollten keine Kinder mehr
14:01Aber dann kam Sophie
14:03Wie ein Lichtstrahlen im Ganzen
14:06Da war ich ein bisschen viel gestern
14:10Ja
14:13Wir haben versucht, ihren Freund zu erreichen
14:17Diesen Konrad Maschke
14:18Mit dem sie sich angeblich getroffen haben
14:20Ja
14:21Die Nummer ist anonym
14:22Ist nicht registriert
14:24Und das Handy ist seit heute Morgen aus
14:26Das verstehe ich nicht
14:28Der gewünschte Gesprächspartner ist vorübergehend nicht zu erreichen
14:36The person you've called is temporarily not available
14:39Dieser Konrad existiert überhaupt nicht, oder?
14:43Was erzählen Sie da?
14:45Natürlich existiert der
14:46Ja
14:47Das ist er
14:50Vor ungefähr drei Wochen
14:53Und seit wann kennen Sie diesen Mann?
14:55Vielleicht seit einem Jahr
14:57Wir haben uns in der Selbsthilfegruppe kennengelernt
15:00Für Angehörige von Krebskranken
15:01Wir treffen uns jeden Samstag im Gemeindezentrum
15:04Samstag?
15:06Also auch heute?
15:07Ja
15:08Sehr seltsam das Ganze
15:10Ich hab's Ihnen ja gesagt
15:11Also mir fällt eigentlich nur ein Weg ein
15:13Um herauszufinden, wer unser Phantom ist
15:15Ja
15:16Wird schon immer mal undercover
15:18Sehr gut
15:19Bitte
15:21Das ist ja
15:22Das ist ja
15:24Die Woche hatte er sein erster Tier
15:44aber wollte nicht, dass ich ihn so sehe.
15:48Wir sind seit über zehn Jahren zusammen
15:50und ich weiß, dass er jemand ist,
15:52der gerne alles sich alleine ausmacht.
15:55Und ich weiß, dass er mich schützen will.
16:00Entschuldigung.
16:06Sorry, sorry.
16:07Ich habe mich noch nie so
16:16einsam und hilflos gefühlt.
16:22Ich weiß nicht, wie ich an ihn rankommen soll.
16:26Seid wohl nicht fair.
16:30Danke, Britta.
16:33Möchte jemand etwas sagen?
16:37Konrad.
16:41Ihr wisst ja, meine kleine Emma
16:43hat vor kurzem einen Rückfall gehabt.
16:47Ich habe mich komplett abgekapselt.
16:50Von meiner Frau, von meinen Freunden.
16:53Ja, sogar von meiner Tochter.
16:55Das ist doch verrückt.
16:58Dabei müsste ich doch da sein für sie, gerade jetzt.
17:02Aber ich war wie betäubt.
17:03Ich habe auch geglaubt,
17:05und ich muss das allein mit mir ausmachen.
17:09Das ist natürlich falsch.
17:13Heute
17:13haben wir ein kleines Erfolgserlebnis gehabt.
17:18Die Emma nimmt ja jetzt die Chemotabletten,
17:2015 Stück am Tag.
17:21Wir haben sie erst in ihren Quark reingemischt,
17:24aber sie spuckt alles sofort wieder aus.
17:27Wir haben nicht mehr gewusst,
17:28was wir machen sollen.
17:30Aber heute
17:31habe ich einen Deal mit ihr gemacht.
17:34eine Tablette
17:36und Schokolade.
17:38Eine Tablette
17:39und Schokolade.
17:41Und das
17:41jetzt
17:41klappt das ganz gut.
17:44Danke, Konrad.
17:47Ich sehe,
17:48wir haben einen neuen Gast in unserer Gruppe.
17:50Ich bin der Stefan.
17:51Wir
17:51duzen uns alle hier.
17:54Ich
17:55bin der Sebastian.
17:57Sebi.
17:58Für
17:58meine Freunde.
18:00Servus.
18:00Hallo.
18:01Hallo.
18:01Wenn du etwas sagen möchtest.
18:05Ich würde sehr gern zuhören
18:06für den Anfang.
18:07Wenn das okay ist.
18:08Es ist absolut okay.
18:11Ich möchte aber noch einmal
18:11auf das zurückkommen,
18:12was der Konrad gesagt hat.
18:13das erste Mal ist immer ein bisschen seltsam.
18:24Ja,
18:25seltsam.
18:27Sie sagen es.
18:28Du.
18:29Ja, richtig.
18:31Die Melina,
18:31so.
18:32Was sind das für Leute?
18:33Warum muss ich mir das alles anhören?
18:35Du wirst sehen,
18:36das hilft.
18:36Nein.
18:37Nein.
18:39Darf ich fragen,
18:40wer es bei dir ist?
18:41Mein Vater.
18:43Bausch mal ich los.
18:44Bei mir ist die Tochter
18:45gerade vier geworden.
18:49Aber man muss drüber reden.
18:51Das hilft.
18:52Nein.
18:52Nein.
18:53Nein.
18:54Nein.
18:55Nein.
18:56Nein.
18:57Nein.
18:58Nein.
18:59Nein.
19:00Nein.
19:01Nein.
19:02Nein.
19:03Nein.
19:04Nein.
19:05Nein.
19:06Nein.
19:06Nein.
19:06Nein.
19:06Nein.
19:06Nein.
19:06Nein.
19:36Nein.
19:37Nein.
19:38Untertitelung des ZDF, 2020
20:08ZDF, 2020
20:38ZDF, 2020
20:40ZDF, 2020
20:42ZDF, 2020
20:44ZDF, 2020
20:46ZDF, 2020
20:48ZDF, 2020
20:52ZDF, 2020
20:54ZDF, 2020
20:56ZDF, 2020
20:58ZDF, 2020
21:00ZDF, 2020
21:02ZDF, 2020
21:04ZDF, 2020
21:06ZDF, 2020
21:08ZDF, 2020
21:10ZDF, 2020
21:12ZDF, 2020
21:14ZDF, 2020
21:16ZDF, 2020
21:18ZDF, 2020
21:21Hey!
21:27Hey!
21:51Ah!
21:53Ah!
21:55Ah!
21:57Ah!
21:59Ah!
22:01Ah!
22:03Ah!
22:05Ah!
22:07Lust, es wird lustig!
22:09Messer weg!
22:11Und du auf den Boden!
22:13Ah!
22:17Ah!
22:19Ah!
22:21Ah!
22:27Ah!
22:33Ah!
22:35Ah!
22:41Ah!
22:43Ah!
22:45Ah!
22:47Musik
23:17Hey Konrad
23:26So sieht man sich wieder
23:30Konrad Krafcik
23:36So heißt du doch
23:38Nicht Maschke
23:40Du bist doch nicht verheiratet
23:41Und du hast keine Tochter
23:43Gar keine Kinder
23:45Metodone Leukämie
23:47Warum
23:50Machst du es für die Aufmerksamkeit
23:53Witzes Mitleid
23:54Sie verstehen das nicht
23:56Ich verstehe das nicht
23:59Ich tu niemandem weh
24:02Das versuche ich herauszufinden
24:03Den Wolfgang
24:06Den kennst du ja
24:06Das ist ja dein bester Kumpel
24:08Das hier
24:10Das ist die Frau von Wolfgang
24:13Und ja sie ist tot
24:14Und jetzt kommt die Preisfrage
24:16Wo warst du gestern Nacht
24:18Warum
24:19Weil du sie vielleicht umgebracht hast
24:21Wo warst du
24:22Ich war was trinken
24:24Mit dem Wolfgang
24:25Wie lange
24:25Das weiß ich nicht mehr
24:28Wie lange
24:29Ich hab keine Ahnung
24:30Ich hab ein Papier
24:31Das fragen sie an Wolfgang
24:33Konrad kennst du den Pinocchio
24:35Pinocchio
24:37Der mit der Nase
24:38Wenn der gelogen hat
24:40Dann wird die Nase mal ganz lang
24:41Ist ja alle eine Polizeierfahrung
24:43Ich will jetzt heim
24:45Menschen wie dieser Kraftschick
24:53Sind normalerweise nicht gewalttätig
24:54Sie suchen nach Beachtung
24:56Verbundenheit
24:56Nähe
24:57Vielleicht sucht er ja nach etwas anderem
24:59Es ist leider kein Verbrechen
25:00Sich eine krebskranke Tochter auszudenken
25:02Außerdem hat er ein Alibi
25:04Er war bis halb zwei mit dem Ehemann unterwegs
25:05Ja ist mir egal
25:06Wir müssen ihn trotzdem gehen lassen
25:08Paul
25:09Ich hab das Fentanyl
25:13Und den Typen der es verticken wollte
25:15Darf ich vorstellen
25:17Lukas Brandler
25:19Was passiert?
25:22Oh nix
25:2350 Gramm Koks
25:26250 Gramm Hasch
25:27Gras
25:28Jede Menge Pillen
25:29Alles was man so braucht
25:30Für eine Drogentour
25:31Gehört mir nicht
25:33Und wir haben das hier gefunden
25:35Fentanyl
25:38Ich bin gespannt
25:39Wie du da drangekommen bist
25:41Das gehört mir nicht
25:44Da hast du recht
25:45Das gehört dem Jungen der Krebs hat
25:47Du bist bei ihm eingestiegen
25:48Und hast es gestohlen
25:50Sagt wer?
25:52Das sage ich
25:53Dummerweise hat dich jemand erwischt
25:56Die Mutter von dem Jungen
26:01Das war ich nicht
26:03Ach ja?
26:04Und was ist da mit dir?
26:05Klar
26:06So jetzt pass mal auf
26:08Wir haben Einbruch
26:09Diebstahl
26:10Drogenbesitz
26:11Drogenhandel
26:12Wir haben Widerstand gegen die Staatsgewalt
26:13Und wir haben Mord
26:14Und du hast kein Alibi
26:16Du bist in das Haus eingestiegen
26:18Die arme Frau hat dich erwischt
26:19Und du wolltest sie eigentlich gar nicht umbringen
26:22Die ist einfach nur blöd gefallen
26:23Das war ein Unfall
26:25Das klingt doch viel besser
26:26Besser als was?
26:28Besser als Mord
26:29Das sind deine Handyverbindungen
26:35Du und Marlon Ackermann
26:37Ihr kennt euch
26:38Und ihr habt ganz schön viel miteinander telefoniert
26:40Wir kennen uns aus der Schule
26:41Als es ihm noch besser ging
26:44Marlon hat Zugang zu Schmerzmitteln
26:46Und ich glaube kaum, dass ihr zufällig Kontakt hattet
26:49Ihr seid Geschäftspartner
26:50Er hat genug von dem Zeug
26:53Deswegen verkauft er einen Teil
26:54Das hier hat er mir vor drei Wochen verkauft
26:58Ich habe es überhaupt nicht nötig
27:02Bei ihm einzubrechen
27:03Zeig mal deine Schuhe
27:06Hä?
27:07Deine Schuhe
27:07Zieh sie aus
27:08Was soll das?
27:10Das sind Beweismittel
27:11Ausziehen
27:11Ich kann dich auch zwingen
27:15Sehr gut
27:24Er schläft noch
27:42Na, dann wecken wir ihn mal auf
27:43Moment
27:47Marlon, es ist die Polizei
27:49Kommen Sie doch bitte rein
27:57Was ist denn?
28:15Achso, ja
28:16Ich dachte
28:17Ich locker hier die Stimmung mal ein bisschen auf
28:18Wir haben deinen Freund verhaftet
28:22Luke Brandner
28:23Den kennst du doch, oder?
28:26Sollte ich?
28:27Er sagt, er kennt dich
28:28Das ist schön
28:29Was hat er denn noch gesagt?
28:33Dass ihr
28:34Geschäftspartner seid
28:37Ja, wir haben ein Perückengeschäft
28:41Das funktioniert aber leider nicht so gut
28:43Ich frage mich, warum
28:44Ach, neuer Nachschub
28:49Fentanyl
28:51Es gibt Leute, die kochen das auch und spritzen Essig
28:56Die zahlen locker 100 Euro für einen Schuss, aber
28:59Das weißt du doch sicher
29:02Du kriegst Fentanyl von deinen Ärzten und verkaufst es weiter
29:06Und wenn ich Ja sage, bin ich ein Drogenliler
29:08Bist du einer?
29:12Lukas Brandner sagt, er hat das Fentanyl von dir
29:14Und ich bin mir ziemlich sicher, wir finden genug Beweise für eure Geschäftsbeziehungen
29:18Und dann verhaftet ihr mich
29:21Sperrt mich ein
29:22Was wollte man der Familie wirklich antun?
29:25Malon, nur weil du krank bist
29:27Heißt das nicht, dass du über dem Gesetz stehst
29:29Ich versuche herauszufinden, wer für den Tod deiner Mutter verantwortlich ist
29:36Und du doch auch, oder?
29:41Na schön, ich kenne Luke
29:42Skywalker
29:43Wir haben ihn früher immer genannt
29:46Weil er im Unterricht immer high war
29:49Und du hast ihm deinen Stoff da verkauft
29:52Na ja, mal angenommen, ich habe es getan
29:55Also wirklich nur angenommen
29:57Also ich gebe jetzt nicht zu, damit das klar ist
30:00Naja, ist ganz klar
30:01Angenommen
30:03Meine Ma hat davon
30:04Was mitbekommen und ist total sauer geworden
30:08Und angenommen, sie hat Luke gesagt
30:09Wenn er noch einmal hier vorbeikommt
30:10Dann geht sie zu den Bullen
30:13Angenommen
30:14Komm auf den Punkt
30:16Mein Gott, sie wissen ganz genau, was ich ihnen sagen will
30:19Dann sag es
30:20Hat der Wichser meine Mutter getötet?
30:24Keine Ahnung
30:25Aber ich würde ihnen zutrauen
30:28Wir leben in einem Land, in dem es Schranken stehen
30:31Als es Wege gibt
30:32Mehr Mauern als Brücken
30:33Die Stimmung ist negativ
30:34Und die Alten fragen, warum rauch ich täglich Weed
30:37Warum sind ich und meine ganze Generation so depressiv
30:40Wir sind jeden Tag umgeben von Leben in Tod
30:42Umgeben von Schildern, die uns sagen
30:43Betreten Verbot
30:44Umgeben von Skeletten, Türken und Affen
30:46Komm gleich
30:47Hey Sophie
30:53Das sind Ihre
30:59Von meiner Ma
31:01Der hat die immer da hinten versteckt
31:04Hinter dem Blumentopf
31:05Dachte, ich weiß es nicht
31:08Ist nicht immer leicht für dich, oder?
31:14Mit der Krankheit deines Bruders
31:16Ja, es nervt
31:17Ich hab ihnen auch schon gesagt
31:20Marlon, kannst du nicht einfach gesund werden?
31:24Behört ja nicht auf mich
31:25Ihr zwei habt eben eine besondere Beziehung
31:28Sie haben keine Ahnung
31:31Was wollten sie eigentlich von ihm?
31:34Das musst du Marlon fragen
31:37Er kann manchmal ein richtiges Arschloch sein
31:42Aber es sieht keiner
31:45Weil er ist ja so zerbrechlich
31:47Und
31:50Egal was er anstellt
31:53Er ist nie schuld
31:53Sophie, möchtest du?
31:58Wie auch immer
32:04Ich bin der Typ, der kurz nach Beginn der Party schon geht
32:20Weil ich nicht feiern kann, solange ich in Babylon lebe
32:23Wir haben miese Karten regiert
32:25Von Psychopathen
32:26Verwaltet von Bürokraten
32:27Die keine Gefühle haben
32:28Kontrolliert von korrupten Cops
32:30Die oft zerdissen sind
32:31Verdächtige
32:32Ich will die Krankenakte des Jungen
32:52Könnte schwierig werden
32:54Auf welcher Grundlage?
32:56Marlon hat doch mit Drogen gedealt
32:57Und zwar mit seinen Medikamenten
32:59Okay
33:00Das müsste reichen
33:02Das ist aber nicht der wahre Grund, oder?
33:08Dankeschön
33:08Das ist ja bloß so was zufällig in der Gegend, Kamerad
33:36Das ist ja bloß so was ich
33:38Ich bin der
33:40Meine
33:42Die
33:43Die
33:45Die
33:47Die
33:49Die
33:51Die
33:53Die
33:55Die
33:57Die
33:59Die
34:01Die
34:03Die
34:04Die
34:05Du hast dich ja gut informiert.
34:20Ich...
34:21Du?
34:22Sie verstehen das nicht.
34:25Wir verstehen das alle nicht.
34:28Herr Munner, das sollten Sie sich mal anschauen.
34:35Oh, du weißt du, ich weiß, was du...
35:05Jeder braucht ein Abi, was.
35:28Die Anna Ackermann, er hat hauptsächlich Sie gefilmt.
35:31Er hatte wohl eine Schwäche für Sie.
35:33Ja, und anscheinend nicht nur er.
35:35Ich hab den Wagen schon mal gesehen.
35:37Das sind meine Freunde.
35:39Haben Sie keine Bilder daheim von Ihren Freunden?
35:42Aufnahmen?
35:45Das ist ein Argument.
35:46Und die Anna, war das auch deine Freundin?
35:48Du hast hauptsächlich Sie gefilmt.
35:51Hast du sie geliebt?
35:52Nein.
35:53Um Gottes Willen.
35:55Der Wolfgang, der hat sie geliebt, aber sie hat ihn betrogen.
35:59Das hätte sie nicht machen dürfen.
36:01Deshalb musste sie sterben, ja?
36:03Sind Sie verrückt? Nein.
36:05Aber der Wolfgang, der hat doch ein Recht gehabt auf die Wahrheit.
36:08Du hast dem Wolfgang also die Wahrheit gesagt.
36:11Ich hab ihm gesagt, dass ich die Diana gesehen habe in der Stadt zufällig mit einem anderen Mann.
36:17Wann hast du ihm das erzählt?
36:19In der Nacht.
36:20In der Nacht, als Diana Ackermann getötet wurde?
36:22Der Wolfgang, der war komplett am Boden zerstört.
36:35In dieser Nacht, wie lange warst du da mit ihm zusammen?
36:38Das weiß ich nicht mehr.
36:39Kongrad, schau mal, ich bin in einer ganz blöden Situation.
36:43Wenn du mir nicht die Wahrheit sagst, dann muss ich dem Wolfgang alles erzählen.
36:47Und das wollen wir doch nicht.
36:48Nein, bitte.
36:49Eben.
36:50Deswegen sagst du mir jetzt die Wahrheit.
36:52Wie lange wart ihr in der Nacht zusammen?
36:57Wir haben was getrunken und dann habe ich ihm das erzählt.
37:01Und dann?
37:01Dann ist er plötzlich abgehört.
37:04Wann?
37:06So um elf.
37:08Um elf.
37:12Kongrad, das letzte Mal, als ich dich gefragt habe, hast du mir gesagt, du kannst dich nicht erinnern.
37:16Warum?
37:18Willst du ihn schützen?
37:24Hast du Angst, dass der Wolfgang seiner Frau was angetan hat?
37:27Ich hätte ihm das nicht sagen dürfen, oder?
37:31Das war der Ehemann.
37:44Sie haben sich geschlitten wegen der Affäre, er hat sie umgebracht und hat sie aussehen lassen wie ein Einbruch.
37:50Möglich.
37:52Andererseits ist Kavcik ein Lügner.
37:54Und nach dem, was wir in seiner Wohnung gefunden haben, glaube ich nicht, dass er so harmlos ist.
37:58Sie hatten eine Affäre mit Diana Ackermann.
38:08Sind Sie verheiratet?
38:09Ich war es mal.
38:10Was ist passiert?
38:11Scheidung?
38:15Sehen Sie, ich will meine Frau nicht verlieren.
38:20Wie lange lief das Ganze?
38:21Seit, seit etwa zwei Jahren.
38:28Und seit etwa zwei Jahren sind Sie auch nicht mehr Marlons Arzt.
38:32Ihr Sohn hatte zu der Zeit einen Rückfall.
38:35Diana war am Boden zerstört.
38:38Eins kam zum anderen.
38:40Sie hat sie kurz vor ihrem Tod angerufen, um halb zwölf in der Nacht.
38:44Sie muss doch gewusst haben, dass ihre Frau in der Nähe ist.
38:47Diana war, sie konnte sehr schwierig sein.
38:50Inwiefern?
38:52Sehr emotional, sogar hysterisch.
38:54Vor allem, wenn es um ihren Sohn ging.
38:58War es das?
38:59Soweit ja.
39:01Dieses Arschloch.
39:03Sie sagen also, Sie wussten es nicht?
39:06Konrad hat mir nur erzählt, dass sie sich mit einem Mann getroffen hat.
39:08Aber nicht mit wem.
39:09Konrad, ist das überhaupt sein richtiger Name?
39:13Ich habe das Gefühl, alle sind nur noch am Lügen.
39:15Ich kenne das Gefühl.
39:18Konrad Krafczyk hat ein Alibi von Ihnen.
39:21Sie waren bis etwa halb zwei mit ihm unterwegs.
39:24Jedenfalls waren das Ihre Worte.
39:26Ich habe gelogen.
39:28Ach was.
39:29Wir waren unterwegs, aber nicht so lange.
39:32Um elf bin ich gegangen.
39:33Nachdem Krafczyk Ihnen von der Affäre erzählt hat.
39:36Ja.
39:38Angeblich waren Sie aber erst um zwei zu Hause.
39:40Wo waren Sie in der Zwischenzeit?
39:41Ich?
39:42Ja, Sie.
39:44Ihre Frau hat Sie betrogen.
39:45Sie haben davon erfahren.
39:46Wo waren Sie?
39:48Ich sage es Ihnen.
39:48Sie sind nach Hause gegangen.
39:50Sie haben sich mit Ihrer Frau gestritten.
39:52Sie wollten es nicht, aber es ist passiert.
39:53Es war ein Unfall.
39:54Nein.
39:55Wo waren Sie dann?
39:55Ich habe mich mit jemandem getroffen.
39:57Mit wem?
39:57Einer Nutte.
39:58Wir waren die ganze Zeit zusammen.
40:02Sie kann das bezeugen.
40:03Ich habe auch einen Namen.
40:12Nein, ich fühle mich.
40:13Es geht.
40:13Es geht.
40:28Einen Ehemann können wir ausschließen.
40:30Ich habe mit dieser Chantal gesprochen.
40:32Chantal?
40:33Welche?
40:33Die Rothaarige vom Kittyhaus?
40:36Nein.
40:36Eine andere Chantal.
40:38Jedenfalls war Wolfgang Ackermann in der Nacht bei.
40:40Und zwar bis halb zwei.
40:41Das heißt, er hat offiziell ein Alibi.
40:43Was mit Luke?
40:44Unserem Taxidealer.
40:46Keine Beweise.
40:47Und seine Turnschuhe?
40:49Keine Spuren von Blut.
40:51Naja, das war ein Versuch.
40:53Nächster Kandidat ist Krafczyk.
40:55Lügner, Stalker.
40:56Und hat kein Alibi.
40:59Und wieder haben wir keine Beweise.
41:01Ich gebe es auf.
41:03Was haben wir noch?
41:06Naja.
41:08Vielleicht die Krankenakte von Marlon Ackermann.
41:12Seit seinem zweiten Lebensjahr hat Marlon Leukämie.
41:16Mit zehn bekam er Stammzellen mit 15 Knochenmark.
41:20Und beide Male bekommt er die Spende von ein und derselben Person, Sophie Ackermann.
41:24Seine kleine Schwester?
41:25Mhm.
41:27Wie alt war die denn da?
41:28Noch ein Kind?
41:29Unter Geschwistern sind solche Spenden zugelassen, wenn sie freiwillig sind.
41:33Freiwillig?
41:33Bei der Fünfjährigen.
41:35Also wenn ich diese Marlon wäre, dann wäre ich auf jeden Fall sehr, sehr nett zu meiner kleinen Schwester.
41:40Es könnte mein Leben davon abhängen.
41:42Ja.
41:42Es ist eine gesunde Bruder-Schwester-Beziehung.
41:46Philipp Gera hat beide Male die Spende betreut.
41:49Und ich bin mir irgendwie ziemlich sicher, dass er uns noch mehr verschwiegen hat, als nur die Affäre.
41:54Was ist denn da los?
41:57Jungs, die sich prügeln.
41:58Aufhören!
41:59Aufhören!
42:00Aufhören!
42:01Aufhören!
42:02Aufhören!
42:03Aufhören!
42:04Scheinwandern jetzt!
42:05Aufhören!
42:06Ah, scheiße!
42:07Er hat angefangen!
42:08Das letzte Mal, als ich mich geprügelt habe, war ich in der sechsten Klasse.
42:20Dieses Arschloch ist 17 Jahre lang unter Arzt und ich vertraue ihm.
42:26Und jetzt das.
42:27Sagen Sie, als Marlon zwei war, wurde bei ihm die Leukämie diagnostiziert, richtig?
42:39Ja.
42:40Und etwa zwei Jahre später war Ihre Frau wieder schwanger mit Sophie.
42:46Ich dachte, Sie wollten kein zweites Kind.
42:48Ja, so ist es eben.
42:49Es passiert.
42:50Na ja, Sie, Sie wussten, dass Marlon früher oder später einen Spender brauchen würde.
42:59Und Sie wussten, wie schwer es ist, einen zu finden.
43:01Was soll das? Das spielt doch alles keine Rolle mehr.
43:02Die Geburt von Sophie war kein Zufall, oder?
43:04Was geht Sie das an?
43:05Ihre Frau ist tot.
43:07Wollen Sie mir helfen oder nicht?
43:11Wir waren in Belgien und haben die Eizellen im Labor überprüfen lassen.
43:15Das Verfahren ist dort legal.
43:16Nur so konnten Sie garantieren, dass Sophie auch als Spender geeignet sein würde.
43:26Ich liebe meine Tochter.
43:29Das war nicht meine Idee.
43:30Wer ist denn dann, Dr. Geras?
43:32Tiana ist sofort darauf angesprungen.
43:35Sie hätte alles getan.
43:36Und Sie?
43:38Das war der einzige Weg.
43:43Sophie darf das nicht erfahren.
43:44Ich will nicht, dass sie denkt, dass sie nur deswegen auf der Welt ist.
43:49Sie wird es nicht verstehen.
43:51Der Zustand Ihres Sohnes ist momentan wieder kritisch.
43:55Ich nehme an, Sophie soll erneut spenden.
43:57Er will keine Anzeige erstatten, wenn Sie keine erstatten.
44:14Er kann mich mal.
44:17Ich bin nach Hause.
44:18Bitte.
44:18Sie wissen, warum es bei dem Streit ging?
44:28Um einen Patienten.
44:29Das ist nicht wahr.
44:30Und das wissen Sie auch.
44:32Ihr Mann hatte eine Affäre mit Diana Ackermann.
44:36Nein.
44:37Nein.
44:38Diese Frau ruft mitten in der Nacht bei Ihnen zu Hause an.
44:40Und das macht Sie nicht stutzig?
44:42Ich will, dass Sie gehen.
44:44Ihr Mann lügt.
44:46Er belügt sich schon eine ganze Weile.
44:47Zwingt er Sie jetzt auch für ihn zu lügen?
44:50Mein Mann war die ganze Nacht hier.
44:53Sie betonen das recht häufig, Frau Gera.
44:57Philipp!
45:00Lassen Sie meine Frau in Ruhe.
45:03Ich bin nicht so dumm, wie Sie denken.
45:06Verlassen Sie auf der Stelle mein Haus.
45:09Dr. Gera, Sie sind nicht länger nur ein Verdächtiger.
45:12Sie sind ein Beschuldigter.
45:14Wir brauchen Ihre Fingerabdrücke.
45:15Was?
45:16Sie haben doch meine Frau gehört.
45:18Ich war hier.
45:19Dann haben Sie doch auch nichts zu befürchten.
45:26Danke.
45:27Daumen bitte.
45:27Daumen bitte.
45:27Bitte.
45:36Vera.
45:39Schau.
45:41Da.
45:41Und da.
45:44Volltreffer.
45:50Bitte.
45:51nachdem die an agermann sie angerufen hat sind sie also zu ihr gefahren es gibt für alles eine
46:02erklärung der alte trick mit dem finger abdrücken funktioniert fast immer kann ich noch was lernen
46:09ich bin in der nacht zu ihr gefahren ich weiß es war dumm wolfgang hätte jeden augenblick
46:14auftauchen können aber sie klangen so verzweifelt am telefon als ich dort ankam habe ich gleich
46:25gemerkt dass etwas nicht stimmt die terrassentür war eingeschlagen und dann das blut ich wollte
46:32nur schauen ob sie noch lebt aber sie war schon tot ich konnte nichts mehr tun naja sie hätten
46:43zumindest die polizei rufen können ich war in panik wie hätte ich denn erklären sollen was ich dort
46:48mache wie ich das meiner frau erklären sollen ich habe noch die tür abgewischt wegen der fingerabdrücke
46:56aber wahrscheinlich nicht gut genug frau ackermann konnte schwierig sein das sind jedenfalls ihre
47:03worte sogar hysterisch in dieser nacht war sie da auch hysterisch sie hat sich sorgen um ihren sohn
47:10gemacht wenn er nicht bald eine spende bekommt ist er tot wir wissen von sophie warum und wie sie
47:17entstanden ist wolfgang ja konnte sein mund nicht halten und wenn schon ich habe mir nichts vorzuwerfen
47:28herr gera sie haben zugegeben dass sie am tatort waren das sieht nicht gut aus für sie sie sind
47:35vorläufig festgenommen warten sie in der nacht auf dem weg zu ihr ist mir ein wagen entgegengekommen
47:42ein blauer golf genau so ein fährt jana ich dachte zuerst sie wärs aber sie kann es ja nicht gewesen sein
47:51ich bin mir nicht sicher ein blauer golf wir beschuldigen ihn und er kommt auf einmal damit also gegen 22 uhr
48:19verlassen marlon und sophie das haus jana bleibt alleine kurz nach 23 uhr entdeckt sie dass ihre kinder
48:29weg sind sie ruft ihren ehemann an hinterlässt ihm eine nachricht dann ruft sie ihren liebhaber an den
48:35guten doktor und der fährt dann zu ihr genau und der doktor erreicht das haus gegen viertel nach zwölf
48:41und da ist jana schon tot er hat gesagt dass er einen blauen golf gesehen hat jana ackermann fuhr
48:49wirklich einen blauen golf wenn das ihr wagen war wer saß da drin ich befürchte es gibt noch jemanden
49:00der uns die ganze zeit über gelogen hat
49:30die
50:00Das ist alles wieder gut.
50:30Was soll das?
50:34Was machen Sie da?
50:36Wir haben am Tatort einen blutigen Schuhabdruck gefunden.
50:39Und jetzt prüfen wir, ob sich Blut an den Schuhen befindet.
50:43Das ist wie bei Aschenputtel.
50:45Wenn Aschenputtel jemand umgebracht hätte.
50:53Ich will ein Geständnis ablegen.
51:00Ihr wart also in München.
51:05Die ist übel geworden und ihr seid wieder nach Hause gefahren.
51:09Wie bereits gesagt, ja.
51:11Wann genau? War das nochmal?
51:13So gegen zwölf.
51:17Meine Ma hat auf uns gewartet und sie ist ausgerastet und hat mich angeschrien.
51:24Dann habe ich sie gepackt und dann ist sie gefallen.
51:28Auf den Tisch mit ihr im Kopf.
51:34Sophie wollte die Polizei rufen. Ich habe sie davon abgehalten.
51:39Ich habe es wie einen Einbruch aussehen lassen.
51:41Dann sind wir wieder ins Auto gestiegen und weggefahren.
51:46Und um halb vier seid ihr mit dem Wagen eurer Mutter wieder nach Hause gekommen
51:50und habt behauptet, dass ihr bis dahin in der Stadt gewesen seid?
51:53Genau so, ja.
51:59Soll ich es nochmal wiederholen?
52:02Weil ich bin ziemlich müde.
52:06Deine Mutter ist auf dich losgegangen.
52:08Auf ihren todkranken Sohn, für den sie alles tun würde.
52:11Na gut, dann ist sie halt auch so viel losgegangen und nicht dazwischen.
52:14Passt es jetzt?
52:18Max, kommst du mal? Da draußen ist jemand.
52:27Wo ist mein Bruder?
52:29Ich habe gerade verhört. Was ist dein Vater, wo du bist?
52:31Ich will meinen Bruder sehen.
52:32Das geht gerade nicht.
52:33Er ist krank.
52:34Das geht gerade nicht.
52:40Malone.
52:42Fuck.
52:44Was machst du denn hier?
52:46Hau ab.
52:47Nein.
52:48Ich sage denen die Wahrheit.
52:49Geh nach Hause.
52:50Hau ab.
52:52Er lügt.
52:54Er versucht mich nur zu beschützen.
52:56In Wirklichkeit...
52:58Malone.
52:59Holen Sie einen Arzt.
53:00Danke.
53:04Lass mich.
53:08Lass mich.
53:26Warten Sie bitte.
53:27Ich möchte mit ihm reden.
53:30Muss das sein?
53:31Ja.
53:36Sophie möchte eine Aussage machen.
53:39Hört nicht auf. Sie weiß nicht, was sie da sagt.
53:44Sie bedeutet dir sehr viel, nicht wahr?
53:49Wir haben dasselbe Blut.
53:50Und du fühlst dich schuldig.
53:53Und du fühlst dich schuldig.
53:58Ich werde sterben.
54:00Und es dauert nicht mehr sehr lang.
54:04Schauen Sie mich doch mal an.
54:06Ich bin wie ein kaputtes Auto.
54:08Was sie versuchen zu reparieren, aber es reicht.
54:10Ich will, dass es endlich vorbei ist.
54:14Aber Sophie, sie hat noch alles vor sich.
54:17Ihr ganzes Leben.
54:19Wenn ich weg bin,
54:22dann ist nur noch sie übrig.
54:26Und mein Vater.
54:28Das ist das Einzige, was von meiner Familie noch da ist.
54:31Bitte machen Sie das nicht kaputt.
54:37Ich war's.
54:39Ich bin's gewesen.
54:41Ich hab's getan.
54:44Bitte.
54:45Hey, bitte.
55:15Du und deine Mutter, ihr habt oft gestritten, nicht wahr?
55:20War Marlon der Grund?
55:27Sie hat gesagt, ich bin egoistisch und herzlos.
55:31Weil du nicht spenden wolltest.
55:33Ich würde für Marlon alles tun.
55:36Alles.
55:38Jederzeit.
55:38Er hat es versucht, meine Mutter zu sagen, aber zu sagen, dass er nicht mehr leben will.
55:52Sie wollte nicht hören.
55:56Marlon hat dich gebeten, nicht mehr zu spenden.
55:58Und deine Mutter gab dir die Schuld dafür.
56:00Sie gab mir immer die Schuld.
56:03Immer.
56:05Und in dieser Nacht war es besonders schlimm.
56:08Sie hat mich so angeschrien.
56:11Sie hat mir alles erzählt.
56:13Sie hat mir erzählt, wie sie mich, wie sie mich gemacht haben.
56:18Nur damit ich Marlon helfen kann.
56:21Es sei meine Pflicht.
56:24Ich hatte so einen Hass auf sie.
56:25Dann hat Marlon sie gestoßen.
56:29Nein.
56:29Sophie, du bist minderjährig.
56:33Deine Aussage ist nicht zulässig, solange dein Vater nicht anwesend ist.
56:36Marlon hat alles gestanden.
56:38Er hat den Tod deiner Mutter verursacht.
56:44Nein.
56:46Sophie, Marlon will es so.
56:48Verstehst du das?
56:52Ja.
56:59Sophie.
57:00Sophie.
57:01Sophie.
57:03Hey.
57:04Sie hat die Version ihres Bruders bestätigt.
57:21Hoffentlich bleibt sie dabei.
57:23Hm.
57:25Ob sie ihm jemals die Wahrheit sagen wird?
57:27Ich will.
57:30Ich will.
57:38Ich will.
57:41Wenn du das.
57:42Ich will.
57:42Ich will.
57:42Ich will.
57:43Untertitelung des ZDF, 2020
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