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00:01Musik
00:41Musik
01:28Es ist schon
01:29etwas Eigenartiges,
01:31wenn wir von einem Tag zum anderen
01:33in einer neuen Umgebung angelangt sind.
01:38Und wenn dann noch
01:39unsere Neugier auf so seltsame
01:42Weise Tür und Tor
01:43geöffnet werden,
01:45kennt unsere Entdeckungslust
01:47keine Grenzen.
02:12Musik
02:12Musik
02:12Musik
02:13Musik
02:13Musik
02:20UNTERTITELUNG
03:00UNTERTITELUNG
03:13UNTERTITELUNG
03:14UNTERTITELUNG
03:19UNTERTITELUNG
03:39Es muss jetzt gehen.
03:42Schon.
04:09Nein, ich such dich überall.
04:11Was zum Teufel treibst du denn da draußen?
04:13Schnell ab ins Bad.
04:17Ich hab den lieben Gott getroffen.
04:22Das haben wir alles deiner wunderbaren Großmutter zu verdanken.
04:25Haben wir dich nicht anständig erzogen?
04:27Der liebe Gott, das halte ich nicht mehr aus.
04:30Was denn los?
04:31Kat sagte, sie hätte den lieben Gott getroffen da draußen auf dem Balkon.
04:37Ach, es war nur so ein alter Penner.
04:39Vier Balkon zweiter.
04:41Na also.
04:44Verzeih mir, lieber Gott, dachte Kat.
04:47Das hab ich nur gesagt wegen meiner Eltern.
04:49Um sie zu beruhigen.
04:51Auf diese halbfertigen Balkons hätten wir uns vor dem Umzug nicht einlassen sollen.
04:54Das ist doch unmöglich sowas und dauernd wird man vertröstet.
04:56Sag mal, weißt du, wo die Tabletten sind?
04:59Mutter, weißt du, wo die Kopfschmerztabletten sind?
05:02Ja, nun mach schnell ins Bad.
05:03Aber nicht so lange, ihr müsst doch noch frühstücken.
05:05Ich komm sowieso schon zu spät.
05:08Hier.
05:09Ach, danke.
05:15Ich heiße Clara und niemand weiß es.
05:23Ich heiße Clara und niemand weiß es.
05:33Er sitzt auf dem Balkon.
05:36Er sitzt auf dem Balkon?
05:39Er sitzt auf dem Balkon?
05:39Wieso sitzt denn der auf dem Balkon?
05:42Warum soll er denn nicht auf dem Balkon sitzen?
05:57Ich wollte dich gerade wecken.
05:59Nicht nötig.
06:05Ich muss jetzt los.
06:07Mach ein bisschen leise.
06:09Fortunas ist gestern sehr spät von der Dienstreise gekommen.
06:11Ja.
06:13Er war wie immer sehr lustig und laut.
06:17Hast du denn nicht geschlafen?
06:18Ich konnte nicht schlafen.
06:20Was machst du für Sachen?
06:24Anstatt froh zu sein, dass du endlich ein eigenes Zimmer hast.
06:27Und Onkel Fortunas dafür zu danken.
06:31Er hat uns wirklich sehr dabei geholfen.
06:35Und warum gibt er seine Apartmentwohnung nicht auf?
06:37Hier ist Platz genug?
06:41Manchmal ist es ganz gut, wenn man seinen eigenen Spielraum hat.
06:45Und was spielt man da?
06:50Fortunas ist ein sehr geselliger Mensch.
06:52Aber dass er uns beiden treu ist, da bin ich mir ganz sicher.
06:56Und warum gerade er?
07:00Weil ich weiß, dass er auch dich sehr gern hat.
07:02Ich brauche keinen Mann.
07:16Ich will und ich kann jetzt nicht mit dir über all das sprechen.
07:21Aber du sollst wenigstens anerkennen, dass Fortunas sich Mühe gibt,
07:24so etwas wie ein Vater für dich zu sein.
07:27Er wird heute den ganzen Tag hierbleiben.
07:30Lauer Montag, was?
07:32Er hat frei. Vertrag dich mit ihm.
07:35Ich bin noch halb froh, wenn mein Vater mal Zeit für mich hat.
07:38Ach, reiß dich zusammen, mir zuliebe.
08:21Oh, entschuldige.
08:25Dauert's noch lange, Mädel?
08:31Das Mädchen Kat wollte ihren lieben Gott unbedingt noch einmal sehen,
08:36bevor sie in die Schule ging.
08:37Sprechen musste sie nicht mit ihm.
08:40Denn der liebe Gott weiß sowieso alles.
08:43Und so wusste er natürlich auch, dass sie hier stand und ihn bewunderte,
08:47wie er über alle Menschen und die Welt im Einzelnen und dem Ganzen nachdachte
08:52und zu allem eine Meinung hatte.
08:59Andreas!
09:02Muss man dich dann immer erst dreimal wecken?
09:06Du kommst doch zu spät zur Schule!
09:12Du? Warum bist du denn schon auf?
09:14Ach, du willst die Wand zu Ende streichen.
09:16Ich geh zu Krala.
09:17Was?
09:18Ich geh zu Krala.
09:20Nur aber raus hier!
09:22Ja, doch.
09:24Hab ich richtig gehört? Du willst zu Krala?
09:29Ja, ja. Hast du ein Café? Ich muss sehen, dass ich Krala noch vor dem Aufnahmetermin erwische.
09:35Seit Monaten schiebst du dieses Gespräch vor der Heer?
09:39Woche für Woche?
09:41Ja, vollkommen recht. Aber jetzt ist Schluss.
09:44Jetzt ist Schluss.
09:51Karl? Siehst du diese Wand?
09:56Hm? Ja, natürlich. Eine Wand.
10:03Wir haben jetzt viele solcher Wände. Mein lieber Krala, werde ich sagen.
10:07An diese Wand müsste ein Bild. Unser Kornblumenbild.
10:15Was für Blumen?
10:19Kornblumen.
10:20Na hör mal, wie kommst du denn jetzt auf Kornblumen?
10:23Mein lieber Krala, mein lieber Krala, werde ich sagen.
10:27Ich kann so nicht mehr arbeiten. Ja?
10:31So kann ich nicht mehr arbeiten.
10:34Du kannst dich nicht mal erinnern.
10:37Mein Leben lang Hörbilder inszenieren.
10:42Hörbilder.
10:43Und keine Hörspiele. Das...
10:46Das macht mich impotent.
10:49Ich meine, das Schöpferische in mir.
10:55Fantastisch.
10:56Was?
10:56Hast du das gesehen?
10:57Was denn?
10:58Na, da läuft hier irgend so ein kleines Mädchen von Balkon zu Balkon.
11:03Als ob es hier zu Hause wäre.
11:04Nun, wie findest du denn das?
11:05Wir wussten doch, dass die Teile fehlen.
11:08Weißt du, wie das gewesen sein könnte?
11:10Also, ich stelle mir das so vor.
11:11Die Bauarbeiter, ja, die verantwortlich sind für die Schließungen.
11:14Diese Öffnungen mit Platten.
11:15Die haben keine Platten, ja.
11:17Die haben keine Platten. Die sitzen beim Frühstücken.
11:19Das ist sowieso kein Material da.
11:20Nun, nun, durchs Mittagessen nicht weiter verlassen Sie.
11:23Diesen, diesen Bauplatz.
11:24Noch einen letzten Blick wie zum Gipfel des Mount Everest.
11:26Dieses schöne Plätzchen sehen wir nie wieder.
11:28Und die Öffnungen sind geblieben.
11:29Wie findest du das?
11:38Na ja.
11:40Geh jetzt.
11:42Andreas, verabschiede dich von deinem mutigen Vater.
11:44Er will seinem Chef heute einmal die Meinung sagen.
11:49Tschö.
11:51Nunu?
12:06Entschuldige, aber das Anziehen von dir dauerte ja heute eine Ewigkeit.
12:09Ist doch alles fast kalt.
12:26Wann kommst du denn heute?
12:28Spät.
12:38Wann kommst du denn heute?
12:39Spät.
12:39Spät.
12:44Er ist ja –
12:46Spät.
12:46Ich bin gerade nicht gerade sehr gesprächig.
12:49Hm?
12:51Spät.
12:52Der Arbeitstag hatte endgültig begonnen
12:53und so war in die neue Wohnstadt Ruhe eingezogen.
12:57An ihrem Rande allerdings, dort, wo noch gebaut und eingezogen wurde,
13:01ging es dafür unterdessen lauter zu.
13:03Hier saß der liebe Gott unseres Mädchens Kat immer noch auf seinem Balkon.
13:08Aber der Balkon rechts neben ihm hatte sich unterdessen mit Kisten gefüllt.
13:13Scheiße, jetzt ist was nach nebenan gefallen.
13:16Wieso ist denn da überhaupt dieses Loch?
13:18Das weiß ich auch nicht.
13:19Kommst du gleich nochmal ran?
13:23Entschuldigen Sie bitte, aber wir ziehen gerade ein.
13:26Na ja, passt gut.
13:30Habe ich Sie sehr gestört?
13:31Martin, kannst du mir mal was abnehmen?
13:34Ja.
13:37Wissen Sie, ich werde hier auch ein paar Wochen wohnen.
13:43Ich beginne am Montag ein paar Kilometer von hier mein Praktikum.
13:50Na ja, wenn man bei den Eltern wohnt, da spart man Miete.
13:55Und ich sitze hier in der Sonne.
13:59Was?
14:00Ich sitze hier in der Sonne.
14:05Und sonst?
14:06Was sonst?
14:10Ich meine, was Sie sonst zu tun?
14:14Nichts.
14:32Ich bin schon ein ganz schöner Parasit, dachte dieser Mann.
14:45Gemüßlich.
14:46Alle Wühlen rennen sich gegenseitig um vor Eifer.
14:50Und ich sitze hier und denke nach.
14:52Völlig unnütz.
14:54Und keine Gewissensbisse.
14:56Du musst dich wenigstens mal zeigen.
14:59Hallo?
15:01Ich möchte Ihnen gern meinen Verlobten vorstellen.
15:04Komm schon.
15:07Studieren Sie auch?
15:11Mathematik.
15:12In der Sowjetunion.
15:14Kiew.
15:15Und, gefällt es Ihnen?
15:17Ob es was?
15:19Ob es Ihnen gefällt?
15:21Ich weiß nicht, ob Ihnen bekannt ist, was es bedeutet, in Kiew Mathe zu studieren.
15:26Von Tausenden einer.
15:29Ich meine, es ist eine ziemliche Auszeichnung.
15:33Trotzdem kann es Ihnen doch Spaß machen, oder?
15:35Es ist sein erster Urlaub.
15:38Ja.
15:39Morgen geht es dann wieder weg.
15:41Aber in viereinhalb Jahren ist er fertig.
15:44Dann heiraten wir.
15:46Das Studium ist sehr hart.
15:49Man lernt seine Leistungsgrenze kennen.
15:54In viereinhalb Jahren.
16:01Na?
16:02Was, na?
16:03Ob er Ihnen gefällt?
16:05Äh, nur wenn man überhaupt nach dem ersten Einnot...
16:09Sehen Sie?
16:10Ihnen gefällt er auch.
16:14Der ist so herrlich umständlich.
16:18Neulich, da hielt er eine Zahnbürste in der Hand und grübelte, was man wohl damit macht.
16:22Finden Sie das nicht auch ziemlich irre?
16:26Und er ist zum Verzweifeln vernünftig.
16:31Er kann es nicht einsehen, dass ein Mensch am Vormittag auf die Idee kommt, Eierkuchen zu backen.
16:36Warum soll er nicht am Vormittag...
16:38Na, weil man am Vormittag studiert, konzipiert, exzapiert.
16:44Karl Taube, der Mann vom zweiten Balkon rechts, hatte sich zwei Stunden lang vergeblich bemüht, seinen Chef zu sprechen.
16:51Er hatte das unangenehme Gefühl, auf höfliche Weise abgewimmelt worden zu sein.
16:55Er drängte die Zeit.
16:56Er hatte einen Aufnahmetermin.
17:04Was ist das, Karl?
17:08Ein Huhn.
17:12Das ist ein Huhn.
17:15Aber hier steht Hühnerhof mit 1500 Hühnern, Karl.
17:19Herr Gottliebchen, das wirst du dir doch noch vorstellen können.
17:23Nimm bitte dieses Huhn raus.
17:27Studio 3.
17:29Ja, Moment, für dich, Karl.
17:32Sag bitte Bescheid.
17:34Es dauert einen Moment.
17:39Ja, aber das kann ich beim besten Willen nicht verstehen.
17:42Ich habe heute Morgen schon zwei Stunden auf Herrn Kraler gewartet.
17:47Ja, ja, darum geht es aber doch.
17:49Ich meine, ich werde mich nicht zu einem Spezialisten für Hörbilder.
18:06Ja, ich will ja auch nicht Sie sprechen, sondern ich möchte meinen Chef sprechen.
18:09Einmal im Jahr möchte ich einen Termin.
18:13Ja, ich bin ja schon wieder ruhig.
18:15Ja.
18:16Und heute Nachmittag?
18:20Ja.
18:22Das ist doch vielleicht ein Laden.
18:26Regisseure sind hier das Letzte in der Welt.
18:30Die stören nur.
18:31Es gibt sowieso nur zwei Arten, welche, die stören, welche, die nicht stören.
18:34Können wir noch weitermachen.
18:36Ja, ja, klar.
18:37Helga.
18:38Entschuldigung, ich hatte da.
18:41Fangen wir noch mal an.
18:49Guten Tag, Herr Kraler, wie geht's?
18:50Tag, Tag, Tag, Tag, Tag, Tag, Kollege Kraler.
18:53Guten Tag, Tag, Tag.
18:55Ach, Kraler, alter Nasenwurm.
18:57Guten Tag.
18:58Entschuldigung, Mann.
18:59Du, ich habe eine schöne Sache für dich.
19:02Ein Hörbild über Schillers Jungfrau von Orléans.
19:05Für unsere jungen Leute.
19:06Aha.
19:07Das ist gut, ja.
19:08Du, wir müssen uns mal unterhalten.
19:10Ja.
19:11Das müssen wir.
19:16Während die meisten Bewohner unseres elften Stocks ihrer Arbeit nachgingen,
19:20nutzten andere ihre freie Zeit, um ihre Wohnungen weiter einzurichten.
19:26Natürlich wurde dabei auch so mancher Tropfen auf das freudige Ereignis des Einzugs geleert.
19:31Na, nein.
19:32Oh, ja, ich freue mich.
19:34Voll, ne?
19:35Danke, danke, danke.
19:37Oh, gerne.
19:38Kannst du besuchen, Vater?
19:39Ja, das sind alles meine Freunde.
19:41Bist du blau?
19:42Oh, die Katrin.
19:44Nein.
19:45Du.
19:46Erkennst mich nicht wieder?
19:47Nein.
19:49Du, ich bin der Onkel, der dir zum, zu wie vielen, zum vierten, zum vierten Geburtstag
19:54eine Teddy geschenkt hat.
19:55Und groß bist du geworden.
19:57Ja, Schätzchen.
19:58Guckst du schon nach den Jungs?
19:59Mann, war das eine Feier, als du damals auf die Welt gekommen bist.
20:03Ich war immer da.
20:05Oh.
20:06Die musst du Philosophie studieren müssen.
20:08Hä?
20:09Ja.
20:11Die hat den ganzen Buddhismus drauf.
20:13Ewige Leben, Nirvana.
20:16Was ist denn das, Nirvana?
20:17Wird nicht gerade was Vernünftiges sein.
20:20Sicher was für Faulenzer und Schwätzer.
20:23Sagen Sie das nicht, liebe Frau.
20:24Sagen Sie das nicht?
20:25Philosophie.
20:26Die wird mal Erfinder in der Industrie, ne?
20:29Und macht richtig Kies.
20:31Glaubst du auch, dass ich mal Kies mache?
20:34Nirvana ist, wenn du wunschlos glücklich im warmen Wasser bist und alle Viere von ihr streckst.
20:39Ich möchte baden.
20:49Warum schwätzen Sie mit einem Kind über Dinge, die Sie selbst nicht einmal verstehen, dachte die Großmutter.
20:56Und ein Kind nimmt alles viel ernster als ein Erwachsener.
21:02Ich habe nicht eine Sekunde bereut, hier am Rad des Stadtbezirks gelandet zu sein.
21:09Nicht eine Sekunde.
21:12Wunderschön.
21:13Meine ehemaligen Kommilitonen, die mit mir auf der Hochschule saßen und in die Industrie gegangen sind.
21:19Die verdienen vielleicht mit allem drum und dran das Doppelte wie ich.
21:24An ihm Leben, nur.
21:26Haben die so gute Kameraden gefunden wie ich.
21:29Einer hilft dem anderen.
21:32Aber mit Ausnahmen, lieber Herr Fritz.
21:34Mit Ausnahmen.
21:35Mit Ausnahmen bestätigen immer die Regeln, ne?
21:37Ich trinke auf euer Wohl.
21:39Prost, Prost, Prost, Prost.
21:41Prost, Prost.
21:42Prost, Prost.
21:42Prost.
21:46Prost.
21:47Hast du Männer auch lieber als Frauen?
21:50Männer sind immer freundlicher zu mir.
21:53Frauen wollen mich immer nur erziehen.
22:00Wie nennt man das, wenn man richtig froh ist?
22:04Na, wie nennt man es wohl?
22:06Man nennt es das Glück.
22:08Als die Menschen noch unschuldig waren, nannten sie es das Paradies.
22:15Was ist das Paradies?
22:17Das Paradies ist wie ein großer Garten oder wie ein schönes Haus.
22:24Der Ort, wo Adam und Eva sehr glücklich lebten.
22:28Mit Bad?
22:29Gott, Achtung.
22:38Großmutter dachte an die alte Wohnung.
22:41In Töpfen und Teekesseln hatten sie das Wasser heiß gemacht für die kleine Zinkbadewanne.
22:47Kat war immer nur schnell mit abgewaschen worden.
22:50Ein Kind hat ein Recht auf eine volle Wanne Wasser.
22:54Und wenn es noch so klein ist, dachte die Großmutter.
22:59Gut, was?
23:01Wohnen sie noch dort?
23:03Wer wo?
23:04Adam und Eva im Paradies.
23:07Nein, sie haben es sich verscherzt.
23:09Sie hatten alles.
23:10Aber sie wollten auch noch das eine, das letzte.
23:13Wenn sie alles hatten, hatten sie doch auch das letzte.
23:16Ach, Kind.
23:17Sie wollten auch noch den Apfel.
23:19Aber der war ihnen verboten worden.
23:23Sie konnten nicht widerstehen, pflückten ihn und haben ihn gegessen.
23:28Und dann kam es, wie es kommen musste.
23:30Sie wurden aus dem Paradies verjagt.
23:33Und wann können sie wieder einziehen?
23:45Ist was?
23:47Habe ich mir gedacht, dass wir Nachbarn sind.
23:50Welcher Stock?
23:52Elfter.
23:54Rechts oder links?
23:57Rechts.
23:59Okay, jetzt haben wir kommen Nachbarn.
24:01Reden wir oben weiter.
24:29Da bist du ja schon.
24:31Ja, schon.
24:33Wir dachten, dass du noch Arbeitsgemeinschaft hast.
24:36Früher zu ändern.
24:51Hey, es war's.
24:54Nicht, dass du denkst, ich will mit dir reden.
24:56Hab schon begriffen, dass du ein ziemlicher Eierkopf bist.
25:04Warum bist du dann rausgekommen?
25:07Sollst du mich nur küssen.
25:10Hä?
25:13Neu für dich?
25:16Hat nichts weiter auf sich.
25:18Ist nur für meine Mutter.
25:21Wenn du allerdings keine Erfahrungen hast.
25:30Na los.
25:49Ey, warum küsst du nicht weiter?
25:51Sie hat's noch nicht gesehen.
25:52Oh Mann, oh Mann.
25:56Oh Mann, oh Mann.
26:36Es war Nachmittag geworden.
26:38Kat hatte ihre Schularbeiten beendet und da sich hier niemand für sie interessierte,
26:43beschloss sie ein wenig nach unten zu gehen, um die ihr noch ganz unbekannte neue Gegend zu besichtigen.
26:54Oh Mann, oh Mann.
27:00Gott, Gott, Gott.
27:01Oh Mann.
27:03Oh Mann.
27:06Oh Mann.
27:11Woah, Gott.
27:14Musik
27:17Musik
27:25Stucchen.
27:44Hast du schon eine Freundin?
27:48Ich habe noch niemanden. Wir sind gerade erst eingezogen.
27:53Musst du immer zu schießen?
27:55Hm, Feinde.
27:57Woran erkennt man Feinde? Ich glaube, ich habe gar keine. Ist das schlimm?
28:01Bist du dämlich. Feinde erkennt man doch gleich.
28:08Sind sie das?
28:13Warum ziehst du nicht?
28:17Ich sag's meiner Mutter.
28:20Sieh an, der große Krieger wird frech.
28:22Ich weiss wohl nicht, wer hier der Chef ist.
28:26Hä?
28:29Auf.
28:30Aufschauen.
28:32Na komm, mein Süßer.
28:35Hier lang.
28:58Lass ihn los, er ist mein Freund.
28:59Ach, lass uns schon mal.
29:21Hier kurz.
29:22Und jetzt ist es los.
29:26Ja, ich bin so gut.
29:27Und jetzt ist es so gut.
29:28Das ist so gut.
29:29Und jetzt ist es so gut.
29:30Das ist so gut.
29:31Ich hab meine Mutti!
29:54Hast du von dort geguckt?
29:56Nein, der Große hat mich weggescheucht.
30:00Wirklich nicht?
30:09Soll ich dir deine Waffen holen?
30:34Wenn du willst, können wir jetzt immer zusammenhalten.
30:46Wir wohnen im elften Stock, ganz oben rechts.
30:50Und links auf dem Balkon sitzt bestimmt wieder der liebe Gott.
30:53Ach Quatsch, das ist mein Onkel Jonas. Der sitzt den ganzen Tag da und denkt nach.
30:59Aber man kann prima mit ihm Ringkampf machen.
31:02Arm umdrehen auch?
31:04Wozu denn das?
31:06Na, wenn man dem lieben Gott den Arm umdreht, dann gibt's Gewitter.
31:09Und du glaubst sowas?
31:12Hm, heute vor dem Armbrot essen spiele ich eben mit ihm und dreh ihm den Arm um.
31:17Au ja, und ich ruck zu.
31:19Aber du wirst sehen, es passiert nichts.
31:27Hör mal, Andreas!
31:30Du musst zum Training.
31:32Was sagt dir eigentlich die Jungfrau von Oréan?
31:39Was für eine?
31:41Ein Stück.
31:41Ein Stück von Friedrich von Schiller.
31:44Die Hauptfigur ist die heilige Johanna.
31:47Ach, irgendeine alte Jungfrau.
31:49Sie heißt eigentlich Jeanne d'Arc.
31:50Das ist französisch.
31:52Jeanne d'Arc.
31:53Spiel doch in Frankreich.
31:55Die ist ganz jung, ganz unscheinbar.
31:58Aber sie hat die Gabe, eine ganze Schar von Männern in Begeisterung zu versetzen.
32:06Na, so einen hatten wir auch mal in der Klasse.
32:10Hat der Herr Schiller doch noch eine Chance, dachte Taube.
32:19Nicht Männerliebe darf dein Herz berühren mit sündigen Schlammen eitler Erdenwurst.
32:30Ach, du lieber Himmel.
32:34Nur mach das mal heute jungen Leuten klar.
32:41Entschuldigung.
32:43Kommen Sie doch rüber.
32:46Wir trinken ein Gläschen zusammen.
32:49Ich weiß nicht.
32:50Ja, da ist doch niemand.
32:53Entschuldigen Sie, aber ich dachte, ich hab Sie gestört und ich hörte jemand Gedichte aufsagen.
32:57Wieso mögen Sie denn keine Gedichte?
33:00Gott, wie soll ich das sagen?
33:03Also, um ehrlich zu sein, eigentlich mag ich sie nicht.
33:06Ein paar Nachdenkliche vielleicht.
33:09Ich werd wieder gehen.
33:10Nein, bitte, bitte bleiben Sie.
33:12Wir trinken ein Gläschen zusammen.
33:15Wissen Sie, wir ziehen nämlich gerade ein.
33:17Und ich werd die Sonne ein bisschen genießen.
33:19Sagen Sie, was verstehen Sie denn unter nachdenklichen Gedichten?
33:22Bitte nehmen Sie Platz.
33:23Bitte setzen Sie sich.
33:26Doch, ich kenn ich viele.
33:29Aber die meisten sind mir einfach zu forsch.
33:33Und wie soll ich das besser sagen?
33:34Zu schnell.
33:35Zu schnell?
33:36Nein, ich hab das Gefühl, diese Dichter, die sind so mit sich selbst beschäftigt,
33:42dass Sie denken, es genügt, einem ein Stück Wahrheit am Kopf zu knallen.
33:47Nur, so kann doch keine Nachdenklichkeit aufkommen.
33:51Ah, Sie sind gerne nachdenklich.
33:55Sie denken gerne nach.
33:58Was ist das eigentlich?
34:01Das ist ein ästhetisches Problem, ja.
34:02Das ist ein kunst-ästhetisches Problem.
34:05Das hier?
34:06Das ist Wermut.
34:07Das ist Wermut?
34:08Ja, ja, ja.
34:09Ja, das ist Wermut.
34:15Wissen Sie, ich hab da vorhin von Nachdenklichkeit gesprochen.
34:19Aber eigentlich meine ich mehr ein Charakterzug von Menschen.
34:23So eine Art Aufmerksamkeit.
34:26Ich muss jetzt wirklich gehen, meine Leute werden schon auf mich warten.
34:29Und vielleicht sind Sie Deutschlehrer und ich hab Sie jetzt gekränkt.
34:32Aber nein, nein, nein.
34:33Bitte bleiben Sie doch, wir haben uns doch sehr schön unterhalten.
34:36Mein Name ist übrigens Taube.
34:37Karl Taube.
34:38Jean Valcq?
34:40Sie heißen Jean.
34:42Ja.
34:43Sie heißen wirklich Jean.
34:47Ich beschäftige mich gerade, also ganz intensiv, mit einer Jean.
35:00Es näherte sich die Zeit des Abendbrots und das Mädchen Kat war seltsam erregt.
35:05Denn sie erinnerte sich an ihre eigenartige Verabredung, die sie mit dem Jungen vom letzten Balkon links getroffen hatte.
35:25Nein, ich ziehe dich.
35:28Ich crisch.
35:29Ah, ha, ha, ha, ha.
35:59Ah, ha, ha.
36:34Hast du geweint?
36:38Oder was machst du denn da draußen?
36:41Ich denke nach.
36:44Setz dich zu mir, Manno.
36:46Fortunas hat sich etwas hingelegt.
37:07Magst du den Jungen von nebenan?
37:11Willst du wissen, ob ich ihn liebe oder ob ich ihn gut leiden kann?
37:16Siehst du da einen großen Unterschied?
37:22Ich spüre einen Unterschied.
37:24Ich kann es aber nicht ausdrücken.
37:28So ist das nun mal in deinem Alter.
37:33Und deshalb...
37:37...bin ich ein bisschen besorgt über das, was ich vorhin mit angesehen habe.
37:40So?
37:41Er ist schon ziemlich groß.
37:44Ja.
37:46Damit ist er in seiner körperlichen Entwicklung natürlich schon wesentlich weiter.
37:54So ein großer Junge will doch mehr von dir, als du glaubst.
37:58Was denn?
38:03Und letzten Endes begehrt er.
38:09Ich hab dir doch alles erklärt, was die Männer mit den Frauen...
38:12So wie Fortunas auch?
38:15Sicher.
38:17Auch Fortunas.
38:21Jetzt verstehe ich endlich.
38:25Was verstehst du?
38:27Warum Fortunas mich so angefasst hat.
38:34Naja.
38:35Mit frühem Bad.
38:38Würdest du die Freundlichkeit haben, das...
38:41...etwas genauer?
38:47Das kann ich nicht.
38:50Und warum darf ich nicht auf den Balkon gehen?
38:53Weil du sonst ganz nass wirst.
38:55Ich will ja nass werden.
39:01Komm, hilf mir.
39:02Ich hab keine Lust. Ich möchte gerne auf den Balkon gehen.
39:05Genügt das nicht, dass du einmal kitzsch nass geworden bist?
39:07Hat nie Spaß gemacht.
39:12Kannst du mir eine Geschichte erzählen?
39:14Vielleicht einen von einem Nilpferd.
39:16Von einem Nilpferd, aha.
39:17Sagen wir mal, es ist aus dem Zoo ausgerückt und steht plötzlich dort unten im Schlang vor dem Wohnwagen.
39:23Oh, weih.
39:25Und einer der Männer kommt raus.
39:27Jetzt hast du ja die Geschichte angefangen.
39:29Erzähl ruhig weiter.
39:31Ich finde deine Geschichte ganz schön.
39:34Aber ich möchte eine Geschichte hören, bei der man ganz still wird.
39:38Wo ja alles so gekommen ist, wie es ist.
39:41Wo ja alles so gekommen ist, wie es ist.
39:55Am Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde.
40:00Und die Erde war wüst und leer.
40:03Und Finsternis war auf der Tiefe.
40:08Ist das eine Geschichte?
40:12Und weiter?
40:13Ich muss überlegen.
40:17Und dann hat er das Licht gemacht.
40:19Und er nannte das Licht den Tag.
40:22Und die Finsternis die Nacht.
40:25Und aus Abend und Morgen war der erste Tag.
40:45Gibt's nichts zu essen?
40:48Hm?
40:58Keine Lust, was?
41:03Was ist denn los, ja?
41:10Da werde ich uns mal einen Salat machen gehen.
41:14Manon kann dir helfen.
41:16Okay.
41:17Komm, Tochter.
41:18Fühl mich mir wohl.
41:31Hier reißt du was ein.
41:35Die Weiber fühlen sich nicht wohl.
41:38Und der männliche Teil der Familie
41:41rackert sich in der Küche ab.
41:46Habtest du Familie?
42:01Ich höre.
42:07Es gefällt mir einiges nicht.
42:13Genauer bitte.
42:17Wir sollten uns nichts vormachen.
42:21Du redest pausenlos von Familie dabei.
42:25Ja?
42:28Wie oft soll ich dir noch sagen,
42:30dass ich gerade das an dir liebe?
42:33Deine absolute Eigenständigkeit.
42:36Deine Fähigkeit abzuwarten.
42:39Deine Unfähigkeit, sentimental zu sein.
42:42Ja, ja.
42:44Trotzdem sind wir eine Familie.
42:46Wenn auch nicht im üblichen Sinne.
42:50Mein Gott, ist das denn so ein Unterschied?
42:55Ich weiß es auch nicht.
43:02Wenn du mich heute nicht ertragen kannst,
43:03bitte ich dich, mir das deutlich zu sagen.
43:07Ja.
43:09Das ist doch ein Wort.
43:22Man muss nicht auf Biegen und Brechen zusammenhacken.
43:26Ahoi.
43:38Warum hatte sie ihn nicht nach dem gefragt,
43:40was sie im Augenblick am meisten beunruhigte?
43:44Warum wurde in letzter Zeit
43:46aus jedem alltäglichen Gespräch
43:48mit ihrem Freund für sie ein Lebensproblem?
44:09Und die soll auch hier rein?
44:11Nein, ins Wohnzimmer.
44:13Vorne rechts.
44:16Can, frag mal Vater, ob er noch Hunger hat.
44:19Ja, klar.
44:28Vater?
44:41Er ist eingeschlafen.
44:46Er ist eingeschlafen.
44:46Wahnsinn, diese Überstunden.
44:48Aber außer mir sagt ja keiner was.
44:52Und wir machen Schluss hier heute.
44:56Der Tag war lang genug.
45:07Aufstehen. Schlafen gehen. Na komm, na komm.
45:22Martin? Ich sag mal, hast du Ahnung von Literatur? Na, Allgemeinbildung.
45:33Ich glaube, ich habe nicht blamiert. Zwei Balkons weiter, da wohnt ein Regisseur oder sowas.
45:39Ich habe mich aufgeplustert wie eine Pute. Ich habe gesagt, dass mir manches einfach zu laut, zu selbstbewusst ist.
45:48Stimmt ja auch, aber... Wie ist...
45:54Laut. Selbstbewusst.
45:55Wenn du deine Gedanken nicht klar durchformulieren kannst, kann dich natürlich kein Mensch verstehen.
46:01Ich habe aber genau das gesagt, was ich meine.
46:04Wie soll ein Stück Literatur selbstbewusst sein? Seiner selbst ist sich nur der Mensch bewusst.
46:11Ein Buch ist der Mensch, der es geschrieben hat, mit oder ohne Maske.
46:15Ein Buch ist ein toter Gegenstand. Und der Mensch ist ein lebendes, vernunftbegabtes Wesen.
46:25Bleib ruhig liegen. Es ist so gemütlich, wenn du hin und wieder wirst.
46:38Das warst du denn nun bei Grahler?
46:41Ja, ich habe mit ihm gesprochen.
46:47So. Verstand ich aber. Was hast du ihm denn gesagt?
46:53Du bist einfach zu ihm gegangen und hast gesagt, hör mal her, Grahler, jetzt ist Schluss bei mir.
46:59Wieso Schluss?
47:01Nein, nein, er hat mir ein neues Stück gegeben.
47:05Das ist eine...
47:06Das ist eine wirklich interessante Sache.
47:11Ein Hürbitt, oder?
47:14Ja, natürlich, ein Hürbitt.
47:17Ein Hürbitt, was ist denn dagegen zu sagen?
47:20Aber...
47:22Da musst du nicht lachen.
47:23Unsere Jugend braucht Literatur, braucht eine gute Literatur, braucht eine nachdenkliche Literatur.
47:28Das ist mir heute übrigens erst wirklich klar geworden.
47:31Das ist eine große Aufgabe, verstehst du?
47:33Jetzt hat er dich also wieder mal rumgekriegt.
47:36Da hättest du auch die Wand streichen können.
47:39Es hatte unterdessen längst aufgehört zu regnen.
47:43Und auch über unseren elften Stock hatte sich die sanfte Kühle dieser Sommernacht gesenkt.
47:49Fast alle waren zu Bett gegangen.
47:52Unser Mädchen Jeanne war von Neuem erwacht.
47:56Denn für sie war es eine Abschiedsnacht.
47:59Für ein Jahr.
48:05bis dann!
48:15Bei der liegen?
48:16Ja, ist es bei einem Samstag?
48:18Ich bin mir so ab.
48:19In sache einander.
48:20Ich will mich sein.
48:21Oh doch.
48:23Ich bin schade.
48:32Ich bin so vorgerecht.
48:33Typische Mathematik, kein einziges Härchen auf der Brust.
49:03Was ist denn ... nichts ...
49:34Rede, komm zu dir.
49:51Warum hast du ihn fortgeschickt?
49:58Ich ...
50:00Es stimmt alles nicht.
50:06Fortunas beachtet mich gar nicht.
50:20Warum hast du gesagt, dass er ...
50:28... etwas Ungemäßes von dir will?
50:35Ich kann ihn nicht ertragen ...
50:39... dass er mich nicht ansieht.
50:43Aber er sieht dich doch an, wenn er mit dir spricht.
50:52Er sieht mich aber nicht so an, wie er dich ansieht.
51:04Ich möchte noch ein Walschen bei dir sein, Mutti.
51:19Der schweigsame Jonas war der Einzige, der nicht zu Bett gegangen war.
51:23Was wollte er hier?
51:26Erwartete er eine wichtige Nachricht?
51:38...
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52:11...
52:11...
52:12bisschen drüber nachdenken. Sie waren größer. Sechs, sieben Mann, eine ganze Horde. Und
52:22sie haben mich gezwungen. Sechs, sieben größere können einen kleineren zu allem zwingen. Da
52:36gehört kein großer Mut dazu, glaube ich. Der Größte hat mich gestoßen. In den Bauch? Tiefer.
52:48Da wäre jeder in die Knie gegangen, das kannst du annehmen. Ich glaube, die wollen gar keinen
52:53fernen Kampf, weil sie sich fürchten. Meinst du wirklich? Du hast getan, was zu tun war in der
53:01Lage. Nicht gerade beneidenswert. Aber Vorwürfe hast du dir keine zu machen.
53:35Der Mann wusste nicht, ob er seinem Neffen geantwortet hatte oder sich selbst. Wahrscheinlich,
53:44dachte der Mann, sind die Menschen, mit denen ich jetzt unter einem Dach lebe, sich ihrer
53:52Sache sicherer als ich. Vielleicht aber auch nicht.
54:16Nimm jede Nacht wie ein Geschenk. Und auch die Tage mit diesem lauten und doch friedvollen
54:23Himmel. Scheint dir mancher dieser Tage auch wie aller Tage Tag, wirf keine Stunde davon fort. Denn
54:34nur Stunden mit solchem Himmel geben uns Raum, auf dieser Erde zu wachsen.
54:53Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:07Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:09Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:09Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:09Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:09Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:09Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:10Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage.
55:11Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und auch die Tage. Und
55:25Amen.
56:00Amen.
56:23Amen.
56:53Amen.