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Transkript
00:00In Hamburg, da bin ich gewesen, in Sand und in Seide gehüllt.
00:09Meinen Namen, den darf ich nicht nennen, denn ich bin ja ein Mädchen fürs Geld.
00:18Meinen Namen, den darf ich nicht nennen, denn ich bin ja ein Mädchen fürs Geld.
00:28Mein Bruder, der hat mir geschrieben, ach Schwester, ach komm doch zurück.
00:36Deine Mutter liegt totkrank, deine Mutter.
00:39Mensch, ziehen musst du nicht drücken.
00:41So weit haben wir aber nie fertig, aber nie zum Lärm fest.
00:45Mensch, kannst du nicht woanders rumplärmen.
00:47Jedoch so, die Karnickel sind eingesperrt, die können da nicht wegloben.
00:49Bei so einem Lärm kann man ja nicht üben.
00:51Sie beweidet ihr einziges Glück.
00:53Ach Mutter, ich bin ja verloren, verstoß nicht ein unglücklich Kind.
01:02Du hast mich in Liebe geboren, doch fürs Gute, da war ich zu blind.
01:10Du hast mich in Liebe geboren, doch fürs Gute, da war ich zu blind.
01:19Was nützt denn dem Kaiser die Krone, was nützt denn dem Seemann sein Geld,
01:29wenn es gäbe keinen Hamburger Hafen und da grinnen kein Mädchen fürs Geld.
01:37Wenn es gäbe keinen Hamburger Hafen und da grinnen kein Mädchen fürs Geld.
02:01Was nützt denn dem Kaiser die Krone?
02:11Vater, jetzt fangen Sie schon wieder an.
02:14Genau wie das letzte Mal.
02:15Ganz blanke Tüte an der Armse.
02:20Also, wenn das so weitergeht, wird der Jagen verkauft.
02:38Otto, komm, sie hat Arbeit.
02:40Na, komm, ja.
02:45Tach.
02:45Tach.
02:46Na, kannst gleich mitkommen.
02:47Ja, aber...
02:48Wo hast denn die geklaut?
02:49Diesen ehrliche Kof.
02:50Ich denke, du bist mal wieder arbeitslos.
02:52Na ja.
02:52Könntest du mal Holzbücher kriegen?
02:53Na, komm, komm, komm, komm.
02:54Palawan können wir hinterher.
02:56Und unser Vergnügen, das Jartenfest?
02:57Ach, Vergnügen.
02:58Das gehört alles zum Vergnügen.
03:12Das muss nur mal zünftig gemacht werden.
03:17Im Zirkus Krone, da bin ich schon mal mit dem berühmten Clown Thomas Seen aufgetreten.
03:22Zwei Stunden vor der Vorstellung hat er nur an seiner Maske gearbeitet.
03:26Und nicht einmal der Herr Direktor durfte ihn stören.
03:28Wenn die Zeiten anders wären, Clown würde ich auch gern machen.
03:32Ah, lass nur, Willi.
03:33Das Zirkusleben, das hat etwas Unstehtes.
03:36Wäre nicht von klein auf.
03:39Na, und was willst du?
03:40Ausgelernt hast du?
03:42Elektriker, das ist schon was Solides.
03:44Aber man hat so seine Sehnsucht.
03:45Wissen Sie, manchmal denke ich, eines Tages, da müsste die Welt viel bunter, viel fröhlicher sein.
03:55Und die Menschen, die müssten viel mehr Zeit für sich haben.
04:02Und da müsste es auch viel mehr Clowns geben.
04:06Das ist ja Quatsch.
04:14Sie hätten viel besser den Onkel Pelle machen können.
04:16Ah, ich hab nicht mehr so viel Lustigkeit wie vor dem Krieg.
04:21Da sag ich mal halt, solltet die jungen Leute selbst fürs Lachen sorgen.
04:25Na, halt doch mal still.
04:35So, gerade ist er nun.
04:36Ich sage dir, das Ding ist schief.
04:39Aber es ist schade, dass ihr es noch mal ausbütteln müsst.
04:42So.
04:43Ah, na, hilf uns mal den Zahnstacher wieder rausropfen.
04:47Wozu?
04:51Schneller!
04:52Mann, sei vorsichtig!
04:53Schneller!
04:54Schneller!
04:56Schneller!
04:57Auf die dummen Gesichter freue ich mich jetzt schon.
05:00Und was soll das werden, wenn es fertig ist?
05:02Gesiegt doch nicht.
05:03Wir haben so eine fixe Idee von dem Alten.
05:04Vater!
05:05Vater!
05:06Komm, das ist doch wie ein Stier.
05:07Vater, die tut uns schon wieder.
05:09Auch nicht mehr lange, verlass nicht durch.
05:10Aua, Mensch, pass doch auf!
05:12Und sonst geht's euch gut, wa?
05:14Schon gut, Otto.
05:15Auf mir kannst du dir verlassen.
05:17Auf mich heisst es.
05:18Trotzdem kannst du dir verlassen.
05:19Komm, komm, komm.
05:20Wir dürfen den Alten nicht verärgern.
05:22Sicher hat er ein paar Meik auf der Seite gepackt.
05:24Dann spendet er uns ein Bier.
05:25Das wäre schön.
05:30Tag, Tag.
05:31Haben Sie Willi irgendwo gesehen?
05:32Den Herrn Brötigam, den müssen Sie sich schon im Baum da abpflücken.
05:35Tag, Tag, Tag, Tag.
06:05Mal eine Woche ohne mich auskommen, hm?
06:09Ach, verdammt.
06:10Der ist ja so schwer.
06:11Hefte und Bücher für die Schulung.
06:14Ach, schade, schade, dass aus uns nichts werden kann.
06:17Wo du doch bald viel schlauer bist als ich.
06:20Macht dir nichts draußen?
06:21Bin ich ja jetzt schon.
06:22Oh!
06:27Die Welt steht Kopf.
06:28Die Frauen lernen Revolution.
06:30Macht dir wohl Spaß und mit denen gehören, ja?
06:33Na klar.
06:34Aber noch mehr, wenn wir selber welche haben.
06:38Kommt Zeit, kommt Rat.
06:39Ach, ist Rat, viel Zeit.
06:41Also, wenn so ein richtiger Onkel Pelle ist, ja?
06:43Der muss rote Backen haben.
06:48Nur mal.
06:55Darauf sage ich, Herr von Mückling, Sie als deutscher Offizier wagen es, mir die Vorzüge einer Pariserin zu schildern.
07:04Das kann doch nicht wahr sein.
07:06Auf vielseitigen Wunsch des Publikums hören Sie noch einmal.
07:19Oh, fein ist auch kein Verlass.
07:20Na ja, wenn schon einer mir und mich verwechselt.
07:22Hol dich, hol dich, Diener, sonst kommen Sie nie auf Ihren Akkord.
07:25Von Ihnen lasse ich mal ja eine Hand treiben Sie, mieser Ausbieter Sie.
07:27Nenn ich fuhrt vielleicht raus.
07:30Dann schippen Sie doch alleine.
07:32Wir fordern Lohnerhöhung.
07:33Was?
07:35Na ja, eine Pulle-Bier mindestens.
07:37Na ja, gut.
07:38Pulle-Bier geht ja noch.
07:40Hauptsache keine Politik.
07:41Otto, alles klar.
07:47Ach, die Künstler rennen.
07:55Wozu soll das gut sein?
07:57Fass mir zu, dann weißt du das gleich.
07:59Das geht nicht.
07:59Ich muss mich auf meinen Auftritt vorbereiten.
08:03Also, ich weiß nicht.
08:05Alles muss ich alleine machen.
08:09Darauf sage ich, einmal sage ich,
08:12So eine Herrschaft können Sie sich suchen.
08:14Zweimal Ausgang, Weihnachten und Geburtstag mal extra und nicht zu knapp.
08:19Aber, ach bitte, Freund von Hohenstein, reicht es mir doch die Sahne.
08:22Bitte sehr.
08:23Dankeschön.
08:25Aber wenn Sie weiterhin mit diesem Menschenumgang pflegen,
08:29der Mann verkehrt bei den Sozialdemokraten.
08:33Na, wie finden Sie denn das, meine Damen?
08:37Und euer Großvater macht da mit?
08:39Das lasst doch Grümelsäure sein.
08:40Sie kommen, Opa, hat sie mit?
08:44So eine Feier, ihr hört Musik.
08:47Komm, wir kümmern uns um die anderen.
08:50Ja.
08:51Hatte dir da wieder ausgedacht, dass ein richtiger Kindskopf ist.
08:54Spaß muss sein, auch bei der Beerdigung.
08:57Halt mal.
09:00Na, was habe ich gesagt?
09:03Ach, das ist es.
09:05Na, ich bin nie der Tohkommt, um einen großen Angriff zu bloßen.
09:10Immer bloß in Tweete aufgeboten.
09:12Na, Großvater, das ist doch ein Kinderspiel.
09:15Na ja, ich muss mal bloß aufpassen, dass ich den ersten Ton erwische.
09:24Schön, diese deutschen Märsche.
09:26Aber auch die Geräusche der Natur sind nicht zu verachten.
09:30Wenn die Blätter leise rutschen.
09:31Ja, ja.
09:32So, jetzt können wir beruhigt feiern, Henrique.
09:42Was denn nun?
09:43Tja, das wollte ich dich auch gerade fragen.
09:45Na, die müssen ja wohl farbenblind sein.
10:01Tja, das wollte ich dich auch gerade fragen.
10:19Also, das ist ja eine Unverschämtheit.
10:22Gerobert, zahlen bitte.
10:25Nicht mal.
10:26Hier ist man vor der Kommune sicher.
10:28Und das soll ein nationales Gasthaus sein.
10:31Stimmt, ist das?
10:41Komm, mein Junge.
10:42Hopp.
10:42Hopp.
10:43Hopp.
10:44Hopp.
10:44Hopp.
10:44Hopp.
10:44Hopp.
10:44Hopp.
10:44Hopp.
10:44Hopp.
10:45Hopp.
10:45Hopp.
10:45Hopp.
10:46Hopp.
10:47Hopp.
10:47Na, meine Frisur.
10:50Von Aline fällt dir so weit nie auf, wa?
10:52Na ja.
10:54Sieht ganz gut aus.
10:55Ja.
10:58Sie hat ihn ja in seine Blumen liegen lassen.
11:00Ach du meine, wie da ich ja eins vergessen habe.
11:04Bitte.
11:06Für mich?
11:06Na, selber kauf ich mir keine.
11:09Mann.
11:13Jetzt bin ich aber gespannt.
11:15Mama.
11:16Não, na.
11:17So.
11:18Los Anke Pille.
11:20Na.
11:21Ouais.
11:25Ja.
11:32Ja.
11:34Ciao.
11:38Ja.
11:40Ach ja.
11:50Nae, nae, nae, nae.
12:13Nae, nae, nae, nae.
12:45Nae, nae, nae, nae.
12:53Der Ding mit der roten Fahne muss bei Jossen werden.
12:55Auf die Fahne gebe ich keinen aus, dafür bin ich nicht.
12:57Aber mit denen, dann bringt es trotzdem in.
12:59Das kommt doch selber raus.
13:01So, einmal, bitte schön.
13:03Pass auf, wenn du reinweist, dass du aufs Gesicht spritzt.
13:05Na, lässt sich leichter abwischen. Ich habe bloß in Hemden.
13:07Ordentlich muss ich, das gibt doch schon Bier.
13:09Bloß in Hemden, aber wir trinken, was?
13:27Ja, putze man schön.
13:30Aber es wäre nicht.
13:32Die Lüte sollte hier nicht wechrauben.
13:34Ja, ja.
13:36Hier drinkt man gleich, sonst ist dir ein bisschen Blume weg.
13:41Ach, kleine Süße, tarn sie nicht.
13:43Wissen, Schluck?
13:43Ach, ich wag so in der Söhne rammtäusig.
13:48Musst du ihn auch hier strecken?
13:49Na ja, das ist nur mein Vergnügen.
13:52Veradert ane, bin ich ja auch tollt.
13:55Wer sagt denn sowas?
13:57Oh, hei.
13:57Kicke.
14:01Dann muss bei Familie Rechanschel lustig zugehen.
14:04Vor lauter Lachen kommen die ein zum Kindermachen.
14:07Ach ja, das räumt sich so, ja.
14:08Hätt ich Willi ja nicht zugetraut.
14:09Nee.
14:10Man weiß nicht immer, was hinter einem Gesicht steckt.
14:12Geschweige denn im ganzen Kerl.
14:16Kicke, Fräulein Martha Dehnert, genannt Krümel, ist unter die Philosophen gegangen.
14:20Ja, sputz dir gleich auf deinen Hemden, dann kannst du nach dir rumrufen.
14:22Kicke, Kicke, da.
14:25Ja.
14:28Na ja, nicht egal, du.
14:31Des muss auch immer in einer.
14:33Ja, ja, da kriegen wir dann jede Kletterblätter sowieso eine Familie.
14:36Wir können doch ohne Stoff- oder Faserfülle sind.
14:38Na ja, dann als es...
14:39Lasst ihn, lasst ihn doch einmal.
14:41Nee, ich hatte Ärger genug in der Brauerei.
14:44Einen Tag möchte ich auch mal meine Ruhe haben.
14:46Kann man doch verlangen, wa?
14:46Das muss ich den anderen sagen.
14:48Komm, steig ein.
14:56Pferdewagen könnte ich ja vielleicht besorgen.
14:58Aber ein Lkw, nee, nee, nee.
15:00Wer sagt, du ziehst um, da brauchst du ihn.
15:01Mit Sieg hast du doch bezahlt.
15:02So doof, wa?
15:03Vorher ist dann sage ich noch, damit ich pünktlich zur Versammlung komme.
15:06Meine Mutter ist schwer krank, ich muss nach Hause sie pflegen.
15:08Und heute ziehe ich weg von sie.
15:09Lass uns doch erstmal losfahren.
15:10Wir müssen doch noch zu denen.
15:11Welche Luft ist du für den Kopf?
15:12Da wird uns schon noch was einfallen.
15:28Na, was sagt er da zu mir, ja?
15:33Warum darfst du nicht, wie ein Jung?
15:35Na ja, Mutter hat eh, Krümel hat eh, Ecke.
15:39Hallene sieht ein bisschen doof aus, wa?
15:41Ach komm, trinken wir lieber.
15:42Prost!
15:44Prost!
15:44Prost!
16:04Früher, als ich noch jünger war und noch keine Kinder hatte,
16:07da hab ich meinen Mann gekannt...
16:08Warten vor mir?
16:09Wusste ich ja noch ja nicht.
16:11Da musste ich aber früh angefangen haben.
16:12Da hab ich meinen Mann gekannt...
16:24Prost!
16:48Aber wir haben doch genug Blumen, wenn wir hatten.
16:50Frauen, die jetzt wohl erfahre ich schon ein Jahr nicht.
16:52Sie sind wohl, als die Politik hier strichen, sagt.
16:55Deine Mutter ist eine hübsche Frau.
16:58Ist ja auch schon älter als sie.
17:09Ritten!
17:10Auf der Zelle!
17:37Du, wenn du von deiner Schule zurück bist,
17:39müssen wir mal ernsthaft reden.
17:40Eine Schule, dann noch eine Schule.
17:42Und dann ist es auch immer vorbei mit dem Heirat.
17:44Das muss noch hindert werden.
17:46Ja.
17:52Bitte schön.
17:55Vielen Dank, bitte sehr.
17:58Was ist denn das denn?
17:59Entschuldigen Sie, Magnet.
18:00Hat er ja schließlich auch eine Kinderstube.
18:02War zwar bloß ein Wetter, aber immerhin.
18:05Du beweist dich mal auch ein bisschen großer.
18:07Oder du traust dich nicht.
18:09Prost!
18:09Nee, Frau, Kinderstube.
18:13Na los, Mutter, wollen wir mal.
18:15Darf ich bitten.
18:17Na, dann komm, mein Jubel.
18:22Na, Trittchen?
18:29Woran denkst du?
18:32Ach, bloß so.
18:34Hatten wir schon mal, bloß so ist nicht.
18:37Soll ich sagen?
18:38Mhm.
18:38Aber nicht lachen.
19:04Warum eigentlich drei Kinder?
19:06Ja, da bleibt ja immerhin zügig, wenn sie sagt, das ist es.
19:09Also zwei.
19:10Oder viere.
19:25Oh, Verzeihung.
19:31Ganz schön platschig, mein Sohn.
19:33Ja.
19:33Dann wird Mutter nachher ganz schön blaue Bäder haben.
19:36Ja, aber leid.
19:37Na, Mann, kommst du mal lang weg?
19:46Setz dir ja den, Mutter.
19:47Ja, Opa, da kriegst du, wa?
19:49Wo ist denn, Herrmann?
19:51Da ist Besuch da.
19:52Wieso?
19:53Und da ist was im Busch.
19:57Brandeinige Sache, Auftrag von der Bezirksleitung.
19:58Wie viel habt ihr in der Eile zusammengekriegt?
19:59Vier aus dem Kiez.
20:00Vier vom RFB.
20:01Na ja, ist wenig.
20:02Was ist denn?
20:03Eiß mal Willi und Franz los.
20:04Gut.
20:06Guck mal, da ist Paul.
20:11Paul ist gekommen.
20:12Bestimmt nicht zu seinem Vergnügen.
20:14Komm, Mara Schmidt, aber mach keinen Aufsehen.
20:16Und kicke mein Auftritt.
20:18Ich tue jetzt kicken, ob dein Pflasterkasten in Ordnung ist.
20:21Ha?
20:22Was ist denn hier los?
20:24Wir müssen mal schnell weg.
20:26In zwei Stunden wird weitergefeiert.
20:27Mach dir keine Sorgen.
20:28Und Krümel?
20:29Krümel ist doch die einzige Samariterin, die wir haben.
20:32Und falls jemand unterwegs schlecht wird, wir haben da alle was getrunken.
20:36Weiter.
20:37Ich tue jetzt mal weg.
20:57Ich tue jetzt mal weg.
20:59Ich tue jetzt mal weg.
21:02Soll ich das machen?
21:03Mach das mal, Junge.
21:05Musik ist auch was Schönes.
21:06Mach das mal.
21:13Ja, Mann, die Streikleitung hat beschlossen, dass nächste Woche noch sämtliche Textilmaschinen in Luckenberg stillstehen sollen.
21:20Ja, ernst klar, dass sich die Unternehmer das nicht bieten lassen, ne?
21:23Ja, leider haben die Genossen erst heute früh von der Schweinerei Wind bekommen.
21:26Na ja.
21:34Können die Luckenberg mit so ne Fuhre Streikwech ja nicht alleine fertig werden?
21:37Das finde ich auch.
21:38Rostenkette ums Werk und die Lümmels in den Arsch versäult.
21:40Sag doch.
21:41Ne, ne, auf so ne Gelegenheit lauern die Blauen doch bloß.
21:44Hast du den Storchen erst auf der Scheune gesehen?
21:46Lass uns mal erst den Spau.
21:48Ach, kannst ja ja nicht fliegen.
21:50Na, Frösche fahren kann ich auch.
21:53Wenn's zurückgeht, kannst du mich um ein Stück fahren lassen.
21:57Wenn sie keinen Führerschein hast, das machen wir doch nicht unglücklich.
21:59Hab Ärger hier noch.
22:03Du, halt mal an, ich glaube, die wollen was.
22:16Wir stellen uns auf dem schwarzen Weg neben der Eisenbahn, die wir gleich an der kleinen Brücke auf.
22:20Wir müssen den Transport doch unbedingt vor der Stadt abhangen.
22:22Vielleicht können wir sie zum Umkehren bringen.
22:24Watt denn, wir paar Männchen...
22:25Ja, das ist doch unsere einzige Chance, auch wenn wir das anders wollten.
22:29Los, fahr weiter.
22:30Fahr.
22:39Ja, so ist det.
22:40Du heiratest erst und ich...
22:44Ich glaube, ich bin schon so lange verheiratet,
22:47dass ich keine mehr wies, ob ich's noch bin.
22:48Ja, und trotzdem ist das überall das Gleiche.
22:50Warten, ihr seid noch ja nicht verheiratet?
22:52Ach, ich verstehe, das verstehst du nicht.
22:54Schön von dir, dass du mich bringst.
22:55Ach, ich hatte sowieso keine Lust mehr.
22:58Die machen ihn doch alles kaputt.
23:01Gibt ihr auch so viele davon?
23:03Die?
23:04Ist doch nicht Hermann, oder?
23:06Ich fühl's nicht.
23:07Ist da ein Unterschied?
23:09Ich denke doch, ein gewaltiger.
23:12Also, wenn ich dich so reden höre, ich glaube...
23:14...tu würdest dir an zu zu Hermann passen.
23:16Doch, doch, viel besser als ich.
23:17Warten, soll älse nur unsere Mutter sein?
23:18Mensch, sei stille, sonst raps du auf der Stelle alleine zurück.
23:21Rieke, ich glaube, du tust Hermann da Unrecht.
23:24Er hört's doch nicht.
23:28Wenn wir Pech haben, kommen die erst vor Einbruch der Dunkelheit.
23:31Ich werd mir mal langsam nach einer neuen Stellung umsehen.
23:34Immer zweimal auf die Straße.
23:35Alle halbe Stunde Ablösung.
23:36Jeden verdächtigen Wagen anhalten.
23:38Das muss aber wie eine richtige Verkehrskontrolle aussehen.
23:40Auf Zeichen von mir dann alle auf die Straße.
23:42Na ja, dann müssen wir weitersehen.
23:44Und keine Gewaltanwendung.
23:45Denkt immer daran, das sind auch bloß arme Hunde.
23:47Die wissen das bloß nicht.
23:49Erste Wache, Genossen, Pieper und Dehner.
23:51Geht in Ordnung, Vater.
23:51Nee, Senior, mein Sohn, Senior.
23:53Löwe und du, ihr lösst uns dann ab.
23:55Geht klar.
23:55Hätt ich mal bloß die Starttaten in hier stochen.
24:00Oh, hier in Luggenberg, schaue Quatt.
24:03Kurz vor dem Krieg war der Deig den berühmten Conte Maserati.
24:07Ja, der ganze Schweizer Järten hat gerast vor Begeisterung, wie ich den in der erste Runde mit meinen gefürchteten Leberhaken.
24:14Und dann kommt das Urteil.
24:16Ich denke mich, tritt ein Pferd.
24:19Disqualifiziert wie ein Tiefschlag.
24:22Herrmann, und ich schwör dir das.
24:24Das war bloß, weil ich aus dem Arbeitersport und der Herr Spayetti war so ein Stück Fabrikbesitzer
24:29und hat hinterher den Kampfgerichten Sekt gelahre spendiert.
24:33In der Backstube.
24:34Musst du genauso schindern wie auf dem Bau.
24:36Ich hab hier lesen, in Sowjetrussland bauen sie jetzt Großbäckereien.
24:39Riesige Dinger.
24:40Mindestens eine Million Brote pro Tag.
24:44Ist doch nichts.
24:45Brauchen sie zum Backen bloß noch Ingenieure.
24:47Und ich hab da bloß Bäcker erlernen und steht dann da.
24:49Mensch, wenn wir den ganzen Klassenkampf vorbeihaben, holen wir dir doch alles nach.
24:52Warten, noch mal auf der Schulbank?
24:54Nee, Fritze.
24:55Solange wir leben, werden doch ein paar Lumpia-Ausbeuter übrig bleiben.
25:04Ob man...
25:06Ob man auf einer Wolke liegen könnte, wie im...
25:09Wie im weichen Bett und wird nicht runterfallen?
25:13Falls es heute doch noch gemischt wird, Herrmann.
25:15Tritt mir bloß rechtzeitig in den Arsch.
25:17Sonst wär ich wild und handle mir wieder so ein Ding wie in Parteidisziplin ein.
25:21Ja, dir kann ich's ja sagen.
25:23Ich weiß nicht, ich hab das dusselige Gefühl.
25:27Naja, wir haben wohl treten müssen.
25:30Naja, ist ja klar, als Apione, da musst du eben mehr mit dem Kopf und so, oder?
25:34In 50 Jahren wirst du in der Zeitung lesen.
25:37Dem deutschen Architekten Franz Kelch gelang es erstmals, eine künstliche Wolke zu starten.
25:43Auf der 500 Arbeiter mit ihren Familien in Luft, Licht und Sonne ihre Sommerfrische verbringen können.
25:54Wie schön, du mir zuliebe Schwinglitz.
25:56Glaubst du, ich weiß nicht, dass eine Wolke aus lauter kleinen Wassertröpfchen besteht?
26:01Meine sehr verehrten Damen und Herren, oder auch bloß Herren, der berühmte Klon Willibald gibt sich die Ehre einer kostenlosen
26:08Sondervorstellung.
26:09Kommt die Herren nicht zu ihrem Vergnügen, kommt das Vergnügen zu Ihnen.
26:12Sehen Sie hier dieses Ei.
26:14Sie sehen es, jetzt ist es hier, gleich ist es doch, bitte schön, wir können sich jederzeit davon überzeugen.
26:20Aus keinem Ei.
26:24Mach eins.
26:28Mach zwei.
26:29Ich glaube, wir brauchen den Klon Dolly bloß über Strafzustellen.
26:31Da machen die Herren sich krank, dann ist es nicht schwer mit Streitwräten.
26:46Du, ich glaube, jetzt kommen Sie.
26:58Da ist was faul, muss ich mir auch denken können.
27:02Polizei?
27:04Das kann ich noch nicht sagen.
27:08Nimm mal Gas weg, da stimmt was nicht.
27:30Hey, was ist denn kaputt?
27:31Keine Verletzseinsatz.
27:35Verleg mal hin, hier noch ein Deutsch mit da rein.
27:48Los, Jungs, koppel ab.
27:49Lauf zum Wagen, da hast du Deckung.
27:51Du kannst doch besser sehen, wenn du gebraucht wirst.
28:14Nicht die Worte auf der Straße.
28:22Wurzammt!
28:23Jenny!
28:25Straße frei!
28:26Schieß auf die Reifen!
28:34Arbeiter, halt euren streikenden Kollegen nicht in den Rücken.
28:37Lasst euch doch nicht von den Ausbeutern missbrauchen.
28:39Kümmert euch über euren eigenen Dreck.
28:43Leute, morgen kannst du euch so gehen wie den Kollegen in Luckenberg.
28:46Los, zurück, Weg frei machen.
28:48Die Leute müssen ins Werk.
28:58Kriegt ganz schön Kloppe, unsere Schutztruppe.
29:00Ist doch eigentlich feige von uns, den eigenen Kollegen in den Rücken zu fahren.
29:03Ich bin doch nicht lebensmüde.
29:04Wir sind zum Arbeiten bestellt und nicht zum Brügel.
29:08Sing mal, Frau Hörer.
29:10Hat noch mehr Musik hier drin.
29:14Siehst doch, dass sie nicht uns keinen Zweck hat.
29:16Willi?
29:20Willi?
29:38Willi?
29:40Willi, sag doch was.
29:48Willi, sag doch was.
29:50Willi, sag doch was.
29:53Willi, sag doch was.
29:55Willi, sag doch was.
30:00Willi, sag doch was.
30:06Willi, sag doch was.
30:07Willi, sag doch was.
30:09Willi, sag doch was.
30:11Willi, sag doch was.
30:12Willi, sag doch was.
30:18Sanitäter! Sanitäter! Wo ist denn die Kleine?
30:20Ich kümmere mich drum.
30:22Hey, kommst du mit zurück nach Luggenberg?
30:24Nö.
30:25Dann schaffen wir bestimmt noch einen letzten Zug nach Hause.
30:27Die haben uns hergefahren, sollen sie uns so wieder zurückfahren.
30:29Mit mir nicht mehr, mit dieser Truppe nicht.
30:35Krümel!
30:38Komm, du wirst gebraucht.
30:41Wo ist denn die Masche?
30:49Schlimm?
30:51Es geht schon.
30:52Wo ist denn Krümel?
30:53Sanitäter!
31:03Hermann!
31:29Merke, auch Arbeitskraft wird zur Ware.
31:31Diese Arbeiter, die sie stückweis verkaufen müssen, sind eine Ware wie jeder andere Handelsartikel
31:37und daher gleichmäßig allen Wechselfällen der Konkurrenz, allen Schwankungen des Marktes
31:43ausgesetzt.
31:56Tja, dann mögen wir wohl uns doch.
32:12So, jetzt können wir beruhigt feiern hier, Henrikke.
32:15Die machen ihm ja alles kaputt.
32:17Siebt ihr auch so viele davon?
32:19Die?
32:20Ist doch nicht Hermann, oder?
32:22Ich weiß nicht.
32:24Ist da ein Unterschied?
32:27Aber wir haben doch hier genug Blumen im Jaden.
32:57Deine Mutter ist eine hübsche Frau.
32:59Ist ja auch schon älter als Ecke.
33:13Wo ist denn Hermann hin?
33:15Bis Besuch hier kommen.
33:17Besuch?
33:18Besuch?
33:21Besuch?
33:40Rieke, ich glaube, du tust Hermann da Unrecht.
33:43Er hört's doch nicht.
33:48Wir müssen mal schnell weg.
33:49In zwei Stunden wird weitergefeiert.
33:51Mach dir keine Sorgen.
34:02Mutter, was ist denn los?
34:04Nichts.
34:06Mir ist was runtergefallen.
34:10Ich geh' wieder in Bette.
34:28Nicht mehr aufhängen kann, muss ich.
34:45Was ist denn mit Krümel?
34:46Was passiert?
34:47Nichts.
34:48Schiss hat sie gehabt.
34:50Das Ernst wurde, ist abgehauen.
34:56Das头.
35:04Du bist.
35:05Vielen Dank.
35:25Richard, das mit dem LKW ist...
35:36Moin, übermoin, Paule.
35:40Und mir ein Rad.
35:41Ich fahr zur Rätsch.
35:43Ah, Vater ist doch schon...
35:45Ich bin auch Willisienus, oder nicht?
36:13Und wo ist mein Kind?
36:33Ich bin auch Willisienus.
37:11Ich bin auch Willisienus.
37:14Ich bin auch Willisienus.
37:42Ich bin auch Willisienus.
37:46Ich bin auch Willisienus.
38:13Ich bin auch Willisienus.
38:22Ich bin auch Willisienus.
38:23Ich bin auch Willisienus.
38:24Ich bin auch Willisienus.
38:55Ich bin auch Willisienus.
39:07Ich bin auch Willisienus.
39:10Ich bin auch Willisienus.
39:21Ich bin auch Willisienus.
39:50Ich bin auch Willisienus.
39:50Ich bin auch Willisienus.
39:51Ich bin auch Willisienus.
40:02Ich bin auch Willisienus.
40:15Ich bin auch Willisienus.
41:02Willisienus.
41:07Ich bin auch Willisienus.
41:20Ich bin auch Willisienus.
41:31Ich bin auch Willisienus.
42:14Ich bin auch Willisienus.
42:18Ich bin auch Willisienus.
42:19Ich bin auch Willisienus.
42:20Ich bin auch Willisienus.
42:22Ich bin auch Willisienus.
42:25Ich bin auch Willisienus.
42:39verkrochen. Tja, und dann im Hafen von Singapur, da fällt doch unserem besoffenen Stürmann
42:52das Logbuch über Bord. Und ohne das hätte der Schipper sich ja nicht mehr nach Hamburg
42:56getraut. Tja, und trotzdem der Hafen voller Haifische war, bin ich über Bord und hab
43:07das Logbuch rausgefischt. Gibt's ihn auf Segelschiffen einen Kohlenbunkel?
43:19Wo du Spätschicht hast, hättest du ruhig länger schlafen können. Bin ich müde.
43:25Hörst dir beim Wäsche falten, ja? Ist gut, jemand, Kind. Aber du sollst den ganzen Vormittag
43:30zu Hause rumrackern. Mach das hier müdlich. Meinetwegen schmöke.
43:59Eben war die Lämpchen bei mir. Justa fliegt mit Fieber.
44:06Dann soll ich fählen nach Berlin. Große Versammlung. Einer von uns muss reden.
44:11Bevor du fährst, halt mit dir zu reden. Und du hörst mal zu. Vorher fährst du nicht.
44:15Was denn? Du wirst genau, wovon ich spreche. Wirst du ausgerechnet jetzt davon anfangen?
44:22Kannst du wohl denken, dass ich jetzt andere den Kopf hab?
44:26Bring mir mal einen frischen Tempel aus. Und genau jetzt fang ich davon an.
44:32Und wenn es dir drei Szenen mal nicht passt. Und deine ganze Politik, die kannst du dir sauer kochen.
44:47Das ist ne ganz schlechte Politik. Wenn du damit das Kind kaputt machst.
44:52So, nun kannst du von mir denken, was du willst. Und deine Hände, das kannst du alleine holen.
44:56Drinnen sitzt sie. Ist eh ein Abwaschen.
45:01Na nun mal langsam. Ich hab sie doch die ganze letzte Zeit kaum zu sehen gekriegt.
45:06Eben. Drum.
45:09Alle lasst er sie links liegen. Ich mein, das Burzhaus traut sie sich.
45:16Und war den Franz betrifft einen schönen Gruß.
45:19Dass der mir nicht mehr unter die Ohren kommt.
45:21Du, das sag ich dir, Hermann.
45:23Wenn du auch so wärst und hättest statt in der Seele bloß noch ein Parteibuch.
45:26Na, na, na, na. Das kannst du nicht sagen.
45:27Am helllichten Tag würde ich die Kinder nehmen und zu meinen Eltern ziehen, Mütze.
45:42Bei dir.
45:45Heiß heute.
45:48Staube.
45:56Da.
45:57Na, wenn du trinkst, hab ich mit dir zu reden.
46:00Warte.
46:01Du wirst genau wovon ich spreche.
46:04Ich soll dich am steifen Arm verhungern lassen.
46:05Gerade du.
46:07Wieso gerade ich?
46:10Frauen verstehst du ja nicht, wa?
46:12Quatsch.
46:15Soll ich ja nachlaufen?
46:18Mal muss man auch konsequent sein.
46:21Ich muss wieder eine Aufjahre kriegen.
46:23Du wirst mit ihr reden.
46:26Ich?
46:28Nee.
46:41Den holst du aber allein, Herr Ruf.
46:49Weißt du was?
46:49Ich soll dir was bestellen.
46:52Von Franz.
46:53Von Franz?
46:54Hm, ein Auftrag für dich.
46:56Heißt natürlich für uns beide.
46:57Rote Hilfe, die Suppenschmiede, weißt du?
46:59Ach, ist ja ein doller Einfall.
47:01Für die Familien der kranken und eingesperrten Arbeiter kochen.
47:04So, jawohl.
47:08Also, das war lange vor dem Krieg.
47:10Da kannte ich meinen Ollen noch nicht.
47:11Da war ich in schöne Bärchenstellung.
47:14Eher Sanitätsrat.
47:16Chirurg.
47:17Das ist so hinarisch, wo die Leute den Bauch aufschlitzt, wa?
47:19Und die Gnädje, immer wenn die hier einen melancholidigen Tag hatte,
47:23dann war sie immer um was lebendig um sich rum bemüht.
47:25Und dann kam sie bei mich in die Küche und dann fuhrwerfte sie immer mit meiner Arbeit rum.
47:29Aber Kartoffelschirn, das war eine wahre Leidenschaft von sie.
47:33Und wisst ihr was?
47:34Dann hat sie sich immer von ihren Sanitätsart aus der Klinik
47:38rosane Jummi-Handschuhe über ihrem Boden hierzu.
47:41Die haben ja nur fein, Gotti.
47:45Und ihr Kochbuch hatte die.
47:47Mensch, wenn ich heute dran denke, da läuft mir noch das Wasser im Munde zusammen.
47:51Soll ich euch mal...
47:53Ich bin doch nicht gemein.
47:55Mach ich nicht.
47:56Lieber eine anständige Kohlsuppe wie unsere, als Janisch gmankt Rippen, meh?
48:02Das soll nur ein politischer Auftrag sein.
48:05Hier oben sitzen und Kartoffeln schillen.
48:08Na ihr beiden, ihr langweilt euch wohl ein bisschen.
48:11Mankt uns olle Kartoffeln wachteln, he?
48:13Oh.
48:15War nicht so gemein.
48:18Mutter, Mutter, ich wohne nicht ein vollstes Verständnis vor.
48:21Wisst ihr was?
48:22Nehmt euch mal einen Handwagen, zittert ab auf dem Wochenmarsch.
48:25Versucht mal, bei der Bauernwand abzustaugen.
48:27Für morgen.
48:28Bloß kosten darf ich nicht.
48:30Ja, nee, nee.
48:32So.
48:33Und nun werde ich euch mal das tollste Ding aus meiner Schöneberger Zeit erzählen,
48:37wo die Mädchen vom Kudamm, dem Herrn Sanitätsrat der Hosen, geknaut haben.
48:58Sieh, der Hunger von der Arbeitslose ist wie ein Orkan, ja?
49:01Und wenn so ein Orkan erst mal losliegt, dann bleibst du von der Scheune vom Bauern.
49:05Eichholz entspannt, die Kudamm ist übrigens.
49:08Ja.
49:08Ja.
49:09Ja.
49:19Wir sollen hier Arbeitslose, die Hunger haben, ist nicht zu spaßen.
49:22Die kommen wie in die Heuschrecken.
49:23Und hast du nicht gesehen, sitzt mit dem nackten Arsch auf dem Untertrog.
49:47Das geizige Bauernpack, das hat doch nie gelernt, wie weh Hunger tut.
49:53Ha, die werden denken, wir haben mit Große losgewonnen.
49:55Oder noch besser, wie im Märchen, da kommt ihr in den Café.
49:57Bitte schön, sagt sie, ihr habt ihr.
49:59Ey!
50:06Bring mal den Zeug alleine rein, ich komm nie mit.
50:09Na, du mach doch keinen Quatsch.
50:14Denkst du, ich will dem begegnen?
50:16Dass ein mir üben kann, wie man durch ne Wand guckt?
50:18Nun komm doch.
50:21Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann, Mann.
50:34Und denn ist noch lange nicht alle.
50:35Ich kann doch nicht raus sagen.
50:36Ich hab bloß Brot so losgewonnen, was?
50:38Sondern wenn denn.
50:38Und denn hat sie erschienen.
50:40Brauchen Sie sich ja nicht zu wundern, wenn Ihnen schön ist,
50:42da hast du ein neues Stück Feder für den Monkret.
50:44Ein roter Hahn, der das ganze Dorf die Beleuchtung spart.
50:47Sollt mal sehen, wie freie Wicht die auf jeden Fall gewonnen sind.
50:49Ja.
50:50Gut, wa?
50:52Na, ich weiß nicht.
50:53Wenn die nur ein Schubo gerufen hätten.
50:56Mit waren also Krümelsideen.
50:58Na und ob.
51:00Krümelsbild rundet sich.
51:02Feige.
51:04Mit dem Maul vorneweg.
51:05Doch nicht hier.
51:06Doch hier.
51:07Haben doch alle gehört.
51:09Sonst auch unsere Meinung dazu hören.
51:11Wer der Arbeiterklasse so schadet wie Krümel.
51:12Mensch, halt doch die Klappe.
51:14Habt ihr denn allesamt ein Brett vor den Kopf?
51:16Seht ihr denn nicht, wie sich Krümel mit Händen und Füßen abzappelt?
51:20Wer ist denn schuld, dass sie zu solchen Mitteln greifen muss?
51:23Wer hat sie denn alleine gelassen?
51:25Was ein Mensch wirklich wert ist.
51:27Das merkst du erst, wenn ich...
51:30Entschuldigung.
51:30Na ja, der Mädchen, ich verstehe ja alles.
51:33Auch wenn ich nichts verstehe.
51:36Vielleicht klärst du mich mal auf, was wir verkehrt gemacht haben.
51:41Wo ist ein Krümel hin?
51:43Das ist ich doch nicht.
51:48Plötzlich weg, als er dein Rad gesehen hat.
51:50Nach Hause, oder...
51:51Also, ich weiß es nicht.
51:58Ich weiß es nicht.
52:03Habt ihr danach nie darüber gesprochen?
52:04Nein.
52:06Warum ist er damit zu mir gekommen und nicht zu dir?
52:08Muss doch einen Grund haben.
52:10Dann hättest du ja mit dir reden können.
52:12Ich.
52:16Entschuldige.
52:22Und sage, dass wir darüber noch ganz prinzipiell reden werden.
52:29Und du kommst jetzt mal mit drin.
52:30Da fehlt nämlich momentan eine Hilfskraft zum Kartoffelnschälen.
52:33Prinzipiell.
52:43Das ist ja mit dir.
53:15Untertitelung des ZDF, 2020