- vor 30 Minuten
Ein tragisches Schicksal ereilt den Krankenwagenfahrer Axel Dünnebier. Nach dem Nachtdienst wird der Vater dreier Söhne auf menschleerer Straße von einem vorbeirasenden Motorradfahrer erfasst. Querschnittslähmung lautet die vernichtende Diagnose. Während Axel im Krankenhaus liegt und später in einer Reha-Klinik auf ein Leben im Rollstuhl vorbereitet wird, unterstützen seine Kollegen Axels Frau bei dem behindertengerechten Umbau des neuen Eigenheims. Disponentin Carola bietet Axel ihren Arbeitsplatz an, um ihm eine Rückkehr zur Schnellen Medizinischen Hilfe zu ermöglichen.
Doch Axel findet sich in seinem Alltag nicht zurecht. Er fühlt sich nicht als vollwertiger Mann und schreckt vor den Zärtlichkeiten seiner Frau zurück. Verbittert reagiert er auf die uneigennützige Hilfe, mit welcher der attraktive Nachbar Ferry seiner Familie in der schweren Zeit beigestanden hat. Schließlich will Axel seiner Frau nicht länger im Weg stehen und unternimmt einen Selbstmordversuch. (Text: MDR)
Doch Axel findet sich in seinem Alltag nicht zurecht. Er fühlt sich nicht als vollwertiger Mann und schreckt vor den Zärtlichkeiten seiner Frau zurück. Verbittert reagiert er auf die uneigennützige Hilfe, mit welcher der attraktive Nachbar Ferry seiner Familie in der schweren Zeit beigestanden hat. Schließlich will Axel seiner Frau nicht länger im Weg stehen und unternimmt einen Selbstmordversuch. (Text: MDR)
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00:00:02Ihnen ist wohl nie kalt.
00:00:04Nicht nur nach so einer Nacht.
00:00:06Ich sehe ihn nie.
00:00:08Wie glücklich.
00:00:10Ja, verdammt.
00:00:12Verdammt, da brauchen wir eine Kunde.
00:00:16Hoffentlich, was?
00:00:18Schwärmer 2711 an Schwärmer 2714, bitte melden.
00:00:26Schwärmer 2714 hört.
00:00:30Badeunfall Wiesensee, eine männliche Person, Lehrling, nach einer Saufnacht.
00:00:37Habt verstanden, wir übernehmen, Ende.
00:00:41So, Köpfe.
00:00:43Na ja, in ein, zwei Jahren ist ihrer auch in dem Alter.
00:01:08Na, zieht euch was über.
00:01:19Intubieren.
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00:02:08Vielen Dank.
00:02:45Vielen Dank.
00:03:21Vielen Dank.
00:03:23Na, es gibt wohl was zu feiern.
00:03:27Natürlich, gibt es doch immer.
00:03:29Angucken, angucken.
00:03:30Bitte schön.
00:03:31Danke.
00:03:32Die wird uns ganz bestimmt schmecken.
00:03:34So.
00:03:38Gerne dann.
00:03:39Wiedersehen.
00:03:39Tschüss.
00:03:40Und guten Appetit.
00:03:41Vielen Dank.
00:03:41Tschüss.
00:03:53Ines.
00:03:54Isoliermaterial von der Baustoffversorgung ist abzuholen.
00:03:57Da fährt, Axel.
00:04:00Sag mal, wo soll denn das sein?
00:04:02Verstehe nicht.
00:04:03Mensch, Feri, kannst du denn nicht mal vom Betrieb aus anrufen?
00:04:06Ich gehe doch heute später.
00:04:07Na, ist gut.
00:04:09Feri, hast du uns eine Geschichte?
00:04:13Wenn ich wieder helfen komme.
00:04:15Wann kommst du wieder helfen?
00:04:17Na, wenn du mich wieder brauchst.
00:04:20Tschüss.
00:04:20Ja, Onkel, Feri, muss arbeiten.
00:04:21Tschüss.
00:04:32Haben Sie den gesehen?
00:04:37Warten Sie mal, Frau Doktor.
00:04:38Ich schaue mal nach.
00:04:45Ah!
00:04:55Schauen Sie bitte nach dem Motorradfahrer.
00:04:59Axel?
00:05:00Kollege Dünnebier.
00:05:05Na?
00:05:07Können Sie stehen?
00:05:10So, Verflucht am Mistbengelsee.
00:05:17Und?
00:05:19Ich rufe Carola.
00:05:26Alles in Ordnung?
00:05:29Carola,
00:05:31unseren Licken hat einer überfahren.
00:06:03Anscheinend keine Ernste-Kopf-Verletzung.
00:06:07Cirolohntrauma?
00:06:10War er schon mal da?
00:06:12Zum Röntgen.
00:06:22Wie hat sie ihn erwischt?
00:06:24Von hinten, quer drüber.
00:06:29Wir tun das, wir können, Mama.
00:06:31Den Spruch kennen Sie ja.
00:06:32Ich rufe.
00:06:52Immer hier zum Röntgen.
00:06:54Zack.
00:06:54Ja.
00:06:56Christoph.
00:06:5711 later.
00:07:00Papa.
00:07:30Untertitelung. BR 2018
00:07:58Herr Dünnebär, hören Sie mich?
00:08:03Es ist alles gut.
00:08:10Sie haben mich nicht zu ihm gelassen.
00:08:21Ja, guten Tag. Dr. Federau. Ich hätte gerne den diensthabenden Arzt gesprochen. Dankeschön.
00:08:30Ja, Herr Kollege Federau, ja. Wie geht es unserem Dünnebär?
00:08:36Hm? Kurz erwacht? Gleich wieder weggetreten, ja.
00:08:42Aha. Kommt jetzt langsam zu sich.
00:08:47Ja. Herr Kollege, seine Frau ist hier bei mir.
00:08:50Danke. Ich komme jetzt mit ihr rüber. Nur kurz, ja. Versprochen. Danke.
00:09:01Ich habe sowieso Schluss. Ich fasse es mir rüber.
00:09:04Kopf und Extremitäten, OB. Aber hier.
00:09:10Elfter Brustwirbel.
00:09:13Querschnittslimo.
00:09:14Vielleicht hat er Schweine gehabt.
00:09:18Ist er ansprechbar?
00:09:20Es wird langsam.
00:09:33Eine Minute.
00:09:35Danke, Schwester Hake.
00:09:43Hallo.
00:09:46Hallo.
00:09:55Hallo.
00:10:14Hallo.
00:10:14Hat die Erdbeert heute geschmeckt?
00:10:49Guten Abend.
00:10:51Guten Abend.
00:10:52Ich stelle die Blumen ins Wasser.
00:10:57Machen Sie sich's bequem. Sie wissen ja hier Bescheid.
00:11:09Falls Sie sich waschen wollen, Gästehandtuch oben links.
00:11:26Ich bine alt.
00:11:28Gästehandtuch.
00:11:28Bandevue?
00:11:29Nein, Bangehenbruch.
00:11:31Wirklich, das ist alles.
00:11:33Grüß an Mutter, gänges Sehen.
00:11:37Gänges Sehen.
00:11:42Mutti, Mutti, bleibt Vati lange weg?
00:11:51Gehen wir ihn auch besuchen?
00:11:55Bald.
00:11:58Okay, na bitte nur ess doch was.
00:12:02Guck mal, ich esse ja auch.
00:12:07Ist unser Putschelmann da drinnen auch?
00:12:10Na ja, ich geb ihm doch ein bisschen ab.
00:12:27Ferry, kommst du mit Vati besuchen?
00:12:30Jetzt noch mal niemanden.
00:12:31Aber hast du doch selber gesagt.
00:12:35Ich bin gleich her.
00:12:38Hab's gerade gehört.
00:12:43Ihr könnt auf mich rechnen.
00:12:46Immer.
00:13:04Frank?
00:13:08Nein, ich lediglich.
00:13:26Schön, dass es dich gibt.
00:13:32Sag das noch mal.
00:13:34Mein Mann braucht nicht alles zu verstehen.
00:13:41Du bleibst doch hier oder hast du ein Hotelzimmer?
00:13:44Sehr.
00:13:48Sind die von dir?
00:13:58Eines für Warner.
00:14:00Morgen ist doch sein Todestag.
00:14:03Ich begleite dich.
00:14:05Wenn du es erlaubst.
00:14:12Ob Frank wirklich im Kino war?
00:14:16Ich glaube, er wollte uns allein lassen.
00:14:20Mein Sohn und so feinfühlig?
00:14:23Na, eher lang im Elefant klöppeln.
00:14:27Frank?
00:14:29Hast du Hunger?
00:14:31Da steht was.
00:14:45Ich darf doch, oder?
00:14:46Guten Abend.
00:14:58Im August fahren wir zelten.
00:15:01Nördlich von Berlin.
00:15:04Zwei Personen Platz.
00:15:06Ich habe Dienst.
00:15:10Durchgehend.
00:15:14Na dann.
00:15:15Na dann.
00:15:17Prost.
00:15:34Vaters Bademantel?
00:15:36Aber Frank.
00:15:40Ich bin doch nicht nur deine Mutter.
00:15:43Ich bin doch auch Frau.
00:15:52Und du wirst für mich immer an erster Stelle stehen.
00:15:52Findest du, dass ich zu alt bin?
00:15:55Oder zu hässlich?
00:16:09Ich habe dich sehr lieb, mein Schatz.
00:16:12und du wirst für mich immer an erster Stelle stehen.
00:16:14für mich immer an erster Stelle stehen.
00:16:43Ich muss auch von mir abachten versuchen,
00:16:45Wie kommen Sie sowieso bald wieder raus?
00:16:50Eigene Beine, ja.
00:16:52Mit eigenem Bein? Da ist nicht mehr drin, Schwester. Da ist doch nicht mehr drin.
00:16:56Sie kommen auf die Orthopäde, Chef.
00:16:57So, sind die Untersuchungen schon so weit, ja?
00:16:59Die kriegen das bald wieder hin.
00:17:05Komm her, Herr Doktor.
00:17:07Guten Morgen, Schösser Elsa.
00:17:09Morgen hättest du eine Bier.
00:17:10Na, dann wollen wir mal.
00:17:12Was wollen wir mal?
00:17:13Na, umbitten.
00:17:15Wie orthopädisch, ja.
00:17:16Aber wir wollen doch lieber loslassen.
00:17:19Wir, Herr Doktor, wir.
00:17:21Warum können wir, wir, unsere Beine nicht mehr bewegen?
00:17:25Warum spüren wir da nichts mehr?
00:17:28Temporäre Gefühlslosigkeit, oder?
00:17:30Oder was?
00:17:31Oder was haben wir noch?
00:17:34Mann, wir sind doch nicht blöd.
00:17:37Wir sind doch vom Fach nicht.
00:17:39Gummiring gegen Wundarsch.
00:17:41Rotenkissen, damit der Sack nicht ab wird vom langen Liegen.
00:17:44Katheter im Pinockel.
00:17:47Und dann die orthopädische.
00:17:48Mann, wir sagen uns jetzt knipp und klar, was wir wissen, oder...
00:17:51Oder was?
00:17:53Lassen Sie los, Herr Dönnebier.
00:17:55Seien Sie doch vernünftig.
00:17:57Vernünftig?
00:17:58Ja, vernünftig bin ich.
00:17:59Wenn ihr mir endlich sagt, was...
00:18:02Was ist mit mir, verdammt nochmal?
00:18:06Herr Doktor!
00:18:09Ich komme Sie besuchen.
00:18:11Und Sie machen hier einen Rabatz.
00:18:13Lassen Sie ihn los, bitte.
00:18:16Schwester, Berührungspritze.
00:18:18Keine Spritze.
00:18:19Bitte.
00:18:23Würden Sie uns allein lassen?
00:18:43Ich habe mich erkundigt.
00:18:45Ich kenne das Röntgenbild.
00:18:49Und das Krankenblatt.
00:18:54Es sieht nicht gut aus.
00:19:00Bruch des elften Brustwirbels.
00:19:04Mit Querschnittslähmung.
00:19:10Was das bedeutet, wissen Sie ja.
00:19:15Ich weiß, dass Sie das nicht trösten können, aber...
00:19:20Sie sollen wissen, dass wir Sie nicht im Stich lassen.
00:19:35So.
00:19:37Hier sind die Maße vom Rollstuhl.
00:19:39Oh.
00:19:40Guck mal.
00:19:43Ich mache erst mal einen Kaffee, weiss?
00:19:44Hm?
00:19:45Ja, das geht.
00:19:50Ich freue mich noch lieber drücken.
00:19:53Ja.
00:19:54Oder ganz raus.
00:19:56Noch besser.
00:20:10Und du?
00:20:13Kriegst du was Kleines?
00:20:14Mhm.
00:20:20Wie war das denn?
00:20:22Ich bin Anfang des dritten Monats.
00:20:27Drei Kinder.
00:20:28Das vierte unterwegs und dann sowas.
00:20:31Lässt du es sich wegmachen?
00:20:33Du, ich habe mich weiter gefragt.
00:20:35War gut so.
00:20:37Platz haben Sie ja genug für eine halbe Fußballmannschaft.
00:20:38Ja, weiter.
00:20:41Tja.
00:20:43So möchte man seine Kinder aufwachsen sehen.
00:20:47Meinst nicht auch?
00:20:53Zu dir oder zu mir?
00:20:55Bei dir ist es aber schöner.
00:20:57Bert.
00:21:00Bert, ich muss dir was sagen.
00:21:02Klingt ja feierlich.
00:21:04Rück raus.
00:21:06Ich kriege keine Kinder.
00:21:11Wirklich.
00:21:12Ich weiß es ganz genau.
00:21:15Wenn das mit uns weitergehen soll, dann müssen wir darüber reden.
00:21:18Ja doch, aber das ist doch kein Grund den Kopf hängen zu lassen.
00:21:22Es gibt doch Mittel und Wege.
00:21:25Also, reden wir.
00:21:27Bei dir oder bei mir.
00:21:30Oder wir gehen noch irgendwo was trinken.
00:21:33Lass mich heute allein.
00:21:35Bitte.
00:21:40Gut.
00:21:42Vielleicht brauchen wir beide einen klaren Kopf.
00:21:45Besonders jetzt.
00:22:04Bitte.
00:22:05Damit du dich leidest, wenn du passt.
00:22:31Hannes.
00:22:32Komm.
00:22:46Du weißt Bescheid.
00:22:49Elfter Brustfammel.
00:22:53Aus.
00:22:57Finito.
00:23:00Ende der Vorstellung.
00:23:01Ende der Vorstellung.
00:23:09Auch in der Liebe.
00:23:12Ich bin deine Frau.
00:23:14Immer.
00:23:16Wir sind eine Familie.
00:23:22Als Rollstuhlschieber.
00:23:28Wir werden auch damit leben lernen.
00:23:34Ferry baut um.
00:23:36Bert hilft ihnen dabei.
00:23:38Carola.
00:23:42Und die vier Kinder.
00:23:48Das ist...
00:23:51Noch ist es nicht zu spät.
00:23:59Das ist doch ein Stück von dir.
00:24:06Du bist...
00:24:09Du bist verrückt.
00:24:22Du bist...
00:24:23Du bist...
00:24:24Ich bin die Physiotherapeutin...
00:24:26Frau Demut.
00:24:27Ich werde sie beüben.
00:24:31Nicht mutlos werden.
00:24:33Es wird schon.
00:24:35Wenn Sie nur wollen.
00:24:44Die Durchblutung muss angeregt werden.
00:24:47Die Gelenkbeweglichkeit erhalten bleiben.
00:24:50Wir müssen täglich arbeiten.
00:25:22Was ist denn mit dem?
00:25:24Heizwirbel.
00:25:25Man kann keinen Finger mehr rühren.
00:25:45Hallo?
00:25:46Ja, Spezialklinik Dr. Mantei.
00:25:49Ja?
00:25:50Ja, guten Tag, Herr Kollege.
00:25:52Federau, Uta Federau.
00:25:55Ja.
00:25:56Herr Kollege, ich habe ein Anliegen.
00:25:58Ich brauche Ihre Hilfe.
00:25:59Ja, wir haben hier einen Querschnitt TH11.
00:26:02Wir brauchen einen Platz bei Ihnen, ja.
00:26:05Hm?
00:26:07Wir machen ihn transportfähig.
00:26:09Na.
00:26:10Ein, zwei Wochen wird es noch dauern.
00:26:14Ja.
00:26:15Gut, ich leite alles ein.
00:26:18Ich melde mich dann.
00:26:20Vielen Dank, auf Wiederhören.
00:26:27Tschüss, meine Frau.
00:26:28Tschüss, Rosa.
00:26:29Tschüss, meine Frau.
00:26:31Mach's gut.
00:26:31Sehr liebster Mann.
00:26:39Na, dann macht's mal gut.
00:26:40Hm?
00:26:41Hm?
00:26:42Danke.
00:26:43Verliert nicht die Nerven.
00:26:44Also bis heute Abend.
00:26:47Tschüss dann, Axel.
00:26:49Wir drücken Ihnen alle die Daumen.
00:26:51Viel Erfolg und gute Fahrt.
00:26:54Danke.
00:26:55Und schöne Wären.
00:26:56Schönen Gruß an Dr. Mantei.
00:26:58Ach.
00:26:59Ja, gut.
00:27:00Bitte schön.
00:27:02Aber keine Geiselname.
00:27:03Klar.
00:27:15Aber keine Geiselname.
00:27:30Guck mal, was ist da?
00:27:34Wann fliegt er denn nach Burg ein?
00:27:36In zehn Tagen, von Berlin. Bist du schon mal geflogen?
00:27:39Auf die Nase, ja.
00:27:40Was schlecht wird?
00:27:43Soll in der Tüten ein Flugzeug drin liegen?
00:27:45Trotzdem. Wo seid ihr eigentlich?
00:27:48In einem grünen.
00:27:51Irgendwo hinter Berlin.
00:27:53Und genau?
00:27:54Warum?
00:27:56Willst du abhauen?
00:27:57Man kann nie wissen.
00:28:001401 Zülsdorf.
00:28:01Hey, bist du der Frank Federer?
00:28:05Gruß vom Chef.
00:28:06Uns fehlt die Einwilligung von deiner Mutter.
00:28:09Ohne die dürfen wir dich hier leider nicht arbeiten lassen.
00:28:13Die hab ich.
00:28:14Aha. Und wo?
00:28:16Hast du mir doch gegeben, neulig.
00:28:18Mist, jetzt hab ich dir eine Ruhe sagen.
00:28:20Kannst du morgen mitbringen?
00:28:22Na gut, morgen.
00:28:24Aber das mir nischt passiert.
00:28:26Sonst muss ich nämlich meinen Kopf hinhalten.
00:28:29Na los, komm.
00:28:29Die Kleine brauchen in die Sorge und steigen.
00:28:33Ich möchte bloß wissen, mit wem sie so lange redet.
00:28:41Nicht einversüchtig?
00:28:45Sind wir verheiratet?
00:28:47Nein, das ist wirklich.
00:28:54Drei Mal durft ihr raten.
00:28:57Die sind platt, dicker.
00:28:59Na, den muss ich doch sprechen.
00:29:03Moment, einer nachdem...
00:29:05Na ja, ist gut.
00:29:06Hallo?
00:29:07Grüß Sie, Axel.
00:29:08Ja, ich bin's.
00:29:09Es läuft über Renates Apparat.
00:29:12Ja, ja.
00:29:13Das ist gut.
00:29:14Bezahlen wir es aus der Kaffeekasse?
00:29:16Oder spenden die jetzt gar ihr Betrieb?
00:29:19Ja.
00:29:20Das ist ein freches Luder.
00:29:23Ja.
00:29:24Ich geb mal weiter an Schwester Renate.
00:29:26Mhm, tschüss.
00:29:27Hallo?
00:29:29Ja, dicker.
00:29:31Ja.
00:29:32Du weißt du, ich mach's jetzt kurz.
00:29:35Hm?
00:29:35Ich komme mal.
00:29:38Ja?
00:29:39Tschüss.
00:29:41Bitte.
00:29:43Dicker, Bert.
00:29:47Klar.
00:29:49Halt die Ohren steif.
00:29:51Tschüss.
00:30:05So ein Hoffnung machen ist zum Kotzen.
00:30:17Dort flicken Sie ihn monatelang zusammen.
00:30:21Bring ihm neu bei, wie man uriniert und kackt.
00:30:26Dann lehren Sie ihn Rollstuhlfarben.
00:30:30Und dann?
00:30:32Dann fällt ihm zu Hause die Decke auf den Kopf.
00:30:35Er müsste wissen, dass wir ihn brauchen.
00:30:38Wirklich brauchen.
00:30:40Das würde ihm helfen, dann hätte er ein Ziel.
00:30:46Einen Fahrer brauche ich.
00:30:48Aber so?
00:30:52Und in seinem alten Beruf?
00:30:54Als O-Macher?
00:30:58Oder im DRK?
00:31:00In der Verwaltung, in der Ausbildung?
00:31:04Verwaltung.
00:31:05Der Dicke.
00:31:07Der Tät versauern.
00:31:09Der braucht Leben um sich.
00:31:12Spiel auf zehn Klavieren möglichst.
00:31:14Gleichzeitig.
00:31:15Organisation, Menschen.
00:31:18Bitte.
00:31:19Der Arbeitsplatz vom Dicken.
00:31:24Ja.
00:31:26Ich arbeite ihn hier ein und gehe wieder auf den Wagen.
00:31:30Na.
00:31:31Na und?
00:31:33Na ja.
00:31:35Wenn.
00:31:35Ich habe ihn schon seit Tagen bei mir.
00:31:39Ist das schön.
00:31:41Ich hatte immer nach einer Gelegenheit gesucht.
00:31:45Ich glaube jetzt.
00:31:49Gut, ich finde, das würde ja auch langsam zeigen.
00:32:02Schnelle medizinische Hilfe.
00:32:05Ja, ich notiere.
00:32:07Stubbe, Liebknecht, Straße nahe.
00:32:09Dann auf geht's.
00:32:10Verstanden, wir kommen.
00:32:24Na, wie findest du denn das?
00:32:26Toll.
00:32:27Hm.
00:32:28Die warten wirklich auf mich.
00:32:31Na, da wollen wir sie mal nicht so lange warten lassen.
00:32:33Wenn du es mitwärtest?
00:32:35Okay.
00:32:36Bitte.
00:32:37Ich versuche, du solltest mit Brusten schwimmen.
00:32:40Überredet.
00:33:10Dann sagt mir,
00:33:10doch mal, wozu du so viele Sachen einpackst.
00:33:12Ich denke, wir liegen die ganze Zeit am Strand.
00:33:15Aber doch nicht am Abend.
00:33:19Komm her, hilf mir mal beim Koffer.
00:33:21Oder kannst du es auch nicht?
00:33:24Sag mal.
00:33:26Was soll denn eben das Pfeifen bedeuten, hm?
00:33:29Deine Frau ist doch auch im Kleid ganz hübsch, oder?
00:33:32So.
00:33:34Wahrscheinlich.
00:33:35Warte.
00:33:36Warte.
00:33:37Halten die uns sowieso für ein Paar.
00:33:40Uns.
00:33:41Uns.
00:33:42Na ja, zugegeben, der junge Mann ist vielleicht ein bisschen zu jung.
00:33:46Aber eine Frau in meinem Alter leistet sich das eben.
00:33:48Warum bloß immer die Männer, hm?
00:33:51Und wer tröstet dann Trost?
00:33:53Ist mir völlig egal.
00:33:55Mir völlig egal.
00:33:56Vielleicht die Ulla oder die Omi.
00:33:59Vorsichtig.
00:34:00Hey, Jule, wisst ihr, warum das funktioniert?
00:34:09Post?
00:34:10Wir sind doch noch gar nicht so lange da.
00:34:12Du auch?
00:34:25Ich könnte hier alles hinschmeißen und schnurstracks zu euch kommen.
00:34:30Und am liebsten wäre mir es, das Flugzeug wurde vor dem Start ein Knick in die Flügel kriegen.
00:34:35Oder am Schweizer Meer wäre Überschwemmung, sodass alle Hotels unter Wasser stehen.
00:34:40Wenn ich den Nachtzug nehme, wäre ich gegen sieben Uhr in Oranienburg.
00:34:44Und falls du am Vorabend nicht zu stark gefeiert hast,
00:34:47werden wir zwei Tage vor dem Abflug noch in Berlin bleiben.
00:34:50Blöde Museen und langweilige Galerien abklappern.
00:34:53Vater nennt das Bildung.
00:34:57Hey, Frank?
00:34:59Frank?
00:35:03Kommt er?
00:35:04Mhm.
00:35:05Samstag?
00:35:06Mhm.
00:35:07Früh.
00:35:08Noch vor dem Aufstehen.
00:35:11Vorschlag.
00:35:12Ich fahre bis Montag nach Pankow zu Opa.
00:35:15Zu Opa?
00:35:17So, so.
00:35:18Na, da wird sich Opa aber freuen.
00:35:21Irgendwo muss ich ja wohl pennen, oder?
00:35:23Ja, ja.
00:35:24Irgendwo musst du ja schlafen.
00:35:25Gibt du meinen Brief mit?
00:35:27Ja.
00:35:31Ja.
00:35:39Ich fahre bis heute Nacht.
00:35:41Ich fahre bis heute aufs Fahne.
00:35:46Ja.
00:35:53Ich fahre bis heute auf der Dämpft.
00:35:59Ich fahre bis heute auf dem Debate.
00:36:08Na, da muss ich sagen.
00:36:09Dämpft.
00:36:13Keine Bewegung, das ist ein Überfall.
00:36:15Gar keine.
00:36:19Und deine Eltern?
00:36:20Die Rasen von einem Museum ins andere.
00:36:2219.30 Uhr geht unsere Maschine.
00:36:4620.30 Uhr geht es.
00:37:25Schön, dass du da bist.
00:37:29Die letzten Wochen war nur Arbeit.
00:37:33Ich war wie ein Motor.
00:37:37Man muss doch auch leben, oder?
00:37:41Das sollten wir, ja.
00:37:51Was aber unterscheidet Arbeit vom Leben?
00:37:58Was bindet beides ein?
00:38:03Das ist eine Frage der Dosis.
00:38:07Das würde Parazeser sagen.
00:38:16Bitte gestatten.
00:38:18Darf ich mitmachen?
00:38:19Vielleicht tanzt der junge Mann besser als ich.
00:38:21Mein Leben lang.
00:38:24Und diesen Tag aufs Neun ist der Tod, bleib ich ja nicht allein.
00:38:31Denn da fallen mir die Wünsche an, die du sagen musst, sobald du wiederkommst.
00:38:39Und gegen das Neun erfülle ich sieh'n.
00:38:45Und immer wieder spür' ich sieh'n.
00:38:53Ich bin ganz optisch.
00:38:55Ge started.
00:39:00Kannst du da sein?
00:39:00Ich bin das.
00:39:24So, jetzt verteile ich noch die Bewerbungskarte für die Berufsausbildung.
00:39:29Füllt die Karte sauber und sorgfältig aus.
00:39:34Lasst euch von euren Eltern helfen.
00:39:36Und dann gebt ihr sie so schnell wie möglich in euren Betrieb ab.
00:39:45Bitte, Ola.
00:39:48Du musst mir keine Schwierigkeiten haben.
00:39:50Was schreibst du da rein?
00:39:52Tierpringern zu.
00:39:54Tito?
00:39:55Das gleiche.
00:39:59Aufhören zum Armbrot.
00:40:03Halt, Moment mal.
00:40:05Pinsel sauber machen.
00:40:06Aber schnell, schnell Mutti wartet.
00:40:14So, bitteschön.
00:40:15Bleibst du auch hier mit Fatti wieder da ist, Ferry?
00:40:18Der Ferry kommt und geht wie er will.
00:40:21Wie immer.
00:40:21Der Alte Schöber hat gesagt, Ferry wäre unser neuer Vater.
00:40:30Die Alte, die spinnt.
00:40:31Dann hat sie noch gesagt, dass Fati für immer im Krankenhaus bleiben muss.
00:40:36Dass es mit ihm wie so nichts mehr wird.
00:40:38Mensch, halt jetzt ein Stück Klappe.
00:40:40Ach, Kinder.
00:40:42Die Leute reden so manches.
00:40:44Einfach, weil sie Langeweile haben.
00:40:47Und unser Fati, der bleibt ganz bestimmt nicht für immer im Krankenhaus.
00:40:52Danke.
00:40:53Hast du jetzt für uns noch ne Geschichte?
00:40:57Na klar.
00:40:59Wir nehmen der Zeit.
00:41:02Na also.
00:41:04Da ist mal so einer gewesen,
00:41:07der hat sich vor überhaupt nichts gefürchtet.
00:41:11Vor gar nichts.
00:41:14Und eine Nacht,
00:41:16als kein Mondschein war,
00:41:18ging er durch Fensterer Wald.
00:41:22Und ich meine Taschenlampe hatte bei sich.
00:41:25Wenn wir Ferry nicht hätten,
00:41:27dann sähe es ganz schön böse aus.
00:41:29War Ferry mal ein Freund?
00:41:32Komm, rat mich.
00:41:33Schön lange.
00:41:34Aber den Fati habe ich eben geheiratet.
00:41:37Warum heiratet Ferry denn schon?
00:41:41Wahrscheinlich hat er noch nicht die richtige gefunden.
00:42:07Also, vielen Dank nochmal.
00:42:09Wir gehen das jetzt.
00:42:12Warte mal.
00:42:12Vorsicht.
00:42:29Habt ihr die gepflegt?
00:42:30Die sind doch schmutzig.
00:42:31Ach, das macht weg.
00:42:33So viele Harstwürzel noch.
00:42:41Na, was sagst du?
00:42:45Ihr habt doch an alles gedacht.
00:42:48Die Frau Doktor, die hatte eine Menge Ideen.
00:42:52Aber Ferry hat es möglich gemacht.
00:42:54Na ja.
00:42:55Komm.
00:42:58Und jetzt mal.
00:43:02Er hat fast seinen ganzen Urlaub dran gehängt.
00:43:05Na komm.
00:43:05Jetzt gibt's erstmal einen Begrüßungsschluck.
00:43:08Jetzt gibt's erstmal einen Begrüßungsschluck.
00:43:33Jetzt gibt's erstmal einen Begrüßungsschluck.
00:43:44Vollerwischen hätte es mich sollen.
00:43:47Ja.
00:43:50Da gibt es keine Probleme.
00:43:54Gar keine.
00:44:05Du weißt genau, was ich beinahe.
00:44:15Ab in den Garten.
00:44:20Axel,
00:44:23euer Haus ist sauber.
00:44:24Und so wird es auch bleiben.
00:44:53Ich habe Schlaftabletten genommen.
00:45:01Schlaftabletten?
00:45:02Ja.
00:45:04Dich brauche ich.
00:45:23Es ist schön, neben dir zu liegen.
00:45:28Bloß neben dir. Einfach so.
00:45:37Ich bin immer nicht allein.
00:45:55Axel fliegt vor mir.
00:45:59Er nimmt
00:46:02heimlich seine Schlaftabletten.
00:46:06Manchmal da
00:46:07tritt er schon im Rollstuhl weg.
00:46:09Kurz nach dem Abendessen.
00:46:12Dabei
00:46:14will ich gar nichts von ihm.
00:46:17Bloß ein bisschen kuscheln.
00:46:19Das ist aber das Problem.
00:46:21Für diese Männer ganz besonders.
00:46:24Potent oder nicht potent,
00:46:25das ist für sie die Frage.
00:46:26Ja.
00:46:27Aber doch nicht für mich.
00:46:29Aber für ihn.
00:46:31Das braucht doch Zeit.
00:46:34Er muss erst mal wieder
00:46:35richtig zu sich finden.
00:46:37Bei uns.
00:46:39Ich rede mit Bonnish.
00:46:41Mhm.
00:46:49Wo denken Sie hin?
00:46:51Der Mann befindet sich im Krankenzustand.
00:46:53Das ist ein Teil seiner Gesundung
00:46:54hier bei uns.
00:47:00Und Schwester Carola?
00:47:02Das wissen Sie doch.
00:47:03Die arbeitet ihn ein.
00:47:05Wie lange soll denn das dauern?
00:47:08Bis er so weit ist.
00:47:10Ja, das kann dauern.
00:47:11Aber wir müssen
00:47:11seine Resozialisierung
00:47:13unterstützen.
00:47:19Sie sind der Chef.
00:47:20Sie sind dran.
00:47:27Fehlt eigentlich nur noch
00:47:28eine Treppenüberbrückung
00:47:29für den Rollstuhl.
00:47:42Herzlich willkommen.
00:47:44Aber vorerst nur zur Probe.
00:47:55Siehst du,
00:47:57ich habe dich gelogen damals.
00:47:59Wir warten auf dich.
00:48:01Ich habe dich gelogen.
00:48:02Also.
00:48:27Sollte
00:48:33Axel! Axel!
00:48:37Der Kaffee ist gerade fertig.
00:48:40Das habe ich doch richtig gehört.
00:48:42Wir sind sehr froh, dass Sie dabei sind.
00:48:45Danke.
00:48:51Die Tür und der Rahmen kommen raus.
00:48:54Und dann passt du hier durch mit dem Wagen.
00:49:00Das ist die Leitung zu den Fahrern.
00:49:02Hier kannst du den Arzt rufen.
00:49:04Dort ist der Dienstplan.
00:49:06Aber das weißt du ja.
00:49:17Schnelle medizinische Hilfe.
00:49:20Wo?
00:49:22Liebknechtstraße 4.
00:49:25Erster Stock links bei Wollert.
00:49:28Dann könnte sie mal stecken.
00:49:32Wir kommen.
00:49:40Na, was steht da denn genau rum?
00:49:42Los, raus in den Wagen.
00:49:56Danke, Carola.
00:50:09Fiete fährt dich dann nach Hause.
00:50:11Na, prima.
00:50:14Was machen die Kinder?
00:50:18Fangen an, den Vater zu ersetzen.
00:50:23Hast du sie noch im Griff?
00:50:30Vier Räder gegen sechs gesunde Beine.
00:50:32Vier Räder gegen sechs gesunde Beine.
00:50:34Dann kommt man zurück.
00:50:36Sag mal, Carola, machst du noch die Kultur?
00:50:38Ja, warum?
00:50:41Gib mir meine Anrichtskarten nicht weg.
00:50:47Ich will Ihnen so einen Ferry schicken.
00:50:53Prima.
00:51:03Prima.
00:51:04Dispatcher.
00:51:06Morgen.
00:51:08Morgen.
00:51:08Der Dicke hat gestern zwei Karten für das Theater bestellt.
00:51:12Donnerwetter.
00:51:13Na, der hat ja Mut.
00:51:14Nein, Frau Doktor.
00:51:15Für Ines und Ferry.
00:51:16Ach so.
00:51:30Die Vorstellung dauert über zwei Stunden.
00:51:33Tja, ich dachte, an drei Karten und Bart könnte sicher helfen.
00:51:38Also, Bart?
00:51:40Bonnisch?
00:51:41Frank?
00:51:44Machen Sie das Technische.
00:51:45Ich bereite Ihnen schon vor.
00:51:55So.
00:52:02Ja, vielen Dank, vielen Dank.
00:52:05Übrigens, ich habe da noch eine Überraschung für euch.
00:52:09Für uns?
00:52:10Nee, nee, nicht für euch.
00:52:12Für Mutti und Ferry.
00:52:17Bitte.
00:52:19Danke.
00:52:29Drei Theaterkarten.
00:52:32Was denn?
00:52:34Drei?
00:52:35Da sind wir nicht drei.
00:52:36Moment, da ist doch noch was.
00:52:40Ja, aber nicht.
00:52:41Wollen wir es wagen, Dicke?
00:52:43Wir sind mehr als bloß drei.
00:52:46Nee, nee.
00:52:47Oh, das ist ja nett.
00:52:48Nee, nee.
00:52:48Ich und...
00:52:51Theater.
00:52:53Warum nicht?
00:52:54Na klar.
00:52:55Natürlich kommst du mit.
00:52:56Papi, das schaffst du schon.
00:53:21Drei.
00:53:23возьми, das ist eine Männer-Sache.
00:53:25Männer.
00:53:27Lass mal, Ola. Männer sind so.
00:53:32Guten Abend, guten Abend.
00:53:56Diese Architekten, Treppenfänischisten.
00:54:01Hallo.
00:54:02Oh, ich habe deine Gattin etwas reifer in Erinnerung, weil das ist sie.
00:54:08Unveränderungs, Susanne, meine Tochter.
00:54:09So, danke.
00:54:10Guten Abend, allerseits.
00:54:12Guten Abend.
00:54:12Ach so, ich freue mich.
00:54:14Ja.
00:54:21Ich freue mich, dass er so schön mitmacht.
00:54:24Und sonst?
00:54:26Na ja, das übliche Schlaftabletten.
00:54:29Angst vor meiner Weiblichkeit.
00:54:31Guten Abend, guten Abend, guten Abend, guten Abend.
00:54:36Blase leer?
00:54:38Trocken wie die Sahara.
00:54:41Alkohol bindet.
00:55:00Warte, deinen Augenblick.
00:55:29Inez.
00:55:34Geh mit Ferry dort rein.
00:55:37Was? Ich? Wieso denn?
00:55:41Ich möchte, dass er noch eine Stunde tanzen wird.
00:55:44Ich habe aber keine Lust.
00:55:46Ich weiß, worauf du meinetwegen verzichten musst.
00:55:51Bitte, geh mit ihm.
00:55:56Tanzen, du Fähig.
00:56:01Meinetwegen.
00:56:05Harry, geh mit Innes tanzen.
00:56:09Sei kein Verliegen.
00:56:10Bert bringt mich nach Hause.
00:56:18Dicker, meine, es ist deine Entscheidung, aber...
00:56:20Nun fahr schon los.
00:56:27Außerdem steht hier ein Parkverbot.
00:56:29Ja, siehst du.
00:56:51Deine Ulla gefällt mir immer besser.
00:56:54Mir auch.
00:56:55Es kommt noch auszuhalten.
00:56:57Was macht sie denn nach der Schule?
00:56:58Was ich mache?
00:57:00Zutipppfleger.
00:57:02Na, dann streng dich mal an, mein Lieber, dass du auch wirklich machst, was sie macht.
00:57:15So stellen, sind dünn gesät.
00:57:18Ich halte es ja sowieso für fantastisch, bei deinen Zensuren.
00:57:22Haben wir denn kein freundliches Thema?
00:57:24Ja, mir gefällt das auch nicht.
00:57:26Hast du eine Musterschülerin?
00:57:27Oder Vater?
00:57:29Und Trost wäre beim Abi auch bei einer durchgefallen.
00:57:32In Russisch und Mathe.
00:57:34Woher weißt du denn das?
00:57:36Wie kommst du überhaupt auf Trost?
00:57:38Mein Geheimdienst weiß alles.
00:57:51Danke, Bert.
00:57:53Ich kann auch den Ferien mitnehmen.
00:57:55Nachher.
00:57:56Nun, hau schon ab.
00:57:58Carola wartet.
00:58:26Ich kann auch den Ferien mitnehmen.
00:58:29Ich kann auch den Ferien mitnehmen.
00:58:59Ich kann auch den Ferien mitnehmen.
00:59:24Ich weiß genau, was ich tue.
00:59:27Bitte versucht mich zu verstehen.
00:59:30Und unternehmt nichts.
00:59:33Es ist für alle besser so.
01:00:04Ich werde fortgehen.
01:00:08Mein Betrieb hat mir eine Außenmontage angeboten.
01:00:18Vielen Dank für alles.
01:00:45Guten Tag.
01:00:47Guten Tag.
01:00:48Na, da stimmen Sie sich schon.
01:00:54Sie wären dran.
01:00:56Wieso ich?
01:00:59Reanimation.
01:01:00Wiederbelebung.
01:01:02Dazu gehört mehr.
01:01:05Ihr habt viel getan.
01:01:07Alle.
01:01:09Tja.
01:01:11Beruflich.
01:01:13Gesellschaftlich.
01:01:14Medizinisch.
01:01:15Alles noch Lehrbuch.
01:01:16Tja.
01:01:18Vielleicht sogar ein bisschen darüber hinaus.
01:01:23Aber Ihre Ines, die hat um Hilfe gerufen.
01:01:29Und ich habe es überhört.
01:01:31Oder nicht so gehört, wie ich es hätte hören müssen.
01:01:38Ines hat...
01:01:39Ja.
01:01:41Ines hat.
01:01:46Wahrscheinlich habe ich versucht, mit Arbeit, möglicherweise zu viel Arbeit, meine eigene Einsamkeit zu überwinden.
01:01:57Ich habe die Wurzel eures Übels übersehen.
01:02:01Menschenskind, Mädel, du hast getan, was du konntest.
01:02:05Entschuldigen Sie, Frau Trübter.
01:02:08Ach, lassen wir es beim Du.
01:02:11Danke.
01:02:13Aber der Trottel war ich doch.
01:02:17Ich habe doch einen Bogen um ihnis gemacht.
01:02:20Und mich vor jeder Nacht gefürchtet.
01:02:23Vor jedem Quadratzentimeter ihrer nackten, weichen Haut.
01:02:29Dass ich ihr nichts mehr geben kann.
01:02:32Das hat mich fertig gemacht.
01:02:39Frauen sind anders.
01:02:42Ja, ich weiß.
01:02:44Wirklich?
01:02:47Gut.
01:02:49Dann lern es auch fühlen.
01:02:56Kannst du dich noch erinnern?
01:02:58Als ich bei euch angefangen habe, ich glaube, das war am ersten Tag.
01:03:02Da hast du mir mal geholfen.
01:03:07Fang mit Ines neu an.
01:03:10Mit Offenheit.
01:03:12Training.
01:03:14Fantasie.
01:03:17Fingerspitzengefühl.
01:03:20Ich bin sicher, ihr schafft das.
01:03:24Kerl wie du.
01:03:34Tschüss, Axel.
01:03:37Tschüss.
01:03:39Danke.
01:03:44Tag.
01:03:47Hallo, Axel.