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Clemens wünscht sich zum 18. Geburtstag ein Motorrad, doch seine Eltern haben andere Pläne. Oma Martha hilft ihm mit einem Sparbuch, und bald steht ein gebrauchtes Motorrad vor der Tür. Doch die Freude endet abrupt, als Clemens mit Freundin Jule einen Unfall hat – und ihre Urlaubspläne platzen. Zum 18. Geburtstag wünscht sich Clemens sehnlichst ein Motorrad. Umso tiefer ist seine Enttäuschung, als am Morgen des großen Tages ein ganz anderes Geschenk seiner Eltern im Zimmer steht. Nur Oma Martha hat ein Herz für ihren Enkel. Sie überreicht ihm triumphierend ein Sparbuch als Anzahlung für den fahrbaren Untersatz.
Den warnenden Worten von Hans und Josi, die sich um die Sicherheit des Jungen sorgen, schenkt sie ebenso wenig Gehör wie Clemens. Der hat es schon längst satt, sich von seinen Eltern bevormunden zu lassen und kostet die neu gewonnene Entscheidungsfreiheit auf einer lautstarken Geburtstagsfete aus, die den Nachbarn den Schlaf raubt. Auch ein gebrauchtes Motorrad steht bald vor der Tür. Die Freude darüber hält jedoch nur solange an, bis Clemens mit seiner Freundin Jule auf dem Rücksitz in einen Unfall verwickelt wird. Aus den gemeinsamen Urlaubsplänen der beiden wird nun wohl nichts mehr. (Text: MDR)
Den warnenden Worten von Hans und Josi, die sich um die Sicherheit des Jungen sorgen, schenkt sie ebenso wenig Gehör wie Clemens. Der hat es schon längst satt, sich von seinen Eltern bevormunden zu lassen und kostet die neu gewonnene Entscheidungsfreiheit auf einer lautstarken Geburtstagsfete aus, die den Nachbarn den Schlaf raubt. Auch ein gebrauchtes Motorrad steht bald vor der Tür. Die Freude darüber hält jedoch nur solange an, bis Clemens mit seiner Freundin Jule auf dem Rücksitz in einen Unfall verwickelt wird. Aus den gemeinsamen Urlaubsplänen der beiden wird nun wohl nichts mehr. (Text: MDR)
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00:03Musst du dir so viel Arbeit machen?
00:05Hättest du doch die Torte beim Bäcker bestellen können.
00:07Seine Mutter hätte ihm auch eine gemacht.
00:16Mutter!
00:20Ich bin doch gleich fertig.
00:22Na und? Glaubst du denn, ich kann das nicht auch?
00:25Fang bloß nicht wieder an.
00:26Sag ich doch.
00:27Wo kommt denn das Ding hin?
00:29Ich komme.
00:34Am besten gleich ins Wohnzimmer.
00:36Ach gut so.
00:38Hoffentlich macht er da keinen Fehler.
00:40Ach Mutter, das ist doch wohl ausdiskutiert.
00:42Das glaube ich kaum.
00:44Als ich 18 wurde,
00:46habe ich ein Klavier bekommen.
00:47Wollen Sie die Hände waschen?
00:49Wollen wir es nicht?
00:50Ich gieße Ihnen Kognak ein.
00:53Dann so früh am Morgen, Herr Doktor?
00:55Manche schwören darauf und werden 100 Jahre alt.
00:58Und manche enden tragisch.
01:05Clemens!
01:07Clemens!
01:10Ich gratuliere dir zum Geburtstag und wünsche dir, dass du schön gesund bleibst.
01:15Danke, mein Pläner.
01:17Ich weiß doch schon mal, was du bekommst.
01:19So?
01:20Ja.
01:22So groß und schwer.
01:24Und hat eine Hupe.
01:26Eine Hupe?
01:27Nö.
01:28Aber einen Auspuff hat's.
01:44Auspuff.
01:46Komm.
01:52Wo ist es denn?
01:53Na da!
01:56Was?
01:57Was?
01:57Ich gratuliere dir, mein Sohn.
02:01Ab heute bist du erwachsen.
02:04Sag mal, ich dachte...
02:05Herzlichen Glückwunsch.
02:08Gefällt er dir?
02:10Ist ein schönes Stück, sehr geräumig.
02:13Kannst du endlich Ordnung halten.
02:14Toll.
02:16Vielen Dank.
02:17Herzlichen Glückwunsch.
02:21Hier.
02:22Von deiner lieben Oma.
02:26Als Zuschuss für dein Motorrad.
02:32Danke, Oma.
02:43Hoffentlich musst du das nicht bereuen, Mutter.
02:45Was die anderen können,
02:46kann Clemens schon lange.
02:48Der Junge muss schon auf genug verzichten.
03:01Schreibtisch.
03:24Ja, mit Gas geben wird es ja nun nichts werden.
03:26Halt's Maul, du Affe.
03:29Alter, wo ich ziehe.
03:41Kannst du auftreten?
03:43Nee.
03:44Na, dann müssen wir zum Röntgen.
03:53Nichts gebrochen, nichts gerissen.
03:55Sie hatten Glück.
03:58Ruhe und Kühlung, dann wird's schon wieder.
04:01Wie geht es Ihrer Mutter?
04:04Meine Mutter ist tot.
04:06Ach, ich meine Ihre neue Mutter.
04:11Ich kenne Sie gut.
04:13Von früher.
04:17Ich schreibe Ihnen Révanol zum Kühlen auf.
04:24Einen schönen Brust da haben Sie.
04:25In 14 Tagen möchte ich Sie hier wiedersehen.
04:43Sie wird es schwer haben.
04:46Ihnen hat es es auch nicht gerade leicht.
04:52Magst du sagen?
04:54Also wirklich, Onkel August.
04:55Das finde ich ganz toll von dir.
04:58Dein schönen alten Gedichtbänder.
04:59Na, so eine kleine Anregung.
05:02Weißt du, aufschreiben hilft manchmal.
05:07Meinst du?
05:09Na ja, einen Tisch habe ich ja jetzt dafür.
05:12Na siehste.
05:14Alles Übrige kommt dann von selbst.
05:17So, ich muss mal sehen, ob ich mich bei Josi nützlich machen kann.
05:41Was ist denn hier los?
05:43Erwartest du Besuch?
05:51Also, wenn du glaubst, dass wir Kinder hier Bootstag feiern wollen, hast du dich geirrt.
05:55Ich dachte...
05:56Ja, ich dachte auch.
05:57Wir feiern auf dem Boden.
05:59Boden?
06:03Boden ist immer gut.
06:07Clemens, du weißt genau, dass dein Vater was dagegen hat.
06:09Der hat gegen alles was.
06:11Aus Sorge um dich ist dagegen das Motorrad.
06:15Weißt du, was da passieren kann?
06:18Ich kenne die Unfallstatistik.
06:20Dr. Adler, was?
06:23Entweder wir feiern auf dem Boden oder gar nicht.
06:32Das lässt Hans nie und nimmer zu.
06:35Du brauchst ihm ja nichts zu sagen.
06:37Der hat doch sowieso einen Nachtdienst.
06:39Na ja.
06:49Es hat schon mal Krach gegeben im Haus.
06:52Wegen so einer Fete.
06:54Wir werden das Kind schon schaukeln.
07:19Hier, bitteschön.
07:20Danke.
07:22Also, entweder ich esse Cockpott oder ich trinke ein.
07:25Beides zusammen kann ich nicht mehr.
07:27Hier, bitte.
07:29Komm, Jula.
07:31Tja, wenn ich laufen kann.
07:35Am besten gar nicht ignorieren.
07:37Das macht sie verrückt.
07:59Morgengruß.
08:05Heidelberg.
08:09Newtown.
08:11Gleich bin ich oben.
08:13Martin.
08:15Wir waren doch auch mal jung.
08:18Als wir Junge waren, hätten wir uns das nicht erlauben dürfen.
08:21Man kann doch auch ruhig feiern.
08:25Muss dann immer Bambule sein.
08:29Also, wenn das meiner wäre.
08:31Ist aber nicht deiner.
08:33Außerdem wird Clemens heute volljährig.
08:36Volljährig.
08:37Auf dem Papier vielleicht.
08:39Nee, nee.
08:40Was dem schon immer gefehlt hat, ist eine starke Hand.
08:42Ach, Martin, du mit deinen Toden.
08:46Wer weiß, was dabei eines Tages noch rauskommt.
08:48Wie meinst du denn das?
08:50Nur so.
08:53Wenn man die Kinder zu kurz hält, dann...
08:56Na, was dann?
08:57Dann kann es passieren, dass sie mal was ganz Dummes anstellen.
09:00Aha.
09:01Jetzt kriegst du wohl doch Angst um deine Tochter.
09:04Was hat denn die mit ihren 15 Letzten da oben überhaupt mitzumischen?
09:12Was ganz Dummes anstellen.
09:16Also, wenn es nach mir ginge, hätte sie dazu gar keine Gelegenheit.
09:20Martin, wir können doch das Mädchen nicht ständig bewachen.
09:25Sie muss Vertrauen zu uns haben.
09:26Sie muss uns alles erzählen.
09:28So ein Quatsch.
09:30Wenn sie dir was erzählen kann, ist es längst zu spät.
09:37Ist sie um 10 nicht unten, platzt die Bombe.
09:42Ist dir noch nicht 10.
09:45Aber bald.
09:51Und wenn der Lärm noch lange geht, dann kriegt der Doktor von mir was zu hören, dass ihm die Ohren
09:55wackeln.
09:56Martin, wie oft hat er uns schon einen Gefallen getan, nicht?
10:02Naja, vielleicht liegt es auch nur an seiner neuen Frau.
10:06Martin hatte früher mehr Zucht drin.
10:09Ach, und ich dachte, sie gefällt dir.
10:16Wieso?
10:17Wie kommst du denn darauf?
10:19Naja, du kriegst immer so wilde Augen, wenn du sie siehst.
10:30Babys gehören einem noch ganz.
10:32Wenn sie erst laufen können, dann laufen sie einem auch bald weg.
10:36Früher war das alles ganz anders.
10:38Wenn Kinder Geburtstag hatten, war Hans da.
10:40Und jetzt, jetzt sitzen wir hier allein.
10:42Und auf dem Boden ist eine Horde von Wild gewordenen versammelt.
10:47Und jetzt wäre ich bloß nicht noch mal in die Stadt gegangen.
10:50Du hättest das auch nicht verhindern können.
10:52Und das nur gut geht.
10:56August wird schon aufpassen.
10:59August wird schon aufpassen.
11:27Wieder den Platz? Nee, das ist nur meine Notbremse. Aber das ist beliebt.
11:58Hey, reiß die Klappe, sonst setzt es was. Um 10 bist du unten, hatte ich dir gesagt.
12:04Papa.
12:07Du machst den Abendzirkus noch mit. Du kannst doch auch mitmachen. Prost.
12:14Fliegen, Patsan, auswärts hier.
12:19Hey, wenn der noch mal kommt, dann kriegt er ein paar aufs Maul.
12:22Hey!
12:42So, Frau Dressler, meinen herzlichen Glückwunsch. Ihr voll gesund und unmunter.
12:46Ich gratuliere Ihnen auch, Frau Dressler. Für das erste Mal haben Sie das ganz prima gemacht.
12:51Herr Oberarzt, der OP wartet.
12:55Ich komme sofort. Sie sollen alles vorbereiten.
13:08Und nun, Sebastian.
13:09Guten Abend, Herr Doktor. Dressler ist mein Name. Sebastian ist mein Sohn aus erster Ehe.
13:14Ach, so ist das.
13:17Jetzt hast du einen Bruder, Sebastian.
13:21Gratuliere, Herr Dressler.
13:23Meine Frau hat schon.
13:24Ja, und es ist alles in Ordnung.
13:26Die Schwester wird gleich kommen.
13:29Tschüss, Sebastian.
13:30Tschüss.
13:34Ist es wirklich mein Bruder?
13:35Na klar.
13:44Ich weiß, ich weiß, es würde mein Herz schmerzen.
13:56Ich weiß, es würde mein Herz schmerzen.
14:07Sag mal, hier brennt doch was.
14:13Feuer! Feuer! Feuer! Feuer!
14:21Feuer! August! Es brennt! Es brennt!
14:27Was ist los? Ich hör gar nicht passiert.
14:31Nicht passiert, nicht passiert.
14:32Das Haus hätte abrennen können.
14:35Schöne Kommode.
14:37Nicht hin!
14:42Ach, du lieber Augustin, Augustin, Augustin,
14:46Ach, du lieber Augustin, alles ist drin.
14:49Wollt ihr nicht nach der Fuß gehen? Es ist gleich zwei.
14:52Wir machen Schluss, wenn das Holz passt.
14:53Wenn es dich stört, kannst du ja den A.B.V. holen.
15:03Clemens, macht Feierabend.
15:05Ja, gleich, Oma.
15:06Nun komm schon.
15:08Ich freue mich.
15:08Ich freue mich.
15:09Ich freue mich.
15:10Ich freue mich.
15:10Tschüss.
15:11Ja, ich freue mich.
15:13Danke.
15:19Wer war die Tür.
15:31Oh, das ist so schön.
15:33Ja, ich freue mich.
15:35Ich freue mich.
15:37Ja, ich freue mich.
15:41Moin, Herr Fötter. Na, gut geschlafen?
15:44Gut geschlafen?
15:45Na, Sie haben Nerven. Bis früh um vier ging der Lärm.
15:49Bis früh um vier?
15:50Ja, bis früh um vier hat Ihr Sohn mit seiner Meute auf dem Boden rumgetubt.
15:55Auf dem Boden?
15:56Ja, und das, obwohl Sie mir versprochen hatten.
15:59Ja, davon wusste ich nichts.
16:04Ja, ja, wenn die Katze aus dem Haus ist.
16:08Da kann ich mich nur entschuldigen.
16:15Fast wäre das ganze Haus abgebrannt.
16:18Ich bin genau im richtigen Moment dazugekommen.
16:22Aber die schöne alte Kommode von Tante Friedchen...
16:25...hat den kleinen Brandfleck von der Kerze.
16:27Kleinen Brandfleck? Sie ist hin.
16:30Ich verstehe überhaupt nicht, wie du ihm das erlauben konntest.
16:34Ich konnte es ihm nicht verbieten.
16:36Warum nicht?
16:37Dein Sohn ist jetzt volljährig.
16:39Quatsch, volljährig.
16:41Warum hast du mich nicht angerufen?
16:44Ich mach mich doch nicht lächerlich.
16:46Außerdem, denke ich, hast du andere Sorgen in der Klinik.
16:56Genau genommen habt ihr beide Schuld.
16:59Hätte der Junge sein Motorrad bekommen, wäre alles nicht passiert.
17:23Feuer, Feuer, Feuer.
17:25Es brennt, Feuer.
17:25Das ist gar nicht komisch.
17:26Feuer, Feuer, Feuer, Feuer, Feuer.
17:30Die Nachbarn haben so einen Tauer gemacht, mein Vater ist bald ausgerastet.
17:35Kann dir doch jetzt egal sein.
17:36Eine Karre hast du doch sowieso nicht zu erwarten.
17:38Komm jetzt, ich muss los.
17:40Tschüss.
17:54Tschüss.
17:54Nur Pfusch.
18:02Der wird von Tag zu Tag dämlicher.
18:05Seid auch nicht sauer.
18:07Wie soll ich sauer sein?
18:09Vier Wochen hab ich auch eins.
18:12Und wo willst du das Geld hernehmen?
18:15Ich geh arbeiten.
18:17Werd schon was finden.
18:21Versuch's doch mal im Krankenhaus.
18:25Gewöhn's dich schon dran.
18:29Das musst du dir mal vorstellen.
18:31Ein zehnjähriger Junge kommt um Mitternacht nach Hause.
18:34Ich war halb verrückt vor Angst.
18:37Ich war sogar, weil sein Vater war.
18:39Da war niemand zu Hause.
18:41Bis heute hat mir der Junge nicht gesagt, wo er sich herumgetrieben hat.
18:45Ich hab alles versucht.
18:47Ich hab ihn gedroht.
18:48Ich hab ihn angefleht.
18:49Es ist nichts, aus ihm herauszubekommen.
18:52Er steht vor mir, guckt mich vorwurfsvoll an und schweigt.
18:58Manchmal denke ich, ich schaff's nicht.
19:03Ja, danke schön.
19:16War das am Sonnabend?
19:18Ja.
19:21Ich kann dir sagen, wo er war.
19:24Du?
19:26In der Frauenklinik.
19:30Er hat dort mit seinem Vater die Entbindung von dessen Frau abgewartet.
19:39Das darf doch nicht wahr sein.
19:43Sebastians kleiner Bruder heißt Paul.
19:49Hör mal, Heidi.
19:50Nein.
19:52Das ist die Handschrift seines Vaters.
19:55Mich zu hintergehen und den Jungen zur Lüge zu erzählen.
19:59Wusstest du, dass seine Frau ein Kind erwartet?
20:04Natürlich.
20:06Das spricht sich irgendwann rum.
20:08Das hört man.
20:11Sebastian, aber hast du nichts davon gesagt?
20:14Ist das nicht auch eine Art Lüge?
20:18Verschweigen ist keine Lüge.
20:20Ach.
20:21Du legst es dir zurecht, wie du es brauchst.
20:24Auf Kosten von Sebastian.
20:27Auch wenn ihr geschieden seid.
20:29Der Junge hat eine Mutter und einen Vater.
20:34Er gehört zu mir.
20:38Eines Tages wird er sich holen, was ihm zusteht.
20:43Ich hoffe, dass du nie in eine solche Situation gerätst.
20:53Ich auch.
20:57Bloß nicht mit den Alten an die Ostsee.
20:59Dann schon lieber zu Fuß durch die Berge.
21:02Von mir aus den Rennsteck hin und her und rauf und runter.
21:05Aber nur mit einer Karre.
21:06Ich will auch im Zelt schlafen.
21:08Schläfst im Bett und zwar sofort.
21:11Ich glaube nicht.
21:17Was ist denn hier wieder los?
21:20Robert, hör auf mit dem Geschrei.
21:21Du weckst dir Franziska auf.
21:23Nehmen Sie mich verhauen.
21:27Na los, komm.
21:29Komm, Robert, ich beschütze dich.
21:33So.
21:34Und nun ab ins Bett.
21:37Weißt du, ob es einen Oberhof im Zeltplatz gibt?
21:40Oberhof, Oberhof.
21:41Weiß ich nicht.
21:43Aber bestimmt.
21:43Wieso?
21:45Nur so.
21:45Wir wissen auch nicht, wohin.
21:47Das heißt also, ihr beide wollt zusammen in Urlaub fahren.
21:51Hast du was dagegen?
21:53Nein.
21:55Ich wundere mich nur, dass ich das so nebenbei erfahre.
21:59Aber vielleicht haben Julis Eltern was dagegen.
22:03Na und wenn schon.
22:04Bringen wird's ihnen nicht.
22:08Ich weiß, ihr seid jetzt volljährig.
22:11Trotzdem glaube ich, solltet ihr vorher mit uns darüber reden.
22:14Worüber reden?
22:15Oder wenn es um Erlaubnis fragen.
22:17Das kannst du nennen, wie du willst.
22:21Aber solange du mit uns zusammenlebst, musst du dich an bestimmte Regeln halten.
22:26Weil ich abhängig bin?
22:29Ja.
22:30Man kann nicht nur nehmen.
22:32Also, wie hättest du es gern?
22:37Clemens.
22:38Ich muss mich auch erst daran gewöhnen, dass du erwachsen wirst.
22:41Natürlich hast du das Recht, dir deine Pläne zu machen.
22:44Aber auch wir haben das gleiche Recht für uns.
22:46Und es kann nicht sein, dass wir uns dabei in die Quere kommen.
22:49Und das betrifft nicht nur diesen Urlaub.
22:52Sag mal, willst du mir eine Moralpredigt halten?
22:59Nein.
23:00Überhaupt nicht.
23:02Ich habe nur manchmal das Gefühl, dass ihr vieles ein bisschen zu einfach seht.
23:08Ich frage dich zum Beispiel, Jule, hast du schon mal darüber nachgedacht, was passiert, wenn du schwanger wirst?
23:13Oder nimmst du die Pille?
23:15Nee.
23:17Nicht mehr.
23:19Ich bin damals so dick geworden.
23:22Damals?
23:23Na ja, da haben wir doch schon ein Problem.
23:25Wieso?
23:26Ist doch heutzutage kein Problem mehr.
23:28Da irrst du dich, Jule.
23:30Ich will dir hier keinen medizinischen Vortrag halten, aber unproblematisch ist das ganz bestimmt nicht.
23:46Vielleicht würden Sie sogar fertig werden mit einem Kind.
23:48Andere schaffen das doch auch.
23:49Was?
23:52Was?
24:21Ja, die sind doch selbst noch Kinder.
24:24Wenn die Kinder merken, dass wir uns nicht einig sind, dann werden sie uns gegeneinander ausspielen, um ihre Interessen durchzusetzen.
24:38Mein Gefühl sagt mir, wir müssen Clemens loslassen von der Leine.
24:46Er muss zu sich selbst finden und er will zu Jule finden.
24:58Wir müssen ja nicht immer einer Meinung sein, Josi.
25:02Aber die Kinder dürfen davon nichts merken.
25:07Mit Intoleranz und Misstrauen stoßen wir sie bloß von uns.
25:11Das sind alles schöne Worte.
25:14Aber eben nur Worte.
25:20Schlaf jetzt.
25:25Jeder hat mal Unrecht.
25:28Auch wir.
25:32Tu mir den Gefallen und denk nochmal darüber nach.
25:45Es hat alles seine Vor- und Nachteile.
25:48Ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht immer leicht ist.
25:56Aber allein sein kann auch schwer sein.
26:01Das könnten Sie ja ändern, Schwester Karin.
26:07Wenn das so einfach wäre, Herr Oberarzt.
26:23Storches Wetter.
26:39Spritzt nicht so doll.
26:40Die Blüten dürfen bei dieser Hitze kein Wasser abbekommen.
26:43Wieso denn nicht?
26:44Weil sie sonst verbrennen.
26:48Mensch, ist ja wirklich noch tipptopp.
26:50Ja, ja.
26:52Und nicht nur äußerlich.
26:56Ja, also.
26:58Sieben Blaue.
27:00Und sie gehört dir.
27:01Keine Sorge.
27:02Die hab ich bald zusammen.
27:04Hast du Papa gefragt?
27:05Mensch, zisch ab.
27:07Was ist denn?
27:07Machen wir eine Probefahrt?
27:09Nee, nee, lass mal.
27:10Ist gut gemeint, aber heute geht's nicht.
27:12Jule wartet, wir wollen Bahn fahren.
27:13Oh ja, hat's schon sehen?
27:17Mach du dich in deinen Swimmingpool, Flo, du.
27:23Sie gehören, können Ärzte zählen.
27:27Also, abgemacht.
27:29Hm.
27:55Wo wollt ihr denn hin?
27:59Wir wollen zu Clemens und Jule.
28:01Ja.
28:36Ihr müsst doch wissen, wo die beiden sind.
28:39So, dann aber ab nach oben.
28:44Mutter, ich dachte, dass du...
28:46Na, das hätte ich ja auch. Du hättest ja nur ein Tun zu sagen brauchen.
28:50Was ist denn hier wieder los?
28:51Was ist denn hier wieder los? Robert und Laura sind verschwunden.
28:55Ach, die, die habe ich eben in der Stadt getroffen. Wollten zu Clemens und Jule.
29:00Na, dann los, komm.
29:04Nimm sie hoch, gib ihnen was zu trinken.
29:15Willst du? Ja, das habe ich auch.
29:20Komm.
29:50Die sind nicht hier.
29:53Ich muss Thea Bescheid sagen.
29:55Warte doch erst mal ab.
29:57Wer weiß doch, wie sehr er sich immer aufregt.
29:59Trotzdem.
30:01Denn mach.
30:02Ich guck noch.
30:11Ist es noch weit?
30:12Nein.
30:15Hat er wirklich Brause?
30:17Ja!
30:25Robert?
30:28Ich will nach Hause.
30:31Ist doch nicht mehr weit.
30:39Um Gottes Willen.
31:08Laura.
31:09Laura, weißt du, was ich für Angst gehabt habe?
31:12Wir wollten doch nur bei Onkel Aues Brause trinken gehen.
31:16Nicht auszudenken, was da hätte passieren können.
31:19Ja, Mutter.
31:20Ich hätte nicht eine Sekunde später kommen dürfen.
31:23Ich dachte, mein Herz bleibt stehen.
31:27So, Laura, wir werden jetzt gehen.
31:29Aber Robert und ich wollten...
31:31Laura, für heute reicht es.
31:33Schade.
31:35Karl, darf ich davon gar nichts erzählen?
31:38Ich bin ja nun keine Kindergärtnerin.
31:41Aber mir wäre das nicht passiert.
31:43Naja.
31:45Kann ja mal vorkommen.
31:47Wiedersehen.
31:48Wiedersehen.
31:49Tut mir leid, Thea.
31:51Hätte mir auch passieren können.
32:00Tut das weh?
32:01Nein.
32:03Und Ihre?
32:04Ein bisschen.
32:07Ist in Ordnung.
32:10Interessiert Sie die Medizin?
32:14Im Moment interessiert mich Geld verdienen.
32:17Menschenskind, Sie sind hier in einer Unfallklinik.
32:20Geld verdienen.
32:21Dann gehen Sie doch in eine Putzbrigade.
32:23Was Sie da zu hauen, kann man zur Not ersetzen.
32:30Brauchen könnten wir Hilfe schon.
32:35Meine Wegen.
32:37Hoffentlich haben Sie gute Nerven.
32:40Den Arbeitsvertrag müssen Sie mit der Oberschwester besprechen.
32:45Wenn Sie fertig sind, kommen Sie zu mir.
32:57In der Knochenmühle willst du arbeiten?
33:01Kannst du Blut sehen.
33:03Na, also.
33:05Komm zu mir.
33:07Da hast du alles.
33:08Flasche Luft.
33:09Junges Gemüse.
33:10Und du verdienst doch mehr Geld.
33:11Ich hab doch schon zugesagt.
33:15Hast du was unterschrieben?
33:18Nö.
33:20Na bitte.
33:20Sagst du wieder ab?
33:51Bist du nicht erwöhnt, was?
33:56Ja, dann pass mal auf.
33:59So.
34:05So.
34:08Eins.
34:10Zwei.
34:13Drei.
34:16Besser, ne?
34:17Ja.
34:18Ich glaube, ja.
34:26Na, Kleons?
34:27Macht Spaß, was?
34:30Ja.
34:31Eigentlich...
34:32Na, lass mal.
34:32Wenn nicht, dann kommt er noch.
34:35Miros, bis mittags müssen wir fertig sein.
34:47So.
34:49Bitte.
34:51Du musst mehr schwimmen, Junge.
34:53Diese kleinen Wirbel hier.
34:55Hm?
34:56Die müssen dich noch das ganze Leben aufrecht halten.
34:59Und das ist lange.
35:02Nee.
35:03Hey.
35:05Na los, koste.
35:08Lass sein, Dicki.
35:10Hast schon genug Holz vor der Tür?
35:13Mensch, deine Hand voll.
35:15Die kann ja ein Mann nicht glücklich machen.
35:20Und das ist ja ein Mann nicht glücklich.
35:20Na, Clemens, wie wär's mit Dicki?
35:22Die ist noch zum Abend.
35:26Also das hält er nicht durch.
35:29Nun lasst mal den Jungen in Ruhe.
35:30Der kriegt ja noch ganz so rote Ohren.
35:32Ach, Quatsch.
35:33In dem Alter sind die Jungs nicht mehr grün, nicht Clemens?
35:37Na, Clemens?
35:38Hast du schon eine Freundin?
35:41Hm?
35:41Clemens, jetzt bist du dran.
35:43Gut.
35:53Bitte?
35:55Hast du die Sprache verloren?
35:57Bitte.
35:59Cecilie, mach Platz.
36:01Lauf mal ein Stück.
36:09Auf dich hört er.
36:11Von dir lässt er sich sogar einen Arm nehmen.
36:14Mit mir redet er nicht mal.
36:16Und ich kaufe ihm noch einen Hund.
36:17Als Ersatz für den Vater.
36:19Du setzt ihn unter Druck.
36:21So.
36:22Meinen Ex-Mann habe ich wohl auch unter Druck gesetzt, ja?
36:24Du siehst, er hat sich befreit.
36:27Und sich umgehend in eine neue Zwangslage begeben.
36:31Eine jüngere, hübschere Zwangslage.
36:33Sebastian ist ein Kind.
36:35Er kann sich nicht befreien.
36:39Ich kann dir nichts vormachen.
36:42Ich meine es gut mit euch.
36:45Heidi.
36:49Guten Tag, Josi.
36:53Jochen.
36:55Guten Tag.
36:56Guten Tag.
37:02Störe ich?
37:04Nein, nein.
37:07Geht es dir gut?
37:09Ja.
37:12Was ist los mit eurem Clemens?
37:16Warum fragst du?
37:18Er wollte unbedingt bei mir als Hilfspfleger anfangen.
37:22Er arbeitet in der GPG.
37:25Typisch.
37:27Hätte wenigstens absagen können.
37:29Das wäre das Mindeste.
37:30An Anstand.
37:32Guten Tag.
37:33Guten Tag.
37:34Mein Sohn.
37:36So einen großen Sohn haben Sie schon.
37:42Da war ein Köter, der wollte Zizilie vernaschen.
37:46Na und?
37:47Sie hat mich gelassen.
38:04Sebastian.
38:05Hallo, Papa.
38:08Sag mal, wen hast du denn da mitgebracht?
38:11Zizilie heißt sie.
38:14Du, die riecht, dass ich dein Papa bin.
38:16Mann, Kleiner, jetzt weiß ich endlich, warum du keine Zeit mehr für mich hast.
38:19Naja, ich musste Mutti versprechen, dass ich nicht mehr heimlich zu dir komme, wenn sie mir einen Hund schenkt.
38:26Ist er immer heimlich gekommen?
38:28Sonst lässt sie mich ja nicht.
38:34Wahnsinn, jetzt sind wir die Frauen.
38:36Kann ich klagen.
38:38Sag ich doch.
38:39Geld stimmt auch.
38:40Na klar.
38:42Hat alles gestimmt.
38:44Weißt du, da kannst du mal sehen, wie schnell 14 Tage vergehen.
38:48Acht Stunden am Tag in so einer Brigade.
38:50Am Ende kommt eine große Strecke Leben raus.
38:54Da musst du was draus machen.
38:57Sagt Erna.
38:59Gut, an Frau Erna.
39:00Die sieht durch.
39:07Christian, die werden hier doch wählen.
39:08Hast du eine Ahnung, was am Freitagabend noch weggeht?
39:10Na ja, du musst es ja wissen.
39:12So.
39:13So.
39:13Tschüss.
39:13Tschüss.
39:15Tschüss.
39:15Kommst gleich mit?
39:17Andreas holt mich ab.
39:19Wer holt dich ab?
39:22Das ist doch dieser Fliegentatsam von neulich.
39:25Wer kann warten, bis er schwarz wird?
39:27Du wirst hier noch gebraucht.
39:28Das Mädchen hat Ferien.
39:30Geh dich umziehen.
39:31Das wird dir noch mal leid tun.
39:32Ja, Papi.
39:35Na?
39:37Du guckst ja wohl deinen Küftigen Schwieg, sondern...
39:40Quatsch.
39:41Netter Junge.
39:43Du siehst doch da nicht durch.
39:46100, 200, 300, 400, 500, 600 und 700.
39:59Ja, na ja, stimmt nicht.
40:02Na, deine Abfahrt.
40:04Ne, ne, ne, halt.
40:07Erst machen wir einen Vertrag.
40:08Können wir doch morgen machen.
40:10Ne, sofort.
40:11Na, meint's mir passiert was?
40:13Ne, aber wenn ich nachher die Kellertreppe runterfliege und mir das Genick breche, wie willst du beweisen, dass die Karre
40:22dir gehört?
40:30Ja, natürlich.
40:33Nein, das hab ich nie gesagt.
40:36Ja.
40:39Josi, du kennst meine Meinung.
40:43Gut, lass uns heute Abend in Ruhe noch mal darüber reden, ja?
40:46Nein.
40:48Tschüss.
40:56Ist denn der Befund vom Labor immer noch nicht da?
40:59Die wurde heute Nachmittag.
41:01Sag mal, mein Lieber.
41:03Gibt's Probleme?
41:05Ist Robert wieder entlaufen?
41:10Hast du also doch Wind gekriegt?
41:12Mit der Nase rieche ich alles.
41:16Nein, nein, diesmal geht's um Franziska.
41:20Meine Frau hat mir soeben voller Begeisterung mitgeteilt, dass sie ab September ihre mütterlichen Pflichten nur noch teilweise wahrzunehmen braucht.
41:33Sie hat einen Krippenplatz.
41:35Wahrscheinlich hast du ihr den Sinn des Babyjahres noch nicht richtig klargemacht.
41:40Ich werde es nachholen.
41:43Ihre Frau ist eben emanzipiert, Herr Oberarzt.
41:50Und Sie?
41:53Ich wohl nicht.
42:20Nein, nein.
42:42August! Einfach herrlich! Wir sind geflogen!
42:48Wie die Engel, fliegt plötzlich auf die Nase.
42:51Was ist denn los, Brüderchen?
42:53Ich kann nicht mehr richtig laufen.
42:57Durchblutungsstörungen.
43:00Du hörst dich noch mal zu Tode auch.
43:03Jawohl!
43:04Jawohl!
43:05Sag mal, August, seit wann?
43:09Wurde Zeit, dass ihr kamt.
43:11Du mit deinem Zucker darfst weder rauchen noch trinken.
43:14Das ist total verrückt.
43:15Ja, aber du darfst Motorrad fahren.
43:17Und du bist ein alter Mann.
43:21Du hast ja recht.
43:24Oma!
43:26Lass mal, Onkel August. Oma kriegt das schon wieder in den Griff.
43:29Oma, Oma.
43:31Und nun?
43:33Clemens, fahr mal schnell los.
43:35Und hol mir ein paar Sachen.
43:37Muss hierbleiben.
43:39Na klar.
43:41Und Papi soll kommen.
43:43Ja, mach ich.
43:46August, August.
43:50Feier mal Urstschland, deine Oma.
43:53Kann man sich nicht vorstellen, was?
43:54Nee.
43:57Manchmal denkt sie an alten Zöpfen.
43:59Aber wenn sie gebraucht wird, ist sie da.
44:11Oh Mann!
44:13Die Ordnung!
44:15Ach, so ein alter Zopf.
44:17Hat aber seine Vorteile.
44:20Lavendel.
44:20Was ist denn das?
44:22Lavendel.
44:23Lavendel?
44:30So eine Oma könnte ich auch gebrauchen.
44:33Wenn wir die nicht gehabt hätten.
44:38Seit mal!
44:45Achselbeí!
44:50Nein!
45:06Mit jetzt 2.000 PS?
45:08Na klar, die hat sie.
45:09Gibt welche, die haben noch mehr.
45:13Jawoll, so macht man das richtig.
45:14Wie viel Diesel tankt die?
45:15Na, fast 4.000 Liter.
45:34Sebastian, sei schön vorsichtig, ja?
45:36Die Felsen sind in der Sächsischen Schweiz und ganz schön hoch.
45:39Na, kannst du mir ja schreiben, wenn es dir gefällt.
45:40Klar, Papa. Zwei Karten und zwei Träger und noch einen Brief.
45:43Na, prima. Und wenn du wieder hier bist, dann habe ich mit Rudi gesprochen,
45:46dann brauchst du nicht mehr heim hinzukommen.
45:48Oh ja, Papa.
45:50Und jetzt siehst du zu, dass du schnell nach Hause kommst,
45:52sonst haben wir wieder Ärger. Tschüss.
46:16Los, Clemens! Schneller!
46:18Das ganze participation ist.
46:21Laska hier ist ein bisschen.
46:35Hier ist ein bisschen so schön.
46:36In zwei Wochen ist ein bisschen so schön.
46:40Es ist ein bisschen so schön.
46:41Aber nochmal kann man nur einen Weg,
46:46denn das ist ein bisschen so schön.
47:14Ich war wieder bei Papa.
47:19Ist ja gut.
47:20So, und jetzt wird die Mutti gehen und du versuchst ein bisschen zu schlafen.
47:26Ich komm morgen wieder.
47:28Und ich bleibe die ganze Nacht hier.
47:43Ja, er hat eine leichte Gesunderschütterung.
47:45Der Nematum, der Platzrunde und sein Becken ist geprägt.
47:50Aber er kann bestimmt halt wieder nach Hause.
47:53Ich habe so vieles falsch gemacht.
47:56Ja, wir alle machen Fehler.
48:00Die Hauptsache ist nur, man erkennt sie irgendwann.
48:02Und wiederholt sie nicht.
48:12Tut mir leid, Frau Dressler. Aber ich konnte nichts machen.
48:15Sebastian ist mir direkt in das Motorrad hineingelaufen.
48:19Naja, Frau Dressler.
48:21Kommen Sie bitte jetzt zu mir.
48:23Wiedersehen.
48:24Wiedersehen.
48:29Dürfen wir mal kurz rein zu ihm?
48:32Nein, er braucht jetzt Ruhe.
48:34Das hätte böse ausgehen können.
48:36Sie sollten mal ein bisschen über sich nachdenken.
48:50Mit dem Arm können wir dich doch jetzt nicht alleine lassen.
48:54Denn mit eurer Thüringtour wird es ja nun nichts.
48:57Dann kommt sie eben doch mit uns mit.
48:59Oder wir bleiben hier.
49:01Bloß nicht. Dann schon lieber Ostsee.
49:03Naja, das können wir ja alles nochmal überschlafen.
49:06So, rein.
49:19Achtung, Achtung. Wir brauchen einen kranken Arm für Clemens und Jula.
49:24Verschwinde.
49:26Ist doch keiner tot.
49:29Clemens ist wirklich nicht.
49:43Ja, du hattest recht.
49:44Darum geht's doch im Moment gar nicht.
49:52Du willst uns einfach nicht verstehen.
50:12Heißt doch.
50:18Du willst mich nicht reden.
50:20Du willst uns einfach reden.
50:36So ein Motorrad ist gefährlich und dann ist es noch laut und dann stinkt es.
50:40Sei still! Blick das Bein hoch. Du kannst ja auch nicht hören.
50:58Die nimmst du erst mal. Und morgen bringe ich dir ein paar andere mit und auch was zum Einreiben.
51:03Danke, Hans.
51:06Wir können dann schon ahnen, dass da gleich sowas passiert.
51:09Wir haben es geahnt.
51:10Ist ja gut. Sieh es ja ein!
51:13Hoffentlich. Hoffentlich, hoffentlich. Hoffentlich kommen wir bald zum Zuge.
51:35Wie groß ist denn Sebastian Klach im Kopf?
51:37Weiß ich nicht. Iss jetzt.
51:39Weißt du es?
51:40Nein.
51:46August ist krank. Und das wird sich auch nicht mehr wesentlich ändern.
51:51Im Grunde genommen müsste immer jemand bei ihm sein.
51:56Ich werde mit Mutter reden. Vielleicht würde sie zu ihm ziehen.
52:03Wenn es so kommt, dann müssen wir die Frage deiner Arbeit im Kindergarten nochmal gründlich durchdenken.
52:11Glaubst du wirklich, dass es dazu kommt?
52:16Ach, was weiß ich. Aber die vernünftigste Lösung wär's schon.
52:22Gib mir 500 zurück.
52:24Die paar wollen. Die hol ich dir wieder raus.
52:30Nee. Ich will die Karre nicht mehr.
52:34Da setzt er aber zu.
52:37Also, 500.
52:43Na gut.
52:45Danke.
52:47Clemens.
52:48Überlegst du doch nochmal. Bis morgen Abend.
52:51Nee. Ich will die Karre nicht mehr.
52:55Kalle?
52:56Ja? Bissen, hm?
52:58Wenn ich groß bin, dann nehme ich die.
53:05Fallen Sie bloß.
53:06Ach, ich kenn doch den Weg. Außerdem hab ich ne Lampe.
53:10Und die Figuren, das sind so wie sie sind. Die Partie ist noch nicht gewonnen.
53:14Ja, ja.
53:15Wenn er's auch glaubt, der Olle zu Hause.
53:23Mittwoch. Bin ich wieder da?
53:25Ja, ja.
53:48Ja.
53:49Na komm.
53:50Geht's so?
53:52Äh, wunderbar.
53:53Brauchst du noch was?
53:54Nee, danke.
53:56Ich geh mal aufschlafen.
53:58Ist ja schon spät.
53:59Ja.
54:03Ab jetzt hast du dein geregeltes Essen, nimmst deine Medikamente und brauchst nicht mehr.
54:12Und wenn's dir wieder besser geht, machen wir schöne Spaziergänge.
54:16Brauchst viel frische Luft.
54:19Wenn's mal wieder besser geht, dann musst du doch nicht jeden Tag hier sein.
54:23Aber weißt du, August, mir geht da sowas im Kopf rum.
54:29Ist was, August?
54:31Nee, nee.
54:32Mach dir bloß keine Gedanken.
54:35Ja, ich bin ja.
54:36Ja.
54:38Ja.
54:40Ja.
54:41Ja.
54:41Und das macht euch mal ein paar Tage, den Kickern der comes in die Hand.