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Dann ist es Paul selbst, der seinen Augen nicht traut. Im Schutze der Dunkelheit entlädt ein Transporter direkt vor seinem Grundstück Bauschutt. Der Übeltäter hat jedoch einen Schlüsselbund am Ort des Geschehens verloren, mit dessen Hilfe ihn Paul bald überführt. Ausgerechnet Peter Dietrich, ein netter Hausmitbewohner, wird als der Verursacher des Schandflecks entlarvt. Damit nicht genug. Ein verstopfter Ausguss in der Mansardenwohnung der jungen Familie beschert Anna obendrein einen nassen Fleck an ihrer Küchendecke. Dietrichs Frau, die an dem ganzen Schlamassel nicht unschuldig ist, hat gerade noch rechtzeitig einen rettenden Einfall, der Paul von einer Anzeige absehen lässt und den Nachbarschaftsfrieden wieder herstellt. (Text: MDR)
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00:00Ja, hier hinauf.
00:02Sonst immer geradeaus.
00:04Bis es nicht weitergeht, da stehen Sie direkt vor der Tür.
00:06Vielen Dank.
00:09Vorne ist die Musikbange.
00:11Ja, aber hinten, da schnittere Tee.
00:29Wirklich gemütlich habt ihr. Es gefällt mir.
00:32Das hat alles mein Mann gebaut.
00:34Du sag mal, was ist denn dein Mann? Ich bin neugierig, nicht wahr?
00:38Er ist beim Bau. Dachdecker.
00:40Ah.
00:42Sag mal, Beatrice. Und du? Und du siehst toll aus.
00:46Bist du verheiratet?
00:48Ich? Ach, was soll ich mit einem Mann?
00:51Na, ich bin dauernd unterwegs.
00:53Konfektionsbetriebe, Messen, Kollektionen.
00:56Ja, ja, meine Liebe. Die Mode ist eine strenge Despotin.
01:00Aber ein Mann, der ist ein viel schlimmerer Despot. Nein, danke.
01:04Wieso ist das bei uns aber nicht, du?
01:06Im Gegenteil, Peter ist lieb und aufmerksam.
01:09Nee, nee, so eine Zweisamkeit, die hat schon was für sich.
01:14Sag mal, du arbeitest gar nicht mehr?
01:16Doch.
01:17Du hast im Moment nicht. Weißt du, Susannchen, die ist nicht krippenfähig.
01:19Die hat irgendeinen chronischen Infekt.
01:21Naja, das geht auch vorbei.
01:23Zucker?
01:24Danke, die Linie.
01:25Ah ja.
01:26Das wäre sicher auch zu langweilig, so einen ganzen Tag zu Hause.
01:30Langweilig? Na, ich danke, du Susannchen, der hat mich ganz schön auftrat.
01:33Aber die Abende mit Peter, die sind herrlich.
01:37Ach, siehste, wenn man vom Teufel spricht.
01:40Na, Peterchen, Tag.
01:41Tag.
01:42Komm mal rein.
01:43So, das ist er.
01:46Hallo.
01:47Hallo.
01:47Das ist meine Freundin Beatrice.
01:49Wir kennen uns beide, seitdem wir so klein waren.
01:51Wir haben im gleichen Haus gewohnt, vielleicht?
01:53Wie schön, dass ihr euch inzwischen so rausgemacht habt. Guten Tag.
01:56Guten Tag.
01:59Ja, richtig schade, dass ich gleich wieder weg muss.
02:02Was musst du?
02:02Sie müssen weg?
02:03Hast du ein paar Buletten da?
02:04Buletten, Peter? Ich denke, du trinkst mit uns Kaffee.
02:06Ja, das dachte ich eigentlich auch.
02:09Tja, muss ein Kumpel leider helfen, sein Bungalow einzudecken.
02:12Ach, dein Conny, wie?
02:13Genau.
02:14Peter, du hast mir aber verschmorten.
02:15Ihm auch und vorher.
02:17Das ist doch Quatsch.
02:18Und auch bagiert vor, stimmt's?
02:21Dumme Rederei, so geht das fast jeden Abend.
02:24Jeden?
02:25Jawohl, komm und weg.
02:27Immer ist irgendwas.
02:28Versammlung, Ausbausport.
02:30Ich sitze hier alleine rum.
02:32Ich hatte eigentlich die Absicht, mit euch beiden heute auszugehen.
02:35Ja, morgen gerne.
02:36Na, da kann ich leider nicht.
02:37Da bin ich schon wieder weg.
02:38Siehste, Peter, heute.
02:40Tricks.
02:41Eine Stricks, du musst.
02:43Musste mir schon überlassen, was ich muss.
02:46Ach, und ich muss immer Ja sagen, wie?
02:49Ich kann mich doch nicht zerteilen.
02:52Mensch, Peter, mir fällt hier die Bude auf den Kopf.
02:55Ricks.
02:56Nächste Woche gehen wir doch zum Brigadevergnügen.
02:59Brigadevergnügen, ist ja ein toller Spaß.
03:02Dann pack mir mal die Buletten ein, ich muss los.
03:04Dann können Sie deine Buletten alleine einpacken.
03:11Du, Ulrike.
03:14Ich wollte das wiedersehen mit ein paar Freunden feiern.
03:16Na, Heinz ist da.
03:18Und Benno.
03:19Und der verrückte Carsten.
03:21Kannst du dich noch erzählen?
03:23Na klar.
03:23Du hattest es.
03:25Und da kommt Christa.
03:26Versuch mal.
03:28Peterchen.
03:29Ach, weißt du, überlegst du doch noch mal.
03:31Ich kann nicht.
03:33Ach, schade.
03:34Ich hab fest mit euch beiden gerechnet.
03:36Der Tisch im Schwarzen Adler ist schon bestellt.
03:44Also gut, ich geh jedenfalls mit.
03:48Das ist doch nicht dein Ernst.
03:49Natürlich, kannst ja mitkommen.
03:51Ich muss arbeiten und erwarte, dass du hier bist, wenn ich zurückkomme.
03:55Oh, du hast ja einen Despoten zum Mann.
03:59So ein Unsinn.
04:00Und außerdem können wir nicht jede Woche Susannchen bei Schmitz abgehen.
04:04Also bis nachher.
04:06Tschüss.
04:07Hat mich trotzdem sehr gefreut.
04:09Wiedersehen.
04:12Despot.
04:14Tja, man soll eben doch nicht gleich andere beneiden.
04:24Was denn nun?
04:26Na, ich geh mit, ist doch klar.
04:27Oh.
04:55Geh mit zu Tante Schmidt.
04:56Ja.
05:23So, den Rest schaffst du ja allein, Alter.
05:26Ja, ich muss.
05:27Ich denke, wir trinken nachher noch ein zweites Bierchen miteinander.
05:30Nee, mein Hausding hängt schon schief genug.
05:32Na, dann besten Dank erst mal.
05:35Ach, bringst du den LKW zurück?
05:37Ich hab schon drei Flaschen Intus.
05:39Du wolltest fahren.
05:40Na ja, schon.
05:43Muss ich ihm noch zum Müll kippen.
05:46Na, dann tschüss.
05:47Tschüss, Tain.
05:55Was macht's denn hier los?
05:56Sieht das?
05:57Sie können das Feuer haben.
05:59Mit Ihnen.
06:02Von Blödsinn, Mann.
06:13So, na, ist das denn satt geworden, mein Schätzchen?
06:26Was ist denn da passiert?
06:28Ach, na.
06:30Das ist nicht schlimm, ne?
06:32Nein.
06:34Schervenbringlich.
06:36Was ist denn das?
06:38Ein Wasserfleck.
06:40Nun, guck dir das mal an.
06:42Was hat denn die Mutti da in der Eile vergessen?
06:44Was hat denn das?
07:23Das darf doch nicht wahr sein.
07:26So eine Frechheit.
07:29Bedammtes Ferkel.
07:34Schlüssel.
07:41Damit krieg ich dich.
07:44Loschen.
07:56Guten Abend, Frau...
07:58Susannchen ist doch gerade eingeschlafen.
08:00Ach, Frau Schmidt, ich bin sehr wütend,
08:02dass meine Frau weggegangen ist
08:03und Ihnen das Kind übergeben hat.
08:04Ja, ich bin auch sehr wütend.
08:06Aber nicht wegen des Kindes,
08:07sondern wegen was ganz anderem.
08:08Kommen Sie mal mit.
08:12Ja, der ist weg.
08:15Auch das noch.
08:17Und nur, wenn sie ausgerechnet heute ausgehen wollte.
08:21Wird natürlich in Ordnung gebracht.
08:23Ja, ja.
08:24Nein, nein, schnellstens.
08:26Nein.
08:27Ich bin sehr wütend.
08:45Ich bin sehr wütend,
08:50weil ich nicht so wehne,
08:50dass man die prejudice ist.
08:50Das geht nicht.
08:51Ja, ich bin sehr wütend.
08:51Ich bin sehr wütend.
08:52Wie ist das in Ordnung?
08:52Ich bin sehr wütend.
08:54Ich bin sehr wütend.
08:55Ich bin sehr wütend.
08:56Ich bin sehr wütend.
08:57Aber ich bin sehr wütend.
08:57Ja, endlich. Pauli, ich wart ja schon eine Ewigkeit.
09:01Schneller ging's nicht.
09:02Ja, ja. Na komm, das Abendbrot steht schon in der Küche.
09:08Und noch ein Bier, wenn's geht.
09:11Sollst dich doch nicht so übernehmen, Mann.
09:14Als ob's nicht Zeit hat mit dem Holz.
09:18Willst immer gleich alles schaffen und schaff's dich.
09:22Am meisten schafft mich der Schandfleck.
09:26Schandfleck?
09:26Der Dreckhaufen. Direkt vor unserem Gartenhäuschen.
09:29Stell dir das vor.
09:30Nein.
09:31Doch.
09:31Müll.
09:32Bauschutt. Eine halbe Wagenladung voll.
09:35Wie erhält solche freche Rücksichtslosigkeit für möglich?
09:38Ach, ach, ach. Komm, reg dich mal nicht so auf, Paul.
09:41Isst erst mal was, ja?
09:42Ja, wie bringen wir denn das da wieder weg?
09:48Den wird der Karl selber wegschaffen und eine Strafe dazubekommen.
09:51Den zeig ich nämlich an.
09:52Ach, du kennst ihn?
09:57Noch nicht.
09:58Aber ich erwische ihn.
10:00Wenn du ihn nicht erkannt hast.
10:07Was ist denn das?
10:09Sein Schlüsselbund.
10:10Lacht direkt daneben, hat der bestimmt verloren.
10:13Gleich nachher schreibe ich eine Annonce.
10:15Schlüssel gefunden.
10:16Und du glaubst, der meldet sich?
10:18Und der weiß ja nicht, wo er es verloren hat, ne?
10:27Na, nach Hause komm.
10:30Na, nach Hause komm.
10:46Wie sind denn deine Schlüssel?
10:48Na, Mann, wo habe ich denn die Schlüssel?
10:51So ein Mist.
11:12Ich habe einen richtigen kleinen Schlips.
11:14Ach, du hast doch nicht so viel getrunken.
11:15Aber schön, du.
11:16Ich kann ja mit...
11:18Nee, nee, lass mal.
11:20Den Rest schaffe ich schon alleine.
11:22Aber du kommst nächsten Mittwoch, ja?
11:23Na, mal sehen.
11:25Tschüss, mach's gut.
11:26Haken wir uns mal die Schlüssel.
11:28Hey.
11:30Hey.
11:48Haken wir uns mal die Schlüsselbund.
12:11Kommst du auch schon?
12:12Ach, Peter.
12:14Ich habe mich ganz doll beeilt.
12:16Beeilt, beeilt habe ich mich, um dann die Wohnung leer zu finden.
12:19Nun knurr doch nicht, bin ja da.
12:21Kuss.
12:21Du hast ja eine Fahne.
12:24Ach, du bist nur angezogen, du Flitzpiepe tut, als wenn ich ihn geweckt hätte.
12:29Das ist ein Uhr, eine Schande.
12:33Oh, Peterchen, alle haben bedauert, dass du nicht da warst.
12:36Bla, bla.
12:37Und ich war ganz traurig.
12:38Ich hätte so gerne mit dir getanzt.
12:40Und ich hatte dich gebeten, zu Hause zu bleiben.
12:43Du hattest mich nicht gebeten, du hattest befohlen.
12:45Ach, was und wenn schon?
12:47Lass mir aber nichts befehlen.
12:48Ja, wenn ich dich bitte, geht's schon gar nicht.
12:50Ach, will keinen Despoten zum Mann.
12:52Und ich keine Rumtreiberin.
12:55Ich bin keine Rumtreiberin, du Esel.
12:57Aber ich denke auch gar nicht daran, hier zu versauern und darauf zu warten,
13:01bis der Meister geruht, mal nach Hause zu kommen.
13:03Ulrike, Arbeit ist nun mal Arbeit.
13:05Ja, wir können es ja mal umgedreht machen.
13:07Ich gehe arbeiten und du bleibst zu Hause bei diesem Sandchen.
13:10Mein Gott, ja.
13:12Da ist der männliche Stolz gekränkt, wie?
13:14Aber ich kann hier immer alleine rumklucken.
13:16Mutter Pflichten, die schönsten der Welt.
13:20Also dein Hausputtchen werde ich deswegen noch lange nicht.
13:23Und deine Pantoffeln und deine Bratkartoffeln, die halte ich dir auch nicht warm.
13:31Rix, ich weiß ja, dass es für dich nicht so schön ist, aber...
13:35Aber das eine sage ich dir.
13:36Ich gehe zum Mahlzirkel mal raus hier, was tun für die Bildung.
13:41Wohin gehst du?
13:43Zum Mahlzirkel.
13:44Der verrückte Carsten leitet einen im Kulturhaus.
13:47Er hat mich eingeladen.
13:48Du kannst doch gar nicht malen.
13:50Natürlich kann ich malen.
13:51Das habe ich ja noch nie bei dir gesehen.
13:53Du konntest mal sehen, da ist in der Ehe alles verkümmert.
13:56Dann sag doch gleich, dass du nicht wegen des Mahlens hingehst, sondern wegen dieses Fatzkes.
14:00Lässt mich noch von diesem Kerl nach Hause bringen.
14:04Wenn du durchaus malern willst, dann üb mal bei Schmitz an der Küchendecke unten.
14:08Warum?
14:10Weil du es so eilig hattest wegzukommen, hast du den Wasserhahn nicht richtig zugedreht.
14:13Da ist es durchgelaufen.
14:15Ach, du lieber Schreck.
14:16Und ausgerechnet bei dem Schmitz, den du Susannchen aufgebürdet hast.
14:21Die waren vielleicht sauer, kann ich dir sagen.
14:23Das kann ich mir vorstellen.
14:27Aber das kommt nur, weil du vergessen hast, den Auskuss zu reparieren.
14:31Wie bitte?
14:32Das ist doch klar, sonst wärst du abgeflossen, nicht?
14:34Da bin ich am Ende noch schuld.
14:38Wir beide, Peter, wir beide.
14:40Ist ja lachhaft, du Rumtreiberin.
14:44Despot.
15:01Sind Sie das?
15:02Oh ja, das sind Sie.
15:04Meine Betriebsschlüsse.
15:06Na, so ein Glück, dass ausgerechnet Sie sie gefunden haben.
15:09Dass ausgerechnet Sie sie verloren haben.
15:12Ja, wie der Zufall so manchmal spielt, nicht?
15:14Schade, dass ich Ihrem Mann nicht gleich die Hand schütteln kann.
15:17Aber ich revanchiere mich natürlich.
15:19Das wird sehr teuer, Herr Dietrich.
15:21Ach, eine Flasche sechs soll mir das schon wert sein.
15:23Damit ist es nicht abgetan.
15:26Wieso denn?
15:29Weil Umweltverschmutzung wesentlich teurer kommt.
15:31Um Umweltverschmutzung?
15:34Dass Sie sich gerade unseren Garten aussuchen mussten, Herr Dietrich, um Ihren Schutt loszuwerden.
15:39Vor Ihrem Garten?
15:40Ja, wie der Zufall so spielt.
15:41Ach, du Herr je.
15:43Dass ich Ihren Garten nicht erkannt habe.
15:45Auch wenn Sie es ein Stückchen weiter abgeladen hätten oder im Wald, dann wär's doch genauso schlimm.
15:49Wir sind nicht nur empört, dass es vor unserer Tür geschehen ist, wissen Sie?
15:54Tja, das tut mir auch leid, Frau Schmidt.
15:56Ach, ach, ach, Herr Dietrich, nun machen Sie mir nichts vor.
15:58Aber wenn Sie nicht durch den Schlüssel entdeckt worden wären, dann täte es Ihnen nämlich gar nicht leid.
16:03Und dabei gibt's genug Möglichkeiten, den Schutt ordnungsgemäß wegzubringen.
16:06Das denken Sie, Frau Schmidt?
16:07Nein, das weiß ich.
16:09Das ist nur Faulheit und vor allen Dingen Rücksichtslosigkeit.
16:12Und die hätte ich Ihnen ehrlich gesagt, Herr Dietrich, nicht zugetraut.
16:15Sie haben ja recht, Frau Schmidt.
16:17Ja, heute gesehen haben Sie völlig recht.
16:20Aber gestern, gestern sah das eben anders aus.
16:23Ich weiß, das ist keine Entschuldigung.
16:26Ist aber eine Tatsache.
16:29Und der Fleck an der Decke kommt auch wieder weg.
16:32Tipptopp wird Ihre Küche, kann ich Ihnen sagen.
16:34Na, dann lassen Sie sich mal was einfallen.
16:36Aber ich sage Ihnen das nur, weil Sie,
16:38na, weil Sie alle drei mir so sympathisch sind.
16:42Der Herr Paul ist nämlich entschlossen,
16:44den Besitzer dieses Schlüssels anzuzeigen.
16:47Gleich anzeigen?
16:49Ja.
16:50Damit endlich mal einer bestraft wird.
17:02Pech nennst du das.
17:04Wie denn sonst?
17:06Du hast ganz großen Mist gebaut und einen Denkzettel verdient.
17:10Denkzettel?
17:11Ja.
17:13Mann, das kostet eine Stange Geld.
17:15Und dann die Schande im Betrieb und hier im Haus.
17:19Das zählt wohl nicht.
17:24Mensch, wenn ich geahnt hätte, wo ich die Schlüssel verloren habe.
17:29Lieber hätte ich Sie alle nachgefeilt.
17:31Ja.
17:31Wer rechnet schon damit, dass er erwischt wird?
17:34Ja, vergiss bitte nicht, dass es deinetwegen geschah.
17:37Na, da habe ich ja bloß drauf gewartet.
17:38Etwa nicht?
17:39Ich wollte ja früh zu Hause sein.
17:40Ach.
17:41Du wolltest mir bloß zeigen, dass du recht hast,
17:43wie du in letzter Zeit nämlich immer recht hast.
17:45Red doch nicht so ein Unsinn, Rix.
17:46Rix, warum frage ich dich denn um Rat?
17:50Ja, jetzt, wo du in der Klemme steckst.
17:52Wo ist denn sonst unsere Gemeinsamkeit geblieben?
17:55Rix.
17:56Wie so ein uraltes Ehepaar leben wir schon zusammen.
17:59Das heißt, nebeneinander her.
18:02Nee, Peter, so habe ich mir die Ehe nicht vorgestellt.
18:06Ja, du hast ja recht, Mädchen.
18:19Aber ich würde dich auch nicht im Stich lassen in solcher Situation.
18:23Das mache ich doch gar nicht, du Spinner.
18:26Mensch, Rix.
18:28Ja, und wie machen wir es?
18:30Das weiß ich auch noch nicht.
18:32Ich gehe jetzt erst mal runter zu Schmitz, Malern.
18:35Na, warte, ich komme mit.
18:36Ach, brauchst du nicht.
18:38Doch.
18:39In Zukunft wieder alles gemeinsam, ja.
18:41Wirklich?
18:42Anna!
18:45Na, kommst du auch mal wieder nach Hause, Mann, hm?
18:48Na, hat sich der Schlüsselbesitzer gemeldet?
18:51Ja.
18:52Fein.
18:53Ich habe mit dem Vorstand vom Kleinsiedlerverband gesprochen und mit dem ABV.
18:57Wir haben beschlossen, ihn gemeinsam anzug zeigen.
18:59Warum denn gleich anzeigen?
19:00Um der Sache mehr Gewicht zu geben.
19:02Wie ein Vorschlaghammer prasselt es auf den Täter.
19:04Äh, und der Sohn von Krügers, der bei der Presse ist, der wird es in die Zeitung bringen.
19:08Als Warnung für alle.
19:09Das haut hin, sage ich dir.
19:10Oh ja, besonders wenn du erfährst, wer es war.
19:15Wer denn?
19:16Na, komm mal mit.
19:22Guten Tag, Herr Schmidt.
19:24Na, du.
19:25Es geht aber schnell mit der Reparatur.
19:27Guten Tag.
19:28Du hast ja noch einen Helfer.
19:30Guten Tag, ihr beiden.
19:32Es wird ja schöner, als es vorher war.
19:34Na, wenn schon, denn schon.
19:36Wenn es Ihnen recht ist, dann streichen Sie die Wände gleich mit, dann sieht die ganze Küche die neu aus.
19:41Ne, ne, Kinder, das kann ich nicht verlangen.
19:42Sie verlangen es ja gar nicht, Herr Schmidt. Wir machen es ja freiwillig.
19:47Grundlich wie bei der Reparatur des Gartenhäuschens.
19:52Ähm, Annekin, mach mal ein Glas Ordnungsdauer für unsere fleißigen Handwerker.
19:56Nein, nein.
19:56Los, keine Umstände.
19:58Umstände.
20:01Oder ich hole schnell frische Pfannkuchen vom Wecker.
20:05Da soll nur einer was gegen unsere Jugend sagen.
20:07Ach, ach, Paul.
20:08Und der Schlüsselverlierer?
20:10Das ist etwas ganz anderes, Anne.
20:12Das sind ganz andere Typen, sage ich dir.
20:14So reicht.
20:15Ja, ja.
20:16Leute mit Lust am Zerstören.
20:17Nicht am Aufbocken.
20:18Ach, sagen Sie das nicht, Herr Schmidt.
20:20Das passiert schon mal, als Sie in meinen Wasser flecken.
20:22Ach.
20:23Gerade ihr würdet doch sowas niemals machen.
20:26Wieso überhaupt?
20:28Du kennst doch den Töter.
20:30Ja.
20:31Du auch.
20:33Ich bin's.
20:35Nein.
20:36Und das heißt, wir reiten.
20:38Ach, und Sie sind...
20:41Na doch, doch, Herr Schmidt.
20:42Das sollte nämlich eine Überraschung werden.
20:45Naja, wir konnten ja nicht ahnen,
20:46dass Sie ausgerechnet in diesen Tagen rausfahren würden im Garten.
20:50Also, dass da eine Terrasse fehlt,
20:52das haben wir ja schon vor,
20:53das ist ja bei der Reparatur des Gartenhäuschens festgestellt.
20:56Und dieses Jahr wollen wir sie Ihnen nun endlich hinbauen.
20:59Also der Schutt wird die Unterlage,
21:02dann kommt Zement drauf und dann wird das eine prima Terrasse.
21:05Tja, aber das...
21:07Und das habe ich ja nicht für möglich gehalten.
21:09Ich meine, das war ja nur so eine Spintisiererei voriges Jahr.
21:11Ja, aber...
21:12Also mit dem Schutt hat sich das gerade so günstig ergeben.
21:16Ja, und da dachte ich jetzt, oder nie?
21:18Und wo Sie doch immer auf Susannchen aufpassen, ne?
21:20Ja, ja, ja.
21:23Trotzdem, ich freue mich.
21:31Wie seid ihr nur darauf gekommen?
21:34Ach, das war Ihre Ehe.
21:38Na, Peter?
21:39Ich hoffe, du bist mit meinem Einfall zufrieden.
21:43Du bist ganz große Klasse, Mädchen.
21:49Mir ist schon fast so,
21:51als hätte ich wirklich so etwas im Hinterkopf gehakt.
21:54Na, Vorsicht, mein Sohn.
21:55Mach mal nicht gleich eine Heldentat draußen.
21:58Nein, nein, keine Angst.
22:02Ach, ich bin bloß so froh, dass es so gut ausgegangen ist.
22:06Nur, dass mich das wieder einige Freizeit kostet.
22:10Das hast du hoffentlich eingeplant.
22:12Na, klar.
22:14Diesmal kommen wir ja mit dir mit, ne?
22:20Ich bin bloß froh, dass sich alles so glücklich aufgeklärt hat.
22:23Ah, ja.
22:25Nur, ich bin da jetzt in einer etwas seltsamen Lage.
22:28Wieso denn das?
22:30Dass ich nicht gewusst haben soll,
22:31dass bei mir eine Terrasse gebaut wird
22:33und mach solchen Wind um Anzeigen und so.
22:36Was ich immer sage.
22:37Zu viel ist nie gut.
22:39Auch nicht zu viel Wind.
22:42Aber lass mal.
22:43Es wird schon noch einen Ausweg geben, wie?
22:45Ja, sicher.
22:48Am besten, ich schiebe es auf Altersschwäche.
22:54Zwar nicht sehr schmeichelhaft, aber glaubwürdig.