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Ein gesunder 22-Jähriger erleidet nach dem Konsum von Kratom einen Herzstillstand. Schwappt die gefährliche Substanz jetzt nach Österreich?

Es ist der erste derartige Fall in Österreich. Ein gesunder 22-jähriger Mann erleidet plötzlich einen Herzstillstand. Die naheliegendste Erklärung: Er hatte Kratom konsumiert. Wie gefährlich ist die relativ unbekannte Pflanze, die in den USA bereits verbreitet ist. Erklärungen heute von unserer Gesundheitsredakteurin Pia Kruckenhauser.

Foto: Ki-Sujetbild, IMAGO/BONNIE CASH

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Transkript
00:00Ein gesunder 22-Jähriger leidet einen Herzstillstand.
00:03Die derzeitige naheliegendste Begründung, er soll Kratom-Tee getrunken haben.
00:08Was es mit dieser unbekannten Pflanze auf sich hat, deren Konsum jetzt aus den USA zu uns rüberschwappen könnte
00:14und wie gefährlich das Ganze wirklich ist, darüber klären wir heute auf.
00:18Ich bin Daniel Retschitz-Egger, das ist Thema des Tages, der Nachrichten-Podcast der Standard.
00:26Und wenn ihr Thema des Tages einmal live erleben möchtet, dann habt ihr bald schon die Möglichkeit dazu, und zwar
00:31am 7. November.
00:32Da sprechen wir im Radiokulturhaus in Wien mit den US-Experten Sandra Nawidi und Reinhard Heinisch über Trumps Endgame,
00:40die letzten zwei Jahre seiner Amtszeit nach den Midterms.
00:43Zuschauer vor Ort können exklusiv Fragen stellen und wir freuen uns natürlich auch über ein Meet & Greet.
00:48Alle Infos in den Shownotes, da gibt es auch die Tickets. Und jetzt geht es los mit der Folge.
00:53Pia Kruckenhauser ist heute hier im Standard-Podcast. Sie leitet das Gesundheitsressort hier beim Standard. Herzlich Willkommen.
00:58Freut mich, dass ich wieder mal da sein darf. Es ist schon eine Weile her.
01:02Du bist deswegen da, weil wir heute über die Wirkung von Kratom-Tee sprechen oder von Kratom an sich.
01:08Wir sprechen gleich darüber, aber zuerst, wir haben es in der Anmoderation schon angesprochen,
01:12es gibt einen 22-Jährigen aus Tirol, dem der Konsum davon wirklich zum Verhängnis geworden ist. Was ist ihm da
01:18passiert?
01:18Da gab es eine Fallbeschreibung, die wurde publiziert. Der junge Mann ist in seiner Wohnung zusammengebrochen.
01:25Sein Mitbewohner hat ihn gefunden. Er war bewusstlos, hatte keinen Puls und der Körper hat gekrampft.
01:32Der Mitbewohner hat dann sofort mit der Wiederbelebung begonnen und den Notarzt gerufen.
01:36Und nach mehreren Minuten Herzdruckmassage hat das Herz dann wieder zu schlagen begonnen, ist dann aber noch einmal stehen geblieben.
01:44Also es war schon ziemlich dramatisch. Und dann hat man weitere Reanimationsmaßnahmen gesetzt und der konnte ins Krankenhaus gebracht werden.
01:52Im Zuge dieser Reanimation ist dem jungen Mann dann auch Fentanyl gespritzt worden.
01:58Das hat ein bisschen für Verwirrung gesorgt, aber da kommen wir noch dazu.
02:02Nur so viel zur Erklärung. Man gibt im Zuge einer Reanimation manchmal Fentanyl, weil es den Stresspegel senkt und das
02:10Nervensystem beruhigt.
02:11Und gleichzeitig ist es aber sehr kreislaufstabil. Das heißt, der Blutdruck fällt nicht ab.
02:16Und das kann eben im Zuge einer Reanimation sehr wichtig sein.
02:21Was dann der interessante Punkt ist, ich glaube, man hat ja recht lange nicht gewusst, was ihm passiert ist oder
02:25warum ein gesunder 22-Jähriger auf einmal dieses Leiden hat.
02:29Genau. Also er kam dann ins Krankenhaus. Man hat dann dort noch weiter Reanimiert und stabilisiert.
02:36Und dann hat man sich eben auf die Suche nach der Ursache für den Herzstillstand gemacht.
02:40Man hat alles Mögliche ausgetestet, aber laut Gutachten war der junge Mann völlig gesund.
02:47Und man hat auch viele toxikologische Untersuchungen gemacht.
02:50Man hat aber nichts gefunden im Blut. Kein Alkohol, kein beruhigungs- oder Schlafmittel, keine Antidepressiva, keine Amphetamine, kein Kokain,
03:00keine anderen Opiate, also nichts.
03:02Also alles war, nachdem man sucht, wenn ein junger Mensch auf einmal so ein Leiden hat.
03:05Genau. Das Einzige, was man eben gefunden hat, war das Fentanyl.
03:10Da habe ich aber mit dem Intensivmediziner gesprochen, der diesen Fall publiziert hat.
03:15Das war wirklich nur im Zuge der Reanimation. Das hat in der Kommunikation ein bisschen für Verwirrung gesorgt.
03:20Aber das ist völlig klar. Das war nicht ein Substanzmissbrauch, sondern es war eben die Reanimation.
03:26Und man ist dann wirklich vor einem Rätsel gestanden und hat eben versucht nachzuforschen,
03:32was könnte der Grund dafür sein.
03:33Also es gab auch keinen Herzfehler oder eine genetische Disposition, die man gefunden hat oder so.
03:39Also es war wirklich seltsam.
03:42Und dann hat man so ein bisschen im Umfeld nachgefragt.
03:44Und dann hat sich eben herausgestellt, dass der junge Mann Gratum-Tee getrunken hat.
03:50Dann hat man getestet, ob man das nachweisen kann.
03:54Und das wird nämlich bei den üblichen toxikologischen Tests nicht geprüft,
03:59weil das bei uns sehr, sehr unbekannt ist.
04:03Also eben die allermeisten kennen es nicht einmal.
04:05Und dann hat man eben den Wirkstoff Mitragynin festgestellt.
04:11Das ist ein Alkaloid, also ein natürlicher pflanzlicher Wirkstoff,
04:16der eben im Gratum vorkommt.
04:19Und der dockt an den gleichen Rezeptoren an wie Opiate, also Morphin oder Fentanyl.
04:24Dadurch hat es auch eine opioide Wirkung.
04:28Und da gibt es niedrige Dosen.
04:31In niedriger Dosis wirkt es eher euphorisierend und stimulierend.
04:34Und in höheren Dosen kann es aber auch sedierend wirken,
04:38hat einen narkotischen Effekt oder narkotisierenden Effekt
04:42und kann im schlimmsten Fall sogar Vergiftungserscheinungen oder Herzstillstand auslösen.
04:48Und eben, das haben wir uns nicht am Schirm.
04:51Und der junge Mann hat tatsächlich einen extrem hohen Spiegel an diesem Mitragynin.
04:58Also ungefähr 500 Mikroliter, glaube ich, waren es, auf einen Liter Blut.
05:05Das ist eine enorm hohe Menge.
05:06Und das ist eben zurückzuführen auf dieses Gratom,
05:09das in T-Form oder in anderen Formen genommen werden kann.
05:14Und jetzt vielleicht mal ganz kurz zu diesem Stoff von sich.
05:16Was ist das?
05:16Das ist eine Pflanze, das weiß ich, aber was hat es damit genau auf sich?
05:20Also der Kratom-Baum, Kratom, Kratom, wir haben gerade noch nachgeschaut, wie man es ausspricht.
05:25Kratom, glaube ich, war richtig.
05:26Die US-Amerikaner und auch die Engländer betonen es auf der ersten Silber, also Kratom.
05:32Dieses Mitragynin, dieses Alkaloid, ist eben ausschließlich in den Blättern des Kratom-Baums.
05:38Das ist ein Baum, der irgendwie mit den Kaffeepflanzen entfernt ist und der wächst vor allem in Südostasien.
05:45Wird aber inzwischen auch an anderen Orten kultiviert, aber vor allem in dieser Weltregion.
05:50Die Blätter sind oval und rund zwölf Zentimeter lang und da ist auch relativ viel Substanz drinnen,
05:57je nachdem, es variiert eben, aber diese Blätter werden getrocknet und dann kaut man sie.
06:04Und da ist eben relativ viel Substanz drinnen, weil schon wenn man nur zwei oder drei Blätter kaut,
06:09hat man eine belebende Wirkung, Schmerzen werden ein bisschen weniger, man wird wacher, man wird aktiver.
06:16Und das geht schon innerhalb von zehn Minuten.
06:19Und wenn man eben größere Mengen kaut oder zu sich nimmt, wir reden da so von 10 bis 25 Gramm
06:25getrockneten Blättern,
06:27dann hat es eben diese dämpfende, narkotisierende Wirkung und auch die berauschende Wirkung,
06:32für die es durchaus auch genutzt wird.
06:35Also es dürfte schon wirklich ein drogenähnlicher Zustand sein.
06:42Es gibt da Beschreibungen davon, dass man in einen traumähnlichen Zustand kommt, das ist nicht so genau definiert.
06:48Weiß man, wer das konsumiert? Also du hast gerade schon Südamerika angesprochen.
06:54Südostasien.
06:54Südostasien, pardon. Du hast Südostasien angesprochen, aber wer konsumiert das?
06:57Also in Südostasien, wo eben der Baum natürlicherweise vorkommt, hat das Kauen scheinbar eine sehr lange Tradition,
07:05und zwar vor allem in der ländlichen Bevölkerung.
07:07Bei den Arbeitern, bei den indigenen Gemeinschaften, die Leute, die schwer in der Landwirtschaft arbeiten,
07:12das wird auch heute dort noch genutzt, zum Beispiel auf den Kautschukplantagen.
07:17Man muss sich vorstellen, die Menschen, Männer, stehen den ganzen Tag in der prallen Sonne,
07:22und verrichten wirklich schwere körperliche Arbeit.
07:25Da macht es eben ein bisschen fitter, ein bisschen wacher und dämpft auch Muskelschmerzen.
07:31In den indigenen Gesellschaften wird es auch als medizinisches Mittel genutzt,
07:35bei Schmerzen, bei Fieber, bei Durchfall, also eben all diese Wirkungen.
07:42Und offensichtlich in den muslimischen ländlichen Gesellschaften, vor allem auf Malaysia,
07:47wird es auch als Genussmittel eingesetzt.
07:51Das ist nämlich im Gegensatz zu Alkohol, der ja verboten ist, akzeptiert.
07:57Also das ist einmal die eine Nutzung dort, die traditionelle.
08:02Und dann ist es auch in den Westen exportiert worden.
08:06Also es ist, man kennt es zwar bereits seit dem 19. Jahrhundert,
08:10aber im Grunde genommen ist es erst in den Nullerjahren verstärkt im Westen angekommen.
08:16Im 20. Jahrhundert war das so ein biologischer Exot,
08:19aber dann in den 90er Jahren und frühen Nullerjahren ist ja der Rucksack-Tourismus sehr stark geworden,
08:24vor allem in diesen Ländern dort.
08:26Und dann haben das viele kennengelernt und man hat das auch mitgebracht.
08:29Und dann kam das Internet und man konnte auf einmal alles bestellen.
08:32Also so ist es in den Westen gekommen.
08:36Und hier wird es eben vor allem aufgrund seiner drogenähnlichen Wirkung verwendet.
08:41Es gibt so, es macht eben ein Legal High, also so ein legales Hoch, das ist so ein bisschen beliebt.
08:48Und in den USA, vor allem in den USA ist, also da ist, wie es sehr bekannt ist,
08:53also durchaus verbreitet, man geht vor zwei Millionen Konsumentinnen und Konsumenten aus,
08:58also schon ordentlich.
08:59Und da hat es wirklich Bedeutung bekommen im Zuge der Opioid-Krise,
09:06die es in den 10er Jahren so massiv sich aufgebaut hat.
09:10Und da nutzt man es durchaus als pflanzliche Alternative,
09:13um Schmerzen und Abhängigkeit zu behandeln.
09:16Das heißt, wenn, also du sprichst hier von Fentanyl quasi, Opioid,
09:20funktioniert das?
09:21Vorwiegend Fentanyl, ja.
09:21Ja, genau, unter anderem.
09:22Aber funktioniert das tatsächlich?
09:24Also ich glaube, es ist ja, wenn ich es richtig gelesen habe,
09:27eine Art Selbstmedikation und das ist ja nicht ungefährlich.
09:30Genau.
09:31Es gibt keinerlei offizielle Regulierung oder Empfehlung.
09:35Im Gegenteil, sämtliche Gesellschaften warnen sogar davor.
09:38Also sowohl die FDA, die Food and Drug Administration,
09:42als auch die CDC, das Center for Disease Control,
09:44die sagen alle, lasst die Finger davon.
09:48Es wird eingesetzt, es gibt, also eben dieser traditionelle Gebrauch
09:53zeigt ja, dass es eine gewisse Wirkung hat.
09:57Aber es gibt keine ausreichende Evidenz.
10:00Es gibt Tierstudien, vor allem an Rathen und Mäusen,
10:02die schon zeigen, dass da eine schmerzstellende Wirkung da ist.
10:05Aber in der klinischen Praxis gibt es keinerlei Evidenz.
10:09Und man muss es, also wichtig zu beachten ist ja,
10:12das ist eine Pflanze, die wird in unterschiedlichen Variationen verkauft
10:18oder vertrieben.
10:19Das heißt, sehr oft getrocknete Blätter,
10:22es kann gemahlene Substanz sein,
10:24es kann auch ein hochkonzentrierter, destillierter Wirkstoff sein.
10:28Aber es gibt keine Regelungen.
10:30Also ich kann es jetzt nicht genau für die USA sagen,
10:33wie dort die rechtliche Lage ist.
10:35Aber in Europa, in Österreich ist es so,
10:37dass es entweder eine Substanz fällt,
10:42meistens unter das Lebensmittelgesetz
10:45oder unter das Arzneimittelgesetz.
10:47Also Nahrungsergänzungsmittel fallen meistens unter das Lebensmittelgesetz.
10:52In Europa ist es so,
10:54dass es in beide Kategorien nicht fällt.
10:58Es gilt als Novel Food.
11:00Und da gibt es eine Regulierung,
11:03die besagt, dass man diese Produkte nicht zum Verzehr verkaufen darf.
11:12Aber die Händler, die Menschen, die es verkaufen,
11:15die wissen ja nicht, was die Menschen damit machen.
11:17Das ist so wie diese Thematik, dass gewisse Substanzen als Badesalz verkauft worden sind,
11:21die dann eingenommen worden sind und sehr gefährlich waren.
11:23Ich erinnere mich dunkel.
11:24Das war so vor zehn Jahren ein großes Thema, glaube ich.
11:26Ja, also da kann man sehr viele Wege rundherum finden.
11:29Das Problem, das an sich ist,
11:32wenn man es jetzt kauft und okay,
11:34man sagt, ich will das jetzt als Tee trinken
11:36oder ich mal es mal ins Müsli
11:37oder keine Ahnung,
11:38falsche Idee, die in die Menschen kommen,
11:41kann ich aber nicht wissen,
11:42wie viel da drinnen ist.
11:44Ich kriege Tablätter.
11:45Ich weiß nicht,
11:46es gibt keine Regelung,
11:47wie viel Wirkstoff da drinnen ist.
11:48Das hängt davon ab,
11:50da gibt es so viele Faktoren,
11:51die das beeinflussen.
11:52Wo ist das gewachsen?
11:53Wie viel Sonne hat gescheint?
11:54Wie oft gab es dort Regen?
11:57War es ein gutes Jahr?
11:58War es ein schlechtes Jahr?
11:59Also ich habe keinerlei Möglichkeit zu kontrollieren,
12:01wie viel Wirkstoff da drinnen ist
12:03und ich muss es immer so ein bisschen
12:04nach guttünken dosieren.
12:06Und es ist sehr viel Eigenerfahrung,
12:09wie das dann wirkt,
12:09aber wenn ich dann was Hochpotentes habe,
12:11weil das zufällig so ist
12:13oder weil da ein hochkonzentrierter Wirkstoff,
12:15ein vermalenes Pulver verkauft wird,
12:17mit dem ich keine Erfahrung habe,
12:18dann kann das auf einmal ganz anders sein,
12:20als wenn ich einfach nur getrocknete Blätter
12:22zu einem Tee aufgieße
12:24und ich möchte dazu sagen,
12:26dass das ausdrücklich keine Empfehlung,
12:28sondern eine ausdrückliche Warnung ist,
12:31davor das auszuprobieren,
12:32weil wir haben gesehen,
12:34in dem Fall des 22-Jährigen,
12:36das kann massiv böse ausgehen
12:38und das ist nicht gut
12:39und vor allem hat es wirklich
12:43drogenähnliche Wirkung.
12:44Es kann bis zur Abhängigkeit führen
12:46und zwar sehr schnell,
12:48die ist nicht lustig.
12:48Aber nur um das klarzustellen,
12:50also du empfiehlst das definitiv nicht.
12:52Ich glaube,
12:53darauf können wir uns auf jeden Fall einigen,
12:54aber es ist ja an sich nicht verboten.
12:57Das heißt,
12:57es ist jetzt nichts,
12:58wo man über irgendeinen Dealer
13:00oder über irgendetwas,
13:01das heimlich im Geheimen kaufen muss.
13:03Da gibt es tatsächlich auch in Österreich
13:05Geschäfte,
13:06wo ich reingehen kann
13:07und ganz normal,
13:07vielleicht sogar mit meiner Bankomatkarte,
13:09zahlen kann.
13:09Ja, ja,
13:10das ist so wie,
13:11also ich habe das kurz gegoogelt,
13:12allein in Wien gibt es zig Geschäfte,
13:14wo das offensichtlich angeboten wird.
13:15Und über das Internet
13:16ist es sowieso kein Problem.
13:18Das ist so dieses,
13:20so wie die CBD-Shops,
13:22so ähnlich,
13:23stelle ich mir das vor.
13:23Also ich bin jetzt nicht
13:24in ein Geschäft gegangen
13:25und habe das recherchiert,
13:26aber so wie das,
13:26es sind halt so,
13:27es wird so als Kräuter-Shops,
13:31als pflanzliches,
13:32natürliches Mittel wird es vertrieben.
13:34Und dieses,
13:35ein natürliches Mittel,
13:36das ist ja genau die Gefahr,
13:37weil man liest natürlich
13:39und glaubt sich,
13:39ah, das ist natürlich,
13:40da ist nichts drin,
13:41es muss ja gesund sein,
13:42es muss ja gut sein,
13:43ist natürlich ein völliger Blödsinn.
13:45Fliegenpilz ist auch natürlich
13:46und trotzdem wichtig.
13:48Genau, Fliegenpilz ist natürlich,
13:49aber ich meine,
13:49Heroin ist zwar destilliert,
13:51aber es kommt zu einer
13:53natürlichen Substanz,
13:54man kann auch Schlafmohn
13:56konsumieren
13:57und wir wissen,
13:58wie gefährlich das ist.
13:58Also Opium ist ja,
14:00ist ja auch eine natürliche Substanz,
14:02genauso Coca ist eine
14:04natürliche Substanz,
14:05das ist alles nicht lustig,
14:06also ja.
14:08Und wie gesagt,
14:10man kann offensichtlich
14:11wirklich schnell abhängig werden,
14:13also wenn man es täglich nutzt,
14:15ist es schon nach zwei bis vier Wochen
14:16eventuell eine Abhängigkeit da
14:18und der Entzug dauert,
14:20der körperliche Entzug dauert
14:22mehrere Tage bis zu einer Woche
14:24mit Schüttelfrost,
14:26Schmerzen,
14:27grippeähnlichen Symptomen,
14:31Bauchkrämpfen,
14:32Durchfall,
14:32aber der psychische Entzug,
14:34der dauert noch viel länger,
14:35der dauert Wochen bis zwei Monate
14:38mit Schlafstörungen,
14:40mit Angstzuständen,
14:42mit Craving,
14:43also wirklich,
14:44das ist kein Scherz,
14:46das ist keine Sache,
14:47die man entspannt haben will.
14:49Das klingt alles wahnsinnig fürchterlich
14:51und sehr gefährlich,
14:52hast du irgendwie,
14:53also ich habe davon nichts gewusst,
14:55bevor dieser Artikel rausgekommen ist,
14:57den glaube ich sehr viele Leute
14:58auch gelesen haben,
14:59es war auch ein großes Thema
14:59im Netz,
15:00wie man es so schön sagt,
15:01aber hast du das Gefühl,
15:02dass die Behörden in Österreich
15:04das irgendwie am Schirm haben,
15:05weil, wie gesagt,
15:06das hat ja offensichtlich
15:07kaum jemand je davon gehört.
15:08Nein, also ich glaube,
15:09die haben das überhaupt nicht am Schirm.
15:10Ich habe im Zuge meines Beitrags
15:14viele Leute gefragt,
15:16ich habe genau zwei Leute
15:18haben gesagt,
15:19ja, sie haben da schon davon gehört
15:22und das sind aber Leute,
15:23die sehr, sehr medienaffin sind,
15:25die also wirklich
15:25auch in den US-Netzwerken
15:29unterwegs sind und so,
15:30aber ich habe zum Beispiel
15:31auch mit zwei Pharmakologen gefragt
15:33und die haben beide noch nie
15:34was davon gehört
15:35und dabei ist es eigentlich,
15:36diese Substanzen sind eigentlich
15:37ein Spezialgebiet.
15:38Also es ist in Österreich
15:40wirklich nicht präsent,
15:42generell in Europa
15:43dürfte es nicht wahnsinnig präsent sein.
15:45Es ist immerhin so bekannt,
15:47dass eine deutsche Gesellschaft
15:50schon eine Warnung ausgesprochen hat
15:52und wenn man so ein bisschen auf,
15:53wenn man es googelt,
15:55findet man sehr, sehr viel dazu
15:56im Netz und auch von Drogenseiten,
15:58also nicht Drogenseiten im Sinn von
16:00hier habt ihr Drogen,
16:01sondern Seiten,
16:02die Wirkstoffe,
16:05die drogenähnlich oder
16:06wie drogenähnlich wirken
16:09oder drogen sind,
16:09beschreiben und erklären,
16:11was da dahinter steckt.
16:13Also da gibt es sehr, sehr viel.
16:15Also es gibt durchaus gewisse Stellen,
16:17die das am Schirm haben
16:18und die die Verwarnung hierzulande
16:19in Österreich also noch relativ wenig,
16:21vielleicht ein Versäumnis,
16:22das man nachholen sollte.
16:23Kommen wir vielleicht zurück
16:23zu diesem 22-Jährigen,
16:25ja da wirklich einer der ersten Fälle,
16:27zumindest bekannt in Österreich.
16:29Wie geht es dem inzwischen?
16:30Weiß man irgendwas?
16:31Ist er wieder auf den Beinen?
16:32Also man weiß insgesamt
16:33natürlich sehr wenig,
16:34das ist ja eine anonymisierte
16:36Fallbeschreibung
16:36und selbstverständlich
16:38gibt es da nicht weitere Infos.
16:39Aber, und auch das wurde publiziert
16:41in den Wiener Klinischen
16:43Wochenschriften eben,
16:45dass der konnte nach zwei Wochen
16:47das Krankenhaus verlassen,
16:49er hat keine Langzeitfolgen,
16:51allerdings hat er in dieser Zeit
16:53immer wieder neurologische Probleme
16:54gehabt und man musste
16:55immer einen Herzschritt machen
16:56einfach implantieren,
16:58ja, mit 22,
16:59dann hast du für den Rest
17:00deines Lebens,
17:01weil trotz der beiden
17:03Herzstillstände
17:03und der Wiederbelebung
17:04ist das Herz eigentlich
17:06nicht mehr richtig
17:06in die Gänge gekommen
17:07und hat teilweise nur
17:0820 bis 30 Mal
17:09pro Minute geschlagen
17:10und da bestand die Gefahr,
17:12dass es immer wieder kippt
17:13und jetzt hat er eben
17:14einen Herzschritt machen.
17:15Also kein,
17:17kein schönes Abenteuer.
17:19Dank Gott.
17:20Ja,
17:21gehen wir in die USA noch einmal.
17:23Du hast vorher schon angesprochen,
17:24es ist dort verbreitet.
17:25Wie groß ist dort das Problem
17:26deiner Einschätzung?
17:27Vertiefen wir das vielleicht noch?
17:28Also es ist eigentlich
17:32ein Riesenproblem.
17:33Es hat sogar die New York Times
17:34dazu animiert,
17:35eine investigative Recherche
17:36zu machen.
17:37Die CDC,
17:38also das Center for Disease Control
17:39und die FDA,
17:40die Food and Drug Administration,
17:42die warnen ausdrücklich
17:45davor,
17:46Gratum einzusetzen.
17:47Aber um das ein bisschen
17:48in Perspektive zu rücken,
17:49es gibt eben offensichtlich,
17:51sie gehen von über zwei Millionen
17:52Konsumentinnen und Konsumenten aus
17:55und dort ist das Thema
17:57Todesfälle durch Gratum
17:58schon sehr stark angekommen.
18:02Also allein im Jahr 2025
18:04gab es dreieinhalbtausend
18:05Vergiftungsfälle
18:06und 233 Todesfälle.
18:09Und also das heißt,
18:11das sind die Vergiftungsfälle,
18:14die behördlich bekannt sind.
18:15Und diese Vergiftungsfälle
18:17haben sich von 2015
18:18bis 2025 verzwölffacht.
18:21Also das ist schon wirklich
18:22ein enormes Problem
18:24und dort wird es auch mehrfach
18:26in der Literatur beschrieben.
18:27In den USA wird es auch wirklich
18:31scheinbar als Ersatz
18:33für Fentanyl eingesetzt,
18:35vor allem in der Selbstmedikation.
18:36Es gibt da keine offiziellen
18:39Anwendungen oder Einsätze,
18:41aber in dieser Selbstmedikation,
18:43in der Opioid-Krise.
18:44Und trotzdem gibt es
18:45Verbindungen zur US-Administration
18:48von Donald Trump.
18:49Absurderweise,
18:50selbst in diesem Podcast
18:51kommen wir an diesem Namen
18:52nicht vorbei.
18:53Da gibt es nämlich offensichtlich
18:54Minister, die darin investieren.
18:56Inwiefern?
18:56Was hat es damit auf sich?
18:57Genau, da hat eben
18:58die New York Times
18:59umfassend recherchiert.
19:01Die Kratom-Industrie,
19:02die interveniert
19:03bei politischen
19:05Entscheidungsträgern
19:06der Trump-Regierung.
19:07Da gibt es eine richtige
19:07Industrie im Hintergrund schon.
19:08Ja, genau.
19:09Es gibt zum Beispiel
19:10ein Unternehmen,
19:11das heißt
19:12Botanic Tonics,
19:14die das vertreiben.
19:16Und man muss dazu sagen,
19:18Trump selbst
19:19hat damit offensichtlich
19:20nichts zu tun.
19:21Er hat sich aber schon
19:22positiv darüber geäußert.
19:25Und auf seinem Netzwerk
19:26Truth Social
19:27gibt es jede Menge
19:28Anzeigen
19:29aus dem Kratom-Bereich,
19:31aus dieser Kratom-Industrie.
19:33Aber
19:34eben dieser Unternehmer
19:36von Botanic Tonics
19:38soll offensichtlich
19:40New York Times
19:41nach der Wahl
19:43mehr als 1,1 Millionen US-Dollar
19:45an politische Komitees
19:47gespendet haben,
19:48die wiederum
19:48in Verbindung
19:49zum Gesundheitsminister
19:50Robert Kennedy Jr.
19:52stehen.
19:53Und
19:54es gab
19:55ein Treffen
19:56mit Vizepräsident
19:57J.D. Vance
19:58und der Heimatschutzminister
20:00Mark Wayne Mullin
20:01ist laut
20:02der Finanzoffenlegung
20:04bei Botanic Tonics
20:05investiert
20:06mit immerhin
20:06über einer Million Dollar.
20:08Also da gibt es
20:09sehr enge Verbindungen.
20:11Und
20:11Mullin,
20:12der Heimatschutzminister,
20:13hat sich
20:13bei der FDA unter anderem
20:15eben auch dafür eingesetzt,
20:17dass Warnungen
20:18vor Krampfanfällen
20:19und Todesfällen
20:20im Zusammenhang
20:21mit Kratom
20:21entfernt werden.
20:23Also da gibt es
20:24massive Einflussnahme
20:25politische.
20:27Und
20:27die Kratom-Lobby
20:29bemüht sich
20:30außerdem
20:30um eine
20:31Abgrenzung
20:32des
20:33traditionellen Kratoms,
20:34also Pulver,
20:36getrocknete Blätter,
20:37diese Dinge,
20:37zu konzentrierten Produkten.
20:40Weil eben
20:41man kann ja den
20:41Wirkstoff auch
20:43destillieren
20:44und konzentriert
20:45verkaufen.
20:46Und diese
20:46konzentrierten Produkte
20:48sollen als
20:48Schedule-One-Substanz
20:51eingestuft werden.
20:52Das sind
20:53Substanzen
20:54mit sehr
20:54hohem
20:55Missbrauchspotenzial.
20:57Das
20:58natürliche
20:58Kratom
20:59wollen Sie
21:01davon ausnehmen,
21:02weil eben
21:03man muss schon
21:04sehr viele Blätter
21:05nehmen,
21:05aber trotzdem
21:06auch das
21:07natürliche
21:07Kratom
21:08ist mit
21:08gesundheitlichen
21:11Risikenabhängigkeit
21:12und Leberschäden
21:12verbunden.
21:13Also es ist
21:13jetzt nicht
21:14ungefährlich.
21:15Gut,
21:15da gibt es
21:15also auch
21:16in diesem Fall
21:16wieder
21:17Interessen,
21:18die uns
21:19möglicherweise
21:19noch länger
21:20beschäftigen
21:20würden.
21:20Was glaubst du
21:21denn,
21:21Pia,
21:22kommt da noch
21:23auf uns zu?
21:24Ich habe es
21:25so ein bisschen
21:25im Kopf,
21:26und ich meine,
21:26du bist die
21:27Gesundheitsexpertin,
21:27aber es gibt es ja
21:28alle paar Jahre,
21:28dass irgendwelche
21:29Substanzen
21:30auftauchen und
21:30dann wird
21:31einige Zeit
21:32darüber berichtet
21:33und gewarnt und so.
21:33Und dann scheint es
21:34aber immer wieder
21:35irgendwie zu
21:35verschwinden,
21:36ob es einfach nur
21:37der medialen
21:38Aufmerksamkeit
21:38geschuldet ist
21:39oder ob es
21:39dann wirklich
21:39weniger wird.
21:40Ich weiß es nicht.
21:41Wie gesagt,
21:41du bist die
21:41Expertin,
21:42aber was kommt
21:42da noch auf uns zu?
21:43Also das ist
21:44natürlich schwer
21:45abzuschätzen.
21:46Bei Grato muss man
21:47dazu sagen,
21:47dass es hier
21:48wirklich praktisch
21:49niemand gekannt hat.
21:51Wir haben in Europa
21:52und vor allem in Österreich
21:53auch derzeit
21:54diese Opioid-Krise
21:56ist bei uns
21:56auch nicht angekommen.
21:58Zum Glück,
21:58vielleicht schaffen wir es,
21:59dass es hier
22:00nie sich so
22:01etablieren kann
22:02wie in den USA,
22:03weil wir lernen
22:04aus diesem
22:05abschreckenden Beispiel.
22:08Es ist offensichtlich so,
22:09dass es in bestimmten
22:10Gruppen und Szenen
22:11durchaus bekannt ist.
22:13Es gibt
22:14scheinbar einige
22:15Jugendliche,
22:16die das nutzen,
22:18Jugendliche und junge
22:18Erwachsene.
22:19Wir wissen nicht,
22:21in welcher Form
22:21es der 22-Jährige
22:22genutzt hat.
22:23Ich will hier
22:24nicht spekulieren.
22:25Wir wissen nur,
22:26er hatte einen
22:28sehr, sehr
22:28hohen Spiegel
22:29im Blut.
22:30Wie regelmäßig
22:31er das genommen hat,
22:31ist nicht bekannt.
22:33Wie gesagt,
22:33wollen wir nicht spekulieren.
22:35aber könnte
22:36natürlich in
22:37dieses Bild
22:37passen.
22:40Man wird es
22:41sehen.
22:42Es ist offensichtlich
22:42noch nicht am
22:43Schirm der
22:44zuständigen Behörden.
22:46Es ist schon
22:47in der
22:49Drogenberatung,
22:50da kennt man es,
22:52aber es ist nicht so,
22:53dass ein Aufschrei
22:54gekommen ist bis jetzt.
22:55Jetzt gab es
22:55einen Vorfall,
22:57der das in Österreich
22:59einmalig sozusagen
23:00in den Blick
23:01der Öffentlichkeit
23:02gerückt hat,
23:03wird man sehen,
23:04ob das weiter
23:05so sein wird,
23:07ob dieser
23:07einmalige Vorfall
23:09da jetzt gleich
23:09einen Hype auslöst.
23:11Schwierig zu sagen.
23:13Ich meine,
23:14es ist so,
23:15es gibt
23:15Gruppen,
23:17die sind
23:18affin
23:19zu
23:21Substanzen,
23:21die irgendwie
23:22animierend wirken
23:23oder
23:24drogenähnlich sind.
23:27Es ist ein bisschen
23:28flapsig formuliert,
23:29aber die werden
23:30ihre Substanzen
23:31finden.
23:32Da gibt es auch
23:34dieses Wissen.
23:35Ja,
23:36die offiziellen
23:36stellen hinten
23:37immer hinterher.
23:38Ich habe bis jetzt
23:40nichts von einem Hype
23:41gesehen,
23:42also von der Gefahr,
23:44aber wir wissen es
23:45einfach nicht.
23:46Abschließend,
23:46Pia,
23:46was glaubst du,
23:47wäre so etwas wie ein
23:48Verbot oder zumindest
23:49eine strengere
23:50Regulierung auch
23:50hierzulande
23:52angebracht?
23:53Denn wenn ich dir
23:53jetzt zugehört habe,
23:54was das alles für
23:55Wirkungen hat und auch
23:56für Schäden verursachen
23:57kann und dann kann man
23:58das offensichtlich
23:59in irgendwelchen
24:00windigen Läden
24:01einfach so kaufen,
24:02das klingt jetzt
24:02nicht unbedingt gut.
24:03Ja,
24:04windige Läden,
24:05das sind halt so,
24:05das sieht man ja überall,
24:07wenn man durch die Stadt
24:07geht,
24:08so Läden,
24:09die natürliche
24:10Kräuter verkaufen.
24:12Ich bin da skeptisch
24:14bei solchen Sachen
24:14grundsätzlich.
24:15Also die Zuschreibung
24:16windig ist wahrscheinlich
24:17sehr oft
24:18durchaus gerechtfertigt.
24:21Das ist halt schwierig.
24:23Also es gibt
24:23keine,
24:24wenig bis keine
24:25wirklichen Daten
24:26dazu,
24:27die Evidenz
24:27ist sehr gering,
24:28dadurch bewegt
24:29sie sich in so einem
24:31gesetzlichen Graubereich.
24:32Wir wissen,
24:33die Mühlen malen
24:34langsam.
24:35Es gibt auch
24:36viele andere Substanzen,
24:37von denen wir schon
24:38viel genauer wissen,
24:39dass sie schädlich sind.
24:40Trotzdem sind sie
24:41nicht verboten,
24:44sie sind nicht
24:44explizit erlaubt,
24:45aber man kann das eben
24:47leicht bekommen
24:48und auch in Österreich
24:50vertreiben.
24:53das Problem ist,
24:54man kann es auch
24:55schlecht als Arzneimittel
24:57zertifizieren,
24:57dann würde es
24:58nämlich in die Apotheken
24:59gehen,
25:00dann müsste eine
25:01genaue Wirkstoffkonzentration
25:03garantiert sein,
25:04weil Apothekenqualität
25:05heißt,
25:06es muss mindestens
25:07so viel und maximal
25:08so viel Wirkstoff
25:08drinnen sein,
25:09das heißt,
25:10man kann die Dosierung
25:11genau abschätzen,
25:12das wird nicht passieren,
25:13dafür braucht es
25:14wieder Studien,
25:15da braucht es Evidenz,
25:16da braucht es
25:17genaue Untersuchungen,
25:18die gibt es nicht.
25:18So wird es im Moment,
25:20ist es auch nicht
25:21unter dem Lebensmittelgesetz,
25:22aber das heißt,
25:23es gibt eigentlich
25:23noch weniger Kontrolle,
25:25weil das Lebensmittelgesetz
25:28besagt zumindest,
25:29dass eine gewisse Qualität
25:33garantiert sein muss,
25:35da geht es nicht
25:36um Wirkstoffkonzentrationen,
25:38darum werden hier die meisten
25:39Nahrungsergänzungsmittel
25:40als Lebensmittel verkauft
25:41und nicht als pharmazeutische,
25:43auch eine ganz andere
25:44Zulassung,
25:45pharmazeutisch ist viel teurer,
25:46aber es ist ja nicht
25:48nicht einmal als Lebensmittel
25:50zertifiziert,
25:50dadurch kann man machen
25:53damit, was man will.
25:55Also eben,
25:55es darf nicht zum Verzehr
25:56verkauft werden,
25:57aber mein Gott,
25:58was...
25:59Ja, gut,
26:00die Leute finden ihre Wege.
26:01Genau,
26:02und im Moment,
26:03also ich glaube nicht,
26:04dass dieser eine Skandal
26:05so aufrüttelt,
26:06dass da jetzt instant
26:07was passiert
26:08und vor allem,
26:08das sind sehr lange,
26:10das ist bürokratisch,
26:11da muss man,
26:12also ich sehe,
26:13ich glaube nicht,
26:15dass da in absehbarer Zeit
26:16ein Verbot
26:17oder etwas in die Art
26:18kommen wird,
26:18leider.
26:19Pia Kruckenhauser war das,
26:20vielen Dank für deine Einordnungen
26:21und für diese neuen Informationen,
26:23alles Gute weiterhin.
26:25Danke.
26:25Und wenn euch Thema des Tages
26:26gefallen hat,
26:27dann abonniert den Kanal
26:28auf der Podcast-Plattform
26:29eurer Wahl
26:29oder auch auf YouTube,
26:31da sind wir immer öfter
26:31mit Videopodcasts vertreten.
26:33Einfach Kanal abonnieren
26:34und nicht vergessen,
26:34Glocke drücken.
26:35Ich bin Daniel Retsche-Zegger,
26:36vielen Dank fürs Dabeisein,
26:37bis zum nächsten Mal.
26:38Bis zum nächsten Mal.
26:41Bis zum nächsten Mal.
26:42Tschüss.
26:42Vielen Dank.

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