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Extreme Wahlkampfspenden und viele Wackelkandidaten. Für die Demokraten ist die Wahl noch lange nicht gewonnen.

Kapitel:
00:00 Intro & Live-Event-Hinweis
01:02 Ausgangslage vor den Midterms
03:19 Warum die Kontrolle über Repräsentantenhaus & Senat entscheidend ist
06:29 Texas: Ken Paxton vs. James Talarico
12:20 Umfragen & Schamfaktor bei Skandalkandidaten
13:54 Geld im Wahlkampf & Unterstützung durch Elon Musk
16:44 Maine: Susan Collins vs. Troy Jackson
20:41 Wackelkandidaten im Mittleren Westen
21:49 Michigan: Abdul El-Sayed vs. Mike Rogers
25:20 Minnesota: Korruptionsskandal & Wackelkurs
27:14 Rolle & Einfluss von Donald Trump
30:52 Prognose & Fazit
32:55 Outro



Extreme finanzielle Unterstützung von Milliardären für die Republikaner, demokratische Kandidaten, die sich in Skandale verwickelt sehen und die Unlust vieler Wähler an einer echten Veränderung herbeizuführen, könnte den Demokraten noch teuer zu stehen kommen. Denn wenige Wochen vor den Midterms sieht die sogenannte "Blaue Welle" nicht so eindeutig aus, wie man ursprünglich vermutet hatte. Wir blicken auf das Warum und zwar mit Eric Frey, Leitender Redakteur beim STANDARD.

Foto: AFP/BRENDAN SMIALOWSKI, AFP/JIM WATSON

"Thema des Tages" LIVE erleben am 7.November 2026 im Radiokulturhaus in Wien: "Trumps Endspiel" - mit den US-Experten Sandra Navidi und Reinhard Heinisch. Wie gefährlich werden die letzten beiden Jahre des US-Präsidenten? https://www.oeticket.com/noapp/event/standard-live-podcast-thema-des-tages-orf-radiokulturhaus-22135706/?affiliate=F14&utm_campaign=oet&utm_source=f14&utm_medium=dp

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Transkript
00:00Eine blaue Welle und eine Riesenniederlage für die Republikaner.
00:03Nicht wenige erwarten sich so ein Ergebnis für die anstehenden Midterms am 3. November.
00:07Doch es kommt nur auf wenige Bundesstaaten an, die zwischen Leid und Freud stehen könnten.
00:13Wir schauen uns heute an, auf welche Bundesstaaten es genau ankommt
00:16und wo die Republikaner möglicherweise das Ruder noch herumreißen könnten.
00:20Denn ganz entschieden ist diese Wahl tatsächlich noch lange nicht.
00:24Ich bin Daniel Retschitz-Egger, das ist Thema des Tages, der Nachrichten-Podcast des Standards.
00:31Und wenn ihr Thema des Tages einmal live erleben möchtet,
00:34dann habt ihr am 7. November die nächste Gelegenheit dazu.
00:36Im Radiokulturhaus sprechen Scholt-Wilhelm und ich gemeinsam mit den US-Experten Sandra Navidi
00:41und Rainer Teinisch über Trumps Endspiel, seine letzten zwei Jahre als Präsident.
00:45Es gibt noch einige Tickets und zwar Bühnenplätze.
00:48Da sitzt ihr direkt bei uns oben auf der Bühne.
00:50Link zu den Tickets in den Shownotes.
00:52Wenn ihr vor Ort mit dabei seid, könnt ihr exklusiv Fragen stellen
00:54und wir freuen uns natürlich auch über ein Meet & Greet.
00:57Und jetzt geht's los.
00:57Erik Frey, leitender Redakteur beim Standard hier im Podcast, herzlich willkommen.
01:01Ja, hallo, grüß dich Daniel.
01:02Erik, wir sprechen über die Midterms und bis vor wenigen Wochen hat es ja noch so ausgesehen,
01:06als hätten die Demokraten diese ganze Sache wirklich leicht im Kasten.
01:10Jetzt scheint aber etwas Bewegung reinzukommen,
01:12beziehungsweise es tut sich irgendetwas, man ist sich nicht mehr ganz so sicher.
01:16Können die Republikaner diese ganze Kiste also noch drehen oder nicht?
01:19Es ist, glaube ich, nicht sehr viel Bewegung reingekommen,
01:21beziehungsweise die Bewegung, die hineinkommt, ist eher zugunsten der Demokraten
01:25und zu ungunsten der Republikaner.
01:27Also ich sehe da keine, wenn man sich die Umfragen anschaut,
01:30da gibt es wenig Hoffnungsschimmer.
01:32Allerdings sagen die Republikaner Moment einmal, die Wahl ist noch nicht gelaufen.
01:36Das wird sich erst am Wahltag oder danach entscheiden.
01:39Und während sie wissen, das Repräsentantenhaus, das ist verloren,
01:43das kann praktisch nicht mehr gewonnen werden,
01:45das wäre auch sehr unwahrscheinlich,
01:46weil ja der Vorsprung der Republikaner schon sehr klein war
01:49und mit einem sehr unpopulären Präsidenten üblicherweise zumindest einige Sitze verloren gehen würden.
01:55Im Senat ist noch nicht alles so sicher.
01:58Jetzt, wenn man sich die Umfragen anschaut,
02:00und da schaue ich sehr gerne auf die berühmte Seite vom Umfrageguru Nate Silver,
02:07es gibt auch ein paar andere Cook Political Report, die man sich anschauen kann,
02:10und da sieht man, dass die Demokraten müssten,
02:15damit sie die Mehrheit im Senat gewinnen,
02:17sie sind ja derzeit im Rückstand,
02:19müssten sie vier Sitze dazu gewinnen
02:21und dies auch vor allem in Bundesstaaten,
02:25die entweder die Trump zuletzt für sich entschieden hat
02:29oder aber die schon seit Jahrzehnten republikanisch sind.
02:32In den Umfragen allerdings sind sie sogar in sieben Bundesstaaten ihre Kandidaten voraus
02:38und in einem auch sehr konservativen Bundesstaat in Nebraska
02:42ist es ganz knapp zwischen einem Republikaner und einem Unabhängigen,
02:45also praktisch ein Patt.
02:47Also das heißt, da würde ich, wenn man da drauf schaut,
02:50kann man sagen, gute Nacht, die Wahl ist gelaufen.
02:52Aber sie sagen, jede Senatswahl ist ein eigener Fall.
02:56Es sind immer ganz besondere Kandidaten, ganz besondere Umstände.
02:59Und wenn es ihnen gelingt, dass die Demokraten am Ende
03:03nur noch drei dieser zusätzlichen Sitze haben,
03:06dann gibt es am Ende einen Patt von 50-50 im Senat
03:10und dann entscheidet der Vizepräsident, das ist J.D. Vance
03:13und dann haben die Republikaner weiterhin die Kontrolle
03:16zumindest über der oberen Kammer des Kongresses.
03:19Warum ist das so wichtig eigentlich für die Republikaner,
03:21dass man zumindest eine dieser beiden Kongresskammern hält?
03:24Also wie ist da das Machtgleichgewicht aufgeteilt?
03:26Beide Kammern haben eine große Bedeutung, eine große Macht.
03:30Wenn die Demokraten das Repräsentantenhaus für sich entscheiden,
03:34dann kann praktisch Trump nur noch im Einverständnis mit der demokratischen Mehrheit
03:40irgendwelche Gesetze verabschieden.
03:42Also da haben schon einmal die Demokraten sehr viel in der Hand.
03:45Im Senat allerdings kriegen sie weitere Möglichkeiten,
03:48zum Beispiel, dass sie die ganzen Ernennungen, die Trump vornehmen möchte,
03:53zum Beispiel für neue Kabinettsmitglieder, neue Minister,
03:57aber auch hohe Beamte oder auch Richterposten, die aufkommen werden.
04:01Die kommen ständig irgendwie auf, die ganzen Bundesrichter.
04:05Dann könnten die Demokraten das blockieren.
04:08Und dazu gibt es noch was anderes.
04:10Das Repräsentantenhaus wird alle zwei Jahre neu gewählt.
04:14Also da kann sich innerhalb in kurzer Zeit wieder etwas drehen.
04:17Senatoren sitzen für sechs Jahre.
04:20Das heißt, in jedem einzelnen Senatssitz,
04:22denn die Demokraten, sagen wir, in einem republikanischen Bundesstaat für sich entscheiden,
04:28haben sie auch für zukünftige Wahlen einen ziemlichen Vorteil.
04:31Und das kann dann die Mehrheiten im Jahr 2028 und 2030 auch mit beeinflussen.
04:38Deswegen wird ja auch nur ein Drittel, glaube ich, der Senatoren jetzt gewählt werden.
04:41Genau, es wird nur ein Drittel steht zur Wahl.
04:42Und die sogenannte MAP, also die politische Landkarte,
04:46war sehr ungünstig für die Demokraten,
04:47weil es viele ihrer eigenen Senatssitze stehen mehr zur Wahl.
04:54Und die, die sie gewinnen möchten, sind im roten, im republikanischen Lager.
04:59Aber die Unpopularität von Donald Trump und das allgemeine Stimmung im Land,
05:04die Unzufriedenheit mit der Wirtschaft, mit der Inflation,
05:07auch mit dem Iran-Krieg,
05:08gibt ihnen jetzt diese doch ganz bedeutende Chance,
05:12hier diese Wahlen in einer Art von, möglicherweise sogar einem Erdrutschsieg für sich zu entscheiden.
05:18Allerdings, dem stehen noch einige Sachen entgegen
05:21und auf die hoffen die Republikaner.
05:23Wenn wir jetzt diese zwei Kammern hernehmen,
05:24auf der einen Seite das Repräsentantenhaus,
05:26du hast jetzt gesagt, das ist eher so die gesetzgeberische Ebene,
05:28die braucht Donald Trump für Gesetze.
05:30Die braucht der Senat, ist auch genauso.
05:32Für Gesetze braucht man beide Kammern.
05:34Im Senat kommen noch diese ganzen Ernennungen dazu
05:37oder auch möglicherweise internationale Verträge.
05:39Was ich mir ja vorstelle, was für Donald Trump wahrscheinlich umso wichtiger ist, oder?
05:43Weil gerade für seinen möglichen Systemumbau braucht er ja seine Leute an den wichtigen Positionen.
05:49Und wenn ihm das weggenommen wird, wird es wahrscheinlich deutlich schwieriger, oder?
05:52Ja, und zum Beispiel ist die große Frage,
05:54es gibt zwei im obersten Gerichtshof, sehr, sehr wichtig.
05:57Die zwei ältesten Richter sind sehr, sehr konservativ.
06:01Samuel Alito und Thomas.
06:05Und wenn einer von Alito hat schon gemeint,
06:07naja, irgendwann einmal möchte er sich zurückziehen.
06:09Wenn die Demokraten dort allerdings die Mehrheit haben,
06:12dann kann Trump nicht einen seiner erzkonservativen Kandidaten einsetzen,
06:16sondern muss mit den Demokraten verhandeln,
06:18dass es jemand ist, der auch für die andere Seite akzeptabel ist
06:21und vielleicht ein unabhängiger Jurist,
06:24der nicht unbedingt immer nur so entscheidet, wie es die Republikaner wollen.
06:29Dann sprechen wir über diese wichtigen Bundesstaaten,
06:31die es gilt, für die Demokraten zu gewinnen und natürlich für die Republikaner zu verteidigen.
06:36An denen wird es sich wahrscheinlich dann aufspalten und entscheiden.
06:39Fangen wir vielleicht mit Texas an.
06:41Jetzt nicht unbedingt der Staat, wo ich an die blaue Welle sofort denken würde,
06:45aber die Ausgangslage ist durchaus interessant.
06:47Warum?
06:47Naja, Texas hat seit Jahrzehnten staatenweit keinen Demokraten mehr gewählt.
06:52Und das sind aber zwei Faktoren jetzt im Spiel.
06:56Das eine ist, im Jahr 2024 haben sehr viele der Latino-Wähler,
07:02die von lateinamerikanischem Ursprung sind,
07:05die eigentlich als demokratische Stammwähler gelten,
07:08sind ins Tramplager gewechselt.
07:10Und da gab es die Hoffnung, da entsteht so eine wirkliche Umgestaltung auch der Wählerschaft,
07:15die den Republikanern für die Zukunft auch Mehrheiten sichert.
07:19Das dürfte vorbei sein.
07:22Trumps Einwanderungspolitik, die Verfolgung von illegalen,
07:26aber zum Teil auch legalen Einwanderern,
07:28kommt gerade bei Latinos ganz, ganz schlecht an.
07:31Und da dürften sie, da haben die Demokraten zumindest diesen Verlust,
07:36den sie gesehen haben, können sie dort wieder wettmachen.
07:38Texas ist so ein Bundesstaat, wo seit vielen Jahren gesagt wird,
07:42der könnte einmal kippen zu den Demokraten, aber es ist bisher noch nie passiert.
07:46Aber jetzt kommt es auf die Qualität der Kandidaten drauf an.
07:50Es gab einen republikanischen, es gibt doch immer einen republikanischen Senator,
07:55John Cornyn, der relativ populär ist,
07:58zwar Trump-freundlich, aber nicht aber doch ein wenig unabhängig.
08:02Und Trump hat sich bei den republikanischen Vorwahlen entschieden,
08:07nicht Cornyn zu unterstützen,
08:08sondern seinen Herausforderer Ken Paxton,
08:11der dortige Justizminister im Bundesstaat ist,
08:15der einen ganzen großen Rucksack an Skandalen,
08:19persönlichen, privaten, sexuellen, aber auch Finanzskandalen,
08:23Korruptionsskandalen mit sich herumträgt.
08:25Jetzt gerade gestern ist wieder eine neue Sache herausgekommen,
08:28dass er Wahlkampfspenden von einem Mann genommen hat.
08:31Er war zu Neujahr in Dubai und da waren Spender dort,
08:35die in den USA strafrechtlich verfolgt werden.
08:38Also wirklich eine sehr, sehr wirklich zwielichtige Figur.
08:44Und alle haben gewusst,
08:45und er hat dann aufgrund dieser Trumpschen Unterstützung die Vorwahl gewonnen.
08:49John Cornyn sitzt noch im Senat,
08:51aber muss dann ein Jahresende gehen.
08:53Und damit war schon klar,
08:54Texas ist nicht mehr so sicher, wie es ist.
08:57Bei den Demokraten, die haben sich entschieden für einen etwas ungewöhnlicheren Kandidaten,
09:02James Tallarico, der ein überzeugter Christ ist,
09:06sehr viele seiner, auch seiner Reden, Rhetorik in religiöse Bilder hineinpackt und Gedanken,
09:15der also für sehr viele nicht sehr bedrohlich wirkt,
09:19und das ist in Texas ganz gut.
09:20Gleichzeitig aber ist Tallarico jemand,
09:22der ist auch ein sehr zurückhaltender Mensch.
09:24Er wirkt, sagen wir, auf manche etwas, sagen wir, fast feminin, etwas weiblich.
09:29Nicht so unbedingt wie ein harter Mann,
09:32das ist auch nicht seine Art.
09:33Man kann auch sagen, er war jetzt einige,
09:35zehn Tage lang war er nicht,
09:37hat er seinen Wahlkampf unterbrochen,
09:39weil er, er sagt, er hatte eine schwere Grippe
09:43und ist zu Hause geblieben.
09:44Daraufhin ist gleich das Gerücht herumgegangen,
09:48er war in einer möglicherweise
09:50in einer psychiatrischen Klinik
09:52oder irgendetwas anders, und andere sagen sich,
09:54na, wegen ein bisschen am Schnupfen bleibt man doch nicht gleich zu Hause.
09:57Also, er scheint auch ein sensibler Mensch zu sein,
10:00so wirkt er auch.
10:03Der Vizepräsident Vance hat seinen letzten Wahlkampfauftritt in Texas,
10:08hat er angedeutet,
10:09naja, weißt du, vielleicht liebt er Männer ein bisschen anders.
10:12Die Vorstellung, naja, vielleicht ist er schwul,
10:14was für einen Vizepräsidenten nicht unbedingt die Art und Weise ist,
10:18wie man hier auch reden sollte,
10:20aber Vance nimmt sich da offen wahr,
10:22hat er gar keine Hemmungen.
10:23So, auf jeden Fall,
10:25Talarico liegt voran,
10:28knappe drei Prozent in den Umfragen,
10:31das ist solide,
10:32aber noch keine sichere Bank,
10:34wie man sagen würde.
10:36Paxton allerdings hat jetzt im Moment
10:38sehr, sehr viel Geld auf seiner Seite,
10:40und Texas ist ein sehr großer Bundesstaat
10:42mit einem großen,
10:44wo man sehr schwer wirklich von Haus zu Haus
10:46jeden, alle Wähler antreffen kann.
10:49Das heißt, es hängt sehr viel davon ab,
10:51von Fernsehwerbung.
10:52Fernsehwerbung ist grundsätzlich teuer
10:54und da haben die Republikaner jetzt
10:56mit einem großen Einsatz von Geld,
10:59hoffen sie,
11:00dass sie dieses,
11:01dass sie erstens einmal
11:02da Paxton noch einmal
11:04Talarico so,
11:06das Image von dem so zerstören können,
11:08und dass Leute sich die Nase zuhalten
11:10und sagen,
11:10naja, ich mag ihn zwar nicht,
11:12aber ich bleibe doch bei Paxton.
11:14Und zweitens hat Texas in der Vergangenheit
11:16immer wieder Demokraten,
11:18die doch gehofft haben,
11:19diesmal wird es gelingen,
11:21immer wieder enttäuscht
11:22und dann doch zu diesen
11:24republikanischen,
11:26konservativen Kernwerten
11:27am Wahltag zurückgekehrt.
11:30Gut, dass die Republikaner
11:32ein völlig übersteuertes,
11:33verzerrtes und ziemlich bizarres
11:35Männerbild haben,
11:36das wissen wir,
11:36eh schon aus der Vergangenheit.
11:38Aber das einmal auf die Seite,
11:40dass man den Herausforderer von Paxton
11:43quasi so dirf,
11:44wie man auf österreichisch sagen würde,
11:45angreift.
11:46Macht er denn eigentlich an sich
11:47einen guten Wahlkampf,
11:48Talarico?
11:48Ja, also ich glaube,
11:50er macht einen guten Wahlkampf.
11:51Ich habe gerade letzte Woche
11:52mit den Republikanern
11:53nahestehenden Politikberater,
11:56Wahlkampfberater,
11:56der in Wien war,
11:57Michael Cohen gesprochen,
11:59der gesagt hat,
12:00Talarico macht einen guten Wahlkampf,
12:02allerdings um in Texas zu gewinnen,
12:04braucht man einen perfekten Wahlkampf.
12:05Und das ist die Frage,
12:06ist es dann am Ende gut genug?
12:08Und das würde noch,
12:11sagen wir,
12:11würden Leute sagen,
12:13ja,
12:13möglicherweise schon.
12:14Vieles deutet darauf hin,
12:16aber große Wetten würden darauf
12:18viele Leute noch nicht abschließen.
12:19Du hast jetzt schon die Umfragen kurz gestreift.
12:21Wie schauen die aus
12:22und kann man denen tatsächlich trauen?
12:23Ich habe in einem Bericht,
12:25ich glaube,
12:25aber eh von dir kürzlich gelesen,
12:26dass immer mehr Republikaner
12:28ja auch Angst hätten,
12:29beispielsweise sich am Telefon
12:30bei Umfrageinstituten
12:32zu Republikanern zu deklarieren,
12:33allen voran,
12:34wenn sie so viele Skandale haben
12:35wie Ken Paxton.
12:37Ist das wirklich ein Faktor?
12:38Naja,
12:38Meinungsforscher haben es im Moment schwer.
12:40Erstens,
12:41wer antwortet überhaupt,
12:42wenn man sie anruft,
12:43wessen Telefonnummern
12:45hat man denn noch in dieser Zeit?
12:46Und dann kommt jetzt noch
12:48dieser Schamfaktor dazu,
12:49der bei Paxton besonders stark ist,
12:51zu sagen,
12:52ich wähle Paxton
12:53ist wahrscheinlich vielen Leuten peinlich,
12:55gleichzeitig aber denken sie sich,
12:57naja,
12:57vielleicht bin ich doch noch
12:58im Herzen ein Republikaner.
13:00Allerdings wissen das
13:01die Meinungsforschungsinstitute
13:02und sie versuchen da
13:03durch Zusatzfragen dagegen zu steuern,
13:06sie korrigieren das alles.
13:07Sie möchten nicht wieder mal
13:09eine Niederlage erleiden,
13:11dass sie dann falsch gelegen sind,
13:12wie das bei den letzten Wahlen
13:14doch bezüglich auch Donald Trump
13:16Trump der Fall war,
13:17dessen klarer Wahlsieg
13:19so nicht vorausgesagt wurde.
13:21Also ich glaube,
13:22man kann den Meinungsumfragen
13:24als Momentaufnahme
13:26sehr wohl glauben.
13:27Allerdings,
13:28es sind noch immer
13:30einige Tage noch
13:31oder sogar einige Wochen noch
13:33bis zum Wahltag,
13:34auch wenn bereits
13:35das Early Voting,
13:36also das vorgezogene Wählerstimmenabgeben
13:40schon begonnen hat.
13:40und deshalb,
13:42wenn ein Vorsprung,
13:44den ich gesehen habe,
13:45von plus 2,9 Prozent,
13:47ja der liegt auch innerhalb
13:48von gewissen Schwankungsbreiten.
13:50Also deshalb ist es keine Kristallkugel,
13:52wo man sagt,
13:52wir wissen, wer gewinnen wird.
13:54Jetzt hast du auch schon angesprochen,
13:55dass gerade in Texas
13:56sehr viel Geld
13:57auf Seiten der Republikaner
13:58in diesen Wahlkampf
13:59gebuttert wird.
14:00Allen voran offensichtlich
14:01auch von Elon Musk.
14:03Es sollen insgesamt
14:04für den gesamten Wahlkampf
14:052,76 Millionen Dollar sein.
14:07Das hat irgendwie
14:08ein bisschen so den Anschein,
14:09als würde man sich da gerne
14:10einen Bundesstaat kaufen, oder?
14:11Naja, Texas ist ein bisschen
14:13teurer als das,
14:15würde ich einmal sagen.
14:16Kaufen kann man sich nicht.
14:17Geld spielt eine ganz,
14:19ganz große Rolle
14:20in amerikanischen Wahlen,
14:21aber Geld entscheidet
14:23die Wahlen am Ende
14:25nur sehr selten.
14:26Das heißt,
14:26wenn man das Geld nicht hat,
14:27dann ist man ohnehin,
14:28hat man gar keine Chance.
14:29Das heißt,
14:30deswegen verbringen Kandidaten
14:31sehr viel Zeit damit,
14:32auch Geld aufzutreiben
14:33und das ganze Fundraising zu machen.
14:35Und Elon Musk
14:36hat das ja schon mehrmals versucht.
14:39Im Wahlkampf,
14:40im Präsidentschaftswahlkampf
14:41hat er, glaube ich,
14:42an die 300 Millionen
14:43für Trump hineingesteckt.
14:45Das hat zumindest
14:46nicht geschadet.
14:47Also ob es dann entscheidend war,
14:48das wissen wir nicht,
14:49aber es war eines der Sachen,
14:50die Trump dann ermöglicht hat,
14:52doch sehr, sehr viel
14:53aggressive Fernsehwerbung
14:55zu machen.
14:56In diesem Fall,
14:57im September,
14:58haben die Wahlkampf-Gurus
15:01schon gesagt,
15:02Texten hat keine Chance
15:03und dann haben die
15:04republikanischen Großspender
15:06und allen voran
15:07Musk entschieden,
15:09wir versuchen es
15:10mit aller Kraft.
15:10Und sie haben,
15:11ich glaube,
15:12Musk allein hat
15:13190 Millionen Dollar
15:14hineingesteckt.
15:15Also ganz,
15:16ganz viel Geld
15:17in diesen einen
15:20Senatswahlkampf.
15:22und damit können sie,
15:23wie es so heißt,
15:24die Fernsehkanäle
15:26überfluten.
15:27Dann laufen täglich,
15:29weiß ich nicht,
15:30dutzende Wahlkampf-Spots,
15:32wo Talarico
15:33niedergemacht wird,
15:34wo Paxton
15:36irgendwie
15:37auf irgendeine Weise
15:38gelobt wird,
15:39wo es erklärt wird,
15:40es geht um
15:41deine Steuern,
15:42es geht um
15:42alles Mögliche,
15:43es geht um
15:43in Texas auch,
15:45es geht um
15:45dein Auto,
15:46das dir möglicherweise
15:47weggenommen wird
15:47und so weiter
15:48und so fort.
15:49Also das ist,
15:50kann wirksam sein,
15:52aber es ist,
15:53sagen wir,
15:54ein Geld,
15:54das,
15:57also es,
15:58es,
15:58es,
15:58es,
15:58es,
15:58es,
15:59es,
15:59es,
15:59es,
15:59es,
15:59Elon Musk
16:03und viele andere
16:04Milliardäre
16:05können sich das leisten.
16:06Und für die ist es
16:07letztlich am Ende nur
16:08ein bisschen was an
16:09ein Kleingeld aus der
16:10Geldbörse.
16:11Und wenn es nicht
16:12funktioniert,
16:12dann funktioniert es halt
16:13nicht,
16:14aber versuchen,
16:14tun sie es doch.
16:15Gut,
16:15Elon Musk ist glaube ich
16:16sogar Billionär,
16:17also ich glaube es ist
16:17relativ wurscht.
16:20Das war er glaube ich
16:21eine kurze Zeit,
16:22ich glaube er ist wieder
16:22auf den
16:25Multimultimilliardär-Status
16:26dann zurückgefallen,
16:27weil die Aktien für
16:28sein SpaceX
16:28doch nicht ganz so gut
16:30laufen,
16:30aber das hängt immer
16:31von der Tagesverfassung
16:32ab.
16:33Trotzdem sind es
16:34276 Millionen
16:35jetzt wahrscheinlich
16:35eher Peanuts.
16:36Peanuts,
16:37aber es ist natürlich Geld,
16:38also ganz völlig,
16:39völlig ohne,
16:41ja,
16:41völlig egal,
16:43scheint es ihm doch
16:43nicht zu sein.
16:44Ein weiterer Bundesstaat,
16:45der sehr interessant ist,
16:46ist Maine,
16:47da hat ja der ursprüngliche,
16:48vielleicht auch durchaus
16:49sehr vielversprechende
16:50Kandidat der Demokraten
16:52zurücktreten müssen,
16:53da gab es Vergewaltigungsvorwürfe,
16:55gewisse Tattoos mit NS-Symbole
16:57etc.,
16:58der ist jedenfalls aus dem Rennen,
16:59wie schlagt sich jetzt
16:59sein Nachfolger?
17:00Also Maine ist eines
17:01dieser Bundesstaaten,
17:02die die Demokraten
17:03eigentlich nach der Papierform
17:05gewinnen müssen,
17:05das ist nämlich ein Staat,
17:06der demokratisch
17:07normalerweise wählt,
17:09der auch an Kamala Harris ging.
17:12Allerdings die Senatorin,
17:14die dort seit 30 Jahren
17:15den Bundesstaat vertritt,
17:17heißt Susan Collins,
17:17ist eine wirklich
17:18sehr bekannte,
17:20eine angesehene Frau,
17:21die immer versucht hat,
17:22sich als unabhängige Person
17:26darzustellen,
17:26die immer wieder
17:27auch gegen
17:29republikanische Präsidenten
17:30und allen voran
17:31gegen Trump
17:32gestimmt hat.
17:33Das heißt,
17:34sie vertritt die Meinung,
17:36liebe Leute,
17:37ihr kennt mich,
17:38ihr könnt mir vertrauen
17:39und ihr könnt mich ruhig
17:41noch einmal wählen,
17:42ich werde nicht
17:42dem Präsidenten
17:44da einen Persilschein
17:45in die Hand drücken.
17:46Ihr ursprünglicher
17:47Herausforderer
17:48war ein sehr interessanter,
17:50ein bisschen so
17:50ein Arbeitermensch,
17:52ein Austernfarmer,
17:52Greheim Plattner,
17:53der sehr charismatisch
17:55gewirkt hat,
17:55der gut gewirkt hat,
17:56allerdings dem dann
17:58seine Vorwürfe,
17:59sexueller,
18:00sexuelles Missbrauch,
18:01sogar Vergewaltigung
18:02so auf den Kopf gefallen sind,
18:04dass er im Juli
18:04aufgeben musste
18:06und da mussten
18:06die Demokraten
18:07ganz, ganz schnell
18:08einen Ersatz
18:09aus der Tasche ziehen.
18:10Der Mann heißt
18:11Troy Jackson,
18:12war bisher kein großer Erfolg
18:14bei Wahlen,
18:15hat er immer wieder
18:15auch Wahlen auch verloren
18:16und ist auch bei den Vorwahlen
18:18nicht toll angekommen,
18:20ist auch sehr,
18:21sehr bodenständig,
18:22ist nicht besonders eloquent
18:25und die meisten Leute
18:26in Maine,
18:27während sie Susan Collins
18:28eine Art von
18:29für die ist das
18:30schon fast eine Verwandte,
18:31die Tante,
18:32die am Abendtisch
18:34dabei sitzt.
18:35Die Landesmutter.
18:35Die Landesmutter,
18:37die überall
18:37immer schon war
18:38und jeden schon
18:40die Hand geschüttelt hat.
18:41Troy Jackson
18:41kennt man viel weniger.
18:43Die eine Geschichte,
18:44die sich so herumgesprochen hat,
18:45er hat seine Cousine geheiratet
18:47und mit der zwei Kindern,
18:49das ist in den USA
18:50immer sehr unstritten.
18:51Es ist die zweite Cousine,
18:53also es ist jetzt
18:53absolut legal
18:54und auch genetisch
18:56ziemlich unbedenklich,
18:57aber trotzdem
18:58viel mehr hat man bisher
18:59von ihm nicht gewusst.
19:00Es gab jetzt glaube ich
19:01schon vier
19:05TV-Debatten,
19:06die er mit Collins
19:07gehabt hat.
19:08Ich glaube die letzte
19:08hat erst vor kurzem
19:09vergangene Woche
19:11stattgefunden
19:12und da hat er sich
19:13nicht schlecht geschlagen,
19:15aber jetzt auch
19:15nicht besonders beeindruckt
19:18und da ist halt immer noch
19:20dann sagen dann
19:21die Republikaner,
19:22naja, Collins hat jetzt schon
19:25zwei-, dreimal hintereinander
19:27auch vielversprechende
19:29den Demokraten besiegt.
19:31Das könnte er bei diesem
19:32bisschen
19:34Tölpelhaftel,
19:35jetzt sage ich das,
19:35Haften
19:36Troy Jackson
19:37vielleicht auch wieder gelingen.
19:39Die Umfragen
19:40deuten das nicht unbedingt
19:42darauf hin,
19:42aber der Vorsprung
19:43von Jackson
19:44gegenüber Collins
19:45ist nur 2,7 Prozent.
19:47Das ist keine
19:48circa so wie
19:49Talarico,
19:50so ähnlich wie
19:50Talarico in Texas,
19:52sogar noch etwas weniger.
19:54Also auch da
19:54kann man sich noch
19:55nicht bequem
19:56zurücklegen
19:57und lehnen
19:58und sagen,
19:59Maine geht sicher
19:59an die Demokraten.
20:00Und wenn dann die,
20:01wenn Maine und Texas
20:02beide
20:03nicht
20:04die Republikaner
20:05in der Hand halten können,
20:07ja dann wird es schon
20:07um einiges
20:08knapper,
20:09weil gewinnen werden sie
20:10mit großer Wahrscheinlichkeit
20:12North Carolina,
20:14Ohio
20:14und wahrscheinlich
20:15auch Alaska,
20:17wo eine
20:19populäre
20:19Demokratin
20:21derzeit in den
20:22Umfragen doch
20:23deutlich voranliegt.
20:24Alaska lässt sich
20:25immer sehr schwer
20:25auch meinungsumfragensmäßig
20:27erfassen,
20:28aber da ist das Gefühl,
20:29das kann sich
20:30für Mary Pell-Toller
20:31ausgehen
20:32gegen Dan Sullivan,
20:33aber die drei
20:34würden nicht reichen.
20:35Und wenn dann
20:36Texas und Maine
20:37sich nicht
20:38für die Demokraten
20:39gehen,
20:40dann sind es
20:40eins zu wenig,
20:41dann gibt es
20:41weitere
20:42Bundesstaaten
20:43im mittleren
20:44Westen,
20:45die immer
20:45republikanisch
20:46gewählt haben
20:47die letzten
20:47Jahrzehnte,
20:48das ist Iowa,
20:50Kansas
20:50und auch Nebraska,
20:52die allerdings
20:53besonders leiden
20:54unter dem
20:55hohen Dieselpreis,
20:56unter den
20:57hohen Preisen,
20:58unter dem
21:00Handelskrieg,
21:01den Trump
21:01mit Kanada
21:02angezettelt hat
21:03und die
21:05da sind
21:06auch
21:06interessanterweise
21:07die demokratischen
21:08Kandidaten,
21:09die alle sehr
21:09gemäßigt sind
21:10aus der Mitte,
21:11sind entweder
21:12knapp voran
21:13oder praktisch
21:15gleich auf
21:15und das heißt,
21:17da ist ein
21:17gewisses
21:18Reservoir da
21:18und das wissen
21:20die Republikaner
21:21auch,
21:22allerdings gibt es
21:23dann wieder
21:23zwei Bundesstaaten,
21:24wo die Demokraten
21:25den Senatssitz
21:26besetzen
21:27und wo
21:28aufgrund
21:28auch der
21:29Kandidaten,
21:30die sie
21:31aufgestellt
21:31haben,
21:32es nicht
21:33so sicher
21:33ist,
21:34dass sie
21:34es behalten
21:34werden,
21:36entgegen
21:36den Erwartungen,
21:37die man
21:37eigentlich
21:37haben müsste
21:38in einem
21:39großen
21:39demokratischen
21:40Jahr.
21:40Gut,
21:41dass du
21:41diese zwei
21:41Bundesstaaten
21:42ansprichst,
21:42man könnte
21:43ja fast
21:43glauben,
21:43wir haben
21:44im
21:44Vorfeld
21:44miteinander
21:44gesprochen,
21:45über was
21:45wir heute
21:45reden
21:46werden,
21:46da ist
21:47nämlich
21:47unter
21:47anderem,
21:48gehe ich
21:48mal
21:48davon aus
21:49jetzt,
21:49Michigan
21:49dabei.
21:50Absolut.
21:50Und da gibt es
21:51einen sehr
21:51jungen und
21:52liberalen
21:53Kandidaten,
21:53er heißt
21:54Abdul El-Sayed
21:55und du
21:56hast ja
22:01nicht,
22:02aber es ist
22:03nicht sicher.
22:03Haben wir doch
22:04nicht so gut
22:04miteinander
22:04gesprochen.
22:05Das Wort
22:05liberal würde
22:06auf das
22:07amerikanische
22:07liberal,
22:08er ist
22:08links,
22:09er ist
22:09sehr,
22:10sehr links,
22:11er gehört
22:12zwar nicht
22:12zu den
22:12demokratischen
22:13Sozialisten
22:14offiziell,
22:14aber steht
22:15absolut am
22:16linken
22:16Rand der
22:17demokratischen
22:18Partei.
22:19Darf ich da
22:20ganz kurz
22:21einhaken,
22:21weil ich
22:21habe aus
22:22einem ganz
22:22gewissen
22:22Grund
22:23liberal
22:23gesagt und
22:24nicht links,
22:25weil wir,
22:25und vielleicht
22:26müssen wir das
22:26mal ganz
22:26kurz
22:27erklären,
22:27wir bekommen
22:28in den
22:28Kommentaren
22:28immer wieder,
22:29wenn wir
22:29von linken
22:31Kommentare,
22:32das wären ja
22:32gar keine
22:32linken,
22:33für europäische
22:34Verhältnisse
22:34wären die
22:35ja gar
22:35nicht links
22:35und vielleicht
22:36sollte man
22:36das auch
22:36mal klarstellen,
22:37wir reden
22:37hier von
22:38amerikanischen
22:38Verhältnissen,
22:39wir sprechen
22:39hier nicht
22:40von der
22:40SPÖ,
22:41wir auch
22:41nicht von
22:41der SPD.
22:42Der wäre
22:43auch links
22:43für die
22:45SPÖ,
22:45okay,
22:45na gut,
22:46dann ist
22:46es vielleicht
22:46mal was
22:46anderes,
22:47aber wir
22:47haben
22:47letztens
22:47über
22:48AOC
22:48gesprochen und
22:49da kam
22:49dieser
22:49Vorwurf
22:50immer wieder,
22:51also wir
22:51reden
22:51hier von
22:52amerikanischen
22:52Verhältnissen,
22:53das ist
22:53einfach eine
22:53andere Form
22:54von Politik
22:54auch.
22:55Ja,
22:56also er ist
22:56für amerikanische
22:58Verhältnisse
22:58steht Abdul
22:59Al-Sayed
23:00sehr,
23:00sehr,
23:01sehr weit
23:01links,
23:02er möchte,
23:03also er tritt
23:04für eine
23:05absolute
23:05allgemeine
23:07Gesundheitskrankenversicherung
23:08ein,
23:08die in den USA
23:09sowas
23:09umstritten
23:10ist,
23:10weil es
23:10das gesamte
23:11System
23:11umstürzen
23:12würde,
23:13er möchte
23:13einen relativ
23:14hohen
23:14Mindestlohn
23:15für die
23:15Rechte
23:15der
23:16Gewerkschaften
23:17und vor
23:17allem,
23:18und das
23:18ist halt
23:18auch
23:19hoch
23:19umstritten,
23:20er ist
23:20selbst
23:20arabischer
23:21Herkunft
23:22und ist
23:23ein ganz
23:23scharfer
23:24Kritiker
23:24Israels
23:25und der
23:25amerikanischen
23:26Unterstützung
23:26für Israel
23:28und während
23:29Michigan doch
23:30auch eine
23:30relativ
23:31große
23:32muslimische
23:34Bevölkerungsgruppe
23:34und Wählerschaft
23:35hat,
23:36ist das
23:36trotzdem
23:37möglicherweise,
23:38es war
23:38bei den
23:39Demokraten
23:41selbst
23:41noch
23:41mehrheitsfähig,
23:42obwohl er
23:43die
23:43Vorwahl
23:43nur sehr
23:44sehr knapp
23:44gewonnen hat
23:45gegen eine
23:46Rivalin,
23:47die wiederum
23:47sehr pro-israelisch
23:48ist,
23:49kann es gut
23:50sein,
23:50dass es
23:51dann
23:51unter
23:52soch sehr
23:53gemäßigteren
23:54Wählern der
23:55Mitte
23:55auch das
23:56nicht so gut
23:56ankommt.
23:57Sein
23:59Gegenkandidat,
23:59ein
23:59Republikaner,
24:00Mike Rogers,
24:01ist an sich
24:02ein typischer
24:03Republikaner
24:03pro-Trump
24:04und alles,
24:05aber er
24:05versucht sich
24:05jetzt
24:06extrem
24:06von
24:07Trump
24:07zu
24:07distanzieren.
24:08Er sagt,
24:09er ist gegen den
24:09Handelskrieg mit
24:10Kanada,
24:11er ist gegen den
24:12Iran-Krieg,
24:13den richtigen
24:13Krieg und
24:14versucht sich so zu
24:15präsentieren,
24:16liebe Leute,
24:17ich bin ein ganz
24:17normaler,
24:19konservativer,
24:19verlässlicher
24:20Mann,
24:21der andere,
24:21dieser
24:21Al-Sayed,
24:22ist ein junger,
24:25radikaler
24:25Rebell,
24:26passt's auf,
24:27entscheidet euch
24:27bitte für die
24:28Sicherheit.
24:29Die Umfragen
24:31deuten hier noch
24:31auf keinen
24:32Umsturz hin,
24:33Al-Sayed liegt
24:333,5 Prozent
24:35ungefähr
24:35voraus,
24:36aber auch das
24:37ist noch nicht
24:38etwas,
24:38wo man sich
24:39ganz zurücklehnen
24:40kann und
24:41da manche
24:42sagen,
24:43das könnte noch
24:44im letzten
24:44Moment auch
24:45sehr wohl
24:45für die
24:47Demokraten
24:47schief gehen.
24:48Das wäre also
24:49dann ein
24:49Bundesstaat,
24:50der in
24:50demokratischer
24:51Hand war,
24:51der möglicherweise
24:52zu einem
24:52den sie dann
24:53verlieren
24:53würden und
24:54das wäre
24:54schon sehr
24:54schmerzhaft.
24:55Das kann man
24:56sich in der
24:56Situation
24:56nicht erlauben.
24:58Da gibt es
24:58einen zweiten
24:59blauen
25:00Bundesstaat,
25:00der rot
25:01werden könnte
25:01beziehungsweise
25:02wo es
25:02gefährlich
25:03werden könnte.
25:04Michigan ist
25:04ein
25:05Bundesstaat,
25:05wo der
25:06Senatssitz
25:06derzeit
25:07bei den
25:07Demokraten
25:07ist,
25:08den man
25:09möglicherweise
25:09verlieren
25:10könnte.
25:11Ja,
25:11das ist,
25:12die Gefahr
25:12besteht.
25:12Und das
25:13wäre höchstwahrscheinlich,
25:14wenn man den
25:14Senat erobern
25:15will,
25:15ziemlich bitter
25:16für die
25:16Demokraten.
25:17Das könnte
25:17die Wahl am
25:18Ende,
25:18die Mehrheit
25:19entscheiden.
25:19Dann gibt es
25:20noch Minnesota.
25:21Wie schaut es
25:22hier aus?
25:22Weil da gibt es
25:23ja einen
25:23kleinen
25:24Korruptionsskandal.
25:25Minnesota ist
25:26an sich
25:26ein Staat,
25:27der müsste
25:28so eindeutig
25:29glatt an die
25:30Demokraten
25:30gehen,
25:31da dürfte es
25:31gar keine
25:31Frage geben.
25:32Allerdings
25:33gab es
25:35einen
25:35großen
25:37Skandal
25:37rund um
25:38vor allem
25:39eine große
25:39somalische
25:40Bevölkerungsgruppe
25:41und da gab es
25:42den Skandal,
25:43dass die
25:43über
25:43verschiedene
25:45Sozialleistungen,
25:46die sie
25:47bekommen haben,
25:47wurden offenbar
25:49sehr,
25:49sehr große
25:49Summen,
25:50das geht
25:50auch in die
25:51hunderte
25:51Millionen,
25:52dürften da
25:53unterschlagen
25:53worden sein,
25:54unter den
25:55Augen des
25:56demokratischen
25:58Gouverneurs
25:59Tim Walz,
26:00der ja der
26:02Vizepräsidentschaftskandidat
26:03von Kamala
26:04Harris war und
26:05sich bei dieser
26:06Wahl nicht
26:06besonders gut
26:07geschlagen hat,
26:08angesichts
26:08dieses Skandals
26:09auch entschieden
26:10hat, dass er
26:10nicht wieder
26:11antritt.
26:12Und die
26:15demokratische
26:15Kandidatin,
26:16Senatskandidatin
26:18ist seine
26:19ehemalige
26:20Stellvertreterin
26:21Peggy
26:21Fleinigan
26:22und sie
26:23tritt gegen
26:23eine
26:23relativ
26:25attraktive
26:27Republikanerin
26:28Michelle
26:29Topf
26:29der Feuer
26:29an
26:31und die
26:32Umfragen
26:33sagen zwar
26:34haben halt
26:34die
26:35Demokratien
26:35zwar
26:35eindeutig
26:36schon
26:36immer noch
26:37voran
26:38mit
26:38über
26:38vier
26:39Prozent
26:39aber
26:40auch
26:40da
26:41hat man
26:41das
26:42Gefühl
26:42naja
26:42es
26:43könnte
26:43wenn
26:44wirklich
26:44einmal
26:44die
26:45Sonne
26:45wirklich
26:46für
26:46die
26:46Republikaner
26:47an
26:47diesem
26:47Dienstag
26:48scheint
26:48könnte
26:49auch
26:49das
26:49möglicherweise
26:50schief
26:50gehen
26:50ich erwarte
26:51es
26:51nicht
26:52aber
26:52die
26:52Demokraten
26:53müssen
26:53sich
26:53dort
26:54mehr
26:54anstrengen
26:54müssen
26:55mehr
26:55Geld
26:55hineinstecken
26:56und haben
26:57ein bisschen
26:57mehr
26:59Zittern
26:59als
27:00man es
27:01in Minnesota
27:02sonst erwarten
27:03würde
27:03das
27:04ist
27:04einfach
27:05unangenehm
27:06für die
27:06Demokraten
27:07hier
27:07quasi
27:07noch
27:07einen
27:07Bundesstaat
27:08zu
27:08haben
27:08den man
27:08eigentlich
27:09gerechnet
27:10hat
27:10der
27:10jetzt
27:11zumindest
27:12keine
27:12sichere
27:12Bank
27:12mehr
27:13ist
27:14gut
27:14jetzt
27:15gibt es
27:15noch
27:15einen
27:16Elefanten
27:17im
27:17Raum
27:17und
27:17der
27:17heißt
27:18natürlich
27:18Donald
27:18Trump
27:19und
27:19da
27:20ist
27:20jetzt
27:20die
27:20Frage
27:20wie
27:20sich
27:20der
27:21im
27:21Wahlkampf
27:21verhält
27:21und ob
27:22er
27:22den
27:22Republikanern
27:23derzeit
27:24nützt
27:24oder
27:24schadet
27:25wir
27:25haben
27:25in der
27:25Vergangenheit
27:26darüber
27:26gesprochen
27:33in diesem
27:33Wahlkampf
27:34zu versuchen
27:34den
27:35Präsidenten
27:35zu
27:35verstecken
27:36mehr
27:36oder
27:36weniger
27:36das
27:37ist
27:37ja
27:37ein
27:37gängiger
27:38Prozess
27:38jetzt
27:39sagt
27:39aber
27:39Donald
27:40Trump
27:40relativ
27:41offensichtlich
27:41naja
27:42bei dieser
27:42Wahl
27:42geht es
27:42auch
27:43um
27:43mich
27:43natürlich
27:43stehe
27:44ich
27:44im
27:44Mittelpunkt
27:44wie
27:45verhält
27:45er
27:45sich
27:45denn
27:45jetzt
27:45also
27:47Donald
27:47Trump
27:47wenn er
27:49den
27:50Empfehlungen
27:51von
27:52republikanischen
27:52Beratern
27:53und auch
27:54vielen
27:54der
27:55Kandidaten
27:56in
27:56schwierigen
27:57Rennen
27:58folgen
27:58würde
27:59dann würde
27:59er
27:59sich
27:59sehr
28:00zurückhalten
28:00aber
28:02das
28:02kann
28:02er
28:02nicht
28:02das
28:03widerspricht
28:04absolut
28:04seiner
28:05ganzen
28:05Persönlichkeit
28:06stattdessen
28:07hat er
28:07das
28:07Gegenteil
28:08gemacht
28:08er hat
28:08sich
28:08in den
28:08Mittelpunkt
28:09gestellt
28:09und bei
28:10diesem
28:10Mini
28:11Parteitag
28:12der
28:12in
28:13Texas
28:14stattgefunden
28:14hat
28:15hat er
28:15ja
28:15gesagt
28:16liebe
28:16Wähler
28:17stellt
28:17euch
28:18vor
28:18ich
28:19stehe
28:19auf
28:19dem
28:19Stimmzettel
28:20das
28:21ist
28:21jetzt
28:21für
28:22viele
28:22der
28:22Kandidaten
28:23in
28:24den
28:24umstrittenen
28:25Rennen
28:26so
28:27zum Beispiel
28:27für
28:28Mike
28:28Rogers
28:28in
28:29Michigan
28:30auch
28:31für
28:31Susan
28:31Collins
28:32in
28:32Maine
28:32wobei
28:33die
28:33versucht
28:34das
28:34absolut
28:34abzustreifen
28:35und
28:35sagen
28:35ich habe
28:36mit
28:36Trump
28:36nie
28:36was
28:36zu tun
28:37gehabt
28:38ich
28:39kenne
28:39den
28:39Herrn
28:39nicht
28:40einmal
28:40so
28:40ungefähr
28:40würde
28:41sie
28:41argumentieren
28:42ist das
28:43alles
28:43sehr
28:43peinlich
28:44der
28:44einzige
28:44der
28:44sich
28:44von
28:45Trump
28:45gerne
28:45umarmen
28:46lässt
28:46ist
28:46Paxton
28:47in
28:47Texas
28:48weil
28:48der
28:49kann
28:49sich
28:49eh
28:49nicht
28:50lösen
28:50der
28:50ist
28:50so
28:51sehr
28:51ein
28:52Trumpianer
28:53mit
28:53der
28:53gleichen
28:53brutalen
28:54Sprache
28:55also
28:55der
28:56hätte
28:57gar
28:57keine
28:57Chance
28:57wenn
28:58es
28:58nicht
28:58gelingt
28:59da
28:59eine
28:59republikanische
29:01Basis
29:01zu
29:02mobilisieren
29:04aber
29:04grundsätzlich
29:05wäre es
29:06für die
29:06Demokraten
29:07von Vorteil
29:08wenn
29:08Trump
29:09sich
29:09zurücknehmen
29:09würde
29:10so wie
29:11das
29:11zum Beispiel
29:11auch
29:13andere
29:14demokratische
29:14Präsidenten
29:15Obama
29:15in einer
29:16Zwischenwahl
29:16gemacht hat
29:17als er
29:17gewusst hat
29:18dass er
29:18sehr
29:18unpopulär
29:19ist
29:20da hat er
29:20wenig
29:20sich
29:21in gewisse
29:22Wahlkämpfe
29:23hineingebracht
29:23bei
29:25Trump
29:26funktioniert
29:26das
29:27nicht
29:27er ist
29:28ständig
29:28unterwegs
29:29er sorgt
29:29ständig
29:30für
29:30Schlagzeilen
29:31er
29:31versucht
29:32jetzt
29:32mit dem
29:33Diesel
29:33Deal
29:34mit
29:34Putin
29:35wo er
29:36sagt
29:36wir haben
29:36jetzt kriegen
29:39300.000
29:40Tonnen
29:40Diesel
29:41aus
29:42Russland
29:42womit er
29:43die eigenen
29:43Sanktionen
29:44untergräbt
29:45läuft
29:46damit
29:46jetzt
29:46herum
29:46verspricht
29:47es
29:47überall
29:48sagt
29:48das
29:48wird
29:48den
29:49Dieselpreis
29:49der
29:50sehr
29:51hoch
29:52ist
29:52das
29:52wird
29:52es
29:52wieder
29:53hinunter
29:53bringen
29:53ist
29:54bisher
29:54nicht
29:54passiert
29:55glaubt
29:55auch
29:55niemand
29:56dass
29:56es
29:56geschieht
29:56aber
29:57wie man
29:58sagen
29:58kann
29:58Trump
29:58kann
29:59nicht
29:59die
29:59Klappe
29:59halten
30:00er
30:00ist
30:00ständig
30:01präsent
30:01dadurch
30:02wird
30:02die
30:02Wahl
30:03vielmehr
30:04wieder
30:04eine
30:04über
30:05ihn
30:05und
30:06deshalb
30:06glaube
30:07ich
30:07auch
30:07dass
30:08die
30:08Hoffnung
30:08der
30:08Republikaner
30:09naja
30:09das
30:09könnte
30:10sich
30:10aufgrund
30:11dieser
30:11verschiedenen
30:12Einzelrennen
30:12doch
30:13anders
30:13ausgehen
30:14die
30:15wird
30:15dadurch
30:15sehr
30:17viel
30:17schwerer
30:18weil
30:18wenn man
30:18dann
30:19zur
30:19Wahl
30:19schreitet
30:20und
30:20welches
30:20Gesicht
30:21hat man
30:21dann
30:21im
30:22Kopf
30:22naja
30:23es
30:23ist
30:23dann
30:23die
30:24orangen
30:26Farbe
30:26von
30:27den
30:28Haaren
30:28von
30:28Donald
30:29Trump
30:29und
30:30weniger
30:31dann
30:31der
30:31einzelne
30:32regionale
30:33lokale
30:33Kandidat
30:34du hast
30:35gerade in
30:35deiner
30:35Antwort
30:35gesagt
30:35ich glaube
30:36du hast
30:36dich
30:36versprochen
30:36dass es
30:37gut wäre
30:37für die
30:38Demokraten
30:38wenn sich
30:38Trump
30:39zurückziehen
30:39würde
30:39ich glaube
30:40du meintest
30:40die
30:40Republikaner
30:41oder
30:41die
30:42Republikaner
30:43nur
30:43es
30:44wären
30:44die
30:44Republikaner
30:45und
30:45für die
30:45Demokraten
30:46die freuen
30:46sich
30:46jedes Mal
30:49wenn Trump
30:50mit neuen
30:50Schlagzeilen
30:51auftaucht
30:51Erik
30:52es ist
30:53nicht mehr weit
30:53bis zu den
30:54Midterms
30:55am 3.
30:55November
30:55wird sich
30:56die ganze
30:56Kiste
30:57entscheiden
30:57was
30:58glaubst du
30:59denn
30:59was ist
30:59denn so
30:59dein
31:00Tipp
31:00wie könnte
31:01es denn
31:01ausgehen
31:02wetten
31:02werden
31:02angenommen
31:03also
31:03die
31:03Demokraten
31:04werden
31:04sicher
31:05zulegen
31:05das ist
31:05gar
31:06keine
31:06Frage
31:06und
31:06ich glaube
31:07das
31:07Repräsentantenhaus
31:08da würde ich auch
31:10schon sehr sehr sicher
31:11darauf wetten
31:12und setzen
31:13dass das an die
31:14Demokraten geht
31:15wahrscheinlich mit einer
31:16signifikanten Mehrheit
31:18vielleicht 20 Sitze
31:19oder mehr
31:19also das ist schon
31:20da ist nicht sehr viel
31:22Überraschungen zu erwarten
31:23im Senat
31:25aufgrund dieser
31:25verschiedenen
31:26Einzelfaktoren
31:27die ich da auch gerade
31:28beschrieben habe
31:29ist es weniger sicher
31:30und jetzt schaue ich
31:31wieder auf die Seite
31:33von Nate Silver
31:34der steht
31:35beim Senat
31:36sagt er
31:36es ist eine
31:3773%ige Chance
31:38dass die
31:39Demokraten
31:40die Mehrheit
31:40haben werden
31:41das klingt
31:42sehr ordentlich
31:43aber vergessen wir
31:44nicht
31:44das war
31:45die Wahrscheinlichkeit
31:46die er im Jahr
31:472016
31:48auch Hillary Clinton
31:49gegeben hat
31:50dass sie
31:50Präsidentin
31:51wird
31:52und
31:52wie wir alle wissen
31:54die Sache
31:54ging anders aus
31:55und wenn man sich
31:57Wahrscheinlichkeiten
31:58anschaut
31:58naja
32:0173%
32:02klingt sehr sehr hoch
32:03aber 27%
32:04ist nicht unmöglich
32:06das heißt
32:07wenn ich
32:07ein bisschen
32:09Geld wetten würde
32:10dann würde ich
32:11sei es auf Polymarket
32:12oder sei es jetzt
32:13gleich mit dir
32:14dann würde ich
32:16dann würde ich
32:18sehr wohl
32:18auf eine
32:19demokratische Mehrheit
32:20auch im Senat
32:21setzen
32:21allerdings
32:22mein
32:24Haus
32:24meine
32:26Kinder
32:26mein Leben
32:28oder nicht einmal
32:29meine
32:29größteile
32:30meiner
32:31Altersvorsorge
32:32nein
32:32die würde ich
32:32jetzt auf diese
32:33Wette nicht
32:34setzen
32:34dazu ist mir
32:35diese Sache
32:35noch immer zu
32:36unsicher
32:36ich würde
32:37generell jedem
32:37empfehlen
32:38seine Altersvorsorge
32:39oder sein Haus
32:39oder schon gar nicht
32:40seine Kinder
32:40auf irgendwas
32:41zu wetten
32:41egal wie gut die
32:42Chancen wirklich
32:43stehen
32:43gut
32:43also es ist noch
32:44nichts entschieden
32:45wir werden sehen
32:46wie es ausgeht
32:46wir werden sicher
32:46auch davon
32:47nochmal miteinander
32:48sprechen
32:48auch
32:49in Detail
32:49über einzelne
32:50kleinere
32:51Dinge
32:51die da
32:51aufpoppen
32:52werden
32:52bis dahin
32:53vielen Dank
32:53Erik
32:53für deine
32:54Zeit
32:54heute
32:54alles Gute
32:54sehr gerne
32:55Daniel
32:55und wenn euch
32:56Thema des Tages
32:57gefallen hat
32:57abonniert den Kanal
32:58auf der Podcast
32:58Plattform
32:59eurer Wahl
32:59oder auch
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33:09bis zum nächsten Mal
33:09bis zum nächsten Mal
33:09bis zum nächsten Mal
33:12Vielen Dank.

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