- vor 18 Stunden
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SpaßTranskript
00:17Guten Morgen, Frau Stuller.
00:43Papa? Und? Wie geht das mit dem Zaunstreicher?
00:50Ja, ja. Ich würde auch nahe die Stocken an und sorge, dass ich später komme.
00:54Was ist mit deiner Praktikantin?
00:55Die hat sowieso einen Termin beim Bernd Stadler vom Landratsamt. Das ist ein Späßel vom Lauser König.
01:00Hätte der da was ein für sein, nicht?
01:02Naja, er möchte, dass sie schon langsam unter Dach und Fach kommt mit ihrem Psychologiediplom.
01:07Nicht, dass er noch ein paar Semester dranhängt und auch noch promoviert.
01:10Das könnte dem Lauser König doch eigentlich wurscht sein.
01:12Er hat ja das ganze Studium finanziert.
01:14Ah.
01:15Und jetzt möchte er halt, dass sie schön langsam auf eigenen Füßen steht.
01:18Verstehe. Ich pack's. Servus.
01:21Herr Stockler, was gibt's?
01:22Nein, hier bin's, der Menge.
01:24Grüß dich, Michi.
01:25Grüß dich, Corinna.
01:26Du, folgendes. Es ist schon wieder so weit.
01:28Die Leiche heißt Josef Stuller.
01:30Er ist der Besitzer vom Stuller Baumarkt und jetzt liegt er da schlagen in seiner Hauptfiliale.
01:35Ich hab Innendienst.
01:36Jesus, das hab ich grad vergessen, deine Praktikantin.
01:39Entschuldige, war ein reiner Reflex.
01:41Gut, jetzt hab ich noch eine kleine Frage.
01:43Wann gedenkst du deinem Innendienst heute anzutreten?
01:47Kannst du der Stockler gleich sagen, dass ich erst mittags komme?
01:49Ich hab auf dem Hof noch was zu erledigen.
01:51Also pfiff die.
01:53Ja, der Einsatzleiter ist informiert und die Leiche ist männlich.
01:55Bis später.
02:03Einwirkung eines scharfkantigen Gegenstandes auf die linke Schläfe mit Fraktur des Schläfenbands.
02:08Das ist momentan das, was ich zur Todesursache sagen kann.
02:11Können Sie auch was über den Zeitpunkt sagen?
02:13Zwischen 21 und 22 Uhr gestern Abend.
02:16Die Wahrheit, Frau Doktor, liegt vermutlich in der Mitte.
02:18Darauf, Herr Hartl, leg ich mich erst nach der Obduktion fest.
02:21Auf Wiederschauen, die Herren.
02:22Wiederschauen.
02:22Auf Wiedersehen.
02:24Wiederschauen, Frau Doktor.
02:25Also, gefunden hat ihn der Eicher Franz.
02:28Der Eicher Franz arbeitet hier und er sagt, er kommt in der Früh immer als Erster.
02:32Jetzt steht er dahin.
02:33Was mit den anderen Mitarbeitern?
02:35Na ja, Personal hier in Hamel und dann haben wir's heimgeschickt.
02:38Er bringt einen Platz zum Arbeiten.
02:39Oder, Willi?
02:41Wie ist dann das Nebermeicher?
02:44Das ist die Tochter vom Herrn Stuhle.
02:55Nein, du schnitt, was es nicht alles gibt.
02:59Morgen, Frau Stocke.
03:00Ah, Frau Kühn.
03:01Haben Sie nicht einen Termin im Landratsamt beim Herrn Bernstadler?
03:04Der ist ausgefallen.
03:07Ist der Herr Hofer gar nicht da?
03:09Der Herr Hofer?
03:10Der kommt heute ein bisschen später.
03:12Der, der, der hat's am Magen.
03:16Ach, der Arme.
03:18Mhm.
03:22Ich bin da nochmal weg.
03:24Ja, bis gleich.
03:27Das letzte Mal gesehen habe ich meinen Papa, meinen Vater, gestern Abend, wie ich heimgegangen bin.
03:35Und sind Sie hier weg?
03:37So viertel nach acht, wie alle eigentlich.
03:41Bis auf den Vater.
03:45Der ist immer länger da.
03:47Macht noch die Abrechnung von den Tageseinnahmen, bevor es dann zum Nachtresort bringt.
03:52Wo werden denn die Tageseinnahmen bis dahin aufbewahrt?
03:55Im Safe.
03:57Wer hat alles einen Schlüssel für den Safe?
04:00Ja.
04:01Nur mein Vater.
04:04Schlüssel brauchen wir den Korn.
04:11So was ausschaut, ist der Korngeld drin.
04:15Aber zur Bank kann er es noch nicht gebracht haben.
04:18Das macht er nämlich erst nach der Abrechnung.
04:20Die ist noch nicht fertig.
04:25Wie hoch waren denn die Tageseinnahmen gestern?
04:28Da müsste ich vorhin noch schauen.
04:30Bitte.
04:31Business mit den Zugängen.
04:32Wie ersperrt denn die Abhaft noch?
04:34Die Kundeneingänge.
04:36Ich und mein Vater nimmt einen Hintereingang.
04:38Und wer hat für diesen Hintereingang alles einen Schlüssel?
04:42Mein Vater halt und ich.
04:45Sonst keiner.
04:46Du müsstest etwas sagen.
04:47Sagen Sie, hat die Spusi zufällig einen Safe-Schlüssel bei Herrn Stuller gefunden?
04:52Ja.
04:53Einen ganzen Bund.
04:54Okay.
04:55Auto, Wohnung, Safe.
04:57Wieso?
04:58Fehlt was?
04:59Ein Haufen Geld.
05:0343.517,64 Euro.
05:06Ist das besonders viel?
05:08Am Wochenende ist mehr.
05:11Wir hatten von der Gewohnheit gewusst, dass Ihr Vater die Tageseinnahmen im Büro-Safe aufbewahrt.
05:17Eigentlich alle hier.
05:19Frau Stuller, hat Ihr Vater Feinde gehabt?
05:22Feinde?
05:23Das ist doch ein ziemliches Imperium, die ich Stuller merkte.
05:26Da gab es vielleicht Neider oder Konkurrenten.
05:29Na?
05:31Nein.
05:32Nein?
05:35Gab es vielleicht Angestellte, mit denen Ihr Vater Schwierigkeiten gehabt hat?
05:44Der Eicher, der Ihren Vater gefunden hat?
05:48Ja, aber der hat mein Material mitgehen lassen.
05:51Aber das ist schon Jahre her und mein Vater hat ein Auge zugedrückt, weil er schon so lange im Betrieb
05:55ist.
05:55Aha.
05:57Hat Ihr Vater außer Ihnen noch Angehörige gehabt?
05:59Meine Mutter ist schon länger tot und ich bin das einzige Kind.
06:03Ja, das ausschaut, wenn Sie den Betrieb wohl erben.
06:09Ja?
06:13So, Frau Stocke, Herr Ortmann, kommen Sie zurück rein.
06:18Die Herren sind nicht da?
06:20Der Herr Hansen und der Herr Hartl sind beim neuen Fall.
06:23Und der Herr Hofer?
06:25Der Herr Hofer, der kommt heute ein bisserl später.
06:29Magenzwicken.
06:29Aha, und was ist mit Frau Kühn, seiner Bräutekantin?
06:31Ja, die war schon da, dann habe ich gesagt, dass der Herr Hofer später kommt, dann ist sie wieder gegangen.
06:35Wohin?
06:37Das hat sie mir nicht gesagt.
06:40Na toll.
06:48Tag, Herr Eich.
06:50Hansen, mein Name, Kripo Rosenheim.
06:52Mein Kollege Herr Hartl, ähm, wir hätten da ein paar Fragen an Sie.
06:56Ja, uns das interessieren, wann Sie den Herrn Stuller das letzte Mal gesehen haben.
07:00Ja, bevor es den Kunden haben.
07:01Wieso?
07:04Ja, ähm, gestern Abend, äh, 20 Uhr, wie ich gegangen bin.
07:10Wo sind Sie da hingegangen?
07:11Heim?
07:12Kann das wer bezeugen?
07:14Ja, Frau vielleicht.
07:17Ja, theoretisch schon, aber ich war gestern bei der Gymnastik mit Rücken, immer dienstags.
07:23Kann also niemand bezeugen?
07:28Was hat sie Ihnen denn erzählt, des vollends Stuller?
07:33Weil ich mal was mitgehen habe lassen aus dem Baumarkt.
07:37Das ist Schnee von gestern.
07:38Wenn Sie wirklich einen suchen, mit dem sich der Stuller Ohr wegkackelt hat, dann hätte ich an Ihrer Stelle sowieso
07:43ganz woanders ansetzen.
07:44Ja, wir sind ganz Ohr.
07:46Ohlmüller.
07:48Erich.
07:49Ich glaube, gestern Mittag sind Sie hier rausgestanden und haben Sie wieder einmal gestritten.
07:52Zwingst was?
07:53Oh, es wird schon gegangen sein.
07:55Uns Geschäft.
07:56Wie hängen die beiden zusammen?
07:57Ja, dem Ohlmüller gehören die ganzen Profilbaumärkte.
08:00Die zwei sind Konkurrenten.
08:02Ja gut, Herr Eicher, das war's erstmal. Sie können weitermachen.
08:07Michi!
08:07Was ist?
08:08Willi, warte ein bisschen.
08:09Sagt der Spursi, Sie sollen sich alle Türen und Fenster noch einmal anschauen, ob es irgendwo Einbruchspuren gibt.
08:13Ja, ist recht. Braucht Sie sonst noch irgendwas?
08:16Ja, alles was in Geschäftsunterlagen zu finden ist.
08:18Also eine Liste der Mitarbeiter und Zulieferer, Geschäftspartner, Bankverbindungen, also eigentlich alles.
08:24Ja, ist recht.
08:25Willi!
08:25Michi!
08:27Und die Tatwaffe muss unbedingt gesucht werden, gell?
08:30Und beim Opfer zu Hause muss sich natürlich auch jemanden umsehen.
08:32Ja, das sehe ich ganz genauso.
08:35Willi, pass auf.
08:36Alles, wo irgendwo ein Mensch hindurch passt.
08:41Ja?
08:42Gut, ja, Ende, vierte Willi.
08:45Moment.
08:47Wo wollen Sie hin?
08:49Zu Frau Stuller.
08:50Meine Verlobte, sie hat vorhin angerufen und gesagt, was passiert ist.
08:54Papiere bitte.
08:59Danke.
09:00Danke.
09:01Gut, Herr Ulmüller.
09:03Gehen Sie bitte hinein, aber melden Sie sich umgehend bei einem der ermittelten Kommissare.
09:09Ja, Moment einmal.
09:11Stehen bleiben.
09:13Was machen Sie da?
09:15Ich?
09:16Ich brauche eine neue Stichsäge.
09:17Ah, ja.
09:18Was ist denn passiert?
09:20Name?
09:21Wie gesagt, ich wollte noch ganz kurz...
09:22Name?
09:24Habach Florian.
09:26Danke, Herr Habach Florian.
09:27Und jetzt hätte ich noch gern Ihre Papiere, bitte.
09:31Ach, und das heißt, dass jetzt keiner weiß, wo die Frau Kühn ist?
09:34Nein.
09:35Das darf doch mit wahr sein.
09:37Und was ist, wenn Sie Ihrem Onkel erzählt, dass der Herr Hofer einfach so, weil sie mir in den Kran
09:42passt, am Mittag kommt?
09:43Er ist krank.
09:44Ja, und?
09:46Muss sich halt jemand anderes um die Frau Kühn kümmern.
09:48Die kann man doch nicht einfach so sich selbst überlassen.
09:50Ich habe Sie schon auf Ihrem Handy angerufen.
09:53Ich hätte mich ja Ihrer angenommen.
09:54Aber es geht nur die Mobilbox an.
09:56Der Lauser König reißt mir den Kopf ab.
09:58Achtziger.
10:00Oh, Herr Doktor Lauser König.
10:03Ihre Nichte.
10:06Ja, die ist im Moment...
10:08Ja, da muss ich gerade einmal selber...
10:10Ja, die ist mit dem Kollegen Hofer unterwegs.
10:15Herr Hofer!
10:15Ja, das ist ein guter Mann.
10:17Ja.
10:18Ah, zurückrufen.
10:19Ja, werde ich ausrichten.
10:22Wiederhören.
10:23So, jetzt haben wir den Salat.
10:25Sie soll Ihren Onkel zurückrufen und kein Mensch weiß, wo sie steckt.
10:28Die taucht schon wieder auf.
10:29Ja, und dann?
10:30Dann wird sie Ihrem Onkel brühwarm erzählen, was hier für Zustände herrschen.
10:34...
11:03Was ist Gott, Herr Wofa?
11:04Grüß Gott, Frau Kühn. Haben Sie wieder einen Termin beim Herrn Bernstadtler?
11:08Der ist Gott sei Dank ausgefallen.
11:10Ach so?
11:11Da hätte ich doch nur wieder einen auf interessierte Psychologin machen müssen.
11:15Das ist mir ja spart geblieben.
11:18Und Sie?
11:19Äh, ja.
11:20Frau Stockel hat erzählt, Sie haben Probleme mit Ihrem Magen.
11:25Ja, ja, der ist übersäuert.
11:28Das ist quasi basisch im Ausgleich alkoholfrei.
11:32Ja, und streicheln tue ich eigentlich nur, damit ich abgelenkt werde von meinem Magen, damit ich ihn vergisse.
11:38Das klingt ja ganz nach selbstindizierter Verhaltenstherapie.
11:43Aber Autosuggestion kann durchaus helfen.
11:46Mhm.
11:49Vielleicht tut's Ihrem Magen ja auch ganz gut, wenn ich Ihnen ein bisschen zur Hand gehe.
11:55Ja.
11:59Schön haben Sie's hier.
12:02Ja.
12:07Herrschaft, ja?
12:09Erich Ohlmüller, grüß Gott.
12:11Grüß Gott.
12:11Ich habe vorhin einen Anruf von dem Herrn Hansen bekommen, dass ich mich hier melden soll.
12:15Ach so.
12:16Ja und, worum geht's?
12:17Ja, wissen Sie was?
12:19Fragen Sie doch am besten gleich selber.
12:21Herr Hansen?
12:22Der Herr Ohlmüller.
12:23Ah ja, Tag Herr Ohlmüller.
12:24Komm so bitte rein.
12:26Danke.
12:27Bitte.
12:27Danke, Frau Stucke.
12:29Bitte.
12:31Wahnsinn.
12:36Er mordet.
12:38Ja.
12:40Sie waren gestern in seiner Hauptfiliale.
12:45Ja.
12:46Ja.
12:47Laut Zeugen gab's nämlich einen Streit zwischen Ihnen und Herrn Stuller.
12:50Ach, Streit, nein.
12:53Wir wollen, Herr Philipp,
12:56beziehungsweise muss ich jetzt ja sagen,
12:57wir wollten fusionierende, Herr Stuller und ich,
13:01also unsere Baumärkte zusammenlegen.
13:03Ja.
13:04Da muss man sich natürlich über Modalitäten unterhalten.
13:08Ja, oder eben streiten.
13:09Jeder muss seinen Standpunkt klar machen
13:11und dass das nicht immer ganz harmonisch abläuft, ist ja wohl klar.
13:13Haben Sie den Herrn Stuller danach noch einmal gesehen oder gesprochen?
13:18Nein.
13:19Das war dann das letzte Mal.
13:22Wo waren Sie gestern Abend, Herr Ohlmüller?
13:24Ja.
13:26Wieso ich?
13:27Ja.
13:29Ich weiß wirklich nicht, was das soll,
13:30aber von mir aus, ich war zu Hause.
13:33Bist du dafür Zeugen?
13:34Nein, dafür gibt's keine Zeugen.
13:36Und ich finde das jetzt auch ziemlich daneben,
13:38dass Sie mich hier verdächtigen.
13:39Ich verliere schließlich nicht nur einen zukünftigen Geschäftspartner,
13:42sondern auch einen zukünftigen Verwandten.
13:49Der Thomas, mein Sohn, der ist mit seiner Tochter liiert.
13:53Mein Gott, das war mir Mädel.
13:54Die wollen heiraten.
13:56Ach so.
13:58Wie gut unser Mitgefühl haben Sie, Herr Ohlmüller.
14:00Ja, das ist sehr nett.
14:01Vielen Dank.
14:02Kann ich jetzt gehen?
14:03Ja, natürlich.
14:09Wiedersehen.
14:13Du, Frau Stockel.
14:14Du, Herr Hartl.
14:15Schau mal, dass du rauskriegst, wer den Stuller juristisch betreut hat.
14:19Wir wüssten gerne Bescheid über den aktuellen Stand
14:21der geplanten Fusion seiner Baumarktette mit der von Herrn Ohlmüller.
14:24Das wird erledigt.
14:26Danke.
14:28Also wirklich, dass Ihr Bruder ausgerechnet jetzt kränkeln muss,
14:32wo er eine Praktikantin zu betreuen hat.
14:34Äh, ja, das kann man sich halt oft nicht aussuchen, gell?
14:37Und sagen Sie, die Frau Kühn hat sich noch nicht wieder gemeldet?
14:40Nein.
14:41Wir fahren am besten mit meinem Wagen.
14:43Dann bin ich unabhängig und gleich wieder da, falls was ist.
14:46Ja, aber was soll andererseits schon sein?
14:48Sie ist ja eine erwachsene Frau.
14:49Ja, Wagenschlüssel.
14:52Wagenschlüssel.
14:59Könntest du ruhig ein bisschen dicker auftragen?
15:02Würde ich ja gern, aber die Dose ist leer.
15:06Hm, da ist auch was nichts mehr drin.
15:10Wo hat denn die Marie die anderen Töpfe?
15:21Grüß, die Brüderherz.
15:22Grüß, die Marie.
15:23Du, ich wollte dir was fragen.
15:25Kommst du vorwärts zum Zaunstreicher?
15:26Äh, ja.
15:28Was weiß, die Frau Kühn hilft mir.
15:30Wer hilft dir?
15:31Die Frau Kühn?
15:33Ja, ja.
15:34Na verreckt, wie sitzen die auf dem Hof?
15:36Darf ich mir?
15:37Ja, weil...
15:38Herr Hofer.
15:39Ich denke, Sie sind in Krankenstadt.
15:41Ja.
15:42Also, Sie beenden jetzt umgehend Ihre Streichaktion und kommen sofort zu mir ins Büro, ist das klar?
15:48Ja.
15:49Bis gleich.
15:50Bis gleich.
15:51Hm.
15:53Farbe ist leider aus.
15:54Hm.
16:01Okay, Michi, was soll denn das?
16:03Das sind die Unterlagen vom Stuhlerbaumarkt.
16:05Ja, dann stellst du doch bitte dahin, wo es hingehören.
16:07Aha, die stehen ja schon ganz richtig.
16:09Die sehen Sie sich bitte nochmal auf Besonderheiten durch.
16:11Aber dann stellst du doch dahin und nicht mitten auf den Tisch.
16:15Michi, wie schaut es denn aus mit Einbruchspuren?
16:17Ja, gar nichts, Schatz, mit Einbruchspuren.
16:19Entweder ist der Täter schon vor Ladenschluss hineingekommen, oder der Stuhler hat ihn gekannt
16:24und hat ihn selber neilufen.
16:25Mhm.
16:26Haben Sie inzwischen mit Stuhlers Anwalt gesprochen, wegen der geplanten Fusion mit Ohlmüller?
16:29Nein, wann denn?
16:31Ja, hab ich.
16:32Ja, und?
16:34Naja, laut Stuhlers Anwalt hätte es überhaupt keinen Sinn ergeben, weil nämlich an Stuhler
16:38seine Baumärkte dastehen wie er Ornser und der Ohlmüller rangiert unter ferner Liefen.
16:42Hat der Anwalt das überprüft, oder woher weiß der das so genau?
16:45Der Stuhler hat die Fusion erwogen und deswegen einen Anwalt zurate gezogen.
16:49Der wiederum hat die Unterlagen von beiden Baumärkten einem Wirtschaftsprüfer gegeben.
16:53Aber schau, Stockel, die Unterlagen, die täten uns jetzt recht interessiert.
16:57Schau, Hartl, was glaubst du, was da die ganze Zeit durchrattert?
17:02Mit den besten Grüßen von der Anwaltskanzlei Biederstedt.
17:07Danke, Frau Stockel, gute Arbeit.
17:09Super.
17:20Okay, der Ohlmüller hat ja immer ein Drittel vom Umsatz von Stuhler.
17:23Also eine Fusion würde eigentlich nur für Ohlmüller Sinn machen.
17:26Er würde nicht mehr unter der übermächtigen Konkurrenz leiden
17:29und könnte auch noch am Erfolg von Stuhler partizipieren.
17:32Wenn sich der Stuhler auf eine Fusion einlassen hätte.
17:36Aber vielleicht hätte er ja wegen der familiären Bande.
17:39Oder diese Bande sind überhaupt erst geknüpft worden, um eine Fusion zu erleichtern.
17:44Keine Liebesheirat, mehr so eine Zwick-Ehe.
17:48Warum habe ich das Gefühl, wir sollten uns nochmal mit Julia Stuhler unterhalten?
17:53Komm, ich bring dich heim.
17:59Danke, aber ich möchte allein sein.
18:02Über ein paar Sachen nachdenken.
18:04Was will man denn?
18:11Frau Stuhler, wir hätten da noch ein paar Fragen an Sie, wenn Sie kurz mitkommen möchten.
18:16Sie sind der Herr Ohlmüller Junior?
18:18Ja, warum?
18:19Sie möchten wir auch gerne sprechen, wenn Sie bitte dabei unterwarten.
18:24Herr Ohlmüller und Sie wollen heiraten?
18:27Ja.
18:28Und soll da die Hochzeit sein?
18:31Eigentlich noch in dem Jahr.
18:32Eigentlich?
18:34Mein Vater war nicht recht einverstanden, Herr Thomas.
18:37Und warum nicht?
18:40Hat Ihr Vater vielleicht gedacht, dass es der Herr Ohlmüller nicht so recht ernst meinen könnte mit Ihnen?
18:45Und dass er und sein Vater damit die Fusion von den Baumärkten vorantreiben wird?
18:52Genau das hat er gedacht.
18:55Aber das ist Schmarrn.
18:56Das war sowas wie ein Wahn von ihm.
18:58Sie sind also überzeugt davon, dass Sie verlobt, dass Sie aus Liebe heiraten wollen?
19:02Ja.
19:06Es gibt sogar einen Beweis für seine Liebe.
19:09Er wollte mich nämlich trotzdem heiraten.
19:11Trotz was?
19:12Trotz, dass mein Vater mich enterben wollte, wenn ich Ja sag.
19:17Ähm, gehen Sie doch schon ins Beruf heraus.
19:20Ich muss einmal kurz zum Herrn Achtsieger.
19:22Weil Sie auch noch einen blau gemacht haben.
19:24Ich habe doch noch einen blau gemacht.
19:25Aber Sie haben dann Fleck.
19:27Gernst du?
19:28Ja.
19:30So, bitte.
19:33Sie auch.
19:34Oh ja.
19:34Darf ich?
19:35Wahrscheinlich.
19:38So.
19:39Danke.
19:48Auch wenn Sie das ehrlich gesagt nichts angeht, aber meine Gefühle für Julia sind aufrichtig.
19:53Was wollen Sie denn eigentlich?
19:54Ein Kaltramp zwischen uns?
19:56Wir sondieren bloß Motive, Herr Ohlmüller.
19:58Mit der Androhung, Herrn Stullers seine Tochter zu enterben, falls sie sie heiratet, würde ihre Verlobte ihre ganze Mitgift verlieren.
20:04So etwas könnte ein Motiv sein.
20:05Was tut mich denn die Mitgift? Mir geht es ums Mädel. Außerdem hat mein Vater selber mehrere Baumärkte.
20:12Ich habe aber nicht zu Gott lacht. Deswegen wollte er die Fusionen am Stuller.
20:15Und das wollte er Stuller ganz offenbar nicht.
20:17Ach, und deswegen machen wir es einen auf einheiraten, oder was?
20:21Zum Beispiel.
20:22Wie hätte es funktionieren sollen, wenn der Stuller die Julia enterbt hat?
20:25Dazu ist er jetzt nicht mehr in der Lage.
20:28Ach, dann habe ich ihn also umgebracht.
20:31Echt toll, wie Sie das alles so hindrehen, wie Sie es brauchen.
20:35Herr Ohlmüller, wo waren Sie denn gestern zwischen 21 und 22, oder?
20:39Bis um halb neun mit meinem Vater gearbeitet.
20:42Wir haben spät noch eine Lieferung Bauholz gekriegt.
20:44Ach, und dann bin ich heim zum Duschen.
20:46Duschen?
20:46Mhm.
20:47Wohnen Sie alleine?
20:48Noch?
20:51Wir wollen nach der Hochzeit zusammenziehen.
20:54Also, keine Zeugen.
20:55Nein, Verfluch.
20:56Ja, gut, das war's für einen Augenblick.
20:58Sie können sich jetzt wieder um Ihre Verlobte kümmern.
21:04Ich bin echt arschgeil.
21:09Was denken Sie?
21:11Schwer zu sagen.
21:12Ich gebe ihm seine Gefühle echt zu.
21:14Vielleicht wurde er sogar von seinem Vater zur Hochzeit gedrängt.
21:18Das ist ihm seine Rechnung aber nicht aufgenommen.
21:20Insofern hat der Vater auch ein Motiv, um nachzuhelfen.
21:22Den sollten wir uns unbedingt noch mal vornehmen.
21:24Das Fräulein Stulle müssen wir auch auf unsere Rechnung behalten.
21:27Sie kann jetzt Ihren Liebling Liebling heiraten, ohne dass er aufs Erbe verzichten muss.
21:33Ich habe leider aber nicht wissen können, dass die Frau Kühn mir einen Krankenbesuch abstattet.
21:37Einen Krankenbesuch?
21:38Jetzt hören Sie mir doch auf.
21:40Nicht nur, dass die Frau Kühn jetzt weiß, dass Sie Ihre Krankheit nur vorgetäuscht haben, damit Sie Ihren Zaun streichen
21:44können.
21:44Nein, Sie haben Sie auch gleich noch mit einspannen müssen.
21:47Ich habe nichts vorgetäuscht.
21:48Mir war wirklich fly im Magen.
21:49Außerdem hat die Frau Kühn ja den Himmel von selber angeboten.
21:52Glauben Sie denn, dass Sie uns alle für dumm verkaufen können, inklusive Dr. Lauser König,
21:56dem diese Geschichte übrigens unter Garantie zu hohen kommt?
21:59Na, was soll ich Ihnen schon groß erzählen?
22:01Ich habe der Frau Kühn alles plausibel erklärt.
22:03Ja, was glauben Sie denn, wie der Dr. Lauser König auf diese Vorfälle reagieren wird?
22:07Dann werden Sie bald mehr als genug Zeit haben, um Ihre Zäune zu streichen.
22:11Also, morgen hat die Frau Kühn ihren letzten Tag hier bei uns.
22:15Und wenn Sie ihr nur den geringsten Anlass geben, sich nochmal über Sie wundern zu müssen,
22:19dann rumpeln wir zwar zusammen und zwar gewaltig.
22:22Haben wir uns?
22:23Ja.
22:24Ach ja, richten Sie der Frau Kühn aus.
22:27Ihr Onkel erwartet Ihren Rückruf.
22:29Machen wir.
22:30Was hat der?
22:31Ein Zaunstricher?
22:33Ja.
22:35So ist er, unser Herr Hofer, gell?
22:38Der ist der Mann sterbenskrank und wickelt immer noch mal einen Abend.
22:42Vielleicht hat er sich auch einfach nur mal eine Auszeit genommen.
22:51Komm mal, Herr Stockler.
22:52Komm mal, Herr Hofer.
22:54Vielleicht können Sie so in Ihren Onkel anrufen.
22:56Was will er denn schon wieder?
22:59Das weiß ich nicht.
23:01Am besten Sie fragen ihn selber.
23:07Ja, hallo, Onkel Dietmar-Sophie hier.
23:09Du weißt, wie wir sprechen?
23:11Nein, habe ich nicht vergessen.
23:13Ja, das Handy ist jetzt an.
23:16Tschüss.
23:18Frau Dr. Eckstein.
23:20Nein, der ist nicht da.
23:22Nein, der ist auch nicht da.
23:24Der Herr Hofer wäre da.
23:25Soll ich ihn unterschicken?
23:27Gut, ist recht.
23:28Danke, wiederhören.
23:29Der Bericht von der Frau Dr. Eckstein wäre jetzt fertig.
23:32Danke, Frau Stockl.
23:34Haben Sie eigentlich unsere Pathologin schon kennengelernt?
23:36Um ehrlich zu sein, habe ich das bis jetzt vermieden.
23:41Die Schläfenbeinfraktur als Todesursache,
23:44die ich Ihren Kollegen bereits nannte, hat sich bestätigt.
23:48Ebenso der Todeszeitpunkt auf ziemlich genau 21.30 Uhr präzisiert.
23:52Kann man Rückschlüsse auf die Tatlöffel ziehen?
23:54Nur, dass sie scharfkantig war.
23:56Bezüglich des Materials leider Fehlanzeige.
23:58Ich konnte keine Anhaftung in der Wunde des Toten feststellen.
24:03Was auch bemerkenswert ist.
24:06Hier der ausführliche Bericht.
24:08Danke, Frau Dr.
24:09Sie sehen etwas bleich aus, Frau Kühn.
24:13Hoffentlich nicht ganz so bleich wie Ihre Klienten hier.
24:17Gewissermaßen hat der Psychologen mit uns Gerichtsmedizinern
24:21durchaus was gemeint.
24:24Beide werfen wir Blicke in die Menschen hinein.
24:27Ja.
24:28Nur, dass ich vielleicht noch was bewirken kann.
24:31Stimmt.
24:33Wenn er bei mir landet, bei dem ist alles zu spät.
24:43Ja, Hansen, der Herr Ohlmüller ist wieder da.
24:46Der ist aber ziemlich sauer.
24:47Ja, der ist allerdings ziemlich sauer.
24:49Zum einen weiß ich nicht, was er soll,
24:50und zum anderen habe ich noch was anderes zu tun.
24:52Ah, ja.
24:54Trotzdem bräuchte ich nur Sie.
24:55Bitte?
24:57Danke, Frau Stocke.
25:05Was unterstellen Sie mir da eigentlich?
25:07Dass ich meinen Sohn zu der Ehe angestiftet habe,
25:09um mir einen geschäftlichen Vorteil zu verschaffen?
25:11Das ist keine Unterstellung.
25:12Ich frage Sie, ob es so war.
25:13Nein, so war es nicht.
25:15Was aber nicht heißen soll,
25:17dass Sie von der Beziehung nicht trotzdem profitieren wollen.
25:19Das wollte ich nicht.
25:21Und ich halte geschäftlich und privat auch schön auseinander.
25:24Und das würde ich auch nicht wollen,
25:25dass mein Sohn solche Opfer für mich bringt.
25:28Sie sehen seine Heirat mit Frau Stuller also als Opfer an?
25:31Nein.
25:32Nach der Drohung vom Herrn Stuller,
25:34dass er seine Tochter enterbt,
25:36wird das Opfer ja glatt umsonst gewesen.
25:38Und mit Herrn Stullers Tod wird diese Drohung hinfällig.
25:43Und über Ihren Sohn steht Ihnen der Weg
25:45zu den Stuller-Baumärkten nun weit offen?
25:47Bessere Fusion kann man sich eigentlich gar nicht vorstellen.
25:49Der Herr kommt nun mal, dann verhaften Sie mich halt.
25:50Das werden wir schon machen, wenn es soweit sein sollte.
25:53Aber im Moment haben wir keine weiteren Fragen.
25:55Sie können gehen.
25:59Wo ist Gott?
26:03Na, der auch, der Korngurden.
26:05Wir haben ihn mit seinem Motiv konfrontiert.
26:08Ich habe auf jeden Fall hier den Obduktionsbericht
26:09von der Frau Dr. Eckstein
26:10und den Michael losgeschickt,
26:12dass er wegen der Taubwaffe damit Druck macht.
26:14Super.
26:15Okay.
26:23Zwei Löffel Zucker, ein Löffel Sahne.
26:25So mögst du ihn im Kaffee.
26:26Aha.
26:27Kommt sofort.
26:32Danke.
26:34Frau Stockel, haben Sie schon einen Blick
26:36in die kleine Aktenkiste aus dem Stullermarkt geworfen?
26:38Selbstverständlich, Herr Hans.
26:39Und mir sind sogar zwei Sachen aufgefallen.
26:41Zum einen eine Abmahnung an einen Franz Eicher.
26:45Von wann?
26:46Vor einer knappen Woche.
26:47Der hat wieder was mitgehen lassen.
26:49Na ja, es fehlen einige Badarmaturen
26:50und der Stuller hat wohl den Eicher verdächtigt.
26:53Stell uns den Knaben doch einmal ein.
26:55Ja, das mache ich.
26:55Und das andere, das Ihnen aufgefallen ist?
26:57Ja, und das andere war bei den Kontoauszügen.
26:59Da taucht zweimal der Betrag 5000 Euro auf
27:02und das ist eine Überweisung an den Florian Happach.
27:05Nur den habe ich nirgends auf der Gehaltsliste entdeckt.
27:07Hm, ist vielleicht der Zulieferer.
27:09Da habe ich ihn auch nicht gefunden.
27:10Haben Sie schon eine Adresse oder Telefonnummer ausgesucht?
27:13Logisch, Herr Hansen.
27:14Der wohnt in Rosenheim.
27:15Nur die Telefonnummer, die ich habe,
27:16da ist er leider nicht erreichbar.
27:18An welche Bank ist die Überweisung gegangen?
27:20Die Onesbank, Herr Hofer.
27:22Da muss ich mich kurz telefonieren.
27:36Du, Willi, nimm mal her.
27:39Ja.
27:45Diese Wasserwacke, die hat da eine Duin und da eine Scharte.
27:50Okay, ja.
27:52Könnte es von einem Schlag in den Schädel kommen?
27:55Das sind wir da ausprobieren.
27:58Also, ich rufe die Uhr, gell?
27:59Danke, für die.
28:02Das war jetzt wieder Ihr Spätzl von der D&S-Bag, oder?
28:06Kurzer Dienstweg.
28:10Und was mit dem Bankgeheimnis?
28:12Da wird selbstverständlich ein höchstrichterlicher Beschluss nachgeliefert, ist doch klar.
28:18Der Herr Bernstadler hat jetzt Zeit für mich.
28:20Ihr Termin beim Landratsamt.
28:22Mhm.
28:23Da muss ich leider hin.
28:25Mein Onkel.
28:27Kein Problem.
28:28Bis morgen?
28:29Ja, bis morgen.
28:32Wiedersehen.
28:35Wisst ihr, von wem dieser Florian Happach sonst seine Überweisung bezieht?
28:40Nein, aber gleich.
28:41Vom Geschäftskonto vom Ohlmüller.
28:44Und zwar monatlich.
28:45Der arbeitet anscheinend in einem dieser Profilbaumärkte.
28:47Für die Konkurrenz?
28:48Mhm.
28:49Ist schon komisch.
28:50Was kriegt denn der Geld vom Stuller?
28:52Ja.
28:52Und so glatte Summen.
28:53Vielleicht hat der Happach irgendwas über den Stuller gewusst und ihn erpresst?
28:57Vielleicht liegt da ein Motiv.
28:59Mhm.
29:00Frau Stockel?
29:01Ja, ich hab schon verstanden.
29:03Herausfinden, in welcher Filiale er arbeitet, anrufen und herstellen.
29:07Bravo, Frau Stockel.
29:09Ja.
29:10Ja, herein.
29:12Grüß Gott.
29:13Sie haben noch ein paar Fragen an mich.
29:15Ja.
29:20Ja, Herr Eicher.
29:22Sie haben ja von Herrn Stuller diese Abmahnung hergekommen.
29:27Ja.
29:29Irrtümlicherweise.
29:30Ich hab nämlich nichts damit zu tun, dass diese Badarmaturen fehlen.
29:34Ich hab keine einzige von denen angehört.
29:36Dann hat's der Erdboden verschluckt.
29:40Ich geh ja davor aus, dass die einer von meinen Kollegen gekrampfelt hat.
29:44Bitte was?
29:46Na ja, wenn's halt einmal dir was zu Schulden kommen lässt, bist du auf ewig der Sonnenbock.
29:51Jedenfalls hat Herr Stuller nicht an Ihre Unschuld geglaubt.
29:54Und das haben Sie ihm übel genommen.
29:56Na, na, nix da.
29:59Das war ja sehr gutes Recht, dass er mich verdächtigt.
30:01Nach meiner Vorgeschicht.
30:04Aber er war sich halt letzten Endes doch nicht sicher.
30:06Und deswegen hat er mir ja auch nur eine Abmahnung erteilt und keine Kündigung.
30:09Also auch für eine Abmahnung braucht's Beweise.
30:12Raub und Diebstahl sind ein Hartl-Spezialgebiet.
30:14Wenn der so eine Mannschaft erstmal drauf ansetzt, dann gute Nacht.
30:16Dann wissen wir ziemlich schnell Bescheid, ob Sie was damit zu tun haben oder nicht.
30:23Also Gott, ich, ja, ich, ich hab da so ein paar Bartamateuren aus dem Baumarkt.
30:28An mich genommen, ich hab auch ein paar verscherbelt, aber der Stuller hat keinen Beweis gehabt gegen mich.
30:34Und deswegen gibt's für mich auch überhaupt keinen Grund, denn Herrn Stuller ist, ich hab mit seinem Tod nichts zum
30:38Tun.
30:44Entschuldigung, kleine Frage. Ist er?
30:47Wäre möglich.
30:48Haben Sie schon was erreicht in puncto Tatwaffe?
30:50Ich glaube ja.
30:52Wir haben nämlich eine Wasserwaage gefunden im Baumarkt, ganz heimlos im Regal drinnen.
30:56Aber genau an der Stelle, wo der Stuller gefunden worden ist, mit einer Dünn, also nicht der Stuller, die Wasserwaage.
31:04Und die ist jetzt bei der KTU.
31:06Super.
31:06Tage.
31:08Heute, Stepplen.
31:09Sagen Sie mal, Sie kennen die doch.
31:11Heute, vor dem Baumarkt, Hammach.
31:13Ja, nix falsch, Happach.
31:15Ja, eine Frau Stockl hat mich angerufen.
31:22Ja, es stimmt. Ich hab zweimal die Summe von den 5.000 Euro von Herrn Stuller erhalten.
31:27Aber ich hab ihn nicht erpresst.
31:29Wofür haben Sie das Geld bekommen?
31:33Für besondere Dienste.
31:36Welcher Art?
31:38Er wollte Informationen von mir haben und ich habe sie ihm besorgt.
31:41Was waren das denn für Informationen?
31:44Gewisse Betriebsinterne aus den Profilmärkten.
31:46Geht's vielleicht noch ein bisschen geheimnisvoller?
31:50Es geht um den jungen Herrn Ohlmüller.
31:52Ich sollte dafür Herrn Stuller die Augen offen halten.
31:55Ja?
31:57Wegen,
31:59wegen seinem Umgang mit Frauen.
32:03Thomas Ohlmüller, das selten was anbrennt.
32:05Auch in der Firma nicht.
32:08Da nutzt er ganz gerne mal seine Position als Geschäftsführer aus.
32:11Obwohl er eigentlich gar nichts macht in dieser Position.
32:13Außer Frauen an.
32:15Ja.
32:17Und über diese Eskapaden sollten Sie Herrn Stuller Auskünfte geben?
32:22Ja, ich hab das für ihn dokumentiert.
32:24Wie?
32:25Mit Fotos.
32:26Mehr oder weniger im Flagranti.
32:29Und diese Fotos haben Sie Herrn Stuller auch ausgehändigt?
32:32Zwei CDs, ja.
32:34Eine dritte wollte ich mir heute Morgen vorbeibringen.
32:37Ja, dafür hab ich die Überweisung erhalten.
32:40Herr Mohr.
32:44Sagen Sie,
32:45sind in Herrn Stullers Büro
32:47oder bei ihm zu Hause Foto-CDs gefunden worden?
32:50Nein.
32:50Nicht.
32:52Vielleicht waren Sie ja im Safe in seinem Büro.
32:55Der Täter hat's nicht genommen.
32:56Ja, kommt drauf an,
32:57worauf er es primär abgesehen hat.
32:58Auf das Geld oder auf die Fotos.
33:01Herr Habbach,
33:02würden Sie bitte einen Moment draußen Platz nehmen?
33:12Meine Leute haben bis jetzt nichts gefunden,
33:14was die Überfall- und Raubmordhypothese stützen täte.
33:16Keine vergleichbaren Fälle im Landkreis,
33:18keine Bundeswelt.
33:19Also, wenn es wirklich um die Fotos ging,
33:21dann kommen als Täter allerdings nicht viele in Frage.
33:24Thomas Ohlmüller und theoretisch auch sein Vater.
33:26Unter der Voraussetzung,
33:27dass die Julia Stuller die Fotos nicht kennt.
33:39Herr Habbach,
33:40hätten Sie noch Kopien der Fotos,
33:42die Sie für den Stuller gemacht haben?
33:43Ich hab die Originale,
33:45auf der Speicherkarte.
33:46Die hab ich noch nicht gelöscht.
33:46Dann wäre es nicht,
33:48wenn Sie die uns morgen vorbeibringen.
33:50Kein Problem.
33:52Kann ich dann gehen?
33:52Natürlich.
33:54Danke, wiedersehen.
33:57Aber jetzt Feierabend.
33:59Bis morgen.
34:00Bis morgen.
34:10Herr Rhein.
34:13Ach, Frau Altmann.
34:15Und?
34:17Haben wir Ruhe an der Front.
34:19Sieht ganz so aus.
34:20Gott sei Dank hat die Frau Kün ja heute ihren letzten Tag bei uns.
34:24Kann ja nicht mehr allzu viel schief gehen.
34:26Naja, das, was bisher schiefgegangen ist, reicht ja auch.
34:29Oh ja.
34:30Und ich fürchte,
34:32dass er schon alles weiß.
34:34Unser lauser König.
34:36Wieso das?
34:37Der hat heute in aller Herrguts früh angerufen.
34:39Angeblich wegen ganz was anderem.
34:41Aber seine Stimme.
34:43Ja?
34:43Da schwang was mit.
34:46Tu.
34:49Ah, kommt sie mal bitte.
34:50Ich habe etwas sehr Interessantes entdeckt.
34:54Das ist von der Speicherkarte vom Habach, seinem Fotoapparat.
35:01Das geht die ganze Zeit so.
35:03Ich habe schon fünf verschiedene Frauen gezählt.
35:05Das ist ein ordentlicher Verschleiß.
35:07Und ordentlich dokumentiert.
35:11Ja, bitte?
35:14Sie wollten mich sprechen?
35:16Ja, Frau Stühlein.
35:17Grüß Sie Gott.
35:36Ich komme gerade vom Herrn Kragermeier, unser Verdummzeichner.
35:40Der hätte jetzt Zeit, dass er Ihnen seine Arbeit erklärt.
35:44Super.
35:45Super.
35:45Ich passe gerade noch ein, bevor ich nach München muss.
35:47Schaut.
35:48Wo hast du noch gar keine Schießübungen gemacht?
35:51Wie war es nicht gestern beim Herrn Bernstadler?
35:53Auf dem Landratsamt.
35:55Das ist auch nicht das Richtige für mich.
35:57Eine kluge Entscheidung.
35:59Komm.
36:06Ich kenne die Fotos nicht.
36:10Ich habe nichts gewusst von diesen Frauen.
36:14Ihr Vater hat die Fotos in Auftritt gegeben.
36:16Vermutlich, um sie im Ernstfall von einer Heirat mit Thomas Ohlmüller abzubringen.
36:21Das ist im Glocken.
36:26Kann mir Ihnen irgendwie helfen?
36:30Jetzt weiß ich ja, wo es lang geht.
36:32Wenn Sie mich entschuldigen würden.
36:34Sie wissen ja, wo Sie mich finden.
36:35Natürlich.
36:38Wiedersehen.
36:40Wiederschauen.
36:46Mein Gott.
36:47Die Arme.
36:49Ich meine, der kann sich die Hochzeit jetzt auch abschminken.
36:52Ja.
36:53Und jetzt liegt auch ein Motiv vom Herrn Thomas Ohlmüller auf der Hand.
36:57Beziehungsweise auch das seines Vaters, weil mit der Fusion ist jetzt auch Sense.
37:02Eigentlich hätten Sie ja ein gemeinschaftliches Motiv.
37:04Stimmt.
37:07Herr Michi, was ist denn mit dir los?
37:10Ich habe so schlechte Nachrichten von der KTU.
37:13Die Wasserwacke könnte wirklich die Tatwaffe sein.
37:17Und die Kopfverletzungen würden so schön passen.
37:20Aber?
37:20Keine DNA-Spuren vom Opfer.
37:22Keine Fingerabdrücke vom Täter.
37:24Mhm.
37:25Umgekehrt steht auch im Bericht von Frau Dr. Eckstein, dass seine Wunde des Opfers keinerlei Anhaftung waren.
37:30Wenn die Wasserwacke Tatwaffe gewesen wäre, hätte es bestimmt Metallpartikel konnten.
37:34Ja.
37:35Es sei denn, in Hamburg hatte ich mal einen Fall, da war die Tatwaffe verpackt.
37:40Völkert.
37:42Herr Hansen, diese Wasserwaage, das ist die einzige, die nicht in so eine komische Folie eingewickelt gewesen ist.
37:48Nur, dass der Täter die eingeschweißte Waage genommen und zugeschlagen hat.
37:52Und dann hat er das Blut vom Opfer drauf gesehen, hat gemeint, dass er meine Fingerabdrücke drauf hat.
37:56Dann hat er die Folie entfernt und entsorgt.
37:57Also, suchen wir eine Folie.
37:59Tja.
38:04Keine Zeit.
38:10Dann werde ich mich mal noch vom Herrn Achtziger verabschieden gehen.
38:13Ist gut.
38:14Wenn wir Sie vermissen, dann können wir Sie jetzt zur Fahndung rausgeben.
38:17Na ja.
38:19Ich glaube, ich schenke es meinem Onkel.
38:21Als Beweis für mein erfolgreich bestandenes Praktikum hier.
38:25Das kann ich Ihnen auch attestieren.
38:27Na, attestieren Sie mal lieber das Gegenteil.
38:30Als Beleg dafür, dass ich für den Polizeidienst absolut nichts zauge.
38:34Hm, ja.
38:35Viel Glück, wenn Sie es Ihrem Onkel schonend beibringen.
38:38Danke.
38:40Und danke.
38:41Gerne.
38:42Für alles.
38:43Machen Sie es gut.
38:44Sie auch.
38:46Ach.
38:48Und falls Sie mal wieder einen Zaun streichen müssen, dann rufen Sie mich an.
38:52Ich komme gerne.
38:53Ich werde es mal merken.
38:59Herr Rhein.
39:01Ich wollte mich verabschieden.
39:05Und mich bedanken für Ihre freundliche Aufnahme hier im Haus.
39:09Ja, Frau Kühn.
39:10Verlassen Sie uns wieder.
39:12Ja, treffe mich zum Mittagessen mit meinem Onkel in München.
39:14Er möchte, dass ich ihm ausführlich Bericht erstatte, wie es mir hier gefallen hat.
39:19Aha.
39:20Ja, dann grüßen Sie ihn schön.
39:21Mach ich.
39:22Und alles Gute.
39:24Danke.
39:27Entschuldigung.
39:28Kein Problem.
39:32Onkel Dietmar?
39:34Ich bin schon unterwegs.
39:37Ja.
39:38Mach ich.
39:39Tschüss.
39:42Wenn man vom Teufel spricht.
39:46Wiedersehen.
39:47Ähm, Wiederschauen.
39:49Wiedersehen.
39:55Da kommt noch was.
40:12Sie haben Josef Stuller erschlagen.
40:18Ja.
40:23Warum?
40:24Der Stuller hat mich ja morgen angesprochen, als ich die Julia am Baumarkt abgeliefert habe.
40:28Dass er am Abend mal gern mit mir sprechen täte.
40:30Ist dabei um die Fotos gegangen, die er in Auftrag gegeben hat?
40:33Ja.
40:35Ich bin dann hin nach Geschäftsschluss.
40:37Und er hat mir direkt die Bilder unter die Nase gehalten und hat gesagt, wenn ich nicht freiwillig die Finger
40:41von Julia lasse, wird er ihr die Fotos zeigen.
40:43Und dann wäre es sowieso vorbei mit Heirat und Fusion.
40:46Ich habe ihm dann gesagt, dass er das nicht so ernst nehmen soll und dass ich mich nur noch ein
40:49bisschen amüsieren wollte vor der Ehe.
41:20Ich muss wieder aufziehen.
41:21Ja, Ufer.
41:25Danach haben Sie dann den Safe geöffnet und die Foto-CDs an sich genommen.
41:30Auch die Tagesernahmen, dass es nach einem Raubüberfall aussieht.
41:33Ja.
41:35Es soll aber nicht so weit kommen müssen, wenn der Stuller nicht so stur gewesen wäre.
41:38Ja, Herr Ohlmüller, Sie sind vorläufig festgenommen, wegen des dringenden Tatverdachts, Josef Stuller ermordet zu haben.
41:44Herr Mohr, abführen.
41:45Herr Ohlmüller, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
41:52Tja.
41:54Und wie ist das Donnerwetter vom Lauser König ausgehört?
41:57Herr Hofer, Sie nehmen wohl alles auf die leichte Schulter.
42:01Nicht alles.
42:03Aber die Frau Kühn, die war eigentlich doch ganz nett.
42:05Oh ja, das stimmt.
42:06Und da können Sie von Glück sagen.
42:08Ihr Onkel lässt Ihnen sogar seinen herzlichen Dank für Ihre professionelle und nette Betreuung ausrichten.
42:17Der scheint zu wissen, wovon er spricht.
42:19Ja.
42:20Der schon.
42:21Wie bitte.