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  • vor 19 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:14Das raucht aber, he? Hast du zweimal reingekriegt?
00:18Ja, morgen sind sie durch.
00:20Sepp, dein Bier?
00:42Na, hier lässt sich's aushalten.
00:44Schon?
00:46Na, Herr Rottmeier, haben Sie noch mal über mein Angebot nachgedacht?
00:49Nein.
00:51Wieso nicht, wenn ich fragen darf?
00:52Weil es ja nichts zum Nachdinger gibt.
00:54Entschuldigung, Frau Rottmeier, aber soviel ich weiß, gehört der Hof Ihrem Bruder.
00:57Der sagt ja, nein, nichts anderes.
01:05Wollen Sie es sich nicht doch noch einmal überlegen?
01:08Ich biete Ihnen für Ihren Hof immerhin das Doppelte des Verkehrswertes.
01:11Und wenn Sie das Zehnfache bitten?
01:13Jetzt halten Sie doch einfach mal den Mund.
01:15Ich leg noch mal 50.000 Euro drauf.
01:18Aber das ist mein allerletztes Angebot.
01:20Wenn's das war, dann können Sie ja gehen.
01:23Wie Sie wollen.
01:27Aber glauben Sie mir.
01:29Ich hab noch immer bekommen, was ich wollte.
01:31Jetzt schleiern Sie ja dann, bevor die Baitsewehr.
01:35Ich werde Mittel und Wege finden.
01:38Na, lassen Sie sich drauf.
01:50Das ist das Thema jetzt endgültig vom Tisch.
01:52Aber schon sowas vor.
02:02Morgen, Hartl.
02:04Hast du da geschlafen?
02:05Moin, freilich.
02:07Affe?
02:07Schon eingeschenkt?
02:09Schön.
02:11Da könnte ich mich dran gewöhnen.
02:13Wie lange ist denn der Bruder eigentlich noch?
02:15Auffahrtbildung?
02:16Zwei Wochen.
02:17Zwei Wochen.
02:17Was ist mit deiner Marion?
02:19Wenn die sich nicht rührt, dann bleibe ich halt da.
02:22Jetzt haben sie wohl doch alle Grundstücke beieinander.
02:26Scheinbar.
02:27Mich wundert das auch, weil es in der letzten Stadtratssitzung geheißen hat, dass es noch Schwierigkeiten
02:30gibt mit dem Rockmeiersepp.
02:32Angeblich will der Partou nicht verkaufen.
02:34Jetzt wohl doch.
02:35Da wird dem Wagner aber eine ganze Lawine vom Herzen gefallen sein.
02:38Welchem Wagner?
02:40Der Investor.
02:41Der soll sich ganz schön weit aus dem Fenster gehängt haben.
02:44Es heißt, wenn das Projekt scheitert, dann ist er pleite.
02:47Äh, muss kurz.
02:51Stockl, guten Morgen.
02:52Was gibt's denn?
02:53Was wohl?
02:54Was der Leuch?
02:56Ja, auf dem Schachtnerhof.
02:57Weißt du, wo der ist?
02:59Freilich weiß ich, wo der ist.
03:00Wie ist denn da umgekommen?
03:01Ja, der Schachtnerbauer.
03:03Der Ratmeiersepp.
03:04Wenn der Schachtnerbauer der Sepp Rottmeier ist, ja.
03:06Ja.
03:07Sag mal, was machen meine Kollegen?
03:09Der Lind und der Michi sind auf dem Weg.
03:12Servus, Hartl.
03:14Ja, für dich.
03:15Was ist denn los?
03:16Äh, das ausschaut ist der Ratmeiersepp, oder?
03:20Was?
03:20Um Gottes willen.
03:23Frau Rohloff, grüße Sie.
03:25Nein, der Herr Lind ist nicht da, der ist unterwegs.
03:28Probieren Sie es doch auf dem Handy.
03:30Aha.
03:32Ja, ein Plan.
03:35Ja, selbstverständlicher wie ein Fax.
03:37Ja.
03:49Morgen, Herr Mohr.
03:50Guten Morgen, Herr Lind.
03:51Guten Morgen, Kollege Hartl.
03:52Kollege Hartl vertritt den Herrn Hofer.
03:54Da kann er noch nicht da sein.
03:56Ja.
03:56Wollen Sie loslegen, oder sollen wir noch warten?
03:58Alle lieber loslegen.
03:59Gut, ich höre.
04:00Also, der Tote ist der Schachtnerbauer, 45 Jahre alt, ledig keine Kinder.
04:06So, das Ursache und Zeitpunkt erfahre ich von Frau Dr. Eckstein nehme ich an.
04:08Nein.
04:09Erfahren Sie nicht von der Frau Dr. Eckstein, weil die Frau Dr. Eckstein ist schon wieder weg.
04:13Aber Sie könnten mich auch fragen.
04:15Ja, dann war ich Sie.
04:16Ja, der Schachtnerbauer ist erstickt, weil ihn jemand in der Räucherkammer eingesperrt hat.
04:22Er schaut fürchterlich aus, wollen Sie sehen.
04:25Ja, vielleicht später.
04:26Wann ist er gestorben?
04:27Ja, die Räucherkammer ist noch ziemlich heiß, deswegen können wir genaueres als nach der Obduktion sagen.
04:32Wie?
04:33Na ja, das war Dr. Eckstein.
04:35Verstehe.
04:36Wer hat ihn gefunden?
04:38Seine Schwester.
04:39Die ist in der Früh zu der Räucherkammer gekommen und hat sie gesehen, dass eine Holzlatte unter der Klinke eingeklemmt
04:45war.
04:45Hat sie so denken, normalerweise ist ja keine Holzlatte unter der Klinke eingeklemmt.
04:49Ach so, da hat sie nachgesehen dann?
04:51Na, zuerst hat sie die Holzlatte weggetan, dann hat sie nachgeschaut und hat sie gesehen, jösser, sind meine Bruder.
04:56Ja, dann rede ich mal mit der Frau Schachtner.
04:57Herr Link.
04:58Ach, wer geht's?
04:59Rottmeier, mit der Frau Rottmeier.
05:01Warum hat die jetzt einen anderen Namen als ihr Bruder?
05:03Ja, freilich, sie ist Anna Mierl und er ist Sepp.
05:05Aber der Nachname ist der gleiche, also sogar dasselbe.
05:08Moment, Sie haben doch gerade gesagt, der Tote heißt Schachtner.
05:11Sein tut er der Schachtnerbauer, aber schreiben tut er sich Rottmeier.
05:15Das ist ganz einfach, Herr Kollege.
05:16Schachtner ist der Hofname und Rottmeier der Familienname.
05:19Also der Schachtnerbauer ist der Rottmeier Sepp.
05:22Genau.
05:24Ja.
05:28Grüß Gott.
05:29Grüß Gott.
05:29Grüß Gott.
05:30Herr Hartl ist mein Name.
05:32Wortkommission Grippe Rosenheim, das ist mein Kollege, der Herr Lindh.
05:35Grüß Gott.
05:36Unser Beileid.
05:38Ich kann mir vorstellen, dass es im Moment sehr schwer ist für Sie, aber wir müssten Ihnen trotzdem ein paar
05:42Fragen stellen. Glauben Sie, das geht?
05:44Freilich.
05:44Bitteschön.
05:49Ja, wann genau haben Sie Ihren Bruder gefunden?
05:53Ja, heute früh, kurz vor halb acht.
05:56Und dass er sich zufällig selbst in die Räucherkammer eingesperrt hat?
05:59Ja, aber wie soll denn der von innen außen eine Latte unter die Türklinke hingestellt haben?
06:06Ja.
06:07Ist Ihnen heute Morgen irgendwas Besonderes noch aufgefallen?
06:10Nein, nix.
06:11Vielleicht gestern Abend?
06:14Ich bin ja schon um neun ins Bett.
06:16Wann haben Sie Ihren Bruder das letzte Mal gesehen? Also, lebend, meine ich.
06:21Ja.
06:21Gestern, nach dem Abendessen, so um acht. Also dann haben wir ins Staat reingefahren.
06:26Aha, was wollt ihr denn da?
06:27Was ich nicht.
06:29Und wann ist er zurückgekommen?
06:32Keine Ahnung. Ich hab gesagt, ich bin ja schon um neun ins Bett.
06:36Sagen Sie, Frau Hartmeier, mit wem hat denn Ihr Bruder in der letzten Zeit einen Ärger gehabt?
06:42Mit einem Tuch halt?
06:43Mit einem wilden Tuch.
06:44Ja.
06:52Vier Kinderzimmer.
06:54Morgen, Frau Stock.
06:55Guten Morgen, Herr Achtziger.
06:57Sind die Heimkommissare nicht da?
06:59Ach, die sind am neuen Tatort. Den Schachtnerbauern haben sie umbracht.
07:03Schachtner? Ist das nicht der Bauer, der seinen Grund an den Freizeitpark verkauft hat?
07:07Ich weiß es nicht. Es tut mir wahnsinnig leid mit dem Geschirr.
07:09Na, kein Problem. Mach ich schon.
07:16Kripo Rosenheim, Achtziger Apparat Stockl, grüß Gott.
07:18Ah, Frau Rohloff. Ja, wie geht's Ihnen?
07:21Das höre ich gern. Was kann ich für Sie tun?
07:23Die Frau Stockl, die ist im Moment grad ... Fax.
07:27Ähm, die Frau Rohloff fragt, ob ihr Fax schon angekommen ist.
07:30Ist auf dem Schreibtisch.
07:31Ist angekommen. Jawohl, richtig ja.
07:34Wiederhören.
07:36Ein Grundriss.
07:39Oh, vier Kinderzimmer.
07:41Sehr erstaunlich.
07:43Ja, der wird wohl der Lind mit der Rohloff einziehen.
07:46Kann der sich sowas leisten?
07:48Nein.
07:49Nein.
07:50Aber die Freundin.
07:53Na ja.
07:55Und da war ja dann noch die Sache mit dem Wagner.
07:57Welcher Wagner?
07:58Ja, das ist der, der uns einen Hof kaufen wollte.
08:01Wegen dem Freizeitpark.
08:04Frau Rothmeier, in der Zeitung ist heute gestanden, dass Ihr Bruder den Hof schon verkauft hat.
08:13So ein Schmarrn.
08:15Der Sepp hat doch den Hof nie verkauft.
08:18Ja, was war jetzt mit dem Wagner?
08:20Ja, der war gestern bei uns.
08:22Und dann, ja, hat ihn der Sepp hochkant wieder rausgeschmissen.
08:26Dann war der so sauer und hat ihm Sepp gedroht, ja, er werde Mittel und Wege finden.
08:31Aha.
08:32Wissen Sie, wo wir den Herrn finden können?
08:35Schatz, da werde ich nirgend am Hotel wohnen.
08:38Gut.
08:41Ah ja, der Vollständigkeit halber, wer beerbt Ihren Bruder?
08:44Der Sepp hat den Hof von den Eltern geerbt und ich erbe mir jetzt vom Sepp.
08:50Was war jetzt mit dem Wilfried Duch?
08:52Duch, das ist der Nachbar von den zwei.
08:55Und der Rothmeier Sepp und der Duch Wilfried, die waren früher die besten Freunde.
08:58Bis vor 20 Jahren, der Duch am Rothmeier, die Freundin ausgespannt hat.
09:01Ah.
09:02Und dann auch noch geheiratet hat.
09:03Und seitdem hat der Duch Frau und Kinder während der Rothmeier mit seiner Schwester auf seinem Hof sitzt.
09:08Und seitdem herrscht Krieg zwischen den beiden?
09:10Kann man so sagen.
09:10Also keiner von den zwei hat eine Gelegenheit auslassen, dass am anderen eins reinwirkt.
09:14Ah.
09:14Ja.
09:15Woher wissen Sie das alles?
09:16Ich lebe seit 39 Jahren in Rosenheim.
09:19Sie amster.
09:20Mhm.
09:20Und Sie meinen, heute Nacht ist der Streit eskaliert?
09:22Kann sein.
09:23Aber ich glaube, diesen Wagen, da dürfen wir ja nicht außer Acht lassen.
09:26Ja.
09:26Wir fahren jetzt erst mal zum Duch.
09:27Herr Link.
09:28Ja.
09:29Jetzt könnten Sie nun schon den Rothmeier.
09:31Den Schachtner bauen.
09:32Ja.
09:33Mozen auf.
10:01Ja.
10:02Ja, doch.
10:03Ja.
10:04Jetzt geht's.
10:05Hartl.
10:07Kepo Rosenheim.
10:08Das ist mein Kollege, der Herr Lindh.
10:10So was passiert?
10:11Ja.
10:12Ihr Nachbar, der Sepp Rothmeier, ist letzte Nacht ermordet worden.
10:16Ah.
10:17Und was wollt's da von mir?
10:19Sie sind ja seit Jahren mit ihm verfeindet.
10:22Ach, so meinen er's.
10:23Dann seid's aber gescheit auf dem Holzweg.
10:25Ja, das werden wir ja sehen.
10:27Wo waren Sie letzte Nacht?
10:28Oh, schon im Bett.
10:30Kann das wir bezeugen, Herr Tuch?
10:32Logisch.
10:33Meine Frau.
10:34Wo finden wir Ihre Frau?
10:37Rosenheim.
10:38Beim Einkaufen.
10:40Da werden wir wohl wiederkommen müssen.
10:42Ja.
10:44Wie ist er denn?
10:46Ich mein, mit was ist er denn umgebracht worden?
10:48Das erzählen wir Ihnen das nächste Mal.
10:50So interessant ist es jetzt auch wieder nicht.
10:52Deswegen extra eine kleine Nummer kommen, weißt's.
10:54Aber wir kommen gern wieder.
10:56Sehr gut.
10:58Interessiert.
11:01Frau Rohloff, das Fax ist angekommen, ja.
11:06Ja, ich richt's ihm aus, dass er Sie zurückrufen soll.
11:10Gut, danke.
11:11Wiederhören.
11:13Die ruft jetzt schon zum zweiten Mal an.
11:16Stopp.
11:17Die zwei haben sich drei Wochen lang nicht gesehen.
11:20Sie ist in Hamburg, er ist in Rosenheim und vertritt den Herrn Hansen.
11:23Die Frau hat Sehnsucht.
11:25Ah.
11:32Deswegen hat sie ihm diesen Grundriss geschickt.
11:35Das ist eine Wohnung.
11:37Du kannst die ja verlaufen.
11:39Naja, wenn du heiraten möchtest und Kinder willst, dann brauchst du viel Platz.
11:44Wieviel Kinder wollen die nicht nach Hause?
11:45Die haben doch noch gar keine Kinder.
11:48Ach, Herr Lind.
11:49Das hat die Frau Rohloff gefaxt und Sie möchten Sie bitte umgehend zurückrufen.
11:53Ja, danke.
11:54Mach ich.
11:55Wollen Sie zusammen sind?
11:58Sag ich Ihnen, wenn Sie einen gewissen Wagner gefunden haben, der soll in irgendeinem Hotel
12:01in Rosenheim wohnen.
12:03Und wer soll das sein?
12:04Der von der Firma, die wohl den Freizeitpark bauen wollen.
12:07Aha.
12:07Und wie heißt die Firma?
12:09Investment Gert Holt Wagner.
12:11Ah ja.
12:13Michi, und du bringst den dann her, gell?
12:15Freilich.
12:16Stockel, könnt ihr vielleicht noch einen Kaffee haben?
12:19Den kriegt sie dann, wenn ich den Wagner gefunden habe.
12:22Und nachdem Sie Rottmeier´s Umfeld geprüft haben.
12:24Telefonate, Kontobewegung, das ganze Programm.
12:27Sonst noch was?
12:29Äh, nur der Kaffee.
12:30Das ist fast schon ein...
12:31Sehr, sehr nett von dir.
12:33Danke, Stockel.
12:33Danke.
12:39Hi.
12:40Ich bin's.
12:41Ja, mein Akku war leer.
12:43Ja, ich finde die Wohnung eigentlich ganz schön, aber...
12:47Meinst du nicht, dass sie ein bisschen zu groß ist für uns?
12:50Du sag mal, wollen wir nicht heute Abend in Ruhe darüber reden, weil ich...
12:54Ja, ich dich auch.
12:56Bis dann.
12:56Ciao.
13:12In einer halben Stunde gibt's was zum Essen.
13:14Warte mal, ich hab was mit dir zu bereden.
13:16Ja, was gibt's?
13:18Die Polizei war gerade da.
13:19Oh, ey.
13:19Bin ich wieder zu mir gefahren?
13:21Nein.
13:21Einen Sepp haben sie umgebracht.
13:25Einen Sepp?
13:27Warum das?
13:28Na, was weiß ich.
13:30Auf jeden Fall wollten sie wissen, wo ich in der Nacht war.
13:32Ich hab ihnen gesagt, natürlich daheim bei dir im Bett.
13:35Werst ja noch du bestätigen.
13:37Ja, aber das weißt du ja gar nicht.
13:39Ich will da nicht mit Neid sagen werden.
13:40Wir sind um 10 ins Bett gegangen und um 6 wieder aufgestanden.
13:43Und ich war die ganze Nacht neben dir gleich.
13:46Alles klar?
13:47Sag mal, hast du was zu tun damit?
13:49Geh.
13:49Du kennst mich doch.
13:51Eben.
13:51Drum.
13:56Es erstickt.
13:58Rauchvergiftung.
14:00Ganz wichtig war für uns der Todeszeitpunkt.
14:03Gegen Mitternacht.
14:03Plus Minus.
14:05Er hatte bei geschlossener Türen eine Überlebenschance von maximal einer halben Stunde.
14:09Dann ist er gegen 23.30 Uhr eingeschlossen worden.
14:12Hier.
14:14Er hat versucht, die Tür aufzubekommen.
14:16Keine Chance.
14:17Gibt es vielleicht irgendwelche Kampfschuren, Abwehr, Verletzungen oder sowas?
14:21Nein, ihr solltet nichts auf einen Kampf hin.
14:25Kleinen Moment.
14:28Eckstein?
14:30Hallo, du bist es.
14:32Du, äh, kleinen Moment.
14:35Ich glaube, wir haben dann alles besprochen.
14:37Ich lasse Ihnen meine Unterlagen dann zukommen.
14:39Ja.
14:39Wiedersehen.
14:40Wiederschauen.
14:45So.
14:46Jetzt bin ich ganz für dich da.
14:48Ja?
14:50Ach.
14:51Ich dachte, wir wollten mal für uns.
14:54Ich habe mich schon so auf das Wochenende gefreut.
14:59Dann melde dich das nächste Mal, wenn du wirklich Zeit hast.
15:05Ah ja, Berthold Wagner.
15:08Okay.
15:10Das ist mitgekommen, wie die Eckstein geredet hat am Telefon.
15:13Das war doch ein Flirt, oder?
15:14Herr Hartl, Sie sind ja fast so schlimm wie Frau Stockl.
15:16Redest du über mich?
15:18Du Stockl, hast du einen Wagner eigentlich schon gefunden?
15:21Selbstverständlich.
15:22Und der Michi ist auch schon unterwegs.
15:23Ach so, ähm, was ist mit Rottmanners Umfeld?
15:25Haben Sie das schon geprüft?
15:26Da bin ich gerade dabei.
15:28Und ich habe auch ein bisschen über die Investmentfirma von dem Wagner recherchiert.
15:32Aha.
15:32Mit welchem Ergebnis?
15:34In München zum Beispiel hat der Mieter aus einem Haus rausgeekelt, in dem er Strom
15:38und Wasser abgesteuert hat.
15:39Es haben auch schon mal ein paar Aschentonnen gebrannt.
15:41Nicht gerade die feine Art.
15:42Nein.
15:43Und es liegen auch einige Anzeigen wegen Nötigungen vor.
15:46Er soll zum Beispiel zu einem gesagt haben, der nicht verkaufen wollte, wenn Sie nicht
15:50unterschreiben, verhandle ich morgen mit Ihrer Witwe.
15:53Bloß, dass der leider, leider keine Zeugen gehabt hat.
15:56Und deshalb ging das Ganze mit dem Freispruch für Wagner aus?
15:58Ganz genau.
15:59Glaub nicht.
16:00Frau Ortmann.
16:01Hallo Frau Stockel.
16:02Ach, Christian.
16:03Könnte ich dich mal kurz sprechen?
16:06Ja, klar.
16:14Ich habe hier deinen Antrag für die Fahrt nach Hamburg und zurück.
16:18Ausgefüllt nach bestem Wissen und Gewissen.
16:20Ja, das mag schon sein.
16:21Aber für mich stellt sich die Frage, ob die Wochenend-Heimfahrt zur Lebensgefährtin
16:25eine Dienstreise darstellt.
16:26Denn genau auf dem Formlatt hast du es eingetragen.
16:29Ach so, tut mir leid, wusste ich nicht.
16:30Ja, dafür bin ich ja da.
16:31Also wenn du die Kosten überhaupt erstattet haben willst, dann musst du dieses Formular
16:35hier ausfüllen.
16:36Aber zuversichtlich bin ich nicht.
16:38Kein Problem, mache ich.
16:39Schön, aber beeil dich, denn ich kann das nur weiterreichen, wenn zumindest alles
16:43formal korrekt ist.
16:44Patricia.
16:47Vielleicht sollten wir mal miteinander reden, hm?
16:50Haben wir das nicht gerade?
16:52Komm, du weißt doch genau, was ich meine.
16:56Ich gebe zu, dass das damals mit uns nicht besonders glücklich gelaufen ist.
16:59Aber ich meine, wir sind erwachsene Menschen und können wir nicht normal miteinander umgehen?
17:03Tun wir das nicht?
17:05Nein, das tun wir nicht, das weißt du auch.
17:09Wollen wir vielleicht mal ein Glas Wein zusammen trinken?
17:11Heute Abend um sieben, Timeskill?
17:14Ich bin heute Abend schon verabredet, aber vielleicht ein andermal.
17:17Tschüss.
17:26Es kommt Frau Holzmann.
17:27Hallo, Herr Mohr.
17:30Herr Lindh.
17:32Der Herr Wagner wäre da.
17:34Ah ja, mit dem reden wir am besten im Vernehmungsraum.
17:36Herr Hartl?
17:39Hauptkommissar Lindh, mein Kollege Herr Hartl.
17:43Herr Wagner, Sie hatten gestern einen Streit mit Herrn Rottmeier.
17:48Ich hatte eine Geschäftsbesprechung mit ihm.
17:52Bei der Sie ihn gedroht haben.
17:54Er erzählt Ihnen so einen Blödsinn.
17:57Ach, Sie haben also nicht gedroht, dass Sie Mittel und Wege finden werden, ihn zum Verkauf zu zwingen?
18:01Was weiß ich.
18:03Was soll das Ganze überhaupt?
18:06Der Herr Rottmeier ist tot.
18:12Ermordet.
18:13Und Sie meinen jetzt, ich hätte ihn?
18:17Okay, vielleicht bin ich etwas laut geworden.
18:20Okay, nun, vielleicht legt man in so einer Situation auch nicht jedes Wort auf die Goldwaage.
18:24Aber ich bring doch niemanden um.
18:26Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht?
18:28Was wollen Sie damit sagen?
18:29Dass Sie hochgepokert haben.
18:35Dass Sie pleite sind, wenn der Rottmeier nicht verkauft.
18:38Weil dann alle Grundstücke, die Sie drumherum aufgekauft haben, keinen Wert mehr haben.
18:44Das ist so ein Blödsinn.
18:45Sie waren in der Vergangenheit nicht gerade zimperlich mit Leuten, die Ihnen Schwierigkeiten gemacht haben.
18:51Alles Unterstellungen.
18:52Und falsche Beschuldigungen.
18:54Das wurde mir von mehreren Gerichten bestätigt.
18:57Ich weiß.
18:58Da haben wohl die Zeugen gefehlt.
19:00Wo waren Sie letzte Nacht zwischen 23 und 0 Uhr?
19:03In meinem Hotel.
19:05Allein nehme ich an?
19:06Natürlich allein.
19:07Aber ich bin sicher, dass der Nachtportier meine Anwesenheit im Hotel bestätigen kann.
19:11Ich bin mir sicher, dass man an einem Nachtportier leicht ungesehen vorbeikommt, wenn man es drauf anlegt.
19:16Hören Sie, ich habe es nicht nötig, mich von Ihnen derart verdächtigen zu lassen.
19:20Wenn Sie nicht mehr haben, dann werde ich jetzt gehen.
19:25Sie bleiben aber bitte in Rosenheim.
19:27Ich muss für den Fall, dass mir ein paar Fragen an Sie haben.
19:30Gern.
19:30Auf Wiedersehen.
19:32Da bin ich mir ganz sicher.
19:38Hey, Frau Artmann, wenn ich es Ihnen doch sage.
19:41Ein Traum von einer Wohnung.
19:43Und wieso, glauben Sie, interessiert mich das?
19:45Ich habe ja gedacht, wenn der Lind und die Roloff jetzt zusammenziehen...
19:50Dann ist das Ihre Sache.
19:51Lange lokaliert wären Sie ja, um diesen Schritt zu tun.
19:55Ach, Herr Mohr.
19:56Ja, ich muss dann auch wieder.
19:58Tschüss.
19:59Tschüss.
20:00Dieser Wagner behauptet zur Tatzeit in seinem Hotelzimmer gewesen zu sein.
20:04Und das soll ich jetzt überprüfen, oder wie?
20:06Ganz gut, Michi.
20:07Ja, das mache ich sehr gerne.
20:09Aber zuerst muss ich Ihnen noch etwas erzählen.
20:11Und zwar der Kollege Moser von der Spusi.
20:13Das ist der auf 7.312.
20:16Das ist der, der vor zwei Wochen ein Kind gekriegt hat.
20:18Michi, halt noch.
20:19Ja, Kollege Moser hat neben der Räucherkammer einen frischen Sohlenabdruck entdeckt.
20:25Ja, wo ist der Abdruck?
20:26Bei der Spuse.
20:27Es wäre nicht unvorteilhaft, wenn wir den hätten.
20:29Ja, unvorteilhaft vielleicht nicht, Herr Lind, aber eigentlich für die Katz.
20:32Weil der Kollege Moser hat nämlich fotografiert und der Frau Kollegin Stockl gemählt.
20:37Können Sie es uns bitte ausdrucken?
20:38Das habe ich schon längst, Herr Lind.
20:46Ich finde es ein ziemlich grobes Profil. Ich glaube nicht, dass der Wagner sowas trägt.
20:50Schaut nach Landwirt aus. Vielleicht der Nachbar oder im Rottmeier seine Schuhe selber.
20:54Wenn der Rottmeier Schuhgröße 43 hat. Weil das ist nämlich Schuhgröße 43.
20:59Weil der Schuhgröße hat Rottmeiers Nachbar, der Tuch.
21:01Das weiß doch nicht, was der Tuch für eine Schuhgröße hat. Aber ich kann es natürlich auch herausfinden.
21:05Nein, wissen Sie nicht. Ich muss da sowieso hin wegen dem Alligier.
21:07Sie können ja inzwischen herausfinden, was der Rottmeier für eine Schuhgröße hat.
21:11Ja, das könnte ich und das mache ich auch.
21:12Ja, schön.
21:13Und du gehst ins Hotel und kümmerst über den Wagner und schaust auch seine Schuhgeil mit an.
21:18Der Hass ist vom Teufel.
21:20Herr Lind?
21:21Ah.
21:23Das ist der Gesprächsnachweis vom Rottmeier seinem Handy.
21:27Und?
21:27Ja, er hat ganz oft eine Nummer angerufen. Das ist auch die Nummer von dem letzten Namen auf der Liste.
21:33Ja, wem gehört der Anschluss?
21:34Ja, Mandy Brombach. Ich habe schon probiert, die zu erreichen. Geht leider nur der Anrufbeantworter hin.
21:38Ja, es wäre sehr schön zu wissen, wer...
21:40Ich bin dran.
21:41Schön, danke.
21:43Sag einmal.
22:19Frau Duch?
22:20Ja?
22:21Hauptkommissar Lind, Pipo Rosenheimer.
22:23Ah ja, das hat mir mein Mann schon gesagt, dass Sie kommen werden.
22:25Gut, dann brauche ich mich mit der Vorrede ja nicht aufhalten.
22:27Sie wissen, was passiert ist?
22:29Mhm.
22:30Und können Sie bestätigen, dass Ihr Mann die ganze Nacht bei Ihnen war?
22:33Ja, die ganze Nacht.
22:37Und wenn er den Hof verlassen würde nachts, dann würden Sie das merken?
22:41Ich habe einen sehr leichten Schlaf.
22:45Sagen Sie, Sie waren mal mit Herrn Rottmeier zusammen, stimmt das?
22:50Das ist ja schon so lange her, dass es schon gleich gar nicht mehr wahr ist.
22:53Und welches Verhältnis hatten Sie so in der letzten Zeit?
22:56Wir sind uns seither aus dem Weg gegangen.
22:59Hm.
23:01Wo finde ich denn Ihren Mann?
23:03Das beim Gras holen, der müsste eigentlich jeden Moment zurück sein.
23:06Was wollen Sie von ihm?
23:08Das sage ich ihm schon selbst.
23:09Möchten Sie so lange noch mit reinkommen?
23:11Ja.
23:16Scott.
23:17Was ist Scott?
23:19Wo kämen Sie jetzt her?
23:21Ja, vom Auto.
23:23Was machen Sie da?
23:24Das ist doch gar Arbeit für eine Frau.
23:26Was glauben Sie, was ich die letzten 25 Jahre gemacht habe?
23:33Was gibt's denn Neues?
23:35Frau Rottmeier, sagen Sie mal,
23:37Einen Bruder, was hat denn der für ein Schuhgriss?
23:4045, warum?
23:41Wir haben einen Stiefelabdruck gefunden.
23:43Und der stammt jetzt wohl nicht von Ihrem Bruder.
23:47Sondern vom Mörder?
23:48Ja, vielleicht.
23:50Sagen Sie, ist Ihnen vielleicht noch was eingefallen?
23:53Ja.
23:53Ich weiß auch nicht, ob das wichtig ist.
23:55Aber der Tuch wollte ja auch Grundstücke an den Wagner verkaufen.
24:01Und wenn ich Ihrem Bruder nicht verkauft hätte,
24:03hätte sich der Tuch das Geschäft auch in den Holz stecken können.
24:04So viel wie ich gehört habe, soll ja der Tuch das Geld dringend brauchen.
24:08Finanziell, wenn wir das Wasser bis zum Holz stehen.
24:10Nicht uninteressant.
24:13Frau Rottmeier, sagen Sie, sagt Ihnen der Name Brombach vielleicht was?
24:17Nein, hab ich noch nie gehört.
24:20Das ist eine Frau, mit der Ihr Bruder in der letzten Zeit öfter telefoniert hat.
24:25Das kann gar nicht sein. Das wissen Sie.
24:29Vielleicht wollte er ja, dass Sie nichts davon wissen.
24:31Mein Bruder und ich haben nie Geheimnisse voreinander gehabt.
24:36Und wie geht es bei Ihnen eigentlich weiter?
24:39Ja, wir haben halt etwas neu stellen müssen.
24:42Wenn Sie bei mir anfangen.
24:46Und der Name Mandy Brombach, der sagt Ihnen grüß nichts.
24:49Also so einen komischen Namen, den könnte ich mir merken.
24:53Ja, dann nix für den Gott und für Gott.
24:57Ja, wiedersehen.
25:15Hat Ihnen meine Frau gesagt, dass Sie die ganze Nacht daheim waren?
25:18Gesagt hat sie es, ja.
25:19Und, was machen Sie denn noch da?
25:20Ich wollte mich mit Ihnen unterhalten.
25:27Ihr wisst nicht, über was wir miteinander reden sollen.
25:30Über Ihre Stiefel zum Beispiel.
25:31Meine Stiefel?
25:32Ihre Gummistiefel. Welche Größe haben Sie?
25:3443, wieso?
25:3643, das ist interessant.
25:38Dürfte ich mal die Sohle sehen?
25:40Ich weiß zwar nicht, was das jetzt so soll, aber bitte.
25:45Links.
25:47Links.
25:52Sehr schön.
25:53Und bloß weiß das jetzt.
25:55Dass Sie Ihre Stiefel ausziehen dürfen, und zwar gleich.
25:57Was hätte ich denn machen sollen?
25:59Wenn ich gesagt hätte, dass der Wilfried in der letzten Nacht nicht daheim war, dann hätten Sie ja sonst was
26:04gedacht.
26:07Und wann ist er nach Hause gekommen?
26:09Kurz nach Mitternacht.
26:13Sie wissen schon, was das bedeutet.
26:15Der Wilfried war das nicht. Bestimmt nicht. Der könnte sowas nie machen.
26:21Ich hätte Ihnen auch nicht zugetraut, dass Sie die Polizei belügen.
26:26Sie können jetzt gehen.
26:28Und der Wilfried?
26:29Der wird uns einige Fragen beantworten müssen.
26:35Herr Doof, behaupten Sie weiterhin zur Tatzeit zu Hause gewesen zu sein?
26:40Ja.
26:42Ihre Frau hat mir eben was anderes erzählt.
26:43Garantiert nicht.
26:45Glauben Sie?
26:47Im Übrigen ist es für unsere Kollegen vom Labor ein leichtes nachzuweisen, dass dieser Abdruck von Ihrem Stiefel stammt.
26:57So, Ihre Stiefel gibt es 100.000.
27:01Die Abnutzungserscheinungen gibt es ja bei jedem Stiefel bloß einmal.
27:06Ja, meinetwegen, dann war ich halt dort irgendwann einmal.
27:08Jetzt haben Sie schon wieder Pech gehabt, weil gestern hat es den ganzen Tag über geringt.
27:12Das heißt, Sie müssen gestern Nacht auf dem Schachtnerhof beim Rotmaier gewesen sein und nicht irgendwann.
27:17Also ja, doch.
27:21Ich wollt mit Ihrem reden.
27:24Mit Ihrem Wagner verkauft, damit Sie Ihre Grundstücke auch verkaufen können.
27:28Ja.
27:28Weil Sie das Geld zu dringend brauchen.
27:31200.000 Euro ist ein Haufen Geld.
27:33Aber Rotmaier blieb stur und da haben Sie rot gesehen.
27:35Und als er in die Räucherkammer ging...
27:36So ein Schmarrn!
27:38Der war gar nicht da, wie ich dort war.
27:40Erzählen Sie das dem Haftrichter. Bis dahin bleiben Sie hier. Herr Mohr.
27:44Ja, doch, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
27:56Vielleicht...
27:56Was glauben Sie ihm?
27:58Fangen Sie mir was Leichtes.
28:16Was?
28:16Was?
28:17Was?
28:17Was?
28:31Zepi?
28:34Hallo?
28:36Zepi?
28:37Hallo?
28:38Zepi?
28:50Hallo?
28:53Sepp?
29:07Sepp, ich bin's.
29:08Wo bist du?
29:09Ruf mich bitte sofort zurück.
29:30Kommt's gut rein.
29:40Was läuft eigentlich mit der Mietzi?
29:43Ganz gefährlich.
29:45Diritt von Kinder.
29:47Na, Prost.
29:49Sag mal,
29:51ich hab gehört, dass Sie den Rottenmeier
29:52Sepp umgebracht haben.
29:53Ach, Joe.
29:54Wie oft soll ich dir noch sagen,
29:55dass ich nicht über aktuelle Fälle mit dir reden kann.
29:57Wenn dich was interessiert,
29:58steht's morgen in der Zeitung.
29:59Und wenn ich was wüsste,
30:01was vermutlich morgen nicht in der Zeitung steht?
30:03Was wär das?
30:05Hm, ich weiß, dass der Rottenmeier Sepp
30:11gestern Abend bei mir als Gasterin war.
30:14Hier.
30:15Ja, ich hab bloß das eine Lokal.
30:18Und was vermutlich auch nicht in der Zeitung steht,
30:21ist, dass er nicht allein da war.
30:23Sondern in Damenbegleitung.
30:25Aha.
30:27Wie ich dich kenne,
30:28weißt du auch, wer die Dame ist?
30:30Nein, das weiß ich nicht,
30:31wer die gestern das erste Mal da war.
30:33Aber ich könnte es beschreiben
30:34und wiedererkennen, würde ich sagen.
30:37Und, wie sieht sie aus?
30:38Mitte 30.
30:39Ziemlich aufgestropst.
30:41Aufgewas?
30:41Ja, aufgestylt, gepritzelt halt.
30:44Hast du Ihren Namen mitbekommen?
30:46Mandy vielleicht?
30:47Nein, Name ist leider keiner gefallen.
30:50Und was war sonst?
30:53Na ja, am Anfang war das alles ganz harmonisch eigentlich.
30:58Ich hab mir sogar gedacht,
30:59dass ich da was schirmen kann mit den zwei,
31:01wenn du verstehst, was ich meine.
31:03Aber dann ist sie eigentlich immer lauter geworden
31:06und plötzlich ist sie aufgestanden und abgelauscht.
31:08Und woran ging's?
31:10Die saßen ganz da hinten im Eck.
31:12So gut wie auch nicht einmal ich.
31:14Hm.
31:15Na, immerhin.
31:17Danke.
31:18Gerne geschenkt.
31:20Natürlich, glaube ich, ich muss ins Bett.
31:21Ähm, wir sehen uns morgen.
31:23Hm?
31:24Was machst du?
31:25Äh, ich schreib's auf.
31:27Danke, bis dahin.
31:30Bis morgen.
31:31Schlaf gut.
31:34Mich, wenn die nicht hätten.
31:42Ja, bitte?
31:46Guten Morgen, Patricia.
31:47Guten Morgen.
31:49Ich hab hier die Abrechnung von den Heimfahrten.
31:50Vielleicht schaust du dir das mal an, ob's okay ist, ja?
31:52Kein Problem.
31:53Legs einfach da hin.
32:03Gibt's sonst noch was?
32:05Wie wär's heute Abend mit einem Glas Wein?
32:09Du ziehst um?
32:13Frau Stockel hat geplaudert.
32:16183 Quadratmeter, in der Speicherstadt mit Hafenblick, nicht schlecht.
32:24Weißt du, wenn's nach mir gegangen wäre...
32:26Tja, nach mir ist es auch nie gegangen.
32:30Die Größe der Wohnung ist mir völlig egal.
32:32Es ist vielmehr...
32:33Lieber klein und fein.
32:34Lieber gar nicht.
32:40Ortmann?
32:42Ja, Herr Dr. Lauser-König.
32:43Was kann ich für Sie tun?
32:46Ja?
33:02Tag, Frau Rottmeier.
33:04Was war denn denn Sie schon wieder da?
33:08Ihnen mein Beileid aussprechend.
33:10Es ist wirklich schrecklich, was mit Ihrem Bruder geschehen ist.
33:13Als ob Ihnen das leid tut.
33:16Ich kann ja verstehen, dass Sie noch unter Schock stehen.
33:18Aber wenn Sie vielleicht doch ein paar Minuten für mich Zeit hätten.
33:22Sie sehen ja, dass ich beschäftigt bin.
33:26Ja, jetzt, wo Sie den Hof allein bewirtschaften müssen,
33:30wollen Sie vielleicht noch mal über mein Angebot nachdenken?
33:36So leid tut einer das also mit meinem Bruder,
33:38dass Sie einen Tag später schon wieder auf der Matten stehen.
33:41Frau Rottmeier, ich bin Geschäftsmann.
33:43Es ist für mich wirklich sehr wichtig, Ihre Grundstücke zu bekommen.
33:46Sagen Sie mal.
33:50Habe ich einen Sprachfehler?
33:53Nein, wieso?
33:55Ja, dann hätten Sie ja verstehen müssen, was ich das letzte Mal gesagt habe.
33:59Ich verkaufe nicht.
34:02So, und jetzt verschwinden Sie.
34:04Sie sind ja sturer als Ihr Bruder.
34:07Aber Sie haben ja gesehen, wohin Sturheit führen kann.
34:11Wollen Sie mich jetzt auch noch umbringen?
34:13So wie den Sepp.
34:14Ich habe Ihren Bruder nicht umgebracht.
34:16Wieso drohen Sie mir denn dann?
34:18Es gibt keine Drohung.
34:19Eine Feststellung.
34:20Als alleinstehende Dame muss man sich gut vorsehen.
34:24Wiedersehen.
34:27Hoffentlich nicht.
34:42Ja, guten Morgen.
34:43Guten Morgen.
34:45Was darfst du denn sein?
34:46Ähm, haben Sie hier Croissants?
34:49Ja, freilich.
34:49Wir haben ja fast alle Arten von Händl.
34:56Dann hätte ich gerne ein Cappuccino und ein Croissant.
35:02Jo, was gibt's?
35:05Ja, komm, jetzt mach's nicht so spannend.
35:07Hä?
35:09Okay.
35:10Ja, wir sind unterwegs.
35:12Bis gleich.
35:15So, das Handy von der Mandy Brombach ist geortet worden und ihr glaubt's nicht, wo die ist.
35:20Im Times Square.
35:21Woher wissen Sie das jetzt schon wieder?
35:23Meine Verhandlungsabteilung.
35:24Ähm, trotzdem.
35:25Danke, Frau Stockel.
35:26Bitte.
35:27Bitte.
35:30Danke.
35:38Bitte.
35:44Danke.
35:53Danke, Frau Stockel.
36:15Danke, Frau Stockel.
36:36Ja.
36:36Das kann nicht sein.
36:37Danke, Frau Stockel.
36:52Danke, Frau Stockel.
37:16Danke, Frau Stockel.
37:38Danke, Frau Stockel.
38:11Danke, Frau Stockel.
38:27Danke, Frau Stockel.
38:48Danke.
39:04Danke, Frau Stockel.
39:11Danke, Frau Stockel.
39:47Danke, Frau Stockel.
39:48Danke, Frau Stockel.
39:48Danke, Frau Stockel.
39:58Wieder bei mir da und hat mir droht.
40:01Ich glaube, das sollte man besser drin besprechen, ja?
40:09Tja, Frau Rottmeier.
40:13Sie wussten, dass Ihr Bruder seit Wochen
40:15eine Beziehung zu einer gewissen Mandy Brombach aus Leipzig hatte.
40:19Das war so ein Schmarrn.
40:20Sepp und eine Freundin, das hätte ich auch gemerkt.
40:23Das haben Sie gemerkt.
40:25Und auch, dass Ihr Bruder den Hof verkauft.
40:29Der Sepp hätte den Hof nie verkauft.
40:31Mhm. Gut.
40:35Dann hören Sie sich das hier mal an.
40:37Hallo, Mende, ich bin's, der Sepp.
40:39Es war vorhin, tut mir leid, Entschuldigung.
40:42Ich hab's mir überlegt, ich verkauf den Hof.
40:45Aber du musst zurückkommen zu mir, bitte.
40:47Was ist denn, Anna-Mehrl?
40:49Ich komm schon.
40:50Also, meld dich.
40:52Da hat Ihr Bruder gemerkt, dass Sie zugehört haben.
40:55Ich?
40:55Ja, Sie.
40:56Sie haben sehr wohl mitbekommen, dass Ihr Bruder den Hof verkaufen wollte.
41:06Was geht, Frau Hartmeier?
41:10Doch, kein Sohn.
41:11Ich hab gehört, was der Sepp auf dem Mailbox gesagt hat.
41:16Und dann hab ich ihn zur Rede gestellt.
41:19Der hat den Hof verkauft.
41:21Und dann wär er mit der da dann in Spanien.
41:23Und ich hätt schauen können, wo ich bleib.
41:2625 Jahre hab ich mich abgerackert.
41:27Und er hat mich einfach vor die Tür gesetzt.
41:29Und haben Sie beschlossen, Ihren Bruder zu töten?
41:33Bis ich das schon anhört.
41:34Ich hab halt einfach die Tür zugemacht,
41:36während die Räucherkammer rein ist.
41:39Zugemacht.
41:40Und in Ruhe war.
41:43Ja, dann, Frau Hartmeier.
41:58Tja, mein Kollege,
41:59so können die Frauen sein,
42:01wenn sie nicht kriegen, was sie wollen.
42:03Wir reichen ja zum Glück
42:05nimmer selber.
42:06Wir reichen ja zum Glück.

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