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00:12Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
00:41Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:06Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
01:46Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:13Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
02:59Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:08Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
03:32Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
04:03Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
04:35Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
04:57Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
05:34Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
05:59Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
06:25Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
06:32Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
06:53Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
06:54Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
06:54Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
07:00Untertitelung im Auftrag des ZDF, 2020
07:22Gab es diesmal einen bestimmten Grund für den Streit?
07:24Da habe ich zu wenig mitbekommen.
07:26Aber wie gesagt, er hat sich mit jedem angelegt.
07:28Ich habe genauso mein Fett abbekommen.
07:31Was haben Sie denn gemacht, nachdem Sie hier gegangen sind?
07:34Ich?
07:35Ich war auf einem Geburtstag.
07:37Eine Freundin von mir dreingefeiert.
07:40Dann seien Sie doch so nett und schreiben von der Freundin
07:42den Namen, die Adresse und die Telefonnummer auf.
07:48Und in der Nächste der Mitarbeiter bräuchten wir auch noch
07:51vor allem die Adresse von Herrn Pogar, ja?
07:53Sie interessieren sich für Astrologie?
07:55Naja, also spannend ist es schon,
07:58wie die Sterne unser Leben beeinflussen.
07:59Und wenn das dann im Horoskop steht und auch noch eintrifft...
08:02Self-fulfilling prophecy, nennt man sowas.
08:05Was?
08:07Selbsterfüllende Prophezeiung.
08:08Sie lesen irgendwas im Horoskop,
08:09richten sich danach und schon passt das.
08:11Mit den Sternen hat das gar nichts zu tun.
08:13Kripo Hosenheim-Apparat, Stockl, grüß Gott.
08:15Wer spricht?
08:17Frau Roloff, grüß Sie!
08:20Na, der ist leider nicht da.
08:21Soll ich ihm was ausrichten?
08:23Ja.
08:24Ja.
08:26Ja, selbstverständlich.
08:28Wiederhören, Frau Roloff.
08:31Es war die Frau Roloff.
08:32Sie richtet wohl gerade die Wohnung ein.
08:34Sie wissen schon, das große Teil,
08:35wo sie jetzt mit Herrn Witt einziehen wird.
08:37Schön für die beiden.
08:38Ja, sie hat ihn leider nicht auf dem Handy erreicht.
08:40Sie wollte wissen,
08:41ob die Fahrproben schon angekommen sind.
08:44Fürs Schlafzimmer.
08:46Ja, sehr interessant.
09:00Frau Krenn.
09:02Hauptpamissar Lind, Kripo Hosenheim.
09:04Das ist mein Kollege, der Herr Hartl.
09:05Gott, wir sind hier...
09:07Frau Fendl hat mich bereits informiert.
09:09Ich weiß Bescheid.
09:11Bitte.
09:11Wir wollten Ihnen zuerst unser Beileid aussprechen.
09:15Das ist sehr freundlich, aber nicht nötig.
09:23Das klingt, als ob Sie und Ihr Mann kein besonders gutes Verhältnis hatten.
09:28Früher oder später würden Sie es ohnehin erfahren,
09:31Harald und ich, wir wollten uns trennen.
09:35Darf ich mal nach dem Grund fragen?
09:37Er glaubte, ich habe ein Verhältnis.
09:39Und, Hans?
09:41Natürlich nicht.
09:43Aber Harald war von Natur aus ein sehr misstrauischer Mensch.
09:46Genau genommen vertraute er nur sich selbst.
09:49Und das machte ihn manchmal ein bisschen schwierig.
09:51Wir haben schon gehört, dass er nicht besonders einfach war
09:54und sich mit seiner Art nicht gerade Freunde gemacht hat.
09:56Ich möchte Ihnen mal was vorspielen.
10:01Hör zu, Krenn.
10:02Für das, was du uns angetan hast, wirst du zahlen.
10:06Du Dreckskerl.
10:08Er hat sich aber ein bisschen unnatürlich an, oder?
10:10Könnte ein Textprogramm sein, von dem es abgespült wurde.
10:14Von wann ist der Anruf?
10:16Von gestern Nachmittag.
10:18Mein Mann glaubte, dass es dieser Kunstschlosser sei,
10:21den er verklagt hat.
10:23Was sind für Kunstschlosser?
10:24Wir haben hier im Frühjahr einiges renovieren lassen,
10:27unter anderem den kompletten Treppenaufgang.
10:29Und da gab es wohl große Schwierigkeiten.
10:31Wieso hat er gepfuscht, oder was?
10:32Ich kann Ihnen gar nichts Genaues sagen.
10:34Ich war zu der Zeit im Urlaub.
10:35Irgendwas wird es doch nicht gekriegt haben.
10:37Gespräch, ein Telefonat, Briefverkehr.
10:41Ich weiß nur, dass dieser Mann letzten Montag hier war
10:45und rumgebrüllt hat, mein Mann sei ein Betrüger.
10:48Und wie heißt dieser Kunstschlosser?
10:51Ja, wie schon gesagt, ich hatte nur kurz mit ihm zu tun,
10:53aber hier könnte er drin stehen.
10:58Danke.
10:59Ja, wir überprüfen das.
11:00Den Anrufbeantworter müssten wir mitnehmen.
11:02Ja, bitte.
11:03Sagen Sie, das mit dem, für das, was du uns angetan hast,
11:07wissen Sie, was das bedeuten könnte?
11:10Tut mir leid.
11:12Tja.
11:16Ach so, wir müssen Sie natürlich noch fragen,
11:17wo Sie letzte Nacht so 22.30 Uhr waren.
11:20Ich war hier.
11:21Ich konnte nicht schlafen, da bin ich ein bisschen spazieren gegangen.
11:26Grüß dich, Stockl.
11:28Servus, Hartl.
11:29He, heute im Sonntagsanzug.
11:30Ja, aber wenn ich nicht da.
11:32Ist der Michi noch nicht da?
11:33Doch, der ist da drüben.
11:35So ein Schmarrn, jetzt geht das mit mir raus.
11:38Was ist denn mit Ihnen schon wieder?
11:39Der Michi hat einen Unfall gehabt.
11:41Bei mir, Lucke, bin ich in Streife gefahren,
11:43ist uns hintern da drauf
11:44und ich schick mir den ganzen Kaffee da drüber.
11:47Sonst ist Ihnen nichts passiert.
11:48Nein, ich hab's ja schon gemeldet.
11:50Aber es ist wie verhext,
11:51alles, was er hat angreift, geht schief.
11:52Ja?
11:53Ich hab's ihm gesagt.
11:54Es steht alles in den Sternen.
11:56Nur, er hat's mir leider nicht geglaubt.
11:58Hättest du das nur nie gesagt?
12:00Stockl, dann frag einmal die Sterne,
12:01was Sie über einen Gräm wissen.
12:03Mich hat vor allem der Prozessinteressenten
12:04ja kürzlich mit einem Kunstschlosser geführt.
12:06Ja, ich schau mal, was ich finde.
12:08Herr Lind, die Frau Roloff hat vorher versucht,
12:11Sie zu erreichen.
12:12Ach so, ja, mein Handy war aus.
12:14Was wollte sie?
12:15Sie wollte wissen,
12:16ob die Farbmuster schon angekommen sind
12:18fürs Schlafzimmer.
12:21Sonst noch was?
12:22Der Herr Burger ist in einer Stunde da.
12:25Danke.
12:25Herr Lind, wenn ich mir eine persönliche Bemerkung erlauben darf.
12:31Ich mag ja gerne Terracotta.
12:33Das hat so was Anregendes und Motivierendes.
12:38Dann sollten Sie Ihr Büro mal da streichen.
12:43Das hätte ich mir gedacht mit den Sterne.
12:45Ein Hattel, ich sag da was.
12:46Das stimmt.
12:47Ja, Michi.
12:48Was ist denn eigentlich beim Gräm rausgekommen?
12:50Ja, eigentlich immer dasselbe.
12:52Er hat gehasen, er ist schwierig
12:53und er nimmt die Leute aus.
12:55Inwiefern?
12:56Na ja, er hat meistens große Gehaltserhöhungen
12:59irgendwie versprochen
13:00und da haben sie natürlich gebuckelt für nicht gescheit.
13:01Und immer wenn einer etwas von ihm wollte,
13:04dann hat er ihn rausgeeckelt
13:05mit irgendeiner halbschartigen Geschichte.
13:07Das klingt nicht schwierig, das klingt gerissen.
13:09Haben Sie ja eigentlich alle ein Motiv gehabt.
13:11Nein, das habe ich schon überprüft.
13:12Wir haben aber alle ein Alibi.
13:14Danke, Herr Lind.
13:15Haben Sie was gesagt zu gestern Abend?
13:17Na ja, die Kassiererin hat gesagt,
13:21es fehlt eine Verzehrkarte.
13:26Verzehrkarte?
13:27Das ist sowas.
13:28Eine Eintrittskarte.
13:29Nein, nicht.
13:30Damit kommst du hinein
13:32und wenn du in der Diskothek drinnen bist
13:33und etwas verzehren möchtest,
13:36dann wird das auf dieser Karte verbucht.
13:38Und wenn man dann hinausgeht aus der Diskothek,
13:40dann muss man bezahlen, was man verfressen hat.
13:42Dann hat eben jemand seine Karte verloren.
13:45Nein, das hätte er natürlich gemeldet.
13:48Außerdem wäre gar nicht aus der Diskothek hinausgekommen, Herr Lind.
13:51Hat sich einer von den Gästen ausgeschlichen,
13:53dass er nicht zahlen muss?
13:55Oder er ist drin geblieben und hat sich versteckt.
13:58Herr Rhein?
13:59Ich muss jetzt Schluss machen.
14:00Servus.
14:00Herr Lind, kommen Sie rein.
14:04Wo haben Sie den Herrn Hartl gelassen?
14:05Der musste schon mal dringend zu Frau Dr. Eckstein.
14:07Ah ja, gut, bitte.
14:09Ja, ich habe gehört,
14:11dass der Herr Krämpf von der Diskothek Bergrausch ermordet wurde.
14:14Richtig, letzte Nacht.
14:15Es ist folgendes, ich kannte den Herrn Krämpf persönlich.
14:19Aus der Diskothek?
14:20Nein, vom Studium.
14:22Was, der Herr Krämpf hat Jura studiert?
14:23Ja, acht Semester.
14:25Kurz vor dem ersten Staatsexamen hat er dann abgebrochen.
14:29Aha.
14:29Er war ein hochintelligenter Mann.
14:32Es ging ihm allerdings weniger um Recht und Ordnung,
14:35sondern vielmehr um die Kenntnis rechtlicher Freiräume.
14:39Verstehe.
14:41Ja, gibt es schon eine konkrete Spur?
14:44Wir haben ein paar Hinweise auf ein privates Motiv,
14:46aber wir hoffen erst mal,
14:47dass uns Frau Dr. Eckstein weiterhelfen kann.
14:49Gut, danke.
14:51Wie ich Ihnen bereits sagte,
14:53handelt es sich bei der Tatwaffe um ein Messer.
14:56Hallo.
14:57Hallo, Frau Dr.
14:58Doppelschneidige Klinge, leicht geschwungen,
15:00circa 15 Zentimeter lang.
15:02Auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches.
15:04Da kommt doch bestimmt noch ein Aber.
15:06Beide Wunden weisen auf eine Art Widerhaken hin,
15:08der in der Klinge integriert ist.
15:10Ein Jagdmesser vielleicht?
15:11Eher ein Tauchermesser.
15:12Ein sogenannter Line-Cutter.
15:14Die spezielle Klingenform weist drauf hin.
15:18Aha.
15:19Unser Täter scheint es gern baden gegangen.
15:22Gibt es irgendwelche Spuren, die auf einen Kampf hindeuten?
15:24Nein, gar nichts.
15:26Gut, dann...
15:27Dankeschön.
15:33Nicht schlecht, Herr Specht.
15:36Ah, Herr Lind, Hartl,
15:38kommt doch mal bitte, ich habe was gefunden.
15:41Und zwar, der Harald Gremm
15:43hat in den letzten drei Jahren
15:45zwölf Prozesse geführt
15:46gegen Angestellte, Gäste, Vermieter.
15:49Und zehn davon gewonnen, nicht schlecht.
15:51Hat sich seine Jurastudie mir rentiert.
15:54Wahrscheinlich wusste er genau,
15:55wann er eine Chance hatte zu gewinnen.
15:56So, Hartl, und von dem Prozess,
15:58der gegen den Kunstschlosser Dirk Stegner
16:01geführt worden ist,
16:02habe ich im Rosenheimer Anzeiger
16:04eine Notiz gefunden,
16:05da war nämlich der Urteilsspruch
16:07letzten Montag.
16:08Und um was ist in dem Prozess gegangen?
16:10Mei, der Gremm hat wegen Mängeln geklagt
16:12und gewonnen.
16:14Das heißt, der Stegner hat nachbessern müssen?
16:15Nein, das lief auf eine Kostenminderung, genau.
16:17Der Stegner hat über 5000 Euro verloren.
16:20Montag, da war der Stegner doch beim Gremm
16:22und hat Rabatz geschlagen.
16:23Dann war er wohl mit dem Urteil
16:24nicht ganz einverstanden.
16:25Sollten wir uns den Herrn noch mal nicht machen?
16:27Unbedingt.
16:28Sehr gut, Frau Stockel.
16:28Danke.
16:29Ach, und denkt Sie bitte daran,
16:31dass der Herr Burger gleich kommt?
16:32Ach so, ja.
16:34Gut, ich schlage vor,
16:35Sie reden mit dem Burger
16:35und ich fahre zu der Schlosserei.
16:37Hast mir recht.
16:38Ich wollte mir die Akte vom Gremm
16:39noch mal anschauen.
16:41Stockel, morgen kommt wieder Burger.
16:43Danke.
16:47Sie glauben noch nicht,
16:47dass ich was damit zu tun habe.
16:49Sagen wir mal so,
16:51ähm,
16:53zeitlich täte es passen.
16:54Das ist ein Zufall,
16:55das ist alles.
16:56Was haben Sie denn eigentlich
16:57so spät um die Zeit
16:58vor allem noch wollen?
16:59Wir hatten was zu besprechen.
17:01Geschäftlich.
17:03Wegen der Ratisco in Ingolstadt,
17:05die es vor allem übernommen haben.
17:06Ja, genau, unter anderem.
17:07Und die Besprechung,
17:09die muss ja recht
17:11hitzig gewesen sein.
17:29Entschuldigung,
17:30wo finde ich Herrn Stegner?
17:31Was bin ich?
17:32Worum geht's denn?
17:35Hauptkommissar Lindh,
17:36Krippe Rosenheim.
17:37Es geht um einen Kunden von Ihnen,
17:39Herrn Krem.
17:41Herr Krem schon wieder.
17:42Was will er denn?
17:43Das ist ein Haus immer noch
17:44nicht voll genug.
17:45Doch, das hat er.
17:47Er ist letzte Nacht
17:48in seiner Diskothek ermordet worden.
17:51Aber was?
17:53Und,
17:54man wissen Sie denn schon, wer?
17:56Möglicherweise hängt sein Tod
17:56mit einem Drohanruf zusammen,
17:58den er bekommen hat,
17:58und zwar kurz nachdem Sie
17:59Ihren Prozess gegen ihn verloren haben.
18:01Und jetzt glauben Sie,
18:02dass ich...
18:03Ich hab mir mal nachgeholt.
18:06Und umbaucht.
18:07Schon gar nicht.
18:09Wo waren Sie denn letzte Nacht
18:10durch zwischen zwei und halb drei?
18:13Um die Zeit schlafe längst.
18:15Wenn Sie es genau wissen wollen.
18:16Allein.
18:19Und sind Sie wieder weg
18:20aus dem Bergrasch?
18:22Mal gleich nachdem
18:23die Frau Fendl gegangen ist,
18:24so kurz nach zwei.
18:27Und der Herr Krem?
18:29Keine Ahnung,
18:30was der gemacht hat.
18:31Also ich bin dann gleich
18:31mit dem Taxi nach Hause gefahren.
18:33Nach Ingolstadt?
18:34Nein.
18:35Ich hab mal eine Wohnung hier.
18:37Haldenstraße 7.
18:38Falls ich mal geschäftlich
18:39in Rosendam zu tun habe.
18:41Gut, Herr Burger.
18:42Das war's dann.
18:43Vorerst.
18:49Herr Burger?
18:51Ja?
18:52Sie gehen nicht rein
18:53zufällig gelegentlich tauchen.
18:55Meinen letzten Urlaub
18:56hab ich vor fünf Jahren gemacht.
18:58Geht's Ihnen wie mir.
19:07Mei!
19:13Der Stockl, sei so gut.
19:15Rufen wir mal bei den Taxler durch,
19:17ob Sie in der vergangenen Nacht
19:18eine Tour vom Bergrasch
19:19in die Heimstraße 7 gehabt haben.
19:21Ach, da war ich auch gern.
19:23In der Heimstraße 7?
19:25Äh, nein.
19:26In der Karibik.
19:27Der Hansen hat eine E-Mail geschickt.
19:29Die Regatta ist schon vorbei.
19:30Natürlich nicht.
19:32Haben fantastisches Wetter
19:34und herrlichen Segelwind.
19:35Morgen geht's in die letzte Runde.
19:37PS.
19:37hatte ganz vergessen,
19:39wie anstrengend so eine Regatta ist.
19:41Da, schau dann an.
19:42Mei, schaut völlig fertig aus, der Arme.
19:45Sind wir froh,
19:46dass es uns hier so gut geht.
19:47Gell?
19:48Denk einfach
19:49an die Heimstraße 7 Stoppel.
19:52Ah.
19:53Wie ich gehört hab,
19:54waren Sie erst kürzlich bei Herrn Kreml
19:56und haben ihn als Betrüger beschimpft.
19:58Wer war ja einer, ist?
20:00Ich nehm mal an,
20:01es ging um seine Klager.
20:03Jetzt passen Sie mal auf.
20:05Mein Vater
20:05war die Schlosserei
20:06vor über 40 Jahren aufgebaut.
20:08Das ist ein Traditionsbetrieb.
20:09Da verbinden wir uns für die Qualität.
20:11Das hat Herr Kreml wohl nicht so gesehen.
20:12Ja, aber erst vor dem Gericht.
20:14Vorher weg.
20:15Wenn Sie bei uns was bestellen,
20:17gehen Sie alles in Handarbeit.
20:18Da gibt's nichts von der Stange.
20:20Da sind Sie natürlich
20:21zu unterschiedlichen Abständen
20:22bei den Verzirungen gekommen.
20:23Das sieht man ja gar nicht.
20:24Bis auf dem Kreml.
20:25Ja, aber den hab ich selber
20:26darauf aufmerksam gemacht,
20:27wie er da war
20:27und sich das Kleine da angeschaut hat.
20:29Was das heißt,
20:30er hat die Arbeit sogar abgenommen.
20:32Ja, freilich.
20:32Er hat sogar noch Bier
20:33mit meinem Vater trungen
20:34und sie betankt.
20:35Aber kaum,
20:36dass wir es ein Bad gehabt haben,
20:37dann...
20:37Wollt ihr nicht zahlen.
20:38Genau.
20:43Ein Zehner.
20:45War das der Michi?
20:47Na, der Lucky.
20:48Ah, der Lucky.
20:50Der Kreml hat seine Frau
20:51überwachen lassen.
20:53Da schauen Sie Fotos
20:54unter Rechnung
20:55von einer Detektei aus München.
20:56Ich hab die Frau Stockler
20:57mal ein bisschen recherchieren lassen
20:59und die sagt,
20:59so weit schaut eigentlich
21:00alles ganz seriös aus.
21:02Gibt's irgendwas Neues
21:03von Kremls Anwalt?
21:05Eigentlich bloß,
21:05was wir uns gedacht haben,
21:06dass seine Frau
21:07allein erbin ist.
21:08Ah, er wollte
21:09das Testament ändern lassen.
21:11Hattest du ja noch
21:11richtig Glück gehabt,
21:12dass er vorher gestorben ist.
21:15Und warum hat er sie
21:16überwachen lassen?
21:17Das müssen Sie
21:18den Detektiv schon selber fragen.
21:19Der erwartet sich übrigens
21:20um 19 Uhr im Times Square.
21:22Und?
21:23Nein, Sie.
21:24Ich muss doch...
21:25Die Frau Hofer
21:25holt mich ab.
21:29Das ist...
21:29Ja, die Marie.
21:31Ja, Hartl,
21:32wo bleibst du denn?
21:33Bist du schon?
21:33Ich gehe so lang unten.
21:34Ja, ja, gleich.
21:36Ja, dann geht's.
21:37Ja, äh, ja, ich komme.
21:42So.
21:44Das erste Mal etwas funktioniert heute.
21:46Der Jupiter.
21:48Ich habe gerade mit der Spuse telefoniert.
21:52Jetzt sagen Sie bloß,
21:53Sie haben die Verzehrkarte gefunden.
21:54In einer Mülltonne,
21:55gleich ums Eck vom Almrausch.
21:56Bergrausch.
21:57Spuse bringt's her,
21:58und dann lassen wir's halt untersuchen.
21:59Was war eigentlich mit dem Drogenruf?
22:01Natürlich nix.
22:03Der Anruf war von einem öffentlichen Fernsprecher aus.
22:06Ich hab gar nicht gewusst,
22:07dass sowas überhaupt noch gibt.
22:09Ein Viktoriaplatz.
22:10Und wie...
22:11Das ist da beim Stegner.
22:12Ja, vielleicht haben Sie recht gehabt,
22:13und der steckt da drin.
22:15Prüfen Sie mal seine finanziellen Verhältnisse.
22:16Vielleicht finden wir doch irgendwas.
22:18Ich werde es versuchen.
22:19Äh, ich muss dann, gell?
22:21Wissen Sie, was das für Ausdrucke sind hier?
22:24Nein.
22:25Ich hab auch schon probiert,
22:26dass ich die Frau Atman erreiche,
22:27aber ich hab's nicht erreicht.
22:29Ich glaube, das ist auch an mir hängen.
22:30Na toll.
22:33Mein Hartl, glaubst du das?
22:34Eine Viertelstunde warte ich jetzt schon.
22:36Ah.
22:38Wenigstens ist der Anzug noch sauber.
22:41Fesch, gell?
22:42Hat mich auch einige Mühen gekostet.
22:44Du, die Blume musst du nehmen?
22:45Ja.
22:46Aber pass auf, die sind noch nass.
22:48Gut.
22:52Hartl.
23:00Ja?
23:03Kann ich reinkommen?
23:05Was gibt's denn?
23:07Ich hab hier so ein paar Unterlagen,
23:09aus denen wir einfach nicht schlau werden,
23:10und ich dachte vielleicht,
23:12kannst du irgendwas damit anfangen?
23:14Schau mal.
23:16Das sind so Zahlenskolonnen.
23:25Und, hast du dich schon für eine Farbe entschieden?
23:27Farbe?
23:28Ja, ich dachte, deine Frau Rohloff wollte dir Farbmuster schicken,
23:30fürs Schlafzimmer.
23:34Frau Stocker.
23:35Ich stand nur zufällig daneben, als Helen angerufen hat.
23:38Scheint ihr ja sehr wichtig zu sein.
23:40Nein, ich hab mich noch nicht entschieden.
23:42Aber es gibt in Hamburg so einiges, was noch
23:45ungeklärt ist.
23:50Also, das scheinen irgendwelche Kürzel für Abrechnungspositionen zu sein.
23:54Ich würd's mir gern genauer anschauen, aber ich muss gleich weg.
23:56Also, wenn du mir den Ordner bis morgen da lassen kannst.
23:58Ja, klar. Danke.
24:12Also, wenn du mich fragst,
24:13ich find das wahrscheinlich nicht schön,
24:14dass der Geburtstag ausgefallen ist.
24:17Das ist ja schön,
24:18dass du einmal wieder tanfst.
24:19Ja, und ich auch, gell?
24:20Ja, die singe ich ja jeden Tag.
24:22Merci.
24:22Hallo, Marie.
24:23Warst du in Kobinien gelassen?
24:25Fortbildung.
24:26Immer noch.
24:27Und derweil wohnt er bei dir.
24:29Das hat sehr schnell rumgesprochen.
24:30Dein Marion war gestern da.
24:32Was?
24:33Am Abend.
24:34Mit dem Hunsinger.
24:35Schorsch.
24:36Mit dem?
24:37Ja.
24:38Der hat sich ganz schwer angraben.
24:40Der Sauhund, das gibt's ja nicht.
24:42Kaum bis Bergstätte auf der Matte.
24:43Das ist ja ein ausgeschammter Hund.
24:45Das ist ja ein ausgeschammter Hund.
24:45Das ist ja ein ausgeschammter Hund.
24:45Mit dem Sauerbraten mit der Runds Hügel könnt ihr empfehlen.
24:47Ja, klingt gut.
24:48Und zwar Helix.
24:50Alkoholfrei.
24:51Mir eine Gescheitse, ich fahrt.
24:54Kaum bis Tag bist du schon vergessen.
24:58Naja, vielleicht ist es auch nur eine billige Tour, um dich eifersüchtig zu machen.
25:03Was?
25:04Hattl, schalte mal deinen kriminalistischen Verstand ein.
25:08Die Mizi ist bekannt für ihre, sagen wir mal, nachrichtendienstlichen Fähigkeiten.
25:12Wenn man es also drauf anlegt, das, was am nächsten Tag an der großen Glocken hängt,
25:16braucht man sich nur von der Mizi bedienen lassen.
25:20Ist was dran.
25:21So, also du meinst, dass...
25:23Dass dein Marion ganz bewusst mit ihrem Hundsinger hierher gekommen ist.
25:28Du verstehst was von Frauen.
25:31Schon, bin ja selber eine.
25:33So.
25:35Einmal mit und einmal ohne.
25:37Zum Wohl.
25:38Danke.
25:39Das willst du jetzt machen?
25:41Gleih.
25:44Es.
25:47Liebste Marion, hab erfahren, dass du mit dem Hundsinger im Rosenbräu warst, kannst mit
25:53ihm auch gleich in Urlaub fahren, Hattl.
25:56So kriegst du das näher zurück.
25:58Das ist mir Wurscht.
26:00Sendung.
26:02Weg.
26:06Hey.
26:06Servus, Christian.
26:08Du, du kommst genau richtig.
26:09Ich hab ein neues Wein, den musst du unbedingt probieren.
26:13Würde ich sehr gerne, aber ich hab noch einen Termin.
26:15Ja, gib mir ein Wasser.
26:16Der Mann, der niemals Feierabend macht.
26:18Tja, ja.
26:21So, sehr zum Wohle.
26:26Servus.
26:30Bist wegen dem Krem da, oder?
26:33Woher weiß denn das schon wieder?
26:35Man kennt sich halt in der Branche.
26:37Also dem hab ich öfter mit Getränken ausgeholfen.
26:40Dann kennst du den Burger wohl auch.
26:42Auch so ein ewiger Junggeselle.
26:46Der ist aber, glaube ich, nicht mehr in Rosenheim, oder?
26:48Nee, der hat vom Kremmer einen Laden übernommen in Ingolstadt.
26:51Servus.
26:52Ein Pistenrausch.
26:53Ach, der ist das?
26:55Ob er sich da so einen großen gefallen hat?
26:58Wieso?
26:58Weil die ziemliche Probleme haben sollen.
27:00Wenn du willst, dann kann ich da gerne nochmal nachfragen.
27:03Schmeiß du mal deinen Laden, ich ermittle.
27:05Okay?
27:05Aber du kannst mir gerne seine Nummer geben.
27:07Für dich ist wirklich besser, dass du draußen trägst.
27:10Herr Niemann?
27:11Ja.
27:13Thorsten, Gorsch.
27:13Ja, freut mich, Herr Gorsch.
27:14Ja, dann gehen wir gleich da rüber, hm?
27:19So.
27:21Einen Cabernet für den Herrn.
27:23Und ein Wasser Las Vegas für den Herrn Wind.
27:27Darf sonst noch was sein?
27:29Die Nummer.
27:32Ach, übrigens.
27:33Ich kann auch davon ausgehen, dass unser Gespräch vertraulich behandelt wird.
27:38Also versprechen kann ich Ihnen das nicht.
27:39Es geht um einen Mordfall.
27:44Haben Sie schon öfter für Herrn Gremm gearbeitet?
27:46Ja, einmal, vor zwei Jahren.
27:48Da ging es um die ungenehmigte Nebentätigkeit einer Angestellten.
27:51Aber aktuell ging es um seine Ehefrau?
27:53Das ist korrekt.
27:54Herr Gremm hatte den Verdacht, dass sie eine Affäre hat.
27:57Der Klassiker.
27:57Und?
27:58Hat sie?
28:00Ich habe Frau Gremm jetzt über einen Zeitraum von 14 Tagen observiert.
28:03Da war nichts.
28:05Keinerlei Kontakte, die auf irgendeine Art von Affäre schließen lassen.
28:08Haben Sie das Ihrem Mann erzählt?
28:10Ja, dazu kam es ja nicht mehr.
28:11Ich habe die Observation ja gestern erst abgebrochen.
28:14Das heißt, Sie haben sie gestern noch überwacht?
28:16Bis heute Morgen um drei Uhr, um genau zu sein.
28:20Was hat sie so gegen zwei Uhr, zwei Uhr dreißig getan?
28:24Das kann ich Ihnen genau sagen.
28:25Da war sie spazieren.
28:27Auf der Straße vor ihrem Haus.
28:29Ich habe mich noch gewundert wegen der späten Zeit,
28:31aber offensichtlich konnte sie nicht schlafen.
28:36Tja.
28:40Saubetter.
28:41Herr Hartl, gehst du schon?
28:44Ja.
28:45Die SMS von gestern nach Nacht, die hat nämlich gewirkt.
28:50Das mit der Mariel und mir, das hat wieder Perspektive.
28:55Gewalt, oder?
28:56Ja.
28:57Und weißt du, wo es in den Urlaub hingeht?
29:00An den Gardasee.
29:03Das mit Lepal, das war gestern.
29:05Das ist ja super.
29:07Weißt du, manchmal muss man einfach bloß hart bleiben.
29:10Wie dein Name schon sagt, gell?
29:12Ja.
29:12Und, äh, danke schön für alles.
29:15Passt schon.
29:16Für dich.
29:17Ein bisschen werde ich dich ja vermissen.
29:19Aber trotzdem, und das fass jetzt bitte nicht falsch auf.
29:22Ich wollte dich ja nicht mehr sehen.
29:24Und die Saubi, dann nimmst du gleich mit, gell?
29:25Ja.
29:39Ui, Michi.
29:40Schlecht geschlafen, ha?
29:43Frau Stockel, es gibt bei der Blösslfrauereien Herrn Leitner, wenn Sie den erreichen könnten.
29:47Mach ich dann.
29:48Wie schaust du so munter aus?
29:50Hast du gefeiert gestern, ha?
29:51Das hört nicht auf.
29:53Was mir jetzt schon wieder alles passiert ist.
29:56Sag mal, hast du schon mal Gedanken darüber gemacht, dass es vielleicht nicht an deinen
29:59Sterne liegt, sondern an dir?
30:00Hartl, sag nichts Falsches.
30:02Waren Sie schon bei der Bank vom Stegner?
30:04Ja, das war interessant, weil das Strinzel von der Bank hat mir nämlich erzählt, dass
30:08es dem Stegner gar nicht gut geht.
30:09Sie meinen, die Schlosserei, finanziell.
30:11Das hat der Stegner aber verschwiegen.
30:13Das muss richtig schlimm sein.
30:15Wie war das auf dem Anrufbeantworter, für das, was du uns angetan hast, wirst du zahlen?
30:20Warte, meinte die Firma.
30:22Schau ganz so aus, als ob er seine Drohung wahrgemacht hätte.
30:25Herr Mohr?
30:26Ja, ich hole ihn schon.
30:32Ich soll im Berghaus gewesen sein.
30:34An dem Abend, als Herr Grämm umgebracht wurde.
30:36Das stimmt nicht.
30:38Ich war da noch nie.
30:39Ich kann Ihnen sogar sagen, was Sie getrunken haben.
30:42Drei Weißbier und ein Schnaps.
30:44Das ist eine Verzehrkarte vom Mordabend, das an Ihre Fingerabdrücke traf.
30:48Geben Sie es zu, Sie wollten sich an Grämmen rächen, weil er Sie ruiniert hat.
30:52Sie haben sich sogar vorher angekündigt, wie er es um vom Viktoriaplatz ankauft hat.
30:56Das war ich nicht.
30:56Da war ich auf der Mess in Frankfurt.
30:59Und da hat er was Besseres zu tun gehabt, als den Grämmen zum Anrufen.
31:01So, und das sind ja nicht Ihre Fingerabdrücke da drauf.
31:05Herr Stegner, Sie haben uns bis jetzt nur angelogen.
31:08Warum sollen wir Ihnen glauben?
31:10Ich bin Anwalt.
31:11Ja.
31:12Herr Stegner, erzählen Sie mal zu.
31:14Wenn Sie es waren, dann holen wir Ihnen jetzt gerne einen Anwalt.
31:17Wenn Sie es aber nicht waren, würde ich Ihnen raten, dass Sie mit uns zusammenarbeiten,
31:21sonst wird die ganze Sache nämlich böse enden.
31:25Ja.
31:26Also gut, ich war im Bergrausch.
31:29Aber nicht, um ihn umzubringen.
31:30Sondern?
31:32Ich habe mich bei den Toiletten unten versteckt und gewartet, bis alle weg waren.
31:39Und dann?
31:40Dann, ja, dann habe ich die Wasserleitung aufgebrochen, damit der Keller geflutet wird.
31:48Der Wasserschaden.
31:48Ja, ich wollte ihn bloß ans Auswischen, damit er nicht ganz ungeschwein davonkommt.
31:54Und das war alles?
31:55Ja.
31:56Dann bin ich die Treppe hoch und über das Fenster raus.
32:01Ich habe den Grämmen nicht einmal gesehen.
32:03Na gut, mal angenommen, Ihre Geschichte stimmt.
32:07Dann waren Sie also im Keller, als Herr Grämmen umgebracht wurde.
32:10Ist Ihnen nichts aufgefallen?
32:11Haben Sie nichts bemerkt?
32:12Nein.
32:14Ja, außer vielleicht, wie ich rausgekommen bin.
32:16Da hat so ein Saukerl wie über den Hafen gefahren.
32:19Der hat noch einen Buller gestrampt mit seinem Auto.
32:22Haben Sie den Fahrer erkannt?
32:24Ich habe bloß ein Silberns Auto gesehen.
32:26So ein Kombi.
32:28Moment, da.
32:31Herr Moor.
32:34Ähm, ich schlage vor, Sie fahren mal mit ihm zum Bergrausch
32:38und lassen sich die Stelle zeigen mit dem Wagen.
32:40Vielleicht gibt es ja irgendwelche Spuren da.
32:41Herr Moor.
32:43Ja, mache ich.
32:44Ich kümmere mich um die Messegeschichte, ja?
32:46Ist gut.
32:47Sag mal, was hast du denn? Ist was?
32:49Das war ein Schmarrn.
32:50Ich bin mir vorhin bei der Stocklerung in der Tube alles Kleber reingesetzt.
32:54Ich beobachte, dass du das Stegner nicht abhattst
32:55bei dem Glück, was du hast mit deiner Sternheit, gell?
32:58Ich kann nicht lachen.
33:03Herrschaftszeiten dauer.
33:04Sie sind sicher, dass er die ganze Zeit...
33:07Aha.
33:07Gut, dann vielen Dank erstmal für die Auskunft.
33:10Ja, wieder her.
33:13Folgendes, äh...
33:14Der Stegner scheint die Wahrheit gesagt zu haben.
33:17Das heißt, er war auf der Messe in Frankfurt.
33:19Laut Veranstalter das ganze Wochenende.
33:20Er kann also unmöglich vom Viktoriaplatz aus telefoniert haben.
33:23Für unseren Frau scheine die Sterne Annika kurz zu stehen.
33:26Ach, Herr Lindh, das ist der Herr Leitner von der Brauerei.
33:28Danke, Frau Schocki.
33:30Herr Leitner, Hauptkommissar Lindh.
33:32So, und die Taxizentrale hat sich auch gemeldet wegen dem Max Burger.
33:36Es gab tatsächlich eine Tour vom Bergrausch in die Heimstraße Nummer 7.
33:40Allerdings nicht um 2 Uhr, sondern gegen 2.40 Uhr.
33:44Aha, von wegen, er ist gleich nach der Fendtel gefahren.
33:46Ja, sonst noch was?
33:48Nein, nein, passt schon.
33:50Ja, das hilft mir schon erstmal sehr viel weiter.
33:53Vielen Dank.
33:54Wiederhören.
33:55Noch mehr Neuigkeiten.
33:57Das war der Leitner von der Brauerei.
33:59Unser Herr Burger scheint ein kleines Problem zu kriegen.
34:02Die setzen ihm eine andere Diskothek vor die Nase.
34:04Den Dom.
34:06Äh, Dom klingt noch was Christus.
34:08Fünf Areale, sieben Bars auf circa zweieinhalbtausend Quadratmetern.
34:12Nicht nur das, am Ende kann er seine Brauerei und Pachtverträge nicht einhalten.
34:17Wenn der Gräben das gewusst hat, dann hat er ihm sauber ausgeschmiert, den Burger.
34:21Das Beste kommt noch.
34:22Der Leitner hat gerade erzählt, dass Gräben das auf jeden Fall gewusst haben muss,
34:25weil er ist am Dom beteiligt.
34:29Sauber, dann hat er sinkendes Schiff gerade noch so verkauft.
34:32Genau.
34:33Nehmen wir zum Burger nochmal vor.
34:39Ja.
34:41Guten Morgen, Frau Stocke.
34:42Äh, Frau Ottmann.
34:44Der Herr Lind ist nicht da?
34:46Na, ist nicht da. Müssen sie halt später nochmal kommen.
34:48Herr Stoffzeichen, das ist aber auch hartnäckig.
34:51Was machen Sie denn da?
34:52Ja, der Michi hat Sie auf den Kleber gesetzt und jetzt versuche ich, das Zeichen wegzukriegen.
34:55Ja, ich habe auch das von seinem Unfall gehört.
34:58Da scheint er ja wirklich vom Pechverfolg zu sein momentan.
35:01Ja, hätte er bloß auf so ein Horoskop gehört, dass alles drin gestanden.
35:04Ich sage nur, self-fulfilling prophecy.
35:06Oder auf Deutsch, wenn ich nicht hören will, muss ich fühlen.
35:10Ganz aktuell sind Ihre Sterne aber nicht.
35:12Wieso?
35:13Weil die Zeitschrift eine Woche alt ist.
35:16Wie?
35:17Hielt für letzte Woche, nicht für diese.
35:20Dann hat mir die Elphi ja euch die Ausgabe gegeben.
35:23Ja, da wird sich der Herr Mo aber freuen, dass seine Pechstränge längst vorbei ist.
35:26Der bringt mich um.
35:29Schönen Tag, Mo.
35:38Ich verstehe gar nicht, was das Ganze soll.
35:40Ich habe Ihnen doch schon gesagt, worüber ich mit dem Grämmen gesprochen habe.
35:43Dann sagen Sie es noch einmal.
35:46Es war geschäftlich.
35:48Und es ging nicht zufällig um den Dom?
35:51Diese Megadiskothek, die Ihnen da vor die Nase gesetzt werden sollte?
35:54Wir wissen von der Geschichte.
35:56Und wenn schon, Konkurrenz belebt das Geschäft.
35:59Herr Burger, erzähl Sie es doch kein Schmarrn.
36:02Der Grämmen hat Ihnen den Laden verkauft, der Sie in den Ruin stürzt.
36:06Also, ich wäre ziemlich wütend auf ihn.
36:09Vor allem, wenn ich erfahren hätte, dass er Teilhabe von dem Dom ist
36:11und genau wusste, was da passieren wird.
36:14Ja.
36:15Schön, ich war wütend auf ihn.
36:17Na und, deswegen habe ich ihn noch lange nicht umgebracht.
36:18Aber Sie haben uns verzehrt, dass Sie gleich nach der Frau Fendtl gegangen sind
36:21und dass Sie sich ein Taxi gerufen haben.
36:23Was aber nicht stimmt, weil der Anruf in der Taxizentrale erst gegen 2.40 Uhr eingegangen ist.
36:27Sie haben gelogen, Sie haben ein Motiv und Sie waren zur Tat seit dem Berghaus.
36:31Sie sollten langsam mal anfangen, die Wahrheit zu sagen.
36:32Sie haben doch keine Ahnung. Für mich ist das doch eine Katastrophe, dass der Kerl tot ist.
36:36Ach, nee.
36:37Ich hatte einen ziemlich guten Anwalt und der hat herausgefunden,
36:39dass der Kaufvertrag für den Pistenrosch anfechtbar ist.
36:44Beziehungswerte?
36:46Ein Teil der Elektrik ist so marode, dass der Grämmen mir das hätte sagen müssen.
36:49Deshalb fechten wir den Vertrag an und, so wie es aussah, standen die Chancen gar nicht schlecht.
36:54Verstehe. Dann wären Sie in den Laden losgeworden und außer Spießen wir nichts gewissen.
36:58Ja. Und genau darüber habe ich mit dem Grämmen gesprochen.
37:01Klar, dass er nicht begeistert war, aber er wollte darüber nachdenken.
37:06Wie erklären Sie Ihre späte Heimfahrt?
37:08Nachdem ich beim Grämmen war, habe ich erst noch meinen Anwalt angerufen, Dr. Moser.
37:11Wir sind in einem laufenden Verfahren. Da wollte der natürlich gleich informiert werden, wie der Grämmen reagiert hat.
37:15Nacht um halb drei.
37:16Ich habe Ihnen ja gesagt, dass das ein guter Mann ist. Den können Sie auch nachts um vier noch anrufen,
37:19wenn es sein muss.
37:20Aber das können Sie gerne nachprüfen.
37:23Es werden wir auch machen, Herr Brügger. Darauf können Sie sich verlassen.
37:39Also ich fürchte ja, dass seine Geschichte stimmt.
37:41Ja, da sollten wir aber erst mal mit seinem Anwalt reden.
37:43Ja, das machen wir auch. Aber er ist mir ein bisschen zu selbstsicher.
37:46Ja, da gebe ich dem Kollegen recht. Außerdem passt das nicht mit dem Drohrenruf.
37:49Das hätte wieder zum Stegner passt, aber der war ja in Frankfurt.
37:52Ja. Könnte es denn sein, dass ihn jemand absichtlich in Verdacht bringen wollte, um von sich abzulenken?
37:58Wenn nicht so jemand sein müssen, der von dem Streit mit der Handwerker grüßtut.
38:01Seiner Frau vielleicht.
38:03Aber die hatten alle bei Ihrem Detektiv, der Sie in der Mordnacht überwacht hat.
38:07Bitte.
38:07Von Ihrem Mann in Auftrag gegeben.
38:09Wie, der Grimm hat seine Frau überwachen lassen?
38:12Das kann ich mir kaum vorstellen.
38:14Warum?
38:15Na ja, es mag ja eine Weile her sein, aber so weit kenne ich den Grimm schon noch.
38:19Der frackelt nicht lang, der stellt seine Frau zur Rede und sieht seine Konsequenzen.
38:22Aber so eine Mauschelei mit einem Privatdetektiv?
38:26Na, das kommt mir sehr merkwürdig vor.
38:32Ja, dann Stockl, Hartzl.
38:38Die sind im Vernehmungsraum.
38:40Wie hin?
38:41Warte mal.
38:45Ich muss dir was sagen wegen deinem Horoskop.
38:47Stockl, das interessiert mich nicht.
38:50Es ist nämlich so, das ist von letzter Woche.
38:53Es ist quasi abgelaufen.
38:56Was?
38:59Mal angenommen, Herr Achtziger hat recht mit seiner Vermutung und der Grimm hat den Gosch gar nicht beauftragt, seine Frau
39:05zu bestatten.
39:06Das hieße, dass der Gosch, was diese Überwachung angeht, gelogen hat.
39:09Aber warum?
39:10Gute Frage.
39:12Da bist du ja.
39:13Ich hab dich schon gesucht.
39:14Hi.
39:14Hi.
39:15Frau Altmann, grüß Gott.
39:16Herr Hartzl, ich hab mir diese Ausdrucker noch mal angesehen.
39:19Und?
39:19Wie ich vermutet habe, das sind Abrechnungen, die lediglich elektronische Überweisungen dokumentieren.
39:25Vermutlich Einkäufe für die Diskothek.
39:27Aber hier ist mir was aufgefallen, diese Rechnung von diesem Detektiv.
39:31Vom Gosch, was ist denn damit?
39:32Also zunächst einmal ist die Steuernummer falsch.
39:34Sie ist neunstellig, müsste aber elfstellig sein.
39:36Außerdem ist die Handelsregisternummer falsch und die Mehrwertsteuer ist falsch ausgerichtet.
39:42Aber Achtung, haben Sie gut bemerkt.
39:44Das ist mein Job.
39:47Also, wenn ich ehrlich bin, wer auch immer diese Rechnung gestellt hat, hat er entweder
39:51keine Ahnung...
39:52Oder es wäre Betrug.
39:53Oder beides.
39:55Ja.
39:56Also.
39:56Danke.
40:00Stockel, hast du den Gosch überhaupt überprüft?
40:02Äh, Sohn, äh, nein.
40:04Ich hab mir jetzt einfach seine Daten im Internet angeschaut.
40:06Soll ich nochmal recherchieren?
40:07Nein, wir machen das jetzt selbst.
40:11Verstehe.
40:13Ja.
40:14Ja, danke erstmal, Frau Klaus.
40:16Ja, wiederhören.
40:18Also, laut Telefongesellschaft stimmt die Adresse vom Gosch, aber es ist ein Privatanschluss.
40:22Kein Wort von der Detektei.
40:23Warum überrascht mich das nicht?
40:24Es gibt im Handelsregister keine Detektei, Gosch.
40:28Danke, Stockel, das wissen wir inzwischen auch.
40:31Und ich hab bei der Zulassungsstelle angerufen.
40:34Der Wagen von Gosch ist zugelassen auf die Tauchschule Gosch.
40:38Und die sitzen am Starnberger See.
40:40Und der Lack vom Wagen ist genau dasselbe Lack wie der Lack am Poller vor der Diskothek.
40:45Sie wissen mal, wem das Tauchmeister kehrt.
40:54Darf ich bitte erfahren, was das Theater soll?
40:56Hol mich aus meinem Haus, als wäre ich ein Verbrecher.
40:58Das Theater klären wir gern ab.
41:00Frau Grimm, Sie stehen unter dem Verdacht, Ihren Mann ermordet zu haben.
41:03So eine Frechheit.
41:04Wir gehen jetzt erst mal da rein und dann sehen wir weiter, ja?
41:12Können Sie bitte da Platz nehmen?
41:18Ja, Herrn Gosch brauchen wir Ihnen ja nicht mehr vorzustellen.
41:21Tut mir leid, ich kenne diesen Herrn nicht.
41:24Bitte, Frau Grimm, ersparen Sie uns das.
41:26Wir wissen von Ihrem Verhältnis.
41:30Wir haben uns ein wenig in Herrn Goschs Wohnung umgesehen.
41:33Und da gibt es Damenkleidung, Kosmetik.
41:37Ah ja, und dieses wunderschöne, romantische Foto.
41:45Sie war es.
41:46Halt den Mund.
41:47Ich habe das Messer besorgt und den Wagen gefahren, aber sie hat ihn umgebracht.
41:51Ja, weil du zu feige warst.
41:53Das wollten wir hören, Frau Grimm.
41:54Spiel ist aus.
41:57Meine Herrschaften, wenn Sie bitte mitkommen möchten.
42:00Die Frau Grimm mit der Kollegin, der Herr Gosch kommt mit mir.
42:04Heute noch.
42:09Gut haben wir es gemacht.
42:13Der Herr Moe strahlt ja wieder.
42:15Vielleicht hat er ja sein Sternzeichen gewechselt.