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Transkript
00:01Dabei waren die Häuser, die jetzt neuen Platz machen müssen, längst nicht die ersten.
00:05Denn unsere alte Fischersiedlung wird schon um 1200 Urkunden erwähnt.
00:09Der Kitz von Slavichica, die Hütte.
00:11Du übertriffst dich ja heute selbst.
00:14So, nun kommt, wir wollen weitergehen, ja?
00:17Hallo, Marcel!
00:20Macht ihr noch, werdet ihr mal runterkommen!
00:23Das kann man selten so nah beieinander sehen, wie bei uns in Köpenick.
00:27Wie sich alt und neu berühren.
00:31Aber nun wollen wir uns eine noch ältere Stelle der Altstadt ansehen.
00:34Die Schlossinsel?
00:35Richtig.
00:44Auf der Insel siedelten schon im 7. und 8. Jahrhundert slavische Stämme und bauten eine Wasserbrücke.
00:50Was? Dann ist das Schloss schon über 1000 Jahre alt?
00:53Ich schwöre es nicht, aber die alte Wasserbrücke.
00:55Und in deren Schütze da entwickelte sich das Fischerdorf.
00:58Trotz großer Brände und schlimmer Kriege.
01:00Bis die Siedlung sogar mag.
01:02Ich kaufe jetzt erstmal ab und fertig.
01:04Kannst ja noch überlegen.
01:05Während des 30-jährigen Krieges hätten die Menschen hier große Not.
01:09Die Hälfte ihrer Häuser war zerstört worden und von 91 Bürgern lebten nur noch 14.
01:16Danach ging es dann doch wieder aufwärts.
01:18Und Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Schloss so erbaut, wie es heute vor unseren Augen steht.
01:24Im holländischen Barock.
01:25Was, so reich waren die Köpenicker damals?
01:27Na, die wohl weniger.
01:29Aber noch vor 100 Jahren gab es davon bloß ganze 3000.
01:33Und heute sind es wie viele Einwohner?
01:35Der ganze Stadtbezirk hat über 130.000.
01:37Na, wenn du es nicht weißt, was Peter?
01:39Richtig.
01:40Und ein wichtiges Zentrum unserer sozialistischen Großindustrie.
01:43Karlwerk Küpenick, Karlwerk Ubersprich, Funkwerk, Transformatorenwerk, Wasserwerke, Yachtwerke, Werke, Fernselektionen.
01:56Ich habe mit den Leuten vom Schloss verabredet.
01:58Keine langatmige Führung.
02:01Nach der keiner mehr weiß, was er alles gesehen hat.
02:05Jeder läuft herum und guckt sich da fest, wo er wirklich interessiert ist.
02:09Fragen könnt ihr natürlich stellen.
02:11Und dann machen wir in den nächsten Tagen Erfahrungsaustausch.
02:13Tipps für den nächsten Besuch.
02:15So, Peter, was meinst du, ob du heute am Mittag nicht doch mit einer Spielerswelt kommst?
02:20Nee, ich habe dir doch gesagt.
02:21Ich habe mich schon verabredet mit dem Kloss Schilling aus der 5B.
02:24Warte, mit dem ollen Sternkicker?
02:38Ich kann euch mal eins von den vielen Geheimfächern an diesem Schrank zeigen.
02:42Das liegt hier hinten vor Bord.
02:44Wenn man auf diesen versteckten Knopf drückt, wird es sichtbar.
02:48Hey, Claudia, frag du doch, Peter, noch mal.
02:52Kommt doch schon mal auf.
02:53Also gut, ich warte.
02:54Er kann ja den Kloss Schilling mitbringen.
03:01Peter, kommst du doch mit?
03:03Bitte.
03:04Nee, ich habe das schon gesagt.
03:05Ich habe eine Verabredung.
03:06Ach, bring den Klaus doch einfach mit.
03:12Mann!
03:13Kommt mal her!
03:15Warte!
03:17Reines Gold!
03:24Frau Knips, sind wir komplett?
03:26Wollen wir noch mit uns durch den Park machen?
03:28Juhu, ja!
03:30Gut, aber trampelt den Gärtner nicht alles kaputt.
03:33Juhu!
03:39Aber neulich haben sie uns erzählt, dass in unserer Gegend schon in der Steinzeit Menschen
03:43wirkt haben.
03:43Ja, richtig, Claudia.
03:44Es gibt vorzeitliche Funde.
03:46Einen der wichtigsten Funde könnt ihr ganz in der Nähe sehen.
03:49Zwei Steinwürfel von mir.
03:51Wir haben schon darüber gesprochen.
03:53Wer kann es nur sagen?
03:55Ah, der aus der Bronzezeit.
03:58Bisschen genauer.
03:59Der Bronzefunde von Sprindlers Feld.
04:01Richtig.
04:04Sag schon.
04:05Sag wie es aus.
04:05Erzähl mal.
04:06Einwandfrei.
04:06Was ist denn da los?
04:07Ach, gar nichts sonst.
04:09Nichts?
04:10Claudia, was ist denn los?
04:11Ach, nur so.
04:12Was, nur so?
04:14Susanne Lutz.
04:15Ach, nur, weil wir ausgeruert hatten, nach der Explosion mal schnell über Sprindlers
04:19Feld zu fahren.
04:20So.
04:20Na, bestimmt nicht, um die Bronzefunde zu besichtigen.
04:38Da mache ich aber nicht mehr mit, Schwester Dorit.
04:41Wenn es in der nächsten Woche so weitergeht, dann werfe ich das Handtuch.
04:45Berge, verstehe doch nicht.
04:46Vergangene Woche habe ich Nacht gehabt.
04:48Das wäre jetzt das dritte Wochenende, an dem ich Dienst hätte.
04:51Das hält kein Pferd aus.
04:53Bärbel, ich mache das nicht aus Schikane.
04:55Sieh mal, die Säule liegt mit dem Tumor.
04:58Roswitha hat Urlaub, Uschi ist gestürzt, hat einen Gehgips und Manuela hilft auf der
05:01Station aus, weil dort zwei schwanger sind.
05:03Also, was soll ich denn machen?
05:04Weiß ich auch nicht.
05:05Die Stationsschwester sind Sie.
05:07Aber ich weiß, dass es am einfachsten ist, immer mich einzuteilen.
05:10Also, erlaube mal.
05:11Ich habe keine Kinder und keinen Mann zu versorgen.
05:13Bin nicht schwanger, wohne im Schwesternheim, keine 50 Schritt von hier und habe mich verpflichtet
05:17als FDJ-ler all meine Kraft und so weiter.
05:19Versterfel.
05:20Nee, nichts, Bärbel.
05:20Aber ich habe mich nicht verpflichtet, wochenlang ohne freies Wochenende unregelmäßigen Dienst
05:25zu machen und zusätzlich noch Sprünger.
05:27Beim Nachtdienst keine Minute Ruhe, Zugänge, OP, die Kranken versorgen und noch die Behandlungsräume
05:32scheuern.
05:33Übernächste Woche wird es besser.
05:35Da sind wir wieder normal besetzt.
05:36Ich verspreche dir.
05:37Wenn ich das richtig beurteile, Dorit, dann geht es Bärbel in erster Linie um das kommende
05:43Wocheende.
05:45Familienfeier.
05:47Mit anschließender Verlobung.
05:50Das wird sich schwer machen lassen.
05:52Ja, und da habe ich mir gedacht, wenn du am Sonnabend und ich am Sonntag...
05:56Will kein Opfer.
05:57Am wenigsten von verheirateten Kolleginnen mit Kindern.
06:07Ist das, Schwester Dorit?
06:09Unklarheiten oder gar Unstimmigkeiten?
06:13Nichts, Herr Scherfahrts.
06:16Keineswegs.
06:16Alles im Lot.
06:18Freut mich.
06:21Nichts ist wichtiger für eine Abteilung als volle Zufriedenheit und stetige Bereitschaft.
06:29Hättet ihr vielleicht einen Schluck Kaffee für mich?
06:31Aber natürlich, Herr Scherfahrts.
06:44Direkt einmal mal friedlich heute.
06:46Beschreien Sie es nur nicht, Herr Scherfahrts.
06:48Dann bleibt es so.
06:52Chefarzt Dr. Hansen wird in die Unfallchirurgie gewesen.
06:57Chefarzt Dr. Hansen bitte in die Unfallchirurgie gewesen.
06:58Schönen wir mal hier nicht den Kaffee oder nicht das Rendezvous.
07:06Die Babel hat es ja ganz schön erwischt.
07:08Na, mit ihrem Polizisten.
07:10Jeder ist mal dran.
07:11Wir haben es hinter uns nicht froh.
07:14Du, am Sonnabend, das bleibt doch dabei.
07:19Und du, am Sonntag.
07:21Mhm.
07:21War utopisch heute.
07:22Ohne Klamotten, aber wertvoll.
07:24Ja, nächste Exkursion.
07:25Macht meinen Vater mit eurer und unserer Klasse zusammen.
07:27Wohin denn?
07:29Wohin denn?
07:30Arschwaldstammer, du trefft doch.
07:31Prima.
07:37Na gut, dann können wir ja zusammen da hingehen.
07:38Hey, Kleiner!
07:43Kommst nicht doch mit?
07:44Habt ihr ja schon mal gesagt, ich kann nicht.
07:45Außerdem habe ich kein Fahrrad dabei.
07:47Kannst ja mit zum Schilling fahren.
07:49Merkst du das?
07:49Das ist doch bloß eine halbe Stunde.
07:51Hat sie einen Sprung mit Spindersfeld.
07:52Was meinst du denn?
07:53Wollen wir doch nicht.
07:54Los, sei kein Feigling.
07:55Hinsen drauf und ab die Post.
07:57Bitte.
08:00Hey, seid ihr nicht.
08:09Na, Betty, gegen wen trittst du denn heute an?
08:11Mensch, Martin, ich war beim Friseur.
08:13Oh, da wäre ich ja nie drauf gekommen.
08:14Weil der Chef hat mal kurz meine Kasse übernommen.
08:16Ja, aber jetzt muss ich ihn ja lösen.
08:17Ja, tschüss.
08:19Ach, der ganze Kleiner.
08:21Heute nur ehrliche Kunden bei uns.
08:23Und vor allem so wenig kann man ja ganz elegisch werden.
08:27Keine Sorge um unseren Umsatz, der Ansturm kommt.
08:30Und wir?
08:30Ja, eben, wenn ich einkaufen gehe.
08:32Was denn?
08:34Schreiben Sie Ihre Wünsche auf und holen Sie alles um sieben bei Betty ab?
08:37Haben Sie doch schon Feierabend.
08:38Heute wenigstens.
08:40Und heute bestimmt pünktlich.
08:43Gut, dass wir uns die Schuhspeise verknüpfen haben.
08:45Ja.
08:45Das war wirklich mal eine Schauidee.
08:48Na, kein Mensch, ob Sie hier waren.
08:50So viel sind dran.
08:51Ich glaube, küssen wir in meinen Leibgericht.
08:53Hey, Lutz, wer ist den Typ?
08:56Freitagnachmittag, ich war bei meiner Tante.
08:58Wo sie Tanten gut sind.
08:59Und der sagt, dass die Dinger spätestens Mitte dieser Woche reif sein müssen.
09:02Hier eine glatte Eins, der Lutz.
09:05Nach dem Bronzwund von Spindersfeld, der Erdbeerfund von Spindersfeld.
09:09Ob Frau Kleppsteinzeitmenschen auch schon Kirschen gefüttert haben?
09:12Die muss noch Ofertschmelzen.
09:14Mit Nächsten.
09:14Kirschen und Erdbeeren kamen erst nach den Kreuzzügen in unsere Breiten.
09:18Früher genug für uns.
09:21Wohnt hier eigentlich niemand?
09:23Nee, nur Wochenende, eine alte Frau.
09:25Sonst ist es in der Stadt.
09:26Man hätte die Kurs eigentlich abwaschen müssen, weil...
09:28Ey, wir sollten mal wechseln, Leute.
09:31Quatsch, abwaschen.
09:32Dabei geht ja nur Vitamin C verloren.
09:33Und Zeit.
09:35Ich bleib hier.
09:36Wir sind, was ich gehabe.
09:37Dann könnt ihr ja wieder Pettikandrupus.
09:40Ist das schon wieder der Pettikus?
09:42Wir kennen nur Pettikus.
09:43Da ist so ein steifer Unterrock, doch ist mein Vater mal reingefallen.
09:47Pettikus ist ein Menschenaffe.
09:49Ah, die sind fast schon weiter als die vom Weg.
09:52Oh, der Affe liegt hier aber gut.
10:06Was ist denn hier los?
10:09Los, abhauen!
10:10Nicht weg.
10:11Ach, was habt ihr in meinen Garten zu suchen?
10:15Los, Leute, rühr!
10:15Ihr könnt doch nicht einfach...
10:18Ach, so Bande.
10:20Nein, was ist denn hier?
10:22Mein Schloz, ey, kenn dich.
10:25Los, los.
10:30Ja, waren die doch wirklich mein...
10:36Aber...
10:51Klaus, halt noch mal!
10:54Tschüss!
10:55Tschüss!
10:56Tschüss!
10:56Will ich da irgendwo bleiben?
10:57Du weißt, ich muss zu meiner Verabredung.
10:59Klar, da drüben haben wir viel Platz im Bänke.
11:02Herr Leupold!
11:04Um was geht's denn?
11:05Es waren Kinder in meinem Garten.
11:07Das Obst ist frisch gespritzt.
11:11Mein Schwiegersohn...
11:13Schnell!
11:15Gerda!
11:15Ja?
11:16Gerda!
11:17Komm doch mal schnell!
11:18Was ist denn?
11:29Na, junge Frau, voll tanken?
11:32Moment!
11:33Moment, wo soll's denn hingehen?
11:35Telefonieren!
11:37Also, telefonieren ist nur, wenn Sie eine Pfanne haben oder abgeschleppt werden müssen.
11:41Und wie ich das so sehe, ist das ja bei Ihnen nicht der Fall, oder?
11:43Schnell!
11:44Die Nummer der VP.
11:45110, was ist denn das?
11:48Vor drei Minuten war's Blaulicht hier zum Tanken.
11:54Volkspolizei!
11:55Kommen Sie bitte schnell!
11:56Kinder haben gespritztes Obst gegessen, sind vergiftet.
12:00Von wo rufen Sie denn jetzt an?
12:02Tankstelle Spindersfeld.
12:04Von dort aus zeige ich Ihnen dann den Garten.
12:07Gut, verbleiben Sie bis zum Eintreffen des Funkstreifenwagens.
12:11Sie sollen ganz schnell fahren, ja?
12:14Ja?
12:17Schon aufgelegt.
12:31Verdammt nochmal, da muss doch der Wurm drinne sein.
12:33Wie kommen wir denn auf den komischen Eben?
12:37Da musst du dich minus halten, statt plus?
12:43Na klar, deswegen komme ich auf die andere Sonne.
12:47Kirschen und Erdbeeren waren in diesem Jahr sehr reichlich.
12:51Das sollte doch nicht verkommen, sagte ich mir.
12:57Auf den Blick.
13:01Langsam, langsam, Sie haben Zeit.
13:03Nein, es ist keine Zeit.
13:05Ganz ruhig.
13:09Die Kinder sind übern Zaun, haben Obst gegessen.
13:12Das Zeug war wahrscheinlich zu intensiv gespritzt.
13:15Ich glaube, da kommt was auf uns zu.
13:16Man glaubt ja gar nicht, was da alles mit ist.
13:19Die Starr, die Spatzen, die Eichhörnchen, die Insekten.
13:24ABV-Lödener Weber, das Regier hat mich benachrichtigt.
13:27Frau Heller erklärt gerade.
13:28Da habe ich meinen Schwiegersohn gebeten, das Obst ein bisschen zu spritzen.
13:33Aber das ist doch normal, Frau Heller.
13:35Ich habe gesagt, spritz nicht so viel.
13:38Aber er lacht und sagte, Mutter, viel hilft viel.
13:41Du kannst ja wieder abwaschen, wenn du das Obst einmachst.
13:45Und nun waren heute Kinder dran.
13:47Ja, Stücke sieben oder achtel.
13:49Sie waren an den Kirschen und an den Erdbeeren.
13:52Sie waren mit Rädern da.
13:53Sie haben sie hinten am Zaun stehen.
13:55Haben Sie denn viel gegessen?
13:57Das weiß ich nicht.
13:59Womit hat Ihr Schwiegersohn den gespritzt?
14:02Mit der ollen Baumspritze.
14:03Die liegt hinten im Schuppen.
14:05Nein, Frau Heller, ich meine, womit, mit was für einer Lösung er gespritzt hat.
14:09Können Sie uns das sagen?
14:10Ich weiß nicht recht.
14:13Lauter verschiedenes Zeug.
14:15Da war wohl noch eine ganze Flasche B58 vom vergangenen Jahr da.
14:21Und Wufatox.
14:23Vielleicht auch nur andere kamen aus den Flaschen.
14:26Dann hat er noch so grünes Zeug mitgebracht.
14:30Giftgrün in einer Plastetüte.
14:32Es stand aber nichts drauf.
14:34Das hat er wohl von den Forstleuten, mit denen er manchmal zu tun hat.
14:38Hier.
14:39Na, hast du es gefunden?
14:42Wo ist denn Ihr Schwiegersohn, Frau Heller?
14:44Auf Montage bei Schwedt, Fernkabel.
14:46Und wann kommt er wieder?
14:48Bis nächstes Wochenende.
14:49Oh, ich gebe dem Chef mal Stichworte durch.
14:53War noch mehr ein Schuss?
15:20Nur noch ganz kurz, Frau Heller.
15:21Haben Sie eins der Kinder gekannt oder vielleicht vorher schon mal gesehen?
15:26Nein, nie gesehen.
15:29Ein Junge hatte eine Brille.
15:32Daran erinnere ich mich jetzt.
15:33Und ein Mädchen Zöpfe.
15:37So ein rotes Kleidchen hatte sie an.
15:39Na, wer bringen Sie jetzt essen?
15:42Ja, natürlich.
15:43Äh, Frau Heller, eine letzte Frage.
15:45Wie alt könnten die Kinder gewesen sein?
15:48So zehn oder zwölf.
15:51Einige Früchte zur Untersuchung einpacken.
15:53Blaulicht und Martinshorn einsetzen.
15:54HBV bleibt am Ort.
15:56HBV verbleibt am Ort.
15:57Das Institut verständige ich schon.
15:58Ende.
16:23Oh, da wird es haben wir ja schon beim Gucken-Gübe.
16:36Für alle Einsatzkräfte die Stufe 1.
16:38Für alle Einsatzkräfte die Stufe 1.
16:44Die Leute sind doch selbst schuld.
16:46Sie lesen etwas ab, der Verwaltung.
16:55Ein Junge mit Brille, ein Mädchen mit Zöpfen und roten Kleidchen.
16:58Damit gehen wir dann ins Anderen.
16:59Das ist alles?
17:01Ja, ich weiß. Das ist zu wenig.
17:03Davon gibt es allein zwischen Köpenick und Schöneweide viele Tausende.
17:06Und nun such mal.
17:08Kommen Sie.
17:11Genosse Wagner, Sie veranlassen die sofortige Einweisung aller Kräfte des Reviers
17:17und sichern die Informationen der freiwilligen Helfer.
17:19Sie befehlen alle ABV sofort zur Dienststelle
17:22und Sie nehmen Kontakt zu den Schulen auf.
17:26Lassen Sie die Einsatztechnik vorbereiten.
17:28Die Unterbringung und Betreuung der zusätzlichen Kräfte ist zu organisieren.
17:33Am S-Bahnhof und allen Straßenbahnhaltestellen sind Kontrollstellen einzurichten.
17:38Und dann die Funkstreifenwagen sind Durchsagetexte zum Sachverhalt zu übergeben.
17:44Ich bin im Krankenhaus.
18:11Zwischen zehn und zwölf Jahren besonders zu beachten,
18:15ein Junge mit Brille, ein Mädchen mit Zöpfen und rotem Kleid.
18:19Wahrscheinlich alle mit Fahrrädern und Schultaschen.
18:22Kommen.
18:23Verstanden.
18:24Verstanden.
18:26Aber verstanden, Genosse Wagner.
18:28Fahr so schnell du kannst.
18:35Ja bitte?
18:36Ich möchte zum Chefarzt.
18:37Da haben Sie aber Glück.
18:39Herr Chefarzt.
18:40Ich denke nur zu meinem Geordnungsstum.
18:46Ich kann da noch gar nichts sagen, Herr Major.
18:49Nur, dass es sehr ernst zu sein scheint.
18:51Ich muss zuerst wissen, womit das Obst gespritzt wurde und wie viel die Kinder davon gegessen haben.
18:56Alles andere folgt dann.
18:57Ich hoffe, dass die Analyse des Instituts weiterhüpftet.
19:00Ja sicher, aber das Dringlichste ist, wir veraufen die Kinder.
19:04Der Markenverhalt muss schnellstens ausgepufft werden.
19:08Mann, das ist gleich Einzel.
19:09Wollen wir nach Schule essen gehen?
19:11Nö, ich hab noch Eintopf zu Hause.
19:13Ich brauche bloß Wagen zu machen.
19:14Ja, ich hab noch Kartoffelsalat.
19:16Und Würstchen im Kühlschrank.
19:18Willst du mitkommen?
19:19Na ja, die beste.
19:20Eigentlich hab ich ja gar nicht nur.
19:21Ich bin nur so satt von dem Obst.
19:23Na, das ist aber doch prima.
19:24Und erst wollten wir Analyse gehen.
19:26Na, Aaron, mach's mit, Alter.
19:27Hi.
19:32Ach gut, dass ich dich erwische.
19:34Du, hast du davon gehört?
19:35Ja, bin schon unterwegs.
19:38Ich dachte, weil deiner doch auch.
19:40Ach, der hat bis nach zwölf Unterricht.
19:41Ah.
19:42Na ja, sonst hätte es durchaus sein können.
19:44Hm.
19:48Na und deiner?
19:50Auch ausgeschlossen.
19:51Die haben den Vormittag Exkursionen.
20:03Ich habe mit der Station abgesprochen, dass Sie zwei unserer Patienten übernehmen.
20:07Genosse Wagner.
20:08Damit hätten wir sogar zwei zu mehr frei.
20:10Bereiten Sie alles Weitere vor.
20:11Geben Sie gleich die Krankenhausnummer ans Institut weiter, Genosse Wagner.
20:15Ich bin unter 652 1464 zu erreichen.
20:21Wir sitzen wie auf Kohlen.
20:24Rettungsstelle Köpenick ist dort der Toxikologische Beratungsdienst.
20:29Hier, Chefarzt Hansen, den dienstsamen Kollegen, bitte.
20:32Sollte bei allen schweren und unklaren Vergiftungen in Einspruch genommen werden.
20:36Sicherheitsfaktor.
20:38Tag, Herr Kollege, folgender Fakt, durch Insektizide vergiftete Kinder.
20:44Toll, der wird gar nicht stauen, wenn wir darauf immer aufkreuzen.
20:49Ey, wisstest du eigentlich genau, wo die Urlaub machen?
20:52An der großen Krampe.
20:55Wir waren vor der Woche da.
20:58Naja, von Land aus.
21:01So, meine Tante bäckt einen eimannfreien Kuchen, sag ich dir.
21:04Aber doch nicht im Zelt.
21:05Mein Onkel sagt, die bäckt überall, wenn sie nur Mehl, Wasser und eine Feuerstelle hat.
21:09Da sind wir ja wieder bei den Kleinzeitmenschen.
21:13Sechs bis acht Kinder im Alter, zwischen zehn und zwölf Jahren.
21:17Mit Fahrrädern und Schultaschen.
21:20So zwischen elf und zwölf Uhr.
21:22Nein, nicht aus meiner Schule.
21:26Tja, alle Klassen hatten bis nach zwölf Unterricht.
21:29Tja, alle Klassen hatten bis nach zwölf Uhr.
21:53Schon Ergebnisse?
21:55Ja, bis jetzt haben wir Methylparation isoliert.
21:58Also, wo kommt das?
22:00Ja, aber das ist noch nicht alles.
22:01Schon so schlimm genug.
22:10Ja, der Direktor ist beim Stadtschulrat.
22:16Fahrräder?
22:17Na, dann kann es unsere Schule nicht gewesen sein.
22:19Die Schüler dürfen gar nicht mit Fahrrädern kommen.
22:23Außerdem, alle Klassen hatten bis nach zwölf Uhr Unterricht, ja.
22:26Bis auf die ganz Kleinen.
22:29Bitte.
22:35Warte mal.
22:37Da ist sie ja.
22:39Hallo, Mädel!
22:41Ja?
22:42Ach nein.
22:44Hat ja nur einen Zopf.
22:46Fahr weiter.
22:48Fahr weiter.
22:51Das könnte möglich sein.
22:53Moment mal.
22:54Warten Sie bitte.
22:56Zwischen zehn und zwölf Jahren, sagen Sie.
22:59Das betrifft ja immerhin sechs Klassen mindestens.
23:03Moment mal.
23:04Die beiden fünften.
23:06Nein, das ist wohl auch nicht möglich.
23:08Die 5a hatte in Heimatkunde Exkursion mit Frau Knipp.
23:14Frau Kegel, schauen Sie doch bitte mal nach, ob Frau Knipp noch da ist, ja?
23:19Ja, und die andere?
23:22Also, ich muss das überprüfen.
23:23Rufen Sie bitte in zehn Minuten nochmal an.
23:25Nein, nicht auflegen.
23:27Es ist mehr als dringend.
23:29Ich warte mal parat.
23:40Der Patient ist schon auf Zimmersie, ne?
23:42Ja.
23:46Wenn ich an die armen Würmer denke, könnte ich heulen.
23:50Du wärst die Mütter.
23:52Gar nicht daran zu denken, was auf die Eltern zukommt.
23:55Du musst erst mal einen Antrag machen.
23:57Je später, desto schlimmer.
24:01Lassen Sie dem Direktor keine Ruhe, Genosse Wagner.
24:05Wie?
24:07Er hat den Hörer daneben liegen.
24:10Er hat seine Sekretärin zu zwei Lehrern geschickt, die nur wenige Ecken weiter wohnen.
24:14Beide unterrichteten die fünften Klassen, die schon früher Unterrichtsschluss hatten.
24:18Sobald er eine Information hat, nimmt er den Hörer wieder auf.
24:22Okay.
24:22Eine Sekunde.
24:26Alle bisher eingegangenen Meldungen negativ, Genosse Major.
24:30Ich bin in wenigen Minuten in der Schule und melde mich von da.
24:34Dort scheint der Schlüssel zu liegen.
24:37Das ist Dr. Werner aus der Anästhesieabteilung und Experte für Vergiftung.
24:42Stationsschwester Dorit.
24:44Ich habe Frau Dr. Lerche verständigt.
24:46Unsere Internistin.
24:47Und schon alles für eine mehrfache primäre Detoxikation vorbereitet.
24:50Was sagen Sie zu all dem, Dr. Werner?
24:56Nicht viel, Herr Major.
24:58Besorgen Sie uns die Kinder.
25:00Und wir bemühen uns, sie zu entgegeben.
25:01Wir haben bis jetzt noch keinen Hinweis.
25:04Ja, hoffentlich kommt es nicht erst zu Stoffwechselentweisungen oder zu einem Koma bei einem der Kinder.
25:12Von ihm hängt jetzt viel ab.
25:15Ich habe die Leitstelle vom Rettungsamt informiert, dass in Kürze mit einem massierten Einsatz zu rechnen ist.
25:20Gut.
25:21Und ich benötige aus der Depotapotheke noch größere Mengen Antidota.
25:27Cholineesterase, Reaktivatore, mindestens zehn Ampullen Obidoxin, Chlorid, Atopien.
25:32Atopien ist genügend, Frau Hagen.
25:35Wann glauben Sie, könnten sich die ersten Symptome zeigen?
25:39Unterschiedlich.
25:39Wenn wir Glück haben, geht es jetzt langsam los.
25:55Magst du denn so lange größten Eierkuchen weg?
25:59Magst du denn keine?
26:01Ach, kein Appetit, Mutti.
26:03Na, du wolltest doch unbedingt hierher. Was ist denn los mit dir, Mädel?
26:08Magst was anderes?
26:11Ach, vielleicht noch ihren Eis. Aber gehen wir lieber erst mal zu dem Wasser.
26:29Malo, bist du müde?
26:31Na, bist du schon wieder wach, wenn wir beim V-Kopf hier?
26:34Guck mal, die S-Bahn loskommt.
26:41Den Hörer können Sie jetzt wieder auflegen, Genosse Scherf. Wir müssen erreichbar sein.
26:45Ich habe die beiden Kollegen gleich mitgebracht, Frau Klipp, Herr Guder.
26:49Guten Tag.
26:49Die beiden Kollegen sind die Klassenleiter der 5a und der 5b. Das ist Major Selle.
26:53Bitte, bitte, nehmen Sie Platz. Sie bleiben bitte vorgegeben.
26:59Sofort zur Sache.
27:01Einige wenige, aber schwer wegen der Tatsache.
27:27Das können nur meine gewesen sein.
27:31Wieso glauben Sie das?
27:33Hundertprozentig, das sind meine.
27:38Scherf für Sie.
27:42Selle?
27:46Nochmal.
27:49Sehr gut.
27:51Das wird uns weiterbringen.
27:55Sie bleiben dort, Weber.
27:57Ende.
28:00Ein Hefter wurde am Garten gefunden.
28:03Geografie, 5b, Karl Schilling.
28:05Klaus Schilling?
28:06Das ist doch bei mir.
28:08Der Sohn des Physikers.
28:09Ja, der Sohn von Dr. Schilling.
28:11Dann sind die anderen vermutlich doch aus der 5b.
28:15Nein, ich habe doch gesagt, das sind meine.
28:17Nun aber schnell raus mit der Erklärung, Frau Kollegin.
28:20Wir, wir waren heute Vormittag auf der Schlossinsel.
28:23Weiter.
28:24Wir sprachen über den berühmten Bronzefund von Spindlersfeld.
28:27Da kicherten ein paar und warfen sich Blicke zu.
28:29Zur Rede gestellt meinten sie, sie würden nachher, also nach Exkursions im Schulschluss über Spindlersfeld fahren.
28:35Ja, ich erinnere mich haargenau.
28:36Fallen Ihnen die Namen ein?
28:37Natürlich, warten Sie mal.
28:40Schnell, Frau Kegel.
28:41Die Schülerkartei mit den Adressen.
28:43Ich komme mit, Frau Kegel.
28:44Da waren Claudia, Christian, Susanne und Glutz.
28:46Und die Adressen der 5b, bitte.
28:51Darf ich Ihnen helfen?
28:52Danke, ich habe schon.
28:56Genosse Wagner, ich gebe Ihnen jetzt die Namen und Adressen von Schülern durch.
29:01Überfunk alle verfügbaren Leute und die Einsatzwagen dorthin dirigieren.
29:05Es war ein Mädchen mit Zöpfen und rotem Kleid dabei.
29:08Ja, Susanne Fröhlich.
29:10Und der Junge mit Brille.
29:11Brille, Brille.
29:12Der könnte von mir sein, ich habe zwei davon.
29:14Carsten Reuter trägt eine Brille.
29:16Den hatten Sie vorhin aber nicht genannt.
29:17Egal, bester Schüler, aber auch zu jedem Unfug zugebracht.
29:20Das wären sechs vorerst.
29:23Fehlt noch einer.
29:25Vielleicht sogar zwei.
29:26Die Namen und Adressen, schnell.
29:28Claudia Mahanke.
29:29Claudia Mahanke.
29:30Christian Weise.
29:31Christian Weise.
29:33Susanne Fröhlich.
29:34Susanne Fröhlich.
29:35Lutz Schmidt.
29:35Lutz Schmidt.
29:36Und Klaus Schilling.
29:38Klaus Schilling.
29:40Die Adressen.
29:40Rockstraße 2.
29:42Karsten Reuter, der mit der Brille.
29:44Und Karsten Reuter.
30:08Und Karsten Reuter.
30:10Die Adressen.
30:11Die Adressen.
30:13Die Adressen.
30:14Die Adressen.
30:16Leitermaßnahmen rein.
30:38Dimethod, Triclophon, Methylparation, wie ich sagte.
30:42Dazu das gefährliche Dimethod.
30:46Ich sage Ihnen auch gleich, eine starke Konzentration der Lösung,
30:50eventuelle Überlagerung oder Kombination verschiedener Präparate erhöht die Toxizität.
30:56Herr Chefarzt, Sie werden am Telefon verlangt.
31:00Die Frau.
31:03Na ja, ich verstehe.
31:05Der Mann hat die Restbestände durcheinander gemischt.
31:08Hochtoxisch.
31:10Ja, Therapie ist klar.
31:12Blut und Urin werden ausergeben.
31:15Wir danken Ihnen jedenfalls für Ihre Hilfe und halten Sie auf dem Laufen.
31:19Die Volkspolizei hat die Namen und Adressen der Kinder.
31:21Es geht los.
31:22Na, sehr gut.
31:47Roddy, na?
31:49Tut mir leid, dass ich den Einkaufstag verdorben habe, aber ich kann nichts dagegen tun.
31:54Ich muss dauernd spucken.
31:56Das macht doch nichts.
31:58Du wirst irgendetwas Unrechtes gegessen haben. Kannst du dich nicht erinnern?
32:04Sonst ist der Klaus freitags um diese Zeit immer schon hier.
32:09Ich sag Schillings Bescheid.
32:35Bist du Klaus Schillings?
32:40Toni 134, Klaus Schillings gefunden. Erwartende Anweisung.
32:45Kommen.
32:49Sofort mit ihm zur Rettungsstelle. Dann neue Anweisung.
32:53Sofort zur Rettungsstelle, dann neue Anweisung.
32:55Den ersten haben wir endlich, Klaus Schilling.
32:56Ja, das ist hervorragend, aber einer sind noch nicht alle.
32:59Der Direktor und die beiden Lehrer haben rausgekriegt, zwei der Kinder sind mit dem Paddelboot unterwegs.
33:04Auch das noch?
33:05Ja, immerhin, das wissen wir jetzt. Große Krampe.
33:08Also schnell den Leiter der Wasserschutzpolizei.
33:25Schwestern Bonita, können Sie mal einen Augenblick kommen?
33:33Es gibt wohl was Neues von den Kindern, Herr Chefarzt.
33:35Nicht viel, ich habe den Namen der Kinder.
33:38Schauen Sie doch mal, ob Sie vielleicht einen kennen. Ihrer ist doch in dem Alter.
33:44Ja, die sind alle aus Peters Klasse. Bis auf Klaus Schilling.
33:51Seien Sie glücklich, dass Ihrer nicht dabei ist.
33:54Herr Chefarzt, ich denke, es geht los.
34:22Wir brauchen wieder bestimmt besser.
34:30Es geht schon wieder, so komm ich schnell raus.
34:32Frau Mahn, mit Dr. Claudia wird Sie beten, zum mittleren Ausgang zu kommen. Ich wiederhole.
34:51Ach, Herr Leupold. Schließen Sie doch mal den Schlauch an.
34:54Wir müssen den Baum abspritzen.
34:55Geht in Ordnung.
34:56Geht in Ordnung.
35:01Keine Sorge, Frau Heller. Wird alles gut.
35:03Die Namen der Kinder sind jetzt bekannt und sie werden im Krankenhaus versorgt.
35:07Gott sei Dank. Ich hätte mir ewig Vorwürfe gemacht.
35:26Also, weißt du, Susanne. Schmeckt auch nicht, Mutti. Ach, was ist denn bloß los mit dir Mädel?
35:35Susanne, Kind.
35:4028.1 für 28.14, kommen.
35:4228.1, ich höre. Kommen.
35:44Moment.
35:45Susanne, Mädel. Susanne, was hast du denn?
35:52Frau Fröhlich?
35:53Ja.
35:54Ja, ja, das bin ich.
35:58Von 28.14, dringend Schnellhilfewagen zum Mecklenburger Dorf. Susanne Fröhlich gefunden. Kommen.
36:04Guck mal.
36:06Guck mal.
36:07Guck mal.
36:08Guck mal.
36:19Guck mal.
36:20Ist ja alles so verschwommen?
36:23Guck mal.
36:30Diese Phosphorsäuregister sind Cholinesterase-Hämmer.
36:34Durch den resultierenden Acetylcholin-Anstieg kommt es regelrecht zur Vergiftung.
36:40Im Stadium der Intoxikation mag es sein.
36:46Es gibt kein besonderes klinisches Krankheitsbild außer den bekannten Symptomen.
36:52Das hängt ja sicher auch von der Menge des aufgenommenen Giftes an.
36:57Schwester, schreiben Sie nachher zur Diagnose auf Intoxikation durch Phosphorsäuregister.
37:04Die Pupillen waren stark verengt.
37:07Ja, die Zunge gerötet, Mundschleimhaut entzündet.
37:14Der Mageninhalt muss eingeschickt werden.
37:16Wird gemacht, Herr Doktor.
37:21Der Magen und Darm sind leer.
37:22Atropin und Obitoxin hat er bekommen.
37:24Ist er ansprechbar?
37:25Wenn es sein muss. Versuchen Sie es.
37:28Klaus, hörst du mich?
37:32Klaus, mein Junge, es ist sehr wichtig, dass du dich erinnerst.
37:37Wer war dabei, als ihr im Garten wart?
37:42Wir wissen schon von Susanne Fröhlich, Christian Weise, Lutz Schmidt.
37:52Bleib ganz ruhig, Junge.
37:54Das sind ja noch nicht alle Namen, die wir bereits kennen.
37:58Ich lese dir noch weiter.
38:01Schnell, Stefan. Fertigmachen fürs Institut.
38:04Express, ich weiß.
38:05Ach, Stefan.
38:07Weiter.
38:10Carsten Reuter, Claudia Mahnke und du.
38:15Hörst du?
38:18Nochmal.
38:19Carsten Reuter, Claudia Mahnke und du.
38:23War noch jemand dabei?
38:27Es ist wichtig, Klaus.
38:29Für deine Freunde.
38:33Ich sehe nichts mehr.
38:37Ja, ich denke, der Körper braucht jetzt Ruhe.
38:41Die Nächsten?
38:43Frechputzen-Sirup ist bereit.
38:48Ey, du.
38:50Ich verstehe das nicht.
38:51Mir ist so komisch.
38:54Richtig übel.
38:55Wie noch nie.
38:57Na ja, wir sind gleich schwer.
38:59Ich kann's Palle kaum noch halten.
39:02Du, sag mal ehrlich.
39:03Wie weit ist denn das noch?
39:04Na ja, ich glaube.
39:07Nächste oder übernächste Bion.
39:08Da müsste es dann sein.
39:10Genau weiß ich's auch nicht.
39:21Vielleicht haben wir einen Sonnenstich.
39:23Haha.
39:24Da hat ja meine Schwester recht.
39:27Überhauptetikett schon immer einen.
39:41Ich gebe Gast.
39:42Da sind sie.
39:45Da sind sie.
39:45Ich glaube, die muss.
39:59Einer von euch, Christian Weise oder Lutz Schmidt.
40:02Ich bin Ulf Heine. Und ich bin Susi. Meine Schwester. Alles in Ordnung?
40:10Alles in Ordnung. Sind auf dem Zeltplatz die beiden Jungen Christian Weise und Lutz Schmidt anwesend.
40:20Christian Weise und Lutz Schmidt werden gesucht.
40:24Hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo, hallo.
40:48Äh, Doktor, rechnen Sie in zehn Minuten mit dem Eintreffen von Christian Weise und Lutz Schmidt.
40:54Was ist mit den anderen? Die Zeit drängt. Die, die Symptome müssen sich inzwischen bei allen schon eingestellt haben.
41:02Alle Rettungsstationen, rote Kreuzstützpunkte und sämtliche Polizeireviere sind über den Tatbestand informiert.
41:10Gegenmeldungen laufen bei mir ein. Wichtig ist zu erfahren, ob die Anzahl der beteiligten Kinder definitiv ist.
41:17Die Befragung des Jungen hat bisher nichts ergeben. Wir versuchen weiter.
41:25Ja, gut.
41:28Claudia Mahnke soll mit ihrer Mutter zum Einkaufen in die Innenstadt gefahren sein.
41:31Nein. Die Inspektion Lichtenberg und Mitte sind bereits informiert.
41:35Aha. Und Daniel?
41:36Carsten Reuter ist Mitglied eines Pionierchores und hat heute Nachmittag auf dem Schlosshof einen Auftritt.
41:42Hat dort Kuh auftritt. Begeben Sie sich sofort dorthin. Kommen.
41:47Auf dem Schlosshof. Verstanden. Kommen.
41:4828.12. Ende.
41:51Claudia, da drüben ist die S-Bahn. Das schaffst du.
41:55Nee, Mutti. Das schaff ich nicht.
41:58Claudia, das musst du schaffen. Und dann kommen wir weiter. Und zu Hause mache ich der Kamelentee und heiße Umschläge.
42:02Nein. Mein Bauch tut mir weh. Und ich sehe auch so schlecht. Alles verschwimmt.
42:09Ach, denk doch an die neuen Schuhe und die Schickehose.
42:12Achtung. Es werden gesucht Frau Mahnke mit Tochter Claudia.
42:16Bitte am mittleren Ausgang des wahren Autos fällen.
42:20Es werden gesucht Frau Mahnke mit Tochter Claudia.
42:24Hier. Hier ist Frau Mahnke.
42:32Hier.
42:55Geht es dir besser, Susanne?
42:57Susanne, ich frage dich etwas sehr Wichtiges.
43:01Kannst du mich verstehen?
43:04Ich sage dir jetzt die Namen der Kinder, die mit dir im Garten waren.
43:08Und du passst schön auf, ob ich alle weiß.
43:12Klaus Schilling, Christian Weise, Claudia Mahnke, Carsten Reuter, Lutz Schmidt und du.
43:23Fehlt da noch einer?
43:26Bestimmt nicht.
43:29Susanne, der muss sonst sterben, wenn wir ihn nicht finden.
43:37Doch, einer.
43:39Wer denn, Susanne?
43:41Erinnere dich.
43:43Bitte.
43:45Peter Kleiner.
43:57Ich komme sofort, Dr. Hansen.
44:00Lauf, Jäger, Lauf.
44:03Das Tier könnt dir ein Leides tun.
44:07Lauf, Jäger, Lauf, Jäger, Lauf, Lauf, Lauf, Lauf.
44:09Mein lieber Jäger, guter Jäger, Lauf, Lauf, Lauf.
44:12Mein lieber Jäger, guter Jäger, Lauf, Lauf, Lauf.
44:16Mein lieber Jäger, guter Jäger, Lauf, Lauf, Lauf.
44:20Der Jäger lief zum Wald hinaus, Lauf, Jäger, Lauf, verkroch sich flink im Jägerhaus, Lauf, Jäger, Lauf, wie die Katz
44:31nach der Maus, trotz Himmel, Donner, Wetter, Jäger, Lauf, Lauf, Lauf, trotz Himmel, Donner, Wetter, Jäger, Lauf.
44:47Er ist mit dem Kasten Reuter zu uns unterwegs. Sagen Sie es ihm?
44:53Die Zeit arbeitet gegen uns. Alles hängt von der rechtzeitigen Applikation der Antidote ab.
44:58Wenn es noch lange dauert, ist die Wirkung des Reaktivators sehr fraglich.
45:20Wir haben den Namen des letzten Jungen ausfindig gemacht.
45:26Und?
45:30Peter?
45:31Sie wissen vielleicht am ehesten, wo er sein könnte.
45:42Nun komm, Sabine, wir können.
45:46Nun komm, Sabine.
45:48Warum kommt denn der Peter nicht, Fräulein?
45:51Ähm, trotz der ist doch heute dran, damit abholen.
45:58Deine Mutti hat doch heute angerufen.
46:02Der Peter, der muss heute länger in der Schule bleiben.
46:08Weißt du was? Wir gehen zu Oma Kniehase und da kannst du mit deinem Kaninchen spielen.
46:13Hm?
46:14Na komm.
46:16Sie verwechseln, dass das ist kein Kaninchen.
46:19Es ist ein Meerschweinchen.
46:21Das heißt Moritz.
46:23Ach, entschuldige, Sabine. Ich meine natürlich deinen Moritz.
46:26Warum ist denn der Peter so lange in der Schule?
46:29War der etwa heute nicht artig?
46:32Dein Bruder Peter ist der artigste Junge in der Klasse.
46:35Vielleicht von ganz Berlin.
46:39Du bist vielleicht eine Marke.
46:44Ich hab alles abgesucht, hier ist er nicht.
46:48Klaus Schilling fällt auch weg.
46:50Kiez wird abgesucht, zu Hause ist er nicht.
47:05Das ist zwecklos. Da hat er noch nie gebadet.
47:08Vielleicht fahren wir nochmal bei dir zu Hause vorbei.
47:10Komm.
47:32Schwester Monika, soll ich sie ablösen lassen?
47:39Marius.
47:43Sie haben alle ihre Kinder.
47:45Vielleicht ist alles nicht so schlimm.
47:48Ich meine, was haben wir als Kinder nicht alles für einen Dreck mitgegessen und sind trotzdem groß und stark geworden?
47:55Was heißt denn hier nicht so schlimm, Herr Schmidt?
47:59So ein kleines Wurm verträgt doch noch nichts.
48:04Mein Kasten ist sowieso besonders empfindlich.
48:07Weiß man denn eigentlich, wer der Anstifter war?
48:10Das ist doch jetzt wirklich egal, Vorweise!
48:15Hauptsache es, die Kinder werden gerettet.
48:19Vielleicht sind sie gar nicht vergiftet.
48:22Gift wird jede Substanz, wenn ihre Dosis auf die Lebensvorgänge eines Individuums schädigend einwirkt.
48:32Und das ist wohl hier in ausreichendem Maße bewiesen.
48:41Marius!
48:51Fröhlich!
48:52Ich will zu meiner Tochter.
48:54Nein, Sie können da jetzt nicht reinmachen.
48:56Ich will zu meinem Kind.
48:57Die Kinder sind noch nicht über dem Berg.
49:00Sie brauchen Ruhe.
49:04Sie werden nicht so sprechen, Frau Kleiner, wenn ihr eigener Junge davon betroffen wäre.
49:08Er ist dabei, Frau Fröhlich.
49:12Nur, Sie haben ihn noch nicht gefunden.
49:24Wer kann das nur sein?
49:28Patschi!
49:30Dann lass mal, Sabinchen.
49:32Nee, noch nicht, Herr Kleiner.
49:34Hat sich noch niemand gemeldet.
49:36Komm mal mit, ich zeig dir mal meinen Meerschwein.
49:39Ach, das mach mal.
49:39Hier, nimm mal, Sabinchen.
49:43Frau Kniehase, vielleicht können Sie sich erinnern, was er gesagt haben könnte.
49:46Das ist ja süß, hm?
49:50Gestern hat er gesagt, er wollte heute Nachmittag zu Klaus Schilling.
49:54Schularbeiten wohl.
49:55Noch was?
49:57Anschließend vielleicht.
49:59Ich glaube, der hat noch was von einem Kumpel gesagt, den er besuchen wollte.
50:04Nicht wahr, Sabine?
50:04Nein, nein, nein, nein, sämtliche Kumpels und Freunde, die in Frage kämen, die sind wir ja abgefahren.
50:09Rotterbär.
50:11Wie?
50:12Was meinst du, Sabine?
50:15Rotterbär.
50:17Sprich deutlich, Mädchen.
50:18Was hast du gesagt?
50:21Rotterbär.
50:24Ich hab's.
50:27Na los, schnell.
50:28Sie meint Roboter.
50:50Roboter.
50:51Jetzt schläft er.
50:52Vielleicht hat er was Falsches gegessen.
50:54Ich hätte ihn ja auch nach Hause gebracht.
50:58So gut.
51:00So gut.
51:04So gut.
51:05So gut.
51:15So gut.
51:16So gut.
51:19So gut.
51:47Darf ich?
51:51So gut.
52:43Ich kann Sie nun beruhigen.
52:47Alle sind außer Lebensgefahr.
52:48Die Kinder sind versorgt.
52:50Der Kreislauf ist bei allen stabil.
52:53Morgen können Sie sich telefonisch erkundigen.
52:55Dann sehen wir weiter.
52:58Herr Doktor.

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