00:00Ein vertrauter Kompakter zeigt, wie unkompliziert der Einstieg in die Elektromobilität aussehen
00:05kann. Das Fahrzeug aus dem Video ist ein Vauxhall Astra Electric im markanten Kult-Gelb-Metallic
00:12mit glänzend-schwarzen Akzenten. Er ist baugleich mit dem hierzulande angebotenen Opel Astra.
00:18Die wesentlichen Unterschiede der britischen Version sind die Vauxhall-Logos und in diesem
00:23Fall das Lenkrad auf der rechten Seite. Denn der gezeigte Wagen ist ein Rechtslenker.
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00:35Technik. Doch was kann der elektrische Astra abseits seines auffälligen Auftritts und wo
00:40liegen seine Grenzen? Die gelbe Lackierung setzt die klaren Flächen der Karosserie besonders
00:46wirkungsvoll in Szene. Zusammen mit den schwarzen Details entsteht ein Kontrast, der dem Astra
00:52einen sportlichen Charakter verleiht, ohne seine alltagstaugliche Grundform zu verändern.
00:58Die schmalen Leuchten und das dunkle Band an der Front betonen die Fahrzeugbreite. Statt
01:03mit einer ungewöhnlichen Silhouette auf seinen Elektroantrieb hinzuweisen, bleibt der Vauxhall
01:08ein klassischer Kompakter. Das dürfte Menschen entgegenkommen, die moderne Antriebstechnik suchen
01:14und gleichzeitig eine vertraute Karosserie bevorzugen. Mit einer Länge von knapp 4,4 Metern passt
01:22der Fünftürer gut zu den Anforderungen des täglichen Stadtverkehrs. Er bietet überschaubare
01:27Außenmaße, bleibt auf längeren Strecken aber ein vollwertiges Auto. Wer regelmäßig
01:33sperrige Gegenstände transportiert, findet im 4,6 Meter langen Sportstourer eine geräumigere
01:39Alternative. Der Charakter der Baureihe bleibt dabei erhalten. Klare Gestaltung, praktische
01:45Nutzbarkeit und ein Auftritt, der zwischen nüchterner Vernunft und sichtbarem Selbstbewusstsein
01:51liegt. Für den Vortrieb sorgt ein Elektromotor an der Vorderachse mit 115 Kilowatt und 156 PS.
02:01Hinzu kommen 270 Newtonmeter Drehmoment, die beim Anfahren unmittelbar zur Verfügung stehen.
02:07Gerade beim Losrollen oder Einfädeln vermittelt das einen lebendigen Eindruck. Trotzdem verfolgt
02:13der Astra keine sportlichen Extreme. Der Sprint auf 100 dauert 9,3 Sekunden,
02:19die Höchstgeschwindigkeit beträgt 170. Damit ist ausreichend Leistung für Pendelstrecken,
02:26Überholmanöver und Autobahnfahrten vorhanden. Der rund 1,7 Tonnen schwere Wagen setzt insgesamt
02:32auf gut dosierbaren Vortrieb. Beim Fahrwerk zeigt sich allerdings eine straffere Abstimmung,
02:38als der zurückhaltende Antrieb vermuten lässt. Unebenheiten können deshalb deutlicher bei den
02:44Insassen ankommen. Die Lenkung erfüllt ihre Aufgabe zuverlässig, könnte für besonders engagierte
02:50Fahrer jedoch direkter reagieren. Praktisch bleibt die Bedienung des Antriebs über einen Schalter in
02:57der Mittelkonsole. Bei der überarbeiteten Ausführung lässt sich außerdem die Energierückgewinnung über
03:03Eingradwippen in drei Stufen anpassen. So kann der Fahrer beeinflussen, wie deutlich das Auto beim
03:08Loslassen des Fahrpedals verzögert und dabei Energie zurückgewinnt. Ein wichtiger Fortschritt der
03:15überarbeiteten Baureihe betrifft die Batterie. Mit einer Kapazität von 58 Kilowattstunden erreicht
03:22der elektrische Fünftürer nach dem WLTP-Verfahren bis zu 454 Kilometer. Für den Kombi werden bis zu
03:30445 Kilometer genannt. Solche Prüfstandswerte liefern vor allem eine Vergleichsgrundlage. Im
03:37tatsächlichen Betrieb entscheiden Geschwindigkeit, Temperatur und Streckenprofil über die erreichbare
03:43Distanz. Für sommerliche Autobahnfahrten erscheinen ungefähr 300 bis 350 Kilometer plausibel. Wer
03:51überwiegend im regionalen Umfeld unterwegs ist, kann dadurch viele alltägliche Wege zwischen zwei
03:57Ladevorgängen erledigen. Zum stimmigen Gesamtbild trägt der Energiebedarf bei. Die angegebenen
04:04Verbrauchswerte bewegen sich zwischen 15 und 16 Kilowattstunden je 100 Kilometer. Bei den beiden
04:11Testfahrten rund um Rüsselsheim zeigte der Bordcomputer sogar durchschnittlich knapp 14 Kilowattstunden an.
04:18Gefahren wurden zwei jeweils ungefähr 50 Kilometer lange Strecken auf typisch englischen Straßen,
04:24während die Klimaanlage bei fast 30 Grad Celsius eingeschaltet blieb. Das ist ein erfreuliches
04:30Ergebnis, auch wenn kurze Fahrten noch keinen umfassenden Langzeittest ersetzen. Ein niedriger
04:36Verbrauch hilft schließlich sowohl bei der Reichweite als auch bei den laufenden Stromkosten.
04:42Für den elektrischen Alltag ist die Wärmepumpe interessant. Sie kann den Energiebedarf der
04:48Klimatisierung senken und dadurch helfen, mehr Batteriestrom für den Antrieb verfügbar zu halten.
04:55Wie groß dieser Vorteil ausfällt, hängt unter anderem von den Außentemperaturen und den gewählten
05:01Einstellungen ab. Gerade auf kurzen Strecken spielt der Aufwand für das Erwärmen des Innenraums eine
05:06Rolle. Zur Reichweitenplanung gehört deshalb ein Blick auf den eigenen Einsatz. Viele kurze Winterfahrten
05:13stellen andere Anforderungen als längere Etappen bei mildem Wetter. Die Verbrauchsanzeige hilft,
05:20dafür mit der Zeit ein realistisches Gefühl zu entwickeln. Weniger überzeugend fällt die
05:26maximale Schnellladeleistung aus. An einer geeigneten Gleichstromsäule nimmt der Astra höchstens
05:32100 Kilowatt auf. Für das Nachladen von 20 auf 80 Prozent nennt der Hersteller unter optimalen
05:39Bedingungen 32 Minuten. Bei gelegentlichen Urlaubsfahrten lässt sich eine solche Pause
05:45einplanen. Wer häufig große Entfernungen zurücklegt und unterwegs mehrfach laden muss,
05:51dürfte sich jedoch kürzere Stops wünschen. Entscheidend ist außerdem, wie lange das Auto seine
05:57Ladeleistung halten kann. Der Spitzenwert allein beschreibt deshalb noch nicht den gesamten Ladevorgang.
06:03Zu Hause oder an einer passenden öffentlichen Wechselstromsäule sind bis zu 11 Kilowatt möglich.
06:10Das Laden von 20 auf 80 Prozent beansprucht dann ungefähr 3,5 Stunden. Eine interessante Ergänzung ist
06:17die Möglichkeit, externe Geräte über das Fahrzeug mit Strom zu versorgen. Damit lässt sich
06:23beispielsweise unterwegs ein elektrisches Fahrrad nachladen oder beim Camping geeignetes Zubehör
06:29betreiben. Solche Funktionen erweitern den Nutzen des Akkus über das reine Fahren hinaus und passen
06:35gut zum vielseitigen Anspruch eines kompakten Alltagsautos. Im Innenraum besitzt das Fahrzeug
06:41aus dem Video eine schwarze Leder-Alcantara-Ausstattung, die mit hellgrauen Nähten überzeugt. Der Materialmix
06:48verleiht den Sitzen eine ansprechende Optik, während die kontrastierenden Nähte ihre Konturen
06:54hervorheben. Dazu passt das übersichtliche Cockpit mit zwei nebeneinander angeordneten Bildschirmen
07:00von jeweils 10 Zoll. Einer zeigt die Fahrinformationen, der andere übernimmt Unterhaltung und weitere
07:07Fahrzeugfunktionen. Physische Tasten für wichtige Einstellungen der Klimatisierung erleichtern die
07:12Bedienung. Weniger hochwertig wirken dagegen einige harte Kunststoffflächen, die den ansonsten ordentlich
07:19gestalteten Innenraum stellenweise einfacher erscheinen lassen. Auch bei den digitalen
07:25Funktionen lohnt ein genauer Blick auf die gewählte Ausstattung. Navigation mit Ladeplanung
07:31und Aktualisierungen über die Internetverbindung können den Alltag erleichtern. Die Routenberechnung
07:37fiel im zugrunde liegenden Test allerdings durch eine langsame Reaktion auf. Ob das dauerhaft
07:43auftritt, lässt sich daraus nicht ableiten. Besonders wichtig bleibt unabhängig von digitalen
07:49Extras der Sitzkomfort. Ergonomisch ausgeformte Sitze sollen den Körper entlasten und längere
07:55Fahrten angenehmer machen. Ausstattung und Bezug unterscheiden sich jedoch je nach Version und
08:01Verkaufsmarkt. Vorn finden auch größere Menschen eine passende Sitzposition. Im Form begrenzt vor allem
08:08der Abstand zu den Vordersitzen den Komfort. Werden diese weit zurückgeschoben, müssen
08:13erwachsene Mitfahrer ihre Beine entsprechend stärker anwinkeln. Die gute Kopffreiheit kann
08:18diesen Nachteil nur teilweise ausgleichen. Für Familien lohnt deshalb eine gemeinsame Sitzprobe.
08:25Der Kofferraum des elektrischen Fünftürers fasst rund 350 Liter und lässt sich durch Umlegen der
08:31Rücksitzlehnen auf knapp 1300 Liter erweitern. Beim Sportstourer stehen rund 1600 Liter bereit.
08:39Zusätzliche Fächer unter dem Kofferraumboden helfen, Ladekabel und kleinere Zubehörteile
08:45aufzuräumen. Einen weiteren Stauraum unter der vorderen Haube gibt es dagegen nicht.
08:50Bei der Kaufentscheidung zählt neben dem Platzangebot die konkrete Ausstattung. Komfort-Extras,
08:56Assistenzfunktionen und Beleuchtung können den Nutzwert erhöhen, treiben abhängig von der
09:02Zusammenstellung aber auch den Preis nach oben. Ebenso beeinflussen die persönlichen Lademöglichkeiten
09:08die Attraktivität des Gesamtpakets. Wer regelmäßig zu Hause laden kann, bewertet den elektrischen Astra
09:15wahrscheinlich anders als jemand, der ausschließlich öffentliche Schnellladesäulen nutzt. Der Warhol Astra
09:21Electric verbindet einen sparsamen Antrieb mit vertrauter Bedienung und einer überzeugenden
09:27Alltagstauglichkeit. Das Fahrzeug aus dem Video ergänzt diese Qualitäten um die auffällige gelbe
09:33Lackierung, schwarze Akzente und das ansprechende Sitzdesign. Verbesserungspotenzial bleibt beim
09:39Schnellladen, bei einzelnen Materialien und beim Platz für die Beine im Fond. Für viele Pendler kann das
09:46Gesamtpaket dennoch gut passen. Welche Eigenschaft des Vauxhall Astra Electric begeistert euch am meisten?
09:52Verratet es uns in den Kommentaren.
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