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  • vor 2 Tagen

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🎈
Spaß
Transkript
00:26Hallo?
00:27Hallo?
00:29Ist da noch jemand?
00:33Hey!
00:37Was soll denn das?
00:43Nein!
00:51Herr Ufer, das ist mir wurscht.
00:53Sie kommen jetzt mit und schauen Sie das an.
00:56Bring es doch nicht auf.
00:57Die meisten Probleme lösen sich erfahrungsgemäß durch entschiedenes Abwahr.
01:00Herr Ufer, jetzt renn Sie so blöd daher.
01:02Das muss gemacht werden.
01:03Und Sie sind der Vermieter.
01:05Gut, schauen wir uns das Problem heute einmal an.
01:09Ich bin da beim Leo.
01:12Was ist mit meinem Kaffee?
01:13Ach Schatzl, was für eine Katastrophe.
01:15Den musst du heute selber kochen.
01:17Die rät sie leicht.
01:19Was ist es da los?
01:21Da.
01:22Die Wand ist feucht.
01:23Die trocknet schon wieder.
01:24Eben nicht.
01:25Der Fleck wird immer größer.
01:26Es ist seit dieses Jahr ein bisschen feucht.
01:28Zu viel Regen.
01:29Herr Ufer, es hat seit zwei Wochen nicht mehr geregnet.
01:31Schauen Sie her.
01:32Vorsicht!
01:32Es muss repariert werden und zwar schnell.
01:34Schau mal.
01:36Ja, dann reiß es halt ein bisschen auf die Wand.
01:39Vielleicht ist ja die Wasserleitung ein bisschen rundig.
01:41Das kommt überhaupt gar nicht in Frage.
01:42Ja, wieso denn?
01:43Soll jetzt Ihr Problem lösen oder nicht?
01:44Ja, natürlich.
01:45Aber wenn Sie das machen, dann wird meine Wohnung wieder für Wochen zu so einer Endlos-Baustelle.
01:50Herr Ufer, für sowas braucht man Handwerker.
01:51Die machen sowas super schnell und günstig.
01:53Dann muss ich die Miete erhöhen.
01:54Handwerker kann man ich nicht leisten.
01:55Dann schauen Sie halt einfach in die Zeitung rein.
01:57Da sind jeden Tag Inserate von super günstigen Handwerkern drin.
02:00Hört, dann ruf uns an und lassen Sie sich ein Angebot machen.
02:04Das machen Sie.
02:04Sie sind nämlich der Vermieter.
02:06Bitte.
02:07Wollen Sie einen Espresso?
02:09Vertragene Fröhne, das wissen Sie genau.
02:10Ich brauche einen Bürohäferl.
02:21Guten Morgen.
02:23Ist der Kaffee schon fertig?
02:24Seid ihr so nett?
02:25Bring uns mal eine Tasse.
02:26Nein.
02:28Kaffee ist ganz schlecht für die freien Radikale.
02:30Und ich werde radikal unleidig, wenn ich mein Frühstückskaffee nicht kriege.
02:34Herrschaftszeiten.
02:37Frau Stocklmann, ist eine Diät?
02:40Nein.
02:41Das Problem liegt ganz woanders.
02:43Der Zahn der Zeit nagt an mir.
02:46Ach gern.
02:46Ihnen doch nicht.
02:47Sie schauen aus wie das blühende Leben.
02:50Das sagen Sie.
02:51Aber mein Spiegelbild sagt mir leider ganz was anderes.
02:54Ja, Sie inserieren hier Handwerksarbeiten zu super günstigen Preisen.
03:00Ja, freilich ist das besser, wenn wir das persönlich checken.
03:07Na, wir könnten uns um 10 am Max-Josef-Platz treffen am Brunnen.
03:12Ja, gut.
03:13Abgemacht.
03:14Also bis gleich.
03:15Servus.
03:18Guten Morgen, Michi, was gibt's?
03:20Guten Morgen, Kobinian.
03:21Gute Neuigkeiten.
03:23Der Chef hat mir soeben einen Spezialauftrag erteilt.
03:25Das freut mich für dich.
03:27Was ist das für ein Auftrag?
03:28Es geht um Folgendes.
03:30Die Schattenwirtschaft im Landkreis soll eingedämmt werden.
03:34Das heißt, Schwarzarbeit wird von jetzt an mit Stumpf und Stil ausgerottet.
03:39Sagt der Chef.
03:40Sagt der Chef.
03:41Und du glaubst, dass das deine schon Größe ist?
03:44Glaubst du, ich bin zu dumm dafür?
03:45Ja.
03:48Gute Arbeit, Herr Kollege.
03:50Gehen wir.
03:58Ihr werdet euch alle noch wundern.
04:01Ich bin nicht auf der Brennsuppe nachher geschwommen.
04:33Was ist denn der Mann noch nicht da?
04:35Der ist von Balthasar zum Chefentwickler befördert worden.
04:38Mit Sachen Schwarzarbeit.
04:41Morgen.
04:42Bringen wir's hinter uns, ich hab noch Termine.
04:45Schauen Sie mich denn so an, stimmt was nicht?
04:47Doch, ist eigentlich alles in Ordnung.
04:50Eine Frau dürften wir erfahren, wer Sie sind?
04:52Schott.
04:53Anna Schott.
04:54Haben Sie was mit der gleichnamigen Antiquitätenhandlung zu tun?
04:57Ja, ich bin die Inhaberin also.
04:59Ich habe den bedauernswerten Herrn Kerscher vorhin tot aufgefunden
05:01und ihre Kollegen meinten, dass sie vermutlich noch ein paar Fragen an mich hätten.
05:04Was heißt vorhin?
05:06So, gegen halb acht.
05:08Was war denn der Grund für Ihren Besuch?
05:10Ich hatte mit dem Herrn Kerscher eine geschäftliche Besprechung.
05:12Über was denn?
05:13Das tut nichts zur Sache.
05:16Eine Frau, mit Verlaub, das müsste uns schon überlassen,
05:18ob etwas was zur Sache tut oder nicht.
05:20Ob Sie es glauben oder nicht, es ging um eine Holzlieferung.
05:23Gesehen habe ich niemand und sonst weiß ich auch nichts.
05:24War's das dann?
05:26Einstweilen, ja.
05:34Oh la la.
05:35Was war denn der Eischrank, die Frau?
05:37Ich glaube, hinter der Eischranktür brodelt ein Vulkan, meine ich es nicht?
05:40Sollen Sie andere die Finger verbrennen, das interessiert mich überhaupt nicht.
05:44Das Problem mit den Wasserflecken in Ihrer Wohnung scheint sehr ernsthaft zu belasten.
05:59Was ist denn das?
06:01Dezent geschmacklos, das Auto.
06:06Schau nicht hin.
06:07Das ist kein schöner Anblick.
06:11Servus.
06:13Servus.
06:16Servus.
06:17Servus.
06:17Servus.
06:17Servus.
06:18Servus.
06:18Kriminalpolizei.
06:19Mein Name ist Sartois, mein Kollege Hofer.
06:22Servus.
06:22Servus.
06:23Wer sind Sie?
06:24Ich bin der Sohn.
06:26Das ist meine Frau.
06:27Ja.
06:27Mein Beileid.
06:29Servus.
06:30Servus.
06:31Wissen Sie schon, wie das passiert ist mit meinem Vater?
06:33Das sieht ganz aus, als ob Ihr Vater ermordet worden wäre.
06:36Haben Sie irgendwas mitbekommen?
06:38Nein.
06:39Wohnen Sie hier auf dem Gelände?
06:41Jaja, schon.
06:42Wir müssen uns doch irgendwas gehört haben.
06:43Ich meine, so ein Baumstamm macht ja einen Höllenlärm.
06:44Wir sind gerade eben erst angekommen.
06:46Wir waren in Prien.
06:48Wir waren da beim Essen und da haben wir auch übernachtet.
06:52Hat Ihr Vater Feinde?
06:54Nein.
06:56Also vor ein paar Tagen, da hat er seinen Vorarbeiter entlassen, den Prechtl.
07:00Der hat ja Stinkwut auf den gehabt.
07:02Warum hat er ihn entlassen?
07:03Der Prechtl, der hat Holz verkauft auf eigene Rechnung.
07:06Wo ist der jetzt?
07:07Keine Ahnung.
07:08Ist irgendwas gestohlen worden?
07:11Da haben wir noch nicht geschaut.
07:13Aber wir können gerne mal nachschauen gehen.
07:25Vom Geld fehlt nichts.
07:28Aber das ist merkwürdig.
07:30Was denn?
07:31Ich habe gestern die Frachtpapiere an der Lieferung Kiefern aus Litern da abgelegt.
07:36Die sind verschwunden.
07:39Ich meine, vielleicht hat es der Schwiegervater mitgenommen.
07:47Wieso importieren Sie Kiefern aus Litern?
07:49Weil bei uns nicht genug wachsen.
07:52Weil es ist schon besonders traurig, wenn man an so einem schönen Tag sterben muss.
07:55Also ehrlich gesagt, mir ist mein Sterbewetter ziemlich egal.
07:58Mir nicht.
08:00Ich möchte mal, wenn es unbedingt sein muss, im November sterben.
08:04Ich möchte mal im Forschen sterben, mal Masken von meinem Gesicht.
08:07Ich möchte umfühlen bei Musik und lernen zu sterben.
08:10Das wäre eine Geschichte.
08:11Herr Hofer, bitte.
08:20Aber wie gesagt, bereit zu werden.
08:21Kannst du mal ruhig sein?
08:22Ich konzentriere mich gerade, okay?
08:23Echt?
08:24Ich kümmere mich gerade um deine Fugung.
08:27Entschuldigung, meine Sekretärin.
08:28Die stresst ein bisschen rum.
08:31Kannst du mal ruhig sein?
08:32Ja, ich schütze Sie morgen auf die Strasse.
08:34Apropos Strasse.
08:35Also wir machen natürlich auch Hofauffahrten und so weiter, wenn du brauchst.
08:37Schön Gruss, okay?
08:38Ruhe.
08:39Aber es ist natürlich nicht umsonst.
08:40Wir sind Künstler, ja?
08:41Und die Auftragsbücher sind voll.
08:42Wer ist überhaupt dran?
08:43Kannst du mal ruhig sein, wenn ich eine Verhandlung mache?
08:46Hallo?
08:47Hallo?
08:48Ja, ja, okay.
08:50Also wir können jederzeit vorbeikommen, ja?
08:53Sonntag.
08:54Hallo?
08:55Herr Hofer?
08:56Genau der bin ich.
08:57Augenblick.
08:58Ich bin Kollege 1, das ist Kollege Nummer 2.
09:01Für Sie am Start.
09:01Ja, bei der Arbeit wäre mir lieber.
09:03Also, Hans, müssen wir klären.
09:05Ihr seid berechtigt, hier zu arbeiten, ja?
09:07Das ist ein Logo.
09:07Ja, das schaust du.
09:09Aufenthaltsgenehmigung, Arbeitsgenehmigung, alles korrekt.
09:11Noch warm.
09:12Bitte haben Sie einen Augenblick geduld?
09:13Noch warm.
09:14Bei uns sind alle Leitungen gerade überlegt.
09:16Ja, und wann könnt ihr anfangen?
09:18Wenn du brauchst, sofort.
09:19Ja, prima.
09:20Das sind noch besser.
09:21Also, kommt los, sofort.
09:22Leider ausgebucht.
09:27So, die beiden Herren stehen für Sie am Start und nehmen Ihr Problem sofort in Angriff.
09:31Also, irgendwie kommen mir die zwei bekannt vor.
09:35Na?
09:36Na ja, wurscht.
09:37Ich fahre jetzt mal bei diesem Vorarbeiter vorbei, der wohnt hier gleich um die Ecke.
09:40Und das können Sie sich sparen.
09:42Ja, wieso?
09:42Wenn der Prechtel nichts zu tun hat, gibt den mir in Rosenbräu.
09:45Und da entlassen wurde, hat er nichts zu tun.
09:47Richtig.
09:47Also nachher.
09:48Richtig.
09:49Also, gehen wir.
09:59Danke.
10:02Danke.
10:05So.
10:06Nochmal.
10:07Sie hatten Streit mit dem Herrn Kausch.
10:09Ja, freilich.
10:11Lass mich doch nicht einfach hinausschmeißen.
10:14Soweit ich weiß, hat er Sie rausgeschmissen, weil Sie Holz unterschlagen haben.
10:21Wegen dem Bisschen.
10:23Ja.
10:25Sie haben sich also ungerecht behandelt gefühlt?
10:28Eine Sauwut habe ich gehabt auf ihm.
10:30Aber umgebracht habe ich ihn nicht.
10:33Wo war es denn heute Nacht?
10:34Ja, mei wo schon.
10:35Was heißt ja, mei wo schon?
10:37Ja, daheim.
10:39Daheim.
10:39Kann das jemand bezeugen?
10:42Nein.
10:43Schlecht für Sie.
10:44Ich weiß schon.
10:45Aber deswegen kann ich Sie doch nicht anlügen.
10:47Oder?
10:48Herr Prechtl, da wären Sie der Erste.
10:52Ja.
10:53Das liegt wahrscheinlich an einer undichten Stelle in der Wasserleitung.
10:56Kriegt ihr zwei das hin?
10:59Logisch.
11:00Kennst du Flughafen neues Terminal?
11:04Und?
11:05Waren die Flugzeuge zufrieden?
11:06Logisch.
11:07Haben Sie uns gleich weiter empfohlen.
11:08Nächste Baustätte.
11:10Also die Wand aufhauen und die Stelle fliegen, was kostet das?
11:16Machen wir dich.
11:17Guter Preis.
11:17Und gute Qualität.
11:19Zehn Prozent Sekunde?
11:20Ja.
11:21Wenn die Mauer auf ist, sollten wir vielleicht das ganze Leitungsstück austauschen.
11:25Sonst ist es an einer anderen Stelle in zwei Wochen wieder undicht.
11:28Das Banny kennt sich aus.
11:29Lieber korrekt arbeiten?
11:30Dann musst du später nicht mehr herumflicken.
11:33Ja, was ist Banny?
11:35Nehmen wir es.
11:36Von mir raus.
11:38Banny.
11:46Da schau her.
11:48Der Prechtl ist wegen schwerer Körperverletzung vorgestraft.
11:51Er hat ein Motiv.
11:52Er hat kein Alibi.
11:53Und seine Fingerabdrücke sind auf der Steuerung von dem Kran.
11:56Letzteres muss ja nichts heißen.
11:58Schließlich hat der Mann jahrelang in dem Sägewerk gearbeitet.
12:01Verdächtig ist er trotzdem.
12:02Eine entscheidende Frage ist ja für mich noch zu klären.
12:05Rui bono.
12:07Tja.
12:07Herr Hofer, jetzt hauen Sie eine auf den Putz mit Ihrem Ministranten-Latein.
12:11Die Frage, wer von Kershers Tod profitiert, Herr Hofer, die habe ich mir schon längst gestellt.
12:16Ich finde ja, wir sollten da mal mit einer ganz anderen Methode herangehen.
12:21Schon Konfuzius hat gesagt, finde die Weisheit im Spiel.
12:31Frau Stockl, gibt es wirklich keinen Kaffee mehr?
12:33Nein, Herr Hofer, es gibt Saft.
12:35Ich will aber keinen Saft. Ich möchte eine gescheite Kaffeesuppe.
12:38Einen anständigen Filterkaffee, sauber aufgebrüht.
12:40Es gibt aber keinen Kaffee mehr, sondern Ananassaft.
12:45Weil der enthält Enzyme, die die freien Radikale neutralisieren und den Alterungsprozess aufhalten.
12:50Alterungsprozess aufhalten? Ohne Kaffee schau ich alt aus.
12:53Ja, das ist jetzt ausnahmsweise nicht mein Problem.
12:58Übrigens, Herr Saturi, die Gerichtsmedizin hat angerufen.
13:02Der genaue Todeszeitpunkt war halb zehn.
13:04Dann machen Sie aber schnell das mal.
13:07Danke.
13:36Jetzt kommt er, jetzt geht's auf.
13:38Auf geht's.
13:41Servus, Bernd.
13:42Servus.
13:43Du, ich mach ein Grillfest.
13:45Du weißt?
13:46Ein paar Bier, Sparferkel, Scampi.
13:48Der Saturi macht dieses Jockey.
13:49Was?
13:50Ja?
13:50Ja, ja.
13:51Und da hab ich mir denkt, ich lade dich ein dazu.
13:53Und deswegen bist du extra hergekommen?
13:55Na ja, wir waren gerade in der Gegend, da hab ich gedacht, ich schaff's dir persönlich.
13:58Ja, ja.
13:58Neun Jahre Gymnasium, Schweißen zusammen fürs Leben.
14:01Ja, vielleicht noch, wie wir mit der Rektor Kirchel seine Aktentasche im Mädchenklo versteckt haben.
14:06Und deine Schwester hat einen Verweis dafür kassiert.
14:08Ja, ja.
14:10Du, was anderes.
14:11Wir ermitteln gerade in dem Mordfall Ludwig Kerscher.
14:13Der war doch bestimmt Kunde bei dir.
14:15Ja, schon.
14:16Wie ist denn der so dagestanden?
14:17So finanziell, meine ich.
14:19Korbinian, bei uns gibt's sowas wie ein Bankgeheimnis.
14:21Ja, ich will ja keine Einzelheiten wissen.
14:23Nur so ganz allgemein.
14:27Der Kerscher Ludwig war ein vermögender Mann.
14:30Solvent, seriös, durch und durch.
14:31Und sein Sohn der, Michael?
14:33Der ist auch durch und durch, aber das Gegenteil vom Vater.
14:36Teure Klamotten, teure Autos und Larifari-Geschäftsideen.
14:40Sein Letzter war der Freiluftdisco in Prien.
14:43Eine Reha neben der Anderen.
14:46Der Alte hat natürlich auch nicht mitgespielt und hat ihm den Geldhahn zugedreht.
14:49Und wer hat jetzt das ganze Vermögen?
14:51Der feine Herr Sohnemann nehme ich an.
14:52Ist ja sonst keiner mehr da.
14:54Jetzt sag einmal, wann ist denn der Grillfest?
14:56Äh, du, das kommt jetzt ganz drauf an.
14:58Der genaue Termin steht noch nicht fest, weißt was?
15:00Ich rufe dich an.
15:01Okay?
15:02Servus, Pfütti.
15:02Servus.
15:22Na, auf dem er sich ein Bankspitz über den Sohn vom Kerscher erzählt hat.
15:26Soll ich mir mal sein Alib überprüfen.
15:27Kui bono.
15:28Was ich immer sag?
15:30Na, jetzt schauen wir uns mal an, was ihre Handwerker da treiben.
15:32Kui bono.
15:33Kui bono.
15:42Kui bono.
15:45Kui bono.
15:53Kui bono.
15:57Kui bono.
15:58Kui bono.
15:59Kui bono.
15:59Kui bono.
16:00Kui bono.
16:01Kui bono.
16:01Kui bono.
16:02Kui bono.
16:06Kui bono.
16:12Kui bono.
16:27den tod von ihrem vater haben sie aber ziemlich schnell verkraftet das geschäft
16:31muss weitergehen also so richtig tolles verhältnis zu dem vater haben sie nicht
16:36gerade gehabt schon doch ja gut es gab auch mal differenzen aber ist ja ganz normal zwischen
16:44den generationen geschäftsinn war wohl alles überzeugt ich denke da nur an die freiluft
16:50des guten trüben woher wissen sie das das ist unser beruf das verdächtigen sie jetzt etwa mich
16:58sagen wir es mal so wir ermitteln in alle richtungen sie in der nacht als der mord
17:05passiert ist da war ich mit meiner frau beim essen in prien ich kann ihnen das beweisen
17:10wenn sie möchten das wäre schon schön gut ich hole mir eben die belege ich hätte auch noch
17:17eine ladung kiefern aus österreich die können es haben ich will nicht irgendwelche kiefern
17:20aus österreich ich will die ladung aus litauen aber die kann ich ihnen nicht so billig geben
17:24wie die österreichischen später keine rolle warum sie brauchen sie eigentlich eine ladung
17:30kiefern das geht ja wohl nur mich was an hier bitte sehr das ist die rechnung vom seehaus und
17:40das ist die vom hotel schön warum haben sie überhaupt die pläne übernachtet wenn ich was
17:48getrunken habt ihr setzt sich mir nicht mehr an steuer sehr lieblich
17:55das laut computerausdruck ist die rechnung vom seehaus in prien um 22 uhr ausgestellt worden
17:59der alte kirscher ist bereits um 21 uhr 30 vom bahn der schlangen worden damit scheidet der
18:05sohn als täter eigentlich aus kui bono hin kui bono her
18:23sohn sie noch hier zu suchen brechtel
18:23sohn sie noch hier zu suchen brechtel
18:38das haben sie von mir gleich zuerst waren sie kein so besonders gelehriger schüler aber
18:43schon langsam haben sie es drauf also was wollen sie ich möchte meinen job wieder jetzt wo der alte weg
18:48ist
18:57was will die schaut mit so vielen baumstäben was nicht vielleicht renoviert sie was oder sie baut
19:04blockhaus oder was warum müssen sie ausgerechnet tiefen aus litauen sein die sind doch wahrscheinlich
19:09wesentlich teurer vielleicht sind es gerade mode michi ja du sei so nett und schau bei der
19:17antikitätenhandlung schott vorbei ob die was renovieren oder bauen oder so wieso hast du keine zeit
19:24ach so ja stimmt du bist ja jetzt der chef-einmittler von rosenheim ja genau und möglicherweise bin ich
19:30sogar auf eine besonders heiße spur gestoßen
19:33ja sowas
19:48Ja, hallo, was geht?
19:53Also gebaut oder renoviert wird da nix.
19:57Die Frau Schott hat uns doch erzählt, dass sie mit dem alten Kerscher, was geschäftlich ist, besprechen wollte.
20:05Vielleicht hat das ja was mit dem Mord zu tun.
20:07Möglich.
20:08Jetzt muss ich die Schott noch mal genauer erklären.
20:11Sind Sie jetzt doch neugierig auf die Vulkan hinter der Eischranktür?
20:16So langsam habe ich eher das Gefühl, Sie würden gerne mal hinter die Eischranktür schauen.
20:21Stil hat's ja.
20:27Marie?
20:29Ich habe keine Ahnung, woran das liegt.
20:31Ja, wir beeilen uns, es dauert noch ein bisschen, ja.
20:34Also, bis gleich, pfiat die Marie.
20:41Wie steht das Zeug im Weg?
20:45Verstehe ich das nicht, das sind doch alle in Ordnung.
20:48Super, das Wasser geht auch nimmer.
20:50Saubere Handwerker, die du da angeschleppt hast.
20:53Ich schaue mal rüber ins Austausch.
20:55Ja, geh.
21:05Gebe Ihnen den Strom auch nicht.
21:07Strom, kein Wasser, nichts.
21:13Kein kleines Problem.
21:15Nix Rede wert machen, morgen gut.
21:19Wegen nix Rede wert.
21:20Du bist ja vielleicht ne Abruffirma engagiert.
21:22Wo muss ich hin?
21:24Mir reicht's, ich gehe ins Hotel.
21:26Und zwar auf Ihre Kosten.
21:41Mein Herr Hofer, wie kann man sein Immunsystem nur so vorsätzlich ruinieren?
21:45Was ist denn das?
21:46Beta-Carotin, damit der Körper nicht vorzeitig verschleißt.
21:51Morgen.
21:52Morgen.
21:53Morgen.
21:59Schlecht geschlafen, was?
22:00Ja.
22:02Neben diesem Scheiß-Hotel war eine riesige Baustelle.
22:04Die haben die ganze Nacht betoniert.
22:05Da zahlen Sie auch noch Geld dafür.
22:07Nein, Herr Hofer, das zahlen Sie.
22:09Ja.
22:09Was ich Ihnen eigentlich erzählen will.
22:11Die Frau Schott ist kein unbeschriebenes Blatt mehr.
22:14Die hat vor circa einem Jahr in ihrer Antiquitätenhandlung eine Madonnenfigur zum Kauf angeboten.
22:19Die aus einem Einbruch gestammt hat.
22:23Frau Stockel.
22:24Ja, was ist?
22:26Jetzt bitte so nett und schalten, das Ding aus meinem Bedarf an Lärm ist für heute wirklich gedeckt.
22:32Danke.
22:33Herr Kollege, Beta-Carotin ist gut für die Nerven.
22:40Aha.
22:46Dass die Schott undurchsichtige Geschäfte macht, das traue dir ohne weiteres zu.
22:51Aber dass mein Schwiegervater drin verwickelt war, das kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
22:56Sie mögen die Dame nicht besonders, habe ich recht.
22:58Die ist ja ganz aber in den Sluder, wenn Sie mich fragen.
23:02Hier hat mein Schwiegervater ganz schön um den Finger gewickelt.
23:04Da haben Sie sich privat nahe gestanden.
23:07Er durfte halt den Gönner spielen.
23:09Luxuriöse Geschenke, teure Restaurantbesuche.
23:13Am Dienstag allerdings, da war er ziemlich krankig auf Sie.
23:16Tag seiner Ermordung?
23:18Ja, er hat gesagt, dass es so nicht mehr weiterläuft und dass angemessen beteiligt sein möchte.
23:22Das klingt doch sehr nach Geschäften.
23:24Das Gott, Herr Kerscher.
23:26Ja, stimmt, aber mehr weiß ich auch nicht.
23:30Haben Sie immer noch Fragen?
23:31Das bringt einen Mord so mit sich.
23:33Aber ich glaube, für einen Augenblick sind alle geklärt.
23:37Da schau her.
23:39Der Herr Prechtl arbeitet wieder für Sie.
23:41Ja, mei.
23:43Spitzenarbeiter.
23:44Der ist nicht so leicht zu ersetzen.
23:46Das ist wie bei ihm.
23:49Oh, Schott.
23:50Sie hatten am Tag, bevor der Herr Kerscher ermordet wurde,
23:53ein Auseinandersetzen mit ihm.
23:54Das.
23:55Ist das verboten?
23:57Das nicht, aber so Auseinandersetzungen haben gelegentlich tödliche Konsequenzen
24:01und dafür müssen uns wir dann interessieren.
24:02Ich kann Ihnen versichern, dass alles ganz harmlos war.
24:06Worum ging es denn?
24:08Ja, Gott, um was ging es da eigentlich?
24:11Da hat ein Wort das andere gegeben,
24:13wie das eben manchmal zwischen Männern und Frauen so ist.
24:15Aber das kennen Sie doch sicher selber.
24:17Ich glaube eher, das war eine beschäftige Auseinandersetzung.
24:20Der Herr Kerscher wollte diesmal angemessen beteiligt werden.
24:23Kann das sein?
24:24Ach, auch jetzt verstehe ich, auf was Sie anspielen.
24:27Ich habe da eine Partie seltener alter venezianischer Karnevalsmasken angeboten bekommen
24:32und da habe ich den Herrn Kerscher um eine Vorfinanzierung gebeten.
24:36Und daraufhin gab es ein kleines Gefeilsche um die Zinskonditionen.
24:40Warum gehen Sie nicht zur Bank, wenn Sie Geld brauchen?
24:42Weil mir der ganze Papierkram zu lange dauert.
24:44Geh, Frau Schott, hören Sie doch auf.
24:46Ja, dann wissen wir jetzt schon wieder ein bisschen mehr.
24:47Danke, Frau Schott.
24:48Wiedersehen.
24:50Wiederschauen.
24:54Eins noch, Frau Schott.
24:57Wozu brauchen Sie eine ganze Ladung Kiefern aus Litauen?
25:01Weil ich hier einen Dielenboden liegen lassen möchte.
25:05Einen Dielenboden?
25:06Ja.
25:07Sie wollen das schöne alte Eichenparkett durch Kiefernbohlen ersetzen?
25:11Ich mag es eben gerne ein bisschen heller.
25:14Heller?
25:15Danke, Frau Schott.
25:17Wiederschauen.
25:23Also, wozu Sie das Holz aus Litauen brauchen, das wissen wir jetzt.
25:25Aber ansonsten glaube ich, der kein Wort.
25:27Naja, dass er sich mit dem Kerscher wegen irgendwelcher Geldgeschichten gestritten hat,
25:31könnte vielleicht sogar stimmen.
25:33Aber dass ich das Kiefernholz für einen neuen Boden brauche,
25:36das ist mit Sicherheit eine Lüge.
25:37Ja, wieso?
25:38Wenn niemand, der ein bisschen was von Holz versteht,
25:41dann setzt ein altes Eichenparkett durch Kiefern mit.
25:43Und Antiquitäten hinter den Schüttler gar nicht.
25:45Warum soll es uns diesbezüglich anlegen?
25:47Das weiß ich auch nicht.
25:48Noch nicht.
25:49Und deshalb müssen wir zwei das Holz aus Litauen observieren.
25:52Was? Holz observieren? Ich?
25:55Na, das soll der Moor machen.
25:56Der Moor ist zurzeit ausschließlich als Chefermittler tätig.
25:59Und deswegen soll ich mir die ganze Nacht um die Uhr anschlagen?
26:01Nein, nein.
26:01Sie können doch hinschlafen wegen dem Lärm von Ihrem Hotel.
26:04Außerdem sparen Sie sich ja Geld.
26:05Sie sparen sich Geld.
26:08Aber nur Geld, was haben Sie euch für die Schale zahlt?
26:12Scheiße.
26:12Nochmal ist es.
26:46Herr Hofer? Herr Hofer? Genug gesägt. Jetzt geht's los.
26:56Was geht los?
26:57Los geht's.
27:04Morgen, Frau Schott. Jagen Sie Holzwürmer?
27:08Nein, da sind sie auf dem Holzweg. Was meinen Sie, was ich da mache?
27:13Ich sehe mir mein Holz an.
27:14In aller Herrgutsfrüh.
27:16Frau Schott.
27:21Kann das sein, dass in den Holzstämmen was versteckt ist?
27:25Venezianische Karnevalsmasken? Oder eine gestohlene Madonna vielleicht?
27:28Oh, wir haben recherchiert.
27:31Wenn Sie glauben, dass wir aus dieser uralten Madonnengeschichte irgendwas rausziehen können,
27:35dann muss ich Ihnen leider sagen, Sie taten völlig im Dunkeln.
27:39Was ist doch gerne ein bisschen heller haben, gell?
27:42Verschaut, wir können anders.
28:06Halt, halt, hör auf!
28:07Wieso?
28:16Also, Frau Schott.
28:19Den Stamm kann man öffnen.
28:21Da drin ist ein Hohlraum.
28:25Rüchtel, bitte.
28:29Vorsichtig!
28:46Da, schau her.
28:47Da, was ist die Ikone?
28:49Wertvoll wahrscheinlich.
28:50Gestohlen nehme ich an.
28:56Sie sind das alle?
28:59Ja.
29:02Hallo, Michi.
29:03Sei so gut und besorge einen Durchsuchungsbefehl für die Antiquitätenhandlung Schott.
29:10Da soll ich mir jetzt denken können, dass du bereits selber einen Einsatz hast.
29:15Ob du da was dabei rauskommst?
29:17Ja, wenn wir es schon sehen, gell?
29:29Papiere, bitte.
29:31Chef!
29:33Was geht?
29:35Brunenschweine.
29:36Wem sind wir die Papiere hier?
29:37Für was für Papiere?
29:38Was Aufenthaltsgenehmigung arbeitserlauben ist.
29:41Was ist denn das jetzt für eine Schuleaktion?
29:42Geh mal, geh mal, geh mal, geh mal.
29:46Na ja, das müssen wir uns schon einmal genauer anschauen, gell?
29:50Jetzt sind wir mitgekommen.
29:51Jetzt checkst du lieber mal den Bauherrn, he?
29:52Wohin überhaupt?
29:54Kommissariert.
29:55Mach der mich schnell, he?
30:02So, dann raus jetzt.
30:06Mitkommen alle zwei.
30:07Keine Fiesi-Motenten mehr, gell?
30:08Tschabuk, tschabuk, geh mal, geh mal.
30:10Na, okay, eins zu null.
30:12Für dich.
30:13Sie werden hier keine Hehlerware finden.
30:15Es gibt nur die fünf Ikonen, die in dem Stamm waren.
30:18Na ja, bis sie was finden, eigentlich immer.
30:21Da, schau her.
30:25Die Frachtpapiere von den Kiefern aus Litauen.
30:27Die sind an dem Morgen, als der Herr Kerscher ermordet wurde,
30:30aus seinem Büro gestohlen worden.
30:31Und sie waren doch als erster am Tatort, Frau Schott.
30:34Ich habe gewusst, dass in dem Stamm die Ikonen versteckt sind.
30:38Aber ich wusste nicht, wo.
30:39Und in den Frachtpapieren ist die Information verschlüsselt enthalten.
30:44Na ja, dann haben wir ja schon wieder ein bisschen Licht ins Dunkel gebracht.
30:48Es wird immer heller.
30:50Frau Schott, geht mal.
30:55Ich weiß jetzt, wohin?
30:57Aufs Kommissar, natürlich.
30:59Legis first.
30:59Mach hin.
31:19Schau, komm her.
31:22Komm her.
31:22Komm her.
31:23Komm her.
31:23Komm her.
31:23Komm her.
31:23Komm her.
31:26Komm her.
31:26Michi, spinnst du?
31:27Das sind meine Handwerker.
31:27Hey, Chef, krasses Missverständnis.
31:29Kopierer von Ausweisen war kaputt.
31:31Michi, was soll denn der Schmarrn?
31:32Sie haben versucht, sich einer Überprüfung ihrer Papiere durch Flucht zu entziehen.
31:36Das muss geklärt werden.
31:37Ja, sicher.
31:38Aber die haben bei mir daheim alles aufgerissen.
31:40Die brauche ich.
31:41Kabinian, wenn die Rechtslage es zulässt, kannst du sie jederzeit wieder haben.
31:44Aber unter uns, ich sehe schwarz, gell?
31:46Ja, und ich sehe da gleich rot.
31:48Ja, jemand?
31:49Da rein.
31:50Herr Schott, das muss doch nicht sein.
31:52Glaubst du das?
31:54So ein Schmarrn.
31:58Der Schmuggel von ein paar Ikonen, das ist ja noch lang kein Grund, mich hier wie eine
32:02Schwerverbrecherin zu behandeln.
32:05Frau Schott, das geht hier am Mord.
32:07Sie glauben doch nicht im Ernst, dass ich, dass ich den Ludwig Kerscher getötet habe?
32:14Ich sage mal nur, mehr Licht, Frau Schott.
32:17Sagen Sie mal, wusste der Ludwig Kerscher von den Ikonen in den Stämmen?
32:21Ja, aber der wollte mir bloß einen Gefallen tun.
32:25Warum dann der Streit?
32:27Der Ludwig hat schon öfter in seinen Stämmen Ikonen für mich transportiert.
32:32Er hat geglaubt, ich sammle die Dinger privat.
32:35Und dann hat er mitbekommen, dass ich die weiterverkauft habe und nicht ganz schlecht damit verdient habe.
32:41Und um ihren Gewinn nicht mit dem teilen zu müssen, haben sie ihn halt ins Jenseits befördert.
32:44Nein, nein, ich schwöre es Ihnen, ich bin extra am nächsten Tag zum Sägewerk rausgefahren, um den Streit beizulegen.
32:51Aber da war der Ludwig schon tot.
32:55Und überhaupt, ich kann den Kran im Sägewerk gar nicht bedienen.
33:00Und die Kinder bringt der Stahlkrascher, sie können jetzt gehen, vorläufig.
33:04Wegen den Ikonen werden sie noch von uns hören.
33:07Du schaust.
33:19Sag mal, Michi, was ist denn jetzt mit dem Handwerker?
33:22Ein paar Hohen, ein paar.
33:28Ich hatte eben ein klärendes Gespräch mit den Inhaftierten.
33:31Gott sei Dank, dann ist wieder alles in Ordnung.
33:33Weil Sie, die zwei haben bei mir einen Chaos hinterlassen.
33:36Sie machen sich keinen Begriff, den ich alle selber wegräumen müsste.
33:39Ja, das müssten Sie wohl, Herr Hofer.
33:40Die Papiere sind gefälscht.
33:42Die beiden Herren bleiben erstmal in Polizei gewahrsam.
33:45Ja, das habe ich nicht gewusst.
33:46Die haben die Papiere extra zeigen lassen.
33:48Ja, das verbessert Ihre Sache aber nicht.
33:51Jetzt schauen Sie mal, dass Sie Ihren Fall lösen.
33:53Selbstverständlich.
33:54Schönen Tag noch.
33:57Und das hier ist ein Kommissariat und keine Obstbar.
34:00Das sind wertvolle Vitalstoffe bei dem schlechten Essen in der Kantine.
34:05Leer Kalorien, schlechte Fette.
34:07Bei dieser Kost sind ganze Generationen von Polizeibeamten in Würde ergraut.
34:12Vorzeitig ergraut, Herr Balthasar.
34:14Vorzeitig, weil die haben noch nichts gewusst vom Anti-Aging.
34:16Ja, wohl eher wegen Rentität der Sekretärinnen, Frau Stockl.
34:19Aber, kein aber, das Zeug muss weg.
34:25Dann wird sie alle noch mal am Krebs sterben.
34:28Dann wird sie halt auf.
34:30Das war's.
34:40Guten Morgen, Frau Stockl.
34:42Morgen.
34:49Frau Stockl, kann das sein, dass Sie gestern im Solarium waren?
34:52Vielleicht sogar ein bisschen lang?
34:58Ja, um Gottes willen.
34:59Das schaut ja aus wie ein halber Zehntel.
35:01Das ist der Stress.
35:02Der ist mir auf die Haut gegangen.
35:03Ich brauche sofort einen Heilpraktiker.
35:05Frau Stockl, ich glaube, Sie haben einfach zu viel von Ihren Pillen erwischt.
35:08Aber keine Panik.
35:09Wenn Sie das Mittel absetzen, schauen Sie bald wieder normal aus.
35:12Mönen Sie?
35:13Sicher.
35:15Ich habe es schon immer gesagt, die ganze Chemie, die bringt uns noch um.
35:19Sie haben vollkommen recht, Frau Stockl.
35:20Darf ich?
35:30Wie ein Schweine.
35:33Die Münchner gegen Rosenheim.
35:34Oh, es ist eine spannende Szene hier in diesen letzten Minuten.
35:37Nur noch wenige Sekunden sind zu spielen.
35:38Was machen Sie?
35:39Von der rechten Seite.
35:40Noch einmal muss er da schießen.
35:41Er muss Füße.
35:42Die Spurensicherung hat sich die Steuerung von dem Kram noch mehr angeschaut.
35:47Da waren keine Fingerabdrücke von der Frau Stock drauf.
35:50Na ja, so arglad wie die ist, hat die mit Sicherheit Handschuhe getragen.
35:55Wenn sie es war, was wir ihr aber nicht beweisen können.
36:01Ich frage mich ja, ob die wirklich diesen Kram nicht bedienen können.
36:05Das war für mich auch eine Schutzbehauptung.
36:08So schwer kann das nicht sein.
36:12Herr Hofer.
36:34Das ist ein Kram bedienen ist schwer.
36:36Das muss man gelernt haben.
36:40Ich glaube, das hat er gerade selber gemerkt.
36:48Warum hat denn ihr Mann den Prechtlein nicht wieder eingestellt?
36:50Wo er ihn doch erst wegen Unterschlagung entlassen hat.
36:52Darüber haben wir nicht geredet.
36:53Aber er kommt ja gleich den ganzen selber fragen.
36:56Da schau her.
36:57Der Prechtle verdient 5000 Euro im Monat.
37:01Ganz schön fürstliches Gehalt für eine Einfangmützerbeite.
37:03Er hat uns auch ein bisschen viel, aber mein Mann hat so entschieden.
37:07Haben Sie mit dem Mann nicht drüber gesprochen?
37:10Wissen Sie, mein Mann ist in der Hinsicht ein bisschen nach seinem Vater geraten.
37:13Der hat auch einfach Entscheidungen getroffen, ohne sie irgendjemandem zu erklären.
37:16Das kenne ich.
37:19So, ich muss jetzt weiterarbeiten.
37:23Herr Prechtle.
37:24Ja?
37:25Was gibt's?
37:28Sagen Sie, hat das einen bestimmten Grund, dass Sie für Ihre Arbeit hier so fürstlich entlohnt werden?
37:32Nein.
37:33Ich kenne mich halt hier aus wie kein Zweiter.
37:35Das schlagt sich dann auch schon ein bisschen im Gehalt nieder.
37:38Ich glaube eher, dass das einen anderen bestimmten Grund hat.
37:41Sie haben den Senior im Auftrag vom Junior umgebracht.
37:44Deshalb hat er sich wieder eingestellt und deshalb bringen Sie so viel Geld.
37:47So ein Schmarrn.
37:49Das passt aber alles zusammen.
37:51Herr Prechtle, Sie sind vorläufig festgenommen.
37:53Ich lasse mir doch keinen Mann nicht anhängen.
37:54Das war doch alles ganz anders.
37:56Ich wollte mit dem Kerschen nochmal wegen meiner Entlassung reden, drum bin ich dann nochmal rausgekommen.
38:00Aber da war er schon tot.
38:01Ja, und dann habe ich noch gesehen, wie der Junior zu seinem Auto gelaufen ist und weggefahren ist.
38:04Wann war das?
38:06So um eine halbe Zähne.
38:07Er war gar nicht in Bremen beim Essen.
38:10Und damit haben Sie ihn dann erpresst.
38:13Ja.
38:15Bartmarsch.
38:16Hey, sagen Sie mal was soll ich denn?
38:17Ja, scheiße.
38:18Brennen Sie sich nicht so an.
38:19Ich bin doch kein Schwerverbrecher.
38:22Erpressung ist auch kein Kavaliersdelikt, Herr Prechtle.
38:25Das mache.
38:27Das darf doch nicht wahr sein.
38:31Hallo.
38:32Herr Kerscher, es reicht jetzt.
38:33Sie waren an dem Abend in der Mordnacht gar nicht mit der Mann zusammen in Prien beim Essen.
38:37So schaut's aus.
38:37Doch, schon, aber...
38:39Was aber?
38:39Ich will jetzt endlich die Wahrheit hören.
38:42Er ist schon ein bisschen früher gegangen.
38:43Wann?
38:44So gegen neun.
38:45Und warum ist er früher gegangen?
38:47Oder hat er darüber mit Ihnen nicht geredet?
38:49Doch.
38:50Er hat einen Anruf gekriegt von seinem Partner.
38:52Wegen der Freiluftdisco.
38:54Und da haben Sie halt noch kurz was besprechen müssen.
38:56Und das fällt Ihnen jetzt erst ein?
38:58Mein, der Michael wollte halt, dass das nicht bekannt wird.
39:00Und Sie haben sich überhaupt keine Gedanken gemacht, warum er das nicht wollen hat.
39:04Immerhin ist in dieser Zeit ein Mord passiert.
39:06Ja, doch schon, aber er redet doch sowieso nicht mit mir.
39:12Da ist er.
39:14Gott, da kommt nicht noch nichts dafür.
39:16Die haben ja immer den Druck gesetzt.
39:16Sind Sie gerne.
39:25Herr Kerscher.
39:26Gut.
39:30Hey, zu mir!
39:36Hey, zu mir!
40:16Jetzt bleibst du stehen!
40:18Jetzt bleibst du stehen!
40:28Ich wollte es nicht!
40:31Ich bin vorläufig festgenommen, wegen Mordes an Ihrem Vater Ludwig Kerscher.
40:35Ich wollte es nicht!
40:36Das kann man hinterher immer sagen.
40:37Sie haben Ihren Vater kaltblütig ermordet, um an Ihr Erbe zu kommen.
40:40So schaut's aus.
40:41Meine Geschäftspartner, die haben mir ja an dem Abend gesagt, dass ich raus bin aus dem Geschäft,
40:45weil ich meinen Einsatz ertrinken kann mit der Freiluftdisco da.
40:48Ja, aber scheiße, mein Vater, der war so stur.
40:52Ich hätte ihm zeigen können, dass ich auch was drauf habe.
40:55Ich bin nur mäßig gerührt.
40:57Ich werde zu erwarten, Sie zorn auf ihn.
40:59Die wollten ihm nur einen Schrecken einjagen.
41:01Aber dass der Baum hintrifft, das war keine Absicht.
41:06Jetzt wird der Richter entscheiden.
41:08Auf geht's.
41:13Auf geht's.
41:29Was machen wir jetzt?
41:32Na ja, der müsste Ihnen doch eigentlich passen, oder?
41:38Ich meine, sehen wir es doch einmal so.
41:41Es liegt doch auch in Ihrem Interesse, wenn es dieser Baustelle möglichst schnell wieder
41:45ein gescheiter Wohnraum wird, oder?
41:49Ich meine, wenn Sie mir dabei helfen würden, dann würde es nicht einfach doppelt so schnell gehen.
41:56Ich erlasse Ihnen auch eine halbe Monatsmitte.
42:03Ich bin sofort weg.
42:12Ich und ein lautes Wort?
42:13Versprochen.
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