- vor 2 Tagen
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SpaßTranskript
00:25Wirklich sehr beeindruckend, deine Weinauswahl heute Abend, Liebling.
00:36Was kostet denn dieser Wein z.B.?
00:39500.
00:42500?
00:45Ich wusste ja gar nicht, dass ich dir so viel wert bin.
01:05Ich weiß nicht, was ich machen soll.
01:07Was ist denn los?
01:09Hast du Sorgen?
01:12Sorgen?
01:12Ich habe eine scheiß Angst.
01:15Was ist denn passiert?
01:20Verdammte Sicherung.
01:21Vor kurzem schon mal gesponnen.
01:37Ich weiß nicht, was ich nicht so gut bin.
01:40Ich weiß nicht, was ich nicht so gut bin.
02:07Alice?
02:09Klaus?
02:11Charles?
02:25Klaus?
02:28Klaus?
02:39Klaus?
02:54Klaus?
03:00Klaus?
03:02Klaus?
03:04Klaus?
03:06Klaus?
03:19Klaus?
03:21Leopold, 54, Steuerberater.
03:24Wer hat ihn gefunden?
03:25Es gibt sowas wie eine Ohrenzeugin, Alice Berger, seine Freundin.
03:29Wollen Sie auch hier?
03:30Nee, in Sonnenberg.
03:34Na, Frau Dr. Engel.
03:36Guten Morgen.
03:38Das Licht ging aus und das Opfer ist hier runtergekommen, um die Sicherung zu checken.
03:45Und das war's.
03:46Was war mit der Sicherung?
03:51Ganz einfach.
03:52Der Täter hat wahrscheinlich ja unten auf sein Opfer gewartet.
03:55Tatwaffe?
03:56Eine Rotweinflasche.
03:57Der Täter hat zweimal zugeschlagen.
03:59Woher wissen Sie so genau, dass er zweimal zugeschlagen hat?
04:01Beim Schlag mit einem stumpfen Gegenstand spritzt frühestens beim zweiten Zuschlagen Blut.
04:06Entschuldigung.
04:08Der erste Schlag verursacht eine blutende Wunde und wenn man dann ein zweites Mal zuschlägt...
04:12Dann erst spritzt Blut, ja.
04:14Verstehe.
04:16Diese Ohrenzeugin, ist die nach oben?
04:18Ja, die sitzt oben.
04:18Gut, ich rede mal mit dir.
04:22Wie lange kannten Sie sich dann schon?
04:26Klaus und ich?
04:27Ja.
04:29Zehn Jahre.
04:32Wir haben uns über einen gemeinsamen Bekannten kennengelernt.
04:37Waren Sie zusammen also ein Paar?
04:40Ja.
04:42War ja seit ein paar Monaten.
04:47Hat der Leopold heute irgendetwas erwähnt, was uns vielleicht weiterhelfen könnte?
04:51Hat er zum Beispiel mit Besuch gerechnet?
04:55Nein.
04:58Von Besuch hat er nichts gesagt.
05:00Sie meinen, weil hier der ganze Wein rumsteht.
05:03Nein.
05:03Nein.
05:03Aber...
05:06Aber dass er Angst hat.
05:10Wovor hat er Angst?
05:13Dazu kam es nicht mehr.
05:19Frau Berger, das wär's jetzt mal von mir.
05:22Glauben Sie, Sie kommen allein zurecht?
05:24Dann würde ich Sie jetzt nach Hause fahren lassen.
05:28Muss ich erholen.
05:31Gut.
05:32Herr Schubert wird Sie fahren.
05:35Kommen Sie?
05:37Ja.
05:39Ja.
05:52Da waren Sie ziemlich teuer aus, ne?
05:54Mhm.
05:56Ungefähr 500 Euro pro Flasche, sagt Frau Berger.
05:59Oh.
06:00Ja.
06:01Warum hat er dann so viel gleichzeitig aufgemacht?
06:04Der Wein wird ja dort nicht besser.
06:06Weinprobe?
06:10Also, ich...
06:12Ich bau vom Schreibtisch aus Opfers, alles, was da rumliegt.
06:15Mandanten, Listen, Terminkalender, alles, was ihr findet.
06:17Alles klar.
06:18Ja?
06:19Gut.
06:47Rotlichtpapst serviert Freundinnen ab.
06:51Und zwar mit dem Messer.
06:54Ja, Manfred Seiler.
06:56Da hat sich Alice Berger aber auf den Falschen eingelassen.
06:59Und den neuer Freund, Klaus Leopold, ist jetzt tot.
07:04Klaus Leopold hat richtig viel Geld in den Sand gesetzt.
07:06Er hat 5 Millionen Euro in ein Immobilienprojekt investiert, das insolvent ist.
07:11Das ist eine Hausnummer.
07:12Vor ein paar Tagen hat er ein Schreiben von seinem Anwalt bekommen, das Geld ist weg.
07:17Woher hat er denn so viel Geld?
07:19Ich glaube nicht, dass das seins ist.
07:20Ich habe in seinen Unterlagen aber auch keinen Hinweis darauf gefunden, von wem es kommen könnte.
07:24Also Schwarzgeld?
07:25Glaube ich auch.
07:27Ich habe mir mal seine Mandanten angeschaut.
07:29Also, es gibt einen, der mich zutrauen würde, dass er 5 Millionen Euro Schwarzgeld investieren möchte.
07:34Das ist er hier.
07:35Manfred Seiler.
07:36Ja.
07:37Der Rotlichtpapst aus Frankfurt lebt in Wiesbaden.
07:39Ach, er kennt ihn?
07:40Ja, er hat seiner Freundin zur Trennung das Gesicht zerschnitten.
07:44Ja, Adis Berger.
07:46Seiler könnte auch ein Problem damit gehabt haben, dass ein Steuerberater sich an seine Ex ranmacht.
07:49Ja.
07:50Ist er dafür belangt worden?
07:52Nein, weißt du warum nicht?
07:54Frau Berger hat ihre Aussage widerrufen.
07:57Der Typ hat sie bedroht.
07:59Oder gut bezahlt?
08:00Fragen wir doch mal nach.
08:31Herr Leopold wurde heute Nacht ermordet.
08:42Scheiße.
08:45Da muss ich mir wohl jemand anders für die Steuere suchen.
08:50Steuern waren ja wohl nicht das Einzige, was sie verbunden hat, oder?
08:52Ja, worüber war man sonst so verbunden?
08:54Zum Beispiel Adis Berger, ihre Ex-Freunde.
08:56Ist doch ewig her.
08:58Von der habe ich mich vor Jahren schon getrennt.
09:00Ich nehme an, Frau Berger hat Herrn Leopold über Sie kennengelernt.
09:03Ist das richtig?
09:04Ja.
09:04Und?
09:06Auf ne Party, oder so, keine Ahnung.
09:08Ah.
09:09Ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha, ha.
09:11Jetzt weiß ich, wo der Hase langläuft, he?
09:14Der Leopold und die Alice, hatten die was miteinander?
09:17Ja, das könnte man so nennen.
09:19Hm, und ich habe da den späten Anfang von Eifersuch den Leopold umgebracht, oder was?
09:24Hm.
09:26Jetzt gucken Sie sich mal die Schönheit da unten an.
09:28Und dann diese Namenfresse von Alice.
09:31Noch irgendwelche Fragen?
09:33Ja.
09:34Hat der Leopold für Sie 5 Millionen Euro in Immobilien angelegt und verloren?
09:38Wo sehe ich aus, als hätte ich so viel Geld?
09:40Also, sozialer Wohnungsbau ist das nicht gerade, hm?
09:44Ja, das sah aus, das war ein Schnäppchen, ja.
09:52Du, ähm, mit heute Abend ist gut schwierig geworden.
09:58Ja, ich weiß, Süßer, aber der Fall.
10:03Morgen vielleicht?
10:07Das kann ich dir so genau noch nicht sagen.
10:10Okay, ich versuch's, ja?
10:14Ich hab dich lieb.
10:16Tschüss.
10:18Und, habt ihr was Schönes vor?
10:21Wieso, was ist denn los?
10:24Kathi will, dass ich bei ihr einziehe, aber irgendwie geht mir das zu schnell.
10:27Naja, also nach einem Jahr kann man da schon mal drüber nachdenken, oder nicht?
10:34Großer Laden.
10:35Ja.
10:36Toplade?
10:37Das hat Seiler ja tatsächlich so eine Art Abfindung bezahlt für das zerschnittene Gesicht.
10:46Abfindung?
10:46Weil Manfred Seiler zahlt doch keine Abfindung.
10:49Ach, vielleicht höchstens mit dem Messer.
10:52Hm.
10:53Wie ist denn das eigentlich passiert?
10:55Offiziell bin ich in ein Fenster gestolpert.
10:57Und inoffiziell?
10:59Inoffiziell sag ich gar nichts.
11:00Frau Berger,
11:01dass Sie Ihre Anzeige gegen Herrn Seiler zurückgezogen haben,
11:04wird diesbezüglich nicht gegen ihn ermittelt.
11:10Ich habe ihm Geld geschuldet.
11:12Ich wollte mir damals schon was eigenes aufbauen.
11:15Tja, und als er schief ging, da...
11:16Konnten Sie ihm das Geld nicht zurückzahlen?
11:17Ja, und das kann Manfred so gar nicht leiden.
11:22Wie lange waren Sie denn zusammen?
11:25Sechs Jahre.
11:26Dann wird doch bestimmt ein bisschen was von seinen Geschäften mitbekommen, oder?
11:32Zum Beispiel, wie er sein Geld investiert hat?
11:35Immobilien?
11:37Irgendwelche Beteiligungen?
11:38Was ist das, dauert das hier noch lange?
11:40Ich habe einen Termin.
11:42Warum mache ich einen Termin, wenn ich nicht drankomme?
11:44Entschuldigen Sie bitte.
11:45Ich kümmere mich gleich um Sie, ja?
11:46Vielleicht die eine Antwort noch?
11:48Ich weiß nichts.
11:49Dann sind Sie also Jasmin Ellert.
11:53Wir sind früh dran, Frau Ellert.
11:55Sagen Sie, kennen Sie diesen Mann?
11:56Ich kann Ihnen nicht weiterhelfen.
12:03Warten Sie mal kurz, Frau Ellert.
12:04Stehen bleiben, habe ich gesagt.
12:09Paul Kröger.
12:11Breite Straße 16.
12:15Okay.
12:16Danke.
12:19Keine offenen Fahndungen.
12:23Können Sie ja jetzt zu Ihrer Kosmetikbehandlung gehen, Frau Ellert.
12:29Manche sind so lange witzig, bis Ihnen auch keine Kosmetikbehandlung mehr hilft.
12:32Was?
12:37Wollen Sie mir drohen?
12:38Komm, ist gut jetzt.
12:41Arschloch.
12:47Hallo, Herr Kühn.
12:48Haben Sie einen Moment für mich?
12:49Ja, was kann ich für Sie tun?
12:51Sie haben doch den Steuerberater Klaus Leopold in einem Insolvenzverfahren vertreten.
12:55Schon möglich, ja.
12:56Bei diesem Prozess ging es um 5 Millionen Euro.
12:59Ich kann mir offen gesagt nicht vorstellen, dass das Geld von Herrn Leopold persönlich stammt.
13:03Das tut mir leid, aber darüber kann ich Ihnen keine Auskünfte geben.
13:05Herr Leopold wurde heute Nacht getötet.
13:07Sie müssen ihn also nicht mehr schützen.
13:08Ach, du lieber Himmel.
13:11Aber Sie wissen genauso gut wie ich, dass das Steuergeheimnis auch nach dem Tod der betreffenden
13:14Personen fortwirkt.
13:15Herr Kühn, wir haben jetzt ganz genau zwei Möglichkeiten.
13:18Entweder Sie gehen mir hier ganz informell eine Auskunft und bleiben sozusagen unter dem Radar oder
13:22wir gehen den amtlichen Weg.
13:23Und die Person, die Sie aus welchen Gründen auch immer schützen wollen, wird Wind davon
13:26bekommen.
13:27Ihre Entscheidung.
13:33Hat Leopold das Geld für eine andere Person investiert?
13:37Ja.
13:38Ist diese andere Person Manfred Seiler?
13:42Tut mir leid, ich muss jetzt zu meinem Termin.
13:47Die Berger wollte gerade über Seilers Geschäfte auspacken.
13:50Da kommt so ein Typ, schüchtert sie ein und sie macht dicht.
13:53Habt ihr die Person überprüft?
13:54Na ja, klar.
13:55Paul Kröger, gegen den liegt zwar nichts vor, aber der gehört ganz sicher zu Seilers
13:59Leuten.
14:00Der Anwalt von Klaus Leopold hat übrigens bestätigt, dass diese fünf Millionen nicht von Leopold
14:05persönlich stammen.
14:06Mehr wollte er allerdings nicht sagen.
14:08Die haben alle Angst vor Seiler.
14:09Und Leopolds Kanzlei-Kollegien haben auch gesagt, dass es bis auf ein bisschen Stress
14:14mit einer Mandantin keinerlei Streit und schon gar keine Feinde gab.
14:19Wie heißt diese Mandantin?
14:20Moment.
14:23Simone Mehlbeck.
14:25Mehlbeck?
14:26Mehlbeck?
14:27David Mehlbeck, der hat doch diese exklusive Weihnachtung im Rheingau.
14:30Ist das seine Frau?
14:38Und Sie hatten ein Problem mit Herrn Leopold.
14:41Wieso Problem?
14:43Ja, das würden wir ganz gerne von Ihnen wissen.
14:48Wir haben kein Problem mit unserem Steuerberater.
14:53Oder, Schatz?
14:54So können Sie jetzt mal bitte auf den Punkt kommen?
14:56Es gibt Zeugenaussagen, dass Ihre Frau mehrfach im Büro von Herrn Leopold gesehen wurde.
15:01Dabei soll es laut geworden sein.
15:05Wie?
15:06Sie wussten gar nichts davon?
15:10Was tut das zur Sache?
15:13Klaus Leopold ist tot.
15:17Und da er getötet wurde, würde uns schon interessieren, ob Sie ein Problem mit ihm hatten.
15:23Ich weiß nicht, wer da was gehört hat.
15:26Unser Verhältnis war sehr gut.
15:28War Herr Leopold eigentlich auch Kunde bei Ihnen?
15:30Klar, der hat auch bei uns bestellt.
15:33Vor einer Woche war er noch mit seiner Freundin hier.
15:37Teure Weine?
15:38Gute Weine.
15:40Sehr gute.
15:40Und die sind natürlich teuer.
15:42Schade, dass er nichts mehr davon hat.
15:47Vielen Dank.
15:48Wiedersehen.
16:03Was machst du doch hinter meinem Rücken mit dem Leopold?
16:06Du schlampern!
16:07Willst du noch aufhören?
16:10Finger weg!
16:11Wenn Sie aufhören, Ihre Frau zu schlagen...
16:13Raus!
16:14Sie hören von meinem Anwalt.
16:15Ein Wort von Ihrer Frau.
16:17Und Ihr Anwalt hat richtig viel zu tun.
16:24Wir können Sie vor Ihrem Mann schützen.
16:27Ist nicht nötig.
16:28Das sah aber eben anders aus.
16:30Es ist sehr nett, dass Sie mir helfen wollen, aber unsere Probleme müssen mein Mann und ich alleine lösen.
16:38Hatten Sie was mit Klaus Leopold?
16:39Mit dem Arschloch?
16:40So weit kommt's noch.
16:42Also hatten Sie doch Probleme?
16:45Nein, alles in Ordnung.
16:52Komm, Schatz.
16:57War's das?
16:59Ja.
17:10Ein offenes Schilhirntrauma in Verbindung mit einer tödlichen Hirnglutung.
17:14Hervorgerufen durch den Schlag mit einem stumpfen Gegenstand.
17:17Kann das die Beinflasche gewesen sein?
17:18Dafür sprechen die Schnittwunden auf dem Kopf.
17:21Und wir haben noch eine Platzwunde gefunden.
17:23Schauen Sie mal hier im rechten Auge.
17:25Ein bisschen älter eine Woche vielleicht.
17:27Wurde professionell versorgt und mit Fibrinkleber geklebt.
17:32Könnte ein Fausschlag gewesen sein, oder?
17:34Sieht aus wie eine typische Boxerverletzung.
17:37Sie sagen, das sei professionell versorgt worden.
17:39War er beim Arzt?
17:40Sehr wahrscheinlich.
17:43Vor ungefähr einer Woche hat sie mit Klaus Leopold eine Platzwunderin der Augenbraue zugezogen.
17:47Frau Dr. Engel meint, das könnte vielleicht ein Fausschlag gewesen sein.
17:50Hat den jemand verprügelt?
17:52Spricht doch mal zu einem Hausarzt und telefoniert die Notaufnahmen ab.
17:55Vielleicht findet ihr ja was aus, ja?
17:56Okay, wir kümmern uns drum.
17:58Gib mal.
17:59Wer hat den nächsten Typen, der sich an Frauen vergreift?
18:02David Mehlberg prügelt gerne mal seine Ehefrau.
18:04Und die hatte irgendwas mit ihrem Steuerberater am Laufen.
18:06Vielleicht ist Mehlberg ja bei Klaus Leopold auch eine Sicherung durchgebrannt.
18:09Wir werden sehen, ja?
18:10Gut, danke.
18:12Danke.
18:16Wissen Sie, wer Klaus umgebracht hat?
18:19Leider noch nicht.
18:22Frau Berger, ich würde gern von Ihnen wissen, ob Herr Seiler Sie noch immer unter Druck setzt.
18:28Was?
18:29Kommen Sie denn darauf?
18:31Ich habe er mit Manfred komplett abgeschlossen.
18:33Na ja, also wir gehen davon aus, dass Herr Kröger für den Seiler arbeitet.
18:38Und Herr Kröger hat sich ja zum Schwein gebracht, als die Polizisten bei Ihnen waren.
18:44Ich habe denen doch schon gesagt.
18:47Ich weiß nichts.
18:51Frau Berger, Sie müssen sich wirklich keine Sorgen machen.
18:53Unser kleines Gespräch bleibt wirklich unter uns.
18:55Das verspreche ich Ihnen.
18:59Es würde mir auch schon genügen, wenn Sie mir bestätigen würden, dass Herr Kröger für den Seiler,
19:04ich nenne das mal, aufräumt.
19:07Tut er das?
19:30Frist versäumt.
19:36Nein, Herr Kassin.
19:38Bernd, wir haben die Notaufnahme gefunden.
19:40Leopold war vor sechs Tagen hier mit einer Platzwunde an der rechten Augenbraue.
19:44Die wurde hier geklebt.
19:46Circa 14.30 Uhr.
19:48Dann weiß ich auch, wer ihn geschlagen hat.
19:50Und ich kann dir sagen, es war nicht David Milbeck.
19:55Fünf Tage vor seinem Tod hatten Sie einen Termin mit Klaus Leopold.
19:58Worum ging es denn da?
20:00Dies und das Kleinigkeiten.
20:03Nachdem Sie über dies und das und andere Kleinigkeiten mit Herrn Leopold geredet hatten,
20:07musste er mit einer Platzwunde am Kopf in die Notaufnahme.
20:11Weiß ich nichts von?
20:12Nein.
20:13Aber vielleicht können Sie hier mit etwas anfangen.
20:15Schauen Sie mal, das ist ein Schreiben des Insolvenzgerichts.
20:18Es geht um den Prozess, in dem Sie Herrn Leopold vertreten haben.
20:22Sie haben die Frist zur Geltendmachung der Forderung versäumt.
20:25Und damit waren die fünf Millionen weg.
20:27Ging es darum, bei Ihrem Treffen mit Herrn Leopold?
20:31Ja.
20:34Wenn ich mir jetzt vorstelle, dass diese fünf Millionen Herrn Seiler gehören,
20:39was wird er wohl mit Ihnen machen, wenn er erfährt,
20:41dass er fünf Millionen Euro verloren hat, weil Sie einen Termin versäumt haben?
20:45Ich konnte diese Frist auch gar nicht einhalten.
20:47Sie kennen doch das Insolvenzrecht.
20:49Der Gläubiger muss seine Forderung vollständig und lückenlos nachweisen.
20:52Ja, natürlich konnten Sie das nicht nachweisen, weil es Schwarzgeld war.
20:56Das habe ich nicht gesagt.
20:59Ich denke, wir können weiter davon ausgehen,
21:01dass Herr Seiler Sie beide zur Rechenschaft ziehen wird.
21:04Also einen von Ihnen, entweder Herrn Leopold,
21:06weil er ihn schlecht beraten hat,
21:08oder Sie, weil Sie ihm das Geld nicht zurückgeholt haben.
21:13Wie geht es darum in dem Gespräch mit Herrn Leopold?
21:15Wollt er Ihnen vielleicht die Schuld in die Schuhe schieben?
21:17Haben Sie ihn deshalb geschlagen?
21:19Wir waren jahrelang befreundet.
21:22Und jetzt wollte der mich bei Seiler ans Messer liefern.
21:24Klar, klar bin ich ausgetickt.
21:28Ja, wenn es uns nackt überlegen geht,
21:31dann wird das Band der Freundschaft auf einmal ganz dünn.
21:40Hallo.
21:40Hallo.
21:43Ah, mit Ihnen habe ich ja so schnell nicht wieder gerechnet.
21:45Kommen Sie rein.
21:46Danke.
21:47Sie machen wohl die Pause, hm?
21:49Doch, doch, doch.
21:50Am liebsten wollen Sie es immer dann,
21:51wenn ich mit der Anklagung fertig bin.
21:53Aber das ist ja bald so weit.
21:55Herr Seiler, mir wurde bestätigt,
21:56dass das Geld, das Herr Leopold für Sie in Immobilien investiert hat,
22:00als Schwarzgeld war.
22:01Ah, hu, Schwarzgeld.
22:03Ja, klar, sonst hätte er Ihre Ansprüche
22:05gegenüber dem Insolvenzverwalter lückenlos nachweisen können.
22:09Aber mit Schwarzgeld ist das natürlich schwierig.
22:10Und jetzt sind die fünf Millionen weg.
22:12Oh mein Gott.
22:13Jetzt fangen Sie schon wieder mit diesen Millionen an.
22:15Ich sehe scheinbar wirklich so aus, als hätte ich so viel Kohle.
22:17Ja, so haben wir das Thema hatten wir doch schon.
22:19Ja, passen Sie mal auf Bescheidenheit.
22:20Das war noch nie meine Stärke.
22:21Aber Immobilien, Beton, Gott.
22:23Nee, nee, nee.
22:23Ich investiere lieber in schöne Dinge.
22:25Hier, meine Schatzi, ne?
22:26Oder Designermöbel.
22:28Haben Sie draußen die Oldtimer gesehen?
22:29Seltene Weine.
22:30Da investiere ich auch richtig viel.
22:32Und wissen Sie, was ich noch mache?
22:34Ich kaufe Kunst, mein Lieber.
22:35Sagt Ihnen HP Wilhelm etwas?
22:37Nein, haben Sie Herrn Leopold eigentlich umbringen lassen,
22:39weil Sie der Meinung sind,
22:41dass er für den Verlust dieser fünf Millionen verantwortlich ist?
22:44Wissen Sie was?
22:44Ja, blachen Sie mich die Schnauze voll, ja?
22:46Was denken Sie an, ich bin?
22:47Ich bin ja nicht so ein Scheißgangster oder so, ja?
22:49Ich meine, haben Sie Paul Kröger zu Alice Berger geschickt,
22:51was Sie verhindern wollten, dass Frau Berger über Ihre Vergangenheit erzählt.
22:55Pass auf, jetzt hören Sie mir mal ganz genau zu, ja?
22:57Ich sorge dafür, dass einsame Männer ein bisschen Liebe und Geborgenheit bekommen, ne, Schatzi?
23:01Die Moni und ich, wir haben uns gestern einen netten Abend gemacht.
23:04Pass auf, ich habe da sogar eine Quittung.
23:06Wir haben uns das ganze Programm gegönnt, Pediküre, Maniküre.
23:09Komm, zeig mir mal die Nägel.
23:11Komm, zeig mir die Nägel.
23:12Lehen Sie sich das mal an, gucken Sie mal hier.
23:13Ja.
23:13Ist das schön?
23:14Ja, sehr schön.
23:15Hier, können Sie behalten.
23:21Okay.
23:22Gerne.
23:23Ach, Herr Seiler, hat Ihnen eigentlich Herr Leopold die Bilder besorgt?
23:26Wieso?
23:27Ja, im Haus von Herrn Leopold steht auch sowas rum.
23:30Ja, kann das sein, mein Gott.
23:31Vielleicht hat er ja einen Kontakt gemacht oder so.
23:33Aber, ach, guck mal, Herr Schatzi, Sie müssen doch zugeben, hm?
23:38Sieht doch schöner aus als kahle Wände, ne?
23:40Ja, Herr Seiler, ich habe da absolut keinen Zweifel.
23:42Sie sind ein Mann mit Geschmack.
23:44Dankeschön.
23:45Schönen Tag noch.
23:46Sie finden allein heraus, ne?
23:48Natürlich, danke Ihnen.
23:49Ach, schwach.
23:55Seiner kann es nicht gewesen sein.
23:56Er hat ein Alibi.
23:58Es passt auf jeden Fall dazu, dass die KTU an der Tatwaffe, also dem Flaschenhals, Fingerabdrücke
24:03mit der DNA einer Frau gefunden hat.
24:05Und noch dazu ein Frauenhaar.
24:07Das passt allerdings von der Farbe her nicht zu Alice Berger.
24:10Aber vielleicht zu Simone Mehlbeck?
24:12Könnte sein.
24:13Moment.
24:14Simone Mehlbeck hatte vielleicht, warum auch immer, Streit mit dem Opfer.
24:18Aber das heißt noch lange nicht, dass sie ein Motiv hat, ihn umzubringen.
24:20Langsam, Schubert.
24:21Ganz langsam.
24:22In den Unterlagen, die ihr mir aus Klaus Leopolds Büro besorgt habt, gibt es auch ein
24:26Gesellschaftervertrag, der Mehlwecks.
24:28Und in diesem Vertrag kann man durchaus ein Motiv finden.
24:32Ich erfahre euch das mal.
24:33Ich weiß nicht, warum.
25:02Frau Melbeck, guten Tag, mein Name ist Reuter, Staatsanwaltschaft Wiesbaden.
25:06Guten Tag.
25:07Es geht noch mal um Klaus Leopold.
25:10Ich bin total beeindruckt, das ist eine richtige Schatzkammer hier.
25:14Vielen Dank.
25:15Das hier sind alles Weine zwischen 20 und 80 Euro, die Flasche.
25:19Aber wenn Sie mal was richtig Wertvolles sehen wollen.
25:22Ja klar, gern.
25:23Dann schauen Sie, hier.
25:28Dieser hier zum Beispiel, aus der Toskana.
25:30Oh ja, darf ich?
25:34Ja, 200 Euro.
25:37Mit 450 Euro sind Sie dabei.
25:3970% Merlot, 20% Cabernet und 10% Petit Viardot.
25:44Tja, wer es sich leisten kann.
25:46Und dieser Burgunder kostet sogar rund 20.000 Euro.
25:5120.000?
25:52Soll ich es Ihnen einpacken?
25:54Das ist also deutlich jenseits meiner Möglichkeiten.
25:56Man muss sich auch mal was gönnen.
25:59Das sehe ich genauso.
26:01Vor allem, wenn man so viel arbeitet wie Sie.
26:04Da will man sich doch auch mal belohnen.
26:08Zum Beispiel mit einem gewissen finanziellen Erfolg.
26:12Aber wenn einem dieser finanzielle Erfolg vorenthalten wird,
26:15ist das natürlich nicht so schön.
26:18Frau Mayweck, die Weinhandlung läuft hervorragend.
26:22Aber Sie partizipieren überhaupt nicht am Erfolg.
26:24Obwohl Sie den größten Teil des Kapitals eingebracht haben.
26:29Mein Erbe.
26:31Frau Leopold hat Ihnen einen einseitigen Gesellschaftervertrag untergejubelt.
26:35Sie bringen das Geld.
26:36Ihr Mann hält die Mehrheitsanteile am Geschäft.
26:40Das ist, wie soll ich sagen, das ist eine nicht sehr gerechte Aufteilung.
26:46Meinen Sie nicht auch?
26:49Ich war verliebt.
26:51Und dumm.
26:53Ich habe einfach unterschrieben.
26:56Klaus Leopold und ich.
26:58Mein Mann, die...
26:59Die haben mich...
27:02Die haben meine Gutmütigkeit ausgenutzt.
27:05Und jetzt sind Sie nicht mehr verliebt?
27:09Unsere Ehe läuft nicht besonders gut.
27:11Kann sein, dass wir uns trennen.
27:13Deshalb bin ich zu Klaus Leopold gegangen.
27:15Ich wollte wissen, wie viel mein Anteil an der Firma wert ist.
27:19Und da hat Ihnen Herr Leopold erklärt,
27:21dass Sie keinen Zugriff mehr haben auf Ihr Geld, richtig?
27:24Genau.
27:25Weil ich keine Entscheidungsgewalt habe, kann ich gar nichts machen.
27:29Alles, was ich an Kapital eingebracht habe.
27:31Das Geld, das mir meine Eltern hinterlassen haben.
27:34Weg.
27:34Weg.
27:36Also, wenn das jemand mit mir machen würde, wäre ich ziemlich wütend.
27:40Natürlich war ich wütend.
27:42Aber ich habe nichts mit dem Tod von Klaus Leopold zu tun.
27:46Deswegen sind Sie doch hier, oder?
27:48Ja.
27:50Und weil wir am Tag dort Weinflaschen gefunden haben.
27:52Und an diesen Weinflaschen haben wir Fingerabdrücke gefunden.
27:55Ich könnte mir vorstellen, dass das Ihre sind.
27:58Sie sehen doch, was ich hier mache.
28:00Flaschen verpacken.
28:02Und Herrn Leopold haben wir auch beliefert.
28:03Logisch sind da meine Fingerabdrücke drauf.
28:07Die Weine, die Sie Herrn Leopold geliefert haben,
28:10waren aber teurer als 50, 60 Euro.
28:12Das war die Rede von 500 Euro pro Flasche.
28:16Ja, das war schon was Edleres.
28:18Was mir aufhiel, Herr Leopold hat vor seinem Tod
28:21einige dieser edlen Flaschen geöffnet,
28:23aber immer nur einen kleinen Schluck getrunken.
28:27Das ist doch ein bisschen merkwürdig, oder?
28:29Ich glaube nicht, dass Herr Leopold viel Ahnung von Wein hatte.
28:33Hm, ich verstehe.
28:36Das war's für heute.
28:37Ich weiß nicht, dass Herr Leopold hat.
28:39Ich weiß nicht, es war's.
28:46Ich weiß nicht, es war's.
28:54Das war's.
29:29Kati, komm. Nicht jetzt hier, okay?
29:35Du bist ja sonst ständig im Dienst. Gestern Abend hat's ja auch wieder nicht geklappt.
29:40Das ist mein Job. Das wusstest du. Tut mir leid.
29:43Ich hab das Gefühl, du gehst auf Abstand. Irgendwie...
29:47Frau Kessler, haben Sie schon Ergebnisse für uns?
29:51Ja.
29:55Das ist die massenspektrometrische Auswertung der Weine, die Sie mir gegeben haben.
30:01So müsste die Verteilung der Kohlenstoff- und Sauerstoffisotope laut EU-Datenbank aussehen.
30:05Und so sieht sie wirklich aus. Bei einer zweiten Flasche ist es genauso.
30:10Was ist mit den anderen Flaschen?
30:12Die Weindatenbank gibt es erst seit 1991. Die anderen Flaschen sind älter.
30:18Aber man kann die Isotopenverteilung einer geografischen Herkunft zuordnen.
30:23Und das ist nicht Frankreich, sondern Chile, Südafrika, Australien.
30:29Aha. Das heißt, diese Flaschen sind Fälschungen?
30:34Ja.
30:35Dann macht jemand einen ordentlichen Reibach.
30:37Ah, könnte sein.
30:402013 wurde übrigens in Amerika ein Weinfälscher zu zehn Jahren Haft verurteilt.
30:44Er hat Weine im Wert von 20 Millionen Dollar gefälscht und verkauft.
30:4720 Millionen.
30:4820 Millionen Dollar.
30:49Nicht schlecht.
30:50Wie lange ist er damit durchgekommen?
30:51Ja, er ist so sieben oder acht Jahre mit der Nummer gereist.
30:54Dann hatten seine Kunden aber keine Ahnung.
30:56Ah, Vorsicht, Tubert. Solche Beine kauft man nicht, um sie zu trinken.
30:59Die kauft man, um sie zu haben, Prestige, oder um sie mit Gewinn weiter zu verkaufen.
31:03Aber in beiden Fällen bleiben die Flaschen zu.
31:06Darum habe ich mich ja so gewundert, dass die Flaschen bei Leopold geöffnet waren.
31:10Das macht keinen Sinn.
31:11Die kamen alle von David Mehlberg?
31:13Wahrscheinlich, ja. Ich habe das mal überschlagen.
31:15Also bei Leopold im Haus sind Weine im Wert von ungefähr 60, 70 Tausend Euro.
31:21Die alle Mehlberg gefälscht hat.
31:23Leopold ist ihm auf die Schliche gekommen. Er konfrontiert ihn.
31:25Und Mehlberg schlägt ihm mit einer Flasche dieser gefälschten Klöwe den Schädel ein.
31:29Naja, das könnte ein Motiv sein.
31:31Also Mehlberg entgehen unter Umständen Gewinne in Millionenhöhe.
31:36Sein guter Ruf wäre im Arsch. Und er hätte ein Verfahren wegen Betrugsamhals.
31:40Ja, ich denke, es ist an der Zeit, Herr Mehlberg mal langsam zum Verhör zu bitten.
31:44Ich danke Ihnen, Frau Kessler.
31:46Ja, weiter.
31:59Ich meld mich, okay?
32:01Okay.
32:13Okay.
32:19Okay.
32:44Ich bin gerade in der Kategorie quasi auf dem Weg.
32:48Okay.
32:49Übrigens, Krüger ist vorbestraft.
32:51Er hat vor drei Jahren in Mainz einen Kneippier niedergeschlagen, aber nur Bewährung bekommen.
32:56Die gehen davon aus, dass die Zeugen beeinflusst wurden.
32:59Mhm.
33:01Alles okay bei dir?
33:03Ja, klar, alles okay, so gut mal. Bis dann.
33:19.
33:33Ey!
33:36Pol небan!
33:40Ey!
33:41Derk Untek.
33:43Ey!
33:44Letzieren stuffs-
34:15Untertitelung. BR 2018
34:35Christian?
34:37Kerstin?
34:38Hallo? Christian?
34:40Ich höre dich nicht.
34:42Hallo?
35:06Ich höre dich nicht.
35:11Ich höre dich nicht.
35:37Keine Hinrichtung.
35:39Okay, weiter. Aufteilen.
35:43Bernd, ich bin in der Weinhandlung Melbeck.
35:46David Melbeck ist tot, erschossen.
35:49Und Schubert?
35:50Der Weinmann ist zwar hier,
35:51aber von ihm selbst keine Spur.
35:54Okay, bis gleich.
35:56Kerstin?
35:57Wir haben noch jemanden gefunden.
36:00Frau Melbeck.
36:02Was genau ist denn passiert?
36:07Ich habe ihn gesehen.
36:11Mein Mann.
36:13Haben Sie den Täter gesehen?
36:17Ich habe nur Schritte gehört.
36:22Dann habe ich mich hier unten versteckt.
36:25Der ist hier überall rumgelaufen.
36:27Ich hatte solche Angst, dass er mir auch was tut.
36:28Warum haben Sie nicht gleich die Polizei gerufen?
36:33Mein Handy.
36:35Mein Handy war an der Kaste.
36:41Frau Melbeck, mein Kollege Schubert war auch hier.
36:43Haben Sie den zufällig gesehen?
36:45Wir haben alles durch hier.
36:47Das Gebäude und den Hof.
36:48Alles sauber.
36:50Und Schubert?
37:07Ja, okay. Vielen Dank.
37:10Also, sein Handy war zuletzt hier eingeloggt.
37:13Wir suchen die ganze Gegend an.
37:15Wir finden hier einen Kollegen.
37:16Okay, danke.
37:20Kerstin?
37:21Bernd.
37:22Und?
37:23Nichts.
37:24Ich habe ein ganz blödes Gefühl.
37:25Wie geht es Frau Melbeck?
37:26Ich weiß es nicht.
37:27Aber ich habe den Eindruck, dass sie uns was vormacht.
37:29Vielleicht hat sie ihren Mann erschossen.
37:30Und Christian ist ihr in die Quere gekommen.
37:33Also, wenn sie geschossen hat, gibt es Schmauspuren.
37:35Und wenn es Schmauspuren gibt, dann finden wir die.
37:37Okay?
37:38Hallo.
37:39Frau Kerstin, hallo.
37:40Hallo, Cassi.
37:41Was ist mit Christian?
37:42Wir wissen nicht, wo er ist.
37:48Was ist?
37:48Ich bin ein Verletztes.ην
37:50Averletztes. Wir
37:51finden ihn schon.
37:52Die Zentrale ist gekommen.
38:34Ich habe panische Angst, dass ich als nächstes dran bin.
38:38Jetzt werde ich wie eine Mörderin behandelt.
38:39Wir behandeln Sie nicht wie eine Mörderin, wir suchen Spuren.
38:43Es kann doch ja sein, dass Sie durch Spuren entlastet werden.
38:46Überhaupt auf so eine Idee zu kommen.
38:49Ich bring ihn doch nicht um!
38:50Das ist ja schon mal gut zu wissen.
38:54Kerstin, hier drüben!
38:57Notarzt ist unterwegs.
38:59Christian! Christian!
39:03Du bist in Sicherheit, komm. Guck mich an.
39:06Ich bin's, Kerstin.
39:08Alles gut.
39:28Bernd!
39:29Ja?
39:30Was ist mit Frau Mehlbeck?
39:32Ich lasse ihn ins Kommissariat bringen.
39:34Sie soll da warten, bis wir das Ergebnis der Kommunaltechnik haben.
39:37Sie muss von der Fetchung gewusst haben.
39:39Das glaube ich auch.
39:40Sie ist die einzige, die ein Motiv hat, ihren Mann und Leopold zu töten.
39:45Trotzdem, das Bild ist noch nicht vollständig.
39:48Es fehlt noch was.
39:50Vielleicht ist es ja dabei.
39:52Übrigens, die Kollegen haben seine Fälscher-Werkstatt gefunden.
39:55Komm, die gucken wir uns jetzt mal an.
39:56Ja.
40:03Bernd, eine Bestellungsliste.
40:14Das ist ja auch immer.
40:26Das ist ein Mal!
40:31Tuck mal!
40:34Das ist ein Mal!
40:35Das ist eine Sache.
40:35Keine?
40:35Das ist ein Mal!
40:36Und das da drin?
40:39Ja.
40:48Kerstin, das kommt gerade aus dem Labor.
40:50Danke dir.
40:54Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich dich geschossen habe.
40:57Es ist unglaublich, dass ich hier deswegen die ganze Nacht verbracht habe.
40:59Frau Mähbeck, die Leute, die auf ihren Mann geschossen haben,
41:01die könnten es auch auf Sie abgesehen haben.
41:05Also, seien Sie vorsichtig.
41:07Ich komme schon zurecht. Danke.
41:13Simone Mähbeck wusste also von dem Feld schon.
41:15Sie hat alle Weine verpackt, sie hat alle Weine verschickt.
41:19Ich wäre fast draufgegangen wegen diesen korrupten Weinfutzis noch,
41:22bevor ich mein Kind in den Arm gehalten hätte.
41:25Wie bitte?
41:26Heißt du, dass Sie Ihren Vater schurrt?
41:28Hey, das ist ja großartig. Gratuliere.
41:32Ja, das ist großartig, ja.
41:39Das verändert alles.
41:41Wie meinen Sie das?
41:44Warum stellen sich die, die wir schützen wollen,
41:46am Ende als Arschlöcher raus?
41:49Na ja, klar kommt das vor.
41:50Aber zum Glück ist das ja nicht immer so.
41:53Aber oft genug.
41:55Ich will das nicht mehr.
41:56Was wollen Sie nicht?
41:57Was Menschen manchmal verschiedene Gesichter haben?
42:03Ich will nicht mehr zurück in den aktiven Dienst.
42:06Das geht sowieso nicht mehr.
42:08Der Arzt meint mit der Verletzung an der Wirbelsäule
42:10kann ich nicht mehr so eingesetzt werden wie früher.
42:12Aber...
42:14Also, vor allem brauchen wir den Kopf, Schubert.
42:17Okay?
42:19Mein Kopf?
42:20Hm.
42:22Na ja, der würde das schon noch schaffen, aber...
42:26Das hier...
42:29Das will nicht mehr.
42:38Ich nehme an, dass Ihnen Herr Leopold sehr viel bedeutet hat.
42:45Klaus war der einzige Mensch, den ich hatte.
42:49Der...
42:49Der einzige, der immer, wirklich immer zu mir gehalten hat.
42:56Es tut mir wirklich sehr leid, was da passiert ist.
43:01Und ich kann Ihnen versichern, dass wir alles tun,
43:03den Mörder von Herrn Leopold so schnell wie möglich zu finden.
43:05Ich nehme an, dass es auch in Ihrem Interesse.
43:07Ja.
43:11Sie müssen übrigens keine Angst mehr vor Herrn Kröger haben.
43:14Er kann Ihnen nichts mehr tun.
43:16Er es tut.
43:20Für Herrn Seiler wird es jetzt langsam eng,
43:22aber es reicht immer noch nicht für eine Anklage.
43:26Vielleicht können Sie mir ja dabei helfen, Frau Berger.
43:32Sie wissen sicher, dass Herr Seiler ein großes Problem hatte,
43:35dass viele Bargeld, das er mit seinen Geschäften eingenommen hat,
43:39zu legalisieren.
43:41Sie wissen vielleicht auch, dass Ihr Freund, Herr Leopold,
43:44Herrn Seiler geholfen hat, dieses Schwarzgeld zu waschen,
43:47indem er für ihn investiert hat.
43:50Ja.
43:51In Immobilien, in Kunst und in Oldheimer.
43:54Waffen.
43:57Und in letzter Zeit auch ein Bein.
43:59Richtig?
44:04Wir haben zwei Geschosshülsen gefunden.
44:06Eine, wo Melberg erschossen wurde und eine bei Christian.
44:10Gleiches Kaliber.
44:11Neun Millimeter, eindeutig von Krögers Waffe.
44:14Aber das Projektil aus Christians Rücken, das stammt von einer anderen Waffe.
44:19Kaliber 7,65.
44:22Das heißt, wir haben zwei Schützen.
44:26Seiler?
44:28Anders Berg hat mir gerade erzählt, dass Manfred Seiler neuerdings in teure Weine investiert hat.
44:34Was hat sie von Klaus Leopold gehört?
44:36Und du meinst, die Melbecks haben ihm gefälschten Wein für sein Schwarzgeld geliefert?
44:40Für 1,3 Millionen Euro.
44:44Kerstin, noch etwas? Ich gehe davon aus, dass Manfred Seiler Paul Krüger beauftragt hat,
44:48Klaus Leopold und David Melbeck zu ermorden.
44:52Das heißt, dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann er sich Simone Melbeck vornimmt.
44:56Richtig.
45:31chase dicen
45:34Achą
45:35Klaus Leopold
45:37Klaus Leos
45:38Klaus Leopold
45:38Siecer
45:40Klaus Leopold
45:55Siecer
45:56f minds
45:56Wie passt das jetzt in unser Bild?
45:59Wo ist deine Freundin, diese Moni?
46:02Aus der Seile war niemand im Haus.
46:26Ist das ein besonderer Wein?
46:27Ja, Simone Mehlbeck hat mir seine Flasche schon mal gezeigt neulich.
46:31Weißt du, was die Flasche kostet?
46:33Nö.
46:3320.000 Euro.
46:35Was?
46:36Also Seiler muss von Wein überhaupt keine Ahnung haben.
46:39Guck mal, wie die Flaschen einfach rumstehen, ja?
46:41Solche Weine musst du liegend lagern,
46:42sonst werden die Korken trocken und der Wein ist ganz schnell hin, ja?
46:45Also wenn eine Flasche so viel wert ist,
46:47dann könnte das tatsächlich die Lieferung für 1,3 Millionen sein.
46:52Zwölf, 24...
46:54Ja, das kommt hin, das sind ungefähr 100 Flaschen.
46:58Wenn Seiler wirklich keine Ahnung hatte von Wein,
47:00woher wusste er dann,
47:02dass Mehlbeck und Leopold ihm gefälschten Wein verkauft haben?
47:06Du meinst, er hat das gar nicht gemerkt?
47:08Irgendjemand muss es ihm gesagt haben.
47:39Ja, Herr Kerstin, ich würde gerne mit Frau Mehlbeck sprechen.
47:43Nein, nein, ich komme zurück ins Kommissariat, danke.
47:51Bernd, lass aber schnell.
47:53Ich habe eine Zeit lang gebraucht, Frau Mehlbeck davon zu überzeugen,
47:56wieder mitzukommen nach der Nacht gestern bei uns.
47:58Wo ist denn das hier?
48:00Ich war gerade in der KTU, das ist das Messer,
48:02das am Tag der Ort in Seilers Villa sichergestellt wurde.
48:05Aber hier, diesmal.
48:10Auf Seiler wurde mit derselben Waffe geschossen wie auf Schubert?
48:14Kaliber 7,65?
48:15Mit der Waffe, die wir leider noch nicht gefunden haben.
48:20Also, Frau Mehlbeck kann es nicht gewesen sein.
48:22Sie hatte weder an den Händen noch an ihrer Kleidung Schmauchspuren.
48:25Sie kann nicht auf Christian geschossen haben.
48:27Nein, sie hat auch nicht geschossen,
48:29aber Frau Mehlbeck ist die Einzige,
48:30die von der Ermordung von David Mehlbeck, Klaus Leopold
48:33und Manfred Seiler profitiert.
48:37Okay, ich rede mit ihr.
48:40Das Messer hat mich auf eine Idee gebracht.
48:55Ich hoffe, Sie können mir erklären,
48:57warum ich schon wieder hier sitze.
49:00Frau Mehlbeck,
49:02Ihr Mann hat in großem Stilbeine gefälscht und verkauft.
49:05Ich nehme an, dass das der Grund für seine Ermordung ist.
49:08Und da Sie Mitinhaberin des Weinhandels sind,
49:11liegt natürlich nahe, dass Sie...
49:12Glauben Sie, ich bin auch in Gefahr?
49:15Ich kann das zumindest nicht ausschließen.
49:16Aber ich habe doch mit den Fälschungen gar nichts zu tun gehabt.
49:18Ich wusste davon nichts.
49:20Ihr Mann hat im Keller Ihrer gemeinsamen Weinhandlung
49:22eine komplett ausgerüstete Fälscherwerkstatt eingerichtet.
49:25Er hat dort hunderte Weine gefälscht.
49:27Und von all dem wollen Sie nichts mitbekommen haben.
49:29Das glaube ich Ihnen nicht.
49:30Aber es war so.
49:32Sie haben keine Ahnung.
49:34Sie können sich das nicht vorstellen, wie das war mit meinem Mann.
49:37Ich weiß, dass jemand Sie geschlagen hat.
49:38Ich weiß, dass Ihr Mann mithilfe von Klaus Leopold
49:41sie um Ihr Erbe betrogen und sie finanziell abhängig gemacht hat.
49:45Warum haben Sie sich nicht gewehrt?
49:47Warum haben Sie nicht versucht,
49:48sich von dem Mann, der Ihnen all das antut, zu befreien?
49:51Ich habe David nicht umgebracht.
49:54Ich hatte solche Angst, dass ich...
49:56Wovor hatten Sie Angst?
49:59Wovor hatten Sie Angst?
50:06David hatte mich in der Hand.
50:08Ich habe ihn praktisch gehört.
50:09Frau Milbeck, wovor hatten Sie Angst?
50:21In der Fäscherwerkstatt Ihres Mannes haben wir diese Weinbestellliste gefunden.
50:26Es geht um Wein im Wert von 1,3 Millionen Euro.
50:29Wer hat diesen Wein bestellt?
50:33Frau Milbeck, jede einzelne Flasche, die verkauft, verpackt, verschickt wurde,
50:37trinkt Ihre Fingerabdrücke.
50:38Und ausgerechnet bei einer Bestellung über 1,3 Millionen Euro,
50:41wollen Sie nicht wissen, worum es geht?
50:43Das ist doch absurd.
50:46Klaus Leopold.
50:50Diese Lieferung ging aber nicht an Herrn Leopold.
50:56Diese Lieferung ging an Manfred Seiler.
50:59Herr Leopold hatte Herrn Seiler nur geraten,
51:01in teure Weine zu investieren,
51:03um ihm dabei zu helfen, sein Schwarzgeld zu waschen.
51:07Und das war Ihre Chance, Frau Milbeck.
51:10Sie konnten Herrn Leopold unter Druck setzen.
51:13Entweder er hilft Ihnen,
51:15Ihr verlorenes Erbe zurückzubekommen,
51:17oder Sie informieren Herrn Seiler darüber,
51:19dass alle Weine gefälscht sind.
51:22Ja, nichts dafür, dass Sie diesen Vertrag unterschrieben haben,
51:24Frau Milbeck.
51:25Vielleicht hätten Sie ihn vorher mal lesen sollen.
51:26Ich habe nicht geglaubt, dass der Mann, der mich liebt,
51:28mich mit Ihrer Hilfe über den Tisch zieht.
51:29Schütze, Sie sollten einen Weg finden, mein Erbe zurückzuholen.
51:31Tut mir leid, kann ich leider nichts machen.
51:33Sonst erzähle ich Ihrem Freund Seiler,
51:34dass ein 1,3 Millionen Wein gefälscht ist.
51:37Jede einzelne Flasche.
51:40Wie hat er reagiert?
51:46Er hat gesagt,
51:49das trauen Sie sich sowieso nicht.
51:51Dann sind Sie nämlich beide auch tot.
51:54Direkt als ich weg war,
51:55hat er meinen Mann angerufen.
51:58Ihr Mann hat Sie verprügelt, als Sie nach Hause kam, richtig?
52:03Und da haben Sie Ihre Drogen wahrgemacht
52:05und sind zu dem Mann gegangen,
52:06von dem Sie wussten, dass er keinen Pardon kennt,
52:09wenn es um Geld geht.
52:10Ja.
52:14Seiler hätte doch niemals von alleine herausgefunden,
52:17dass die Weine gefälscht sind, oder?
52:21Sie haben ihm gesagt,
52:23dass Klaus Leopold und der Mann
52:24ihn um 1,3 Millionen Euro
52:27in Form von gefälschten Weinen betrogen haben.
52:30Er ist ganz cool geblieben.
52:32Er hat nur diesen Typen angeschaut
52:33in so einer Lederjacke, der auch da war.
52:36Paul Kröger?
52:37Kann sein, ja.
52:40Kröger hatte erst Klaus Leopold
52:42und dann Ihren Mann erschossen
52:43im Auftrag von Manfred Seiler.
52:47Plötzlich standen die beiden gestern
52:50vor mir im Laden.
52:52Ich denke, Ihnen ist erst in diesem Augenblick
52:54klar geworden, wie sehr Sie sich selbst
52:56in Gefahr gebracht haben, Bruder.
52:58Er hat mich gezwungen, zuzusehen.
53:00Los, weg das an, du Schlampe, du!
53:03Guck! Guck! Guck!
53:13Trotzdem hat er Sie gehen lassen. Warum?
53:19Auf einmal war da dieser Polizist,
53:22Kommissar Schubert.
53:25Um mich haben Sie sich gar nicht mehr gekümmert.
53:30Manfred Seiler ist tot.
53:31Das wissen Sie sicher inzwischen.
53:34Ich bin keine Mörderin.
53:36Das Gericht wird keinen Zweifel daran haben,
53:38dass Sie mit Ihrer Information,
53:40dass die Beine gefälscht sind,
53:42Manfred Seiler dazu angestiftet haben,
53:43die beiden Morde an Klaus Leopold
53:45und Ihrem Mann in Auftrag zu geben.
53:48Aber das ist noch nicht die ganze Wahrheit.
53:50Ihre Angst, von der Sie vorhin berichtet haben,
53:53das war Ihre Angst vor der Rache von Manfred Seiler.
53:55Sie wollten ihn loswerden,
53:57weil Sie diese Angst nicht mehr haben wollten.
54:00Und weil Ihr Plan bei Klaus Leopold
54:02und Ihrem Mann so gut funktioniert hatte,
54:05sind Sie zu der Person gegangen,
54:07von der Sie wussten,
54:07dass sie einen abgrundtiefen Hass auf Manfred Seiler hat.
54:15Da geht niemand ran.
54:17Ich glaube, ich weiß, wo wir hin müssen.
54:29Was?
54:29War da jemand dran?
54:31Andere Mazerey.
54:42Achtung, Waffe!
54:44Frau Berger, legen Sie sofort die Waffe weg!
54:50Frau Berger, nehmen Sie bitte die Pistole weg, Frau Berger.
55:01Sie haben mich gefragt, ob ich mithelfen würde, den Mörder von Klaus zu finden.
55:06Adios, was machst du denn hier?
55:09Ja, ich habe damit aber nicht gemeint, dass Sie die Bestrafung selbst in die Hand nehmen sollen.
55:13Das wissen Sie auch.
55:15Das ist ein Schild, dass Sie da sehen wollen.
55:17Soll ich dich mal wieder so richtig rannehmen?
55:23Ich wollte ihm bloß zurückzahlen, was er mir angetan hat.
55:32Klaus war alles für mich.
55:34Blöde, dauerhaft!
55:36Ich mach dich kurz auf, und arsch auf!
55:38Du schuldig, du scheiße!
55:40Ich will doch nicht!
55:41Arsch auf!
55:45Ein Leben!
55:46Soll ich machen, hau auf, und du willst hauen!
56:01Was ist heute Klaus tot ist?
56:04Ich...
56:06Ich habe nichts mehr zu verlieren.
56:10Frau Berger, Sie sind vorläufig festgenommen.
56:15Kommen Sie.
56:19André, zeig mir mal die Waffe.
56:23Kaliber 7,65.
56:28Seiler.
56:30Manfred Seiler hat Schubert in den Rücken geschossen.
56:38Na komm.
56:46Mensch, Christian, wir hatten so eine gute Zeit zusammen.
56:50Das ist aber auch das Einzige, was ich vermissen werde.
56:52Wir haben echt ein gutes Team, oder?
56:54Klar.
56:55Wir konnten uns immer hundertprozentig aufeinander verlassen.
56:58Das können wir immer noch.
56:59Ich meine, ich bin ja nicht aus der Welt.
57:01Die Hochschule ist hier gleich um die Ecke.
57:05Na, Schubert?
57:08Haben Sie sich Ihre Entscheidung nochmal überlegt?
57:10Er will in die Verwaltung.
57:12Nee, das heißt Hochschule für Polizei und Verwaltung.
57:17Die Kiddies da, die sollen mal von einem alten Hasen erfahren, wie es in der Praxis so wirklich läuft.
57:21Und der alte Hase sind wahrscheinlich Sie, nehme ich an.
57:24Ich werde Vater, da ist man automatisch ein alter Hase.
57:27Das ist quasi wie eine Beförderung.
57:29Gut, dann gratuliere ich zur Beförderung.
57:31Gute Besserung weiterhin, ja.
57:32Danke.
57:33Wir sehen uns.
57:34Ciao.
57:42Weißt du, wie Christian sein Kind nennen will, wenn es ein Junge wird?
57:45Nein.
57:46Justus.
57:47Justus?
57:48Der Gerechte?
57:49Was ist denn?
57:51I find my way home, so maybe tomorrow, I find my way home, so maybe tomorrow, I find my way
58:09home, so maybe tomorrow.
58:15I find my way here.
58:19Yeah.
58:19Untertitelung des ZDF, 2020
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