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  • vor 4 Stunden

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🎈
Spaß
Transkript
00:00:001, 2.
00:00:09Why did you do it?
00:00:12Why did you do that thing to me?
00:00:18Why did you do it?
00:00:20Why did you do that thing to me?
00:00:44Why did you do that?
00:00:45Why do you do it?
00:00:45Why did you do it?
00:00:47Why did you do it?
00:00:48Anyway!
00:00:48Why did you do it?
00:00:48Why did you do it?
00:00:49Why does it attack me?
00:01:02Musik
00:01:41Sag mal, willst du mich umbringen?
00:01:44Ich hab mich total erschrocken. Weißt du, wie du da lagst? Wie eine Leiche.
00:01:48Aber ist doch kein Grund, die Tür einzurennen. Ist ja nicht mal abgeschlossen.
00:01:51Ja, hab ich in der Panik nicht gesehen. Warum reagierst du nur nicht?
00:01:54Warum reagierst du nicht? Warum schreist denn du so?
00:01:58Guck mal, hab ich in der Kiste gefunden. Die zwei Doppelpunkte und das verschwundene Bielefeld.
00:02:04Gab's das nicht als Schellack-Platte?
00:02:15Meine Güte, was ist denn da drin? Steine?
00:02:19Vielleicht die Literatur, hoffe ich jedenfalls.
00:02:21Ja, ja, ja. Boah, lass dir die Kisten immer bis oben hin voll machen.
00:02:29Mann, aua!
00:02:30Räcki! Siehste?
00:02:37Räsi, das Rennpony?
00:02:39Zehn Euro und es ist deins.
00:02:42Was ist das?
00:02:46Nur ein Lotterie los.
00:02:47Was heißt denn hier nur?
00:02:51Das ist von der Jahresziehung der Westfälischen Superlotterie.
00:02:54Die suchen immer noch den Gewinner.
00:03:05Jackpot.
00:03:07Räki, hör auf. Die Chancen sind 1 zu 140 Millionen.
00:03:10Ja, ich weiß, aber einer gewinnt immer und diesmal sind wir es.
00:03:18Du hast dich bestimmt verguckt.
00:03:19Zwölf Millionen, Georg.
00:03:21Ich bin reich.
00:03:23Ich bin reich.
00:03:24Also gut, wir sind reich.
00:03:28Weißt du, was wir mit dem Geld alles anstellen könnten?
00:03:34Du glaubst wirklich, dass Geld glücklich macht, oder?
00:03:37Also im Moment bin ich's.
00:03:38Als Jurist muss ich dir sagen, dass du das los nicht behalten darfst.
00:03:41Georg, als du Jura studiert hast, gab's gerade mal die zehn Gebote.
00:03:45Na ja, achte Gebote soll sich stehlen.
00:03:47Und Paragraf 246 Strafgesetzbuch.
00:03:51Unterschlagung.
00:03:51Genau.
00:03:52Weißt du was? Wir fragen richtigen Anwalt.
00:03:57Na ihr? Was gibt's denn so Wichtiges?
00:03:59Wir haben eine Frage.
00:04:03Angenommen, ein Bekannter eines entfernten Freundes nur rein hypothetisch findet einen Lotterieschein.
00:04:11Was, wenn er ihn behält, behielt?
00:04:15Natürlich nur rein hypothetisch.
00:04:18Mensch, eier doch nicht so rum.
00:04:19Pst.
00:04:20Okay, ihr habt also einen Lotterieschein gefunden.
00:04:22Nein.
00:04:24Behalten dürft ihr natürlich nicht, es wäre Fundunterschlagung.
00:04:26Paragraf 246 StGB.
00:04:28Siehst du, genau das habe ich ihm auch gesagt.
00:04:31Und wie viel geht's denn?
00:04:34Zwölf.
00:04:35Zwölf?
00:04:36Pst.
00:04:38Nicht so laut.
00:04:39Für zwölf Euro habe ich meine Mittagspause draufgehen lassen?
00:04:42Zwölf Millionen.
00:04:44Oh.
00:04:46Okay.
00:04:47Kann ich den Timer sehen?
00:04:49Hecchi.
00:04:50Hecchi.
00:05:01Die Zahlen stimmen?
00:05:03Ja.
00:05:05Verrückt.
00:05:06Oder?
00:05:07Vielleicht muss ich mich da doch nochmal schlau machen.
00:05:09Genau.
00:05:10Gesetze ändern sich ja ständig.
00:05:12Das ist doch nicht dein Ernst.
00:05:14Ich will nur sicher gehen, dass alles stimmt.
00:05:16Ich meine, es ist viel Geld.
00:05:17Das uns nicht gehört.
00:05:20Tschüss, Stefan.
00:05:31Grinjord.
00:05:34Ja, Overbeck.
00:05:36Ich kann hier nicht arbeiten.
00:05:39Hier ist nur Lärm.
00:05:42Was?
00:05:43Es ist hier zu laut.
00:05:46Overbeck, hören Sie.
00:05:48Ich habe jetzt noch einen Termin.
00:05:52Ja?
00:05:53Und danach stelle ich mir den Schreibtisch in den alten Trakt.
00:05:57Ich wechsle in den alten Trakt.
00:05:59Was haben Sie verwechselt?
00:06:00Ich will in den alten Trakt.
00:06:04Overbeck, wenn es bei Ihnen so laut ist, dann wechseln Sie doch auch in den alten Trakt.
00:06:12Was?
00:06:13Was?
00:06:14Entschuldigung.
00:06:20Münsteraner Raudi.
00:06:29Entschuldigung, Sie kennen wir uns.
00:06:30Sind Sie nicht die begabte Psychologiestudentin, die seit Wochen verschollen ist?
00:06:36Dann müssen Sie diese mysteriöse Patentante sein, die ständig anruft, aber die Nachricht hinterlässt.
00:06:40Sieh, ich quatsch nicht so gerne auf Mailbox.
00:06:44Hast du die Arbeit mitgebracht?
00:06:45Das Präsidium wird umgebaut und zu Hause geht das WLAN nicht.
00:06:51Apropos, wie geht es dir?
00:06:53Ach ja, ganz gut.
00:06:55Es ist gerade relativ viel Unikram.
00:06:57Deshalb wollte ich auch mit dir sprechen.
00:07:02Onlinepoker?
00:07:04Hast du Lust zu spielen?
00:07:06Also, für die Wissenschaft.
00:07:08Ich mache gerade eine Studie, da geht es um bedürfniseskalierendes Verhalten.
00:07:12Welches heißt?
00:07:13Da geht es um Gier.
00:07:15Gier.
00:07:16Du musst einfach nur spielen und danach einen Fragebogen ausfüllen.
00:07:18Und gewinnen kannst du auch was.
00:07:20Ja, vermutlich auch verlieren, ne?
00:07:22Naja, es liegt an dir.
00:07:23Poco ist ja kein Glücksspiel.
00:07:24Ach, sondern?
00:07:26Es ist ein Geschicklichkeitsspiel.
00:07:27Es geht ja hauptsächlich nur um Mathe.
00:07:30Ja, aber alles, was mit Mathe zu tun hat, das ist bei mir Glücksspiel.
00:07:35Also machst du es?
00:07:38Können wir bitte bestellen?
00:07:41Ich spare mein Geld, um meine entzückende Patentochter einladen zu können.
00:07:45Irgendeine Empfehlung, vielleicht?
00:07:47Nein.
00:07:48Also, ich hätte gerne den Kaffee vom vietnamesischen Hochlandgewächs handgefiltert.
00:07:55Oder nicht, stopp.
00:07:56Ich probiere mal die Mischung äthiopischer Robusta mit bolivianischem Arabica, bitte.
00:08:01Und die?
00:08:01Und ich, äh, Kaffee, schwarz.
00:08:04Ja, okay.
00:08:05Danke.
00:08:05Bitte.
00:08:05Und ich, äh, Kaffee, schwarz.
00:08:36Ich, äh, Kaffee, schwarz.
00:09:00Ah!
00:09:01vielleicht doch erst mal eine pause kommen die bücher überhaupt her die
00:09:08bekomme ich von einem sozial kaufhaus zum kilopreis war die kilos habe ich
00:09:12gemerkt wie finden wir jetzt eigentlich den besitzer hat in diesem buch gesteckt
00:09:20noch guck mal hier drin ist ein wappen
00:09:27also handfüßes nicht irgendwelche kräuter vielleicht ein homöopath das familienwappen
00:09:33der roxels georg weißt du wie viel roxels es in münster gibt meine kollegin die
00:09:39schnackenwinkel hat immer gesagt auch guck mal ecky schon wieder in roxel wie die
00:09:43kanickel aber nur eine familie roxel hat hopfen und malz in ihrem wappen die roxels vom
00:09:49gartencenter ecky die roxels von der brauerei ach die roxels
00:10:05zeitgemäße unternehmensführung ja kann weg ist mir doch erst zum geburtstag
00:10:08geschenkt offensichtlich also nicht reingeschaut sonst müssen wir nicht
00:10:11verkaufen sagt ausgerechnet mein bruder der von einer pleite in die nächste stolpert
00:10:15ja ist ja gut ich weiß dass sie die brauerei für bedeutet ich hab's trotzdem verkackt bist du
00:10:20streng zu dir absolut der laden war einfach nicht zu retten ich meine wie oft haben wir
00:10:24das gemeinsam durchgerechnet wir du und unser prokur ist wir müssen gar nicht ausräumen
00:10:32du kannst du geschäftsführer bleiben kannst du dir vorstellen dass ich hier
00:10:35rumsitze und auf anweisung aus irgendeiner zentrale warte
00:10:42wenigstens bleibt beim verkauf der name bestehen ich bin einmal weg besuchergruppe
00:10:50dann sagt der company du und unsere braumeisterin
00:10:58komm ich helfe immer
00:11:06super ja sorry
00:11:10roxel pilz der teufel scheißt doch immer auf die größten haufen so groß ist der haufen gar
00:11:15nicht mehr ich glaube der brauerei geht ziemlich schlecht woher weißt du das schon wieder es gibt
00:11:20so ein antiquarisches medium das heißt zeitung das hat ein wirtschaftsteil schon gut und im
00:11:25gesellschaftsteil hättest du lesen können dass der firmenchef und seine gattin bei einem autounfall
00:11:29ums leben gekommen sind zu dem führt der älteste so in die geschäfte
00:11:34guck mal ne kamera
00:11:35zur sicherheit ich meine guck dir das riesenschiff doch an kostet mehr als in ein familienhaus
00:11:40ja jetzt warte doch mal georg deshalb wollte sich noch melden
00:11:44ach ecky
00:11:45ja was denn georg vielleicht machen wir hier gerade den fehler unseres lebens
00:11:51entschuldigung die herren wenn sie so nett sind für ein wichtiges meeting ja wir auch
00:11:57ach auf einmal für solche kindereien habe ich keine zeit
00:12:12herzlich willkommen mein name ist jessna babic und ich werde sie in der nächsten stunde schlauer
00:12:17und ein wenig betrunkener machen entschuldigung bitte bei der gruppe bleiben meine herren
00:12:23wilsberg
00:12:25oberbeck auf der suche einer bierleiche
00:12:29weiterbildung mit meinen brüdern und schwestern im geiste aus dem philosophischen lesezirkel
00:12:36bestaubt sind unsere bücher der bierkrug macht uns glücher
00:12:40goethe
00:12:41ihr ist menschenwerk wein ist von gott luther
00:12:44schon die alten ägypter kannten bier sie kauten getreidebrei und spuckten ihn aus
00:12:48durch die einspeichelung wurde die stärke aufgespalten und ein der prozess setzte ein
00:12:53machen sie das etwa immer noch so sie können gleich gerne als erster probieren bitte hier
00:12:57entlang
00:12:59wir haben da noch ein streitpunkt und zwar die mönche mittelalter die haben doch
00:13:06ja
00:13:09und hast du was rausgefunden
00:13:14verstehe
00:13:16trotzdem vielen dank
00:13:19hast du was rausgefunden
00:13:22deshalb besteht darauf dass wir das los wieder zurückgeben
00:13:25sag ich doch
00:13:40ja bitte
00:13:41haben wir es mit
00:13:45bleibt mit deinem bruder
00:13:48vielleicht hat er sich das ja anders überlegt
00:13:56erst einmal möchte ich
00:13:59die anwesenden besonders frau hammerschmidt im namen der brauerei
00:14:02danke herr habe aber sie sind lediglich der prokurist
00:14:05um den vertrag mit den belgischen investoren gültig zu machen fehlt die
00:14:09unterschrift des geschäftsführers
00:14:10achso wollen sie so lange vielleicht ein bier dass sie wissen was sie hier kaufen oder
00:14:15ist jetzt mal gut ja
00:14:16achso
00:14:16nee ich wollte eigentlich nur wissen ob frau hammerschmidt ein bier will
00:14:20ich hole lachs
00:14:29entschuldigung die besuchertoiletten sind im erdgeschoss
00:14:31haa danke
00:14:32lachs
00:14:33ok ralf prima sind da ist
00:14:34herr ruxel
00:14:35herr ruxel
00:14:36ach sorry keine zeit
00:14:38herr ruxel muss zu einem wichtigen geschäftstermin
00:14:41aha
00:14:42antwort world proved
00:14:44das ist nichts
00:14:48jetzt
00:14:49baureien weltweit jahresumsatz 15 milliarden
00:14:52Ein bisschen mehr als nichts.
00:14:56Wir wollen die Brauerei verkaufen.
00:14:58Selbst wenn, geht es dir das nichts an.
00:15:00Doch es geht nicht was an.
00:15:01Mein Name ist Wilzbeck, Bundeskartellamt.
00:15:02Das ist mein Kollege Thalkötter vom Finanzministerium.
00:15:06Das besteht der Verdacht der Gründung eines Bierkartells.
00:15:09Genau.
00:15:09Der Verkauf ist geprüft, alles ist vollkommen legal.
00:15:12Wir müssen trotzdem Herrn Roxl sprechen,
00:15:14sonst taucht hier gleich die Sondereinheit des Zoll auf.
00:15:17Ja.
00:15:19Äh, bitte.
00:15:21Herr Roxl, die beiden Herren.
00:15:24Herr Roxl, stopp.
00:15:27Herr Thalkötter hat etwas für Sie,
00:15:29was die Zukunft der Brauerei wahrscheinlich verändern kann.
00:15:32Ganz bestimmt sogar.
00:15:35Worum geht's?
00:15:37Können wir irgendwo sprechen, unter vier Augen?
00:15:40Sechs.
00:15:41Ja.
00:15:42Lars, äh.
00:15:45So geht das nicht.
00:15:47Sag mal, spinnst du jetzt?
00:15:49Entschuldigung.
00:15:50Ja, wenigstens machen Sie es spannend.
00:15:56Zwölf?
00:15:56Ja.
00:15:57Zwölf Millionen?
00:15:58Ja.
00:16:00Wo haben Sie das gefunden?
00:16:01Ich bin Antiquar.
00:16:02Ich hab's in einem Buch gefunden mit Ihrem Familienwappen.
00:16:05Wahrscheinlich haben Sie es als Lesezeichen benutzt.
00:16:07Ja, natürlich.
00:16:09Ich, äh, ich hab ja schon ein paar Bücher aussortiert.
00:16:12Oh Mann, ich hab doch nie im Leben damit gerechnet, dass ich gewinne.
00:16:19Ich bin Ihnen so dankbar.
00:16:24Ehrlich, einen besseren Zeitpunkt hätten Sie nicht erwischen können.
00:16:27Danke.
00:16:28Schon gut.
00:16:30Ich, äh,
00:16:32ich muss jetzt einiges regeln.
00:16:33Ähm, Sie sollen Ihr Glück nicht sofort an die große Glocke hängen.
00:16:36Wenn Sie die Unterstützung einer guten Anwältin brauchen, dann, äh...
00:16:39Ja, danke.
00:16:40Also, Entschuldigung.
00:16:41Sie bekommen natürlich einen Finderlohn.
00:16:43Ehrensache.
00:16:43Ja, bitte.
00:16:51So, können wir jetzt endlich.
00:17:22Und das, das ist ein Kerlungsmissverständnis.
00:17:25Ich...
00:17:26Da möchte ich nicht wissen, wie bei Ihnen große Missverständnisse aussehen.
00:17:30Unser Kaufangebot besteht noch bis morgen.
00:17:33Sie wissen ja, wo wir mich finden.
00:17:35Dieses Campingmobil ist Ihre Kanzlei.
00:17:38Äh, wir sind europaweit unterwegs.
00:17:40Das ist Flexibilität einer Währung.
00:17:42Diskretion im Übrigen auch.
00:17:48Abgefahren.
00:17:49Kannst du es mir erklären?
00:17:51Warum?
00:17:51Weil ich super Neuigkeiten hab.
00:18:00Und, bist du jetzt zufrieden?
00:18:02Naja, immerhin hast du einen alteingesessenen Familienbetrieb vor dem Bankrott bewahrt.
00:18:07Alter, Alter, Alter, Alter.
00:18:08Sie sind ja ein richtiger Partycrasher.
00:18:10Wie genau.
00:18:11Stell es dich mal zusammen.
00:18:12Immerhin, äh, gibt's ja noch einen Finderlohn.
00:18:15Das Familienalbum?
00:18:17Ja, so ähnlich.
00:18:19Was ist denn hier los?
00:18:24Na, alle.
00:18:25Na, alle.
00:18:28Ihr habt denn dein scheiß Bierzeug?
00:18:33Haben die ja drinnen gegen das Reinhardtsgebot verstoßt?
00:18:36Das soll nicht mehr los.
00:18:37Und Ruxel, der Idiot, der zwingt mich so viel Bier abzunehmen.
00:18:41Wie vor zehn Jahren.
00:18:43Die Alten trinken lieber Wein und die Jungen holen sich ihr Bier am Kiosk.
00:18:46Was ist denn hier los?
00:18:49Jetzt ist mal Feuer am Kawa!
00:18:52Bisch!
00:18:53Bisch!
00:18:53Lassen Sie mich!
00:18:55Sie einsetzen ich ein bisschen drüber.
00:18:57Das ist Vandalismus und versuchte Kappa-Palette.
00:19:00Plus mutwillige Zerstörung von Flaschenpfand.
00:19:03Außerdem Widerstand gegen die Staatsgeweite.
00:19:06Du würdest der ganzen Wissenschaft einen Riesendienst erweisen.
00:19:09Und ich musste einfach nur pokern.
00:19:11So richtig.
00:19:12Um Geld.
00:19:13Ist das ein Problem für dich?
00:19:15Nee, kommt mir eigentlich ganz gelegen.
00:19:17Ich muss da eh noch einen kleinen Verlust ausgleichen.
00:19:21Was denn für Verluste?
00:19:22Zwölf Millionen.
00:19:25Können Sie sich ausweisen?
00:19:27Können Sie sich denn ausweisen?
00:19:31Er sieht nicht so aus, aber er ist wirklich Polizist.
00:19:34So und zur Feststellung Ihrer Personalie nehme ich Sie mit als Präsidium.
00:19:37Ist das mir passiert?
00:19:39Vielleicht müssen wir den Gefangenentransport übernehmen.
00:19:42Wieso?
00:19:44Keine Sorge, ich rufe einen Streifenwagen.
00:19:47Wir sind doch nicht fertig, Ruxel!
00:19:51Ich war ein Wackelnplatz, also...
00:19:57Super, dass ich Sie noch erwische.
00:19:58Lars, also, Herr Ruxel, es ist total wichtig, dass Sie Ihren Finderlohn erhalten.
00:20:04In bar?
00:20:05Viel besser.
00:20:08Wie versprochen.
00:20:11Damit haben Sie jetzt nicht gerechnet, stimmt's?
00:20:13Also ich muss gestehen, ich bin sogar ein bisschen platt.
00:20:18Das glaube ich.
00:20:20Denn dieser Krug ist besonders...
00:20:23Interessant.
00:20:25Und der ist auch wirklich schön.
00:20:28Oder, Georg?
00:20:29Äh, ja.
00:20:30Ja, schön.
00:20:30Deshalb wäre es total schade, wenn er kaputt geht.
00:20:33Weißt du, das wäre eine Katastrophe?
00:20:34Ja.
00:20:35Wir können in seinem Auto keinen sicheren Transport garantieren.
00:20:38Deshalb...
00:20:39Wäre es nett, wenn Sie den noch ein bisschen für uns aufbewahren.
00:20:44Genau.
00:20:45Sie können ihn dann ja später abholen.
00:20:48Ja, ja.
00:20:49Klar.
00:20:52Ja, vielen Dank jedenfalls.
00:20:56Wollen Sie uns jetzt mit Trödelmeleiern...
00:20:58...abschweißen?
00:20:58Ich glaube, ich werde noch wahnsinnig, Georg.
00:21:01Zur Erholung kannst du aufs Antikariat aufpassen.
00:21:04Äh, wieso?
00:21:05Du hast meine Tür eingerannt.
00:21:07Ja, und?
00:21:08Passiert doch nichts.
00:21:09Wir sind hier in Münster.
00:21:11Eben.
00:21:16Ich bin hier in Münster.
00:22:08Ich bin hier in Münster.
00:22:11Hallo?
00:22:19Hallo?
00:22:50Ich bin hier in Münster.
00:22:57Ich bin hier in Münster.
00:23:33Ich bin hier in Münster.
00:23:38Ja, ja, ja.
00:23:39Mach dich ruhig lustig.
00:23:42Ich konnte wenigstens ein bisschen meinen Frust abbauen.
00:23:45Klingt ja fast so, als wärst du neilich auf Roxel.
00:23:48Ja, klar.
00:23:49Der ist jetzt fein raus.
00:23:50Lars Roxel, 40 Jahre.
00:23:52Ich weiß, ich weiß, ich weiß.
00:23:54Ich weiß, ich weiß, Herr Chef der Pauerei.
00:23:56Ich hab schon Druck gekriegt von Kriminalrat Scharf wegen der Prominenz des Opfers.
00:24:00Also, Oberbeck.
00:24:02Reden Sie?
00:24:04Sind die Geschwister informiert?
00:24:05Sind informiert.
00:24:07Sind informiert.
00:24:08Und?
00:24:09Todesursache?
00:24:10Äh, laut Gerichtsmediziner starb er in einem schweren Schädelhirntrauma, nachdem er hier von der Empore gestürzt war.
00:24:18War der Sturz die Todesursache?
00:24:21Wahrscheinlich.
00:24:22Aber vorher wurde er noch brutal attackiert, mit einem stumpfen Gegenstand, den wir leider noch nicht sicherstellen konnten.
00:24:30Aber die klaffende Wunde an seinem Hinterkopf könnte daher stammen, sagte der Gerichtsmediziner.
00:24:37Äh, durch den Schlag ist er offensichtlich über das Geländer gestürzt und auf den Paukessel aufgeschlagen.
00:24:43Dann wäre das zumindest Totschlag.
00:24:45Und?
00:24:48Todeszeitpunkt?
00:24:48Den können wir genau benennen.
00:24:50Äh, er trägt eine Fitnessuhr, die seinen Herzschlag zeigt.
00:24:54Und der letzte war tatsächlich exakt um 23.01 Uhr.
00:25:01So, so. Gab's Zeugen?
00:25:03Er war offenbar alleine hier.
00:25:05Aber es gibt einen Verdächtigen.
00:25:07Nein, was soll ich sagen? Wie ihn denn?
00:25:09Ein Randalierer, den ich hier gestern vor der Brauerei überwältigen konnte.
00:25:15So?
00:25:17Sie waren gestern dort?
00:25:20Ja, äh, im Rahmen einer Fortbildungsmaßnahme.
00:25:26Aha.
00:25:28Nachdem Sie den Randalierer festgesetzt hatten, haben Sie ihn wieder laufen lassen.
00:25:32Und der hat im Anschluss den Brauerei-Besitzer umgebracht?
00:25:37Ja.
00:25:39Ja.
00:25:42Wer hat ihn denn gefunden?
00:25:47Hm.
00:25:53Da fehlt doch einer.
00:26:01Oh, Verbeck, äh, zeigst bei der Spusi Bescheid.
00:26:05Hier fehlt einer von diesen Anstichhammern.
00:26:09Danke.
00:26:10Ist Lars damit erschlagen worden?
00:26:22Wir werden das herausfinden.
00:26:29Ich hab noch die Abfüllanlage überprüft.
00:26:32Dann bin ich in den Kesselraum.
00:26:33Oh, ich kann das nicht verstehen.
00:26:37Warum er?
00:26:42Waren Sie ein Paar?
00:26:50Ich sehe Ihnen...
00:26:52...irgendetwas Besonderes aufgefallen.
00:26:55Was, dass er völlig verdreht vor einem Braugessen lag?
00:26:57Ich bin hier, um Fragen zu stellen.
00:27:00Es tut mir leid.
00:27:05Wann haben Sie denn Ihren Chef das letzte Mal lebend gesehen?
00:27:09Gestern Abend gegen acht.
00:27:11Er hat noch in seinem Büro gearbeitet.
00:27:13Mhm.
00:27:17Tja.
00:27:18War irgendwas eventuell anders an dem Tag?
00:27:21Der ganze Tag war völlig verrückt.
00:27:23Verrückt?
00:27:26Hör, die Brauerei sollte verkauft werden.
00:27:29Alles war schon dafür vorbereitet.
00:27:31Da erschienen plötzlich diese komischen Typen.
00:27:35Komische Typen?
00:27:38Was denn für komische Typen?
00:27:44Hey, hier ist ja auch laut.
00:27:46Was?
00:27:47Hier wird ja auch gehämmert.
00:27:49Bei mir wird gebohrt.
00:27:52Machen Sie mal eine Kaffeepause.
00:27:53Die Kaffeepause geht auf mich.
00:27:54Okay.
00:27:55Gute Idee.
00:27:59Und ich hatte gedacht,
00:28:00ich könnte bei dir in Ruhe arbeiten.
00:28:03Ja, bitte.
00:28:05Wie denn?
00:28:06Die kommt doch sicherlich gleich wieder zurück.
00:28:09Hoffentlich.
00:28:10Lieber Georg,
00:28:13Lars Rupsel,
00:28:15was hast du mit dem Mord zu tun?
00:28:21Ermordet?
00:28:21Ja, gestern Nacht.
00:28:28Geld macht nicht glücklich, sondern tot.
00:28:30Was denn das für modernistisches Deutsch?
00:28:33Also, was weißt du über die Tat?
00:28:35Noch gar nichts.
00:28:38Eki und ich,
00:28:40wir haben Lotterieschein gefunden.
00:28:42In diesem Buch.
00:28:43Hatte Lars Rupsel darin vergessen.
00:28:46So ein Jackpot.
00:28:4812 Millionen.
00:28:49Was?
00:28:5012 Millionen?
00:28:5212 Millionen.
00:28:53Lotterieschein vergessen.
00:28:54In einem Buch,
00:28:55wer sowas macht,
00:28:56vergisst auch seinen Kopf.
00:28:57Aber 12 Millionen,
00:28:58ist ein starkes Motiv.
00:29:00Allerdings.
00:29:01Aber wir verfolgen im Moment
00:29:02eine ganz andere Spur.
00:29:03Oberbeck hat da einen Verdächtigen
00:29:05und der sagt,
00:29:07du seist Zeuge gewesen,
00:29:08wie er Lars Rupsel angegriffen hat.
00:29:12Den Kneipen wird.
00:29:17Du musst eine Aussage machen.
00:29:19Ich komme nachher vorbei.
00:29:20Sehr gut.
00:29:21Hier ist ja meines Bleibens sowieso nicht.
00:29:23Ach, Anna!
00:29:24Ja.
00:29:32Ja, ich halte mich raus.
00:29:34Prima.
00:29:41Wie, das ist jetzt unser Fall?
00:29:43Warum?
00:29:44Weil er ohne uns
00:29:45wahrscheinlich noch leben würde.
00:29:46Ohne uns?
00:29:47Ohne dich?
00:29:47Ich wollte...
00:29:48Du wolltest den Lotterieschein behalten,
00:29:50ich weiß.
00:29:51Ist ja auch völlig egal,
00:29:52was ich wollte.
00:29:53Ermordet.
00:29:54Und jetzt?
00:29:56Schlägst du nur vor.
00:29:58Wahrscheinlich hat der Mord
00:29:59irgendwas mit dem Jackpot zu tun.
00:30:03Möglicherweise steckt der Täter
00:30:04in finanziellen Schwierigkeiten.
00:30:05Ja, aber von dem Gewinn
00:30:06profitieren doch nur die Erben.
00:30:08Meinst du,
00:30:08jemand aus der Familie
00:30:09hat ihn umgebracht?
00:30:12Wäre vielleicht gar nicht schlecht,
00:30:13wenn du die Finanzen
00:30:14der Geschwister mal anschauen würdest.
00:30:20Mach ich.
00:30:21Und was sagt die Polizei?
00:30:22Wo waren Sie gestern Abend
00:30:23zwischen 21 und 0 Uhr?
00:30:25Ich weiß, wie das jetzt aussieht, aber...
00:30:27Beantworten Sie einfach meine Frage.
00:30:28Ich habe den Ruxel
00:30:29doch nicht umgebracht.
00:30:30Sie haben den Brauereichef
00:30:31vor Zeugen massiv bedroht.
00:30:33Mein Gott,
00:30:34Sie waren doch dabei.
00:30:35Ich habe ein paar Bierpullen
00:30:36gegen eine Mauer gespürt.
00:30:37Und dabei die mögliche Verletzung
00:30:39eines Kriminalbeamten
00:30:40billigend in Kauf genommen.
00:30:41Also, wo waren Sie
00:30:42zwischen 21 und 0 Uhr?
00:30:47Womöglich in der Brauerei.
00:30:52Geh bitte.
00:30:54Ich war am Abend
00:30:55in der Brauerei,
00:30:56aber Lars Ruxel
00:30:57hat mich eingeladen.
00:31:00Warum hättest du das denn tun sollen?
00:31:01Weil er von meiner Protestaktion gehört hat.
00:31:04Vandalismus.
00:31:04Ja, auf jeden Fall
00:31:06haben wir uns getroffen,
00:31:07um über meinen Brauereivertrag zu reden.
00:31:09Die darin vereinbarte
00:31:11Mindestabnahme von Bier,
00:31:12die killt mich.
00:31:13gestorben ist aber Ruxel.
00:31:16Und zwar durch Ihre Hände,
00:31:17weil Sie Ihr Temperament
00:31:19nicht im Griff hatten.
00:31:20Es war total entspannt, ehrlich.
00:31:23Richtig gemütlich.
00:31:26Obwohl Sie wirtschaftlich ruiniert sind,
00:31:29sitzen Sie dem Mann,
00:31:30den Sie dafür verantwortlich machen,
00:31:32so ganz gechillt gegenüber?
00:31:34War aber so.
00:31:35Denn Ruxel hat mit mir
00:31:36einen neuen Vertrag gemacht.
00:31:38Zu wirklich fairen Konditionen.
00:31:41Und wo ist dieser
00:31:43ominöse neue Vertrag?
00:31:45Tja,
00:31:46das ist das Problem.
00:31:48Ich weiß es nicht mehr.
00:31:50Ich habe die Rettung der Kneipe
00:31:52noch mit Stammkunden begossen
00:31:53und danach
00:31:56Filmriss.
00:31:58Natürlich.
00:32:01Jack Pottlos,
00:32:0212 Millionen.
00:32:03Der Anteil der Begleiter
00:32:04von Georg Wilsberg,
00:32:05der Sarri hier Ruxel.
00:32:06Glauben die wirklich,
00:32:07mit ein paar Schönheitsreparaturen
00:32:09sei diese alte Hütte zu retten?
00:32:11Na ja,
00:32:12pack doch deine Sachen zusammen
00:32:13und arbeite bei mir zu Hause.
00:32:16Das ist eine prima Idee.
00:32:18Ich komme eventuell darauf zurück.
00:32:20Was hat denn gegen den Kneipenwert
00:32:22in der Hand?
00:32:22Der Verdächtige beharrt darauf,
00:32:24mit dem Opfer
00:32:24einen neuen, besseren Vertrag
00:32:26ausgehandelt zu haben.
00:32:27Also, ich glaube,
00:32:28es ist eine reine Schutzbehaftung.
00:32:30Glücklicherweise wird niemand
00:32:31wegen seines Glaubens
00:32:32verurteilt.
00:32:32Wilsberg.
00:32:34Die Indizien sprechen
00:32:35eine deutliche Sprache.
00:32:37Wenn die Tatwaffe schon gefunden?
00:32:39Das ist nur noch
00:32:40eine Frage der Zeit.
00:32:42Dennoch, Overbeck,
00:32:43Sie müssen überprüfen,
00:32:44ob es diesen Vertrag gibt.
00:32:46Genau.
00:32:47Was hat eigentlich
00:32:48unser Hobbydetektiv
00:32:50für eine Tathypothese?
00:32:51Ja?
00:32:52Ich glaube, es geht um Gier.
00:32:54Der Täter ist jemand,
00:32:55der vom Jackpot profitiert
00:32:56und vom Verkauf der Brauerei.
00:32:58Mhm.
00:33:15Die können noch
00:33:16einen Moment warten.
00:33:27jetzt.
00:33:31Herr Ruxel,
00:33:32zunächst
00:33:33mein aufrichtiges Mitgefühl.
00:33:34Danke.
00:33:36Ja,
00:33:36da mein Bruder
00:33:37keine eigene Familie hinterlässt,
00:33:38werden seine Anteile
00:33:39zu gleichen Teilen
00:33:40an meine Schwester
00:33:41und an mich gehen.
00:33:42Der Verkauf kann
00:33:42aus der Stadt finden.
00:33:43Sie müssten nur noch
00:33:44den Vertrag anpassen.
00:33:52Na ja,
00:33:52formell ist das
00:33:53eine Kleinigkeit.
00:33:59Aber?
00:34:02Ihre Schwester
00:34:03ist augenscheinlich
00:34:04nicht mit dem nötigen
00:34:05Ernst bei der Sache.
00:34:06Ich kenne die Julia
00:34:07seit ihrer Geburt.
00:34:08Sie ist absolut zuverlässig.
00:34:10Frau Hammerschmidt
00:34:11möchte nicht noch mal
00:34:12so überrascht werden.
00:34:13Nein, nein.
00:34:13Also,
00:34:14meine Schwester
00:34:14kann mit dem Laden
00:34:15genauso wenig anfangen wie ich.
00:34:17Die ist im Boot.
00:34:18Das garantiere ich.
00:34:20Das ist gut.
00:34:22Noch besser ist es,
00:34:23wenn sie mir das
00:34:23schriftlich bestätigt.
00:34:26Guten Tag,
00:34:27die Herren.
00:34:32Ja,
00:34:33gut.
00:34:43Und?
00:34:45Und?
00:34:46Ich bin gerade
00:34:47mitten im Spiel noch.
00:34:49So,
00:34:50mein Freund.
00:34:51All in.
00:34:52Ja,
00:34:52all out.
00:34:53Georg,
00:34:54spinnst du?
00:34:55Ich hatte
00:34:56einen Straight Flush.
00:34:58Ist ja gut.
00:34:59Philipp Ruxel
00:35:00war von der Brauerei,
00:35:01also von seinem Bruder,
00:35:02finanziell abhängig.
00:35:04Ich habe herausgefunden,
00:35:05er ist geschäftlich
00:35:06ziemlich umtriebig.
00:35:07Hat den E-Roller verleihen.
00:35:08Ja,
00:35:08hatte.
00:35:09Ist pleite gegangen.
00:35:10Dann hat der Musikfestival
00:35:13organisiert
00:35:14Ruxel-Welt.
00:35:15Mit Erfolg?
00:35:16Nee,
00:35:16die Brauerei war Sponsor
00:35:17und musste danach
00:35:19hohe Verluste abschreiben.
00:35:22Was ist denn der Schwester?
00:35:23Julia Ruxel
00:35:25fotografiert nicht nur
00:35:26hobbymäßig,
00:35:27sondern ist
00:35:29Fotokünstlerin.
00:35:30Ja,
00:35:30habe ich gelesen.
00:35:32Sie planen eine Ausstellung?
00:35:33Ja,
00:35:33da wünsche ich ihr viel Erfolg.
00:35:34Bisher versteuert sie nur
00:35:35die monatlichen Überweisungen
00:35:37der Brauerei.
00:35:39Dann ist sie ja noch
00:35:39abhängiger von ihrem Bruder.
00:35:41Hey.
00:35:42Hallo, Merle.
00:35:43Ich dachte,
00:35:44du sitzt in deinem Büro
00:35:45und füllst
00:35:45meinen Fragebogen aus.
00:35:46Ja,
00:35:47wir müssen jetzt
00:35:48leider weg.
00:35:49Wohin denn?
00:35:50Das ist eine Fotoausstellung.
00:35:52Genau.
00:35:52Klingt super,
00:35:53da komme ich mit.
00:35:54Wie gut,
00:35:54dass ich eine Kopie
00:35:55vom Fragebogen dabei habe.
00:35:56Ja,
00:35:56zum Glück.
00:36:16Ich weiß gar nicht,
00:36:24ob ich dir das jemals gesagt habe.
00:36:27Aber deine Fotos
00:36:27sind richtig,
00:36:28richtig gut.
00:36:29Ja,
00:36:30aber das will sie halt keiner.
00:36:31Na,
00:36:31bald bist du uns da.
00:36:34Und bis dahin
00:36:35lebst du einfach
00:36:35von dem Geld
00:36:36aus dem Brauereiverkauf.
00:36:39Alter,
00:36:39Philipp.
00:36:40Das ist mit Lars
00:36:41ein Tag her
00:36:41und dir geht es nur um die Kohle.
00:36:42Wieso,
00:36:43ich bin der Einzige,
00:36:43der den kühlen Kopf bewahrt.
00:36:44Wenn wir jetzt zögern,
00:36:45dann sind die Belgier weg
00:36:46und damit auch eine ganze Menge Geld
00:36:47und zwar mehr Geld,
00:36:48als du jemals Fotos verkaufen kannst.
00:36:50So,
00:36:50das klang eben noch anders.
00:36:52Ich weiß nicht,
00:36:53ob wir verkaufen sollten.
00:36:55Sag mal,
00:36:56denkst du noch ganz richtig?
00:36:57Haben die jetzt
00:36:57deine Fotochemikalien
00:36:58das Gehirn vernebelt?
00:37:00Nee,
00:37:00macht man alles digital inzwischen.
00:37:01Du findest doch
00:37:02diese beschissene Brauerei
00:37:03genauso kacke wie ich.
00:37:04Tag.
00:37:08Die Brauerei wird verkauft.
00:37:10Punkt.
00:37:13Hätt die Tür schnell offen.
00:37:18Interessant.
00:37:20Autowracks,
00:37:21Industrieruinen,
00:37:22Familienporträt.
00:37:24Wie passt das alles
00:37:25in eine Ausstellung?
00:37:26Na ja,
00:37:27wenn sie Familie
00:37:28durch Katastrophe ersetzen,
00:37:29passt's.
00:37:32Die Eltern sind bei einem Autounfall
00:37:33ins Leben gekommen.
00:37:34Mhm.
00:37:36Für meinen Papa war Bier
00:37:36ein Lebensmittel
00:37:37und so endet's dann halt.
00:37:38Ja.
00:37:40Das ist ja spannend.
00:37:41Warum sind denn sie eigentlich hier?
00:37:46Wir wollen rausfinden,
00:37:47wer Ihren großen Bruder
00:37:48umgebracht hat.
00:37:52Was ist denn jetzt
00:37:53mit der Brauerei?
00:37:54Wird die verkauft oder nicht?
00:37:56Weiß ich noch nicht.
00:37:58Mir geht's alles zu schnell.
00:37:59Ihrem Bruder Philipp
00:38:00kann's nicht schnell genug gehen.
00:38:03Ich verstehe ihn ja.
00:38:05Ich hab immer am lautesten
00:38:06gegen die Brauerei gestimpft.
00:38:07Alkohol kann Menschen zerstören,
00:38:08dazu brauchst du nicht mal einen Unfall.
00:38:09Aber ohne die Brauerei
00:38:11und Ihren großen Bruder
00:38:12wird's das alles hier nicht geben.
00:38:14Was wollen Sie damit sagen?
00:38:15Hat Ihr Bruder Ihnen gedroht,
00:38:16die Unterstützung zu streichen?
00:38:20Meinen Sie,
00:38:21ob ich ihn deswegen umgebracht hab?
00:38:26Ja, ganz okay,
00:38:27die Fotos.
00:38:28Bisschen morbide.
00:38:31Bisschen morbide.
00:38:33Existenzielle Fragen.
00:38:34Einsamkeit,
00:38:35Zerstörung,
00:38:36Tod.
00:38:36Stellt sich bloß die Frage,
00:38:37ob sie den Tod
00:38:38nur künstlerisch verarbeitet.
00:38:40Ja.
00:38:42Tessa.
00:38:43Ja,
00:38:44steht genau neben mir.
00:38:47Echt?
00:38:49Okay,
00:38:50bis gleich.
00:38:52Was ist denn?
00:38:53Dann sie dir selber sagen.
00:38:56Ecke,
00:38:56mein Fragebogen.
00:39:03Hallo,
00:39:04Tessa.
00:39:06Mann,
00:39:07Georg,
00:39:08du gibst einem Mandanten
00:39:09meine Nummer
00:39:09und am nächsten Tag
00:39:10wird er ermordet?
00:39:11Naja.
00:39:13Lars Ruxler hat mich
00:39:14gestern Abend angerufen.
00:39:15Er wollte sich heute
00:39:16mit mir treffen.
00:39:16Um was hättest du
00:39:17denn ergehen sollen?
00:39:17Das Anwaltsgeheimnis
00:39:19gilt auch nach
00:39:19dem Tod des Mandanten.
00:39:20Ja,
00:39:21hab ich nicht vergessen.
00:39:22Kein Ding,
00:39:23Tessa,
00:39:23wir wissen das eh schon.
00:39:25Ach ja?
00:39:26Na ja,
00:39:26kommt überraschend
00:39:27dank uns
00:39:28an eine große Summe Geld
00:39:29und ruft als erstes
00:39:31eine Anwältin an.
00:39:32Worum soll's denn da gehen?
00:39:34Sehr brecht.
00:39:35Was ihr hier gerade abzieht,
00:39:37das ist nicht fair.
00:39:38Wir wollen dich
00:39:39nicht in Schwierigkeiten bringen.
00:39:40Auf gar keinen Fall.
00:39:42Aber es ging
00:39:42um sein Testament.
00:39:49Du wusstest also,
00:39:50dass es um das Testament ging?
00:39:51Nein,
00:39:52aber was du gerade
00:39:53erlebt hast,
00:39:53war die Macht des Bluffs.
00:39:55Ja.
00:39:55Eki Pokert.
00:39:56Aus rein
00:39:58wissenschaftlichen Gründen
00:39:58natürlich.
00:39:59Gut.
00:40:00Lars Ruxler
00:40:01hat sein Testament geändert.
00:40:02Und jetzt?
00:40:03Musst du uns
00:40:04so noch verraten,
00:40:04was drinsteht.
00:40:05Genau.
00:40:06Nenter Versuch,
00:40:06aber ich weiß es nicht.
00:40:07Er hätte erst heute
00:40:08mit mir darüber gesprochen.
00:40:11Ist ja auch egal,
00:40:12was drinsteht.
00:40:13Er hat's geändert.
00:40:14Das wird nicht jedem
00:40:14gefallen haben.
00:40:15Ich vermute darunter
00:40:16auch sein Mörder.
00:40:17Tja,
00:40:18aber willst du
00:40:18deine Theorie beweisen?
00:40:20Na also,
00:40:21wenn ich mein Testament
00:40:22ändern würde,
00:40:22Was willst du denn
00:40:23vererben?
00:40:24Resi das Rennpony?
00:40:25Irre witzig.
00:40:27Na vielleicht hat er sich
00:40:27Notizen gemacht,
00:40:28irgendwas Handschriftliches
00:40:29hinterlassen.
00:40:31Selbst wenn,
00:40:32dann müsste es ja
00:40:32noch irgendwo
00:40:33in seinem Büro liegen.
00:40:34Gute Idee.
00:40:37Äh, äh.
00:40:39Ich will nicht wissen,
00:40:41wie du in dein Büro
00:40:41kommst,
00:40:42aber ich fahr dich hin.
00:40:44Echt jetzt?
00:40:45Ich will nur helfen
00:40:46seinen letzten
00:40:47Willen zu öffnen.
00:40:50Cool.
00:40:54Hallo?
00:40:59Danke,
00:41:00Herr Sam.
00:41:03Ich bin gar nicht da,
00:41:04klar?
00:41:04Ich warte auf dem Parkplatz.
00:41:07Tag.
00:41:12Tag.
00:41:17Tag.
00:41:23Tag.
00:41:31Tag.
00:41:32Tag.
00:41:33Tag.
00:41:33Tag.
00:41:34Tag.
00:41:35Tag.
00:42:01Herr Farr, was Sie sucht?
00:42:02Nicht jetzt!
00:42:05Wie geht gerade alles drunter und drüber?
00:42:07Ich befürchte, dass wir einen Defekt einer Brauanlage haben.
00:42:09Was soll ich da ausrichten?
00:42:10Sie sind im Moment der Geschäftsführer.
00:42:12Nur Sie können entscheiden, ob die Produktion angehalten werden muss.
00:42:48Was machen Sie denn hier?
00:42:50Ich habe nur was gesucht.
00:42:52Ja, das sehe ich. Und was?
00:42:55Meine Lesebrille.
00:42:58Die hatte ich beim letzten Mal hier liegen lassen, als ich hier war.
00:43:01Merkwürdig, die sieht genauso aus wie die meines Bruders.
00:43:05Dann haben wir zufällig das gleiche Modell.
00:43:08Mein Fehler.
00:43:10Entschuldigung.
00:43:12Sie finden sicherlich hier allein raus.
00:43:14Ja.
00:43:20Wiedersehen, Herr Ruxel.
00:43:28Und?
00:43:29Haben wir ein Testament?
00:43:31Nee.
00:43:33Ich glaube, ich weiß jetzt, wo es ist.
00:43:46Diese ganze Sucherei ist doch Zeitverschwendung.
00:43:48Es gibt keinen Vertrag.
00:43:49Doch, bevor es hier richtig abging, habe ich den fein säuberlich gefaltet und hier irgendwo abgelegt.
00:43:54Sie rühren hier gar nichts an.
00:43:58Lass mir doch von Ihnen keine falschen Beweismittel unterjubeln.
00:44:04Ausgerichtet, hier soll das sein?
00:44:06Ja.
00:44:09Frau Dr. Tilke?
00:44:11Wilsberg?
00:44:12Verfolgen Sie mich?
00:44:13Ich verfolge nicht Sie, ich verfolge Ihre Freilassung.
00:44:15Ach, was machen Sie denn hier für Absprachen mit dem Verdächtigen?
00:44:18Ex-Verdächtigen.
00:44:20Herr Wilsberg hat den neuen Brauerei-Vertrag gefunden.
00:44:22Ja.
00:44:23Ach.
00:44:26Was ist das denn hier?
00:44:30Das ist jetzt ein Beweisstück.
00:44:32Der Verfasser ist mein Mandant.
00:44:35Sie können gerne ein Foto davon machen.
00:44:39Wie sind Sie überhaupt an diesen Brauerei-Vertrag gekommen?
00:44:42Du musst auf diese Frage nicht antworten.
00:44:45Ich muss auf diese Frage nicht antworten?
00:44:48Es war ja ein Zufallsfund.
00:44:49Ich verfüge ja leider nicht über Ihr Ermittlergespür.
00:44:53Ich verlasse mich nicht auf mein Gespür,
00:44:56sondern auf Indizien und Beweise.
00:44:57Beweise, die wir Ihnen ja gerade geliefert haben.
00:45:00Ich denke, Rochsel hat das Testament und den Vertrag kurz hintereinander verfasst
00:45:03und Herrn Schönemann dummerweise das falsche Dokument in die Hand gedrückt.
00:45:07Und durch den sehr viel besseren Brauerei-Vertrag
00:45:10fehlt Herrn Schönemann jetzt das Motiv, oder?
00:45:14Also, bin ich raus.
00:45:18Na?
00:45:22Wenn das so ist,
00:45:26dann gehen die Getränke aufs Haus.
00:45:29Die höchste Vernünftigkeit ist ein kalter, klarer Zustand.
00:45:34Nietzsche.
00:45:35Bier ist eine wahrhaft göttliche Medizin.
00:45:38Paracelsus.
00:45:40Das Testament ist anders, als ich es erwartet habe.
00:45:43Aber es grenzt den Kreis der Verdächtigen auf diejenigen ein,
00:45:46die am meisten profitieren.
00:45:48Auf den ersten Blick schon.
00:45:50Prost.
00:45:51Prost.
00:45:52Prost.
00:45:58Wie damit.
00:46:01So.
00:46:04Halt gucken, was halt geht.
00:46:08Zeig mal, was du kannst.
00:46:18Hey, Ecki.
00:46:19Merle, du, ich hab wenig Zeit.
00:46:22Du weißt, die Arbeit.
00:46:25Blöffen kannst du schon ganz gut.
00:46:27Aber ich glaub dir kein Wort.
00:46:28Du arbeitest an meinem Poker-Projekt.
00:46:31Verdammt.
00:46:32Bei Tessa hat's funktioniert.
00:46:34Spielt ihr auch?
00:46:35Nee.
00:46:36Worum geht's?
00:46:38Ja, um den Fragebogen.
00:46:41Ja.
00:46:42Äh, ja.
00:46:43Alles ausgefüllt.
00:46:46Wirklich?
00:46:47Ja.
00:46:48Kannst du mal näher an die Kamera kommen?
00:46:52Noch näher?
00:46:58Ja, ja, schon gut.
00:47:02Versuch nie, eine Psychologin reinzulegen.
00:47:04Eine angehende.
00:47:06Äh, du hier klingelst.
00:47:07Da muss ich ran.
00:47:09Ich hab gar nichts gehört.
00:47:10Ist auf lautlos, aber ist wichtig.
00:47:13Also, mach's gut.
00:47:14Tschüss.
00:47:15Tschüss.
00:47:19Na, Rays natürlich.
00:47:22Rays.
00:47:33Rays.
00:47:35Das Testament ist von der Polizei freigegeben.
00:47:38Wir sind dann soweit.
00:47:39Vielen Dank auch nochmal an die Vertreterin des Nachlassgerichtes, Frau Winter.
00:47:43Beginnen wir mit der Verkündung.
00:47:44Ganz kurz.
00:47:46Warum ist eigentlich Frau Babic hier?
00:47:48Mann, Philipp, dann hat Ralf ja auch nichts verloren.
00:47:49Naja, Ralf war schon die rechte Hand von Papa.
00:47:52Also, warum Sie?
00:47:53Das wird sich gleich herausstellen.
00:47:57Ich, Lars Ruxel, hinterlasse meinem Freund und geschätzten Mitstreiter Ralf Haber die goldene Uhr aus meiner Sammlung.
00:48:04Zudem als lebenslanges Deputat zwei Kisten Ruxel pro Woche.
00:48:09Mein Bruder Philipp erhält die Sammlung meiner historischen Bierfässer.
00:48:15Und weiter?
00:48:18Nichts weiter.
00:48:20Jasna Babic, der Frau, die ich liebe, vermache ich eine Million Euro aus meinem Privatvermögen.
00:48:28Mein restliches Privatvermögen von elf Millionen Euro geht in das Betriebsvermögen über.
00:48:34Die Vollmacht darüber und somit alle meine Anteile an der Brauerei übergebe ich in die Hände meiner Schwester Julia.
00:48:40Das ist doch nicht wahr!
00:48:42Darauf vertrauend, dass sie die Verantwortung im Sinne unserer Brauerei nutzt.
00:48:47Philipp, ich stehe genauso unter Schock.
00:48:50Das hast du doch selbst geschrieben!
00:48:51Ich halte das Dokument auch für eine Fälschung.
00:48:53Ist es aber nicht.
00:48:55Und wieso mischen Sie sich da jetzt ein?
00:48:57Dass die Handschrift von Lars ist.
00:49:00Er hat mir Briefe geschrieben.
00:49:01Oh, ist das romantisch!
00:49:02Sie können natürlich Rechtsmittel gegen das Testament einlegen, aber...
00:49:05Darauf können Sie sich verlassen.
00:49:07Nur Sie sind gefeuert.
00:49:18Sie sind bei jeder Katastrophe mit dabei.
00:49:20Das ist doch kein Zufall!
00:49:21Komm!
00:49:22Na, Ruxel.
00:49:24Sie wussten Bescheid, oder?
00:49:30Ja.
00:49:31Aber die Polizei hat verboten, darüber zu sprechen.
00:49:33Und daran halten Sie sich?
00:49:35Manchmal.
00:49:37Klar, ich verstehe.
00:49:39Sie halten mich immer noch für verdächtig, oder?
00:49:41Sagen wir mal so.
00:49:42Laut Testament profitieren Sie am meisten vom Tod Ihres Bruders.
00:49:44Ja, aber vom Testament wusste ich doch nichts!
00:49:46Aber so sieht es von außen aus.
00:49:47Gott, ich war auch noch da, als das passiert ist.
00:49:50Wo?
00:49:51Na, ich war vor der Brauerei.
00:49:51Ich habe Fotos gemacht.
00:49:54Frau Ruxel?
00:49:56Hilsberg?
00:49:58Oberbeck, Krippemünster.
00:50:00Wir haben nur noch ein paar Fragen an Sie.
00:50:07Ist alles in Ordnung?
00:50:11Hey, da fehlt mir so.
00:50:14Und das Geld.
00:50:18Der Beruf ist mein Leben.
00:50:22Darf ich Ihnen einen anwaltlichen Rat geben?
00:50:27Sie sollten nicht aufgeben.
00:50:29Weder die Arbeit, noch das Geld.
00:50:34Was soll ich machen?
00:50:37Philipp Ruxel kann gegen das Testament vorgehen.
00:50:39Aber aus meiner Sicht mit wenig Aussicht auf Erfolg.
00:50:42Und gegen die fristlose Kündigung
00:50:44können Sie beim Arbeitsgericht Klage einreichen.
00:50:49Mein Spind muss ich trotzdem räumen.
00:50:52Aber können Sie mir dabei helfen?
00:50:56Beim Spind ausräumen?
00:50:57Bei der Klage.
00:50:59Aber ich möchte im Moment
00:51:01nicht so gerne allein in die Brauerei.
00:51:05Wenn Sie mir das Mandat erteilen, kein Problem.
00:51:08Mir geht hier noch eine Frage durch den Kopf.
00:51:11Warum hat Lars Ruxel seinen Bruder
00:51:13beim Testament so benachteiligt?
00:51:17Sie haben ihn doch kennengelernt.
00:51:19Na ja.
00:51:22Philippe kreist noch um sich.
00:51:25Und seine Schwester nicht?
00:51:27Ich meine, auf ihren Schultern
00:51:28lasst er dir die ganze Verantwortung.
00:51:30Ich glaube, dass er ihr mal mehr zugetraut hat
00:51:32als sie sich selbst.
00:51:35Als Künstlerin.
00:51:36Na ja, Kreativität muss nichts Schlechtes sein.
00:51:38Besonders in der Lage,
00:51:39in der die Brauerei gerade steckt.
00:51:42Mhm.
00:51:49Hallo, Ecki.
00:51:51Georg.
00:51:52Ich hab nachgedacht.
00:51:54Oh, echt?
00:51:55Ist ja schon mal ganz gut.
00:51:57Julia Ruxel ist doch die verdächtige Nummer eins, oder?
00:52:00Ja.
00:52:01Sieht zumindest so aus.
00:52:03Aber auch die Braumeisterin hat eine Million geerbt.
00:52:05Sind doch nur Peanuts im Vergleich.
00:52:07Mal angenommen, Julia ist unschuldig
00:52:10und wir können das beweisen.
00:52:11Vielleicht gibt's eine Belohnung.
00:52:14Du willst ihre Unschuld beweisen,
00:52:16weil du auf eine Belohnung spekulierst?
00:52:17Ja.
00:52:19Nein.
00:52:20Ist nur ein Nebeneffekt.
00:52:21Aber ein positiver.
00:52:25Also gut, du Moralapostel.
00:52:28Dann kümmern wir uns mal
00:52:29um deinen positiven Nebeneffekt.
00:52:32Wo geht's denn hin?
00:52:34Eine eiserne Lady um Hilfe bitten.
00:52:41Was sehen Sie hier?
00:52:47Meine Kontoauszüge.
00:52:49Mhm.
00:52:50Und die einzigen nennenswerten Einkünfte
00:52:54sind die monatlichen Raten,
00:52:56die Ihr Bruder Lars Ihnen überwiesen hat.
00:52:58Richtig?
00:52:58Ja.
00:53:01Sie sind...
00:53:06...finanziell von ihm abhängig?
00:53:08Wenn Sie es so ausdrücken wollen.
00:53:10Sie wollten sich aus dieser Abhängigkeit befreien.
00:53:13Sie wollten schneller an Ihr Erbe kommen.
00:53:16Nee, vom Testament wusste ich nichts.
00:53:21Das hier sind Telefonnummern,
00:53:25die zur Tatzeit über den einzigen Funkmast
00:53:29in der Nähe eingewählt waren.
00:53:32Wissen Sie,
00:53:34wem diese Nummer hier gehört?
00:53:36Ja, das ist meine.
00:53:38Aha.
00:53:39Was haben Sie denn zur Tatzeit
00:53:40in der Brauerei gemacht?
00:53:41Ich war nicht in der Brauerei.
00:53:42Ich war vor der Brauerei.
00:53:43Und ich hab fotografiert.
00:53:45Wie jetzt?
00:53:47Die Brauerei?
00:53:48Ja.
00:53:49Zu verschiedenen Tageszeiten.
00:53:50Immer wieder.
00:53:51Warum?
00:53:52Für ein Projekt.
00:53:55Ich hab die Fotos alle auf meinem Server.
00:53:56Ich kann die Ihnen zeigen.
00:53:58Hier.
00:54:08Sie könnten auch
00:54:09nach den Fotos
00:54:11in die Brauerei gegangen sein
00:54:13und Ihren Bruderheim tückisch ermordet haben.
00:54:18Kann es sein,
00:54:19dass es in der Nähe der Frau
00:54:21immer ein paar Grad kälter ist?
00:54:22Vielleicht ist sie auch kalschneuzig genug,
00:54:24die Kamera auch zu benutzen.
00:54:29Bis morgen dann.
00:54:31Ach, sie ist schon wieder.
00:54:32Sie sind leider außerhalb unserer Bürozeiten da,
00:54:35aber Sie können gerne eine Mail schreiben.
00:54:37Was wir zu besprechen haben,
00:54:38sollte das Büro auch nicht wissen.
00:54:40Ah.
00:54:40Sagen Sie mal,
00:54:41zeichnen Sie eigentlich auf?
00:54:42Ähm, manchmal, ja.
00:54:45Dann würden wir gerne mit Ihrer Chefin sprechen.
00:54:47Okay.
00:54:54Frau Hammer-Schmidt,
00:54:57in Medias Rees,
00:54:59wir bräuchten Ihre Aufzeichnung
00:55:01für die Außenkamera.
00:55:03Ich zeichne hier nichts auf.
00:55:12Ich aber.
00:55:19Ich dachte,
00:55:20dass wir so die Zeit festhalten
00:55:21für die Mandantenbesuche,
00:55:22für die Abrechnung.
00:55:25Tja.
00:55:28Verstoß gegen die Grundsätze
00:55:29für die Verarbeitung
00:55:30personenbezogener Daten,
00:55:31Artikel...
00:55:32Sechs der Datenschutzgrundverordnung.
00:55:34Vielen Dank für die Rechtsbelehrung.
00:55:35Gerne.
00:55:37Ich übernehme natürlich
00:55:37die volle Verantwortung
00:55:39für meinen Mitarbeiter.
00:55:42Äh, was heißt denn das?
00:55:44Ja.
00:55:44Kameras sind legal,
00:55:45Aufzeichnungen sind illegal.
00:55:46Da draußen ist öffentlicher Raum.
00:55:49Wir würden möglicherweise
00:55:50von einer Anzeige absehen,
00:55:52wenn Sie uns die Aufzeichnung
00:55:53zur Verfügung stellen.
00:55:56Verstehe.
00:55:57Quid pro quo.
00:55:58Genau.
00:56:04Bitte?
00:56:08Springer.
00:56:10Ach, Georg.
00:56:11Was ist?
00:56:13Anna, wir haben die Aufzeichnung
00:56:14vom Tatabend.
00:56:15Ich habe schon eine Stunde
00:56:17vorgespult.
00:56:17Sie kommt nicht wieder.
00:56:20Also Julia Rochsel fotografiert
00:56:22und dann ist sie abgefahren.
00:56:24Auf den Aufzeichnungen
00:56:26ist keine Julia Rochsel,
00:56:29die in die Brauerei reingeht.
00:56:33Dann kann sie es nicht gewesen sein.
00:56:36Anna, das sag ich doch.
00:56:39Äh, Julia Rochsel ist unschuldig.
00:56:42Sagt wer?
00:56:43Ich, Oberbeck.
00:56:45Ich.
00:56:45Danke, Georg.
00:57:00Ich habe Angst, dass ich was klaue,
00:57:02oder was soll der aufpassen?
00:57:03Frau Baric.
00:57:04Ist doch wahr.
00:57:26Das ist Blut.
00:57:29Und sie haben den angefasst.
00:57:32Sie, du Rauch.
00:57:34Was machen wir jetzt?
00:57:37Natürlich die Polizei rufen.
00:57:49Wir wissen jetzt,
00:57:50dass es Julia Rochsel nicht war,
00:57:52aber wer war es dann?
00:57:53Na ja.
00:57:54Was macht ihr denn hier?
00:57:55Wir haben rausgefunden,
00:57:56Julia Rochsel kann es nicht gewesen sein.
00:57:59Schön.
00:57:59Dafür gibt es jetzt zwei neue Tatverdächtige.
00:58:02Wer denn?
00:58:02Ich.
00:58:05Und wer noch?
00:58:07Ich.
00:58:09Ich.
00:58:26Die Polizei hat gestern diese Erbschleicherin verhaftet,
00:58:29und meine Schwester ist glücklicherweise auch wieder frei.
00:58:32Woran ich ja wohl nicht ganz unschuldig bin.
00:58:35Was die Brauerei angeht,
00:58:37muss sie sich jetzt schnell entscheiden.
00:58:39Ja.
00:58:40Mach ihr klar,
00:58:41dass selbst die Millionen aus dem Checkbot
00:58:42das aus höchstens hinaus zögern.
00:58:44Wenn sie den Preis in die Höhe treiben will,
00:58:46das kann sie vergessen.
00:58:48Parallel verhandle ich bereits
00:58:49mit vergleichbaren Brauereien in Bayern.
00:58:52Also halten Sie sich ran.
00:58:54Keine Sorge, wir kriegen das hin.
00:58:59Morgen.
00:59:00Ey.
00:59:01Tausche Croissant gegen Kaffee.
00:59:03Deal.
00:59:11Sag mal, stimmt es,
00:59:13dass du Jasna Babic auch in der Mordsache vertrittst?
00:59:15Ja.
00:59:16Das Blut ist vom Mordopfer.
00:59:17Aber die Spurensicherung
00:59:19hat auch ihre Fingerabdrücker
00:59:20in der Tatwaffe festgestellt.
00:59:21Mhm.
00:59:22Deine auch?
00:59:23Ja, gut.
00:59:24Meine auch.
00:59:25Ich hab den Hammer ja auch angefasst.
00:59:26Aber würdest du als Täterin
00:59:27die Tatwaffe in deinem eigenen Spind verstecken?
00:59:29Bestimmt nicht.
00:59:30Aber reicht das aus,
00:59:31um begründete Zweifel an ihrer Schuld zu wecken?
00:59:34Sind dir in einem Spind irgendwelche Spuren aufgefallen?
00:59:36Also als ob jemand versucht hätte, den aufzubrechen?
00:59:39Nein.
00:59:40Das ist ja das Problem.
00:59:42Oder die Lösung.
00:59:45Ein Schloss hat selten nur einen Schlüssel.
00:59:48Ja, aber...
00:59:49Wer könnte denn...
00:59:54Na klar.
01:00:06Ich muss jetzt wirklich wissen,
01:00:07wie es weitergeht.
01:00:09Philipp?
01:00:10Die Polizei hat mich auseinandergenommen.
01:00:11Die glauben, ich hätte Lars erschlagen.
01:00:13Das tut mir ja auch wirklich leid.
01:00:14Und ich weiß auch, dass du Zeit brauchst.
01:00:16Aber die haben wir jetzt eben nicht.
01:00:17Kann ich doch von der Hammerschmitt
01:00:18nicht so unter Druck setzen.
01:00:19Die wollen doch was von uns.
01:00:20Wir sind doch nicht
01:00:21die einzig attraktive Marke in Europa.
01:00:23Und wenn wir uns jetzt hier in der Platz
01:00:24vielleicht der Deal.
01:00:24Ja, dann ist es halt so.
01:00:26Du hast dich schon entschieden, ja?
01:00:28Ja.
01:00:29Nee, ach mein Gott, Philipp.
01:00:30Ich weiß es doch auch nicht.
01:00:32Okay, pass auf.
01:00:33Wenn es dir um Geld geht,
01:00:34Philipp, wirklich...
01:00:35Ich kann dir...
01:00:35Wenn das alles durch ist,
01:00:36kann ich dir monatlich...
01:00:36Ich brauche die Kohle jetzt begreifen.
01:00:38Das ist mir weh.
01:00:40Verpiss dich jetzt.
01:00:48Nee, nee, nee, Mensch.
01:00:50So ne...
01:00:51Reiki?
01:00:54Steig beim Aufräumen?
01:00:56Nee.
01:00:58Bisschen Gymnastik.
01:00:59Bin verspannt.
01:01:03Siehst müde aus.
01:01:05Schlecht geschlafen.
01:01:06Viel zu tun.
01:01:08Für mich sieht es aus
01:01:09wie beginnende Spielsucht.
01:01:10Georg, ich habe alles im Griff.
01:01:12Es ist nur so,
01:01:12dass dieser Matthäus hat einen Lauf und...
01:01:14Ich könnte ja ein bisschen Geld leihen.
01:01:16Sehr witzig.
01:01:20Hey.
01:01:22Ich dachte, ich komme vorbei
01:01:23und wir füllen endlich den Fragebogen aus.
01:01:27Romerle.
01:01:29Hey.
01:01:30Können wir uns mal vor der Tür unterhalten?
01:01:33Äh, ja.
01:01:35Ja, Merle.
01:01:37Eki ist völlig von der Rolle.
01:01:39Naja, er ist halt sehr begeisterungsfähig.
01:01:43Begeisterungsfähig?
01:01:44Der benimmt sich wie ein Drogenabhängiger.
01:01:46Ja, das ist das Dopamin.
01:01:48Das ist ein Botenstoff,
01:01:49der kommt direkt aus dem Belohnungszentrum.
01:01:51Und?
01:01:51Ja, wenn wir gewinnen,
01:01:52dann explodiert das Dopamin förmlich
01:01:54und dann will halt unser Gehirn immer mehr davon.
01:01:56Und hat das Nebenwirkungen?
01:01:58Naja, wenn die ganze Zeit Dopamin fließt,
01:01:59dann wird der präfrontale Kortex geschwächt,
01:02:02der eigentlich dafür da ist,
01:02:03dass wir rationale und nicht impulsive Entscheidungen treffen.
01:02:05Und wenn es dann...
01:02:06Damit Eki seinen präfrontalen Kortex behält,
01:02:09musst du dafür sorgen, dass es aufhört.
01:02:12Ja, sorry, das wollte ich auch nicht.
01:02:15Aber könnte ich vielleicht trotzdem noch den Fragebogen...
01:02:18Merle.
01:02:19Okay.
01:02:20Du bist Psychologin, also bring das in Ordnung.
01:02:24Ja, mach ich.
01:02:32Präfrontale Kortex.
01:02:36Er hat mir versprochen, dass er nie mehr spielt.
01:02:38Gut.
01:02:40Hast du ihm das geglaubt?
01:02:41Natürlich nicht.
01:02:42Sobald er sich unbeobachtet fühlt,
01:02:44wird er wieder spielen.
01:02:45Aber wenn wir ihn dann überraschen...
01:02:47Dann ist ihm das irre peinlich.
01:02:50Du oder ich?
01:02:52Vor ihm hat er mehr Respekt.
01:02:53Respekt vor mir?
01:02:55Sehen wir mal.
01:03:00Jetzt ist Zahltag, Matthäus.
01:03:08Wollflasch?
01:03:10Nee.
01:03:13Geh, Eki, Eki, Eki, Eki.
01:03:15Noch ein Spiel.
01:03:17Noch ein Spiel.
01:03:20Was hast du vor?
01:03:22Dich mit was Wichtigem ablenken.
01:03:24Komm.
01:04:00Und, hatte ich recht?
01:04:01Na ja.
01:04:03Na?
01:04:05Gibt's hier was umsonst?
01:04:07Obwohl, im Finanzamt gibt's eigentlich nie was umsonst.
01:04:11Warum denn so gut gelaunt?
01:04:12Haben Sie gerade die Steuern erhöht?
01:04:14Nein.
01:04:14Leider darf ich das nicht.
01:04:16Da kann ich noch so oft eine Kerze für den Schutzheiligen der Finanzbeamten anzünden.
01:04:21Matthäus ist der Schutzheilige der Finanzbeamten.
01:04:28Sie sind Matthäus.
01:04:31Der Heilige, der eine ehrliche Haut wie mich ausnimmt.
01:04:35Ach.
01:04:36Und dann sind Sie Lucky, E.
01:04:39Wobei, Unlucky eh treffender wäre.
01:04:43Noch lachen Sie.
01:04:44Aber ich werde persönlich dafür sorgen, dass Sie jeden Cent Ihres Gewinns versteuern.
01:04:49Ich habe eine bessere Idee.
01:04:51Sie geben Herrn Thalkötter für den Rest des Tages frei.
01:04:53Und niemand erfährt, was Sie während Ihrer Dienstzeit so treiben.
01:04:56Ähm.
01:04:57Ich werte das als ein Ja.
01:04:59Ja.
01:05:02Komm, Eki.
01:05:02Vielleicht können Sie den hier ja ausfüllen.
01:05:05Was?
01:05:13Jasna Babic beteuert weiter Ihre Unschuld, obwohl die Beweise erdrückend sind.
01:05:18Ja.
01:05:18Klingen Sie deswegen zu frustriert, Oberbeck?
01:05:21Na ja, die Tatwaffe im Spind, die wirkt bei Licht betrachtet einfach etwas...
01:05:28Avangert.
01:05:30Ich verlange, dass bei meiner Mandantin sofort der Vollzug des Haftbefehls ausgesetzt wird.
01:05:34Oh, Frau Hau, gibt es Erkenntnisse, die wir noch nicht haben?
01:05:38Ich habe gerade mit dem Hausmeister der Brauerei gesprochen.
01:05:41Er hat Zweitschlüssel für jeden Spind.
01:05:43Darf er das überhaupt nicht?
01:05:44Natürlich nicht.
01:05:44Noch dazu hängen die Schlüssel für jeden zugänglich in seinem Verschlag.
01:05:48Ach.
01:05:49Ihr Handy klingelt.
01:05:51Lange Rede, kurzer Sinn.
01:05:53Jeder aus der Brauerei hätte letzten Endes den Hammer im Spind ihrer Mandantin positionieren können.
01:05:59Ja, eben.
01:06:00Also.
01:06:00Es hat gerade einen Mordanschlag...
01:06:02Bitte?
01:06:03Es hat gerade einen versuchten Mordanschlag auf Julia Roxl gegeben.
01:06:07Oh.
01:06:07Ah.
01:06:08Den kann meine Mandantin ja wohl kaum verübt haben.
01:06:12Ja.
01:06:13Ach, Overbeck.
01:06:15Übernehmen Sie.
01:06:18Das darf doch alles nicht wahr sein.
01:06:27Verlieren ist das eine, aber gegen Grabowski.
01:06:31Okay.
01:06:32Thanks.
01:06:32Bye, Sweetheart.
01:06:35Sweetheart?
01:06:36Ja, das war DJ René.
01:06:37Ich kenne ihn von einem Forschungsprojekt.
01:06:39Technotherapie.
01:06:41Also.
01:06:42Philipp Roxl ist in der Szene total verschrien, weil er für sein gecrashedes Festival sich von vielen Leuten privat Geld
01:06:48geliehen hat.
01:06:49Na, dass er Schulden hat, wissen wir ja.
01:06:50Ja, Schulden bei der Bank sind unangenehm.
01:06:53Er hat aber Schulden bei Leuten, die Hausbesuche machen.
01:06:55Und mit einem Baseballschläger.
01:06:57Also hätte der Verkauf der Brauerei ihn gerettet.
01:07:01Naja, aber reicht das als Motiv, um seinen eigenen Bruder umzubringen?
01:07:04Nee, Overbeck, das interessiert mich nicht.
01:07:09Hä?
01:07:10Okay, Sie halten mich auf dem Laufende.
01:07:14Ach, Besuch.
01:07:16Und ich hatte gehofft, dass ich wenigstens hier in Ruhe arbeiten kann.
01:07:20Na ja, kannst du doch.
01:07:21Komm, Ecki.
01:07:22Komm.
01:07:23Wo wolltest du denn hin?
01:07:24Kaffee holen.
01:07:25Zu zweit?
01:07:26Georg.
01:07:27Viel Kaffee.
01:07:28Viel Kaffee.
01:07:37Merle, wo wollen die hin?
01:07:42Ich hab heute meinen freien Tag.
01:07:45Deinen freien Tag verdankst du mir.
01:07:50Herr Zwerg, Herr Kötter, was machen Sie hier?
01:07:54Ecki hat heute seinen freien Tag.
01:07:56Er wollte sich mal eine Ausstellung angucken.
01:07:58Freiheit der Kunst.
01:08:05Freiheit der Kunst.
01:08:06Hat doch geklappt.
01:08:09Ich hab ein Foto gemacht.
01:08:12Und auf einmal fährt dieses Auto auf mich zu.
01:08:14Wenn ich keinen Sprung zur Seite gemacht hätte, dann...
01:08:17Haben Sie denn gesehen, wer am Steuer saß?
01:08:20Nee, das hab ich auch schon der Polizei gesagt.
01:08:22Oh Gott.
01:08:27Und was ist mit der Brauerei?
01:08:30Verkaufen Sie die oder verkaufen Sie nicht?
01:08:32Jetzt fangen Sie auch noch damit an.
01:08:33Philipp nervt mich schon die ganze Zeit.
01:08:37Apropos Philipp.
01:08:39Wo war der an diesem Abend?
01:08:42Sie meint, als Lars umgebracht wurde?
01:08:44Ja.
01:08:47Damit hat Philipp garantiert nichts zu tun.
01:08:48Der ist an dem Abend ins Theater.
01:08:50Der hat dann ein Abo.
01:09:06Aber was soll da alles passen?
01:09:08Die Schulden?
01:09:10Der Druck?
01:09:13Ihr habt aber lange gebraucht, um keinen Kaffee zu kaufen.
01:09:18Wir waren bei Julia Ruxel.
01:09:20Das weiß ich bereits.
01:09:23Könnte sein, dass Philipp Ruxel versucht hat, seine Schwester aus dem Weg zu räumen.
01:09:27Das ist eine schwere Anschuldigung.
01:09:29Und laut Oberbeck hat sie niemanden erkannt.
01:09:31Ja, leider.
01:09:32Aber er hat das stärkste Motiv.
01:09:35Und sie hat, was er will.
01:09:36Die Mehrheit an der Brauerei.
01:09:39Kann allein über den Verkauf bestimmen.
01:09:42Klingt schlüssig.
01:09:44Ja.
01:09:47Aber.
01:09:50Philipp Ruxel hat ein Alibi.
01:09:54Und außerdem ist Oberbeck an ihm dran.
01:09:56Also.
01:09:57Also unterstützen wir ihn.
01:09:58Ja, aber auf gar keinen Fall.
01:10:00Spielt doch im Poker.
01:10:03Oder kauft endlich Kaffee.
01:10:18Philipp Ruxel war also an dem Abend, als sein Bruder ermordet wurde im Theater.
01:10:22Ja.
01:10:23Kurz nachdem vor seinen Augen der Vertrag zum Verkauf der Brauerei in der Luft zerrissen worden ist.
01:10:28Warum nicht?
01:10:29Vielleicht wollte er sich ablenken.
01:10:31Ich meine, wenn er ein Abo hat, scheint er ein echter Fan zu sein.
01:10:34Ja.
01:10:45An dem Abend lief der zerbrochene Krug.
01:10:48Ah.
01:10:54Am Theatereingang wird keine Gesichtskontrolle gemacht.
01:10:57Ja.
01:10:58Wir können jetzt nicht alle Zuschauer befragen.
01:11:00Wir brauchen ja auch nicht alle.
01:11:02Wir brauchen nur den, der neben ihm saß.
01:11:04Ich könnte mich ins Abonnentensystem hacken.
01:11:06Vielleicht haben wir ja Glück und sein Sitznachbar hat auch ein Abo.
01:11:09Gute Idee.
01:11:11Okay.
01:11:18Ich dachte, dass Lars seine Uhren hier vielleicht liegen hatte.
01:11:22Das ist nicht so wichtig.
01:11:25Nur die Uhr, die er mir hinterlassen hatte, gehörte schon deinem Vater.
01:11:28Und die bedeutet dir viel?
01:11:30Hm.
01:11:31Tut mir leid, ich weiß nicht, wo sie sein könnte.
01:11:35Na gut.
01:11:40Bist du weitergekommen?
01:11:42Julia möchte nicht verkaufen.
01:11:44Jedenfalls jetzt noch nicht.
01:11:45Dir ist klar, welches Bild wir jetzt vor den Käufern abgeben?
01:11:47Ja, schon.
01:11:49Es hat mich Monate gekostet, sie für euch an den Tisch zu kriegen.
01:11:52Ich weiß nicht, was ich noch machen soll.
01:11:54Ich weiß, dass ich mir jetzt was überlegen muss.
01:11:56Es geht hier um meinen Ruf, verstehst du?
01:11:58Im Gegensatz zu dir bin ich darauf angewiesen.
01:12:00Und was willst du jetzt damit sagen?
01:12:01Ich bin kein Erbe.
01:12:03Ich musste immer hart arbeiten für mein Geld.
01:12:06Ich hab doch überhaupt nichts gehabt.
01:12:07Was willst du denn jetzt von mir?
01:12:10Sind Sie gerade in einem Mitarbeitergespräch?
01:12:13Was wollen Sie?
01:12:15Ich möchte einen Mörder überführen.
01:12:18Und in dem Zusammenhang hätte ich noch ein paar Fragen an Sie.
01:12:32Ich bin drin.
01:12:36Ich kann hier aber nicht sehen, ob Philipp an dem Abend wirklich da war.
01:12:38Das dachte ich mir.
01:12:40Gibt es denn in der Reihe noch einen Abonnenten?
01:12:43Also links neben ihm ist frei.
01:12:47Aber rechts sitzt direkt eine Frau.
01:12:49Uta vom Stein.
01:12:51Der Name klingt so, als ob sie keine Aufführung ausfallen lassen würde.
01:12:54Hat die auch eine Adresse?
01:12:56Ja, hier.
01:12:57Komödienstraße 34.
01:12:59Komödienstraße 34.
01:13:00Gut.
01:13:01Danke.
01:13:02Gerne.
01:13:02Ach, äh.
01:13:04Kannst du mir da einen Armreif leiden?
01:13:07Wieso?
01:13:07Ich brauch den im Rahmen einer theaterwissenschaftlichen Studie.
01:13:11Aha.
01:13:16Und wie wollen Sie da hinkommen?
01:13:19Äh.
01:13:22Hallo Georg.
01:13:23Hallo Eki.
01:13:25Merle.
01:13:26Hey.
01:13:27Ähm.
01:13:27Eki, wir müssen los.
01:13:28Äh, Moment.
01:13:29Ich muss.
01:13:29Eki, das kann warten.
01:13:30Ich muss Merle noch.
01:13:31Wir müssen los.
01:13:32Ja, bitte.
01:13:33Rabowski hat das tatsächlich nicht unterschrieben.
01:13:36Mann, Georg.
01:13:37Wo willst du überhaupt hin?
01:13:38Wir besuchen eine Stütze des hiesigen Theaters.
01:13:44Ruprecht, mein Name von der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Münster.
01:13:48Das ist Herr Walter, mein, äh, Chef.
01:13:52Aha.
01:13:55Entschuldigen Sie die Störung, aber wir haben bei der Vorstellung vom zerbrochenen Krug
01:13:59diesen Armreif gefunden in der Reihe, in der Sie saßen.
01:14:03Gehört er zufällig Ihnen?
01:14:04Wow.
01:14:05Und deshalb sind Sie extra hergekommen?
01:14:06Ja, unsere Abonnenten liegen uns am Herzen.
01:14:09Genau.
01:14:10Nein, der gehört mir nicht.
01:14:14Ja, vielleicht Ihre Sitznachbarin.
01:14:17Also, links von mir saß ein älterer Mann und rechts von mir war diesmal frei.
01:14:22Ach, der Platz, auf dem sonst Philipp, äh, Bruxel sitzt.
01:14:27Ja, Philipp.
01:14:28Bruxel.
01:14:29Seinen Nachnamen kenne ich gar nicht.
01:14:30Und der war nicht da?
01:14:32Nein, leider.
01:14:34Ich hätte gern ein bisschen mit ihm gelästert in der Pause.
01:14:36Die Inszenierung...
01:14:37Sie haben uns sehr geholfen, danke.
01:14:39Ja, gern.
01:14:41Nehm's.
01:14:41Wobei, genau.
01:14:49Dilsberg.
01:14:51Was wird denn das hier?
01:14:52Hase und Igel?
01:14:53Wie sind Sie an die Information gekommen?
01:14:56Teile meiner Antwort könnten Sie verunsichern.
01:14:58Das ist nicht der Zeitpunkt für Ihre kleinen Späße.
01:15:01Ich will nur sagen, wir können diesen Punkt überspringen und gleich zu dem kommen, weshalb
01:15:04Sie hier sind.
01:15:04Genau.
01:15:05Bruxel war nicht im Theater, sein Alibi ist geplatzt.
01:15:08Genau.
01:15:16Das wird sich alles aufklären, mein Junge.
01:15:19Philipp!
01:15:20Philipp!
01:15:49Sie sind aus dem
01:15:57Ich weiß, ich sollte jetzt eigentlich erleichtert sein, aber Philipp, ich kann das einfach nicht glauben.
01:16:03Ja, im Moment spricht einfach so viel gegen ihn.
01:16:06So unterschiedlich wir alle drei sind, ich konnte mich auf die beiden immer verlassen, vor allem nach dem Tod unserer
01:16:11Eltern.
01:16:20Wer bleibt mir denn jetzt noch?
01:16:30Vielleicht haben wir irgendwas übersehen.
01:16:33Aber was?
01:16:36Keine Ahnung.
01:16:38Einfach nur so ein Bauchgefühl.
01:16:40Weil du mich aus meinem Pokersumpf geholt hast, hole ich dich jetzt mal aus deinem Bauchgefühl.
01:16:46Na los, komm.
01:16:47Wohin denn?
01:16:48Den örtlichen Bierkonsum angrubeln.
01:16:52Wir haben uns ja erkundigt, sie haben sich eine Menge Geld geliehen für ihre Festivalidee.
01:16:58Von Privatpersonen, weil keine Bank seine fixen Ideen finanzieren wollte.
01:17:03Zurecht, wie sich herausgestellt hat.
01:17:06Und jetzt machen Ihnen die Leute, denen Sie das Wagniskapital abgeschwatzt haben, die Hölle heiß.
01:17:11Ihnen steht das Wasser bis zum Hals.
01:17:14Ja, dann hat dieser bekloppte Lotteriegewinn alles kaputt gemacht.
01:17:16Hm, soll vorkommen.
01:17:18Hören Sie, ich gebe ja zu, ich hätte ihm gerne eine reingehauen, nachdem er den Vertrag zerrissen hat, aber ich
01:17:23habe ihn nicht angefasst.
01:17:25Mhm.
01:17:25Nein.
01:17:27Sie haben ihn mit dem Anstichhammer erschlagen.
01:17:29Ich habe meinen Bruder nicht umgebracht.
01:17:32Wo waren Sie denn zur Tatzeit?
01:17:41Vicky, ich glaube, ich habe es.
01:17:42Was?
01:17:43Das Testament.
01:17:45Wir sind immer davon ausgegangen, dass der Täter das Testament kannte.
01:17:48Aber was ist, wenn es darum gar nicht ging?
01:17:51Wie?
01:17:52Naja, wir haben uns vielleicht zu sehr auf die Ruxels eingeschossen.
01:17:54Ach, Georg.
01:17:56Also, die Braummeisterin war es nicht.
01:17:58Auch vielleicht jemand anders, der von dem Verkauf profitiert.
01:18:03Bleibt ja nur noch der Prokurist.
01:18:05Aber.
01:18:06Genau.
01:18:08Der hat Lars Ruxel doch erst zum Verkauf gedrängt.
01:18:11Und warum?
01:18:13Ja, weil er dafür eine fette Provision kassiert.
01:18:16Eben.
01:18:17Es ging nie ums Erbe, aber trotzdem ums Geld.
01:18:20Ja, ist möglich.
01:18:21Aber wie beweisen wir das?
01:18:25Nur so eine Idee.
01:18:28Sag mal, wart ihr beide eigentlich verabredet?
01:18:30Merle wollte mit mir ein interessantes Projekt besprechen.
01:18:32Fängt das interessante Projekt zufällig mit P an?
01:18:35Und hört mit Okan auf, Merle?
01:18:37Julia geht nicht ran.
01:18:39Naja, ist mitten in der Nacht auch nichts Ungewöhnliches.
01:18:41Ja, lass uns morgen wieder kommen.
01:18:43Nee, warte.
01:18:44Vielleicht ist ja offen.
01:18:45Ja.
01:18:45Ja, ganz bestimmt.
01:18:47Georg.
01:18:50Habe ich doch gesagt.
01:18:51Eki.
01:18:57Was soll denn das heißen?
01:18:59Na, ich brauche deine starke Schulter.
01:19:02Hat im Buchladen ja auch geklappt.
01:19:06Es war nur ein Scherz.
01:19:10Sollten wir deshalb nicht mitkommen, um nicht Zeugen von deinem Einbruch zu werden?
01:19:13Ich bin gestolpert und mit dem Dietrich genau ins Schloss gefallen.
01:19:17Hätte sonst was passieren können.
01:19:18Na, stimmt.
01:19:19Ich habe es genau gesehen.
01:19:21Holanda, Buyur, Buyur.
01:19:36Kollabi.
01:19:37Ja.
01:19:38So heißt die Ausstellung.
01:19:39Ne, ist Latein, das heißt verfallen.
01:19:43Kollabi.
01:19:44Die kollabierende Familie.
01:19:47Was erkennst du darauf?
01:19:51Na ja, ein Mosaik aus vielen kleinen Bildern der Brauerei.
01:19:54Sie hat immer wieder die Fassade fotografiert.
01:19:57Ja, auch in der Tagnacht.
01:19:58Wenn wir Glück haben, erkennen wir doch oft den Mörder.
01:20:00Wie denn? Die Bilder sind doch viel zu klein.
01:20:03Eher, wir brauchen die Originale.
01:20:06Die hat sie doch sicher irgendwo gespeichert.
01:20:34Und? Ist Ihnen eingefallen, wo Sie zur Tatzeit waren?
01:20:39Das ist mir unangenehm.
01:20:41Ja, ist es das? Sie stehen unter Mordverdacht.
01:20:48Ich war bei einem Uhrensammler.
01:20:51Und warum?
01:20:53Um die teuren Uhren meines Bruders zu verkaufen, die ich ihm geklaut hatte.
01:20:57Wie heißt denn der Hehler?
01:20:59Oder wollen Sie uns den Namen nicht verraten?
01:21:01Das weiß ich leider nicht mehr.
01:21:02Das ist doch Zeitverschwendung.
01:21:03Ich lass sie in die U-Haft überführen.
01:21:05Aber ich hab die Nummer.
01:21:07Und seine Adresse.
01:21:13Das sind echt viele Bilder.
01:21:15Ja.
01:21:17Ich seh nichts.
01:21:21Stopp, stopp, stopp.
01:21:22Kannst du das vergrößern?
01:21:24Ja.
01:21:27Das gibt's doch nicht.
01:21:29Ja, war es wirklich?
01:21:31Scheiße!
01:21:32Wieso Scheiße?
01:21:33Wir haben ihn.
01:21:34Mit Tatwaffe.
01:21:35Mensch, ich hätt dran denken müssen, wer Lars Roxl umgebracht hat.
01:21:37Der hat doch versucht, Julia Roxl umzubringen.
01:21:44Wirst du nicht rangehen?
01:21:45Nee, die nervt mich schon den ganzen Abend.
01:21:47Das ist irgendeine fremde Nummer, keine Ahnung.
01:21:49Schreif, danke, dass du mich begleitest, ne?
01:21:51Hey, Julia hier.
01:21:52Nachrichten nach dem Piep.
01:21:55Muss ja nichts bedeuten, dass sie nicht rangeht.
01:21:57Vielleicht schläft sie ja wirklich.
01:21:59Julia?
01:22:01Anna!
01:22:02Krass, das wird jetzt mal eine Abschiedsrunde, oder?
01:22:06Wäre ich nicht vom Verkauf überzeugt, würde nicht dazu raten.
01:22:10Ich weiß, ich weiß.
01:22:13Danke, dass du dir überhaupt meine durchgeknallten Pläne angehört hast.
01:22:16Ist Julia Roxl bei euch?
01:22:18Nee, wir sind grad in der Galerie.
01:22:21Philipp Roxl hat ein Alibi, er war's nicht.
01:22:24Wissen wir schon.
01:22:25Hab er was, guck mal in deine Mail, Merle hat dir ein Beweisfoto geschickt, aber Julia...
01:22:28Ist in Gefahr? Ich weiß.
01:22:30Sie ist aber nicht zu Hause, deshalb ruf ich ja an.
01:22:35Die Brauerei?
01:22:36Die Brauerei.
01:22:37Die Brauerei, wir treffen uns da.
01:22:39Moment, also...
01:22:41Glauben wir, du machst alles richtig mit dem Verkauf?
01:22:44Ja, weil es ist nur...
01:22:46Was?
01:22:49Weißt du, Mama und Papa, die haben hier ihr ganzes Herz reingesteckt.
01:22:53Ich geb das jetzt einfach so auf.
01:22:55Verstehst du's nicht?
01:22:56Diese Brauerei ist nicht mehr zu retten.
01:22:59Und du wärst mit einem Schlag sehr reich.
01:23:02Ja.
01:23:03Es wär ganz schön bekloppt, es auszuschlagen, oder?
01:23:09Genau deshalb mach ich's.
01:23:12Du kleine, verwöhnte Göhre.
01:23:21Da ist die Motorrad.
01:23:23Ja, stimmt.
01:23:39Was hast du vor? Was hast du vor?
01:23:42Das ist einfach Unterschreiben, Sorge.
01:23:45Ralf, das kann ich immer noch.
01:23:46Nein, zu spät, meine Lieber.
01:23:48Den Verkauf wird dein Bruder jetzt aus dem Gefängnis abwickeln.
01:23:51Was, Philipp?
01:23:51Hat überhaupt nicht die Mehrheit.
01:23:55Doch.
01:23:56Nach deinem Selbstmacht schon.
01:24:01Geht's dir um Geld, oder was?
01:24:02Was kannst du haben?
01:24:03Ja, du kapierst das nicht.
01:24:06Jahrelang hab ich mir den Arzt für euch aufgerissen.
01:24:08Erst für deinem Vater, dann für deinen rutschlosen Bruder,
01:24:11und jetzt kommst du.
01:24:13Was hab ich denn los?
01:24:13Wir haben das nicht verdient,
01:24:16um die Brauerei zu beschwimmen.
01:24:20Kammer von euch.
01:24:21Aber du, oder was?
01:24:24Lass dich los.
01:24:25Dein Vater hat nicht wie seinen Sohn gedacht.
01:24:29Ach, träum weiter.
01:24:38Hilfe!
01:24:39Hilfe!
01:24:57Ich hab's hier.
01:24:59Hey!
01:24:59Ich hab' dich auch!
01:25:00Ich hab' mich.
01:25:01Ich hab' mich.
01:25:02Ich hab' mich.
01:25:04Hammer!
01:25:07Los!
01:25:10Los!
01:25:11Los!
01:25:12Los!
01:25:14Los!
01:25:35Was für eine Nacht.
01:25:36Ja.
01:25:37So eine Nacht kann ich in Zukunft verzichten.
01:25:39Und du versprichst mir, dass du nie wieder Lotteriescheine findest.
01:25:42Ja, ich versprich's.
01:25:43Was ist denn hier los?
01:25:44Bei dem Krach kriegt man ja kein Auge zu.
01:25:48Sie können sich jetzt einen Stellplatz vor einer anderen Brauerei suchen.
01:25:51Bitte?
01:25:52Der Verkauf ist geplatzt.
01:25:54Wie?
01:25:56Ich verkauf nicht.
01:26:03Na gut, das war mir alles sowieso viel zu chaotisch.
01:26:07Da ist aber jemand angesäuert.
01:26:10Für eine neue Eigentümerin legen Sie ein ganz schönes Tempo vor.
01:26:13Ja, und sie hat sogar schon eine neue Geschäftsführerin.
01:26:16Ach, wechselst du den Job?
01:26:19Ich hab an Jasna Babic gedacht.
01:26:21Ist die einzige, die hier Ahnung von Bier hat.
01:26:30Ein Fall, vier Mandanten, du kannst wirklich nicht klagen.
01:26:33Ja, dafür werdet ihr jetzt reich.
01:26:36Wieso reich?
01:26:37Na, mit dem Krug.
01:26:39Was meinst du nur damit?
01:26:40Na, euren Finderlohn, den historischen Bierkrug.
01:26:44Damit wurde der westfälische Frieden besiegelt.
01:26:48Ja, der ist mindestens 40.000 Euro wert.
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