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KurzfilmeTranskript
00:00:00Musik
00:00:39Musik
00:01:17Hallo, bist du noch frei?
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00:02:00Tauber?
00:02:02Aha
00:02:04Aha
00:02:05Wo?
00:02:07Danke
00:02:16Entschuldige
00:02:16Was ist denn?
00:02:17Meine Handtasche
00:02:18Beeil dich, wir sind immer spät
00:02:20Ja, ja
00:02:26Komm
00:02:30Mist
00:02:36Tauber, was gibt's denn?
00:02:37Frau Obermeier, Wasserleiche an der Isar
00:02:39Wenn Sie mir sagen müssen, hol ich dir ab
00:02:42Moment
00:02:45Tauber
00:02:46Hallo
00:02:48Ist doch mir leid, Tarek
00:02:49Hallo, finden Sie noch dran?
00:02:58Ja
00:02:59Morgen
00:03:01Servus
00:03:02Passt schon
00:03:07Geht's?
00:03:09Mit den Schuhen ist das nicht so einfach
00:03:11Schönes muss ja nicht unbedingt praktisch sein
00:03:14Ich war auf dem Weg zu einer Hochzeit
00:03:16Ich war auf dem Weg zu einer Hochzeit
00:03:16Stellen Sie sich doch einfach ein paar gute Schuhe ins Auto
00:03:18Ist doch auch eine Möglichkeit
00:03:19Sie
00:03:20Sie machen immer alles richtig, oder?
00:03:25Wissen Sie, was ich der Winnie Brand auf dem Grabstein schreiben lassen wollte?
00:03:28Nein
00:03:28Ich
00:03:29Ich habe mich bemüht
00:03:32Ach, Tauber
00:03:39Die Tote wurde heute Morgen von dem Herrn da hinten gefunden
00:03:41Was?
00:03:43Die Tote wurde heute Morgen von dem Herrn da hinten gefunden
00:03:47Die Frau wurde zuerst erwürgt
00:03:49Und dann voraussichtlich von einer Brücke in die Isar geschmissen
00:03:52Mehr wissen wir noch nicht
00:03:54Setzen Sie bitte ein Bild von der Toten in die Zeitung
00:03:57Und gehen Sie bitte die Vermisstenmeldungen noch mal durch
00:03:59Ja
00:04:00Wie lange ist sie denn schon tot?
00:04:02Tut mir leid, der Pathologe ist noch auf dem Weg hierher
00:04:05Und warum ruft man uns dann zuerst?
00:04:07Ich habe dem Tauber gesagt, dass es Wochenende ist und alles etwas länger dauern wird
00:04:11Super!
00:04:20Tauber
00:04:22Unfenbach
00:04:24Kennen Sie sich hier aus?
00:04:26Ja
00:04:26Wenn die Tote hier angetrieben und von einer Brücke geworfen wurde
00:04:30Welche Brücke müsste das gewesen sein?
00:04:33Das kann eigentlich nur die Brücken da hinten gewesen sein
00:04:36Weil sonst wäre es ja drum am Graswerk hängen geblieben
00:04:39Ja und durch das Hochwasser wurde die Laiche vermutlich losgerissen
00:04:42Aha
00:04:43Kommen Sie
00:04:45Wohin?
00:04:45Bisschen klettern
00:04:56Bisschen klettern
00:04:56Ich schau mich schon mal um
00:04:58Machen Sie das
00:05:17Sagen Sie bloß nichts!
00:05:21Von hier aus wurde die Laiche vermutlich in die Isar geworfen
00:05:24Das ist unangenehm
00:05:25Die war doch schon tot
00:05:39Was haben Sie da?
00:05:41Eine Krawattennadel
00:05:42Wie kommt die wohl hier?
00:05:46Ist Ihnen kalt?
00:05:47Ja, das sehen Sie doch
00:05:55Das Essen ist eine Zumutung
00:05:57Ja
00:06:05Na, haben Sie die Obdruktion schon beendet?
00:06:08Zum größten Teil
00:06:09Setzen Sie sich doch
00:06:18Mahlzeit
00:06:18Guten Appetit
00:06:19Mahlzeit
00:06:20Danke
00:06:20Und?
00:06:24Die junge Frau wurde vor zehn Tagen erwürgt
00:06:26Sie war definitiv schon tot, als sie in die Isar geschmissen wurde
00:06:28Sie ist mit einer Wäscheleine an einen schweren Gegenstand gebunden
00:06:31und dann von einer Brücke geschmissen worden
00:06:33Ja ja, wissen wir schon
00:06:35Sie hatte an dem Abend ihres Todes ein ausgiebiges Mahl
00:06:38mit Austern und Champagner und kurz vor ihrem Tod noch Geschlechtsverkehr
00:06:42Haben Sie eine DNA-Analyse veranlasst?
00:06:44Ja, Sie kriegen den vollständigen Bericht morgen nachher
00:06:48Es hat sich eine Miriam Gante auf den Zeitungsartikeln gemeldet
00:06:53Sie glaubt die Tote zu kennen
00:06:55Guten Appetit
00:06:58Vor heute Abend ist die Leiche aber nicht präsentierbar
00:07:01Dann lassen Sie uns das morgen machen
00:07:04Ja ja
00:07:10Ist sie erwürgt worden?
00:07:12Ja
00:07:14Ist Ihnen nicht gut?
00:07:17Doch, doch
00:07:19Das ist Susanna Lebedova
00:07:20Susanna Lebedova
00:07:27Und Sie arbeitete bei Ihnen im Begleitservice?
00:07:31Ja, aber noch nicht sehr lange
00:07:34Wann haben Sie sie zum letzten Mal gesehen?
00:07:37Am 17. März
00:07:38Sie war nachmittags noch mal kurz bei mir im Büro
00:07:40Ich hatte einen Auftrag für Sie
00:07:42Sie haben nicht zufällig Name und Adresse des Freiers?
00:07:45Das ist beständlich
00:07:47Sie war die ganze Nacht von Hermann Denninger gebucht
00:07:50Hermann Denninger?
00:07:51Ja, der wohnt im Grand Hotel
00:07:52Und seitdem haben Sie sie nicht mehr gesehen?
00:07:54Nein
00:07:54Haben Sie sich da keine Sorgen gemacht?
00:07:56Doch
00:07:57Ja
00:07:59Ich habe dann versucht, Hermann Denninger anzurufen
00:08:01und habe mich nach Susanna erkundigt
00:08:03Und dann bestätigte er mir, dass sie bei ihm war
00:08:05und dass sie gegen 1.30 Uhr das Hotel verlassen hätte
00:08:08Und dann habe ich vermissten Anzeige aufgegeben
00:08:10Ach ja?
00:08:11Ja, aber die Münchner Polizei interessiert sich nicht sonderlich
00:08:14für den Verbleib einer ukrainischen Prostituierten
00:08:17Tut mir leid
00:08:19Können Sie mir mehr über Hermann Denninger erzählen?
00:08:21Guter Kunde
00:08:22Bezahlt die Mädchen immer sehr großzügig
00:08:27Warum hat es Sie geschockt, dass das Mädchen erwürgt wurde?
00:08:34Steht Hermann Denninger auf Würge und Fesselspiele?
00:08:43Es handelt sich um Mord
00:08:46Ja
00:09:07Guten Morgen
00:09:08Grüß Gott
00:09:12Ich warte seit 20 Minuten
00:09:14Tut mir leid, in der Stadt ist die Hölle los
00:09:18Wie geht's?
00:09:20Wenigstens habe ich kein Fieber
00:09:22Wohin fahren wir denn?
00:09:23Ins Graunte
00:09:26Die Tote heißt Susanna Lebedova
00:09:28Ist 28 Jahre alt, kommt aus der Ukraine und arbeitete als Prostituierte
00:09:32Haben Sie wieder die ganze Nacht durchgearbeitet?
00:09:35Sie war zuletzt bei einem Freier mit Namen Hermann Denninger
00:09:38Hab ich schon mal gehört
00:09:39Der Mann ist sehr reich, Karussellgeschäfte
00:09:42Wurde mehrmals gegen ihn ermittelt, aber ohne Erfolg
00:09:44Und die Zeugin war ganz entsetzt, als sie die Würgemahle gesehen hat bei der Toten
00:09:49Hermann Denninger steht wohl auf Würgespiele
00:10:02So, hier ist your keycard, thank you und bye bye
00:10:06Grüß Gott
00:10:07Guten Morgen, willkommen im Grand Hotel, was kann ich für Sie tun?
00:10:09Wir möchten gern zu Hermann Denninger
00:10:11Haben Sie einen Termin?
00:10:12Nein, Tauber, Krippe München
00:10:15So rechts
00:10:33Guten Morgen, kommen Sie doch bitte herein, der Denninger ist gleich soweit
00:10:38Danke
00:10:39Grüß Gott
00:10:40Grüß Gott
00:10:54Das ist wirklich unglaublich
00:10:57Teil des Spiels
00:10:58Es nervt mir aber trotzdem
00:11:00Entschuldigen Sie bitte, Herr Denninger wird jeden Augenblick hier sein
00:11:04Kann ich Ihnen vielleicht auch etwas zum Trinken anbieten?
00:11:06Nein, danke
00:11:16Grüß Gott, Obermeier, Krippe München
00:11:18Guten Tag
00:11:19Guten Tag
00:11:20Was kann ich für Sie tun?
00:11:25Sie wohnen hier in diesem Hotel?
00:11:28Ja
00:11:29Und was waren Sie beruflich?
00:11:31Ich mache Geschäfte, kommen Sie bitte zur Sache, meine Zeit ist knapp
00:11:34Was haben Sie vor elf Tagen am 17. März gemacht?
00:11:46Sie waren tagsüber in Berlin und abends hier im Hotel
00:11:49Und was haben Sie abends hier dann genau gemacht?
00:11:55Ich habe mich entspannt
00:11:58Aber jetzt sagen Sie mir bitte, warum Sie hier sind
00:12:00Und für welche Abteilung Sie arbeiten
00:12:02Mordkommission
00:12:04Sie hatten an dem besagten Abend Besuch von Susanna Lebedova
00:12:08Ich kenne keine Susanne Lebedova
00:12:10Sie haben sich in der Begleitagentur Elite für 20 Uhr ein Korbel bestellt
00:12:15Das ist richtig
00:12:17Das Mädchen heißt für mich Jasmin
00:12:20Achso
00:12:21Und von wann bis wann war diese Jasmin dann da?
00:12:24Sie ist gegen 20 Uhr gekommen und circa um halb zwei wieder gegangen
00:12:29Und warum ruft das die Mordkommission auf den Plan?
00:12:32Frau Lebedova ist vorgestern tot aufgefunden worden
00:12:37Jetzt glauben Sie, dass ich das war
00:12:40Naja, ganz ausgeschlossen ist es ja nicht, oder?
00:12:43Doch
00:12:45Ich habe das Mädchen bezahlt und dann ist sie gegangen
00:12:48Wie viel Geld haben Sie denn gegeben?
00:12:521.500 Euro
00:12:55Entschuldigen Sie mich bitte, ich habe einen dringenden Termin
00:12:57Wir sind aber noch nicht fertig
00:12:58Dann kommen Sie eben nochmal oder wenden Sie sich an meinen Anwalt
00:13:00Schönen Tag nach
00:13:01Und kurieren Sie sich bitte das nächste Mal aus, wenn Sie zu mir wollen
00:13:03Wir können Sie auch vorläufig festnehmen
00:13:05Natürlich können Sie das
00:13:06Aber gibt es dafür einen Grund?
00:13:08Möglicherweise
00:13:09Möglicherweise reicht nicht
00:13:10Haben Sie mit der Jasmin zu Abend gegessen?
00:13:12Ja
00:13:13Was hat es dir gegeben?
00:13:15Aus dann
00:13:16Ich habe jetzt wirklich einen wichtigen Termin
00:13:23Ich versorge den Durchsuchungsbefehl
00:13:25Ja
00:13:43Sie wollten, dass wir wiederkommen
00:13:44Hier sind wir und weiß der Durchsuchungsbefehl
00:13:47Ah, die Barzellenschleuder und der Einarmige
00:13:49Hätte mich auch gewundert
00:13:50Bitte
00:13:51Bitte
00:14:02Zwei Schlafzimmer, zwei Kulette, Schaltgeschäfte
00:14:06Ich versuche den Durchsuchungsbefehl
00:14:07Ich versuche den Durchsuchungsbefehl
00:14:23Ich versuche den Durchsuchungsbefehl
00:14:25Drei Schlafzimmer, zwei Kulette, zwei Kulette, zwei Kulette
00:14:25Entfernung für Halbזה
00:14:40Ich versuche Joey-Behren glad am judgments
00:15:09Viele Hotelangestellte haben die Tote ins Hotel kommen sehen. Niemand, wie sie wiedergegangen ist.
00:15:13Was aber leider noch kein Beweis ist.
00:15:14Ja, aber ich will ihn trotzdem festnehmen.
00:15:16Sind Sie sicher?
00:15:17Ja. Nein, keine Angst. Sie will keine Nachtschicht machen. Wir bringen ihn in eine Untersuchungszelle und morgen früh werden wir
00:15:25uns mal ohne.
00:15:25Termindruck mit dem freundlichen Herrn Denninger unterhalten.
00:15:28Ich kann morgen erst um elf.
00:15:30Warum?
00:15:30Weil ich dem Tarek versprochen habe, dass ich morgen endlich das Hochbett für den Kevin kaufe.
00:15:34Ach und deswegen können wir jetzt Herrn Denninger nicht verhaften.
00:15:36Doch, um elf bin ich da.
00:15:40Kommen Sie mal.
00:15:57Kommen Sie mal auf, um habe ich einen Unterpark.
00:16:42Guten Morgen, Herr Denninger.
00:16:45Wir wären dann soweit.
00:16:50Morgen.
00:16:51Morgen.
00:16:56Drehen Sie den Herrn Denninger bitte in die Dreie, ja?
00:17:21Grüß Gott.
00:17:22Hallo.
00:17:25Und?
00:17:29Wenn wir soweit sind, Herr Staatsanwalt, dann sind Sie der Erste, der es erfährt.
00:17:33Wo ist Frau Obermeier?
00:17:36Ein Hochbett kaufen.
00:17:38Seien Sie mal nicht so streng mit Ihrer Kollegin.
00:17:41Ich würde mich übrigens persönlich freuen, wenn wir den Denninger kriegen.
00:17:44Ich habe schon zweimal versucht, ihm was nachzuweisen.
00:17:46Leider ohne Erfolg.
00:17:48Dann streng ich mich auch sonstweise mal an.
00:17:55Morgen.
00:17:56Dann sind Sie ja endlich.
00:17:58Geht's los?
00:17:59Er ist in der Drei.
00:18:02Sollen wir nochmal alles durchgehen?
00:18:03Nee.
00:18:05Mir wäre es ganz recht, wenn Sie das Verhör führen könnten.
00:18:07Fangen Sie doch schon mal an.
00:18:09Ich erwarte noch ein bisschen Anruf.
00:18:10Ich komme gleich nach.
00:18:11Sie kommen nicht mit?
00:18:13Ich komme sofort.
00:18:14Sie schaffen das schon.
00:18:25Lassen Sie das.
00:18:30Langsam ist der Tisch wirklich sauber.
00:18:36So kommen wir nicht weiter.
00:18:39Also nochmal von vorne, Frau Kommissarin.
00:18:43Gegen 20 Uhr ist sie mir unter dem Namen Jasmin, bekannte junge Frau, in meine Hotelsuite gekommen.
00:18:51Wir haben miteinander gegessen, dann haben wir miteinander geschlafen.
00:18:55Gegen 1.30 Uhr hat sie meine Räumlichkeiten lebendig wieder verlassen.
00:19:00Sie trug dann zwar meinen Samen in ihrem Unterleib,
00:19:04aber auch das ist nichts Ungewöhnliches, wenn man miteinander geschlafen hat.
00:19:08Und wohlbemerkt auch kein Verbrechen.
00:19:11Kurz vor acht habe ich mit meinem Wagen das Hotel verlassen
00:19:15und bin dann zu einem Geschäftstermin gefahren.
00:19:17Aber das haben Sie ja sicherlich alles überprüft.
00:19:20Ja.
00:19:21Es hat niemand, die Frau Lebedower, gesehen, wie sie das Hotel wieder verlassen hat.
00:19:30Hat mich jemand mit einer Leiche auf der Schulter aus dem Hotel gehen sehen?
00:19:35Wie soll ich eine 1,80 große Frau allein, unbemerkt, aus dem Hotel schaffen?
00:19:41Das ist bestimmt nicht sonderlich einfach.
00:19:45Einfach ist es sicherlich nicht.
00:19:52Ja?
00:19:54Guten Tag, Herr Tauber.
00:19:56Ich möchte gerne eine Zeugenaussage machen.
00:19:58Worum geht's?
00:19:59Um den Prostituiertenmord.
00:20:01Wie heißen Sie?
00:20:02Dieter Kammermeier.
00:20:04Erzählen Sie.
00:20:10Also, ich arbeite, ich arbeite an der Rezeption des Grand Hotel.
00:20:16Ich hatte an diesem Tag zwar gegen 8 Uhr frei, aber ich bin so halb zwei nochmal ins Hotel zurück,
00:20:21weil ich meine Brieftasche vergessen hatte und noch tanzen gehen wollte.
00:20:24Und als ich die Lobby betreten habe, da kam mir eine große blonde Frau entgegen.
00:20:35Was hatte die Frau an?
00:20:40Sie trug einen kurzen Rock.
00:20:43Sie hatte unglaublich lange Beine.
00:20:46Haben Sie noch woanders hingeschaut?
00:20:49Sie hatte auch noch eine Bluse an, natürlich.
00:20:54Aber die Farbe weiß ich jetzt nicht mehr genau.
00:20:56Irgendwelche Kleidungsstücke.
00:20:57Hut, Sonnenbrille.
00:21:02Nein, ich glaube nicht.
00:21:05Das ist doch komisch, dass eine Frau im kurzen Rock mit dem Herz ohne Mantel das Hotel verlässt.
00:21:12Entschuldigen Sie bitte, aber irgendwie schaffen Sie es, mich total zu verwirren.
00:21:17Das ist nicht meine Absicht.
00:21:19Sie müssen langsam verstehen, worum es hier für Sie geht.
00:21:24Die Leiterin der Begleitagentur hat ausgesagt, dass Sie auf Würgespiele stehen.
00:21:29Mit der Information und den bestehenden Fakten verurteilt sich jeder Richter.
00:21:34Diesmal können Sie sich nicht so rauswinden.
00:21:45Entschuldigen Sie bitte meine Verspätung.
00:21:48Aber ich habe eine gute Nachricht für Sie.
00:21:50Ja.
00:21:51Sie können gehen.
00:21:52Es gibt Hinweise, dass Sie unschuldig sind.
00:21:58Und entschuldigen Sie bitte die Unannehmlichkeiten, ja.
00:22:00Dankeschön.
00:22:02Ja, da ich wohl einer der letzten Mal, die Jasmin lebendig gesehen hat, ist es ja nicht ganz
00:22:06abwegig, mich zu verdächtigen.
00:22:08Danke für Ihr Verständnis.
00:22:10Kann ich Ihnen noch weitere Auskünfte geben?
00:22:13Wenn Ihnen noch irgendwas einfallen sollte, wäre das sicherlich hilfreich.
00:22:15Aber vor allem bitte ich um Entschuldigung.
00:22:17Darüber kann ich mal mit Ihnen sprechen?
00:22:19Äh, nachher.
00:22:20Was mich ein bisschen verärgert hat, ist, dass Sie Ihre präpotente Kollegin da auf mich
00:22:24gehetzt haben.
00:22:29Es tut mir leid.
00:22:31Ihre Sachen sind vorne auf der Wache.
00:22:41Was ich fast vergessen hätte, das hat ein überraschlicher Beamter aus Ihrer Suite mitgenommen.
00:22:52Danke.
00:22:54Herr Denninger?
00:22:55Ja?
00:22:57Eine Frage hätte ich dann doch noch.
00:23:00Setzen Sie sich doch nochmal, bitte.
00:23:03Was kann ich noch für Sie tun, Herr Kommissar?
00:23:06Was ich mir nicht erklären kann, ist, wie Sie die Leiche unbemerkt aus dem Hotel bekommen haben.
00:23:11Was soll das jetzt?
00:23:13Ich hatte erwartet, Sie mit Ihrer Habgier zu fassen.
00:23:16Jetzt werden Sie nicht unverschämt.
00:23:18Ihre Krawattennadel ist in der Nähe des Fundortes der Leiche entdeckt worden.
00:23:21Dabei haben Sie das so perfekt inszeniert.
00:23:26Das tut mir echt leid.
00:23:28Sie hat mich reingelegt.
00:23:30Sie lügt nach Sie.
00:23:32Oh, okay.
00:23:49Ich bin der Neue.
00:24:00Sie hat mich reingelegt.
00:24:01Ich weiß auch nicht, was wieder in den Gefahren ist.
00:24:04Was ist denn los mit Ihnen? Sie sind ja völlig aufgebracht.
00:24:06Ich handel mich wie ein kleines Mädchen.
00:24:30Hilfe. Hilfe.
00:24:31Hilfe. Hilfe.
00:24:33Hilfe.
00:24:34Es tut mir leid.
00:24:36Hilfe.
00:24:36Trauer.
00:24:37Festnehmen.
00:24:38Bringt ihn weg.
00:24:46Was ist passiert?
00:25:04Durch Ihren selbstlosen körperlichen Einsatz ist die Frage nach der Untersuchungshaft wenigstens geklärt.
00:25:10Der Richter hat den Haftantrag unterschrieben.
00:25:16Gehen wir noch was trinken?
00:25:19Nein.
00:25:21Schönen Abend noch.
00:25:23Ihnen auch.
00:25:24Gute Nacht.
00:25:25Gehen wir noch.
00:25:26Gehen wir noch mal.
00:25:37Gehen wir vor.
00:25:51Ja, ich muss dann die Tür nicht lachen.
00:25:55Es geht nicht.
00:25:55Es geht nicht.
00:26:00Hallo.
00:26:01Kannst du mir bitte die Schraube geben?
00:26:03Hier unten.
00:26:05Es tut mir leid, Herr Rick.
00:26:07Schön, dass du überhaupt noch kommst.
00:26:08Was soll ich denn machen?
00:26:10Du hättest wenigstens anrufen können.
00:26:11Es tut mir wirklich leid. Heute ist es drunter und drüber gegangen.
00:26:14Du kannst dir gar nicht vorstellen, was sich der Tauber heute erlaubt hat.
00:26:17Ich weiß nicht, wie lange ich das noch aushalte.
00:26:20Kannst du bitte helfen?
00:26:23Nein, nicht da halten. Hinten. Du musst es stützen.
00:26:26Der Tauber ist wirklich unmöglich, der Kerl. Unmöglich.
00:26:30Tauber, Tauber, Tauber. Ich kann das nicht mehr hören.
00:26:33Wir leben über deinen Kollegen mehr als über uns.
00:26:36Wenn es dir nicht passt, dann musst du einfach deine Konsequenzen ziehen.
00:26:39Ich will davon nichts mehr hören.
00:26:41Nicht so hoch. Lass es tiefer, bitte.
00:26:43Nein, nicht so tief.
00:26:44Also wie denn jetzt?
00:27:04Ich will dir noch die Rucksack schletzen, ich will nicht spielen.
00:27:11Ich will nicht spielen, wenn ein Locker hat.
00:27:12Ich will nicht spielen.
00:27:12Ich will nicht spielen, wenn ein Locker hat.
00:27:16Ja, ich glaube, sie will nicht mehr fahren.
00:27:21Ich will nicht.
00:27:36Guten Abend.
00:27:43Ist alles in Ordnung mit Ihnen?
00:27:45Ja.
00:27:47Können Sie mir einen Cocktail empfehlen?
00:27:49Ich kann Ihnen einen Zombie machen.
00:27:51Der hilft.
00:27:53Gut, den nehm ich.
00:28:07Wohlbekomm's.
00:28:09Danke.
00:28:23Ich nehm noch einen.
00:28:31Danke.
00:28:34Danke.
00:28:36Danke.
00:28:39Danke.
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00:32:35Danke.
00:32:38Ich habe mich heute Nacht in meiner Wohnung gefürchtet.
00:32:43Es kann auch nicht wieder alles von vorne anfangen.
00:32:48Soll ich Sie krank schreiben?
00:32:50Nein, ich muss diesen Fall lösen!
00:32:52Bitte schreien Sie hier nicht rum.
00:32:54Meine Frau schläft noch.
00:33:02Entschuldigen Sie bitte.
00:33:05Entschuldigen Sie.
00:33:05Aber es ist doch kein Problem.
00:33:09Die Arbeit ist das Wichtigste, was ich habe.
00:33:15Und wer will, kann einen Kommissar, der Angst hat.
00:33:23Das kriegen wir schon hin.
00:33:26Herr Tauber, ich habe ein Problem.
00:33:30Ich fliege heute Nachmittag nach New York zu einem Kongress.
00:33:32Ich werde aber am Freitag, in einer Woche werde ich es zurück sagen.
00:33:36Ich würde vorschlagen, wir vereinbaren jetzt einen Termin.
00:33:40Und dann können...
00:33:49Soll ich Ihnen einen Kollegen empfehlen?
00:33:54Nein, nein.
00:33:58Nein, nein.
00:33:58Nein, nein.
00:34:10Nein, nein.
00:34:17Wenn man da nicht bald was unternehmen, schlägt das auf den Magen des ganzen Präsidiums.
00:34:22Und was schlagen Sie vor?
00:34:25Frühpensionierung. Das wäre das Beste für alle.
00:34:27Ich habe die halbe Nacht nicht schlafen können.
00:34:30Sie haben sicher recht, aber ich habe da noch eine andere Möglichkeit.
00:34:36Ich glaube, das fange ich auch wieder an.
00:34:48Alles in Ordnung? Ja.
00:34:52Wir haben eben über Sie gesprochen. Es tut mir wirklich sehr leid.
00:34:57Morgen. Morgen. Wie geht es Ihnen? Gut.
00:35:14Lassen Sie uns überlegen, wie wir weiter vorgehen.
00:35:17Macht es Ihnen was aus, wenn ich zuerst allein mit dem Tauber rede?
00:35:20Nein, nein. Sprechen Sie sich ruhig aus.
00:35:26Kann ich mit Ihnen sprechen?
00:35:28Wenn es sein muss.
00:35:29Nicht hier. Ich erwarte Sie in unserem Büro.
00:35:40Warum haben Sie mich in Ihrem Blöff nicht eingeweiht?
00:35:45Das sollte so echt wie möglich aussehen. Und das hat ja auch funktioniert.
00:35:48Gar nichts hat funktioniert. Gar nichts. Und das wissen Sie ganz genau.
00:35:54Wir wissen jetzt, dass die Krawattennadel ihm gehört und damit kriegen wir ihn vor Gericht.
00:35:58Es hat nicht funktioniert, Tauber. Sie sind angegriffen worden und das mit der Krawattennadel ist vor Gericht gar nichts wert.
00:36:05Das wissen Sie ganz genau.
00:36:08Ich hatte gehofft, ihn damit zu einem Geständnis zu bringen. Dieser Mordversuch ist doch eine Art von Geständnis.
00:36:13Das werden wir sehen.
00:36:16Aber darum geht es mir nicht, Tauber.
00:36:18Ich will einfach keine Alleingänge, welcher Art auch immer mehr erleben. Wir sind gleichberechtigte Partner.
00:36:24Und wenn Sie mich in Zukunft nicht ernst nehmen, dann werde ich daraus meine Konsequenzen ziehen. Das können Sie mir
00:36:29glauben.
00:36:42Ich will doch keinen Bonbon. Doch. Sie riechen nach Alkohol, wie wenn Sie in einem Weinfass übernachtet hätten.
00:37:13So. Die Tatsache, dass die Krawatten...
00:37:15Ist es möglich, dass meinem Mandanten die Handschellen abgenommen werden?
00:37:18Nein.
00:37:20Nur des kleinen Vorfalls wegen müssen Sie doch jetzt nicht die Nerven verlieren.
00:37:24Kleiner Vorfall? Nennen Sie das?
00:37:25Sie haben meinen Mandanten inhaftiert und ich gehe davon aus, dass Sie zeitnah stichhaltige Beweise liefern werden.
00:37:31Nun, die Tatsache, dass die Krawattennadel in der Nähe der Toten gefunden wurde...
00:37:34Mein Mandant hat sich die Krawattennadel nicht genau genug angesehen.
00:37:37Er besitzt gar keine goldene Krawattennadel.
00:37:41Des Weiteren der Mordversuch an dem ermittelnden Beamten.
00:37:45Der Mordversuch?
00:37:46Herr Denninger ist nach Angaben von Herrn Tauber am Ende des Verhörs auf ihn losgegangen
00:37:50und hat den am Boden liegenden fast bis zur Bewusstlosigkeit gewirkt.
00:37:54Aha. Das verwundert mich jetzt aber.
00:37:58Gibt es dafür Zeugen?
00:38:04Es war doch mehr eine Rangelei. Nach einer Beleidigung, bei der der Herr Kommissar zwar zu Boden gegangen ist,
00:38:11was meinem Mandanten sehr leid tut, er sich aber auch sogleich dafür entschuldigt hat.
00:38:15Rangelei, Herr. Ich war fast bewusstlos.
00:38:19Dafür wirken Sie jetzt aber sehr agil.
00:38:22Entschuldigen Sie bitte, dass mein Mandant keine Aussage machen wird.
00:38:25Hier mein Antrag, dass dieser Fall abgekoppelt und gesondert von anderen unbefangenen Beamten
00:38:31bearbeitet wird.
00:38:33Das ist unglaublich.
00:38:35Von einem Mordversuch zu reden, finde ich unglaublich.
00:38:39Herr Tauber, Ihre Methoden sind reichlich zweifelhaft.
00:38:43Zuerst versuchen Sie Beweismittel zu manipulieren und jetzt spielen Sie auch noch den sterbenden Schwan.
00:38:49Das wird auch für Sie Konsequenzen haben.
00:38:51So, es reicht. Ich habe für heute genug gehört. Ich habe keinen Grund, an Herrn Taubers Angaben zu zweifeln.
00:38:58Die Rötungen am Hals können Sie sicher selbst betrachten. Führen Sie bitte Herrn Denninger zurück in seine Zelle.
00:39:13Auf Ihre Beweisführung bin ich sehr gespannt, Herr Kollege Staatsanwalt.
00:39:21Auf Wiedersehen.
00:39:23Auf Wiedersehen.
00:39:33Haben Sie den Bericht schon geschrieben?
00:39:36Nein.
00:39:37Tauber, den Bericht brauche ich dringend.
00:39:40Wenn wir eben nicht stichhaltig den Mord einer Prostituierten nachweisen könnten,
00:39:43verändert das dann wieder die Sichtweise auf den Angriff auf Sie.
00:39:48Haben Sie das Verhör gestern aufgezeichnet?
00:39:51Ich habe das Aufnahmegerät ausgeschaltet, die ich rausgegangen bin.
00:39:54Oh, schade.
00:39:57Ich, äh, was ist?
00:39:59Muss ich noch was erzählen?
00:40:01Ja, dann schießen Sie los.
00:40:03Bei dem Trubel gestern bin ich nicht dazu gekommen. Mittags war noch ein Hotelangestellter.
00:40:07Bei mir im Büro.
00:40:09Da hat behauptet er aber gesehen, wie die Prostituierte um 1.30 Uhr das Hotel verlassen hat.
00:40:14Wie heißt der Mann?
00:40:15Dieter Kammermeier.
00:40:17Haben Sie die Aussage aufgenommen?
00:40:19Nein, das habe ich nicht. Es gab sehr viel Widersprüchliches.
00:40:23Diese Information wäre schön gewesen, vor dem Verhör gehört zu haben.
00:40:27Überprüfen Sie die Aussage gemeinsam.
00:40:29Ich möchte nicht, dass Denninger sich wieder aus der Schlinge zieht.
00:40:40Wie weit sind Sie?
00:40:42Fertig.
00:40:42Gut, der Dieter Kammermeier ist jetzt im Hotel. Wir können die Zeugenaussage überprüfen.
00:40:50Darf ich?
00:40:51Ja.
00:40:52Ja.
00:40:57Was ist denn los?
00:40:58So können Sie es aber nicht abgeben, Tauber.
00:41:01Der Bericht ist ja voller Rechtscheibfühle.
00:41:04Hä?
00:41:13Sie können helfen?
00:41:14Uh-uh.
00:41:48Vorsicht, Vorsicht!
00:41:50Wollen Sie fahren?
00:41:52Fahren Sie doch nicht so dicht auf. Ich krieg einen Herzinfarkt.
00:42:07Achtung, Achtung, da ist ein Radfahrer.
00:42:10Ich hab ihn gesehen.
00:42:14Jetzt reicht's.
00:42:17Ich kann, glaub ich, heute machen, was ich will. Ich werd's Ihnen sowieso nicht recht machen.
00:42:26Bitte? Dann fahren Sie jetzt.
00:42:30Ich kann mit Ihrem Auto doch gar nicht fahren. Steigen Sie wieder ein.
00:42:34Bitte.
00:42:56So.
00:42:58Könnten Sie bitte Ihre Aussage von gestern noch einmal wiederholen?
00:43:01Ja.
00:43:03Bitte entschuldigen Sie, dass ich gestern so verwirrt war.
00:43:06Aber das war gestern meine erste Zeugenaussage.
00:43:09Und dann hatte ich ganz schön Angst vor Ihnen.
00:43:11So, als hätte ich selber was ausgefressen.
00:43:16Verbrecher haben's bestimmt nicht leicht bei Ihnen.
00:43:21Erzählen Sie doch einfach, was Sie gesehen haben.
00:43:23Ja.
00:43:24Also, an diesem Abend hatte ich gegen 20 Uhr Dienst frei.
00:43:28Ähm, gegen 1.20 Uhr bin ich noch mal ins Hotel zurück, weil ich meine Brieftasche vergessen hatte und noch
00:43:32tanzen gehen wollte.
00:43:33Und als ich das Hotel betreten habe, da kam mir diese Prostituierte entgegen.
00:43:38Sie trug ein braunes Kleid und war sehr ineil.
00:43:42Hat Sie jemand gesehen?
00:43:44Ja.
00:43:45Als ich das Hotel wieder verlassen habe, da war die Rezeption wieder besetzt.
00:43:51Und ich hab dann noch kurz mit der Kollegin geredet.
00:43:54Wie heißt die Kollegin?
00:43:55Christine Baumann.
00:43:56Sie können Sie ja gleich selbst fragen.
00:43:58Das machen wir.
00:44:00Was haben Sie dann gemacht?
00:44:02Dann bin ich nach Hause gegangen.
00:44:04Ich dachte, Sie wollten tanzen gehen.
00:44:07Ja, das dachte ich eigentlich auch.
00:44:08Aber manchmal ist es ja dann so, dass ich plötzlich müde werde und...
00:44:13Ja.
00:44:14Plötzlich?
00:44:17Ja.
00:44:18Sind Sie dann nach Hause gegangen?
00:44:20Ja.
00:44:21Leben Sie allein?
00:44:22Nein.
00:44:23Mit meiner Frau.
00:44:25Ich danke Ihnen.
00:44:26Wenn Sie bitte Ihrer Kollegin Bescheid sagen, dass sie kurz zu uns rüberkommt.
00:44:30Sehr gerne.
00:44:31Schönen Abend noch mal.
00:44:32Wiedersehen.
00:44:34Ich bin immer wieder diese Nacht durchgegangen.
00:44:37Mehr als das, was ich Ihnen erzählt habe, ist mir nicht eingefallen.
00:44:40Es...
00:44:41Es geht um Ihren Kollegen Dieter Kammermeier.
00:44:43Hat Dieter was damit zu tun?
00:44:45Das wissen wir noch nicht.
00:44:48Kennen Sie ihn gut?
00:44:50Wir sind Kollegen.
00:44:51Hallo.
00:44:51Und wie ist er so?
00:44:53Also als Kollege?
00:44:56Toll.
00:44:56Alle schätzen ihn.
00:44:58Und hat er näheren Kontakt zu Hermann Denninger?
00:45:00Ach, das kann ich Ihnen nicht sagen.
00:45:03Der Herr Kammermeier hat erzählt, dass er in der besagten Nacht gegen 1.30 Uhr noch mal im Hotel war.
00:45:10Ja, das stimmt. Er kam aus dem Aufzug, hatte was vergessen.
00:45:13Wir haben kurz miteinander geredet und dann ist er gegangen.
00:45:18Danke.
00:45:20Ja, Sie können jetzt gehen.
00:45:23Wiedersehen.
00:45:27Das wird ihm ein Vertrag da.
00:45:29Das stimmt doch ja nicht.
00:45:32Sie glauben ihm nicht.
00:45:33Ich weiß gar nicht, was ich heute glauben soll oder was nicht.
00:45:36Die Kollegin hat seine Version bestätigt.
00:45:40Sie hat bestätigt, dass er noch mal im Hotel war und mehr nicht.
00:45:44Kommen Sie.
00:45:47Wir gehen das morgen alles noch mal Stück für Stück durch.
00:45:51Aber ruhen Sie sich auch mal ein bisschen aus.
00:45:54Ich bring Sie heim.
00:46:32Sie sehen uns nicht.
00:46:32Sie sehen uns mal.
00:46:34Ich bin ganz gespannt.
00:46:43Sie sehen uns ab, dass ich es nicht etwas viel verletzt.
00:46:48Das war's.
00:47:43Oh, bitte, Mann.
00:47:49Herr Tauber, was ist los?
00:47:53Guten Abend.
00:47:56Waren Sie zufällig in meiner Wohnung?
00:47:58Nein.
00:48:00Warum sollte ich?
00:48:02Ich weiß nicht.
00:48:03Ich fließe immer einmal ab und es war zweimal abgeschlossen.
00:48:07Ach Herr Tauber, solche Dinge passieren mir dauernd.
00:48:09Sie kommen auch langsam in das Alter.
00:48:12Haben Sie irgendwas gehört?
00:48:13Nein, es ist alles wie immer.
00:48:17Ist bei Ihnen alles in Ordnung?
00:48:19Ähm, danke.
00:48:23Entschuldigung, völlig dauernd.
00:48:25Ja, keine Ursache.
00:48:27Wollen Sie Ihren Ersatzschlüssel wieder zurückhaben?
00:48:30Nein, nein, danke.
00:48:31Ist alles in Ordnung.
00:48:34Schönen Abend noch.
00:48:52Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:48:59Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:49:14Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:49:20Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:49:34Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:49:48Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:50:14Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:50:16Schönen Abend noch einmal ab und es ist alles in Ordnung.
00:50:31Schönen Abend noch am Anfang an.
00:50:32Morgen.
00:50:41Warum hat man Sie angerufen? Sonst rufen wir mich doch zuerst an.
00:50:45Keine Ahnung. Ist das so?
00:50:50Haben Sie schon wieder was getrunken?
00:50:53Kleines Schlückchen. Ich konnte nicht schlafen.
00:50:56Nicht, dass Sie mir auch noch eine Alkoholproblem kriegen.
00:51:02Den Gruschnikow hatten wir noch nicht. Bitte befragen Sie ihn, ob er irgendwas gehört hat.
00:51:05Dritter Stock, links.
00:51:07Morgen. Morgen. Was ist passiert?
00:51:10Eine ca. 50-jährige Frau ist da draußen geworden.
00:51:13Der Ehemann, der die Leiche gefunden hat, gibt an, dass er kurz einkaufen war.
00:51:16Er ist mitten in der Nacht.
00:51:17Jetzt lassen Sie es nicht erzählen.
00:51:19Er hat angegeben, dass er...
00:51:22Er hat angegeben, dass, als er zurückkam, seine Frau tot im Wohnzimmer lag.
00:51:26Ganz schön sonderbar.
00:51:27Ist es auch. Ich habe einige Nachbarn befragt. Sie haben wohl den ganzen Abend schon gestritten.
00:51:32Die Aussagen der Nachbarn und die von Kapowski passen nicht recht zu sagen.
00:51:40Morgen.
00:51:41Morgen.
00:52:17Alle sind in Ordnung?
00:52:19Ja.
00:52:31Guten Morgen.
00:52:33Guten Morgen.
00:52:37Tauber, Kapolönchen.
00:52:39Wie viele kommen denn noch?
00:52:42So viele wie nötig sind.
00:52:44Wie heißen Sie?
00:52:47Grabowski.
00:52:48Was ist eigentlich passiert bei Grabowski?
00:52:52Das habe ich Ihrem Kollegen schon gesagt.
00:52:54Erzählen Sie es halt noch mal.
00:52:59Ich bin kurz vor zwölf in die Pizzeria von Luigi gegangen.
00:53:02Weil das Bier war aus.
00:53:04Dann habe ich noch was getrunken.
00:53:05Als ich zurückkam ...
00:53:06Das ist ja nett, dass Sie mit dem Verhör auf mich gewartet haben.
00:53:11Tut mir leid, jetzt müssen Sie von vorne anfangen.
00:53:15Hören Sie auf zu trinken.
00:53:18Meine Frau ist gerade umgebracht worden.
00:53:20Da darf man doch wohl was trinken.
00:53:22Nein.
00:53:23Also jetzt erzählen Sie bitte.
00:53:25Ich bin kurz vor zwölf in die Pizzeria von Luigi gegangen, weil das Bier war aus.
00:53:30Dann habe ich da noch was getrunken.
00:53:31Und als ich zurückkam, lag meine Frau dort im Wohnzimmer.
00:53:36Wie lange waren Sie in der Pizzeria?
00:53:38Eine halbe Stunde.
00:53:40Der Luigi kann es bezeugen.
00:53:42Und dann sind Sie zurück in die Wohnung.
00:53:43Haben Sie aufgesperrt oder war die Tür offen?
00:53:48Offen?
00:53:48Habe ich mich angewandert.
00:53:50Haben Sie heute Abend Streit gehabt mit Ihrer Frau?
00:53:54Nein, nein.
00:53:56Dann nehmen wir Sie jetzt mit ins Präsidium.
00:53:58Da können Sie sich in der Zelle ausschlafen und dann machen wir morgen weiter.
00:54:01Sie verhofft mich.
00:54:02Ich bin aber unschuldig.
00:54:04Das sehen wir dann morgen.
00:54:06Ich bin unschuldig.
00:54:07Kollegen?
00:54:11Herr Boski, kommst bitte mit.
00:54:13Ich bitte unschuldig.
00:54:23Diesmal waren Sie aber sehr schnell mit dem Festnehmen.
00:54:27Der Endres hat die Nachbarn befragt.
00:54:29Die haben den ganzen Abend gestritten.
00:54:32Außerdem war der doch voll.
00:54:35Oder sind Sie anderer Ansicht?
00:54:38Nein.
00:54:55Wir sollten die Vermögensverhältnisse von dem Kammermaier,
00:54:59diesem Hotelangestellten kontrollieren.
00:55:01Ich finde das reichlich ungewöhnlich,
00:55:02dass er das Hotel über den Hauptangang betreten hat,
00:55:05tanzen gehen wollte,
00:55:06dann doch nicht tanzen gegangen ist.
00:55:08Ich glaube, der hat dem Denninger geholfen,
00:55:10die Leiche aus dem Hotel zu bringen.
00:55:12Und warum sollte er das machen?
00:55:15Geld.
00:55:17Das ist eine gewagte Theorie.
00:55:20Ich würde gern die Zeugenaussage von dieser Miriam Ganter schriftlich aufnehmen.
00:55:25Ist zurzeit unser einziger Trumpf.
00:55:27Gut.
00:55:28Ich rufe die Ganter an.
00:55:31Und von mir aus gehören auch noch mal zu diesem Kammermaier-Fahn.
00:55:34Obwohl ich Ihre Zweifel da nicht teile.
00:55:43Den kriegen wir schon wach.
00:55:47Na, ich komme!
00:55:49Kripo-München.
00:55:50Wir würden gern mit Dieter Kammermaier sprechen.
00:55:53Der schläft.
00:55:54Dann wecken Sie ihn auf.
00:55:56Muss das sein?
00:55:56Er hatte Spätdienst.
00:55:57Ja.
00:55:58Dürfen wir reinkommen?
00:56:00Warten Sie bitte hier.
00:56:03Steh auf!
00:56:04Die Polizei, steh auf!
00:56:05Was?
00:56:05Was?
00:56:06Was?
00:56:06Wach auf!
00:56:07Die Polizei!
00:56:07Was wollte ich hier schon wieder?
00:56:23Guten Morgen.
00:56:24Guten Morgen.
00:56:26Was kann ich für Sie tun?
00:56:28Zuerst bei uns in die Wohnung lassen.
00:56:29Entschuldigung.
00:56:31Bitte.
00:56:37Kann ich Ihnen was anbieten?
00:56:39Danke, nein.
00:56:40Bitte nehmen Sie doch Platz.
00:56:45Was kann ich für Sie tun?
00:56:47Ich wollte gerne wissen, was...
00:56:49Entschuldigung.
00:56:52Was haben Sie für ein Verhältnis zu Hermann Denninger?
00:56:55Ein Professionelles.
00:56:57Er ist ständiger Gast in unserem Hotel.
00:56:59Dementsprechend zuvorkommend wird er behandelt.
00:57:01Stehen Sie in einer Abhängigkeit zu Hermann Denninger oder einer seiner vielen dubiosen Firmen?
00:57:06Ich bin Hotelangestellter, mehr nicht.
00:57:09Und Sie machen keine kleinen Extradienste für Denninger oder seinen Anwalt?
00:57:14Nein.
00:57:15Sie kennen sich doch sicherlich bestens aus im Hotel.
00:57:17Wie würden Sie versuchen, eine Leiche unbemerkt aus dem Hotel zu schaffen?
00:57:21Gar nicht.
00:57:23Ich habe Ihnen doch erklärt, dass ich gesehen habe, wie die Frau das Hotel wieder verlassen hat.
00:57:27Sie haben das Hotel über die Lobby betreten und nicht über den Personaleingang, was ein Umweg ist.
00:57:33Ein bisschen, ja.
00:57:35Dafür ist der Weg schöner, man kann noch mit den Kollegen plauschen.
00:57:40Sie glauben mir nicht.
00:57:41Frau Kammermeier, was haben Sie an diesem Abend gemacht?
00:57:44Ich bin früh ins Bett gegangen.
00:57:47Und Sie wollten allein zum Tanzen gehen? Ohne Ihre Frau?
00:57:52Wenn ich spät von der Arbeit komme, dann kann ich oft nicht schlafen.
00:57:55Und Katrin war müde.
00:57:57Wann sind Sie denn ins Bett gegangen?
00:57:59Gegen elf.
00:58:01Und haben Sie bemerkt, wie er gekommen oder wie er gegangen ist?
00:58:04Er kam so gegen zwei ins Bett.
00:58:06Warum wissen Sie das so genau?
00:58:08Weil ich auf die Toilette musste, als er kam.
00:58:10Herr Kammermeier, eine falsche Zeugenaussage kann Sie teuer zu stehen kommen.
00:58:15Wieso soll ich denn lügen, Herr Gott, nochmal?
00:58:18Ich finde das unmöglich, wie Sie mich behandeln.
00:58:20Sie wecken mich, verdächtigen mich. Ich habe einfach nur eine Zeugenaussage gemacht.
00:58:24Und wir überprüfen einfach nur Ihre Zeugenaussage.
00:58:27Das ist ein Teil unseres Berufes.
00:58:29Das ist ein Teil unseres Berufes.
00:58:30Das ist ein Teil unseres Berufes.
00:58:38Das ist ein Teil unseres Berufes.
00:58:42Und das ist ein Teil unseres Berufes.
00:58:49Das ist ein Teil unseres Berufes.
00:58:50Herr Tauber!
00:58:50Ja?
00:58:55Ich habe gerade die Aussage von Hermann Denninger bekommen.
00:59:07Ihre Sachen sind auf der Waffe.
00:59:16Fast hätte ich es vergessen.
00:59:18Die hat ein übereifriger Beamter aus ihrer Suite mitgenommen.
00:59:23Danke.
00:59:24Herr Denninger?
00:59:25Ja?
00:59:26Eine Frage hätte ich dann doch noch.
00:59:29Setzen Sie sich doch noch mal.
00:59:31Bitte.
00:59:33Was kann ich noch für Sie tun, Herr Kommissar?
00:59:36Was ich mir nicht erklären kann, ist, wie Sie die Leiche unbemerkt aus dem Hotel geschafft haben.
00:59:41Herr Torber, was soll das jetzt?
00:59:43Ich hatte erwartet, dass ich Sie mit Ihrer Habgit zu fassen kriege.
00:59:47Bitte bleiben Sie freundlich.
00:59:49Ihre Krawattennadel ist in der Nähe des Fundortes der Leiche entdeckt worden.
00:59:54Da behalten Sie das so perfekt inszeniert.
00:59:56Das tut mir echt leid.
00:59:59Ich trage keine Krawattennadel.
01:00:02Das wird Ihnen vor Gericht nichts nützen.
01:00:05Jetzt ist es vorbei mit dem Würgespiel.
01:00:08Lassen Sie mich.
01:00:29Hilfe.
01:00:31Hilfe.
01:00:33Hilfe!
01:00:35Hilfe!
01:00:35Hilfe!
01:00:49Das ist gelogen.
01:00:52Ich glaube Ihnen ja.
01:00:54Waren Sie beim Arzt?
01:00:56Nein.
01:00:58In Zukunft, wenn so etwas passiert, sollten Sie sich ein ärztliches Attest holen.
01:01:02Haben Sie irgendwelche Fortschritte gemacht?
01:01:04Nein.
01:01:05Grüß Gott.
01:01:07Frau Ganter.
01:01:08Sie wollten mich sprechen.
01:01:08Grüß Gott, Obermeier.
01:01:10Schön, dass Sie so schnell kommen.
01:01:13Ja, dann gehen wir ins Büro. Kommen Sie.
01:01:17Haben Sie was dagegen, dass ich mitkomme?
01:01:18Nein.
01:01:20Der Herr Denninger hat die Dienste Ihrer Agentur öfter in Anspruch genommen.
01:01:23Ja, es ist ein regelmäßiger Kunde.
01:01:26Wir benötigen Ihre Hilfe.
01:01:27Wir bräuchten eine direkte Aussage von einer oder mehreren Ihrer Mädchen bezüglich der Sexualpraktiken von Herrn Denninger.
01:01:37Und warum?
01:01:38Mein Kollege hat mir erzählt, dass Sie ausgesagt haben, dass der Herr Denninger auf Würgespiele steht.
01:01:47Das muss ein Missverständnis sein. Das habe ich nie gesagt.
01:01:58Ich habe Sie doch gefragt.
01:02:02Entschuldigen Sie bitte, soweit ich mich erinnere, haben Sie mich gefragt, ob Denninger auf Würge und Fesselspiele steht.
01:02:08Und weil ich noch unter Schock stand, die tote Susanna gerade gesehen zu haben, habe ich gar nicht geantwortet.
01:02:13Und Sie sind dann sehr nah an mich herangetreten und haben gesagt, dass es sich um Mord handelt.
01:02:17Und das habe ich dann bestätigt mit einem Ja.
01:02:20Dieses Ja hatte keinerlei Bezug auf die Sexualpraktiken von Herrn Denninger.
01:02:24Es tut mir leid, wenn das missverständlich war.
01:02:29Hat sich jemand unter Druck gesetzt?
01:02:31Herr Tauber, bitte beruhigen Sie sich.
01:02:34Hat sich jemand unter Druck gesetzt?
01:02:36Nein, es hat mich niemand unter Druck gesetzt.
01:02:40Kann ich Ihnen ansonsten noch weiterhelfen?
01:02:43Das reicht erst mal. Vielen Dank.
01:02:46Gut.
01:02:47Wiedersehen.
01:02:54Wiedersehen.
01:03:01Der Denninger ist viel gefährlicher, als wir dachten.
01:03:05Der muss ihr Geld geboten haben.
01:03:07Oder sie bedroht haben.
01:03:14Tauber, langsam ist es schwer, Ihnen all diese Geschichten zu glauben.
01:03:20Ich muss Denninger wohl aus der Untersuchungshaft entlassen.
01:03:23Es tut mir leid.
01:03:25Bitte?
01:03:26Der Mann hat mich angegriffen, das reicht nicht für die Untersuchungshaft.
01:03:30Glaubt ihr den ich spinne?
01:03:31Ich glaube Ihnen, trotzdem werde ich Denninger freilassen müssen.
01:03:34Oh Gott, das kann doch wohl nicht wahr sein.
01:03:37Der Mann bringt mich fast um und dann darf der wieder in sein Luxusapart mal.
01:03:42Und das soll ich alles nicht persönlich mehr.
01:03:45Machen Sie doch mal ein langes Wochenende.
01:03:48Fahren Sie aufs Land, spannen Sie aus.
01:03:51Am Montag sieht die Welt dann ganz anders aus.
01:03:55Sie wollen mich suspendieren.
01:03:58Und vermuten Sie doch bitte nicht hinter allem einen Angriff.
01:04:01Ich möchte, dass Sie wieder zu Kräften kommen.
01:04:04Am Dienstag ist die Anhörung vor Gericht in Sachen Denninger.
01:04:07In Ihrem Zustand sind Sie für den Anwalt in leichte Beute.
01:04:10Hier steht Aussage gegen Aussage.
01:04:11Tauber.
01:04:12Sie wissen doch.
01:04:13In dubio pro reo.
01:04:17Wir brauchen Sie.
01:04:20Tauber.
01:04:21Aber bei Kräften.
01:04:27Störe ich?
01:04:28Was ist denn los?
01:04:30Der Adrabowski sitzt noch in der Zelle.
01:04:32Wenn es keinen Haftbefehl gibt, müssen wir ihn wieder freilassen.
01:04:36Den habe ich ganz verdrängt.
01:04:38Lassen Sie ihn holen.
01:04:40Mach ich.
01:04:45Lassen Sie uns den Kräfowski verhören.
01:04:48Das gibt uns wieder mehr Selbstvertrauen,
01:04:50zu einem einfachen und klaren Fall zu lösen.
01:04:55Sie wollen nicht freimachen?
01:04:56Nee.
01:04:58Gut.
01:05:00Dann werden wir morgen das weitere Vorgehen besprechen.
01:05:08Das alles schlägt mir ziemlich auf den Magen.
01:05:10Meinen Sie, ich könnte einen Magen bitter haben?
01:05:12Hier gibt es keinen Magen bitter.
01:05:14Sie sperren mich ja ein,
01:05:15anstatt den wirklichen Mörder zu suchen.
01:05:17Ich war es nicht.
01:05:18Ehrlich.
01:05:18Herr Grabowski.
01:05:19Ihre Nachbarn haben berichtet,
01:05:21dass Sie und Ihre Frau den ganzen Abend gestritten haben.
01:05:24Das war doch kein Streit.
01:05:25Wir erzählten sowas.
01:05:26Die Meier fällt von gegenüber.
01:05:28Mehrere Nachbarn haben das ausgesagt.
01:05:30Ah, die spinnen doch.
01:05:31Mir geht's nicht gut.
01:05:32Ich brauche einen Magen bitter.
01:05:33Nein.
01:05:34Das ist unmöglich, wie Sie mich behandeln.
01:05:37Sie haben den ganzen Abend rumgebrüllt
01:05:40und dann haben Sie Ihre Frau erwürgt.
01:05:42Das stimmt nicht.
01:05:43Ich war bei Luigi.
01:05:44Haben Sie nicht gefragt?
01:05:45Nein, das glaube ich Ihnen sogar.
01:05:48Geben Sie doch zu, dass Sie es waren.
01:05:49Wer soll es denn sonst gewesen sein?
01:05:51Ich war es nicht, verdammte Scheiße!
01:05:53Ich glaube niemand anderer als Sie.
01:05:55Herr Schauzein, ich meine es nicht!
01:05:57Nein!
01:06:02Tauber, beruhigen Sie sich!
01:06:11Ne, ne, legen Sie ihm bitte Handschellen an.
01:06:18Stecken Sie Ihre Waffe weg, Tauber.
01:06:29So, und jetzt machen Sie sich's und uns nicht so schwer.
01:06:33In einer Stunde kommt der Bericht von der Pathologie
01:06:35und dann wissen wir sicher,
01:06:36dass Ihre Frau bereits tot war,
01:06:39wie Sie in die Pizzeria gegangen sind.
01:06:42Haben Sie Ihre Frau erwürgt?
01:06:48Ja, ja.
01:06:51Na also.
01:07:13Das war ganz schön heftig.
01:07:17Der Angriff von Denninger steckt mir halt noch in den Knochen.
01:07:21Das verstehe ich ja.
01:07:24Trotzdem wäre es mir sehr lieb,
01:07:26wenn Sie mit Ihrer Dienstwaffe
01:07:27ein bisschen überlegter umgehen würden.
01:07:30Vielleicht löst sich ein Schuss
01:07:32und dann haben Sie den Salat.
01:07:33Ja, ja, ich...
01:07:35Es ist nicht zum Aushalten mit Ihnen.
01:07:38Jetzt geben Sie halt auch einmal was zu.
01:07:43Aber Sie machen zurzeit alles richtig,
01:07:46egal was Sie anfassen.
01:07:48Darum geht's doch nicht, Tauber.
01:07:54Ich mach nur langsam richtig Sorgen um Sie.
01:07:57Sorgen?
01:08:04Sie intrigieren hinter meinem Rücken.
01:08:06Lachen Sie, das hab ich nicht gemerkt.
01:08:08Haben Sie meine Frühpannsinierung schon durchgesetzt?
01:08:10Aber so schnell werden Sie mich nicht los.
01:08:12Das sag ich Ihnen.
01:08:14Ich intrigiere nicht.
01:08:15Ich hab's genau gehört,
01:08:16wie Sie mit dem Staatsanwalt in der Teeküche
01:08:18über mich geredet haben.
01:08:19Ich schlag hier allen auf den Magen
01:08:21und Frühpannsinierung wär's besser.
01:08:23Tauber!
01:08:24Wir haben über den Kantinenwirt geredet.
01:08:29Kantinenwirt.
01:08:36Also, ich wünsche Ihnen noch...
01:08:39Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
01:08:43Bis morgen.
01:09:09Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.
01:09:24Haben Sie das vergessen?
01:09:26Ja.
01:09:28Ich wollte Ihnen nur sagen,
01:09:29dass ich gern mit Ihnen arbeite.
01:09:32Auch wenn es manchmal nicht so ausschaut.
01:09:35Und den Denninger kriegen wir auch noch.
01:09:39So.
01:09:41Das war's schon.
01:09:44Frau Obermeier.
01:09:46Ja?
01:09:50Danke.
01:09:52Kommen Sie gut nach Hause.
01:09:56Sie auch.
01:09:57Das war's.
01:10:26Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
01:10:28Die Sendung wurde vom NDR live untertitelt.
01:10:58Guten Abend.
01:10:59Guten Abend.
01:11:02Was kann ich für Sie tun, Herr Kommissar?
01:11:05Ich hätte gern Sie mal vor heute Nacht.
01:11:07Wohnen Sie nicht in München?
01:11:08Doch.
01:11:09Kann ich vielleicht trotzdem ein Zimmer mieten?
01:11:11Natürlich, ich schaue kurz nach.
01:11:13Am liebsten im vierten Stock.
01:11:17In der Nähe von der Suite von Herrn Dellinger.
01:11:26Begleiten Sie alle Hotelgäste auf Ihr Zimmer?
01:11:29Nein.
01:11:32Bitte.
01:11:36Bitte.
01:11:43Guten Abend.
01:11:50Guten Abend, Herr Tauber.
01:11:54Sie wollen doch nicht etwa zu uns?
01:12:02Der Herr Tauber ist für heute Nacht Ihr Nachbar, Herr Dellinger.
01:12:32Herr Tauber ist für heute Nacht.
01:12:52Ist alles in Ordnung?
01:12:54Bitte.
01:13:05Hier entlang.
01:13:10Herr Tauber?
01:13:11Hier.
01:13:18Ich würde mich gerne erst mal duschen.
01:13:19Wann soll ich wieder kommen?
01:13:21Halbe Stunde.
01:13:22Bis gleich.
01:13:26So, hier ist das Badezimmer.
01:13:29Und hier ist der Fernseher drin?
01:13:32Brauche ich nicht.
01:13:35Der Herr Schneider.
01:13:37Hat der auch seinen festen Wohnsitz hier im Hotel?
01:13:40Nein, der nimmt sich nur manchmal ein Zimmer.
01:13:44Werden Sie so freundlich und würden für mich herausfinden, ob der Herr Schneider in der Nacht vom 17. März auch
01:13:49ein Zimmer hatte?
01:13:50Gerne.
01:13:51Ich lasse Ihnen die Nachricht dann zukommen.
01:13:53Hier ist Ihre Chipkarte.
01:13:56Wie lange arbeiten Sie heute?
01:13:58Bis morgen früh.
01:13:59Hätten Sie nachher einen Augenblick Zeit für mich?
01:14:01Ich brauche Ihre Hilfe.
01:14:03Ja, ich habe zwischen eins und halb zwei Mittagspause, wenn Ihnen das nicht zu spät ist.
01:14:09Genau der richtige Zeitpunkt.
01:14:12Gut.
01:14:40Herr Tauber, können wir kurz mit Ihnen sprechen?
01:14:42Worum geht's?
01:14:44Ich würde mich gerne bei Ihnen entschuldigen.
01:14:49Können wir reinkommen?
01:14:54Nein.
01:14:55Nein.
01:15:09Herr Tauber.
01:15:12Herr Tauber.
01:15:29Herr Tauber.
01:15:44Wer ist da, bitte?
01:15:45Sie wollten, dass ich nochmal vorbeikomme.
01:15:50Kommen Sie rein.
01:15:58Setzen Sie sich, bitte.
01:16:05Ich brauche Ihre Hilfe, um den Fall zu lösen.
01:16:08Haben Sie Lust, ein bisschen Krimi zu spielen?
01:16:11Ich weiß, dass Sie so etwas normalerweise nicht machen würden,
01:16:14aber helfen Sie mir bitte, eine imaginäre Leiche aus meinem Zimmer zu bringen.
01:16:19Spielen Sie das mit mir durch?
01:16:21Versuchen Sie doch etwas zu finden, womit man am besten auf Rädern
01:16:25einen erwachsenen Menschen unbemerkt aus meinem Zimmer schärfen könnte.
01:16:30Aber ich habe nur eine halbe Stunde Mittagspause.
01:16:33Aber das ist vielleicht genau richtig.
01:16:40Ich würde in der Wäscherei nachsehen, ob ich da vielleicht was finde.
01:16:59Hat sich jemand gesehen?
01:17:01Erstaunlicherweise nicht.
01:17:09Würden Sie sich mal in den Wagen setzen?
01:17:11Bitte.
01:17:29Man muss ganz schön beweglich sein.
01:17:33Ziemlich.
01:17:45Ich weiß, Sie haben Ihre Chipkarte.
01:17:47Ja.
01:17:47Ich weiß, Sie haben Ihre Chipkarte.
01:18:24Ich weiß, Sie haben Ihre Chipkarte.
01:18:29Sebastian Schneider hat vom 17. bis 19. März die Suite schräg gegenüber von Herrn Denninger gemietet.
01:18:40Danke.
01:18:48Wer hat denn Zugang zur Tiefgarage?
01:18:51Die Tiefgarage ist öffentlich.
01:18:58Hat der Denninger einen festen Stellplatz?
01:19:00Ja.
01:19:01Das da ist sein Wagen.
01:19:10Und der Anwalt von Herrn Denninger hat sich in der Mordnacht und in den zwei darauffolgenden Tagen hier einquartiert?
01:19:16Ja.
01:19:24Leider müsste ich jetzt wieder zu meiner Arbeit.
01:19:26Ja.
01:19:27Ist das möglich, zu kontrollieren, in welcher Uhrzeit der Anwalt eingecheckt hat?
01:19:31Ja, das geht.
01:19:39Alles in Ordnung?
01:19:40Ja.
01:19:44Ich habe es gleich.
01:19:59Herr Kammerbauer, ist der Sicherheitsbeauftragte im Haus?
01:20:03Der ist nur tagsüber im Haus.
01:20:07Rufen Sie ihn bitte an.
01:20:10Es ist mitten in der Nacht.
01:20:14Frau Baumann, können Sie das für mich machen?
01:20:16Gerne.
01:20:17Und Sebastian Schneider hat erst um 23 Uhr eingecheckt.
01:20:21Das passt.
01:20:45Guten Morgen.
01:20:49Hallo.
01:20:53Entschuldigen Sie, dass es so lange gedauert hat.
01:20:56Morgen.
01:20:57Ich würde gerne ein paar Aufzeichnungen von den Überwachungskammerkommas kontrollieren.
01:21:01Ist das möglich?
01:21:02Ja, klar.
01:21:02Kommen Sie.
01:21:04Kann ich die Bilder aus der Lobby in der Nacht, 17. auf 18. März sehen, circa 1 Uhr, 1.30
01:21:11Uhr?
01:21:121.30 Uhr?
01:21:24Geht der schneller?
01:21:25Mhm.
01:21:29Halt.
01:21:42Danke.
01:21:47Ja, Obermeier?
01:21:48Ich habe den Beweis, dass der Kammermeier lügt.
01:21:50Können Sie ins Hotel kommen?
01:21:52Tauber, es ist mitten in der Nacht.
01:21:54Sind Sie sich sicher?
01:21:56Ja, ich schaue gerade die Bilder von der Überwachungskamera an.
01:21:58Susanna Lebedorfer verlässt nicht das Hotel.
01:22:00Kammer, ja, lügt.
01:22:09Guten Morgen.
01:22:10Können Sie mich bitte zu meinem Kollegen bringen?
01:22:13Selbstverständlich.
01:22:14Kommen Sie.
01:22:47Das freut mich für Sie.
01:22:49Lassen Sie uns jetzt die Tiefgarage kontrollieren.
01:22:52Zwei Tage später.
01:22:53Zwei Tage später?
01:22:54Ich bin bisher davon ausgegangen, dass Denninger die Leiche noch in der Mordnacht aus dem Motel
01:22:59gebracht hat.
01:23:00Ich habe herausgefunden, dass ein Anwalt, der Herr Schneider, in dieser Nacht ein Zimmer
01:23:04gemietet hat.
01:23:05Zufällig schreck gegenüber von Denningers Präsidentensuite, zufällig für drei Tage.
01:23:10Wenn Sie die Leiche jetzt in einem anderen Zimmer deponiert haben, sich mit Dieter Kammermeier
01:23:15einen kompetenten Helfer geholt haben, zwei Tage später, wenn die Leichenstarre nachlässt,
01:23:19die Frau gut verpackt in die Tiefgarage gebracht haben, dann wäre das kein schlechter Plan.
01:23:47Kann ich bitte kurz reinkommen?
01:24:24Kann ich bitte kurz reinkommen?
01:24:54Herr Lenninger, wir nehmen Sie fest, wegen dem Mord von Susanna Lebedover.
01:25:11Bleiben Sie stehen!
01:25:14Oder ich schieße!
01:25:22Hören Sie die Hände über den Kopf!
01:25:31Sie werden mich doch nicht erschießen wollen.
01:25:37Es würde sehr nach Rache aussehen.
01:25:48Tauber, tun Sie es nicht!
01:25:51Tauber!
01:26:15Tauber, tauber!
01:26:23Ja.
01:26:48Entschuldigung.
01:26:56Abplan.
01:27:25Das ist wie ein Sog.
01:27:29Ihr die Männer erschossen.
01:28:16Untertitelung des ZDF, 2020
01:28:42Untertitelung des ZDF, 2020
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